VfB Stuttgart
-
„Die aktiven Phasen erhöhen“
![]()
„Die aktiven Phasen erhöhen“
In Stuttgart angekommen, beim VfB ambitioniert. Badredine Bouanani hat sich für die Rückrunde viel vorgenommen. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über Aufs und Abs – und seinen linken Fuß.Es ist der offizielle Beginn der Rückrunde für den VfB. Mit dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, beginnt für die Jungs aus Cannstatt das nächste Kapitel in dieser Saison – und auch Badredine Bouanani möchte eine weitere Geschichte schreiben. Seit Sommer 2025 läuft der 21-Jährige für den VfB auf, das erste Halbjahr diente unter anderem dem Ankommen und Eingewöhnen. Nun möchte der tempo- und trickreiche Offensivakteur noch häufiger Einsatzminuten sammeln und für Torgefahr sorgen.
Hallo Badredine, Stuttgart glich zuletzt einer Winterlandschaft. Wie kommst du mit den frostigen Temperaturen in Deutschland zurecht?
Badredine: „Da ich in Lille geboren und aufgewachsen bin, sind solch ein Winter und Schnee nichts Neues für mich. In jenem Teil Frankreichs ist das Wetter ähnlich zu Deutschland. Anders war es, als ich für OGC Nizza an der Côte d’Azur spielte: Da gab es solche Temperaturen nicht, dort ist das Klima deutlich milder (lacht). In Stuttgart habe ich mich bei den jüngsten Einheiten etwas dicker eingepackt – doch sobald es auf den Platz geht, rücken die äußeren Bedingungen in den Hintergrund und der Fokus liegt ganz auf dem Training oder dem Spiel.“
Du bist inzwischen seit knapp einem halben Jahr in Stuttgart zu Hause. Wie hast du dich eingelebt?
Badredine: „Seit meinem ersten Tag fühle ich mich in Stuttgart sehr wohl. Mitspieler, Trainerteam und Staff – alle Beteiligten haben mich wirklich herzlich aufgenommen. Das hat es mir leicht gemacht, in der neuen Umgebung anzukommen und mich schnell auf den Fußball und meine Weiterentwicklung konzentrieren zu können.“
![]()
Welche Gegenden besuchst du besonders gerne?
Badredine: „Das eine oder andere Lokal zum Essengehen habe ich entdeckt, zum Beispiel mit Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.). Darüber hinaus ist mir ein Ausflug besonders in Erinnerung geblieben: Als mich meine Eltern in Stuttgart besucht haben, sind wir auf den Wasen gegangen – ich finde es cool, einen Eindruck von dem Volksfest bekommen zu haben. Ansonsten gehe ich selten aus, sondern schätze die Zeit daheim sehr, schaue gerne Fußballspiele aus sämtlichen europäischen Ligen und regeneriere – zumal wir durch die ‚Englischen Woche‘ ohnehin viel reisen.“
Auch sportlich bist du dabei, deinen Platz immer mehr zu finden.Wie beurteilst du dein erstes Halbjahr beim VfB?
Badredine: „Mit dem ersten Monat war ich zufrieden – ich kam schnell an, hatte gute Aktionen und konnte auch mein erstes Tor für den VfB erzielen (gegen Celta de Vigo, Anm. d. Red.). Nach der Länderspielphase im Oktober konnte ich jedoch nicht so richtig an meinen guten Start anknüpfen, anschließend lief es ab Mitte November wieder besser. Aufs und Abs haben sich abgewechselt. Unser Trainer Sebastian Hoeneß und sein Team arbeiten viel mit mir – es gehört sicherlich dazu, nach einem Wechsel den einen oder anderen Anpassungsprozess zu durchleben. Ich nutze jede Einheit, um mich zu verbessern und aufzudrängen. Ich nehme wahr, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt und sich die harte Arbeit auszahlt.“
Was sind konkrete Aspekte, an denen du arbeitest, um noch mehr Einsatzzeiten zu erhalten?
Badredine: „Ein Ziel ist, auf hohem Niveau noch mehr Konstanz in mein Spiel zu bekommen. Ich habe einerseits richtig gute Phasen mit zielstrebigen Aktionen, bin andererseits in manch Abschnitten zu wenig präsent. Nun geht es für mich darum, die aktiven, guten Phasen zu erhöhen – und die anderen zu reduzieren. Zudem spielt die Defensivarbeit eine wichtige Rolle – auch in diesem Bereich arbeitet das Trainerteam mit mir, zum Beispiel in Form von Videoanalysen.“
Wenn’s gut läuft, können die Fans noch häufiger deinen Torjubel erleben. Was steckt dahinter, wie bist du darauf gekommen?
Badredine: „Ich habe den Jubel seit der Saison 2024/2025, das erste Mal habe ich ihn gezeigt, als ich für OGC Nizza gegen Montpellier traf. Er ist keine Erfindung von mir, sondern ich habe ihn mir von Alexander Isak (einst Newcastle United, jetzt Liverpool, Anm. d. Red.) abgeschaut. Es gibt einige Spieler, die nach einem Tor auf diese Weise jubeln. Ich möchte damit symbolisieren, dass ich ein Offensivspieler bin und im Fußball gerne präzise den Abschluss suche.“
Du bist in Frankreich zum Profi gereift und hast insgesamt 65 Partien in der Ligue 1 für den FC Lorient und OGC Nizza absolviert. Nun agierst du in der Bundesliga. Was zeichnet die deutsche Liga aus deiner Sicht aus?
Badredine: „Die Bundesliga ist bekannt für viele Teams, die offensiv denken und spielerische Lösungen suchen. Hinzu kommen das Pressing und die zielstrebigen Umschaltaktionen nach Balleroberung. Es wird häufig der direkte Weg zum Tor gesucht. Das kommt meiner Spielweise entgegen. In der französischen Liga wird dagegen etwas taktischer gespielt. Die Bundesliga ist eine sehr ‚direkte Liga‘, in der sich die Teams nichts schenken – jede Begegnung ist intensiv.“
Bekannt ist dein linker Fuß – fintenreich, präzise, abschlussstark. An welchen Spielern orientierst du dich, um diese Qualität weiterzuentwickeln?
Badredine: „Ich verfolge generell viele Spiele und Spieler und achte darauf, wie sich einzelne Akteure verhalten, die in ähnlichen Räumen agieren wie ich. Zwei Beispiele sind Paulo Dybala und Riyad Mahrez, die für ihren linken Fuß sehr bekannt sind. Letztgenannten Spieler kenne ich durch die algerische Nationalmannschaft und wir haben einen guten Austausch miteinander. Auch Extraschichten gehören für mich dazu – aber nicht nur, um den linken Fuß stetig zu verbessern, sondern auch mit Rechts noch gefährlicher zu werden. Schließlich macht mich das unberechenbarer für den Gegner und somit flexibler.“
![]()
In Deutschland denken viele Fußballfans bei solchen Abschlüssen an Arjen Robben …
Badredine: „Das stimmt. Es ist unfassbar, was für eine Qualität er mit dem linken Fuß hatte. Jeder Verteidiger wusste, dass er von rechts in die Mitte zieht, um anschließend mit seinem linken Fuß abzuschließen – und dennoch war es enorm schwer, diese Aktion abzuwehren. Er hatte diese Abschlussbewegung perfektioniert, kreierte und fand mit seiner Dynamik oftmals die entscheidende Lücke.“
Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Algerien hat sich qualifiziert. Inwiefern ist es für dich ein Ziel, bei diesem Turnier zum Kader zu gehören?
Badredine: „Zunächst war ich enttäuscht, dass ich keine Nominierung für den Afrika-Cup erhielt. Inzwischen habe ich daraus neue Kraft gezogen, um noch besser zu werden und wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückzukehren. Mir bedeutet es sehr viel, für Algerien aufzulaufen, das erfüllt mich mit großem Stolz. Insofern wäre es natürlich ein Traum, im Sommer bei der Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen.“
Zurück zur Gegenwart: Nun beginnt mit der Bundesliga-Rückrunde für den VfB das nächste Kapitel dieser Saison. Was hast du dir für diesen Abschnitt vorgenommen?
Badredine: „Ich habe mir vorgenommen, der Mannschaft noch häufiger mit meinen Aktionen und mit ‚Scorern‘ zu helfen. Das ist das Wichtigste für mich, ich möchte einen Schritt nach dem anderen machen, mich weiterentwickeln. Wir sind in allen Wettbewerben in einer guten Position – die zweite Saisonhälfte wird spannend, sie wird Entscheidungen mit sich bringen. Da möchte ich dabei sein und auf dem Rasen meinen Teil zu unserem Erfolg beitragen.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“
![]()
stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 18. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 18. Januar 2026, 15.30 Uhr, gegen Union Berlin einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Badredine Bouanani: Zahlenspiel und Fotoalbum
- Poster: Badredine Bouanani
- Zu Gast: 1. FC Union Berlin
- VfB-Stiftung: Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Baden-Württemberg
- VfB-Frauen: Interview Janina Hechler
- Nachwuchs: Aktuelles aus der Winterpause
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Eventformate für das Jahr 2026
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
-
Den Grundstein gelegt
![]()
Den Grundstein gelegt
Mit den Siegen in Leverkusen und gegen Frankfurt gelang den Jungs aus Cannstatt in der vergangenen Woche der optimale Start ins Kalenderjahr 2026. Auf dem VfB-YouTube-Kanal ist ab sofort ein emotionaler Rückblick auf den Hinrunden-Endspurt abrufbar.Ein berauschender Auswärtssieg beim Vizemeister und ein Herzschlagfinale gegen die Eintracht: Die beiden Siege in Leverkusen (4:1) und gegen Frankfurt (3:2) brachten dem VfB nicht nur sechs Big-Points in der Bundesliga ein, sondern auch ordentlich Rückenwind für die am Sonntag startende Rückrunde.
Auf unserem YouTube-Kanal blicken wir vor dem ersten Rückrunden-Spiel, für das Union Berlin nach Bad Cannstatt reist, auf die beiden erfolgreichen Spiele in der vergangenen Woche zurück. Begleitet vom Original-Kommentar aus dem VfB-Radio seht ihr die wichtigsten Szenen der Partien aus neuen Perspektiven, hört die Einschätzungen der Protagonisten und erhaltet spannende Einblicke hinter die Kulissen. Schaltet also ein und bringt euch in Stimmung für die Rückrunde!
Jetzt das ganze Video anschauen:
-
Stabilisiert
![]()
Stabilisiert
Den Vertrag mit Trainer Steffen Baumgart verlängert, den schnellsten Spieler der Liga auf dem Rasen. Union tritt gefestigt auf, hatte zuletzt in Stuttgart jedoch wenig Erfolg. Der Gegner im Check:Die Form
Zum Hinrunden-Abschluss errang Union Berlin am Donnerstagabend im Auswärtsspiel beim FC Augsburg in der Nachspielzeit und in Unterzahl den 1:1-Ausgleich. Auch zum Jahresauftakt hatte es beim 2:2 gegen Mainz 05 ein Unentschieden gegeben. Das Kalenderjahr 2025 beendeten die „Eisernen“ mit zwei Siegen und einer Niederlage.
Der Trainer
![]()
Kurz vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg gab Union Berlin am Dienstag die Vertragsverlängerung Steffen Baumgarts bekannt. Als Aktiver schnürte er für Union zwischen 2002 und 2004 die Schuhe, als Trainer der Köpenicker blickt er nach 39 Pflichtspielen auf eine Bilanz von 14 Siegen, elf Remis und 14 Niederlagen zurück. Mit dem Punkteschnitt von derzeit 1,36 pro Spiel übertrifft er seine beiden Vorgänger Bo Svensson (1,13 in 16 Spielen) und Nenad Bjelica (1,09 in 22 Spielen) deutlich.
„Für mich war von Anfang an entscheidend, dass wir hier gemeinsam arbeiten, mit Vertrauen und einer klaren Idee von Fußball“, so Steffen Baumgart. „Union steht für Zusammenhalt und eine konsequente Haltung auf dem Platz, die ich sehr zu schätzen weiß. Wir haben eine stabile Basis geschaffen, auf der wir weiter aufbauen und erfolgreich sein wollen.“
Die Taktik
Berlins Cheftrainer Steffen Baumgart vertraut bei den Eisernen konsequent auf eine Dreierkette. Siebenmal lief Union mit einer flachen 3-4-3-Formation auf, fünfmal im 3-4-2-1- und viermal im flachen 3-5-2-System. Ganz im Stile früherer Union-Mannschaften vertraut der FCU auch unter Steffen Baumgart auf die eigenen Stärken gegen den Ball, um den Gegner mit schnellen Gegenstößen zu überrumpeln, was auch die Statistiken zeigen.
Die Statistiken
Während mit 40 Prozent der geringste Ballbesitz-Wert sowie mit 75 Prozent die geringste Passquote der Bundesliga zu Buche stehen, präsentieren sich die Unioner hart in den Zweikämpfen, wie die Statistiken „Fouls am Gegner“ (204, Platz zwei) und „Gelbe Karten“ (38, Platz zwei) unterstreichen. Mit 397 gewonnenen Kopfballduellen, dem zweithöchsten Wert der Liga nach Mainz 05 (423), beweisen die Hauptstädter aber auch, dass sie in Luftzweikämpfen schwer zu schlagen sind. Mit 26 Gegentreffern haben die Berliner darüber hinaus die siebtbeste Abwehr der Liga.
