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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Deniz Undav ist „Spieler des Monats“

    Nach seinen herausragenden Leistungen an den vergangenen Bundesliga-Spieltagen im März 2026 ist Deniz Undav zum zweiten Mal als „Spieler des Monats“ ausgezeichnet worden.

    Große Ehre für Deniz Undav: Der Stürmer des VfB ist im Voting der DFL zum „Spieler des Monats“ in der Bundesliga ausgezeichnet worden. Damit setzte sich der 29-Jährige gegen Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) durch, die ebenfalls zur Wahl standen.

    Deniz Undav sagt zur Auszeichnung: „Danke an alle, die für mich abgestimmt haben. Die Auszeichnung macht mich stolz und ich werde versuchen, in dieser Saison noch eine zu bekommen.“

    Fans, Clubs und Experten gaben Stimmen ab

    Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40 Prozent der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60 Prozent entfallen zu je 30 Prozent auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    Für Deniz Undav ist es die zweite Auszeichnung zum „Spieler des Monats“, nachdem er bereits im November 2023 gewählt worden war. Im März 2026 traf der aktuelle Topscorer des VfB in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in jeder der vergangenen sechs Ligapartien mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart.

    Herzlichen Glückwunsch, Deniz!

  • Ausstellung an den Ostertagen besuchen

    Der VfB und Hauptsponsor LBBW präsentieren noch bis 10. Mai 2026 die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart. An den Ostertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten.

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 steht beim VfB Stuttgart ganz im Zeichen von „100 Jahre Brustring“. Das unverwechselbare, ikonische rote Band auf den Trikots der VfB-Mannschaften wurde seit Sommer 2025 auf vielfältige Art und Weise gefeiert und gewürdigt. Das große Finale von „100 Jahre Brustring“ gestaltet der VfB Stuttgart nun gemeinsam mit seinem Hauptsponsor LBBW – und präsentiert mit freundlicher Unterstützung des Schauspiels Stuttgart die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Dort wird facettenreich die Entwicklung des VfB-Trikots mit Exponaten, Raritäten und vielen weiß-roten Highlight-Momenten nacherzählt.

    An Karfreitag, Ostersamstag und Ostermontag geöffnet

    Die Ausstellung, die sich im Schauspiel Stuttgart (Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart) befindet, kann kostenfrei besucht werden. An den Ostertagen gelten die folgenden gesonderten Öffnungszeiten:

    • Karfreitag, 3. April 2026: von 10 bis 18 Uhr
    • Ostersamstag, 4. April 2026: von 10 bis 14 Uhr
    • Ostersonntag, 5. April 2026: geschlossen
    • Ostermontag, 6. April 2026: von 10 bis 15 Uhr

    Passend zum Ostermontag schaut VfB-Maskottchen Fritzle ab 14.30 Uhr bei der Ausstellung vorbei – und hat eine süße Überraschung für alle Kinder dabei. Anschließend gelten wieder die bekannten Öffnungszeiten – montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr, an Samstagen von 10 Uhr bis 14 Uhr. Der Eintritt ist stets frei, eine Spende an die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

     Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • „Mentalität und Willenskraft“

    Von kompromissloser Zweikampfführung bis zur Pokalfrisur: Ramon Hendriks spricht in der neuen Ausgabe der „stadion aktuell“ über Lektionen auf und neben dem Platz, über seine Entwicklung beim VfB und einen Spitznamen, den ihm sein Vater bereits gegeben hat.

    Hallo, Ramon. Wir haben von deinen Online-Sprachkursen gehört. Wie kommst du voran?

    Ramon: „Ich mag es, neue Dinge und Fremdsprachen zu lernen. Ich habe vor einiger Zeit mit Spanisch angefangen. Als mein Wechsel zum VfB feststand, habe ich direkt mit Deutsch begonnen, da ich es in der Schule abgewählt hatte. (schmunzelt) Mittlerweile habe ich schon einige Lektionen abgeschlossen und über 1.400 Tage am Stück absolviert. Es läuft richtig gut. Noch mehr lerne ich aber im Unterricht und in den Gesprächen mit den Jungs. Ich verstehe mittlerweile fast alles auf Deutsch.“

    Bei welcher Lektion bist du gerade?

    Ramon: „In der Lern-App bin ich beim Thema ‚Freizeit‘, im Unterricht am Clubzentrum sprechen wir aktuell über den Podcast von Robin Gosens (Anm. d. Red.: ‚Wie geht’s?‘). Dabei geht es um mentale Entwicklung und Gesundheit in der Fußballwelt. Ich finde es sehr gut und wichtig, darüber zu sprechen – sowohl inhaltlich, aber auch für meine Deutschkenntnisse.“

    „Freizeit“ gab es nicht nur in der Lern-App. Sebastian Hoeneß hatte euch in der Länderspielphase einige Tage frei gegeben – trainiert wurde individuell. Wie hast du deine freie Zeit verbracht?

    Ramon: „Ich war in meiner Heimat in Rotterdam und habe meine Familie und Freunde besucht. Es war sehr schön, wir haben uns seit drei Monaten nicht gesehen, daher haben wir die gemeinsame Zeit sehr geschätzt.“

    Sebastian Hoeneß sagte letztens über dich, dass du ein „ausgezeichneter Charakter und ein perfekter Teamplayer“ bist, der „zu Unrecht etwas unter dem Radar fliegt“. Was bedeutet dir das?

    Ramon: „Natürlich ist es sehr schön für mich, wenn der Trainer etwas Positives über meinen Charakter und mich als Teamplayer sagt. Ich versuche einfach immer mein Bestes für das Team und den Club zu geben. Das ist für mich das Wichtigste.“

    Nach dem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig, zu dem du mit einer starken Defensivleistung beigetragen hast, wurde dir der Spitzname „RaMONSTER“ verpasst. Wie würdest du deine Entwicklung seit Sommer 2024 beim VfB beschreiben?

    Ramon: „(lacht) Ja, das war ein lustiger ‚Nickname‘. Mein Vater hatte mir ihn bereits vor ein paar Jahren gegeben – umso witziger, dass ihn jetzt auch die Medien aufgegriffen haben. Meine Entwicklung beim VfB ist gut. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in meine Rolle im Team reinzuwachsen. Meine Einsatzzeit in dieser Saison steigt immer mehr. Das freut mich sehr und hilft mir bei meiner Entwicklung.“

    Welches sind deine Kernkompetenzen auf dem Feld?

    Ramon: „Meine Zweikampfführung. Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen. Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und so dem Team helfen. Über allem steht jedoch die Mentalität und der Wille, immer weiterzumachen, nach Rückschlägen zurückzukommen und jeden Zweikampf gewinnen zu wollen. Das versuche ich, in jedem Spiel auf den Platz zu bringen.“

    Wer oder was hat dir bei deiner Entwicklung besonders geholfen?

    Ramon: „Natürlich spielt unser Trainer eine sehr große Rolle dabei. Als ich zum VfB kam, wusste ich, dass ich an einigen Punkten arbeiten muss. Sebastian Hoeneß ist bekannt dafür, dass er Spieler besser machen kann. Das hat er in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Ich glaube, ihm ist es auch bei mir gelungen. Hinzu kommen meine Teamkollegen, mit denen ich mich auf und neben dem Platz gut verstehe. Das gibt mir Sicherheit und fühlt sich gut an.“

    Mit wem verbringst du die meiste Zeit neben dem Platz?

    Ramon: „Dazu gehören unter anderem Jeff, Luca, Josha und ‚Medo‘. In der vergangenen Spielzeit habe ich viel Zeit mit Yannik (Anm. d. Red.: Keitel) verbracht. Aktuell sind wir oft bei ‚Calle‘ zuhause. Meine Freundin und seine Frau verstehen sich sehr gut. Mit Tiago und Chema war ich zuletzt bowlen. Es hat Spaß gemacht und ich konnte meine Spanisch-Kenntnisse zeigen. (schmunzelt)“

    Zu Beginn hattest du 2024 noch leichte Startschwierigkeiten, ab Spieltag sieben (Anm. d. Red.: Startelfdebüt bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München) erhieltst du regelmäßige Einsätze. Was hat dir zu deinem Durchbruch verholfen?

    Ramon: „Die Eingewöhnungsphase in Deutschland hat sicherlich eine Rolle gespielt. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um anzukommen – das ist aber normal. Mit jeder Minute wächst dann das Selbstvertrauen, die Trainingsleistung wird besser und ich habe mich weiterentwickelt. Ich kannte meine Punkte, an denen ich arbeiten musste, um besser zu werden.“

    Mittlerweile hast du 71 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Welche sind deine Top-3?

    Ramon: „Mein Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Anm. d. Red.: 3:3., eine Spielminute) sowie das erste internationale Spiel für den VfB in der Gruppenphase (Anm. d. Red.: 2:1-Sieg gegen Celta de Vigo, 90 Spielminuten) waren besonders. Nicht zu vergessen das Pokalfinale in Berlin – das war unglaublich.“

    Ende Januar 2026 hatte dich ein Nasenbeinbruch in Gladbach kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Es sah schmerzhaft aus, deine Maske hattest du jedoch nur kurz im Einsatz.

    Ramon: „Das stimmt. Ich habe sie nur zwei Wochen in zwei, drei Spielen getragen. Ich habe mich ohne einfach besser gefühlt und hatte einen besseren Überblick.“

    In der aktuellen Saison hast du 24 von 27 möglichen Bundesliga-Partien absolviert. Inwiefern hilft dir auch eure Flexibilität in der Defensive, um regelmäßig zu spielen?

    Ramon: „Es ist eine unserer Stärken, dass wir in unterschiedlichen Formationen spielen können. Ich fühle mich als Innen- und Außenverteidiger wohl, das hilft unserem Coach auch bei seinen Entscheidungen, die er treffen muss. Wir harmonieren in der Defensive sehr gut und versuchen immer den Plan umzusetzen, den Sebastian Hoeneß von uns möchte, um unser Tor zu verteidigen.“

    Was zeichnet eure linke Seite aus – auch gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Chris Führich?

    Ramon: „Unser Dynamik und Variabilität. Wir wollen stets schwer zu verteidigen sein und unsere Chancen kreieren. Dazu gehören eine hohe Laufbereitschaft, schnelles Umschalt- und gutes Zweikampfverhalten.“

    Welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf bei aller Variabilität?

    Ramon: „Das ist ganz normal und gehört im Fußball dazu. Wir versuchen uns vielmehr stets gegenseitig zu pushen, um uns besser zu machen.“

    Einen Titel hast du mit dem VfB im Sommer 2025 schon geholt. Wo soll es in dieser Saison hingehen?

    Ramon: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Wir müssen alles reinwerfen und haben hoffentlich noch neun Spiele in dieser Saison vor uns.“

    Erfolge spiegeln sich auch bei deiner Frisur wider. Vom Undercut über den ‚Pokalsieger-Look‘ war schon vieles dabei. Zählt das zu deinen Markenzeichen?

    Ramon: „(lacht) Nein, nein. Es ist eher aus der Laune heraus. Wenn ich lange Haare habe, hätte ich sie gerne wieder kürzer – oder andersherum. Das ist bei mir schon immer so. Die Blondierung zusammen mit Yannik und Finn war nur beim Pokalsieg, das werde ich nicht mehr machen. Ich möchte meine Haare so gesund wie möglich belassen. (lacht)“

    Unsere internationale Reise ist für diese Saison nach zwei Niederlagen gegen den FC Porto (1:2; 0:2) beendet. Wir war sie für dich?

    Ramon: „Es ist absolut besonders, international zu spielen. Wir haben uns ordentlich präsentiert und hatten einige gute Spiele dabei – dazu gehört auch der Sieg gegen mein ehemaliges Team Feyenoord Rotterdam (Anm. d. Red.: 2:0-Heimsieg). In Porto war unsere Reise in dieser Saison leider vorbei. Ich glaube dennoch, dass wir auf unseren Weg in der Europa League stolz sein können. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Fans in Europa sehr gut präsentiert und hoffen, dass wir bald eine nächste besondere Reise durch Europa antreten werden.“

    Seit Juli 2024 bist du nun schon bei uns. Wie fühlst du dich in Stuttgart?

