2025 Kabine
2026 Pokalfinale 16
2025 Pokalfinale Fans Groß
2024 Bernhard
2025 Presseraum

VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Ich habe die nächsten Schritte gemacht“

    Mehr als 200 Pflichtspiele im Brustring-Trikot und eine fußballerische Heimat gefunden. Im STADION AKTUELL-Interview erklärt Chris Führich, wie er beim VfB als Spieler und Persönlichkeit gereift ist.

    Vom Bolzplatz bis in die Nationalmannschaft. Viele Kinder und Jugendliche träumen davon, für Chris Führich hat sich genau das bewahrheitet. „Das ist ja wie früher in Castrop-Rauxel“, sagt der 28-Jährige, als er die Anlage in der Nähe der Stephanuskirche in Cannstatt sieht: „Bis zur U15, U16 war ich daheim so oft es geht mit meinen Freunden auf dem Bolzplatz und habe einfach nur gekickt.“ Nach seiner Zeit in Nordrhein-Westfalen – unter anderem mit Stationen bei Borussia Dortmund, dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn – kam er 2021 in den „wilden Süden“. Seitdem hat Chris Führich eine Entwicklung beim Club aus Cannstatt mitgeprägt. Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gegen Borussia Mönchengladbach spricht er über seine Zeit in Weiß und Rot, die „englischen Wochen“ und die Nationalmannschaft.

    Hallo Chris, was verbindest du mit dem 9. Mai 2026?

    Chris: „Das ist ein Datum, das noch gar nicht so lange her ist (überlegt). Ich vermute, dass es sich um den Tag meines 200. Spiels für den VfB handelt.“

    Das ist korrekt. Inzwischen rangierst du bei 211 Begegnungen im Brustring-Trikot. Was bedeutet dir das?

    Chris: „Das ist eine sehr besondere Anzahl. Ich verbinde damit eine schöne Zeit beim VfB, die für eine gewisse Entwicklung steht: Uns gelang es über die Jahre hinweg, die untere Tabellenregion zu verlassen und regelmäßig international vertreten zu sein. Persönlich habe ich mich als Spieler verbessert und die nächsten Schritte gemacht – und ist es ist im heutigen Fußball keineswegs selbstverständlich, über weite Strecken für ausschließlich einen Club aufzulaufen. Das macht mich schon stolz und drückt die Wertschätzung auf beiden Seiten aus.“

    Mit dir sind viele Aufs verbunden. Derweil musstest du im Juli 2021, als du zum Club aus Cannstatt kamst, direkt einen Rückschlag verkraften. Ein Schlüsselbeinbruch bremste dich aus. Wie war das für dich?

    Chris: „Das war hart. Ich hatte dem Wechsel entgegengefiebert, saß auf gepackten Koffern und stieß direkt im Trainingslager hinzu – plötzlich war ich kurze Zeit später wieder weg vom Team, wurde operiert und musste erst einmal eine Reha über mehrere Wochen absolvieren. Das hat die Freude zunächst getrübt.“

    Wie bist du damit umgegangen?

    Chris: „Ich habe in dieser Zeit gelernt, gewisse Ereignisse, die ich nicht wirklich beeinflussen kann, anzunehmen und mental stark zu bleiben. Meinen Fokus richtete ich darauf aus, schnell in bestmögliche Verfassung zu kommen, um wieder mit der Mannschaft trainieren zu können. Der Plan ging auf und es kamen in meiner ersten VfB-Saison noch 25 Bundesliga-Einsätze hinzu.“

    Wann hast du gemerkt, dass du in der Bundesliga nicht nur mithalten, sondern auch Leistungsträger sein kannst?

    Chris: „Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich auf dem Niveau gut zurechtkomme. Was mir anfangs jedoch fehlte, war das ‚Endprodukt‘: Tore, Vorlagen, Werte, an denen Offensivspieler öffentlich gemessen werden. Arbeit und Fleiß haben mich beständig nach vorne gebracht, dazu die richtige Mentalität wie früher auf dem Bolzplatz. Mit der Vizemeister-Saison 2023/2024 stimmten anschließend auch meine Scorerpunkte – das war sicherlich ein Meilenstein.“

    Auf welche Entwicklungsschritte bist du in den mehr als fünf Jahren beim VfB besonders stolz?

    Chris: „Grundsätzlich habe ich mich als Spieler und Persönlichkeit insgesamt weiterentwickeln können. Besonders ist natürlich, dass diese Arbeit auf sportlicher Seite zum DFB-Pokalsieg 2025 oder der inzwischen zweiten Teilnahme an der Champions League geführt hat. Mir sind aber auch die kleinen Schritte wichtig, die nicht immer sichtbar sind: Ich habe gelernt, in Phasen, in denen es mal nicht so konstant läuft, mit Ruhe und Fokus weiterzuarbeiten. Jede Saison beginnt bei null. Was du vorher geleistet hast, ist egal. Du musst es neu beweisen.“

    Inwiefern hast du dich als Spielertyp weiterentwickelt?

    Chris: „Ich fühle mich in meinem Spielstil inzwischen kompletter. In früheren Jahren hieß es mit Tempo oftmals: ‚Drauf, drauf, drauf!‘. Inzwischen habe ich durch die Erfahrung ein noch besseres Gefühl für die Situation und die richtige Entscheidung hinzugewonnen. Das gibt meinem Spiel mehr Varianz und auch mehr Reife, ohne an Dynamik verloren zu haben.“

    Wie bereitest du dich in der Bundesliga auf ein Spiel vor?

    Chris: „Für mich ist wichtig, dass die gesamte Woche – vom ersten Training bis zum Matchday – möglichst konstant auf hohem Niveau läuft. Der normale Rhythmus gibt mir ein gutes Gefühl, ich halte meine Routinen recht beständig ein. Dazu zählen unter anderem auch Themen wie Regeneration, Schlaf, Ernährung sowie die individuelle Vorbereitung auf den Gegner und die Gegenspieler. Durch die vielen Partien ist es wichtig, auch außerhalb des Platzes gut auf den eigenen Körper zu hören.“

    Was hat sich in der Mannschaft verändert, seit du 2021 zum VfB kamst?

    Chris: „Der für mich größte Schritt kam durch den Reifeprozess nach unserer ersten Champions-League-Saison 2024/2025. Dieses hohe Niveau hat uns angefixt, sich daran zu orientieren: Was muss ich tun, um alle drei, vier Tage optimal performen zu können? Wie schaffe ich es, immer wieder frisch zu sein – körperlich, aber auch im Kopf? Ein Großteil der Mannschaft ist noch immer da und ich finde schon, dass man sieht, wie wir uns bei solchen Themen entwickelt haben.“

    Woran machst du das noch fest?

    Chris: „Wir nehmen die Belastung von mehreren Wettbewerben mit Ehrgeiz an und sind noch professioneller geworden. Jeder Spieler weiß, dass er gebraucht wird und seine Einsätze kriegt. Niemand stellt sein Ego nach vorne, sondern es zählt rein das Team.“

    Du hast im September bzw. Oktober 2026 zum ersten DFB-Kader des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp gehört. Wie hast du die Zeit bei der Nationalmannschaft erlebt?

    Chris: „Ich habe mich sehr gefreut, im Kader dabei zu sein. Die Zeit bei der Nationalmannschaft war kurz, aber sehr positiv: Jürgen Klopp bringt eine neue Energie herein, strahlt eine große Motivation aus und gibt uns einen sehr guten Plan an die Hand. Natürlich können nach den ersten Tagen noch nicht alle Inhalte sitzen, aber ich kann mich mit den Ansätzen sehr identifizieren und bin sicher, dass das richtig gut werden kann und zu ‚Fußball-Deutschland‘ passt.“

    Inzwischen hast du zehn Länderspiele für Deutschland absolviert. Was macht den neuen Abschnitt für dich so reizvoll?

    Chris: „Es liegt eine neue Ausrichtung vor. Viele Spieler hatten und haben die Chance, sich neu zu beweisen. Ich möchte im Club meine bestmögliche Leistung bringen, das kann ich beeinflussen. Wenn mich der Bundestrainer erneut nominiert, freue ich mich riesig darüber und werde alles für Deutschland und den eingeschlagenen Weg geben.“

    Zurück zur Bundesliga: Deine Teamkollegen und dich erwartet das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Was nehmt ihr euch für die Begegnung vor?

    Chris: „Wir möchten von der ersten Minute an alles investieren, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Mönchengladbach hat sich den Saisonstart sicherlich anders vorgestellt und wird uns daher viel entgegensetzen. Wir brauchen Entschlossenheit, Aktivität, dazu die Unterstützung von den Rängen – dann können wir gemeinsam für einen Erfolg sorgen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 7. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, 20.30 Uhr, gegen Borussia Mönchengladbach einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Chris Führich: Interview, Fotoalbum und Poster
    • Zu Gast: Borussia Mönchengladbach
    • Legende: Interview mit Lorenz-Günther Köstner
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Bildung: Gemeinsam lernen und punkten
    • VfB-Frauen: Interview mit Luzie Zähringer
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • MHP Arena: Weihnachtssingen am 17. Dezember 2026

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Zusätzlicher Sonderzug nach Spielende

    Für erhöhte Kapazitäten bei der Abreise nach Spielende testet die S-Bahn Stuttgart nach dem Heimspiel gegen Mönchengladbach am Freitagabend ein neues Sonderzug-Angebot. Die Verbindungen der S1 nach Wendlingen und Herrenberg werden demnach um eine dritte Abfahrtszeit erweitert.

    Zusätzlich zu den regelmäßig eingesetzten Sonderzügen nach Spielende, die Arenabesucher von den Bahnhöfen NeckarPark bzw. Bad Cannstatt bis nach Wendlingen sowie Herrenberg transportieren, verkehrt an diesem Freitagabend testweise ein zusätzlicher Sonderzug, der die Kapazität des ÖPNV-Angebots erheblich erhöht.

    Der Zug verkehrt als S1 in Richtung Wendlingen(N) ab Bad Cannstatt (Abfahrt 23.15 Uhr) und Neckarpark (Abfahrt 23.22 Uhr) sowie in Richtung Herrenberg ab Neckarpark (Abfahrt 23.22 Uhr) und Bad Cannstatt (Abfahrt 23.26 Uhr).

    Aufgrund von mehreren Parallelveranstaltungen im NeckarPark, damit einhergehenden Einschränkungen bei der An- und Abreise sowie mehreren Baustellen in der näheren Umgebung der MHP Arena empfiehlt sich eine Anreise mit dem ÖPNV ausdrücklich.

    Arenabesucher werden ermutigt, das Test-Angebot der S-Bahn Stuttgart zu nutzen. Sollte das Angebot ausreichend angenommen werden, wird der zusätzliche Zug nach Spielende zukünftig regelmäßig eingesetzt.

  • Besucherinfos für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach

    Die MHP Arena ist für das dritte Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend ausverkauft. Bei der An- und Abreise ist mit Verzögerungen zu rechnen.

    Das dritte Bundesliga-Heimspiel steht bevor: Am siebten Spieltag empfangen die Jungs aus Cannstatt Borussia Mönchengladbach in der MHP Arena. Die Heimbereiche sind bereits ausverkauft. Eine Abendkasse gibt es nicht. Aufgrund von zwei Parallel-Veranstaltungen im NeckarPark wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausdrücklich empfohlen. Für Entlastung bei der Abreise sorgt eine zusätzliche dritte Sonderzug-Verbindung der S-Bahn Stuttgart, die am Freitagabend getestet wird.

    Einschränkungen im ÖPNV

    Anfahrt und Parken

    Arena-Besuch

    An- und Abreise mit Fahrrad, Fanbus und Belohnung

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

    Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal

    WhatsApp-Kanal der Polizei Stuttgart

    Hier gibt's alle aktuellen Infos der Polizei Stuttgart

    Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)

    Alle aktuellen Meldungen des VVS auf einen Blick

  • Die Hoffnung auf den Umschwung

    Borussia Mönchengladbach erlebt einen schwierigen Saisonstart. Für die Trendwende sollen unter anderem ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs und ein gebürtiger Cannstatter sorgen.

    Der Saisonstart

    Nach sechs Niederlagen aus den ersten sechs Spielen steht die Fohlenelf mit fünf Punkten Rückstand am Ende des Bundesliga-Klassements. Nach dem dritten Spieltag entschieden sich die Verantwortlichen der Borussia zu einem Personaltausch auf der Trainerbank. Nach Eugen Polanski bzw. Interimstrainer Jan-Moritz Lichte (betreute das Team am vierten Spieltag) übernahm Alexander Blessin.

