Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Mit großer Vorfreude startet der VfB in die neue Ligasaison – und darf zum Auftakt eine Besonderheit erleben: Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Ein Spiel, das sowohl national als auch international erhöhte Aufmerksamkeit genießt. Es ist zugleich die Begegnung des amtierenden Deutschen Meisters gegen den Tabellenvierten der Vorsaison.
Mit Konzentration in ein schwieriges Auswärtsspiel
„Wir möchten unseren erfolgreichen Weg fortsetzen, dürfen aber gleichwohl nicht vergessen, wo wir herkommen und was uns auszeichnet“, blickt Sebastian Hoeneß voraus und ordnet ein: „Wir werden weiterhin eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“ Das gelte laut Chefcoach nicht nur für die Saison an sich, sondern insbesondere für die erste Ligapartie. Mit dem FC Bayern warte „das schwerstmögliche Auswärtsspiel“ auf die Jungs aus Cannstatt, wie es der 44-Jährige formuliert.
„Gegen den FC Bayern muss alles passen“, sagt Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 das Team mit dem roten Brustring trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist: „Die Münchner sind bereits wieder in einer herausragenden Form, das haben sie eindrücklich in Dortmund im Finale des Supercups (2:1, Anm. d. Red.) gezeigt.“ Der Plan des VfB? Mit Überzeugung antreten und absolut konzentriert sein über die gesamte Spielzeit hinweg.
Jamie Leweling wieder im Teamtraining
Vor dem Bundesliga-Start ist beim VfB die Kapitänsfrage entschieden. Sebastian Hoeneß hat Deniz Undav zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Zudem sprach der Chefcoach über weitere Personalien.
Jamie Leweling ist zurück im Mannschaftstraining und wird die Reise nach München mit den Jungs aus Cannstatt antreten. Bei Chris Führich wird es laut Sebastian Hoeneß „eine Punktlandung“ – sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ramon Hendriks ist wieder in das Training eingestiegen. Zu früh kommt das Spiel beim FC Bayern für Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Leo Sauer. Zudem muss Sebastian Hoeneß verletzungsbedingt weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo verzichten.
Wann findet die Auslosung statt und wer vertritt den VfB?
Nachdem die letzten sieben Tickets für das Teilnehmerfeld der UEFA Champions League-Ligaphase in der finalen Qualifikationsrunde am Dienstag und Mittwoch ausgespielt worden sind, steht nun endgültig fest, welche 36 Clubs ab der übernächsten Woche im größten europäischen Clubwettbewerb an den Start gehen.
Die Auslosung beginnt am Donnerstagabend um 18 Uhr. Das Event findet im Grimaldi Forum in Monaco statt. Die Delegation des VfB wird angeführt von Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender) und von Fabian Wohlgemuth (Vorstand Sport).
Wo wird die Auslosung übertragen?
Die Auslosung wird live bei Sky Sport News, bei DAZN sowie auf UEFA.tv übertragen.
Wie läuft die Auslosung ab und wie geht es danach weiter?
Die 36 Starter der UEFA Champions League-Saison 2026/2027 werden auf vier Lostöpfe mit jeweils neun Mannschaften verteilt. Die Zuteilung erfolgt dabei auf Grundlage des sogenannten UEFA-Koeffizienten, der das Abschneiden der jeweiligen Clubs in europäischen Wettbewerben in den vergangenen Saisons beziffert. Demnach befindet sich die Loskugel des VfB in Topf vier der Auslosung.
Die UEFA setzt auch bei der diesjährigen Auslosung auf ein Softwaresystem, das die jeweiligen Teams nach der Ziehung ihrer Loskugel automatisch acht verschiedenen Gegnern (zwei aus jedem der vier Lostöpfe) zuordnet. Das Verfahren wurde erstmals bei der letztmaligen UEFA Champions League-Teilnahme des VfB in der Spielzeit 2024/2025 angewendet und wird für die anderen beiden europäischen Clubwettbewerbe genutzt. Mit dem automatisierten Auslosungsverfahren soll ausgeschlossen werden, dass die jeweiligen Mannschaften gegen mehr als zwei Gegner aus dem gleichen Land antreten oder Teams aus dem gleichen Verband einander zugelost werden.
Wie sehen die Lostöpfe aus?
TOPF 1:
FC Bayern München, Real Madrid, Paris Saint-Germain (amtierender UEFA Champions League-Sieger), Liverpool FC, Inter Mailand, Manchester City, Arsenal FC, FC Barcelona, Atletico Madrid.
TOPF 2:
Borussia Dortmund, AS Rom, Sporting CP, FC Porto, Aston Villa (amtierender UEFA Europa League-Sieger), Manchester United, Club Brügge, Real Betis, PSV Eindhoven.
TOPF 3:
Feyenoord Rotterdam, Lille OSC, FK Bodø/Glimt, SSC Neapel, RB Leipzig, Villareal, Fenerbahce, Shakhtar Donezk, Galatasaray.
TOPF 4:
Slavia Prag, Slovan Bratislava, VfB Stuttgart, AEK Athen, Linzer ASK, Como 1907, RC Lens, Viking Stavanger, Sabah FK.
Wann stehen die zeitgenauen Ansetzungen fest?
Die zeitgenauen Ansetzungen der Ligaphasen-Paarungen werden erst im Nachgang an die Auslosung, voraussichtlich am Samstag, 29. August 2026, durch die UEFA bekanntgegeben. Erst dann steht auch fest, gegen welche Gegner die U19 in der UEFA Youth League antritt. Die Ligaphase der Junioren-Königsklasse wird nur über sechs Spieltage ausgetragen. Es handelt sich dabei um dieselben Clubs, auf die auch die Profis an den ersten sechs Spieltagen treffen.
Nach welchem Modus wird die Königsklasse generell ausgetragen?
Der VfB und die anderen 35 qualifizierten Clubs bestreiten zunächst vier Heim- und vier Auswärtsspiele gegen acht verschiedene Gegner der Liga, um sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Die ersten acht Teams der Ligatabelle sind dabei direkt für das Achtelfinale qualifiziert, die Plätze neun bis 24 spielen in Playoffs in Hin- und Rückspielen die weiteren acht Plätze für die Runde der letzten 16 aus. Die Plätze 25 bis 36 scheiden aus dem Wettbewerb aus und haben danach auch keine Möglichkeit mehr, an der UEFA Europa League oder der UEFA Conference League teilzunehmen. Ab dem Achtelfinale wird die UEFA Champions League im gewohnten Modus mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Der Wettbewerb findet seinen krönenden Abschluss mit dem Finale am 5. Juni 2027 im „Estadio Metropolitano“ in Madrid.
Wann wird gespielt?
Den Start der Ligaphase markiert die „exklusive“ UEFA Champions League-Woche von Dienstag, 8. September, bis Donnerstag, 10. September 2026, in der kein Spieltag der anderen beiden europäischen Clubwettbewerbe stattfindet. Es ist zugleich der einzige Spieltag, der über drei Tage ausgetragen wird. Die folgenden sechs Runden werden jeweils dienstags und mittwochs ausgespielt. Am achten und letzten Spieltag am 27. Januar 2027 werden alle 18 Partien, wie schon in den Vorjahren, parallel ausgetragen.
Die Termine der Ligaphase in der Übersicht:
Spieltag 1: Di, 8. September – Do, 10. September 2026
Spieltag 2: Di, 13. Oktober – Mi, 14. Oktober 2026
Spieltag 3: Di, 20. Oktober – Mi, 21. Oktober 2026
Spieltag 4: Di, 3. November – Mi, 4. November 2026
Spieltag 5: Di, 24. November – Mi, 25. November 2026
Spieltag 6: Di, 8. Dezember – Mi, 9. Dezember 2026
Spieltag 7: Di, 19. Januar – Mi, 20. Januar 2027
Spieltag 8: Mi, 27. Januar 2027
Die Termine der K.o.-Phase im Überblick:
Playoff-Runde:
Hinspiele: Di, 16. Februar – Mi, 17. Februar 2027
Rückspiele: Di, 23. Februar – Mi, 24. Februar 2027
Achtelfinale:
Hinspiele: Di, 9. März – Mi, 10. März 2027
Rückspiele: Di, 16. März – Mi, 17. März 2027
Viertelfinale:
Hinspiele: Di, 6. April – Mi, 7. April 2027
Rückspiele: Di, 13. April – Mi, 14. April 2027
Halbfinale:
Hinspiele: Di, 27. April – Mi, 28. April 2027
Rückspiele: Di, 4. Mai – Mi, 5. Mai 2027
Finale (in Madrid):
Samstag, 5. Juni 2027
Der geschäftsführende Gesellschafter der Schräglage GmbH, unter anderem Pächter und Betreiber des VfB Clubrestaurants, war dem Club aus Cannstatt nicht allein beruflich eng verbunden. Als begeisterter Fan hat der ehemalige Leistungssportler den VfB über viele Jahre intensiv begleitet. Fußball und Sport im Allgemeinen zählten neben Hip Hop-Musik, Gastronomie sowie urbaner Kultur und Kunst zu den großen Leidenschaften von Heiko Grelle.
Der VfB Stuttgart wird Heiko Grelle stets ein ehrendes Andenken bewahren.