    Ramon:„Meine Freundin und ich fühlen uns beide sehr wohl hier. Ich spiele für einen großartigen Club mit unglaublichen Fans und coolen Teamkollegen. Wir haben einen hervorragenden Coach, der mich als Spieler immer besser macht. Dadurch geht es mir sehr gut in Stuttgart.“

    War es für dich eine Umstellung, vom eher flachen Land in den Stuttgarter Kessel zu ziehen?

    Ramon:„Natürlich ist die Umgebung komplett anders, aber ich finde es richtig schön. Ich mag beides und genieße die Unterschiede. Schon als kleiner Junge hatte ich immer den Traum, in einer der größten Ligen Fußball zu spielen. Die Bundesliga gehört natürlich dazu – es ist einfach schön, hier zu sein.“

    Wie schaltest du ab?

    Ramon:„Ich verbringe gerne Zeit mit der Familie und mit Freunden – das darf auch gerne etwas ruhiger sein, um gemeinsam zu entspannen.“

    Blicken wir auf unseren Gegner aus Dortmund. Deine Bilanz mit dem VfB gegen den BVB ist mit einem Sieg und einem Remis positiv. Was erwartet uns am Samstagabend?

    Ramon:„Wieder ein Sieg! (schmunzelt)“

    Jetzt komplette Ausgabe der neuen „stadion aktuell“ lesen.

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 28. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Alles Wissenswerte rund um Ramon Hendriks
    • Poster: Ramon Hendriks
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • VfB-Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Neu an der Seitenlinie bei den VfB Frauen: Cheftrainer Nico Schneck
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • MHP Arena News

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Folgt der achte Streich?

    Gegen den BVB spielte der VfB zuletzt besonders erfolgreich. Zudem trugen mehrere Akteure bereits das Trikot beider Teams. Die Matchfacts zum Topspiel am Samstag:

    Die Top 3 zu VfB gegen Borussia Dortmund:

    • Der VfB blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen Dortmund ohne Niederlage.
    • Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 hatte der VfB zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison mehr Punkte auf dem Konto.
    • Kein Spieler in Europas Top-5-Ligen steuerte in diesem Kalenderjahr mehr Torbeteiligungen bei als Deniz Undav.

    Blick zurück: Unter Sebastian Hoeneß ohne Niederlage gegen Schwarz-Gelb

    Unter Sebastian Hoeneß verlor der VfB keins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (fünf Siege, zwei Remis), nur gegen den FC Augsburg trat der VfB unter seinem aktuellen Cheftrainer noch öfter an, ohne ein einziges Mal zu verlieren (achtmal). Zuletzt gab es ein 3:3-Unentschieden in Dortmund im vergangenen November 2025, bei dem Deniz Undav alle Tore für die Jungs aus Cannstatt erzielte. Dieser Punkteteilung waren fünf Siege des VfB vorausgegangen, das bislang letzte Heimspiel im September 2024 gewann die Elf von Sebastian Hoeneß nach Treffern von Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal mit 5:1.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB, verbrachte danach drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er 2022 nach Dortmund wechselte. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Fünf Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben fünf Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Pascal Stenzel wechselte 2013 in die U19 des BVB, drei Jahre später ging es – zunächst per Leihe – zum SC Freiburg, den er 2020 in Richtung Stuttgart verließ. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er sich Holstein Kiel anschloss. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB. Stefan Drljaca streifte zwischen 2020 und 2022 in 29 Regional- und Drittligaspielen das Trikot von Borussia Dortmund II über und feierte 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.

    Rekordjäger: VfB und BVB jagen eigenen Bestwert

    Der VfB spielt mit 53 Punkten nach 27 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison, nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es noch mehr Zähler nach 27 Partien (57). Der VfB verlor nur eins der letzten 14 Bundesliga-Spiele (neun Siege, vier Remis), mit 1:2 bei St. Pauli Anfang Februar.

    Borussia Dortmund spielt mit 61 Punkten nach 27 Partien seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren, 2018/2019 waren es 63 Zähler zu diesem Zeitpunkt. In der Drei-Punkte-Ära hatte ein Tabellenzweiter nach 27 Partien nur einmal mehr Punkte, ebenfalls Borussia Dortmund 2015/2016 (64).

    Deniz Undav gegen Serhou Guirassy: Top-Stürmer mit Top-Werten

    Seit Saisonbeginn 2023/2024 sammelte nur Bayerns Harry Kane in der Bundesliga mehr direkte Torbeteiligungen (114) als Dortmunds Serhou Guirassy (67) und Deniz Undav vom VfB (62). Im Kalenderjahr 2026 sammelte Deniz Undav in zwölf Ligaspielen 15 direkte Torbeteiligungen (zehn Tore, fünf Vorlagen), alleiniger Bestwert aller Spieler aus Europas Top-5-Ligen.

    Schiedsrichter: Erster Saison-Einsatz für Schröder bei Spielen des VfB

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Neitzel-Petersen (SR-A1), Philipp Hüwe (SR-A2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Christian Dingert (VAR), Guido Kleve (VAR-A).

    Robert Schröder leitet erstmals in der laufenden Spielzeit ein Spiel des VfB. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga im September 2018 war der VfB mit von der Partie (0:2 in Leipzig), seither kamen neun weitere Spiele mit VfB-Beteiligung hinzu. Eines davon war das 2:1 gegen Köln im Mai 2022, bei dem Wataru Endo den Jungs aus Cannstatt in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sicherte.

    Personal: Fast alle Mann an Bord

    Sebastian Hoeneß kann gegen Dortmund nahezu aus den Vollen schöpfen. Einzig Lazar Jovanovic, der ein reduziertes Programm absolviert, fehlt dem VfB. Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou sind vollständig einsatzfähig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind womöglich kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.

    Wetter: Bewölkt, aber trocken

    Am Samstag bleibt es tagsüber bewölkt, zum Abend hin klart es auf. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Rekordsaison im Blick

    Die Vizemeisterschaft im Fokus, einen Top-Vorbereiter in den eigenen Reihen und ein neuer Sportdirektor: Der BVB gastiert am Samstag in Cannstatt. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Allein auf weiter Flur: Während der BVB (derzeit 61 Punkte) bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz drei (VfB/53 Punkte) und sogar elf Punkte auf einen Rang unterhalb der UEFA Champions League-Plätze (Hoffenheim/50) aufweisen kann, ist auch der Rückstand auf die Tabellenspitze gewaltig: Die neun Punkte auf den FC Bayern (70) sind für die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in dieser Spielzeit wohl kaum noch einzuholen. Allerdings können die Dortmunder noch einen eigenen Rekord einstellen: Mit 78 Punkten legte der BVB in der Saison 2015/2016 die beste Saison eines Vizemeisters hin.

    Die Personallage

    Auch wenn der BVB sich in sportlich ruhigen Fahrwassern aufhält, spitzte sich die Personallage bei den Dortmundern in den vergangenen Wochen zu. Zunächst zog sich Kapitän Emre Can eine schwere Kreuzbandverletzung zu, mit dem Start der Länderspielpause kam dann auch noch Felix Nmecha dazu, ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet, der sich ebenfalls am Knie verletzte. In Stuttgart wird der BVB daher voraussichtlich mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer in der Zentrale auflaufen.

    Der Wechsel

    Vergangene Woche sorgte die sofortige Trennung des BVB von seinem bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl für Aufsehen. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte von 2002 bis 2015 für die Schwarz-Gelben gespielt und drei Meisterschaften sowie einen DFB-Pokal gewonnen. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er ins Management, wirkte zunächst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und später als Sportdirektor. Nach der Trennung vergangene Woche verpflichtete Borussia Dortmund den bisherigen Sportdirektor der SV Elversberg, Ole Book, als Nachfolger Sebastian Kehls.

    Ole Book sagt zu seinem Engagement beim BVB: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in eine erfolgreiche Zukunft steuert und freue mich, dabei meine Ideen und Überzeugungen einbringen zu können und mit einem starken Team zusammenarbeiten zu dürfen. Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen.“

    Der Top-Vorbereiter

    Julian Ryerson ist einer der Trümpfe des BVB in der laufenden Saison. In seinen 24 Bundesliga-Einsätzen steuerte der 28-jährige Norweger bereits zwölf Torvorlagen bei. In seinen vorangegangen 146 Bundesliga-Einsätzen waren Julian Ryerson ebenfalls zwölf Vorlagen gelungen. Einzig Münchens Michael Olise (17 Assists) stellt den Wert des Dortmunder Außenverteidigers in dieser Spielzeit in den Schatten.

    Der Torjäger

    Zum mittlerweile vierten Mal in Serie knackte Serhou Guirassy die Zehn-Tore-Marke in der Bundesliga. Nachdem er in seinen beiden Saisons beim VfB elf bzw. 28 Tore hatte beisteuern können, ließ er im schwarz-gelben BVB-Trikot vergangene Spielzeit 21 Treffer folgen. In der aktuellen Saison steht der vor kurzem 30 Jahre alt gewordene Guineer bei 13 Toren.

    Die Historie

    Am 3. April 2023, somit fast auf den Tag genau vor drei Jahren, verpflichtete der VfB Sebastian Hoeneß als Cheftrainer. Sein erstes Pflichtspiel war das DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0), sein erstes Bundesliga-Spiel das in Bochum (3:2). In der Woche darauf empfing der VfB den BVB in Stuttgart zum ersten Heimspiel unter Sebastian Hoeneß und kam beim 3:3-Remis nach einem 0:2 sowie 2:3 spät in der Nachspielzeit noch zu einem Punktgewinn. Seither verlor der VfB keines der sechs Pflichtspiele gegen Dortmund und gewann fünf von ihnen.

  • Das Talent im Handschuh, den Adler auf der Brust

    Mit vier eigens entwickelten Torhütern stellte der VfB mit Abstand den größten Block an DFB-Schlussmännern in der FIFA-Periode im März. Was macht die Torhüterausbildung so besonders?

    DFB-Torhüter made in Bad Cannstatt! Vier Torhüter, die im VfB-Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet werden oder wurden, standen Ende März in den Kadern der U-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes: Nick Maier (U15), Tom Walz (U17), Florian Hellstern (U19) sowie der derzeit an den SC Paderborn ausgeliehene Dennis Seimen (U21). Mit vier eigens entwickelten Torhütern stellte der VfB mit Abstand den größten Block an DFB-Schlussmännern in der FIFA-Periode im März. Betrachtet man zudem die Nominierung von Alexander Nübel für die A-Nationalmannschaft, trugen sogar fünf Keeper aus Cannstatt den Bundesadler auf der Brust. Diese Zahl ist nur ein Beleg für die erfolgreiche Torhüterausbildung beim VfB. Der Grundstein dafür wurde schon vor vielen Jahren gelegt.

    Helmut Roleder, Timo Hildebrand, Sven Ulreich, Bernd Leno oder Odisseas Vladochimos – diese und noch einige weitere im Profifußball erfolgreiche Torhüter haben ihre fußballerische Ausbildung beim VfB erhalten. Der Club aus Cannstatt und die Torwartausbildung – das passt. „Der Torwartbereich genießt hier einen hohen Stellenwert. In der Vergangenheit hat der VfB viele gute Torhüter herausgebracht. Das war schon immer unsere Stärke“, erinnert sich Steffen Krebs, Torwarttrainer der Lizenzspielermannschaft.

    Die nächste Generation an talentierten Torhütern steht bereits in den Startlöchern. Nach einer starken Drittliga-Saison mit der U21 geht Dennis Seimen derzeit beim Zweitligisten SC Paderborn den nächsten Schritt im Profibereich. Florian Hellstern legt derzeit als A-Jugendlicher in der 3. Liga eine bislang starke erste Spielzeit im Herrenfußball hin. Auch in den jüngeren Jahrgängen kommen Talente nach, die mit den Nationalteam-Nominierungen bereits einen Nachweis ihres Potenzials erbracht haben.

