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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Wir haben einen ehrgeizigen Spirit“

    Neunmal spielte Alexander Nübel in dieser Bundesliga-Saison bereits zu Null. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über die Defensivarbeit des gesamten Teams – und Inspiration aus dem Eishockey.

    In erster Linie ist Alexander Nübel als Torhüter bekannt. Zugleich ist der 29-Jährige ein großer Sportfan. Ob Olympische Spiele, Tour de France oder Tennis – er verfolgt sämtlichen Spitzensport mit großem Interesse. Und manchmal kann er sich von den Athleten sogar Details abschauen, die wiederum für seine tägliche Arbeit zwischen den Pfosten relevant sind, wie er in der STADION AKTUELL erklärt. Zudem spricht er im neuen Interview des Stadionmagazins über die aktuelle Form der Jungs aus Cannstatt und die bevorstehende Begegnung mit RB Leipzig – am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, live bei DAZN sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena den Tabellennachbarn.

    Hallo Alex, in der vergangenen Woche haben sich deine Teamkollegen und du in der Vesperkirche sozial engagiert. Welche Eindrücke hast du aus dem Tag mitgenommen?

    Alex: „Es war etwas Besonderes, den Menschen eine Freude machen zu können. Ich war zum ersten Mal dabei: Wir konnten einen Beitrag leisten, dass die Menschen vor Ort in ihrer schwierigen Situation mal für eine gewisse Zeit ein wenig Abwechslung erfahren. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass sich der VfB mit verschiedenen Initiativen in der Region sozial engagiert.“

    Inwiefern gehören für dich als Fußballprofi solche sozialen Aktivitäten hinzu?

    Alex: „Ich empfinde das als wichtig und habe darüber hinaus auch verschiedene Themen, die ich privat unterstütze. Am bekanntesten ist das ‚Charity-Curling‘, an dem ich jeden Winter teilnehme und mithelfe, Spenden zu sammeln.“

    Neben dieser sozialen Unterstützung fällt auf, dass ihr als Team fest zusammenhaltet. Inwiefern stellt der Teamgeist, wie ihr ihn lebt und verkörpert, einen Grund für die aktuelle Verfassung dar?

    Alex: „Unser Teamgeist ist sehr gut und stark. Wir haben einen ehrgeizigen Spirit in der Mannschaft – und derzeit den richtigen Mix aus Harmonie und Reibung sowie aus Spaß und Konzentration. Denn schließlich wollen wir miteinander erfolgreich sein und Spiele gewinnen.“

    Was sind weitere Gründe, weshalb der VfB derzeit in Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League so gut vertreten ist?

    Alex: „Erst einmal sind zurzeit viele Spieler fit und gesund, der Konkurrenzkampf ist groß, die Trainingsqualität entsprechend hoch. Das hilft jedem einzelnen Spieler, maximal gefordert zu sein, sich weiterzuentwickeln sowie auf einem hohen Level performen zu können. Zudem haben wir als Team bereits die eine oder andere Hürde übersprungen und mitunter enge Spiele auf unsere Seite gezogen, dadurch wächst die Überzeugung. In unserem Kader hat jeder Spieler die Chance auf Einsätze und ist wichtig – das stärkt die Dynamik in der Gruppe zusätzlich.“

    Inwiefern spielt es für dich als Torwart eine Rolle, wer vor dir in der Defensive verteidigt?

    Alex: „Ich habe mit allen Jungs ein super Gefühl. Ich weiß, wie sie sich in gewissen Situationen verhalten und agieren, das gibt gegenseitig Sicherheit. Wir sind in verschiedenen Konstellationen eingespielt – hinzu kommt, dass das gesamte Team bei der Defensivarbeit aktiv ist.“

    Durch deine verschiedenen Stationen hast du bereits 40 Einsätze im Europacup gesammelt. Was macht die „internationale Reise“ mit dem VfB für dich so besonders?

    Alex: „Es gehört zu den größten Erfahrungen im Fußball, auf europäischer Bühne spielen zu können. Die Abende in der Champions League und in der Europa League sind etwas ganz Besonderes – für uns als Spieler, aber genauso für die Fans und den gesamten Club. Es ist spürbar, dass jede Europacup-Begegnung beim VfB ein Knistern auslöst. Die Vorfreude ist stets riesig. Mit unserer Leistung wollen wir dazu beitragen, dass noch ein paar Europacup-Abende in dieser Saison hinzukommen.“

    Gibt es Stadien, in denen du gerne noch für deine persönliche „Bucket list“ mal ein Spiel absolvieren würdest?

    Alex: „Ein Ziel auf dieser Liste habe ich erst kürzlich abhaken können: den Celtic Park in Glasgow. Das Auswärtsspiel war ein fantastisches Erlebnis, was nicht nur am Ergebnis lag (4:1 für den VfB, Anm. d. Red.). Als Torhüter sind wir oftmals die Ersten beim Aufwärmen auf dem Rasen – zu dem Zeitpunkt war der Auswärtsblock bereits gefüllt, die Fans haben gesungen, es war laut, das hat richtig Freude gemacht. Atmosphäre und Kulisse in dem Stadion waren beeindruckend. Privat würde ich gerne mal ein Spiel in Brasilien oder Argentinien erleben, diesen Traum werde ich mir vielleicht mal in Verbindung mit einer Reise erfüllen können.“

    Du hast in der laufenden Bundesliga-Saison bereits neunmal zu Null gespielt. Was bedeutet dir solch ein Wert?

    Alex: „Es ist eine Statistik mit gewisser Aussagekraft – sie drückt aber nicht nur etwas über die Torhüter aus, sondern über das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Umso mehr freut es mich, dass wir als Team bislang so oft ohne Gegentor geblieben und in dieser Statistik weit vorne dabei sind. Es ist kein Geheimnis: Wenn defensiv die Null steht, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen. Und erfolgreiche Spiele wünschen wir uns alle.“

    Nach starken Paraden rufen die Fans oftmals „Nübel, Nübel, Nübel“. Nimmst du solche Reaktionen während eines Spiels wahr?

    Alex: „Ja, das kriege ich meistens mit – die Rufe sind schließlich ziemlich laut (lacht). Am Anfang war das etwas ungewohnt und neu für mich, weil ich das in der Form nicht kannte. Es ist eine Form von Wertschätzung, die mich freut und die ich schön finde. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir die Fans entgegenbringen.“

    Intensiv verfolgst du die Spiele des SC Paderborn, der dein Jugendverein ist. Dort steht mit Dennis Seimen ein vom VfB ausgeliehener Keeper zwischen den Pfosten. Wie beurteilst du als Torwartkollege seine Entwicklung?

    Alex: „Dennis macht es richtig gut, er spielt mit Paderborn eine starke Saison. Das Team ist im Aufstiegsrennen der 2. Liga dabei – daran hat Dennis seinen Anteil. Zuletzt habe ich im TV live das Spiel von Paderborn in Bochum gesehen, bei dem 0:0 hat er es überragend gemacht und viele herausragende Aktionen gezeigt. Es ist für einen Torwart viel Wert, sich in solch einem jungen Alter auf diesem Niveau beweisen zu können und Erfahrung zu sammeln.“

    Es ist bekannt, dass du generell viel Sport schaust – auch außerhalb des Fußballs. Was verfolgst du am meisten?

    Alex: „Zuletzt war es tatsächlich ganz viel Olympia. Ich habe oft bei den Winterspielen hereingeschaut – im Prinzip geht’s früh um 10 Uhr los und abends um 20 Uhr folgen die letzten Entscheidungen, somit gibt’s genügend Optionen. Meine Freundin war fast schon ein wenig verzweifelt, weil ich versucht habe, möglichst viele Medaillenentscheidungen mit deutscher Beteiligung zu sehen. Beim VfB haben wir einige Personen, die ebenfalls andere Sportarten sehr interessiert verfolgen. Tour de France, Tennis, Wintersport – da ist für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.“

    Inwiefern lassen sich aus anderen Sportarten gar Elemente abschauen, die für dein Torwartspiel relevant sind?

    Alex: „Wenn wir bei Olympia bleiben, ist Eishockey das Offensichtlichste. Der ‚Goalie‘ macht viele kleine Bewegungen, hat viele Eins-gegen-Eins-Situationen, muss Winkel verkürzen, mit Hand und Fuß reagieren. Da gibt’s gewisse Parallelen zum Fußball, daher haben wir uns dies im Rahmen des Torwarttrainings und der Videoanalyse sogar angeschaut.“

    Euer nächstes Spiel ist gegen RB Leipzig – es wird ein Duell unter Tabellennachbarn sein. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Alex: „Die Leipziger haben eine starke Mannschaft, generell sind die Aufeinandertreffen mit ihnen sehr intensiv. Ich erwarte ein Spiel, in dem es erneut hin- und hergehen wird. Leipzig schielt auf die Champions-League-Plätze, wir wollen unsere Position verteidigen. Mit den Fans an unserer Seite möchten wir dafür sorgen, das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Alexander Nübel: Zeitreise und Zahlenspiel
    • Poster: Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Stiftung: Vielfalt, Respekt, Teamgeist
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Knapper Rückstand zur „Halbzeit“

    Die Ausgangslage nach dem UEFA Europa League-Hinspiel ist weder leicht noch aussichtslos. Bevor es am nächsten Donnerstag in Porto hochspannend wird, liegt der Fokus auf einer anderen Aufgabe.

    Das Achtelfinal-Hinspiel war keine drei Minuten beendet, da ereigneten sich außergewöhnliche Szenen vor der Cannstatter Kurve. Die Fans des VfB bewiesen einmal mehr ein feines Gespür und bauten „ihre“ Mannschaft nach der knappen Niederlage am Donnerstagabend gegen den FC Porto (1:2) umgehend auf. Dem Team mit dem roten Brustring war anzumerken, dass sich die Wut über das Hinspiel-Ergebnis rasch in Energie für den Rückspiel-Showdown umwandelte. Schließlich ist die Ausgangslage weder leicht noch aussichtslos. Das unterstreicht auch Sebastian Hoeneß.

    Sebastian Hoeneß: „Richtig Paroli geboten”

    „Ich möchte meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment für einen insgesamt guten und sehr mutigen Auftritt machen“, sagt der Cheftrainer: „Leider geben wir das Spiel für zehn Minuten aus der Hand und Porto bestraft dies eiskalt.“ Die Aufgabe werde darin bestehen, nun von einem guten zu einem sehr guten Auftritt zu kommen. Der 43-Jährige ergänzt: „Wir haben Porto über einen sehr langen Zeitraum richtig Paroli geboten – es war erst das erste von zwei Spielen im Achtelfinale.“

    Somit ist in der Runde der letzten 16 der UEFA Europa League gerade einmal „Halbzeit“. Der VfB, das vermittelten auch die Interviews der Spieler nach Abpfiff, zieht seine Lehren aus der ersten von zwei Begegnungen mit den Portugiesen. Dazu gehört auch, mit der cleveren, teils Rhythmus-nehmenden Spielweise des Gegners umzugehen. In Porto und dem „Estádio do Dragão“, dem Stadion des Drachens, werden die Jungs aus Cannstatt ein heißes Herz und zugleich einen kühlen Kopf brauchen. Das sieht Fabian Wohlgemuth ganz ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Keineswegs chancenlos“

    „Wir waren das aktivere Team, waren energetischer, hatten eine gute Physis – leider hat der portugiesische Doppelschlag im Grunde das gesamte Spiel verändert“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Nach unserer Leistung und der Partie reisen wir jedoch keineswegs chancenlos nach Portugal, werden dort aber mit allem umgehen müssen, das uns erwartet.“ Bis sich der VfB am Mittwoch auf den Weg nach Porto machen wird, wartet noch eine andere Aufgabe auf die Jungs aus Cannstatt.

    Am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, empfängt das Team mit dem roten Brustring in der Bundesliga die Gäste von RB Leipzig. Einmal mehr sind beide Teams eng beieinander, einmal mehr muss in einer „Englischen Woche“ rasch der Fokus gewechselt werden. Die Leipziger als Tabellenfünfter rangieren nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter dem VfB. Die Jungs aus Cannstatt werden ihre Erfahrung aus dem UEFA Europa League-Hinspiel gegen Porto für einen Moment beiseite packen. Was jedoch sowohl gegen Leipzig als auch in Portugal fest in ihren Köpfen sein wird: der Support der Fans. Zusammen sollen die nächsten Herausforderungen auf die weiß-rote Seite gezogen werden.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • Besucherinfos zum Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig

    Einschränkungen bei der Anreise, Fantreff vor dem Spiel und Belohnungen für nachhaltige Mobilität: Die Besucherinfos für das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag.

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

    Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal

    Zutritt zur Arena

    Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Sonntag ab 17.30 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.

    Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar

    Catering

    Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.

    Merchandising

    Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!

