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2025 Pokalfinale Fans Groß

VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Die Bundesliga live im Radio

    Weiß-rote Emotionen pur gibt's im „VfB Radio“ auch am 33. Bundesliga-Spieltag: Der VfB empfängt Bayer Leverkusen. Der Anstoß erfolgt am Samstag um 15.30 Uhr. Los geht's 15 Minuten vor Anpfiff.

    Lucas Senzel kommentiert die Partie live aus der MHP Arena.

    Hinweis: Über das Icon auf der rechten Seite des Players (Uhrsymbol) kann der Radiostream durch Vor- und Zurückspulen sowie Pausieren individuell angepasst werden.

    Sobald die Übertragung begonnen hat, kann der Stream ebenfalls über den Button am unteren linken Bildschirmrand gestartet werden.

    Hinweis: Fans, die unsere VfB iPhone-App nutzen, bitten wir, das Radio über den Browser unter vfb.de/radio zu starten.

  • Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Der Sonntag in Cannstatt wird weiß und rot. Das liegt an zwei Highlights. Die Profis des VfB absolvieren am Sonntag, 10. Mai 2026, eine öffentliche Einheit – ab 10.30 Uhr trainiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Clubzentrum. Die Fans des VfB können hautnah dabei sein, solange es die Kapazitäten am Trainingsplatz zulassen. Aufgrund des Bundesliga-Spiels am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen kann es sein, dass ein Teil der Mannschaft ein separates Regenerationsprogramm absolviert und daher nur ein Teil des Profikaders auf dem Trainingsplatz aktiv sein wird.

    Eiskugel für Kinder und Jugendliche

    Rund um die öffentliche Trainingseinheit löst Ermedin Demirovic den zweiten Teil seines Versprechens ein. Anlässlich der gelungenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 mit seinem Heimatland Bosnien-Herzegowina hat er einen Eiswagen organisiert. Alle Kinder und Jugendliche dürfen sich auf eine Kugel Eis, gesponsert von „Medo“, freuen. Für die Erwachsenen hatte der Angreifer des VfB bereits beim weiß-roten Frühlingsfest am 27. April 2026 entsprechend Freibier gezapft.

    Tickets für Spiel der VfB Frauen an Tageskasse

    Nachdem öffentlichen Training folgt das nächste Highlight: Die VfB Frauen spielen am Sonntag, 10. Mai 2026, gegen den VfL Wolfsburg II. um den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga – der Anstoß erfolgt um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV. Tickets gibt es an der Tageskasse für acht Euro (Erwachsene), sechs Euro (Ermäßigte) und drei Euro (Kinder bis 13 Jahre).

  • VfB bringt Bundesliga und Basis zusammen

    Bei der zweiten Auflage der VfB-Initiative dreht sich alles um den Amateurfußball. Alexander Wehrle lobt das Zusammenspiel – Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav haben ihre Heimatvereine besucht.

    Was haben der SC Staaken in Berlin, der TSV Tudorf bei Paderborn und der TSV Achim bei Bremen gemeinsam? Sie alle haben heutige Bundesliga-Profis des VfB und gleichzeitige Nationalspieler ausgebildet. Maximilian Mittelstädt lernte bei Staaken, Alexander Nübel bei Tudorf und Deniz Undav bei Achim das Fußball-ABC. Dort dribbelten sie das erste Mal mit dem Ball, dort bejubelten sie ihre ersten Siege im Vereinsfußball, dort lernten sie Werte wie Teamgeist und Fairplay. Ohne Basis keine Spitze – ohne Spitze keine Basis.

    Alexander Wehrle: „Unschätzbarer Beitrag für die Gesellschaft“

    Und genau dieses Zusammenwirken stärkt der VfB Stuttgart 1893 mit seiner Veranstaltungsreihe „Bundesliga trifft Basis“. Der Club aus Cannstatt rief die Initiative in der vergangenen Saison 2024/2025 ins Leben – bei der erstmaligen Auflage stand das Thema „Schiedsrichter“ im Vordergrund. Nun, in der laufenden Spielzeit, drehte sich alles um den Amateurfußball. In den vergangenen Wochen haben die drei VfB-Profis Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav ihre Heimatvereine besucht sowie sich mit ihnen persönlich und digital ausgetauscht. Darüber hinaus nahmen sie am Donnerstagabend, 7. Mai 2026, an einem zugehörigen Talk-Format in der MHP Arena teil, das gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband (wfv) realisiert wurde. Seitens des wfv sprach Geschäftsführer Frank Thumm bei der Veranstaltung. Die Sichtweise der Politik brachte die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras ein. All dies rückte die Themen und Herausforderungen des Amateurfußballs in den Mittelpunkt.

    Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Der Fußball im Breitensportverein fördert den sozialen Zusammenhalt, vermittelt Werte wie Teamgeist und Fairness und leistet durch ehrenamtliches Engagement einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Als größter Sportverein Baden-Württembergs fühlen wir uns der Verantwortung verpflichtet, Basis und Spitze immer wieder zusammenzubringen. Ich freue mich sehr, dass das Format ‚Bundesliga trifft Basis‘ sowohl von unseren Spielern als auch vom Württembergischen Fußballverband, den Amateurvereinen und der Landespolitik derart aktiv begleitet wird.“

    VfB und Profis spenden gemeinsam für Amateurvereine

    Bei ihren Amateurvereinsbesuchen erlebten die Jungs aus Cannstatt besondere Momente, trafen auf frühere Wegbegleiter und Jugendtrainer – und das an ganz besonderen Orten. „Es war schön, bekannte Gesichter zu treffen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit dem Fußball begonnen habe“, sagt Maximilian Mittelstädt, der beim SC Staaken anfing und erst in der U16 an das Nachwuchsleistungszentrum von Hertha BSC wechselte: „Ich hatte eine tolle Zeit in den Amateur- und Ausbildungsvereinen – mir tat es gut, Familie, Freunde und Schule um mich zu haben.“

    Deniz Undav, dessen Bruder Rocat in der Herrenmannschaft des TSV Achim spielt, sagt: „Wir haben drei Minuten entfernt vom Sportplatz gewohnt. Am liebsten wollte ich als Kind rund um die Uhr kicken. Ich hatte eine sehr schöne Zeit beim TSV Achim – die Trainer haben uns mit viel Engagement gefördert.“ Torhüter Alexander Nübel, der beim TSV Tudorf zunächst als Feldspieler begann, sagt: „Es war für mich sehr spannend, zu erfahren, wie sich mein Heimatverein entwickelt, welche Ideen und Herausforderungen existieren. Es ist uns ein Anliegen, auch etwas zurückgeben zu können.“

    Im Rahmen von „Bundesliga trifft Basis“ haben der VfB und die drei Spieler gemeinsam jeweils 10.000 Euro als Spende an den jeweiligen Amateurverein überreicht. Der SC Staaken möchte das Geld für seine Infrastruktur einsetzen, der TSV Tudorf plant derzeit den Bau eines Multifunktionsspielfeldes und beim TSV Achim kann damit ein wesentlicher Teil des sportlichen und organisatorischen Aufwandes im Nachwuchsbetrieb unterhalten werden.

    Die Highlights der Veranstaltung im Video:

  • Der letzte Schritt ins Finale

    Die U17 will am Samstag im Halbfinale der Deutschen B-Junioren-Meisterschaft das Endspiel klarmachen. Mit dem FC Augsburg kommt ein bekannter Gegner.

    Wenn die U17 am Samstag um 11 Uhr (Platz 1 am VfB-Clubzentrum, freier Eintritt, live bei Sky Sport) zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison auf den FC Augsburg trifft, steht mehr auf dem Spiel als in den Duellen zuvor: Es geht um den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft!

    Das erste Aufeinandertreffen war ein Testspiel Ende Dezember, das der VfB mit 3:1 gewann. Anschließend wurden beide Teams der gleichen Hauptrundengruppe zugeteilt. In den beiden Duellen setzte sich jeweils der VfB knapp durch: Auf das 3:2 im Heimspiel am 7. März folgte erst am 18. April ein 2:1-Auswärtssieg zum Abschluss der Hauptrunde. Drei Wochen später begegnen sich beide Teams im Halbfinale erneut. Der VfB marschierte auf dem Weg dorthin in beeindruckender Manier durch die bisherige Endrunde, gewann gegen Hannover 96 (9:0) und den Karlsruher SC (6:0) deutlich und geht mit breiter Brust ins Halbfinale. Augsburg erreichte die Vorschlussrunde über ein 4:1 gegen den Hamburger SV und ein 6:4 nach Elfmeterschießen im Viertelfinale beim 1. FC Köln.

    „Ein gefährlicher Gegner“

    „Augsburg ist ein starker und gefährlicher Gegner, der nicht umsonst im Halbfinale steht. Sie wurden in ihrer Vorrundengruppe Erster und haben in der Hauptrunde nur gegen uns verloren. Die Spiele gegen sie waren immer knapp“, erinnert sich U17-Trainer Daniel Jungwirth und fügt hinzu: „Wir wissen genau, was uns erwartet. Wir kennen ihre Stärken und Schwächen, sie aber auch unsere.“ Herausragender Akteure der Fuggerstädter ist der österreichische Angreifer Fabio Ebner, der in dieser Saison in bislang 21 Pflichtspielen 24 Tore erzielt hat. Kapitän Andrej Cavic sah im Viertelfinale in Köln die Rote Karte und wird dem Team von Trainer Jakob Strehlow am Samstag fehlen. Auf der Gegenseite muss Daniel Jungwirth auf Guilherme Cordeiro verzichten. Der Offensivspieler verletzte sich am Mittwoch beim U16-Spiel gegen den FSV Bietigheim-Bissingen und steht nicht zur Verfügung. Ansonsten ist der Kader im Vergleich zum Viertelfinale unverändert.