Der Torjäger
![]()
Gleich in seinem ersten Halbjahr in der Bundesliga gelang es dem im Sommer aus der 2. Liga vom SC Paderborn gekommenen Ilyas Ansah, sich einen Namen im Oberhaus zu machen. Der Stürmer traf in der Hinrunde fünfmal und legte außerdem zwei Tore auf. Eine erste Belohnung für seine starken Leistungen in der Bundesliga erhielt der 21-Jährige bereits im September 2025, als er von Bundestrainer Antonio di Salvo für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert wurde und seither sechsmal für die Auswahl auf dem Platz stand.
Der Sprinter
![]()
In Oliver Burke verpflichteten die Berliner im vergangenen Sommer einen flinken Offensivmann von Werder Bremen, der perfekt zum Berliner Umschaltfußball passt. Mit einem Topwert von 36,01 Kilometern pro Stunde hält der 28-Jährige den Geschwindigkeits-Rekord in dieser Bundesliga-Saison, darüber ist er mit vier Treffern zweitgefährlichster Stürmer hinter Ilyas Ansah (fünf Tore).
Der Rückkehrer
Nachdem Wooyeong Jeong, der den VfB im Sommer 2024 in Richtung Berlin verlassen hatte und nun nach Bad Cannstatt zurückkehrt, zu Saisonbeginn eher als Einwechselspieler zu Einsatzminuten kam, spielte sich der südkoreanische Offensivspieler seit Ende November 2025 fest ins erste Aufgebot von Steffen Baumgart. Auch beim vergangenen Spiel in Augsburg absolvierte er die vollen 90 Minuten. In dieser Spielzeit kommt er auf je ein Tor und eine Vorlage.
Die Serie
Union verlor die vergangenen drei Gastspiele in Bad Cannstatt allesamt (2:3, 0:2, 0:1). Zuvor waren die Berliner in Auswärtsspielen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt nie als Verlierer vom Platz gegangen. Steffen Baumgart ist als FCU-Cheftrainer erstmals in Stuttgart zu Gast.
Die Historie
Das Rückrunden-Duell in der vergangenen Saison, das im April 2025 im Stadion An der Alten Försterei stattfand, war eines der spektakulärsten in der Bundesliga-Historie. Beim 4:4 fielen alle acht Treffer im ersten Durchgang, was einen ewigen Bundesliga-Rekord bedeutet. Andrej Illic, der Unioner, der damals das erste sowie das letzte Tor der Berliner erzielte, wartet in dieser Saison zwar noch auf einen eigenen Treffer, agierte dafür aber als fleißiger Vorbereiter und kommt auf derzeit sieben Assists.
Seht euch hier noch einmal die Highlights vom 4:4 im April 2025 an:
-
Matchfacts: Zwei Teams mit starker Serie
![]()
Matchfacts: Zwei Teams mit starker Serie
Startschuss zur Bundesliga-Rückrunde: Am Sonntagnachmittag, um 15.30 Uhr, empfängt der VfB den 1. FC Union Berlin in der MHP Arena – und will mit den Köpenickern eine Rechnung aus der Hinrunde begleichen. Die Matchfacts:Die Top 3 zu VfB gegen Union:
- VfB erstmals in dieser Saison seit fünf Pflichtspielen in Folge unbesiegt
- Ligabestwert: VfB sammelte bereits 13 Punkte nach Rückstand
- Wiedersehen mit Rani Khedira und Wooyeong Jeong am Sonntag
![]()
Blick zurück: Gelingt erneut ein Heimsieg?
Von seinen acht Gastspielen in Stuttgart seit Oktober 2016 gewann der FCU nur eins, ging viermal als Verlierer vom Platz und teilte dreimal die Punkte. Die drei vergangenen Heimspiele gewann der VfB allesamt, wobei die Jungs aus Cannstatt das bis dato letzte Aufeinandertreffen in der MHP Arena nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg umwandelten. Nick Woltemade (2) und Atakan Karazor sorgten für den umjubelten „Dreier“. Im Rückspiel im April 2025 folgte in Berlin ein spektakuläres 4:4-Unentschieden, bei dem Enzo Millot, Deniz Undav, Chris Führich und Jeff Chabot für den VfB trafen.
Wiedersehen I: Jamie Leweling trifft auf ehemaligen Club
Jamie Leweling trifft am Sonntag auf seinen ehemaligen Club. Bevor er sich zur Spielzeit 2023/2024 zunächst als Leihspieler dem VfB anschloss und anschließend fest verpflichtet wurde, absolvierte er zwischen 2022 und 2023 insgesamt 25 Pflichtspiele für den FCU.
Wiedersehen II: Wooyeong Jeong nun fest bei Union
Der südkoreanische Nationalspieler Wooyeong Jeong trug in der Vizemeister-Saison 2023/2024 in 29 Pflichtspielen das Trikot mit dem roten Brustring, in diesen gelangen ihm zwei Tore und drei Vorlagen. Bereits in der vergangenen Spielzeit war er leihweise für Union aufgelaufen, ehe im Sommer 2025 der feste Wechsel folgte. Für die Berliner traf er in bislang 41 Einsätzen fünfmal.
Wiedersehen III: Rani Khedira stammt aus der VfB-Jugend
Rani Khedira durchlief von 2005 bis 2012 sämtliche VfB-Jugendteams, bevor er den Sprung in die zweite Mannschaft des VfB schaffte. 56 Partien absolvierte er für die U21 des Vereins und kam neunmal für die Profis zum Einsatz. Insgesamt trug Rani Khedira neun Jahre lang das Brustring-Trikot. Für Union absolvierte er 169 Pflichtspiele (sechs Tore).
Tore: 16 Treffer in den vergangenen drei Spielen
In den bislang 16 Pflichtspielduellen zwischen dem VfB und Union Berlin fielen insgesamt 47 Treffer, was einen Schnitt von 2,94 Toren pro Spiel bedeutet. Daran haben die beiden Spiele der Vorsaison mit insgesamt 13 Toren einen großen Anteil.
Trainerduell: Vorteile für Sebastian Hoeneß
Der Sieg im Hinspiel in Berlin war der erste Erfolg von Steffen Baumgart in direkten Duellen mit Sebastian Hoeneß. Drei der vier zuvor ausgetragenen Spiele hatte Sebastian Hoeneß für sich entschieden, hinzu kam das 4:4-Remis im vergangenen April 2025.
Serie: Wer bleibt ungeschlagen?
Der VfB ist aktuell erstmals in dieser Saison in fünf Pflichtspielen in Serie unbesiegt (vier Siege, ein Remis). Zu Hause verlor der VfB wettbewerbsübergreifend nur eines der vergangenen elf Heimspiele und feierte neun Siege (ein Remis und die Niederlage gegen den FC Bayern).
Union Berlin ist seit vier Bundesligapartien ohne Niederlage (je zwei Niederlagen und Unentschieden). Es die längste Serie der Eisernen in dieser Spielzeit, allerdings nicht die längste unter Steffen Baumgart, unter dem von März bis Mai 2025 acht Bundesliga-Spiele am Stück (darunter das 4:4 gegen den VfB) nicht verloren wurden.
Comeback-Qualitäten: VfB sorgt für Bestwert
Der VfB sammelte in dieser Bundesliga-Saison 13 Punkte nach Rückstand, das ist alleiniger Ligabestwert (Union Berlin kommt auf zwei Punkte). In einer Bundesliga-Hinrunde waren es für den VfB nur 1995/1996 mehr Punkte nach Rückstand (15). In der Vorsaison war Union Berlin noch das Team mit den meisten Punkten nach Rückstand (15).
Personal: Ausfälle auf beiden Seiten
Beim VfB steht weiterhin Bilal El Khannouss nicht zur Verfügung – und das aus einem erfreulichen Grund. Der Offensivakteur hat mit Marokko das Finale beim Afrika-Cup erreicht und trifft am Sonntag, 18. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Senegal. Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Bei den Gästen fehlt Außenverteidiger Derrick Köhn aufgrund einer Rotsperre, die er sich beim Hinrunden-Abschluss in Augsburg am Donnerstag (1:1) einhandelte. Tom Rothe und Robert Skov fehlen verletzungsbedingt.
Zuschauer: Heimbereich ausverkauft
Der Heimbereich ist für das Spiel am Sonntag ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind aber möglicherweise kurzfristig auf dem Ticket-Zweitmarkt erhältlich.
Schiedsrichteransetzung: Urgestein auf Abschiedstour
Deniz Aytekin (SR), Christian Leicher (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Tom Bauer (4. Offizieller), Timo Gerach (VA), Nicolas Winter (VA-A).
Deniz Aytekin leitet am Sonntag sein insgesamt 247. Bundesliga-Spiel und das sechste in der laufenden Saison. Am Ende dieser Spielzeit beendet der 47-jährige Nürnberger, der bislang durch 26 Pflichtspiele mit VfB-Beteiligung führte, seine Karriere als Profi-Schiedsrichter.
Wetter: Winterlich, aber ohne Niederschläge
Für Sonntagnachmittag werden in Stuttgart Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet, wobei es aber nicht zu Niederschlägen kommen soll. Stattdessen zeigt sich phasenweise die Sonne.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
-
Besucherinfos zum Heimspiel gegen Union Berlin
![]()
Besucherinfos zum Heimspiel gegen Union Berlin
Zum ersten Rückrunden-Heimspiel empfängt der VfB am Sonntagnachmittag den 1. FC Union Berlin. Eine frühe Anreise und ein früher Arenazutritt werden ausdrücklich empfohlen.Zutritt zur Arena
Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist ab 13.30 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.
Die aktuelle Stadionordnung findet ihr hier.
Tickets
Der Heimbereich ist für das Heimspiel am Sonntag bereits ausverkauft.
Allerdings könnt ihr euch einen der letzten Pre-Game-Pässe sichern, mit dem ihr die einzigartige Möglichkeit erhaltet, den Profis beim Aufwärmen hautnah zuzuschauen - und die Vorfreude auf den Anpfiff direkt am Spielfeldrand aufzusaugen.
Anmeldungen für den Pre-Game Pass
Catering
Um Wartezeiten zu reduzieren, werden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.
Merchandise-Stand
Zum Heimspiel gegen Heidenheim wurden Anfang Oktober die VfB-Merchandising-Stände in der Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch in unserem Fancenter möglich!
Fantreff auf Parkplatz P3
- Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
- lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
- Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 12.30 Uhr
- VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans
Einschränkungen im ÖPNV
Die Deutsche Bahn (DB) bittet Fahrgäste, bei der An- und Abreise zum Bundesliga-Spiel VfB Stuttgart gegen Union Berlin am Sonntag, 18.01.2026, Beginn um 15.30 Uhr in der MHP-Arena, die aktuellen Bauarbeiten im S-Bahn-Netz zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.
Für ausreichend Plätze bei der An- und Abreise fahren die Züge der über Bad Cannstatt fahrenden S-Bahnen-Linie S1, S2 und S3 in maximal möglicher Zuglänge mit drei Fahrzeugen.
Bitte beachtet: Wegen Bauarbeiten fahren im Bahnhof Bad Cannstatt alle S-Bahnen in Richtung Hauptbahnhof von Gleis 1, alle S-Bahnen stadtauswärts fahren von Gleis 2. Gleis 3 ist für den Zugverkehr gesperrt. Für einen sicheren Zugverkehr können aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens die Zugänge zu den Bahnsteigen an Gleis 1 und 2 zeitweise eingeschränkt werden. Bitte plant für die Abreise mit der S-Bahn deshalb mehr Zeit ein.
Wichtige Hinweise
Wegen Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb im Bereich von Stuttgart-Vaihingen ist die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen an den sechs Wochenenden 17./18. Januar, 24./25. Januar, 31. Januar/1. Februar, 7./8. Februar, 14./15. Februar und 21./22. Februar jeweils von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, komplett für den Zugverkehr gesperrt. An den ersten vier Wochenenden ist zusätzlich auch kein Zugverkehr auf der Flughafenstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt möglich.
Im Zeitraum vom 13. bis 18. Januar 2026 müssen auf der Linie S2 aufgrund umgeleiteter Fernverkehrszüge im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme eines neuen Stellwerkes in Ulm bei einzelnen Zügen die Halte in Beutelsbach, Geradstetten und Weiler entfallen.
Mehr Infos gibt es unter s-bahn-stuttgart.de
Anfahrt und Parken
![]()
Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt um 12 Uhr, bereits ab 9 Uhr am Sonntagmorgen greift das Halteverbot entlang der Straße. Hier gibt es alle Infos zur Anfahrt. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.
Weiß-roter Fanbus: Ausbau der Route Alb-Donau
Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Alb-Donau-Route konnte ausgebaut werden und startet nun in Biberach an der Riß mit einem weiteren Zwischenhalt in Laupheim.
Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal – damit jeder Spieltag ein kompletter weiß-roter Erlebnis-Tag wird.
Bucht eure Fahrt direkt beim jeweiligen Busunternehmen* über die gewünschte Route:
ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen
ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen
ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd
ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn
*Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.
„VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar
- 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
- Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
- Geöffnet von 13.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
- Umkleidemöglichkeit vorhanden
Zusammen für nachhaltige Mobilität
Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.
Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.
Anreise mit Belohnung
Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:
- ÖPNV
- Fahrrad
- zu Fuß
- in einer Fahrgemeinschaft
Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar. Jetzt mitmachen: ummadum - Community beitreten
Verhalten in der Arena
Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.
Wir wünschen euch ein stimmungsgeladenes Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin!
-
„VfB ist Heimat für mich“
![]()
„VfB ist Heimat für mich“
Seit Sommer 2025 in Cannstatt und in der Defensive bereits unverzichtbar. Janina Hechler spricht bei einem Spaziergang auf der Karlshöhe über ihre Kindheitserinnerungen mit dem VfB, über Radtouren durch Stuttgart und darüber, warum das Heimspiel gegen Mainz 05 im März ein ganz besonderes für die gebürtige Reutlingerin sein wird.Hallo, Janina. An was denkst du, wenn du die Zahl 1.123 hörst?
Janina: „Das sind meine Einsatzminuten in der Hinrunde, oder?“
Ganz genau. Damit führst du diese teaminterne Statistik an. Gehörte eine solche Marke zu deinen Zielen?
Janina: „Ehrlich gesagt habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Ich freue mich einfach, dass ich das Vertrauen des Trainerteams bekomme, viel spielen darf und so der Mannschaft helfen kann.“
Für viele bist du deshalb auch der „Hidden Champion“ im Team – immer präsent, immer verlässlich, immer da. Wie würdest du deine Rolle beschreiben?
Janina: „Das freut mich natürlich. (schmunzelt) Dadurch, dass ich die Position schon einige Jahre spiele und von vielen erfahrenen Bundesliga-Spielerinnen lernen konnte, fühle ich mich in der letzten Kette sehr wohl. Durch meine Bundesligazeit (Anm. d. Red.: 132 Spiele) versuche ich, meine Erfahrung beim VfB einzubringen und weiterzugeben.“
Von wem hast du dir damals etwas abgeschaut?
Janina: „Als junge Spielerin habe ich beispielsweise viel von Saskia Bartusiak gelernt. Ich habe versucht, vieles umzusetzen, was sie mir mitgegeben hat.“
Im März tragen wir unser erstes Heimspiel in der MHP Arena aus. Ist es trotz deiner Bundesliga-Erfahrung bedeutsam für dich?
Janina: „Für mich ist es etwas sehr Besonderes, da es in meiner Heimat ist – in dem Stadion, in dem ich selbst als kleines Mädchen schon den VfB angefeuert habe und mit dem Verein, bei dem ich eh schon immer spielen wollte. Viele Freunde und meine Familie werden da sein, die Ticketliste ist lang. (lacht)“
Jetzt Tickets für das Heimspiel gegen Mainz in der MHP Arena sichern!
Wenn du deine letzten beiden Stationen in Köln und Frankfurt mit deiner jetzigen vergleichst – was ist anders für dich?
Janina: „Das ist schwierig. Es ist nicht immer nur der Verein, bei dem man spielt oder gespielt hat, auch die Stadt und die sozialen Kontakte spielen für mich eine Rolle. In Frankfurt habe ich meinen Schulabschluss gemacht, mit dem Studium begonnen, neue Freundschaften geschlossen und das erste Mal in einer ‚WG‘ gewohnt. In Köln habe ich nach acht Jahren nochmal komplett neu angefangen und enorm viel gelernt. Und Stuttgart ist eben meine Heimat – das sagt eigentlich alles. Jede Station war auf ihre Weise besonders für mich.“
Du kommst ursprünglich aus dem Stuttgarter Umland. Wie weit geht die VfB-Vergangenheit bei dir zurück?
Janina: „Mein Papa hat sehr früh dafür gesorgt, dass ich VfB- und kein Bayern-Fan wurde. (lacht) Ich kann mich noch an die Deutsche Meisterschaft 2007 erinnern, ich war acht Jahre alt. Gemeinsam mit Freunden und Familie waren wir in Stuttgart unterwegs und haben den Erfolg gefeiert.“
Was war das Erste, das du nach deiner „Rückkehr“ nach Stuttgart gemacht hast?
Janina: „Am ersten Tag nach meinem Umzug sind wir Kässpätzle essen gegangen. (lacht)“
Bist du eher der Stadtmensch oder genießt du auch die Ruhe?
Janina: „Die Mischung macht’s. Mir war nur wichtig, dass ich kurze Wege mit dem Fahrrad habe. Ich bin schnell am VfB-Gelände, habe aber auch gute Anbindungen in die Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.“
Wo trifft man dich abseits des Trainingsplatzes an?
Janina: „Zurzeit widme ich viel Zeit meiner Masterarbeit. Ansonsten gehe ich gerne mit Freunden Kaffee trinken – wenn es die sportliche Situation zulässt, bin ich auch für eine Runde Paddle oder Yoga-Session zu haben.“
Was steht in Stuttgart noch auf deiner „Checklist“? Privat – aber auch sportlich?
Janina: „Ich habe schon vieles gesehen, war in Museen, der Wilhelma und probiere gerne auch neue Restaurants aus. Sportlich freue ich mich in der zweiten Saisonhälfte grundlegend auf alle Spiele, am meisten jedoch auf unsere letzte Partie in Sand. Ich glaube, das wird ein krasses Spiel!“
-
Kommt das „Tor des Jahres 2025“ vom VfB?
![]()
Kommt das „Tor des Jahres 2025“ vom VfB?
Mit der Hacke hatte Ermedin Demirovic das „Tor des Monats September 2025“ erzielt. Nun steht der Stürmertreffer für die ARD-Jahreswahl zur Abstimmung.Die Flanke von Jamie Leweling nimmt Ermedin Demirovic mit dem linken Fuß an, schirmt den Ball vor seinem Gegenspieler ab und schließt – mit dem Rücken zum Tor – aus etwa zehn Metern via rechter Hacke ab. Der Ball landet zentimetergenau neben dem rechten Pfosten – ein traumhafter Treffer. Was bei der Auswärtspartie am dritten Bundesliga-Spieltag beim SC Freiburg (1:3) das Tor zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung war, wurde anschließend zum „Tor des Monats September 2025“ gewählt – und ist in diesem Kontext nun für die ARD-Wahl zum „Tor des Jahres 2025“ dabei.
Neben Ermedin Demirovic sind elf weitere Tore aus elf weiteren Monaten nominiert. Über das Gewinner-Tor können alle Fans online noch bis Sonntag, 25. Januar 2026, abstimmen. Es ist bereits das 54. Mal, das ein „Tor des Jahres“ gewählt wird.
Direkt online für das Tor von Ermedin Demirovic abstimmen
Das Tor von Ermedin Demirovic:
-
Rückrunden-Auftakt gegen Spitzenteam
![]()
Rückrunden-Auftakt gegen Spitzenteam
Die U21 trifft am Sonntag auf den Tabellendritten MSV Duisburg. Anpfiff in der WIRmachenDruck Arena ist um 13:30 Uhr.Vier Wochen liegen hinter dem letzten Pflichtspiel der U21 in der 3. Liga. Am 20. Dezember gewann das Team von Trainer Nico Willig mit 2:1 beim VfL Osnabrück. Am Sonntag startet der VfB mit einem Heimspiel in die Rückrunde. Zu Gast um 13:30 Uhr in der WIRmachenDruck Arena in Aspach ist der MSV Duisburg (Tickets im Online-Shop, an der Tageskasse und live bei MAGENTA Sport).
Das Auftaktspiel beim MSV verlor die U21 im Sommer mit 1:2 und so „haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen“, wie Nico Willig sagt. „Nach dem Hinspiel waren wir nicht zufrieden, zumal es gegen einen Aufsteiger war, aber man hat im Verlauf der Hinrunde gesehen, welche Stärke sie haben. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, das müssen wir am Sonntag wieder. Duisburg zeichnet sich durch ein gutes Umschaltspiel und Standards aus, agiert sehr diszipliniert. Dies wird keine einfache Aufgabe, aber es waren immer spannende Spiele gegen die Top-Teams. Der Druck liegt klar bei Duisburg. Gerade nach den Neuverpflichtungen, die sie im Winter getätigt haben“, fügt der U21-Coach hinzu. Um den Durchmarsch in die 2. Bundesliga zu schaffen, holten die Meidericher in der Winterpause zwei neue Spieler. Mit Aljaz Casar verstärkt ein defensiver Mittelfeldspieler die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch. Der 25-jährige Slowene wechselte von Zweitligist Dynamo Dresden und verfügt über die Erfahrung von zwölf Zweitliga- und 97 Drittligaspielen. Für Tore soll Lex Tyger Lobinger sorgen. Der Mittelstürmer kam vom Ligakonkurrenten Viktoria Köln und traf in der Hinrunde neunmal, in der vergangenen Saison gelangen ihm 15 Treffer in der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit sechs Siegen aus sechs Spielen ließ der MSV zum Jahresende etwas nach und konnte nur eins der letzten fünf Spiele gewinnen. Dadurch büßte der Aufsteiger die Tabellenführung ein. Mit 34 Punkten stehen die Zebras auf dem dritten Tabellenplatz, zwei Zähler hinter Spitzenreiter Energie Cottbus.
Nach dem einwöchigen Trainingslager in der Türkei bereitet sich die U21 am VfB-Clubzentrum auf den Re-Start vor. Ein paar Spieler haben zwar mit einem grippalen Infekt zu kämpfen, allerdings nichts Schlimmeres. Auch bei Torhüter Florian Hellstern, den eine Beckenprellung am Torwarttraining hindert, besteht die Hoffnung, dass er am Sonntag zwischen den Pfosten stehen kann.
-
novafon wird offizieller Partner des VfB Stuttgart
![]()
novafon wird offizieller Partner des VfB Stuttgart
Neues Mitglied in der Partnerfamilie: Mit dem Medizinprodukthersteller novafon gewinnt der VfB Stuttgart ab sofort einen starken Regenerationspartner.Das in Weinstadt ansässige Unternehmen novafon ist Hersteller zertifizierter Medizinprodukte und steht für innovative Schallwellentechnologie zur gezielten Muskelentspannung, Schmerzlinderung und Regeneration – ganz ohne Medikamente. Die medizinisch geprüften Geräte wirken tief im Gewebe, fördern die Durchblutung und kommen sowohl im Profisport als auch in Therapie, Rehabilitation und im Alltag bei akuten sowie chronischen Beschwerden zum Einsatz. Das Ziel von novafon ist es, Menschen von ihren Schmerzen zu befreien und ihnen wichtige Lebensqualität zurückzugeben.
Zum Start der Zusammenarbeit bringt novafon eine limitierte VfB-Sonderedition seines Geräts auf den Markt. Als besonderes Highlight verlost das Unternehmen eines der ersten Geräte im VfB-Design. Fans haben damit die Möglichkeit, die tiefenwirksame Therapie selbst zu erleben. Weitere Informationen zum Gewinnspiel gibt es im untenstehenden Kasten.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Wir begrüßen novafon ganz herzlich in unserer weiß-roten Partnerfamilie und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam mit novafon als fest in unserer Region verankertem Partner möchten wir echte Mehrwerte für Gesundheit, Regeneration und Rehabilitation schaffen.”
Alexander Kauffmann, Geschäftsführer von novafon, erklärt: „Im Leistungssport wie im Alltag zählt jeder Schritt zur Schmerzfreiheit. Deswegen möchten wir mit der Kooperation nicht nur Spielerinnen und Spieler gezielt unterstützen, sondern auch einen wirklich wirksamen Weg der Schmerzlinderung sichtbar machen - für alle, die im Alltag davon betroffen sind. Dass wir dieses Ziel nun gemeinsam mit dem VfB verfolgen dürfen, freut uns sehr.“
-
Faninfo: AS Rom – VfB
![]()
Faninfo: AS Rom – VfB
Im Rahmen der UEFA Europa League-Ligaphase tritt der VfB Stuttgart am Donnerstag bei der AS Rom im Stadio Olimpico an. Die Fanbeauftragten informieren nachfolgend über wichtige Hinweise zur Anreise, zum Stadionbesuch und zum Aufenthalt in Rom.Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?
Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal
Rom
Rom ist die Hauptstadt Italiens und mit rund drei Millionen Einwohnern eine der größten Städte Europas. Die Stadt verbindet über 2.000 Jahre Geschichte mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten, italienischer Lebensart und einer sehr intensiven Fußballkultur.
Die „Curva Sud“ ist das Herz der Heimfans der AS Rom und zählt zu den leidenschaftlichsten Fanszenen Europas. Sie prägt die Stimmung im Stadio Olimpico maßgeblich.
Gästefans dürfen nur den Gästebereich und die Plätze der Kategorie 1 aus dem VfB-Kontingent betreten!Wichtige Hinweise:
- Zahlungsmittel: Bargeld und Kreditkarten sind weit verbreitet
- Handynutzung: Italien ist Teil des EU-Roamings – euer Tarif gilt in der Regel wie zuhause. Achtet darauf, dass mindestens eine Person eurer Gruppe Zugriff auf WhatsApp hat, um etwa den Channel der VfB-Fanbeauftragten erreichen zu können.
Anreise
Einreisebestimmungen
Für deutsche Staatsbürger reicht die Mitführung eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses.