    Fantreff auf Parkplatz P3

    • Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
    • lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
    • Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 16.30 Uhr
    • VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans

    Einschränkungen bei der Anreise mit dem Auto

    Verzögerung durch Sperrung des Engelbergtunnels:Aufgrund der Sperrung des Engelbergtunnels infolge eines Brandes rechnet die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) mit einer Verzögerung von 45 Minuten bei der Anreise aus Norden.

    Einschränkungen im ÖPNV

    Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste, bei der An- und Abreise zum Spiel die aktuellen Bauarbeiten im S-Bahn-Netz zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.

    Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein:

    • S1 nach Herrenberg mit Abfahrt in Neckarpark um 21.52 Uhr und 22.12 Uhr sowie in Bad Cannstatt um 21.55 Uhr und 22.15 Uhr.
    • S1 nach Wendlingen(N) mit Abfahrt in Bad Cannstatt um 21.44 Uhr und 22.05 Uhr sowie in Neckarpark um 21.49 Uhr und 22.09 Uhr.

    Ersatzverkehr zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt:

    Fußballfans aus dem Rems-Murr-Kreis beachten bitte: Zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt werden die Züge durch Busse ersetzt. Die Bahnstrecke ist für den Ausbau zum zukünftig digitalen Zugbetrieb für den Zugverkehr noch bis Mittwoch, 25. März 2026, 1.30 Uhr gesperrt. Auf der Direktbuslinie S2X setzt die S-Bahn Stuttgart vor und nach dem Spiel zusätzliche Busse ein. Die Busse sind jeweils farblich gekennzeichnet.

    Als Ersatz fahren:

    • Busse der Linie S2E zwischen Bad Cannstatt, Bahnhof, Pos. 3 und Waiblingen, Dammstraße mit Halt in Nürnberger Straße, Sommerrain und Fellbach
    • Busse der Linie S2X zwischen Bad Cannstatt, Bahnhof, Pos. 2. und Waiblingen, Dammstraße ohne Zwischenhalt
    • Busse der Linie XEV zwischen Stuttgart Hbf, Arnulf-Klett-Platz, Pos. 3. und Waiblingen, Dammstraße ohne Zwischenhalt

    Die Zugausfälle bei der S-Bahn und im Regionalverkehr in der Übersicht:

    • Die Linie S2 fällt zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen aus.
    • Die Linie S3 fällt zwischen Bad Cannstatt und Fellbach aus.
    • Die Linie S4 fällt zwischen Marbach(N) und Backnang aus.
    • MEX 13 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Waiblingen aus.
    • MEX 19 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Winnenden aus.
    • RE1 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Aalen Hbf aus.
    • MEX90/RE90 werden zwischen Stuttgart Hbf und Backnang mit Halt in Marbach(N) umgeleitet.

    Anfahrt und Parken

    Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Sonntag, 15. März 2026, um 16 Uhr. Bereits ab 11 Uhr greift das Halteverbot entlang der Straße. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.

    Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst

    Weiß-roter Fanbus

    Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal.

    Die Buchung der Fahrt erfolgt direkt beim jeweiligen Busunternehmen (*) über die gewünschte Route:

    ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen - Nürtingen

    ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen

    ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd

    ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn

    (*) Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.

    „VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar

    • 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
    • Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
    • Geöffnet von 17.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
    • Umkleidemöglichkeit vorhanden

    Zusammen für nachhaltige Mobilität

    Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.

    Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.

    Anreise mit Belohnung

    Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:

    • ÖPNV
    • Fahrrad
    • zu Fuß
    • in einer Fahrgemeinschaft

    Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar.

    Jetzt mitmachen und der Ummadum-Community beitreten

    Verhalten in der Arena

    Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.

  • Auf Augenhöhe

    Nur zwei Tore trennen den VfB und RB Leipzig voneinander – am Sonntagabend kommt’s in der MHP Arena zum „Showdown“. Die Sachsen wollen zurück nach Europa. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Am 26. Spieltag steht den Leipzigern ebenso wie dem VfB ein für den Rest der Saison richtungsweisendes Spiel ins Haus. Vor dem direkten Duell am Sonntag liegen beide Teams bei 47 Punkten, einzig das um zwei Treffer bessere Torverhältnis der Jungs aus Cannstatt trennt die beiden Clubs in der Tabelle. Das fünftplatzierte RB Leipzig reist mit zwei Siegen im Rücken zum viertplatzierten VfB und verlor seit dem Jahreswechsel nur drei Spiele – zweimal gegen den FC Bayern (Bundesliga und DFB-Pokal) sowie gegen Mainz 05.

    Der Trainer

    Für Ole Werner verläuft die erste Saison bei RB Leipzig durchaus positiv, auch wenn die Sachsen bis kurz vor Weihnachten noch den zweiten Tabellenplatz belegt hatten und seither einige Plätze einbüßen mussten. Dennoch weist der 37-jährige Leipziger Chefcoach mit 1,93 Punkten den bislang besten Punkteschnitt seiner Profitrainerlaufbahn auf und darf auf seine erste Europapokal-Teilnahme in der kommenden Saison hoffen.

    Der Rückhalt

    Nachdem er bereits im DFB-Pokal-Halbfinale der vergangenen Spielzeit als RB-Keeper auf den VfB getroffen war, wird Leipzigs Schlussmann Maarten Vondevoordt auch am Sonntagabend zwischen den Pfosten stehen. Der 24-Jährige ersetzt den derzeit mit einer Innenbandverletzung ausfallenden etatmäßigen Stammtorhüter Peter Gulasci und kommt nun – neben seinen regelmäßigen Einsätzen im DFB-Pokal – auch in der Bundesliga zum Zug. In seinen ersten vier Saisoneinsätzen musste er sechsmal hinter sich greifen.

    Der Zweikämpfer und Torjäger

    Er ist eine der Entdeckungen der Saison und stellte den VfB im Hinspiel vor Probleme: Der erst 19-jährige Yan Diomande bereitet den Leipzigern aktuell viel Freude. Bereits zehn Treffer sowie sechs Vorlagen stehen für den Linksaußen zu Buche, der im vergangenen Sommer vom spanischen Zweitligisten CD Leganés nach Sachsen wechselte. In Sachen Zweikampfführung belegt Yan Diomande sogar den ligaweiten Spitzenplatz. Kein anderer Spieler gewann so viele Zweikämpfe wie der Ivorer (313). RB Leipzig führt die Zweikampf-Statistik aber auch im Teamvergleich an und kann bereits 2.681 gewonnene Duelle aufweisen.

    Der Neuzugang

    Im Winter verstärkte sich RB Leipzig per Leihe mit dem deutschen U21-Nationalspieler Brajan Gruda, der sich vor anderthalb Jahren im Sommer 2024 dem Premier League-Club Brighton & Hove Albion angeschlossen hatte. Für die Leipziger bestritt der Mittelfeldspieler alle fünf Partien seit dem 21. Spieltag von Beginn an und steuerte beim 2:2-Remis gegen den VfL Wolfsburg ein Tor und eine Vorlage bei.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Profis: Interview mit Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Matchfacts: Big Points für den Saison-Endspurt

    Am Sonntag beschließen der VfB und Tabellennachbar RB Leipzig den 26. Bundesliga-Spieltag. Der Gewinner kann sich eine gute Ausgangslage für die Schlussphase der Saison schaffen.

    Die Top 3 zu VfB gegen RB Leipzig:

    • Der VfB gewann die vergangenen drei Heimspiele gegen RB Leipzig.
    • Beide Clubs trennen in der Bundesliga-Tabelle aktuell nur zwei Tore.
    • Chris Führich absolviert sein 150. Bundesliga-Spiel im VfB-Trikot.

    Blick zurück: Bilanz ausgebessert

    Dem VfB gelang es in den vergangenen Jahren, die bis dato schwache Bilanz gegen RB Leipzig auszubessern, vor allem in Heimspielen. Die vergangenen drei Duelle in Stuttgart seit Anfang 2024 entschied der VfB allesamt für sich: 5:2 und 2:1 in der Liga sowie 3:1 im DFB-Pokal-Halbfinale im April 2025. Hinzu kam der 3:2-Auswärtssieg am 34. Spieltag der Vorsaison. Das Hinspiel der aktuellen Bundesliga-Spielzeit in Leipzig endete hingegen mit 3:1 und damit zugunsten der Sachsen.

    Aus allen Rohren: Duell zweier starker Offensiven

    Mit dem VfB Stuttgart (50 Tore) und RB Leipzig (48 Tore) treffen die viert- und fünftbeste Offensive dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Leipzig (403) gab zudem die ligaweit zweitmeisten Schüsse ab, Stuttgart die drittmeisten (377; FC Bayern 472).

    Siege nach Rückstand: Comeback-Qualitäten auf beiden Seiten

    Zuletzt drehte RB Leipzig zweimal in Folge einen Rückstand noch in einen Sieg. Selbst verspielten die Sachsen aber auch schon 18 Punkte nach Führungen in dieser Bundesliga-Saison, nur der VfL Wolfsburg (26) gab noch mehr Punkte aus der Hand. Ligaweit holten nur der FC Bayern (18) und SC Freiburg (16) mehr Punkte nach Rückständen als der VfB (15).

    Weiß-roter Jubilar: 150. Bundesliga-Einsatz für Chris Führich

    Für Chris Führich wird das anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig ein besonderes. Der 28-Jährige steht zum 150. Mal in einem Bundesliga-Spiel für den VfB auf dem Rasen. Vor seinem Wechsel nach Stuttgart im Sommer 2021 hatte der Flügelstürmer bereits zwei Bundesliga-Einsätze für den 1. FC Köln gesammelt. In Stuttgart gelangen ihm im Oberhaus bislang 22 Treffer und 20 Vorlagen.

    Wiedersehen: Vier VfBler mit RB-Vergangenheit

    VfB-Ersatzkeeper Fabian Bredlow trug von 2012 bis 2015 das RB-Trikot. Zum Einsatz kam der 28-Jährige zweimal für RB Leipzig II in der Sachsenliga. Nach einer einjährigen Leihe bei RB Salzburg schloss sich Fabian Bredlow im Sommer 2015 dem Halleschen FC an. Cheftrainer Sebastian Hoeneß arbeitete von 2014 bis 2017 als Jugendtrainer bei RB Leipzig. Ermedin Demirovic und Jeff Chabot trugen als Jugendspieler im selben Zeitraum ebenfalls das Trikot der Leipziger.

    Trainer-Stimmen: 100 Prozent auf beiden Seiten

    Sebastian Hoeneß, Cheftrainer beim VfB, sagt: „Am Sonntag gilt es, alles zu mobilisieren und zu 100 Prozent bereit zu sein. Gegen den direkten Tabellennachbarn brauchen wir wieder die volle Power, auf dem Platz und auf den Rängen.“

    Ole Werner, Cheftrainer bei RB Leipzig, sagt: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams sind in sämtlichen Kennzahlen nah beisammen und für beide Teams geht es um viel. Unsere Leistung in den vergangenen Spielen stimmt mich zuversichtlich. Der VfB Stuttgart ist ein starker Gegner, es ist nie einfach, gegen sie zu spielen.“

    Schiedsrichter: Deniz Aytekin pfeift

    Als Schiedsrichter wird Deniz Aytekin fungieren, er gehört zu den erfahrensten Referees der Bundesliga. Als seine Assistenten werden Christian Leicher und Tobias Schultes an der Linie im Einsatz sein. Der „Vierte Offizielle“ wird Florian Badstübner sein. Als Video-Assistent für die Partie ist Patrick Hanslbauer aktiv.

    Wetter: Kalte Temperaturen erwartet

    Für Sonntagabend werden in Stuttgart Temperaturen unterhalb der Zehn-Grad-Marke erwartet. Zum Spielende können die Werte sogar auf bis zu -1° C fallen.

    Zuschauer: Vereinzelte Tickets im freien Verkauf

    Im VfB-Ticketshop können vereinzelte Restkarten im freien Verkauf erworben werden. Alle Anreiseinfos und sonstige Hinweise zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Links

    Direkt zum VfB-Ticketshop

    Direkt zu den Besucherinfos

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Das Duell der "Zweiten"

    Die U21 empfängt am Sonntag die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim. Tags zuvor trifft die U17 auf Mainz, die U19 fährt nach Cottbus.