    „Die Häufung an Talenten, wie wir sie derzeit bei den Torhütern haben, ist außergewöhnlich und nicht selbstverständlich“, sagt U21-Torwarttrainer und Torwartkoordinator Markus Krauss. „Ein großes Grundtalent ist die Voraussetzung. Es hängt auch mit sehr gutem Scouting zusammen. Wir legen viel Wert auf eine gute Ausbildung hier bei uns. Und dann gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass das, was wir den Torhütern anbieten, so gut angenommen wird.“

    Steffen Krebs ergänzt: „Unsere Scouts, allen voran Walter Eschenbächer, Heiko Oßner und Markus Krauss sind unglaublich erfahren und haben ein spezialisiertes Auge für Talente. Es macht mich stolz, dass Jungs wie Dennis und Flo im Grundlagenbereich zu uns gekommen sind und über so viele Jahre hinweg Input von uns erhalten haben. Die DFB-Nominierungen sind Bestätigungen ihrer Arbeit“, sagt Steffen Krebs und fügt hinzu: „Sie sind aber für unsere Beurteilung der Fähigkeiten der Spieler nicht entscheidend. Wichtiger sind unsere Eindrücke, die wir tagtäglich in der Arbeit und im Umgang mit den Jungs sammeln.“

    Roter Faden durch alle Altersstufen

    In dieser tagtäglichen Nachwuchsarbeit ist Steffen Krebs mittendrin. Der 42-Jährige ist nicht nur der Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft, sondern leitet auch die Torhüter-Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum. „Meine Aufgabe ist es, einen einheitlichen roten Faden in den Torwartbereich zu bringen, vom Grundlagenbereich bis zu den Profis. Wir haben eine klare Philosophie und eine Idee, wie unser Torwartspiel aussehen soll. Diese Idee wollen wir im Training an unsere Torhüter herantragen“, erklärt Steffen Krebs. An seiner Seite hat er im Nachwuchsleistungszentrum sechs Torwarttrainer von der U21 bis zur U10, die diese Philosophie in allen Mannschaften mit Leben füllen.

    Begründer dieser Philosophie war ein Mann, dessen Name in diesem Zusammenhang beim VfB bis heute häufig genannt wird: Eberhard „Ebbo“ Trautner. „Ebbo war in der Torwartausbildung ein absoluter Pionier. Es gibt keinen, der bessere Übungen kreieren konnte, um Torhüter in seinen Schwachpunkten zu verbessern. Ich habe ihn sowohl als Spieler als auch als Trainerkollege kennengelernt. Er war ein Mentor, dem man gerne zugehört hat. Viele meiner Übungen habe ich von ihm“, sagt U21-Trainer Markus Krauss über den mittlerweile 59-Jährigen, der beim VfB erst 15 Jahre lang als Spieler und anschließend 15 Jahre lang als Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft und als Torwartkoordinator tätig war.

    „Unsere heutige Philosophie basiert immer noch auf den Ideen, die Ebbo vor 20 Jahren gemeinsam mit den damaligen Torwarttrainern Thomas Walter und Martin Topp entwickelt hat“, ergänzt Steffen Krebs. „Wir haben ein klares technisch-taktisches Anforderungsprofil. Eines unserer Steckenpferde ist die Torverteidigung, also die Torwartfertigkeiten im klassischen Sinne. Da gehören technische Details wie ein spezieller Auftaktschritt oder ein Kreuzschritt dazu. Im Eins-gegen-Eins haben wir Teilbereiche wie den Block, Reaktionen, Ballangriff oder das Abkippen. Diese Techniken trainieren wir kindgerecht bereits im Grundlagenbereich, entwickeln sie dann in der U15 und U16 weiter, und auch im Leistungsbereich sowie bei den Profis trainieren wir nach diesen Ideen.“

    Erfahrener Trainerstab

    Diese Ideen gehen beim VfB in Fleisch und Blut über – nicht nur bei den Torhütern, sondern auch bei den Trainern. Personelle Kontinuität ist hierbei ein großes Plus. „Es ist besonders, dass damals, als die Philosophie entwickelt wurde, ein Walter Eschenbächer, Frank Welz oder Thomas Walter bereits dabei waren“, sagt Steffen Krebs, der vor seiner Tätigkeit als Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft von 2008 bis 2015 ebenfalls schon im VfB-NLZ tätig war und auch von Ebbo Trautner geprägt wurde.

    Im Team der Torwarttrainer stecken nicht nur jede Menge Erfahrung und VfB-DNA, sondern auch unterschiedliche Typen. „Jeder Torwarttrainer gibt unseren Spielern etwas anderes mit, was aber trotzdem zu unserer Philosophie passt“, erklärt Koordinator Kai Rabe. „Der U14- und U15-Torwarttrainer Julian Hornberger ist beispielweise sehr jung und hat sehr moderne Ideen in der Trainingsumsetzung. Dazu kommt in der U16 unser Torwarttrainer Frank Welz, der enorm auf Torverteidigung und die athletischen Voraussetzungen unserer Torhüter in diesem wichtigen Altersbereich setzt.“ Mit Thomas Walter, der im Sommer sein 20-jähriges Jubiläum beim VfB feiert, und Kai Rabe kommen zwei sehr erfahrene Torwarttrainer in den Übergangsbereichen mit dazu, die die taktischen Elemente und die Robustheit aus dem Erwachsenenfußball einbringen. Durch ihre jahrelange Erfahrung im Profifußball wissen sie genau, was die Talente noch für den Sprung nach ganz oben benötigen.

    Auch Daniel Teufel, Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum, hält die personelle Kontinuität für einen wichtigen Faktor. „Torhüter arbeiten extrem individuell und hochspezialisiert, sodass eine Vertrauensbasis, die immer erst über einen längeren Zeitraum entsteht, von herausragender Bedeutung ist. Gleiches gilt für ein einheitlicheres Verständnis in der inhaltlichen Torwartausbildung. Allerdings darf Kontinuität nicht zu fehlenden neuen Impulsen oder Betriebsblindheit führen. Daher ist es uns wichtig, dass wir regelmäßige Angebote intern oder extern für unsere Torwarttrainer schaffen und über Steffen Krebs eine hervorragende Verzahnung in den Lizenzbereich haben.“

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Austausch zwischen den Trainern. In regelmäßigen Sitzungen informieren sich die Coaches gegenseitig über Leistungsstände und Entwicklungen aller Torhüter, von der U10 bis zur U21, sowie über aktuelle Trends in der Torhüterausbildung. „Es ist ein großer Vorteil, wenn der U21-Torwarttrainer weiß, wie sich der U14-Torhüter am Wochenende geschlagen hat. Es macht unser Miteinander aus und bestärkt den Torhüter, wenn er weiß, dass er nicht nur von seinem eigenen Trainer wahrgenommen und unterstützt wird“, betont Kai Rabe.

    Die Vision: Talente zu den Profis bringen

    Bei der Torhüterausbildung des VfB greifen viele Zahnräder ineinander, um ein funktionierendes, seit Jahren bewährtes System zum Laufen zu bringen. Dieses dient einer klaren Vision: „Wir wollen Torhüter aus der Region im jungen Alter zu uns holen und über ihre Jugendzeit hinaus in die U21 und unsere Profi-Mannschaft bringen“, sagt Steffen Krebs. Die Torwarttrainer sind dabei eines der wichtigsten Zahnräder, ohne das das System nicht funktioniert. Sie sind nicht nur Erklärer und Ratgeber, sondern auch Wegbegleiter und Mentoren mit einer häufig sehr engen Bindung zum Spieler. „Die Rolle des Torwarttrainers ist wichtig, um spezielle Bewegungen zu lernen und zu automatisieren“, sagt Markus Krauss. „Letztlich ist das Torwarttraining aber nur Mittel zum Zweck. Erst, wenn ein Keeper Teil der Mannschaft und im Spiel eingebunden ist, kann er das Spiel verstehen und wird ein besserer Torwart.“

    An dieser Vision arbeiten die Torhüter und ihre Trainer beim VfB tagtäglich. Seit vielen Jahren, und auch noch viele weitere Jahre. Geht der eingeschlagene Weg weiter, könnten die Torwarttalente aus Bad Cannstatt auch in Zukunft des Öfteren den Bundesadler über den Brustring ziehen.

    Übersicht Torwarttrainer

    Lizenzspielermannschaft          Steffen Krebs 2008-2015, seit 2021

    U21 & Torwartkoordinator       Markus Krauss seit 2015

    U19 & Torwartkoordinator       Kai Rabe seit 2022

    U17                                       Thomas Walter seit 2006

    U16                                       Frank Welz seit 2007

    U15 & U14                             Julian Hornberger seit 2022

    U13 – U11                              Heiko Oßner seit 2023

    U10                                       Walter Eschenbächer  seit 2000

  • „Wollen in der Tabelle klettern“

    Nico Willig und seine U21 wollen im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den SSV Jahn Regensburg an die Auftritte in den vergangenen Heimspielen anknüpfen.

    Endlich wieder Heimspiel für die U21. Am Samstag hat die Mannschaft von Trainer Nico Willig den SSV Jahn Regensburg zu Gast. Eintrittskarten für das Spiel in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach, das um 16:30 Uhr angepfiffen wird (live bei MAGENTA Sport), gibt es im VfB-Onlineshop oder an der Tageskasse.

    Die 3. Liga geht in ihre letzte Englische Woche der Saison. Für die U21 folgt am Mittwoch ein weiteres Heimspiel gegen den SSV Ulm (19 Uhr), ehe es am Samstag auf den Aachener Tivoli geht. Doch zuvor will die Mannschaft ihr Gesicht aus den Heimspielen zeigen, denn alle neun Punkte in der Rückrunde wurden in Aspach geholt. So sieht es auch Nico Willig, der mit einem Augenzwinkern sagt: „Zum Glück ist es ein Heimspiel, denn die wurden zuletzt gut von uns geführt. Wir wollen in der Tabelle klettern und somit auch Regensburg überholen.“ Aktuell steht der Jahn mit 39 Punkten auf Platz zwölf und somit zwei Plätze und einen Punkt vor dem VfB. „Wir hatten durch die Länderspielperiode eine kurze Vorbereitungszeit, ein paar Spieler sind etwas angeschlagen zurückgekehrt, da müssen wir schauen, bei wem es für den Samstag reicht. In den beiden verbleibenden Trainingseinheiten müssen wir uns zunächst wieder finden“, so der U21-Coach weiter.

    Regensburg mit neuem Trainer

    Seit vergangenen Dienstag hat der SSV Jahn Regensburg einen neuen Trainer. Sascha Hildmann hat einen Vertrag bis 30. Juni 2028 unterschrieben. Der 53-jährige Fußball-Lehrer übernimmt von Munier Raychouni, der nach dem Wechsel von Michael Wimmer zu Holstein Kiel die vergangenen drei Spiel als Interimstrainer fungierte und jetzt wieder in seine Rolle als Co-Trainer zurückgeht. In zwei Ligaspielen gab es ein 1:1 in Saarbrücken und einen 5:2-Heimsieg gegen den TSV Havelse. Im Halbfinale des bayerischen Landespokals setzte es eine unglückliche 0:1-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München. Treffsicherster Spieler der Regensburger ist Noel Eichinger. Der 24-Jährige traf zehn Mal und bereitete fünf Tore vor und wird am Saisonende zum Karlsruher SC wechseln. Ebenfalls fünf Assists hat der ehemalige VfB-Jugendspieler Eric Hottmann auf seinem Konto, ihm gelangen zudem sieben Treffer, darunter das 3:2-Siegtor in der Nachspielzeit im Hinspiel. Für Sascha Hildmann ist seine Premiere für den SSV Jahn in der WIRmachenDRUCK Arena eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, denn von Sommer 2017 war er 15 Monate Trainer der SG Sonnenhof Großaspach.

  • „Das Spiel der Spielerinnen“

    Nico Schneck, neuer Cheftrainer der VfB Frauen, spricht bei VfB TV über seine erste Woche in Cannstatt, seine Spielidee und gibt Einblicke in seine Person und Trainerarbeit.

    Hallo Nico, seit knapp einer Woche hast du den Posten als Cheftrainer der VfB Frauen übernommen. Wie blickst du auf deinen Start in Cannstatt?