    Der Trainer

    Seit der Länderspielphase hat Alexander Blessin das vakante Traineramt am Niederrhein inne, verlor zum Auftakt aber das Derby beim 1. FC Köln (1:2) und am vergangenen Sonntag seine Heimspielpremiere gegen die TSG Hoffenheim (1:2). Für den in Stuttgart geborenen Cheftrainer ist Borussia Mönchengladbach die zweite Station in der Bundesliga, nachdem der 53-Jährige in den beiden Vorsaisons beim FC St. Pauli an der Seitenlinie gestanden hatte.

    Die Historie

    Obwohl der VfB und die Gladbacher Borussia auf bereits 54 gemeinsame Bundesliga-Jahre zurückblicken, trafen die Teams am sechsten Spieltag einer Saison erst einmal aufeinander. In der Spielzeit 1998/1999 gewann der VfB mit 3:2 in Gladbach. Jonathan Akpoborie, Fredi Bobic und Zvonimir Soldo trafen für den VfB, Toni Polster traf doppelt für die Borussia.

    Der Youngster

    Mit 17 Jahren hat Wael Mohya bereits 21 Bundesliga-Einsätze absolviert und stand in den vergangenen vier Spielen in der Startelf. Am 28. Oktober 2025 gab der offensive Mittelfeldspieler im Alter von 16 Jahren, neun Monaten und 28 Tagen sein Pflichtspieldebüt und ist damit jüngster Spieler in der Vereinsgeschichte der Borussia.

    Die Ehemaligen

    Neben Alexander Blessin, der zwischen 1997 und 1999 sieben Bundesliga-Spiele im Trikot mit dem roten Brustring absolvierte, hat auch Kevin Stöger eine Vergangenheit in Bad Cannstatt. Vier Jahre durchlief der österreichische Mittelfeldspieler das Nachwuchsleistungszentrum und spielte 54-mal in der 3. Liga. 2015 wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern und kam nach weiteren Stationen in Paderborn, Bochum, Düsseldorf und Mainz im Sommer 2024 zur Borussia.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 7. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, 20.30 Uhr, gegen Borussia Mönchengladbach einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Chris Führich: Interview, Fotoalbum und Poster
    • Zu Gast: Borussia Mönchengladbach
    • Legende: Interview mit Lorenz-Günther Köstner
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Bildung: Gemeinsam lernen und punkten
    • VfB-Frauen: Interview mit Luzie Zähringer

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Müssen vorbereitet sein“

    U21-Trainer Nico Willig erwartet im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen Alemannia Aachen ein intensives Spiel und einen sehr laufstarken Gegner.

    Nach der Englischen Woche mit sieben Punkten geht es für die U21 am Samstag mit dem elften Spieltag in der 3. Liga weiter. Um 16:30 Uhr ist Alemannia Aachen zu Gast in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach (Tickets im VfB-Onlineshop und an der Tageskasse sowie live bei MAGENTA Sport).

    Mit 14 Punkten steht Alemannia Aachen auf Tabellenplatz acht, punktgleich mit der U21. Während der VfB fünf Mal in Folge ungeschlagen blieb und zuletzt zwei Siege holte, gelang der Alemannia zum Abschluss der Englischen Woche mit einem 2:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock nach zuvor zwei Niederlagen wieder ein Dreier.

    „Aachen läuft nicht nur extrem viel, sondern läuft auch sehr hoch an und versucht dadurch, zu Ballgewinnen und schnellen Umschaltsituationen zu kommen. Sie haben nicht die typischen Ochsen im Sturm, sondern schnelle Spieler. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagt Trainer Nico Willig. Dabei kann der U21-Coach wieder auf den zuletzt erkrankten Tim Köhler und Ertugrul Yigit, der mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausfiel, zurückgreifen.

    Umbruch im Sommer

    Bei der Alemannia gab es nach Platz sieben in der vergangenen Saison einen großen Umbruch. Einen Spieler hätten sie gerne am Tivoli gehalten, doch Hannover 96 pochte auf die Beendigung der Leihe von Lars Gindorf. Der 25-Jährige trug in der vergangenen Saison mit 28 Tore und zehn Assists zum Erfolg bei. Sein kongenialer Partner mit 21 Treffern und zwölf Vorlagen war Mika Schroers und bei ihm blieb die Alemannia trotz zahlreicher Angebote standhaft. So läuft der 24-jährige Stürmer weiterhin in Gelb-Schwarz auf und liefert weiter ab: drei Tore und drei Assists. Übertroffen wird er von Lucas Scepanik, der sich bereits sechsmal in die Torschützenliste eintrug. Mit 32 Jahren zählt der Mittelfeldspieler gemeinsam mit den gleichaltrigen Danilo Wiebe und Gideon Jung zu den Stützen der Alemannia.

  • „Wenn Hennes Weisweiler dich haben will, dann kannst du doch nicht Nein sagen“

    Lorenz-Günther Köstner erlebte die Bundesliga über Jahrzehnte hinweg aus nächster Nähe, zunächst unter anderem als Spieler der Borussia und später als Co-Trainer des VfB. Im Interview blickt der 74-Jährige auf seine erfolgreichen Jahre in Mönchengladbach zurück und erzählt, wie ausgerechnet ein Kölner ausschlaggebend für seinen Wechsel war.

    Hallo Herr Köstner, Sie sind in den vergangenen Jahren immer wieder zu Gast in der MHP Arena gewesen. Wie haben Sie die Zeit seit dem Ende Ihrer Trainerlaufbahn im Jahr 2014 verbracht?

    Lorenz-Günther Köstner:„Der Grund für mein Ende in Düsseldorf war damals eine bakterielle Infektion, die vollständig auskuriert werden musste, aber mir geht es schon lange wieder gut. Nach etwa einem Jahr war die Sache endgültig überstanden. Danach gab es immer wieder Angebote, auch aus dem Ausland und später noch einmal von Arminia Bielefeld. Aber ich habe für mich entschieden, dass meine Zeit als Trainer vorbei ist. Manchmal würde man natürlich gerne noch einmal an der Seitenlinie stehen, wenn die passenden Leute dabei wären. Aber insgesamt war es eine lange und schöne Karriere. Heute verfolge ich den Fußball vor allem als Zuschauer und bin regelmäßig bei Spielen zu Gast, unter anderem beim VfB.“

    Sie sind als junger Spieler aus Ihrer fränkischen Heimat zur damals stark besetzten Borussia nach Mönchengladbach gewechselt. Wie kam es dazu und wie verlief die erste Zeit?

    Lorenz-Günther Köstner:„Ich bin 1973 nach Mönchengladbach gekommen. Die Bundesliga war damals gerade einmal zehn Jahre alt. Zu dieser Zeit spielte ich beim VfB Helmbrechts und gehörte gleichzeitig als einziger Landesliga-Spieler der Amateur-Nationalmannschaft an. Der Verbandstrainer Georg Stürze, ein guter Freund von Hennes Weisweiler, hat mich bei Gladbach empfohlen. So lief das Scouting damals. Er sagte zu Hennes Weisweiler: ‚Da spielt ein junger Spieler in Oberfranken, den solltest du dir anschauen.‘“

    Wie ging es weiter?

    Lorenz-Günther Köstner: „Daraufhin wurde ich zum Probetraining eingeladen. Nach einer Stunde Training saßen Hennes Weisweiler und der damalige Manager Helmut Grashoff mit mir zusammen. Obwohl dort Spieler wie Jupp Heynckes, Rainer Bonhof, Berti Vogts, Horst Köppel, Henning Jensen oder Allan Simonsen spielten, wollten sie mich verpflichten. Ich habe mir diesen Schritt zunächst nicht zugetraut, aber Gladbach ließ nicht locker, lud mich noch ein zweites Mal ein und überzeugte mich letztlich. Bereut habe ich die Entscheidung nie. Wenn ein Verein wie Borussia Mönchengladbach und ein Trainer wie Hennes Weisweiler einen jungen Spieler haben wollen, dann muss man diese Chance nutzen. Natürlich war ich weit weg von meiner Heimat, aber es war eine wunderbare Zeit.“

    Sie haben einmal erzählt, dass ein Gespräch nach dem Pokalfinale 1973 letztlich den Ausschlag für Ihren Wechsel nach Mönchengladbach gegeben hat. Wie kam es zu dieser Begegnung?

    Lorenz-Günther Köstner:„Das war noch kurioser. Die Gladbacher wollten damals unbedingt, dass ich komme. Deshalb haben sie mich zu dem legendären Pokalfinale zwischen Köln und Gladbach nach Düsseldorf [2:1-Sieg nach Verlängerung für Gladbach, Anm.d.Red.] eingeladen. In der Woche davor hatte ich bereits bei Borussia mittrainiert und war nach dem Spiel beim Bankett im Hotel eingeladen. Einige Wochen zuvor hatte ich mit der Amateur-Nationalmannschaft einen Lehrgang in Duisburg absolviert und dort in einem Trainingsspiel gegen den 1. FC Köln gespielt. Beim Bankett kam plötzlich Wolfgang Weber auf mich zu. Er war Nationalspieler und eine große Persönlichkeit beim 1. FC Köln. Er sagte zu mir: ‚Junge, wir haben doch vor ein paar Wochen gegeneinander gespielt.‘ Irgendwie wusste er auch, dass ich zuvor bei Gladbach zum Probetraining gewesen war. Dann sagte er etwas, das ich nie vergessen habe: ‚Wenn Hennes Weisweiler dich haben will, dann kannst du doch nicht Nein sagen. Du musst das machen.‘ Ich habe mich damals gefragt, woher er das alles wusste. Aber diese Begegnung hat Eindruck hinterlassen. Er hat mich quasi überredet. Und am selben Abend habe ich unterschrieben. Das zeigt auch, welchen Stellenwert Hennes Weisweiler damals im deutschen Fußball hatte.“

    Wie war es für Sie damals, mit Granden wie Jupp Heynckes und Berti Vogts auf dem Platz zu stehen?

    Lorenz-Günther Köstner: „Das war natürlich etwas ganz Besonderes. Damals war Borussia Mönchengladbach eine Spitzenmannschaft, die sich mit Bayern München um Meisterschaften und Pokalsiege duelliert hat. In dieser Mannschaft standen zahlreiche Nationalspieler. Wenn man als junger Spieler aus dem Frankenwald kommt und plötzlich mit Rainer Bonhof oder Allan Simonsen auf dem Platz steht, dann braucht das schon Mut. Besonders geholfen haben mir Klaus-Dieter Sieloff und Horst Köppel. Sie haben mich direkt aufgenommen und mir den Einstieg erleichtert. Mit Jupp Heynckes, Berti Vogts und einigen anderen habe ich bis heute Kontakt. Ich habe mich aber nie versteckt. Mein erstes Bundesligaspiel von Beginn an machte ich in Wuppertal. Dort gelangen mir beim 4:2-Auswärtssieg zwei Torvorlagen. Günter Netzer war kurz zuvor zu Real Madrid gewechselt, und plötzlich wurde geschrieben, Gladbach habe den Nachfolger von Netzer gefunden. Das war besonders. Es war aber schwer, sich bei so vielen Nationalspielern dauerhaft durchzusetzen. Nach einer Eingewöhnungszeit habe ich dann aber doch viele Spiele gemacht, darunter auch Einsätze im UEFA-Cup, den wir 1975 zusätzlich zur Deutschen Meisterschaft gewinnen konnten. Rückblickend waren diese zwei Jahre in Gladbach einfach großartig.“

    Schauen wir auf die Borussia der Gegenwart. In Alexander Blessin hat der Club auf den misslungenen Saisonstart reagiert und einen neuen Trainer verpflichtet. Was können Sie zu den ersten Aufgaben eines Trainers sagen, der ein Team in der laufenden Saison übernimmt? Sie selbst haben diese Erfahrung ja beispielsweise zweimal in Wolfsburg gemacht.