    U21: Nachbarschaftsduell mit Hoffenheim

    Wenn es am Sonntag, um 13:30 Uhr in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach (Tickets an der Tageskasse oder im VfB-Onlineshop) zum Aufeinandertreffen der Nachwuchsteams des VfB und der TSG Hoffenheim kommt, dann ist dies nicht nur die Begegnung der beiden einzigen Nachwuchsteams in der 3. Liga, sondern auch ein Nachbarschaftsduell. Sowohl was die Entfernung beider Vereine angeht, als auch die Tabellenkonstellation. Mit 35 Punkten steht die TSG aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz 13, der VfB rangiert punktgleich auf Paltz 15. Zudem haben beide Teams gemein, eine gute Vorrunde gespielt zu haben und in der Rückrunde zumindest ergebnistechnisch ihre Probleme zu haben. Die TSG verbuchte in neun Spielen vier, der VfB sechs Punkte. „Das Hinspiel war sehr temporeich und ausgeglichen und hätte auf beide Seiten kippen können“, blickt Trainer Nico Willig zurück auf das Hinspiel, das der VfB mit 3:1 gewann. „Ein ähnliches Spiel erwarte ich auch am Sonntag, es wird die Mannschaft gewinnen, die besser verteidigt und effektiver ist. Wir müssen über das gesamte Spiel stabil sein und nicht nur phasenweise“, so der U21-Coach weiter, der auf Alexander Groiß verzichten muss, der am vergangenen Samstag in Wiesbaden die gelb-rote Karte sah. Seine Sperre abgesessen hat Max Herwerth, der somit wieder zur Verfügung steht.

    Mit 53 erzielten Toren verfügt die TSG über die drittstärkste Offensive der Liga, 52 Gegentore bedeuten aber auch den viertschlechtesten Wert. Trainer Stefan Kleineheinsmann hat seit der Winterpause einen noch jüngeren Kader, denn mit Ruben Reisig wurde der einzige Ü23-Spieler zu Rot-Weiss Essen abgegeben. Außerdem stürmt Ayoube Amaimouni-Echghouyab (neun Tore, sieben Assists) seit Januar für Eintracht Frankfurt. Für ihn springt Deniz Zeitler in die Bresche, der in der Rückrunde bereits acht Tore erzielte und somit zwölf Treffer auf seinem Konto hat.

    U19: In Cottbus nachlegen

    Mit dem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln am vergangenen Sonntag hat die U19 wichtige Punkte im Rennen um die Endrunde der Deutschen Meisterschaft gesammelt. Nun ist das Team von Trainer Tobias Rathgeb entschlossen, am Samstag beim Auswärtsspiel in Cottbus die nächsten drei Punkte zu sammeln. Nur die ersten vier der Sechsergruppe schaffen den Sprung von der Hauptrunde ins Achtelfinale. Das Hinspiel Anfang Februar war eine klare Sache, der VfB gewann mit 6:1. Allerdings hat der FC Energie seitdem mit starken Ergebnissen aufhorchen lassen und seine beiden bisherigen Heimspiele gewonnen: 3:1 gegen den SSV Ulm und 2:1 gegen den Hamburger SV, dazu kam ein 1:1 gegen den 1. FC Köln. Mit diesen sieben Zählern sind die Lausitzer punktgleich mit dem VfB. Die Jungs aus Cannstatt erwartet also eine anspruchsvolle Aufgabe, die zudem auch die Generalprobe für das Halbfinale des DFB-Pokals der Junioren am 21. März beim VfL Bochum darstellt.

    U17: Zweite Hälfte der Hauptrunde beginnt

    Auch für die U17 startet am kommenden Wochenende die zweite Hälfte der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga. Mit 13 von 15 möglichen Punkten ist der VfB mit einer nahezu perfekten Ausbeute in einer tollen Position, um mit einer guten Platzierung in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft einzuziehen. Die nächste Hürde auf dem Weg dorthin kommt am Samstag, wenn es ab 12:30 Uhr auf Platz 1 am VfB-Clubzentrum zum Rückspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 kommt. Das Hinspiel gewann der VfB knapp mit 1:0. Die Mainzer haben sich nach drei Niederlagen zum Start der Hauptrunde mit zuletzt zwei Siegen wieder zurück ins Rennen um die Endrunde gebracht und stehen mit sechs Zählern auf Rang vier.

  • Matchfacts: FC Ingolstadt 04 - VfB Frauen

    Die VfB Frauen treffen am 19. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga auf den FC Ingolstadt 04. Gespielt wird am Sonntag um 11 Uhr im Stadion auf der Bezirkssportanlage Ingolstadt Süd-Ost.

    Auswärtsaufgabe bei den Schanzerinnen

    Mit den VfB Frauen und dem FC Ingolstadt 04 treffen der Tabellenführer und der Tabellenachte aufeinander. Vor der Länderspielpause gewann das Team von Cheftrainer Heiko Gerber ein torreiches Spiel gegen Eintracht Frankfurt II mit 4:3, während sich der FCI beim SC Sand mit 0:3 geschlagen geben musste. Das Hinrundenspiel beider Mannschaften endete mit einem klaren 5:1-Erfolg für die Mädels aus Cannstatt.

    Der Gegner: FC Ingolstadt 04

    In der Wintervorbereitung präsentierte sich der FC Ingolstadt 04 in guter Form und gewann alle drei Testspiele bei 10:1 Toren. Die bisherige Zweitliga-Saison der Schanzerinnen verläuft wechselhaft. Siege gelangen unter anderem gegen Viktoria Berlin (1:0), den VfL Wolfsburg II (3:2), den VfL Bochum (2:0), Turbine Potsdam (3:0) und die SG 99 Andernach (3:2). Niederlagen gab es hingegen gegen Borussia Mönchengladbach (2:4), den SV Meppen (0:4), den 1. FSV Mainz 05 (1:3) sowie den FC Bayern München II (1:5).

    Mit 26 Punkten und einem Torverhältnis von 29:32 rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Benjamin Stolte derzeit auf dem achten Tabellenplatz der 2. Frauen-Bundesliga. Beste Torschützin ist Anna-Lena Fritz, die bislang acht Treffer erzielen konnte. Auch in der vergangenen Spielzeit landete Ingolstadt auf Rang acht und kam auf 35 von 79 möglichen Punkten.

    Trainerstimmen: „Von Anfang an hellwach sein“

    „Wir freuen uns auf das Spiel gegen Ingolstadt, wissen aber zugleich, dass es eine schwere und intensive Aufgabe werden wird. Die Schanzerinnen sind vor allem vor heimischer Kulisse unangenehm zu bespielen“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Heiko Gerber. „Sie treten als Einheit auf, stehen kompakt gegen den Ball und haben nach vorne gute Umschaltaktionen. Für uns wird es darum gehen, unsere Qualitäten auf den Platz zu bringen. Wir müssen von Anfang an hellwach sein, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen“, fügt er hinzu.

    Benjamin Stolte, Cheftrainer FC Ingolstadt 04:„Wir freuen uns auf den VfB Stuttgart. Sie verfügen über den besten Kader in der 2. Frauen-Bundesliga. Unser Ziel ist es, am Sonntag ein gutes Spiel zu machen – dann wird man sehen, was am Ende dabei herauskommt.“

    Auswärtsspiel live im Stream

    Schaltet ein und seid live dabei, wenn unsere VfB Frauen am Sonntag beim FC Ingolstadt 04 gastieren. Die Partie wird ab 11 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: FC Ingolstadt 04 (Tabellenplatz acht) – VfB Frauen (Tabellenplatz eins)
    • Daten: Sonntag, 15. März, 11 Uhr
    • Spielort: Stadion Bezirkssportanlage Ingolstadt Süd-Ost, Geisenfelder Str. 1, 85053 Ingolstadt
    • Schiedsrichterinnengespann: Katharina Linke (SR), Janika Balzer (SR-A), Nora Lagemann (SR-A)
  • Der Weg des VfB-Frauenfußballs

    Knapp fünf Jahre, vier Spielzeiten verbunden mit zwei Aufstiegen und zwei Double-Siegen – das ist der Weg, den der VfB im Frauenfußball bislang zurückgelegt hat. Und er ist noch lange nicht zu Ende. Ein Rückblick auf vier bewegende Spielzeiten.

    Gründung der VfB-Frauenfußballabteilung

    Am 1. Juni 2021 hat der VfB Stuttgart 1893 e. V. die Frauenfußball-Abteilung gegründet. Damit wurde dem langgehegten Wunsch vieler VfB-Mitglieder entsprochen, auch Mädchen- und Frauenfußball im Zeichen des roten Brustrings anzubieten.

    Zu den Gründungsmitgliedern gehören Lisa Lang (Managerin Sportorganisation Frauenfußball), Oriana D’Aleo (Abteilungsleiterin „Mädchen- und Frauenfußball im VfB e.V.), der damalige VfB-Präsident Claus Vogt und das ehemalige Präsidiums-Mitglied Rainer Adrion.

    Kooperation mit dem VfB Obertürkheim

    Der VfB Stuttgart 1893 e. V. kooperierte beim Auf- und Ausbau der Abteilung mit dem VfB Obertürkheim, einem der führenden Sportvereine für Mädchen- und Frauenfußball in der Region Stuttgart. Dadurch startete die erste Frauenfußball-Mannschaft des VfB in der Spielzeit 2022/2023 in der Oberliga Baden-Württemberg.

    Drei Teams im Ligabetrieb

    In der Saison 2022/2023 nahmen drei Mannschaften den Ligabetrieb auf. Team eins startete in der Oberliga Baden-Württemberg, die Zweitvertretung in der Landesliga. Die U17 bestritt ihre Meisterschaftsspiele in der B-Juniorinnen Verbandsstaffel Nord.

    Erstes Training in Weiß-Rot

    Am 6 Juni 2022 hielten die VfB Frauen ihre erste Trainingseinheit ab. Interimstrainerin war zum damaligen Zeitpunkt Lisa Lang, die als Teammanagerin eine Doppelfunktion innehatte. Dies sollte sich jedoch bald ändern – zumindest teilweise.

    Heiko Gerber übernimmt als Cheftrainer

    Der ehemalige VfB-Profi, deutsche Meister und NLZ-Trainer des VfB übernahm zum 28. Juli 2022 das Amt als Cheftrainer der VfB Frauen. Der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber hat seinen Schritt in den VfB-Frauenfußball bis heute „keine Sekunde bereut“, sagte er bei seiner Vertragsverlängerung im April 2025. Lisa Lang blieb zunächst Co-Trainerin.

    Erstes Spiel und Tor im Brustring-Trikot

    Am 5. September 2022 gewannen die VfB Frauen zum Oberliga-Auftakt gegen den TSV Crailsheim ihr erstes Heimspiel. Den ersten Treffer in der Geschichte des VfB-Frauenfußballs erzielte Mittelfeldspielerin Chiara Marziniak (jetzt: 1. FC Heidenheim).

    Allianz und Ritter Sport werden Trikotsponsor

    Das Versicherungsunternehmen Allianz Leben mit Hauptstandort Stuttgart und der regionale Schokoladenhersteller Ritter Sport aus Waldenbuch werden zur Saison 2022/2023 Hauptpartner und Trikotsponsor der Mädchen- und Frauenmannschaften des VfB. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen besteht bis heute.

    Sascha Glass wird erster Sportdirektor der VfB Frauen

    Im Juni 2023 tritt Sascha Glass, ehemaliger Frauen-Bundesliga-Trainer des SC Sand und 1. FC Köln, den Posten als Sportdirektor des VfB-Frauenfußballs an. Mit seinem Netzwerk und seiner Erfahrung trägt er seitdem maßgeblich zum Erfolgsweg der VfB Frauen bei und gewann namhafte Spielerinnen wie Mandy Islacker, Maximiliane Rall, Nicole Billa, Janina Hechler oder Jana Beuschlein für den Club aus Cannstatt. Darüber hinaus erweiterte er die internationale Strahlkraft des VfB-Frauenfußballs und verpflichte beispielsweise mit Yuka Hirano und Haruka Osawa zwei talentierte japanische Spielerinnen.

    Aufstieg in die Regionalliga Süd

    Nachdem die VfB Frauen in der ersten Saison den Aufstiegskampf gegen den TSV Neuenstein verloren hatten, gelang ihnen eine Spielzeit später der Gang in die dritthöchste Liga im deutschen Frauenfußball. Am 2. Juni 2024 sicherten sich die VfB Frauen mit der Oberliga-Meisterschaft sogar das Double 2023/2024. In einem packenden Saisonfinale erzielte Anja Selensky in der 63. Spielminute den vielumjubelten 1:0-Siegtreffer. Unter dem Strich standen nach 22 Spieltagen 63 Punkte. Zuvor gewannen Jana Beuschlein und Co. bereits das wfv-Pokalfinale gegen den SV Hegnach mit 3:0.

    Namhafte Neuzugänge in Cannstatt

    Am 3. Januar hatte sich Mandy Islacker bereits als erster Neuzugang im Jahr 2024 den VfB Frauen angeschlossen. Es folgten 2024 zehn weitere Vertragsverlängerungen, hinzu kamen drei Spielerinnen aus der eigenen U17 sowie zehn Neuzugänge. Eine davon war „Heimkehrerin“ Leonie Maier. Neben der Vertragsverlängerung von Co-Trainer Ersin Canpolat wurde das Team um eine hauptamtliche Co-Trainerin erweitert. Theresa Panfil, die ehemalige Bundesliga- und deutsche U20-Nationalspielerin, coacht das Team seit Mai 2024 als Co-Trainerin an der Seite von Cheftrainer Heiko Gerber. Ebenfalls seit Sommer 2024 dabei ist das Torspielerinnen-Trainerduo Miriam Hanemann und Philipp Meister.