    Nummer 27 im Visier

    Für den VfB ist das Halbfinale der vorletzte Schritt, um die bisher schon grandiose Saison mit dem größtmöglichen Erfolg zu krönen. Daran denkt das Team aber noch nicht. „Ich habe volles Vertrauen in die Jungs. Wir befassen uns nicht mit dem `Was wäre, wenn`, sondern denken immer nur an das nächste Spiel. So machen wir es schon die gesamte Saison über“, betont Daniel Jungwirth. Der volle Fokus richtet sich daher auf die Nummer 27: Ein Erfolg gegen den FC Augsburg wäre das 27. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage. Der Finaleinzug wäre zudem die 16. Teilnahme des VfB am Endspiel der Deutschen B-Junioren-Meisterschaft, was einen alleinigen Rekord bedeuten würde.

    U19 testet gegen Gladbach

    In der Vorbereitung auf das Finale des DFB-Pokals der Junioren am 22. Mai absolviert die U19 nach zuletzt einem spielfreien Wochenende am Samstag um 13 Uhr in Kelsterbach ein Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Anschließend steht für das Team von Trainer Tobias Rathgeb am kommenden Donnerstag, 14. Mai, um 14:30 Uhr das wfv-Pokalfinale gegen den SGV Freiberg in Geislingen an der Steige an.

  • „Treffpunkt beim Breakdance“

    Dafina Redzepi spricht bei einem traditionellen Besuch des Stuttgarter-Frühlingsfests für die neue Ausgabe der stadion aktuell über Herausforderungen, persönliche Saisonziele und die Kabinen-Playlist.

    Hallo, Dafina. Das Stuttgarter Frühlingsfest ging dieses Jahr in seine 86. Auflage. Für was bist du eher zu haben: Riesenrad oder Boxauto?

    Dafina: „Früher war ich öfters mit meiner Familie auf dem Cannstatter Wasen. Die Atmosphäre mit den ganzen bunten Lichtern war für uns Kids immer cool. Ich saß eher in den schnelleren Fahrgeschäften. (lacht) Boxauto und Freefall-Tower waren immer mein Ding – Treffpunkt war meistens beim ‚Breakdance‘.“

    Seit Februar 2024 bist du beim VfB und hast nach deiner Knieverletzung lange auf dein Comeback hingearbeitet. Deine stets positive Art hast du nie verloren. Wie gehst du mit Rückschlägen um?

    Dafina:„Es war eine schwierige Zeit – auch wenn man mir das nicht immer angemerkt hat. Ich konnte damit aber ganz gut umgehen, bin ein positiver Mensch und sehe es eher als ‚Challenge‘. Eine Art Treppe, die ich überwinden musste, um voranzukommen.“

    Dein erstes Spiel für den VfB hast du im September 2024 absolviert – und direkt getroffen. Wie war es für dich, nach einer so langen Verletzungspause wieder auf dem Platz zu stehen?

    Dafina:„Ich habe auf den Moment hingefiebert. Zu Leonie und Laureta habe ich auf der Ersatzbank gesagt: Wenn ich heute reinkomme, dann treffe ich. Ich war voller Elan und hatte es irgendwie im Gefühl. Es war zwar kein entscheidender Treffer (Anm. d. Red.: 10:0), aber einer meiner ersten Ballkontakte, mit dem ich das Tor erzielt habe. Es war besonders.“

    Mittlerweile stehst du bei 19 Einsätzen, zehn Treffern und fünf Assists. Deinen Vertrag hast du vor wenigen Tagen bis 2028 verlängert. Wie hast du dich beim VfB in den letzten eineinhalb Jahren entwickelt?

    Dafina: „Es bedeutet mir sehr viel, meinen Vertrag beim VfB um zwei weitere Jahre verlängert zu haben. Seit meiner Verletzung ist es aktuell meine längste Zeit, in der ich wieder auf dem Platz stehe. Ich habe keine Probleme mehr und nehme es für mich sehr positiv wahr. Unabhängig von Scorer-Punkten freue ich mich einfach riesig, wieder beschwerdefrei auf dem Platz stehen zu können. Ich möchte an meine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und mich kontinuierlich weiterentwickeln.“

    Hast du dein Knie manchmal im Kopf, wenn du in den Zweikampf gehst?

    Dafina: „Nein, gar nicht. Zu Beginn hatte ich noch Schmerzen, mittlerweile denke ich gar nicht mehr daran.“

    Mit einem Treffer hast du dich auch ins Club-Geschichtsbuch eingetragen. Wie war es für dich, das erste Tor in der MHP Arena gegen den 1. FSV Mainz 05 vor der Cannstatter Kurve zu erzielen?

    Dafina: „Der Moment war unbeschreiblich. Ich liebe das Bild vor der Kurve! Alle haben mit mir zusammen gejubelt – unglaublich! Vor der Cannstatter Kurve zu treffen, war einfach geil.“

    Welche Ziele verfolgst du beim VfB?

    Dafina:„Vor der Saison nannte ich unserem Physiotherapeuten Chris mein Saisonziel von 13 Scorerpunkten.“

    Diese Marke hast du bereits übertroffen.

    Dafina: „Das stimmt, ich habe sie zwar geknackt, aber da geht noch mehr! Ich würde gerne noch weitere Treffer nachlegen. (schmunzelt) Unser gemeinsames Ziel ist der Bundesligaaufstieg – für uns, für alle VfB-Fans, für alle, die uns gerne zuschauen. Daran führt kein Weg vorbei.“

    Wie würdest du deine Rolle in der Mannschaft beschreiben?

    Dafina: „Ich bin ein Mix aus allem. (lacht) Auf Auswärtsfahrten bin ich für ein Spiel zu haben und habe meistens gute Laune. Wenn ich vor Maxi Rall in der Kabine bin, übernehme ich die Rolle als Kabinen-DJ.“

    Was legst du dann auf?

    Dafina:„Bei mir läuft spanische und französische Musik mit kleinen musikalischen Highlights für alle.“

    Dein Bruder Enis spielt bei der VfB U19. Trefft ihr euch tagsüber oder schaut euch gegenseitig bei den Heimspielen zu?

    Dafina: „Wir sehen uns fast täglich am Clubzentrum. Wenn es die Zeit zulässt, schauen wir uns auch gegenseitig bei den Heimspielen zu.“

    Hier geht es zur neuen Ausgabe der stadion aktuell gegen Bayer 04 Leverkusen.

  • Gemeinsam durchmarschiert

    Von der Oberliga bis zum großen Ziel: Sieben Spielerinnen verlassen die VfB Frauen I zum Saisonende nach zum Teil vier bewegenden Spielzeiten. Danke für euren Einsatzwillen, Zusammenhalt und eure Loyalität.

    Noch vor dem nahezu gesicherten Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga haben bei den VfB Frauen bereits die Planungen für die kommende Saison begonnen. Einige Spielerinnen werden die VfB Frauen I zum Saisonende verlassen, darunter auch solche, die dem Team seit der „Premierensaison 2022/2023“ angehört hatten und als erstes Frauenteam in der VfB-Historie in der Oberliga Baden-Württemberg an den Start gingen. Vor Anpfiff des letzten Zweitligaheimspiels gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, 10. Mai, werden die Spielerinnen vor heimischer Kulisse verabschiedet. Dabei überwiegt jedoch ein „auf Wiedersehen“, da die eine oder andere Spielerin weiterhin mit dem Brustring-Trikot in einer anderen Funktion auflaufen könnte.

    Anja Selensky

    Zur Premierensaison 2022/2023 wechselte Anja Selensky vom SV Elversberg zum VfB – und damit von der 2. Frauen-Bundesliga in die Oberliga Baden-Württemberg. In insgesamt 51 Partien erzielte die zentrale Mittelfeldspielerin 20 Tore und bereitete zehn weitere vor. Unvergessen ist unter anderem ihr Kopfballtreffer, mit dem sie ihr Team am 2. Juni 2024 in die Regionalliga Süd köpfte. Am 3. Mai feierte Anja Selensky nach ihrer Knieverletzung und 19 Monaten harter Arbeit ihr Comeback in der 2. Frauen-Bundesliga. In der 90. Spielminute wurde die Nummer zehn der VfB Frauen für Tamar Dongus eingewechselt.

    Dass sie sich „in Stuttgart sehr wohl“ fühle, belegte die Führungsspielerin auch neben dem Platz. Die 33-Jährige arbeitet parallel im Bereich „VfB Bildung“ und ist dort auch weiterhin für die Beratung und das Teilnehmermanagement der Studierenden und Workshopteilnehmer zuständig. Mit dem Aufstieg in die Frauen-Bundesliga ist sie mit den VfB Frauen am eigens gesetzten Ziel angekommen.

