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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Besonders für Stadt, Verein und Fans“

    Große Erleichterung, große Freude. Cheftrainer Sebastian Hoeneß sowie Angelo Stiller und Nick Woltemade analysieren den Halbfinal-Erfolg des VfB. Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Heute Abend haben wir uns einen kleinen Traum erfüllt. Die Anspannung war groß, deswegen ist der Kopf im Moment leer – aber natürlich sind wir unfassbar glücklich, den Schritt ins Finale geschafft zu haben. Die Unterstützung von den Rängen war unglaublich, das hat uns getragen. Wir kamen gut in die Partie herein, das Tor von ‚Ange‘ (Angelo Stiller, Anm. d. Red.) war überragend. Danach ist Leipzig stärker geworden, hat gute Chancen kreiert – ich möchte heute Alexander Nübel herausheben, der fantastisch gehalten hat. In der zweiten Halbzeit habe ich uns stabiler und auch kontrollierter wahrgenommen. Das 2:0 kam zu einem guten Zeitpunkt – leider haben wir erneut zu schnell den 2:1-Anschlusstreffer kassiert, daran müssen wir arbeiten. Die Mannschaft hat sich kurz geschüttelt und ist anschließend überragend damit umgegangen. Ich bin sehr stolz auf das Team, seine Leistung und unseren Einzug ins Finale.“

    Angelo Stiller: „Wir fahren nach Berlin, das hört sich unfassbar gut an. Darauf haben wir hingearbeitet. Ein Halbfinale im Pokal ist immer schwierig zu bestreiten, zudem wussten wir nach dem Leipziger Trainerwechsel nicht genau, was auf uns zukommt. Der Sieg heute kann uns auch für die Liga nochmals einen Schub geben, aber erst einmal genießen wir den Moment. Bei meinem Tor habe ich gar nicht groß nachgedacht. Manchmal muss es einfach ‚No risk, no fun‘ heißen! Ich bin glücklich, dass der Ball so einschlägt. Das ist mit Abstand mein schönstes Tor bisher. Wir freuen uns riesig, dass wir das Spiel gewonnen und das Finale erreicht haben – insbesondere nachdem die vergangenen Wochen nicht einfach waren. Der Finaleinzug ist besonders – für die Stadt, für den Verein, für die Fans.“

    Nick Woltemade: „Es ist einer der schönsten Momente in meiner Karriere. Wir freuen uns riesig, dass wir das Halbfinale gewonnen haben! Es war ein hartes Stück Arbeit, Leipzig hat ein gutes Spiel gemacht – aber wir haben heute die Tore in den richtigen Momenten erzielt. Wir haben uns gemeinsam in jeden Ball geworfen, das war gerade nach den vergangenen Wochen enorm wichtig. Über das Finale denken wir heute noch gar nicht groß nach, aber klar ist: Wir fahren nach Berlin, um das Endspiel zu gewinnen. Und wir sollten vor Bielefeld gewarnt sein: Ihre Pokalreise verdient großen Respekt, die Jungs können alle kicken.“

    Leipzigs Cheftrainer Zsolt Löw: „Glückwunsch an Sebastian Hoeneß und seine Mannschaft zum Sieg. Wir sind zu schnell in Rückstand geraten und haben fünf Minuten gebraucht, um uns von dem 0:1 zu erholen. Danach sind wir zunehmend besser ins Spiel hereingekommen. Uns hat es etwas an Effizienz gefehlt und wir sind in der einen oder anderen Szene auch an einem guten gegnerischen Torhüter gescheitert. Wir waren in der Halbzeit zuversichtlich, dass wir das Spiel noch drehen können. Das ist uns nicht gelungen und deshalb ist die Enttäuschung bei der Mannschaft und dem Staff sehr groß. Wir haben nun nicht viel Zeit, zu regenerieren bis zum nächsten Spiel. Wir werden aber versuchen, uns bestmöglich vorzubereiten.“

  • Finale!

    Der VfB setzt sich in einem umkämpften DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig dank großem Einsatz und guter Chancenverwertung mit 3:1 durch.

    Der Spielverlauf:

    Von den ersten Aktionen beider Mannschaften an war zu spüren, was in dieser Partie auf dem Spiel stand. Bereits nach 35 Sekunden hatte sowohl der VfB als auch Leipzig schon eine Strafraumaktion. Erst Nick Woltemade auf Seiten des VfB und dann Lois Openda für die Gäste kamen aber letztlich nicht entscheidend zum Abschluss.