.werbung, .meldung-marketing { display: none !important;}Am Freitagabend eröffnen der VfB und der FC Bayern in München die neue Bundesliga-Spielzeit. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Wie gewohnt erhalten VfB-Fans alle aktuellen Anreise- und Besucherinfos für den Stadionbesuch. Der VfB wird von rund 7.550 Fans unterstützt. Vor Ort gibt es keine Karten.
Anreise mit Bussen und PKW:
Parken:
Die schrankenfreie Ausfahrt erfolgt per Kennzeichenerkennung. Die Bezahlung der Parkgebühr in Höhe von zwölf Euro (15 Euro am Spieltag) bzw. die Kennzeichenregistrierung erfolgt für PKW ausschließlich online (https://fcbayern.com/parken/home) bzw. über die Allianz Arena App (https://allianz-arena.com/app/) oder vor Ort am Parkautomaten am Ausgang zur Arena (Kredit-/ Girokarte und Bargeld). Es wird empfohlen, die Kennzeichenregistrierung bereits vor dem Stadionbesuch zu erledigen, um sich lange Wartezeiten an den Automaten zu ersparen.
Alle Fahrzeuge, die ohne entrichtete Parkgebühr ausfahren, werden über das Kennzeichen dokumentiert. Innerhalb einer Karenzzeit von 48 Stunden ist es möglich, das Kennzeichen online nachträglich zu registrieren und die Parkgebühr zu bezahlen. Erfolgt dies nicht, entsteht im Nachgang eine nicht zu revidierende Zahlungsaufforderung eines Inkassobüros mit zusätzlich weiteren Bearbeitungs- und Inkassokosten.
Fahrzeuge, die zu hochfür das Gästeparkhaus sind (> zwei Meter), z.B. Mini-Vans, Kleinbusse, etc., müssen bei den Bussen auf dem Gästebusparkplatzparken. Die Parkgebühr für diese Fahrzeuge beträgt 15 Euro.
Weitere Informationen zum Thema Parken an der Allianz Arena.
Verbindungen von Stuttgart nach München und zurück können auf www.bahn.de eingesehen werden.
Gästefans (mit Tickets aus dem Gastkontingent), die mit der U-Bahn zur Allianz Arena anreisen, gelangen nicht mehr über die Esplanade zum Eingang Süd der Allianz Arena, sondern über den Fußweg an der Fröttmaninger Heide (jenseits der U-Bahn Gleise) zum Gästeeingang. Zur Abreise benutzen Gästefans (wie in der Vergangenheit) die Esplanade Süd, um zurück zur U-Bahn zu gelangen.
** Aufgrundbehördlicher Vorgabe ist keine Erhöhung der Anzahl möglich. Es werden max. fünf große Schwenkfahnen (Stocklänge ab 1,50m.) zugelassen. Welche fünf Fahnen eingelassen werden sollen, obliegt der Fanbetreuung des Gastvereins und sollte idealerweise bereits im Vorfeld des Spiels geklärt werden. Ist die maximale Anzahl von fünf Fahnen ausgeschöpft, wird keine weitere Fahne zugelassen.
***Eine Fahne pro Person. Falls Fahnen gebündelt eingebracht werden sollen, ist eine entsprechende Anmeldung mit B1-Zertifikat im Vorfeld notwendig.
Wichtig ist das Thema Zaunfahnen und die erlaubte Höhe von 1,00 m. Diese darf nicht überschritten werden und wird entsprechend in der Schleuse am Gästeeingang kontrolliert. Die Zaunfahnen im Oberrang dürfen nicht tiefer als die Unterkante des Übersteigschutzes gehängt werden, da sich direkt unter dem Gästebereich Logen befinden. Plastikrohre dürfen zum Aufbau von Fahnenkonstruktionen verwendet werden.
Nicht erlaubt sind…
Für Ticketinhaber aus dem Gastkontingent ist der Zutrittausschließlichüber den „Eingang Gäste“ möglich, ausgenommen sind Rollstuhlfahrer: Bei der Anreise mit PKW erfolgt das Parken in Parkhaus P1 (Ebene 3) und der Zugang über den „Einlass Süd“.
Bei der Anreise mit Bussen erfolgt das Parken auf „P Gäste“ und der Zugang über den „Einlass Nord“.
Der Gästebereich umfasst die Blöcke 339–347 sowie 242–246. Die Drehkreuze befinden sich vor den Blöcken 342, 343, 344 und 345.
Materialkontrolle
Eine separierte Kontrolle von Fanutensilien (Megaphone, Schwenkfahnen, Trommeln, Fahnen, Doppelhalter, Zaunfahnen) erfolgt in der Schleuse am Gästeeingang. Die Kontrolle kann von max. fünf Personen zusammen mit der Fanbetreuung begleitet werden.
Die Fahnenkonstruktionder Ultra-Gruppen im Oberrang (Spuckschutz) wird weiterhin geduldet. Bei Missbrauch, beispielsweise bei Einsatz von Pyrotechnik, folgt ein Verbot dieser Fanutensilien und Gegenstände (Fahnenstangen, Klebeband, Zaunfahnen).
Das Rauchverbotgilt ab Blockzugang in allen Blöcken und Zuschauerbereichen.
Die Auf- und Abgänge sind innerhalb der Gästeblöcke unbedingt freizuhalten.
Stadionplan
Stadionöffnung
Die Öffnung erfolgt zweieinhalb Stunden vor Anpfiff, also 18 Uhr.
Rucksäcke und Taschen sowie Abgabemöglichkeiten
Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 sind erlaubt. Größere Taschen sollten bitte in den Fahrzeugen gelassen werden.
Es gibt eine feste Aufbewahrungsstelle am Gästeeingang. Gebühr beträgt zwei Euro.
Kameras
Gestattet sind kleine Fotokameras – ausschließlich für private Zwecke.
Essen & Trinken
Speisen und Getränke dürfen grundsätzlich nicht in die Gästeblöcke genommen werden und müssen im Umlauf verzehrt werden. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos, u.a. mit Kredit-/Girokarte. Auf Mehrwegbecher wird ein Pfand in Höhe von zwei Euro erhoben.
Mehr Infos gibt es auf der Webseite der Allianz Arena.
Alkoholkontrollen
Offensichtlich an- beziehungsweise betrunkenen Fans kann der Einlass verweigert
Cannabis
Konsum auf dem gesamten Arenagelände, d.h. Allianz Arena sowie Esplanade und Parkflächen, verboten.
Rauchverbot
Das Rauchverbot gilt ab Blockzugang in allen Blöcken und Zuschauerbereichen.
Barrierefreiheit
Alle Informationen für Fans mit Handicap gibt es hierzum Nachlesen.
Alle Rollstuhlfahrer und sonstige beeinträchtigte Ticketinhaber, auch aus dem Gastkontingent, müssen aufgrund der Parkmöglichkeiten und Barrierefreiheit über den Eingang Nord oder Süd zutreten. Die Rollstuhlfahrer des Gastes sind angehalten, den Rollstuhlfahrer-Eingang am Einlass 1 zu nutzen. Zusätzliche Begleitpersonen können dort das Drehkreuz neben dem Rollstuhlfahrereingang nutzen. An diesem Drehkreuz sind alle Tickets (Heim- und Gastbereich) gültig.
Gästefans mit Tickets aus dem Heimbereich müssen über die Eingänge Nord und Süd (Heimbereich) zutreten. Die Tickets Kategorie 1 aus dem Gästekontingent haben an allen Eingängen (Gäste Nord und Süd) Gültigkeit.
Awareness-Konzept Obacht. Unsere Haltung - Unser Ansatz
Stadionordnung
VfB-Fanmobil
Unser Fanmobil wird am kommenden Freitag ab 17 Uhr in München an der Allianz Arena sein. Der Standplatz befindet sich im Gästeparkaus, Ebene 0.
Neben unseren brandneuen Trikots haben wir eine große Auswahl an VfB-Fanartikeln im Gepäck. Schaut vorbei, wir freuen uns auf euch!
VfB-Fanarbeit
Die Fanbeauftragten Christian und Andreas, sowie Jannis und Lotta vom Fanprojekt sind eure Ansprechpartner in München.
Wir wünschen euch eine gute Anreise.
Auswärtsfragebogen des Fanprojekts
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr nach dem Spiel den Feedbackbogen des Fanprojekts ausfüllt. So könnt ihr dem gastgebenden Verein eure Rückmeldung geben – sowohl Lob als auch konstruktive Kritik sind willkommen.
VfB-Geschichtsbücher auf: Am Samstag, 29. August, um 14 Uhr empfangen die Mädels aus Cannstatt den Hamburger SV im GAZi-Stadion. Erstmals tritt das Team in der Google Pixel Frauen-Bundesliga vor heimischer Kulisse an – ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Geschichte der VfB Frauen. Tickets für die Partie sind weiterhin im freien Verkauf und ausschließlich online erhältlich.
Rollstuhlfahrer erhalten ihre Tickets über das Online-Bestellformular. Gruppen ab elf Personen können ihre Tickets für 5 Euro über das Online-Gruppenbestellformular anfragen. Kostenfreie Schoßkarten für Kinder von 0 bis 5 Jahren sind am Spieltag an der Kassenanlage Süd gegen Vorlage einer gültigen Eintrittskarte erhältlich.
Sonderaktionen
Club-Mitglieder (Fritzle, Mini und Jugend) erhalten Tickets für die Partie zu exklusiven Konditionen. Ticketinhaber des VfB-Openings gegen den FC Everton können sich zudem mit einem Aktionscode Stehplatz-Tickets für 5 Euro sichern. Der Rabattcode wurde per Mail versendet.
