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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Ein unglaubliches Spiel“

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert das 3:3-Remis in Hoffenheim. Auch Kapitän Atakan Karazor, Torschütze Ermedin Demirovic und Torhüter Alexander Nübel äußern sich. Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben. Die Partie hatte zunächst wenige Torchancen zu bieten. Nach dem Gegentreffer kamen wir schnell zurück, mussten aber nach einem Standard den erneuten Rückstand hinnehmen. Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben. Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen. Wir haben verkürzt, sind ‚am Leben geblieben‘, haben gefightet und immer an den Ausgleich geglaubt. Die Haltung war eine andere als in der ersten Halbzeit. Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben. Zugleich nehmen wir Aspekte aus der Partie mit, an denen wir arbeiten möchten.“

    Atakan Karazor: „Ich bin sehr froh, dass wir noch den einen Punkt geholt haben. Die Mannschaft hat große Moral gezeigt. Zugleich bin ich traurig, dass ich meinem Team im Endspurt in den beiden verbleibenden Partien wahrscheinlich nicht direkt auf dem Rasen helfen kann. Es war eine Rote Karte, das war mir auf dem Feld sofort klar, daher bin ich auch direkt auf Fisnik (Asllani, Anm. d. Red.) zugegangen und habe mich bei ihm entschuldigt. Es war überhaupt keine Absicht dabei und er hat mir sofort signalisiert, dass er das weiß.“

    Ermedin Demirovic: „Am Ende ist es ein ganz wichtiger Punkt, der nochmals etwas freisetzen kann für den Endspurt in der Bundesliga. Wir haben uns den Ausgleich erarbeitet und bis zum Schluss daran geglaubt. Hoffenheim war aggressiv gegen den Ball und trat stark auf – wir haben es immer wieder geschafft, zurückzukommen. Auf diese Mentalität unserer Mannschaft bin ich sehr stolz. Hinzu kommt, dass uns ‚Alex‘ (Torwart Alexander Nübel, Anm. d. Red.) zwei-, dreimal mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat. Das war ein ganz wichtiger Grund, weshalb uns am Ende noch der Punktgewinn gelang.“

    Alexander Nübel: „Am Ende sind wir mit dem Punkt zufrieden. Es war eine Willensleistung, mit der wir uns den einen Zähler erkämpft haben. In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gezeigt, uns fiel es schwer, in die Partie hereinzukommen und wir bekamen nicht so richtig das umgesetzt, das wir uns vorgenommen hatten. Der Trainer hat klare Worte in der Pause gefunden. Die zweite Halbzeit lief besser: Wir haben eine enorme Mentalität in unserem Spiel gehabt und vielen Widerständen getrotzt. Der Punkt tut natürlich gut – es ist sehr eng in der Tabelle, aber wir sind weiterhin komplett im Rennen. Dennoch werden wir ein paar Aspekte des heutigen Spiels aufarbeiten müssen. Die Standards müssen und können wir besser verteidigen – das werden wir gemeinsam wieder hinbekommen.“

    Christian Ilzer, Cheftrainer der TSG Hoffenheim: „Wir haben gegen eine Top-Mannschaft gespielt – und selbst ebenfalls ein Top-Spiel abgeliefert. Mein Team hat sehr viel gezeigt, das mir gefallen hat: die Intensität, die Power, die Dynamik. Wir hätten gerne gejubelt und unsere Leistung mit einem Sieg gekrönt, aber Stuttgart hat einfach eine enorme Qualität. Das Rennen um die Plätze für die Champions League bleibt heiß.“

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • VfB behauptet Rang vor der TSG

    Vielen Widerständen getrotzt und am Ende einen Punkt erkämpft. In einer rasanten Bundesliga-Partie in Hoffenheim kommt Stuttgart immer wieder zurück. Der Spielbericht:

    Der Spielverlauf:

    Als die Jungs aus Cannstatt kurz vor Anpfiff auf den Rasen liefen, blickten sie auf eine rote Wand. Die mitgereisten Fans – mindestens 10.000 waren dabei – sorgten am 32. Bundesliga-Spieltag für eine gewisse Heimspiel-Atmosphäre beim Auftritt bei der TSG Hoffenheim. Der Tabellenvierte gastierte beim Fünften. „Es ist eine ganz wichtige Partie für uns“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß zuvor gesagt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar.“ Im Vergleich zum vergangenen Match am Sonntag gegen Werder Bremen (1:1) veränderte er seine Startelf auf fünf Positionen. Kapitän Atakan Karazor sowie Jeff Chabot, Josha Vagnoman, Ramon Hendriks und Chris Führich begannen – Maximilian Mittelstädt, Dan-Axel Zagadou, Lorenz Assignon, Chema und Tiago Tomás nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?

    Der VfB hatte Ballbesitz, versuchte, rasch seine Struktur zu finden – doch das Tor erzielte Hoffenheim. Mit der ersten Aktion brachte Andrej Kramaric die Gastgeber mit 1:0 in Führung (7. Minute, siehe „Die Tore“). Stuttgarts Antwort folgte prompt: Chris Führich zwang TSG-Torwart Oliver Baumann zu einer Glanzparade (9.). Die Partie hatte von Beginn an Schärfe und Intensität. Und anschließend den ersten Grund zum Jubeln für die mitgereisten VfB-Fans: Chris Führich erzielte aus spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich (20.). Die Ereignisdichte blieb hoch.Bazoumana Touré brachte die Kraichgauer abermals in Führung – 1:2 aus Sicht des VfB (24.), der durch einen Kopfball von Deniz Undav prompt reagierte (26.). In Summe stellte es weitestgehend eine Begegnung auf Augenhöhe dar, in der sich Hoffenheim oftmals die „zweiten Bälle“ sicherte – bitter, dass die Jungs aus Cannstatt zurücklagen.

    Tore, Pfosten, Platzverweis – viel los in Hoffenheim

    Mit Verlauf der ersten Halbzeit bremsten immer wieder Nickligkeiten den Spielfluss. Ein Abschluss von Bilal El Khannouss geriet zu unplatziert (42.). Vor dem Pausenpfiff konnte das Team mit dem roten Brustring den 1:2-Rückstand nicht mehr korrigieren. Mit Beginn des zweiten Abschnitts verzeichneten Jamie Leweling und Deniz Undav die ersten Gelegenheiten für den VfB (46./48.) – dazwischen hatte Luca Jaquez aufmerksam gegen Hoffenheims Fisnik Asllani geblockt. Die TSG nutzte anschließend einen Konter und erhöhte durch Andrej Kramaric auf 3:1 (50.). Der direkte Anschlusstreffer durch Jamie Leweling wurde von Schiedsrichter Sascha Stegemann aufgrund von Abseits zurückgepfiffen (52.). Auf der Gegenseite setzte TSG-Offensivakteur Tim Lemperle einen Flachschuss an den Pfosten (55.). Es ereignete sich viel – doch konnte der VfB nochmal herankommen?

    Ja. Der eingewechselte Ermedin Demirovic verkürzte, nur noch 2:3 aus Sicht der Jungs aus Cannstatt (64.). Doch sie mussten fortan mit zehn Mann agieren, da Atakan Karazor nach einem Foul an Hoffenheims Fisnik Asllani die Rote Karte sah – bei dem fälligen Freistoß scheiterte Albian Hajdari am Pfosten (69.). Anschließend hielt Alexander Nübel den VfB im Spiel, parierte gegen TSG-Mittelfeldprofi Wouter Burger (75.) sowie später gegen Bazoumana Touré (86.). Stuttgart probierte viel, aber zwingende Torchancen wusste die TSG zu verhindern – bis in die Nachspielzeit: Mit der letzten Aktion sorgte der eingewechselte Tiago Tomás für den 3:3-Ausgleich (90.+6).

    Was für eine Willensleistung, die den VfB nach 32 Bundesliga-Spieltagen vor der TSG Hoffenheim hält. Da Bayer Leverkusen das Samstagabend-Spiel gegen Leipzig (4:1) gewann, steht der Club aus Cannstatt im Gesamtklassement derzeit auf Rang fünf. Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim haben jeweils 58 Punkte vorzuweisen, lediglich das Torverhältnis macht den Unterschied.

    Die Tore:

    1:0 – 7. Minute: Einen Einwurf Hoffenheims bekommt die VfB-Defensive im Strafraum nicht geklärt. Der Ball landet bei TSG-Angreifer Andrej Kramaric, der aus fünf Metern zur Führung für die Gastgeber trifft.

    1:1 – 20. Minute: Der VfB führt einen Freistoß in der eigenen Hälfte schnell aus. Chris Führich und Ramon Hendriks spielen Doppelpass – erstgenannter schließt aus spitzem Winkel ab und trifft ins kurze Eck.

    2:1 – 24. Minute: Etwas glücklich geht Hoffenheim erneut in Führung. Nach einem Eckball hält Bazoumana Touré aus 14 Metern drauf. An vielen, vielen Beinen im Strafraum vorbei landet der Ball im Netz.

    3:1 – 50. Minute: Die TSG kontert im eigenen Stadion. Bazoumana Touré serviert vom linken Flügel präzise in den Strafraum – dort ist Andrej Kramaric mitgelaufen und vollstreckt. Keine Abwehrchance für Alexander Nübel.

    3:2 – 64. Minute: Erneut gelingt das Tor nach einem Konter, diesmal ist es der VfB, der das Spiel schnell macht. Chris Führich schickt Jamie Leweling, der anschließend Ermedin Demirovic bedient. Der Stürmer trifft aus Nahdistanz.

    3:3 – 90.+6 Minute: Es ist eine Willensleistung. Erst scheitert Angelo Stiller an TSG-Torwart Oliver Baumann, doch Tiago Tomás reagiert am schnellsten und drückt den Abpraller über die Linie. Der Ausgleich!

    Die Besonderheiten:

    Historie. Der nächste geschichtsträchtige Meilenstein ist erreicht. Nachdem der VfB vor einer Woche sein 1000. Bundesliga-Heimspiel absolviert hatte, folgte nun die 1000. Bundesliga-Auswärtspartie in der Clubgeschichte. Wer 1000 und 1000 addiert, stellt fest, dass es somit zugleich die 2000. Bundesliga-Begegnung des VfB war.