Anreise über den offiziellen Fan-Meeting-Point
Der zentrale Fan-Meeting-Point befindet sich am Piazzale delle Canestre und sollte gegen 16.45 Uhr aufgesucht werden. Er dient als zentraler Abfahrtsort für die Shuttlebusse zum Stadion. Die Shuttlebusse verkehren nach dem Spiel zum Hauptbahnhof „Termini“.
Fans, welche im Rollstuhl sitzen, werden separat durch Ralph Klenk informiert.
Wichtiger Hinweis:
- Ein Teil der Kosten für die Busfahrt wird vom VfB Stuttgart übernommen. Der Club bittet um einen entsprechend respektvollen Umgang mit den Shuttlebussen.
- Beim Einstieg in die Busse erfolgt ein kurzer Body- und Ticket-Check durch die Polizei.
- Die aktive Fanszene informiert gesondert über mögliche Treffpunkte im Vorfeld.
- Der Fan-Meeting-Point dient anschließend als zentraler Abfahrtsort für die Busse.
Anreise mit dem Auto
Der Innenstadtbereich Roms ist stark reglementiert (ZTL-Zonen).
- Rund um das Stadion gibt es keine öffentlichen PKW-Parkplätze für Gästefans.
- Wir empfehlen dringend, auf die Shuttlebusse zurückzugreifen!
Anreise mit dem Reisebus
- Reisebusse mit Tagesaufenthalt können die Fahrgäste im Innenstadtbereich absetzen und anschließend bereits am Morgen das Bus-Parking am Stadion anfahren.
- Die Busparkplätze befinden sich direkt am Gästebereich in der Via Macchia della Farnesina.
- Eine direkte Anreise mit dem eigenen Reisebus zum Stadion ist ebenfalls möglich.
- Bitte meldet euren Reisebus unbedingt vorab bei den Fanbeauftragten an.
Gästebereich & Tickets
![]()
Der offizielle Gästebereich befindet sich im oberen Bereich der Tribuna Nord.
Der Gästeblock liegt im Nordwesten des Stadions in den Blöcken 50 bis 52 und ist ausschließlich über den Zugang an der Straße Ferraris IV erreichbar.Wichtige Hinweise:
- Das gesamte Gästekontingent ist bereits im Vorverkauf abgesetzt
- Es wird am Spieltag keinen Ticketverkauf geben
- VfB-Fans mit Tickets außerhalb des Gästebereichs erhalten keinen Zutritt zum Stadion
- Die Shuttlebusse setzen euch direkt am Gästeeingang ab
Von einer eigenständigen Anreise zum Stadion mit dem öffentlichen Nahverkehr wird ausdrücklich abgeraten.
Sollte sich euer Hotel in unmittelbarer Stadionnähe befinden, könnt ihr dieses nach Spielende und Blocksperre eigenständig aufsuchen.
Ein Aufenthalt von VfB-Fans im näheren Stadionumfeld vor dem Spiel ist nicht möglich.Ticketinfos:
- Tickets wurden ausschließlich über den VfB Stuttgart verkauft
- Stadionöffnung: 18 Uhr
- Einlass: Zugang an der Straße Ferraris IV
Beim Einlass wird das Ticket mit Personalausweis oder Reisepass abgeglichen.
Kann kein Ausweisdokument vorgelegt werden oder stimmen die Daten nicht überein, wird der Zutritt zum Stadion verweigert.!!! Eine Umpersonalisierung der Tickets ist nicht mehr möglich !!!
Hinweis:
Bei Ticketkäufen über Drittanbieter oder den Heimverein bestehen nur eingeschränkte Möglichkeiten für den VfB, um euch vor Ort zu unterstützen.Nach Spielende ist eine Blocksperre vorgesehen.
Fanutensilien
- Angemeldete Zaunfahnen sind erlaubt – bitte merkt euch eure Bookletnummer, die euch zugesendet wurde.
- Alle weiteren Fanutensilien werden zwischen der AS Rom, dem VfB Stuttgart und der aktiven Fanszene abgestimmt.
Es gilt die Stadionordnung des Stadio Olimpico: Stadio Olimpico - Rules - AS Roma
Unbedingt beachten – verboten sind unter anderem:
- Powerbanks
- Feuerzeuge
- Taschen und Rucksäcke größer als DIN-A4
Vor Ort gibt es keine Verwahrmöglichkeiten.
FAQs zum Stadion: https://www.asroma.com/en/stadium/faqs
Sehenswürdigkeiten in Rom
Wer etwas Zeit mitbringt:
- Kolosseum & Forum Romanum: Wahrzeichen des antiken Roms
- Vatikan & Petersdom: Zentrum der katholischen Kirche
- Trevi-Brunnen: Münze einwerfen nicht vergessen
- Pantheon: Antiker Tempel mit beeindruckender Kuppel
- Spanische Treppe: Beliebter Treffpunkt im Stadtzentrum
- Trastevere: Lebendiges Viertel mit Bars und Restaurants
Auswärtsfragebogen
Wir würden uns freuen, wenn ihr nach dem Spiel den Feedbackbogen des Fanprojekts ausfüllt.
So könnt ihr dem gastgebenden Verein eure Rückmeldung geben – Lob wie auch konstruktive Kritik.Zum Fragebogen: https://vfb-fanprojekt.de/fragebogen
Fanarbeit & Kontakte
Christian, Antje, Lena, Klenky und Jere (Fanbeauftragte) sowie Patrick und Jannis (Fanprojekt) sind in Rom vor Ort.
-
„Den Rückenwind nutzen“
![]()
„Den Rückenwind nutzen“
Der VfB ist mit zwei Erfolgen in das Fußballjahr 2026 gestartet. Nun reist ein äußerst kompakter Gegner nach Cannstatt – und der VfB muss daher umso mehr die eigenen Stärken ausspielen.Offiziell ist es der Rückrunden-Auftakt, doch die Bundesliga ist längst wieder in Bewegung. Und der VfB mittendrin: Vor sechs Tagen der Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen (4:1), vor drei Tagen der Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (3:2). Nun soll die positive Reihe – gleich zu Jahresstart findet somit eine „Englische Woche“ statt – komplettiert werden. Am Sonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt den 1. FC Union Berlin in der MHP Arena.
Kombination aus Qualität und Erfahrung
„Union Berlin kombiniert individuelle Qualität und Erfahrung, die Mannschaft verteidigt körperlich und kompakt und kann schnell umschalten“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer findet darüber hinaus lobende Worte für seinen Gegenüber: „Steffen Baumgart ist ein sehr erfahrener Trainerkollege, der mit seiner Mannschaft eine stabile und gute Saison spielt, es ist nicht einfach, diese Mannschaft zu besiegen.“ Das habe auch die Partie am Donnerstababend in Augsburg gezeigt, bei dem „die Unioner bis zum Schluss an sich geglaubt haben“ und in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich erzielten.
Das Thema ‚Mentalität‘ kennt der VfB noch gut aus den jüngsten Vergleichen mit den „Eisernen“. In der vergangenen Spielzeit 2024/2025 verwandelte der VfB daheim einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg und war auswärts an dem spektakulären 4:4-Remis beteiligt, bei dem alle acht Treffer in der ersten Halbzeit gelangen. In der Hinrunde der laufenden Saison, es war der erste Spieltag, unterlag der VfB im Stadion „An der Alten Försterei“ 1:2. Zielstrebigkeit und Konsequenz, wie sie der VfB zuletzt eindrucksvoll zeigte, werden daher am Sonntag einmal mehr gefragt sein. Und es gibt weitere Faktoren.
Balance in unterschiedlichen Spielphasen
„Ein Schlüssel zum Erfolg wird sicherlich die Balance in den unterschiedlichen Spielphasen sein, außerdem das Umschaltverhalten und das Verteidigen der Berliner Standardsituationen“, erklärt Sebastian Hoeneß vor dem Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Tabellenneunten, der aus den bisherigen 17 Partien insgesamt 23 Zähler gesammelt hat. Die Aufgabe, schaut der 43-Jährige voraus, nötige seiner Mannschaft ordentlich Respekt ab: „Gleichzeitig sind wir heiß darauf, vor unseren Fans wieder eine gute Leistung zu zeigen.“
Mit einer starken Performance erhöht sich zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit, auch die dritte Bundesliga-Begegnung binnen einer Woche erfolgreich zu gestalten. „Wir sind froh über den guten Start ins neue Fußballjahr und den gelungenen Abschluss der Vorrunde“, sagt der Cheftrainer des VfB: „Unser Ziel muss es sein, den Rückenwind zu nutzen und mit Power und Energie das schwere Heimspiel gegen Union Berlin zu bestreiten.“
Bilal El Khannouss im Finale beim Afrika-Cup
Weiterhin nicht zur Verfügung steht Bilal El Khannouss – und das aus einem erfreulichen Grund. Der Offensivakteur hat mit Marokko das Finale beim Afrika-Cup erreicht und trifft am Sonntag, 18. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Senegal. Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Zusätzliches Angebot am Spieltag
Am Sonntag rollt ab 15.30 Uhr der Ball, doch schon in den Stunden zuvor ist rund um die MHP Arena einiges geboten. Auf dem „Parkplatz P3“, in unmittelbarer Nähe des Clubzentrums, gibt’s den Fantreff – mit Musik, Gesprächen und einem offenen Ohr für Anliegen rund um den Club aus Cannstatt. Darüber hinaus sind noch freie Plätze für den „Pre-Game-Pass“ erhältlich.
-
Leonidas Stergiou wechselt auf Leihbasis nach Heidenheim
![]()
Leonidas Stergiou wechselt auf Leihbasis nach Heidenheim
Der 23 Jahre alte Defensivakteur wird bis Saisonende 2025/2026 für den 1. FC Heidenheim auflaufen.Leonidas Stergiou verlässt den VfB vorübergehend und wird in den nächsten Wochen und Monaten für den 1. FC Heidenheim aktiv sein. Der VfB verständigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Leihvereinbarung bis zum Ende der gegenwärtigen Spielzeit 2025/2026. Beim VfB steht der Defensivakteur bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Leo hat seine Qualitäten im VfB-Trikot und für die Nationalmannschaft der Schweiz viele Male unter Beweis gestellt. Er agiert technisch und taktisch auf einem hohen Niveau und kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden. Wir wünschen Leo für die Rückrunde alles Gute und viel Erfolg.“
Leonidas Stergiou wechselte im Sommer 2023 zunächst auf Leihbasis vom Schweizer Super-League-Club FC St. Gallen zum VfB. Im Sommer 2024 verpflichtete der Club aus Cannstatt den sechsmaligen Nationalspieler der „Eidgenossen“ fest. Insgesamt hat der 23-Jährige bisher in 43 Pflichtspielen das Trikot mit dem roten Brustring getragen – dabei lief er 28-mal in der Bundesliga, viermal in der UEFA Champions League und sechsmal im DFB-Pokal sowie fünfmal im Drittliga-Team des VfB auf. Mit der Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gewann Leonidas Stergiou in der Saison 2024/2025 den DFB-Pokal.
-
Von Abräumern, Torjägern und Sprintern
![]()
Von Abräumern, Torjägern und Sprintern
Tore und Vorlagen, Zweikämpfe und Pässe, Laufleistung und Sprints. Der VfB hat in der Bundesliga-Hinrunde viel bewegt. Ein Datenüberblick über die jeweiligen Top-Werte:Halbzeit in der Bundesliga-Saison 2025/2026. Exakt 17 Partien sind absolviert, die Hinrunde ist damit offiziell beendet. Der VfB hat in diesem Zeitraum insgesamt 32 Punkte gesammelt – ein starker Wert, den die Jungs aus Cannstatt gemeinsam erreicht haben und der eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf darstellt. Anlass genug, genauer auf die Zahlen und Fakten zu blicken: Wer gibt die meisten Vorlagen? Wer sprintet am schnellsten und häufigsten? Wer weist die beste Passquote auf? Ein Datenüberblick:
![]()
Einsätze: Alexander Nübel ist der „Dauerbrenner“
Jedes Bundesliga-Spiel, von der ersten bis zur letzten Minute – Alexander Nübel hat in der Bundesliga-Hinrunde 2025/2026 keinen Augenblick verpasst. Als einziger Akteur des VfB absolvierte der Torhüter jede Begegnung über die volle Spielzeit, macht in Summe 1.530 Minuten. Mit 1.351 Minuten sammelte Angelo Stiller die zweitmeiste Einsatzzeit im weiß-roten Kader. Auf Rang drei folgt Jamie Leweling, der auf 1.203 Minuten kommt.
![]()
Torschützen: Deniz Undav führt Ranking an
Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Eintracht Frankfurt hat Deniz Undav sein Bundesliga-Torekonto nochmals erhöht – nach der Hinrunde steht er bei exakt zehn Toren. Der 29-Jährige ist damit Stuttgarts erfolgreichster Angreifer. Auf Platz zwei folgt Ermedin Demirovic mit vier Toren. Den dritten Rang teilen sich Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Maximilian Mittelstädt und Tiago Tomás, die jeweils drei Treffer erzielt haben.