Das Spiel:
Mit dem Anpfiff der Partie in der Sinsheimer SNP Arena schrieben die VfB Frauen Geschichte. Es war nach drei Aufstiegen in Folge das allererste Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse, der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Das Team von Trainer Nico Schneck startete dabei mit sechs Neuzugängen und gleich fünf ehemaligen TSG-Spielerinnen in die neue Saison.
Die Partie begann vielversprechend, denn bereits nach vier Minuten hatte Dafina Redzepi die mögliche Führung nach einem Patzer von Hoffenheims Torhüterin Dick auf dem Fuß, doch ihr Schuss konnte gerade noch geblockt werden. Nach einer ersten Halbchance der Gastgeberinnen war es wieder Dafina Redzepi, die es frech aus großer Distanz versuchte und die weit aus ihrem Tor geeilte Laura Dick um ein Haar düpiert hätte. Die VfB Frauen blieben mutig und am Drücker und Nicole Billa verzeichnete einen weiteren Abschluss. Das Spiel ging danach munter hin und her, doch der TSG fehlte beispielsweise in Person von Lisann Kaut die Präzision im Abschluss.
Leistungsgerechtes Remis zur Halbzeit
Gut 17 Minuten waren dann auf der Uhr als VfB-Kapitänin Maxi Rall einen Distanzschuss nur knapp am rechten Pfosten des Hoffenheimer Tores vorbeisetzte. Doch auch auf der Gegenseite rauschte ein Versuch aus größerer Entfernung wenig später nicht allzu weit am VfB-Kasten vorbei. Artistisch wurde es nach knapp einer halben Stunde, als Mira Arouna per Seitfallzieher das Tor der TSG um Haaresbreite verfehlte. Hoffenheim hatte danach mehr Ballbesitz und kam nach 37 Minuten auch zur Führung. Janna Grimm luchste Janina Hechler an der Grundlinie den Ball ab und fand mit ihrem Pass im Zentrum Marie Steiner, die nur noch zum 1:0 einschieben musste. Doch die VfB-Antwort kam noch vor dem Pausenpfiff. Dafina Redzepi hob eine Ecke von links in den Strafraum und fand den Kopf von Maxi Rall, die aus kurzer Distanz zum verdienten 1:1 einnickte. Das erste Bundesliga-Tor in der Geschichte der VfB Frauen sorgte so für ein leistungsgerechtes Remis zur Pause.
Maxi Rall trifft erneut, die VfB Frauen drehen die Partie
Durchgang zwei hätte für das Team von Nico Schneck nicht besser beginnen können. Denn der erste Angriff führte gleich zur Führung. Nach einem tiefen Ball brachte Hoffenheim die Kugel nicht aus der Gefahrenzone, so dass Dafina Redzepi plötzlich frei vor Laura Dick auftauchte. Die TSG-Keeperin konnte zunächst noch gut parieren, doch gegen den Nachschuss von Maxi Rall war dann auch sie machtlos und es stand nach 46 Minuten 1:2. Und Rall blieb die auffälligste Spielerin auf dem Platz. Nach exakt einer Stunde war die 32-Jährige auf der rechten Seite wieder einmal durchgebrochen und nur eine Glanztat von Laura Dick verhinderte einen durchaus möglichen dritten VfB-Treffer. Mitte des zweiten Durchgangs war Nico Schneck dann zu einem Wechsel gezwungen. Mira Arouna musste angeschlagen vom Platz und wurde durch Jana Beuschlein ersetzt. Zudem kam Debütantin Julia Mickenhagen für Reena Wichmann. Die Gastgeberinnen blieben zwar bemüht, doch die VfB Frauen verteidigten kompakt und konzentriert und ließen nicht viel zu. Und wenn doch mal ein Ball aufs Tor kam, zeigte Laura Giuliani ihre ganze Klasse und Souveränität. Doch auch TSG-Schlussfrau Laura Dick war nach der Pause gut aufgelegt und machte im Privatduell mit Maxi Rall nach 72 Minuten eine weitere Großchance zunichte. Fabienne Dongus, Hoffenheims Rekordspielerin, kam dann in der Schlussviertelstunde zu ihrem ersten Bundesliga-Einsatz mit Trikot mit dem Brustring und ersetzte nach 77 Minuten die starke Dafina Redzepi im Mittelfeld. Als die 19-jährige Norwegerin Martine Fenger den Ball drei Minuten vor dem Ende dann doch im VfB-Tor versenkte, dauerte der Jubel auf Seiten der TSG nicht allzu lange, da der Treffer aufgrund einer Abseitsposition keine Anerkennung fand. Und weil Laura Giuliani und die kurz zuvor eingewechselte Haruka Osawa auch die letzte TSG-Chance in der Nachspielzeit mit vereinten Kräften zunichte machten, blieb es am Ende bei einem verdienten und zugleich historischen Sieg der VfB Frauen im ersten Bundesliga-Spiel ihrer Geschichte.
Die Tore:
37. Minute: Ein Ballverlust an der Grundlinie brachte Janna Grimm in Position, die die Übersicht behielt und die im Zentrum positionierte Marie Steiner fand. Gegen den Schuss der Offensivspielerin konnte Laura Giuliani nichts ausrichten.
45. Minute: Maxi Rall erzielte mit dem Pausenpfiff das erste Bundesliga-Tor der VfB-Geschichte. Eine Ecke von Dafina Redzepi köpfte die Kapitänin zum umjubelten 1:1-Pausenstand ein.
46. Minute: Maxi Rall zum Zweiten. Nachdem Dafina Redzepi frei in halbrechter Position auftauchte und zunächst noch an der aufmerksamen Laura Dick scheiterte, schob die VfB-Kapitänin den Abpraller zum 1:2 ein.
Die Stimmen zum Spiel:
VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck: „Das Glücksgefühl ist groß. Es war das erste Spiel für den Verein in der Bundesliga und das mit einem Sieg zu bestreiten, gibt der Mannschaft unheimlich viel Energie. Wir sind gut ins Spiel reingekommen, hatten in den ersten zehn Minuten drei, vier gute Abschlussmöglichkeiten. Dann hatten wir vor der Pause eine Phase, die ausgeglichener war und wo wir nicht mehr ganz so den Zugriff hatten. Das Gegentor war aus unserer Sicht etwas unglücklich. Der Ball war fast schon im Aus und da waren wir einen Tick zu inkonsequent. Schön war für mich dann zu sehen, dass sich die Mannschaft davon nicht hat beeinflussen lassen, sondern weitergemacht hat. Das Momentum kurz vor der Pause mit dem Standard war für uns dann schon elementar. Und dann ging es genauso auch wieder in die zweite Halbzeit, wieder mit dem Momentum und dem 2:1. Wir hatten dann die Reisen-Chance von Maxi Rall aufs 3:1 und danach war klar dass Hoffenheim nochmal kommen wird und wir hinten raus noch einmal richtig leiden mussten. Ich bin insgesamt super stolz auf die Mannschaft, weil sie die richtige Haltung an den Tag gelegt hat.“
Kapitänin und Doppeltorschützin Maxi Rall:„Es ist heute ein absolut perfekter Tag. Ich bin super stolz auf die ganze Mannschaft. Wir haben gefightet und viel gelitten in diesem Spiel, aber wir haben alle zusammengestanden. Und dass der Nachmittag dann so verläuft ist natürlich ein Traum. Hoffenheim ist eine Mannschaft die immer oben angreifen will und wenn wir hier auswärts den ersten Dreier holen, sollte uns das sehr viel Selbstvertrauen geben und ich hoffe natürlich, dass wir den Schwung mitnehmen können.“
Torspielerin Laura Giuliani: „Ich hatte das Gefühl, dass wir immer zusammengearbeitet haben, dass wir koordiniert waren und es hat einfach Spaß gemacht mit dieser Mannschaft zu spielen. Das Gegentor kann passieren. Wir haben sofort gut reagiert, sind einfach unseren Weg weitergegangen und haben so das Spiel gewonnen.“
Das nächste Spiel:
Weiter geht es für die VfB Frauen am kommenden Samstag, 29. August, mit einem Heimspiel gegen den Hamburger SV. Spielbeginn im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.
So spielten die VfB Frauen:
Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hechler, Wichmann (67. Mickenhagen) – Redzepi (77. F. Dongus), Achcinska (90. Osawa), Hagel – Arouna (67. Beuschlein), Billa (90. Hirano)
Bald beginnt für den VfB die nächste internationale Reise. Ab 8. September 2026 startet die UEFA Champions League in ihre neue Saison. Den Beginn macht die Ligaphase: Viermal spielen die Jungs aus Cannstatt dabei bis Ende Januar 2027 im europäischen Ausland, viermal empfangen sie namhafte Gegner in der MHP Arena. Gegen wen der VfB jeweils antritt, entscheidet sich bei der Auslosung der Ligaphasen-Paarungen am Donnerstag, 27. August 2026, in Monaco. Der Ticketverkauf ist indes schon angelaufen.
UEFA Champions League-Heimspiele
Bereits Anfang August hatten die Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, ihr 4er‑Paket für die Heimspiele in der UEFA Champions League zu buchen. Die Verkaufsphase lief vom 4. bis zum 9. August 2026. Am 11. August 2026 folgte der Paketverkauf für die Mitglieder, die sich ebenfalls frühzeitig ihre Plätze in der MHP Arena sichern konnten.