    Lorenz-Günther Köstner:„Zunächst muss sich ein neuer Trainer ein ganz genaues Bild von seiner Mannschaft machen. Er kann keine neuen Spieler holen, sondern muss mit dem vorhandenen Kader arbeiten. Deshalb spricht man viel mit den erfahrenen Spielern, den Co-Trainern und natürlich auch mit der Vereinsführung. Die wichtigste Aufgabe ist zunächst, eine Negativserie zu stoppen. Wenn eine Mannschaft mehrere Spiele in Folge verloren hat, muss sie wieder Vertrauen in die eigene Stärke gewinnen. Dazu braucht es Gespräche, Überzeugungsarbeit und letztlich auch Ergebnisse. Ein Trainer muss möglichst schnell herausfinden, auf welche Spieler er sich in dieser Situation verlassen kann. Das heißt nicht, dass später immer dieselben Spieler auf dem Platz stehen müssen. Aber in der ersten Phase geht es darum, Stabilität hineinzubringen. Alexander Blessin steht für ein intensives Pressing und hohes Anlaufen. Wenn er davon überzeugt ist, muss er diese Überzeugung auch auf die Spieler übertragen. Damit das funktioniert, braucht es Erfolgserlebnisse. Ergebnisse sind im Fußball nun einmal die Grundlage für neues Selbstvertrauen. Ich habe ähnliche Situationen selbst erlebt. In Wolfsburg habe ich zweimal eine Mannschaft während der Saison übernommen. Einmal nach der Entlassung von Armin Veh, als ich die komplette Rückrunde betreute. Ein anderes Mal nach der Trennung von Felix Magath. Da hilft natürlich, wenn man das Umfeld und viele Spieler bereits kennt. Trotzdem gehört immer auch ein bisschen Glück dazu. Man sieht das letztlich bei vielen Trainern. Wenn die Mannschaft schnell Erfolgserlebnisse hat, entsteht neues Vertrauen. Dann können sich die Dinge sehr schnell zum Positiven entwickeln.“

  • Der vierte Bildungsspieltag mit Flutlichtstimmung

    Beim vierten Bildungsspieltag am Freitag, 23. Oktober, gegen Borussia Mönchengladbach zeigt der VfB gemeinsam mit VfB-Bildung, wie vielfältig lebenslanges Lernen sein kann. Rund um den Spieltag stehen verschiedene Aktionen zum Thema Bildung im Mittelpunkt.

    Networking vor Spielbeginn

    Bereits vor dem Anpfiff kommen bei einer HR-Tour Personalverantwortliche und Unternehmensvertreter zusammen, um sich zu vernetzen und auszutauschen. Zudem gibt Coachin Lilly Volk im Rahmen eines Probe-Workshops Einblicke in „Next Gen Women“, das Female-Forward-Programm von VfB-Bildung. Teilnehmerinnen erleben dabei, wie sie Wirkung und Sichtbarkeit gezielt stärken können. Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar.

    Hier geht es zur Anmeldung für den Probe-Workshop: „Next Gen Women“.

    Interviews, Talks, VfB-Bildungsquiz

    Auch in der MHP Arena selbst wird Bildung eine Rolle spielen. Interviews im Sportstudio sowie in der Stadionshow rücken das Thema in den Fokus und geben spannende Einblicke in die Bildungswelt des VfB. Wer sein Wissen testen möchte, kann beim VfB-Bildungsquiz teilnehmen und mit etwas Glück ein von der Profimannschaft signiertes Trikot gewinnen. Der QR-Code zum Gewinnspiel ist sowohl auf der Videoleinwand als auch in der aktuellen Ausgabe „stadion aktuell“ gegen Eintracht Frankfurt zu finden.

    Der traditionelle Hutwurf am Spielfeldrand

    Ein besonderer Moment erwartet die Absolventinnen und Absolventen des VfB-Master / PowerMBA. Gemeinsam feiern sie ihren Abschluss mit dem traditionellen Hutwurf am Spielfeldrand der MHP Arena. Der Hutwurf steht symbolisch für das, was VfB-Bildung auszeichnet: Menschen auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten und erreichte Meilensteine gemeinsam zu feiern.

    Insgesamt gratuliert VfB-Bildung an diesem Spieltag 15 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen für den weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

    Mehr zu VfB-Bildung

  • „Wollen ein anderes Gesicht zeigen“

    Cheftrainer Nico Schneck spricht über die anstehende Herausforderung gegen den UEFA Women's Europa Cup-Teilnehmer Eintracht Frankfurt.

    Nach der 0:5-Niederlage in München kommt Nico Schneck die nächste Aufgabe gegen den derzeitigen Tabellendritten aus Frankfurt nicht ungelegen. „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir so kurz nach dem Spiel in München die Chance haben, zu zeigen, dass wir es besser können“, sagt der VfB-Frauen-Chefcoach, der am Montagabend vor allem eines vermisst hatte: „Die Art und Weise hätte ich mir anders gewünscht“, blickt Nico Schneck auf das Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München zurück. „In manchen Spielphasen waren wir zu passiv, zu emotionslos. Es war das erste Mal, dass wir das so deutlich gesehen haben. Dazu kommt aber auch, dass es meiner Meinung nach das beste Spiel des FC Bayern war - und die nächste nicht viel schwächere Mannschaft wartet bereits.“

    Auftritt, Haltung und Einsatz

    Ein paar Dinge gelte es, für das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 14 Uhr, GAZi-Stadion, zu den Tickets) zu verändern. „Hinsichtlich des Auftritts, der Haltung und des Einsatzes wollen wir uns anders präsentieren. Wir haben in zwei Spielen neun Gegentore bekommen. Der letzte Wille, das eigene Tor zu verteidigen, muss wieder sichtbarer sein“, sagt Nico Schneck und erinnert direkt an den positiven Weg des VfB. „Wir werden aber nicht direkt alles schlechtreden. Wir sind Aufsteiger und haben acht Punkte. Uns war allen bewusst, dass der Oktober mit Partien gegen Union Berlin, den FC Bayern und Eintracht Frankfurt ein Brett wird.“

    Ein starkes Kollektiv zu Gast in Degerloch

    Das besagt „Brett“ vom Main beschreibt der VfB-Frauen-Coach als „ein Kollektiv mit einem guten Mix aus erfahrenen Spielerinnen, jungen Talenten und einen mit Niko Arnautis langjährigen Coach an der Seite der Frankfurter Eintracht. Uns erwartet erneut ein absolutes Spitzenteam“, fasst Nico Schneck die SGE zusammen.

    Personalsituation

    Nach dem krankheits- und verletzungsbedingt etwas dezimierten Kader, mit dem die Mädels aus Cannstatt nach München gereist waren, entspannt sich die Lage dieser Tage nach und nach. VfB-Kapitänin Maxi Rall hat wieder mit der Mannschaft trainiert. „Jetzt müssen wir abwarten, wie das Feedback nach der Belastung ist. Ob Maxi eine Option für das Wochenende ist, wird sich noch zeigen“, sagt Nico Schneck und fügt an: „Fabienne Dongus ist wieder gesund, Rosa Rückert und Julia Glaser haben erstmals wieder voll mittrainiert und tolerieren grundsätzlich die Belastung. Jetzt geht es darum, sie schrittweise heranzuführen und den Trainingsrückstand aufzuarbeiten.“ Mira Arouna (Oberschenkelprobleme) und Julia Mickenhagen (Hüftprobleme) trainieren weiterhin individuell.

  • Mit viel Power

    Das zweite Flutlicht-Spiel binnen drei Tagen. Der VfB empfängt am Freitagabend die Gäste von Borussia Mönchengladbach. Ein Spieler kommt kurzfristig bei den Ausfällen hinzu.

    Mönchengladbach? Heimspiel? Da war doch etwas. In der vergangenen Saison 2025/2026 feierte der VfB das Jubiläum „100 Jahre Brustring“ gegen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen. Auch die diesmalige Begegnung mit der Borussia verspricht, stimmungsvoll zu werden. In der MHP Arena wird das Flutlicht strahlen, das erste Liga-Heimspiel seit mehr als einem Monat stattfinden und der Heimbereich ausverkauft sein. Die Jungs aus Cannstatt eröffnen am Freitagabend, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, den siebten Bundesliga-Spieltag.

    Sebastian Hoeneß freut sich auf „herausragende Atmosphäre“

    „Wir freuen uns auf das zweite Flutlicht-Heimspiel innerhalb von drei Tagen und die sicherlich wieder herausragende Atmosphäre in der MHP Arena“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer hat noch gut in Erinnerung, wie lautstark und leidenschaftlich die weiß-roten Fans erst am Dienstagabend im UEFA Champions League-Spiel gegen Atletico Madrid (1:1) ihre Mannschaft unterstützt hatten. Umso mehr möchte das Team mit dem roten Brustring diesmal über einen Sieg im heimischen „Wohnzimmer“ jubeln.

    „Wir gehen gut vorbereitet und mit viel Power in das Duell mit Borussia Mönchengladbach und wollen morgen Abend mit der Unterstützung unserer Fans die bestmögliche Leistung abrufen“, sagt der 44-Jährige. Mit der „Fohlenelf“ reist der derzeitige Tabellen-18. nach Stuttgart, der sich seinen Saisonstart sicherlich anders vorgestellt hat und dem VfB dementsprechend viel entgegensetzen wird. Zuletzt unterlag Mönchengladbach mit einem Tor Unterschied gegen die TSG Hoffenheim (1:2) und beim 1. FC Köln (1:2).

    Josha Vagnoman fällt vorerst aus

    Personell gibt es eine Neuigkeit. Josha Vagnoman hat sich im Spiel der UEFA Champions League am Dienstagabend gegen die Spanier eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und fällt vorerst aus. Ebenfalls nicht für die Bundesliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung stehen Nikolas Nartey (muskuläre Probleme) sowie Tiago Tomás, Justin Diehl und Dan-Axel Zagadou (alle im Aufbautraining).

    Charity-Aktion der VfB-Stiftung

    Die neue Charity-Aktion der VfB-Stiftung und ihres Partners VIPrize verlost eine unvergessliche Reise zum UEFA Champions League-Spiel in Mailand. Die Aktion läuft bis einschließlich Sonntag, 15. November 2026.

    Jetzt mitmachen und dabei Gutes tun

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 7. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, 20.30 Uhr, gegen Borussia Mönchengladbach einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Chris Führich: Interview, Fotoalbum und Poster
    • Zu Gast: Borussia Mönchengladbach
    • Legende: Interview mit Lorenz-Günther Köstner
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Bildung: Gemeinsam lernen und punkten
    • VfB-Frauen: Interview mit Luzie Zähringer

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Das zeigt, wie gut unsere Leistung war“

    Viel Stolz, aber auch eine Portion Enttäuschung. Der VfB ruft gegen Atletico Madrid seine Qualität ab und spielt mitunter so gut, dass der eine Punkt fast zu wenig ist.

    Nach Abpfiff wirkten die Jungs aus Cannstatt ein wenig hin- und hergerissen. Sollten sie sich freuen, sollten sie sich ärgern? Soeben hatten sie in einer mitreißenden Europacup-Nacht am Dienstag, 20. Oktober 2026, gegen Atletico Madrid (1:1) eine bärenstarke Leistung gezeigt. Die Performance gegen den letztjährigen Halbfinalisten in der UEFA Champions League war über weite Strecken sogar so gut, dass statt des einen Punktes sogar drei Zähler drin gewesen wären.

    Torerfolg nach Gegenpressing

    „Letztlich hat gegen eine europäische Top-Mannschaft nur der Siegtreffer gefehlt – das zeigt, wie gut unsere Leistung war“, ordnet Sebastian Hoeneß ein und macht keinen Hehl daraus, dass auch er zwei verschiedene Emotionen spürt: „Wir können stolz auf die Leistung sein – und dennoch sind wir zugleich ein wenig enttäuscht, weil ein Tick mehr drin gewesen wäre.“ Speziell die erste Hälfte war ein Cannstatter Glanzstück: Das Team mit dem roten Brustring lief Atletico früh an, eroberte Bälle, kreierte Chancen, ließ defensiv wenig zu und führte verdient mit 1:0. Der Cheftrainer sagt: „Die erste Hälfte war top, es ging sehr viel auf von unserem Plan.“

    Als Paradebeispiel dient etwa der Treffer. „Beim Tor funktioniert unser Gegenpressing hervorragend, das war eine klasse Balleroberung über Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.), Chris (Führich, Anm. d. Red.) und ‚Ange‘ (Angelo Stiller, Anm. d. Red.)“, hebt Torschütze Jamie Leweling die Entstehungsgeschichte hervor und schiebt mit einem Lächeln nach: „Es ist ein Tor, wie es sich der Trainer wahrscheinlich gewünscht hat.“ Dass auch Atletico blitzschnell Chancen kreieren kann, bewiesen die Spanier nach Wiederanpfiff: Julian Alvarez, mit 18 Treffern der zweitbeste Torschütze in der „Königsklasse“-Geschichte seines Clubs, glich aus – und sorgte somit für die Punkteteilung.