    Support. Mindestens 10.000 Fans hatten den VfB nach Sinsheim begleitet und sorgten für eine starke Unterstützung. Dank des von der Fanszene ausgerufenen Mottos „Alle in Rot nach Sinsheim!“ herrschte auch optisch ein beeindruckendes Bild in der PreZero Arena.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Die Null steht auch in Bochum

    Nach einer chancenarmen ersten Hälfte nutzen die VfB Frauen ihre Möglichkeiten in Hälfte zwei besser und fahren einen verdienten 2:0-Erfolg in Bochum ein.

    Spielbericht:

    Lediglich eine Änderung nahm Cheftrainer Nico Schneck im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den SV Meppen vor. Linette Hofmann, die unter der Woche ihren Vertrag um ein Jahr verlängert hatte, startete von Beginn an für Leonie Schetter, die erkältungsbedingt ausfiel. Auch Rosa Rückert war aufgrund von Sprunggelenksproblemen nicht mit von der Partie, Lenelotte Müller und Emma Babic fehlten aufgrund ihrer Abiturvorbereitungen, Muriel Dürr ist dieser Tage bei der U17-Europameisterschaft.

    Chancenarme erste Hälfte

    Nach einer ereignisarmen Anfangsphase waren es die VfB Frauen, die sich erstmals dem gegnerischen Gehäuse annäherten. Der Abschluss von Dafina Redzepi (21.) aus der zweiten Reihe rauschte jedoch rechts am Tor vorbei. Im direkten Gegenzug tauchten dann auch die Bochumerinnen erstmals gefährlich vor VfB-Keeperin Kiara Beck auf. Doch auch der Schussversuch von Nina Lange verfehlte das Tor knapp (22.). Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein Mittelfeld-Fight ohne weitere gefährliche Torraumszenen, lediglich in der Schlussphase musste Kiara Beck nochmal zupacken (45.). Zur Pause stand die Null jedoch auf beiden Seiten.

    Beuschlein und Billa trafen vor 2.003 Zuschauern

    Mit dem Seitenwechsel brachte Chefcoach Nico Schneck auch direkt zwei frische Offensivkräfte ins Spiel: Jana Beuschlein und Julia Glaser ersetzten Haruka Osawa und Linette Hofmann. Die erste Möglichkeit gehörte den Mädels aus Cannstatt, als Nicole Billa die Führung beinahe auf dem Fuß hatte. VfL-Keeperin Kari Närdemann hielt die Kugel jedoch per Fußabwehr stark (49.), so auch beim folgenden Abschluss von Julia Glaser (55.). Die VfB Frauen erhöhten den Druck weiter und belohnten sich nach der Stundenmarke schließlich mit der 1:0-Führung durch Jana Beuschlein (siehe: „die Tore“). Da die Gastgeberinnen jedoch auch immer wieder Nadelstiche setzten, war der zweite Treffer enorm wichtig, den Nicole Billa schließlich traumhaft in der 74. Minute nachlegte. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend, als Bochum nach einer Ecke die Kugel an den Pfosten setzte (83.) – am Ergebnis änderte das jedoch nichts mehr.

    Die Tore:

    60. Minute:Tolle Kombination der beiden frischen Kräfte. Julia Glaser setzt Jana Beuschlein in Szene, die an der rechten Strafraumkante nicht angegriffen wird und die Kugel sauber und platziert im langen Eck unterbringt. So wichtig!

    74. Minute: Klasse Vorarbeit von Dafina Redzepi, die im Fight um den Ball nicht lockerlässt. Nicole Billa zieht einfach mal ab, trifft die Kugel aus der Distanz perfekt und netzt oben links in den Winkel zum 2:0 ein. Kategorie Traumtor!

    Die Besonderheit:

    Ganz besonderer Moment in der Schlussphase: Anja Selensky feierte in der 90. Minute ihr Comeback nach 19-monatiger Verletzungspause. Die Mittelfeldspielerin wurde für Tamar Dongus eingewechselt.

    So spielte der VfB:1 Beck – 2 Hofmann, 7 Redzepi, 8 Rall, 16 Hechler, 19 Hirano, 26 Billa, 28 Wichmann, 32 T. Dongus, 33 F. Dongus (C), 79 Osawa

    Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 4 Schäfer, 5 Temaj, 9 Glaser, 10 Selensky, 13 Kopp, 20 Beuschlein, 29 Meßmer, 30 J. Castor

    Das nächste Spiel:

    Am kommenden Sonntag, 10. Mai, empfangen die VfB Frauen den VfL Wolfsburg II im letzten Heimspiel der Saison. Anpfiff auf dem PSV-Sportgelände ist um 14 Uhr. Jetzt Tickets sichern!

  • Als der Brustring Gesellschaft bekam

    Im fünften Teil der Artikelserie zur Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ dreht sich alles um das Thema Sponsoren. Im Mittelpunkt steht der Stoff, auf dem 1976 erstmals ein Trikotsponsor zu sehen war.

    Trikotwerbung ist im Profifußball heute allgegenwärtig. Über mehr als fünf Jahrzehnte stand der Brustring beim VfB Stuttgart jedoch ganz für sich. Schlicht und frei von jeder Aufschrift prägte er die Trikots als unverkennbares Symbol des Clubs. Begleitet wurde er nur vom Vereinswappen. Werbung war auf der Brust laut Reglement nicht erlaubt.

    Erst in den 1970er-Jahren begann sich die Fußballwelt zu verändern. Eintracht Braunschweig sorgte 1973 als erster Bundesligist mit einem Sponsor auf dem Trikot für ein Novum. Der VfB hielt dennoch zunächst weiter an seinem puren Brustring fest.

    Ein Begleiter für den Brustring

    Ein Umdenken war im Jahre 1975 erforderlich: Der Bundesliga-Abstieg stellte den Club aus Cannstatt vor wirtschaftliche Herausforderungen. So betrat der VfB in der Saison 1976/1977 schließlich Neuland: Mit dem Textilunternehmer Werner Nestle, Inhaber von Frottesana und bekennender VfB-Fan, fand der Brustring erstmals Gesellschaft.

    Die Trikotausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die noch bis zum 10. Mai 2026 im Schauspiel Stuttgart zu sehen ist und gemeinsam mit dem heutigen Hauptsponsor LBBW realisiert wurde, widmet dem Thema Sponsoren einen eigenen Themenblock. Zwei Vitrinen präsentieren die Sponsorenhistorie auf den VfB-Trikots.

    Ein verwunderlicher Auftakt

    Der Einstand des neuen Trikotsponsors Frottesana verlief ungewöhnlich. Beim ersten Saisonspiel fehlte der Brustring auf den Jerseys komplett, stattdessen prangte allein der Sponsorenname auf der Brust der Spieler. Ein Anblick, der die Zuschauer und Fans verwunderte. Doch bereits eine Woche später kehrte der Brustring zurück - mit Vereinswappen und Frottesana‑Logo.

    Diese neue Kombination erwies sich als erfolgreich: Ein 2:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt markierte an diesem Tag den Beginn einer starken Phase, die schließlich in der Meisterschaft der 2. Bundesliga Süd und dem direkten Wiederaufstieg resultierte. Frottesana blieb noch bis 1979 Trikotsponsor des VfB.

    Acht von elf Trikotsponsoren mit Wurzeln in Baden-Württemberg

    Seit nun 49 Jahren stehen Brustring, Vereinswappen und Sponsorenlogo Seite an Seite auf den Jerseys. In den vergangenen Jahrzehnten begleiteten insgesamt elf Unternehmen den Club als Trikotsponsoren, acht davon mit Wurzeln in Baden-Württemberg.

    Ob Brauerei, Molkerei, Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen oder Finanzdienstleister: Die Logos auf dem Brustring standen stets für ihre Zeit und begleiteten sportliche Höhepunkte ebenso wie Phasen des Umbruchs. Mit ihnen wurden Deutsche Meisterschaften gefeiert, Pokale gewonnen und internationale Erfolge erzielt.

    Ein neues Kapitel auf dem Brustring

    Seit dem 1. Juli 2025 ist die LBBW offiziell ein Teil des traditionsreichen und nunmehr 100 Jahre alten Brustrings. Ein starkes Zeichen des VfB und seines neuen Hauptsponsors für die Region und eine langfristige Partnerschaft, die auf und neben dem Platz verbindet.

    Die LBBW feierte bereits am 24. Mai 2025 ein überaus erfolgreiches Debüt auf dem Brustring, als der VfB in diesem Trikot den DFB-Pokal gewann. Und auch die aktuelle Saison steht unter einem guten Stern.

    Die Trikothistorie zeigt: Der Brustring ist nicht nur das spezifische Merkmal des Clubs aus Cannstatt, sondern auch eine Bühne. Für wirtschaftliche Partnerschaften, für Vertrauen und für eine Erfolgsgeschichte, die seit fast fünf Jahrzehnten ununterbrochen weitergeschrieben wird.

    Ausstellung noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, besuchen

    Ort: Die Ausstellung befindet sich im Schauspiel Stuttgart. Die Adresse lautet: Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.

    Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Samstagen ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchbar.

    Eintritt: Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Spende zugunsten der VfB Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

  • Herzlichen Glückwunsch, Bernd Förster!

    Der ehemalige VfB-Spieler feiert an diesem Sonntag seinen 70. Geburtstag. Der VfB wünscht ihm alles Gute!

    Unbändiger Einsatz und kompromisslose Zweikampfführung. Mit diesen Tugenden ausgestattet, hat sich der Jubilar seinen festen Platz in den VfB-Geschichtsbüchern gesichert. Während seine ehemaligen Gegenspieler sich nicht so gerne an ihn erinnern dürften, ist er seinen damaligen VfB-Teamkollegen sowie den VfB-Fans indes bis zum heutigen Tag in bester Erinnerung geblieben.

    Abwehrrecke mit Spielmacherqualitäten

    Der für seine Spielmacherqualitäten gerühmte Abwehrrecke war nach Stationen beim SV Waldhof Mannheim und dem FC Bayern München im Jahr 1978 vom 1. FC Saarbrücken auf den Cannstatter Wasen gewechselt und trug hier über acht Jahre hinweg das Trikot mit dem roten Brustring. Zusammen mit seinem Bruder Karlheinz bildete er beim VfB in dieser Zeit ein bis heute ebenso unvergessenes wie schier unüberwindbares weiß-rotes Defensivbollwerk. Der Europameister von 1980 und WM-Zweite von 1982 feierte sodann in der Saison 1983/1984 seinen größten Erfolg, als er mit seinen Mannschaftskollegen die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte.