Assists: Jamie Leweling legt gerne auf
Er legt nicht nur in der Kabine gerne den einen oder anderen Track auf, sondern serviert auch in der Bundesliga mustergültig. Nach der Hinrunde kommt Jamie Leweling auf sechs Vorlagen – aktuell die meisten aller VfB-Spieler. Den zweiten Platz teilen sich Angelo Stiller und Josha Vagnoman, die bei jeweils vier Assists rangieren. Dahinter folgen Chris Führich, Bilal El Khannouss und Maximilian Mittelstädt mit jeweils drei Vorlagen.
![]()
Zweikampfquote: Ramon Hendriks vor Jeff Chabot
Ob am Boden oder in der Luft – den besten Wert in dieser Kategorie weist Ramon Hendriks auf. Der Verteidiger gewinnt 73,4 Prozent seiner Zweikampfduelle. Sein Abwehrkollege Jeff Chabot ist auf Rang zwei ebenso vorne dabei, er gestaltet 65,3 Prozent seiner Zweikämpfe erfolgreich. Den dritten Platz erreicht Maximilian Mittelstädt mit 63,2 Prozent siegreichen Zweikampfduellen. Gewertet wurden in dieser Kategorie all jene Spieler, die in der Bundesliga-Hinrunde auf mindestens fünf Einsätze kamen.
![]()
Sprints: Josha Vagnoman knackt fast die 300
Knapp 300 Sprints hat Josha Vagnoman in der Bundesliga-Hinrunde absolviert – exakt kommt er auf die Anzahl von 298 . Auf Platz zwei folgt Jamie Leweling mit 277 angesetzten Sprints. Den dritten Rang belegt Bilal El Khannouss, der insgesamt 197-mal sprintete.
![]()
Passquote: Finn Jeltsch knapp vor Luca Jaquez
Präzise, genau und stets zum Mitspieler – bei Finn Jeltsch kommen 91,4 Prozent aller gespielten Pässe beim Teamkollegen an. Damit führt er dieses Ranking an. Auch die beiden folgenden Plätze nehmen Verteidiger ein: Luca Jaquez erreicht eine Quote von 90,7 Prozent erfolgreichen Pässen, Jeff Chabot kommt auf 88,7 Prozent angekommene Pässe. Gewertet wurden in dieser Kategorie ebenfalls all jene Spieler, die in der Bundesliga-Hinrunde auf mindestens fünf Einsätze kamen.
![]()
Laufleistung: Angelo Stiller spult meiste Kilometer ab
Er läuft und läuft, schließt Lücken, verbindet Mannschaftsteile, öffnet Räume. Mit insgesamt 173,3 Kilometer hat Angelo Stiller in der Hinrunde die längste Strecke aller VfB-Akteure zurückgelegt. Im Schnitt spult er pro Partie 11,6 Kilometer ab. Die zweitgrößte Distanz hat Jamie Leweling bewältigt – mit insgesamt 144,4 Kilometern, das ergibt in seinem Fall einen Schnitt von 10,8 Kilometer pro Spiel. Auf Rang drei folgt Josha Vagnoman, der es auf 139,4 Kilometer geschafft hat – in seinem Fall bedeutet das gar einen Schnitt von 12,1 Kilometer pro Partie.
![]()
Top-Speed: Josha Vagnoman zu schnell für die „30er Zone“
In der Bundesliga-Hinrunde ist Josha Vagnoman der schnellste Spieler des VfB – in der Spitze schafft er es auf 35,46 Kilometer pro Stunde. Dicht hinter ihm folgt Tiago Tomás, dessen bisheriger Saisonbestwert bei 35,22 Kilometer pro Stunde liegt. Den dritten Platz erreicht Ramon Hendriks – seine Spitzengeschwindigkeit liegt bei 35,04 Kilometer pro Stunde.
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets
-
Eine schöne Momentaufnahme
![]()
Eine schöne Momentaufnahme
Mit 32 Punkten aus der Bundesliga-Hinrunde schafft der VfB eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf. Die Haltung des Teams überzeugt, der Cheftrainer knackt eine besondere Marke.Es ist ein Abend, von dem einige Szenen und Bilder im Kopf bleiben. Die Freude über den späten Siegtreffer durch Nikolas Nartey, der damit zugleich sein erstes Bundesligator erzielte. Die konsequente Zweikampfführung der Jungs aus Cannstatt, die 63 Prozent ihrer Duelle gewannen. Die offensive Wucht, die der VfB immer wieder entwickeln konnte – und die damit ebenso ein Schlüssel war, um das erste Heimspiel im Jahr 2026 gegen Eintracht Frankfurt (3:2) zu gewinnen. Drei Tage nach dem Erfolg bei Bayer Leverkusen (4:1) legte das Team mit dem roten Brustring im zweiten ‚Top-Spiel‘ nach und verschafft sich somit eine gute Ausgangsposition für den weiteren Bundesliga-Verlauf.
„Es ist nicht selbstverständlich, eine Hinrunde mit 32 Punkten zu beenden“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Das ist eine schöne Momentaufnahme – aber wir können gleichzeitig einordnen, dass das längst noch nicht genug ist, um etwas zu erreichen und wir in der gleichen Art und Weise weitermachen müssen.“ Der Heimsieg bedeutet für den 43-Jährigen auch eine statistische Komponente: Sebastian Hoeneß ist nun der vierte Cheftrainer in der Geschichte des VfB, der die Marke von 50 Bundesliga-Siegen geknackt hat – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52). Dass dieser Meilenstein trotz des 0:1-Rückstandes erreicht wurde, hing unter anderem mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich zusammen.
Fabian Wohlgemuth lobt Art und Weise, wie Team auftritt
Sebastian Hoeneß bezeichnete ihn „als Knotenlöser“. Mit Ermedin Demirovic traf zudem jener Akteur, der erstmals nach seiner Fußverletzung wieder in der Startelf stand – es ist eine weitere Szene, die von diesem Abend im Kopf bleibt. „Die Moral ist da, der Wille ist da. Die Jungs wissen, dass sie sehr oft zurückkommen und etwas kreieren können“, fasst der Chefcoach zusammen: „Das war auch gegen Frankfurt zu spüren und zu sehen – und das ist eine ganz wichtige Basis für den weiteren Saisonverlauf.“
Fabian Wohlgemuth bewertet das ähnlich. „Nach einem schwierigen Einstieg in die Partie hat das Team eine gute Reaktion gezeigt, zunehmend seine Linie gefunden und war die deutlich aktivere Mannschaft“, sagt der Vorstand Sport und lobt vor allem die Haltung der Jungs aus Cannstatt: „Neben den beiden Siegen in Leverkusen und gegen Frankfurt freut mich vor allem die Art und Weise, wie die gesamte Mannschaft derzeit auftritt.“ Auch der 46-Jährige betont, dass dies ein gutes Fundament sei, um weitere Schritte folgen zu lassen. „Es ist wichtig, den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten und weiterhin diese Gier an den Tag zu legen“, blickt Fabian Wohlgemuth voraus.
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets
-
Matchfacts: Erstes Heimspiel des Jahres
![]()
Matchfacts: Erstes Heimspiel des Jahres
Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde empfängt der VfB am Dienstagabend, 18.30 Uhr, Eintracht Frankfurt in der heimischen MHP Arena. Die Matchfacts zum Traditionsduell.Bilanz aus VfB-Sicht: Vorteile für die Jungs aus Cannstatt
Gesamt: 123 Spiele. 52 Siege, 25 Remis, 46 Niederlagen. 221:211 Tore.
In der Bundesliga: 104 Spiele. 44 Siege, 23 Remis, 37 Niederlagen. 188:176 Tore.
Blick zurück: Zuletzt zwei Niederlagen
Nach zuvor drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien gegen Eintracht Frankfurt musste der VfB in der Vorsaison 2024/2025 zwei Niederlagen gegen die Hessen hinnehmen. In der MHP Arena lagen die Gäste bereits mit 3:0 in Führung, ehe der VfB zur Aufholjagd ansetzte. Josha Vagnoman und Nick Woltemade brachten den VfB auf 2:3 ran. Der umjubelte Ausgleichstreffer von Chris Führich in der letzten Minute der Nachspielzeit wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. Im Rückspiel setzte sich die Eintracht dank des Treffers von Mario Götze mit 1:0 durch.
Tore: Letztes 0:0 vor 31 Jahren
Exakt 364 Tore in 104 Bundesliga-Spielen bedeuten einen Torschnitt von 3,5 Treffern pro Partie.
In über 100 Bundesliga-Duellen gab es erst drei torlose Remis: Im März 1994, im September 1965 und im Oktober 1963 trennten sich beide Teams in der Bundesliga jeweils 0:0. Gleich zehn Tore gab es dagegen im November 1974 zu sehen, als das Gastspiel des VfB in der Mainmetropole mit 5:5 endete. Nicht allzu lang her ist der 5:4-Sieg des VfB in Frankfurt in der Saison 2014/2015: In einem turbulenten Spiel trafen Martin Harnik und Christian Gentner (je 2) sowie Timo Werner für den VfB.
Gegenwart: Beide Teams wollen ihren Lauf fortführen
Eintracht Frankfurt verlor nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele (vier Siege, fünf Remis), mit 0:6 bei RB Leipzig Anfang Dezember 2025. Allerdings gewann die SGE nur eines der vergangenen fünf Bundesliga-Spiele (drei Remis, eine Niederlage): Mit 1:0 gegen Augsburg am 14. Spieltag.
Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend nur eines der vergangenen zehn Heimspiele und feierte dabei acht Siege (ein Remis, eine Niederlage). 2024 und 2025 Jahren startete der VfB jeweils mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr (jeweils gegen RB Leipzig).
Topscorer: Deniz Undav und Can Uzun ganz oben
Can Uzun ist mit neun Torbeteiligungen Eintracht Frankfurts Topscorer in dieser Bundesliga-Saison (sechs Tore, drei Assists). Er benötigt wie auch Stuttgarts Deniz Undav nur 80 Minuten pro Torbeteiligung – das toppen von allen Spielern mit mindestens 500 Minuten Einsatzzeit nur die vier Bayern-Spieler Harry Kane (52), Michael Olise (70), Serge Gnabry (72) und Luis Díaz (74).
Deniz Undav ist mit neun Saisontoren der geteilt zweitbeste Torschütze dieser Bundesliga-Saison (hinter Harry Kane mit 20). Der 29-Jährige traf damit schon genauso oft wie in der kompletten Bundesliga-Vorsaison und knipste in dieser Spielzeit alle 98 Minuten – nur Harry Kane (alle 63) und Frankfurts seit November verletzter Stürmer Jonathan Burkardt (86) haben einen besseren Schnitt (mindestens 500 Einsatzminuten).
Meilenstein: Sebastian Hoeneß kann in namhafte Riege aufsteigen
Sebastian Hoeneß könnte als vierter Trainer der VfB-Geschichte die Marke von 50 Bundesliga-Siegen knacken – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52).
Wiedersehen: Zwei alte Bekannte auf Frankfurter Seite
Auch mit 37 Jahren schnürt der frühere VfB-Jugendspieler Jens Grahl seine Schuhe für die Eintracht. Als dritter Torwart der Hessen kam er im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals beim FV Engern (7:0) zu seinem bisher einzigen Einsatz in dieser Spielzeit.
Mo Dahoud, der in der Saison 2023/2024 als Leihspieler von Brighton & Hove Albion für den VfB aufgelaufen war, bestreitet seine zweite Saison am Main. Am vergangenen Freitag schoss er gegen seinen früheren Club Borussia Dortmund in der Nachspielzeit das Tor zum 3:2, verpasste mit seinen Teamkollegen durch ein weiteres Gegentor jedoch einen Sieg zum Jahresauftakt.
Trainerstimmen: Offenes Visier oder Nummer sicher?
Sebastian Hoeneß:„Es wird ein sehr intensives Spiel mit zwei Teams, die nach vorne spielen und über gute individuelle Qualität verfügen. Nach unserem guten Start am Wochenende wollen wir nachlegen, wissen aber um die schwere Aufgabe.“
Dino Toppmöller, SGE-Cheftrainer: „Stuttgart macht über die letzten Jahre eine tolle Arbeit auf vielen Ebenen. Sie sind ein eingespieltes Team und wir müssen mehrere Spieler kontrollieren. Wir brauchen kollektiv eine gute Verteidigungsleistung.“
Personal: Wieder mehr Optionen für den Cheftrainer
Während Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás (beide Muskelverletzung), Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) und Bilal El Khannouss (Afrika-Cup) weiterhin fehlen, kehrte der zuletzt angeschlagene Ameen Al-Dakhil zum Ende der Vorwoche auf den Trainingsplatz zurück. Noah Darvich und Justin Diehl sind wieder voll ins Teamtraining integriert.
Jamie Leweling steht aktuell bei vier Gelben Karten und wäre bei der nächsten Verwarnung im folgenden Bundesliga-Spiel gesperrt.
Schiedsrichter: Unparteiischer als gutes Omen
Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Jonas Weickenmeier (SR-A. 1), Christof Günsch (SR-A. 2), Patrick Alt (4. Offizieller), Robert Schröder (VA), Dr. Riem Hussein (VA-A).