    Nico: „Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Mannschaft und Staff haben es mir sehr leicht gemacht. Natürlich ist ein positives Ergebnis, wie der 3:0-Sieg in Potsdam, immer hilfreich für alle Beteiligten, um dann in die nächsten Tage und Wochen zu gehen.“

    Welche Trainingsimpulse hast du in den ersten Tagen gesetzt?

    Nico:„Mit das Wichtigste war für mich, dass die Mannschaft Spaß auf dem Platz hat, selbstbewusst auftritt und sich ihrer eigenen Qualitäten bewusst ist. Auf dem Feld wollen wir Dominanz ausstrahlen und den Ball haben – das hat die Mannschaft bislang sehr gut umgesetzt. Am Ende ist es immer schön, wenn Spielzüge im Training auch unter Wettkampfbedingungen aufgehen.“

    An was gilt es noch zu arbeiten?

    Nico:„Gegen Potsdam haben wir beispielsweise ein paar Spielzüge nicht sauber genug ausgespielt und es dadurch nicht geschafft, das Ergebnis noch klarer zu gestalten. Dabei geht es beispielsweise um Aufteilung und Positionierung im Raum. Daran arbeiten wir, es kann nicht alles von heute auf morgen funktionieren.“

    Du sagtest, dass Fußball für dich das „Spiel der Spielerinnen“ und nicht das „Spiel des Trainers“ sei. Was steckt hinter deiner Aussage und wie würdest du deine Spielidee beschreiben?

    Nico: „Wir wollen als Trainerteam die Mannschaft ermutigen, Lösungen mit dem Ball zu finden. Wir haben viel individuelle Qualität in unseren Reihen und wollen den Spielerinnen immer zwei, drei Optionen mit an die Hand geben. Was sie davon auf dem Platz auswählen, ist der Bereich, den sie entscheiden müssen und auch sollen. Wir können einen Rahmen stecken und gewisse Dinge vorgeben, was die Struktur und Organisation angeht. Welchen Pass sie am Ende auf dem Platz spielen, kann und will ich nicht vorgeben. Es geht darum, dass die Spielerin die Situation bestmöglich erkennt und eine Entscheidung trifft.“

    Hast du die Entwicklung bei den VfB Frauen schon länger verfolgt?

    Nico: „Da ich schon eine Weile in diesem Bereich tätig bin, habe ich die Entwicklung seit dem Start des VfB-Frauenfußballs verfolgt. Einige Spielerinnen kannte ich schon, gegen manche habe ich in der Bundesliga schon gespielt – mit anderen habe ich im Kontext der U-Nationalmannschaft bereits zusammengearbeitet. Im Winter gab es ein Testspiel gegen den SC Freiburg, da habe ich die Mannschaft auch live erlebt. Dennoch hatte ich in der Kürze der Zeit noch keinen detaillierten Blick auf jede einzelne Spielerin, an der Stelle hat mir mein Trainerteam jedoch sehr geholfen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.“

    Wie nimmst du die Stimmung in der Mannschaft wahr?

    Nico: „Man merkt, dass die Mannschaft Lust hat, die letzten Wochen gemeinsam anzugehen, super hungrig und dankbar ist. Das Team nimmt unseren bisherigen Input sehr gut auf und versucht ihn umzusetzen. Wichtig sind uns Offenheit und die richtige Haltung dem Spiel und der Mannschaft gegenüber. Es geht darum, das Herz auf dem Platz zu lassen, mit den inhaltlichen Vorgaben, die wir geben. Das habe ich bisher in jeder Einheit und im Auswärtsspiel erlebt.“

    Am Karsamstag geht es zum VfR Warbeyen. Was erwartet uns in Kleve – aber auch bei unserem Restprogramm allgemein?

    Nico:„Ich erwarte in Kleve ein ähnliches Spiel wie in Potsdam, in dem wir viel Ballbesitz haben werden und gegnerische Konter unterbinden müssen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die rechnerisch schon abgestiegen ist, daher wissen wir nicht, was passiert. Vielleicht hat sich dadurch auch der Druck gelöst und sie können befreit aufspielen. Von daher wollen wir umso mehr auf uns blicken, an die positiven Aspekte der letzten Partie anknüpfen und angesprochene Punkte besser machen. Im Anschluss haben wir zwei Wochen Pause, in denen wir ins Detail gehen können und arbeiten werden. Wir blicken positiv und sehr optimistisch auf die nächsten Wochen.“

    Ende April steht dann auch endlich das nächste und dein erstes Heimspiel an. Zu Gast ist der direkte Verfolger aus Meppen. Freust du dich auf dein erstes Heimspiel in Cannstatt?

    Nico: „Ich freue mich sehr auf die Heimkulisse. Wobei es auch besonders war, dass unsere Fans die weite Reise nach Potsdam auf sich genommen und für eine besondere Atmosphäre gesorgt haben. Das hilft und pusht ungemein. Gegen Meppen erwarten wir ein ganz anderes Spiel, es wird auf andere Dinge ankommen.“

    Als gebürtiger Pfullendorfer kommst du zudem aus der Region. Wann wird deine Familie nach Stuttgart nachkommen?

    Nico: „Ich bin ein absoluter Familienmensch und vor sechs Wochen das zweite Mal Papa geworden. Wir haben uns gemeinsam als Familie für den Schritt entschieden. Damit lebe ich vielleicht auch ein Stück weit eine ‚Opferbereitschaft‘ vor, die wir auch von der Mannschaft in gewissen Bereichen erwarten. Meine Familie ist aktuell noch in Freiburg. In der Kürze der Zeit gab es noch keine Möglichkeit umzuziehen, der Ortswechsel wird dann in Ruhe nach der Saison stattfinden.“

    Jetzt das Interview bei VfB TV anschauen:

  • Matchfacts: VfR Warbeyen - VfB Frauen

    Am 22. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga sind die VfB Frauen auswärts beim VfR Warbeyen gefordert. Anpfiff der Partie ist am Karsamstag um 14 Uhr im Bresserberg-Stadion in Kleve.

    Auswärtsaufgabe beim Schlusslicht

    Nach dem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg bei Turbine Potsdam und dem gelungenen Einstand von Cheftrainer Nico Schneck reist der Tabellenzweite zum Schlusslicht VfR Warbeyen. Bereits im Hinspiel zeigten die Mädels aus Cannstatt beim 7:2-Erfolg ihre Offensivstärke. Mit 67 Treffern stellen die VfB Frauen die beste Offensive der Liga, während Warbeyen mit 79 Gegentoren die schwächste Defensive aufweist. Ein Wiedersehen gibt es auch an der Seitenlinie: Nico Schneck arbeitete in der Saison 2020/2021 als Co-Trainer unter Warbeyens jetzigem Cheftrainer Thomas Gerstner – damals beim MSV Duisburg.

    Der Gegner: VfR Warbeyen

    Der VfR Warbeyen hatte in der laufenden Zweitliga-Saison bislang nur selten Grund zum Jubeln. Neben einem einzigen Sieg gegen den FC Ingolstadt (2:1) stehen zahlreiche Niederlagen zu Buche, ergänzt durch wenige Unentschieden – unter anderem gegen Eintracht Frankfurt II (1:1) und Borussia Mönchengladbach (1:1). Dem gegenüber stehen deutliche Niederlagen gegen den VfL Bochum (0:6), den SV Meppen (0:8), den SC Sand (1:7), den 1. FSV Mainz 05 (1:6) oder den FC Bayern München II (1:6). Zuletzt gab es eine 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg II.

    Nach dem Aufstieg als Meisterinnen der Regionalliga West steht Warbeyen vorzeitig als Absteiger fest. Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 20:79 belegt das Team von Cheftrainer Thomas Gerstner, der seit März 2026 im Amt ist, den letzten Tabellenplatz. Beste Torschützin ist Moisa Verkuijl mit fünf Treffern.

    Trainerstimmen: „In Richtung des gegnerischen Tores klarer und effektiver spielen“

    „Ich erwarte gegen Warbeyen ein ähnliches Spiel wie gegen Potsdam. Warbeyen ist rechnerisch bereits abgestiegen, sodass wir nicht genau wissen, was passiert. Es kann sein, dass sich dadurch ein Stück weit Druck von ihnen gelöst hat und sie befreit aufspielen“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck. „Daher wollen wir den Fokus stärker auf uns richten und die Dinge, die im vergangenen Spiel gut waren, genauso gut, wenn nicht sogar besser, auf den Platz bringen. Es gibt aber auch ein, zwei Punkte, die wir angesprochen haben und besser umsetzen wollen. Wir werden viel Ballbesitz haben, müssen aber darauf achten, die Konter frühzeitig zu unterbinden und in Richtung des gegnerischen Tores klarer und effektiver zu spielen“, fügt er hinzu.

    Thomas Gerstner, Cheftrainer VfR Warbeyen:„Wir freuen uns, den VfB Stuttgart begrüßen zu dürfen – einen Club mit einer enormen Strahlkraft, den wir sicherlich bald in der höchsten deutschen Spielklasse sehen werden. Für unsere Spielerinnen ist es ein weiteres, absolut herausragendes Highlight-Spiel.“

    Auswärtsspiel im Livestream

    Schaltet ein und seid live dabei, wenn unsere VfB Frauen am Karsamstag beim VfR Warbeyen gastieren. Die Partie wird ab 14 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: VfR Warbeyen (Tabellenplatz 14) – VfB Frauen (Tabellenplatz zwei)
    • Daten: Samstag, 4. April, 14 Uhr
    • Spielort: Bresserberg-Stadion, Bresserbergstr. 49, 47533 Kleve
    • Schiedsrichterinnengespann: Thao-Vy Nguyen (SR), Thao-Quyen Nguyen (SR-A), Asli Gök (SR-A)
  • Die neue dunkelrot ist da

    In der ersten Ausgabe des Jahres steht das Rekord-Spiel unserer VfB Frauen in der MHP Arena im Mittelpunkt. Außerdem wird die Trikot-Ausstellung im Schauspielhaus vorgestellt sowie auf viele weitere Events zurückgeblickt.

    Den Zuschauerrekord mit 31.736 Besuchern weit übertroffen und ein besonderes Flair rund um das Spiel – Grund genug, nochmals auf das Highlight-Spiel der VfB Frauen in der MHP Arena zurückzuschauen. Zudem haben wir die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspielhaus Stuttgart unter die Lupe genommen, ebenso das Konzept und die Personen unserer erfolgreichen Torhüterausbildung. Des Weiteren finden sich Rückblicke auf den Frühjahrsempfang und das Fankonzert in der Liederhalle, die Verleihung der Gerhard-Mayer-Vorfelder-Medaille sowie dem traditionellen Besuch in der Vesperkirche in der ersten Ausgabe der dunkelrot des Jahres 2026.

    Wer im Mitgliedermagazin stöbern möchte, kann ab sofort unter dem untenstehenden Link das E-Paper durchblättern oder sich die dunkelrot in der VfB-Magazine-App anschauen. Noch kein Mitglied? Dann: Jetzt VfBsein!

    Die Themen in der ersten Ausgabe der dunkelrot im Jahr 2026 sind unter anderem:

    • VfB Frauen – Rekord weit übertroffen
    • 100 Jahre Brustring – Ausstellung im Schauspielhaus
    • Ausbildung – Nachwuchstorhüter im Blick
    • Frühjahrsempfang und Fankonzert – Liederhalle in weiß-rot

    Wer im Mitgliedermagazin stöbern möchte, kann ab sofort unter dem untenstehenden Link das E-Paper durchblättern oder sich die „dunkelrot“ in der VfB-Magazine-App anschauen. Noch kein Mitglied? Dann:Jetzt VfBsein!

    Hier geht's exklusiv in das VfB-Mitgliedermagazin „dunkelrot“

  • Zwei Talente lösen das EM-Ticket

    20 Nachwuchstalente waren in der zurückliegenden Länderspielperiode im Einsatz. Zwei VfBler schafften die Qualifikation zur U19-EM und einer für die U17-WM.