    Nach diesen Auftaktaktionen war der VfB am Drücker und machte ordentlich Druck aufs Leipziger Tor. Jamie Leweling flankte von der rechten Seite auf Maxi Mittelstädt, dessen Schuss noch zur Ecke geklärt wurde. Nach dem Eckball jubelten die VfB Spieler dann allerdings mit ihren Fans in der mit 60.000 ausverkauften MHP Arena. Angelo Stiller brachte die Jungs aus Cannstatt in Führung (siehe „Die Tore“). 

    Diese musste der VfB bis zur Pause mit allen Kräften verteidigen. Denn nach einer Viertelstunde kamen die Gäste aus Leipzig zunehmend auf und erspielten sich gute Chancen auf den Ausgleich. Es war mitunter einem gut aufgelegten Alexander Nübel im VfB Tor zu verdanken, dass die Mannschaft mit dem Brustring mit dem 1:0 in die Pause ging. Der 28-Jährige parierte gegen Lois Openda (15.,17. und 35 Minute) und auch den abgefälschten Schuss von Xavi Simons fing Alexander Nübel ab (31.). Zudem warfen sich seine Vordermänner in jeden Ball und wehrten so manchen Angriff in brenzligen Situationen ab.

    Schlagabtausch in Hälfte zwei

    Offensiv hatte der VfB in der ersten Hälfte derweil noch zwei gute Szenen durch Ermedin Demirovic. Einmal scheiterte der Bosnier am Leipziger Schlussmann Maarten Vandevoordt (9.) und einmal bekam er im entscheidenden Moment den Ball vom Fuß gespitzelt (25.).

    In den Anfangsminuten der zweiten Hälfte war Leipzig zunächst das aktivere Team, doch der VfB setzte schnell seine eigenen Akzente. Scheiterte Nick Woltemade nach 55 Minuten noch mit seinem Kopfball an Maarten Vandevoordt, erhöhte er nur zwei Minuten später auf 2:0. Der zwei-Tore-Vorsprung währte allerdings nur vier Minuten. Benjamin Sesko stellte mit seinem Treffer den Anschluss für die Gäste wieder her (62.). Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der der VfB nicht viele Chancen hatte, diese aber konsequent nutzte. Nach 73. Minuten erhöhte Jamie Leweling auf 3:1. Diesen Vorsprung verteidigte der VfB mannschaftlich geschlossen gegen anstürmende Leipziger, die durch Benjamin Sesko nochmal die Latte trafen (87.). Nach 90 umkämpften Minuten plus Nachspielzeit jubelten die VfB-Spieler erleichtert und ausgelassen mit seinen Fans über den Finaleinzug im DFB-Pokal.

    Die Tore:

    5. Minute: Maxi Mittelstädt schlägt die Ecke von der rechten Seite vors Tor, die Leipziger klären zunächst per Kopfabwehr, doch genau vor die Füße von Angelo Stiller, der per Direktabnahme aus circa 20 Metern sehenswert zum 1:0 für den VfB trifft.

    57. Minute: Nick Woltemade spielt mit Ermedin Demirovic Doppelpass und schiebt flach aus elf Metern zum 2:0 ein.

    62. Minute: Leipzigs Kapitän Willi Orban spielt den Ball über die VfB Abwehr in den Strafraum, dort schaltet Benjamin Sesko am schnellsten und verkürzt für die Gäste auf 1:2.

    73. Minute: Wie schon beim 1:0 führt eine Ecke zum Torerfolg für den VfB. Angelo Stiller bringt den Ball vors Tor, Nick Woltemades Kopfball wird noch abgewehrt, doch Jamie Leweling schiebt den Ball im Nachsetzen über die Linie.

    Die Besonderheit:

    Der VfB gewinnt saisonübergreifend sein fünftes Heimspiel im DFB-Pokal hintereinander. Erstmals seit der Saison 2012/2013 steht der Club aus Cannstatt wieder in einem Pokal-Endspiel.

    Die nächsten Spiele:

    In der Bundesliga muss der VfB am Wochenende beim VfL Bochum antreten. Die Partie steigt am Samstag von 15.30 Uhr an (im VfB Liveticker und VfB Radio). Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 13. April, auf dem Programm. Dann gastiert von 15.30 Uhr an der SV Werder Bremen in der MHP Arena.

