Für Deniz Undav beginnt ein weiteres Kapitel beim VfB. Seit dieser Saison fungiert er als Mannschaftskapitän der Jungs aus Cannstatt. Seine Identifikation mit dem VfB ist groß – vor etwas mehr als zwei Monaten haben der Club aus Cannstatt und er den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis 2029, inklusive einer Option für ein weiteres Vertragsjahr, verlängert. Zu den bisher 119 Pflichtspielen im Trikot mit dem roten Brustring, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen, werden definitiv weitere hinzukommen. Am besten schon am Freitagabend, 4. September 2026: Um 20.30 Uhr,live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena.
Hallo Deniz, seit dieser Saison bist du der Mannschaftskapitän des VfB. Was bedeutet dir das?
Deniz: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“
Gemeinsam ist es euer Ziel, erneut eine erfolgreiche Serie zu spielen. Was erwartest du von der bevorstehenden Saison?
Deniz: „Es wird eine intensive Saison mit vielen Spielen werden. Wir brauchen ein richtig gutes Niveau und eine gute Verfassung. Daher haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet. Wir müssen uns weiterhin gegenseitig ‚pushen‘ und unterstützen, das macht jeden Einzelnen und somit auch die Mannschaft besser. In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Schritte gemacht und zusammen Erfolg gehabt, jetzt sind einige Zugänge und Impulse hinzugekommen, die uns guttun. In unserer Mannschaft steckt eine passende Mischung aus erfahrenen und jüngeren Spielern. Ich habe viel Bock auf die neue Runde.“
In der Bundesliga folgen nach dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern nun die Vergleiche mit Köln, Hoffenheim und Dortmund. Wie bewertest du das Auftaktprogramm?
Deniz: „Das ist ein anspruchsvolles Auftaktprogramm – zugleich sind es reizvolle Spiele, auf die ich mich freue. Bei unserem ersten Heimspiel gegen Köln werden die Fans bestimmt für eine grandiose Stimmung sorgen, noch dazu ist es unter Flutlicht. Hoffenheim und Dortmund sind Teams, die ebenfalls die internationalen Plätze im Blick haben. Sie haben sich in der Sommerpause personell verstärkt. Für uns gilt von Beginn an: Genießen, auf dem Rasen alles geben und erfolgreich sein.“
Lass uns ein wenig über dich sprechen: Du hast noch vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 deinen Vertrag beim VfB verlängert und damit ein klares Zeichen gesetzt. Wie kam es dazu?
Deniz: „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bedeutet mir extrem viel. Vom ersten Tag an haben die Menschen beim VfB mich und meine Familie mit offenen Armen empfangen und uns Liebe geschenkt. Deshalb bedeutet es mir so viel, ihnen durch meine Tore und Leistungen immer wieder auch etwas zurückzugeben. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein. Daher bin ich sehr glücklich, dass mein Weg in Stuttgart weitergeht.“
Dein Weg als Fußballer hat dich von der vierten Spielklasse – Regionalliga mit dem TSV Havelse – bis in die UEFA Champions League und zum Nationalspieler geführt. Was hast du aus der Anfangszeit im Erwachsenenfußball behalten?
Deniz: „Ich gehöre immer noch zu den Spielern, die oft Witze machen. Ich kümmere mich um die Stimmung in meiner Mannschaft, das wird sich nie ändern. Natürlich bin ich in all den Jahren gereift und habe Erfahrungen hinzugewonnen. Ich versuche zum Beispiel, den jüngeren Spielern zu helfen. Mir tat es am Anfang meiner Karriere ebenfalls gut, Tipps und Orientierung zu bekommen.“
An welche Tipps erinnerst du dich?
Deniz: „Bei dem TSV Havelse gab es einen Verteidiger namens Deniz Tayar. Er war zwölf Jahre älter als ich. Er hat mir gezeigt, wie ich den Körper im Zweikampf einsetzen muss, um an meinem Gegenspieler vorbeizukommen. Er hat mir gesagt, dass ich im Strafraum, falls möglich, immer flach ins Toreck schießen soll, weil der Torwart mit seiner Hand nicht so schnell ins untere wie ins obere Eck kommt.“
Und, hat er damit Recht?
Deniz: „Ich finde schon, dass da etwas Wichtiges dran ist. Ich sage mir oft: ‚Versuch nichts Ausgefallenes beim Torschuss.‘ Es geht einfach darum, in der jeweiligen Situation die beste Option zu wählen, um den Ball ins Tor zu kriegen oder für den Mitspieler aufzulegen. Es gibt keine hässlichen Tore.“
Du bist bekannt als mitspielender Stürmer, der gewisse Situationen durch seinen Instinkt antizipiert. Wie intensiv analysierst du einzelne Spielszenen oder Gegner?
Deniz: „Das ist ein Aspekt, der mich sehr interessiert. Ich liebe Fußball und den Kern des Spiels. In den Videoanalysen beim VfB sprechen wir gemeinsam über einzelne Inhalte, die für unser Spiel oder mit Blick auf den nächsten Gegner wichtig sind. Es kommt vor, dass ich mir danach zuhause nochmal meine Gedanken mache und auch das eine oder andere aufzeichne. Ich zeige dann Sebastian Hoeneß und dem Trainerteam am nächsten Tag meine Idee, wie ich die Spielsituation auflösen würde. Manchmal sagt er: ‚Ja, kann man mal probieren.‘ Oder er sagt: ‚Wenn wir das so machen, wie du denkst, dann macht der Gegner aber das …‘ – und ich sage: ‚Oh. Stimmt.‘ Diesen Austausch finde ich wichtig.“
Das hört sich fast so an, als wäre nach deiner Profikarriere eine Aufgabe als Trainer nicht ausgeschlossen.
Deniz: „In letzter Zeit denke ich: eher Co-Trainer (lacht). Da liegt der Fokus nahezu komplett auf dem Fußball und der Arbeit mit dem Team, den Spielern, den Menschen. Ich habe Respekt davor, was Cheftrainer drumherum alles managen müssen – neben der eigentlichen Arbeit mit der Mannschaft.“
Bei der Weltmeisterschaft 2026 war das Interesse an deiner Person groß, was auch mit deinen drei Toren im Turnier zusammenhing. Wie gehst du damit um?
Deniz: „Mitunter war ein gewisser ‚Hype‘ rund um meine Person zu spüren, das habe ich mitbekommen. Generell nehme ich wahr, dass das Interesse durch die WM nochmals zugenommen hat, aber ich empfinde das als etwas Positives. Es ist schön, wenn sich Menschen mit mir identifizieren können. Beim VfB erfahren wir generell eine große Unterstützung der Fans – und es ist ein gutes Gefühl, den Menschen durch ein Autogramm oder ein Selfie eine Freude machen zu können.“
Wann hat bei dir im Urlaub das Gefühl eingesetzt, dass du den Fußball vermisst?
Deniz: „Erst einmal ging es darum, das WM-Aus zu verarbeiten. Zunächst wollte ich es ein bisschen verdrängen, aber meine Familie und Freunde hat das natürlich genauso beschäftigt und wir haben automatisch viel darüber gesprochen. Im Urlaub mit meiner Frau und meiner Tochter habe ich den nötigen Abstand gewonnen und die Dinge reflektiert. Danach kam schnell das Gefühl, dass ich endlich wieder den Ball am Fuß haben und mit den Jungs auf dem Platz stehen möchte. Als ich mit Beginn des Trainingslagers wieder zur Mannschaft stieß, tat das richtig gut.“
Viel Zuspruch wird deine Teamkollegen und dich beim ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 erwarten. Unser Gast, der 1. FC Köln, gewann am ersten Spieltag mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim. Was erwartest du für eine Begegnung?
Deniz: „Die Fans werden für eine enorme Energie in der MHP Arena sorgen. Das gibt uns zusätzliche Power und ist für die Aufgabe gegen Köln umso wichtiger. Auf dem Rasen muss es uns gelingen, von Beginn an hellwach zu sein und zu zeigen, dass wir das Heimspiel unbedingt auf unsere Seite ziehen wollen.“
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag
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Gegen Stavanger, Madrid, Lille und Brügge sowie in Bratislava, Istanbul, Mailand und Eindhoven. Die Auslosung zur UEFA Champions League hat dem VfB acht spannende Aufgaben für die Ligaphase beschert. Die Vorfreude auf die internationalen Partien ist groß. Nun hat der Club aus Cannstatt bei der UEFA seinen Kader für die Ligaphase des Wettbewerbs gemeldet. Dabei gilt es, die verbindlichen Vorgaben des Kontinentalverbandes zu beachten und umzusetzen.
Plätze für lokal ausgebildete Spieler verbindlich
Wie in „Artikel 31, Spielerlisten“ des Reglements zur UEFA Champions League festgeschrieben ist, dürfen die Clubs maximal 25 Spieler für die A-Liste nominieren – dabei müssen mindestens zwei von ihnen Torhüter sein. Zudem müssen mindestens acht Plätze für „lokal ausgebildete Spieler“ reserviert sein, von denen höchstens vier „vom Verband ausgebildet“ sein dürfen. Was heißt das konkret? Die UEFA versteht darunter, dass ein Spieler für drei vollständige Spielzeiten oder 36 Monate zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr bei seinem aktuellen Verein oder einem anderen Verein desselben Nationalverbandes unter Vertrag stand. Meldet ein Club weniger als acht „lokal ausgebildete Spieler“, dann wird die Anzahl der Gesamtspieler auf der A-Liste entsprechend reduziert.
Infolgedessen hat der VfB via A-Liste insgesamt 24 Profis melden können. Zusätzlich ist Torhüter Dennis Seimen einer der Akteure, die über die B-Liste spielberechtigt sind. Ein Spieler kann auf der B-Liste eingetragen werden, wenn er am oder nach dem 1. Januar 2005 geboren wurde und seit seinem 15. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Club spielberechtigt war.
Sonderregeln bei Verletzung und vor der K.o.-Phase
Der Ersatz eines in Liste A registrierten Feldspielers ist im Falle einer langwierigen Verletzung oder Erkrankung von mindestens 60 Tagen Dauer zulässig. Während der Ligaphase bis einschließlich des sechsten Spieltages darf ein Verein vorübergehend maximal einen Feldspieler ersetzen und einen neuen Feldspieler registrieren. Die Quote für lokal ausgebildete Spieler muss weiterhin eingehalten werden. Vor Beginn der K.-o.-Phase darf ein Club maximal drei neue Spieler für die im laufenden Wettbewerb verbleibenden Partien nachmelden.