    Celine Philipp

    Ebenfalls von Beginn an dabei war Celine Philipp, die sich im Juli 2022 den VfB Frauen anschloss. Mit großem Einsatzwillen investierte die 27-Jährige auch neben ihres Full-Time-Jobs viel, um das Trikot ihres Herzensvereins in der Oberliga und Regionalliga tragen zu können. Celine Philipp absolvierte insgesamt 60 Partien für den Club aus Cannstatt – 38 in der Oberliga Baden-Württemberg, 17 in der Regionalliga Süd, vier in der 2. Frauen-Bundesliga sowie eine im DFB-Pokal. Neun Scorerpunkte aus vier Toren und fünf Assists kommen hinzu.

    Ende 2025 hatte sich Celine Philipp eine Verletzung im rechten Knie zugezogen, wurde operiert und fehlt den VfB Frauen seitdem.

    Jana Spengler

    Mit Bundesliga-, Zweitliga- und DFB-Pokal-Erfahrung aus Sindelfingen im Gepäck wechselte Jana Spengler im Sommer 2023 vom VfL Herrenberg nach Bad Cannstatt. In 45 Partien – davon 20 in der Oberliga Baden-Württemberg, 19 in der Regionalliga Süd und fünf in der 2. Frauen Bundesliga – sammelte die 31-Jährige 2.222 Spielminuten beim VfB und traf 21-Mal.

    Zum Saisonende 2025/2026 schließt sich der Kreis für die VfB-Angreiferin, die auch privat am Club aus Cannstatt hängt. Jana Spengler wird ihre aktive Karriere beenden – dem VfB jedoch als Fan sicherlich weiterhin die Treue halten.

    Leonie Kopp

    Auch Leonie Kopp entschied sich im Sommer 2023 für den Wechsel vom VfL Herrenberg nach Bad Cannstatt. In insgesamt 55 Partien erzielte die Flügelspielerin 19 Tore und zehn Assists und überzeugte unter anderem durch ihr Tempo und ihre Dribblings auf der Außenbahn.

    Bis auf eine Partie verpasste die 27-Jährige in der Oberliga Baden-Württemberg und Regionalliga Süd keine und war stets von Beginn an gesetzt. In der aktuellen Zweitligasaison schnürte sie einen Doppelpack gegen den FC Ingolstadt und kam auf insgesamt zehn Einsätze und 422 Spielminuten.

    Laureta Temaj

    Ebenfalls im Sommer 2023 schloss sich auch Laureta Temaj dem VfB an. Ausgebildet wurde die 23-Jährige beim SV Alberweiler und entwickelte sich in der Oberliga Baden-Württemberg und Regionalliga Süd als Stütze in der VfB-Defensive. Sie verpasste in jenen beiden Spielzeiten keine Partie und stand in jeder der 44-Oberliga- und Regionalligapartien in der Startelf. In der aktuellen Zweitligasaison kam Laureta Temaj auf bislang 17 Einsätze.

    Als Standardspezialistin bewies Laureta Temaj ihre Stärke am ruhenden Ball und aus der Distanz. Insgesamt 13 Treffer gelangen ihr in 62 Partien für den VfB in der Oberliga und Regionalliga, in der 2. Frauen-Bundesliga kam kein weiterer hinzu. Zeitweise zählte Laureta Temaj auch zum Aufgebot des kosovarischen Nationalteams.

    Gillian Castor

    Aus der Region führte Gillian Castors Weg im Januar 2023 vom SV Hegnach aus der Regionalliga Süd zum VfB in die Oberliga Baden-Württemberg. In insgesamt 43 Partien sammelte die temporeiche Flügelspielerin 15 Scorerpunkte in Weiß-Rot.

    Im Juli 2025 wurde auch Gillian Castor durch eine Knieverletzung ausgebremst. Im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim zog sich die 25-Jährige einen Kreuzbandriss zu und fehlt den VfB Frauen auf dem Platz seitdem.

    Joy Gastor

    Nur ein halbes Jahr später folgte Joy Castor ihrer Zwillingsschwester im Sommer 2023 zum VfB. Anders als Gillian laborierte Joy Castor in ihrer ersten Saison an einer langwierigen Knieverletzung und feierte ihr Comeback und somit ersten Einsatz in Weiß-Rot erst im Oktober 2024.

    In der Regionalliga Süd (sechs Spiele) und 2. Frauen-Bundesliga (elf) kommt die linke Außenbahnspielerin auf insgesamt 17 Einsätze und zwei Tore für den VfB.

    Vielen Dank für euren besonderen Einsatz für die VfB Frauen I – auf und neben dem Platz. Gemeinsam habt ihr mit dem VfB Stuttgart Clubgeschichte geschrieben und euren Anteil an dem historischen Weg, den der VfB von der Oberliga bis in die Frauen-Bundesliga gegangen ist, dazu beigetragen.

    Wir würden uns freuen, wenn ihr dem Club aus Cannstatt in einer anderen Funktion weiterhin erhalten bleibt.

  • Matchfacts: VfB Frauen - VfL Wolfsburg II

    Am 25. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga steht für die VfB Frauen das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II an. Anpfiff ist am Sonntag, 10. Mai 2026, um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV.

    Tabellenspitze gegen Tabellenkeller

    Mit einem 2:0-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum im Rücken empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Nico Schneck den Tabellenvorletzten aus Wolfsburg. Die Zweitvertretung des VfL musste zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 hinnehmen. Auch das Hinrundenspiel konnten die Mädels aus Cannstatt mit 9:1 für sich entscheiden. Mit einem weiteren Erfolg könnten die VfB Frauen nun sogar den vorzeitigen Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga perfekt machen – es wäre nach der Saison 2023/2024 und 2024/2025 der dritte Aufstieg in Folge. 

    Der Gegner: VfL Wolfsburg II

    Der Start in die 2. Frauen-Bundesliga verlief für die Wölfinnen holprig: Die ersten drei Spiele gingen verloren, ehe am 4. Spieltag beim 2:0 in Bochum der erste Sieg gelang. Daraufhin wechselten sich einzelne Erfolgserlebnisse – darunter deutliche Siege gegen Borussia Mönchengladbach (5:0), den VfR Warbeyen (6:0) und den 1. FFC Turbine Potsdam (3:1) – mit weiteren Niederlagen gegen den SV Meppen (0:5), den SC Sand (0:4) und Viktoria Berlin (1:3) ab.  

    Mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 36:69 steht die Mannschaft von Interimstrainer Andreas Arr-You, der seit März 2026 im Amt ist, auf dem vorletzten Tabellenplatz und steht bereits als Absteiger fest. Beste Torschützin ist Linnea Saelen mit neun Treffern, gefolgt von Anny-Kerim Lindland mit acht Toren. In der Vorsaison hatte sich das Team noch als Zweiter der Regionalliga Nord aufgrund des Verzichts der U20-Frauen des Hamburger SV das Aufstiegsrecht in die 2. Frauen-Bundesliga gesichert.

    Trainerstimmen: „Es braucht einen konzentrierten und entschlossenen Auftritt“

    „Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg vor heimischer Kulisse können wir den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt machen. Dafür braucht es jedoch einen konzentrierten und entschlossenen Auftritt“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck. „Klar ist, dass Wolfsburg nichts herschenken wird. Wir stellen uns auf eine Mannschaft ein, die von der ersten Minute an alles auf dem Platz lässt. Entscheidend wird sein, die eigenen Aufgaben konsequent zu erfüllen, ohne auf die Ergebnisse der anderen Teams zu schauen, um am Ende den Aufstieg feiern zu können“, fügt er hinzu.

    „Trotz des bereits feststehenden Abstiegs gehen wir auch die letzten beiden Begegnungen mit dem Anspruch an, alles abzurufen und bis zum Schluss unser Herz auf dem Platz zu lassen", sagt Andreas Arr-You, VfL Wolfsburg II. Wir möchten dem VfB außerdem im letzten Heimspiel der Saison ein intensives und herausforderndes Spiel liefern.“

    Heimspiel im Livestream

    Wer am Sonntag nicht in Cannstatt dabei sein kann, hat trotzdem die Möglichkeit, das Heimspiel live mitzuverfolgen:  Die Partie der VfB Frauen gegen den VfL Wolfsburg II wird ab 14 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • 25. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: VfB Frauen (Tabellenplatz eins) – VfL Wolfsburg II (Tabellenplatz 13)
    • Daten: Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr
    • Spielort: PSV Stuttgart
    • Stadionöffnung: 12.30 Uhr
    • Parken: P7 ist anlässlich des Stuttgarter Frühlingsfests kostenpflichtig. Die Gebühr beträgt 8 Euro.
    • Tickets gibt es im VfB-Onlineshop oder an der Tageskasse (K4).
    • VfB Frauen-Partner my Ritter Sport veranstaltet wie immer das Tippspiel zur Partie, bei dem ihr tolle Preise gewinnen könnt.
    • Leibchen/Akkreditierungen sind für Presse- und Medienvertreter ab sofort nicht mehr am Kassenhäuschen 4, sondern am Haupteingang abzuholen.
    • Akkreditierungen sind bis spätestens Freitag per Mail unter m.stitterich@vfb-stuttgart.de anzumelden. Eine Leibchenausgabe kann sonst nicht garantiert werden.
    • Sicherheitshinweis: Bitte beachtet die neue Wegeführung auf dem PSV-Sportgelände. Das Betreten der Rasenfläche ist untersagt. Der Zutritt für Presse- und Medienvertreter mit sichtbarem Leibchen/Akkreditierung ist auf der Tartanbahn gestattet.
    • Schiedsrichterinnengespann: Daniela Kottmann (SR), Simone Hoffmann (SR-A), Alessia Jäger (SR-A)
  • © Mercedes-Benz AG

    Public Viewing zum DFB-Pokalfinale

    Wenn der VfB Stuttgart im DFB-Pokalfinale am Samstag, 23. Mai 2026, auf den FC Bayern München trifft, werden bis zu 15.000 VfB-Fans das Topduell zwischen dem Titelverteidiger und dem Rekord-Pokalsieger am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart live mitverfolgen können.