    Mansour Ouro-Tagba stand im Kader von Togos A-Nationalmannschaft in den Testspielen gegen Guinea und Niger, kam allerdings nicht zum Einsatz. Christopher Olivier kam beim wichtigen 2:1-Sieg der österreichischen U21 in der EM-Quali gegen Belarus über die volle Distanz zum Einsatz. Noah Darvich erzielte zuerst beim 2:1-Sieg der DFB-U20 gegen die Tschechische Republik das Siegtor und wurde anschließend von der DFB-U21 nachnominiert, wo er allerdings im EM-Qualifikationsspiel in Griechenland nicht zum Einsatz kam. Max Herwerth kam in besagtem Spiel gegen die Tschechische Republik für vier Minuten zum Einsatz und musste anschließend aufgrund muskulärer Probleme abreisen.

    Bei der Eliterunde, der letzten Stufe vor der U19-Europameisterschaft, gab es gleich mehrere VfB-Duelle und errungene EM-Tickets. Florian Hellstern stand in allen drei Spielen gegen Schweden, Griechenland und Österreich im Tor, sammelte sieben Punkte und löste als Gruppensieger genauso wie Mirza Catovic (drei Joker-Einsätze) das EM-Ticket. Dies bedeutet allerdings auch, dass Yanik Spalt (dreimal 90 Minuten) bzw. Matthaios Tsigkas (zwei Einsätze, ein Tor) mit Österreich bzw. Griechenland die EM-Endrunde verpassen.

    Parallel zur Eliterunde der kommenden U19-EM (28. Juni bis 11. Juli in Wales) spielten die U18-Jahrgänge bereits die erste Runde der EM-Qualifikation für die Endrunde 2027. Kolya Petrovskyi (drei Einsätze) und Kirill Serdiuk (zwei Einsätze) entschieden mit der Ukraine zwei Spiele für sich. Enis Redzepi kam für Albanien dreimal als Joker zum Einsatz und erzielte ein Tor. Nikolas Matic stand für Kroatien einmal in der Startelf und kam ein weiteres Mal als Ersatzspieler zum Einsatz. Fernab von Europa bestritt Alex Xie mit Chinas U19 zwei Testspiele.

    Auch in der U17 tobte der Kampf um die EM-Tickets. Konstantinos Karangelis (dreimal Startelf) verpasste mit Griechenland zwar knapp das EM-Ticket, qualifizierte sich aber als einer der besten Gruppenzweiten für die U17-WM im Winter in Katar. Tom Walz blieb als Ersatzkeeper der DFB-U17 ohne Einsatz und verpasste das Ticket für die Endrunde in Estland.

    Bei der DFB-U16 kam William Recupero in den beiden Testspielen gegen Italien zu einem Joker-Einsatz. Im Rahmen des U15-Lehrgangs des DFB standen Joan-Luca Greiner und Maxim Keller im Testspiel gegen die U16 von Hannover 96 auf dem Platz.

    Mansour Ouro-Tagba / Togo

    27.03.26: Guinea - Togo 2:2 31.03.26: Niger - Togo 0:1

    Christopher Olivier / Österreich U21

    27.03.26, 20 Uhr, U21-EM-Qualifikation: Belgien - Österreich 1:0 (0 Min.) 31.03.26, 18 Uhr, U21-EM-Qualifikation: Österreich - Belarus 2:1 (90 Min.)

    Maximilian Herwerth / Deutschland U20

    26.03.26, 16.45 Uhr: Deutschland - Tschechische Republik 2:1 (4 Min.) 31.03.26, 16.45 Uhr: Polen - Deutschland (verletzungsbedingte Abreise)

    Noah Darvich / Deutschland U20&U21

    26.03.26, 16.45 Uhr: Deutschland - Tschechische Republik 2:1 (83 Min./1 Tor) 31.03.26, 18 Uhr, U21-EM-Qualifikation: Griechenland – Deutschland 0:2 (0 Min.)

    Florian Hellstern / Deutschland U19

    25.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Deutschland - Schweden 2:2 (90 Min.) 28.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Deutschland - Griechenland 1:0 (90 Min.) 31.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Österreich - Deutschland 2:3 (90 Min.)

    Mirza Catovic / Deutschland U19

    25.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Deutschland - Schweden 2:2 (18 Min.) 28.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Deutschland - Griechenland 1:0 (1 Min.) 31.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Österreich - Deutschland 2:3 (31 Min.)

    Yanik Spalt / Österreich U19

    25.03.26, 12 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Griechenland - Österreich 1:1 (90 Min.) 28.03.26, 12 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Österreich - Schweden 3:0 (90 Min.) 31.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Österreich - Deutschland 2:3 (90 Min.)

    Enis Redzepi / Albanien U19

    25.03.26, 15 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Luxemburg - Albanien 2:1 (20 Min.) 28.03.26, 15 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Albanien - Malta 7:1 (39 Min./1 Tor) 31.03.26, 15 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Albanien - Norwegen 2:2 (30 Minuten)

    Matthaios Tsigkas / Griechenland U19

    25.03.26, 12 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Griechenland - Österreich 1:1 (90 Min./1 Tor) 28.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Deutschland - Griechenland 1:0 (74 Min.) 31.03.26, 18 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Griechenland - Schweden

    Mykola Petrovskyi / Ukraine U19

    25.03.26, 10 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Ukraine - Nordirland 1:2 (68 Min.) 28.03.26, 10 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Ukraine - Kasachstan 3:0 (0 Min.) 31.03.26, 16 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Estland - Ukraine 0:4 (90 Minuten)

    Kirill Serdiuk / Ukraine U19

    25.03.26, 10 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Ukraine - Nordirland 1:2 (86 Min.) 28.03.26, 10 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Ukraine - Kasachstan 3:0 (0 Min.) 31.03.26, 16 Uhr, U19-EM-Qualifikation: Estland - Ukraine 0:4 (26 Minuten)

    Nikolas Matic / Kroatien U18

    U19-EM-Qualifikation: Spanien - Kroatien 4:0 U19-WM-Qualifikation: Kroatien - Bulgarien 1:0 (22 Minuten) U19-EM-Qualifikation: Kroatien - England 0:2 (90 Minuten)

    Alexander Xie / China U19

    28.03.26, 8 Uhr: China - Australien 1:0 (76 Min.) 31.03.26, 13.35 Uhr: China - Australien

    Konstantinos Karangelis / Griechenland U17

    25.03.26, 12 Uhr, U17-EM-Qualifikation: Griechenland - Montenegro 0:1 (74 Min.) 28.03.26, 12 Uhr, U17-EM-Qualifikation: Griechenland - Schweden 3:2 (87 Min.) 31.03.26, 15 Uhr, U17-EM-Qualifikation: Griechenland - Norwegen 1:0 (90 Minuten)

    Tom Walz / Deutschland U17

    U17-EM-Qualifikation: Deutschland - Nordmazedonien 2:1 U17-EM-Qualifikation: Slowenien - Deutschland 1:1 U17-EM-Qualifikation: Frankreich - Deutschland 2:0

    William Recupero / Deutschland U16

    27.03.26, 18 Uhr: Italien - Deutschland 1:1 (25 Min.) 30.03.26, 11 Uhr: Italien - Deutschland 4:3 (0 Min.)

    Nick Maier / Deutschland U15

    19.03.26, 18 Uhr: DSC Arminia Bielefeld U16 - Deutschland U15 0:4

    Maxim Keller / Deutschland U15

    26.03.26, 12 Uhr: Hannover 96 U16 - Deutschland U15 5:3 (45 Minuten)

    Joan-Luca Greiner / Deutschland U15

    26.03.26, 12 Uhr: Hannover 96 U16 - Deutschland U15 5:3 (45 Minuten)

  • 75 Jahre Erwin Hadewicz!

    Der VfB gratuliert seinem ehemaligen Spieler herzlichst zu seinem 75. Geburtstag!

    Fußballerisch auf der Ostalb groß geworden, zog es Erwin Hadewicz im November 1974 von der bayerischen in die baden-württembergische Hauptstadt zum VfB Stuttgart. Der Deutsche Meister und Europapokalsieger erlebte in der Schwabenmetropole einen schweren Start: Am Ende der Spielzeit 1974/1975 musste er zunächst den Abstieg aus der Bundesliga hinnehmen, um nach einer weiteren Saison sportlicher Tristesse schließlich von Erfolg zu Erfolg zu eilen. Vom Torgaranten zum Defensivspezialisten umgeschult, ging es für Erwin Hadewicz und den VfB nur noch bergauf. 1976/1977 feierte er den für den Verein so enorm wichtigen Wiederaufstieg in die Bundesliga und war in den Folgejahren als Stammspieler und Leistungsträger an der erfolgreichen sportlichen Entwicklung des VfB bis ins Jahr 1983 maßgeblich beteiligt.

    Nach diversen sich hieran anschließenden Stationen als Spielertrainer und Trainer kehrte der Jubilar schließlich im Jahr 2001 als Scout der Lizenzspielerabteilung wieder zum VfB zurück und war lange Jahre in dieser Funktion tätig. Dem VfB ist Erwin Hadewicz bis heute treu verbunden.

    Am heutigen Gründonnerstag feiert Erwin Hadewicz seinen 75. Geburtstag. Der VfB dankt Erwin Hadewicz für seinen unermüdlichen Einsatz und wünscht ihm für das neue Lebensjahr alles Gute, vor allem jedoch Gesundheit!

  • Ein Länderspielabend voller Farben, Stimmen und Vorfreude

    Fangesänge, Emotionen und ein Abend im Zeichen der Vorfreude auf die WM 2026: Das Länderspiel zwischen Deutschland und Ghana verwandelte die MHP Arena in eine Bühne für ein internationales Fußballfest.

    2026 ist ein besonderes Fußballjahr. Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wirft längst ihre Schatten voraus, die Erwartungen wachsen, Diskussionen und Standortbestimmungen nehmen an Fahrt auf. Am Montagabend, 30. März 2026, wurde genau diese Stimmung in Stuttgart spürbar. Die MHP Arena war Bühne für ein internationales Fußballfest und zugleich Gastgeber des Auftakt-Heimspiels im WM-Jahr. Die deutsche Nationalmannschaft traf im Testspiel auf das Team aus Ghana.

    Vorfreude und Straßenfest auf der Mercedesstraße

    Schon am Mittag füllte sich die Mercedesstraße zunehmend mit Fans und Fußballbegeisterten. Deutschlandtrikots und schwarz-rot-goldene Fahnen waren überall zu sehen, vermischten sich mit den leuchtenden Farben Rot, Gelb und Grün Ghanas.

    Besonders die mitgereisten Anhänger aus Westafrika sorgten für eine ausgelassene Stimmung. In großen Gruppen wurden Fangesänge angestimmt, dazu getanzt und gefeiert. Das Areal vor dem Stadion verwandelte sich schnell in ein lebendiges Straßenfest. Die Erwartungen auf Seiten der Ghana-Fans waren hoch. „Ich freue mich auf das Spiel und kann es kaum erwarten“, sagte eine Anhängerin der ghanaischen Elf.

    Und auch bei den deutschen Fans war die Stimmung von Vorfreude geprägt. Aus allen Richtungen reisten sie an, einige mit enger Verbindung zum VfB Stuttgart. „Ich komme zu jedem Heimspiel des VfB. Heute freue ich mich aber auf eine andere besondere Stimmung“, sagte ein Fan mit VfB-Logo auf der Jacke. Sein Wunsch für den Abend war klar formuliert: „Ich hoffe natürlich, dass Deniz Undav seine Spielzeit bekommt. Dann macht er auch ein Tor.“ Andere Fans blickten eher auf das große Ganze: „Wir erwarten von dem heutigen Abend eine ausgelassene Fußballfeier. Große Emotionen, tolle Stimmung in der Stadt. Ich denke, das Stadion wird kochen und wir werden ein tolles Spiel erleben.“

    Lautstarke Arena und ein Spiel mit vielen Momenten

    Mit dem Aufwärmen der Mannschaften füllten sich die Reihen der MHP Arena vollständig. Bei diesem besonderen Spiel war die Cannstatter Kurve bestuhlt, wodurch das Stadion mit 52.723 Zuschauern ausverkauft war. Beim Verlesen der Startelf hallten die Namen durch die Ränge, spätestens bei den Nationalhymnen war die besondere Atmosphäre des Abends nicht mehr zu überhören. Das Stadion stand geschlossen und sang mit. In der Cannstatter Kurve entstand eine Choreografie: eine deutsche Flagge, darunter der ghanaische Stern, dazu der Schriftzug „Zusammen Geschichte schreiben“.