Die Ansetzung von Matthias Jöllenbeck als Schiedsrichter bei Spielen des VfB war für die Jungs aus Cannstatt in der jüngeren Vergangenheit ein gutes Omen. Die vergangenen vier Spiele unter der Leitung des FIFA-Schiedsrichters gewann der VfB gegen Darmstadt mit 3:1 (5. Spieltag), in Dortmund mit 1:0 (28. Spieltag, beide in der Saison 2023/2024), in Münster mit 5:0 (erste Runde der DFB-Pokal-Saison 2024/2025) und in Köln mit 2:1 (fünfter Spieltag der aktuellen Saison).
Wetter: Vergleichsweise milde Temperaturen
Am Dienstagabend soll es in Stuttgart trocken bleiben. Am Abend sind Temperaturen zwischen 0 und 5° C zu erwarten.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, sowie gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
-
Rolle rückwärts im Tor, Zuwachs im Angriff
![]()
Rolle rückwärts im Tor, Zuwachs im Angriff
Im Winter wurde Eintracht Frankfurt gezwungenermaßen mehrfach auf dem Transfermarkt tätig. Darüber hinaus kam es auf der Torwartposition zu einem erneuten Wechsel.Die Eintracht und ihre Stürmer – was sich im vergangenen Jahrzehnt dank Spielern wie Luka Jovic, Sebastien Haller, Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und Hugo Ekitike zu einer andauernden Erfolgsgeschichte entpuppte, hakt in dieser Spielzeit noch ein wenig. Zwar traf Sommer-Neuzugang Jonathan Burkhardt bereits elfmal, davon achtmal in der Bundesliga, fällt nun wegen einer hartnäckigen Muskelverletzung aber noch bis etwa Ende Februar 2026 aus. Damit fehlt er den Frankfurtern, die in der Bundesliga derzeit auf Tabellenplatz sieben rangieren und am Dienstag anlässlich des letzten Hinrunden-Spieltages von 18.30 Uhr in der MHP Arena gastieren, nicht nur zum Rückrundenstart, sondern auch im Endspurt in der UEFA Champions League-Ligaphase, in der es für die Eintracht noch um den Einzug in die Playoff-Runde geht.
Weil Sturmkollege Michy Batshuayi (Fußverletzung) ebenfalls ausfällt und Jonathan Burkhardts vorgesehener Vertreter, der Franzose Elye Wahi, der vor einem Jahr von Olympique Marseille an den Main wechselte, glücklos blieb und den Verein per Leihe in Richtung Nizza verließ, suchten die Frankfurter Verantwortlichen in den vergangenen Wochen nach doppeltem Ersatz – und fanden diesen in der Premier League und der 2. Bundesliga.
Einstand nach Maß
Während der Franzose Arnaud Kalimuendo von Nottingham Forrest zu den Adlern kam, kehrte in Younes Ebnoutalib ein gebürtiger Frankfurter in seine Heimatstadt zurück. Bis zur Winterpause hatte er das Trikot der SV Elversberg getragen und sich mit zwölf Treffern in 17 Spielen an die Spitze der Torjägerliste gesetzt. Seinen Torriecher stellte der Deutsch-Marokkaner gleich in seinem ersten Bundesliga-Einsatz am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund unter Beweis. Beim 3:3-Remis erzielte er das zwischenzeitliche 2:2 – passenderweise nach Vorlage Arnaud Kalimuendos.
Erneuter Wechsel auf der Torwartposition
Eine hohe Fluktuation herrscht bei der Eintracht in dieser Spielzeit nicht nur im Sturmzentrum, sondern auch im Tor. Nachdem die Frankfurter im Spätsommer den bisherigen Bremer Stammtorhüter Michael Zetterer nach Hessen lotsten, hütete dieser zum Saisonstart in verletzungsbedingter Abwesenheit von Kaua Santos das SGE-Tor. Der junge Brasilianer tat sich nach seiner Rückkehr jedoch schwer und musste nach fünf Pflichtspieleinsätzen schon wieder weichen. Nun die erneute Kehrtwende von Cheftrainer Dino Toppmöller: Beim 3:3 gegen Borussia Dortmund stand Kaua Santos zum Jahresauftakt wieder im Kasten der Frankfurter.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
-
„Ein spektakuläres Stadion“
![]()
„Ein spektakuläres Stadion“
Jeremy Arévalo wirft einen Blick in sein neues „Wohnzimmer“. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der Neuzugang über seinen Wechsel, die neue Liga – und einen spanischen Kumpel.Die Ereignisdichte war hoch. Am 2. Januar 2026 die offizielle Bekanntgabe des Transfers, einen Tag später das Auftakttraining, nochmal zwei Tage später der erste Einsatz beim Testspiel gegen den FC Luzern (3:2). Jeremy Arévalo hat bewegte Tage hinter sich. Der Neuzugang des VfB, der vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zum Club aus Cannstatt gewechselt ist, kommt mehr und mehr in Stuttgart an. Und lernt beim Termin mit der STADION AKTUELL in der Loge von „Team Partner“ EgeTrans sein „neues Wohnzimmer“ kennen – erstmals wirft er einen Blick in die MHP Arena.
Hallo Jeremy, wir stehen auf der Haupttribüne der MHP Arena. Wie ist dein erster Eindruck von dem Stadion?
Jeremy: „Es ist ein spektakuläres Stadion. Ich hatte mir bereits im Vorfeld einige Fotos angeschaut und kann es kaum erwarten, die MHP Arena das erste Mal mit Fans erleben zu dürfen. Ich habe schon erzählt bekommen, wie besonders und laut die Stimmung ist. Das wird ein großartiges Erlebnis.“
Inwiefern hast du in den vergangenen Wochen, als der Kontakt zum VfB zunahm, die Spiele der Jungs aus Cannstatt verfolgt?
Jeremy: „Tatsächlich habe ich im Dezember 2025 alle Spiele verfolgt, insofern es mit den Terminen bei Racing Santander gepasst hat. Die letzte Partie vor Weihnachten, es war das 0:0 gegen Hoffenheim, habe ich unterwegs via Livestream am Handy geschaut. Es trafen zwei wirklich gute Mannschaften aufeinander, der VfB war näher dran am Sieg. Für mich zählt die Bundesliga zu den Top-Ligen der Welt.“
![]()
Was waren die Gründe, weshalb du dich im Winter für einen Wechsel nach Stuttgart entschieden hast?
Jeremy: „Es war eine bewusste Entscheidung – für den VfB, für die Bundesliga, für eine große Herausforderung in einem neuen Land. Der VfB bietet mir die Möglichkeit, meine Entwicklung auf einem sehr hohen Niveau fortzusetzen. Mir gefallen die Intensität in der Bundesliga und der Fußball, für den der VfB steht. Nach meinen Gesprächen mit Sebastian Hoeneß und weiteren Verantwortlichen war ich mir sicher, dass es der richtige Schritt für mich ist und ich gut zur Philosophie des Clubs passe.“
Als der VfB deinen Transfer bekanntgab, kommentierte Chema umgehend bei Instagram mit „Bienvenido“ und „Hermano“ – welche „brüderliche Verbindung“ besteht zwischen dem spanischen Mittelfeldspieler und dir?
Jeremy: „Das habe ich auch gelesen und mich sehr darüber gefreut. Chema und ich kennen uns aus der spanischen U18-Nationalmannschaft, für die ich auflief, bevor ich mich für Ecuador entschieden habe. Wir waren dreimal gemeinsam nominiert und hatten uns auf Anhieb gut verstanden. Als mein Wechsel nach Stuttgart konkreter wurde, habe ich Chema kontaktiert und ihn nach seinen Eindrücken gefragt – er hat sehr positiv über den Club und das Team gesprochen.“
Ist Chema somit auch eine Stütze bei der Integration?
Jeremy: „Absolut. Einige Teamkollegen sagen aus Spaß, dass sie uns häufig im Doppelpack sehen (lacht). Chema weiß aus eigener, kürzlicher Erfahrung, wie es ist, in jungen Jahren in ein neues Umfeld zu kommen und hilft mir sehr. Das gilt auch für alle anderen Jungs, die Spanisch sprechen, insbesondere für Tiago (Tomás, Anm. d. Red.) und Noah (Darvich, Anm. d. Red.). Darüber hinaus hat mich das gesamte Team sehr gut aufgenommen, alle Personen – auch im Trainerteam und Staff – sind extrem bemüht. Das ist eine Form von Wertschätzung, für die ich sehr dankbar bin.“
Du lernst derzeit auch eine neue Kultur kennen. Inwiefern spielt für dich eine Rolle, schnell die Sprache zu beherrschen?
Jeremy: „Die Sprache ist der Schlüssel. Für mich ist es wichtig, mich zeitnah mit wirklich allen Teamkollegen verständigen zu können. Daher steht fest, dass ich in diesen Tagen mit dem Sprachunterricht beginne. Ein paar Wörter habe ich bereits durch die Kabine gelernt – etwa ‚Hallo‘, ‚Danke‘, ‚Tschüss‘ und ‚Tor‘.“
Mit dem Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß hast du inzwischen einige Trainingseinheiten absolviert. Welche Unterschiede nimmst du im Vergleich zu deinem bisherigen Club wahr?
Jeremy: „Grundsätzlich hat auch die zweite Liga Spaniens einen guten Ruf, dort wird ein sehr technischer Fußball gespielt. Doch natürlich ist das Niveau beim VfB, der auch international spielt, viel höher. Ich bin umgeben von sehr guten Profis, von denen ich viel lernen und mir abschauen kann. Die Intensität ist hoch, es ist sehr kompetitiv. Physis, Dynamik, schnelle Entscheidungen, saubere Aktionen – all das ist auf diesem Niveau entscheidend.“
Wie würdest du den weiß-roten Fans deine eigene Spielweise beschreiben?
Jeremy: „Ich mag es, aktiv und präsent zu sein, habe gerne den Ball oder versuche, Räume für meine Mitspieler zu öffnen. Mir wird nachgesagt, dass ich einen guten Zug zum Tor entwickeln kann. Das möchte ich auch beim VfB zeigen, um der Mannschaft zu helfen – ganz egal, ob durch Laufwege, Vorlagen oder Abschlüsse.“
![]()
Ein anderer Spieler mit ecuadorianischer Staatsbürgerschaft, an den sich die Fans des VfB gerne erinnern, ist Carlos Gruezo. Er lief von 2014 bis 2016 für Stuttgart auf. Hattet ihr rund um den Wechsel miteinander Kontakt?
Jeremy: „Nein, wir hatten keinen Kontakt miteinander, aber vielleicht ergibt sich demnächst eine Gelegenheit. Carlos ist eine Legende in Ecuador, ein sehr verdienter Spieler. Leider gehörte er nicht zum Kader, als ich das erste Mal für die Nationalmannschaft unseres Landes nominiert war.“
Während Carlos Gruezo 65-mal für Ecuador auflief, hast du im November 2025 dein erstes A-Länderspiel für Ecuador absolviert. Theoretisch könntest du bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppenphase auf Deutschland treffen. Inwiefern ist eine mögliche WM-Nominierung ein zusätzlicher Ansporn für dich?
Jeremy: „Darüber habe ich in einem Gespräch mit Sebastian Hoeneß geredet – die WM-Auslosung war im Dezember 2025 sehr präsent. Natürlich ist solch eine Perspektive etwas ganz Besonderes, aber der Schlüssel sind meine Leistungen im Club. Ich bin hier, um mich weiterzuentwickeln und ein noch besserer Spieler zu werden. Wenn ich das Schritt für Schritt hinbekomme, kann ein solch riesiger Traum in Erfüllung gehen. In jedem Fall bin ich total stolz über jede Minute, die ich in meinem Leben für Ecuador spielen darf.“
Zurück zur Gegenwart: Das erste Bundesliga-Heimspiel im Jahr 2026 findet gegen Eintracht Frankfurt statt. Was erwartest du für eine Begegnung?
Jeremy: „Sportlich ist das eine sehr bedeutende Partie, dafür reicht alleine der Blick auf die Tabelle. Atmosphärisch wird es bestimmt beeindruckend: Es ist ein Flutlichtspiel, die Stimmung wird grandios sein. Als Spieler habe ich eine Kulisse in dieser Größenordnung noch nie erlebt – mein Ziel ist zunächst, mich im Training so gut zu präsentieren, dass ich es in den Spieltagskader schaffe.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“
![]()
stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 17. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 13. Januar 2026, 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Jeremy Arévalo: Zahlenspiel und Fotoalbum
- Poster: Jeremy Arévalo
- Zu Gast: Eintracht Frankfurt
- VfB-Stiftung: Auszeichnung für das Ehrenamt
- VfB-Frauen: Doppelinterview mit Emma Babic und Lenelotte Müller
- Nachwuchs: Aktuelles aus der Winterpause
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Highlights im Jahr 2026
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
-
Mit Mut ins nächste ‚Top-Spiel‘
![]()
Mit Mut ins nächste ‚Top-Spiel‘
Leverkusen ist abgeschlossen, Frankfurt bereits im Kopf. Am Dienstagabend erwartet den VfB die nächste Herausforderung in der Bundesliga. Das sorgt für Vorfreude.Der Start ins Fußballjahr 2026 gelang fulminant. Nun soll dieser Schwung direkt mitgenommen werden. Nach dem Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen (4:1) erwartet den VfB bereits am Dienstagabend das nächste Highlightspiel – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, gastiert Eintracht Frankfurt in der MHP Arena. Die Partie des 17. Spieltages stellt zudem den offiziellen Abschluss der Hinrunde 2025/2026 dar – und ist das Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenfünften vom Neckar und dem -siebten vom Main. Genügend Stoff für einen erneut hohen Unterhaltungswert.
