VfB Stuttgart
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Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt
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Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt
Der Mittelfeldspieler zählt zu den elf Gewinnern der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführten Wahl.Vor rund zwei Wochen durfte abgestimmt werden, nun steht das „Team of the Season“ fest, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports traditionell im Saisonfinale zur Wahl stellt. Mit dabei ist auch Angelo Stiller, der sich über seine erstmalige Wahl in die Elf freuen darf. Bereits im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade eine Nominierung für das „Team of the Season“ erhalten. Nun findet sich mit dem 25-Jährigen erstmals seit zwei Jahren, als es Waldemar Anton und Serhou Guirassy in die Auswahl schafften, wieder ein Spieler des VfB im illustren Kreis des „Team of the Season“. In dieser Spielzeit lief Angelo Stiller bisher in 31 Bundesliga-Spielen auf und steuerte zwei Tore sowie sechs Vorlagen bei.
Herzlichen Glückwunsch, „Ange“!
So lief die Wahl zum „Team of the Season“
Die Entscheidung darüber, welche der 40 Nominierten ins „Team of the Season“ gewählt werden, traf eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Weitere Stuttgarter unter den Nominierten waren Jamie Leweling und Deniz Undav.
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„Nuancen werden entscheiden“
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„Nuancen werden entscheiden“
Beim VfB hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel am Samstag in Hoffenheim begonnen. Maximilian Mittelstädt erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“.Noch drei Partien sind in der Bundesliga zu absolvieren – und für den VfB wird jedes einzelne ein Höhepunkt. Den Anfang vom Saisonfinale bildet am Samstag, 2. Mai 2026, die Auswärtsbegegnung gegen die TSG Hoffenheim. Beide Teams sind mit 57 Zählern punktgleich, die Jungs aus Cannstatt rangieren aufgrund der um vier Treffern besseren Tordifferenz auf dem vierten Tabellenrang, das Hinspiel endete 0:0.
„Es ist ein Duell auf Augenhöhe, Nuancen werden entscheiden“, blickt Maximilian Mittelstädt voraus. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben bei knapp 20 Grad Celsius die Vorbereitung auf den 32. Bundesliga-Spieltag aufgenommen – und mächtig geschwitzt. „Wir werden auch am Samstag alles hereinhauen, es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt der 29-Jährige: „Dabei tut es gut, eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung zu haben, damit wir uns gut auf diese Aufgabe vorbereiten können.“
Das gesamte Interview mit Maximilian Mittelstädt bei „VfB TV“ schauen:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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„Werden uns wehren müssen“
„Werden uns wehren müssen“
U21-Trainer Nico Willig blickt zuversichtlich auf das Heimspiel am Samstag gegen den Tabellendritten Rot-Weiss Essen. Mehr als 3.000 Tickets sind verkauft.Nachdem der Klassenverbleib der U21 in der 3. Liga am vergangenen Samstag auch rechnerisch feststand, ist die Saison noch nicht beendet. Drei Spiele stehen in dieser Spielzeit noch aus und die Gegner haben es allesamt in sich. Den Auftakt macht das Heimspiel am Samstag gegen Rot-Weiss Essen. Anpfiff in der WIRmachenDRUCK Arena ist um 16:30 Uhr (Tickets an der Tageskasse oder im VfB-Onlineshop, live bei MAGENTA Sport). Nach dem Duell mit dem Tabellendritten geht es für die Mannschaft von Trainer Nico Willig noch zum Tabellenfünften F.C. Hansa Rostock, ehe zum Saisonfinale Spitzenreiter VfL Osnabrück in Aspach aufschlägt.
„Ich war mit der Haltung und dem Vorwärtsgang in Havelse zufrieden, aber das individuelle Verhalten bei den Gegentoren war nicht gut, so bekommen wir zu einfach Gegentore, das zieht sich schon durch die gesamte Rückrunde“, blickt Nico Willig auf die späte 2:3-Niederlage am Sonntagabend beim TSV Havelse zurück. Für den kommenden Gegner hat der VfB-Trainer lobende Worte parat: „Essen hat eine enorme Wucht, die zweitbeste Offensive der Liga und ist äußerst effektiv. Wir werden uns wehren und das eine oder andere Mal auch leiden müssen, wenn wir mit etwas zählbarem vom Platz gehen wollen.“ Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Sonntag kehren Max Herwerth und Yanik Spalt wieder in den Kader zurück. Mannschaftskapitän Dominik Nothnagel, der kurz vor der Halbzeitpause verletzt den Platz verlassen musste, ist am Samstag aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung nicht einsatzfähig.
Parallele zur Vorsaison
In der vergangenen Saison waren die Vorzeichen andersherum, denn am letzten Spieltag traf der VfB auf RWE und benötigte mindestens einen Punkt, um sicher die Klasse zu halten. Dies gelang durch ein 1:1. In dieser Saison muss Essen zumindest punkten, um den Aufstiegstraum am Leben zu halten. Allerdings scheinen bei Rot-Weiss Essen im Saisonendspurt etwas die Kräfte zu schwinden, zumindest wenn man auf die Ergebnisse blickt. Am vergangenen Sonntag gab es eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken, der ersten Heimniederlage im Jahr 2026. Zuvor unterlag das Team von Trainer Uwe Koschinat in einem spektakulären Top-Spiel beim direkten Konkurrenten FC Energie Cottbus trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung am Ende noch 3:5. Die erste Niederlage nach sieben Dreiern in Folge.
Somit steht RWE aktuell mit 64 Punkten auf Relegationsplatz drei, zwei Punkte hinter Cottbus und einen Zähler vor dem MSV Duisburg. Mit 73 erzielten Toren hat Essen die zweitbeste Offensive der 3. Liga hinter dem SC Verl (75 Tore). Bester Torschütze ist Marek Janssen mit 14 Treffern, einen davon erzielte der 29-Jährige beim 1:1 im Hinspiel gegen den VfB. Ein besonderes Augenmerk muss die VfB-Defensive auf Keito Mizuta legen, denn der Japaner legte zwölf Tore auf und erzielte neun selbst. Trainer Uwe Koschinat, der seit dem 12. Dezember 2024 RWE coacht, muss am Samstag auf die beiden gelbgesperrten Klaus Gjasula und Ramien Safi verzichten.
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Neue Ladenfläche für den VfB Fanshop im BreuningerLAND Ludwigsburg
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Neue Ladenfläche für den VfB Fanshop im BreuningerLAND Ludwigsburg
Der VfB Fanshop im BreuningerLAND Ludwigsburg ist umgezogen und befindet sich ab sofort mit mehr Ladenfläche und größerem Sortiment auf Ebene EG2.Der VfB Fanshop im BreuningerLAND Ludwigsburg ist umgezogen: Ab dem heutigen Donnerstag, 30. April 2026, befindet sich der Shop auf einer deutlich größeren Fläche in noch attraktiverer Lage auf Ebene EG2 des Einkaufszentrums, direkt am Zugang vom Parkhaus ausgehend. Mit dem neuen Standort wächst nicht nur die Verkaufsfläche, sondern auch das Angebot für alle Shop-Besucher.
Was im März 2020 als Pop-up-Store auf 86 Quadratmetern begonnen hatte, hat sich schnell als feste Anlaufstelle für VfB-Fans in der Region etabliert. Mit dem Umzug reagiert der VfB nun auf diese positive Entwicklung und schafft zusätzliche Kapazitäten: Auf rund 150 Quadratmetern bietet der neue Fanshop eine noch größere Auswahl an verschiedenen Fanartikeln, aktuellen Kollektionen und beliebten Klassikern. Eben alles, was das weiß-rote Fanherz begehrt.
Die Eröffnung des neuen Shops wurde gebührend gefeiert. Beim symbolischen Durchschneiden des roten Bandes war auch Maskottchen Fritzle mit dabei. Im Anschluss begrüßte er die neugierigen Gäste, stand für Autogrammwünsche bereit und posierte gemeinsam mit den Fans für Erinnerungsfotos.
Zur Eröffnung erhalten Shop-Besucher einen kostenlosen Spielerflock auf das rote Trikot sowie einen gratis Bildband zu jedem Einkauf – solange der Vorrat reicht.
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Mehr als nur Stoff
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Mehr als nur Stoff
559 Pflichtspiele für den VfB, Teil einer der erfolgreichsten Ären der Clubgeschichte und dem roten Brustring seit einem halben Jahrhundert verbunden. Auf der Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ schwelgen Günther Schäfer und Peter Reichert in Erinnerungen.![]()
„Wenn es geregnet hat, wurde das Trikot schwerer und schwerer und schwerer. Zu unserer Zeit waren alle Trikots aus Baumwolle“, sagt Günther Schäfer und tippt mit zwei Fingern gegen das ikonische und leicht vergilbte Dinkelacker-Meistertrikot hinter der Glasscheibe. Peter Reichert entgegnet mit einem Lachen: „Und der Lederball erst! Beim Kopfball hast du gedacht, dir fliegt der Kopf weg.“
Auf der derzeit laufenden Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart, gemeinsam realisiert mit der LBBW, erinnern sich die beiden VfB‑Legenden, heute beide als Teammanager der Lizenzspielerabteilung tätig, an längst vergangene Zeiten. Beim Anblick der alten Trikots werden diese schlagartig wieder präsent. Die beiden kennen sich seit Ende der 1970er‑Jahre, haben gemeinsam gespielt, gemeinsam Titel gefeiert und gemeinsam Niederlagen verdaut – und sind bis heute, fast 50 Jahre später, ein eingespieltes Duo.
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„Mussten uns Trikots noch selbst kaufen“
Vor einer Vitrine mit einem Trikot aus den 1970ern bleiben Günter Schäfer und Peter Reichert stehen. „Günne“ deutet auf das Stück Stoff, als würde es ihn direkt zurück in seine Jugend katapultieren. Auf der Brust prangt groß der Sponsoren-Schriftzug „Frottesana“, der erste dieser Art auf den Trikots des VfB. „Ich war immer im A‑ und B‑Block“, erzählt er. „Direkt über dem Mundloch, weil ich so klein war. Das war die einzige Möglichkeit, was zu sehen.“ Peter Reichert grinst. „Ich war im D‑Block. Kein Hardcore‑Fan, aber ich wollte das Spiel sehen. Supporter war ich eher weniger.“
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Als sie wenig später selbst das Brustring-Trikot überstreiften, war das – ganz anders als heute – noch mit einer gewissen Vorarbeit verbunden, erzählen die beiden. Denn während heute ganze Kartons mit Trikotsätzen direkt aus der Fabrik in den Fanshops und bei den Zeugwarten landen, mussten Günther Schäfer und Peter Reichert noch selbst losziehen, um an ihre Trikots zu gelangen. „Als ich 1975 in der C-Jugend zum VfB kam, mussten wir uns die Trikots noch selbst kaufen“, erinnert sich Günther Schäfer. „Dazu wurde man zu Breitmeyer auf die Königsstraße geschickt. Man hat dort neben Trikots auch Fußballschuhe kaufen können.“
Beim Blick durch die Vitrinen fällt auch das Trikot mit dem Canon-Schriftzug von Anfang der 1980er-Jahre ins Auge. Für beide ein besonderes, war es doch mit das erste, das sie als Profis trugen. Noch höher lässt die Herzen aber ein anderes Stück Stoff schlagen.
Der Brustringdress und seine unverkennbaren Merkmale
Denn nur ein paar Schritte weiter hängt das Meistertrikot von 1984. Die Stimmung wird ruhiger. Günther Schäfer beugt sich vor und mustert die Position des Adidas-Dreiblatt-Logos: „Das ist das Original. Das einzige Mal, dass es da unten ist.“ Und tatsächlich: Wer die zahlreichen Bilder von der Meisterfeier 1984 sieht, erkennt sofort, dass das Ausstatter-Logo nicht wie üblich über, sondern unter dem Brustring prangt. Er habe sich gleich fünf der Exemplare gesichert, sagt Günther Schäfer. Das wirft Fragen bei Peter Reichert auf, der zwar kein Trikotsammler sei, aber noch wisse, dass es damals nur zwei Trikots pro Spieler gab. Darüber, wie er an die anderen Trikots gekommen ist, lässt „Günne“ seinen langjährigen Wegbegleiter allerdings lachend im Dunkeln tappen.
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Eine weniger emotionale Verbindung entfachte das lediglich einmal getragene Flieder-Trikot aus dem Frühjahr 1991 bei den beiden VfB-Legenden. Vielmehr erinnern sich Peter Reichert und Günther Schäfer an die Häme, die der lilafarbene Hingucker aus dem Spiel bei Wattenscheid 09 (2:2) zur Folge hatte. „An das erinnere ich mich“, lacht Günther Schäfer laut. „Die Leute haben gesungen: ‚Rot steht mir nicht! Nein, bitte lila, bitte lila!‘“ Der Auszug stammt aus dem Lied „Lila Tilla“ aus dem Jahr 1976. Gesungen hat dies niemand geringeres als Wolle Kriwanek, aus dessen Feder auch die VfB-Hymne „Stuttgart kommt“ stammt.
Als die beiden gehen wollen, wird es noch einmal kurz ernst, denn es geht um das Thema Tradition. Peter Reichert sagt beim Anblick des Sondertrikots zum einhundertjährigen Jubiläum des Brustrings: „Der Brustring ist zeitlos. Wenn der weg ist, ist der VfB weg.“ Günther Schäfer stimmt ihm zu. „Egal welcher Sponsor. Der Brustring muss bleiben.“ Und weiter: „Auch das Wappen ist ein Heiligtum. Dass man das nicht mehr ändern darf, finde ich großartig.“
Ausstellung noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, besuchen
Ort: Die Ausstellung befindet sich im Schauspiel Stuttgart. Die Adresse lautet: Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Samstagen ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchbar. Am Freitag, 1. Mai 2026, bleibt die Ausstellung feiertagsbedingt geschlossen.
Eintritt: Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Spende zugunsten der VfB Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.
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Gemeinsam spielentscheidend mit Netzwerk-Event
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Gemeinsam spielentscheidend mit Netzwerk-Event
Mit der Veranstaltung „Brustring Business Club meets LBBW“ zeigen der VfB Stuttgart und die LBBW, dass ihre Partnerschaft weit über klassisches Sponsoring hinausgeht: Emotion und Reichweite treffen auf finanzielle Stärke und Know-how, mit dem gemeinsamen Ziel, den Wirtschaftsraum Baden-Württemberg und darüber hinaus zu stärken.Mehr als nur ein Sponsor: Der VfB Stuttgart und die LBBW haben am 28. April 2026 im LBBW-Forum in Stuttgart ihre Business-Netzwerke bei einem gemeinsamen Event zusammengebracht: „Brustring Business Club meets LBBW“.
Unter der Leitfrage, welche Weichen gestellt werden müssen, damit der Standort Baden-Württemberg auch künftig wettbewerbsfähig, innovativ und attraktiv bleibt, trafen sich rund 250 Entscheider aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft.
Im Mittelpunkt standen der Impulsvortrag von Fußballweltmeister und Unternehmer Philipp Lahm sowie der Panel-Talk „Spielentscheidend – Zukunft gestalten, Neues schaffen“ mit Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, und Joachim Erdle, Konzernvorstand Unternehmenskunden der LBBW.
LBBW: Verlässlicher Partner
Joachim Erdle unterstrich dabei insbesondere die Rolle der LBBW als strategischer Partner für den gehobenen Mittelstand und größere Unternehmen – mit klarer Ausrichtung, Bilanzstärke und tiefem Branchenverständnis:
„Wer unternehmerisch denkt, braucht Stabilität und die richtigen Partner an seiner Seite. Für mich heißt das: Eine starke Bank ist mehr als reiner Kreditgeber. Sie ist strategischer Wettbewerbsvorteil. Wir als LBBW schaffen die Finanzarchitektur für Wachstum, von neuen Maschinen und Standorten bis zur Internationalisierung – und bleiben auch dann verlässlich, wenn es stürmisch wird. So unterstützen wir ambitionierte Pläne unserer Kunden langfristig. Als Hauptsponsor des VfB Stuttgart und strategischer Finanzpartner der regionalen Wirtschaft bringt die LBBW diese Rolle gleichermaßen im Profifußball und bei den Unternehmen ein.“
VfB: Starkes Business-Netzwerk aus der Region
„Der VfB Stuttgart ist der mit Abstand populärste Sportbotschafter unserer Region und unseres Landes. In unserer Partner- und Sponsorenfamilie kommt Baden-Württembergs Wirtschaft zusammen, von Weltkonzernen, über den Mittelstand bis hin zu Start-ups. Mit unserem Hauptsponsor LBBW sowie unserem Brustring Business Club schaffen wir echte Mehrwerte für den Wirtschafts- und Innovationsstandort– unserem Leitsatz ‚aus der Region, für die Region‘ folgend“, betont Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Im Panel-Talk sprach er über die Unternehmensstrategie des Bundesligisten, die enge Verbindung zwischen Stadt und Verein sowie die große Bedeutung von nachhaltigem Wachstum für den deutschen Profifußball.
Die Veranstaltung zeigt erneut deutlich: Die Partnerschaft von VfB Stuttgart und LBBW ist weit mehr als reines Sponsoring, sondern ein gemeinsames Commitment für einen leistungsfähigen, vernetzten und zukunftsfähigen Wirtschaftsraum Baden-Württemberg.
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Finale Phase und satte Rabatte
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Finale Phase und satte Rabatte
Im Rahmen des „Final Sale“ sind ab sofort zahlreiche Fanartikel im VfB Onlineshop und im VfB Fanshop um bis zu 60 Prozent reduziert. Jetzt Schnäppchen sichern!Endspurt in der Bundesliga und der VfB mittendrin. Passend zur entscheidenden Saisonphase startet im VfB Onlineshop der „Final Sale“. Ab sofort sind zahlreiche Fanartikel um bis zu 60 Prozent reduziert erhältlich.
Zum Sortiment zählen neben den aktuellen Trikots auch viele weitere Artikel des offiziellen Ausrüsters JAKO. Darunter beispielsweise T-Shirts, Hoodies, Jacken, Trainingsshirts und Trainingshosen für Damen, Herren und Kinder. Fans haben damit die Gelegenheit, sich ausgewählte Produkte aus der laufenden Saison zu attraktiven Konditionen zu sichern.
Die Angebote sind auch in den VfB Fanshops erhältlich. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht. Also: Lieblingsteile aussuchen und ab in den Warenkorb!
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Saisonendspurt der VfB Frauen
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Saisonendspurt der VfB Frauen
Wie steht es um den Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga? Ab wann wäre er spruchreif? Infos und Hintergründe zum Saisonendspurt der VfB Frauen.Status Quo in der 2. Frauen-Bundesliga
Die VfB Frauen belegen nach dem 23. Spieltag mit 51 Zählern und einem Torverhältnis von 73:30 (+43) den ersten Tabellenplatz. Direkter Verfolger ist der SC Sand mit ebenfalls 51 Punkten und einem Torverhältnis von 49:20 (+29). Auf den Rängen drei und vier folgen der 1. FSV Mainz 05 (46 Punkte) und der SV Meppen (43 Punkte). Neun Zähler sind in den letzten drei Saisonspielen noch zu vergeben. Neben der Reise nach Bochum empfangen die VfB Frauen noch den VfL Wolfsburg II im letzten Heimspiel der Saison (10. Mai, 14 Uhr, zu den Tickets). Der Liga-Showdown findet am 17. Mai, 14 Uhr beim SC Sand statt.
Wie viele Teams steigen auf?
Die beiden Erstplatzierten – aktuell wären es der VfB und der SC Sand – steigen aus der 2. Frauen-Bundesliga in die Google Pixel Frauen-Bundesliga auf.
Wie viele Teams steigen aus der Bundesliga ab?
Zwei Mannschaften müssen den Weg von der Google Pixel Frauen-Bundesliga in die Zweitklassigkeit antreten. Derzeit deutet vieles auf Carl Zeiss Jena (Platz 14, 11 Punkte) und SGS Essen (Platz 13, 15 Punkte) hin. Aber auch der 1. FC Nürnberg (18 Punkte) und Hamburger SV (19 Punkte) befinden sich noch im Abstiegskampf.
Das Restprogramm der Tabellennachbarn
Der SC Sand muss zunächst zur Zweitvertretung der Frankfurter Eintracht (3. Mai, 14 Uhr) und zur SG Andernach (10. Mai, 14 Uhr), ehe sie den VfB am letzten Spieltag zuhause empfangen (17. Mai, 14 Uhr).
Der 1. FSV Mainz 05 gastiert am 24. Spieltag beim VfL Wolfsburg II (14 Uhr), empfängt dann den FC Ingolstadt (10. Mai, 14 Uhr) und muss am letzten Spieltag nach Kleve zum VfR Warbeyen reisen (17. Mai, 14 Uhr).
Der SV Meppen empfängt am 3. Mai bereits um 11 Uhr den FC Ingolstadt, gastiert anschließend beim FC Bayern München II (10. Mai, 11 Uhr) und richtet das Saisonfinale zuhause gegen den VfL Bochum aus (17. Mai, 14 Uhr).
Ab wann wäre der Bundesliga-Aufstieg für den VfB möglich?
Rechnerisch wäre ein Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga für den VfB bereits am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum möglich. Das Ergebnis der Parallelpartie spielt dabei jedoch eine entscheidende Rolle. Bei einem Sieg des VfB sowie gleichzeitiger Niederlage bzw. Remis des 1. FSV Mainz 05 (VfL Wolfsburg II, 14 Uhr) wäre der vorzeitige Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse im Frauenfußball besiegelt.
Sollten die direkten Tabellennachbarn der VfB Frauen, wie auch der VfB selbst, jedoch weiterhin so konstant dreifach punkten wie bisher, wäre ein Vorsprung von fünf Punkten erst am vorletzten Spieltag wirksam – sprich: Beim Heimspiel des VfB gegen den VfL Wolfsburg II. Ein vorzeitiger Aufstieg wäre dem VfB dann nicht mehr zu nehmen, den Titel-Fight würde man am letzten Spieltag in Sand austragen.
Rückblick: Zwei letzte Spieltage in Sand
Sand? Da war doch was. Bereits zweimal bestritt der VfB das Saisonfinale gegen die Zweitvertretung des SC Sand. Zweimal endete es im Erfolg – dem jeweiligen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse.
Am 2. Juni 2024 reiste der VfB als Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg nach Willstätt. Zwei Punkte trennten beide Teams vor dem Showdown um das Regionalliga-Ticket. Dieses löste schließlich VfB-Mittelfeldspielerin Anja Selensky, als sie ihr Team in der 63. Spielminute zum Sieg köpfte.Die VfB Frauen stiegen mit 63 Zählern in die Oberliga Baden-Württemberg auf.
Wiederholung gefällig? Haben wir. Da sich der SC Sand II den Regionalliga-Aufstieg durch ein erfolgreiches Relegationsspiel gegen den FC Ruderting im Nachgang sicherte, traf man auch in jener Regionalliga-Saison 2024/2025 aufeinander. Das letzte Saisonspiel fand abermals in Willstätt statt, der SC Sand II stand jedoch auf Tabellenplatz acht. Etwas deutlicher sicherte sich der VfB dann am 10. Mai 2025 durch einen 6:2-Sieg die Regionalliga-Meisterschaft und damit den Weg in die 2. Frauen-Bundesliga. In Weiß-Rot trafen Leonie Maier, Meike Meßmer (2), Jana Beuschlein, Laureta Temaj und Mandy Islacker.
Ob „alle guten Dinge“ bekanntlich „drei“ sind, wird sich am 17. Mai 2026 in der Adams-Arena zeigen.
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30 Jahre Agapedia in der MHP Arena
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30 Jahre Agapedia in der MHP Arena
Alexander Wehrle gratuliert Jürgen Klinsmann zum Jubiläum seiner Stiftung.Bereits 1995, noch zu seiner Aktiven-Zeit, gründete VfB-Legende Jürgen Klinsmann die Stiftung Agapedia, die sich für Kinder, Soziales und Bildung einsetzt. Der einstige Weltklassestürmer, der von 1985 bis 1989 das Trikot mit dem roten Brustring trug und dabei 94 Tore in 189 Spielen erzielte, bestritt 1999 auch sein Abschiedsspiel zum Karriereende in der heutigen MHP Arena - wiederum zugunsten seiner Stiftung. Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle würdigte die Arbeit der Stiftung und die Verdienste des DFB-Ehrenspielführers sowie ehemaligen Nationaltrainers im Rahmen der Feierlichkeiten in der MHP Arena am Dienstag.
„Jürgen Klinsmann war und ist seit jeher auch abseits des Fußballs in hohem Maße persönlich engagiert. Dass Agapedia nunmehr bereits das 30-jährige Bestehen feiern kann und damit seit drei Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet, ist sein Verdienst. Der VfB gratuliert ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum", so Alexander Wehrle.
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Ticketinfos fürs DFB-Pokal-Finale 2026
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Ticketinfos fürs DFB-Pokal-Finale 2026
Der VfB Stuttgart steht zum zweiten Mal in Folge im Finale des DFB-Pokals. Alle Informationen zur Ticketvergabe für das Endspiel in Berlin.Nach dem Triumph im vergangenen Jahr steht der VfB erneut im Finale des DFB-Pokals und hat die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Am Samstag, 23. Mai 2026, treffen die Jungs aus Cannstatt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion auf den FC Bayern München. Für das Endspiel stellt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jedem Finalisten rund 24.000 Tickets zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans befinden sich in diesem Jahr in der Kurve des Marathontors. Damit die VfB-Fans rechtzeitig planen können, gibt es hier alle wichtigen Infos zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber.
Bewerbungsverfahren für Mitglieder und Dauerkarteninhaber
Aufgrund der erneut zu erwartenden hohen Nachfrage setzt der VfB auch in diesem Jahr auf ein Ticket‑Bewerbungsverfahren. Während der Bewerbungsphase haben alle teilnehmenden Mitglieder die gleichen Chancen auf Tickets für das DFB-Pokal-Finale, unabhängig vom Zeitpunkt der Registrierung. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Eintrittskarten per softwaregestütztem Losverfahren vergeben. Die Tickets werden als Papiertickets zur Verfügung gestellt. Der Versand erfolgt rechtzeitig vor dem Finale auf dem Postweg.
Mitglieder und Dauerkarteninhaber: Bewerbungsphase vom 24. bis 27. April 2026
Jedes Mitglied, das dem VfB vor dem 24. Januar 2026 beigetreten ist, kann sich auf bis zu zwei Tickets für das Spiel bewerben. Ebenso hat der VfB nach den Erfahrungen und Rückmeldungen beim letztjährigen DFB-Pokal-Finale entschieden, dass sich auch Dauerkarteninhaber für bis zu zwei Tickets bewerben können. Doppelbewerbungen als Mitglied und Dauerkarteninhaber werden systemseitig ausgeschlossen.
Den Mitgliedern und Dauerkarteninhabern stehen zwei Ticket-Kategorien zur Verfügung: Kategorie 2 für 150 Euro pro Ticket und Kategorie 3 für 85 Euro pro Ticket. Eine Bewerbung erfolgt unabhängig von einer Kategorie, die Plätze werden bei erfolgreicher Zuteilung zufällig einer Preiskategorie zugewiesen und müssen im persönlichen VfB-Kundenkonto gebucht werden. Wir bitten um Verständnis, dass dem Wunsch nach zusammenhängenden Tickets für mehrere Mitglieder nicht entsprochen werden kann.
Die Bewerbung ist von Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr, bis Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, ausschließlich im Ticket-Onlineshop des VfB nach Anmeldung mit dem eigenen Kundenkonto möglich. Die Zu- und Absagen werden bis Donnerstag, 30. April 2026, per E-Mail versendet. Mitglieder, die eine Zusage erhalten haben, haben anschließend bis einschließlich Montag, 4. Mai 2026, Zeit, ihre Reservierung zu bestätigen. Nicht abgerufene Tickets werden unter allen Absagen nachverlost.
Handicap-Tickets
Für Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und gehörlose VfB-Fans steht ein beschränktes Kontingent (inklusive Begleitperson) zur Verfügung. Hierfür können sich Mitglieder ab Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr, bis einschließlich Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, per Online-Formular auf zwei Tickets bewerben. Auch hier werden nach Abschluss der Bewerbungsphase die Zu- und Absagen per Mail versendet. Menschen mit einem anderen Handicap müssen sich über das Bewerbungsverfahren für Mitglieder auf Tickets bewerben.
Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder: Bewerbungsphase vom 24. bis 27. April 2026
Mitglieder vom Fritzle-Club und Jugendclub, die dem Club vor dem 24. Januar 2026 beigetreten sind, erhalten ein Vorkaufsrecht auf bis zu zwei Tickets. Mindestens ein Ticket davon muss für das Kind beziehungsweise von Jugendlichen genutzt werden. Die Plätze finden sich in einem als Familienblock ausgewiesenen Bereich im Berliner Olympiastadion. Der Ticketpreis hier liegt bei 45 Euro.
Das Bewerbungsverfahren erfolgt analog zum Bewerbungsverfahren der VfB-Mitglieder und startet somit am Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr. Bis einschließlich Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, ist eine Bewerbung im eigenen Kundenkonto des VfB-Ticketshops möglich. Auch hier kann dem Wunsch von zusammenhängenden Tickets mehrerer Mitglieder leider nicht entsprochen werden.
Nach Abschluss der Bewerbungsphase werden bis Donnerstag, 30. April 2026, entsprechende Zu- oder Absagen versendet. Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, die eine Zusage erhalten, haben dann bis einschließlich Montag, 4. Mai 2026, Zeit, die Reservierung zu bestätigen.
Offizielle Fanclubs
Alle Offiziellen Fanclubs des VfB erhalten die Infos zu ihrem betreffenden Ticketverkauf in den kommenden Tagen per E-Mail.
Auswärts-Dauerkarteninhaber
Alle Auswärts-Dauerkarteninhaber erhalten ein Vorkaufsrecht auf ein Ticket. Alle Informationen dazu werden ihnen in den kommenden Tagen per E-Mail zugesendet.
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Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!
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Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!
Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit
Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.
Wiedersehen I: Drei trugen einst blau
Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.
Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB
Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.
Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick
Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).
Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?
Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).
Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?
Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).
Personal: Ausfälle auf beiden Seiten
Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.
Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.
Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?
Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“
Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel
Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)
Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.
Wetter: Traumhafte Bedingungen
Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.
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Plötzlich auf Erfolgskurs
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Plötzlich auf Erfolgskurs
Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:![]()
Die sportliche Lage
Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.
Der Trainer
Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.
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Die Vorbereiter
In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.
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Der Dauerbrenner
Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).
Die Anführer
Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.
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Die Historie
Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.
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Live: Die Pressekonferenz des VfB
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Live: Die Pressekonferenz des VfB
Der VfB bereitet sich auf den 32. Bundesliga-Spieltag vor. VfB TV überträgt am Donnerstag, ab 13 Uhr, die Pressekonferenz live.Auf der Pressekonferenz vor dem 32. Bundesliga-Spieltag bei der TSG Hoffenheim spricht Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Die Liveübertragung beginnt am Donnerstag um circa 13 Uhr.
Der Livestream:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Erst Regeneration, dann „totaler Fokus“
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Erst Regeneration, dann „totaler Fokus“
Nach einer intensiven Woche inklusive wiederholtem Pokalfinal-Einzug und dem Punktgewinn gegen Bremen richtet sich der Blick beim VfB bereits auf das anstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim – eine wegweisende Partie im Saisonfinale.Alle Energie auf dem Platz gelassen, den Ausgleich verdient und weiterhin alles in der eigenen Hand: Auch wenn der VfB sein 1000. Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen nicht mit dem zwölften Heimsieg der Saison krönte, musste sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Spiel wenig vorwerfen lassen. „Wir haben gemischte Gefühle, weil es unser Ziel war, das Spiel zu gewinnen“, äußerte der Cheftrainer nach dem Spiel. „Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten. In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, trotzdem kamen wir zu ein, zwei guten Möglichkeiten.“ Sportvorstand Fabian Wohlgemuth fügte an: „Wir mussten den Fokus und die Schärfe erst wiederfinden.“
„Wir können mit dem Punkt leben“
Nach dem Gegentreffer übernahm der VfB nach und nach das Heft des Handelns und entwickelte gerade nach der Pause hohen Druck auf die Gäste aus dem hohen Norden. Der Ausgleichstreffer von Ermedin Demirovic nach der feinen Hereingabe von Bilal El Khannouss war folgerichtig, auch wenn die Bremer über das ganze Spiel hinweg gut organisiert auftraten und wenig zuließen. „In der zweiten Halbzeit waren wir die dominante Mannschaft – ohne zwingend genug Torchancen“, fasste Fabian Wohlgemuth zusammen, sagte zum Ausgang des Spiels aber auch: „Wir können mit dem Punkt leben.“
Wegweisendes Topspiel vor der Brust
Am Ende einer intensiven Woche steht für den VfB neben dem wiederholten Einzug ins DFB-Pokalfinale auch weiterhin Platz vier in der Bundesliga – und damit alle Chancen auf die Qualifikation für die UEFA Champions League. „An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist es, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten“, blickte Torschütze Ermedin Demirovic kämpferisch auf die anstehende Ausgabe im Kraichgau, bei der auch diesmal zahlreiche Weiß-Rote erwartet werden: „Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden. Wir wissen, um was es dort geht.“
Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß schwörte auf die bedeutsame Partie bei der derzeit fünftplatzierten TSG ein: „Das ist ein schönes Spiel und da freuen wir uns drauf. Natürlich hätten wir das Spiel gerne mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Jetzt ist es so, dass wir dieses Spiel aus der Position des vierten Platzes spielen werden. Es wird jetzt wichtig sein, zu regenerieren, die Köpfe freizubekommen – und dann werden wir sehr heiß sein."
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Die Matchfacts zum Traditionsduell
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Die Matchfacts zum Traditionsduell
Zum vorletzten Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Spielzeit gastiert am Sonntagnachmittag der SV Werder Bremen in der MHP Arena. Das 114. Bundesliga-Duell beider Clubs ist für beide von großer Bedeutung im Saison-Endspurt.Die Top 3 zu VfB gegen Werder Bremen:
- Beim 4:0 im Hinspiel feierte der VfB seinen höchsten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
- In Jovan Milosevic kommt am Sonntag ein Leihspieler des VfB „nach Hause“.
- Nur zwei Begegnungen gab es in der Bundesliga-Historie noch öfter.
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Blick zurück: Eindrucksvoller Hinrunden-Sieg
Der VfB und Werder Bremen treffen zum 114. Mal im Oberhaus aufeinander, nur die Paarungen Bayern gegen Bremen (118 Spiele) und Bayern gegen Gladbach (116 Spiele) gab es in der Bundesliga-Historie öfter. Vergangene Saison verloren die Jungs aus Cannstatt zu Hause mit 1:2 gegen Werder, zwei Bundesliga-Heimpleiten in Folge gab es für den VfB aber noch nie gegen die Grün-Weißen. Im Übrigen ist es das 1000. Bundesliga-Heimspiel für den VfB. Bislang erreichten diesen Meilenstein nur der FC Bayern (1.037 Spiele) und der kommende Gegner Werder Bremen (1.033).
Im Dezember 2025 feierte der VfB beim 4:0 im Weserstadion den höchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison. Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Deniz Undav und Chris Führich trafen für die Jungs aus Cannstatt.
Wiedersehen: Leihspieler kehrt heim
In Jovan Milosevic kehrt am Sonntagnachmittag ein derzeit ausgeliehener Spieler des VfB an seinen „Stamm-Arbeitsplatz“ zurück. Im Winter war der 20-jährige Stürmer nach dem Ende seiner einjährigen Leihe zu Partizan Belgrad kurzzeitig nach Bad Cannstatt zurückgekehrt, ehe er nach Bremen weiterzog. Für die Norddeutschen steuerte er in elf Einsätzen drei Tore sowie eine Vorlage bei.
Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.
In Form I: Bremer Serie unter neuem Coach
Der SV Werder Bremen gewann vier seiner letzten sieben Bundesliga-Spiele (dazu drei Niederlagen) und holte dabei genauso viele Punkte wie aus den vorherigen 17 Partien. Auswärts gelangen den Bremern aber nur zwei Siege in den letzten 13 Gastspielen im Oberhaus (drei Remis, acht Niederlagen) – diese aber immerhin innerhalb der vergangenen drei Partien.
In Form II: Heimmacht VfB
Fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gewann der VfB Stuttgart, einzige Ausnahme war das 0:2 gegen Borussia Dortmund Anfang April. In diesem Zeitraum seit dem 20. Spieltag holte kein Team mehr Heimpunkte im Oberhaus als der VfB (15, so viele wie Bayern München).
Schwache Ausbeute gegen die Top-Teams: Bremen unter Zugzwang
Gegen Teams, die vor dem Spieltag auf den ersten fünf Plätzen der Tabelle standen, verlor der SV Werder Bremen bisher alle sechs Spiele dieser Bundesliga-Saison und ist als ligaweit einziges Team in solchen Vergleichen punktlos. Dabei schossen die Bremer nur ein Tor (wie sonst nur Gladbach).
Personal: Ein Ausfall, drei Sperren drohen
Beim VfB fehlt Finn Jeltsch aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei vier Gelben Karten.
Nach ihrer jeweils zuletzt kassierten fünften Gelben Karte muss der SV Werder Bremen auf Marco Grüll und Leonardo Bittencourt verzichten.
Schiedsrichteransetzung: Erster Einsatz für Dingert
Christian Dingert (SR), Benedikt Kempkes (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Christian Fischer (VA-A).
Christian Dingert pfeift erstmals in dieser Spielzeit ein VfB-Spiel.
Zuschauer: Traditionsduell vor Traumkulisse
Das Heimspiel gegen Werder Bremen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.
Wetter: Sommer in Bad Cannstatt
Am Sonntagnachmittag werden Temperaturen um die 19°C erwartet.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind unter anderem:
- Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
- Zu Gast: SV Werder Bremen
- Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
- Ausstellung: 100 Jahre Brustring
- Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
- VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
- VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
- Nachwuchs: Porsche Turbo Award
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Der VfB verlängert mit Florian Hellstern
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Der VfB verlängert mit Florian Hellstern
Der VfB bindet den 18-jährigen Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs langfristig an den Verein.In Bad Cannstatt geboren und in neun Jahren von der U11 bis zur U21 jede Nachwuchsmannschaft des VfB durchlaufen – Florian Hellstern hat trotz seiner erst 18 Jahre bereits eine lange Vergangenheit beim VfB. Auch die Zukunft des U19-Nationaltorhüters wird vom Brustring geprägt sein: Florian Hellstern hat seinen Vertrag beim VfB langfristig verlängert.
In der aktuellen Saison hütet der Keeper als U19-Spieler bereits das Tor der U21 in der 3. Liga und kommt dadurch schon auf 25 Pflichtspiele im Herrenfußball. Zudem stand er in zehn UEFA Europa League-Spielen im Kader des Profiteams. In der vergangenen Spielzeit machte Florian Hellstern vor allem mit starken Leistungen in acht Spielen der UEFA Youth League, in der die U19 des VfB das Viertelfinale erreichte, auf sich aufmerksam. Zudem ist Florian Hellstern auch in den Junioren-Nationalmannschaften seines Jahrgangs eine feste Größe, was bereits 23 Länderspiele mit dem Bundesadler auf der Brust zeigen.
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Florian Hellstern hat in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt die Nachwuchsausbildung beim VfB durchlaufen und in der laufenden Saison in der 3. Liga sowie in zahlreichen Trainingseinheiten mit der Profimannschaft seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Florian hat das Potenzial, sich in den kommenden Jahren zu einem Top-Torhüter auf höchstem Niveau zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen.“
Florian Hellstern: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Der VfB bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt.“
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„Wie ein zweites Zuhause“
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„Wie ein zweites Zuhause“
Im Interview zu seiner Vertragsverlängerung spricht Torhüter Florian Hellstern über seine enge Verbindung zum VfB, seine Entwicklung und weitere Ziele.Hallo, Flo! Du kamst 2017 in die U11 des VfB und trägst bereits seit neun Jahren den Brustring. Was bedeutet dir der VfB?
Florian Hellstern: „Er bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. Ich bin seit neun Jahren beim VfB, in dieser Zeit ist der Verein wie ein zweites Zuhause geworden. Ich habe am Clubzentrum viel Zeit meines Lebens verbracht und freue mich auch deshalb sehr über die Vertragsverlängerung.“
Als U19-Jahrgang bist du seit dieser Saison bereits Stammtorhüter der U21 in der 3. Liga. Wie siehst du deine eigene Entwicklung?
Florian Hellstern: „In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt, ich habe noch vieles aus mir rauszuholen. Das gilt für alle Bereiche meines Torwartspiels.“
Was sind die nächsten Ziele in deiner Karriere?
Florian Hellstern: „Ich möchte Schritt für Schritt gehen und mich stetig weiterentwickeln. Es gibt viele Dinge, die ich erreichen möchte. Dazu gehört natürlich auch, irgendwann für den VfB in der MHP Arena zu spielen.“
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Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?
Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?
Eine „Lebensversicherung“, eine Entdeckung – und ein Angreifer, der vom VfB ausgeliehen ist. Werder Bremen hat Kurs in Richtung Klassenerhalt genommen. Der Gegner im Check:Die Ausgangslage
Am vergangenen Samstag, 18. April 2026, feierte der SV Werder Bremen nicht nur einen prestigeträchtigen, sondern womöglich auch überlebenswichtigen Bundesliga-Sieg. Das 3:1 gegen den Hamburger SV war der vierte Sieg unter Cheftrainer Daniel Thioune. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf den Relegationsplatz auf nun fünf Punkte. Zwar bleiben die Bremer vorerst auf Rang 15, zogen aber zumindest nach Punkten mit dem HSV, Borussia Mönchengladbach sowie dem 1. FC Köln gleich (alle 31 Punkte).
Der Trainer
Nach 13 Spielen ohne Sieg trennte Werder Bremen sich im Februar 2026 vom erst im vergangenen Sommer 2025 verpflichteten Cheftrainer Horst Steffen und betraute stattdessen Bundesliga-Neuling Daniel Thioune mit dem Amt. Unter dem 51-Jährigen gelangen Werder in den ersten zehn Spielen vier Siege und damit genauso viele wie unter Horst Steffen in 20 Partien. Zuvor hatte Daniel Thioune von Februar 2022 bis Oktober 2025 in 135 Pflichtspielen Fortuna Düsseldorf gecoacht und scheiterte mit den Rheinländern vor zwei Jahren in der Relegation gegen den VfL Bochum am Bundesliga-Aufstieg.
Der Ausgeliehene
Seit dem Winter läuft Jovan Milosevic leihweise für Werder Bremen auf. Der junge Serbe war zuvor ein Jahr lang vom VfB an Partizan Belgrad in seine serbische Heimat verliehen worden, ehe Werder sich die Dienste des Stürmers sicherte, um im Abstiegskampf eine weitere Option im Angriff zu haben. In elf Spielen steuerte der 20-Jährige drei Tore und eine Vorlage bei.
Die Lebensversicherung
Nach dreiwöchiger Abstinenz aufgrund einer Gelbsperre sowie muskulärer Beschwerden kehrte Jens Stage vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV in den Werder-Kader zurück. Daniel Thioune berichtete im Interview nach dem 3:1-Heimsieg, dass der Däne „nur einmal in drei Wochen trainiert“ habe. Trotzdem schenkte der Cheftrainer ihm sein Vertrauen und stellte Jens Stage in die Startelf – mit Erfolg. Der 29-Jährige traf per Kopf zum 1:0 sowie mit einem sehenswerten Fernschuss zum 2:1 und hatte somit maßgeblichen Anteil am vierten Rückrunden-Sieg der Werderaner. Es waren seine Treffer acht und neun in der laufenden Bundesliga-Saison. Seinen Bestwert von zehn Treffern stellte der Mittelfeldspieler in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 auf.
Die Entdeckung
Trotz seines jungen Alters gehört Karim Coulibaly zu den absoluten Leistungsträgern bei Werder Bremen. Nur sechs Feldspieler der Grün-Weißen sammelten mehr Einsatzminuten als der erst 18-jährige Defensivakteur, der im März 2026 sein Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft gab. Mit 18 Jahren, 3 Monaten und 7 Tagen wurde er beim 3:3 gegen Leverkusen am zweiten Spieltag zum jüngsten Torschützen Werders in der Bundesliga und markierte mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gleich noch das 2.000. Bundesliga-Heimtor der Bremer.
Die Historie
Die Begegnung zwischen dem VfB und Werder Bremen gehört zu den torreichsten der Bundesliga. 386 Tore fielen in insgesamt 113 Duellen, was einen Schnitt von 3,42 Treffern pro Partie bedeutet. In Stuttgart trafen der VfB und Werder in der Bundesliga 56-mal aufeinander, wobei in 13 dieser Spiele, also im Schnitt etwa alle vier Partien, mindestens fünf Tore gelangen. Letztmals war das allerdings vor elf Jahren der Fall: Im April 2015 siegte der VfB nach Treffern von Christian Gentner und Daniel Ginczek (2) mit 3:2.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
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Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel
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Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel
Der VfB erreicht beim Bundesliga-Heimspiel gegen Bremen eine besondere Marke. Darüber hinaus nimmt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß das nächste Ziel in den Fokus.Schwere Beine – und ein Herz voller Freude. Nach den intensiven 120 Minuten im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) ist die Zufriedenheit über das Erreichen des Endspiels groß. Zugleich hat sich am Tag danach die Aufmerksamkeit mehr und mehr verlagert. Weg vom DFB-Pokal, hin zur Bundesliga. Denn den Jungs aus Cannstatt bleibt nur wenig Zeit, die nächste Aufgabe im enggetakteten Spielplan vorzubereiten. Am Sonntag, 26. April 2026, empfängt der VfB den SV Werder Bremen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll in der heimischen MHP Arena der nächste Erfolg gelingen. Die Begegnung ist ein echter Klassiker.
Sebastian Hoeneß: „Brauchen die volle Intensität“
Zum 114. Mal treffen der VfB und Werder in der Bundesliga aufeinander. Häufiger begegneten sich nur Bayern und Bremen (118 Spiele) sowie Bayern und Gladbach (116 Spiele) in der Ligahistorie. Für den Club aus Cannstatt ist es aus einem zweiten Grund eine Partie historischen Ausmaßes: Es wird das 1000. Bundesliga-Heimspiel des VfB sein. Ein Grund zum Jubeln? Hoffentlich.
„Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend alles investieren wird, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität in unserem Spiel, um eine gute Leistung abrufen zu können“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Im Hinspiel gelang dies dem Team mit dem roten Brustring durchweg: Offensiv aktiv, defensiv hellwach – der 4:0-Erfolg im Dezember 2025 war der höchste Auswärtssieg des VfB in der laufenden Bundesliga-Serie. Nun, vor dem 31. Spieltag, haben sich die Vorzeichen weiterentwickelt.
Finn Jeltsch fällt verletzungsbedingt aus
In Kombination mit dem DFB-Pokal-Finaleinzug und der Tabellensituation in der Bundesliga hat der VfB bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Qualifikation für die UEFA Europa League erreicht. Nun möchten die Jungs aus Cannstatt mehr. Die Mannschaft von Chefcoach Sebastian Hoeneß bleibt ambitioniert. „Wir stehen im Finale des DFB-Pokals und wir sind bereits sicher für die Europa League qualifiziert“, fasst der 43-Jährige zusammen: „Damit haben wir zwei wichtige Zwischenschritte getätigt und können nun den vollen Fokus darauf richten, in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Am Sonntag gegen Werder Bremen wollen wir diesem Ziel ein weiteres Stück näherkommen.“
Verzichten muss der VfB auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger fällt aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung aus, die er sich beim vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag, 19. April 2026, bei Bayern München (2:4) zugezogen hatte.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
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„Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“
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„Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“
Josha Vagnoman ist bekannt als physisch starker Außenverteidiger mit Offensivdrang. Privat hat sein Labrador Headie einen Stammplatz bei ihm, wie er in der neuen STADION AKTUELL erzählt.Es ist ein perfektes Zusammenspiel. Als Josha Vagnoman beim Spaziergang am Höhenpark Killesberg nach einem Selfie gefragt wird, nimmt Headie schon von alleine Platz und wartet geduldig, bis alle Aufnahmen mit dem Außenverteidiger des VfB geknipst sind. Seit zwei Jahren hat der Labrador bei Josha Vagnoman ein Zuhause gefunden. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger schaltet bei Spaziergängen mit seinem Hund vom Fußball ab. Auf dem Rasen gilt für ihn dagegen nur eine Devise: Alles geben, damit der Saison-Endspurt erfolgreich verläuft. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Entwicklung beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie am Sonntag, 26. April 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SV Werder Bremen.
Hallo Josha, wie kam deine Liebe zu Hunden zustande?
Josha: „In der Familie hatten wir keinen eigenen Hund, aber ich bin generell ein sehr tierlieber Mensch. Es war ein kleiner Wunsch von mir, eines Tages einen Hund zu haben. Inzwischen ist Headie, ein Labrador, seit zwei Jahren bei mir – und es macht richtig viel Spaß mit ihm.“
Was gibt dir die Zeit mit Tieren, gerade im oftmals stressigen Fußballalltag?
Josha: „Für mich ist es ein gewisser Ausgleich zum Fußball. Mir macht es Freude, sich um das Tier zu kümmern, mit Headie unterwegs zu sein und ihn ‚zu erziehen‘. Und: Egal, wie wir mit dem VfB gespielt haben – Headie ist einfach immer gut drauf, und bringt einen auf andere Gedanken. Auch mag er es, in der Natur zu sein. Bei Spaziergängen mit ihm kann ich gut abschalten.“
Die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung ist auch für den Endspurt in der Bundesliga notwendig. Wie beurteilst du eure Ausgangsposition vor den letzten vier Partien?
Josha: „Unsere Ausgangsposition ist gut, doch damit ist noch nichts erreicht. Wir werden alles aus uns herausholen müssen, um am Ende der Bundesliga-Saison gemeinsam etwas ganz Großes zu schaffen. Mich motiviert solch eine Ausgangslage extrem.“
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Lass uns ein wenig auf das Restprogramm schauen: Zunächst findet das Heimspiel gegen Werder Bremen statt. Was erwartest du für eine Begegnung?
Josha: „Für die Bremer geht es ebenso um sehr viel – sie spielen um den Klassenerhalt und brauchen dafür jeden Punkt. Daher erwarte ich eine sehr intensive und umkämpfte Partie, Bremen wird auf jeden Fall bei 100 Prozent sein. Uns wird alles abverlangt werden. Trotz des Willens des Gegners müssen wir unsere spielerischen Qualitäten auf den Rasen bekommen. Wir werden eine Top-Leistung benötigen, um die Punkte in Stuttgart zu behalten.“
Anschließend geht’s mit Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ausschließlich gegen Clubs, die ebenfalls um internationale Ränge spielen. Wie reizvoll findest du ein solches Bundesliga-Finale?
Josha: „Zunächst gilt unser voller Fokus dem Spiel gegen Bremen. Aber natürlich wissen wir, dass danach die direkten Duelle anstehen. Das sind ‚Big-Point-Spiele‘, in denen sich der eine oder andere Platz in der Tabelle verschieben kann. Ich habe volles Vertrauen in unsere Mannschaft, weil wir es zuletzt oftmals hinbekommen haben, in solchen Partien auf den Punkt präsent zu sein – und in der Lage sind, sie mitunter komplett auf unsere Seite zu ziehen. Ich denke da beispielsweise an die Hinrunden-Begegnungen gegen die genannten Teams. Fakt ist, dass es auf jeden Fall ein spannendes Saisonfinale werden wird.“
Mit Blick auf deine Karriere bist du durchaus „Nervenkitzel-erprobt“: Abstieg, Relegation, DFB-Pokal-Finale, internationale Spiele. Wie gehst du mit solchen Drucksituationen um?
Josha: „Inzwischen habe ich mich an den Druck und besondere Konstellationen gewöhnt. Ich profitiere davon, dass ich inzwischen einiges an Erfahrung sammeln konnte. In jüngeren Jahren war ich vor großen Spielen einen Tick aufgeregter. Mir hilft es, mich auf meine Aufgaben und unseren Matchplan als Team zu fokussieren.“
Seit 2022 läufst du für den Club aus Cannstatt auf und hast seitdem mehr als 115 Pflichtspiele absolviert. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung beim VfB?
Josha: „Mittlerweile ist es im Fußball fast schon etwas Außergewöhnliches, über einen solch langen Zeitraum für einen Club zu spielen. In meinem Fall geschah das stets aus Überzeugung – und das hängt eng mit der Entwicklung des Clubs und mir persönlich zusammen. Ich habe mich beim VfB als Bundesliga-Spieler etabliert, komme auf viele Einsätze, was mir wichtig ist, und konnte mein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben. Inzwischen wird uns das dritte Mal in Serie die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb gelingen. Ich bin sehr happy über den Weg, den ich bislang gehen durfte.“
Nach deinem Wechsel zum VfB – du warst damals 21 Jahre alt – sagtest du, es sei nun an der Zeit, das gewohnte Umfeld in Hamburg zu verlassen und noch selbstständiger zu werden. Wie bist du persönlich gereift?
Josha: „Meine eigenen Kochkünste haben sich definitiv verbessert, seit ich nicht mehr so nahe meiner Hamburger Heimat wohne – ich musste mir schließlich einiges beibringen (lacht). Ich bin nicht der Typ, der so oft auswärts zum Essen geht und koche daher ganz gerne daheim. Generell war es für die eigene Persönlichkeitsentwicklung richtig, etwas Neues zu sehen und im gesamten Alltag komplett auf ‚eigenen Beinen‘ stehen zu müssen.“
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Die aktuelle Formstärke des VfB hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?
Josha: „Ein Faktor ist die Einstellung – jeder Spieler in unserem Kader legt Wert darauf, dass wir uns in der Defensivarbeit gegenseitig unterstützen und dass im Idealfall die Null steht. Schließlich steigt dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich und funktionieren auch in unterschiedlichen Konstellationen.“
Du agierst häufig als Rechtsverteidiger, kannst aber auch offensiver spielen. Wo fühlst du dich am wohlsten?
Josha: „Dort, wo der Trainer mich braucht (lacht). Grundsätzlich ist die rechte Bahn mein Favorit – ganz egal, ob es in einer Viererkette oder in einer Art Dreier- beziehungsweise Fünferkette ist. Neben der defensiven Arbeit wird bei mir immer ein Zug nach vorne dabei sein, und das über 90 Minuten lang. Das gehört zu meiner Spielweise dazu, zudem mag ich es, dem Team mit meiner Physis zu helfen.“
Lass uns zum Schluss in den Sommer 2026 blicken: In den USA, Kanada und Mexiko findet die Weltmeisterschaft statt. Was würde es dir bedeuten, zum deutschen Kader zu gehören?
Josha: „Für mich ist es stets etwas ganz Besonderes, für Deutschland auflaufen zu dürfen. Umso mehr habe ich mich auch über den jüngsten Länderspiel-Einsatz im März gefreut. Ich werde alles investieren, um auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 zum DFB-Kader zu gehören. Am Ende liegt es an mir und meiner Leistung – die Schlüssel sind eine gute Performance mit dem VfB sowie eine gute Form. Alles andere kann ich nicht beeinflussen, deswegen bleibe ich diesbezüglich entspannt und fokussiere mich auf mein Spiel. Die Entscheidung trifft am Ende Bundestrainer Julian Nagelsmann.“
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Josha Vagnoman: Fotoalbum, Zahlenspiel und Traumelf
- Poster: Josha Vagnoman
- Zu Gast: SV Werder Bremen
- Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
- Ausstellung: 100 Jahre Brustring
- Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
- VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
- VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
- Nachwuchs: Porsche Turbo Award
- MHP Arena: Konzert von Helene Fischer
Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Zusammen voran
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Zusammen voran
Triumph, Tickets – und Teamgeist. Mit einer Energieleistung gewinnt der VfB das Halbfinale gegen Freiburg. Im Endspiel des DFB-Pokals wartet nun der FC Bayern. Alle Infos:Der VfB hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte zieht der Club aus Cannstatt im zweiten Jahr in Folge in das DFB-Pokal-Finale ein. Nach dem dramatischen Halbfinal-Sieg am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) hat das Team mit dem roten Brustring am Samstag, 23. Mai 2026, die Chance, seinen Titel im höchsten deutschen Pokalwettbewerb zu verteidigen. Im Berliner Olympiastadion wird der Gegner der FC Bayern München sein. Da passt das Finalmotto „Zusammen voran“ bestens. Der Überblick:
Das Halbfinal-Spiel: Was machte den Unterschied aus?
Es war eine Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Das belegen alleine die 310 geführten Zweikämpfe, von denen jede Mannschaft exakt 50 Prozent für sich entschied. Der VfB holte einen 0:1-Rückstand auf und glich in der 70. Minute durch Deniz Undav aus. „Wir sind nicht so gut hereingekommen in die Partie, haben uns aber ab der 30., 35. Minute zunehmend gesteigert“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und hebt hervor: „Wir konnten den Druck erhöhen. Die eingewechselten Spieler haben wichtige Impulse gegeben und für weiteren Schwung gesorgt.“ Zu dieser Geschichte passt, dass „Joker“ Tiago Tomás in der letzten Minute der Verlängerung den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Am Ende gehen wir aus meiner Sicht aufgrund der größeren Chancen als verdienter Sieger ins Finale nach Berlin“, sagt der 43-Jährige. Zum Spielbericht:
Die Stimmen: Was sagen die Protagonisten zum Finaleinzug?
Nach Abpfiff war der Jubel groß. Stolz streiften sich die Jungs aus Cannstatt die T-Shirts zum Finaleinzug über. „Es war ein kräftezehrendes Spiel, eine dramatische Partie. Diesen Moment haben wir uns sehr verdient“, sagt Angelo Stiller. Jeff Chabot ergänzt: „Es war unfassbar, wie wir auf dem Platz füreinander gefightet haben – es ist ein riesiges Gefühl, erneut das Finale erreicht zu haben.“ Chefcoach Sebastian Hoeneß lobt seine Mannschaft und gesteht: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, es war hochspannend – und am Ende ein emotionaler Overload.“ Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport ordnet mit Blick auf den dramatischen Spielverlauf ein: „Das war ein Spiel mit Potenzial für Herzrhythmusstörungen. Aber jetzt fühlt es sich gut an, zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokal-Finale zu stehen. Insgesamt war es eine unglaubliche Energieleistung von unserer Mannschaft.“ Zu den Stimmen:
Die Fans: Wie war die Stimmung in der MHP Arena?
In der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena herrschte eine beeindruckende und laute Atmosphäre. Die Unterstützung setzte Extraprozente bei den Jungs aus Cannstatt frei – und dementsprechend emotional gestalteten sich die Jubelszenen. Den 2:1-Siegtreffer genoss das Team mit dem roten Brustring in der Cannstatter Kurve, nach Abpfiff hüpften und sangen die Profis zu den Liedern der Kurve. Dass dabei auch „Wir holen den Pokal“ angestimmt wurde, passte zu der Euphorie des Augenblicks. Zum T-Shirt für das DFB-Pokal-Finale:
Die Tickets: Was ist für das DFB-Pokal-Finale bereits bekannt?
Schon unmittelbar nach Abpfiff erreichten den VfB erste Ticketanfragen. Das Interesse am Endspiel wird – wie schon im vergangenen Jahr – enorm sein. Daher hat der Club aus Cannstatt alle Informationen rund um die Tickets für das DFB-Pokal-Finale online zusammengefasst. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt jedem Finalisten rund 24.000 Eintrittskarten zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans werden sich diesmal in der Kurve des Marathontors befinden. Zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber gelten folgende Regeln:
Die nächsten Termine:
Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.
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Duell der Halbfinal-Dauergäste
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Duell der Halbfinal-Dauergäste
Wiederauflage des DFB-Pokal-Halbfinals von vor 13 Jahren: Am Donnerstagabend stehen sich der VfB und der SC Freiburg gegenüber. Und es ist längst nicht das einzige Wiedersehen.Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:
- Beide Teams stehen bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre im Halbfinale.
- Beim bisher einzigen Halbfinal-Duell beider Teams im Jahr 2013 setzte sich der VfB durch.
- Ermedin Demirovic traf in allen vier Spielen gegen den SCF, seit er für den VfB spielt.
Blick zurück: Sechstes Pokalduell steht bevor
Der VfB setzte sich in vier der fünf DFB-Pokal-Partien gegen den SC Freiburg durch, zuletzt in der zweiten Runde der Saison 2020/2021 mit 1:0. Sasa Kalajdzic traf damals für den VfB. Freiburg kam einzig in der zweiten Runde 2013/2014 weiter (2:1, VfB-Treffer durch Vedad Ibisevic). Auch vor ziemlich genau 13 Jahren, im Halbfinale 2012/2013, setzte sich der VfB durch, als beide Mannschaften einen Pokalabend par excellence boten. Der VfB ging durch Tore von Arthur Boka (10.) und Martin Harnik (29.) nach zwischenzeitlichem Ausgleich mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause, die er in der intensiv geführten zweiten Spielhälfte über die Zeit rettete und ins Pokalfinale einzog.
Wiedersehen: Trifft Ermedin Demirovic erneut gegen den Ex-Club?
Aufseiten des VfB stehen drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Noah Darvich, der in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet wurde und das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023 trug. Ermedin Demirovic (2020 bis 2022), stand mit dem SCF 2022 im Pokalfinale und traf als VfB-Spieler seit seinem Wechsel im Sommer 2024 in jedem der vier Spiele gegen Freiburg.
Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustring-Dress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtpartien.
Dauergäste: Erneute Halbfinalteilnahme für Stuttgart und Freiburg
Der VfB steht im zweiten Jahr in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals, in zwei Jahren am Stück war dies dem Club aus Cannstatt zuvor nur 1996/1997 und 1997/1998 gelungen. Unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist es bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme im DFB-Pokal (2023, 2025, 2026) – Vereinsbestwert seit Bundesliga-Gründung 1963. Der SC Freiburg steht zum vierten Mal im Halbfinale des DFB-Pokals (2013, 2022, 2023, 2026), erstmals wird dabei mit Julian Schuster ein anderer Chefcoach als Christian Streich an der Seitenlinie stehen. Der Finaleinzug gelang nur 2021/2022, damals setzte sich Freiburg im Halbfinale beim Hamburger SV durch (3:1).
Treffsicher: Laufende Vereinsrekorde für beide Teams
Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal, der SC Freiburg sogar in 20 Pokalspielen am Stück. Das ist jeweils laufender Vereinsrekord. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb. Darüber hinaus stellte der VfB mit zuletzt zehn gewonnenen Pokalrunden in Folge einen Clubrekord auf. Elf Spiele am Stück gewannen die Jungs aus Cannstatt noch nie im DFB-Pokal, auch der wiederholte Finaleinzug wäre ein Novum.
Personal: Ein Ausfall beim VfB
Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.
Der SC Freiburg muss auf die verletzten Patrick Osterhage (Knieprobleme) und Max Rosenfelder (Muskelverletzung im Oberschenkel) verzichten.
Schiedsrichteransetzung: Erfahrener Referee an der Pfeife
Tobias Welz (SR), Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1), Mark Borsch (SR-A. 2), Dr. Florian Exner (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A)
Tobias Welz leitete bereits das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel des VfB bei Holstein Kiel, welches die Jungs aus Cannstatt nach Toren von Deniz Undav, Chris Führich und Atakan Karazor mit 3:0 für sich entschieden.
Zuschauer: Volle Arena am Donnerstag
Das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den SC Freiburg ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.
Wetter: Abkühlung nach sommerlichen Temperaturen
Am Donnerstag werden in Stuttgart Temperaturen von bis zu 20° C erwartet. Gegen Abend kühlt es etwas ab, es bleibt aber trocken.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- ARD (Free-TV)
- Sky (Pay-TV)
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Interview: Angelo Stiller
- Fanshop: „Abstauber“ des Tages
- Zu Gast: SC Freiburg
- Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal
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„Details und Tagesform entscheiden“
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„Details und Tagesform entscheiden“
Konstant auf hohem Niveau. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Angelo Stiller über das DFB-Pokal-Halbfinale, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.Der dritte Halbfinal-Einzug binnen vier Jahren. Der VfB, zudem amtierender Titelverteidiger, hat im DFB-Pokal zuletzt reichlich Freude gehabt – und für Freude gesorgt. Ein Akteur, der seit Sommer 2023 bei vielen dieser Partien eine zentrale Rolle spielte, ist Angelo Stiller. Der 25 Jahre alte Leistungsträger blickt daher mit großer Vorfreude auf das Halbfinale – am Donnerstag, ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den SC Freiburg. Im STADION AKTUELL-Interview spricht „Ange“ über die Begegnung, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.
Hallo ‚Ange‘, wir starten mit einer Statistik: Seit deinem Wechsel zum VfB im August 2023 hast du in allen möglichen 13 DFB-Pokal-Partien gespielt, davon zwölfmal in der Startelf. Was macht den Wettbewerb für dich so speziell?
‚Ange‘: „Ich mag diesen Knockout-Charakter, den der DFB-Pokal hat. Du darfst dir möglichst keine Fehler erlauben. Details und Tagesform entscheiden über das Weiterkommen. Deswegen ist es wichtig, im Spiel total präsent zu sein und auf den Punkt abzuliefern – denn es gibt keine zweite Chance in solch einem Wettbewerb.“
An welche Momente erinnerst du dich rund um den DFB-Pokal besonders gerne?
‚Ange‘: „Mein Lieblingsmoment ist der Abpfiff beim Finale im vergangenen Jahr. In diesem Augenblick wussten wir, dass es geschafft ist und wir den Titel gewonnen haben. Das war unglaublich, welche Emotionen dies freisetzte und wie wir uns vor Freude in den Armen lagen. Auch mein Treffer im Halbfinale der vergangenen Saison gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) ist ein Moment, an den ich gerne zurückdenke – diesen Ball hatte ich satt getroffen und er kam optimal aufs Tor. Der anschließende Jubel im Stadion mit unseren Fans war besonders.“
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Gibt es in dieser DFB-Pokal-Saison ebenfalls eine Art „Schlüsselmoment“?
‚Ange‘: „Ja, für mich ist das die Erstrunden-Partie bei Eintracht Braunschweig. Wir hatten dort kein gutes Spiel gezeigt und lagen bis kurz vor Schluss zurück. Am Ende haben wir es noch geschafft, ein Tor zu erzielen – und uns anschließend im Elfmeterschießen durchgesetzt (12:11, Anm. d. Red.). Wir haben gemerkt, dass wir niemals aufgeben dürfen und in jeder Lage noch zu unserer Chance kommen können. Das gab unserer Mannschaft zu Saisonbeginn wichtiges Selbstvertrauen.“
Nun kommt auf deine Teamkollegen und dich erneut ein großes Spiel zu: Im Halbfinale gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena. Was für eine Begegnung erwartest du?
‚Ange‘: „Wir kennen die Freiburger gut und wissen, dass es oft sehr enge Spiele gegen sie sind. Für uns wird wichtig sein, dass wir die langen Bälle gut verteidigen und zudem auch viele ‚zweite Bälle‘ aufsammeln. Auch spielen das schnelle Umschalten und die Chancenverwertung in einem solchen Halbfinale eine Rolle.“
Lassen die Vergleiche mit dem SC Freiburg in der Bundesliga den einen oder anderen Rückschluss für den DFB-Pokal zu?
‚Ange‘: „Rückschlüsse zur grundsätzlichen Spielweise ermöglichen sie schon, aber ein Pokal-Halbfinale hat nochmals einen ganz anderen Charakter. Es ist ein Entscheidungsspiel – beide Teams wissen, dass nur eine Mannschaft ins Endspiel einziehen kann. Deswegen wird – je nach Situation – das Risiko variieren, denn ein einzelner Fehler kann die Partie entscheiden. Zudem wird die Intensität in jeder Aktion sehr hoch sein.“
In der Bundesliga stehst du aktuell bei acht Scorerpunkten. Nur noch ein Tor oder eine Vorlage fehlt, bis du deinen persönlichen Bestwert aus der vergangenen Serie eingestellt hast. Was sind die Gründe, dass du sehr konstant auf hohem Level agierst?
‚Ange‘: „Aus meiner Sicht gehört eine gewisse Verlässlichkeit zu meinen Stärken – und es freut mich, wenn das so wahrgenommen wird und durch Zahlen belegt werden kann. Konstanz ist in unserem Sport elementar, das möchte ich in unser Spiel und in unser Team einbringen. Ich versuche immer, 100 Prozent zu geben.“
Wie bewertest du generell die Ausgangslage des VfB für den Endspurt in der Bundesliga?
‚Ange‘: „Wir haben alles in der eigenen Hand und sind auf keine anderen Ergebnisse angewiesen. Das ist eine gute Ausgangsposition. Gleichwohl wissen wir um die Schwere unseres Restprogramms gegen wirklich gute Gegner. Wenn wir in jeder Partie an unser Limit und darüber hinausgehen, werden wir am Ende sicherlich Grund zur Freude haben.“
Viel Anerkennung drückte zuletzt Dart-Weltmeister Luke Littler aus, der dich als seinen „deutschen Lieblingsspieler“ bezeichnete. Inwiefern nimmst du solche Aussagen wahr?
‚Ange‘: „Das hat mich natürlich gefreut und ist eine schöne Wertschätzung für die gezeigten Leistungen. Wir haben auch ein wenig Kontakt miteinander, haben uns paarmal geschrieben. Für mich ist er derzeit der beste Darts-Spieler der Welt und ich verfolge oft, wie er sich in den großen Matches behauptet.“
Wie ist’s eigentlich um deine Dart-Fähigkeiten bestellt?
‚Ange‘: „Mir macht der Sport viel Spaß, das ist ein schönes Hobby. Ich habe bisher fünf-, sechsmal die 180 Punkte (höchstmögliche Punktzahl im Dart, Anm. d. Red.) geworfen – mein Punktedurchschnitt bei drei Würfen liegt etwa bei 50, da geht schon noch mehr (lacht). Meist spiele ich zu Hause mit Freunden, wir haben dann immer eine gute Zeit zusammen und drücken uns auch den einen oder anderen Spruch, das gehört dazu.“
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
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„Es wird ein Pokalfight“
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„Es wird ein Pokalfight“
Sebastian Hoeneß erwartet im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag eine hohe Intensität. Das Ziel seines Teams ist klar: der Finaleinzug. Zwei Personalien sind bereits bekannt.Sebastian Hoeneß kommt direkt auf den Punkt. „Wir sind sehr, sehr motiviert, zum zweiten Mal in Serie ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen – die positive Spannung ist bei den Jungs bereits spürbar“, sagt der Chefcoach des VfB. Es ist definitiv eines der Highlights in der Saison 2025/2026: Am Donnerstag, 23. April 2026, empfängt der VfB als Titelverteidiger im DFB-Pokal-Halbfinale den SC Freiburg – ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, spielen die beiden Teams um die Reise ins Berliner Olympiastadion. Dort wird am 23. Mai 2026 traditionell das Endspiel stattfinden.
Ein Baden-Württemberg-Duell – und eines mit hoher Intensität. „Es wird ein Pokalfight, davon können wir zu 100 Prozent ausgehen“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Der SC Freiburg wird mit breiter Brust nach Stuttgart reisen: Der Club steht auch in der Europa League im Halbfinale und ist in der Liga gut dabei.“ Bei solchen K.o.-Begegnungen werden unter anderem Details und Tagesform entscheiden.
Erfahrung aus großen Spielen nutzen
„Wir hatten in den vergangenen Jahren einige Spiele mit großer Bedeutung: Sei es die Relegation, die Bundesliga, der DFB-Pokal oder auch der internationale Wettbewerb“, erklärt der 43-Jährige. Das helfe dem Team, die richtige Temperatur für das K.o.-Duell zu finden sowie mit der richtigen Balance aus Offensive und Defensive in der Partie zu agieren. Sebastian Hoeneß hat die entsprechende Herangehensweise im Blick: „Wir sind in der Lage, Druck aufzubauen und dominant zu spielen, müssen aber gleichzeitig auf höchstem Level verteidigen und insbesondere bei Umschaltsituationen hellwach sein.“
Kurios: Beide Teams haben jüngst einen durchaus ähnlichen Weg ins Halbfinale zurückgelegt. Sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale setzten sich der VfB und Freiburg jeweils gegen Zweitligisten durch. Während die Jungs aus Cannstatt in Bochum (2:0) und in Kiel (3:0) gewannen, siegten die Breisgauer gegen Darmstadt (2:0) und bei Hertha BSC (5:4 n.E.). Nun soll die letzte Etappe auf dem Weg nach Berlin folgen. Und sie wird gemeinsam mit den Fans angegangen. „Ein Faktor ist definitiv, dass wir durch das Heimspiel die Fans an unserer Seite wissen“, sagt der Chefcoach. Die MHP Arena wird am Donnerstagabend ausverkauft sein.
Alexander Nübel spielt, Finn Jeltsch fällt aus
Ein paar Details zum Personal sind ebenfalls bekannt. Im Tor wird Alexander Nübel beginnen, er hielt auch im Viertelfinale bei Holstein Kiel. Ein anderer Akteur wird dagegen nicht zur Verfügung stehen können: Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.
Die Pressekonferenz im Re-Live:
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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Historische Freiburger
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Historische Freiburger
Die Breisgauer sind noch in einem weiteren Halbfinale vertreten und wollen für ein Novum in ihrer Vereinsgeschichte sorgen. Der Halbfinal-Gegner im Check:Die Ausgangslage
Die Saison des SC Freiburg ist schon jetzt eine historische: Abgesehen davon, dass die Breisgauer zum dritten Mal in fünf Jahren im Halbfinale des DFB-Pokals stehen, gelang vergangene Woche zum ersten Mal in der 122-jährigen Vereinsgeschichte der Einzug in ein europäisches Halbfinale. In der Runde der letzten Vier trifft der SCF in der UEFA Europa League auf Sporting Braga.
Die bisherige Saison
Der SC Freiburg bekam es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison ausschließlich mit unterklassigen Gegnern zu tun. Nach dem Erstrunden-Sieg gegen Regionalligist Sportfreunde Lotte (2:0) trafen die Breisgauer in den folgenden Runden auf die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (3:1), Darmstadt 98 (2:0) und zuletzt Hertha BSC (6:5 n.E.). Die Hauptstädter verlangten den Freiburgern dabei alles ab und erzwangen das Elfmeterschießen, an dessen Ende der SCF jubelte.
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Die Leistungsträger
Matthias Ginter als Abwehrchef, Johan Manzambi als Wirbelwind in der Offensive, Vincenzo Grifo als Standardexperte und Noah Atubolu als Rückhalt: Freiburgs Trainer Julian Schuster kann in dieser Saison auf eine stabile Achse an Leistungsträgern bauen. Während Matthias Ginter, Noah Atubolu und ihre Defensivkollegen das Prunkstück des SCF bilden und beispielsweise mit nur sieben Gegentreffern in zwölf UEFA Europa League-Spielen gehörigen Anteil am dortigen Halbfinaleinzug haben, sorgen allen voran Johan Manzambi und Vincenzo Grifo in der Offensive für Zählbares. Routinier und Standardexperte Vincenzo Grifo kommt in der laufenden DFB-Pokal-Saison auf zwei Tore und eine Vorlage in drei Spielen, der 20-jährige Schweizer Youngster verzeichnete zwei Vorlagen und kommt wettbewerbsübergreifend auf 13 Scorerpunkte in 40 Saison-Einsätzen.
Die Historie
Der SC Freiburg nimmt zum vierten Mal in seiner Clubgeschichte am Halbfinale des DFB-Pokals teil. Erstmals war das in der Spielzeit 2012/2013 gelungen, als die Breisgauer in der Runde der letzten Vier jedoch die Segel streichen mussten: In der MHP Arena unterlag die damals von Christian Streich trainierte und von Kapitän Julian Schuster angeführte SCF-Elf mit 1:2 gegen den VfB. Im zweiten Anlauf, in der Spielzeit 2021/2022, gelang der Einzug ins Endspiel: Gegen RB Leipzig mussten sich die Freiburger jedoch knapp mit 3:5 n.E. geschlagen geben, wobei auch Ermedin Demirovic für den SCF zum Einsatz kam. Auch in der Folgesaison stießen die Badener bis ins Halbfinale vor, scheiterten aber erneut an RB Leipzig: Mit 1:5 schied Freiburg aus dem Wettbewerb aus.
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
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