    Bernd Förster absolvierte 222 seiner insgesamt 291 Einsätze im deutschen Fußball-Oberhaus für den VfB. Nach insgesamt 270 Pflichtspielen für den Club aus Cannstatt, indenen er 22 Treffer erzielen konnte, zwang ihn eine schwere Knieverletzung zu Beginn der Saison 1985/1986 schließlich dazu, seine glanzvolle Karriere im Alter von 29 Jahren frühzeitig zu beenden.

    Aktives Mitglied der VfB-Traditionself

    Bernd Förster, langjähriges und nach wie vor aktives Mitglied der VfB-Traditionself, feiert am heutigen Sonntag seinen 70. Geburtstag. Der VfB wünscht seiner Vereinslegende alles Gute für das neue Lebensjahr und bedankt sich für seinen stets vorbildlichen Einsatz.

  • Mit Derbysieg ins Halbfinale

    Die U17 lässt im Viertelfinale auch dem Karlsruher SC keine Chance, gewinnt souverän mit 6:0 und zieht völlig verdient ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein.

    „Ich bin überglücklich. Das Ergebnis ist phänomenal“, sagt U17-Trainer Daniel Jungwirth nach dem fulminanten 6:0-Debysieg der U17 gegen den Karlsruher SC im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Bei strahlendem Sonnenschein auf Platz 1 waren die Jungs aus Cannstatt von Beginn an die aktivere Mannschaft und drückten den Gegner in die eigene Hälfte. Der Karlsruher SC setzte auf einen tiefen Abwehrblock und ließ den VfB bis zum Strafraum kommen. Es war Geduld gefordert - und die zeigten die Jungs mit dem Brustring auch.

    In den ersten Spielminuten wurde der VfB hauptsächlich über Distanzschüsse gefährlich, ehe Felix Neunhoeffer in Minute 27 mit einem gefühlvollen Flankenball William Recupero fand, der mit dem Kopf ins lange Eck einnetzte. Nach dem verdienten Führungstreffer waren die Gäste gefordert, dennoch spielte weiterhin nur der VfB. Nach einem Ballverlust des KSC in der 35. Minute schalteten die Schwaben schnell um. Ali Aydin fand über die linke Seite Brayann Kenmoe, der den Ball zum 2:0 nur noch einschieben musste. Auch danach machte der VfB weiter Druck: In der 44. Minute fiel ein langer Ball von Tom Brenner auf die Füße von Malik Mosrati, der den Ball perfekt verarbeitete und flach ins lange Eck beförderte. Das 3:0 war gleichzeitig der Pausenstand.

    VfB lässt nicht nach

    Auch in den zweiten 45 Minuten zeigte sich der VfB weiter spielfreudig. Ali Aydin setzte sich in Minute 51 einmal mehr über die linke Seite durch und fand im Rückraum mit Malik Mosrati einen Abnehmer, der den Ball zum 4:0 ins Netz beförderte und damit einen Doppelpack schnürte. Das Jungwirth-Team erhöhte nach einer knappen Stunde sogar auf 5:0. Der eingewechselte Kian Speidel kam im Mittelfeld an den Ball, trieb den Ball bis zum Strafraum und legte quer auf den Torschützen Arlind Thaqi (62.). Den Schlusspunkt setzte Enrico Wiehle mit einem Distanzschuss in der 89. Spielminute.

    Neben der beeindruckenden Offensivleistung seiner Mannschaft hob Trainer Daniel Jungwirth auch die defensive Kompaktheit seines Teams hervor: „Wir haben hinten so gut wie nichts zugelassen. Die Jungs haben das mittlerweile verinnerlicht.“ Schöner Nebeneffekt: Durch den Derbysieg hat die U17 einen neuen vereinsinternen Rekord aufgestellt. Das Team ist seit mittlerweile 26 Pflichtspielen ungeschlagen. Bereits am kommenden Wochenende steht für den VfB das Halbfinale an. Den Gegner ermitteln am Sonntag der 1. FC Köln und der FC Augsburg.

  • U21 feiert Kantersieg gegen Essen

    Die U21 besiegt Rot-Weiss Essen vor 3.350 Zuschauern klar mit 6:1. Nico Sessa traf doppelt, Jeremy Arévalo gar dreifach.

    Das Spiel:

    Im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Havelse in der Vorwoche brachte Nico Willig beim Heimspiel gegen Essen drei Neue in der Startformation. Alexander Groiß und Max Herwerth bildeten die Innenverteidigung anstelle von Tim Köhler und Dominik Nothnagel. Dazu ersetzte Justin Diehl im linken offensiven Mittelfeld Abdenego Nankishi.

    Beide Mannschaften tasteten sich in den Anfangsminuten erst einmal ab, so dass große Chancen zunächst ausblieben. Erst nach zwölf Minuten näherte sich Mirza Catovic als Erster dem gegnerischen Gehäuse an, sein Linksschuss strich am Kasten vorbei. Auf der anderen Seite war ein Abschluss von Ruben Reisig von ähnlicher Qualität. Ein Sololauf von Nico Sessa brachte der U21 dann Mitte der ersten Hälfte einen berechtigten Strafstoß ein, da ihm Reisig in die Hacken gelaufen war. Der Gefoulte trat selbst an und traf zum 1:0 unter die Latte. Sein Gegenüber Jerik von der Felsen zeigte wenig später dann sein ganzes Können, als er einen Versuch des Japaners Kaito Mizuta erstklassig parierte. Nico Willig musste nach knapp einer halben Stunde indes schon wechseln. Für Alexander Groiß ging es verletzungsbedingt nicht mehr weiter. Er wurde durch Tim Köhler ersetzt. Die Chance auf ein zweites VfB-Tor ließ Justin Diehl nach klasse Vorarbeit von Noah Darvich dann in Minute 35 liegen, als er freistehend die Kugel drüber setzte. Bereits in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs sollte dann doch noch der zweite Treffer fallen. Nico Sessa bekam in halbrechter Position keinen Gegnerdruck und zirkelte die Kugel sehenswerte ins linke obere Eck zum 2:0-Pausenstand.

    Die Rot-Weißen erhöhten in der zweiten Hälfte etwas die Schlagzahl, während die U21 tief und kompakt verteidigte. So ergaben sich Räume für Konter, die zunächst von den Gästen noch unterbunden wurden. In Minute 56 hieß es dann aber doch 3:0. Noah Darvich spielte über rechts gekonnt Jeremy Arevalo frei, der vor Golz cool blieb, einen Haken schlug und dann eiskalt vollendete. Essen war danach von der Rolle und ein Fehler von Kapitän Schultz leitete wenig später gar den vierten VfB-Treffer ein. Der kurz zuvor eingewechselte Mohamed Sankoh hatte freie Bahn und ließ Golz abermals keine Chance. Bei einem weiteren Konter der U21 erhöhte der VfB. Yanik Spalt schickte Jeremy Arevalo steil, der locker zum 5:0 einschob. Essen war auch danach defensiv anfällig und bot große Räume, die abermals Jeremy Arevalo in der 82. Minute zum sechsten VfB-Treffer nutzte. Bereits in der Nachspielzeit gelang den Gästen dann doch noch ein Tor. Jaka Cuber Potocnik musste eine Hereingabe von Kelsey Owusu nur noch zum 6:1-Endstand einschieben. Am Ende durfte nicht nur das Team von Nico Willig über den Kantersieg jubeln, sondern auch der VfL Osnabrück, der nach der Essener Niederlage als erster Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht.

    Die Tore:

    24. Minute: Nico Sessa holte per Solo einen Foulelfmeter heraus, den der Linksfuß anschließend zur Führung im Tor der Gäste versenkte. Essens Keeper Golz war zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

    45.+1 Minute: Ein Treffer der Marke Tor des Monats gelang Nico Sessa in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Er zirkelte in halbrechter Position den Ball sehenswert zum 2:0 ins linke obere Toreck.

    56. Minute: Noah Darvich spielte von der rechten Seite einen gut getimten Pass ins Zentrum zu Jeremy Arevalo, der vor Golz ruhig blieb, den Keeper ins Leere laufen ließ und dann zum 3:0 einschob.

    62. Minute: Ein missglückter Rückpass von Essens Kapitän Schultz wurde zur Einladung für Mohamed Sankoh, der freie Bahn hatte und alleine vor Golz überlegt ins rechte untere Eck einschob.

    78. Minute: Bei einem Konter spielte Yanik Spalt genau im richtigen Moment den Ball in die Gasse und fand Jeremy Arevalo, der frei vor Golz wenig Mühe hatte, zum 5:0 zu vollenden.

    82. Minute: Jeremy Arevalo nutzte eine weitere Einladung der Rot-Weißen bei einem Konter zu seinem dritten Treffer des Tages und machte acht Minuten vor Schluss das halbe Dutzend voll.

    90.+3 Minute: Kelsey Owusu dribbelte rechts in den Strafraum und fand mit seinem Zuspiel Jaka Cuber Potocnik, der aus zentraler Position den Ehrentreffer der Essener markierte und Jerik von der Felsen keine Chance ließ.

    Die Trainerstimme:

    „Ich habe heute Nacht nicht von einem 6:1 geträumt. Ich fand, dass wir in der ersten Halbzeit nicht richtig gut mit dem Ball gespielt haben und eher aus wenigen Situationen 2:0 geführt haben. Wir haben eine Sache gut gemacht, wir haben schon sehr gut verteidigt und haben keine einzige Torchance zugelassen. Deswegen war es die Effektivität, die uns auf die Siegerstraße gebracht hat. In der zweiten Hälfte haben wir dann so weiter verteidigt. Dass RWE dann kommen muss und es diese Räume gibt, war klar. Und dass wir die dann so eiskalt alle nutzen, das spricht für uns. Es war ein reifer Auftritt und reif verteidigt, wir haben super umgeschaltet. Mit Ball hätte es ein bisschen besser sein können, aber da schaue ich drüber hinweg“, sagte Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Am vorletzten Spieltag der 3. Liga gastiert die U21 am Samstag, 09. Mai in Rostock. Spielbeginn im Ostseestadion ist um 14.00 Uhr.

    Die Aufstellung:

    Von der Felsen – Olivier (82. Fritschi), Groiß (29. Köhler), Herwerth, Meyer (82. Nankishi)  –  Catovic, Lüers (59. Spalt)  –  Darvich, Sessa, Diehl (59. Sankoh) –  Arevalo.