Sebastian Hoeneß: „Wissen um die Schwere der Aufgabe“
„Ich erwarte eine sehr intensive Begegnung von zwei Teams, die nach vorne spielen wollen und Lösungen suchen“, sagt Sebastian Hoeneß, der sich auf die Partie freut: „Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat ‚Top-Spiel‘ zutrifft.“ Die Jungs aus Cannstatt können diese Aufgabe mit Rückenwind annehmen – zumal sie vor ihren heimischen Fans spielen, zum ersten Mal im neuen Jahr. „Wir möchten erneut mutig auftreten und die richtige Haltung zeigen, wissen aber zugleich um die Schwere der Aufgabe“, sagt der Cheftrainer und macht damit deutlich, dass Frankfurt eine Herausforderung darstellt.
Die Zahlen bestätigen dies. Die Eintracht sammelte bisher 26 Punkte aus 16 Spielen – und liegt damit drei Zähler hinter dem VfB. Mit insgesamt 33 geschossenen Toren stellen die Hessen ligaweit den drittbesten Wert, kassierten aber auch exakt so viele Gegentreffer. „Frankfurt hat trotz der Zusatzbelastung in der Champions League ordentlich gepunktet“, sagt der 43-Jährige und sieht einen Gegner, der stets in der Lage sei, für Gefahr zu sorgen und Tore zu erzielen. Darüber hinaus hat Frankfurt vier Wintertransfers getätigt und sich somit entsprechend verstärkt: Younes Ebnoutalib (SV Elversberg), Arnaud Kalimuendo (Nottingham Forest/England) und Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Hoffenheim II) kamen für die Offensive, Keita Kosugi (Djurgarden IF/Schweden) für den Defensivbereich.
Personal: Leichte Entwarnung im Offensivbereich
Personelle Neuigkeiten gibt’s auch beim VfB – mit positiver Note. Nachdem Ermedin Demirovic am Samstagabend in Leverkusen sein Comeback nach Fußverletzung gab und darüber hinaus Neuzugang Jeremy Arévalo debütierte, sind auch die zuletzt angeschlagenen Justin Diehl und Noah Darvich vollends im Mannschaftstraining dabei. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen dagegen drei andere Offensivakteure: Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Halbfinals am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 21 Uhr, auf Nigeria; Tiago Tomás fällt aufgrund einer kleinen, strukturellen Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen.
Im Defensivbereich befinden sich Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez im Aufbautraining. Ameen Al-Dakhil ist nach seinem Infekt auf dem Weg der Besserung – ob er bereits am Dienstagabend wieder zur Verfügung steht, muss kurzfristig entschieden werden.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
-
Das Ende einer Negativserie
![]()
Das Ende einer Negativserie
Nach zahlreichen späten Rückschlägen in den vergangenen Duellen legen die Jungs aus Cannstatt beim Auswärtsspiel in Leverkusen einen vor allem in der ersten Halbzeit spektakulären Auftritt hin. Das 4:1 nach 90 Minuten ist das Ergebnis einer in allen Teilen herausragenden Mannschaftsleistung.Bundesliga, DFB-Pokal, DFL-Supercup: Wenn der VfB und Bayer Leverkusen in den vergangenen drei Jahren aufeinandertrafen, war ein Spektakel auf dem Rasen meist garantiert. Siebenmal duellierten sich beide Clubs seit dem Amtsantritt von Sebastian Hoeneß im Frühjahr 2023, am Samstag folgte Partie Nummer acht. Beim ersten Aufeinandertreffen am drittletzten Spieltag der Saison 2022/2023 kam der VfB, damals tief im Abstiegskampf, trotz Überlegenheit und Führung nur zu einem 1:1. Auch wenn damals noch nicht abzusehen war, dass sich hier der Vizemeister und der Meister der Folgesaison gegenüberstanden, bot die Partie bereits einen Vorgeschmack auf kommende Duelle.
Immer auf Augenhöhe, fast immer späte Rückschläge
In der Saison 2023/2024 begegneten sich beide Teams auf hohem Niveau. Das Hinspiel in der MHP Arena endete erneut 1:1, während der VfB in Leverkusen gleich mehrfach spät den Kürzeren zog. Im DFB-Pokal fiel die Entscheidung durch ein Gegentor in der 90. Minute, in der Bundesliga gelang Bayer 04 in der Nachspielzeit der Ausgleich (2:2). Auch im DFL-Supercup glich Leverkusen spät aus und gewann anschließend im Elfmeterschießen (6:5 n.E.). Das bislang letzte Bundesliga-Spiel in Stuttgart entschieden die Gäste in der Vorsaison durch zwei Treffer nach der 88. Minute sogar noch mit 4:3 für sich.
Das Spiel am Samstagabend, das achte Duell unter Sebastian Hoeneß und in dieser Zeit das erste gegen einen anderen Cheftrainer als Xabi Alonso, verlief in vielerlei Hinsicht anders. Von Beginn an zeigte der VfB ein intensives Pressing, schnelles Umschaltspiel und Effizienz vor dem Tor. „In den letzten Jahren haben wir oft den Kürzeren gezogen. Heute war der Sieg sehr verdient, weil wir Leverkusen keine Entfaltungsmöglichkeiten geboten haben und gezeigt haben, dass sich in den vergangenen Monaten und Jahren einiges angestaut hat. Es war eine herausragende Mannschaftsleistung“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach Spielende.
„So einfach kann Fußball sein“
„Unser Auftritt in der ersten halben Stunde war nahezu perfekt. Wir waren mutig und haben sehr früh gepresst. Auf diese Weise konnten wir viel Gefahr kreieren und sind zu drei Toren gekommen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, erklärte Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der betonte, dass alle Spieler ihren Anteil am ersten Sieg gegen Leverkusen seit April 2018 hatten. Atakan Karazor etwa meldete Aleix Garcia, Dreh- und Angelpunkt im Leverkusener Spiel, über 90 Minuten ab, Jeff Chabot und Maximilian Mittelstädt leiteten mit hohen Balleroberungen mehrere Treffer ein.
Alexander Nübel zeigte auf der anderen Seite starke Rettungsaktionen, während Jamie Leweling in seinem 125. Bundesliga-Spiel erstmals doppelt traf und auch defensiv überzeugte. „Wir waren von Beginn an in jeder Aktion griffig. Hinten hat Alex mit seinen Aktionen die Null gehalten und vorne haben wir die Dinger reingemacht. So einfach kann Fußball sein“, fasste der Flügelstürmer nach Abpfiff simpel, aber treffend zusammen.
Die Freude über den hochverdienten Sieg und das Ende der Negativ-Serie gegen Leverkusen war entsprechend groß. „In der ersten Halbzeit war jeder Torschuss drin. Ich habe es selten erlebt, dass wirklich alles für uns läuft. In erster Linie sind wir froh darüber, dass wir hier endlich gewinnen konnten und drei Punkte mitnehmen“, sagte Deniz Undav, der nun bei elf Toren und sechs Vorlagen in 20 Pflichtspielen der laufenden Saison steht. Schon am Dienstag haben er und seine Teamkollegen die Möglichkeit, im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an die starke Leistung vom Samstagabend anzuknüpfen.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
-
VfB verleiht Jovan Milosevic nach Bremen
![]()
VfB verleiht Jovan Milosevic nach Bremen
Der 20-Jährige schließt sich bis Saisonende dem SV Werder Bremen an. Zuvor hat der Club aus Cannstatt den Vertrag mit dem Stürmer vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2029 verlängert.Jovan Milosevic vollzieht einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung und wird in den nächsten Wochen und Monaten erneut in der Bundesliga aktiv sein. Der VfB verständigte sich mit dem SV Werder Bremen auf eine Leihvereinbarung bis zum Ende der gegenwärtigen Spielzeit 2025/2026. Zuvor lief der 20-Jährige seit Januar 2025 für ein Jahr auf Leihbasis für den FK Partizan Belgrad auf – bei dem serbischen Erstligisten gelangen ihm saisonübergreifend in 30 Einsätzen insgesamt 19 Tore und fünf Vorlagen.
![]()
Darüber hinaus hat der VfB den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag mit Jovan Milosevic vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Das neue Arbeitspapier des Serben hat eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029.
Lobende Worte von Fabian Wohlgemuth
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Wir haben den Vertrag mit Jovan verlängert, weil wir sehr zufrieden mit seiner Entwicklung sind. Besonders das vergangene Jahr in Belgrad verlief sehr vielversprechend und hat gezeigt, dass Jovan auf dem richtigen Weg ist. In Bremen soll und kann er die nächsten Schritte gehen, wir wünschen ihm dafür alles Gute und werden ihn und seine Leistungen weiterhin aufmerksam beobachten.“
Jovan Milosevic war im Sommer 2023 vom serbischen Verein FK Vojvodina Novi Sad zum Club mit dem Brustring gewechselt. Anschließend absolvierte er fünf Bundesligapartien und ein DFB-Pokalspiel für den VfB, ehe er sich im Februar 2024 auf Leihbasis dem FC St. Gallen anschloss – für die Schweizer gelangen ihm saisonübergreifend in 22 Einsätzen insgesamt fünf Tore und zwei Vorlagen. Daraufhin folgte die einjährige Leihvereinbarung mit dem FK Partizan Belgrad. In dieser Zeit debütierte Jovan Milosevic zudem am 16. November 2025 für Serbien in der A-Nationalmannschaft. Für die U-Nationalmannschaften seines Heimatlandes absolvierte der 20-Jährige bisher 31 Spiele, dabei schoss er 17 Tore und bereitete acht Treffer vor.
-
Matchfacts: Passmaschinen im Duell
![]()
Matchfacts: Passmaschinen im Duell
Pflichtspielauftakt im neuen Jahr: Mit dem Samstagabend-Topspiel in Leverkusen, Anstoß um 18.30 Uhr, startet der VfB wieder in den Bundesliga-Betrieb. Hier sind die Matchfacts.Bilanz aus VfB-Sicht: Ausbaufähig
Gesamt: 93 Spiele. 23 Siege, 25 Remis, 45 Niederlagen. 118:167 Tore.
In der Bundesliga: 88 Spiele. 23 Siege, 24 Remis, 41 Niederlagen. 113:156 Tore.
Blick zurück: Kein Sieg in der vergangenen Saison
In der vergangenen Saison 2024/2025 erkämpfte sich der VfB beim 0:0 in Leverkusen einen Punkt. Im Rückspiel in der Rückrunde sahen die Jungs aus Cannstatt lange wie der Sieger aus, mussten sich beim 3:4 aber in der Schlussphase geschlagen geben. Ermedin Demirovic und Nick Woltemade sowie ein Eigentor von Granit Xhaka besorgten im März 2025 die Treffer für die Elf von Sebastian Hoeneß.
Lufthoheit: Gegen den VfB bewies bislang keiner „Köpfchen“
Der VfB ist als einziger Club in dieser Bundesliga-Saison noch ohne Kopfball-Gegentor – erstmals seit detaillierter Datenerfassung (in der Saison 2004/2005) gelang dies dem VfB an den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen. Bayer 04 Leverkusen kassierte sechs Gegentore per Kopf – geteilter Ligahöchstwert und doppelt so viele wie in 2024/2025 (drei).
Starker Start: Kasper Hjulmand findet sich sofort ein
Bayer 04 Leverkusen sammelte seit dem Amtsantritt von Kasper Hjulmand 28 Punkte in 13 Bundesligaspielen (neun Siege, ein Remis, drei Niederlagen), was ligaweit nur Bayern München diesem Zeitraum toppen kann (35). Es ist der beste Start eines Leverkusener Trainers seit Sami Hyypiä 2013 (31 Punkte nach 13 Spielen).
Oberstes Regal: VfB und Bayer gehören zu den spielstärksten Clubs
Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf den zweitmeisten Ballbesitz (60 Prozent) und spielt die zweitmeisten Pässe pro Spiel (620), der VfB liegt in beiden Kategorien auf Platz drei (58 Prozent Ballbesitz, 522 Pässe/Spiel). Nur der FC Bayern München kommt ligaweit auf mehr Ballbesitz (68 Prozent) und Pässe pro Spiel (725) als diese beiden Vereine.
Historisch: So oft wie Schick traf kein Ausländer für Bayer
Patrik Schick erzielte zuletzt sein 70. Bundesliga-Tor für Bayer 04 Leverkusen, überholte damit Dimitar Berbatov aus Bulgarien und ist nun neuer ausländischer Bundesliga-Rekordtorschütze für die Werkself. Nur drei Spieler liegen in der vereinsinternen Torjägerliste noch vor dem Tschechen: Ulf Kirsten (182), Stefan Kießling (131) und Herbert Waas (72).