    Während des Spiels hallten immer wieder Anfeuerungsrufe wie „Auf geht’s Deutschland, schießt ein Tor“ durch die Arena. Deutsche und ghanaische Flaggen wurden geschwenkt, eine La-Ola-Welle zog ihre Kreise durch das Stadion. Erleichterung machte sich breit, als Kai Havertz kurz vor der Halbzeitpause einen Elfmeter verwandelte und die DFB-Elf in Führung brachte. Die erste Anspannung fiel bei den Deutschland-Fans spürbar ab. Und da die MHP Arena eben doch das Wohnzimmer der Jungs aus Cannstatt ist, meldeten sich die VfB-Fans immer wieder unüberhörbar mit „Undav“ und „Nübel“-Rufen zu Wort.

    Als Deniz Undav zur zweiten Hälfte tatsächlich eingewechselt wurde und später den Siegtreffer erzielte, verfiel das Stadion in tobende Begeisterung. Niemand blieb mehr auf den Sitzen, Fahnen und Schals wurden geschwenkt, der Jubel über das 2:1 kannte in diesem Moment keine Grenzen.

    Doch auch die ghanaischen Fans standen ihrer Mannschaft mit vollem Einsatz zur Seite. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich sprangen sie auf, schwenkten ihre Schals, rannten mit ihren Flaggen durch die Ränge und feierten ihr Team lautstark mit Jubel und Gesängen.

    Am Ende stand für Deutschland ein 2:1-Sieg. Doch unabhängig vom Ergebnis prägte die Stimmung diesen Abend. Familien, junge und alte Fans sowie eingefleischte Anhänger erlebten gemeinsam einen Länderspielabend unter Flutlicht. Was bleibt, ist die Erinnerung an die Vielfalt auf den Rängen, an die gemeinsame Freude zweier Nationen am Fußball und an eine Arena, die diesem besonderen Abend den passenden Rahmen gab.

  • U21-Spiele bis Saisonende fix

    Die Spieltage 35 bis 38 in der 3. Liga sind zeitgenau terminiert. Die Heimspiele der U21 gegen Essen und Osnabrück finden samstags statt.

    Jetzt herrscht Planungssicherheit. Der Deutsche Fußball-Bund hat die letzten vier Spieltage der Saison 2025/2026 der 3. Liga zeitgenau angesetzt. Für die U21 heißt das, dass sie den 35. Spieltag am Sonntag, 26. April, um 19:30 Uhr beim TSV Havelse beschließt. Das vorletzte Heimspiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Nico Willig am Samstag, 2. Mai, um 16:30 Uhr in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach gegen Rot-Weiss Essen. Das letzte Auswärtsspiel der Saison führt die U21 nach Rostock. Am Samstag, 9. Mai, erfolgt um 14 Uhr der Anpfiff im Ostseestadion. Der 38. und letzte Spieltag ist komplett für Samstag, 16. Mai, angesetzt. Der Spielbeginn ist in allen Stadien um 13:30 Uhr. Dann empfängt der VfB den aktuellen Tabellenführer VfL Osnabrück in Aspach.

     

    Die Spieltage 31 bis 38 der U21 in der 3. Liga:

  • „Gute Abläufe in unserem Spiel“

    Mit einem Jubiläum im Rücken blickt Sebastian Hoeneß auf die Bundesliga-Partie gegen Dortmund. Der Cheftrainer setzt auf die Formstärke seines Teams – und einen Faktor, der mit der MHP Arena zusammenhängt.

    Es sind besondere Tage in Cannstatt. Die Nationalspieler kehren von ihren Länderspiel-Reisen zurück, der VfB bereitet sich auf die „Crunchtime“ der Saison vor – und für den Cheftrainer kommt es zu einem Jubiläum. Am morgigen Freitag, 3. April 2026, ist Sebastian Hoeneß exakt drei Jahre beim VfB im Amt. Ein Grund zur Freude, aber keineswegs zur Euphorie: „Es ist im schnelllebigen Fußballgeschäft eine schöne Zahl, die für Kontinuität steht und gleichzeitig zu unserem eingeschlagenen Weg passt, den wir fortsetzen möchten“, sagt der 43-Jährige. Und somit trifft es sich gut, dass er – analog zu seinem Team – den Fokus rasch auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, richtet – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund.

    Den VfB trennen vom BVB derzeit acht Punkte

    Der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten heraus. „Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison und verfügt über einen Top-Kader mit viel individueller Klasse“, sagt Sebastian Hoeneß über den Gegner: „Die Mannschaft tritt sehr stabil auf, hat klare Abläufe und erzeugt auch über Standards immer wieder Gefahr.“ Mit 61 Punkten nach 27 Bundesliga-Partien hat der BVB insgesamt acht Zähler mehr gesammelt als der VfB. Und dennoch glauben die Jungs aus Cannstatt an ihre Chance.

    „Wir spielen zu Hause und wissen, dass wir mit unseren Fans an der Seite zuletzt richtig gute Auftritte gegen Dortmund gezeigt haben“, sagt der Chefcoach. Generell habe sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Heimstärke entwickelt, was die Zahlen untermauern: Zehn von 13 Bundesliga-Heimpartien in der laufenden Serie gewann der VfB und verlor nur ein einziges Mal. Das hängt auch mit der Spielweise und dem Engagement zusammen: „Wir haben gute Abläufe in unserem Spiel sowie einen starken Spirit – zudem muss jeder Spieler durch unseren Konkurrenzkampf immer wieder an sein Limit gehen, das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einzelspielerentwicklung aus“, erklärt Sebastian Hoeneß.

    Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou zurück im Teamtraining

    Zu diesem „Konkurrenzkampf“ passt, dass auch die zuletzt angeschlagenen Profis zurück im Trainingsbetrieb sind. Jamie Leweling wirkt nach seinen muskulären Beschwerden wieder vollends im Mannschaftstraining mit. Auch Dan-Axel Zagadou ist zurück im Teamtraining, wenngleich der Verteidiger noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Lazar Jovanovic absolviert inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet somit ebenfalls an seinem Comeback.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

     Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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  • „Wollen die Punkte hierbehalten“

    Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund spricht Tiago Tomás über die Wichtigkeit der Regeneration in der vergangenen Woche, den großen Auflauf beim öffentlichen Training und das Spiel am Samstagabend.

    Volles Haus in Bad Cannstatt: Zum Auftakt in die Osterferien sowie der Trainingswoche vor dem kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend, 18.30 Uhr, fanden sich zahlreiche junge und alte VfB-Fans am Clubzentrum in der Mercedesstraße ein. Tiago Tomás und seine Teamkameraden hatten folglich auch nach der kräftezehrenden Einheit noch ordentlich zu tun. „Das Schreiben der Autogramme hat beinahe so lange gedauert, wie die Einheit selbst (lacht). Aber es freut die Fans, vor allem die Kinder, und auch uns, wenn wir sehen, wie begeistert und glücklich sie sind.“

    Für den Portugiesen und seine Mannschaftskollegen bedeutete das Training am Dienstagvormittag den ersten Aufgalopp nach einigen Tagen Regeneration. Zur längeren Pause sagt der Angreifer: „Das ist für uns nicht so üblich. Aber das Team hatte viele Spiele in einer kurzen Zeit. Wir mussten uns ein wenig entspannen. Wir mussten uns in die richtige Form bringen, um diese Saison zu beenden und uns für das Spiel am Samstag vorzubereiten. Das ist für uns sehr wichtig.“

    Gegen den BVB könnten die Jungs aus Cannstatt ihren Abstand auf den derzeit Zweitplatzierten auf fünf Punkte verkürzen und zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonendspurt tanken. „Wir sind in einer sehr guten Position und wollen diese beibehalten. Wenn du oben sein willst, musst du dich gegen gute Teams beweisen. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir gegen ein gutes Team spielen, gewinnen können. Das wollen wir nun auch in unserem Stadion machen und die drei Punkte hierbehalten.“

  • Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt

    Die Deutsche Fußball Liga hat die Ansetzungen der letzten vier Bundesliga-Spieltage der Saison 2025/2026 bekanntgegeben. Der VfB tritt dreimal samstags und einmal sonntags an.

    Dreimal samstags, einmal sonntags: Mit der Ansetzung der Spieltage 31 bis 34 können VfB-Fans nun bis zum Saisonende planen. Ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2025/2026 bestreiten die Jungs aus Cannstatt am 31. Spieltag gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen gastieren am Sonntag, 26. April 2026, ab 15.30 Uhr in der MHP Arena. Am Wochenende darauf reist der VfB nach Sinsheim und bestreitet dort sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr.

    Am Samstag, 9. Mai 2026, empfängt der VfB um 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen zum letzten Heimspiel der Saison in der MHP Arena. Mit dem stets am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ausgetragenen 34. Spieltag beschließt der VfB am 16. Mai 2026 im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt die Bundesliga-Saison.

  • Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert

    Fünf Bundesliga-Treffer sowie zwei Vorlagen steuerte Deniz Undav im März bei und hatte damit großen Anteil daran, dass der VfB zehn von zwölf möglichen Punkten holte. Nun wurde der Stürmer für die „Spieler des Monats“-Wahl der DFL nominiert.

    In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt, den eigenen Tor-Rekord aus der Saison 2023/2024 bereits jetzt eingestellt und dank der starken Auftritte erstmals seit vergangenem Sommer wieder für die DFB-Elf nominiert: Deniz Undav präsentierte sich zuletzt in bestechender Form und darf nun auf eine besondere Würdigung seiner herausragenden Leistungen hoffen.

    Als einer von sechs Spielern ist der 29-jährige VfB-Stürmer für die Wahl zum „Spieler des Monats“ März nominiert. Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) komplettieren die Nominierten-Liste, der Deniz Undav bereits im November angehört hatte.

    Die Abstimmung der DFL läuft noch bis Sonntag, den 29. März, um 23.59 Uhr. Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40% der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60% entfallen zu je 30% auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    >> Hier geht’s zum Voting

  • Das Wir gewinnt

    Der VfB hat beim FC Augsburg eine klare Antwort auf das Aus in der UEFA Europa League gegeben. Als geschlossene Einheit und mit aller Überzeugung gelingt der nächste Bundesliga-Sieg.

    Drei Tage nach dem Aus in der UEFA Europa League hat der VfB in der Bundesliga zurückgeschlagen – und wie. Erstmals in dieser Saison gelangen den Jungs aus Cannstatt fünf Treffer, erneut traf der VfB mindestens dreimal in einem Auswärtsspiel. In Augsburg war das bereits zum siebten Mal in 14 Partien der Fall. Das Wir-Gefühl entpuppte sich dabei einmal mehr als großer Trumpf.

    Keine Spur mehr von der Enttäuschung, die der Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Ausscheiden in Porto anzumerken war. Stattdessen drückte der VfB dem Spiel in Augsburg früh seinen Stempel auf, verteidigte im Verbund und trat entschlossen vor dem Tor der Gastgeber auf. Wenig überraschend hoben die Protagonisten nach dem 5:2-Sieg, dem 13. Spiel ohne Niederlage in den vergangenen 14 Liga-Partien, die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir sind am Donnerstag aus der Europa League ausgeschieden, waren geknickt – und sind heute bemerkenswert aufgetreten“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß.

    Schnelle Reaktionen auf Gegentore lassen Zweifel verpuffen

    Auch als die Augsburger zwischenzeitlich auf 1:3 beziehungsweise 2:4 verkürzten, geriet der VfB nicht aus dem Tritt. Die Jungs aus Cannstatt blieben bei sich und vertrauten auf ihre Abläufe. „Wir mussten mit hoher Intensität dagegenhalten und haben es gut gemeistert. Wir hatten eine gute Struktur auf dem Rasen und sind selbst immer wieder zu Chancen gekommen“, hob Jeff Chabot hervor.