    Im DFB-Pokalfinale trifft der VfB auf Arminia Bielefeld, das sich tags zuvor gegen Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt hatte (2:1). Dasn Endspiel steigt am 24. Mai in Berlin.

  • Ticket-Infos zum DFB-Pokal-Finale 2025

    Wann startet der Vorverkauf und wie läuft er ab? Sind zusammenhängende Bestellungen möglich? Wir haben euch alles Wissenswerte zur Ticketvergabe für das DFB-Pokal-Finale 2025 gegen Arminia Bielefeld zusammengefasst.

    Der VfB Stuttgart steht nach knapp zwölf Jahren wieder im DFB-Pokalfinale. Am Samstag, 24. Mai 2025 treffen die Jungs aus Cannstatt im Berliner Olympiastadion ab 20 Uhr auf Arminia Bielefeld. Jeder Finalist erhält vom Deutschen Fußball-Bund rund 24.000 Tickets. Ob den Fans des VfB die Kurve am Marathon-Tor oder die Ostkurve des Olympiastadions zugeteilt wird, entscheidet sich im Rahmen eines Finalisten-Organisationsmeetings des DFB in den kommenden Tagen.

    Wir haben euch aber schon jetzt die wichtigsten Infos zum Ticketverkauf für VfB Mitglieder, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs und Auswärts-Dauerkarteninhaber zusammengefasst.

    Bewerbungsverfahren: Gleiche und faire Chance für Mitglieder

    Da die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches übersteigen wird, hat sich der VfB für ein Ticket-Bewerbungsverfahren entschieden. Es bietet allen Bewerbern die gleiche, faire Chance, Tickets zu erhalten.

    Mitglieder, die sich während der Bewerbungsphase auf Tickets für das DFB-Pokalfinale bewerben, haben dieselben Chancen auf Eintrittskarten – egal zu welchem Zeitpunkt sie sich registrieren. Im Anschluss an die Bewerbungsphase erfolgt ein Software-basiertes Zuteilungsverfahren, das auf dem Zufallsprinzip beruht. Die Tickets werden als Papier-Tickets bis zum Finale postalisch an die Besteller versendet.

    VfB Mitglieder: Bewerbungsphase vom 4. bis 7. April, bis zu zwei Tickets

    Jedes Mitglied, das dem VfB Stuttgart vor dem 1. Januar 2025 beigetreten ist (offizielles Eintrittsdatum 31. Dezember 2024 oder früher), kann sich auf bis zu zwei Tickets für das DFB-Pokalfinale bewerben. Diese Regelung stellt bei diesem besonderen Highlight-Spiel sicher, dass die Vergabe der Tickets unter jenen Mitgliedern erfolgt, die bereits seit dem vergangenen Jahr oder länger eine Vereinsmitgliedschaft besitzen.

    Es stehen zwei Ticket-Kategorien (jeweils Sitzplätze) zur Verfügung: Kategorie 2 für 140 Euro pro Ticket und Kategorie 3 für 75 Euro pro Ticket. Eine Bewerbung erfolgt unabhängig von einer Kategorie, die Plätze werden bei erfolgreicher Zuteilung zufällig einer Preiskategorie zugewiesen und müssen im persönlichen VfB Kundenkonto gebucht werden. Wir bitten um euer Verständnis, dass Wünsche nach mehr als zwei Tickets sowie nach zusammenhängenden Plätze mehrerer Mitglieder nicht entsprochen werden kann.

    Eine Bewerbung ist von Freitag, 4. April, 13.00 Uhr bis Montag, 7. April, 23.59 Uhr ausschließlich im Ticket-Onlineshop nach Anmeldung mit dem eigenen Kundenkonto möglich. Ab Mittwoch, 9. April, werden die Zu- und Absagen per E-Mail versendet.

    Zur Ticketbewerbung

    Wichtig: Mitglieder, die eine Zusage erhalten haben, haben im Anschluss bis einschließlich Samstag, 12. April, Zeit, die Reservierung zu bestätigen. Nicht abgerufene Tickets werden unter allen Mitgliedern, die Absagen erhalten haben, ab Montag, 14. April, nachverlost.

    Für Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und gehörlose VfB Fans steht ein beschränktes Kontingent (Handicap-Ticket und Ticket Begleitperson) zur Verfügung. Hierfür können sich Mitglieder ab Freitag, 4. April, bis einschließlich Montag, 7. April, per Online-Formular auf zwei Tickets (Handicap plus Begleitperson) bewerben. Nach anschließender Zuteilung erhalten die Besteller eine Zu- oder Absage.