    „Mit der richtigen Haltung weitergemacht“

    „Die Mannschaft hat nach dem Gegentor eine sehr gute Reaktion gezeigt und mit der richtigen Haltung weitergemacht“, lobt Sebastian Hoeneß. Das trug dazu bei, dass der VfB seinen siebten Punkt in der UEFA Champions League holte und somit in der laufenden Ligaphase auch nach drei Partien unbesiegt bleibt. Viel Stolz, aber auch etwas Enttäuschung. Ein Ausrufezeichen, aber kein ganz dickes. Freuen oder ärgern? Die Fans gaben nach Abpfiff ihre ganz eigene Antwort auf diese Frage.

    Die Cannstatter Kurve applaudierte der Brustring-Mannschaft frenetisch, als wolle sie sagen: ‚Macht mit genau dieser Energie weiter!‘ Womöglich liegt darin auch die Deutung des Spiels: Es braucht weder Freude noch Ärger, sondern es steht die Gewissheit, was die Jungs aus Cannstatt auf dem Rasen gemeinsam leisten können.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga und im DFB-Pokal weiter. Am Freitagabend, 23. Oktober 2026, eröffnen die Jungs aus Cannstatt den siebten Bundesliga-Spieltag – ab 20.30 Uhr gastiert Borussia Mönchengladbach in der MHP Arena. Danach folgt die zweite Runde im DFB-Pokal – das Team mit dem roten Brustring gastiert am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, beim SC Paderborn. Der nächste Spieltag in der Ligaphase der UEFA Champions League findet erst am Dienstag, 3. November 2026, um 18.45 Uhr, statt – der VfB reist in die Türkei und spielt bei Galatasaray Istanbul.

    Charity-Aktion der VfB-Stiftung

    Die neue Charity-Aktion der VfB-Stiftung und ihres Partners VIPrize verlost eine unvergessliche Reise zum UEFA Champions League-Spiel in Mailand. Die Aktion läuft bis einschließlich Sonntag, 15. November 2026.

    Jetzt mitmachen und dabei Gutes tun

  • Aufstellung: Nächstes Debüt für Dennis Seimen

    Der Keeper steht gegen Atletico Madrid erstmals in der UEFA Champions League im Tor. Im Mittelfeld beginnen Grischa Prömel und Angelo Stiller.

    Stuttgart international! Mit der Maximalausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen rangiert der VfB auf dem vierten Tabellenplatz der laufenden UEFA Champions League-Ligaphase. Am heutigen Dienstagabend, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, live bei Amazon-Prime sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die spanischen Gäste von Atletico Madrid. Damit tritt ein europäisches Spitzenteam in der MHP Arena an. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Atletico Madrid:

    41 – Dennis Seimen, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 18 – Jamie Leweling, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav

    Im Vergleich zum zweiten UEFA Champions League-Spieltag am vergangenen Mittwoch, 14. Oktober 2026, bei Slovan Bratislava (3:0) gibt es drei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Torhüter Dennis Seimen sowie Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt und Offensivakteur Jamie Leweling sind neu dabei von Beginn an – Fabian Bredlow, Finn Jeltsch und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz. Die Kapitänsbinde trägt – wie gewohnt – Deniz Undav.

    Dennis Seimen wird damit zu seinem Debüt in der UEFA Champions League kommen. Er wird mit 20 Jahren und zehn Monaten der jüngste VfB-Keeper in der Geschichte der „Königsklasse“ sein. Vor zweieinhalb Wochen, am 10. Oktober 2026, hatte er bereits in der Bundesliga beim Auswärtssieg in Paderborn (2:0) debütiert. Maxi Mittelstädt steht erstmals seit seiner Risswunde an der Ferse wieder in der Startelf.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker

  • Matchfacts: Von Torjägern und Dirigenten

    Nach zwei Siegen zum Start in die UEFA Champions League-Saison empfängt der VfB am Dienstagabend ab 21 Uhr Atletico Madrid. Die Jungs aus Cannstatt wollen dabei erstmals einen Sieg gegen eine spanische Mannschaft in der Königsklasse einfahren.

    Die Top 3 zu VfB gegen Atletico Madrid:

    • Noch nie hat der VfB in der UEFA Champions League gegen eine spanische Mannschaft gewonnen.
    • Ermedin Demirovic stellte an den ersten zwei Spieltagen einen neuen Clubrekord auf.
    • Die Spielleitung übernimmt der Niederländer Serdar Gözübüyük.

    Blick zurück: Warten auf den ersten Erfolg gegen spanische Teams

    Der VfB trifft erstmals in einem Pflichtspiel auf Atletico Madrid. Im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums im August 2018 gastierte der spanische Topclub allerdings für ein Testspiel in Bad Cannstatt, das mit 1:1 endete. Der VfB wartet nach sieben Spielen gegen spanische Vertreter in der UEFA Champions League noch auf den ersten Sieg. Bisher gab es zwei Remis und fünf Niederlagen.

    Heimgesicht: Gute Quote in europäischen Wettbewerben

    Der VfB gewann sechs der vergangenen neun Heimspiele in europäischen Wettbewerben (dazu drei Niederlagen). Nach dem Sieg zum Auftakt dieser Saison (3:1 gegen Viking Stavanger) könnte der VfB erstmals seit 2003/2004 wieder zwei aufeinanderfolgende Heimspiele in der UEFA Champions League gewinnen (damals sogar drei).

    Auswärtsgesicht: Gutes Omen für Jungs aus Cannstatt

    Atletico Madrid verlor jedes der vergangenen fünf Auswärtsspiele gegen deutsche Mannschaften in der UEFA Champions League sowie acht der vergangenen neun Gastspiele. Die einzige Ausnahme in dieser Serie bildet ein 4:2-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen im Februar 2017 (Achtelfinale).

    „Medo“ on fire: Neuer Topwert nach zwei Spielen

    Ermedin Demirovic hat mit seinen vier Toren bereits einen neuen Bestwert für einen Spieler des VfB in einer Saison im Landesmeisterpokal bzw. der UEFA Champions League aufgestellt. Zudem sind es die meisten Treffer eines Stuttgarter Stürmers in einer Saison in einem europäischen Wettbewerb seit Mario Gomez in der UEFA Europa League 2008/2009 (sechs).

    Starker Joker: Ademola Lookman in Topform

    Atleticos Ademola Lookman war in vier seiner sechs Einwechslungen in der UEFA Champions League an einem Tor beteiligt (drei Tore, ein Assist), darunter ein Treffer beim 2:0 gegen Manchester United am 2. Spieltag. Von UEFA Champions League-Spielern mit fünf oder mehr Einwechslungen war nur Jürgen Rische (1. FC Kaiserslautern) an einem höheren Anteil an Toren beteiligt (5/5, Saison 1998/1999).

    Dirigenten im Mittelfeld: Stiller und Barrios geben den Takt an

    Stuttgarts Mittelfeldspieler Angelo Stiller spielte in dieser Saison in der UEFA Champions League 51 linienbrechende Pässe, kein Spieler erreichte nach den ersten zwei Spieltagen mehr (Declan Rice vom FC Arsenal kommt ebenfalls auf 51).

    Beim 2:0-Sieg Atleticos gegen Manchester United am zweiten Spieltag erzielte Pablo Barrios nach nur 47 Sekunden den Führungstreffer und wies zudem die höchste Passquote aller Spieler von Atletico Madrid in dieser Partie auf (94,3 Prozent – 50/53 angekommene Pässe).

    Personal: Maximilian Mittelstädt kehrt zurück

    Maximilian Mittelstädt hat seine Risswunde an der Ferse weitestgehend auskuriert und ist zurück im Mannschaftstraining. Gut möglich, dass er bereits gegen Atletico Madrid wieder zum Kader gehören wird. Auch Nikolas Nartey und Ameen Al-Dakhil wirken wieder im Teamtraining mit.

    Verzichten muss Chefcoach Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Schiedsrichter: Niederländisches Gespann übernimmt Spielleitung

    Serdar Gözübüyük (SR, Niederlande), Patrick Inia (SR-A1, Niederlande), Rogier Honig (SR-A2, Niederlande), Jeroen Manschot (4. Offizieller, Niederlande), Dennis Higler (VAR, Niederlande), Stuart Attwell (VAR-A, England).

    Zuschauer: Ausverkauftes Haus

    Die MHP Arena ist für das zweite UEFA Champions League-Heimspiel am Dienstagabend ausverkauft. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.

    Wetter: Bewölkt, aber trocken

    Tagsüber werden Temperaturen bis 13° C erwartet, am Abend kann es auf unter 10° C abkühlen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau / ARD-Audiothek
    • VfB-Radio in Kooperation mit „Die Neue 107.7“

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 3. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gegen Atletico Madrid einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial von Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Profis: Josha Vagnoman im Interview
    • Zu Gast: Atletico Madrid
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • Legenden: Emiliano Insua im Interview
    • Historie: Weiß-Rot gegen Rot-Weiß

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Einer wie keiner

    Seit anderthalb Jahrzehnten dirigiert Diego Simeone an der Seitenlinie Atletico Madrids und entwickelte die „Rojiblancos" von einem Mittelklasse-Club zu einem festen Bestandteil der europäischen Fußballelite.

    Als Diego Simeone am 23. Dezember 2011 das Cheftraineramt bei Atletico Madrid antrat, war die Welt des Fußballs noch eine ganz andere als heute: Borussia Dortmund hatte unter Jürgen Klopp gerade die erste Meisterschaft seit neun Jahren gewonnen und war auf dem besten Wege, seinen Titel zu verteidigen. In Italien legte Juventus Turin den Grundstein für eine fast ein Jahrzehnt anhaltende Dominanz mit neun Titeln in Serie. Auf der Insel lieferte sich Dauermeister Manchester United ein Titelrennen mit seinem himmelblauen Stadtrivalen, das die Machtverhältnisse im englischen Fußball nachhaltig verrücken sollte. Und in Frankreich mauserte sich der heute so erfolgreiche Hauptstadtclub PSG nach Jahrzehnten ohne Titel in kleinen Schritten nach oben und erreichte am Ende der Saison mit Rang zwei das beste Ergebnis seit acht Jahren.

    In Spanien jedoch waren die Machtverhältnisse vor knapp 15 Jahren ebenso klar verteilt wie vor der Jahrtausendwende. Vor den Meistertiteln von Deportivo La Coruna (2000) und dem FC Valencia (2002, 2004) gingen ab 1985 jeweils sieben Titel an den FC Barcelona und Real Madrid, lediglich im Jahr 1996 konnte in Atletico mal ein anderer Club dazwischenfunken. Kapitän der Mannschaft? Diego Simeone. Danach stellte sich die Dominanz der beiden Weltclubs wieder ein. Bis zum Jahr 2011 gingen fünf weitere Meisterschaften an Barcelona, die „Königlichen“ gewannen immerhin zwei Titel. Für „Atleti“ jedoch waren Plätze im oberen Drittel in dieser Zeit eher die Ausnahme, um die Jahrtausendwende herum spielte der Club sogar kurzzeitig zweitklassig.

    Beeindruckende Konstanz

    Die Einstellung Diego Simeones als Cheftrainer bei Atletico sollte die eigene Tristesse jedoch beenden und die Dominanz Barcas und Reals fortan Saison für Saison auf die Probe stellen – auch wenn „nur“ zweimal der große Coup gelang. In den Saisons 2013/2014 sowie 2020/2021 gewannen Simeone und seine „Rojiblancos" (die Rot-Weißen) zweimal die spanische Meisterschaft, was angesichts der namhaften Teams, die der FC Barcelona und Real Madrid über Jahre aufboten, mehr als beachtlich ist. Atletico gelang es aber nicht nur, die großen Rivalen zu ärgern, sondern sich als dritte Kraft an der Spitze zu etablieren. Tatsächlich verpasste seit dem Start der Spielzeit 2012/2013, der ersten kompletten Saison für Diego Simeone als Cheftrainer, kein Atleti-Team eine Top-vier-Platzierung in „La Liga“. Die 69 Punkte der vergangenen Saison, die zu Platz vier und der Qualifikation für die UEFA Champions League reichten, waren sogar die schwächste Ausbeute einer Diego-Simeone-Elf in einer kompletten Saison seit Amtsantritt.