    Pokal-Aus in der ersten Runde

    Erster Dämpfer im DFB-Pokal. Gegen den 1. FSV Mainz 05 musste man sich mit 1:2 geschlagen geben. Der Anschlusstreffer von Mandy Islacker reichte nicht, um sich eine mögliche Verlängerung zu erspielen.

    Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga

    Mit einem rekordverdächtigen Torverhältnis von 116:16 Treffern und 62 Punkten sicherten sich die VfB Frauen die Regionalliga-Meisterschaft und damit den zweiten Aufstieg in Folge. TSG Hoffenheims U20 blieb mit 59 auf Rang zwei zurück. Damit ebneten sich die VfB Frauen den Weg in die 2. Frauen-Bundesliga.

    Unangefochtene Torjägerin des VfB: Mandy Islacker

    Mit 28 Treffern erhielt Mandy Islacker die inoffizielle „Torjägerinnenkanone“ der Regionalligasaison 2024/2025. In der seit 2000 bestehenden Regionalliga Süd schoss keine Spielerin mehr Tore als die VfB-Stürmerin.

    Zweites Double aus Meisterschaft und wfv-Pokalsieg

    Wie im Jahr zuvor gelang dem Team um Kapitänin Jana Beuschlein erneut das Double. Diesmal folgte der wfv-Pokalsieg gegen den VfL Herrenberg (5:1) auf die Meisterschaft und schloss eine erneut überaus erfolgreiche Saison 2024/2025 ab.

    Club aus Cannstatt rückt weiter ins Zentrum des Interesses

    Nach dem Abgang von Mandy Islacker und Leonie Maier, die den VfB-Frauenfußball in ihrer Angangszeit stark geprägt haben, führte der Weg für zehn neue Spielerinnen nach Bad Cannstatt – darunter junge Talente sowie Spielerinnen mit nationaler und internationaler Erfahrung. Dazu gehörten die Bundesliga- und international erfahrenen Zwillingsschwestern Tamar (Grasshopper Club Zürich) und Fabienne Dongus (TSG Hoffenheim), Bundesligaspielerin Janina Hechler (1. FC Köln), Top-Talent Muriel Dürr (VfL Kirchheim/Teck Jungs), U-Nationalspielerin Rosa Rückert (Eintracht Frankfurt II), Bundesliga-Toptorjägerin Nicole Billa (1. FC Köln), Torspielerin Eve Boettcher (RB Leipzig), U-Nationalspielerin Leonie Schetter (TSG Hoffenheim II), Torspielerin Pia Hein (FC Ingolstadt 04), sowie die erfahrene WE League Stürmerin Haruka Osawa. Maximiliane Rall entschied sich bereits im Januar 2025 für den VfB.

    Frühes Aus in den DFB-Pokal-Playoffs

    Neben den positiven Meilensteinen wiederholten sich jedoch auch die (wenigen) negativen. In den DFB-Pokal-Playoffs musste man erneut gegen den 1. FSV Mainz 05 ran. Vorgenommen hatten sich die Mädels aus Cannstatt viel – gereicht hatte es nicht. Somit schied man durch eine 0:2-Niederlage erneut zuhause gegen den 1. FSV Mainz 05 aus dem Pokalwettbewerb aus.

    Herbstmeister in der 2. Frauen-Bundesliga

    Auf jene Niederlage im DFB-Pokal folgte nur eine weitere in der Liga: Bis zur Winterpause mussten sich die VfB Frauen nur gegen den SV Meppen (0:1) geschlagen geben. Mit 30 Zählern sicherte man sich im Dezember 2025 die Herbstmeisterschaft der zweithöchsten Liga im deutschen Frauenfußball – und ist auf Bundesliga-Kurs.

    Erstes Heimspiel in der MHP Arena

    Samstag, 14 Uhr, gemeinsam Club-Geschichte im weiß-roten Lieblingswohnzimmer schreiben. Am 21. März tragen die VfB Frauen erstmals ein Heimspiel in der MHP Arena aus. Auf Baden-Württembergs größter Fußballbühne empfangen sie den 1. FSV Mainz 05 im Rückspiel der 2. Frauen-Bundesliga.

    Über 21.000 VfBlerinnen und VfBler haben sich bereits ihre Eintrittskarte für das besondere Frauenfußball-Fest gesichert, das in die VfB-Geschichte eingehen wird. Damit hat der VfB den Zuschauerrekord der 2. Frauen-Bundesliga, den der 1. FC Union Berlin mit 20.132 „Eisernen“ Anhängern in der vergangenen Saison aufgestellt hat, eingestellt.

    Zu den Tickets

  • Showdown unter Tabellennachbarn

    Den VfB und RB Leipzig trennen in der Tabelle lediglich zwei Tore voneinander. Am Sonntag treffen beide Teams aufeinander. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen.

    Torreich, intensiv, oft spannungsgeladen. Wenn der VfB und RB Leipzig in der Vergangenheit aufeinandertrafen, handelte es sich häufig um mitreißende Fußballspiele. Viel deutet darauf hin, dass dies auch für den diesmaligen Vergleich gilt. Am Sonntag, 15. März 2026, empfangen die Jungs aus Cannstatt den Gast aus Sachsen – ab 19.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen jene beiden Teams aufeinander, die nach 25 Bundesliga-Spieltagen jeweils 47 Punkte gesammelt haben. Dass der VfB auf Rang vier der Tabelle liegt und Leipzig den fünften Platz belegt, hängt lediglich mit dem Torverhältnis zusammen – der Club aus Cannstatt hat die um zwei Treffer bessere Differenz.

    Sebastian Hoeneß hat daher eine klare Erwartung an sein Team. „Am Sonntag gilt es, alles zu mobilisieren und zu 100 Prozent bereit zu sein“, sagt der Cheftrainer und ergänzt: „Gegen den direkten Tabellennachbarn brauchen wir wieder die volle Power, auf dem Platz und auf den Rängen.“ In den zwölf Heimspielen dieser Bundesliga-Saison hat der VfB nur einmal verloren, im Dezember 2025 gegen den FC Bayern. In der MHP Arena haben die Jungs aus Cannstatt nachweislich schon einige Widerstände bezwungen. Das wird auch gegen RB Leipzig gefragt sein.

    Sebastian Hoeneß: „Leipzig agiert mit hoher Intensität“

    Denn beide Mannschaften mögen es, nach vorne zu spielen, wie die Zahlen belegen. Der VfB erzielt ligaweit die viertmeisten Tore (50 Treffer), RB Leipzig hat den fünftbesten Wert (48 Treffer). Die Sachsen gaben zudem die ligaweit zweitmeisten Schüsse ab (403 Abschlüsse), der VfB die drittmeisten (377 Versuche). Nur der FC Bayern übertrumpft mit 472 Versuchen beide Clubs.

    Generell sieht Sebastian Hoeneß bei dem Gast ein hohes Niveau: „Mit RB Leipzig treffen wir auf eine Mannschaft, die mit hoher Intensität und einer klaren Spielidee agiert, und in der darüber hinaus sehr viel individuelle Qualität steckt“, sagt der 43-Jährige. Klingt ganz danach, als würde es einmal mehr zu einem Showdown in der MHP Arena kommen.

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Profis: Interview mit Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

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  • Matchfacts: Premiere im Achtelfinale

    Am Donnerstag empfängt der VfB den 30-maligen portugiesischen Meister FC Porto zum Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen FC Porto:

    • Der VfB bekommt es erstmals in einem Pflichtspiel mit dem FC Porto zu tun.
    • „Die Drachen“ kassierten in der heimischen Liga erst zehn Gegentore in 25 Spielen.
    • Kein Spieler in der UEFA Europa League sammelte bislang mehr Scorerpunkte als Deniz Undav.

    Premiere: Erstes Duell mit den „Drachen“

    Das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag ist das erste Aufeinandertreffen zwischen dem VfB und dem FC Porto. Zuletzt traf der VfB in der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League-Saison 2010/2011 auf ein portugiesisches Team, wobei beide Spiele gegen Benfica Lissabon verloren gingen (1:2 auswärts, 0:2 zu Hause).

    Historie: Starke Bilanz gegen deutsche Teams

    Der FC Porto hat seine letzten drei Europapokal-Spiele gegen deutsche Mannschaften gewonnen und blieb dabei jeweils ohne Gegentor – zwei davon gegen Bayer 04 Leverkusen in der UEFA Champions League im Oktober 2022 (2:0, 3:0) und eines mit 2:0 gegen die TSG Hoffenheim in der UEFA Europa League im Oktober 2024.

    Prunkstück: Erst zehn Gegentore in der Liga

    Die starke Hintermannschaft ist auch in der aktuellen Saison ein großer Trumpf der Mannschaft von Cheftrainer Francesco Farioli. In der heimischen Liga Portugals kassierte der Tabellenführer (derzeit vier Punkte Vorsprung auf Sporting Lissabon) an den ersten 25 Spieltagen nur zehn Gegentore – ein Fünftel davon beim 2:2 gegen Benfica am vergangenen Samstag. In der Ligaphase der UEFA Europa League musste Porto sieben Treffer in acht Spielen hinnehmen, was den achtbesten Wert aller 36 Teams bedeutete.

    Gutes Omen? Auswärts hakt es bei den Blau-Weißen

    Der FC Porto hat nur eines seiner letzten 21 Auswärtsspiele in der K.o.-Phase europäischer Wettbewerbe gewonnen (sechs Remis, 14 Niederlagen). Im April 2021 gewann man in der UEFA Champions League mit 1:0 beim FC Chelsea.

    Topscorer: Zwei VfBler mischen mit

    Deniz Undav und Bilal El Khannouss gehören zu den gefährlichsten Scorern der aktuellen UEFA Europa League-Spielzeit. Während Deniz Undav mit zwei Toren und sechs Vorlagen acht Scorerpunkte verzeichnen konnte (geteilter erster Platz mit vier weiteren Spielern), kommt Bilal El Khannouss auf fünf Tore (zwölfter Platz).

    Gefährlichster Spieler bei den Gästen ist mit drei Treffern der Spanier Samu Aghehowa. Der 21-Jährige verletzte sich Anfang Februar 2026 jedoch am Kreuzband und fällt lange aus.

    Zuschauer: Einzelne Tickets im Mitglieder-Verkauf

    Für das Heimspiel am Donnerstag können vereinzelte Tickets über den Mitglieder-Verkauf erworben werden. Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.

    Personal: Zwei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Lazar Jovanovic (Reha nach Rückenverletzung) und Josha Vagnoman (Oberschenkelverletzung) werden dem VfB im Hinspiel gegen Porto fehlen.

    Deniz Undav, Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt stehen bei jeweils zwei Gelben Karten im laufenden Wettbewerb und wären bei einer dritten Verwarnung im Rückspiel in Porto gesperrt.

    Schiedsrichter: Litauisch-niederländisches Gespann im Einsatz

    Donatas Rumsas (Litauen, SR), Aleksandr Radius (LT, SR-A), Dovydas Suziedelis (LT, SR-A2), Manfredas Lukjancuckas (LT, 4. Offizieller), Dennis Higler (Niederlande, VAR), Pol van Boekel (NL, VAR-A).

    In der laufenden Saison kam Donatas Rumsas in vier UEFA Champions League-Spielen sowie einem Europa League-Spiel zum Einsatz. Seit 2016 ist der 37-Jährige FIFA-Schiedsrichter.

    Wetter: Warmer Nachmittag, kühler Abend

    Am Donnerstagabend werden in Stuttgart Temperaturen zwischen 5° und 12° C erwartet. Es soll tagsüber trocken bleiben.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Bereit für Hochleistung

    Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto – und damit auf einen der stärksten Gegner des Wettbewerbs. Die Jungs aus Cannstatt haben sich einen Plan zurechtgelegt.

    Der nächste Abend in der UEFA Europa League kündigt sich an. Und es ist ein gewisses Knistern spürbar. Erstmals seit 13 Jahren spielt der VfB wieder ein Achtelfinale auf europäischer Bühne, erstmals trifft er dabei auf den FC Porto. Am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena den portugiesischen Spitzenclub – und möchten sich im Hinspiel eine gute Ausgangslage erarbeiten, wie es Sebastian Hoeneß umschreibt.