Für die anstehenden Einzelspiele wird es – wie aus der Bundesliga bekannt – erneut einen Mitgliederverkauf geben – dies gilt ausschließlich für jene Mitglieder, die noch kein 4er-Paket erworben haben und die seit mindestens drei Monaten als Mitglieder registriert sind. Pro Mitglied können maximal zwei Tickets erworben werden. Hierfür hat der VfB ein entsprechendes Restkontingent zurückgehalten. Darüber hinaus fließen nicht abgerufene Kartenkontingente, beispielsweise von der UEFA, in den Verkauf ein. Die Termine für die jeweiligen Verkaufsphasen werden rechtzeitig im Ticketshop des VfB und per E-Mail kommuniziert. Zu jedem Heimspiel findet zudem wie gewohnt die Verlosung des OFC-Kontingents an die offiziellen Fanclubs statt.
UEFA Champions League-Auswärtsspiele
Auch für die Auswärtsspiele steht der Vergabeablauf fest. Alle Auswärts‑Dauerkarteninhaber, die internationale Spiele angegeben haben, erhalten automatisch ihr Ticket für die jeweiligen Begegnungen. Die Vergabe an die offiziellen Fanclubs erfolgt – analog zur Bundesliga – über die Zuteilung durch die Fanbetreuung. Generell gilt: Je nach Größe des Gästekontingents kann es darüber hinaus einen Mitgliederverkauf oder eine Bewerbungsphase geben. Die entsprechenden Informationen werden ebenfalls im Vorfeld über den Ticketshop des VfB bereitgestellt.
Er wird in seine vierte Saison mit dem VfB gehen. Seit Sommer 2023 trägt Maximilian Mittelstädt das Trikot mit dem roten Brustring. Mit Beginn dieser Saison erlebt der 29-Jährige ein Novum: Zum ersten Mal wird er dabei mit seinen VfB-Teamkollegen das offizielle Eröffnungsspiel der Bundesliga-Serie 2026/2027 absolvieren. Am Freitagabend, 28. August 2026, um 20.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München, dem amtierenden Deutschen Meister, an. Die Vorfreude des Außenverteidigers auf diese Begegnung ist groß.
Hallo Maxi, mit einem 4:0-Erfolg am vergangenen Freitag beim DFB-Erstrundenspiel in Rostock seid ihr gut in die Pflichtspiel-Saison gestartet. Wie fällt dein Fazit aus?
Maxi Mittelstädt: „Es war ein souveräner und guter Auftritt von uns. Ein Auswärtsspiel in der ersten Pokalrunde ist nie einfach – zumal bekannt ist, welche Energie und Emotionen im Stadion von Hansa Rostock freigesetzt werden können. Umso wichtiger war, dass wir dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufgedrückt haben.“
Was lässt sich darüber hinaus aus diesem Spiel für den Bundesliga-Auftakt mitnehmen?
Maxi Mittelstädt: „Wir sind auf einem guten Level, auch wenn im ersten Pflichtspiel manches noch nicht hundertprozentig gelang. Hinter uns liegt eine Vorbereitung, in der wir intensiv gearbeitet haben. Zudem spielen viele Jungs nun schon seit einiger Zeit beim VfB – dadurch können wir an gewisse Abläufe anknüpfen und gemeinsam die nächsten Schritte machen.“
In Rostock gab Neuzugang Dzenan Pejcinovic sein Debüt in Weiß und Rot. Welchen Eindruck hat er auf dich gemacht?
Maxi Mittelstädt: „Dzenan hat eine gute Leistung gebracht und auf Anhieb wichtige Tore erzielt. Wir freuen uns, dass er bei uns ist. Er ist ein Stürmer, der mitspielt und zudem eine Abschlussstärke hat. Jetzt gilt es, dass er sich weiterhin gut bei uns einfindet.“
Für dich ist es bereits die vierte Saison beim VfB, damit gehörst du zu den dienstältesten Akteuren im Kader. Was bedeutet dir das?
Maxi Mittelstädt: „Jedes Jahr beim VfB ist etwas ganz Besonderes. Ich bin sehr gerne hier und fühle mich im Verein und in der Stadt wohl. Mit vielen Teamkollegen spiele ich nun schon länger zusammen, die Abläufe passen. Jetzt geht es darum, dass wir weiterhin erfolgreich unterwegs sind.“
In der aktuellen Trainingswoche fokussiert ihr euch auf das Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern. Was erwartest du für eine Partie?
Maxi Mittelstädt: „Es ist immer etwas Besonderes, gegen den FC Bayern anzutreten – und ein Eröffnungsspiel sorgt nochmals für einen zusätzlichen Reiz. Die hohe Qualität der Münchner ist bekannt, das wird eine große Aufgabe. Wir fahren entschlossen nach München und werden alles investieren, um erfolgreich in die Bundesliga-Saison zu starten.“
Du hast schon einmal ein solches Bundesliga-Eröffnungsspiel mitgemacht. Inwiefern ist spürbar, dass es eine besondere Begegnung an einem besonderen Abend ist?
Maxi Mittelstädt: „Es ist natürlich ein großes Spiel, auf dem viel Aufmerksamkeit liegt. Ich erinnere mich noch an die Saison 2019/2020, als mit Hertha BSC zu Beginn ein 2:2 beim FC Bayern gelang. Umso schöner wäre es, auch dieses Jahr erfolgreich in die Bundesliga zu starten. Wir fühlen uns gut, wir sind gut drauf – das wollen wir am Freitagabend zeigen.“
Einen Abend zuvor findet die Auslosung zur Ligaphase der UEFA Champions League statt. Wirst du sie verfolgen?
Maxi Mittelstädt: „Der Fokus liegt zwar auf dem Spiel in München, aber natürlich werde ich die Auslosung schauen. Es ist spannend, zu sehen, auf welche Gegner wir in der Champions League treffen werden. Wir freuen uns auf den Wettbewerb und diese Duelle.“
In einer Woche ist es endlich wieder soweit: Das Stuttgarter Weindorf öffnet seine Tore. Vom 20. August bis zum 5. September 2026 verwandeln sich Marktplatz, Schillerplatz und Kirchstraße erneut in eines der schönsten Weinfeste Deutschlands. In diesem Jahr gibt es dabei einen besonderen Anlass zum Feiern, denn das Stuttgarter Weindorf begeht sein 50-jähriges Jubiläum.
Die VfB-Laube mittendrin
Auch der VfB Stuttgart ist vor Ort vertreten. Gemeinsam mit der Wilhelmer Gastronomie begrüßt der Club seine Gäste in Laube 38 auf dem Marktplatz. Dort erwartet die Besucher eine Auswahl an edlen Tropfen sowie regionale Spezialitäten. Neben den VfB Fan-Editionen „Edition VfB Rot trocken“ und „Edition VfB Blanc de Noir“ bietet die Speisekarte unter anderem ofenfrischen Flammkuchen, das VfB Garten-Vesperbrettle, Maultaschenschnitzel und die „0711 Stuttgarter Rote“.
VfB-Vertreter zu Gast in der Laube
Ergänzt wird das tägliche Angebot durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. An ausgewählten Tagen schauen Spielerinnen der VfB Frauen, Spieler der Profimannschaft, VfB Legenden sowie das Präsidium und der Vorstand vorbei, übernehmen den Ausschank und stehen für Smalltalk, Bilder und Autogramme mit den Fans zur Verfügung.
Jeder Besuch in der VfB-Laube unterstützt den guten Zweck. Die Erlöse kommen der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ zugute, die zahlreiche soziale Projekte in der Region unterstützt. So verbindet der VfB auf dem Weindorf gelebte Fankultur mit gesellschaftlichem Engagement.
Der VfB freut sich auf zahlreiche Besucher an der VfB-Laube. Also kommt vorbei und genießt ein Glas für den guten Zweck. Wir sehen uns auf dem Marktplatz!
Vorgesehene Vertreter auf dem Stuttgarter Weindorf (jeweils ab ca. 18.30 Uhr, Änderungen möglich):
Der VfB hat einen neuen Kapitän. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat Deniz Undav zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Deniz Undav wird das Team mit dem roten Brustring somit beim Bundesliga-Auftakt am Freitagabend, 28. August 2026, um 20.30 Uhr, beim FC Bayern München auf den Rasen führen.
Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagt: „Deniz ist ein erfahrener Spieler, der bereits viel Verantwortung übernommen hat, stets im engen Austausch mit dem Trainerteam und der Mannschaft ist sowie darüber hinaus ein hohes Standing genießt. Er ist ein Leistungsträger auf dem Platz und hat maßgeblich zu unserem erfolgreichen Weg beigetragen. Ebenso war ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) in den vergangenen beiden Saisons ein absolut würdiger VfB-Kapitän und wird stets als derjenige in Erinnerung bleiben, der 2025 den DFB-Pokal mit dem Team in die Luft gereckt hat.“
Deniz Undav sagt: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie Ata all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“
24. Kapitän in der Bundesliga-Geschichte des VfB
Deniz Undav wird damit offiziell der 24. Kapitän des VfB seit Bundesliga-Gründung 1963 sein. Der Stürmer läuft seit Sommer 2023 für den Club aus Cannstatt auf – seitdem absolvierte er wettbewerbsübergreifend 118 Pflichtspiele in Weiß und Rot, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen. Mit den Jungs aus Cannstatt gewann er zudem den DFB-Pokal 2025 und zog auch in der vergangenen Saison ins Finale des deutschen Cupwettbewerbs ein. Als Tabellenvierter der vergangenen Bundesliga-Spielzeit haben sich Deniz Undav und seine Teamkollegen zum dritten Mal in Serie für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert und werden in der Saison 2026/2027 in der UEFA Champions League antreten. In der zurückliegenden Sommerpause hat Deniz Undav seinen Vertrag beim VfB vorzeitig verlängert.