    Das Weltmarkenbündnis für den VfB von Mercedes-Benz und Porsche sowie unser Hauptsponsor LBBW bringen das Endspiel zusammen mit Wilhelmer Gastronomie im stimmungsvollen Ambiente auf den Museumshügel. Medienpartner DIE NEUE 107.7 gestaltet und moderiert das Rahmenprogramm des großen Public Viewings.

    „Gemeinsam mit unserem Weltmarkenbündnis mit Mercedes-Benz und Porsche sowie unserem Hauptsponsor LBBW und allen weiteren Unterstützern werden wir zum DFB-Pokalfinale ein ganz besonderes Public-Viewing-Erlebnis gestalten. Wir freuen uns sehr, dass dieses große Event für unsere Fans durch das starke Zusammenspiel aller Beteiligten ermöglicht wird“, so Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart.

    Ticketvorverkauf startet in Kürze

    Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro können in Kürze über den Online-Weg erworben werden. Im Eintrittspreis enthalten ist eine Verzehrmarke in Höhe von 5 Euro. Alle weiterführenden Informationen zum Ticketvorverkauf folgen zeitnah.

  • „Von unserer besten Seite präsentieren“

    Die Mannschaft von U21-Trainer Nico Willig freut sich auf die Atmosphäre beim letzten Auswärtsspiel am Samstagnachmittag beim F.C. Hansa Rostock und hat ein klares Ziel.

    Am Samstag um 14 Uhr ertönt im Ostseestadion in Rostock der Anpfiff zum 37. Spieltag in der 3. Liga. Für die U21 steht somit das letzte Auswärtsspiel der Saison an und damit die Möglichkeit, die Auswärtsbilanz zu verbessern. „Auf uns wartet das attraktivste Auswärtsspiel der Saison, auf das sich alle Spieler freuen, das auch immer ein Thema in der Kabine ist. Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren, die Atmosphäre genießen und ein richtig gutes Spiel abliefern“, sagt Trainer Nico Willig.

    Nicht mit dabei sein werden Kapitän Dominik Nothnagel, für den ein Einsatz nach seiner Sprunggelenksverletzung zu früh kommen würde, Lauri Penna, der weiter an Problemen am Hüftbeuger laboriert, sowie Alexander Groiß, der gegen Essen eine Adduktorenverletzung erlitten hat.

    Hansa auf Platz sechs

    Aktuell steht Hansa mit 61 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Zu Platz zwei und drei fehlen jeweils fünf Punkte. Somit ist die Kogge zum Siegen verdammt und muss auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, um nochmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Eine bessere Ausgangsposition hat sich die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann durch zuletzt drei sieglose Spiele verbaut. Nach einem torlosen Remis beim FC Schweinfurt setzte es eine 2:5-Heimniederlage gegen Jahn Regensburg und am vergangenen Samstag ein 1:1 bei Alemannia Aachen. Doch auch der undankbare vierte Platz wäre ein Ziel, berechtigt dieser doch zur Teilnahme am DFB-Pokal. Diesen könnte die Kogge aber auch über das Landespokal-Finale in Mecklenburg-Vorpommern gegen Sechstligist SV Pastow am 23. Mai sichern. Verzichten muss Daniel Brinkmann auf Maximilian Krauß und Marco Schuster, die jeweils nach ihrer fünften gelben Karte gesperrt fehlen. Im Tor wird, wie bislang in allen Ligaspielen, der ehemalige VfB-Keeper Benjamin Uphoff stehen. Der zweite ehemalige VfB-Akteur, Leon Reichardt kam in dieser Saison lediglich auf drei Einsätze. Bester Torschütze des FCH ist Emil Holten mit 13 Saisontreffern.

     

    Faninfo:

    VfB-Fans sind auf der Westtribüne des Ostseestadions untergebracht. Tickets werden an Kasse 0 (zum Stadionplan) verkauft – zum Stehplatzpreis.

    Der eigentliche Gästeblock wird an Heimfans vergeben.

  • Besucherinfos zum Heimspiel gegen Bayer Leverkusen

    Einschränkungen im S-Bahn-Netz, Ticket-Zweitmarkt und Fantreff: Die Anreiseinfos für das letzte Heimspiel der Bundesliga-Saison.

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    Zutritt zur Arena

    Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Samstag ab 13.30 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.

    Im Hinblick auf das Stuttgarter Frühlingsfest weisen wir wie jedes Jahr auf nachfolgende Punkte ausdrücklich hin:

    • In Trachtenkleidung erhält man keinen Zutritt zur Cannstatter Kurve. Es besteht keine Möglichkeit auf Tauschkarten
    • Wer Wechselkleidung mit sich führen möchte, kann dies in Taschen tun, die nicht größer als DINA4 sind, alternativ stehen in begrenzter Anzahl Verwahrmöglichkeiten (Schließfächer) zur Verfügung
    • In der MHP Arena gilt eine Promillegrenze von 1,0. Es kommt verstärkt zu Alkoholkontrollen.

    Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar

    Tickets

    Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich.

    Catering

    Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.

    Merchandising

    Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!

    Fantreff auf Parkplatz P3

    • Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
    • lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
    • Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 12.30 Uhr, bis zum Anpfiff
    • VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans

    Einschränkungen im ÖPNV

    Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste, bei der An- und Abreise zum Spiel die aktuellen Bauarbeiten und sonstige Besonderheiten im S-Bahn-Netz zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.

    Von 24. April, 1 Uhr bis 23. Mai, 0 Uhr finden zwischen Stuttgart Hbf. und Stuttgart-Vaihingen Gleisbauarbeiten statt. Es kommt zu folgenden Einschränkungen:

    • Die Züge der Linie S1 verkehren nur im 30-Minuten-Takt. Zwischen Plochingen und Stuttgart Hbf (oben) ergänzen montags bis samstags tagsüber zusätzliche Züge die Linie S1 zu einem 15-Minuten-Takt.

    Von Dienstag, 5. Mai bis Montag, 11. Mai 2026 verkehren die Züge der Linien S1 bis S3 nur im 30-Minuten-Takt. Grund sind Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik zwischen Bad Cannstatt und Stuttgart-Untertürkheim.

    Für ausreichend Plätze bei der An- und Abreise fahren die Züge der über Bad Cannstatt fahrenden S-Bahnen-Linie S1, S2 und S3 in maximal möglicher Zuglänge mit drei Fahrzeugen. 

    Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein:

    • S1 Richtung Wendlingen(N) ab Bad Cannstatt (Abfahrt 17.46 Uhr und 18.07 Uhr) und Neckarpark (Abfahrt 17.52 Uhr und 18.12 Uhr).
    • S1 Richtung Herrenberg ab Neckarpark (Abfahrt 17.53 Uhr und 18.12 Uhr) und Bad Cannstatt (Abfahrt 17.56 Uhr und 18.16 Uhr).

    Anfahrt und Parken

    Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Samstag, 9. Mai 2026, um 12 Uhr. Bereits ab 9 Uhr greift das Halteverbot entlang der Straße. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.

    Aufgrund des parallel stattfindenden Frühlingsfestes ist außerdem davon auszugehen, dass die Parkflächen P5, P7 und P10 bereits am späten Vormittag voll ausgelastet sind.

    Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst

    Weiß-roter Fanbus

    Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal.

    Die Buchung der Fahrt erfolgt direkt beim jeweiligen Busunternehmen (*) über die gewünschte Route:

    ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen - Nürtingen

    ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen

    ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd

    ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn

    (*) Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.

    „VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar

    • 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
    • Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
    • Geöffnet von 13.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
    • Umkleidemöglichkeit vorhanden

    Zusammen für nachhaltige Mobilität

    Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.

    Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.

    Anreise mit Belohnung

    Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:

    • ÖPNV
    • Fahrrad
    • zu Fuß
    • in einer Fahrgemeinschaft

    Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar.

    Jetzt mitmachen und der Ummadum-Community beitreten

    Neues Abfalltrennsystem in der MHP Arena

    Seit dem vergangenen Spieltag gibt es in der MHP Arena ein neues Abfalltrennsystem. Damit machen wir gemeinsam mit PreZero einen weiteren Schritt hin zu mehr Recycling und einem nachhaltigeren Stadionbetrieb.

    Damit Wertstoffe wiederverwertet werden können, ist eine sortenreine Trennung entscheidend. Wir bitten daher alle Stadionbesucherinnen und ‑besucher, das neue System zu nutzen und entsprechend darauf zu achten.