    Zwei Titel in vier europäischen Finals

    Diego Simeone hat den Club aus dem Nordosten der spanischen Hauptstadt nachhaltig geprägt. Mit seiner exzentrischen Art reißt der 56-jährige Argentinier, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, Spieler wie Fans Woche für Woche mit. Diego Godin, langjähriger Spieler und zeitweiser Kapitän Atleticos, sagte einmal über Diego Simeone: „Die Spieler würden für ihn ihr Leben geben. Er vermittelt uns das Vertrauen, dass wir es mit viel größeren Mannschaften aufnehmen können. Wir haben großes Vertrauen in ihn, wir stehen bis zum bitteren Ende hinter ihm und er hinter uns – und das zeigt sich auf dem Platz.“

    Mit ihrem defensiv kompakten, aber auf schnelle Konter ausgelegten Spielstil machten sich Diego Simeone und Atletico einen Namen in Europa, tauchten vor allem in den 2010er-Jahren regelmäßig in den Halbfinals der UEFA Champions League auf – und standen 2014 sowie 2016 in den Finals gegen Real Madrid (1:4 n.V., 5:6 n.E.) auch zweimal kurz vor dem ganz großen Wurf. Ganz leer ging der Club auf europäischer Bühne aber nicht aus, denn in Diego Simeones Premieren-Saison 2011/2012 sowie 2017/2018 krönte sich Atletico jeweils zum Sieger der UEFA Europa League. In der vergangenen Spielzeit gelang erstmals seit 2017 wieder der Sprung unter die besten Vier der UEFA Champions League. Einer, der nach Möglichkeit auch in der aktuellen Saison in Angriff genommen werden soll. Vor dem Spiel in Bad Cannstatt sagt der erfahrene argentinische Coach Diego Simeone: „Stuttgart hat einen klaren Spielstil. Sie pressen sehr hoch und schaffen es, defensiv kompakt zu stehen. Sie sind gut in die Champions League gestartet, aber wir wollen morgen natürlich gewinnen."

    Drei Fakten zu Atletico Madrid

    11

    spanische Meistertitel gewann Atletico in seiner langen Geschichte. Die erste Meisterschaft holte der Club, der damals vorübergehend als Atletic-Aviacion firmierte, in der Saison 1939/1940, und den bislang letzten in der Spielzeit 2020/2021. Mit elf Titeln ist Atletico der dritterfolgreichste Club hinter Real Madrid (36) und dem FC Barcelona (29).

    114

    Spiele bestritt Rechtsaußen Giuliano Simeone, der Sohn von Cheftrainer Diego Simeone, seit seinem Profidebüt im April 2022 für Atletico. Seit zwei Jahren gehört der 23-jährige argentinische Nationalspieler und Vizeweltmeister fest zum Kader der Rojiblancos. In der Jugend spielte er vor seinem Wechsel nach Europa im Jahr 2019 für River Plate.

    749

    Einsätze hat Koke mittlerweile für die Rojiblancos bestritten, womit der gebürtige Madrilene mit weitem Abstand Rekordspieler ist und noch immer regelmäßig die Kapitänsbinde des Clubs trägt. 37 Pflichtspiele hatte der damals 19-jährige Mittelfeldspieler für Atletico absolviert, als Diego Simeone im Dezember 2011 das Cheftraineramt übernahm.

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 3. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gegen Atletico Madrid einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial von Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Profis: Josha Vagnoman im Interview
    • Zu Gast: Atletico Madrid
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • Legenden: Emiliano Insua im Interview
    • Historie: Weiß-Rot gegen Rot-Weiß

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Wir sind reifer geworden“

    Josha Vagnoman spielte schon vor zwei Jahren mit dem VfB in der UEFA Champions League. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über den Entwicklungsprozess, die laufende Ligaphase und seinen Offensivdrang.

    Als Josha Vagnoman im Sommer 2022 vom Hamburger SV zum VfB wechselte, hatte er bis dato ein Bundesliga-Spiel absolviert. Inzwischen hat der physisch starke Außenverteidiger die Marke von 100 Partien geknackt. Auch in der UEFA Champions League gehört er zu den „Dauerbrennern“ des Clubs aus Cannstatt und absolvierte saisonübergreifend neun von zehn möglichen Begegnungen in jenem Wettbewerb. Entsprechend groß ist seine Vorfreude auf das Heimspiel am Dienstagabend, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, live bei Amazon-Prime sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, in der MHP Arena gegen Atletico Madrid. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der 25-Jährige über die laufende Ligaphase, eine jüngste Auszeichnung und seinen Offensivdrang.

    Hallo Josha, beim vergangenen UEFA Champions League-Spiel in Bratislava (3:0) hast du die Trophäe als „Player of the match“ erhalten. Hat sie schon einen besonderen Platz in deinem Zuhause gefunden?

    Josha Vagnoman: „Die Trophäe ist gut bei mir zu Hause angekommen, ich muss ihr aber noch einen festen Platz zuweisen (lacht). Mich hat die Auszeichnung gefreut und ich sehe sie zugleich als Verdienst der gesamten Mannschaft an. Wir konnten sehr zufrieden mit dem Auftritt in Bratislava sein und viel Gutes davon mitnehmen.“

    Was sind aus deiner Sicht die wesentlichen Punkte, die ihr in dieser internationalen Partie so gut umgesetzt habt?

    Josha Vagnoman: „Unsere Haltung war definitiv ein Schlüssel. Wir haben das umkämpfte Match angenommen und auswärts mit voller Kraft dagegengehalten. Auch haben wir uns von den Bedingungen unbeeindruckt gezeigt und unser Spiel durchgesetzt. Zudem gelang es uns, die Tore zu passenden Zeitpunkten zu erzielen. Dass wir zudem ohne Gegentreffer geblieben sind, gibt uns weiteres Selbstvertrauen. Wir möchten mit dieser Mentalität und in dieser Art und Weise weitermachen.“

    Für seine Mentalität ist auch Atletico Madrid, euer dritter Gegner in der „Königsklasse“, bekannt. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Josha Vagnoman: „Das wird sicherlich ein intensives und sehr forderndes Spiel. Jeder, der den Fußball verfolgt, weiß, mit welcher Leidenschaft Atletico Madrid agiert. Die Jungs hauen in jeder Partie alles rein, haben eine gute Physis und dazu noch richtig viel Qualität in ihren Reihen. Diego Simeone coacht das Team seit vielen Jahren, die Mannschaft hat klare Abläufe. Das Spiel wird definitiv ein Gradmesser für uns.“

    Inwiefern hilft es, dass ihr mit der bisherigen Maximalausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen gegen dieses europäische Spitzenteam antreten könnt?

    Josha Vagnoman: „Die Ausgangslage gibt uns Selbstvertrauen. Wir wollen uns auf der aktuellen Ausbeute keineswegs ausruhen, sondern weitere Punkte sammeln. Aus meiner Sicht ist es daher am wichtigsten, dass wir erneut die richtige Haltung zeigen: Intensität, Galligkeit, Entschlossenheit in sämtlichen Aktionen – das werden wir brauchen, um gegen ein Top-Team wie Atletico Madrid bestehen zu können.“

    Du hast die UEFA Champions League-Saison vor zwei Jahren mit dem VfB gespielt. Was hat sich im Vergleich zu damals in eurem Auftreten verändert?

    Josha Vagnoman: „Wir sind reifer geworden. Das merke ich auf dem Platz. Die internationalen Spiele in den vergangenen Jahren haben uns Erfahrungen sammeln lassen. Egal, ob Champions League oder Europa League – zahlreiche Spieler in unserem Kader haben viele dieser Partien miterlebt und sich auch dadurch weiterentwickeln können. Davon profitieren wir jetzt, sowohl individuell als auch als Mannschaft.“

    Was hast du darüber hinaus durch den internationalen Wettbewerb hinzugelernt?

    Josha Vagnoman: „Als ich zum ersten Mal mit dem VfB international gespielt habe, waren die ‚englischen Wochen‘ etwas Neues für mich. Es ist eine andere Herausforderung, alle drei, vier Tage zu spielen. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und meine Routinen aufgebaut. Mir machen diese internationalen Vergleiche viel Freude und ich weiß, was meinem Körper zur Regeneration guttut, um schnell wieder bereit für den nächsten Wettkampf zu sein.“

    Neben deinen vielen Läufen auf der Außenbahn fällt zuletzt deine Torgefahr besonders auf. Wie kommt’s?

    Josha Vagnoman: „Ich habe schon immer offensiv Akzente gesetzt, Vorlagen gegeben und ab und an Tore erzielt. Wahrscheinlich ist es durch meinen Volleytreffer gegen Köln sowie die vergleichsweise hohen Scorerwerte seit Saisonbeginn (aktuell wettbewerbsübergreifend zwei Tore und drei Vorlagen, Anm. d. Red.) noch etwas stärker in den Fokus gerückt. Wenn meine Positionierung passt und der Ball gut liegt, werde ich auch in Zukunft mit Mut den Abschluss suchen.“

    In der Bundesliga hast du inzwischen die Marke von 100 Spielen geknackt. Was bedeutet dir diese Zahl?

    Josha Vagnoman: „Ich hatte erst gar nicht auf dem Schirm, dass es doch schon so viele Partien sind. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, das ist definitiv etwas Besonderes. Hinzu kommt, dass ich – mit Ausnahme meines ersten Bundesliga-Spiels für den Hamburger SV – alle Partien für den VfB absolviert habe. Es ist im heutigen Fußball keineswegs selbstverständlich, über solch einen längeren Zeitraum so viele Einsätze für einen Club zu sammeln. Daher ist das schon jetzt etwas, an das ich mich immer gerne erinnern werde.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 3. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gegen Atletico Madrid einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial von Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Profis: Josha Vagnoman im Interview
    • Zu Gast: Atletico Madrid
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • Legenden: Emiliano Insua im Interview
    • Historie: Weiß-Rot gegen Rot-Weiß

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Das Stadion wird ‚brennen‘“

    Vier Tore verbuchte er in der laufenden UEFA Champions League-Spielzeit bereits, nun freut sich Ermedin Demirovic auf einen „echten Hochkaräter“ in der MHP Arena.

    Am ersten Spieltag gelang ihm gegen Stavanger als erstem VfB-Akteur überhaupt ein Dreierpack in der UEFA Champions League, am zweiten Spieltag stellte Ermedin Demirovic mit seinem vierten Saisontor einen neuen Rekord für einen VfBler innerhalb einer Königsklassen-Saison auf. Vor dem UEFA Champions League-Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, live bei Amazon-Prime sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gegen Atletico Madrid stellt sich der 28-Jährige auf der Pressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten.

    Ermedin Demirovic über…

    … die Bedeutung des Spiels: „Wir haben eine besondere Partie vor der Brust. Als Kind haben wir viele Spiele von Atletico gesehen, auch in der Champions League. Dass der Club wieder in der Königsklasse spielt, ist kein Zufall. Wir spielen gegen einen echten Hochkaräter und ich bin sicher, dass das Stadion ‚brennen‘ wird. Auch wir als Mannschaft tun das, gerade nach dem vergangenen Spiel in Hamburg.“

    … das vergangene Bundesliga-Auswärtsspiel in Hamburg: „Ich bin selbst mein größter Kritiker und schaue mir nach solchen Spielen immer wieder an, was ich in Zukunft besser machen kann. Ich nehme solche Themen auch mit nach Hause und tausche mich mit meinem Umfeld aus. Auch Niederlagen können uns Energie geben. Wir wissen, dass wir überall auf Topniveau agieren müssen und was wir besser machen müssen als in Hamburg. Daher werden wir hochmotiviert ins Spiel gegen Atletico gehen.“

    … die eigene Torquote in der UEFA Champions League: „Die Champions League ist auch ungeachtet meiner bisherigen Quote ein besonderer Wettbewerb. Meinen Hattrick gegen Stavanger habe ich im Nachgang sehr oft gesehen. Ich kann mich damit für die nächsten Spiele pushen. Selbst nach einem Spiel wie in Hamburg, in dem ich einige gute Chancen hatte, kann ich so Energie schöpfen, weil ich bereits bewiesen habe, was möglich ist.“

    … die Vorbereitung auf den kommenden Gegner: „Ich glaube, dass Atletico Spiel für Spiel und schon seit vielen Jahren beweist, wie stabil sie verteidigen können. Sie haben diese Mentalität verinnerlicht, alles abzuwehren, und gehören in dieser Hinsicht sicherlich zu den besten Mannschaften Europas. Sie verfügen über ein Bollwerk, nichtsdestotrotz wissen auch wir um unsere Qualitäten vor dem Tor. Allgemein mag ich den Club. Wer mich kennt, weiß, dass ich meine Emotionen auf dem Platz auch gerne auslebe, daher habe ich einiges übrig für Atletico.“

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 3. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gegen Atletico Madrid einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial von Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Profis: Josha Vagnoman im Interview
    • Zu Gast: Atletico Madrid
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • Legenden: Emiliano Insua im Interview
    • Historie: Weiß-Rot gegen Rot-Weiß

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Wir wollen uns mit Atletico messen“

    Für Sebastian Hoeneß gehört Atletico Madrid zum Nonplusultra des europäischen Fußballs. Der Cheftrainer nennt einige Inhalte, auf die es am Dienstagabend ankommt.