    „Durch die Gegentreffer ist’s nochmal unnötig spannend geworden – aber es war super, wie wir als Mannschaft darauf reagiert haben und immer eine Antwort parat hatten, indem wir ruhig geblieben sind und selbst weitere Tore nachlegen konnten“, so Deniz Undav nach dem Spiel gegen den FCA, in dem er im siebten Bundesliga-Spiele in Folge traf und gleich noch ein weiteres Tor für Ermedin Demirovic auflegte. „Andere Spieler hätten selbst geschossen, um das dritte Tor zu schießen. Das Teamgefühl ist aber wichtiger. Wenn du die anderen einsetzen und selbst treffen kannst, was gibt es Besseres?", sagte der Stümer nach dem Abpfiff.

    Nach 19 Pflichtspielen in den vergangenen zehn Wochen steht für den VfB nun die erste Länderspielpause des Jahres an. Es gilt, die Zeit zum Kräftesammeln für die heiße Phase der Saison zu nutzen – um dort wieder geschlossen die mannschaftlichen Ziele zu verfolgen.

  • VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt

    Rund um den Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels sprechen sich der VfB Stuttgart und der FC Augsburg im Rahmen eines DFL-Aktionsspieltags klar gegen Hass und Diskriminierung aus.

    Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. Laut einer Forsa-Studie von 2025 beobachten rund 75 Prozent der Befragten mehr Beleidigungen, Respektlosigkeit und Aggressivität im zwischenmenschlichen Miteinander. Vor diesem Hintergrund setzt der deutsche Profifußball rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.

    Auch der VfB Stuttgart beteiligte sich beim Auswärtsspiel am Sonntag, 22. März 2026, beim FC Augsburg an der ligaweiten Aktion der Deutschen Fußball Liga (DFL). Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ versammelten sich die Mannschaften beider Vereine gemeinsam mit dem Schiedsrichterteam vor dem Anpfiff auf dem Rasen und stellten sich geschlossen nahe des lilafarbenen Aktionsbanners auf.

    Ein Zeichen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

    Mit der Beteiligung am Aktionsspieltag unterstreicht der VfB einmal mehr sein kontinuierliches Engagement für gesellschaftliche Themen und setzt gemeinsam mit dem deutschen Profifußball ein klares Zeichen gegen Hass und Diskriminierung.

    Der DFL-Aktionsspieltag ist eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die in diesem Jahr vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden und jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung, terminiert sind.

    Mehr zu TOGETHER! hat die DFL online zusammengefasst

  • Matchfacts: Geht die Serie weiter?

    Schwäbisches Duell in der Fuggerstadt: Am 27. Bundesliga-Spieltag gastiert der VfB beim FC Augsburg und will seine Ambitionen untermauern. Gelingt das gegen den wiedererstarkten FCA? Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu FC Augsburg gegen VfB:

    • Der VfB ist gegen den FC Augsburg seit neun Spielen unbesiegt, zuletzt gab es sogar sechs Siege am Stück.
    • Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt, kassierte zuletzt aber zwei Auswärtsniederlagen gegen Dortmund und Leipzig.
    • Kein Stürmer in Europas Top-Ligen traf seit November 2025 – exklusive Elfmetern – häufiger als Deniz Undav (15 Tore).

    Blick zurück: Starke Bilanz für den VfB

    Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt (acht Siege, ein Remis), zuletzt gab es sechs Siege in Folge (fünfmal Bundesliga, einmal DFB-Pokal). Gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Verein hat der VfB aktuell solch eine lange Siegesserie. Zuletzt begegneten sich beide Teams Anfang November 2025 in Stuttgart, als der VfB dank der Treffer von Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav (2) einen zweimaligen Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg ummünzte.

    Wiedersehen: Alter Bekannter im FCA-Trikot

    In der vergangenen Saison lief der Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder in 33 Pflichtspielen im Dress mit dem roten Brustring auf und steuerte dabei zwei Tore und sieben Vorlagen bei. Zum Saisonende kehrte der 24-Jährige zu seinem Stammverein Stade Rennes zurück, von dem ihn der FC Augsburg am letzten Tag der Transferperiode loseiste. Für die Fuggerstädter gelangen dem Offensivspieler bisher drei Tore und vier Assists.

    Zuletzt zwei Niederlagen: Nur eine Formdelle oder doch mehr?

    Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt (fünf Siege, drei Remis). Das ist die längste aktuelle Serie der Liga und eingestellter Vereinsrekord (wie von November 2011 bis März 2012). Zuletzt kassierte der FCA auswärts jedoch erstmals seit der Rückkehr von Cheftrainer Manuel Baum zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge, in den zwölf Liga-Partien zuvor hatte es nur drei Niederlagen gegeben (dazu sechs Siege und drei Remis).

    VfB in bester Gesellschaft: Nur ein Team übertrifft die Auswärts-Ausbeute

    Der VfB traf seit dem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge. 18 Auswärtsspiele in Folge mit Tor wären eingestellter Vereinsrekord, das gelang den Jungs aus Cannstatt nur von 1984 bis 1985. Der VfB kommt in dieser Ligasaison auswärts auf durchschnittlich 2.2 Tore pro Spiel, das überbietet in Europas Top-5-Ligen nur der FC Bayern (3.2, FC Barcelona auch 2.2)

    Rekordjäger: Alexis Claude-Maurice und Deniz Undav in bestechender Form

    Augsburgs Alexis Claude-Maurice gelang zuletzt in fünf Bundesliga-Heimspielen in Folge mindestens eine direkte Torbeteiligung (vier Tore, zwei Assists). Das ist eingestellter Vereinsrekord und war zuvor nur Paul Verhaegh 2014 und Alfred Finnbogason 2017 gelungen.

    Stuttgarts Deniz Undav ist mit 16 Toren der zweitbeste Torjäger dieser Bundesliga-Saison hinter Bayerns Harry Kane (30). 16 Saisontore nach 26 Spieltagen überboten in der Bundesliga-Historie des VfB nur Serhou Guirassy 2023/2024 (22) und Fredi Bobic 1996/1997 (17). Darüber hinaus traf der Nationalspieler zuletzt erstmals in fünf Bundesliga-Spielen in Folge – nur fünf Spielern des VfB gelangen in der Bundesliga-Historie längere Trefferserien, der Vereinsrekord liegt bei sieben Spielen in Folge mit Tor von Fredi Bobic 1995/1996 und Sasa Kalajdzic 2020/2021. Seit Anfang November 2025 schoss Deniz Undav in Europas Top-5-Ligen die meisten Tore exklusive Elfmeter (15).

    Schiedsrichteransetzung: Ein Berliner fürs schwäbische Duell

    Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Dominik Schaal (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Felix Zwayer wird zum 14. Mal in der laufenden Bundesliga-Saison an der Pfeife sein. Nach den Duellen gegen Mainz (2:1-Sieg) und in Leverkusen (4:1-Sieg) ist er zum dritten Mal in einem Ligaspiel des VfB im Einsatz.

    Zuschauer: Fast 3.000 VfBler reisen nach Augsburg

    Der VfB wird von 2.900 Fans nach Augsburg begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der WWK Arena finden Auswärtsfahrer in den Faninfos.

    Wetter: Winterjacke empfohlen

    Am Sonntagabend wird es kühl in Augsburg. Die erwarteten Temperaturen bewegen sich zwischen 2° und 5° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Eine gute Leistung abrufen“

    Der VfB richtet den Fokus auf die Bundesliga und tritt am Sonntag beim FC Augsburg an. Im Idealfall haben anschließend zwei Serien weiterhin Bestand.

    Zurück aus Porto, zurück in Cannstatt. Noch am Tag nach dem Achtelfinal-Aus in der UEFA Europa League hat der VfB den Fokus in Richtung Bundesliga geschoben – und nimmt Erfahrungen und Erkenntnisse von der europäischen Bühne mit in den Liga-Wettbewerb. Denn dort wartet eine knifflige Aufgabe auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Am Sonntag, 22. März 2026, gastiert der VfB beim FC Augsburg, dem aktuellen Tabellenzehnten – ab 19.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen jene beiden Teams aufeinander, die sich in der Hinrunde ein spektakuläres 3:2 lieferten mit dem besseren Ausgang für Weiß und Rot. Auch diesmal streben die Jungs aus Cannstatt einen erfolgreichen Auftritt an.

    Sebastian Hoeneß: „Bereitschaft und Intensität“

    Sebastian Hoeneß gibt entsprechend die Richtung vor: „Wir sind enttäuscht über die Niederlage und das Ausscheiden aus Porto zurückgekehrt, aber gleichzeitig überzeugt davon, mit der dort gezeigten Geschlossenheit, Bereitschaft und Intensität auch am Sonntag in Augsburg eine gute Leistung abrufen zu können.“ Eine überzeugende Performance würde zugleich helfen, zwei beeindruckende Serien fortsetzen zu können.

    Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt, schaffte acht Siege und ein Remis. Gegen keinen anderen Bundesligisten weist der Club aus Cannstatt derzeit eine solch lange Serie auf. Und: Der VfB traf seit der 0:1-Niederlage Ende März 2025 bei Eintracht Frankfurt zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen am Stück. Würde auch in Augsburg mindestens ein Tor gelingen, wäre das eine Einstellung des bisherigen Clubrekordes von 1984 bis 1985.

    In Rückrunden-Tabelle nur zwei Punkte voneinander entfernt

    Doch die Herausforderung ist groß. Der FCA, der inzwischen von Cheftrainer Manuel Baum gecoacht wird, stellt die fünftbeste Rückrunden-Mannschaft dar. Den Fuggerstädtern gelang es, 16 Punkte in neun Partien zu sammeln. Zum Vergleich: Der VfB steht als Tabellendritter der Rückrunde bei 18 Zählern.

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  • Stabil und agil

    Am Sonntagabend bekommt es der VfB mit einem gefestigten Gegner zu tun. Der FC Augsburg hat sich unter Cheftrainer Manuel Baum im Mittelfeld festgesetzt. Der Gegner im Check.

    Die Ausgangslage

    Zum Abschluss des 27. Bundesliga-Spieltags empfängt der FC Augsburg am Sonntagabend den Tabellenvierten aus Bad Cannstatt und möchte nach den jüngsten Niederlagen gegen Dortmund (0:2) und Leipzig (1:2) zurück in die Spur finden. Mit 31 Punkten belegt der FCA aktuell den zehnten Rang und präsentiert sich in der Rückrunde – trotz der Dämpfer gegen die Top-Teams – insgesamt stabil. Während der VfB weiterhin auf UEFA Champions League-Kurs liegt, will Augsburg seine Bilanz von nur drei Rückrunden-Niederlagen nutzen, um den Favoriten vor heimischer Kulisse zu ärgern.

    Der Trainer

    Für Manuel Baum verläuft seine zweite Amtszeit beim FC Augsburg seit seiner Rückkehr Anfang Dezember 2025 vielversprechend. Er übernahm das Team von Sandro Wagner in Abstiegsnot und leitete umgehend einen bemerkenswerten Wandel ein, der den FC Augsburg stabilisierte. Mit einem starken Punkteschnitt von 1,5 Zählern pro Spiel hat der Cheftrainer, der vor seinem neuerlichen Engagement beim FCA als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von RB Leipzig arbeitete, die Augsburger zurück ins gesicherte Mittelfeld geführt und blickt nun zuversichtlich auf das Saisonfinale.

    Für das Spiel am Sonntagabend gibt Manuel Baum eine klare Devise vor: „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen. Dann werden wir eine Chance haben.“

    Der Topscorer

    Alexis Claude-Maurice zieht im offensiven Mittelfeld die Fäden und steuerte in dieser Spielzeitvier Treffern sowie drei Torvorlagen bei, was ihn zum Topscorer der Fuggerstädter macht. Zur Saison 2024/2025 wechselte der 27-Jährige von OGC Nizza zum FCA und gehört seither zu den belebenden Elementen im Augsburger Offensivspiel, was auch seine bislang 52 Torschüsse in dieser Spielzeit untermalen. Nur neun Bundesliga-Akteure schossen noch häufiger auf des Gegners Tor.