Die Bundesliga-Kapitäne des VfB seit 1963
Der VfB eröffnet am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München die neue Bundesliga-Saison. Zuvor spricht Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz. Die Liveübertragung bei VfB-TV beginnt am heutigen Mittwoch, 26. August 2026, um circa 13 Uhr.
Nikolas Nartey stand am Freitagabend beim DFB-Pokalspiel des VfB in Rostock in der Startelf, musste das Spielfeld verletzungsbedingt aber in der neunten Spielminute verlassen. Eine eingehende Untersuchung nach der Rückkehr nach Stuttgart ergab eine Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite, die den Linksfuß in den kommenden Wochen zu einer Pause zwingt.
Gute Besserung, Niko!
Der Auftakt im DFB-Pokal ist geglückt, nun richtet sich der Fokus auf den Bundesliga-Start am kommenden Freitag. Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Montag, 24. August, mit den letzten Vorbereitungen auf das Auswärtsspiel beim FC Bayern loslegt, können VfB-Fans live dabei sein. Die öffentliche Trainingseinheit auf Trainingsplatz „M1“ beginnt um 14 Uhr, der Einlass startet um 13 Uhr.
Die 800 Tickets für die Trainingseinheit waren am Samstag innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Neben Getränkeangeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen und ihr Geschick beim Fußballdarts beweisen.
Die Pflicht erfüllt und das Ziel erreicht: Dem VfB ist mit dem 4:0-Sieg bei Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals ein guter Start in die neue Saison geglückt. Sebastian Hoeneß hatte im Vorfeld des Spiels immer wieder betont, dass es „keine Schönheitspreise zu gewinnen“ gäbe, sondern einzig und allein das Weiterkommen zähle. Nach dem holprigen Pokal-Auftakt bei Eintracht Braunschweig vor einem Jahr hatte sich der Cheftrainer gewünscht, den Einzug in die zweite Runde innerhalb von 90 Minuten klarzumachen – und seine Mannschaft setzte das um.
Allen voran Neuzugang Dzenan Pejcinovic und Torhüter Fabian Bredlow sorgten im Rostocker Ostseestadion dafür, dass die Jungs aus Cannstatt zum achten Mal in Folge in die zweite Pokalrunde einzogen. Der 21-jährige Dzenan Pejcinovic verbuchte gleich im ersten Spiel für seinen neuen Club einen Dreierpack und ist damit der erste Stuttgarter seit dem Brasilianer Adhemar in der Bundesliga-Saison 2000/2001, dem das gelingt. Zugleich hatte er bereits in der vergangenen Saison, damals noch im Trikot des VfL Wolfsburg, beim 9:0-Erstrundensieg gegen den SV Hemelingen dreifach getroffen.
Von Beginn an auf der Höhe
In Rostock nahm der VfB das Spiel gegen den ambitionierten und mutigen Drittligisten von der ersten Minute an, ließ die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen und sich auch nicht von der Stimmung im Ostseestadion beeindrucken. Und wenn die Gastgeber einmal zu Chancen kamen, hielt Fabian Bredlow mit starken Reflexen, wie nach rund einer Stunde gegen den Ex-Stuttgarter Leon Dajaku, die Null fest. „Die Art und Weise unseres Auftritts hat geholfen, die Stimmung hier nicht kochen zu lassen“, befand der Torhüter nach dem Spiel.
Auch Dzenan Pejcinovic hob hervor, dass die Mannschaft „immer mehr gewollt“ habe. Der Stürmer freute sich über seinen Dreierpack zum Einstand, auch wenn er „selbst nicht damit gerechnet habe“, wie er nach Abpfiff festhielt. Allzu hoch hängen wollte der Stürmer seine Ausbeute aber auch nicht. „Die Tore sehe ich als Bonus, in erster Linie ging es aber darum, der Mannschaft zu helfen und weiterzukommen.“ Das ist in jedem Fall gelungen.
Es ist der Erstrunden-Evergreen des 21. Jahrhunderts: Keine andere Partie wurde in der Auftakt-Runde des DFB-Pokals seit 2000 häufiger ausgelost als Hansa Rostock gegen den VfB. Nach drei Begegnungen in den Saisons 2018/2019 (2:0 für Rostock), 2019/2020 und 2020/2021 (jeweils 1:0 für den VfB) treffen beide Teams nun zum bereits vierten Mal in der ersten Pokalrunde aufeinander. Insgesamt ist es das siebte Treffen im Pokal-Wettbewerb: Die ersten vier Duelle gewann Rostock, die beiden jüngsten der VfB. Nun trifft die „Kogge“ nach sechs Jahren wieder auf den VfB, der sich in der Zwischenzeit vom Bundesliga-Aufsteiger zum Europapokal-Teilnehmer entwickelt hat. „Es wird keine einfache Aufgabe, sondern ein echtes Brett. Der VfB bringt eine hohe Qualität mit und hat sich zuletzt stark entwickelt“, so Rostocks Cheftrainer Daniel Brinkmann. Kampflos ergeben wollen er und seine Elf sich aber nicht. „Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, brauchen das notwendige Glück und wollen unsere kleine Chance nutzen.“
„Wollen nicht nur verteidigen“
Anders als der VfB haben die Rostocker bereits zwei Pflichtspiele in den Beinen. Nach einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim II teilten die Hanseaten am zweiten Drittliga-Spieltag mit Waldhof Mannheim die Punkte (3:3). Einen Vorteil für seine Elf sieht Daniel Brinkmann darin allerdings nicht. „Möglicherweise ist der Wettkampfmodus bei uns schon etwas ausgeprägter, aber Stuttgart hatte mit Paris FC sowie Everton und Fulham starke Gegner in den letzten Wochen.“ Gleichzeitig fordert der Cheftrainer der „Kogge“ im Duell mit dem VfB trotz des Klassenunterschieds einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir wollen nicht nur verteidigen und lange Bälle nach vorn schlagen, sondern das Tempo des Spiels mitbestimmen.“ Ein großer Trumpf soll dabei das eigene Publikum sein. „Die Wucht wird von Beginn an da sein. Es liegt letztlich an uns, den Funken überspringen zu lassen.“
Zwei alte Bekannte bei den Gastgebern
Der frühere Mittelfeldspieler Daniel Brinkmann ist seit November 2024 im Amt und kennt den VfB nicht nur als Gegner der weiß-roten U21 in der 3. Liga. In seiner aktiven Zeit verlor der 40-jährige Ostwestfale im November 2011 mit dem FC Augsburg gegen den VfB (1:2) eines seiner 15 Bundesliga-Spiele. Als Hansa-Trainer traf Daniel Brinkmann in der 3. Liga dreimal auf die U21 des VfB und gewann alle drei Partien (3:0, 1:0 und 5:3). Beim ersten Duell mit der U21 stand bei dieser noch Leon Reichardt im Kader, der kurze Zeit später, im Sommer 2025, nach Rostock wechselte und seither acht Pflichtspiele für den FCH bestritt. Gleichzeitig trifft Sebastian Hoeneß am Freitag auf einen ehemaligen Schützling: Leon Dajaku, der zwischen 2014 und 2019 verschiedene Jugendteams des VfB durchlief und zwei Bundesliga-Kurzeinsätze für die Profis verzeichnete, gewann 2020 zusammen mit dem heutigen VfB-Cheftrainer und Angelo Stiller die Drittliga-Meisterschaft mit dem FC Bayern II.
Zwei VfBler mit Vergangenheit in Rostock
Während bei Hansa zwei Akteure auf eine weiß-rote Vergangenheit zurückblicken, liefen zwei aktuelle VfBler einst für den kommenden Gegner auf. Zum einen Nikolas Nartey, der kurz nach seinem Transfer zum VfB nach Rostock verliehen wurde und in der 3. Liga Spielpraxis sammelte, zum anderen Tobias Rathgeb, Cheftrainer der U19, der sich in Rostock zum Kapitän mauserte und sich gerne an die Zeit an der Ostsee erinnert. „Die vier Jahre in Rostock waren für mich unglaublich. Es war als junger Spieler sehr eindrucksvoll, zu spüren, wie viel der Verein den Menschen in der Region bedeutet. Ich habe sowohl Aufstiege als auch Abstiege erlebt und verbinde emotionale Geschichten mit der Stadt und dem Verein. Ich freue mich auf das Spiel, werde es gespannt anschauen und bin überzeugt, dass der VfB gewinnen wird.“
Die Top 3 zu Rostock vs. VfB:
Blick zurück: Siebtes Pokalduell steht bevor
Bereits sechsmal trafen sich der VfB und Hansa Rostock im DFB-Pokal. Die vergangenen drei Begegnungen fanden allesamt in der ersten DFB-Pokalrunde statt, wobei sich einmal Hansa (2:0) und zweimal der VfB (jeweils 1:0) durchsetzte. In insgesamt 30 Pflichtspiel-Duellen siegten die Jungs aus Cannstatt 13-mal, achtmal gewann Rostock. Aktuell ist Hansa Rostock Ligakonkurrent der U21 in der 3. Liga, wo es seit dem Drittliga-Aufstieg des NLZ-Teams drei Siege für die Rostocker sowie ein Remis gab.