    Es wird eine Premiere sein. Zumindest, was die Pflichtspiele betrifft. Zum ersten Mal werden der VfB und Atletico Madrid im Europacup aufeinandertreffen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf einen UEFA Champions League-Abend der Extraklasse – am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, live bei Amazon-Prime sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gastieren die Spanier in der MHP Arena. Für Sebastian Hoeneß stellt es eine ganz besondere Partie dar.

    2:0 gegen Manchester United, 1:2 gegen Liverpool

    „Atletico gehört zum Nonplusultra im europäischen Fußball, wegen solcher Duelle haben wir der Champions League entgegengefiebert“, sagt der Cheftrainer und erklärt, dass der Gast den europäischen Fußball mitpräge: „Es ist eine spannende Mannschaft mit enorm guten Einzelspielern. Wir wollen uns mit Atletico messen – wohlwissend, dass das Team richtig gut unterwegs ist.“ In der spanischen Liga rangieren die Madrilenen auf dem zweiten Tabellenplatz, sammelten 22 von 27 möglichen Punkten. In der UEFA Champions League gelang zuletzt ein 2:0-Erfolg gegen Manchester United, zuvor verlor Atletico sein Auswärtsspiel beim FC Liverpool mit 1:2.

    Der 44-Jährige sprach zugleich darüber, was es gegen den europäischen Top-Club braucht. „Entscheidend wird sein, das richtige Maß an Intensität und Ruhe zu finden“, sagt Sebastian Hoeneß und geht auch auf taktische Themen ein: „Wir brauchen eine gute Statik, eine gute Balance, müssen insbesondere beim Umschaltspiel des Gegners sehr wach sein.“ Restverteidigung. Pressing. Spieltempo. Das sind Begriffe, die er auf der Pressekonferenz immer wieder nannte. Und dann ist da noch die eigene Ausgangsposition: Der VfB hat in der „Königsklasse“ sechs Punkte aus zwei Spielen gesammelt. „Wir haben uns in eine gute Lage gebracht – und somit eine riesige Chance“, sagt der Chefcoach: „Jeder Punkt ist ein Bonus. Das muss uns noch mehr ‚anzünden‘, um einen erfolgreichen Abend zu kreieren.“

    Maximilian Mittelstädt steht zur Verfügung

    Aus personeller Sicht gibt’s gute Nachrichten. Maximilian Mittelstädt hat seine Risswunde an der Ferse weitestgehend auskuriert und ist zurück im Mannschaftstraining. Gut möglich, dass er bereits gegen Atletico Madrid wieder zum Kader gehören wird. Auch Nikolas Nartey und Ameen Al-Dakhil wirken wieder im Teamtraining mit.

    Verzichten muss Chefcoach Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 3. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gegen Atletico Madrid einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial von Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Profis: Josha Vagnoman im Interview
    • Zu Gast: Atletico Madrid
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • Legenden: Emiliano Insua im Interview
    • Historie: Weiß-Rot gegen Rot-Weiß

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Atletico-Doppelpack bei VfB-TV

    Im kostenfreien Livestream wird sowohl die VfB-Pressekonferenz am Montag als auch das UEFA Youth League-Spiel am Dienstag übertragen.

    Es ist ein Highlight für den Club aus Cannstatt: Mit Atletico Madrid gastiert ein europäisches Spitzenteam im „wilden Süden“. Zur weiß-roten Einstimmung auf die UEFA Champions League-Begegnung am Dienstagabend, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, in der MHP Arena werden zwei kostenfreie Livestreams bei VfB-TV sowie auf dem YouTube-Kanal des VfB angeboten.

    Sebastian Hoeneß und ein Spieler auf der Pressekonferenz

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Montag, 19. Oktober 2026, die Live-Übertragung der VfB-Pressekonferenz. Sie beginnt um 16 Uhr. Auf ihr sprechen Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ein Spieler.

    Auch Tickets für U19-Spiel noch erhältlich

    Weiter geht’s am Dienstag, 20. Oktober 2026, mit der Live-Übertragung des UEFA Youth League-Spiels zwischen den „Jungen Wilden“ und dem Nachwuchs von Atletico Madrid. Die Partie wird um 15 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau angepfiffen, die VfB-TV-Sendung beginnt um 14.55 Uhr, als Kommentator fungiert Daniel Haug. Es ist außerdem noch möglich, live im Stadion dabei zu sein: Tickets sind für zehn Euro (ermäßigt sieben Euro) erhältlich, Stehplätze gibt es für fünf Euro (ermäßigt drei Euro).

    Tickets für das UEFA Youth League-Spiel im VfB-Onlineshop

    Die Livestreams sind kostenfreivia VfB-TV undvia YouTube-Kanal von VfB-TV abrufbar.

  • „Eine harte Niederlage“

    In der Analyse des Auswärtsspiels beim Hamburger SV dreht sich viel um die diesmalige Chancenverwertung. Zudem richtet sich der Blick auf ein Highlight am Dienstag.

    Sebastian Hoeneß bringt es auf den Punkt. „Es ist eine harte Niederlage aus unserer Sicht“, sagt der Cheftrainer nach der Bundesliga-Partie am Samstag, 17. Oktober 2026, beim Hamburger SV (0:1) und ergänzt: „Wir hatten genug Möglichkeiten, in Führung zu gehen und haben zugleich die Umschaltsituationen oftmals kontrolliert.“ Ein Blick auf die Daten bestätigt den 44-Jährigen: Mit 24 Torschüssen verzeichnete der VfB fast doppelt so viele Abschlüsse wie der Gastgeber. Zudem belegen 66 Prozent Ballbesitz und 92 Prozent angekommene Pässe, dass zumeist die Jungs aus Cannstatt das Spiel im Volksparkstadion machten.

    Chancen kreiert, Effizienz verbessern

    Selbst als der HSV nach Wiederanpfiff seine beste Phase hatte, riss der VfB mit Verlauf der zweiten Hälfte die Begegnung wieder an sich. Was fehlte, war das erlösende 1:0. Dieses gelang dagegen den Rothosen – mit einem traumhaften, wuchtigen Schuss aus circa 25 Metern in der 88. Minute. „Wir belohnen uns diesmal nicht mit einem Treffer“, sagt Sebastian Hoeneß: „Das späte Siegtor des HSV ist sehr bitter für uns.“ Fabian Wohlgemuth bewertet das ähnlich.

    „Die Niederlage tut uns weh“, sagt der Vorstand Sport des VfB und ordnet ein: „Unser Anspruch war, das Spiel zu bestimmen, was uns über weite Strecken gelungen ist. Die Grundlagen, um Tore zu erzielen, waren vorhanden.“ In der Tat kamen gleich mehrere Spieler zu vielversprechenden Ansätzen: Ermedin Demirovic hatte per Kopfball die Gelegenheit, Deniz Undav scheiterte einmal am Pfosten und einmal am glänzend reagierenden HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes, den Abschlüssen von Dzenan Pejcinovic und Chris Führich fehlte es an letzter Präzision. Was folgt daraus?

    Gegen die Defensivkünstler von Atletico Madrid

    „Wir sind in der Lage, immer wieder Chancen zu kreieren, müssen jedoch wieder eine andere Effizienz an den Tag legen“, sagt Sebastian Hoeneß. In den beiden anderen Partien dieser „englischen Woche“ gelang das dem VfB: Beim SC Paderborn (2:0) und bei Slovan Bratislava (3:0) erzielten die Jungs aus Cannstatt zusammengerechnet fünf Treffer und agierten auswärts abgezockt. Nun wartet ein Team auf den VfB, das unter anderem für seine Defensivfähigkeiten bekannt ist.

    Am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, gastiert Atletico Madrid in der MHP Arena. In der UEFA Champions League kassierten die Spanier lediglich zwei Gegentore in zwei Begegnungen, in der heimischen „La Liga“ haben sie in neun Partien erst acht Gegentreffer zugelassen. „Es ist eine Mannschaft, die über viel Qualität verfügt und sehr erwachsen spielt“, blickt Fabian Wohlgemuth voraus: „Intensität, Athletik, Zweikampfverhalten, Körperlichkeit – da wird ein hohes Niveau auf uns zukommen.“ Der dritte Spieltag in der UEFA Champions League-Ligaphase stellt definitiv ein Highlight für den Club aus Cannstatt dar, der seinerseits die bisherige Maximalausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien in der „Königsklasse“ erreicht hat.

    Die nächsten Termine:

    Die eine „englische Woche“ ist beendet, die nächste kündigt sich bereits an. Diesmal wird sie allerdings zwei Heimspiele beinhalten. Der VfB empfängt zunächst am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, die spanischen Gäste von Atletico Madrid – es wird der dritte Spieltag in der UEFA Champions League-Ligaphase sein. Anschließend findet am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, der Vergleich mit Borussia Mönchengladbach statt – jene Partie wird zum siebten Bundesliga-Spieltag gehören.

  • Aufstellung: 150. Bundesliga-Spiel für Angelo Stiller

    Der Mittelfeldspieler erreicht eine besondere Marke. Im Tor steht Dennis Seimen, im Sturm beginnen Deniz Undav und Ermedin Demirovic.

    Es wird laut, es wird knistern, es wird intensiv. Circa 57.000 Besucher werden im ausverkauften Volksparkstadion erwartet, auch knapp 6.000 Fans des VfB werden dabei sein. Das Bundesliga-Spiel am heutigen Samstagnachmittag, 17. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, sorgt für Vorfreude. „Wir werden am Samstag auf dem Platz und von den Tribünen maximal gefordert, diesem Druck wollen wir standhalten und unsere bestmögliche Leistung abrufen“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Begegnung gesagt. Nun ist die Aufstellung für das Match bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB beim Hamburger SV:

    41 – Dennis Seimen, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 9 – Ermedin Demirovic, 11 – Bilal El Khannouss, 16 – Atakan Karazor, 18 – Jamie Leweling, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Im Vergleich zum Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag, 10. Oktober 2026, beim SC Paderborn (2:0) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Finn Jeltsch und Bilal El Khannouss sind neu dabei von Beginn an – Chris Führich nimmt zunächst auf der Bank Platz, Maximilian Mittelstädt fehlt im Kader aufgrund seiner Risswunde an der Ferse.

    Für Angelo Stiller wird es das 150. Bundesliga-Spiel in seiner Karriere sein. Bisher lief er 47-mal für die TSG Hoffenheim und 102-mal für den VfB im Fußball-Oberhaus auf. In der vergangenen Erstliga-Partie hatte er die beiden weiß-roten Tore in Paderborn vorbereitet – es trafen Jeff Chabot und Chris Führich. Gespielt wird in den goldenen Auswärtstrikots, als Kapitän fungiert Deniz Undav.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: VfB kann Clubrekord ausbauen

    In Hamburg peilt der VfB wettbewerbsübergreifend den dritten Sieg in Serie an. Angelo Stiller steht vor einem Meilenstein, ein Hamburger ist der Top-Zweikämpfer der Liga. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu Hamburger SV gegen den VfB:

    • Der VfB gewann fünf der vergangenen sechs Pflichtspiele gegen den Hamburger SV.
    • Die Jungs aus Cannstatt trafen in allen 24 vergangenen Bundesliga-Auswärtsspielen und wollen den Clubrekord ausbauen. Der HSV hielt in den vergangenen 19 Ligaspielen nie die Null.
    • Josha Vagnoman und Ermedin Demirovic sind zu Gast in der Heimat, zudem trifft Bilal El Khannouss auf einen Nationalmannschafts-Kollegen

    Blick zurück: Zuletzt zwei Heimsiege

    In der vergangenen Saison gab es für die Kontrahenten jeweils einen Heimsieg zu feiern. Während der HSV beim 2:1 im Volkspark im November 2025 spät zum Sieg traf (VfB-Tor durch Deniz Undav), sorgte der VfB im Rückspiel für klare Verhältnisse und gewann mit 4:0. Angelo Stiller, Chris Führich, Maximilian Mittelstödt und Bilal El Khannouss erzielten die Tore. Insgesamt gewann der VfB fünf der vergangenen sechs Pflichtspiele gegen die Hamburger.