  • „Bundesliga trifft Basis“ geht in die nächste Runde

    Bei der zweiten Auflage dreht sich alles um das Thema Amateurfußball. Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav haben ihre Heimatvereine besucht. Am Donnerstag, 7. Mai 2026, findet das zugehörige Talk-Format in der MHP Arena statt – gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband.

    Ohne Basis keine Spitze. Der Fußball im Breitensportverein fördert den sozialen Zusammenhalt, vermittelt Werte wie Teamgeist und Fairness und leistet durch ehrenamtliches Engagement einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Zudem ist er das Fundament, auf dem Talente für den Profifußball heranreifen. Gleichzeitig steht der Amateurfußball vor großen Herausforderungen.

    Alexander Wehrle: „Bringen Spitzen- und Breitenfußball zusammen“

    An exakt dieser Schnittstelle setzt die zweite Auflage von „Bundesliga trifft Basis“ an. Das Talk-Format des VfB, das in der vergangenen Saison 2024/2025 mit dem Themenschwerpunkt „Schiedsrichter“ startete, rückt in diesem Jahr den Amateurfußball in den Mittelpunkt. Am Donnerstag, 7. Mai 2026, bringt der VfB verschiedene Sichtweisen und Experten dieses Themas zusammen – ab 17.30 Uhr findet in der MHP Arena ein Talk-Format statt, das gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband realisiert wird.

    Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Einmal mehr bringen wir den Spitzen- und den Breitenfußball zusammen, um ein Zeichen für die enorme Bedeutung der Arbeit an der Basis unseres Sports zu setzen. Als größter Sportverein Baden-Württembergs fühlen wir uns dieser Verantwortung verpflichtet. Ich freue mich, dass nicht nur unsere Profis ihre Heimatvereine besucht haben, sondern wir gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband und der Landespolitik unterschiedliche Themen des Amateurfußballs miteinander diskutieren werden. Mit der Fortsetzung von ‚Bundesliga trifft Basis‘ schaffen wir erneut das passende Format dafür.“

    Vertreter aus Politik, Amateur- und Profifußball diskutieren miteinander

    Bei „Bundesliga trifft Basis“ wird Moderator Tom Bartels drei Profis des VfB begrüßen: Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav haben in den vergangenen Wochen ihre Heimatvereine besucht und berichten von ihren Eindrücken – mit Kai Tietjen vom TSV Achim nimmt zudem der Vorsitzende der Fußballabteilung von Deniz Undavs Heimatverein an der Veranstaltung teil. Zentrale Aspekte des Amateurfußballs werden darüber hinaus von Frank Thumm, Geschäftsführer des Württembergischen Fußballverbandes, vertreten. Die Sichtweise der Politik bringt die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras ein. Mit Alexander Wehrle wird der Vorstandsvorsitzende des VfB die Veranstaltung eröffnen.

  • VfB verlängert Vertrag mit Linette Hofmann

    Linette Hofmann bleibt Weiß-Rot. Der VfB hat den bis ursprünglich 2026 datierten Vertrag mit der Mittelfeldspielerin vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

    Im Juni 2024 entschied sich Linette Hofmann für den VfB. Zuvor hatte sie aufgrund ihres Studiums in den USA für die Hochschulmannschaft der Tennessee Lady Volunteers gespielt. Seitdem absolvierte die Mittelfeldakteurin insgesamt 40 Pflichtspiele für den Club aus Cannstatt, in denen sie vier Tore erzielte. Ihr neues Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2027.

    Ausgebildet bei der TSG Hoffenheim, sammelte die gebürtige Weinheimerin dort wertvolle Erfahrungen in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Darüber hinaus durchlief Linette Hofmann mehrere Auswahlteams auf Landes- und Regionalebene. Für Deutschlands U15 und U19 bestritt die 21-Jährige insgesamt acht Pflichtspiele, zuletzt bei der U19-Europameisterschaft der Frauen 2022.

    Sascha Glass, General Manager Frauenfußball, sagt: „Es freut uns sehr, dass sich Linette entschieden hat, ihren Weg beim VfB weiterzugehen. Sie ist ein wertvoller Charakter auf und neben dem Platz, flexibel einsetzbar und bringt weiterhin großes Entwicklungspotenzial mit.“

    Linette Hofmann sagt:„Ich bin sehr froh, meinen Vertrag beim VfB verlängert zu haben. Ich fühle mich hier äußerst wohl und freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit. Ich bin bereit, weiterhin viel zu investieren, um in meiner Entwicklung die nächsten Schritte zu gehen und unsere Ziele zu erreichen.“

  • Durchziehen bis zum Schluss

    Der Wille kann den Unterschied machen. Der VfB zeigt in Hoffenheim eine Mentalität, die auch für die letzten zwei Bundesliga-Partien sehr bedeutsam sein kann.

    Hin und her, hoch und runter. Das Remis des VfB am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (3:3) bleibt als rasantes Bundesliga-Spiel in Erinnerung. Und aus Sicht der Jungs aus Cannstatt sind auch am Tag danach einige Szenen besonders präsent: Die Aufholjagd, die der eingewechselte Tiago Tomás in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich belohnte. Die Paraden von Alexander Nübel, die den VfB im Spiel hielten. Der Support der mindestens 10.000 mitgereisten Fans, die den Club aus Cannstatt leidenschaftlich unterstützten. Der Unterhaltungswert im 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel des VfB war hoch.

    Sebastian Hoeneß: „Eine sehr schwierige Aufgabe“

    Das wirkt sich zwangsläufig auf die Bewertung des Auftritts aus. „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben“, sagt Sebastian Hoeneß. Der VfB kam gut in die Begegnung herein, glich nach dem Rückstand rasch aus, ließ die TSG anschließend jedoch zu oft gewähren. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben“, sagt der Cheftrainer: „Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen.“ Doch die Jungs aus Cannstatt zeigten im Verlauf des zweiten Abschnitts eine andere Haltung, hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und wiesen ihre Comeback-Qualitäten erneut nach.

    Bis zum Schluss glaubten sie an den Punktgewinn – und tatsächlich gelang der 17. Zähler nach Rückstand. Nur der FC Bayern (29 Punkte) und der SC Freiburg (19 Punkte) schaffen dies ligaweit noch häufiger. „Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben“, sagt Sebastian Hoeneß und lobt die Mentalität seiner Mannschaft. Das sah Fabian Wohlgemuth ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Fantastische Energie- und Willensleistung“

    „Eine fantastische Energie- und Willensleistung hat zu dem Punkt geführt, mit dem wir diesmal gut leben können“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Wir haben gegenüber Hoffenheim die Ausgangslage gehalten und darüber hinaus erfahren, wie intensiv die Spiele gegen direkte Konkurrenten in der finalen Phase der Saison sind und sein werden.“ Damit richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Bundesliga-Saison ist auf der Zielgeraden, noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

    Um den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt, wetteifern insbesondere Bayer Leverkusen als derzeitiger Vierter, der VfB als Fünfter und die TSG Hoffenheim als Sechster. Alle drei Teams haben bislang 58 Punkte gesammelt, nur die Tordifferenz trennt sie voneinander. Und alle drei Teams haben mindestens das Ticket für die UEFA Europa League sicher – logisch, dass nun nach dem i-Tüpfelchen gestrebt wird. Mit seinem Willen und seinen Comeback-Qualitäten ist der VfB gut aufgestellt, auch in den verbleibenden zwei Bundesliga-Aufgaben bis zum Schluss durchzuziehen.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Plötzlich auf Erfolgskurs

    Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:

    Die sportliche Lage

    Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.

    Der Trainer

    Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.

    Die Vorbereiter

    In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.

    Der Dauerbrenner

    Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).

    Die Anführer

    Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.

    Die Historie

    Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.

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  • „Das i-Tüpfelchen draufsetzen“

    Spannendes Tabellenbild, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an das Spiel seines Teams.

    Die Unterstützung wird groß sein. Zahlreiche Fans werden den VfB nach Hoffenheim begleiten. Die Fanszene hat das Motto „Alle in Rot!“ ausgerufen. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die PreZero Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht das Tabellenbild die Begegnung so reizvoll. Beide Teams haben bislang 57 Punkte gesammelt, die Jungs aus Cannstatt als Ligavierter liegen lediglich aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz einen Rang vor der TSG Hoffenheim. Am Samstag, 2. Mai 2026, soll diese Position behauptet werden – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchte der VfB im Kraichgau einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

    Trotz erreichter Ziele bleibt der VfB ambitioniert

    „Es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar, zugleich nehme ich auch eine gewisse Lockerheit bei den Jungs wahr, die in einer solchen Phase ebenso hilfreich ist.“ Der VfB kann die Aufgabe mit Selbstvertrauen annehmen: Mit der bereits feststehenden Qualifikation für die UEFA Europa League und dem erneuten Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind zwei Ziele erreicht. „Wir können unserer Saison das i-Tüpfelchen draufsetzen, indem wir bis zum Schluss auf einem Champions-League-Platz bleiben“, sagt der 43-Jährige. Für die Hoffenheimer gilt das mit Blick auf die Bundesliga gleichermaßen.

    Sebastian Hoeneß findet anerkennende Worte für seinen Trainerkollegen. „Unter Christian Ilzer hat das Team den ‚Turnaround‘ geschafft“, sagt er: „Die TSG zeichnet eine hohe Flexibilität und Intensität aus, zudem ist die Mannschaft auch spielerisch in der Lage, viele Situationen zu lösen.“ Was heißt das für die Jungs aus Cannstatt? Sebastian Hoeneß blickt voraus: „Wir brauchen eine Top-Leistung – mit Konzentration, Schärfe und Aktivität. Es wird darum gehen, dass wir an unser Maximum kommen.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Verzichten muss der VfB weiterhin auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger, der sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am 19. April 2026 bei Bayern München (2:4) eine Bauchmuskel-Verletzung zuzog, soll zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ebenso steht Ameen Al-Dakhil kurz vor einer Rückkehr ins Teamtraining – eine Option für das Auswärtsspiel am Samstag ist der Verteidiger ebenfalls noch nicht.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt

    Der Mittelfeldspieler zählt zu den elf Gewinnern der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführten Wahl.