Wiedersehen: Zwei ehemalige NLZ-Spieler tragen nun blau-weiß
In Leon Reichardt und Leon Dajaku stehen zwei ehemalige NLZ-Spieler des VfB bei Hansa Rostock unter Vertrag. Außenbahnspieler Leon Dajaku durchlief zwischen 2014 und 2019 verschiedene Jugendteams des VfB, ehe es ihn zum FC Bayern München zog, wo er 2020 mit der zweiten Mannschaft unter Sebastian Hoeneß und an der Seite von Angelo Stiller die Drittliga-Meisterschaft gewann. Seither stand der mittlerweile 25-Jährige unter anderem bei Union Berlin, dem FC Sunderland und zuletzt, bis zum Wechsel nach Rostock in diesem Sommer, beim SSV Ulm unter Vertrag.
Defensivspieler Leon Reichardt konnte in seiner Zeit im VfB-NLZ (2018-2025) große Erfolge feiern. Der 22-Jährige gewann 2022 den DFB-Pokal der A-Junioren und zwei Jahre später die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest mit der U21, für die er im Anschluss insgesamt 28 Drittliga-Spiele absolvierte. Im Sommer 2025 folgte sein Wechsel an die Ostsee.
Wiedersehen II: Niko Nartey trug einst das Hansa-Trikot
Seit mittlerweile sieben Jahren gehört Nikolas Nartey dem VfB an. 2019 wechselte der damals 19-Jährige vom 1. FC Köln nach Bad Cannstatt, wurde nach seiner Verpflichtung aber umgehend an Hansa Rostock verliehen. Beim damaligen Drittligisten verbuchte der DFB-Pokalsieger von 2025 ein Tor und vier Vorlagen in 19 Einsätzen. Die Folgesaison 2020/2021 verbrachte Nikolas Nartey leihweise beim SV Sandhausen in der 2. Bundesliga (26 Spiele, drei Vorlagen), seitdem gehört er fest dem VfB-Kader an und entwickelte sich in Stuttgart zum dänischen Nationalspieler.
Die Bilanz der jüngeren Pokal-Geschichte
Während der VfB in den vergangenen vier DFB-Pokalsaisons immer mindestens bis ins Viertelfinale kam und zuletzt zweimal das Endspiel im Berliner Olympiastadion erreichte, kämpft die Rostocker „Kogge“ gegen einen Pokal-Fluch an: In zwölf der vergangenen 15 Pokal-Wettbewerbe seit 2009/2010 musste der Club von der Ostsee zwölfmal in Runde eins die Segel streichen.
Dreierpacker: Ein Neuzugang weiß, wie es geht
VfB-Neuzugang Dzenan Pejcinovic schoss bei Wolfsburgs 9:0 gegen den SV Hemelingen in der Vorsaison als einziger Spieler einen Dreierpack in der ersten Runde des DFB-Pokals. Überhaupt erzielte sonst nur Harry Kane einen Dreierpack in der abgelaufenen Pokal-Saison (im Finale) und nur drei Spieler mehr Tore als Dzenan Pejcinovic (drei).
Treffsicher: Deniz Undav peilt Meilenstein an
Deniz Undav war an fünf der letzten acht Pokaltore der Jungs aus Cannstatt direkt beteiligt (drei Tore, zwei Assists). In der ersten Pokalrunde blieb der deutsche Nationalspieler bislang allerdings torlos, steuerte dafür in der ersten Pokalrunde gegen Preußen Münster (Saison 2024/2025) einen Assist bei. In allen anderen Turnierrunden inklusive des Finales traf Deniz Undav bereits.
Personal: Umfangreiche Verletztenlisten auf beiden Seiten
Während Lorenz Assignon (Trainingsrückstand nach Schulter-OP), Luca Jaquez (muskuläre Probleme), Jamie Leweling (nach Infekt) und Leo Sauer (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) bereits große Teile des Teamtrainings absolvieren können, sind Jeremy Arevalo (Rückenprobleme), Justin Diehl, Dennis Seimen und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkelverletzung) noch zum Zuschauen gezwungen.
Aufseiten der Gastgeber fehlen die Stürmer Emil Holten (Rückenprobleme) und Peter Kiedl (Oberschenkelzerrung) sowie Mittelfeldspieler Paul Stock (Muskelbündelriss) und Torwart Yannic Stein (unbekannte Verletzung).
Zuschauer: Ausverkaufter Gästebereich
Rund 2.600 Fans begleiten den VfB in den Nordosten der Republik. Alles Wissenswerte zur Anreise und zum Besuch des Ostseestadions haben die Fanbeauftragten in der Faninfo zusammengefasst.
Schiedsrichter: Erfahrener Mann an der Pfeife
Sascha Stegemann (SR), Christof Günsch (SR-A1), Fabian Maibaum (SR-A2), Jarno Wienefeld (4. Offizieller)
Der VAR kommt im DFB-Pokal erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz.
Wetter: Wechselhaft
Am Freitag werden in Rostock wechselhafte Wetterverhältnisse und Temperaturen zwischen 14 und 19° C erwartet. Während es vor dem Spiel zu Schauern kommen kann, soll es während der Partie trocken bleiben.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Es geht wieder los: Mit dem Gastspiel beim F.C. Hansa Rostock fällt für die Jungs aus Cannstatt am Freitagabend um 20.45 Uhr der Startschuss zur neuen Spielzeit. Zum Auftakt will der VfB dort den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen, wo die vergangene mit dem Endspiel in Berlin ihr Ende fand: im DFB-Pokal. Nach vier Viertelfinal- und zwei Finalteilnahmen in Serie will die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auch in der kommenden Spielzeit eine gute Rolle im Pokal-Wettbewerb spielen, weiß aber auch um die Gefahr, die eine erste Runde mit sich bringt.
Zu Beginn der vergangenen Saison reiste der VfB in der ersten DFB-Pokalrunde nach Braunschweig, wo sich ein munterer Schlagabtausch mit der Eintracht entwickelte, den der VfB erst im Elfmeterschießen für sich entschied und letztlich mit 12:11 gewann. „In der ersten Runde geht es nicht um einen Schönheitspreis“, gibt Sebastian Hoeneß zu verstehen. „Es geht nur ums Weiterkommen. Natürlich wollen wir auf eine gewisse Art und Weise spielen und reisen mit dem klaren Ziel nach Rostock, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns aber auf alles einstellen.“
„Werden hohe Intensität brauchen“
Für den Cheftrainer gehört Hansa Rostock zum Favoritenkreis um den Zweitliga-Aufstieg. „Sie treten sehr homogen auf. Mein Trainerkollege Daniel Brinkmann setzt eine klare Idee um. Rostock verfolgt einen spielerischen Ansatz, verteidigt aggressiv und versucht, Räume auf den Flügeln zu kreieren. Wir werden eine hohe Intensität sowie einen Plan für alle Spielphasen brauchen. Für Hansa wird es sicher ein Vorteil sein, dass sie schon zwei Pflichtspiele absolviert haben, daher werden wir am Limit agieren müssen“, sagt Sebastian Hoeneß.
Mit der eigenen Vorbereitung zeigte sich der Cheftrainer größtenteils zufrieden. „Abgesehen von Fulham verliefen die Testspiele gut. Es gibt aber immer Raum für Weiterentwicklung, vor allem am Anfang einer Saison. Ich habe viele gute Sachen in der Offensive gesehen, gegen Everton und Paris ist es uns zudem über eine lange Zeit gelungen, die Null zu halten, auch wenn es schwere Phasen zu überstehen gab.“
Einige Ausfälle zum Saisonstart
Aus den Vollen schöpfen kann Sebastian Hoeneß an der Ostsee-Küste indes nicht. Während Lorenz Assignon (Trainingsrückstand nach Schulter-OP), Luca Jaquez (muskuläre Probleme), Jamie Leweling (nach Infekt) und Leo Sauer (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) bereits große Teile des Teamtrainings absolvieren können, sind Jeremy Arevalo (Rückenprobleme), Justin Diehl, Dennis Seimen und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkelverletzung) noch zum Zuschauen gezwungen. Ein Einsatz von Ramon Hendricks ist nach einer muskulären Reaktion noch fraglich.
Drei Jahre nach seinem Wechsel vom serbischen Erstligisten FK Vojvodina nach Stuttgart trennen sich die Wege von Stürmer Jovan Milosevic und dem VfB. Der 21-Jährige, der sich den Jungs aus Cannstatt im Sommer 2023 angeschlossen hatte, läuft künftig für den portugiesischen Club SC Braga auf.
In seiner Zeit beim VfB wurde Jovan Milosevic insgesamt dreimal verliehen. Zunächst lief der Stürmer ab Februar 2024 ein Jahr lang für den FC St. Gallen auf (22 Spiele, fünf Tore), anschließend folgte eine ebenfalls einjährige Leihe zu Partizan Belgrad (30 Spiele, 19 Tore). Die vergangene Bundesliga-Rückrunde verbrachte Jovan Milosevic beim SV Werder Bremen (13 Spiele, drei Tore). Für den VfB bestritt der zweimalige serbische Nationalspieler sechs Pflichtspiele (fünf in der Bundesliga sowie eine Partie im DFB-Pokal).