Das ist der UEFA Champions League-Kader (A-Liste) des VfB für die Ligaphase 2026/2027 (sortiert nach Rückennummern):
Badredine Bouanani trägt ab sofort das Trikot der Glasgow Rangers. Der VfB und die Rangers verständigten sich auf eine Leihe des 21-Jährigen, der beim VfB bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag steht. Im Sommer 2025 von OGC Nizza aus Frankreich zum VfB gewechselt, absolvierte der Offensivspieler in der zurückliegenden Saison insgesamt 28 Pflichtspiele im Trikot mit dem Brustring, in denen der Linksfuß zwei Treffer erzielte und zwei Tore vorbereitete.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland.“
Der VfB wünscht Badredine Bouanani viel Erfolg für die Saison 2026/2027.
Der VfB kehrt in sein Wohnzimmer zurück! Am Freitagabend empfangen die Jungs aus Cannstatt den 1. FC Köln zum ersten Heimspiel der neuen Saison in der MHP Arena. Vor dem Heimspiel findet ab 18 Uhr die diesjährige Karawane Cannstatt statt, zu der die organisierte Fanszene unter dem Motto „Alle in Weiß“ aufgerufen hat und die sich vom Ausgangspunkt am Cannstatt Carré über die Daimler- sowie Mercedesstraße zur Arena bewegt.
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Der Bundesliga-Start
Der 1. FC Köln startete am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim in die neue Spielzeit. Dabei kämpfte sich der FC doppelt zurück und konterte die beiden Führungstreffer der Gäste. Nach dem Sieg am ersten Spieltag in Mainz vor einem Jahr (1:0) gelang dem 1. FC Köln damit der zweite Auftaktsieg im zweiten Jahr nach dem Aufstieg. Aus dem siegreichen Auftakt wollen Cheftrainer René Wagner und sein Team ihre Lehren ziehen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf unsere Chancen warten und dann gefährlich werden können. Auch für Freitag haben wir uns so eingestellt – mit dem Wissen, dass es eine Top-Leistung braucht, um etwas aus Stuttgart mitzunehmen.“
Der Trainer
Sieben Spiele haben gereicht: Nachdem der FC im März 2026 seinen Interimstrainer René Wagner vorstellte, galt der volle Fokus in Köln dem Klassenerhalt. Dieser gelang den Rheinländern mit Platz 14 am Saisonende. Weil ihm im Anschluss das Vertrauen der Clubführung ausgesprochen wurde, geht der 38-jährige gebürtige Dresdner nun in seine erste Saison als Cheftrainer in Deutschland. Ausgemachtes Ziel bleibt trotz des Auftaktsieges der Klassenerhalt. „Wir wollen unseren Weg gehen und den Flow des guten Starts mitnehmen“, sagt er: „Für mich ist es wichtig, dass uns diese Wellenausschläge, die die Bundesliga nun mal mitbringt, nicht aus der Bahn werfen.“
Die Neuzugänge
Erst am Dienstag verkündete der 1. FC Köln die Verpflichtung des englischen Offensivtalents Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Zuvor hatten die Kölner unter anderem den niederländischen Angreifer Thijs Dallinga vom FC Bologna ausgeliehen, dem mit zwei Treffern gegen Hoffenheim direkt mal ein Traumeinstand gelang. Die Verpflichtung Mikey Moores blieb aber nicht die letzte des FC am sogenannten „Deadline-Day“, dem letzten Tag des Transferfensters: In Borna Sosa machte ein in Bad Cannstatt bestens bekannter Akteur seine Bundesliga-Rückkehr perfekt.
Die Rückkehr
Nach drei Jahren kehrt Borna Sosa in die Bundesliga zurück. Der 28-jährige Kroate schloss sich in dieser Woche dem 1. FC Köln an, nachdem er seit 2023 für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace aufgelaufen war. Für den Premier League-Club, der in der abgelaufenen Saison die UEFA Conference League gewann, kam er in der vergangenen Spielzeit in 18 Partien zum Einsatz, darunter viermal im Europacup. In Köln wartet zunächst die Herausforderer-Rolle auf Borna Sosa. „Jeder Spieler muss wissen, dass ein anderer Spieler hinter ihm auf seine Chance wartet, wenn er seine Leistung nicht bringt“, sagt Cheftrainer René Wagner. „Das haben wir jetzt auch auf der Position des Linksverteidiger geschaffen. Borna ist dort jetzt der Herausforderer, der aber auch eine gute Option für uns sein kann.“ Für den VfB absolvierte der 27-fache kroatische Nationalspieler 115 Pflichtspiele mit einer Ausbeute von fünf Toren und 35 Vorlagen.
Der Einzige
Kölns Torhüter Marvin Schwäbe geht ziemlich sicher mit Rückenwind in den zweiten Spieltag. Gegen die TSG Hoffenheim parierte der Schlussmann des FC nach einer knappen Stunde beim Stand von 1:1 einen Elfmeter der Gäste. Es war der erste und einzige Strafstoß des ersten Spieltags.
Die Historie
Dass der 1. FC Köln am ersten Heimspieltag des VfB in Bad Cannstatt gastiert, kam in der Vergangenheit bereits fünfmal vor. Die Statistik spricht jedoch gegen die Jungs aus Cannstatt. Zwar gewann der VfB das erste dieser Duelle (3:1-Sieg am ersten Spieltag 1972/1973), kam seither aber nur zu einem Remis (0:0 am ersten Spieltag 2001/2002) und drei Niederlagen (2:3 am zweiten Spieltag 2005/2006, 0:2 am zweiten Spieltag 2014/2015, 1:3 am ersten Spieltag 2015/2026).
Die Top 3 zu VfB gegen den 1. FC Köln:
Blick zurück: Zwei Siege in der Vorsaison
In der vergangenen Saison verzeichnete der VfB zwei Siege gegen den 1. FC Köln. Am vierten Spieltag hatten die Jungs aus Cannstatt den Aufsteiger mit 2:1 in dessen eigenem Wohnzimmer besiegt. Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman trafen für den VfB. Das Rückspiel in Stuttgart blieb lange offen, letztlich setzte sich die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß dank der Treffer von Ermedin Demirovic (2) und Deniz Undav mit 3:1 durch. Letztmals gewann Köln 2015 in Stuttgart.
Wiedersehen I: Vier Bundesliga-Debüts im FC-Dress
Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot sowie Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.
Wiedersehen II: Zwei alte Bekannte in Bad Cannstatt
Am späten Dienstagabend, dem „Deadline Day“, gab der 1. FC Köln die Leihe von Borna Sosa bekannt. Der mittlerweile 28-jährige Linksverteidiger trug zwischen 2018 und 2023 das Trikot mit dem Brustring, verbuchte dabei fünf Tore und herausragende 35 Vorlagen in 115 Pflichtspielen. Seither lief er für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace auf.
Nach vielen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief das Kölner Eigengewächs Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Seit 2025 trägt der mittlerweile 37-Jährige wieder das Trikot des FC, was er bereits von 1999 bis 2005 sowie in der Saison 2020/2021 (damals per Leihe) getan hatte.
Gutes Omen: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche
Der VfB verlor in der Vorsaison nur zwei der 17 Heimspiele in der Bundesliga (0:5 gegen Bayern, 0:2 gegen Dortmund) und sammelte 39 Heimpunkte – das überboten einzig der FC Bayern (44) und Borussia Dortmund (41). Lediglich 16 Heimgegentore bedeuteten den Liga-Bestwert mit Dortmund.
Der 1. FC Köln hingegen blieb in den letzten 13 Auswärtsspielen der vergangenen Bundesliga-Saison sieglos (sechs Remis, sieben Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg gelang bei der TSG Hoffenheim am 3. Oktober 2025 (1:0), das ist am Spieltag exakt 336 Tage her. Es war zugleich Kölns letzte Weiße Weste in der Fremde.
Deutsche Goalgetter: Deniz Undav und Said El Mala glänzen
Seit Beginn der vergangenen Saison sind Deniz Undav (19 Bundesliga-Tore) und Saïd El Mala (14) die beiden besten deutschen Torschützen in der Bundesliga. Unter allen U21-Spielern in Europas fünf großen Ligen schoss nur Lamine Yamal (FC Barcelona) in diesem Zeitraum mehr Tore (18) als Said El Mala.
Starke Statistik: Ermedin Demirovic und Sebastian Hoeneß liegt der FC
Ermedin Demirovic traf in der vergangenen Bundesliga-Saison in beiden Partien gegen den 1. FC Köln und erzielte drei Tore. Insgesamt war der Stürmer gegen Köln an sieben Bundesliga-Toren direkt beteiligt (fünf Tore, zwei Assists), nur gegen Eintracht Frankfurt sammelte er ebenso viele Scorerpunkte (zwei Tore, fünf Assists).
Sebastian Hoeneß blieb als Bundesliga-Trainer in seinen acht Duellen mit dem 1. FC Köln ungeschlagen und gewann davon sogar sieben Partien – gegen kein anderes Team bestritt er so viele Liga-Spiele, ohne eines davon zu verlieren, und nur gegen Darmstadt (zwei Siege in zwei Spielen) holte er im Schnitt mehr Punkte als gegen Köln (2,75).
Personal: Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt
Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.
Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.
Zuschauer: Karawane vor dem Spiel und ein ausverkauftes Haus
Das Spiel am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Traditionell findet vor dem ersten Heimspiel auch in diesem Jahr die Karawane Cannstatt statt. Start am Carré Bad Cannstatt ist um 18.15 Uhr. Zudem hat die organisierte Fanszene das Motto „Alle in Weiß“ ausgerufen.
Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.