    Vor rund zwei Wochen durfte abgestimmt werden, nun steht das „Team of the Season“ fest, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports traditionell im Saisonfinale zur Wahl stellt. Mit dabei ist auch Angelo Stiller, der sich über seine erstmalige Wahl in die Elf freuen darf. Bereits im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade eine Nominierung für das „Team of the Season“ erhalten. Nun findet sich mit dem 25-Jährigen erstmals seit zwei Jahren, als es Waldemar Anton und Serhou Guirassy in die Auswahl schafften, wieder ein Spieler des VfB im illustren Kreis des „Team of the Season“. In dieser Spielzeit lief Angelo Stiller bisher in 31 Bundesliga-Spielen auf und steuerte zwei Tore sowie sechs Vorlagen bei.

    Herzlichen Glückwunsch, „Ange“!

    So lief die Wahl zum „Team of the Season“

    Die Entscheidung darüber, welche der 40 Nominierten ins „Team of the Season“ gewählt werden, traf eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Weitere Stuttgarter unter den Nominierten waren Jamie Leweling und Deniz Undav.

  • „Nuancen werden entscheiden“

    Beim VfB hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel am Samstag in Hoffenheim begonnen. Maximilian Mittelstädt erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“.

    Noch drei Partien sind in der Bundesliga zu absolvieren – und für den VfB wird jedes einzelne ein Höhepunkt. Den Anfang vom Saisonfinale bildet am Samstag, 2. Mai 2026, die Auswärtsbegegnung gegen die TSG Hoffenheim. Beide Teams sind mit 57 Zählern punktgleich, die Jungs aus Cannstatt rangieren aufgrund der um vier Treffern besseren Tordifferenz auf dem vierten Tabellenrang, das Hinspiel endete 0:0.

    „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, Nuancen werden entscheiden“, blickt Maximilian Mittelstädt voraus. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben bei knapp 20 Grad Celsius die Vorbereitung auf den 32. Bundesliga-Spieltag aufgenommen – und mächtig geschwitzt. „Wir werden auch am Samstag alles hereinhauen, es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt der 29-Jährige: „Dabei tut es gut, eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung zu haben, damit wir uns gut auf diese Aufgabe vorbereiten können.“

    Das gesamte Interview mit Maximilian Mittelstädt bei „VfB TV“ schauen:

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  • Erst Regeneration, dann „totaler Fokus“

    Nach einer intensiven Woche inklusive wiederholtem Pokalfinal-Einzug und dem Punktgewinn gegen Bremen richtet sich der Blick beim VfB bereits auf das anstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim – eine wegweisende Partie im Saisonfinale.

    Alle Energie auf dem Platz gelassen, den Ausgleich verdient und weiterhin alles in der eigenen Hand: Auch wenn der VfB sein 1000. Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen nicht mit dem zwölften Heimsieg der Saison krönte, musste sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Spiel wenig vorwerfen lassen. „Wir haben gemischte Gefühle, weil es unser Ziel war, das Spiel zu gewinnen“, äußerte der Cheftrainer nach dem Spiel. „Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten. In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, trotzdem kamen wir zu ein, zwei guten Möglichkeiten.“ Sportvorstand Fabian Wohlgemuth fügte an: „Wir mussten den Fokus und die Schärfe erst wiederfinden.“

    „Wir können mit dem Punkt leben“

    Nach dem Gegentreffer übernahm der VfB nach und nach das Heft des Handelns und entwickelte gerade nach der Pause hohen Druck auf die Gäste aus dem hohen Norden. Der Ausgleichstreffer von Ermedin Demirovic nach der feinen Hereingabe von Bilal El Khannouss war folgerichtig, auch wenn die Bremer über das ganze Spiel hinweg gut organisiert auftraten und wenig zuließen. „In der zweiten Halbzeit waren wir die dominante Mannschaft – ohne zwingend genug Torchancen“, fasste Fabian Wohlgemuth zusammen, sagte zum Ausgang des Spiels aber auch: „Wir können mit dem Punkt leben.“

    Wegweisendes Topspiel vor der Brust

    Am Ende einer intensiven Woche steht für den VfB neben dem wiederholten Einzug ins DFB-Pokalfinale auch weiterhin Platz vier in der Bundesliga – und damit alle Chancen auf die Qualifikation für die UEFA Champions League. „An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist es, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten“, blickte Torschütze Ermedin Demirovic kämpferisch auf die anstehende Ausgabe im Kraichgau, bei der auch diesmal zahlreiche Weiß-Rote erwartet werden: „Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden. Wir wissen, um was es dort geht.“

    Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß schwörte auf die bedeutsame Partie bei der derzeit fünftplatzierten TSG ein: „Das ist ein schönes Spiel und da freuen wir uns drauf. Natürlich hätten wir das Spiel gerne mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Jetzt ist es so, dass wir dieses Spiel aus der Position des vierten Platzes spielen werden. Es wird jetzt wichtig sein, zu regenerieren, die Köpfe freizubekommen – und dann werden wir sehr heiß sein."

  • Die Matchfacts zum Traditionsduell

    Zum vorletzten Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Spielzeit gastiert am Sonntagnachmittag der SV Werder Bremen in der MHP Arena. Das 114. Bundesliga-Duell beider Clubs ist für beide von großer Bedeutung im Saison-Endspurt.

    Die Top 3 zu VfB gegen Werder Bremen:

    • Beim 4:0 im Hinspiel feierte der VfB seinen höchsten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
    • In Jovan Milosevic kommt am Sonntag ein Leihspieler des VfB „nach Hause“.
    • Nur zwei Begegnungen gab es in der Bundesliga-Historie noch öfter.

    Blick zurück: Eindrucksvoller Hinrunden-Sieg

    Der VfB und Werder Bremen treffen zum 114. Mal im Oberhaus aufeinander, nur die Paarungen Bayern gegen Bremen (118 Spiele) und Bayern gegen Gladbach (116 Spiele) gab es in der Bundesliga-Historie öfter. Vergangene Saison verloren die Jungs aus Cannstatt zu Hause mit 1:2 gegen Werder, zwei Bundesliga-Heimpleiten in Folge gab es für den VfB aber noch nie gegen die Grün-Weißen. Im Übrigen ist es das 1000. Bundesliga-Heimspiel für den VfB. Bislang erreichten diesen Meilenstein nur der FC Bayern (1.037 Spiele) und der kommende Gegner Werder Bremen (1.033).

    Im Dezember 2025 feierte der VfB beim 4:0 im Weserstadion den höchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison. Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Deniz Undav und Chris Führich trafen für die Jungs aus Cannstatt.

    Wiedersehen: Leihspieler kehrt heim

    In Jovan Milosevic kehrt am Sonntagnachmittag ein derzeit ausgeliehener Spieler des VfB an seinen „Stamm-Arbeitsplatz“ zurück. Im Winter war der 20-jährige Stürmer nach dem Ende seiner einjährigen Leihe zu Partizan Belgrad kurzzeitig nach Bad Cannstatt zurückgekehrt, ehe er nach Bremen weiterzog. Für die Norddeutschen steuerte er in elf Einsätzen drei Tore sowie eine Vorlage bei.

    Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.

    In Form I: Bremer Serie unter neuem Coach

    Der SV Werder Bremen gewann vier seiner letzten sieben Bundesliga-Spiele (dazu drei Niederlagen) und holte dabei genauso viele Punkte wie aus den vorherigen 17 Partien. Auswärts gelangen den Bremern aber nur zwei Siege in den letzten 13 Gastspielen im Oberhaus (drei Remis, acht Niederlagen) – diese aber immerhin innerhalb der vergangenen drei Partien.

    In Form II: Heimmacht VfB

    Fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gewann der VfB Stuttgart, einzige Ausnahme war das 0:2 gegen Borussia Dortmund Anfang April. In diesem Zeitraum seit dem 20. Spieltag holte kein Team mehr Heimpunkte im Oberhaus als der VfB (15, so viele wie Bayern München).

    Schwache Ausbeute gegen die Top-Teams: Bremen unter Zugzwang

    Gegen Teams, die vor dem Spieltag auf den ersten fünf Plätzen der Tabelle standen, verlor der SV Werder Bremen bisher alle sechs Spiele dieser Bundesliga-Saison und ist als ligaweit einziges Team in solchen Vergleichen punktlos. Dabei schossen die Bremer nur ein Tor (wie sonst nur Gladbach).

    Personal: Ein Ausfall, drei Sperren drohen

    Beim VfB fehlt Finn Jeltsch aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei vier Gelben Karten.

    Nach ihrer jeweils zuletzt kassierten fünften Gelben Karte muss der SV Werder Bremen auf Marco Grüll und Leonardo Bittencourt verzichten.

    Schiedsrichteransetzung: Erster Einsatz für Dingert

    Christian Dingert (SR), Benedikt Kempkes (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Christian Dingert pfeift erstmals in dieser Spielzeit ein VfB-Spiel.

    Zuschauer: Traditionsduell vor Traumkulisse

    Das Heimspiel gegen Werder Bremen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Wetter: Sommer in Bad Cannstatt

    Am Sonntagnachmittag werden Temperaturen um die 19°C erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Der VfB verlängert mit Florian Hellstern

    Der VfB bindet den 18-jährigen Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs langfristig an den Verein.

    In Bad Cannstatt geboren und in neun Jahren von der U11 bis zur U21 jede Nachwuchsmannschaft des VfB durchlaufen – Florian Hellstern hat trotz seiner erst 18 Jahre bereits eine lange Vergangenheit beim VfB. Auch die Zukunft des U19-Nationaltorhüters wird vom Brustring geprägt sein: Florian Hellstern hat seinen Vertrag beim VfB langfristig verlängert.

    In der aktuellen Saison hütet der Keeper als U19-Spieler bereits das Tor der U21 in der 3. Liga und kommt dadurch schon auf 25 Pflichtspiele im Herrenfußball. Zudem stand er in zehn UEFA Europa League-Spielen im Kader des Profiteams. In der vergangenen Spielzeit machte Florian Hellstern vor allem mit starken Leistungen in acht Spielen der UEFA Youth League, in der die U19 des VfB das Viertelfinale erreichte, auf sich aufmerksam. Zudem ist Florian Hellstern auch in den Junioren-Nationalmannschaften seines Jahrgangs eine feste Größe, was bereits 23 Länderspiele mit dem Bundesadler auf der Brust zeigen.

    VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Florian Hellstern hat in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt die Nachwuchsausbildung beim VfB durchlaufen und in der laufenden Saison in der 3. Liga sowie in zahlreichen Trainingseinheiten mit der Profimannschaft seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Florian hat das Potenzial, sich in den kommenden Jahren zu einem Top-Torhüter auf höchstem Niveau zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen.“

    Florian Hellstern: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Der VfB bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt.“

  • „Wie ein zweites Zuhause“

    Im Interview zu seiner Vertragsverlängerung spricht Torhüter Florian Hellstern über seine enge Verbindung zum VfB, seine Entwicklung und weitere Ziele.