    Das Wiedersehen

    Für den Schweizer Fabian Rieder ist die Partie eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der offensive Mittelfeldspieler war in der Saison 2024/2025 auf Leihbasis für den VfB aktiv und trifft nun in der WWK Arena auf seine ehemaligen Teamkollegen. In der laufenden Spielzeit verbuchte Fabian Rieder drei Tore und vier Vorlagen und stand in 20 von 24 Saisonspielen in der Startformation.

    Der Leih-Stürmer

    In Rodrigo Ribeiro hat der FCA im Winter einen neuen Mittelstürmer dazugewonnen, der die Offensive seit Anfang 2026 merklich verstärkt. Der junge Angreifer aus Portugal soll für zusätzliche Variabilität im Sturmzentrum sorgen und den Konkurrenzkampf in der Augsburger Angriffsreihe beleben. FCA-Sportdirektor Benni Weber hält große Stücke auf den von Sporting CP ausgeliehenen Jungspund, der beim 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln vor drei Wochen mit einem Hackentor für den Führungstreffer gesorgt hatte: „Der Weg, den Rodrigo mit seinen erst 20 Jahren gegangen ist, ist beeindruckend. Er bringt technischeQualität, Dynamik und Torgefahr mit und erweitert unsere Möglichkeiten in der Offensive – genau das brauchen wir. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm den nächsten Schritt zu gehen“

    Der Rückhalt

    Ein wichtiger Faktor für die Stabilität des FCA ist Torhüter Finn Dahmen, der sich in dieser Spielzeit als sicherer Rückhalt präsentiert. Mit insgesamt 80 parierten Torschüssen belegt er aktuell den achten Platz im ligaweiten Ranking und hielt seinen Kasten darüber hinaus in fünf Saisonspielen sauber.

    Die Dauerbrenner

    Robin Fellhauer und Han-Noah Massengo haben sich seit ihren Verpflichtungen im vergangenen Sommer sofort als feste Größen im Mittelfeld des FCA etabliert. Beide sind aus der Startformation kaum noch wegzudenken und standen über 91 (Fellhauer) bzw. 90 Prozent (Massengo) der Spielzeit auf dem Platz.

  • Nur das Ende einer Etappe

    Die UEFA Europa League geht ohne den VfB weiter, in Bundesliga und DFB-Pokal haben die Jungs aus Cannstatt dafür noch einiges vor. Helfen sollen auch die Lehren aus dem letzten Europacup-Abend der Saison.

    Sie reckten ihre Schals nach oben, sangen voller Stolz und Inbrunst. Als das Ausscheiden des VfB im UEFA Europa League-Achtelfinale am Donnerstagabend gegen den FC Porto (1:2/0:2) besiegelt war, drückten die mehr als 3.500 mitgereisten Fans ihren Stolz aus und verliehen der letzten Europacup-Nacht in dieser Saison besondere Würde. Unterstützung von den Rängen, Enttäuschung auf dem Rasen. Die Jungs aus Cannstatt hatten – wie schon im Hinspiel gegen die Portugiesen – viel probiert, Chancen kreiert, agierten spielbestimmend. Aber ein Tor blieb in den 90 Minuten im „Estádio do Dragão“ verwehrt.

    Sebastian Hoeneß: „Erhobenen Hauptes ausgeschieden“

    „Wir haben zwei Spiele auf hohem Niveau gesehen“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Es hat die Mannschaft die nächste Runde erreicht, die effizienter war. Das herausgespielte Chancenplus entspricht nicht dem Ausgang des Achtelfinals, das ist bitter für uns.“ Der Cheftrainer zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden: „Wir können erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb herausgehen: Wir hatten viele gute Spiele, haben jedoch in Porto unseren Meister gefunden.“ Eine Analyse, die die Spieler teilen.

    Als Kapitän bedankt sich Atakan Karazor nicht nur bei den Fans für die Unterstützung, sondern zieht ein ähnliches Fazit: „Wir haben den Ball einfach nicht über die Linie bekommen, genau in diesem Punkt war Porto die Nasenspitze vorne – der Ausgang ist bitter, denn wir wären zu gerne mit unseren Fans weiter durch Europa gereist.“ Doch was für diese Saison vorbei ist, kann in Zukunft ein neues Kapitel werden. Und daher sind die von Fabian Wohlgemuth gewählten Worte ein Signal, dass mit dem UEFA Europa League-Aus nur eine Etappe endet – und in der „Crunchtime“ der Saison schnell die weiteren Ziele verfolgt werden sollen.

    Fabian Wohlgemuth: „Direkt konstruktiven Ansatz finden“

    „Es ist von Nöten, dass wir nach dem Ausscheiden direkt einen konstruktiven Ansatz finden“, sagt der Vorstand Sport: „Wir müssen sofort umschalten, um auch in der nächsten Saison wieder international zu spielen und uns auf diesem hohen Niveau ein weiteres Mal zu beweisen.“ Für den Club aus Cannstatt wäre es die dritte Spielzeit in Folge, in der eine Qualifikation fürs internationale Geschäft gelingen würde. Nicht nur dafür lohnt es sich, weitere Spannung und Gier aufzubauen.

    Im DFB-Pokal sind die Jungs aus Cannstatt nur noch einen Schritt vom Finale in Berlin entfernt. Als Titelverteidiger empfangen sie im Halbfinale den SC Freiburg. Die Partie findet am Donnerstag, 23. April 2026, in der heimischen MHP Arena statt. Dass der VfB bislang mit der Mehrfachbelastung so positiv umging, zahlt sich nun aus. Denn die Reise in dieser Saison geht somit trotz des Europacup-Ausscheidens direkt weiter – und hat noch weitere Etappen zu bieten.

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  • Newsblog: Aufenthalt im Viertel „Ribeira“ empfohlen

    Das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 steht bevor. Im VfB-Newsblog gibt’s fortlaufend alle Infos und Hintergründe zum Match beim FC Porto sowie rund um die Reise.

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    Tag 2: Spieltag in Porto

    Donnerstag, 19. März, 20 Uhr: Drei Wechsel in der Startelf

    Im Vergleich zum Achtelfinal-Hinspiel vor exakt einer Woche verändert Sebastian Hoeneß seine Startaufstellung auf drei Positionen. Maximilian Mittelstädt, Luca Jaquez und Chris Führich beginnen – Finn Jeltsch und Nikolas Nartey nehmen zunächst auf der Bank Platz; Jamie Leweling fehlt aufgrund von muskulären Beschwerden. Die Aufstellung ist eines der Themen in der Matchday-Show:

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    Donnerstag, 19. März, 14 Uhr: Wichtige Info rund um den Stadionzutritt

    Kurzfristig kommt es zu einer Änderung bei der Stadionöffnung. Das „Estádio do Dragão“ öffnet am heutigen Spieltag erst um 18 Uhr (Ortszeit) bzw. 19 Uhr (deutsche Zeit). Für Tickets im Gästebereich sind die Eingänge 19 bis 24 zu nutzen, je nach Aufdruck auf der Eintrittskarte. Fans des VfB, die ein Ticket außerhalb des Gästebereichs gekauft haben, nutzen bitte die Eingänge 19 und 20 – von dort werden sie in einen separaten Gästesektor begleitet, der an den Gästeblock angrenzt. Weitere Hinweise können der Faninfo entnommen werden.

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    Donnerstag, 19. März, 12 Uhr: Aufenthalt im Viertel „Ribeira“ empfohlen

    Immer mehr Fans des VfB kommen in Porto an, immer häufiger ist Weiß und Rot im Stadtbild zu sehen. Für den Tagesaufenthalt wird das Altstadt-Viertel „Ribeira“, rund um den „Avenida dos Aliados“ im Zentrum von Porto, empfohlen. Um nachher das „Estádio do Dragão“ zu erreichen, lassen sich am besten die U-Bahnlinien B und F nutzen. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst.

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    Donnerstag, 19. März, 10 Uhr: Für Frank Verlaat „ist noch alles möglich“

    Frank Verlaat, Kapitän der DFB-Pokalsieger-Mannschaft des VfB von 1997, siedelte nach seinem Karriereende nach Portugal um. Im Interview spricht der Niederländer über seine Karriere nach der Karriere, die Erinnerungen an seine VfB-Zeit in Stuttgart und das Achtelfinal-Rückspiel am heutigen Donnerstagabend in Porto:

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    Tag 1: Anreise nach Porto

    Mittwoch, 18. März, 21.30 Uhr:

    Bei einem Empfang in Porto bringt der VfB sowohl Partner als auch geladene Gäste mit dem Team zusammen. Alexander Wehrle blickt mit Zuversicht auf das Achtelfinal-Rückspiel: „Wir sind hier, um eine Runde weiterzukommen und nehmen die Herausforderung gegen einen Top-Gegner an“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Die Eindrücke des Empfangs sind online zusammengefasst.

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    Mittwoch, 18. März, 20 Uhr: Deniz Undav erwartet „ein richtiges Endspiel“

    Im laufenden UEFA Europa League-Wettbewerb hat Deniz Undav in neun Spielen bereits neun Scorerpunkte gesammelt. „Erstmals seit dem DFB-Pokalfinale haben wir wieder ein richtiges Endspiel. Wir werden einen kühlen Kopf bewahren und Gas geben“, sagt der Stürmer vor dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto. Die gesamte Pressekonferenz gibt's im Re-Live:

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    Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr: Josha Vagnoman fit, Jamie Leweling angeschlagen

    Rund um die Pressekonferenz gibt's Neuigkeiten vom Personal. Josha Vagnoman hat seine Verletzung auskuriert, inzwischen wieder mit der Mannschaft trainiert und kehrt in den Kader zurück. Offen ist dagegen der Einsatz von Jamie Leweling, der eine muskuläre Reaktion nach dem Bundesliga-Heimsieg am Sonntagabend gegen RB Leipzig (1:0) verspürt hat. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Lazar Jovanovic, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet.

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    Mittwoch, 18. März, 17 Uhr: Legendäre Arena, ansprechende Stadt

    Einen Tag vor Anpfiff sind bereits zahlreiche VfB-Fans in Porto zu sehen. Analog zum Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß werden sie mit dem Achtelfinal-Rückspiel eine der legendärsten Arenen Portugals erleben: das „Estádio do Dragão“. Auch die Stadt Porto hat für mitreisende Fans sehr viel zu bieten, wie ein kleiner Überblick verdeutlicht:

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    Mittwoch, 18. März, 15 Uhr: Zwei Live-Übertragungen am frühen Abend

    Am Abend schon etwas vor? Nein? Perfekt. Der VfB nimmt seine Fans mit auf die Reise nach Porto. Übertragen werden in voller Länge die Pressekonferenz, die 18 Uhr beginnt, sowie ab 18.55 Uhr ein Einblick in das Abschlusstraining. Beide Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

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    Mittwoch, 18. März, 12.30 Uhr: VfB auf dem Weg nach Porto

    Estugarda está chegando– Stuttgart kommt! Die Jungs aus Cannstatt haben ihre Reise in Richtung der zweitgrößten Stadt Portugals angetreten. Nach etwa zweieinhalbstündiger Flugzeit wird die Maschine, bereitgestellt von Airline-Partner „SunExpress“, am Flughafen Porto erwartet. Dort werden aktuell 17 Grad Celsius und ein bewölkter Himmel gemeldet. Die nächsten Programmpunkte lauten: Fahrt zum Teamhotel, Check-in, Mittagessen – und am frühen Abend folgen Pressekonferenz sowie Abschlusstraining.

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    Mittwoch, 18. März, 9 Uhr: Newsblog zur UEFA Europa League-Reise startet

    Servus, liebe VfB-Fans! Es geht erneut auf die Reise – das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 führt die Jungs aus Cannstatt nach Portugal. Am Donnerstagabend um 21 Uhr spielt der VfB beim FC Porto. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst:

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