Schiedsrichter: Dingert leitet die Partie
Christian Dingert (SR), Nikolai Kimmeyer (SR-A. 1), Alexander Sather (SR-A. 2), Felix Wagner (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Robert Hartmann (VA-A)
Wetter: Sonniger Tag, aber Schauer nach Abpfiff
Am Freitag werden Temperaturen von bis zu 31° C erwartet. Zum Ende des Spiels werden allerdings Schauer erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Für den 1. FC Köln absolvierte er 99 Profispiele, für den VfB lief er sogar 118-mal auf. Pablo Thiam kennt die beiden Clubs, die am Freitagabend um 20.30 Uhr den zweiten Bundesliga-Spieltag eröffnen, bestens. Noch immer verfolgt der heutige Direktor des Nachwuchsleistungszentrums des VfL Bochum ihren Weg. Im Interview lässt er seine Anfänge im Profifußball Revue passieren, gibt Einblicke in seine Arbeit mit Talenten und bewertet die Entwicklung des VfB und der Kölner.
Hallo, Pablo. Vor mittlerweile 32 Jahren begann deine Bundesliga-Karriere in der Profimannschaft des 1. FC Köln. Während deiner langen Bundesliga-Karriere bist du auch beim VfB gelandet. Welche Bedeutung haben die beiden Stationen Köln und Stuttgart aus heutiger Sicht für deine Karriere gehabt?
Pablo Thiam: „In Köln habe ich zu Beginn häufig in der zweiten Mannschaft gespielt, aber 1994 mit 20 Jahren meinen Durchbruch geschafft. Es war etwas Besonderes, dort für die Profis zu spielen, wo man die Jahre zuvor noch zu Fuß zum Training gelaufen ist. Das war ein langer Weg. Nach dem Abstieg 1998 wusste ich zunächst nicht, ob es in Köln weitergeht. Als schließlich der Anruf vom VfB kam, wurden wir uns schnell einig. Der VfB war damals ein anderes Kaliber und hatte eine großartige Mannschaft mit Spielern wie Krassimir Balakov, Fredi Bobic und Frank Verlaat.“
Wie ging es weiter?
Pablo Thiam: „Ich wurde damals zunächst als Ergänzungsspieler in eine bereits funktionierende Mannschaft geholt. Insofern war es für mich eine Ehre, dazuzukommen. Ich habe mich dann schnell etabliert und wurde nach kurzer Zeit Stammspieler. Alles in allem habe ich mich unheimlich wohl gefühlt, auch wenn die Zeiten nicht immer einfach waren. Wir hatten große Ambitionen, die wir nicht immer erfüllen konnten. Aber man hat auch damals schon gemerkt, was der Verein für eine Bedeutung in der Region hat. Ich persönlich konnte mich in Stuttgart sportlich sowie persönlich unheimlich weiterentwickeln und habe eine tolle Erinnerung an diese Zeit.“
Heute bist du als Direktor des Nachwuchsleistungszentrums beim VfL Bochum tätig. Du hast ja auch schon die Akademien in Wolfsburg und bei Hertha geleitet. Was macht den Job als NLZ-Direktor für dich so besonders?
Pablo Thiam: „Es macht mir auch nach all den Jahren noch großen Spaß, im Jugendbereich zu arbeiten, weil ich dort meine Erfahrungen perfekt einbringen kann – nicht nur die als Nachwuchsleiter, sondern auch die als ambitionierter Jugendspieler, der selbst große Träume hatte, bei dem aber nicht immer alles glattlief. Meine Karriere war nicht vorgezeichnet, ich musste mir sehr viel erarbeiten und Entscheidungen treffen, die mich geprägt haben. Genau diese Erfahrungen sind es, die wir an die Jugend weitergeben wollen. Als zugezogener Afrikaner, der den Sprung in den Profifußball geschafft hat, aber sich auch voll integriert hat, kann ich eine Identifikationsfigur und ein Vorbild für viele junge Leute in der heutigen Zeit sein. Ich versuche mich einzubringen und aufzuzeigen, dass vieles möglich ist.”
Welche Rolle spielt es für dich, den oftmals noch Jugendlichen, die sich fragen, ob sie wirklich den Sprung zu den Profis schaffen oder wie es weitergeht, wenn es nicht klappen sollte, menschlich etwas mitzugeben?
Pablo Thiam: „Es ist das A und O für mich, weil wir wissen, dass nur ein kleiner Prozentsatz Profi wird. Alle sind bemüht, aber es platzen sehr, sehr viele Träume. Und da ist es für mich wichtig, dass man den Jungs aufzeigt, dass sie nicht nur Fußballer sind. Viele fallen in ein Loch und verlieren quasi ihre Identität, weil das, was ihr Leben für sie ausgezeichnet hat, das Fußballspielen, nicht mehr funktioniert. Dabei haben sie auch andere Dinge in sich, die später von Wert sein können. Für mich als NLZ-Leiter ist es wichtig, die Balance zwischen Leistung und Menschlichkeit zu halten.”
Kommen wir zum Spiel am Freitagabend, in dem mit dem VfB und dem 1. FC Köln zwei deiner ehemaligen Clubs aufeinandertreffen. Wie beurteilst du die aktuelle Entwicklung des VfB, aber auch vom 1. FC Köln?
Pablo Thiam:„Der VfB hat es geschafft, in den vergangenen Jahren eine Führung aufzubauen, die leistungsorientiert arbeitet, aber auch eine Ruhe ausstrahlt und eine gemeinsame Basis gefunden hat. Dieses Zusammenspiel tut dem Verein sehr, sehr gut. Ich freue mich, dass Kollegen in diesen turbulenten Zeiten besonnen und pragmatisch an Themen herangehen. Diese Ruhe und Zuverlässigkeit, die sie an den Tag legen, außerhalb des Platzes, aber auch auf dem Platz, hat dazu geführt, dass der Verein nach einigen turbulenten Jahren sportlich so gut dasteht. Wenn sie es schaffen, diese Kontinuität weiterzuführen, bin ich mir sicher, dass der VfB auch in den nächsten Jahren Erfolg haben wird. Der FC wiederum kommt gerade wieder in ruhigere Fahrwasser, wenngleich der VfB noch ein paar Jahre Vorsprung hat. Aber ich glaube, dass der FC mit dem Potenzial, das im Verein steckt, wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen kann.”
Der FC ist mit einem Sieg gegen Hoffenheim gestartet, der VfB mit einer Niederlage in München. Was erwartest du für ein Spiel am Freitagabend?
Pablo Thiam: „Es wird ein hochinteressantes Spiel, weil die Kölner, vor allem mit Spielern wie Said El Mala, den Weg nach vorn suchen werden. Sie wollen ihren Start mit einem Sieg vergolden, aber der VfB ist eine bärenstarke Truppe und zu Hause mit den Fans im Rücken immer in der Lage, jeden Gegner vor Probleme zu stellen. Der FC hat zwar das erste Spiel gewonnen, aber ist noch nicht so sattelfest. Sie müssen sich erst einmal finden und werden es schwer haben, wenn der VfB ans Limit geht. Ich sehe den VfB als reifere Mannschaft, erwarte aber dennoch ein knappes Ergebnis.”
Pablo Thiam (*3. Januar 1974) wurde in der guineischen Hauptstadt Conakry geboren und kam bereits in jungen Jahren nach Deutschland. Mit 16 Jahren wechselte er in die Jugend des 1. FC Köln, wo 1994 seine Profikarriere anlief. 2008 beendete er nach Stationen beim VfB, dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg seine aktive Karriere. Bei den Niedersachen übernahm der heute 52-Jährige verschiedene Positionen im Management, zuletzt als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (2018 bis 2021). In selber Position war er von 2021 bis 2023 bei Hertha BSC tätig. Auch beim VfL Bochum (seit 2025) bekleidet er das Amt des NLZ-Leiters.
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Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Rücken sind die VfB Frauen mitten in den Vorbereitungen auf das zweite Auswärtsspiel der Saison. „Es war eine intensive Trainingswoche, weil wir uns gut auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg vorbereiten wollen“, resümiert Cheftrainer Nico Schneck am Donnerstag.
Momentaufnahme genießen – und richtig einordnen
Dass die Mannschaft nach Spielende am vergangenen Samstag die zwei Siege in Folge entsprechend gefeiert hat, war absolut erlaubt. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir die kleinen Erfolge und Momente gemeinsam würdigen wollen. Es war eine schöne Momentaufnahme, welche die Mädels auch genießen dürfen“, sagt Nico Schneck. Diese Momentaufnahme galt es in dieser Woche richtig einzuordnen. „Jeder Punkt ist wertvoll. Wir haben volles Vertrauen, dass die Mannschaft den Fokus wieder direkt auf die kommende Aufgabe setzt.“
Zweikampfstarke ClubFrauen
Und der Fokus liegt auf dem 1. FC Nürnberg, der mit einem Remis und einer Niederlage in die Saison gestartet ist. Von den ClubFrauen erwartet Nico Schneck „sehr viel Intensität, sehr viele Duelle und eine hohe Aggressivität in den Zweikämpfen“. Attribute, die das Team bereits in den ersten beiden Partien gegen Eintracht Frankfurt (1:1) und den VfL Wolfsburg (2:8) auf den Platz gebracht hat. „Nürnberg schreckt vor nichts zurück. Darauf müssen wir uns einstellen und schnell spielen, um gar nicht erst in die Situationen zu kommen. Der FCN spielt mutig, versucht den Ball laufen zu lassen und ist sehr gefährlich im Umschaltspiel mit vielen schnellen Spielerinnen. Es ist eine Mannschaft, die sehr geradlinig spielen kann. Davon habe ich mich am vergangenen Wochenende im Stadion live überzeugt. Sie haben einen mehr als verdienten Punkt aus Frankfurt mitgenommen. Gemessen an den zwei Spielen ist der aktuelle Tabellenplatz von Nürnberg nicht ganz aussagekräftig.“
Personal-Update
Für den dritten Spieltag kann das Trainerteam nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Janina Hechler (Knieblessur) und Reena Wichmann (krank) mussten dieser Tage pausieren. Ob sie eine Option für das Wochenende sind, wird sich noch zeigen. „Wir haben einen breiten Kader und können auch auf etwaige Ausfälle reagieren. Das ist das Positive“, so Nico Schneck.
Ausblick: Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg
An das Heimspiel-Highlight gegen den Rekordmeister aus Wolfsburg (Sonntag, 13. September, 14 Uhr, zu den Tickets) denkt der VfB Frauen-Chefcoach derzeit noch nicht. „Wir wissen um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe in Nürnberg. Jeder weitere Punkt macht das Ganze noch runder. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Das haben wir vor der Saison gesagt. In manchen Spielen ist die Wahrscheinlichkeit geringer, in manchen etwas höher. Unabhängig vom Ergebnis wollen wir Konstanz in unsere Leistung reinbekommen. Und im Idealfall kommt nach einer guten Leistung auch ein positives Ergebnis raus. Die Art und Weise, wie wir auftreten, ist uns wichtig.“
Zum Interview mit Nico Schneck bei VfB TV:
Hallo Ada, du bist im Sommer zum VfB gewechselt. Wie gut bist du inzwischen in Stuttgart angekommen?