    Hallo, Flo! Du kamst 2017 in die U11 des VfB und trägst bereits seit neun Jahren den Brustring. Was bedeutet dir der VfB?

    Florian Hellstern: „Er bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. Ich bin seit neun Jahren beim VfB, in dieser Zeit ist der Verein wie ein zweites Zuhause geworden. Ich habe am Clubzentrum viel Zeit meines Lebens verbracht und freue mich auch deshalb sehr über die Vertragsverlängerung.“

    Als U19-Jahrgang bist du seit dieser Saison bereits Stammtorhüter der U21 in der 3. Liga. Wie siehst du deine eigene Entwicklung? 

    Florian Hellstern: „In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt, ich habe noch vieles aus mir rauszuholen. Das gilt für alle Bereiche meines Torwartspiels.“

    Was sind die nächsten Ziele in deiner Karriere?

    Florian Hellstern: „Ich möchte Schritt für Schritt gehen und mich stetig weiterentwickeln. Es gibt viele Dinge, die ich erreichen möchte. Dazu gehört natürlich auch, irgendwann für den VfB in der MHP Arena zu spielen.“

  • Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?

    Eine „Lebensversicherung“, eine Entdeckung – und ein Angreifer, der vom VfB ausgeliehen ist. Werder Bremen hat Kurs in Richtung Klassenerhalt genommen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Am vergangenen Samstag, 18. April 2026, feierte der SV Werder Bremen nicht nur einen prestigeträchtigen, sondern womöglich auch überlebenswichtigen Bundesliga-Sieg. Das 3:1 gegen den Hamburger SV war der vierte Sieg unter Cheftrainer Daniel Thioune. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf den Relegationsplatz auf nun fünf Punkte. Zwar bleiben die Bremer vorerst auf Rang 15, zogen aber zumindest nach Punkten mit dem HSV, Borussia Mönchengladbach sowie dem 1. FC Köln gleich (alle 31 Punkte).

    Der Trainer

    Nach 13 Spielen ohne Sieg trennte Werder Bremen sich im Februar 2026 vom erst im vergangenen Sommer 2025 verpflichteten Cheftrainer Horst Steffen und betraute stattdessen Bundesliga-Neuling Daniel Thioune mit dem Amt. Unter dem 51-Jährigen gelangen Werder in den ersten zehn Spielen vier Siege und damit genauso viele wie unter Horst Steffen in 20 Partien. Zuvor hatte Daniel Thioune von Februar 2022 bis Oktober 2025 in 135 Pflichtspielen Fortuna Düsseldorf gecoacht und scheiterte mit den Rheinländern vor zwei Jahren in der Relegation gegen den VfL Bochum am Bundesliga-Aufstieg.

    Der Ausgeliehene

    Seit dem Winter läuft Jovan Milosevic leihweise für Werder Bremen auf. Der junge Serbe war zuvor ein Jahr lang vom VfB an Partizan Belgrad in seine serbische Heimat verliehen worden, ehe Werder sich die Dienste des Stürmers sicherte, um im Abstiegskampf eine weitere Option im Angriff zu haben. In elf Spielen steuerte der 20-Jährige drei Tore und eine Vorlage bei.

    Die Lebensversicherung

    Nach dreiwöchiger Abstinenz aufgrund einer Gelbsperre sowie muskulärer Beschwerden kehrte Jens Stage vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV in den Werder-Kader zurück. Daniel Thioune berichtete im Interview nach dem 3:1-Heimsieg, dass der Däne „nur einmal in drei Wochen trainiert“ habe. Trotzdem schenkte der Cheftrainer ihm sein Vertrauen und stellte Jens Stage in die Startelf – mit Erfolg. Der 29-Jährige traf per Kopf zum 1:0 sowie mit einem sehenswerten Fernschuss zum 2:1 und hatte somit maßgeblichen Anteil am vierten Rückrunden-Sieg der Werderaner. Es waren seine Treffer acht und neun in der laufenden Bundesliga-Saison. Seinen Bestwert von zehn Treffern stellte der Mittelfeldspieler in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 auf.

    Die Entdeckung

    Trotz seines jungen Alters gehört Karim Coulibaly zu den absoluten Leistungsträgern bei Werder Bremen. Nur sechs Feldspieler der Grün-Weißen sammelten mehr Einsatzminuten als der erst 18-jährige Defensivakteur, der im März 2026 sein Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft gab. Mit 18 Jahren, 3 Monaten und 7 Tagen wurde er beim 3:3 gegen Leverkusen am zweiten Spieltag zum jüngsten Torschützen Werders in der Bundesliga und markierte mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gleich noch das 2.000. Bundesliga-Heimtor der Bremer.

    Die Historie

    Die Begegnung zwischen dem VfB und Werder Bremen gehört zu den torreichsten der Bundesliga. 386 Tore fielen in insgesamt 113 Duellen, was einen Schnitt von 3,42 Treffern pro Partie bedeutet. In Stuttgart trafen der VfB und Werder in der Bundesliga 56-mal aufeinander, wobei in 13 dieser Spiele, also im Schnitt etwa alle vier Partien, mindestens fünf Tore gelangen. Letztmals war das allerdings vor elf Jahren der Fall: Im April 2015 siegte der VfB nach Treffern von Christian Gentner und Daniel Ginczek (2) mit 3:2.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award

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  • Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel

    Der VfB erreicht beim Bundesliga-Heimspiel gegen Bremen eine besondere Marke. Darüber hinaus nimmt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß das nächste Ziel in den Fokus.

    Schwere Beine – und ein Herz voller Freude. Nach den intensiven 120 Minuten im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) ist die Zufriedenheit über das Erreichen des Endspiels groß. Zugleich hat sich am Tag danach die Aufmerksamkeit mehr und mehr verlagert. Weg vom DFB-Pokal, hin zur Bundesliga. Denn den Jungs aus Cannstatt bleibt nur wenig Zeit, die nächste Aufgabe im enggetakteten Spielplan vorzubereiten. Am Sonntag, 26. April 2026, empfängt der VfB den SV Werder Bremen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll in der heimischen MHP Arena der nächste Erfolg gelingen. Die Begegnung ist ein echter Klassiker.

    Sebastian Hoeneß: „Brauchen die volle Intensität“

    Zum 114. Mal treffen der VfB und Werder in der Bundesliga aufeinander. Häufiger begegneten sich nur Bayern und Bremen (118 Spiele) sowie Bayern und Gladbach (116 Spiele) in der Ligahistorie. Für den Club aus Cannstatt ist es aus einem zweiten Grund eine Partie historischen Ausmaßes: Es wird das 1000. Bundesliga-Heimspiel des VfB sein. Ein Grund zum Jubeln? Hoffentlich.

    „Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend alles investieren wird, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität in unserem Spiel, um eine gute Leistung abrufen zu können“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Im Hinspiel gelang dies dem Team mit dem roten Brustring durchweg: Offensiv aktiv, defensiv hellwach – der 4:0-Erfolg im Dezember 2025 war der höchste Auswärtssieg des VfB in der laufenden Bundesliga-Serie. Nun, vor dem 31. Spieltag, haben sich die Vorzeichen weiterentwickelt.

    Finn Jeltsch fällt verletzungsbedingt aus

    In Kombination mit dem DFB-Pokal-Finaleinzug und der Tabellensituation in der Bundesliga hat der VfB bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Qualifikation für die UEFA Europa League erreicht. Nun möchten die Jungs aus Cannstatt mehr. Die Mannschaft von Chefcoach Sebastian Hoeneß bleibt ambitioniert. „Wir stehen im Finale des DFB-Pokals und wir sind bereits sicher für die Europa League qualifiziert“, fasst der 43-Jährige zusammen: „Damit haben wir zwei wichtige Zwischenschritte getätigt und können nun den vollen Fokus darauf richten, in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Am Sonntag gegen Werder Bremen wollen wir diesem Ziel ein weiteres Stück näherkommen.“

    Verzichten muss der VfB auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger fällt aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung aus, die er sich beim vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag, 19. April 2026, bei Bayern München (2:4) zugezogen hatte.

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  • „Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“

    Josha Vagnoman ist bekannt als physisch starker Außenverteidiger mit Offensivdrang. Privat hat sein Labrador Headie einen Stammplatz bei ihm, wie er in der neuen STADION AKTUELL erzählt.

    Es ist ein perfektes Zusammenspiel. Als Josha Vagnoman beim Spaziergang am Höhenpark Killesberg nach einem Selfie gefragt wird, nimmt Headie schon von alleine Platz und wartet geduldig, bis alle Aufnahmen mit dem Außenverteidiger des VfB geknipst sind. Seit zwei Jahren hat der Labrador bei Josha Vagnoman ein Zuhause gefunden. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger schaltet bei Spaziergängen mit seinem Hund vom Fußball ab. Auf dem Rasen gilt für ihn dagegen nur eine Devise: Alles geben, damit der Saison-Endspurt erfolgreich verläuft. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Entwicklung beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie am Sonntag, 26. April 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SV Werder Bremen.

    Hallo Josha, wie kam deine Liebe zu Hunden zustande?

    Josha: „In der Familie hatten wir keinen eigenen Hund, aber ich bin generell ein sehr tierlieber Mensch. Es war ein kleiner Wunsch von mir, eines Tages einen Hund zu haben. Inzwischen ist Headie, ein Labrador, seit zwei Jahren bei mir – und es macht richtig viel Spaß mit ihm.“

    Was gibt dir die Zeit mit Tieren, gerade im oftmals stressigen Fußballalltag?

    Josha: „Für mich ist es ein gewisser Ausgleich zum Fußball. Mir macht es Freude, sich um das Tier zu kümmern, mit Headie unterwegs zu sein und ihn ‚zu erziehen‘. Und: Egal, wie wir mit dem VfB gespielt haben – Headie ist einfach immer gut drauf, und bringt einen auf andere Gedanken. Auch mag er es, in der Natur zu sein. Bei Spaziergängen mit ihm kann ich gut abschalten.“

    Die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung ist auch für den Endspurt in der Bundesliga notwendig. Wie beurteilst du eure Ausgangsposition vor den letzten vier Partien?