    „Eine richtig große Aufgabe“

    „Wir haben eine richtig große Aufgabe vor uns, die wir mit viel Vorfreude angehen werden“, sagt der Cheftrainer: „Es wird Hochleistung gefordert sein. Wenn wir Schwächen offenbaren, dann werden sie auf diesem Niveau sofort bestraft.“ Genau das mache den Reiz aus, sich auf diesem hohen internationalen Niveau zu beweisen, erklärt der 43-Jährige: „Wir sind Wettkämpfer und wollen in dem Wettbewerb so weit wie möglich kommen.“

    Der Gegner gehört zweifelsfrei zu den namhaftesten und stärksten Teams, die der Wettbewerb zu bieten hat. Der FC Porto gewann 30-mal die Meisterschaft in Portugal, sicherte sich 2004 den Titel in der UEFA Champions League und 2011 in der UEFA Europa League. „Es ist ein Gegner, der genauso im Achtelfinale der Champions League stehen könnte“, sagt Sebastian Hoeneß über den Tabellenfünften der Ligaphase, der sich somit direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hatte: „Der FC Porto ist eine Top-Mannschaft. Das Team spielt sehr intensiv, hat eine hohe Sprintbereitschaft, legt viele Kilometer zurück – und kann neben all den athletischen Qualitäten auch richtig gut Fußball spielen.“

    Josha Vagnoman fällt aus

    Wie geht es der VfB an? Die Jungs aus Cannstatt haben sich sowohl mit als auch gegen den Ball einen Plan zurechtgelegt. „Die Effizienz wird ein Thema sein – genau wie auch die Aktivität, Leidenschaft und Emotionalität in unserem Spiel“, sagt Sebastian Hoeneß: „Wir werden unsere beste Performance brauchen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Auf personeller Seite ist der Überblick schnell gegeben. Von den für die UEFA Europa League spielberechtigten Akteure fällt lediglich Josha Vagnoman verletzungsbedingt aus.

    Gutes tun, Porto erleben

    Die neue Charity-Aktion von VfB-Stiftung und Stiftungspartner „VIPrize“ verlost eine Reise zum UEFA Europa League-Achtelfinale in Porto.

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    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“

  • „Wissen um unsere Qualitäten“

    Vor dem Hinspiel im Achtelfinale der UEFA Europa League äußert sich Tiago Tomás zum kommenden Gegner, seiner Variabilität auf dem Platz und seiner bisherigen Zeit in Deutschland.

    Als Spieler Sporting Lissabons traf Tiago Tomás zu Beginn seiner Karriere insgesamt viermal auf den FC Porto. Am Donnerstagabend steht der VfB-Angreifer den „Drachen“ aus der portugiesischen Hafenmetropole erneut gegenüber. Vor dem UEFA Europa League-Achtelfinal-Hinspiel in Bad Cannstatt stand der 23-Jährige den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

    Tiago Tomás über…

    … den kommenden Gegner FC Porto:„Wir haben das Team gut analysiert. Sie agieren sehr kompakt und stehen defensiv sehr gut. Sie bringen viel Intensität auf den Platz, der wir einiges entgegenhalten müssen. Aber auch wir wissen um unsere Qualitäten und wollen zeigen, dass wir den FC Porto vor Herausforderungen stellen können.

    … die Favoritenrolle: „Ich glaube, dass es keinen Favoriten gibt, aber wir spielen zunächst zuhause und spüren die Verantwortung, gut zu spielen. Wir wollen gewinnen und hoffen, dass unsere Fans auch Spaß haben. Als ich für Sporting gespielt habe, war Porto einer unserer Rivalen, heute habe ich vor allem Respekt für sie. Es wird ein besonderes Spiel für mich und meine Familie und Freunde. Wir wollen es für unsere Fans noch besonderer machen.“

    … seine bevorzugte Position:„Eine Lieblingsposition habe ich nicht. Das liegt daran, dass ich auf vielen Positionen im Angriff spielen kann und in der Regel keine Probleme habe, mich dort einzufinden. Ich denke, dass das etwas ist, das sowohl für mich als auch das Team von Vorteil ist, weil ich so meine verschiedenen Qualitäten einbringen kann.“

    … die Bedeutung der Achtelfinal-Begegnung gegen den FC Porto:„Wir sind noch in allen drei Wettbewerben dabei und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Gegen welches Team oder in welchem Wettbewerb unser kommendes Spiel stattfindet, spielt für uns dabei aber keine Rolle. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Dieses Mindset hat uns in die Position gebracht, in der wir uns nun befinden. Wir wollen zuhause mit einem Sieg vorlegen, wissen aber auch, dass wir über insgesamt 180 Minuten und auch auswärts beweisen müssen, was in uns steckt.“

    … seine Zeit in Deutschland und Besonderheiten des deutschen Fußballs im Vergleich zum portugiesischen: „Es sind zwei verschiedene Welten, so viel kann ich sagen. Für mich persönlich läuft es gut hier und ich bin glücklich darüber, meinen Weg so zurückgelegt zu haben, auch wenn es bisher nicht immer ideal lief. Daher bin ich umso glücklicher, nun wieder in Stuttgart zu sein. Den deutschen Fußball macht besonders, dass auch in unteren Ligen und bei kleineren Clubs tausende Zuschauer in die Stadien kommen. Ich denke aber auch, dass die portugiesischen Ligen immer besser werden und viel Qualität haben. Ich verfolge auch meinen früheren Club Sporting noch sehr genau. Ich hoffe, dass sie die Meisterschaft gewinnen können und auch in der UEFA Champions League weit kommen.“

    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

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  • „Jeder Moment kann entscheidend sein“

    Chris Führich präsentiert sich in den vergangenen Monaten in starker Form. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über das Achtelfinale gegen Porto – und seinen Glauben.

    Ein Antritt auf der linken Bahn, zwei schnelle Haken – und schon zieht Chris Führich mit dem Ball gen Strafraum. Der Offensivakteur des VfB präsentiert sich in den vergangenen Monaten in guter Form und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Jungs aus Cannstatt im Frühjahr 2026 mit Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League weiterhin in allen drei Wettbewerben vertreten sowie gut positioniert sind. Mit großer Vorfreude blickt der 28-Jährige auf das Achtelfinale im Europapokal – am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, spielt der VfB gegen den FC Porto. Vor dem Hinspiel spricht Chris Führich über den portugiesischen Gegner, seinen eigenen Formanstieg und die Kraft durch seinen Glauben.

    Hallo Chris, im Unterschied zu den UEFA Europa League-Playoffs gegen Celtic muss der VfB diesmal zuerst zu Hause antreten. Ist das Heimrecht im Hinspiel aus deiner Sicht ein Vor- oder Nachteil?

    Chris: „Das ist schwierig zu sagen. Persönlich empfinde ich es als schöner, das zweite Spiel vor der eigenen Kulisse absolvieren zu können, weil dadurch nochmals eine ganz besondere Dynamik von den Rängen auf den Rasen übertragen werden kann. Nun werden wir es so angehen, dass wir den Heimvorteil im Hinspiel nutzen möchten, um uns in eine gute Ausgangslage zu bringen. Das hat ebenfalls seinen Reiz. Wir wissen, dass uns die Fans sowohl daheim als auch auswärts extrem pushen werden. Das gibt uns viel Kraft.“

    Was werden aus deiner Sicht die Schlüssel sein, um den ersten von zwei Vergleichen mit dem FC Porto erfolgreich zu gestalten?

    Chris: „Es wird wichtig sein, als Team von der ersten Minute an hellwach zu sein – dazu gehört, die Basics abzurufen, effektiv zu sein und als Kollektiv auch Phasen zu überstehen, in denen wir vielleicht mal leiden müssen. Es ist definitiv ein starker Gegner, der uns erwartet. Jeder Moment kann entscheidend sein.“

    Du sprichst es an: Die Portugiesen dominieren ihre heimische Liga und qualifizierten sich direkt für das UEFA Europa League-Achtelfinale. Wie schätzt du den Gegner ein?

    Chris: „Der FC Porto verfügt auf internationaler Ebene über reichlich Erfahrung, ist nahezu jede Saison in Europa gut dabei. Die aktuelle Mannschaft zeichnet unter anderem aus, dass sie defensiv sehr stabil agiert und wenig zulässt – in der Liga hat sie erst zehnGegentore kassiert. Zudem hat Porto gute Einzelspieler in seinen Reihen. Wir werden alles abrufen müssen, um zwei gute Ergebnisse zu erzielen.“

    Du kamst bisher in allen zehn UEFA Europa League-Spielen zum Einsatz, es ist zugleich deine erste Saison in diesem Wettbewerb. Was schätzt du an ihm besonders?

    Chris: „Die Europa League gefällt mir sehr gut, es ist ein spannender Wettbewerb mit hohem Niveau. Wir haben uns bislang gut präsentiert und inzwischen auch auswärts unsere Leistungen in entsprechende Resultate umgemünzt, wenn ich zuletzt an den Auftritt bei Celtic denke. Wir geben alles, um die Europa League so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“

    Auch in der Bundesliga präsentierst du dich in guter Form. Aktuell stehst du bei fünfVorlagen – mit sieben Assists gelangen dir nur in der Saison 2023/2024 noch mehr. Inwiefern hast du diese Marke im Blick?

    Chris: „Nach einer etwas holprigen Hinrunde bin ich inzwischen in richtig guter Form, fühle mich bestens und habe viel Freude. Das drückt sich in den guten Spielen in den vergangenen Monaten aus. Mein Ziel ist, daran anzuknüpfen, um meine Leistung konstant auf diesem Niveau zu halten und im besten Fall noch weiter nach oben zu treiben. Es ist schön, dass ich auf diese Weise der Mannschaft helfen kann.“

    Was sind die Gründe für deinen deutlichen Aufwärtstrend in den vergangenen Monaten?

    Chris: „Ich bin mit der Situation sehr nüchtern und sehr ruhig umgegangen. Es ist vollkommen normal, dass es in einer Karriere nicht nur Aufs gibt, sondern es gehören auch Phasen dazu, in denen nicht alles optimal läuft. Ich habe Geduld gezeigt, habe fleißig trainiert und hart gearbeitet. Der Austausch mit dem Trainerteam war top – und als das Trainerteam mir wieder verstärkt meine Chancen gab, konnte ich sie nutzen und ernte derzeit die Früchte von der harten Arbeit.“

    Zum Schluss eine private Frage: Welche Rolle hat dein Glaube gespielt, um aus der einen oder anderen Situation gestärkt hervorzugehen?

    Chris: „Der Glaube begleitet mich nicht nur in herausfordernden Phasen, sondern gehört bei mir generell im Alltag dazu. Ich ziehe daraus Kraft – egal, in welcher Situation ich mich befinde. Der Glaube ist ein beständiger Teil meines Lebens.“

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    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Auf den Spuren von Legenden

    Der FC Porto bildet Talente aus und weiter. Damit hat der Club schon viele Erfolge gefeiert. Und es zeichnet auch die aktuelle Mannschaft aus.

    Im Achtelfinale der UEFA Europa League kommt es zu einer Premiere. Erstmals überhaupt wird sich der VfB mit dem portugiesischen Top-Team FC Porto messen. Porto gehört zu den großen Clubs in Europa, sodass in der MHP Arena fast schon „Königsklassen“-Flair aufkommen wird. Da in der Vorsaison in der Liga Portugals nur Platz drei hinter den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica gelang, muss sich das Team des italienischen Cheftrainers Francesco Farioli aktuell mit dem zweitgrößten europäischen Wettbewerb begnügen. Dort konnten die Blau-Weißen jedoch einige Ausrufezeichen setzen.

    Sieg in der UEFA Champions League im Jahr 2004

    Die Portugiesen kamen weitgehend unbeschadet durch die Ligaphase und qualifizierten sich souverän und auf direktem Wege für die nun anstehende Runde der letzten 16 Mannschaften. Damit untermauerte der FC Porto seine Ambition auf internationaler Bühne. Schließlich konnte der Verein vor 15 Jahren die UEFA Europa League bereits gewinnen, im rein portugiesischen Finale gegen Braga setzte sich der FC Porto damals mit 1:0 durch. Ein weiterer, großer Triumph gelang am 26. Mai 2004 in der Arena auf Schalke: Im Finale der UEFA Champions League besiegte die seinerzeit von José Mourinho gecoachte Mannschaft die AS Monaco klar mit 3:0 und holte sich den Titel. Das Team aus den frühen 2000er Jahre gehört zu den besten Mannschaften in der Geschichte des FC Porto, was nicht nur der “Königsklassen“-Titel unterstreicht, sondern auch neun nationale Meisterschaften zwischen 2003 und 2013. Spieler wie Torhüter Vitor Baia, die späteren Chelsea-Legionäre Paulo Ferreira und Ricardo Carvalho, Kapitän und Abwehrchef Jorge Costa, die Mittelfeldstrategen Costinha und Deco, der wie Ferreira mit Chelsea später auch mit Barcelona die Königsklasse gewinnen konnte, oder die einstigen Bundesliga-Profis Maniche (1. FC Köln) und Carlos Alberto (Werder Bremen) wurden zu wahren Club-Legenden. Ob einer aus dem aktuellen Porto-Team das Zeug zur Legende hat, wird sich erst noch zeigen müssen.