    Mehr Infos zum neuen Abfalltrennsystem gibt es hier.

    Verhalten in der Arena

    Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

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  • Top bei Zweikämpfen und Toren

    Die statistischen Werte sprechen für sich: Das Heimspiel des VfB gegen Bayer Leverkusen ist das Duell zweier Bundesliga-Topteams. Doch am Ende gelingt wohl nur einem der Sprung in die UEFA Champions League. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Leverkusen

    • Nur der FC Bayern präsentierte sich in dieser Spielzeit vor dem gegnerischen Tor treffsicherer als der VfB und Bayer 04.
    • In Sachen Zweikampfquote übertrifft niemand den VfB (55 Prozent) – Bayer Leverkusen folgt auf Rang zwei (52 Prozent).
    • In Chris Führich und Patrik Schick stehen sich am Samstag zwei der formstärksten Offensivspieler der Liga gegenüber.

    Blick zurück: Das Ende einer Durststrecke

    Nach langen Jahren des Wartens war es im Januar wieder soweit: Am ersten Spieltag nach der Winterpause kam der VfB in Leverkusen zu einem verdienten 4:1-Sieg und holte nach zuvor acht Jahren ohne Sieg endlich wieder einen „Dreier“ gegen die Rheinländer. Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling (2) und Deniz Undav trafen für den VfB, der am Samstag den zwölften Heimsieg der Saison ins Visier nimmt.

    Offensivpower: Nur Bayern vor dem VfB und Leverkusen

    66 Tore erzielten der VfB und Bayer 04 Leverkusen in dieser Bundesliga-Saison, damit stellen sie die geteilt zweitbesten Offensiven nach dem FC Bayern (116). Beide gaben zudem auch gleich viele Schüsse ab (484; 15 pro Spiel), ligaweit kommen nur Bayern München (617; 19 pro Spiel) und RB Leipzig (510; 16 pro Spiel) auf eine höhere Anzahl.

    Topwerte vor dem Duell: Aufeinandertreffen der zweikampfstärksten Teams

    Mit dem VfB (55 Prozent) und Bayer 04 Leverkusen (52 Prozent) treffen die beiden zweikampfstärksten Teams dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Im Schnitt kommen die Jungs aus Cannstatt zudem auf 58 Prozent Ballbesitz, das überbietet neben der Werkself (60 Prozent) ligaweit nur der FC Bayern (68 Prozent).

    Goalgetter im Fokus: Chris Führich und Patrik Schick in Topform

    Chris Führich schoss drei Tore in seinen letzten vier Bundesliga-Spielen – so viele wie in den vorangegangenen 20 Ligaspielen – und ist mit sieben Saisontoren nur noch einen Treffer von seinem persönlichen Bestwert aus der Saison 2023/2024 entfernt (acht). Leverkusens Patrik Schick schoss neun Tore in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen und damit mehr als in seinen ersten 20 Saisonspielen zusammen (sieben). Kein Bundesliga-Spieler traf seit dem 27. Spieltag häufiger. Seine 16 Saisontore übertreffen nur Harry Kane (33) und Deniz Undav (18).

    Personal: Kapitän fehlt mit Rotsperre

    Für Atakan Karazor ist die Bundesliga-Saison nach seinem direkten Platzverweis im Auswärtsspiel am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim vorzeitig beendet. Das DFB-Sportgericht hat ihn für zwei Ligaspiele gesperrt. Ansonsten fehlt aufseiten des VfB lediglich Finn Jeltsch (Teiltraining nach Bauchmuskelverletzung).

    Zuschauer: Heimspiel-Finale vor ausverkauftem Haus

    Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich. Ticket-Inhaber lesen alles Wissenswerte zum Besuch in der MHP Arena in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Schnelle Rückkehr für Robert Schröder

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Felix-Benjamin Schwermer (VA-A)

    Einmal war Robert Schröder in dieser Bundesliga-Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Erst vor vier Wochen leitete er das Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:2).

    Wetter: Prächtige Bedingungen

    Am Samstagnachmittag werden sommerliche Temperaturen jenseits der 20° C-Marke erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

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  • „Für mich war es der beste Weg“

    Maximilian Mittelstädt hält noch immer Kontakt zu seinem Heimatverein. STADION AKTUELL hat ihn dorthin begleitet. Es heißt: Kraft tanken für das Saisonfinale.

    Auf dem Sportplatz des SC Staaken in Berlin fing alles an. Hier lernte Maximilian Mittelstädt das Fußball-ABC, hier schoss er seine ersten Tore. Deswegen bleibt der Außenverteidiger, der seit 2023 mittlerweile 125-mal für den Club aus Cannstatt spielte, seinem Heimatverein eng verbunden. Und er unterstützt aus Überzeugung die Initiative „Bundesliga trifft Basis“, die der VfB ins Leben rief. Für den 29-Jährigen ist Fußball mehr als ein Spiel, das nach 90 Minuten endet. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seinen Weg zum Profi, über unterschiedliche Drucksituationen und über die bevorstehende Partie am Samstag, 9. Mai 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Bayer Leverkusen.

    Hallo Maxi, inwiefern haben dich bereits Ticketanfragen deines Berliner Heimatvereins SC Staaken für das DFB-Pokalfinale erreicht?

    Maxi: „Ticketanfragen gibt’s von ganz vielen Seiten, auch aus Staaken. Es ist keineswegs so, dass das Interesse mit dem zweiten DFB-Pokalfinale in Serie nachlässt (lacht). Ich werde probieren, viele Wünsche zu erfüllen und freue mich über die Unterstützung von Familie, Freunden und Wegbegleitern.“

    Du hast deinen Amateurverein Ende März besucht und vor Ort einige Menschen getroffen, die dich auf deinem Weg zum Fußballprofi gefördert haben. Wie waren die Begegnungen für dich?

    Maxi: „Die Begegnungen geben mir ein Gefühl von Heimat. Es ist schön, bekannte Gesichter zu treffen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit dem Fußball begonnen habe. Meine Verbindung zum SC Staaken ist über all die Jahre hinweg eng geblieben, daher war das keineswegs der erste Besuch. Und es wird oftmals über die eine oder andere Anekdote geplaudert.“

    Erzähl uns gerne mehr …

    Maxi: „Meine Oma wohnt direkt am Sportplatz, als kleiner Junge ist sie mit mir ganz oft dorthin gegangen. Das hat meine Liebe zum Fußball sicherlich beeinflusst. Oder ich hing stundenlang am Fenster ihres Schlafzimmers, denn von dort hatte ich den perfekten Blick auf jenen Platz, auf dem die erste Männermannschaft ihre Spiele austrug.“

    Bei deiner Fußballkarriere fällt auf, dass du als Jugendspieler vergleichsweise lange im gewohnten Umfeld geblieben bist. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

    Maxi: „Das ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Für mich war es der beste Weg. Ich hatte eine tolle Zeit in den Amateur- und Ausbildungsvereinen – mir tat es gut, Familie, Freunde und Schule um mich zu haben. Für mich wäre es nichts gewesen, bereits als Kind in ein Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln. Sicherlich hatte ich aber auch Glück, beim SC Staaken oder später bei Hertha Zehlendorf solch engagierte und kompetente Trainer gehabt zu haben, die uns in ihrer Freizeit gefördert haben. Als ich in der U16 zu Hertha BSC wechselte, war ich als Jugendlicher schon so weit gefestigt, dass ich mit dem größeren Leistungsdruck auf diesem Level gut klarkam.“

    Der VfB unterstützt das Engagement in den Breitensportvereinen durch seine Veranstaltungsreihe „Bundesliga trifft Basis“. Wie wichtig sind dir solche Initiativen?

    Maxi: „Ich finde das sehr gut und wichtig und bin daher gerne dabei, weil es zu meinem eigenen Weg passt. Bereits in der Vergangenheit habe ich das eine oder andere Projekt bei meinen früheren Amateurvereinen unterstützt, damit möglichst vielen Kindern ermöglicht wird, Spaß am Fußball zu haben. Ich bin dankbar, an einem Punkt zu sein, an dem ich etwas zurückgeben oder schlichtweg für Bewegung, Sport und Gemeinschaft motivieren kann.“

    Es dauert nur noch zwei Wochen, dann wirst du erneut in Berlin sein – und mit deinen Teamkollegen als Titelverteidiger das DFB-Pokalfinale absolvieren. Was bedeutet es dir generell, zum zweiten Mal in Serie mit dem VfB das Endspiel erreicht zu haben?

    Maxi: „Als gebürtigen Berliner macht mich das natürlich stolz. Es ist eine überragende Geschichte: Ich spiele meine dritte Saison für den VfB – und wir haben zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale erreicht. Daran lässt sich nachvollziehen, welch Entwicklung wir als Team sowie der Club insgesamt genommen haben. Es fühlt sich gut an, in einer Mannschaft spielen zu können, die auf hohem Niveau total wettbewerbsfähig ist. Mit dem erneuten Finaleinzug haben wir definitiv bewiesen, dass unser Erfolg kein ‚One-Hit-Wonder‘ ist.“

    Jede Menge Spannung verspricht auch der Saison-Endspurt in der Bundesliga. Wie gehst du als Sportler mit einer solchen Drucksituation um?