    Wiedersehen: Zwei Hamburger treffen auf ihren Jugendclub

    Josha Vagnoman wurde in Hamburg geboren und spielte vor seinem Wechsel nach Stuttgart zwischen 2010 und 2022 für diverse Jugendmannschaften des HSV. Zudem absolvierte er ein Bundesliga-Spiel für die Rothosen. Auch Ermedin Demirovic stammt aus der Hansestadt und trug von 2004 bis 2014 das Trikot mit der Raute.

    Marokko: Treffen unter Nationalmannschafts-Kollegen

    Darüber hinaus kennen sich Zakaria El Ouahdi und Bilal El Khannouss als Teamkollegen aus der marokkanischen Nationalmannschaft. Sie standen zudem schon beim KRC Genk in Belgien gemeinsam auf dem Feld.

    Tore garantiert? Zwei Serien lassen es vermuten

    Der Hamburger SV ist seit 19 Bundesliga-Spielen ohne Weiße Weste, was sowohl die aktuell längste Serie der Liga (gemeinsam mit Köln) sowie die längste des HSV seit 59 Jahren (24 Spiele im Jahr 1967) ist. Der VfB wiederum traf zuletzt in 24 Bundesliga-Auswärtsspielen in Serie – laufender Clubrekord und die derzeit längste Serie der Liga.

    Meilenstein: Angelo Stiller kann die 150 erreichen

    Angelo Stiller steht unmittelbar vor seinem 150. Einsatz in der Bundesliga (sieben Tore, 22 Assists). Zuletzt legte der Mittelfeldspieler beim 2:0 in Paderborn erstmals seit April 2025 wieder zwei Tore in einem Bundesliga-Spiel auf. Seinen bislang letzten Bundesliga-Treffer schoss Angelo Stiller zudem gegen den Hamburger SV (4:0 im April 2026).

    Rekordstart: Wird Dennis Seimen der erste?

    Dennis Seimen feierte beim 2:0 in Paderborn sein VfB-Pflichtspiel- sowie Bundesliga-Debüt und könnte nun als erster Torhüter in der Geschichte des VfB in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielen jeweils eine Weiße Weste wahren.

    Zweikämpfer: HSV-Vizekapitän mit Bestwert

    Nicolas Capaldo ist nach fünf Spieltagen der Bundesliga-Spieler, der die meisten gewonnenen Zweikämpfe aufweist. Der 28-jährige Abwehrspieler gewann 78 seiner Duelle und damit mehr als jeder andere bis zu diesem Zeitpunkt. In Jeff Chabot und Maximilian Mittelstädt (beide 61 Zweikampf-Duelle gewonnen) finden sich zurzeit auch zwei VfB-Akteure am Ende der Top 10-Rangliste.

    Zuschauer: Fast 6.000 Stuttgarter in Hamburg dabei

    Der VfB wird von rund 5.850 Fans in den hohen Norden begleitet. Karten gibt es nicht mehr zu kaufen. Alles Wissenswerte zum Besuch des Volksparkstadions ist in den Faninfos aufbereitet.

    Schiedsrichter: Robert Hartmann pfeift

    Robert Hartmann (SR), Tobias Schultes (SR-A.1), Eduard Beitinger (SR-A.2), Lukas Benen (4. Offizieller), Guido Winkmann (VA), Tobias Welz (VA-A).

    Wetter: Kühl, aber kein Regen

    Am Samstag werden in Hamburg Temperaturen um die 14° C erwartet. Es soll trocken bleiben.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Reisepass Europa“: Begegnungen in Bratislava

    Fabi Rommel, Comedian und VfB-Fan, bereist in einem neuen Videoformat die weiß-roten Auswärtsspielorte in der UEFA Champions League. In Bratislava geht’s für ihn hoch hinaus.

    Fußball ist mehr als ein 3:0, wie etwa das Europacup-Spiel des VfB am Mittwochabend bei Slovan Bratislava endete. Fußball bringt Menschen zusammen, baut Brücken und ermöglicht einen Einblick in andere Kulturen. Besonders spürbar wird dies bei internationalen Begegnungen. Mit „Reisepass Europa“ macht der VfB genau diese Faszination erlebbar.

    Auch VfB-Legende Timo Hildebrand dabei

    Fabi Rommel, Comedian und VfB-Fan, bereist die Auswärtsspielorte des Clubs aus Cannstatt in der UEFA Champions League. Er taucht unter anderem ein in die kulturellen Schätze jener Städte, setzt sich mit der lokalen Kulinarik auseinander, trifft Fans und verfolgt die Fußballspiele der Profis in der „Königsklasse“ sowie der „Jungen Wilden“ in der UEFA Youth League. Dabei wird er begleitet von seinem Vater und einer VfB-Legende – in Bratislava war Timo Hildebrand an seiner Seite, der selbst 17-mal in der UEFA Champions League auflief und 2007 die Deutsche Meisterschaft mit dem VfB gewann.

    „Reisepass Europa“ ist mit der ersten Folge aus Bratislava ab sofort kostenfrei bei VfB-TV und auf dem YouTube-Kanal von VfB-TV zu sehen.

  • „Wir wollen dem Druck standhalten“

    Erneut gastiert der VfB in der Fremde, diesmal zugleich vor einer imposanten Kulisse. Der VfB möchte am Samstag in Hamburg erfolgreich sein – und einen laufenden Clubrekord ausbauen.

    Nur 64 Stunden bleiben dem VfB, bis er wieder auf Betriebstemperatur sein muss. Nach dem Abpfiff des UEFA Champions League-Spiels am Mittwochabend bei Slovan Bratislava (3:0) folgt nun der abschließende Teil der „englischen Woche“. Erneut sind die Jungs aus Cannstatt dabei in der Fremde gefordert: Am Samstag, 17. Oktober 2026, tritt der VfB beim Hamburger SV an – um 15.30 Uhr, live bei Sky (Einzelspiel) und DAZN (Konferenz) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, findet die Bundesliga-Begegnung mit dem derzeitigen Tabellenzwölften statt.

    Erinnerungen an die vergangene Saison

    Das Team mit dem roten Brustring muss einmal mehr die richtige Mischung aus Regeneration und Spielvorbereitung hinbekommen. Ein Thema, mit dem die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß inzwischen vertraut ist. Somit rückt der Fokus schnell auf den bevorstehenden Gegner. „Der HSV hat am vergangenen Wochenende sein Auswärtsspiel gegen Hoffenheim in der Schlussphase gedreht und dadurch sicherlich zusätzlichen Auftrieb bekommen“, sagt Sebastian Hoeneß.

    Es wirkt in der Tat so, als habe der Hamburger SV den missglückten Bundesliga-Start mit drei Niederlagen und 0:12 Toren abgeschüttelt. Das Team von Chefcoach Merlin Polzin, mit dem der HSV mitten in dieser Phase vorzeitig bis 2029 verlängert hat, konnte jüngst zwei Siege verbuchen: Nebem dem 3:2 in Hoffenheim gelang zuvor ein 2:1 gegen Köln. „Die Kurve zeigt klar nach oben“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Wir wissen aus der vergangenen Saison, welchen Verlauf ein Spiel im Volkspark nehmen kann.“

    Knapp 6.000 VfB-Fans in Hamburg dabei

    Damals, es war der zwölfte Bundesliga-Spieltag, unterlagen die Jungs aus Cannstatt durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 1:2. In der Rückrunde gelang dagegen in der MHP Arena ein 4:0-Erfolg. „Wir werden am Samstag auf dem Platz und von den Tribünen maximal gefordert, diesem Druck wollen wir standhalten und unsere bestmögliche Leistung abrufen“, sagt der 44-Jährige. Zugleich kann der VfB einen laufenden Clubrekord ausbauen: Das Team mit dem roten Brustring traf in jedem seiner vergangenen 24 Bundesliga-Gastspiele. Es ist zugleich die aktuell längste Serie in der Liga. Bei der imposanten Kulisse im Hamburger Volkspark werden ebenso die weiß-roten Fans vertreten sein: Knapp 6.000 Gäste werden erwartet – eine Unterstützung, die die Jungs aus Cannstatt zusätzlich motivieren wird.

  • Folgt der dritte Streich?

    Der Hamburger SV hat seinen historischen Bundesliga-Fehlstart abgeschüttelt und zuletzt zweimal gewonnen. Aufgrund einer schweren Verletzung bleiben einige Sorgen bestehen. Der Gegner im Check.

    Der Saisonstart

    Nach seinem missglückten Start mit drei Niederlagen und 0:12 Toren aus den ersten drei Partien gelangen dem Hamburger SV zuletzt zwei Erfolgserlebnisse. Zunächst schlugen die Hanseaten den 1. FC Köln im Heimspiel mit 2:1, am vergangenen Wochenende kam dann auch noch der erste Auswärtssieg aufs Konto: In Hoffenheim setzte sich der HSV trotz eines zwischenzeitlichen 1:2-Rückstandes mit 3:2 durch.

    Der Trainer

    Trotz des holprigen Auftakts in die Saison traf die sportliche Führung des Hamburger SV Mitte September 2026 eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft des Clubs. Ungeachtet der beiden 0:5-Niederlagen gegen Mainz und Leipzig verlängerte der Verein den Vertrag mit Aufstiegstrainer Merlin Polzin. Der 35-Jährige betreut die Rothosen seit Dezember 2024 als Cheftrainer und war zuvor seit 2020 als Co-Trainer im Amt. Von 2011 bis 2013 sammelte er erste Trainer-Erfahrungen im HSV-Nachwuchs. Anlässlich seiner Vertragsverlängerung sagte Merlin Polzin: „Unser gemeinsames Commitment ist ein Zeichen des Vertrauens. Gleichzeitig interpretiere ich es als große Verantwortung und als unseren Auftrag, den Verein besser zu machen. Jeder weiß, wie viel mir diese Stadt, dieser Club und dieses Stadion bedeuten.“

    Der Kapitän

    Trotz der beiden jüngsten Siege ist man im hohen Norden derzeit alles andere als frei von Sorgen. Grund dafür ist der Ausfall des Kapitäns: Beim 3:2 in Hoffenheim am vergangenen Samstag verletzte sich Nicolai Remberg schwer am Knie und fällt mit einer Kreuzbandverletzung bis zum Ende der laufenden Saison aus. Cheftrainer Merlin Polzin muss daher umbauen: „Wir haben mit der Mannschaft und den Kandidaten, die für die Position infrage kommen, gesprochen, dass sich in unserem Spiel etwas verändern wird. Zum Profil auf dieser Position gehören Positionstreue, Zweikampfhärte und das Nachziehen im Pressing.“ Als Alternativen für das defensive Mittelfeld gelten unter anderem Kofi Amoako, Vize-Kapitän Nicolas Capaldo, der aber eigentlich in der Defensive gesetzt ist, und Miro Muheim.

    Der Matchwinner

    Egal, ob er letztlich im Mittelfeld auflaufen wird oder doch eher auf seiner angestammten Position als Linksverteidiger: Miro Muheim geht mit ordentlich Rückenwind in das Heimspiel gegen den VfB. In Hoffenheim entwickelte sich der Schweizer spät zum Matchwinner, als er einen TSG-Befreiungsschlag per Direktabnahme zum 3:2 ins Tor feuerte. Seit 2022 läuft der 28-Jährige Schweizer Nationalspieler für den Hamburger SV auf. In Sinsheim gelang ihm in seinem 30. Bundesliga-Spiel das erste Tor.

    Der Routinier

    Als bisher einziger Hamburger verbuchte der mittlerweile 32-jährige Yussuf Poulsen bereits zwei Saisontore und traf sowohl gegen Köln als auch in Sinsheim. Damit hat der Norweger schon jetzt einen Treffer mehr auf dem Konto als nach seinen 15 Spielen der vergangenen Saison. Im Sommer bekam Yussuf Poulsen in Terem Moffi einen neuen Sturmpartner an die Seite gestellt. Auch der Nigerianer stellte seinen Torriecher bereits unter Beweis und erzielte mit dem 2:2 in Hoffenheim seinen ersten Treffer im HSV-Dress. Den VfB-Fans könnte Terem Moffi noch ein Begriff aus der vergangenen UEFA Europa League-Saison sein: Im Achtelfinal-Hinspiel in der MHP Arena traf er für den FC Porto zur damaligen 1:0-Führung der Gäste (Endstand: 2:1 für Porto).