Ada: „Ich habe mich in Stuttgart sehr gut eingelebt und fühle mich sowohl in der Stadt als auch im Verein sehr wohl. Die Mannschaft hat mich von Beginn an herzlich aufgenommen, wodurch mir der Einstieg beim VfB sehr leichtgefallen ist.“
Was waren deine ersten Eindrücke vom Verein und von der Mannschaft?
Ada: „Man merkt sofort, dass der VfB ein großer und traditionsreicher Verein in Deutschland ist. Die drei Aufstiege in Folge zeigen, was die Mannschaft in den vergangenen Jahren geleistet hat. Schon beim ersten Training habe ich gemerkt, wie viel Qualität im Team vorhanden ist.“
Welche Ziele habt ihr euch als Mannschaft für die Saison gesetzt?
Ada: „Unser oberstes Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Darüber hinaus wollen wir unsere DNA auf den Platz bringen, als Mannschaft auftreten und in jedem Spiel versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen.“
Was zeichnet dich sowohl auf als auch neben dem Platz aus?
Ada: „Auf dem Platz möchte ich mit meiner Professionalität und Mentalität vorangehen. Ich bin zweikampfstark und gebe bis zur letzten Sekunde alles. Neben dem Platz bin ich eher ruhig, hilfsbereit und habe für meine Mitspielerinnen immer ein offenes Ohr. Gleichzeitig bin ich aber auch für jeden Spaß zu haben.“
Was ist für dich der beste Weg, nach einem intensiven Training oder einem Spiel abzuschalten?
Ada: „So richtig abschalten kann ich nach einem Spiel meistens noch nicht, weil ich es immer noch einmal analysiere. (lacht) Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Aber auch mit der Mannschaft etwas Leckeres essen zu gehen, gehört für mich dazu.“
Am Freitag steht bei den Männern das Heimspiel gegen deinen ehemaligen Verein, den 1. FC Köln, an. Was verbindest du persönlich mit diesem Duell?
Ada: „Mit Köln verbinde ich eine sehr besondere Zeit in meiner Karriere. Dort habe ich mit 19 Jahren die Chance bekommen, in der Bundesliga zu spielen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dafür bin ich sehr dankbar. Umso mehr freue ich mich auf das Duell und drücke beiden Mannschaften die Daumen.“
Wenn du Stuttgart und Köln vergleichst: Wo siehst du Gemeinsamkeiten – im Fußball, bei den Fans oder vielleicht auch bei den Städten?
Ada: „Stuttgart ist zwar etwas kleiner als Köln, hat aber genauso seinen ganz eigenen Charme. Fußballerisch verbindet die beiden Vereine vor allem ihre große Tradition und die besondere Bedeutung, die sie für ihre Fans und die jeweilige Stadt haben.“
Wie wirst du das Spiel verfolgen – bist du im Stadion oder verfolgst du es im Fernsehen?
Ada: „Ich werde das Spiel im Stadion verfolgen. Es ist immer etwas Besonderes, den ehemaligen Verein wiederzusehen.“
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Zum ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den 1. FC Köln am Freitag, 4. September 2026, rollt der weiß-rote Fanbus wieder zur MHP Arena. Das beliebte Angebot für eine bequeme und gemeinschaftliche Anreise zu den VfB-Heimspielen wird fortgeführt und an mehreren Stellen ausgebaut.
Die Busse verkehren bei allen Heimspielen des VfB in der Bundesliga, im DFB-Pokal und im europäischen Wettbewerb. Sie erreichen die MHP Arena rund 90 Minuten vor dem Anpfiff und starten die Rückfahrt etwa 45 Minuten nach Spielende.
Die vier Routen im Überblick
Route 1: Neckar-Alb
Undingen - Tübingen – Reutlingen – Metzingen – Nürtingen – MHP Arena
Die Route bleibt grundsätzlich bestehen und umfasst weiterhin die Region Neckar-Alb mit Halt in Nürtingen.
Route 2: Oberschwaben / Alb-Donau
Ravensburg – Bad Waldsee – Biberach – Laupheim - Ulm – Merklingen – MHP Arena
Die Route wird deutlich erweitert und startet künftig bereits in Ravensburg. Zusätzlich wird erstmals Bad Waldsee angebunden.
Route 3: Ostwürttemberg
Ebnat – Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd – MHP Arena
Auch diese Route wächst: Der neue Startpunkt in Ebnat verbessert die Anbindung für VfB-Fans im östlichen Württemberg.
Route 4: Hohenlohe / Heilbronn
Künzelsau – Kupferzell – Öhringen – Heilbronn – MHP Arena
Die Route erhält mit Kupferzell einen zusätzlichen Halt und macht die Anreise für weitere VfB-Fans noch attraktiver.
Die Vorteile auf einen Blick
Jetzt Fahrt buchen
Die Fahrten können wie gewohnt direkt über die jeweiligen Busunternehmen gebucht werden. Mit einem Klick auf die jeweilige Route gelangt man über den hinterlegten Link direkt zum zuständigen Busunternehmen. Bitte beachten: Der Beförderungsvertrag kommt ausschließlich mit dem jeweiligen Busunternehmen zustande.
Der weiß-rote Fanbus ist Teil der Mobilitätsangebote des VfB und bietet Fans eine zusätzliche Möglichkeit zur gemeinsamen Anreise zur MHP Arena. Eine Fahrt ist zum regulären Fahrpreis ab 18,93 Euro buchbar. Unterstützt wird das Angebot durch den Umweltgroschen.
Die Junioren-Königsklasse wirft ihre Schatten voraus! In einer Woche beginnt auch für die U19 der internationale Wettbewerb. Mit dem Heimspiel gegen Viking FK aus Stavanger am Mittwoch, 9. September um 12:30 Uhr, startet der VfB-Nachwuchs in die UEFA Youth League. Ab sofort sind Tickets für die Partie in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach verfügbar. Sitzplätze sind für zehn Euro (ermäßigt sieben Euro) erhältlich, Stehplätze gibt es für fünf Euro (ermäßigt drei Euro). Kommt vorbei und unterstützt unsere Jungs auf dem Weg zu drei Punkten!
Das erste Heimspiel der U19 in der UEFA Youth League am 9. September wird nicht wie üblich im GAZi-Stadion auf der Waldau, sondern in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach ausgetragen. Weil an den Wochenenden rund um den ersten Spieltag der Youth League im GAZi-Stadion bereits drei Spiele stattfinden, steht das GAZi-Stadion im Sinne der Platzschonung am 9. September nicht zur Verfügung. Alle weiteren Heimspiele finden wie gewohnt auf der Waldau statt.
Weitere Youth-League-Spiele angesetzt
Die UEFA hat bereits alle Partien der U19 in der UEFA Youth League zeitgenau terminiert. Die Spiele finden immer am Mittag vor dem Spiel der VfB-Profis statt.
Der VfB Stuttgart begrüßt mit Astemo einen Neuzugang in den Reihen seiner Club Partner. Das japanische Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Mobilitätslösungen für die Automobil- und Motorradindustrie in den Bereichen Elektrifizierung, autonomes Fahren und Fahrerassistenz sowie bei Antriebs-, Fahrwerks-, Lenkungs- und Bremssystemen. Astemo Europe hat seinen Sitz in München und flankiert mit der Club-Partnerschaft die strategisch geplante Expansion des Unternehmens in Europa und stärkt zugleich auch dessen Wahrnehmung als international tätiger und zukunftsorientierter Arbeitgeber.
„Wir freuen uns sehr, Astemo als neuen Club Partner an unserer Seite begrüßen zu dürfen. Die Erfolgsstory von Astemo wollen wir im Rahmen dieser Partnerschaft gemeinschaftlich sichtbar werden lassen und darüber hinaus auch einen weiteren Zugang zu unserem strategischen Zielmarkt Japan erschließen“, betontKarsten Petry, Vorstand Marketing und Vertrieb des VfB Stuttgart.
Astemo wird bei Bundesliga-Heimspielen auf den LED-Banden sowie den Videowalls der MHP Arena sichtbar sein und darüber hinaus auf den Social Media-Kanälen des VfB Präsenz zeigen.
„Der VfB Stuttgart steht für sportlichen Anspruch, Teamgeist und eine starke Verbindung zu seiner Region. Diese Werte passen sehr gut zu Astemo und unserem langfristigen Engagement in Europa“, sagtDoug Bowling,Head of Europe bei Astemo. „Die Partnerschaft bietet uns die Möglichkeit, Astemo in einem emotionalen und reichweitenstarken Umfeld sichtbarer zu machen und das Unternehmen stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.“
Das Servicehaus Sonnenhalde engagiert sich ab sofort bei den VfB Legenden. Der Pflegeanbieter wird neuer Ärmelpartner und Hauptpartner der weiß-roten Legenden-Elf. Die Partnerschaft ist zunächst für die Saison 2026/2027 angelegt.
Das Servicehaus Sonnenhalde zählt zu den größten privaten Anbietern von Pflegeleistungen. Seit der Gründung im Jahr 1989 im baden-württembergischen Engstingen hat sich die Pflegeeinrichtung kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute an neun Standorten zwischen Stuttgart, Bodensee und Bayern vertreten. Mit einem eigenen Betreuungskonzept verfolgt das Servicehaus Sonnenhalde das Ziel, Pflege neu zu denken und ältere Menschen bestmöglich zu begleiten.
Im Rahmen der Partnerschaft wird das Unternehmen künftig auf dem Trikotärmel der VfB Legenden präsent sein. Damit möchte das Servicehaus Sonnenhalde auf das Thema Pflege aufmerksam machen und über Social Media-Content authentische Einblicke in den Pflegealltag geben.