    Maxi: „Druck gehört im Fußball immer dazu. Natürlich ist es unser Ziel, maximal erfolgreich zu sein und somit die Ausgangslage zu nutzen, um einen Champions-League-Rang zu erreichen. Ich empfinde das als etwas Motivierendes, da wir gemeinsam Großes erreichen können. In meiner Karriere habe ich auch schon andere Drucksituationen erlebt: Wenn’s im Saisonfinale ausschließlich darum geht, ob der Klassenerhalt gelingt, ist das eine ganz andere Belastung, die viel tiefere Spuren hinterlässt. Im Gegenteil dazu haben wir ‚positiven Druck‘, den wir in weitere Energie umwandeln können. Bislang bekommen wir das ganz gut hin.“

    Was werden weitere Schlüssel sein, um die verbleibenden zwei Bundesliga-Partien bestmöglich zu absolvieren?

    Maxi: „Wir sollten wenig nach links und rechts schauen, sondern ganz fokussiert ein Spiel nach dem anderen vorbereiten und anpacken. Wir haben in dieser Saison vielfach gezeigt, welche Leistung wir auf den Rasen bringen können. Das muss uns auch im Endspurt gelingen. Somit ist es wichtig, klar zu bleiben – denn bei der engen Tabellensituation kann jeder Punkt sowie jeder Treffer für das Torverhältnis entscheidend sein.“

    Die erste der beiden restlichen Bundesliga-Begegnungen findet gegen Bayer Leverkusen statt. Was erwartest du für ein Spiel?

    Maxi: „Die Begegnungen mit Bayer Leverkusen sind häufig sehr intensiv. Das wird auch diesmal der Fall sein: Für beide Mannschaften ist es ein entscheidendes Duell um die Champions League. Wir haben in der Hinrunde gezeigt, wie wir Leverkusen ‚wehtun‘ können (4:1, Anm. d. Red.). Den Gegner anlaufen, zielstrebig nach vorne spielen, Chancen nutzen – darauf wird es auch diesmal ankommen.“

    Lass uns über drei Statistiken sprechen: In der laufenden Bundesliga-Serie gelang es, nach Rückstand noch 17 Punkte zu sammeln – das ist einer der Top-3-Werte der Liga. Wie erklärst du dir diese „Comeback-Qualitäten“?

    Maxi: „Wir haben das erst am vergangenen Wochenende beim 3:3 in Hoffenheim bewiesen, dass wir in jeder Minute an uns glauben. Dieses Selbstverständnis ist in der jüngsten Zeit gewachsen. Schon in der vergangenen Saison gab es Schlüsselmomente wie gegen Union Berlin, als wir nach einem 0:2 noch einen 3:2-Sieg geschafft haben. Das hat sich fortgesetzt und hilft uns auch in dieser Spielzeit. Wir wissen, dass wir richtig Power entfachen können und die Qualitäten haben, nach Rückstand zurückzukommen.“

    Dass der VfB im oberen Drittel der Tabelle vertreten ist, hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist ebenfalls einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Maxi: „Grundsätzlich haben wir in diesem Bereich einen großen Schritt gemacht. Es fängt in der Offensive an, wie wir anlaufen – und zieht sich durch alle weiteren Mannschaftsteile. Wir agieren im Defensivverhalten zumeist mit der richtigen Energie, das muss auch für die verbleibenden Spiele gelten. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich.“

    Die letzte Statistik betrifft dich ganz persönlich: Mit fünf Bundesliga-Toren in einer Saison hast du eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Bist du jetzt unter die Torjäger gegangen?

    Maxi: „Mein Papa hatte zuletzt immer mal gesagt: ‚Schieß auch mal aufs Tor!‘. Das habe ich mir offenbar zu Herzen genommen (lacht). Hinzu kommt, dass ich in dieser Saison den einen oder anderen Elfmeter schießen durfte. Als Torjäger würde ich mich deswegen nicht bezeichnen – ich bin und bleibe gerne ein Assistgeber für meine Mitspieler. Das passt auch zu meiner Spielweise: Als Außenverteidiger stelle ich das Defensive in den Vordergrund und setze darüber hinaus gerne Akzente in der Offensive. Ich möchte dem Team mit meiner Spielweise helfen, damit wir erfolgreich sind.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Maximilian Mittelstädt: Fotoalbum, Zahlenspiel und Idol
    • Poster: Maximilian Mittelstädt
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • VfB-App: Neues Feature verfügbar
    • MHP Arena: Veranstaltungen im Sommer 2026

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Brauchen eine gute Haltung“

    Zweikämpfe, Tore und natürlich die Tabellenposition. Der VfB empfängt Leverkusen zu einem besonders spannenden Bundesliga-Spiel. Das sieht auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so.

    Zielgerade, Schlussspurt, Crunchtime. Ganz egal, wie man es bezeichnen mag, die Aussage bleibt stets die gleiche: In der finalen Phase der Saison 2025/2026 erlebt der VfB einen besonders spannenden Abschnitt. Mit 58 Punkten aus 32 Bundesliga-Spielen rangiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf dem fünften Tabellenplatz – punktgleich mit der TSG Hoffenheim als derzeitigem Sechsten sowie punktgleich mit Bayer Leverkusen als derzeitigem Vierten. Letztgenanntes Team belegt somit jenen Rang, der zur UEFA Champions League-Teilnahme berechtigt. Am Samstag, 9. Mai 2026, treffen nun beide Clubs aufeinander – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird es zugleich die letzte Heimpartie des VfB in der laufenden Serie sein.

    Das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026

    „Es ist ein Heimspiel, in dem es um viel geht“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Ich habe eine gute und energetische Trainingswoche meiner Mannschaft gesehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir – auch dank der Unterstützung der Fans – in die Begegnung sehr gut hereinkommen werden.“ Ohnehin verspricht dieses Heimspiel ein besonders intensives zu werden. Die ligaweit beste Zweikampfquote weisen der VfB (55 Prozent) und Leverkusen (52 Prozent) auf. „Es zeigt, dass beide Teams in der Lage sind, die Zweikämpfe konsequent zu führen“, sagt der 43-Jährige. Und noch eine Statistik fällt vor diesem Aufeinandertreffen auf: Mit jeweils 66 Toren erzielen die Jungs aus Cannstatt und die Werkself die meisten der Liga – hinter dem FC Bayern, der bereits 116-mal traf.

    „Wir werden eine gute Haltung in dieser Partie brauchen und müssen bereit sein, über unsere Leistungsgrenze hinauszugehen“, sagt Sebastian Hoeneß, der zudem anerkennende Worte für den Gegner findet: „Leverkusen hat eine Mannschaft, die Fußball spielen möchte und wirklich gute Einzelspieler in ihren Reihen hat.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Auf personeller Seite gibt es zwei Neuigkeiten. Finn Jeltsch ist in das Teiltraining mit der Mannschaft eingestiegen – zwar kommt ein Einsatz am Samstag gegen Bayer Leverkusen noch zu früh, aber der Verteidiger arbeitet fleißig an seinem Comeback. Fehlen wird zudem Kapitän Atakan Karazor, der nach seinem Platzverweis am vergangenen Samstag im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (3:3) für zwei Ligapartien gesperrt wurde.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

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  • Showdown um den Einzug in die Königsklasse

    Durch den 4:1-Sieg gegen Leipzig hat sich Bayer Leverkusen auf einen Platz für die UEFA Champions League geschoben. Das Duell am Samstag mit dem VfB verspricht höchste Spannung – auch wegen eines Stürmers in Topform. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht, im Achtelfinale der UEFA Champions League nur knapp am FC Arsenal gescheitert und in der Bundesliga mit besten Chancen auf die Königsklasse: Trotz des holprigen Saisonstarts inklusive Trainerwechsel kann Bayer Leverkusen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vor allem die vergangenen Wochen verliefen bei der Werkself wie aus einem Guss. Seit Ende Februar verlor Leverkusen nur ein Bundesliga-Spiel. Zuletzt feierte Bayer mit dem 4:1-Heimsieg gegen Leipzig wichtige drei Punkte im Kampf um Platz vier und arbeitete dazu noch kräftig am Torverhältnis, durch das die Rheinländer den VfB und die TSG Hoffenheim vorerst hinter sich ließen.

    Der Toptorjäger

    Patrik Schick präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. In den vergangenen sechs Spielen gelangen dem tschechischen Angreifer, der seit 2020 für die Werkself aufläuft, neun Treffer. Damit arbeitete er sich in der Torjägerliste auf Platz drei vor und rangiert dort nun mit 16 Saisontoren hinter Deniz Undav (18) und Harry Kane (33). Gegen RB Leipzig gelang Patrik Schick vergangene Woche sein fünfter Bundesliga-Dreierpack für Bayer Leverkusen – zweimal war er dabei sogar noch ein viertes Mal erfolgreich.

    Die Ballverteiler

    Gleich drei Leverkusener tauchen in der Top Ten der besten Passspieler der Bundesliga auf. Aleix Garcia (93,61 Prozent) und Edmond Tapsoba (92,49 Prozent) belegen den Silber- bzw. Bronzerang hinter ihrem früheren Teamkollegen und Spitzenreiter Jonathan Tah vom FC Bayern (96,42 Prozent). In Robert Andrich (90,9 Prozent) belegt auch der Kapitän der Rheinländer einen der oberen Plätze. Auch im Teamvergleich muss sich Bayer Leverkusen nur hinter dem FC Bayern einordnen und kommt auf eine Passquote von 89,2 Prozent im Vergleich zu den 90,3 Prozent der Münchner.