    Die Historie

    Der bislang letzte Bundesliga-Sieg des VfB in Hamburg liegt schon eine ganze Weile zurück. Im Dezember 2014 gewannen die Jungs aus Cannstatt mit 1:0 im hohen Norden. Florian Klein traf nach Zuspiel von Alexandru Maxim kurz vor dem Pausenpfiff zur Führung, die der VfB nach einem Platzverweis gegen Georg Niedermaier anschließend fast eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl verteidigte. Für einen Befreiungsschlag sorgte der knappe Sieg damals aber nicht: Beide Teams kämpften bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt, den sich der VfB durch einen Sieg in Paderborn und der HSV im Nachsitzen in der Regelation gegen Karlsruhe sicherte.

  • Immer wieder VfB

    Mit Arbeit und mit Kombinationen: Der VfB erspielt sich in Bratislava eine tolle Europacup-Nacht. Das hat Auswirkungen auf die Tabelle und auf einzelne Akteure.

    Der Abpfiff war eben ertönt, da liefen die Jungs aus Cannstatt stolz gen Gästekurve. Auf dem Weg dorthin schallte ihnen bereits der Gesang der circa 1.500 mitgereisten Fans in Weiß und Rot entgegen. „Immer wieder, immer wieder VfB“, klang es durch das Nationalstadion „Tehelné pole“. Die Strophe passte zu den vorangegangenen 90 Minuten, in denen das Team mit dem roten Brustring an jenem Mittwochabend, 14. Oktober 2026, bei Slovan Bratislava (3:0) gewann.

    Sebastian Hoeneß: „Froh über den Auswärtssieg“

    Immer wieder fand der VfB eine Antwort, als der Gegner den Druck erhöhen wollte. Immer wieder traf der VfB zum richtigen Zeitpunkt. Immer wieder unterstützten sich die Jungs aus Cannstatt gegenseitig. „Wir sind sehr froh über den Auswärtssieg“, resümiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Ich habe eine ordentliche erste Hälfte mit vielen Chancen für uns gesehen – unsere Ballverluste hatten wir zumeist gut abgesichert. Im zweiten Abschnitt agierten wir zunächst nicht so klar, erzielen jedoch das 2:0 und sorgen somit für eine gewisse Vorentscheidung.“ Auch die Zahlen bestätigen den reifen Auftritt: 64 Prozent Ballbesitz, 89 Prozent angekommene Pässe – der VfB strebte immer wieder nach der Spielkontrolle. In der Tabelle liegt der VfB – reine Momentaufnahme – mit der Maximalausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien auf dem vierten Rang.

    Die Spieler sahen in der Haltung einen Erfolgsschlüssel. „Chapeau an die gesamte Mannschaft, wie wir es über weite Strecken wegverteidigt haben“, sagt Mittelfeldakteur Grischa Prömel. Kapitän Deniz Undav ergänzt: „Umso mehr freue ich mich, dass wir erneut die Null gehalten und ohne Gegentor geblieben sind.“ Dazu passte, dass mit Josha Vagnoman ein Defensivakteur die UEFA-Auszeichnung als „Man of the Match“ erhielt. „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt und verdient drei Punkte mitgenommen“, freut sich der Preisträger. Darüber hinaus herzten die Jungs aus Cannstatt noch zwei weitere Teamkollegen.

    Comeback und Debüt zugleich für Lorenz Assignon

    Mit seinem Tor als „Joker“ schob sich Ermedin Demirovic auf den ersten Platz in der Torjägerliste der „Königsklasse“ – gemeinsam mit ihm auf Rang eins: Erling Haaland von Manchester City und Nicolo Tresoldi vom FC Brügge. Lorenz Assignon, der bereits in den Testspielen gegen Heidenheim (3:0) und Fürth (5:0) zum Einsatz kam, wurde ebenfalls eingewechselt und kam nun offiziell zu seinem Comeback nach Schulterverletzung. Somit erlebte er zugleich sein Debüt in der UEFA Champions League und lieferte die Vorlage zu Ermedin Demirovics Treffer. Eine Gemeinschaftsproduktion der Eingewechselten.

    Zusammen schaut das Team mit dem roten Brustring nun auf die nächste Aufgabe. Die „Königsklasse“ wird schnell abgehakt, der Bundesliga-Alltag rückt in den Fokus. Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, tritt der VfB beim Hamburger SV an. „Wir werden jetzt schnell regenerieren müssen und uns anschließend gewissenhaft auf diese Aufgabe vorbereiten“, gibt Chefcoach Sebastian Hoeneß die Richtung für die nächsten 48 Stunden vor.

    Die nächsten Termine:

    Der VfB befindet sich mitten in einer „englischen Woche“. Weiter geht’s in der Bundesliga: Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt beim Hamburger SV an – es wird der sechste Spieltag sein. Danach findet die nächste Partie in der UEFA Champions League statt: Am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, empfängt das Team mit dem roten Brustring die spanischen Gäste von Atletico Madrid – es wird der dritte Matchday in der Ligaphase der „Königsklasse“ sein.

  • Newsblog: Danke für weiß-roten Support

    Stuttgart international! Im VfB-Newsblog gibt's fortlaufend alle Infos und Hintergründe zum UEFA Champions League-Match bei Slovan Bratislava sowie rund um die Reise.

    + + +

    Tag 2: Spieltag in Bratislava

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23.30 Uhr: Vielen Dank für weiß-roten Support

    Circa 1.500 Fans des VfB sind in Bratislava dabei gewesen. Sie haben für eine lautstarke Unterstützung im Stadion gesorgt und repräsentierten Weiß und Rot hervorragend in der slowakischen Hauptstadt. Der VfB dankt für diesen Support und wünscht eine gute und sichere Heimreise.

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23 Uhr: VfB gewinnt 3:0

    Der VfB agiert in Bratislava souverän. Der Lohn des reifen Europacup-Auftritts ist ein 3:0-Erfolg. Damit hat das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nun sechs Punkte nach zwei Spielen gesammelt. Bericht und Stimmen zum Auswärtserfolg gibt's online. Die Jungs aus Cannstatt werden noch heute Abend bzw. Nacht zurück nach Stuttgart reisen.

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20 Uhr: Fabian Bredlow beginnt im Tor

    Die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist nun bekannt. Fabian Bredlow steht gegen Slovan Bratislava in der Startelf. Auch Grischa Prömel spielt. Deniz Undav trägt die Kapitänsbinde. So startet der VfB:

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17 Uhr: U19 verliert knapp

    Die U19 unterliegt am zweiten Spieltag der UEFA Youth League bei Slovan Bratislava mit 0:1. Dabei fällt das Gegentor zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Das Team von U19-Coach Tobias Rathgeb bleibt somit bei drei Punkten nach zwei Spieltagen. Hier geht's zum Spielbericht.

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 13 Uhr: U19 spielt bereits am Nachmittag

    Auch die U19 des VfB ist auf Europacup-Reise. Gegen Slovan Bratislava will der VfB-Nachwuchs an den guten Auftakt in der UEFA Youth League anknüpfen. Das Team von Coach Tobias Rathgeb spielt am heutigen Mittwoch, ab 14 Uhr, im Trainingszentrum Senec.

    Das Spiel wird ausschließlich im Livestream auf den Plattformen von Slovan Bratislava übertragen. Spielbericht, Fotos und Highlights gibt's nach Abpfiff auf den VfB-Kanälen.

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 12 Uhr: Jamie Leweling und „das gute Gefühl“

    Zweimal hat Jamie Leweling bislang in der UEFA Champions League getroffen – und beide Tore gelangen ihm in Bratislava. Es geschah im Januar 2025. „Der Doppelpack ist lange her, aber er gibt mir natürlich ein gutes Gefühl“, sagt der 25 Jahre alte Offensivakteur im Gespräch bei VfB-TV:

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 11 Uhr: Treff am Irish-Pub, danach zur Shuttlebus-Abfahrt

    Das The Dubliner Irish Pub im Stadtzentrum heißt VfB-Fans zum gemütlichen Beisammensein willkommen. Die Adresse lautet: The Dubliner Irish Pub, Sedlárska 6, 811 01 Staré Mesto, Slowakei. Von dem Lokal kann zu Fuß zum Abfahrtsort der Shuttlebusse gelaufen werden. Die Shuttlebusse fahren pendelnd zum Stadion. Die Adresse für den Abfahrtsort des Shuttleverkehrs ist als Google-Maps-Standort anklickbar. Nach der Partie fahren die Shuttlebusse zurück zum Stadtzentrum und zum Parkplatz für VfB-Fans, der ebenfalls als Google-Maps-Standort hinterlegt ist. Wer kein Ticket für das Spiel besitzt, kann die Partie im genannten Pub verfolgen. 

    + + +

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 9 Uhr: Ein Trikot als Erinnerung

    Für seine UEFA Champions League-Saison nutzt der VfB zwei besondere Trikots. Die Auswärtsvariante ist stark inspiriert vom Jersey, das 1988 im UEFA Cup-Erstrunden-Auswärtsspiel beim ungarischen Team Banyasz Tatabanya zum Einsatz kam. Im VfB-TV-Clip blicken die VfB-Legenden Guido Buchwald und Günther Schäfer auf die damalige Auswärtsreise im Europacup zurück:

    + + +

    Tag 1: Anreise nach Bratislava

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 20 Uhr: Maximilian Mittelstädt fällt aus, Jeff Chabot kann spielen

    Nach dem Bundesliga-Auswärtssieg am vergangenen Samstag, 10. Oktober 2026, beim SC Paderborn (2:0) hatte der VfB zwei personelle Themen. Maximilian Mittelstädt zog sich eine Risswunde an der Ferse zu, Jeff Chabot hatte muskuläre Beschwerden. Inzwischen steht fest, dass der Außenverteidiger die Begegnung in Bratislava verpassen wird – bei dem Innenverteidiger konnte dagegen bereits Entwarnung gegeben werden und er gehört zu den Optionen für das Match gegen die Slowaken.

    + + +

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 18.30 Uhr: Sebastian Hoeneß denkt „von Spiel zu Spiel“

    Auf der Pressekonferenz hält sich Sebastian Hoeneß bezüglich der Aufstellung bedeckt. „Unser zentraler Wettbewerb ist und bleibt die Bundesliga, zugleich ist die Champions League etwas ganz Außergewöhnliches“, sagt der Cheftrainer und erklärt: „Wir folgen keiner Wertigkeit, sondern denken von Spiel zu Spiel.“ Offen lässt er in diesem Zusammenhang ebenfalls, ob der Slowake Leo Sauer zur Startelf am Mittwochabend gehören wird. Die Zusammenfassungen des Medientermins:

    + + +

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 15 Uhr: VfB-TV überträgt Pressekonferenz im Livestream

    Live aus dem Nationalstadion „Tehelné pole“ in Bratislava: Ab 18 Uhr wird die Pressekonferenz des VfB in voller Länge kostenfrei via VfB-TV und via YouTube-Kanal von VfB-TV übertragen. Auf ihr sprechen Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Offensivakteur Leo Sauer.

    + + +

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 13 Uhr: Erst Mittagessen, danach ab zum Flughafen

    Stuttgart napreduje– Stuttgart kommt! Gemeinsam stärken sich die Jungs aus Cannstatt mit einem Mittagessen am VfB-Clubzentrum, danach reisen sie zum Flughafen. Die Flugzeit nach Bratislava beträgt circa eine Stunde und 20 Minuten. In der slowakischen Hauptstadt werden aktuell 15 Grad Celsius und vereinzelter Sonnenschein gemeldet. Die anschließenden Programmpunkte lauten unter anderem: Fahrt zum Teamhotel, Check-in – und am Abend folgt die Pressekonferenz.

    + + +

    + + +

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 11 Uhr: Abschlusstraining findet in Cannstatt statt

    Die Jungs aus Cannstatt absolvieren in diesen Momenten ihr Abschlusstraining am VfB-Clubzentrum. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nutzt die heimischen Bedingungen, um sich optimal auf die Partie in Bratislava vorzubereiten. Die ersten 15 Minuten der Einheit sind für Medienvertreter geöffnet.

    + + +

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 10 Uhr: Newsblog zur UEFA Champions League-Reise startet

    Servus, liebe VfB-Fans! Es geht endlich wieder auf die Reise – und das in der UEFA Champions League. Am Mittwochabend, um 21 Uhr, spielt der VfB bei Slovan Bratislava seine erste Auswärtspartie in der Europacup-Saison 2026/2027. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst: