VfB Stuttgart
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Weiß-rotes Frühlingsfest
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Weiß-rotes Frühlingsfest
Am Montag, 27. April 2026, kommt die VfB-Familie auf dem Cannstatter Wasen beim „weiß-roten Frühlingsfest“ im Festzelt „Beim Benz – Das Hofbräu-Zelt“ zusammen. Für Mitglieder gibt’s ein spezielles Getränkeangebot.Noch wenige Tage, dann geht’s endlich los. Am Samstag, 18. April 2026, beginnt das 86. Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen – und auch in diesem Jahr wird der VfB dabei sein. Erneut wird es an einem Tag ein weiß-rotes Frühlingsfest geben für all jene, die den Club aus Cannstatt fest im Herzen tragen.
Legenden und Fritzle sind dabei
Am Montag, 27. April 2026, kommen im Festzelt „Beim Benz – Das Hofbräu-Zelt“ sowohl Fans und Mitglieder als auch VfB-Legenden und Maskottchen Fritzle zusammen. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Abend optimal ab. Der Einlass ist ab 17 Uhr, offizieller Programmbeginn ist voraussichtlich um 19 Uhr.
Zwei Maß Bier zum Preis von einer
Für alle Mitglieder des VfB gibt es am Kassenhäuschen direkt beim Eingang ein spezielles Angebot: Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises gibt es am Montag, 27. April 2026, zwei Maß Bier zum Preis von einer. Für die zweite Maß ist lediglich das Bediengeld zu entrichten.
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Testspiel: VfB tritt bei der TSG Balingen an
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Testspiel: VfB tritt bei der TSG Balingen an
Die Partie bei dem Regionalligisten findet am 22. Juli 2026 statt. Die Tickets sind bereits in den nächsten Tagen erhältlich.Tief im „wilden Süden“, mitten in Balingen. Im Rahmen seiner Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 wird der VfB am Mittwoch, 22. Juli 2026, ein Testspiel bei der TSG Balingen absolvieren – der Anpfiff ertönt um 18.30 Uhr in der „Bizerba Arena“. Für die Partie bei dem Regionalligisten sind bereits die Details zum Ticketverkauf bekannt.
Der Verkaufsstart erfolgt am Samstag, 18. April 2026, um 14 Uhr, beim Viertliga-Heimspiel der TSG Balingen gegen den 1. FSV Mainz 05 II. vor Ort in der „Bizerba Arena“. Der Onlineverkauf beginnt anschließend am Montag, 20. April 2026, um 8 Uhr, über den Onlineshop des Clubs.
Weiteres Testspiel am 29. Juli 2026 in Offenbach
Für den VfB stellt es die zweite Testbegegnung dar, die rund um die Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 bereits terminiert ist. Zusätzlich zum Auftritt in Balingen gastieren die Jungs aus Cannstatt am Mittwoch, 29. Juli 2026, bei Kickers Offenbach im „Stadion am Bieberer Berg“ und begegnen somit einem weiteren Regionalligisten.
Über den detaillierten Fahrplan der Sommervorbereitung wird der Club aus Cannstatt zu gegebener Zeit informieren.
Tickets für das Testspiel in Balingen
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft ab Montag, 20. April 2026, über den Ticketshop des Gastgebers.
Hier geht’s direkt zum Ticketshop der TSG Balingen
Tickets für das Testspiel in Offenbach
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft bereits über den Ticketshop des Gastgebers.
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15.000 Besucher bei Trikotausstellung
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15.000 Besucher bei Trikotausstellung
Die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ des VfB und der LBBW ist ein echter Besuchermagnet und brachte bereits rund 15.000 Menschen ins Schauspiel Stuttgart.Bereits nach 16 Öffnungstagen wurde eine imposante Marke erreicht: Rund 15.000 Menschen haben bislang die vom VfB Stuttgart mit seinem Hauptsponsor LBBW initiierte Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart besucht. „Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Zuspruch. Das verdeutlicht einmal mehr, welche Faszination unserer Vereinshistorie und Tradition ausgeht. Uns ist hier mit der LBBW und dem Schauspiel ein perfekter Doppelpass zwischen Fußball und Kultur gelungen“, betont der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle.
Ausstellung läuft noch vier Wochen
„Ein Trikot schreibt Geschichte“ läuft noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, im Stuttgarter Schauspielhaus. Die Ausstellung ist kostenlos und hat von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet sowie an Samstagen von 10 bis 14 Uhr. Abweichend hiervon ist die Ausstellung am 20. und 24. April erst ab 12 Uhr offen sowie am 22. April nur von 10 bis 14 Uhr.
„Grüne Karte“ für VfB-Mitglieder, Mitglieder des Kids-Clubs und Dauerkarteninhaber
Das Schauspiel Stuttgart lädt alle VfB-Mitglieder, Mitglieder des Kids-Clubs und Dauerkarteninhaber ein, während des Ausstellungszeitraums Aufführungen des Schauspiels zu besuchen.
Dafür gewährt das Schauspiel Stuttgart mit der Aktion „grüne Karte“ gegen Vorlage des Mitgliedsausweises oder der Dauerkarte 50 Prozent Rabatt auf den jeweiligen Ticketpreis.
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Drei Talente erhalten den Porsche Turbo Award
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Drei Talente erhalten den Porsche Turbo Award
In Yanik Spalt, Lenny Knies und Malik El Idrissi erhalten drei VfB-Nachwuchstalente den Porsche Turbo Award für besondere Leistungen auf dem Platz, in der Schule und in der Gesellschaft.Tolle sportliche Entwicklung, sehr gute schulische Leistungen und großes soziales Engagement – in diesen Kategorien hat Porsche, der Hauptpartner der Jungen Wilden, im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels gegen den Hamburger SV drei Talente des VfB mit dem Porsche Turbo Award ausgezeichnet. In der Kategorie „Beste sportliche Entwicklung“ erhielt Yanik Spalt die Auszeichnung. Der österreichische U19-Nationalspieler schaffte in dieser Saison nicht nur den Sprung von der U19 in die U21, sondern feierte zudem beim UEFA Europa League-Auswärtsspiel bei der AS Rom sein Debüt für die Profimannschaft. Für seinen Notenschnitt von 1,2 am Albert-Einstein-Gymnasium in Reutlingen wurde U12-Spieler Lenny Knies in der Kategorie „Beste schulische Entwicklung“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt Malik El Idrissi die Auszeichnung in der Kategorie „Außergewöhnliches soziales Engagement“. Der U14-Spieler besuchte im Rahmen eines Schulprojekts regelmäßig Senioren im Altersheim und gestaltete dort deren Freizeit mit.
„Für die Talente ist es wichtig, neben den sportlichen Aspekten auch im schulischen und sozialen Bereich engagiert unterwegs zu sein. Gemeinsam mit Porsche möchten wir herausragende Leistungen in diesen Feldern besonders wertschätzen und unsere Talente weiterhin darin bestärken, ihre Entwicklung ganzheitlich voranzutreiben“, sagte VfB-Sportdirektor Christian Gentner im Rahmen der Preisverleihung.
Im Rahmen der Jugendförderung „Turbo für Talente“ unterstützt Porsche den VfB-Nachwuchs. Bei dem Engagement geht es nicht nur um die Unterstützung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung im Sport, sondern auch um die soziale und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.
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Torhungrige „Sonntagskinder“
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Torhungrige „Sonntagskinder“
Variabel spielte sich der VfB in den Hamburger Strafraum und sorgte für viele Chancen. Auch in der Defensive wird ein Wert ausgebaut – und sogar der Ansetzungstermin spielt eine Rolle.Mal über die Außenbahn, mal durch die Mitte, mal per Fernschuss. Der VfB zeigte am Sonntagabend gegen den Hamburger SV (4:0) ein hohes Maß an Spielfreude – und kreierte dadurch immer wieder Torchancen. Die 21 notierten Möglichkeiten der Jungs aus Cannstatt wurden lediglich in drei anderen Bundesliga-Partien seit Beginn dieser entsprechenden Datenerfassung in der Saison 1988/1989 übertroffen. Ein Beleg, wie zielstrebig der VfB in Richtung des gegnerischen Tores stürmte.
Sebastian Hoeneß: „Ein wirklich gutes Spiel“
„Wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt“, lobt Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Mannschaft und ordnet ein: „Dass wir nach einem 4:0 noch den Gedanken in uns haben, das eine oder andere Tor mehr erzielen zu können, drückt ganz gut aus, wie überzeugend der Auftritt war.“ Fabian Wohlgemuth bewertet dies ähnlich: „Es war der Mannschaft von Anfang an anzusehen, dass sie sich viel vorgenommen hatte“, sagt der Vorstand Sport und ergänzt: „Wir hatten eine gute Mischung aus Tiefenläufen, Aktivität und Dominanz – sowie die nötige Geduld, um unsere Chancen zu nutzen. Wenn wir die eine oder andere Aktion noch konsequenter durchgespielt hätten, wären sogar noch weitere Treffer möglich gewesen.“
Natürlich wird bei vier Treffern viel über die Offensivleistung gesprochen. Gleichermaßen, und das spricht für den Geist der Jungs aus Cannstatt, verdiente sich das Team mit dem roten Brustring auch ein Lob für die Defensivarbeit. „Wir haben über weite Strecken resolut und klar verteidigt – und somit auch die Umschaltmomente der Hamburger unterbunden“, sagt Sebastian Hoeneß. Statistisch führte dies dazu, dass der VfB zum elften Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ohne Gegentor blieb. Das ist ligaweit der zweitbeste Zu-Null-Wert – nur Borussia Dortmund schaffte mit 13 „weißen Westen“ einen noch höheren Wert. Und noch ein Detail fällt auf.
Fabian Wohlgemuth: „Liegen noch einige Aufgaben vor uns“
Der Sonntag scheint, den Jungs aus Cannstatt zu liegen. Tatsächlich verloren sie nur ein einziges ihrer 14 Sonntagsbegegnungen in der aktuellen Bundesliga-Serie. Es war – ausgerechnet – das 1:2 im Hinspiel beim Hamburger SV. Eine Rechnung, die nun beglichen ist. Und wie der Spielplan es möchte, fällt auch der nächste Auftritt auf einen Sonntag – am 19. April, 17.30 Uhr, tritt der VfB bei Spitzenreiter Bayern München an. „Wichtig ist, nun nicht euphorisch zu werden, sondern weiterhin hart und konsequent zu arbeiten, denn es liegen noch einige Aufgaben vor uns“, sagt Fabian Wohlgemuth – und gibt somit die Richtung für den Saison-Endspurt vor.
Die nächsten Termine:
Dem VfB steht erneut eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der Allianz Arena. Danach findet das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg statt – der VfB wird am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, die Breisgauer in der heimischen MHP Arena empfangen.
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„Ein sehr gutes Spiel von uns“
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„Ein sehr gutes Spiel von uns“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert den 4:0-Sieg gegen Hamburg. Auch Angelo Stiller, Ermedin Demirovic und Maximilian Mittelstädt äußern sich. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt. Uns gelang es, von Beginn an druckvoll zu agieren und wir haben über weite Strecken auch resolut und klar verteidigt. Kurios ist, dass wir 4:0 gewonnen und dennoch ein wenig den Gedanken in uns haben, noch das eine oder andere Tor mehr erzielen zu können. Das drückt ganz gut aus, welch überzeugender Auftritt es war.“
Angelo Stiller: „Wichtig war, dass wir mehr oder weniger mit unserer ersten Chance in Führung gegangen sind. Wir hatten sowohl die vom Coach geforderten Tiefenläufe in unserem Spiel als auch eine gute Besetzung in der Box. Aufgrund der Chancenanzahl hätten uns noch weitere Tore gelingen können, aber auch mit vier Treffern sind wir zufrieden. Wir haben uns sehr aktiv gezeigt, es hat Spaß gemacht auf dem Rasen. Wir stehen fünf Spiele vor Schluss auf dem dritten Tabellenplatz – und wollen in diesem Lauf bleiben.“
Ermedin Demirovic: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Unser Sieg war deutlich – und hätte gar noch deutlicher ausfallen können. Mit unserer Leistung können wir zufrieden sein. Wir wussten, dass wir gegen den HSV unbedingt die drei Punkte brauchen, um unsere gute Ausgangsposition zu halten. Das ist uns gelungen – und es war auch eine starke Reaktion auf das vergangene Heimspiel gegen Dortmund (0:2, Anm. d. Red.). Es ist schade, dass mein Tor aufgrund der knappen Abseitsstellung nicht zählen konnte – es war eine schöne Kombination, die dem Treffer vorausging.“
Maximilian Mittelstädt: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben von Anfang an sehr konzentriert agiert – und waren in sämtlichen Situationen griffig. Der Matchplan ist aufgegangen. Wir standen auch in der Defensive kompakt, hatten zudem immer wieder gute Balleroberungen. Wenn wir uns etwas vorwerfen können, dann lediglich den Fakt, dass wir nicht noch mehr Tore erzielt haben. Mein Papa hat heute Morgen noch gesagt, ich solle auch mal draufhalten und abziehen – genau das hat geklappt, das war ein super Rat von ihm.“
Merlin Polzin, Cheftrainer vom Hamburger SV: „Wenn du gegen den VfB eine Chance haben willst, musst du aus den Ballgewinnen und -eroberungen mehr Kapital schlagen. Das ist uns diesmal nicht gelungen. Wir müssen anerkennen, dass der Gegner am heutigen Tag besser war. Unsere Aufgabe ist, den Blick schnell nach vorne zu richten und die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.“
Die nächsten Termine:
Dem VfB steht erneut eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der Allianz Arena. Danach findet das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg statt – der VfB wird am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, die Breisgauer in der heimischen MHP Arena empfangen.
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Die U17 feiert ein Schützenfest
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Die U17 feiert ein Schützenfest
Während die U19 in Hamburg in letzter Sekunde verlor, feierte die U17 gegen Bayer Leverkusen ein 7:2-Schützenfest und sicherte sich den Gruppensieg.U21: Niederlage in Aachen
Beim formstarken TSV Alemannia Aachen unterlag die U21 am Samstag mit 1:3. Nach frühem Rückstand arbeitete sich das Team von Trainer Nico Willig in die Partie und kam durch Leny Meyer zum Ausgleich, die Aachener hatten aber das letzte Wort. Am Sonntag geht es gegen den FC Erzgebirge Aue weiter.
U19: Bittere Last-Minute-Niederlage in Hamburg
Im Kampf um die Endrunde musste die U19 beim Hamburger SV eine bittere Niederlage einstecken. Beim Hamburger SV unterlag das Team von Trainer Tobias Rathgeb trotz langer Führung mit 2:3. Das Spiel begann direkt mit einem Rückschlag: In Minute drei konterten sich die Rothosen zum 1:0 durch Finn Barkowsky. Der VfB reagierte aber gut, übernahm die Kontrolle über die Partie und erarbeitete sich Chancen. Bis zum verdienten Ausgleich dauerte es aber bis zur 34. Minute: Nach einer Ecke fiel der Ball Enis Redzepi vor die Füße, der Angreifer reagierte schnell und traf per Volley aus der Drehung in die Ecke.
Nach dem Seitenwechsel ging der VfB dann sogar nicht unverdient in Führung: Matthaios Tsigkas eroberte den Ball im Hamburger Spielaufbau, Enis Redzepi schob den Ball anschließend am herauseilenden HSV-Keeper vorbei ins Tor. Bis zum Schluss blieb die Partie offen und umkämpft, der VfB ließ aber wenig zu und verteidigte stabil – bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. In dieser glich der HSV nach einem langen Ball und einer Direktabnahme von Marko Hadnadjev erst aus, ehe es ganz wild wurde. Eine Minute später hatte Mohamed Drammeh die große Chance auf den Stuttgarter Siegtreffer, im direkten Gegenzug traf Liam Akyildiz zum 3:2 für den HSV. Danach war direkt Schluss.
Durch die Niederlage stehen nun der VfB, der HSV und der SSV Ulm allesamt bei sieben Punkten und kämpfen an den beiden verbleibenden Spieltagen um den vierten Platz, der fürs Achtelfinale ausreicht. Aufgrund des besten Torverhältnisses hat der VfB diesen Platz momentan inne. Am kommenden Freitag (19 Uhr) kommt es auf Platz 1 zum Duell mit Ulm.
U17: Platz eins vorzeitig gesichert
Furiose Leistung, starkes Ergebnis – mit dem 7:2-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen feierte die U17 den siebten Sieg im neunten Spiel der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga. Dadurch baute das Team von Trainer Daniel Jungwirth seine Serie nicht nur auf 22 Pflichtspiele ohne Niederlage aus, sondern sicherte sich auch vorzeitig den Gruppensieg in Hauptrundengruppe B. Mit fünf Punkten Vorsprung vor Verfolger Augsburg können die Jungen Wilden im direkten Duell am letzten Spieltag nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Dies bedeutet, dass der VfB in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft vom Achtelfinale bis einschließlich Halbfinale Heimrecht genießen würde. Das Achtelfinale wäre ein Duell mit dem Vierten von Gruppe A, derzeit Hannover 96, und steigt am Wochenende 24. bis 26. April.
Das Heimspiel gegen Leverkusen war eine klare Sache. Wie auch schon beim 3:1-Sieg im Hinspiel dominierte der VfB das Geschehen von Beginn an. Nachdem die Jungs aus Cannstatt in Minute sieben noch an der Latte scheiterten, begann der Torreigen in Minute 13 mit einem platzierten Schuss von Malik Mosrati aus 16 Metern. Nur drei Minuten später legte Almand Idrizi das 2:0 nach. Zwar verkürzten die Gäste durch einen schön herausgespielten Treffer von Adriano Marciano (33.), keine zwei Minuten später antwortete allerdings Kirill Serdiuk mit dem 3:1. Weitere zwei Minuten später legte William Recupero sogar das 4:1 per platziertem Flachschuss nach (36.). Damit noch nicht genug: In Minute 43 schloss Konstantinos Karangelis ein schönes Dribbling mit einem satten Schuss zum 5:1 ab, ehe nur eine Minute später Amael-Demba Shaquille Traore zum 2:5 aus Gäste-Sicht traf.
Nach der Pause beruhigte sich das Geschehen dann etwas, der VfB blieb aber weiter spielbestimmend. Konstantinos Karangelis machte per Fernschuss in Minute 53 das halbe Dutzend voll, Almand Idrizi setzte per Kopf nach einer Stunde den 7:2-Schlusspunkt.
„Es gibt nicht viel zu meckern. Leverkusen ist keine schlechte Mannschaft. Wir haben sie aber nicht ins Spiel kommen lassen. Unsere Konter waren sehr gut. Mich ärgert nur, dass wir es nicht geschafft haben, ohne Gegentor zu bleiben“, resümierte ein dennoch sehr zufriedener Trainer Daniel Jungwirth. Bereits am Dienstag ist die U17 wieder gefordert, wenn es um 19 Uhr bei den Stuttgarter Kickers um den Einzug ins Finale des wfv-Verbandspokals geht.
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Copa Cacau 2026
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Copa Cacau 2026
Ein besonderer Tag in Sao Paulo, bei dem Sport, Gemeinschaft und Freude im Mittelpunkt standen.Am 11. April 2026 erlebten rund 100 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren im brasilianischen Sao Paulo die dritte Auflage der Copa Cacau (vormals Tropheo Cacau). Gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft und dem Instituto Sementinha entstand ein ganz besonderes Event, das weit über ein reines Fußballturnier hinausging. Möglich gemacht wurde die Copa Cacau durch die Unterstützung der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“.
Ein starker Auftakt für Gemeinschaft und Zukunft
Der Turniertg begann mit der Pflanzung von fünf einheimischen Baumsetzlingen – ein bewusstes Zeichen für Verantwortung, Zusammenhalt und Umweltschutz. Danach folgten gemeinsame Freizeitaktivitäten und das Fußballturnier zwischen den Standorten des Projektes „Esportes para a Vida“, bei dem Teams von Núcleo Conjunto Jefferson, Núcleo Transforma und Núcleo Sabaúna aufeinandertrafen.
Sport, der verbindet und begeistert
In den Kategorien U9, U12, U17 sowie bei den Mädchenmannschaften standen nicht nur der sportliche Wettbewerb im Fokus, sondern vor allem Fairness, Teamgeist und die Freude am Spiel. Zum Abschluss wurden alle Kinder mit Medaillen ausgezeichnet – als Anerkennung für ihren Einsatz und als Motivation für ihren weiteren Weg im Sport.
Momente, die bleiben
Für VfB-Legende Cacau waren vor allem die Begegnungen mit den Kindern ein Highlight, ebenso die Siegerehrung nach dem Turnier und das gemeinsame Lachen und Reden. Kindern Zugang zu Sport zu geben, ihnen einen besonderen Tag zu schenken und Gemeinschaft erlebbar zu machen, dafür stehen die Copa Cacau und das Engagement des VfB Stuttgart in Brasilien.
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Matchfacts: Revanche im Blick
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Matchfacts: Revanche im Blick
Ohne den Kapitän, dafür mit guten Vorzeichen ins drittletzte Bundesliga-Heimspiel: Am Sonntag will sich der VfB beim Hamburger SV für die ärgerliche Hinspiel-Niederlage revanchieren. Die Matchfacts zum Nord-Süd-Duell am 29. Spieltag.Die Top 3 zu VfB gegen HSV:
- Am Sonntag trifft die drittbeste Heimmannschaft auf das drittschwächste Auswärtsteam.
- Der VfB verlor letztmals vor 13 Jahren ein Heimspiel gegen den HSV.
- Die beiden besten Zweikämpfer der Bundesliga stehen sich am Sonntag gegenüber.
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Blick zurück: Gute Heimbilanz gegen die Rothosen
Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend keines der vergangenen sechs Heimspiele gegen den Hamburger SV und feierte dabei fünf Siege. Letztmals empfing der VfB den HSV im Hinspiel der Bundesliga-Relegation im Juni 2023, die Jungs aus Cannstatt siegten mit 3:0 und hielten nach einem 3:1 im Rückspiel am Ende die Klasse. Das Wiedersehen im vergangenen November 2025 endete für den VfB allerdings mit einer Niederlage. Beim 2:1-Sieg erzielte der HSV in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer.
Wiedersehen: Zwei Hamburger empfangen ihren Jugendclub
Josha Vagnoman wurde in Hamburg geboren und spielte vor seinem Wechsel nach Stuttgart zwischen 2010 und 2022 für diverse Jugendmannschaften des HSV. Auch Ermedin Demirovic stammt aus der Hansestadt und trug von 2004 bis 2014 das Trikot mit der Raute.
Heimstärke gegen Auswärtsschwäche: Gute Vorzeichen für den VfB
Der VfB kassierte beim 0:2 gegen Borussia Dortmund erst seine zweite Niederlage im 14. Heimspiel dieser Bundesliga-Saison (zuvor 0:5 gegen den FC Bayern im Dezember 2025). Der HSV hingegen gewann nur zwei der 13 Auswärtsspiele in dieser Bundesliga-Saison (vier Remis, sieben Niederlagen): 2:0 beim 1. FC Heidenheim und 2:1 beim VfL Wolfsburg. Die lediglich elf Auswärtstore des HSV sind geteilter Ligatiefstwert mit dem 1. FC Heidenheim und dem Stadtrivalen St. Pauli.
Ramon Hendriks vs. Luka Vuskovic: Duell der Zweikampf-Monster
Ramon Hendriks ist mit 69,3 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer dieser Bundesliga-Saison (mind. 125 Zweikämpfe), den zweiten Platz belegt Hamburgs Luka Vuskovic mit 68,7 Prozent. Der Kroate Luka Vuskovic ist zudem der Bundesliga-Spieler mit der besten Luft-Zweikampfquote (75 Prozent, mind. 25 Luftduelle).
Trainer: Erinnerungen ans Hinspiel
Sebastian Hoeneß, Chefcoach des VfB, sagt: „Wir haben das Hinspiel nicht vergessen, es war ein harter Moment, in der Nachspielzeit noch zu verlieren. Wir wollen das Heimspiel generell nutzen, um wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist, im Spiel nach vorne wieder mehr zu investieren und klare Chancen zu kreieren.“
Merlin Polzin, Chefcoach des HSV, sagt: „Die Stuttgarter stehen für eine besondere Art von Fußball. Wir erwarten eine Mannschaft, die mit aller Macht versuchen wird, das Ergebnis aus dem Hinrundenspiel umzudrehen, beziehungsweise zu zeigen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war. Wir werden sehr viel verteidigen müssen.“
Personal: Atakan Karazor fehlt gelbgesperrt
Beim VfB wird Kapitän Atakan Karazor aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Darüber hinaus befindet sich Lazar Jovanovic im Teilmannschaftstraining und stellt somit noch keine Option für den Kader dar.
Beim Hamburger SV hat Luka Vuskovic eine Knieprellung erlitten und wird für das Spiel ausfallen. Ein Fragezeichen steht hinter Albert Sambi Lokonga (Oberschenkelprobleme) und Jean-Luc Dompe (Fußprobleme). Miro Muheim ist gesperrt. Yussuf Poulsen und Alexander Rössing-Lelesiit befinden sich in der Reha und sind daher noch keine Option für den Kader.
Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Sven Jablonski
Sven Jablonski (SR), Eric Müller (SR-A. 1), Robert Wessel (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Johann Pfeifer (VA-A)
Sven Jablonski pfeift zum dritten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ein Spiel des VfB. Zuvor war er beim 1:3 in Leipzig (9. Spieltag) sowie beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach (2. Spieltag) im Einsatz.
Zuschauer: Voller Support auf beiden Seiten
Das Heimspiel gegen den HSV ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich.
Wetter: Frühlingshafte Temperaturen
Am frühen Sonntagabend werden in Stuttgart Temperaturen um die 16° C erwartet. Regen ist nicht in Sicht.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- DAZN
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind unter anderem:
- Fabian Bredlow: Interview, Trikot-Ranking und und Traumelf
- Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
- Zu Gast: Hamburger SV
- VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
- Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
- VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp
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Schwere Brocken vor der Brust
Schwere Brocken vor der Brust
Am Sonntag empfängt der VfB den Hamburger SV in der MHP Arena. Die Hanseaten haben derzeit einen stabilen Puffer auf die Abstiegsränge, sind aber noch lange nicht aus dem Schneider. Der Gegner im Check:Die Ausgangslage
Nach sechs ungeschlagenen Partien zum Start in die Rückrunde, in der die Norddeutschen bereits einen Punkt mehr holten als in der gesamten Hinrunde, gewann der Hamburger SV zuletzt nur eines von sieben Spielen. Trotzdem steht den Hanseaten ein stabiles Polster auf die Abstiegszone zu Buche. Aktuell trennen den HSV auf Rang zehn sechs Punkte vom Stadtrivalen FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Im Saisonendspurt warten aber noch einige dicke Brocken auf die Rothosen: Nach dem Spiel in Stuttgart stehen der Elf von Cheftrainer Merlin Polzin noch das Nordderby bei Werder Bremen sowie die Duelle gegen die Europacup-Kandidaten TSG Hoffenheim (Platz fünf), Eintracht Frankfurt (7.), SC Freiburg (8.) und Bayer Leverkusen (6.) ins Haus.
Die Torjäger
Im vergangenen Sommer bewies der Hamburger SV offensichtlich ein gutes Händchen auf dem Transfermarkt: In Rayan Philippe (Eintracht Braunschweig), Luka Vuskovic (ausgeliehen von Tottenham Hotspur), Albert Sambi Lokonga (FC Arsenal), Fabio Vieira (ausgeliehen vom FC Arsenal) gehören vier Neuzugänge zu den Toptorjägern des HSV. Alle trafen jeweils fünfmal in der Bundesliga, in Ransford Königsdörffer gesellt sich noch ein fünfter Offensivspieler mit fünf Saisontoren hinzu.
Der Shootingstar
Dass Luka Vuskovic unter den besten Torschützen des HSV auftaucht, ist aufgrund seiner Rolle als Innenverteidiger schon außergewöhnlich genug. Bemerkenswert ist aber vor allem, dass der erst 19-jährige und derzeit von Tottenham Hotspur ausgeliehene Kroate schon als Abwehrchef und absolute Führungspersönlichkeit auftritt. Kein Bundesliga-Spieler gewann mehr Kopfballduelle als Luka Vuskovic (145). Seine steile Entwicklung blieb auch dem kroatischen Nationaltrainer nicht verborgen: Seit November 2025 bestritt Luka Vuskovic drei der vier möglichen Länderspiele über die volle Distanz, im vergangenen Monat erzielte er gegen Kolumbien (2:1) sein erstes Tor für Kroatiens A-Nationalmannschaft.
Der Rückhalt
Bereits seit 2019 steht Daniel Heuer-Fernandes beim Hamburger SV zwischen den Pfosten. Mittlerweile blickt der in Bochum geborene Deutsch-Portugiese auf 185 Pflichtspiele im Trikot der Hanseaten zurück. In dieser Spielzeit hielt der 33-Jährige, dessen Vertrag am Ende der Spielzeit ausläuft, in sechs Spielen seinen Kasten sauber.
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Die Historie
Der Hamburger SV gastiert erstmals seit 2023 wieder in Bad Cannstatt. Damals trafen sich der VfB und die Hanseaten in der Bundesliga-Relegation, wobei der VfB sowohl im Heimspiel (3:0) als auch wenige Tage später im Auswärtsspiel im Hamburger Volkspark (3:1) das bessere Ende für sich fand. Konstantinos Mavropanos, Josha Vagnoman, Serhou Guirassy sowie Enzo Millot (2) und Silas trafen in Hin- und Rückspiel für den VfB und sicherten so den Erstliga-Verbleib. Das bislang letzte Bundesliga-Duell beider Teams in Stuttgart endete im März 2018 nach Treffern von Lewis Holtby und Daniel Ginczek 1:1.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind unter anderem:
- Fabian Bredlow: Interview, Trikot-Ranking und und Traumelf
- Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
- Zu Gast: Hamburger SV
- VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
- Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
- VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp
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Viele Optionen für elf Positionen
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Viele Optionen für elf Positionen
Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Hamburg kann Sebastian Hoeneß nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch zum Matchplan äußert sich der Chefcoach.Gleich zu Beginn gab’s eine positive Nachricht. Auf der Liste ausfallender Spieler tauchten nur zwei Namen auf – und das erwartungsgemäß: Einerseits ist Kapitän Atakan Karazor gelbgesperrt, andererseits befindet sich Lazar Jovanovic nach seiner Verletzung noch im Teilmannschaftstraining. Alle anderen Akteure kann Sebastian Hoeneß einsetzen. Eine vollständige Trainingswoche hatten der Chefcoach und sein Team zur Verfügung, um die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Sonntag, 12. April 2026, empfängt der VfB den Hamburger SV – ab 17.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, sollen in der heimischen MHP Arena weitere Bundesliga-Punkte gesammelt werden.
Sebastian Hoeneß blickt auf Trainingsperformance
„In der aktuellen Phase ist es umso wichtiger, über die Trainingsperformance zu zeigen, wer in den Kader und die Startelf drängt“, sagt Sebastian Hoeneß, um anschließend auf den HSV zu blicken. Es wird das erste Mal seit der Bundesliga-Relegation 2022/2023 sein, dass der Hamburger SV wieder in Stuttgart gastiert. „Wir haben positive Erinnerungen daran und vor allem an die Art und Weise, wie wir damals mit der Drucksituation umgegangen sind“, sagt der 43-Jährige. Nun, das ist klar, findet die Partie unter völlig anderen Vorzeichen statt. Hamburg ist mit 31 Punkten und als Tabellenzwölfter der beste Aufsteiger der Liga, gewann zudem das Hinspiel im Herbst 2025 gegen den VfB (1:2).
„Wir haben das Hinspiel nicht vergessen, es war ein harter Moment, in der Nachspielzeit noch zu verlieren“, erinnert sich Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wollen das Heimspiel generell nutzen, um wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist, im Spiel nach vorne wieder mehr zu investieren und klare Chancen zu kreieren.“ Zum Matchplan gehören noch weitere Aspekte.
Chema wird für Atakan Karazor auflaufen
Einmal mehr wolle der VfB wenig zulassen, viel Kontrolle haben und das Spiel schwerpunktmäßig in die gegnerische Hälfte verlagern. „Wir müssen gut organisiert sein sowie stets auch einen Gedanken der Restverteidigung zuwenden“, sagt der Chefcoach und kam abschließend nochmal aufs Personal zu sprechen: Für den gelbgesperrten Atakan Karazor werde Chema beginnen. So viel steht zur Aufstellung trotz aller Optionen bereits fest.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag
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„Ein Stück Heimat“
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„Ein Stück Heimat“
Fabian Bredlow gehört zu den dienstältesten Profis im Kader – und hat eine Leidenschaft für Trikots. Grund genug, in der neuen STADION AKTUELL mit ihm die Ausstellung im Schauspiel Stuttgart zu besuchen.Vitrine für Vitrine läuft Fabian Bredlow durch die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Gemeinsam mit Hauptsponsor LBBW hat der VfB im Schauspiel Stuttgart die Sammlung realisiert. Bis Sonntag, 10. Mai 2026, stellt sie den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Brustring“ dar. Und der 31 Jahre alte Torhüter ist definitiv jemand, der die jüngere Geschichte des Clubs aus Cannstatt mitgestaltet hat. Seit 2019 spielt er für das Team mit dem roten Brustring, hat Aufstieg und Klassenerhalte sowie den DFB-Pokal-Sieg 2025 und internationale Partien erlebt. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Zeit und seine Rolle beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie gegen den Hamburger SV – am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, live bei DAZN sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena die Norddeutschen.
Hallo Fabian, was macht für dich ein gutes Trikot aus?
Fabian: „Wenn das VfB-Wappen darauf zu sehen ist, spricht das schon mal für ein gutes Trikot (lacht). Natürlich schaue ich auch auf das Design, aber tatsächlich sind für mich andere Faktoren noch entscheidender: Wie ist die Qualität des Trikots? Saugt es sich bei Nässe mit Wasser voll? Ist es einigermaßen atmungsaktiv? Zudem freut mich als Torwart, wenn unsere Torhütertrikots in auffälligen Farben gestaltet sind. Unsere aktuelle Kollektion finde ich insgesamt sehr gelungen.“
Passenderweise führen wir das Interview in der Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Inwiefern besitzt du in deinem Zuhause ebenfalls eine kleine Sammlung an VfB-Jerseys?
Fabian: „Tatsächlich ist inzwischen eine kleine Sammlung entstanden. Von jeder Saison, die ich bislang beim VfB gespielt habe, besitze ich mindestens ein Trikot. Zum Saisonende lasse ich alle Mitspieler darauf unterschreiben – das ist für mich eine schöne Erinnerung, mit wem ich zusammengespielt und viele Momente erlebt habe. Auch von anderen Stationen oder dem einen oder anderen Mitspieler besitze ich ein Trikot.“
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Finden sich in deiner Sammlung auch Jerseys von manch Tausch mit dem Gegner nach Spielende?
Fabian: „Eigentlich habe ich mein Trikot meist nur mit Spielern getauscht, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe – etwa durch eine gemeinsame Zeit in der Jugend, bei den U-Nationalmannschaften oder bei früheren Stationen. Eine Ausnahme kam zuletzt durch die internationalen Partien hinzu: Da habe ich auch das eine oder andere Trikot von ‚fremden‘ Spielern erfragt, weil ich das als schöne Erinnerung betrachte.“
Neben Atakan Karazor und Pascal Stenzel bist du als einziger Profi des aktuellen Kaders seit 2019 ununterbrochen beim VfB. Was bedeutet dir der Club aus Cannstatt?
Fabian: „Für mich ist der VfB ein Stück Heimat geworden. Mittlerweile habe ich einen Großteil meiner Profikarriere bei dem Club verbringen dürfen und trage das VfB-Trikot seit mehr als sechs Jahren. In dieser Zeit habe ich enorm viel erleben dürfen und mitgemacht, das prägt. Hinzu kommt, dass mein Sohn in Stuttgart geboren wurde und wir uns als Familie sehr wohl in der Region fühlen.“
Du hast angesprochen, dass du viel mit dem VfB erlebt hast. Was sind deine Top-3-Momente?
Fabian: „Von der Emotionalität gehört auf jeden Fall der Bundesliga-Klassenerhalt 2022 durch das Tor von Wataru Endo dazu. Ich habe eine solche Gefühlsexplosion – auf dem Rasen, auf der Bank und auf den Rängen – nie wieder erlebt. Ein gesamtes Stadion war in diesem Moment im puren Freudenrausch. Außerdem ist mein Debüt in der Champions League ein besonderer Moment für mich – wenngleich die Partie durch die Niederlage anders endete, als wir es uns vorgenommen hatten, ging für mich ein Traum in Erfüllung, einmal im höchsten europäischen Clubwettbewerb gespielt zu haben. Auf Rang eins setze ich den DFB-Pokalsieg 2025: Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ein Titelgewinn bleibt für immer und verbindet uns als Team ewig. All die Erlebnisse rund um das Finale sind noch heute sehr präsent in meinem Kopf.“
Das könnte auch daran liegen, dass du den Pokal sozusagen auf der Haut trägst …
Fabian: „Da habt ihr gut aufgepasst (lacht). Auf meinem Bein trage ich den DFB-Pokal als kleines Tattoo. Dort wäre theoretisch auch noch etwas Platz, falls nochmal ein Titel in meiner Zeit beim VfB hinzukommen sollte …“
Trainer und Mannschaft betonen stets, wie sehr sie sich auf dich verlassen können, meistens fungierst du als „Nummer zwei“. Wie gehst du mit deiner Rolle um?
Fabian: „Mein Ziel ist, den Erwartungen des Trainerteams und der Mannschaft gerecht zu werden. Ich investiere in jedem Training sehr viel und signalisiere, dass ich jederzeit bereit bin, Spielminuten zu sammeln, sobald ich gebraucht werde. Darüber hinaus nehme ich meine Rolle an und leiste aus Überzeugung meinen Beitrag, damit wir als Torwartteam gemeinsam erfolgreich sind.“
Was sind weitere Beispiele, wie du als erfahrener Akteur auf das Team einwirkst?
Fabian: „Da ich schon länger beim VfB bin, habe ich mir ein gewisses Standing erarbeitet und gehöre zu unserem Mannschaftsrat. Das Trainerteam und die Mitspieler wissen, dass ich immer ein offenes Ohr habe, dass ich ins Team hineinhöre und mich einbringe. Ich versuche, meine Erfahrungswerte weiterzugeben und mich auch in die Perspektiven meiner Mitspieler hineinzuversetzen.“
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Seine Wertschätzung und Zufriedenheit hat der VfB auch darüber ausgedrückt, dass du bereits in der vergangenen Saison deinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2027 verlängern konntest. Wie rasch hast du diese Entscheidung getroffen?
Fabian: „Grundsätzlich treffe ich solche Entscheidungen mit einer gewissen Überlegungszeit. Für mich gab es verschiedene Optionen – und daher war es mir wichtig, mich damit auseinanderzusetzen und am Ende aus Überzeugung zu entscheiden. Ich bin Profi und möchte möglichst viele Minuten auf dem Rasen stehen, gleichwohl bin ich mittlerweile in einem Alter, in dem – neben der reinen Spielpraxis – auch andere Faktoren an Bedeutung gewinnen. Beim VfB fühle ich mich wohl, es ist sportlich ein spannendes Kapitel, meine Familie lebt gerne in der Region. Somit reifte in mir immer stärker der Gedanke, meine Zeit beim VfB fortsetzen zu wollen. Und ich bin sehr froh, diese Entscheidung so getroffen zu haben.“
Im Torwarttraining wirkt es oftmals so, als habt ihr einen guten Mix aus Konzentration und Lockerheit. Wie lässt sich euer Zusammenspiel im Torwartteam generell beschreiben?
Fabian: „Wir fordern uns heraus und unterstützen uns gegenseitig. Diese Mischung macht es aus. Ich weiß, dass ich mit meinen Torwartkollegen den einen oder anderen Spaß machen kann. Gleichwohl sind wir absolute Wettkämpfer, wenn es in die Übungen und das Training hineingeht, weil jeder Einzelne besser werden und zum Mannschaftserfolg beitragen möchte. Auch unsere Torwartcoaches leben diesen Teamspirit vor und pushen uns. Mir macht es viel Freude, mit den Jungs im Torwartteam zusammenzuarbeiten.“
Die aktuellen Saison biegt auf die Zielgerade ein. Wie bewertest du eure Chancen im Endspurt?
Fabian: „Wir haben in zwei Wettbewerben eine gute Ausgangsposition. Das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg wird ein Saison-Highlight – jeder Spieler aus unserem Team möchte nach Berlin, wir sind sehr motiviert, erneut das Finale zu erreichen und wissen, dass wir dafür eine Top-Leistung benötigen. In der Bundesliga haben wir ein herausforderndes Programm vor der Brust und nehmen das voller Vorfreude an. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass wir mit dem richtigen Fokus von Spiel zu Spiel schauen. Wir müssen jetzt alles abrufen, um gegen Hamburg zu bestehen – und erst danach macht es Sinn, an die nächste Aufgabe zu denken.“
Dann lass uns zum Abschluss direkt beim HSV als nächsten Gegner bleiben – das umkämpfte Hinspiel endete mit einer 1:2-Niederlage. Was erwartest du für eine Begegnung?
Fabian: „Der HSV hat nachgewiesen, dass er völlig zurecht wieder zur Bundesliga gehört und rief gute Leistungen ab. Durch das angesprochene Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen. Wir möchten diesmal für einen positiven Ausgang aus unserer Sicht sorgen. Darüber hinaus erwarte ich ein stimmungsvolles Spiel, weil zwei Traditionsvereine mit vielen Fans aufeinandertreffen.“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Fabian Bredlow: Trikot-Ranking, Zahlenspiel und Traumelf
- Poster: Fabian Bredlow
- Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
- Zu Gast: Hamburger SV
- VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
- Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
- VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp
- MHP Arena: Konzert von Helene Fischer
- Historie: 100 Jahre Brustring
Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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„Spiel diesmal auf unsere Seite ziehen“
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„Spiel diesmal auf unsere Seite ziehen“
Erst das öffentliche Training, danach der Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV. Für Ermedin Demirovic ist das etwas Besonderes. Er wuchs in Hamburg auf und spielte einst für den HSV.Mit Applaus ging es auf den Trainingsplatz. Vor vollen Rängen im Robert-Schlienz-Stadion haben die Jungs aus Cannstatt am Mittwochnachmittag, 8. April 2026, eine öffentliche Trainingseinheit absolviert – und wurden passend zur Ferienzeit von vielen Kindern, Jugendlichen und Familien herzlich empfangen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß nutzte die Einheit, um die nächste Aufgabe vorzubereiten – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena den Hamburger SV.
„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spielen kann“, sagt Ermedin Demirovic, der in Hamburg geboren wurde und sämtliche Juniorenmannschaften des HSV durchlief. In der Hinrunde der laufenden Saison, als der VfB beim Hamburger SV (1:2) unterlag, fehlte der Stürmer aufgrund einer Fußverletzung. „Wir werden versuchen, das Spiel diesmal auf unsere Seite zu ziehen – wenngleich ich den HSV aufgrund meiner Vergangenheit natürlich mag, geht es einzig und allein darum, mit dem VfB ein erfolgreiches Spiel abzuliefern“, sagt der 28-Jährige.
Konkurrenzkampf ist hoch
Ein zusätzlich positiver Aspekt: Nahezu der gesamte Kader steht Chefcoach Sebastian Hoeneß derzeit zur Verfügung, der Konkurrenzkampf um die Startelfplätze ist groß. „Für uns geht es um viel und wir wissen, was wir abrufen können“, sagt Ermedin Demirovic: „Mit unseren Fans an der Seite möchten wir die nächsten Bundesliga-Punkte in Stuttgart behalten.“
Das gesamte Interview mit Ermedin Demirovic bei „VfB TV“ schauen:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Viel investiert, spät bestraft
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Viel investiert, spät bestraft
Der VfB bestimmt das Topspiel des 28. Spieltags über die gesamte Distanz, erspielt sich Vorteile in nahezu allen statistischen Kategorien und steht nach einem späten Dortmunder Doppelschlag dennoch ohne Punkte da.90 lange Minuten hatte sich der VfB am Samstagabend die Zähne an Borussia Dortmund ausgebissen, das Spiel kontrolliert und defensiv so gut wie nichts zugelassen. Als sich viele der 60.000 Zuschauer in der ausverkauften MHP Arena bereits mit einem leistungsgerechten 0:0 arrangierten, schlug der BVB in der Nachspielzeit eiskalt zu.
Den Jungs aus Cannstatt gelang es im Topspiel des 28. Bundesliga-Spieltags nicht, sich für den über die gesamte Spieldauer geleisteten Aufwand zu belohnen. Fast 70 Prozent Ballbesitz wies der VfB auf, dazu mehr Torschüsse, mehr Pässe und mehr gewonnene Zweikämpfe als der Gegner. Vor allem im ersten Durchgang erarbeitete sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mehrere aussichtsreiche Situationen, verpasste es jedoch, daraus große Gefahr zu kreieren. „Wir waren aktiv, spielbestimmend und leidenschaftlich, aber hatten nicht die ganz zwingenden Torchancen. Uns gelang es, die Dortmunder unter Druck zu setzen, aber die Gäste hielten dem Stand“, bilanzierte der Cheftrainer nach dem Abpfiff.
Eiskalte Gäste mit spätem „Lucky Punch“
Deniz Undav fügte an, dass es in einem solchen Spiel wichtig sei, „die kleinen Momente“ auszunutzen. „Die hatten wir diesmal zu selten auf unserer Seite. Man hofft, dass mit fortwährendem Druck mal ein Ball durchrutscht, aber Dortmund hat es gut gemacht, tief verteidigt und letztlich die Null gehalten“, so der Nationalspieler. Die Gäste bewahrten im 28. Saisonspiel bereits zum 13. Mal eine Weiße Weste und stellten in der Nachspielzeit unter Beweis, warum sie in der laufenden Saison erst zweimal, beide Male gegen den FC Bayern München, als Verlierer vom Platz gingen: Karim Adeyemi und Julian Brandt brachten die ersten beiden Chancen der Schwarz-Gelben im Tor unter und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nannte den „Lucky Punch“ der Dortmunder im Nachgang ein „Lehrstück an Effizienz“.
Doch so bitter das Ergebnis vor dem Hintergrund des Spielverlaufs aus Stuttgarter Sicht auch war, gibt der Auftritt dennoch Anlass zu Mut und Zuversicht für die entscheidenden Wochen der Saison. „Es hat viel Gutes in unserem Auftritt gesteckt“, erkannte Ermedin Demirovic, der auch gleich die Marschrichtung für die kommende Woche vorgab: „Fokussiert weiterarbeiten“, um im Heimspiel gegen den Hamburger SV am nächsten Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
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Folgt der achte Streich?
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Folgt der achte Streich?
Gegen den BVB spielte der VfB zuletzt besonders erfolgreich. Zudem trugen mehrere Akteure bereits das Trikot beider Teams. Die Matchfacts zum Topspiel am Samstag:Die Top 3 zu VfB gegen Borussia Dortmund:
- Der VfB blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen Dortmund ohne Niederlage.
- Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 hatte der VfB zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison mehr Punkte auf dem Konto.
- Kein Spieler in Europas Top-5-Ligen steuerte in diesem Kalenderjahr mehr Torbeteiligungen bei als Deniz Undav.
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Blick zurück: Unter Sebastian Hoeneß ohne Niederlage gegen Schwarz-Gelb
Unter Sebastian Hoeneß verlor der VfB keins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (fünf Siege, zwei Remis), nur gegen den FC Augsburg trat der VfB unter seinem aktuellen Cheftrainer noch öfter an, ohne ein einziges Mal zu verlieren (achtmal). Zuletzt gab es ein 3:3-Unentschieden in Dortmund im vergangenen November 2025, bei dem Deniz Undav alle Tore für die Jungs aus Cannstatt erzielte. Dieser Punkteteilung waren fünf Siege des VfB vorausgegangen, das bislang letzte Heimspiel im September 2024 gewann die Elf von Sebastian Hoeneß nach Treffern von Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal mit 5:1.
Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB
BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB, verbrachte danach drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er 2022 nach Dortmund wechselte. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.
Wiedersehen II: Fünf Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit
Auf Seiten des VfB haben fünf Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Pascal Stenzel wechselte 2013 in die U19 des BVB, drei Jahre später ging es – zunächst per Leihe – zum SC Freiburg, den er 2020 in Richtung Stuttgart verließ. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er sich Holstein Kiel anschloss. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB. Stefan Drljaca streifte zwischen 2020 und 2022 in 29 Regional- und Drittligaspielen das Trikot von Borussia Dortmund II über und feierte 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.
Rekordjäger: VfB und BVB jagen eigenen Bestwert
Der VfB spielt mit 53 Punkten nach 27 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison, nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es noch mehr Zähler nach 27 Partien (57). Der VfB verlor nur eins der letzten 14 Bundesliga-Spiele (neun Siege, vier Remis), mit 1:2 bei St. Pauli Anfang Februar.
Borussia Dortmund spielt mit 61 Punkten nach 27 Partien seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren, 2018/2019 waren es 63 Zähler zu diesem Zeitpunkt. In der Drei-Punkte-Ära hatte ein Tabellenzweiter nach 27 Partien nur einmal mehr Punkte, ebenfalls Borussia Dortmund 2015/2016 (64).
Deniz Undav gegen Serhou Guirassy: Top-Stürmer mit Top-Werten
Seit Saisonbeginn 2023/2024 sammelte nur Bayerns Harry Kane in der Bundesliga mehr direkte Torbeteiligungen (114) als Dortmunds Serhou Guirassy (67) und Deniz Undav vom VfB (62). Im Kalenderjahr 2026 sammelte Deniz Undav in zwölf Ligaspielen 15 direkte Torbeteiligungen (zehn Tore, fünf Vorlagen), alleiniger Bestwert aller Spieler aus Europas Top-5-Ligen.
Schiedsrichter: Erster Saison-Einsatz für Schröder bei Spielen des VfB
Robert Schröder (SR), Dr. Jan Neitzel-Petersen (SR-A1), Philipp Hüwe (SR-A2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Christian Dingert (VAR), Guido Kleve (VAR-A).
Robert Schröder leitet erstmals in der laufenden Spielzeit ein Spiel des VfB. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga im September 2018 war der VfB mit von der Partie (0:2 in Leipzig), seither kamen neun weitere Spiele mit VfB-Beteiligung hinzu. Eines davon war das 2:1 gegen Köln im Mai 2022, bei dem Wataru Endo den Jungs aus Cannstatt in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sicherte.
Personal: Fast alle Mann an Bord
Sebastian Hoeneß kann gegen Dortmund nahezu aus den Vollen schöpfen. Einzig Lazar Jovanovic, der ein reduziertes Programm absolviert, fehlt dem VfB. Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou sind vollständig einsatzfähig.
Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer
Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind womöglich kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.
Wetter: Bewölkt, aber trocken
Am Samstag bleibt es tagsüber bewölkt, zum Abend hin klart es auf. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15° C.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Rekordsaison im Blick
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Rekordsaison im Blick
Die Vizemeisterschaft im Fokus, einen Top-Vorbereiter in den eigenen Reihen und ein neuer Sportdirektor: Der BVB gastiert am Samstag in Cannstatt. Der Gegner im Check:![]()
Die Ausgangslage
Allein auf weiter Flur: Während der BVB (derzeit 61 Punkte) bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz drei (VfB/53 Punkte) und sogar elf Punkte auf einen Rang unterhalb der UEFA Champions League-Plätze (Hoffenheim/50) aufweisen kann, ist auch der Rückstand auf die Tabellenspitze gewaltig: Die neun Punkte auf den FC Bayern (70) sind für die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in dieser Spielzeit wohl kaum noch einzuholen. Allerdings können die Dortmunder noch einen eigenen Rekord einstellen: Mit 78 Punkten legte der BVB in der Saison 2015/2016 die beste Saison eines Vizemeisters hin.
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Die Personallage
Auch wenn der BVB sich in sportlich ruhigen Fahrwassern aufhält, spitzte sich die Personallage bei den Dortmundern in den vergangenen Wochen zu. Zunächst zog sich Kapitän Emre Can eine schwere Kreuzbandverletzung zu, mit dem Start der Länderspielpause kam dann auch noch Felix Nmecha dazu, ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet, der sich ebenfalls am Knie verletzte. In Stuttgart wird der BVB daher voraussichtlich mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer in der Zentrale auflaufen.
Der Wechsel
Vergangene Woche sorgte die sofortige Trennung des BVB von seinem bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl für Aufsehen. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte von 2002 bis 2015 für die Schwarz-Gelben gespielt und drei Meisterschaften sowie einen DFB-Pokal gewonnen. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er ins Management, wirkte zunächst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und später als Sportdirektor. Nach der Trennung vergangene Woche verpflichtete Borussia Dortmund den bisherigen Sportdirektor der SV Elversberg, Ole Book, als Nachfolger Sebastian Kehls.
Ole Book sagt zu seinem Engagement beim BVB: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in eine erfolgreiche Zukunft steuert und freue mich, dabei meine Ideen und Überzeugungen einbringen zu können und mit einem starken Team zusammenarbeiten zu dürfen. Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen.“
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Der Top-Vorbereiter
Julian Ryerson ist einer der Trümpfe des BVB in der laufenden Saison. In seinen 24 Bundesliga-Einsätzen steuerte der 28-jährige Norweger bereits zwölf Torvorlagen bei. In seinen vorangegangen 146 Bundesliga-Einsätzen waren Julian Ryerson ebenfalls zwölf Vorlagen gelungen. Einzig Münchens Michael Olise (17 Assists) stellt den Wert des Dortmunder Außenverteidigers in dieser Spielzeit in den Schatten.
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Der Torjäger
Zum mittlerweile vierten Mal in Serie knackte Serhou Guirassy die Zehn-Tore-Marke in der Bundesliga. Nachdem er in seinen beiden Saisons beim VfB elf bzw. 28 Tore hatte beisteuern können, ließ er im schwarz-gelben BVB-Trikot vergangene Spielzeit 21 Treffer folgen. In der aktuellen Saison steht der vor kurzem 30 Jahre alt gewordene Guineer bei 13 Toren.
Die Historie
Am 3. April 2023, somit fast auf den Tag genau vor drei Jahren, verpflichtete der VfB Sebastian Hoeneß als Cheftrainer. Sein erstes Pflichtspiel war das DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0), sein erstes Bundesliga-Spiel das in Bochum (3:2). In der Woche darauf empfing der VfB den BVB in Stuttgart zum ersten Heimspiel unter Sebastian Hoeneß und kam beim 3:3-Remis nach einem 0:2 sowie 2:3 spät in der Nachspielzeit noch zu einem Punktgewinn. Seither verlor der VfB keines der sechs Pflichtspiele gegen Dortmund und gewann fünf von ihnen.
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„Mentalität und Willenskraft“
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„Mentalität und Willenskraft“
Von kompromissloser Zweikampfführung bis zur Pokalfrisur: Ramon Hendriks spricht in der neuen Ausgabe der „stadion aktuell“ über Lektionen auf und neben dem Platz, über seine Entwicklung beim VfB und einen Spitznamen, den ihm sein Vater bereits gegeben hat.Hallo, Ramon. Wir haben von deinen Online-Sprachkursen gehört. Wie kommst du voran?
Ramon: „Ich mag es, neue Dinge und Fremdsprachen zu lernen. Ich habe vor einiger Zeit mit Spanisch angefangen. Als mein Wechsel zum VfB feststand, habe ich direkt mit Deutsch begonnen, da ich es in der Schule abgewählt hatte. (schmunzelt) Mittlerweile habe ich schon einige Lektionen abgeschlossen und über 1.400 Tage am Stück absolviert. Es läuft richtig gut. Noch mehr lerne ich aber im Unterricht und in den Gesprächen mit den Jungs. Ich verstehe mittlerweile fast alles auf Deutsch.“
Bei welcher Lektion bist du gerade?
Ramon: „In der Lern-App bin ich beim Thema ‚Freizeit‘, im Unterricht am Clubzentrum sprechen wir aktuell über den Podcast von Robin Gosens (Anm. d. Red.: ‚Wie geht’s?‘). Dabei geht es um mentale Entwicklung und Gesundheit in der Fußballwelt. Ich finde es sehr gut und wichtig, darüber zu sprechen – sowohl inhaltlich, aber auch für meine Deutschkenntnisse.“
„Freizeit“ gab es nicht nur in der Lern-App. Sebastian Hoeneß hatte euch in der Länderspielphase einige Tage frei gegeben – trainiert wurde individuell. Wie hast du deine freie Zeit verbracht?
Ramon: „Ich war in meiner Heimat in Rotterdam und habe meine Familie und Freunde besucht. Es war sehr schön, wir haben uns seit drei Monaten nicht gesehen, daher haben wir die gemeinsame Zeit sehr geschätzt.“
Sebastian Hoeneß sagte letztens über dich, dass du ein „ausgezeichneter Charakter und ein perfekter Teamplayer“ bist, der „zu Unrecht etwas unter dem Radar fliegt“. Was bedeutet dir das?
Ramon: „Natürlich ist es sehr schön für mich, wenn der Trainer etwas Positives über meinen Charakter und mich als Teamplayer sagt. Ich versuche einfach immer mein Bestes für das Team und den Club zu geben. Das ist für mich das Wichtigste.“
Nach dem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig, zu dem du mit einer starken Defensivleistung beigetragen hast, wurde dir der Spitzname „RaMONSTER“ verpasst. Wie würdest du deine Entwicklung seit Sommer 2024 beim VfB beschreiben?
Ramon: „(lacht) Ja, das war ein lustiger ‚Nickname‘. Mein Vater hatte mir ihn bereits vor ein paar Jahren gegeben – umso witziger, dass ihn jetzt auch die Medien aufgegriffen haben. Meine Entwicklung beim VfB ist gut. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in meine Rolle im Team reinzuwachsen. Meine Einsatzzeit in dieser Saison steigt immer mehr. Das freut mich sehr und hilft mir bei meiner Entwicklung.“
Welches sind deine Kernkompetenzen auf dem Feld?
Ramon: „Meine Zweikampfführung. Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen. Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und so dem Team helfen. Über allem steht jedoch die Mentalität und der Wille, immer weiterzumachen, nach Rückschlägen zurückzukommen und jeden Zweikampf gewinnen zu wollen. Das versuche ich, in jedem Spiel auf den Platz zu bringen.“
Wer oder was hat dir bei deiner Entwicklung besonders geholfen?
Ramon: „Natürlich spielt unser Trainer eine sehr große Rolle dabei. Als ich zum VfB kam, wusste ich, dass ich an einigen Punkten arbeiten muss. Sebastian Hoeneß ist bekannt dafür, dass er Spieler besser machen kann. Das hat er in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Ich glaube, ihm ist es auch bei mir gelungen. Hinzu kommen meine Teamkollegen, mit denen ich mich auf und neben dem Platz gut verstehe. Das gibt mir Sicherheit und fühlt sich gut an.“
Mit wem verbringst du die meiste Zeit neben dem Platz?
Ramon: „Dazu gehören unter anderem Jeff, Luca, Josha und ‚Medo‘. In der vergangenen Spielzeit habe ich viel Zeit mit Yannik (Anm. d. Red.: Keitel) verbracht. Aktuell sind wir oft bei ‚Calle‘ zuhause. Meine Freundin und seine Frau verstehen sich sehr gut. Mit Tiago und Chema war ich zuletzt bowlen. Es hat Spaß gemacht und ich konnte meine Spanisch-Kenntnisse zeigen. (schmunzelt)“
Zu Beginn hattest du 2024 noch leichte Startschwierigkeiten, ab Spieltag sieben (Anm. d. Red.: Startelfdebüt bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München) erhieltst du regelmäßige Einsätze. Was hat dir zu deinem Durchbruch verholfen?
Ramon: „Die Eingewöhnungsphase in Deutschland hat sicherlich eine Rolle gespielt. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um anzukommen – das ist aber normal. Mit jeder Minute wächst dann das Selbstvertrauen, die Trainingsleistung wird besser und ich habe mich weiterentwickelt. Ich kannte meine Punkte, an denen ich arbeiten musste, um besser zu werden.“
Mittlerweile hast du 71 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Welche sind deine Top-3?
Ramon: „Mein Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Anm. d. Red.: 3:3., eine Spielminute) sowie das erste internationale Spiel für den VfB in der Gruppenphase (Anm. d. Red.: 2:1-Sieg gegen Celta de Vigo, 90 Spielminuten) waren besonders. Nicht zu vergessen das Pokalfinale in Berlin – das war unglaublich.“
Ende Januar 2026 hatte dich ein Nasenbeinbruch in Gladbach kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Es sah schmerzhaft aus, deine Maske hattest du jedoch nur kurz im Einsatz.
Ramon: „Das stimmt. Ich habe sie nur zwei Wochen in zwei, drei Spielen getragen. Ich habe mich ohne einfach besser gefühlt und hatte einen besseren Überblick.“
In der aktuellen Saison hast du 24 von 27 möglichen Bundesliga-Partien absolviert. Inwiefern hilft dir auch eure Flexibilität in der Defensive, um regelmäßig zu spielen?
Ramon: „Es ist eine unserer Stärken, dass wir in unterschiedlichen Formationen spielen können. Ich fühle mich als Innen- und Außenverteidiger wohl, das hilft unserem Coach auch bei seinen Entscheidungen, die er treffen muss. Wir harmonieren in der Defensive sehr gut und versuchen immer den Plan umzusetzen, den Sebastian Hoeneß von uns möchte, um unser Tor zu verteidigen.“
Was zeichnet eure linke Seite aus – auch gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Chris Führich?
Ramon: „Unser Dynamik und Variabilität. Wir wollen stets schwer zu verteidigen sein und unsere Chancen kreieren. Dazu gehören eine hohe Laufbereitschaft, schnelles Umschalt- und gutes Zweikampfverhalten.“
Welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf bei aller Variabilität?
Ramon: „Das ist ganz normal und gehört im Fußball dazu. Wir versuchen uns vielmehr stets gegenseitig zu pushen, um uns besser zu machen.“
Einen Titel hast du mit dem VfB im Sommer 2025 schon geholt. Wo soll es in dieser Saison hingehen?
Ramon: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Wir müssen alles reinwerfen und haben hoffentlich noch neun Spiele in dieser Saison vor uns.“
Erfolge spiegeln sich auch bei deiner Frisur wider. Vom Undercut über den ‚Pokalsieger-Look‘ war schon vieles dabei. Zählt das zu deinen Markenzeichen?
Ramon: „(lacht) Nein, nein. Es ist eher aus der Laune heraus. Wenn ich lange Haare habe, hätte ich sie gerne wieder kürzer – oder andersherum. Das ist bei mir schon immer so. Die Blondierung zusammen mit Yannik und Finn war nur beim Pokalsieg, das werde ich nicht mehr machen. Ich möchte meine Haare so gesund wie möglich belassen. (lacht)“
Unsere internationale Reise ist für diese Saison nach zwei Niederlagen gegen den FC Porto (1:2; 0:2) beendet. Wir war sie für dich?
Ramon: „Es ist absolut besonders, international zu spielen. Wir haben uns ordentlich präsentiert und hatten einige gute Spiele dabei – dazu gehört auch der Sieg gegen mein ehemaliges Team Feyenoord Rotterdam (Anm. d. Red.: 2:0-Heimsieg). In Porto war unsere Reise in dieser Saison leider vorbei. Ich glaube dennoch, dass wir auf unseren Weg in der Europa League stolz sein können. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Fans in Europa sehr gut präsentiert und hoffen, dass wir bald eine nächste besondere Reise durch Europa antreten werden.“
Seit Juli 2024 bist du nun schon bei uns. Wie fühlst du dich in Stuttgart?
Ramon:„Meine Freundin und ich fühlen uns beide sehr wohl hier. Ich spiele für einen großartigen Club mit unglaublichen Fans und coolen Teamkollegen. Wir haben einen hervorragenden Coach, der mich als Spieler immer besser macht. Dadurch geht es mir sehr gut in Stuttgart.“
War es für dich eine Umstellung, vom eher flachen Land in den Stuttgarter Kessel zu ziehen?
Ramon:„Natürlich ist die Umgebung komplett anders, aber ich finde es richtig schön. Ich mag beides und genieße die Unterschiede. Schon als kleiner Junge hatte ich immer den Traum, in einer der größten Ligen Fußball zu spielen. Die Bundesliga gehört natürlich dazu – es ist einfach schön, hier zu sein.“
Wie schaltest du ab?
Ramon:„Ich verbringe gerne Zeit mit der Familie und mit Freunden – das darf auch gerne etwas ruhiger sein, um gemeinsam zu entspannen.“
Blicken wir auf unseren Gegner aus Dortmund. Deine Bilanz mit dem VfB gegen den BVB ist mit einem Sieg und einem Remis positiv. Was erwartet uns am Samstagabend?
Ramon:„Wieder ein Sieg! (schmunzelt)“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 28. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Alles Wissenswerte rund um Ramon Hendriks
- Poster: Ramon Hendriks
- Zu Gast: Borussia Dortmund
- VfB-Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
- Neu an der Seitenlinie bei den VfB Frauen: Cheftrainer Nico Schneck
- Nachwuchs: Ergebnisse und News
- MHP Arena News
Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Deniz Undav ist „Spieler des Monats“
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Deniz Undav ist „Spieler des Monats“
Nach seinen herausragenden Leistungen an den vergangenen Bundesliga-Spieltagen im März 2026 ist Deniz Undav zum zweiten Mal als „Spieler des Monats“ ausgezeichnet worden.Große Ehre für Deniz Undav: Der Stürmer des VfB ist im Voting der DFL zum „Spieler des Monats“ in der Bundesliga ausgezeichnet worden. Damit setzte sich der 29-Jährige gegen Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) durch, die ebenfalls zur Wahl standen.
Deniz Undav sagt zur Auszeichnung: „Danke an alle, die für mich abgestimmt haben. Die Auszeichnung macht mich stolz und ich werde versuchen, in dieser Saison noch eine zu bekommen.“
Fans, Clubs und Experten gaben Stimmen ab
Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40 Prozent der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60 Prozent entfallen zu je 30 Prozent auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.
Für Deniz Undav ist es die zweite Auszeichnung zum „Spieler des Monats“, nachdem er bereits im November 2023 gewählt worden war. Im März 2026 traf der aktuelle Topscorer des VfB in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in jeder der vergangenen sechs Ligapartien mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart.
Herzlichen Glückwunsch, Deniz!
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„Gute Abläufe in unserem Spiel“
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„Gute Abläufe in unserem Spiel“
Mit einem Jubiläum im Rücken blickt Sebastian Hoeneß auf die Bundesliga-Partie gegen Dortmund. Der Cheftrainer setzt auf die Formstärke seines Teams – und einen Faktor, der mit der MHP Arena zusammenhängt.Es sind besondere Tage in Cannstatt. Die Nationalspieler kehren von ihren Länderspiel-Reisen zurück, der VfB bereitet sich auf die „Crunchtime“ der Saison vor – und für den Cheftrainer kommt es zu einem Jubiläum. Am morgigen Freitag, 3. April 2026, ist Sebastian Hoeneß exakt drei Jahre beim VfB im Amt. Ein Grund zur Freude, aber keineswegs zur Euphorie: „Es ist im schnelllebigen Fußballgeschäft eine schöne Zahl, die für Kontinuität steht und gleichzeitig zu unserem eingeschlagenen Weg passt, den wir fortsetzen möchten“, sagt der 43-Jährige. Und somit trifft es sich gut, dass er – analog zu seinem Team – den Fokus rasch auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, richtet – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund.
Den VfB trennen vom BVB derzeit acht Punkte
Der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten heraus. „Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison und verfügt über einen Top-Kader mit viel individueller Klasse“, sagt Sebastian Hoeneß über den Gegner: „Die Mannschaft tritt sehr stabil auf, hat klare Abläufe und erzeugt auch über Standards immer wieder Gefahr.“ Mit 61 Punkten nach 27 Bundesliga-Partien hat der BVB insgesamt acht Zähler mehr gesammelt als der VfB. Und dennoch glauben die Jungs aus Cannstatt an ihre Chance.
„Wir spielen zu Hause und wissen, dass wir mit unseren Fans an der Seite zuletzt richtig gute Auftritte gegen Dortmund gezeigt haben“, sagt der Chefcoach. Generell habe sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Heimstärke entwickelt, was die Zahlen untermauern: Zehn von 13 Bundesliga-Heimpartien in der laufenden Serie gewann der VfB und verlor nur ein einziges Mal. Das hängt auch mit der Spielweise und dem Engagement zusammen: „Wir haben gute Abläufe in unserem Spiel sowie einen starken Spirit – zudem muss jeder Spieler durch unseren Konkurrenzkampf immer wieder an sein Limit gehen, das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einzelspielerentwicklung aus“, erklärt Sebastian Hoeneß.
Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou zurück im Teamtraining
Zu diesem „Konkurrenzkampf“ passt, dass auch die zuletzt angeschlagenen Profis zurück im Trainingsbetrieb sind. Jamie Leweling wirkt nach seinen muskulären Beschwerden wieder vollends im Mannschaftstraining mit. Auch Dan-Axel Zagadou ist zurück im Teamtraining, wenngleich der Verteidiger noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Lazar Jovanovic absolviert inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet somit ebenfalls an seinem Comeback.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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„Wollen die Punkte hierbehalten“
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„Wollen die Punkte hierbehalten“
Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund spricht Tiago Tomás über die Wichtigkeit der Regeneration in der vergangenen Woche, den großen Auflauf beim öffentlichen Training und das Spiel am Samstagabend.Volles Haus in Bad Cannstatt: Zum Auftakt in die Osterferien sowie der Trainingswoche vor dem kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend, 18.30 Uhr, fanden sich zahlreiche junge und alte VfB-Fans am Clubzentrum in der Mercedesstraße ein. Tiago Tomás und seine Teamkameraden hatten folglich auch nach der kräftezehrenden Einheit noch ordentlich zu tun. „Das Schreiben der Autogramme hat beinahe so lange gedauert, wie die Einheit selbst (lacht). Aber es freut die Fans, vor allem die Kinder, und auch uns, wenn wir sehen, wie begeistert und glücklich sie sind.“
Für den Portugiesen und seine Mannschaftskollegen bedeutete das Training am Dienstagvormittag den ersten Aufgalopp nach einigen Tagen Regeneration. Zur längeren Pause sagt der Angreifer: „Das ist für uns nicht so üblich. Aber das Team hatte viele Spiele in einer kurzen Zeit. Wir mussten uns ein wenig entspannen. Wir mussten uns in die richtige Form bringen, um diese Saison zu beenden und uns für das Spiel am Samstag vorzubereiten. Das ist für uns sehr wichtig.“
Gegen den BVB könnten die Jungs aus Cannstatt ihren Abstand auf den derzeit Zweitplatzierten auf fünf Punkte verkürzen und zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonendspurt tanken. „Wir sind in einer sehr guten Position und wollen diese beibehalten. Wenn du oben sein willst, musst du dich gegen gute Teams beweisen. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir gegen ein gutes Team spielen, gewinnen können. Das wollen wir nun auch in unserem Stadion machen und die drei Punkte hierbehalten.“
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Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt
Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt
Die Deutsche Fußball Liga hat die Ansetzungen der letzten vier Bundesliga-Spieltage der Saison 2025/2026 bekanntgegeben. Der VfB tritt dreimal samstags und einmal sonntags an.Dreimal samstags, einmal sonntags: Mit der Ansetzung der Spieltage 31 bis 34 können VfB-Fans nun bis zum Saisonende planen. Ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2025/2026 bestreiten die Jungs aus Cannstatt am 31. Spieltag gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen gastieren am Sonntag, 26. April 2026, ab 15.30 Uhr in der MHP Arena. Am Wochenende darauf reist der VfB nach Sinsheim und bestreitet dort sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr.
Am Samstag, 9. Mai 2026, empfängt der VfB um 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen zum letzten Heimspiel der Saison in der MHP Arena. Mit dem stets am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ausgetragenen 34. Spieltag beschließt der VfB am 16. Mai 2026 im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt die Bundesliga-Saison.
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Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert
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Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert
Fünf Bundesliga-Treffer sowie zwei Vorlagen steuerte Deniz Undav im März bei und hatte damit großen Anteil daran, dass der VfB zehn von zwölf möglichen Punkten holte. Nun wurde der Stürmer für die „Spieler des Monats“-Wahl der DFL nominiert.In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt, den eigenen Tor-Rekord aus der Saison 2023/2024 bereits jetzt eingestellt und dank der starken Auftritte erstmals seit vergangenem Sommer wieder für die DFB-Elf nominiert: Deniz Undav präsentierte sich zuletzt in bestechender Form und darf nun auf eine besondere Würdigung seiner herausragenden Leistungen hoffen.
Als einer von sechs Spielern ist der 29-jährige VfB-Stürmer für die Wahl zum „Spieler des Monats“ März nominiert. Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) komplettieren die Nominierten-Liste, der Deniz Undav bereits im November angehört hatte.
Die Abstimmung der DFL läuft noch bis Sonntag, den 29. März, um 23.59 Uhr. Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40% der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60% entfallen zu je 30% auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.
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Das Wir gewinnt
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Das Wir gewinnt
Der VfB hat beim FC Augsburg eine klare Antwort auf das Aus in der UEFA Europa League gegeben. Als geschlossene Einheit und mit aller Überzeugung gelingt der nächste Bundesliga-Sieg.Drei Tage nach dem Aus in der UEFA Europa League hat der VfB in der Bundesliga zurückgeschlagen – und wie. Erstmals in dieser Saison gelangen den Jungs aus Cannstatt fünf Treffer, erneut traf der VfB mindestens dreimal in einem Auswärtsspiel. In Augsburg war das bereits zum siebten Mal in 14 Partien der Fall. Das Wir-Gefühl entpuppte sich dabei einmal mehr als großer Trumpf.
Keine Spur mehr von der Enttäuschung, die der Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Ausscheiden in Porto anzumerken war. Stattdessen drückte der VfB dem Spiel in Augsburg früh seinen Stempel auf, verteidigte im Verbund und trat entschlossen vor dem Tor der Gastgeber auf. Wenig überraschend hoben die Protagonisten nach dem 5:2-Sieg, dem 13. Spiel ohne Niederlage in den vergangenen 14 Liga-Partien, die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir sind am Donnerstag aus der Europa League ausgeschieden, waren geknickt – und sind heute bemerkenswert aufgetreten“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß.
Schnelle Reaktionen auf Gegentore lassen Zweifel verpuffen
Auch als die Augsburger zwischenzeitlich auf 1:3 beziehungsweise 2:4 verkürzten, geriet der VfB nicht aus dem Tritt. Die Jungs aus Cannstatt blieben bei sich und vertrauten auf ihre Abläufe. „Wir mussten mit hoher Intensität dagegenhalten und haben es gut gemeistert. Wir hatten eine gute Struktur auf dem Rasen und sind selbst immer wieder zu Chancen gekommen“, hob Jeff Chabot hervor.
„Durch die Gegentreffer ist’s nochmal unnötig spannend geworden – aber es war super, wie wir als Mannschaft darauf reagiert haben und immer eine Antwort parat hatten, indem wir ruhig geblieben sind und selbst weitere Tore nachlegen konnten“, so Deniz Undav nach dem Spiel gegen den FCA, in dem er im siebten Bundesliga-Spiele in Folge traf und gleich noch ein weiteres Tor für Ermedin Demirovic auflegte. „Andere Spieler hätten selbst geschossen, um das dritte Tor zu schießen. Das Teamgefühl ist aber wichtiger. Wenn du die anderen einsetzen und selbst treffen kannst, was gibt es Besseres?", sagte der Stümer nach dem Abpfiff.
Nach 19 Pflichtspielen in den vergangenen zehn Wochen steht für den VfB nun die erste Länderspielpause des Jahres an. Es gilt, die Zeit zum Kräftesammeln für die heiße Phase der Saison zu nutzen – um dort wieder geschlossen die mannschaftlichen Ziele zu verfolgen.
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VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt
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VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt
Rund um den Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels sprechen sich der VfB Stuttgart und der FC Augsburg im Rahmen eines DFL-Aktionsspieltags klar gegen Hass und Diskriminierung aus.Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. Laut einer Forsa-Studie von 2025 beobachten rund 75 Prozent der Befragten mehr Beleidigungen, Respektlosigkeit und Aggressivität im zwischenmenschlichen Miteinander. Vor diesem Hintergrund setzt der deutsche Profifußball rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.
Auch der VfB Stuttgart beteiligte sich beim Auswärtsspiel am Sonntag, 22. März 2026, beim FC Augsburg an der ligaweiten Aktion der Deutschen Fußball Liga (DFL). Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ versammelten sich die Mannschaften beider Vereine gemeinsam mit dem Schiedsrichterteam vor dem Anpfiff auf dem Rasen und stellten sich geschlossen nahe des lilafarbenen Aktionsbanners auf.
Ein Zeichen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Mit der Beteiligung am Aktionsspieltag unterstreicht der VfB einmal mehr sein kontinuierliches Engagement für gesellschaftliche Themen und setzt gemeinsam mit dem deutschen Profifußball ein klares Zeichen gegen Hass und Diskriminierung.
Der DFL-Aktionsspieltag ist eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die in diesem Jahr vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden und jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung, terminiert sind.
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Matchfacts: Geht die Serie weiter?
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Matchfacts: Geht die Serie weiter?
Schwäbisches Duell in der Fuggerstadt: Am 27. Bundesliga-Spieltag gastiert der VfB beim FC Augsburg und will seine Ambitionen untermauern. Gelingt das gegen den wiedererstarkten FCA? Die Matchfacts:Die Top 3 zu FC Augsburg gegen VfB:
- Der VfB ist gegen den FC Augsburg seit neun Spielen unbesiegt, zuletzt gab es sogar sechs Siege am Stück.
- Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt, kassierte zuletzt aber zwei Auswärtsniederlagen gegen Dortmund und Leipzig.
- Kein Stürmer in Europas Top-Ligen traf seit November 2025 – exklusive Elfmetern – häufiger als Deniz Undav (15 Tore).
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Blick zurück: Starke Bilanz für den VfB
Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt (acht Siege, ein Remis), zuletzt gab es sechs Siege in Folge (fünfmal Bundesliga, einmal DFB-Pokal). Gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Verein hat der VfB aktuell solch eine lange Siegesserie. Zuletzt begegneten sich beide Teams Anfang November 2025 in Stuttgart, als der VfB dank der Treffer von Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav (2) einen zweimaligen Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg ummünzte.
Wiedersehen: Alter Bekannter im FCA-Trikot
In der vergangenen Saison lief der Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder in 33 Pflichtspielen im Dress mit dem roten Brustring auf und steuerte dabei zwei Tore und sieben Vorlagen bei. Zum Saisonende kehrte der 24-Jährige zu seinem Stammverein Stade Rennes zurück, von dem ihn der FC Augsburg am letzten Tag der Transferperiode loseiste. Für die Fuggerstädter gelangen dem Offensivspieler bisher drei Tore und vier Assists.
Zuletzt zwei Niederlagen: Nur eine Formdelle oder doch mehr?
Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt (fünf Siege, drei Remis). Das ist die längste aktuelle Serie der Liga und eingestellter Vereinsrekord (wie von November 2011 bis März 2012). Zuletzt kassierte der FCA auswärts jedoch erstmals seit der Rückkehr von Cheftrainer Manuel Baum zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge, in den zwölf Liga-Partien zuvor hatte es nur drei Niederlagen gegeben (dazu sechs Siege und drei Remis).
VfB in bester Gesellschaft: Nur ein Team übertrifft die Auswärts-Ausbeute
Der VfB traf seit dem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge. 18 Auswärtsspiele in Folge mit Tor wären eingestellter Vereinsrekord, das gelang den Jungs aus Cannstatt nur von 1984 bis 1985. Der VfB kommt in dieser Ligasaison auswärts auf durchschnittlich 2.2 Tore pro Spiel, das überbietet in Europas Top-5-Ligen nur der FC Bayern (3.2, FC Barcelona auch 2.2)
Rekordjäger: Alexis Claude-Maurice und Deniz Undav in bestechender Form
Augsburgs Alexis Claude-Maurice gelang zuletzt in fünf Bundesliga-Heimspielen in Folge mindestens eine direkte Torbeteiligung (vier Tore, zwei Assists). Das ist eingestellter Vereinsrekord und war zuvor nur Paul Verhaegh 2014 und Alfred Finnbogason 2017 gelungen.
Stuttgarts Deniz Undav ist mit 16 Toren der zweitbeste Torjäger dieser Bundesliga-Saison hinter Bayerns Harry Kane (30). 16 Saisontore nach 26 Spieltagen überboten in der Bundesliga-Historie des VfB nur Serhou Guirassy 2023/2024 (22) und Fredi Bobic 1996/1997 (17). Darüber hinaus traf der Nationalspieler zuletzt erstmals in fünf Bundesliga-Spielen in Folge – nur fünf Spielern des VfB gelangen in der Bundesliga-Historie längere Trefferserien, der Vereinsrekord liegt bei sieben Spielen in Folge mit Tor von Fredi Bobic 1995/1996 und Sasa Kalajdzic 2020/2021. Seit Anfang November 2025 schoss Deniz Undav in Europas Top-5-Ligen die meisten Tore exklusive Elfmeter (15).
Schiedsrichteransetzung: Ein Berliner fürs schwäbische Duell
Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Dominik Schaal (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Markus Wollenweber (VA-A).
Felix Zwayer wird zum 14. Mal in der laufenden Bundesliga-Saison an der Pfeife sein. Nach den Duellen gegen Mainz (2:1-Sieg) und in Leverkusen (4:1-Sieg) ist er zum dritten Mal in einem Ligaspiel des VfB im Einsatz.
Zuschauer: Fast 3.000 VfBler reisen nach Augsburg
Der VfB wird von 2.900 Fans nach Augsburg begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der WWK Arena finden Auswärtsfahrer in den Faninfos.
Wetter: Winterjacke empfohlen
Am Sonntagabend wird es kühl in Augsburg. Die erwarteten Temperaturen bewegen sich zwischen 2° und 5° C.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7

