    Bitte beachtet zudem, dass das Formular noch bis Freitag, 4. April, 8 Uhr für die Bestellung von Handicap-Tickets für das Heimspiel gegen den FC Augsburg genutzt wird. Bis zu diesem Zeitpunkt sind keine Bewerbungen für Handicap-Tickets zum Pokalfinale möglich.

    Zum Online-Formular für Handicap-Tickets

    Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder: Bewerbungsphase vom 4. bis 7. April

    Jedes Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglied, das vor dem 1. Januar 2025 dem Club beigetreten ist, kann sich auf bis zu zwei Tickets bewerben. Mindestens ein Ticket davon muss für das Kind bzw. von Jugendlichen genutzt werden. Für Mitglieder des Fritzle- und Jugend-Clubs steht ein spezielles Kontingent in dem als Familienblock ausgewiesenen Bereich des Olympiastadions zur Verfügung. Der Ticketpreis beträgt 45 Euro. Die Plätze werden bei erfolgreicher Bewerbung zufällig zugeteilt und müssen im VfB Kundenkonto gebucht werden. Wir bitten um euer Verständnis, dass dem Wunsch nach zusammenhängenden Tickets für mehrere Mitglieder nicht entsprochen werden kann.

    Offizielle Fanclubs

    Alle Offiziellen Fanclubs des VfB erhalten die Infos zu dem sie betreffenden Ticketverkauf in den kommenden Tagen per E-Mail.

    Auswärts-Dauerkarteninhaber

    Alle Auswärts-Dauerkarteninhaber erhalten ein Vorkaufsrecht auf ein Ticket. Alle Informationen dazu werden ihnen in den kommenden Tagen per E-Mail zugesendet.

    Die Bewerbungs- und Verkaufsphasen im Überblick

    VfB-Mitglieder, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder:

    • Freitag, 4. April, 13 Uhr: Start Bewerbungsverfahren
    • Montag, 7. April, 23:59 Uhr: Ende Bewerbungsverfahren
    • Mittwoch, 9. April: Versand der Zu- und Absagen per E-Mail. Personen mit einer Zusage müssen die Reservierung selbstständig bestätigen.
    • Samstag, 12. April, 23:59 Uhr: Frist zur Bestätigung der Reservierung
    • Montag, 14. April: Nachverlosung der nicht bestätigten Reservierungen, inkl. Zusage per E-Mail.
    • Dienstag, 15. April, 23:59 Uhr: Frist zur Bestätigung der nachverlosten Reservierungen.

    Auswärts-Dauerkarteninhaber:

    • Donnerstag, 3. April. Information per E-Mail

    Offizielle Fanclubs (OFCs) des VfB:

    • Donnerstag, 3. April. Information und Abfrage per E-Mail
    • Montag, 7. April, 23:59 Uhr: Rückmeldefrist
    • Montag, 14. April: Versand der Zu- und Absagen per E-Mail
  • Ticket gelöst, Moment verewigt

    Sichert euch euer Outfit zum DFB-Pokalfinale 2025. Getragen von Stolz, getragen von euch – gemeinsam zum Erfolg!

    FINALE! Vor der Kurve gefeiert, auf der Brust verewigt. Der VfB löst nach knapp zwölf Jahren wieder das Ticket für das DFB-Pokalfinale in Berlin. Aus diesem Anlass gibt es ab sofort den Fanschal und das VfB Finalshirt, das unsere Jungs aus Cannstatt nach dem 3:1-Sieg gegen RB Leipzig in der Arena getragen haben.

    Das T-Shirt ist in Damen-, Herren- und Kindergrößen erhältlich. Weitere Fan-Utensilien zur Vorbereitung auf den 24. Mai werden bald erhältlich sein.

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  • U19 unterliegt Barcelona

    Die Elf von Nico Willig muss sich im Viertelfinale der UEFA Youth League dem FC Barcelona nach großem Kampf und zwischenzeitlicher Führung vor 9.500 Zuschauern mit 1:2 geschlagen geben.