    Das Juwel

    Im vergangenen Sommer 2025 verpflichtete Bayer Leverkusen das bisherige Hertha-Talent Ibrahim Maza als einen der Nachfolger des nach Liverpool abgewanderten Rekordverkaufs Florian Wirtz. Gleich in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit gelangen dem 20-jährigen Nationalspieler Algeriens drei Tore und fünf Vorlagen. Im Winter sammelte er beim Afrika-Cup in Marokko außerdem seine ersten Turnier-Erfahrungen im Trikot der Nationalmannschaft, stand dabei ab dem zweiten Gruppenspiel in der Startelf und verzeichnete zwei Tore und eine Vorlage.

    Die Historie

    Seit der Saison 1979/1980 trafen der VfB und Bayer Leverkusen in 89 Bundesliga-Spielen aufeinander. Dass es dabei im Saisonfinale zum Duell beider Teams kommt, geschieht in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal: Am 32. Spieltag der Saison 1981/1982 siegten die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Bernd Förster, Hansi Müller, Hermann Ohlicher und Dieter Müller mit 4:2 gegen die Werkself. Während die Leverkusener später als Drittletzter in die Relegation mussten, beendete der VfB die Spielzeit auf Rang neun.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
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  • Atakan Karazor für zwei Spiele gesperrt

    Der Kapitän des VfB wird somit bei den beiden verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Bayer Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Atakan Karazor mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Der Kapitän des VfB wird somit bei den Bundesliga-Partien am 9. Mai 2026 gegen Bayer Leverkusen sowie am 16. Mai 2026 bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Atakan Karazor war in der 69. Minute des Bundesliga-Spiels am vergangenen Samstag, 2. Mai 2026, zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB (3:3) von Schiedsrichter Sascha Stegemann wegen rohen Spiels des Feldes verwiesen worden.

  • Jetzt für Angelo Stiller abstimmen

    Der Mittelfeldakteur des VfB gehört zu den elf Nominierten für die Wahl zum „Player of the Season“. Alle Fans können noch bis Donnerstagabend, 7. Mai 2026, abstimmen.

    Die erste Hürde hat er genommen, nun folgt das große Voting-Finale. Angelo Stiller gehört zum „Team of the Season“ und ist damit einer von elf Bundesliga-Profis, der nun zum „Player of the Season“ gewählt werden kann. Der Mittelfeldakteur des VfB kam in allen bisherigen 32 Bundesliga-Partien zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Die Nominierung des 25-Jährigen in das „Team of the Season“ ist eine individuelle Ehre sowie zugleich eine Auszeichnung für die Mannschaftsleistung des VfB. Nun startet das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführte Voting zum „Player of the Season“.

    Voting läuft bis Donnerstagabend

    Die Abstimmung beginnt am heutigen Montag, 4. Mai 2026, und läuft bis Donnerstag, 7. Mai 2026, um 23.59 Uhr. Die weiteren Kandidaten sind Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Dayot Upamecano (alle FC Bayern München), Gregor Kobel, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund) und Luka Vušković (Hamburger SV).

    Wer am Ende tatsächlich der „Player of the Season“ wird, entscheiden eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Die offizielle Bekanntgabe des „Spielers der Saison“ findet zeitnah nach dem Voting durch die DFL und EA Sports statt.

    Abstimmen und Angelo Stiller zum „Player of the Season“ wählen

  • Durchziehen bis zum Schluss

    Der Wille kann den Unterschied machen. Der VfB zeigt in Hoffenheim eine Mentalität, die auch für die letzten zwei Bundesliga-Partien sehr bedeutsam sein kann.

    Hin und her, hoch und runter. Das Remis des VfB am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (3:3) bleibt als rasantes Bundesliga-Spiel in Erinnerung. Und aus Sicht der Jungs aus Cannstatt sind auch am Tag danach einige Szenen besonders präsent: Die Aufholjagd, die der eingewechselte Tiago Tomás in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich belohnte. Die Paraden von Alexander Nübel, die den VfB im Spiel hielten. Der Support der mindestens 10.000 mitgereisten Fans, die den Club aus Cannstatt leidenschaftlich unterstützten. Der Unterhaltungswert im 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel des VfB war hoch.

    Sebastian Hoeneß: „Eine sehr schwierige Aufgabe“

    Das wirkt sich zwangsläufig auf die Bewertung des Auftritts aus. „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben“, sagt Sebastian Hoeneß. Der VfB kam gut in die Begegnung herein, glich nach dem Rückstand rasch aus, ließ die TSG anschließend jedoch zu oft gewähren. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben“, sagt der Cheftrainer: „Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen.“ Doch die Jungs aus Cannstatt zeigten im Verlauf des zweiten Abschnitts eine andere Haltung, hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und wiesen ihre Comeback-Qualitäten erneut nach.

    Bis zum Schluss glaubten sie an den Punktgewinn – und tatsächlich gelang der 17. Zähler nach Rückstand. Nur der FC Bayern (29 Punkte) und der SC Freiburg (19 Punkte) schaffen dies ligaweit noch häufiger. „Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben“, sagt Sebastian Hoeneß und lobt die Mentalität seiner Mannschaft. Das sah Fabian Wohlgemuth ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Fantastische Energie- und Willensleistung“

    „Eine fantastische Energie- und Willensleistung hat zu dem Punkt geführt, mit dem wir diesmal gut leben können“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Wir haben gegenüber Hoffenheim die Ausgangslage gehalten und darüber hinaus erfahren, wie intensiv die Spiele gegen direkte Konkurrenten in der finalen Phase der Saison sind und sein werden.“ Damit richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Bundesliga-Saison ist auf der Zielgeraden, noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

    Um den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt, wetteifern insbesondere Bayer Leverkusen als derzeitiger Vierter, der VfB als Fünfter und die TSG Hoffenheim als Sechster. Alle drei Teams haben bislang 58 Punkte gesammelt, nur die Tordifferenz trennt sie voneinander. Und alle drei Teams haben mindestens das Ticket für die UEFA Europa League sicher – logisch, dass nun nach dem i-Tüpfelchen gestrebt wird. Mit seinem Willen und seinen Comeback-Qualitäten ist der VfB gut aufgestellt, auch in den verbleibenden zwei Bundesliga-Aufgaben bis zum Schluss durchzuziehen.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Plötzlich auf Erfolgskurs

    Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:

    Die sportliche Lage

    Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.

    Der Trainer

    Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.

    Die Vorbereiter

    In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.

    Der Dauerbrenner

    Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).

    Die Anführer

    Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.

    Die Historie

    Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.

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  • „Das i-Tüpfelchen draufsetzen“

    Spannendes Tabellenbild, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an das Spiel seines Teams.

    Die Unterstützung wird groß sein. Zahlreiche Fans werden den VfB nach Hoffenheim begleiten. Die Fanszene hat das Motto „Alle in Rot!“ ausgerufen. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die PreZero Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht das Tabellenbild die Begegnung so reizvoll. Beide Teams haben bislang 57 Punkte gesammelt, die Jungs aus Cannstatt als Ligavierter liegen lediglich aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz einen Rang vor der TSG Hoffenheim. Am Samstag, 2. Mai 2026, soll diese Position behauptet werden – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchte der VfB im Kraichgau einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

    Trotz erreichter Ziele bleibt der VfB ambitioniert

    „Es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar, zugleich nehme ich auch eine gewisse Lockerheit bei den Jungs wahr, die in einer solchen Phase ebenso hilfreich ist.“ Der VfB kann die Aufgabe mit Selbstvertrauen annehmen: Mit der bereits feststehenden Qualifikation für die UEFA Europa League und dem erneuten Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind zwei Ziele erreicht. „Wir können unserer Saison das i-Tüpfelchen draufsetzen, indem wir bis zum Schluss auf einem Champions-League-Platz bleiben“, sagt der 43-Jährige. Für die Hoffenheimer gilt das mit Blick auf die Bundesliga gleichermaßen.

    Sebastian Hoeneß findet anerkennende Worte für seinen Trainerkollegen. „Unter Christian Ilzer hat das Team den ‚Turnaround‘ geschafft“, sagt er: „Die TSG zeichnet eine hohe Flexibilität und Intensität aus, zudem ist die Mannschaft auch spielerisch in der Lage, viele Situationen zu lösen.“ Was heißt das für die Jungs aus Cannstatt? Sebastian Hoeneß blickt voraus: „Wir brauchen eine Top-Leistung – mit Konzentration, Schärfe und Aktivität. Es wird darum gehen, dass wir an unser Maximum kommen.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Verzichten muss der VfB weiterhin auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger, der sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am 19. April 2026 bei Bayern München (2:4) eine Bauchmuskel-Verletzung zuzog, soll zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ebenso steht Ameen Al-Dakhil kurz vor einer Rückkehr ins Teamtraining – eine Option für das Auswärtsspiel am Samstag ist der Verteidiger ebenfalls noch nicht.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt

    Der Mittelfeldspieler zählt zu den elf Gewinnern der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführten Wahl.