    Josha: „Unsere Ausgangsposition ist gut, doch damit ist noch nichts erreicht. Wir werden alles aus uns herausholen müssen, um am Ende der Bundesliga-Saison gemeinsam etwas ganz Großes zu schaffen. Mich motiviert solch eine Ausgangslage extrem.“

    Lass uns ein wenig auf das Restprogramm schauen: Zunächst findet das Heimspiel gegen Werder Bremen statt. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Josha: „Für die Bremer geht es ebenso um sehr viel – sie spielen um den Klassenerhalt und brauchen dafür jeden Punkt. Daher erwarte ich eine sehr intensive und umkämpfte Partie, Bremen wird auf jeden Fall bei 100 Prozent sein. Uns wird alles abverlangt werden. Trotz des Willens des Gegners müssen wir unsere spielerischen Qualitäten auf den Rasen bekommen. Wir werden eine Top-Leistung benötigen, um die Punkte in Stuttgart zu behalten.“

    Anschließend geht’s mit Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ausschließlich gegen Clubs, die ebenfalls um internationale Ränge spielen. Wie reizvoll findest du ein solches Bundesliga-Finale?

    Josha: „Zunächst gilt unser voller Fokus dem Spiel gegen Bremen. Aber natürlich wissen wir, dass danach die direkten Duelle anstehen. Das sind ‚Big-Point-Spiele‘, in denen sich der eine oder andere Platz in der Tabelle verschieben kann. Ich habe volles Vertrauen in unsere Mannschaft, weil wir es zuletzt oftmals hinbekommen haben, in solchen Partien auf den Punkt präsent zu sein – und in der Lage sind, sie mitunter komplett auf unsere Seite zu ziehen. Ich denke da beispielsweise an die Hinrunden-Begegnungen gegen die genannten Teams. Fakt ist, dass es auf jeden Fall ein spannendes Saisonfinale werden wird.“

    Mit Blick auf deine Karriere bist du durchaus „Nervenkitzel-erprobt“: Abstieg, Relegation, DFB-Pokal-Finale, internationale Spiele. Wie gehst du mit solchen Drucksituationen um?

    Josha: „Inzwischen habe ich mich an den Druck und besondere Konstellationen gewöhnt. Ich profitiere davon, dass ich inzwischen einiges an Erfahrung sammeln konnte. In jüngeren Jahren war ich vor großen Spielen einen Tick aufgeregter. Mir hilft es, mich auf meine Aufgaben und unseren Matchplan als Team zu fokussieren.“

    Seit 2022 läufst du für den Club aus Cannstatt auf und hast seitdem mehr als 115 Pflichtspiele absolviert. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung beim VfB?

    Josha: „Mittlerweile ist es im Fußball fast schon etwas Außergewöhnliches, über einen solch langen Zeitraum für einen Club zu spielen. In meinem Fall geschah das stets aus Überzeugung – und das hängt eng mit der Entwicklung des Clubs und mir persönlich zusammen. Ich habe mich beim VfB als Bundesliga-Spieler etabliert, komme auf viele Einsätze, was mir wichtig ist, und konnte mein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben. Inzwischen wird uns das dritte Mal in Serie die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb gelingen. Ich bin sehr happy über den Weg, den ich bislang gehen durfte.“

    Nach deinem Wechsel zum VfB – du warst damals 21 Jahre alt – sagtest du, es sei nun an der Zeit, das gewohnte Umfeld in Hamburg zu verlassen und noch selbstständiger zu werden. Wie bist du persönlich gereift?

    Josha: „Meine eigenen Kochkünste haben sich definitiv verbessert, seit ich nicht mehr so nahe meiner Hamburger Heimat wohne – ich musste mir schließlich einiges beibringen (lacht). Ich bin nicht der Typ, der so oft auswärts zum Essen geht und koche daher ganz gerne daheim. Generell war es für die eigene Persönlichkeitsentwicklung richtig, etwas Neues zu sehen und im gesamten Alltag komplett auf ‚eigenen Beinen‘ stehen zu müssen.“

    Die aktuelle Formstärke des VfB hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Josha: „Ein Faktor ist die Einstellung – jeder Spieler in unserem Kader legt Wert darauf, dass wir uns in der Defensivarbeit gegenseitig unterstützen und dass im Idealfall die Null steht. Schließlich steigt dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich und funktionieren auch in unterschiedlichen Konstellationen.“

    Du agierst häufig als Rechtsverteidiger, kannst aber auch offensiver spielen. Wo fühlst du dich am wohlsten?

    Josha: „Dort, wo der Trainer mich braucht (lacht). Grundsätzlich ist die rechte Bahn mein Favorit – ganz egal, ob es in einer Viererkette oder in einer Art Dreier- beziehungsweise Fünferkette ist. Neben der defensiven Arbeit wird bei mir immer ein Zug nach vorne dabei sein, und das über 90 Minuten lang. Das gehört zu meiner Spielweise dazu, zudem mag ich es, dem Team mit meiner Physis zu helfen.“

    Lass uns zum Schluss in den Sommer 2026 blicken: In den USA, Kanada und Mexiko findet die Weltmeisterschaft statt. Was würde es dir bedeuten, zum deutschen Kader zu gehören?

    Josha: „Für mich ist es stets etwas ganz Besonderes, für Deutschland auflaufen zu dürfen. Umso mehr habe ich mich auch über den jüngsten Länderspiel-Einsatz im März gefreut. Ich werde alles investieren, um auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 zum DFB-Kader zu gehören. Am Ende liegt es an mir und meiner Leistung – die Schlüssel sind eine gute Performance mit dem VfB sowie eine gute Form. Alles andere kann ich nicht beeinflussen, deswegen bleibe ich diesbezüglich entspannt und fokussiere mich auf mein Spiel. Die Entscheidung trifft am Ende Bundestrainer Julian Nagelsmann.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

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    Weitere Themen sind:

    • Josha Vagnoman: Fotoalbum, Zahlenspiel und Traumelf
    • Poster: Josha Vagnoman
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Zusammen voran

    Triumph, Tickets – und Teamgeist. Mit einer Energieleistung gewinnt der VfB das Halbfinale gegen Freiburg. Im Endspiel des DFB-Pokals wartet nun der FC Bayern. Alle Infos:

    Der VfB hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte zieht der Club aus Cannstatt im zweiten Jahr in Folge in das DFB-Pokal-Finale ein. Nach dem dramatischen Halbfinal-Sieg am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) hat das Team mit dem roten Brustring am Samstag, 23. Mai 2026, die Chance, seinen Titel im höchsten deutschen Pokalwettbewerb zu verteidigen. Im Berliner Olympiastadion wird der Gegner der FC Bayern München sein. Da passt das Finalmotto „Zusammen voran“ bestens. Der Überblick:

    Das Halbfinal-Spiel: Was machte den Unterschied aus?

    Es war eine Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Das belegen alleine die 310 geführten Zweikämpfe, von denen jede Mannschaft exakt 50 Prozent für sich entschied. Der VfB holte einen 0:1-Rückstand auf und glich in der 70. Minute durch Deniz Undav aus. „Wir sind nicht so gut hereingekommen in die Partie, haben uns aber ab der 30., 35. Minute zunehmend gesteigert“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und hebt hervor: „Wir konnten den Druck erhöhen. Die eingewechselten Spieler haben wichtige Impulse gegeben und für weiteren Schwung gesorgt.“ Zu dieser Geschichte passt, dass „Joker“ Tiago Tomás in der letzten Minute der Verlängerung den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Am Ende gehen wir aus meiner Sicht aufgrund der größeren Chancen als verdienter Sieger ins Finale nach Berlin“, sagt der 43-Jährige. Zum Spielbericht:

    Die Stimmen: Was sagen die Protagonisten zum Finaleinzug?

    Nach Abpfiff war der Jubel groß. Stolz streiften sich die Jungs aus Cannstatt die T-Shirts zum Finaleinzug über. „Es war ein kräftezehrendes Spiel, eine dramatische Partie. Diesen Moment haben wir uns sehr verdient“, sagt Angelo Stiller. Jeff Chabot ergänzt: „Es war unfassbar, wie wir auf dem Platz füreinander gefightet haben – es ist ein riesiges Gefühl, erneut das Finale erreicht zu haben.“ Chefcoach Sebastian Hoeneß lobt seine Mannschaft und gesteht: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, es war hochspannend – und am Ende ein emotionaler Overload.“ Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport ordnet mit Blick auf den dramatischen Spielverlauf ein: „Das war ein Spiel mit Potenzial für Herzrhythmusstörungen. Aber jetzt fühlt es sich gut an, zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokal-Finale zu stehen. Insgesamt war es eine unglaubliche Energieleistung von unserer Mannschaft.“ Zu den Stimmen:

    Die Fans: Wie war die Stimmung in der MHP Arena?

    In der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena herrschte eine beeindruckende und laute Atmosphäre. Die Unterstützung setzte Extraprozente bei den Jungs aus Cannstatt frei – und dementsprechend emotional gestalteten sich die Jubelszenen. Den 2:1-Siegtreffer genoss das Team mit dem roten Brustring in der Cannstatter Kurve, nach Abpfiff hüpften und sangen die Profis zu den Liedern der Kurve. Dass dabei auch „Wir holen den Pokal“ angestimmt wurde, passte zu der Euphorie des Augenblicks. Zum T-Shirt für das DFB-Pokal-Finale:

    Die Tickets: Was ist für das DFB-Pokal-Finale bereits bekannt?

    Schon unmittelbar nach Abpfiff erreichten den VfB erste Ticketanfragen. Das Interesse am Endspiel wird – wie schon im vergangenen Jahr – enorm sein. Daher hat der Club aus Cannstatt alle Informationen rund um die Tickets für das DFB-Pokal-Finale online zusammengefasst. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt jedem Finalisten rund 24.000 Eintrittskarten zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans werden sich diesmal in der Kurve des Marathontors befinden. Zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber gelten folgende Regeln:

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.

  • Duell der Halbfinal-Dauergäste

    Wiederauflage des DFB-Pokal-Halbfinals von vor 13 Jahren: Am Donnerstagabend stehen sich der VfB und der SC Freiburg gegenüber. Und es ist längst nicht das einzige Wiedersehen.

    Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:

    • Beide Teams stehen bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre im Halbfinale.
    • Beim bisher einzigen Halbfinal-Duell beider Teams im Jahr 2013 setzte sich der VfB durch.
    • Ermedin Demirovic traf in allen vier Spielen gegen den SCF, seit er für den VfB spielt.

    Blick zurück: Sechstes Pokalduell steht bevor

    Der VfB setzte sich in vier der fünf DFB-Pokal-Partien gegen den SC Freiburg durch, zuletzt in der zweiten Runde der Saison 2020/2021 mit 1:0. Sasa Kalajdzic traf damals für den VfB. Freiburg kam einzig in der zweiten Runde 2013/2014 weiter (2:1, VfB-Treffer durch Vedad Ibisevic). Auch vor ziemlich genau 13 Jahren, im Halbfinale 2012/2013, setzte sich der VfB durch, als beide Mannschaften einen Pokalabend par excellence boten. Der VfB ging durch Tore von Arthur Boka (10.) und Martin Harnik (29.) nach zwischenzeitlichem Ausgleich mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause, die er in der intensiv geführten zweiten Spielhälfte über die Zeit rettete und ins Pokalfinale einzog.

    Wiedersehen: Trifft Ermedin Demirovic erneut gegen den Ex-Club?

    Aufseiten des VfB stehen drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Noah Darvich, der in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet wurde und das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023 trug. Ermedin Demirovic (2020 bis 2022), stand mit dem SCF 2022 im Pokalfinale und traf als VfB-Spieler seit seinem Wechsel im Sommer 2024 in jedem der vier Spiele gegen Freiburg.

    Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustring-Dress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtpartien.

    Dauergäste: Erneute Halbfinalteilnahme für Stuttgart und Freiburg

    Der VfB steht im zweiten Jahr in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals, in zwei Jahren am Stück war dies dem Club aus Cannstatt zuvor nur 1996/1997 und 1997/1998 gelungen. Unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist es bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme im DFB-Pokal (2023, 2025, 2026) – Vereinsbestwert seit Bundesliga-Gründung 1963. Der SC Freiburg steht zum vierten Mal im Halbfinale des DFB-Pokals (2013, 2022, 2023, 2026), erstmals wird dabei mit Julian Schuster ein anderer Chefcoach als Christian Streich an der Seitenlinie stehen. Der Finaleinzug gelang nur 2021/2022, damals setzte sich Freiburg im Halbfinale beim Hamburger SV durch (3:1).

    Treffsicher: Laufende Vereinsrekorde für beide Teams

    Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal, der SC Freiburg sogar in 20 Pokalspielen am Stück. Das ist jeweils laufender Vereinsrekord. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb. Darüber hinaus stellte der VfB mit zuletzt zehn gewonnenen Pokalrunden in Folge einen Clubrekord auf. Elf Spiele am Stück gewannen die Jungs aus Cannstatt noch nie im DFB-Pokal, auch der wiederholte Finaleinzug wäre ein Novum.

    Personal: Ein Ausfall beim VfB

    Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.

    Der SC Freiburg muss auf die verletzten Patrick Osterhage (Knieprobleme) und Max Rosenfelder (Muskelverletzung im Oberschenkel) verzichten.

    Schiedsrichteransetzung: Erfahrener Referee an der Pfeife

    Tobias Welz (SR), Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1), Mark Borsch (SR-A. 2), Dr. Florian Exner (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A)

    Tobias Welz leitete bereits das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel des VfB bei Holstein Kiel, welches die Jungs aus Cannstatt nach Toren von Deniz Undav, Chris Führich und Atakan Karazor mit 3:0 für sich entschieden.

    Zuschauer: Volle Arena am Donnerstag

    Das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den SC Freiburg ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Wetter: Abkühlung nach sommerlichen Temperaturen

    Am Donnerstag werden in Stuttgart Temperaturen von bis zu 20° C erwartet. Gegen Abend kühlt es etwas ab, es bleibt aber trocken.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • ARD (Free-TV)
    • Sky (Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Interview: Angelo Stiller
    • Fanshop: „Abstauber“ des Tages
    • Zu Gast: SC Freiburg
    • Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal

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  • „Details und Tagesform entscheiden“

    Konstant auf hohem Niveau. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Angelo Stiller über das DFB-Pokal-Halbfinale, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.

    Der dritte Halbfinal-Einzug binnen vier Jahren. Der VfB, zudem amtierender Titelverteidiger, hat im DFB-Pokal zuletzt reichlich Freude gehabt – und für Freude gesorgt. Ein Akteur, der seit Sommer 2023 bei vielen dieser Partien eine zentrale Rolle spielte, ist Angelo Stiller. Der 25 Jahre alte Leistungsträger blickt daher mit großer Vorfreude auf das Halbfinale – am Donnerstag, ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den SC Freiburg. Im STADION AKTUELL-Interview spricht „Ange“ über die Begegnung, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.

    Hallo ‚Ange‘, wir starten mit einer Statistik: Seit deinem Wechsel zum VfB im August 2023 hast du in allen möglichen 13 DFB-Pokal-Partien gespielt, davon zwölfmal in der Startelf. Was macht den Wettbewerb für dich so speziell?

    ‚Ange‘: „Ich mag diesen Knockout-Charakter, den der DFB-Pokal hat. Du darfst dir möglichst keine Fehler erlauben. Details und Tagesform entscheiden über das Weiterkommen. Deswegen ist es wichtig, im Spiel total präsent zu sein und auf den Punkt abzuliefern – denn es gibt keine zweite Chance in solch einem Wettbewerb.“

    An welche Momente erinnerst du dich rund um den DFB-Pokal besonders gerne?

    ‚Ange‘: „Mein Lieblingsmoment ist der Abpfiff beim Finale im vergangenen Jahr. In diesem Augenblick wussten wir, dass es geschafft ist und wir den Titel gewonnen haben. Das war unglaublich, welche Emotionen dies freisetzte und wie wir uns vor Freude in den Armen lagen. Auch mein Treffer im Halbfinale der vergangenen Saison gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) ist ein Moment, an den ich gerne zurückdenke – diesen Ball hatte ich satt getroffen und er kam optimal aufs Tor. Der anschließende Jubel im Stadion mit unseren Fans war besonders.“

    Gibt es in dieser DFB-Pokal-Saison ebenfalls eine Art „Schlüsselmoment“?

    ‚Ange‘: „Ja, für mich ist das die Erstrunden-Partie bei Eintracht Braunschweig. Wir hatten dort kein gutes Spiel gezeigt und lagen bis kurz vor Schluss zurück. Am Ende haben wir es noch geschafft, ein Tor zu erzielen – und uns anschließend im Elfmeterschießen durchgesetzt (12:11, Anm. d. Red.). Wir haben gemerkt, dass wir niemals aufgeben dürfen und in jeder Lage noch zu unserer Chance kommen können. Das gab unserer Mannschaft zu Saisonbeginn wichtiges Selbstvertrauen.“

    Nun kommt auf deine Teamkollegen und dich erneut ein großes Spiel zu: Im Halbfinale gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena. Was für eine Begegnung erwartest du?

    ‚Ange‘: „Wir kennen die Freiburger gut und wissen, dass es oft sehr enge Spiele gegen sie sind. Für uns wird wichtig sein, dass wir die langen Bälle gut verteidigen und zudem auch viele ‚zweite Bälle‘ aufsammeln. Auch spielen das schnelle Umschalten und die Chancenverwertung in einem solchen Halbfinale eine Rolle.“

    Lassen die Vergleiche mit dem SC Freiburg in der Bundesliga den einen oder anderen Rückschluss für den DFB-Pokal zu?

    ‚Ange‘: „Rückschlüsse zur grundsätzlichen Spielweise ermöglichen sie schon, aber ein Pokal-Halbfinale hat nochmals einen ganz anderen Charakter. Es ist ein Entscheidungsspiel – beide Teams wissen, dass nur eine Mannschaft ins Endspiel einziehen kann. Deswegen wird – je nach Situation – das Risiko variieren, denn ein einzelner Fehler kann die Partie entscheiden. Zudem wird die Intensität in jeder Aktion sehr hoch sein.“

    In der Bundesliga stehst du aktuell bei acht Scorerpunkten. Nur noch ein Tor oder eine Vorlage fehlt, bis du deinen persönlichen Bestwert aus der vergangenen Serie eingestellt hast. Was sind die Gründe, dass du sehr konstant auf hohem Level agierst?

    ‚Ange‘: „Aus meiner Sicht gehört eine gewisse Verlässlichkeit zu meinen Stärken – und es freut mich, wenn das so wahrgenommen wird und durch Zahlen belegt werden kann. Konstanz ist in unserem Sport elementar, das möchte ich in unser Spiel und in unser Team einbringen. Ich versuche immer, 100 Prozent zu geben.“

    Wie bewertest du generell die Ausgangslage des VfB für den Endspurt in der Bundesliga?

    ‚Ange‘: „Wir haben alles in der eigenen Hand und sind auf keine anderen Ergebnisse angewiesen. Das ist eine gute Ausgangsposition. Gleichwohl wissen wir um die Schwere unseres Restprogramms gegen wirklich gute Gegner. Wenn wir in jeder Partie an unser Limit und darüber hinausgehen, werden wir am Ende sicherlich Grund zur Freude haben.“

    Viel Anerkennung drückte zuletzt Dart-Weltmeister Luke Littler aus, der dich als seinen „deutschen Lieblingsspieler“ bezeichnete. Inwiefern nimmst du solche Aussagen wahr?

    ‚Ange‘: „Das hat mich natürlich gefreut und ist eine schöne Wertschätzung für die gezeigten Leistungen. Wir haben auch ein wenig Kontakt miteinander, haben uns paarmal geschrieben. Für mich ist er derzeit der beste Darts-Spieler der Welt und ich verfolge oft, wie er sich in den großen Matches behauptet.“

    Wie ist’s eigentlich um deine Dart-Fähigkeiten bestellt?

    ‚Ange‘: „Mir macht der Sport viel Spaß, das ist ein schönes Hobby. Ich habe bisher fünf-, sechsmal die 180 Punkte (höchstmögliche Punktzahl im Dart, Anm. d. Red.) geworfen – mein Punktedurchschnitt bei drei Würfen liegt etwa bei 50, da geht schon noch mehr (lacht). Meist spiele ich zu Hause mit Freunden, wir haben dann immer eine gute Zeit zusammen und drücken uns auch den einen oder anderen Spruch, das gehört dazu.“

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    STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Fanshop: „Abstauber“ des Tages
    • Zu Gast: SC Freiburg
    • Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal

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