    Der Spielverlauf:

    Gleich mit dem ersten Angriff der Partie kam Barcelona wenige Sekunden nach dem Anpfiff vor das Tor des VfB, der Abschluss von Offensivspieler Arnau Pradas war aber zu hoch angesetzt (1.). Danach entwickelte sich eine intensive Anfangsphase mit wechselnden Ballbesitzphasen, jedoch ohne große Chancen. Der VfB agierte mutig und belohnte sich nach einer halben Stunde gleich mit der ersten hochkarätigen Möglichkeit für den geleisteten Aufwand, als Matthaios Tsigkas zur umjubelten Führung im mit 9.500 Zuschauern ausverkauften GAZi-Stadion auf der Waldau traf (29., siehe „die Tore“). Wenige Minuten später hatte der VfB gar das 2:0 auf dem Fuß, doch Mirza Catovic verzog seinen Abschluss etwas.

    Stattdessen kamen die Gäste nach einem Abstimmungsfehler noch vor der Pause zum Ausgleich (40., siehe „die Tore“). So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

    Entscheidender Treffer kurz nach der Pause

    Die zweite Hälfte begann ähnlich umkämpft wie die erste. Zunächst hatte der VfB durch Dorian Migalic und Matthaios Tsigkas eine Doppelchance aufs 2:1 (48.), dieses fiel jedoch kurz darauf auf der anderen Seite (53., siehe „die Tore“). Die U19 ließ sich durch diesen Rückschlag aber nicht aus der Bahn werfen, sondern übernahm mit der Zeit mehr und mehr die Spielkontrolle. Wenige Augenblicke nach dem Treffer zum 1:2 schloss Dorian Migalic mit einem satten Abschluss aus spitzem Winkel ab, fand jedoch in Barca-Torhüter Aron Yaakobishvili seinen Meister.

    Auch in der Folge hatte die Elf von Nico Willig die besseren Möglichkeiten – etwa durch Kenny Freßle und Lauri Penna per Doppel-Chance nach etwas mehr als einer Stunde – konnte sie aber nicht nutzen. Alexandre Azevedo hatte nach einem schnellen Angriff über die linke Seite eine aussichtsreiche Chance auf den Ausgleich auf dem Fuß (78.). Kurze Zeit später bekam der eingewechselte Salvatore Mule wenige Meter vor dem Tor nicht genug Druck hinter den Ball und scheiterte ebenfalls an Yaakobishvili (85.). Die letzte Großchance hatte Max Herwerth, dessen Kopfball nach einer hohen Hereingabe aus dem Mittelfeld von Barcas Torhüter aus dem langen Eck gefischt wurde. So blieb es letztlich beim 1:2 und dem unglücklichen Viertelfinal-Aus der U19 bei ihrer ersten Youth League-Teilnahme.

    Die Tore:

    29. Minute: Nach einem starken Ballgewinn von Dorian Migalic im Mittelfeld trägt Lauri Penna den Ball ins Angriffsdrittel, wo er Matthaios Tsigkas einsetzt. Dieser behält im Offensiv-Zweikampf die Oberhand und schließt trocken aus rund zehn Metern ab – die Führung für den VfB.

    40. Minute: Nach einem Abstimmungsfehler in der VfB-Defensive stürmt Arnau Prades allein aufs Tor von Florian Hellstern zu und bleibt eiskalt. Der Ausgleich.

    53. Minute: Jan Virgili hat auf der rechten Angriffsseite viel Platz und kann in den Strafraum eindringen. Mit einem platzierten Schuss ins lange Eck überwindet er Florian Hellstern und bringt die Gäste in Führung.

    So spielte die U19 gegen den FC Barcelona:

    1 Hellstern (C) - 3 Azevedo, 5 Herwerth, 8 Korkut (13 Spalt 88.), 10 Penna, 11 Boakye (2 Janjic 88.), 17 Migalic, 19 Tsigkas, 21 Agzikara, 24 Freßle (37 Mule 77.), 26 Catovic (16 Lüers 64.).

    Die Besonderheit:

    Gemeinsam versammelten sich der VfB und der FC Barcelona sowie das Schiedsrichter-Team um Vassilis Fotias aus Griechenland vor dem Anpfiff hinter dem UEFA-Banner #FootbALL und setzten damit ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion.

    So geht es weiter:

    Für die Elf von Nico Willig geht es bereits am Samstag mit dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC in der Hauptrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga weiter. Das Spiel in der Hauptstadt wird um 11 Uhr angepfiffen.

  • „Der Stolz überwiegt"

    Cheftrainer Nico Willig, Kapitän und Torhüter Florian Hellstern sowie Daniel Teufel, Sportlicher Leiter im NLZ, analysieren die Niederlage der U19 gegen den FC Barcelona im UEFA Youth League-Viertelfinale.

    Nico Willig: „Natürlich ist man nach dem Ausgang des Spiels enttäuscht, aber es überwiegt der Stolz. Wir haben über die ganze Saison und auch heute tolle Spiele abgeliefert. Dass das Spiel nicht in unsere Richtung kippt und es nicht wir sind, die den zweiten Treffer machen, ist bitter und tut weh, aber so ist der Sport. Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem uns der letzte Punch gefehlt hat. Die Jungs haben eine Top-Mentalität gezeigt und ganz Europa bewiesen, wie gut sie eigentlich sind.“

    Florian Hellstern: „Wir sind enttäuscht, weil wir uns einen anderen Ausgang gewünscht haben. Mit ein paar Tagen Abstand werden wir aber mit Stolz auf unsere Reise blicken. Ich glaube, dass nicht viele vor der Saison damit gerechnet haben. Jetzt gilt es für uns, den Fokus schnell wieder auf die Liga zu richten, wo es am Samstag mit dem Spiel in Berlin und danach mit der Englischen Woche weitergeht.“

    Daniel Teufel, Sportlicher Leiter U21 bis U16: „Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung der Mannschaft über den Verlauf dieser Youth League-Saison. Unser erstes Spiel hatten wir gegen Real Madrid und waren dabei gefühlt chancenlos. Heute haben wir gegen die womöglich beste spanische Mannschaft gespielt und haben das Spiel nach anfänglichen Schwierigkeiten umgebogen. Nach der zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Wir können als Verein mit dem Abschneiden in unserer ersten Youth League-Saison sehr zufrieden und stolz sein, auch wenn es nicht für den Einzug ins Halbfinale gereicht hat.“

  • Probetraining für Juniorinnen

    Am 2. Mai richtet der VfB Stuttgart gemeinsam mit seinem Kooperationsverein VfB Obertürkheim ein Probetraining für Juniorinnen aus. Jetzt anmelden.

    Passspiel, Eins-gegen-Eins, Spielform oder Torschuss: Am 2. Mai haben fußballbegeisterte Mädchen der Jahrgänge 2011 bis 2013 die Möglichkeit, beim VfB Stuttgart vorzuspielen. Ob jemand den Schritt in die VfB U17 oder die U15-Spielgemeinschaft des VfB Obertürkheim und VfB Stuttgart schafft, wird sich zeigen.

    Infos:

    • Wann: Freitag, 2. Mai 2025
    • Wo: Sportgelände des VfB Obertürkheim, Hafenbahnstraße 25
    • Anmeldeformular per E-Mail an Claudia Lopes senden.

    „Es wäre schön, wenn möglichst viele Mädels unserer Einladung folgen. Letztes Jahr waren es rund 80 fußballbegeisterte Mädchen – vielleicht werden es diesmal noch mehr. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag im Zeichen des weiß-roten Mädchenfußballs, sagt Oriana D'Aleo, Abteilungsleiterin VfB Frauenfußball.

    Der VfB plant für die Zukunft und sucht hierbei immer nach talentierten Spielerinnen. Durch die enge Verzahnung zwischen den jeweiligen Teams entwickelt sich der VfB im Bereich Mädchen- und Frauenfußball konstant weiter.

    „Wir möchten als VfB frühzeitig eine Anlaufstelle für talentierte und fußballbegeisterte Mädchen in der Region sein. Im VfB Nachwuchsbereich wird sehr gute Arbeit geleistet. Ein solches Probetraining, wie wir es auch in diesem Jahr gemeinsam mit unserem Kooperationspartner ausrichten, ist für beide Seiten wichtig und sinnvoll“, sagt Sascha Glass, General Manager VfB Frauenfußball.

  • Matchfacts: Zwei Premieren und ein gutes Omen

    Am Mittwochabend empfängt der VfB von 20.45 Uhr an RB Leipzig im Halbfinale des DFB-Pokals. Hier kommen die Matchfacts zum Flutlicht-Fight.

    Bilanz aus VfB Sicht: Erstes Pokal-Duell

    Gesamt: 13 Spiele. 2 Siege, 2 Remis, 9 Niederlagen. 11:26 Tore. (alle in der Bundesliga)

    Der VfB trifft im DFB-Pokal erstmals auf RB Leipzig.