„Brücke zwischen Tradition und Zukunft“
Karsten Petry, Vorstand Marketing und Vertrieb VfB Stuttgart, sagt: „Unsere VfB Legenden sind ein wichtiger Teil der Identität des VfB. Sie verkörpern Momente, Geschichten und Emotionen, die viele Menschen mit diesem Club verbinden. Gleichzeitig geht es nicht um Nostalgie allein: Unser Legenden-Team schlägt die Brücke zwischen Tradition und Zukunft und zwischen den Generationen. Genau dieses Potenzial wollen wir gemeinsam mit Servicehaus Sonnenhalde als neuem Ärmelpartner und Hauptpartner jetzt noch stärker zum Tragen bringen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele gelungene gemeinsame Auftritte mit unseren VfB Legenden.“
Melchior Wolffram, Geschäftsführer Servicehaus Sonnenhalde, sagt: "Der VfB verbindet Generationen und steht für Heimat, Tradition und Gemeinschaft. Genau diese Werte tragen auch unsere Häuser. Gemeinsam mit den VfB Legenden möchten wir zeigen, dass das Alter eine besondere Qualität besitzt – geprägt von Erfahrung, Erinnerungen und Verbundenheit – und diese Wertschätzung ganz bewusst erlebbar machen."
Die Saison hat bereits begonnen. Doch ein Kapitel wird erst jetzt aufgeschlagen: Mit dem ersten Bundesliga-Heimspiel kommt der VfB endgültig auf allen Ebenen in der Spielzeit 2026/2027 an. „Das wird besonders, wir freuen uns darauf“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wissen, was in unserem Stadion entstehen kann und haben die Möglichkeit, mit dem ersten Heimspiel etwas zu beginnen.“ Mit der Flutlicht-Partie am Freitagabend, 3. September 2026, eröffnet der VfB gegen den 1. FC Köln den zweiten Bundesliga-Spieltag – ab 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander.
„Köln wird mit Schwung nach Stuttgart reisen“
Eine außergewöhnliche Atmosphäre ist garantiert. Am Spieltag beginnt zwischen 18 und 18.15 Uhr die „Karawane Cannstatt“ am Carré in Cannstatt, anschließend werden die weiß-roten Fans in der MHP Arena für eine lautstarke Unterstützung sorgen. Extraprozente für den gemeinsamen Erfolg, Extraprozente gegen einen formstarken Gegner.
Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagt der 44-Jährige und erklärt: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.
Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt
„Wir blicken mit Ruhe und Fokus nach vorne, haben die Woche über gut gearbeitet“, sagt der Chefcoach und verkündet in diesem Zusammenhang auch die eine oder andere Personalentscheidung für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln: Als defensiver Mittelfeldspieler wird Yanik Spalt zum Profikader gehören. Der 19-Jährige, der 2023 aus Österreich in den weiß-roten Nachwuchs gewechselt war, hatte zuvor einen Großteil der Saisonvorbereitung mit den Lizenzspielern absolviert. Auch Neuzugang Leo Sauer wird zum Aufgebot zählen – er wechselte Ende Juli 2026 von Feyenoord Rotterdam zum VfB.
Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.
Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.
Grischa Prömel ist Vizekapitän des VfB
Dass Deniz Undav als Kapitän des VfB in der Saison 2026/2027 fungiert, ist bekannt. Nun steht auch fest, wer ihn vertritt. Grischa Prömel ist neuer Vizekapitän der Jungs aus Cannstatt, als weitere Stellvertreter sind Maxi Mittelstädt und Ermedin Demirovic vorgesehen.
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
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Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2028 datierten Vertrag von Mirza Catovic vorzeitig um ein Jahr verlängert. Der neue Kontrakt besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029. In diesem Zuge wird der 19-Jährige, der in der vergangenen Saison insgesamt 29-mal für die U21 in der 3. Liga zum Einsatz kam, nach Spanien verliehen. Dort läuft der Mittelfeldakteur für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auf.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Mirza ist in den vergangenen Jahren wichtige Schritte auf dem Weg vom Jugendspieler in Richtung Profifußball gegangen. Nach der zurückliegenden Saison mit zahlreichen Einsätzen in der 3. Liga bietet sich nun die Möglichkeit, in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen Mirza alles Gute für die Zeit in Barcelona und werden seine weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“
Seit vier Jahren beim VfB
Mirza Catovic trägt bereits seit Juli 2022 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der Jugend der SG Rot-Weiß Frankfurt kommend zum VfB stieß.Er durchlief bei den „Jungen Wilden“ sowohl die U16 und die U17 als auch die U19 und kam darüber hinaus neunmal in der UEFA Youth League zum Einsatz.Sein Debüt für die U21 in der 3. Liga absolvierte er am 14. Dezember 2024, als er gerade einmal 17 Jahre und sieben Monate alt war. Seitdem sind 44 weitere Partien in der dritthöchsten deutschen Spielklasse hinzugekommen, in denen er zwei Tore erzielte und in beiden Saisons seinen Anteil am jeweiligen Drittliga-Klassenerhalt mit der U21 des VfB hatte. Im Mai 2026 gewann er zudem den DFB-Pokal der Junioren mit der weiß-roten U19-Auswahl.
Für die deutsche U19-Nationalmannschaft lief Mirza Catovic insgesamt achtmal auf. Vier dieser acht Partien absolvierte er bei der U19-Europameisterschaft im Juni und Juli 2026, bei der der DFB-Nachwuchs den zweiten Platz erreichte.
Der VfB wünscht Mirza Catovic viel Erfolg für die Saison 2026/2027.
Mittelfeldspieler Chema Andrés verlässt den VfB und ist ab sofort für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League am Ball. Der 21-Jährige war zur vergangenen Saison 2025/2026 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach Stuttgart gewechselt.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Chema hat nach seinem Wechsel aus Spanien zum VfB als junger Spieler sehr schnell Fuß gefasst. Auch dank ihm konnten wir uns für die Champions League qualifizieren und ins Pokalfinale einziehen. Kurzfristig hat sich nun für Chema die Option ergeben, nach Brighton in die Premier League zu wechseln. Aus sportlicher Sicht hätten wir Chema gerne gehalten, dem gegenüber stand der Wechselwunsch des Spielers. Wir haben den Transfer an entsprechende finanzielle Bedingungen geknüpft, die erfüllt wurden, so dass wir dem Transfer letztlich zugestimmt haben. Wir danken Chema für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm viel Erfolg in England.“
Vier Tore und zwei Vorlagen in der VfB-Premierensaison
In seiner VfB-Premierensaison bestritt Chema in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League insgesamt 39 Pflichtspiele, erzielte vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. In der laufenden Spielzeit kam der spanische U21-Nationalspieler sowohl im DFB-Pokal beim F.C. Hansa Rostock als auch in der Bundesliga beim Auftaktmatch beim FC Bayern München zum Einsatz.
Der VfB dankt Chema für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.
Die Wege von Lazar Jovanovic und dem VfB trennen sich. Der 19 Jahre alte Offensivakteur, der im Sommer 2025 vom serbischen Club Roter Stern Belgrad nach Stuttgart gewechselt war und ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 besaß, läuft künftig für den italienischen Erstligisten Udinese Calcio auf.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Lazar hat eine vielversprechende Vorbereitung absolviert und in mehreren Testspielen seine Qualitäten gezeigt. Gleichzeitig ist der Konkurrenzkampf innerhalb unseres Kaders groß und der Wechsel nach Udine bietet Lazar die Chance auf mehr Spielanteile, als das voraussichtlich bei uns der Fall gewesen wäre. Wir danken Lazar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“
Einsätze in Bundesliga und UEFA Europa League
In seiner Zeit beim VfB kam Lazar Jovanovic in insgesamt sechs Pflichtspielen zum Einsatz. Am 23. August 2025, dem ersten Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison, debütierte er im Trikot mit dem roten Brustring bei der Partie bei Union Berlin. Anschließend kamen zwei weitereLigaspiele hinzu. In der UEFA Europa League lief der Serbe ebenfalls dreimal für den VfB auf.
Der VfB dankt Lazar Jovanovic für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.
Kalender öffnen, Termine notieren. Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der „Königsklasse“ bekanntgegeben. Der VfB empfängt am ersten Spieltag Viking Stavanger – die Partie findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18.45 Uhr in der MHP Arena statt. Es wird das erste Mal sein, in dem sich die beiden Clubs in einem Pflichtspiel begegnen.
Am zweiten Spieltag reisen die Jungs aus Cannstatt in die Slowakei und treten am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr bei Slovan Bratislava an. Zuletzt trafen beide Teams im Januar 2025 in der Ligaphase der UEFA Champions League aufeinander – der VfB setzte sich in der slowakischen Hauptstadt mit 3:1 durch. Die weiteren sechs Spieltermine des VfB sind in der untenstehenden Übersicht zusammengefasst.
Update zum Ticketing bei Heim- und Auswärtsspielen
Für die UEFA Champions League-Heimspiele gab es für Dauerkarteninhaber und Mitglieder eine Verkaufsphase für das „4er-Paket“. Für die Einzel-Heimspiele wird es – wie aus der Bundesliga bekannt – erneut einen Mitgliederverkauf geben. Dies gilt ausschließlich für jene Mitglieder, die noch kein „4er-Paket“ erworben haben und die seit mindestens drei Monaten als Mitglieder registriert sind. Die Termine für die jeweiligen Verkaufsphasen werden rechtzeitig im Ticketshop des VfB und per E-Mail kommuniziert. Zu jedem Heimspiel findet zudem – wie gewohnt – die Verlosung des OFC-Kontingents an die offiziellen Fanclubs statt. Für die UEFA Champions League-Auswärtsspiele steht der Vergabeablauf ebenfalls fest. Alle Informationen und Details zum Ticketing für die Heim- und Auswärtsspiele in der UEFA Champions League hat der VfB in untenstehender News aufbereitet.
Wie es nach der Ligaphase weitergeht
Der Club aus Cannstatt nimmt zum zweiten Mal binnen drei Jahren an der UEFA Champions League teil. Im höchsten europäischen Clubwettbewerb gehören insgesamt 36 Teams zur Ligaphase und spielen gegen jeweils acht verschiedene Gegner. Jede Mannschaft absolviert dabei vier Heim- und vier Auswärtspartien. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die ersten acht Clubs direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 24 spielen in Playoffs um die verbleibenden acht Achtelfinal-Plätze. Für die restlichen Teams ist die Europareise zu diesem Zeitpunkt beendet.