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Jovan hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt und seine Torjägerqualitäten bei verschiedenen Clubs in unterschiedlichen europäischen Ligen unter Beweis gestellt. Der Wechsel zum SC Braga eröffnet Jovan die Möglichkeit, in einem ambitionierten Umfeld die nächsten Karriereschritte zu gehen. Hierfür wünschen wir Jovan alles Gute und danken ihm für die gemeinsame Zeit beim VfB.“
Vielen Dank, Jovan, und alles Gute für deine Zukunft!
Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag von Laurin Ulrich vorzeitig um ein Jahr verlängert. In diesem Zuge wird der 21-Jährige, der die vergangene Saison leihweise beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg verbracht hatte, erneut verliehen. In der kommenden Spielzeit läuft der Mittelfeldspieler für den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn auf und soll dort Spielpraxis in der höchsten deutschen Spielklasse sammeln.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth:„Laurin Ulrich ist für uns ein besonderer Spieler. Einer, der unsere Ausbildung von frühester Jugend genossen und von dort seinen Aufstieg bis in die 2. Bundesliga mit konstanten Leistungen in Magdeburg genommen hat. Einer, der den VfB in sich trägt. Die Leihe nach Paderborn bietet Laurin nun die Möglichkeit, in der Bundesliga die nächsten Karriereschritte zu gehen. Wir wünschen Laurin eine erfolgreiche Zeit beim SC Paderborn und werden seinen Weg aufmerksam beobachten.“
Seit der U12 beim VfB
Laurin Ulrich trägt bereits seit 2016 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der TSG Nattheim kommend zum VfB stieß. Laurin Ulrich, der 2022 mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet worden war und am Ende dieses Jahres seinen ersten Bundesliga-Einsatz verbuchte, hatte in der Regionalliga-Spielzeit 2023/2024 großen Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Drittliga-Aufstieg der U21. Die Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 verbrachte er beim damaligen Zweitligisten SSV Ulm, anschließend hatte er in der Rückrunde beim VfB mit drei Toren und sieben Vorlagen entscheidenden Anteil am Drittliga-Klassenerhalt der U21. In der vergangenen Spielzeit lief der 21-jährige Mittelfeldspieler für den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga auf und verbuchte dort jeweils drei Tore und Vorlagen in 36 Pflichtspielen.
Der VfB wünscht Laurin Ulrich viel Erfolg für die Saison 2026/2027!
Der Spielverlauf:
Nach zuvor vier Siegen und einem Remis reiste der VfB für das letzte Spiel der Sommervorbereitung zum Fulham FC, dem Elften der vergangenen Premier League-Saison. Im Craven Cottage fehlte dem VfB in der ersten Hälfte die Durchschlagskraft in der Offensive. Ermedin Demirovic kam nach einem feinen Steilpass von Badredine Bouanani zu einer ersten Abschluss-Möglichkeit (13. Minute), kurz darauf brachte Grischa Prömel seinen Kopfball nach einer Ecke gefährlich auf das Fulham-Tor (16.).
Ansonsten war das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zumeist in der Defensive gefordert, wo sich allen voran Fabian Bredlow mehrfach auszeichnete. Zweimal parierte der Schlussmann nach einer Ecke der Gastgeber (8., 34.), zudem blieb er Sieger in den Eins-gegen-Eins-Duellen mit Oscar Bobb (19.) und Antonee Robinson (44.).
Rückstand nach etwas mehr als einer Stunde
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelten die West-Londoner mehr Torgefahr. Zunächst parierte Fabian Bredlow erneut stark gegen Bobb (53.), einige Minuten später war er ein weiteres Mal gefordert und entschärfte eine Doppelchance des FFC (64.). In der 67. Minute erzielten die Gastgeber schließlich das 1:0: Timothy Castagne traf per Kopf nach einer Ecke (siehe „die Tore“).
Unmittelbar nach dem Tor kam der VfB durch Badredine Bouanani zu seiner besten Chance, als der algerische Rechtsaußen eine Hereingabe von Angelo Stiller per Direktabnahme entgegen der Laufrichtung Bernd Lenos auf das Gehäuse brachte und den Fulham-Keeper zu einer starken Parade zwang (70.). In der Schlussphase wurde ein Abschluss des kurz zuvor eingewechselten Oliver Rölke im letzten Moment geblockt, nur wenige Sekunden später zielte Nikolas Nartey mit einem strammen Distanzschuss knapp am Tor vorbei (85.). Es blieben die letzten beiden Möglichkeiten für den VfB, der letztlich die erste Niederlage der Vorbereitung hinnehmen musste.
Sieg im ersten Test des Tages
Bereits am Vormittag fand ein nicht öffentliches Testspiel auf dem Trainingsgelände des Fulham FC statt. Der VfB gewann das Spiel mit 2:0. Die Torschützen waren Dženan Pejčinović und Chema.
So spielte der VfB gegen den Fulham FC:
Bredlow – Stiller (73. Spalt), Mittelstädt, Tomas, Demirović (C; 73. Rölke), Führich, Prömel, Chabot (73. Herwerth), Bouanani, Nartey, Jeltsch.
Die Aufstellung beim nicht-öffentlichen Testspiel am Mittag:
Funk – Al-Dakhil, Hendriks, Vagnoman, El Khannouss, Karazor (C), Pejčinović, Stergiou, Undav, Chema, Jovanović.
Das Tor:
1:0 – 67. Minute: Fulham geht nach einer Ecke in Führung. Alex Iwobi tritt den Ball in Richtung des kurzen Pfostens, wo Timothy Castagne das Spielgerät über Fabian Bredlow hinweg ins lange Eck köpft.
Die Trainer-Stimme:
Sebastian Hoeneß: „Es waren zwei gute Testspiele. Im ersten Spiel brauchten wir eine Viertelstunde, um reinzukommen und haben danach einen ordentlichen Auftritt gezeigt. Im zweiten Spiel waren die ersten 15 Minuten gut, der Rest aber weniger. Wir haben einige Sachen aufgezeigt bekommen, mit denen wir arbeiten können. Wir hatten Probleme im Spiel gegen den Ball und waren dadurch auch bei eigenem Ballbesitz unsauber. In der zweiten Hälfte hatten wir eine Phase, in der wir gut in Schwung kamen. Am Ende hat aber Fabian Bredlow dafür gesorgt, dass das Ergebnis nicht höher ausfällt.“
Die Besonderheiten:
Auswärts-Support. Rund 350 Fans unterstützten den VfB beim Testspiel im Craven Cottage.
Neues Gewand.Beim Testspiel in London trugen die Jungs aus Cannstatt erstmals das neue Auswärtstrikot für die anstehende Spielzeit.
Hier geht’s zum Auswärtstrikot 2026/2027
Die nächsten Termine:
Am kommenden Freitag, 21. August 2026, fällt für die Jungs aus Cannstatt der Startschuss zur neuen Pflichtspielsaison, wenn das Team von Sebastian Hoeneß in der ersten Runde des DFB-Pokals von 18.30 Uhr an beim F.C. Hansa Rostock antritt. Exakt sieben Tage später, am Freitag, 28. August, gastiert der VfB im Eröffnungsspiel der Bundesliga-Saison ab 20.30 Uhr beim FC Bayern München. Sein erstes Liga-Heimspiel absolviert der VfB abermals an einem Freitag: Am 4. September, 20.30 Uhr, ist der 1. FC Köln in der MHP Arena zu Gast.
Darüber hinaus findet am Donnerstag, 27. August, also am Tag vor dem Bundesliga-Auftakt, ab 18 Uhr die Auslosung der UEFA Champions League-Ligaphase in Monaco statt. Der erste Spieltag der UCL-Saison wird zwischen Dienstag, 8. September, und Donnerstag, 10. September, ausgetragen.
Zum letzten Testspiel der Sommer-Vorbereitung tritt der VfB am Samstag, 15. August 2026, ab 17 Uhr beim Fulham FC im Westen Londons an.
Generalprobe an einem traditionsreichen Ort: Mit dem Testspiel beim Fulham FC beschließt der VfB am Samstag, 15. Juni, ab 17 Uhr deutscher Zeit seine Sommervorbereitung. Für Fulhams neuen Trainer Alvaro Arbeloa, der auf den langjährigen, zu Benfica Lissabon abgewanderten Coach Marco Silva folgt, wird es der erste Auftritt im neuen Zuhause. Das seit 1896 als Heimspielstätte genutzte Craven Cottage verdankt seinen Namen einer alten Jagdhütte, die noch heute zwischen zwei der Tribünen steht und als VIP-Bereich genutzt wird.
Ein hochdekorierter Trainer und ein alter Bekannter im Tor
Der frühere Rechtsverteidiger Alvaro Arbeloa, der in der abgelaufenen Spielzeit als Interimstrainer Real Madrids fungiert hatte und als Profi unter anderem zwei Europameisterschaften, den WM-Titel (mit Spanien) sowie zwei Champions League-Siege (mit Real Madrid) feierte, tritt beim Fulham FC sein erstes Traineramt außerhalb der spanischen Hauptstadt an und brachte in Gonzalo Garcia (22 Jahre, Sturm) und Cesar Palacios (21, offensives Mittelfeld) gleich zwei junge Offensivspieler mit nach London. Darüber hinaus verpflichtete der Elfte der abgelaufenen Premier League-Saison in Shea Charles (22, defensives Mittelfeld) und dem zuvor vom FC Bayern ausgeliehenen Jonah Kusi-Asare (18, Sturm) zwei weitere Talente. Ansonsten dürfte VfB-Fans vor allem der frühere Jugendspieler Bernd Leno (34) bekannt sein, der seit vier Jahren das Trikot des FFC trägt.