    Klar ist aber schon jetzt, dass mit dem erst 18-jährigen Rodrigo Mora das nächste Top-Talent in den Startlöchern steht. Er ist die aktuell wohl heißeste Aktie und setzt damit die lange Tradition von selbst ausgebildeten Klasse-Spielern fort. Denn Rodrigo Moras Vorgänger waren beispielsweise der heutige Juventus-Turin-Profi Francisco Conceição, der von Arsenal an den Hamburger SV ausgeliehene Fabio Vieira, Dortmund-Stürmer Fabio Silva, die Nationalspieler Diogo Dalot und Ruben Neves oder PSG-Star Vitinha, die allesamt in der Akademie der Blau-Weißen ausgebildet wurden.

    FC Porto spielt meist im 4-3-3-System

    Dasselbe gilt auch für den Kapitän der aktuellen Porto-Mannschaft, Nationalkeeper Diogo Costa. Er ist unumstritten und im 4-3-3-System ein sicherer Rückhalt. Im Abwehrzentrum bilden meist die beiden Polen Jakub Kiwior und Jan Bednarek ein Bollwerk. Der von Arsenal geliehene Jakub Kiwior war zuletzt jedoch länger angeschlagen, weshalb auch der junge Kroate Dominik Prpic eine Option sein könnte. Der Argentinier Nahuen Perez fehlt verletzungsbedingt (Achillessehnenriss) und Routinier Thiago Silva kommt im hohen Alter von 41 Jahren nur noch sporadisch zum Zug. Rechts dürfte Alberto Costa verteidigen, da Martim Fernandes (Fersensporn) zuletzt länger fehlte. Auf der linken Seite hat Francisco Moura normalerweise die Nase vorn im Duell mit Zaidu Sanusi.

    Der Argentinier Alan Varela ist auf der Sechs gesetzt. Sein Ersatzmann heißt Pablo Rosario. Erste Wahl auf den beiden Halbpositionen sind der Däne Victor Froholdt und Talent Rodrigo Mora. Optional stehen der Spanier Gabi Veiga und der von Rennes geliehene Seko Fofana zur Verfügung. Da sowohl Routinier Luuk de Jong als auch Top-Stürmer Samu (beide Kreuzbandriss) ausfallen, streiten sich Deniz Gül und der aus Nizza geliehene Nigerianer Terem Moffi um die Mittelstürmerposition. Und auf Außen stehen mit den Brasilianern Pepe und William Gomes sowie dem Spanier Borja Sainz drei Mann für zwei Plätze zur Verfügung. Das erst kürzlich verpflichtete 17-jährige polnische Top-Talent Oskar Pietuszewski hat derweil noch keine Spielberechtigung.

    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

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  • Achtelfinal-Countdown mit drei Livestreams

    Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals gegen Porto bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Teil eins im Achtelfinale – und alle weiß-roten Fans können hautnah dabei sein. Nach dem Weiterkommen in den UEFA Europa League-Playoffs gegen den Celtic FC ist die Vorfreude auf den nächsten K.o.-Vergleich groß. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, um 13.25 Uhr, ein Einblick ins Abschlusstraining. Die Übertragung der Pressekonferenz aus der MHP Arena, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird, folgt am Mittwoch, um 15.30 Uhr. Am Spieltag, ab 17.45 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Stadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 11.03., 13.25 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 11.03., 15.30 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 12.03., 17.45 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

     

    Gutes tun, Porto erleben

    Die neue Charity-Aktion von VfB-Stiftung und Stiftungspartner „VIPrize“ verlost eine Reise zum UEFA Europa League-Achtelfinale in Porto.

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  • Vom Kapitän zum Experten

    Fernando Meira gewann mit dem VfB im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen arbeitet er fürs portugiesische TV, kennt die Mannschaft vom FC Porto bestens – und hat eine neue Sportart für sich entdeckt.

    Mit einem großen Lächeln kommt Fernando Meira zum Treffen in die MHP Arena. Neulich, beim „International Matchday“ am 1. März 2026 gegen den VfL Wolfsburg, war er in seiner „alten Heimat“ zu Gast – noch immer spricht er sehr gut Deutsch: „Hallo, wie geht’s?“, fragt er und erzählt, dass er inzwischen wieder in der portugiesischen Stadt Guimarães lebt. Dort, wo er auch geboren wurde. Mit dem Fußball ist er weiterhin eng verbunden, unter anderem als Experte für die UEFA Champions League im portugiesischen Fernsehen. Und aus der Ferne verfolgt er weiterhin den VfB, sogar sehr detailliert, wie sich herausstellt.

    „Die Tabellensituation in der Bundesliga ist sehr eng“, sagt Fernando Meira. Umso besser, dass der VfB in der vorderen Gruppe gut positioniert sei: „Das Remis in Heidenheim war ärgerlich, aber schon eine Woche später, gegen Wolfsburg, hat das Team eine sehr starke Reaktion mit einem hervorragenden Spiel gezeigt.“ Der inzwischen 47-Jährige war live dabei in der MHP Arena. Er genoss die Stimmung, die Fangesänge, die Rückkehr an einen Ort, der ihm viel bedeutet. „Wenn ich in das Stadion blicke, erinnere ich mich an Szenen von früher, das ist wie ein Film, das sorgt für Gänsehaut“, schildert er. Die wohl emotionalste Szene: der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007. Fernando Meira war Kapitän jener Mannschaft, die am Ende stolze 70 Punkte gesammelte hatte und zwei Zähler vor Schalke 04 den Titel holte.

    Aus Mitspielern wurden Freunde

    „Es war unglaublich, wir hatten einen tollen Spirit in der Mannschaft mit guter Mentalität – und eine gute Mischung aus ‚Arbeitern‘ und ‚Zauberern‘“, sagt er und blickt auf die Zeit von 2002 bis 2008, in der er insgesamt 230 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolvierte. Besteht noch Kontakt zu früheren Mitspielern? „Ja“, antwortet Fernando Meira und zählt einige Namen auf: „Serdar Tasci, Mario Gomez, Timo Hildebrand, Cacau, Matthieu Delpierre, Aleksandr Hleb, Ludovic Magnin.“ Aus Mitspielern wurden Freunde, die gemeinsame Zeit mit dem VfB verbindet, zu der für ihn auch 14 Begegnungen in der UEFA Champions League sowie 15 Partien im UEFA-Cup gehören.

    Zurück zum Termin. Fernando Meira hat einen Kaffee und ein stilles Wasser bestellt. Er erzählt noch immer auf Deutsch: „Am liebsten würde ich nochmal auf dem Rasen kicken, aber wir Fußballer haben das Problem, dass es leistungsmäßig irgendwann vorbei ist.“ Er, weiterhin gut trainiert und mit athletischer Figur, hat eine neue Sportart für sich entdeckt: Padel. Das Tennis-ähnliche Rückschlagspiel begeistert immer mehr Menschen. Fernando Meira ist indes schon länger dabei, wurde in seiner Altersklasse gar zweimal portugiesischer Meister. Der Wettkämpfer lebt weiterhin in ihm, wenn auch nicht mehr auf dem Fußballplatz. Und er zieht den Bogen zur heutigen Mannschaft des VfB und seinem Chefcoach.

    „Hätte gerne unter Sebastian Hoeneß gespielt“

    „Unter Sebastian Hoeneß hätte ich gerne gespielt – er ist ein Trainer, wie du ihn dir als Spieler wünschst: fachlich top, kommunikativ, er lässt attraktiven Fußball spielen und hat auch die Entwicklung im Blick“, gerät der einstige Verteidiger ins Schwärmen, der beim VfB unter anderem unter den Cheftrainern Armin Veh, Felix Magath und Giovanni Trapattoni auflief: „Ich hatte viele tolle Coaches mit ganz unterschiedlichen Ansätzen – genau deswegen kann ich auch beurteilen, wie begeistert ich von der Handschrift von Sebastian Hoeneß bin.“

    Die Entwicklung des Clubs gefällt ihm. „Der VfB ist zurück in Europa, er wird international wahrgenommen und hat Spieler in seinen Reihen, die noch viel erreichen können“, sagt er. Das nächste Zwischenziel ist für sie das bevorstehende Achtelfinale in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt den FC Porto – eine Woche später, am 19. März 2026, 21 Uhr, findet das Rückspiel im „Estádio do Dragão“ statt. Für Fernando Meira ist es ein K.o.-Treffen, auf das er sich ganz besonders freut. „Es ist schwer, einen Favoriten zu benennen – ich erwarte ein Match auf Augenhöhe, in der K.o.-Runde ist auch das Quäntchen Glück notwendig“, sagt der 54-malige Nationalspieler Portugals und Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Was zeichnet den FC Porto aus?

    FC Porto gehört zu den stärksten Gegnern

    „Es ist ein starkes Team, das als Kollektiv sehr viel Power entwickeln kann und zugleich über gute Einzelspieler verfügt“, sagt er. Der FC Porto spiele mutig nach vorne, beherrsche ein gutes Pressing und habe eine resolute Defensivarbeit. Für den Portugiesen ist es eine der besten Mannschaften im europäischen Wettbewerb und er blickt voraus: „Der VfB muss extrem konzentriert sein, darf Porto keine besonderen Umschaltmöglichkeiten anbieten. Es wird zudem wichtig sein, auch ohne Ball auf Porto viel Druck auszuüben.“

    Fernando Meira wird beide Partien verfolgen, beim Rückspiel in Porto ist er definitiv live im Stadion dabei. Zuvor hat er noch einen anderen Job: Fürs portugiesische Fernsehen fungiert er als Experte in der UEFA Champions League. Fußball, internationale Begegnungen, nah dran an dem Spiel, das er so liebt – der ehemalige Kapitän des VfB lebt auch weiterhin seinen Traum.

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  • DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag

    Der DFB hat am Montag die zeitgenaue Ansetzung des DFB-Pokal-Halbfinals bekanntgegeben. Der VfB empfängt am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr den SC Freiburg in der MHP Arena.

    Jetzt herrscht Planungssicherheit: Der DFB hat am Montagvormittag die Anstoßzeiten für die beiden Halbfinalspiele des diesjährigen DFB-Pokalwettbewerbs bekanntgegeben. Dabei kommt es aufgrund des enggetakteten Terminkalenders der Semifinalisten zu einer Besonderheit: Die Partien werden nicht wie üblich am Dienstag und Mittwoch, sondern erst am Mittwoch und Donnerstag ausgetragen. Der VfB trifft daher am Donnerstag, 23. April 2026, ab 20.45 Uhr in der MHP Arena auf den SC Freiburg. Die ARD (Free-TV) sowie Sky (Pay-TV) übertragen die Partie live. Im anderen Halbfinale stehen sich am Mittwochabend Bayer Leverkusen und der FC Bayern München gegenüber.

    Grund für die unübliche Ansetzung ist das am Sonntag, 19. April 2026, stattfindende Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB, was eine Ansetzung eines der Pokalhalbfinals am Dienstagabend ausgeschlossen hatte.

    Dritte Halbfinal-Teilnahme binnen vier Saisons

    Für den VfB bedeutet das Heimspiel gegen den SC Freiburg die dritte Halbfinal-Teilnahme in den vergangenen vier Saisons. Dazu kommt es mit dem baden-württembergischen Landesduell zur Neuauflage des Halbfinals 2013, das der VfB mit 2:1 gewonnen hatte. Der SC Freiburg steht zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren in der Runde der letzten Vier.

  • Spiel für Drama-Liebhaber

    In Mainz holt der VfB dank seiner Comeback-Qualität den 15. Punkt nach Rückstand. Das hängt auch mit seinem Sturmduo zusammen.

    Es lief die 76. Minute in Mainz, als der VfB am Samstagnachmittag einmal mehr seine Comeback-Qualitäten zeigte. Erst schoss Ermedin Demirovic das 1:1, nur 60 Sekunden später traf Deniz Undav zum 2:1. Binnen einer Minute hatten die Jungs aus Cannstatt die Begegnung beim 1. FSV Mainz 05 (2:2) gedreht. Dass der beherzt aufspielende Gastgeber seinerseits ebenso noch eine Antwort fand und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte, passte zur Dramaturgie dieses höchst abwechslungsreichen Bundesliga-Aufeinandertreffens.

    Sebastian Hoeneß: „Wildes Spiel gesehen“

    „Wir haben ein wildes Spiel gesehen“, fasste Sebastian Hoeneß zusammen. Der Cheftrainer sah, wie seine Mannschaft sehr gut in die Partie kam und „20, 25 Minuten so agierte, wie wir es uns vorgenommen hatten“. Einziges Manko: Das Führungstor für den VfB blieb aus. Dieses erzielte wiederum Mainz und hatte im weiteren Verlauf gar Chancen, einen zweiten Treffer nachzulegen. Die Jungs aus Cannstatt kämpften sich mit zunehmender Dauer des zweiten Abschnitts zurück ins Match. „Gefühlt lag das Spiel nach dem Doppelschlag in unserer Richtung“, sagte Sebastian Hoeneß: „Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich.“ In Summe sei es jedoch „ein gerechter Endstand“, wie der Chefcoach bilanzierte.