    Vor rund zwei Wochen durfte abgestimmt werden, nun steht das „Team of the Season“ fest, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports traditionell im Saisonfinale zur Wahl stellt. Mit dabei ist auch Angelo Stiller, der sich über seine erstmalige Wahl in die Elf freuen darf. Bereits im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade eine Nominierung für das „Team of the Season“ erhalten. Nun findet sich mit dem 25-Jährigen erstmals seit zwei Jahren, als es Waldemar Anton und Serhou Guirassy in die Auswahl schafften, wieder ein Spieler des VfB im illustren Kreis des „Team of the Season“. In dieser Spielzeit lief Angelo Stiller bisher in 31 Bundesliga-Spielen auf und steuerte zwei Tore sowie sechs Vorlagen bei.

    Herzlichen Glückwunsch, „Ange“!

    So lief die Wahl zum „Team of the Season“

    Die Entscheidung darüber, welche der 40 Nominierten ins „Team of the Season“ gewählt werden, traf eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Weitere Stuttgarter unter den Nominierten waren Jamie Leweling und Deniz Undav.

  • „Nuancen werden entscheiden“

    Beim VfB hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel am Samstag in Hoffenheim begonnen. Maximilian Mittelstädt erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“.

    Noch drei Partien sind in der Bundesliga zu absolvieren – und für den VfB wird jedes einzelne ein Höhepunkt. Den Anfang vom Saisonfinale bildet am Samstag, 2. Mai 2026, die Auswärtsbegegnung gegen die TSG Hoffenheim. Beide Teams sind mit 57 Zählern punktgleich, die Jungs aus Cannstatt rangieren aufgrund der um vier Treffern besseren Tordifferenz auf dem vierten Tabellenrang, das Hinspiel endete 0:0.

    „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, Nuancen werden entscheiden“, blickt Maximilian Mittelstädt voraus. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben bei knapp 20 Grad Celsius die Vorbereitung auf den 32. Bundesliga-Spieltag aufgenommen – und mächtig geschwitzt. „Wir werden auch am Samstag alles hereinhauen, es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt der 29-Jährige: „Dabei tut es gut, eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung zu haben, damit wir uns gut auf diese Aufgabe vorbereiten können.“

    Das gesamte Interview mit Maximilian Mittelstädt bei „VfB TV“ schauen:

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  • Erst Regeneration, dann „totaler Fokus“

    Nach einer intensiven Woche inklusive wiederholtem Pokalfinal-Einzug und dem Punktgewinn gegen Bremen richtet sich der Blick beim VfB bereits auf das anstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim – eine wegweisende Partie im Saisonfinale.

    Alle Energie auf dem Platz gelassen, den Ausgleich verdient und weiterhin alles in der eigenen Hand: Auch wenn der VfB sein 1000. Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen nicht mit dem zwölften Heimsieg der Saison krönte, musste sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Spiel wenig vorwerfen lassen. „Wir haben gemischte Gefühle, weil es unser Ziel war, das Spiel zu gewinnen“, äußerte der Cheftrainer nach dem Spiel. „Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten. In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, trotzdem kamen wir zu ein, zwei guten Möglichkeiten.“ Sportvorstand Fabian Wohlgemuth fügte an: „Wir mussten den Fokus und die Schärfe erst wiederfinden.“

    „Wir können mit dem Punkt leben“

    Nach dem Gegentreffer übernahm der VfB nach und nach das Heft des Handelns und entwickelte gerade nach der Pause hohen Druck auf die Gäste aus dem hohen Norden. Der Ausgleichstreffer von Ermedin Demirovic nach der feinen Hereingabe von Bilal El Khannouss war folgerichtig, auch wenn die Bremer über das ganze Spiel hinweg gut organisiert auftraten und wenig zuließen. „In der zweiten Halbzeit waren wir die dominante Mannschaft – ohne zwingend genug Torchancen“, fasste Fabian Wohlgemuth zusammen, sagte zum Ausgang des Spiels aber auch: „Wir können mit dem Punkt leben.“

    Wegweisendes Topspiel vor der Brust

    Am Ende einer intensiven Woche steht für den VfB neben dem wiederholten Einzug ins DFB-Pokalfinale auch weiterhin Platz vier in der Bundesliga – und damit alle Chancen auf die Qualifikation für die UEFA Champions League. „An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist es, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten“, blickte Torschütze Ermedin Demirovic kämpferisch auf die anstehende Ausgabe im Kraichgau, bei der auch diesmal zahlreiche Weiß-Rote erwartet werden: „Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden. Wir wissen, um was es dort geht.“

    Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß schwörte auf die bedeutsame Partie bei der derzeit fünftplatzierten TSG ein: „Das ist ein schönes Spiel und da freuen wir uns drauf. Natürlich hätten wir das Spiel gerne mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Jetzt ist es so, dass wir dieses Spiel aus der Position des vierten Platzes spielen werden. Es wird jetzt wichtig sein, zu regenerieren, die Köpfe freizubekommen – und dann werden wir sehr heiß sein."

  • Die Matchfacts zum Traditionsduell

    Zum vorletzten Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Spielzeit gastiert am Sonntagnachmittag der SV Werder Bremen in der MHP Arena. Das 114. Bundesliga-Duell beider Clubs ist für beide von großer Bedeutung im Saison-Endspurt.

    Die Top 3 zu VfB gegen Werder Bremen:

    • Beim 4:0 im Hinspiel feierte der VfB seinen höchsten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
    • In Jovan Milosevic kommt am Sonntag ein Leihspieler des VfB „nach Hause“.
    • Nur zwei Begegnungen gab es in der Bundesliga-Historie noch öfter.

    Blick zurück: Eindrucksvoller Hinrunden-Sieg

    Der VfB und Werder Bremen treffen zum 114. Mal im Oberhaus aufeinander, nur die Paarungen Bayern gegen Bremen (118 Spiele) und Bayern gegen Gladbach (116 Spiele) gab es in der Bundesliga-Historie öfter. Vergangene Saison verloren die Jungs aus Cannstatt zu Hause mit 1:2 gegen Werder, zwei Bundesliga-Heimpleiten in Folge gab es für den VfB aber noch nie gegen die Grün-Weißen. Im Übrigen ist es das 1000. Bundesliga-Heimspiel für den VfB. Bislang erreichten diesen Meilenstein nur der FC Bayern (1.037 Spiele) und der kommende Gegner Werder Bremen (1.033).

    Im Dezember 2025 feierte der VfB beim 4:0 im Weserstadion den höchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison. Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Deniz Undav und Chris Führich trafen für die Jungs aus Cannstatt.

    Wiedersehen: Leihspieler kehrt heim

    In Jovan Milosevic kehrt am Sonntagnachmittag ein derzeit ausgeliehener Spieler des VfB an seinen „Stamm-Arbeitsplatz“ zurück. Im Winter war der 20-jährige Stürmer nach dem Ende seiner einjährigen Leihe zu Partizan Belgrad kurzzeitig nach Bad Cannstatt zurückgekehrt, ehe er nach Bremen weiterzog. Für die Norddeutschen steuerte er in elf Einsätzen drei Tore sowie eine Vorlage bei.

    Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.

    In Form I: Bremer Serie unter neuem Coach

    Der SV Werder Bremen gewann vier seiner letzten sieben Bundesliga-Spiele (dazu drei Niederlagen) und holte dabei genauso viele Punkte wie aus den vorherigen 17 Partien. Auswärts gelangen den Bremern aber nur zwei Siege in den letzten 13 Gastspielen im Oberhaus (drei Remis, acht Niederlagen) – diese aber immerhin innerhalb der vergangenen drei Partien.

    In Form II: Heimmacht VfB

    Fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gewann der VfB Stuttgart, einzige Ausnahme war das 0:2 gegen Borussia Dortmund Anfang April. In diesem Zeitraum seit dem 20. Spieltag holte kein Team mehr Heimpunkte im Oberhaus als der VfB (15, so viele wie Bayern München).

    Schwache Ausbeute gegen die Top-Teams: Bremen unter Zugzwang

    Gegen Teams, die vor dem Spieltag auf den ersten fünf Plätzen der Tabelle standen, verlor der SV Werder Bremen bisher alle sechs Spiele dieser Bundesliga-Saison und ist als ligaweit einziges Team in solchen Vergleichen punktlos. Dabei schossen die Bremer nur ein Tor (wie sonst nur Gladbach).

    Personal: Ein Ausfall, drei Sperren drohen

    Beim VfB fehlt Finn Jeltsch aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei vier Gelben Karten.

    Nach ihrer jeweils zuletzt kassierten fünften Gelben Karte muss der SV Werder Bremen auf Marco Grüll und Leonardo Bittencourt verzichten.

    Schiedsrichteransetzung: Erster Einsatz für Dingert

    Christian Dingert (SR), Benedikt Kempkes (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Christian Dingert pfeift erstmals in dieser Spielzeit ein VfB-Spiel.

    Zuschauer: Traditionsduell vor Traumkulisse

    Das Heimspiel gegen Werder Bremen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Wetter: Sommer in Bad Cannstatt

    Am Sonntagnachmittag werden Temperaturen um die 19°C erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

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