Als sich die Jungs aus Cannstatt nach Abpfiff enttäuscht in Richtung Gästekurve begaben, spendeten die mitgereisten Fans des VfB aufbauenden Applaus. Das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) lief anders, als es sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vorgenommen hatte. Zwar holte der VfB in der Allianz Arena einen Rückstand auf, doch am Ende zeigte sich der amtierende Deutsche Meister in puncto Dominanz und Konsequenz gnadenlos. Die weiß-rote Analyse fällt klar aus.
„Bayern kamen immer besser in ihren Rhythmus“
„Wir hatten gute Phasen und weniger gute Phasen in unserem Spiel“, ordnete Sebastian Hoeneß ein und ergänzte: „Leider haben wir es nur einmal geschafft, unsere guten Phasen mit einem Tor zu belohnen.“ Ein weiterer Aspekt, weshalb es zur letztlich deutlichen Niederlage kam, liegt schlichtweg in der Qualität des Gegners. „Die Bayern sind mit zunehmender Zeit immer besser in ihren Rhythmus gekommen. Es steht außer Frage, dass sie in dieser Saison sowohl national als auch international noch viele Partien dominieren werden“, erkannte der 44-Jährige an. Und dann waren da noch die Szenen zwischen Minute 52 und Minute 58.
Sie stellten eine Schlüsselphase des Bundesliga-Auftaktspiels dar. Nach einem abgewehrten Kopfball von Jeff Chabot setzten die Jungs aus Cannstatt im Strafraum entschlossen nach – und Josha Vagnoman traf zum 1:1-Ausgleich. Jubel, auf dem Rasen und im Gästeblock. Kurz nach Wiederanpfiff hatte sich der VfB in München zurückgekämpft und die Begegnung geöffnet. Doch durch zwei unglückliche und in der Entstehung vermeidbare Gegentore in Minute 55 und 58 bog der FC Bayern erneut auf die Siegerstraße ein. Es waren sechs Minuten, in denen der VfB sämtliche Emotionen durch- sowie letztlich einen harten Aufprall erlebte.
„Woche für Woche besser werden“
Und aus denen er lernen sowie die richtigen Schlüsse ziehen kann. „Wir stehen am Anfang der Saison“, erklärte Sebastian Hoeneß: „Der Ansporn wird es sein, Woche für Woche besser zu werden.“ Womit sich der Blick automatisch auf die nahe Zukunft richtet: Vor den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche. Am Freitagabend, 4. September 2026, geht’s direkt in der Bundesliga weiter – im Rahmen des zweiten Spieltages gastiert ab 20.30 Uhr der 1. FC Köln in der MHP Arena. Gemeinsam wird das Team mit dem roten Brustring daran arbeiten, dass es beim anschließenden Gang in die Fankurve einen Grund zum Feiern geben wird.
Die nächsten Termine:
Der VfB darf sich auf das erste Heimspiel in der Saison 2026/2027 freuen. Am Freitagabend, 4. September 2026, um 20.30 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der MHP Arena den 1. FC Köln. Anschließend wartet die erste Aufgabe in der UEFA Champions League auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Gegen welchen Gegner es am ersten Spieltag der Ligaphase geht, wird die UEFA mit den zeitgenauen Ansetzungen kommunizieren. Geplant ist die erste Partie grundsätzlich zwischen Dienstag, 8. September 2026, und Donnerstag, 10. September 2026.
Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Am heutigen Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB in seinen goldenen Ausweichtrikots beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Nun ist die weiß-rote Aufstellung für den ersten Bundesliga-Spieltag bekannt.
Das ist die Startelf des VfB in München
1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 8 – Tiago Tomás, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch
Die Jungs aus Cannstatt werden von Deniz Undav aufs Feld geführt. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat den Stürmer zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Mit Grischa Prömel im Mittelfeld und Dzenan Pejcinovic im Angriff gehören zudem zwei Neuzugänge zur Startelf des VfB – für das Duo ist es zugleich das erste Bundesliga-Spiel im Trikot mit dem roten Brustring.
„Gegen den FC Bayern muss alles passen“, hatte Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 den VfB trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist, auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gesagt: „Wir werden eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Eine neue Saison beginnt. Und der VfB macht direkt den Anfang. Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnen die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Auffallen wird, dass ein paar Aspekte in der 64. Bundesliga-Saison neu sein werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten bereiten alle weiß-roten Fans auf die neue Spielzeit vor.
Gibt es einen neuen Spielball?
Ja. Und diesmal ändert sich nicht nur das Design des Spielballes, sondern er wird auch von einem anderen Ausrüster gestellt. Nach acht Jahren wechselt die Bundesliga von Derbystar zu adidas. Somit kehrt der Ball namens „TORFABRIK“ als offizielles Bundesliga-Spielgerät zurück. Die Spielball-Partnerschaft wurde vorzeitig bis mindestens 2034 verlängert. In der Saisonvorbereitung haben alle Teams bereits mit dem neuen Ball trainiert, um sich an dessen Eigenschaften zu gewöhnen.
Welche Regeln ändern sich oder kommen neu hinzu?
Ein paar Aspekte, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu beobachten waren, werden nun in der Bundesliga angewendet. Bei den Einwürfen und Abstößen wird zukünftig vom Schiedsrichter ein fünfsekündiger Countdown per Hand angezeigt, wenn ein Spieler oder ein Team die Spielfortsetzung verzögert. Ist der Countdown abgelaufen und das Spiel immer noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz. Im Falle eines Einwurfs bekommt das gegnerische Team den Ball und kann einwerfen, beim Abstoß bekommt das gegnerische Team einen Eckstoß zugesprochen.
Wie verhält es sich mit den neuen „Zwangspausen“?
Diese betreffen vor allem Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen. Bei Auswechslungen gilt: Haben die Spieler zehn Sekunden nach der Anzeige des Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler fortan erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden ersten Unterbrechung das Feld betreten. Das entsprechende Team muss somit kurzzeitig in Unterzahl agieren. Bei Verletzungen gilt: Fußballer müssen ab sofort, sofern sie auf dem Spielfeld behandelt oder untersucht werden, den Rasen verlassen und dort mindestens eine Minute warten, bis sie wieder das Spielfeld betreten dürfen. Der Schiedsrichter zeigt an, sobald sie wieder aufs Feld dürfen. Ausnahmen gelten unter anderem, falls sich der Torhüter verletzte, ein schwerer Zusammenprall vorlag oder das zur Behandlung geführte Foul eine Verwarnung nach sich zog.
Ändert sich etwas hinsichtlich der Länderspiel-Abstellungsperioden?
Ja, tatsächlich. Eine Besonderheit des Rahmenterminkalenders 2026/2027 ist, dass die Profiligen in der ersten Saisonhälfte nicht mehr durch drei, sondern nur noch durch zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen werden. Die ersten beiden „internationalen Fenster“ wurden zu einem längeren Zeitraum zusammengefasst, das somit vom 21. September 2026 bis 6. Oktober 2026 dauert. Die zweite FIFA-Abstellungsperiode ist für Mitte November 2026 terminiert.
Wie ist’s diesmal mit den „Englischen Wochen“?
Im Spielplan 2026/2027 sind für die Bundesliga diesmal zwei „Englische Wochen“ vorgesehen. Eine folgt nach der Winterpause und somit von Dienstag, 12. Januar 2027, bis Donnerstag, 14. Januar 2027. Es wird der 16. Bundesliga-Spieltag sein. Die zweite „Englische Woche“ findet Anfang März 2027 statt – sie beginnt am Dienstag, 2. März 2027, und endet am Donnerstag, 4. März 2027. Es wird der 24. Bundesliga-Spieltag sein.
Verändern sich die Anstoßzeiten?
Nein, hierbei bleibt es bei den bekannten Anstoßzeiten. Am Freitag wird um 20.30 Uhr angepfiffen, am Samstag beginnen die Nachmittagspartien um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Am Sonntag sind grundsätzlich bis zu drei Anstoßzeiten möglich – 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Während der „Englischen Wochen“ werden zusätzliche Partien dienstags, mittwochs und mitunter donnerstags angesetzt – sie können um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen werden.
Was hat sich bei den Live-Übertragungen der TV-Sender geändert?
Grundsätzlich bleiben die TV-Rechte auch in der Saison 2026/2027 zwischen Sky und DAZN aufgeteilt. Sky überträgt die Freitagsspiele sowie alle Einzelpartien am Samstag, DAZN zeigt die Samstagskonferenz und sämtliche Sonntagsspiele. Allerdings: Durch die Fusion von Sky und RTL ist denkbar, dass bis zu zehn Partien zusätzlich im Free-TV bei RTL laufen könnten. Die Details sind noch offen. Fix ist, dass wenige ausgewählte Partien, darunter das Bundesliga-Eröffnungsspiel sowie die Relegation, im Free-TV bei Sat.1 zu sehen sind. ARD („Sportschau“) und ZDF („Aktuelles Sportstudio“) zeigen weiterhin die Bundesliga-Zusammenfassungen im Free-TV. RTL bietet alle Highlights der Bundesliga unmittelbar nach Spielende auf Abruf an.
Die Ausgangslage
Bereits im ersten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup am vergangenen Samstag, bewiesen die Bayern, dass sie schon wieder in bester Verfassung sind. Beim 2:1 gegen den BVB in Dortmund trafen Neuzugang Nathaniel Brown (kam von Eintracht Frankfurt) sowie Michael Olise für den Rekordmeister. Sein Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal absolviert der amtierende Double-Sieger erst in der Woche nach dem ersten Bundesliga-Spieltag am Mittwoch, 2. September2026. Dann tritt die Elf von Vincent Kompany beim VfL Osnabrück an.
Der Trainer
Vincent Kompany startet bereits in sein drittes Jahr als Cheftrainer des FC Bayern und sitzt dabei so fest im Sattel, wie es vor ihm lange kein Coach der Münchner tat. Nach zwei Meisterschaften, einem DFB-Pokalsieg und je einer Viertel- und Halbfinalteilnahme in der UEFA Champions League gehen die Bayern auch die neue Saison mit großem Hunger auf Titel an.