Bisher ein Sieg in der Vorbereitung
Auch für den Fulham FC ist das Spiel am Samstag die Generalprobe vor dem Pflichtspielstart. Für diesen gastiert am Montag, 24. August, der Chelsea FC zum West-London-Derby im Craven Cottage. In den bisherigen fünf Testspielen trafen die „Cottagers“ auf den englischen Zweitligisten Norwich City (0:2), den saudischen Club Al-Ahli um den ehemaligen Stuttgarter Enzo Millot (1:1), den portugiesischen Zweitligisten SC Farense (2:1), UEFA Conference League-Sieger Crystal Palace (1:2) sowie den FC Malaga aus Spanien (2:2).
Dass der VfB seine Generalprobe in England bestreitet, könnte im Übrigen ein gutes Omen für die anstehende Spielzeit sein: Im Sommer 2023 testeten die Jungs aus Cannstatt im letzten Spiel vor dem Pflichtspielstart bei Sheffiel United, gewannen dank eines Dreierpacks von Serhou Guirassy mit 3:0 und wurden am Ende der Saison Vizemeister.
Es ist der letzte Feinschliff vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal: Am späten Samstagnachmittag, ab 17 Uhr deutscher Zeit, tritt der VfB beim letztjährigen Elften der Premier League an – dem Fulham FC. Wer nicht in London dabei ist, aber trotzdem verfolgen möchte, wie sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zum Abschluss der Sommervorbereitung schlägt, kann dies live bei VfB-TV tun. Dort wird die Partie aus dem Craven Cottage im Westen der englischen Hauptstadt kostenlos und exklusiv übertragen.
Die Übertragung etwa zehn Minuten vor Anpfiff um 16.50 Uhr.
Im beigefarbenen Sommeranzug läuft Felix Magath durch den Schlosspark in Stuttgart-Hohenheim. Gleich tritt er beim Brustring Business Club auf, dem größten Business-Netzwerk in Baden-Württemberg. Der 73-Jährige wirkt voller Vorfreude auf den Abend, an dem er später von seinen Erfahrungen als Trainer und Manager erzählt und über aktuelle Themen spricht. Immer wieder kommt dabei der VfB vor. Die Zeit von Februar 2001 bis Juni 2004 beim Club aus Cannstatt hat ihn geprägt. Vom Abstiegskampf führte er das Team mit dem Brustring in die UEFA Champions League. Und Fulham, den nächsten Gegner des VfB am Samstag, 15. August, kennt er ebenfalls durch seine Trainer-Laufbahn. Zeit für ein Gespräch mit dem Europameister von 1980.
Herr Magath, beim Brustring Business Club treten Sie als Redner auf. Wie sehr verfolgen Sie Ihren ehemaligen Club noch?
Felix Magath: „Den VfB verfolge ich intensiver als andere Vereine. Das hat einen simplen Grund: Beim VfB hatte ich meine schönste Zeit als Trainer. Ich war dreieinhalb Jahre in Stuttgart tätig. Das war nicht nur für den VfB, sondern auch für mich eine lange Zeit – es ist sogar mein Rekord als Trainer bei einem Club. Dadurch gibt es noch viele Kontakte und mein Interesse am VfB ist unverändert.“
Was hat diese Zeit für Sie so besonders und schön gemacht?
Felix Magath: „Es hat insgesamt sehr gut gepasst, nicht nur auf den Fußball bezogen. Meine Familie hat sich wohlgefühlt, ich habe mich wohlgefühlt. Die Zusammenarbeit mit dem VfB ging in eine gemeinsame Richtung. Sportlich war eine Entwicklung zu sehen, das war unglaublich spannend.“
Sie haben den VfB damals in einer herausfordernden Zeit übernommen. Im Februar 2001, als Sie begannen, steckte der Club aus Cannstatt tief im Abstiegskampf.
Felix Magath: „Als ich übernahm, war es Tabellenplatz 17. Das sorgte allseits für Druck und Nervosität. Für die nächsten Spiele ging es nur darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Winterpause war längst vorüber, der einzige Schlüssel war die intensive Arbeit mit der Mannschaft. Der Klassenerhalt hat allen Beteiligten gezeigt, was wir aus solch einer Situation heraus gemeinsam erreichen können.“
Inwiefern hat dies Kräfte für die folgende Saison freigesetzt?
Felix Magath: „Wir konnten befreit in die anschließende Saison gehen. Plötzlich sind wir Richtung UEFA-Cup marschiert – und haben uns am Ende für den Wettbewerb qualifiziert. Im Jahr darauf zogen wir sogar in die Champions League ein. Es war außergewöhnlich, wie die Mannschaft kontinuierlich und immer wieder eine Schippe drauflegen konnte.“
Sehen Sie Parallelen zur heutigen Entwicklung beim VfB?
Felix Magath: „Keine Frage, ja. Ich nehme wahr, wie sich der VfB in den vergangenen Jahren mit Kontinuität, einem sehr guten Trainer und klugen Entscheidungen der Verantwortlichen stabilisiert hat. Ich bin von der Entwicklung des Clubs und der Mannschaft sehr angetan. Im Moment ist der VfB einer der besten und spannendsten Vereine in Deutschland.“
Sie sind beim Club aus Cannstatt eng mit dem Begriff der „Jungen Wilden“ verbunden. Unter Ihnen reiften zahlreiche Talente zu etablierten Bundesliga-Profis. Wie kam das?
Felix Magath: „Grundsätzlich wünscht sich jeder Beteiligte, dass Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung schaffen. Wirklich planbar ist so etwas jedoch kaum, es hängt von vielen Faktoren ab. Zu meiner Zeit gelang das sehr gut. Die ‚Jungen Wilden‘ waren im Grunde genommen alle da, ich musste sie nur nehmen und fördern. Aber der Ursprung liegt eigentlich woanders.“
Jetzt müssen Sie uns die gesamte Geschichte erzählen.
Felix Magath: „Bevor ich zum VfB kam, trainierte ich Eintracht Frankfurt. In der ersten Runde des DFB-Pokals trafen wir auf die VfB-Amateure. Am Ende stand es 6:1 – allerdings nicht für Frankfurt. In dieser VfB-Reserve spielten unter anderem Andreas Hinkel, Alex Hleb und Ioannis Amanatidis. Ich hatte mir all die Namen gemerkt, wie man das halt als Trainer so macht (schmunzelt). Und als ich erst einmal beim VfB war, wusste ich, was die eigentliche Geburtsstunde für die ‚Jungen Wilden‘ war.“
Einen Blick haben Sie auch auf den FC Fulham. Sie trainierten den Club im Jahr 2014. Der VfB absolviert am Samstag ein Testspiel in London. Was macht den Fußballstandort Fulham so besonders?
Felix Magath: „Das hat viel mit dem Stadion zu tun. ‚Graven Cottage‘ liegt direkt an der Themse, es ist ein traditionelles und wunderschönes Stadion. Es gibt kaum Zäune, der Fan ist nah dran, es entsteht diese typisch englische Atmopshäre. Fulham spielt einen intensiven, teils auch körperlichen Fußball. Ich erwarte – trotz des Testspiel-Charakters – viele Zweikämpfe. Das wird ein guter, herausfordernder Test für den VfB.“
Zum Abschluss: Was wünschen Sie dem VfB für die nächsten Jahre?
Felix Magath: „Ich bin lange genug dabei, um nicht zu weit in die Zukunft schauen zu wollen. Das Tagesgeschäft ändert die Dinge manchmal schnell. Insofern wünsche ich dem VfB vor allem, dass er den eingeschlagenen Weg fortsetzt. Der Club hat sich sportlich und wirtschaftlich ein Fundament erarbeitet, die Fans stehen hinter dem Verein. Das ist eine gute Ausgangsbasis für die nächste Etappe.“
Das Konzept: Zwei Spieler – oder Spielerinnen – des VfB Stuttgart unterhalten sich über aktuelle Themen aus dem Team und ihrem Leben abseits des Fußballs. Die Länge des Gesprächs ist auf eine ausgedehnte Halbzeitpause konzentriert, also auf rund 20 Minuten. Es wird zurückhaltend videografisch begleitet, der Fokus soll auf dem gesprochenen Wort liegen. Zudem verzichtet das Format bewusst auf einen lenkenden Host oder Moderator, so dass insgesamt ein möglichst authentischer Dialog entsteht. Fans erhalten auf diese Weise einen echten Eindruck von der Atmosphäre in der Kabine, dem „Locker Room“.
Die Pilotfolge wurde im VfB-Trainingslager in Grassau in der vergangenen Woche aufgezeichnet. Die Nationalspieler Chris Führich und Maxi Mittelstädt plaudern darin über die härtesten Tage in einer Saisonvorbereitung, ihren Urlaub und peinliche Momente als Neuzugang.
„Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem Youtube-Kanal des VfB Stuttgart abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.


(C) Leif Piechowski 









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