    Widerstände annehmen, Moral beweisen, Rückstände aufholen. Es ist eine Qualität, die das Team mit dem roten Brustring auszeichnet. Exakt 13-mal lag sie in der bisherigen Bundesliga-Saison zurück – daraus gelangen noch vier Siege sowie drei Remis, wie etwa am Samstag in Mainz. Macht zusammengerechnet 15 Punkte nach Rückstand. Ligaweit verwandeln nur der FC Bayern (18 Zähler) und der SC Freiburg (16 Zähler) eine solche Ausgangslage noch häufiger in Punkte.

    Sturmduo zeigt sich treffsicher

    Dass der VfB auch in Mainz zurückkam, hing diesmal unter anderem mit seinem Sturmduo zusammen. „Deniz (Undav, Anm. d. Red.) und ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) sind mit ihrer Qualität in der Lage, aus dem Nichts gefährlich werden zu können“, lobte Fabian Wohlgemuth. Auch der Vorstand Sport des VfB bewertete das Unentschieden – genau wie Sebastian Hoeneß – insgesamt als gerecht, „wenngleich es natürlich ärgerlich ist, dass wir die 2:1-Führung nicht über die Ziellinie drücken konnten“. Mit ihren Toren sorgten die Stürmer zugleich für statistische Erwähnungen.

    Deniz Undav gelang zum neunten Mal Tor und Assist in einem Bundesliga-Spiel – das ist eingestellter Vereinsrekord seit Datenerfassung 2004/2005 durch Mario Gomez. Ermedin Demirovic erzielte im ausgerechnet 50. Bundesliga-Einsatz für den VfB seinen 23. Bundesliga-Treffer für die Jungs aus Cannstatt – nach einer solchen Spieleanzahl trafen in der Vereinshistorie nur Serhou Guirassy, Vedad Ibisevic, Fredi Bobic, Hermann Ohlicher und eben Deniz Undav häufiger. Weitere Stürmertore sind willkommen, um als Mannschaft in der Erfolgsspur zu bleiben. Sowohl am Donnerstag, 12. März 2026, in der UEFA Europa League gegen den FC Porto als auch am Sonntag, 15. März 2026, in der Bundesliga gegen RB Leipzig stehen herausfordernde Aufgaben bevor. Und Aufgaben, in denen die Jungs aus Cannstatt einmal mehr Widerstände bezwingen müssen.

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  • Matchfacts: Frühe Gegentore, viele Zweikämpfe

    Dritter Tanz in dieser Saison: Am Samstag tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an. Nach den beiden Siegen im Oktober 2025 erwartet die Jungs aus Cannstatt nun eine vor allem abwehrstarke Mannschaft.

    Die Top 3 zu Mainz 05 gegen VfB:

    • Erstmals seit seinem Wechsel im Januar trifft der VfB wieder auf Flügelstürmer Silas, der seit 2019 im Brustring-Dress aufgelaufen war.
    • Der VfB und Mainz 05 treffen nach dem Hinrunden-Duell und der Zweitrunden-Partie im DFB-Pokal zum dritten Mal in der aktuellen Spielzeit aufeinander
    • Sebastian Hoeneß und Urs Fischer stehen sich zum siebten Mal in der Bundesliga gegenüber

    Blick zurück: Drittes Duell in der laufenden Saison

    Nachdem es Ende Oktober 2025 innerhalb von drei Tagen zu zwei Aufeinandertreffen kam, findet am Samstagnachmittag bereits das dritte Duell zwischen dem VfB und dem 1. FSV Mainz 05 in der aktuellen Spielzeit statt. Während der VfB das Bundesliga-Heimspiel nach zwischenzeitlichem Rückstand und Treffern von Chris Führich und Deniz Undav mit 2:1 gewann, siegten die Jungs aus Cannstatt in der zweiten DFB-Pokal-Runde mit 2:0. Luca Jaquez und Atakan Karazor trafen.

    Wiedersehen: Silas trifft auf Ex-Kollegen

    Im Januar wechselte er fest zum 1. FSV Mainz 05, nun kommt es zu Silas‘ erstem Wiedersehen mit seinen früheren Teamkollegen auf der Bundesliga-Bühne. Für die Rheinhessen bestritt der Kongolese bisher sieben Einsätze (ein Tor). Für den VfB stand Silas zwischen 2019 und 2024 in 132 Pflichtspielen auf dem Rasen, in denen ihm 35 Tore und 21 Vorlagen gelangen. In dieser Zeit feierte der VfB den Aufstieg in die Bundesliga (2020) sowie die Vizemeisterschaft (2024).

    Starke Quote: Trifft „Medo“ erstmals für den VfB gegen Mainz?

    In seinen bislang neun Pflichtspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 gelangen Ermedin Demirovic vier Treffer – allerdings alle im Trikot des FC Augsburg. Mit dem VfB traf er in der Vorsaison zweimal auf Mainz und blieb dabei jeweils ohne Treffer. Die beiden Duelle im Oktober 2025 verpasste der Stürmer verletzungsbedingt.

    Anfangs-Viertelstunde: Mainz bekommt meiste Gegentore

    Kein Team kassiert in der laufenden Spielzeit so viele Gegentore in den ersten 15 Minuten einer Partie wie der 1. FSV Mainz 05. Bereits neunmal mussten die Torhüter der Rheinhessen, Robin Zentner (derzeit verletzt) und Daniel Batz, bereits hinter sich greifen. Der VfB kassierte in dieser Periode vier Gegentore. Auch bei Kopfbällen sind die Mainzer deutlich anfälliger als der VfB: Den zehn per Kopf kassierten Gegentreffern der Mainzer (Platz 17) steht lediglich einer für die Jungs aus Cannstatt gegenüber (Platz 1).

    Zweikampf-Quote: Qualität geht über Quantität

    Während Mainz 05 die meisten Zweikämpfe pro Spiel führt (108), allerdings die drittschwächste Gewinnquote aufweist (42 Prozent), geht der VfB deutlich seltener in direkte Duelle (92 pro Spiel, Platz 16), gewinnt diese aber auch häufiger (54 Prozent, Platz 1).

    Siebtes Duell: Wer verschafft sich einen Vorteil?

    Am Samstag stehen sich VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß und der Mainzer Urs Fischer bereits zum siebten Mal gegenüber. Vor zwei Jahren hatte Sebastian Hoeneß mit dem VfB seine ersten beiden Siege gegen den damals den 1. FC Union Berlin trainierenden Schweizer eingefahren, sodass die Bilanz der beiden gegeneinander mit nun jeweils zwei Siegen sowie zwei Punkteteilungen ausgeglichen ist.

    Zuschauer: Voller Gästeblock

    3.400 Fans begleiten den VfB nach Mainz. Alle Infos für Auswärtsfahrer gibt es in den Faninfos.

    Personal I: Drei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) und Lazar Jovanovic (Rehatraining) fehlen dem VfB in Mainz. Darüber hinaus muss Bilal El Khannouss aufgrund seiner gegen Wolfsburg ausgesprochenen fünften Verwarnung passen. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Deniz Undav stehen bei jeweils vier Gelben Karten in der aktuellen Spielzeit.

    Personal II: Mainzer Lazarett

    Robin Zentner (Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Nadiem Amiri (Fersenverletzung), Benedict Hollerbach (Achillessehnenriss), Anthony Caci (Oberschenkelverletzung) und Andreas Hanche-Olsen (muskuläre Probleme) fallen aufseiten der Gastgeber aus. Stefan Bell und Stefan Posch (je vier Gelbe Karten) sind vorbelastet.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Jöllenbeck

    Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Eric Müller (SR-A. 1), René Rohde (SR-A. 2), Konrad Oldhafer (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Guido Kleve (VA-A).

    Matthias Jöllenbeck pfeift sein drittes VfB-Spiel in dieser Saison. Zuvor hatte er das Auswärtsspiel in Köln (1:2) sowie das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt geleitet (3:1).

    Wetter: Kommt Frühling, kommt VfB

    In Mainz werden am Samstag frühlingshafte Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erreicht. Gegen Abend kann es auf unter 10° C abkühlen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Mainz bleibt Mainz

    Erneut gelang es den Rheinhessen, sich nach einer schwierigen Hinrunde wieder zurückzukämpfen und wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. In der kommenden Woche steht für den FSV darüber hinaus ein historisches Highlight an. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FSV Mainz 05 belegt derzeit den 14. Tabellenplatz in der Bundesliga. Damit stecken die Nullfünfer zwar immer noch im Abstiegskampf, brachten sich in den vergangenen Wochen aber in eine deutlich bessere Ausgangsposition. Seit dem Trainerwechsel im Dezember 2025 verlor Mainz nur zwei seiner elf Bundesliga-Spiele (dazu vier Siege und fünf Remis) und kletterte in der Tabelle einige Ränge nach oben.

    Der Trainer

    Zwei Jahre nach dem Ende seines mehr als fünfjährigen Engagements bei Union Berlin übernahm Urs Fischer Anfang Dezember 2025 wieder ein Traineramt im Profifußball. Gleich im ersten Spiel gelang ihm mit dem 2:2-Remis beim FC Bayern ein erster Achtungserfolg. Seit der Einstellung des 60-jährigen Schweizers zum 14. Spieltag holten nur fünf Teams mehr Punkte als Mainz (17), darunter unter anderem der VfB (Platz zwei, 24 Punkte). Wenig verwunderlich also, dass der Cheftrainer der Rheinhessen Mut für die anstehende Aufgabe gegen die Jungs aus Cannstatt schöpft: „Die letzten Spiele gegen den VfB sind nicht entscheidend für uns. Wir orientieren uns an unseren letzten Bundesligaspielen. Die liefern uns das nötige Selbstvertrauen für Samstag."

    Das Wiedersehen

    Seit 2019 war Silas im weiß-roten Brustring-Dress aufgelaufen und feierte während seiner Zeit in Stuttgart unter anderem den Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2020 sowie die Vizemeisterschaft vier Jahre später. Nachdem er die Vorsaison leihweise bei Roter Stern Belgrad verbracht hatte und dort bereits im Rahmen der UEFA Champions League auf den VfB getroffen war, folgte im Januar dieses Jahres der feste Wechsel nach Mainz. Beim 2:1 in Leipzig im Februar bescherte Silas seinem neuen Club mit seinem Premierentreffer den zweiten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison.

    Der Rückhalt

    Seit Dezember hütet Daniel Batz den Kasten des 1. FSV Mainz 05. Er vertrat Stammkeeper und Kapitän Robin Zentner in bislang zwölf Bundesliga-Spielen, in denen er zweimal die Null hielt. Insgesamt kassierte er in dieser Periode nur 16 Gegentreffer und hat damit einen ordentlichen Anteil am Mainzer Aufschwung der vergangenen Monate. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der 35-jährige gebürtige Franke im Saarland, wo er mit dem 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg gleich drei Meistertitel in der Regionalliga Südwest feierte.

    Der Motor

    Zweikämpfer, Laufwunder, Dauerbrenner: Der japanische Mittelfeldspieler Kaishu Sano gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Nullfünfer. Nur zwei Bundesliga-Feldspieler liefen weiter als der 25-Jährige (283,1 Kilometer), in Sachen gewonnener Zweikämpfe übertrumpft nur Leipzigs Yan Diomande (289) den elffachen Nationalspieler Kaishu Sano (262). Als einziger Mainzer knackte er bereits die 2.000 Einsatzminuten in der aktuellen Bundesliga-Saison.

    Der Meilenstein

    Im Heimspiel gegen den Hamburger SV vor zwei Wochen (1:1) erreichte Abwehrspieler Stefan Bell einen besonderen Meilenstein. Für den 34-Jährigen bedeutete das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger seinen 300. Einsatz in der Bundesliga. Alle seiner mittlerweile 302 Spiele (15 Tore, 14 Vorlagen) im deutschen Oberhaus absolvierte der frühere U21-Nationalspieler für den 1. FSV Mainz 05.

    Das Highlight

    Erstmals überhaupt steht Mainz 05 in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Kommende Woche treffen die Rheinhessen in der UEFA Conference League auf den tschechischen Teilnehmer SK Sigma Olmütz, wobei das Team von Urs Fischer zunächst auswärts antritt. Die sechs Spieltage umfassende Ligaphase hatten die Nullfünfer mit 13 Punkten auf Rang sieben beendet.

    Gutes tun, Porto erleben

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  • „Mit voller Power nach Mainz“

    Noch zehn Bundesliga-Spieltage sind zu absolvieren. Für Sebastian Hoeneß geht’s „allmählich in die ‚Crunchtime‘“. Die bevorstehende Aufgabe wird dem VfB viel abverlangen.