Die Trainer-Aussage
Auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit dem VfB fand Vincent Kompany anerkennende Worte für die Jungs aus Cannstatt. „Es würde mich nicht wundern, wenn der VfB in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielt“, sagte er und unterstrich zugleich, dass die Münchner sich ihrer Favoritenrolle bewusst sind: „Ich hoffe, dass wir genauso stark sind, wie in der vergangenen Saison und uns dort, wo wir können, noch verbessern werden.“
Die Neuzugänge
Die Bayern verzeichneten bislang drei Neuzugänge. Für die Offensive sicherte sich der FCB die Dienste des marokkanischen Nationalspielers Ismael Saibari. Der 25-Jährige erreichte kürzlich, unter anderem an der Seite von Bilal El Khannouss, das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika und wurde zum Spieler der Saison in den Niederlanden gewählt. In den vergangenen drei Jahren gewann er mit der PSV Eindhoven dreimal die Meisterschaft.
Von Eintracht Frankfurt kommend wurde außerdem Nathaniel Brown als Neuzugang vorgestellt. Der 23-Jährige entwickelte sich bei den Hessen zu einem jungen Leistungsträger und besetzte bei der Weltmeisterschaft die Linksverteidiger-Position der DFB-Elf. Bei seinem Bayern-Debüt sorgte er am vergangenen Samstag in Dortmund aber gleich mal für eine Überraschung: Dort lief „Nene“ Brown als offensiver Mittelfeldspieler auf.
Der dritte „Neue“ beim FCB lief bereits in der abgelaufenen Rückrunde für den Rekordmeister auf und verbuchte 142 Einsatzminuten in vier Bundesliga-Spielen. Nun verpflichteten die Bayern das 18-jährige senegalesische Mittelfeld-Talent Bara Sapoko Ndiaye fest vom gambischen Club Gambino Stars.
Die Historie I
Zweimal trafen der VfB und der FC Bayern an einem ersten Bundesliga-Spieltag aufeinander. Der Südschlager zum Start in die Spielzeit 1970/1971 endete 1:1. Für den VfB traf Karl-Heinz Handschuh. Auch in der Saison 1977/1978 gastierten die Münchner am ersten Spieltag beim damaligen Aufsteiger in Bad Cannstatt. Das Spiel endete nach Treffern von Hansi Müller (2), Markus Elmer (beide VfB) sowie Norbert Janzon und Gerd Müller (2) mit 3:3. Hansi Müller kann sich noch gut an die Partie erinnern, war sie doch sein Debüt in der Bundesliga: „Ich war damals 20 Jahre jung und habe mir vor den Elfmetern keine Gedanken gemacht, sondern bin völlig unbekümmert zum Punkt gelaufen. Ich wusste, dass ich die Bälle versenke.“
Die Historie II
Die Bundesliga richtet seit dem Beginn der Saison 2002/2003 offizielle Eröffnungsspiele aus. Seither bestritt der FC Bayern 17 solcher Partien und gewann 14. Zuletzt schlug der Rekordmeister RB Leipzig zum Start in die Vorsaison 2025/2026 mit 6:0.
Die Top 3 zu Bayern gegen den VfB:
Blick zurück: Lasst uns lieber nach vorne blicken
In der vergangenen Saison gingen alle vier Pflichtspiele des VfB gegen den FC Bayern verloren. Nachdem die Jungs aus Cannstatt den Münchnern im Supercup (1:2, Tor durch Chema) sowie in der Liga (0:5 und 2:4, Tore durch Chris Führich und Chema) unterlegen waren, ging auch das DFB-Pokalfinale an den FCB (0:3). Den letzten Sieg gegen den Rekordmeister feierte der VfB in der Vizemeister-Saison 2023/2024. Leonidas Stergiou, Wooyeong Jeong und Silas sorgten damals für einen 3:1-Heimsieg.
Wiedersehen: Alte Bekannte auf beiden Seiten
Cheftrainer Sebastian Hoeneß (2017 bis 2020) und Angelo Stiller (von 2010 bis 2021) wirkten in der Vergangenheit beim FC Bayern. Auf der anderen Seite haben in Joshua Kimmich (2007 bis 2013), Serge Gnabry (2006 bis 2011, derzeit verletzt), Sven Ulreich (1998 bis 2015) sowie Hiroki Ito (2021 bis 2024) vier Spieler eine VfB-Vergangenheit.
Sieger gegen Verfolger: Duell der Top-Torjäger
Der neue VfB-Kapitän Deniz Undav war in der vergangenen Bundesliga-Saison mit 19 Toren der zweitbeste Torschütze nach Münchens Harry Kane (36). Unter Deniz Undavs 19 Toren war dabei kein einziges Elfmetertor – exklusive Elfmeter schossen in Europas Top-5-Ligen nur Harry Kane (26) und Erling Haaland (24, Manchester City) mehr Tore als der VfB-Angreifer.
Torgaranten: Treffsichere Sturmreihen auf beiden Seiten
Der VfB stellte mit 71 Toren die zweitbeste Offensive der vergangenen Bundesliga-Saison - 41 davon schoss der VfB auswärts. In Europas Top-5-Ligen kamen nur die Bayern auf mehr Auswärtstore (54).
Starke Serie: Bayern startet traditionell gut
Der amtierende Deutsche Meister blieb in den vergangenen 24 Spielzeiten am ersten Bundesliga-Spieltag unbesiegt (19 Siege, fünf Remis) – zuletzt verlor der FC Bayern München beim Ligaauftakt 2001 mit 0:1 bei Borussia Mönchengladbach.
Moral: Beide Teams bewiesen Comeback-Qualitäten
Der FC Bayern holte in der vergangenen Bundesliga-Saison 29 Punkte nach Rückständen – das war eingestellter Bundesliga-Rekord innerhalb einer Saison und gelang zuvor nur Bayer 04 Leverkusen in der Spielzeit 1999/2000. Der VfB holte in der vergangenen Saison 20 Punkte nach Rückständen, die geteilt zweitmeisten zusammen mit dem SC Freiburg.
Beginn der letzten Profisaison: Manuel Neuer steht vor Meilenstein
Bayerns Torhüter Manuel Neuer wird mit einem Einsatz im Spiel am Freitagabend zum ersten Profi, der in 21 ununterbrochenen Bundesliga-Saisons in Folge zum Einsatz kommt. Insgesamt wurde nur Schalke-Rekordspieler Klaus Fichtel in noch mehr verschiedenen Bundesliga-Saisons eingesetzt (22 Saisons, davon 19 für Schalke und drei für Bremen). Mit seinem 546. Spiel würde Manuel Neuer zudem mit Mirko Votava auf Rang fünf der Bundesliga-Rekordspieler gleichziehen. Zuletzt ließ der Weltmeister von 2014 und viermalige Welttorhüter durchklingen, dass die anstehende Spielzeit seine letzte als Profi sein wird.
Personal: Lange Ausfallliste
Jamie Leweling ist zurück im Mannschaftstraining und wird die Reise nach München mit den Jungs aus Cannstatt antreten. Bei Chris Führich wird es laut Sebastian Hoeneß „eine Punktlandung“ – sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ramon Hendriks ist wieder in das Training eingestiegen. Zu früh kommt das Spiel beim FC Bayern für Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Leo Sauer. Zudem muss Sebastian Hoeneß verletzungsbedingt weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo verzichten.
Aufseiten des FC Bayern sind Serge Gnabry wieder im Aufbautraining. Jamal Musiala fehlt angeschlagen.
Zuschauer: Voller Rückhalt
Der VfB wird von etwa 7.500 Fans in die bayerische Landeshauptstadt begleitet. Alles Wissenswerte für den Besuch der Allianz Arena gibt es HIER nachzulesen.
Schiedsrichter: Sören Storks leitet das Auftaktspiel
Sören Storks (SR), Thorben Siewer (SR-A. 1), Christian Bandurski (SR-A. 2), Dr. Robin Braun (4. Offizieller), Tobias Welz (VA) und Patrick Hanslbauer (VA-A).
Wetter: Abkühlung am Abend
Während tagsüber eher milde Temperaturen von bis zu 26° C zu erwarten sind, können am Abend Gewitter auftreten.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Inter Mailand – Auswärtsspiel
Inter startet als italienischer Meister und Coppa-Italia-Sieger 2025/2026 in die neue Saison, ist seit Jahren der konstanteste italienische Champions-League-Teilnehmer und gewann den Wettbewerb zuletzt 2010 als Teil des Triples. Insgesamt gewann Inter den Europapokal bzw. die Champions League dreimal und gehört zu Italiens erfolgreichsten Klubs.
Ein offizielles Pflichtspiel zwischen Inter und dem VfB gab es bisher nicht, dafür wechselten in der Vergangenheit aber drei Spieler aus Bad Cannstatt nach Mailand: Hansi Müller, Jürgen Klinsmann und Matthias Sammer verbrachten Teile ihrer Karrieren bei Inter. Der frühere Stuttgarter Benjamin Pavard steht derzeit noch bei Inter unter Vertrag, verbrachte die vergangene Saison aber leihweise bei Olympique Marseille. Außerdem stehen in Hakan Calhanoglu (Hamburger SV und Bayer Leverkusen), Manuel Akanji, Henrikh Mkhitaryan (beide Borussia Dortmund) sowie Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) einige ehemalige Bundesliga-Akteure im Kader.
Seine Heimspiele trägt Inter Mailand im legendären Stadio Giuseppe Meazza aus, das 75.923 Zuschauerplätze bietet.
Atlético Madrid – Heimspiel
Der VfB und Atlético Madrid treffen ebenfalls erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Lediglich in einem Freundschaftsspiel zur 125-Jahr-Feier des VfB gastierte „Atléti“ 2018 in Bad Cannstatt (1:1). Trainer der Spanier ist bereits seit 2011 der Argentinier Diego Simeone, der einer der dienstältesten Cheftrainer im europäischen Vereinsfußball ist und den Club entscheidend prägt. Atlético wartet trotz drei Finalteilnahmen weiter auf den ersten Champions-League-Titel.
In Jesper Grønkjær (2005) und Emiliano Insúa (2015) wechselten in der Vergangenheit zwei Spieler aus der spanischen Hauptstadt zum VfB. Atlético wiederum verstärkte sich zuletzt mit dem Ex-Leverkusener Alejandro Grimaldo. Außerdem dürften Torwart Jan Oblak, Kapitän Koke, Ademola Lookman und Alexander Sörloth zu den bekannteren Namen gehören.