Trainerstimmen: Vertrauen in die eigenen Stärken und Respekt vor dem Gegenüber
Sebastian Hoeneß: „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Leverkusen und sind hochmotiviert. Wir sind tabellarisch nicht allzu weit weg von ihnen, rechnen uns etwas aus und wollen einen guten Start hinlegen.“
Kasper Hjulmand, Cheftrainer Bayer 04 Leverkusen: „Stuttgart hat sehr viel Qualität, aber wir hatten eine gute Trainingswoche und sind bereit für das Spiel. Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander.“
Personal: Angespannte Lage vor dem Re-Start
Tiago Tomás (kleine strukturelle Muskelverletzung) ist bis auf Weiteres zum Zuschauen gezwungen. Weiterhin fehlen in Leverkusen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) sowie die zuletzt angeschlagenen Ameen Al-Dakhil (krank), Noah Darvich, Jovan Milosevic, Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (alle im Aufbautraining). Ein Einsatz von Finn Jeltsch (Rückenprobleme) ist derzeit noch fraglich.
Zuschauer: Ausverkaufter Auswärts-Block
Der VfB wird von rund 3.000 Fans zum ersten Auswärtsspiel des Jahres begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der BayArena findet ihr in den Faninfos.
Schiedsrichter: Zwayer leitet das Duell erneut
Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Christian Dietz (SR-A. 2), Frank Willenborg (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Christian Fischer (VA-A).
Bislang leitete Felix Zwayer in der laufenden Saison nur das Heimspiel gegen Mainz 05 im Oktober 2025. Am Samstag ist er bereits zum fünften Mal in einem Duell zwischen dem VfB und der Werkself an der Pfeife (zwei Remis, zwei Niederlagen).
Wetter: Frostige Bedingungen im Rheinland
Am Samstagabend werden in Leverkusen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt erwartet. Im Tagesverlauf kann es zu Schneefällen kommen. Bedenkt das bei eurer Anreise und plant gegebenenfalls mehr Zeit für diese ein.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
-
Vorgeschmack beim Afrika-Cup
![]()
Vorgeschmack beim Afrika-Cup
Im Viertelfinale des Afrika-Cups trifft Stuttgarts Bilal El Khannouss am Freitagabend auf Leverkusens Christian Kofane. Für den VfB-Profi verläuft das Heimturnier in Marokko bislang erfolgreich.Vorfreude auf zwei Kontinenten. Eigentlich tritt der VfB erst am Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, in Leverkusen an, doch beim Afrika-Cup gibt’s bereits einen „kleinen Vorgeschmack“ auf diese Begegnung. Am Freitag, 9. Januar 2026, um 20 Uhr, treffen Marokko und Kamerun im Rahmen des Viertelfinals aufeinander – während bei den Nordafrikanern sowohl mit Bilal El Khannouss ein VfB-Akteur als auch mit Eliesse Ben Seghir ein Leverkusen-Profi zum Personal zählen, gehört bei den Zentralafrikanern mit Christian Kofane ein Spieler der „Werkself“ zum Aufgebot.
Die Augen des VfB sind dabei besonders auf Bilal El Khannouss gerichtet. Mit Marokko ist er nicht nur Gastgeber des Afrika-Cups, sondern kam bislang in drei von vier Partien zum Einsatz – zuletzt spielte er beim 1:0-Sieg gegen Tansania im Achtelfinale über die kompletten 90 Minuten.
Sebastian Hoeneß: „Erfahrungen und Eindrücke sammeln“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagte zuletzt: „Es ist etwas ganz Besonderes, ein solch großes Turnier in seinem Heimatland absolvieren zu können. Bilal soll das genießen, Erfahrungen und Eindrücke sammeln – und anschließend freuen wir uns sehr, wenn er wieder bei uns zurück in Stuttgart ist.“
Während der VfB somit einen Spieler für den Afrika-Cup abstellt, weilen bzw. weilten von Bayer Leverkusen insgesamt vier Profis bei dem Kontinentalturnier. Neben dem Marokkaner Eliesse Ben Seghir und dem Kameruner Christian Kofane nimmt auch Ibrahim Maza für Algerien an dem Turnier teil; Edmond Tapsoba ist mit Burkina Faso im Achtelfinale ausgeschieden.
-
In die Spur gefunden
![]()
In die Spur gefunden
Viele Abgänge, viele Zugänge und dazu noch ein früher Trainerwechsel: Nach einem turbulenten Sommer hat Bayer Leverkusen seinen Umbruch erfolgreich vollzogen und mischt in der Bundesliga wieder ganz oben mit.Nachdem Bayer Leverkusen im Spätsommer 2025 aufgrund der frühen Entlassung vom gerade erst installierten Chefcoach Erik ten Haag für großes Aufsehen sorgte, mauserte sich der Vizemeister der vergangenen Saison nach dem großen qualitativen Aderlass im Sommer im Stillen wieder zu einem Topteam und belegte zur Winterpause Platz drei hinter Bayern München und RB Leipzig. Das ist vor allem dem langjährigen dänischen Nationaltrainer Kasper Hjulmand zu verdanken, der nach seiner Einstellung neun Siege in seinen ersten 13 Bundesliga-Spielen einfuhr und die mit jungen Spielern gespickte Mannschaft schnell auf Kurs brachte. So gehören die Offensivakteure Christian Kofane (19 Jahre, fünf Tore und fünf Vorlagen), Ernest Poku (21, vier/vier), Ibrahim Maza (20, vier/drei) und Malik Tillman (23, drei Tore) zu den Entdeckungen der bisherigen Bundesliga-Saison.
Zittern in der Königsklasse
Während die Werkself als Drittplatzierter der Bundesliga auf Kurs ist, auch in der nächsten Spielzeit an der UEFA Champions League teilzunehmen, kämpft die Elf von Kasper Hjulmand in Europas Königsklasse noch ums Weiterkommen. Nach sechs von acht Spielen belegt Leverkusen mit neun Punkten Platz 20, der für die Playoff-Runde reichen würde. Entsprechend wichtig werden das Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus (Platz 29, fünf Punkte) und das Heimspiel gegen den FC Villareal (Platz 35, ein Punkt). In der vergangenen Saison waren elf Punkte für das Weiterkommen nötig.
Zahlreiche Abstellungen für den Afrika-Cup
Die guten Leistungen der Leverkusener im Ligabetrieb und das Aufspielen in der UEFA Champions League brachten im Winter auch einen personellen Nachteil für die Werkself mit sich: Vier Spieler der Leverkusener, mehr als von jedem anderen Bundesliga-Team, weilen oder weilten beim Afrika-Cup in Marokko, an dem auch VfB-Akteur Bilal El Khannouss als Spieler der Gastgeber-Nation teilnimmt. Edmond Tapsoba (Burkina Faso), Ibrahim Maza (Algerien), Eliesse Ben Seghir (Marokko) und Christian Kofane (Kamerun) fehlten dem ungeschlagenen Meister der Saison 2023/2024 zuletzt. Zumindest Edmond Tapsoba könnte Bayer in naher Zukunft wieder helfen, nachdem Burkina Faso im Achtelfinale von der Elfenbeinküste aus dem Turnier geworfen wurde. Die drei anderen Akteure mischen weiterhin mit – und treffen im Fall von Christian Kofane sowie Eliesse Ben Seghir und Bilal El Khannouss im Viertelfinale am Freitagabend sogar aufeinander.
-
„Wollen einen guten Start hinlegen“
![]()
„Wollen einen guten Start hinlegen“
Der Respekt vor dem Gegner ist groß, die Motivation auf einen guten Start aber noch größer: Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen blickt Sebastian Hoeneß auf die Aufgabe voraus.Drei Wochen nach dem bislang letzten Pflichtspiel geht es für den VfB am Samstagabend wieder rund: Mit der Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen, die zur Topspiel-Anstoßzeit um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, angepfiffen wird, startet die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß ins neue Jahr 2026. Mit dem Spiel beim Vizemeister beginnt für den VfB ein Block von neun Spielen in 29 Tagen. „Es wird sicher anspruchsvoll und intensiv, aber die vielen Spiele zeigen auch, dass wir in allen drei Wettbewerben mitmischen und das ist ein gutes Zeichen“, sagt Sebastian Hoeneß.
Trotz anhaltender Temperaturen im Minusbereich laufen die Jungs aus Cannstatt mit Abschluss der ersten Trainingswoche pünktlich zum Härtetest beim aktuellen Tabellendritten heiß. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Leverkusen und sind hochmotiviert“, sagt Sebastian Hoeneß vor dem Bundesliga-Restart: „Wir sind tabellarisch nicht allzu weit weg von ihnen, rechnen uns etwas aus und wollen einen guten Start hinlegen.“
Dabei blickt der Cheftrainer auch auf die vergangenen Spiele bei den Rheinländern zurück, die stets eng verliefen, für den VfB aber nie mit dem vollen Ertrag von drei Punkten endeten. Die vergangenen beiden Bundesliga-Duelle in der BayArena endeten remis (2:2, 0:0), im Supercup 2024 (4:5 n.E.) und im DFB-Pokal-Viertelfinale vor zwei Jahren (2:3) zog der VfB knapp den Kürzeren. „Wir wollen an dieser Statistik etwas ändern“, sagt Sebastian Hoeneß, wohlwissend, dass die Gastgeber seit dem frühen Trainerwechsel im Spätsommer eine steile Entwicklung genommen haben: „Kasper Hjulmand hat eine gute Mannschaft mit individuell starken Spielern geformt. Sie haben eine gute Ausgangslage in allen Wettbewerben geschaffen.“
Licht und Schatten bei der Personallage
Mit dem Start ins neue Fußballjahr eröffnen sich Sebastian Hoeneß in der Sturmspitze neue Optionen. Während Ermedin Demirovic nach seiner Mittelfußverletzung „bisher ohne Probleme“ durchgekommen sei und wieder eine Wahl darstellt, bildet auch Jeremy Arévalo eine Alternative für die Offensive, wenngleich Sebastian Hoeneß dem erst 20-jährigen Ecuadorianer noch Eingewöhnungszeit einräumt. Dennoch sei es wichtig, „wieder mehr Möglichkeiten zu haben, gerade jetzt, wo Bilal El Khannouss uns fehlt.“
Der 21-jährige marokkanische Offensivakteur, der derzeit beim Afrika-Cup im eigenen Land weilt, bestreitet mit seinem Nationalteam am Freitagabend das Viertelfinale gegen Kamerun und fehlt den Jungs aus Cannstatt weiterhin. Auch Tiago Tomás (kleine strukturelle Muskelverletzung) ist bis auf Weiteres zum Zuschauen gezwungen. Weiterhin fehlen in Leverkusen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) sowie die zuletzt angeschlagenen Ameen Al-Dakhil (krank), Noah Darvich, Jovan Milosevic, Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (alle im Aufbautraining). Ein Einsatz von Finn Jeltsch (Rückenprobleme) ist derzeit noch fraglich.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Die Pressekonferenz im Re-Live:
-
Merci, Silas!
![]()
Merci, Silas!
Der 27 Jahre alte Offensivakteur verlässt den VfB nach sechseinhalb Jahren und wechselt zum 1. FSV Mainz 05.Als Silas im Sommer 2019 vom Paris FC aus der zweiten französischen Liga nach Cannstatt wechselte, dauerte es nicht lange, ehe der junge Kongolese ein wichtiger Bestandteil des VfB-Teams wurde. Er überzeugte mit seinen Dribblings, mit seinen Überraschungsmomenten, und auch mit seiner positiven Art. Zum Wiederaufstieg in die Bundesliga im Sommer 2020 trug Silas mit sieben Treffern und acht Vorlagen in 29 Einsätzen maßgeblich bei. Noch besser lief es für den „Flügelflitzer“ in der anschließenden Serie 2020/2021 – mit elf Toren und fünf Vorlagen in 23 Bundesligaeinsätzen avancierte er zum „Rookie of the year“, wie ihm eine DFL-Auszeichnung nach 34 Spieltagen bestätigte. Ab April 2021 bremste ihn eine Knieverletzung aus, in der Folgesaison zog er sich eine Schulterverletzung zu.
Ein Treffer als Sinnbild für seine Dribbelpower
Vielen VfB-Fans wird auch jener Silas in Erinnerung bleiben, der in der Vizemeistersaison 2023/2024 mit seinen Dribblings verzückte. Sinnbildlich dafür: Sein letztes Tor im Trikot mit dem roten Brustring, das er am 34. Spieltag der Saison 2023/2024 beim 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach erzielte. Damals nahm der Rechtsaußen in der 82. Minute an der Mittellinie Fahrt auf, ließ drei Gegenspieler stehen, tankte sich in den Strafraum und schoss den Ball kompromisslos in die kurze Ecke. Jener Treffer zum 4:0 wurde zum „Tor des Monats“ ausgezeichnet und landete bei der ARD-Wahl zum „Tor des Jahres 2024“ auf Rang vier. Nachdem er in der vergangenen Saison 2024/2025 bereits auf Leihbasis für Roter Stern Belgrad auflief, ist nun die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.
Der 27 Jahre alte Offensivspieler wechselt nach insgesamt 132 Pflichtspielen, 35 Toren und 21 Vorlagen für den Club aus Cannstatt zum 1. FSV Mainz 05.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Silas hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der direkte Wiederaufstieg gelang und sich der VfB anschließend wieder in der Bundesliga etablieren konnte. Er wird uns aufgrund seiner außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten und wegen seiner positiven Art in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen Silas alles Gute für die Zukunft und danken ihm für die gemeinsame Zeit beim VfB.“












