    Die Trainingswoche begann mit einer öffentlichen Einheit am Dienstag – und setzte sich fort mit intensiven Übungstagen. Nach vielen „Englischen Wochen“ hat der VfB diesmal eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung gehabt. „Diese haben wir gut genutzt und teils sehr intensiv trainiert, um uns auf das vorzubereiten, was vor uns liegt“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer weiß, dass bereits die nächste Aufgabe dem VfB sehr viel abverlangen wird. Am Samstag, 7. März 2026, tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von zuletzt drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien ausgebaut werden.

    Sebastian Hoeneß sieht neue Energie bei Mainzern

    In der laufenden Saison wird es bereits der dritte Vergleich mit den Mainzern sein. 2:1 in der Bundesliga-Hinrunde, 2:0 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Und diesmal? „Uns erwartet ein ganz anderes Mainz 05 als im Herbst des vergangenen Jahres“, sagt Sebastian Hoeneß: „Urs Fischer hat es hinbekommen, binnen kürzester Zeit eine neue Energie zu entfachen. Er hat seine Idee und Handschrift sehr klar an die Mannschaft herangetragen.“ Der Coach der Rheinhessen ist seit Anfang Dezember 2025 im Amt – seitdem hat Mainz nur zwei von elf Bundesliga-Partien verloren. Der Lohn: In der Tabelle kletterten die „Nullfünfer“ aus der Abstiegszone und rangieren inzwischen auf dem 14. Platz.

    „Es war schon immer anspruchsvoll in Mainz, diesmal wird es sicherlich noch einen Tick intensiver, weil die Mainzer in richtig guter Verfassung sind“, sagt der 43-Jährige: „Es ist die nächste Bundesliga-Challenge, die wir annehmen. Wir werden mit voller Power nach Mainz fahren – es geht allmählich in die ‚Crunchtime‘, da wollen wir da sein und unsere Punkte sammeln.“ Speziell in der Offensive hat Sebastian Hoeneß nahezu alle Profis zur Verfügung – und in guter Form. Das freut den Chefcoach: „Die Jungs drücken eine gute Energie aus und geben uns verschiedene Möglichkeiten. Der Konkurrenzkampf ist absolut positiv – genau das brauchen wir bei den vielen Spielen, wie wir sie derzeit absolvieren.“

    Jeff Chabot steht wieder zur Verfügung

    Auch Verteidiger Jeff Chabot, der zuletzt wegen Rückenproblemen passen musste, ist zurück im Mannschaftstraining und somit wieder eine Option. Dan-Axel Zagadou hat zuletzt etwas dosierter trainiert. Definitiv ausfallen werden Josha Vagnoman aufgrund einer muskulären Thematik und Lazar Jovanovic, der sich im Rehatraining befindet.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft der VfB in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Am Samstagabend gegen Dortmund

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal sonntags und einmal samstags an.

    Kalender herausholen, Termine markieren – für alle weiß-roten Fans gibt es weitere Planungssicherheit. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstagmittag bekanntgegeben, wann die einzelnen Begegnungen der Spieltage 28 bis 30 zeitgenau absolviert werden. Die Jungs aus Cannstatt spielen in diesem Zeitraum zwei Sonntags- und eine Samstagspartie.

    Am 28. Spieltag findet das Heimspiel gegen Borussia Dortmund statt – es ist terminiert für Samstag, 4. April 2026, um 18.30 Uhr. Im Rahmen des 29. Spieltags kann sich der VfB ebenfalls auf ein Heimspiel in der MHP Arena freuen – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, gastiert der Hamburger SV in Stuttgart. Der 30. Spieltag beinhaltet eine Auswärtsreise zum FC Bayern München – die Partie findet am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr, statt.

    DFB-Pokal-Halbfinale noch nicht zeitgenau angesetzt

    Darüber hinaus hat der VfB das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht und trifft dort auf den SC Freiburg. Die Partie findet in der heimischen MHP Arena statt und wird am 21. bzw. 22. April 2026 absolviert. Die zeitgenaue Ansetzung legt der DFB noch fest.

  • Öffentliches Training am Dienstag

    Zum Start in die Trainingswoche vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz findet am Dienstag um 14.30 Uhr eine öffentliche Einheit statt.

    Mit einem Bundesliga-Heimsieg im Rücken startet der VfB in die neue Trainingswoche. Am Sonntag gelang ein 4:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg, nun bereitet sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf die nächsten Aufgaben vor. Zum Beginn der neuen Trainingswoche können die VfB-Fans hautnah dabei sein: Am Dienstag, 3. März 2026, um 14.30 Uhr, trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich am Clubzentrum.

    Dank der Verpflegungsangebote der „Schräglage“ ist für das leibliche Wohl gesorgt.

  • Ein Sonntag zum Einrahmen

    Rund um das 4:0 gegen Wolfsburg erreichen Sebastian Hoeneß, Deniz Undav, Chris Führich und Jamie Leweling besondere Marken. Das sorgt allseits für Freude.

    Es waren schöne Szenen, die nach Abpfiff vor der Cannstatter Kurve entstanden. Gemeinsam jubelten Mannschaft und Fans über den neunten Bundesliga-Heimsieg im zwölften Bundesliga-Heimspiel. Der VfB hatte am Sonntagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg (4:0) eine dominante und in allen Phasen der Partie überzeugende Leistung abgerufen und sich somit die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 gesichert. Von Sebastian Hoeneß gab’s daraufhin ein Lob für sein Team.

    „Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum“, sagte der Cheftrainer. Die Zahlen belegen das: Der VfB kam in Summe auf 24 Torschüsse, hatte 63 Prozent Ballbesitz und verzeichnete 67 Prozent gewonnene Dribblings. Auch die Defensive trug ihren Teil zu dem klaren Erfolg bei – der VfB und sein Torhüter Alexander Nübel spielten zum neunten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison zu Null. „Wir haben mannschaftlich gut verteidigt, insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau“, sagte Sebastian Hoeneß. Und diese Leistungen drücken sich darüber hinaus auch in individuellen Jubiläen und Marken aus.

    Fabian Wohlgemuth: „Von Anfang an konsequent“

    Beispiel Deniz Undav: Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich. Beispiel Chris Führich: Der Offensivakteur sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024, als er sieben Treffer auflegte. Beispiel Jamie Leweling: Der 25-Jährige, der von den Fans zum „Man of the Match“ gewählt wurde, erzielte den zweiten Doppelpack in seiner Bundesliga-Karriere – erstmals gelang ihm das am 10. Januar 2026, als der VfB bei Bayer Leverkusen (4:1) siegte.

    „Es war von Anfang an und durchweg ein konsequenter Auftritt“, sagte Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB erwähnte, dass es Spaß gemacht habe, den Jungs aus Cannstatt auf dem Rasen zuzuschauen: „Der Ball lief sehr flüssig, auch defensiv haben die Jungs einen sehr konzentrieren Eindruck gemacht.“ Ein weiteres Jubiläum rundete den Sonntagnachmittag ab: Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie. Auch das honorierte die Cannstatter Kurve nach Abpfiff mit einem Sonderapplaus.

    Die nächsten Termine:

    Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche – und sie beginnt mit einer öffentlichen Einheit: Am Dienstag, 3. März 2026, sind Fans beim Training herzlich willkommen – los geht’s ab 14.30 Uhr am Clubzentrum. Am Samstag, 7. März 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages ab 15.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Die fünf Lieblingstore von Deniz Undav

    Der Stürmer hat seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Jedes Tor sei auch ein Verdienst seiner Mitspieler, sagt er, und hebt fünf „Buden“ hervor.

    Es ist eine besondere Leistung. Und eine, die nicht allzu häufig vorkommt. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg (4:0) hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt und rückt damit in die Top 15 der weiß-roten Torjäger seit Bundesliga-Gründung 1963 auf. Der Stürmer brauchte dafür exakt 104 Partien. „Ich habe vom ersten Tag an sehr viel Liebe beim VfB gespürt“, sagt der Stürmer, der seit Sommer 2023 das Trikot mit dem roten Brustring trägt: „Daher bedeutet es mir sehr viel, überhaupt in die Nähe einer solchen Anzahl gekommen zu sein.“ Es ist das erste Mal, dass er eine solche Marke für einen Verein erreicht hat.

    Als er darüber spricht, denkt der 29-Jährige zugleich an seine Teamkollegen. „Ohne sie würde ich keinen einzigen Treffer erzielt haben“, erklärt er: „Wir haben auf und neben dem Platz eine tolle Mannschaft, ich bin froh, mit Toren etwas zurückgeben zu können.“ Fünf seiner 50 VfB-Treffer hebt der Angreifer gesondert hervor:

    17. September 2024, UEFA Champions League, Ligaphase: Real Madrid – VfB (3:1)

    „Das Tor gegen Real Madrid gehört definitiv zu meinen Highlights. Champions League mit dem VfB, der zwischenzeitliche Ausgleich im Bernabéu, der Jubel mit Teamkollegen und Fans – das sind unbeschreibliche Erlebnisse. Obwohl wir diese Partie am Ende leider verloren haben, bleibt es für mich etwas ganz Besonderes. Wir hatten trotz der Niederlage eine gute Leistung in Madrid gezeigt.“

    24. Mai 2025, DFB-Pokal, Finale: VfB – Arminia Bielefeld (4:2)

    „Dieses Tor muss zu meiner ‚Top 5‘ gehören, das ist sicherlich keine Überraschung. Es war ein großes Spiel vor einer enormen Kulisse, ich konnte das zwischenzeitliche 3:0 erzielen und habe meinen ersten Titel mit dem VfB gewonnen. In den Tagen davor hatte ich in der Kabine mehrfach zu den Jungs gesagt, dass ich treffen werde – zum Glück habe ich mein Wort gehalten (lacht).“

    26. Oktober 2025, Bundesliga, 8. Spieltag: VfB – 1. FSV Mainz 05 (2:1)

    „Mir ist noch genau bewusst, wie dieser Treffer entstand. Alex (Alexander Nübel, Anm. d. Red.) setzt mich mit einem langen Ball in Szene, den die Mainzer Abwehr nicht aufhalten kann – anschließend lupfe ich den Ball über deren Keeper hinweg ins Tor. Es war der erste Treffer nach meiner Innenbandverletzung und zugleich das Siegtor in einem engen Spiel, das wir mit vereinten Kräften noch auf unsere Seite gebogen haben.“

    6. November 2025, UEFA Europa League, Ligaphase: VfB – Feyenoord Rotterdam (2:0)

    „Auf europäischer Bühne zu treffen, ist stets etwas Besonderes. Daher gehört auch das Tor zum 2:0-Endstand gegen Feyenoord zu meiner Auflistung. Es war ein wegweisendes Spiel in der Ligaphase, auf der Partie lag schon etwas Druck. Wir haben als Team standgehalten. Zudem traf ich erstmals in dem Wettbewerb und behalte das Tor auch deswegen in positiver Erinnerung.“

    22. November 2025, Bundesliga, 11. Spieltag: Borussia Dortmund – VfB (3:3)

    „Dieses Spiel war verrückt. Ein ständiges Auf und Ab. Wir holten in Dortmund ein 0:2 auf und ich konnte binnen einer Halbzeit drei Treffer erzielen. Das dritte Tor ist jenes, das ich hervorheben möchte – weil es mich perfekt beschreibt: Ich schirme den Ball im Strafraum ab, drehe mich und schließe ins Eck ab. Die Energie und die Emotionen rund um das 3:3 waren sensationell.“

    Bleibt abschließend noch ein Aspekt zu klären: sein Torjubel. Mal gibt’s ein Tänzchen, mal werden die Bizeps-Muskeln spielen gelassen, mal kommt’s zu einer Jubeltraube mit den Teamkollegen. Steckt eine Reihenfolge dahinter? Deniz Undav lacht und erklärt anschließend: „Nein, nein, mein Torjubel ist fast immer spontan, einfach so, wie es mir gerade in den Kopf kommt und wie die Emotionen sind.“

    Die insgesamt 50 Pflichtspieltreffer für den VfB verteilen sich wie folgt: 41-mal in der Bundesliga, fünfmal im DFB-Pokal, zweimal in der UEFA Europa League sowie jeeinmal in der UEFA Champions League und im Franz-Beckenbauer-Supercup der DFL.

    Auf weitere Tore in Weiß und Rot, Deniz!

    5 aus 50: Deniz Undavs Lieblingstore im VfB-Dress

    Die meisten Pflichtspieltore für den VfB seit Bundesliga-Gründung 1963

    1. Karl Allgöwer (167 Tore)
    2. Hermann Ohlicher (157)
    3. Fritz Walter (123)
    4. Mario Gomez (110)
    5. Cacau (109)
    6. Jürgen Klinsmann (94)
    7. Fredi Bobic (86)
    8. Hansi Müller (81)
    9. Krassimir Balakov (73)
    10. Karl-Heinz Handschuh (72)
    11. Martin Harnik (86)
    12. Walter Kelsch (65)
    13. Dieter Hoeneß (57)
    14. Kevin Kuranyi (57)
    15. Peter Reichert, Christian Gentner und Deniz Undav (gleichauf mit je 50 Toren)
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