Club Brügge – Heimspiel
Anders als gegen Inter und Atlético wird das Champions League-Spiel gegen den Club Brügge keine Pflichtspiel-Premiere. Bisher standen sich beide Teams viermal im UEFA-Cup (heute UEFA Europa League) gegenüber. In der Saison 2002/2003 setzte sich der VfB durch späte Tore von Kevin Kuranyi (2:1, Hinspiel) und Aliaksandr Hleb (1:0, Rückspiel) in der dritten Runde in beiden Duellen durch. In der Saison 1998/1999 hatte sich Brügge in der zweiten Runde in der Verlängerung durchgesetzt (1:1, 3:2 n.V.).
Ivan Leko (Kroatien) kehrte im Dezember 2025 als Cheftrainer zurück und ist nun zum zweiten Mal in Brügge im Amt. Club Brügge startet als belgischer Meister in die UEFA Champions League und verstärkte sich in dieser Woche mit dem Bayern-Talent Wisdom Mike. Weitere bekannte Namen sind Yann Sommer, langjähriger Torhüter von Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern, Nicolo Tresoldi, der bei Hannover 96 ausgebildet wurde, sowie Hugo Siquet, der zweieinhalb Jahre beim SC Freiburg unter Vertrag stand.
PSV Eindhoven – Auswärtsspiel
Das Duell zwischen der PSV Eindhoven und dem VfB bedeutet eine Premiere: Noch nie trafen beide Clubs in einem Pflichtspiel aufeinander. Die PSV gewann 1988 den Europapokal der Landesmeister, den Vorgänger der UEFA Champions League, und gehört zusammen mit Feyenoord zu den beiden direkt qualifizierten Eredivisie-Clubs. Die PSV Eindhoven gewann zuletzt dreimal die niederländische Meisterschaft. Trainer Peter Bosz, der auf dominanten und offensiven Ballbesitzfußball setzt, kennt den VfB darüber hinaus sehr gut aus seiner Bundesliga-Zeit: 2017 trainierte er Borussia Dortmund, später Bayer Leverkusen.
In Filip Kostić gibt es aufseiten der Niederländer einen Spieler mit VfB-Vergangenheit: Der Serbe spielte von 2014 bis 2016 für die Jungs aus Cannstatt und erzielte in 63 Pflichtspielen acht Tore.
In der Liga legte die PSV einen wechselhaften Start hin: Auf das deutliche 0:4 gegen AZ Alkmaar in der Johan Cruijff Schaal (dem niederländischen Supercup) folgte zunächst ein 2:2 gegen Fortuna Sittard, danach gab es aber zwei Ligasiege. Zuletzt gewann PSV mit 5:1 gegen Groningen. Heimstätte der PSV ist das Philips Stadion mit 35.000 Plätzen.
Galatasaray – Auswärtsspiel
Nach dem Duell mit Stadtrivale Fenerbahce in der UEFA Europa League in der vergangenen Saison reist der VfB in der anstehenden Champions League-Ligaphase erneut nach Istanbul. Es wird das erste Pflichtspiel gegen den türkischen Rekordmeister, der seit 2022 von Okan Boruk trainiert wird. Allerdings blicken einige Spieler im Kader des Hauptstadtclubs auf eine Bundesliga-Vergangenheit und damit auch einige Treffen mit dem VfB zurück, darunter Starstürmer Victor Osimhen (VfL Wolfsburg), Ilkay Gündogan (1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund) und Leroy Sane (Schalke 04 und FC Bayern).
In der Saison 1999/2000 gewann Galatasaray den UEFA-Cup und errang damit den bis heute einzigen europäischen Titelgewinn einer türkischen Mannschaft. Der RAMS Park, die Heimspielstätte „Galas“, bietet 53.978 Zuschauern Platz.
OSC Lille – Heimspiel
Der VfB und der OSC Lille haben bereits ein Europapokal-K.-o.-Duell ausgetragen: Im UI-Cup-Finale 2002 verloren die Jungs aus Cannstatt das Hinspiel in Lille mit 0:1, drehten das Duell aber im Rückspiel mit einem späten 2:0 (Tore durch Krassimir Balakov und Kevin Kuranyi).
Und es gibt noch eine weitere Überschneidung: Benjamin Pavard wurde in der Jugend vom OSC Lille ausgebildet (2005 bis 2016) und wechselte 2016 direkt aus Lille zum VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga, wo ihm sein Durchbruch gelang.
Lille setzt traditionell auf junge, entwicklungsfähige Spieler mit hohem Wiederverkaufswert und startet 2026/2027 mit einem prominenten Trainer in die Saison: Davide Ancelotti ist der Sohn von Spieler- und Trainerlegende Carlo Ancelotti, dem derzeitigen Nationaltrainer Brasiliens, der den Wettbewerb als Spieler und Trainer insgesamt fünfmal gewann und damit Rekordhalter ist. Sein Sohn Davide wirkte in seiner Zeit beim FC Bayern als Co-Trainer.
Die wohl bekanntesten Spieler im aktuellen Kader sind der französische Stürmer Olivier Giroud, der langjährige Schalker Nabil Bentaleb sowie Ethan Mbappe, Bruder von Starstürmer Kylian Mbappe.
Viking Stavanger – Heimspiel
Viking qualifizierte sich erstmals überhaupt für die Hauptrunde/Ligaphase der UEFA Champions League und gewann 2025 erstmals seit 34 Jahren wieder die norwegische Meisterschaft. Es war der insgesamt neunte Titel. Bjarte Lunde Aarsheim und Morten Jensen führen Viking als gleichberechtigtes Trainerduo. Beide wurden nach der Meistersaison 2025 zu Norwegens Trainern des Jahres gewählt.
In den Playoffs zur Champions League-Ligaphase setzte sich Viking gegen Dinamo Zagreb durch. Nach 0:2-Rückstand holte der Club im Hinspiel noch ein 2:2-Remis und gewann anschließend zu Hause mit 3:1.
Ein Pflichtspiel gegen den VfB fand bisher noch nicht statt.
Slovan Bratislava - Auswärtsspiel
Wie schon in der Champions League-Spielzeit 2024/2025 führt der Weg für den VfB nach Bratislava. Am 21. Januar 2025 gewann der VfB in der Ligaphase vor 22.500 Zuschauern im Stadion „Tehelné pole“ mit 3:1. Jamie Leweling traf in der elften und der 36. Minute zum 1:0 sowie 2:0. Nach dem späten Anschlusstreffer der Gastgeber stellte Fabian Rieder nach 87 Minuten den Endstand her.
Neuer Cheftrainer Slovans ist der frühere ivorische Weltklasse-Mittelfeldspieler Yaya Toure. Er übernahm im Juni 2026 seine erste Cheftrainer-Station im Profifußball und unterschrieb bis 2029 in Bratislava. Der slowakische Rekordmeister gewann 1969 als bislang einziger Club des Landes den Europapokal der Pokalsieger. Die endgültige Qualifikation für die Königsklasse gelang erst in der Verlängerung des Rückspiels der letzten Qualirunde gegen NK Celje aus Slowenien (2:1 n.V.).
Zeitgenaue Ansetzungen
In den nächsten Tagen wird die UEFA die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase bekanntgeben. Nach Spieltag eins vom 8. bis 10. September 2026 fokussieren sich die weiteren sieben Spieltage stets auf Dienstag und Mittwoch. Der zweite Spieltag folgt am 13./14. Oktober 2026, der dritte am 20./21. Oktober 2026. Der vierte Spieltag findet am 3./4. November 2026, der fünfte am 24./25. November 2026 und der sechste am 8./9. Dezember 2026 statt. Nach der „Winterpause“ werden Spieltag sieben am 19./20. Januar 2027 und Spieltag acht am 27. Januar 2027 absolviert.
Mit dem Brustring durch Europa, es geht wieder auf die Reise. Zum zweiten Mal binnen drei Jahren wird der VfB in der UEFA Champions League spielen. In der Saison 2026/2027 misst sich der Club aus Cannstatt mit Europas Fußballelite. Die Vorfreude auf den höchsten europäischen Clubwettbewerb ist groß – und seit der am Donnerstagabend, 27. August 2026, in Monaco stattgefundenen Auslosung steht auch fest, auf wen der VfB trifft. In der heimischen MHP Arena empfangen die Jungs aus Cannstatt Atletico Madrid, Club Brügge, OSC Lille und Viking Stavanger; auf die Reise geht’s zu Inter Mailand, zur PSV Eindhoven, zu Galatasaray Istanbul und zu Slovan Bratislava. Die Stimmen:
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Wir freuen uns sehr auf die Saison in der UEFA Champions League und die damit verbundenen magischen Nächte in Cannstatt und Europa. Die Gegner in der Ligaphase garantieren wieder spannende Reisen, zum Beispiel nach Mailand und nach Istanbul, auf denen wir mit tausenden Fans aus dem ganzen VfB-Land unsere Begeisterung und unsere Werte durch Europa tragen werden. Zu Hause in Stuttgart werden wir uns als vorbildliche Gastgeber präsentieren. Und natürlich wollen wir jedes Spiel erfolgreich bestreiten.“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Unsere Vorfreude auf die Champions League ist nach der Auslosung noch gestiegen. Wir treffen auf große Namen des europäischen Clubfußballs wie Inter Mailand, Atletico Madrid und Galatasaray Istanbul, uns stehen spannende Reisen bevor und wir blicken voraus auf stimmungsvolle Fußballnächte in unserer MHP Arena. Wir werden alles daran setzen, den VfB auf der europäischen Bühne bestmöglich zu repräsentieren. Die Qualität unserer Gegner zeigt schon die Tatsache, dass wir auf mehrere amtierende Landesmeister treffen.“
Zeitgenaue Ansetzungen
In den nächsten Tagen wird die UEFA die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase bekanntgeben. Nach Spieltag eins vom 8. bis 10. September 2026 fokussieren sich die weiteren sieben Spieltage stets auf Dienstag und Mittwoch. Der zweite Spieltag folgt am 13./14. Oktober 2026, der dritte am 20./21. Oktober 2026. Der vierte Spieltag findet am 3./4. November 2026, der fünfte am 24./25. November 2026 und der sechste am 8./9. Dezember 2026 statt. Nach der „Winterpause“ werden Spieltag sieben am 19./20. Januar 2027 und Spieltag acht am 27. Januar 2027 absolviert.








