    Blick zurück: VfB zuletzt mit zwei Siegen

    In den vergangenen drei Aufeinandertreffen gab es jeweils Siege für das Heimteam zu feiern. Nachdem Leipzig im August 2023 mit 5:1 gegen den VfB gewann (Tor durch Serhou Guirassy), behielten die Jungs aus Cannstatt in den vergangenen beiden Duellen jeweils die Oberhand. Dem 5:2-Heimsieg (Tore durch Enzo Millot, Deniz Undav (3) und Jamie Leweling) im Januar 2024 ließ die Elf von Sebastian Hoeneß zum Hinrunden-Abschluss einen 2:1-Sieg folgen. Jacob Bruun Larsen und Nick Woltemade trafen im Januar zum Sieg.

    Blick zurück II: Sechs aktuelle Spieler spielten im bisher letzten Halbfinale

    Zwei Jahre ist es her, seit der VfB letztmals im Halbfinale des DFB-Pokals spielte. Anfang Mai 2023 unterlag der VfB Eintracht Frankfurt in einem packenden Spiel mit 2:3, nachdem Sebastian Hoeneß die Mannschaft wenige Wochen zuvor übernommen hatte. In Atakan Karazor, Fabian Bredlow sowie Josha Vagnoman, der den ersten VfB-Treffer durch Tiago Tomas vorbereitete, standen damals drei Spieler des aktuellen Kaders in der Startaufstellung. Torschütze Enzo Millot, Dan-Axel Zagadou sowie Chris Führich wurden später eingewechselt.

    Wiedersehen: Vier Stuttgarter mit RB-Vergangenheit

    VfB-Torhüter Fabian Bredlow trug von 2012 bis 2015 das RB-Trikot. Nach einer einjährigen Leihe bei RB Salzburg schloss sich Fabian Bredlow im Sommer 2015 dem Halleschen FC an. Cheftrainer Sebastian Hoeneß arbeitete von 2014 bis 2017 als Jugendtrainer bei RB Leipzig. Ermedin Demirovic und Jeff Chabot trugen als Jugendspieler im selben Zeitraum ebenfalls das Trikot der Leipziger.

    Trainerwechsel: Leipzig setzt auf Löw

    Wenige Tage vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB hat sich RB Leipzig von seinem bisherigen Cheftrainer Marco Rose getrennt. Sein Nachfolger wird der langjährige Co-Trainer von Thomas Tuchel, Zsolt Löw. Damit reagierten die Verantwortlichen auf das Abrutschen auf Tabellenplatz sechs in der Bundesliga sowie die Serie von nur einem Sieg in den vergangenen zehn Auswärtsspielen. Dass ein Trainerwechsel kurz vor einem wichtigen Pokalspiel von Erfolg gekrönt sein kann, bewies vor zwei Jahren der VfB, der einen Tag vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0) Sebastian Hoeneß als Cheftrainer einsetzte und das Halbfinale erreichte.

    Für den 45-jährigen Zsolt Löw bedeutet das Halbfinale am Mittwoch nicht nur sein Debüt als Cheftrainer von RB Leipzig, sondern sein erstes Spiel als Cheftrainer überhaupt. Ein Unbekannter ist der gebürtige Ungar bei den Sachsen jedoch nicht. Als Co-Trainer erlebte er den Bundesliga-Aufstieg Leipzigs in der Spielzeit 2016/2017 unter Ralf Rangnick mit und assistierte in den beiden Folgesaisons auch dessen Nachfolger Ralph Hasenhüttl, ehe er sich Thomas Tuchel anschloss und mit diesem unter anderem 2021 die Champions League mit dem FC Chelsea gewann. Sein Co-Trainer Peter Krawietz gehörte zwischen 2008 und 2024 dem Trainerteam von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool an.

    Dauergast: Gelingt Leipzig ein Novum?

    Seit dem Bundesliga-Aufstieg zur Saison 2016/2017 stand kein Team so oft im DFB-Pokal-Halbfinale wie RB Leipzig (fünfmal). Leipzig setzte sich in seinen ersten vier Halbfinals durch und könnte nun als erstes Team seit Bundesliga-Gründung zur Spielzeit 1963/64 die ersten fünf Semifinals überstehen. Besonders gerne messen sich die Leipziger im Pokal mit Gegnern auf Augenhöhe: In neun der vergangenen zehn DFB-Pokal-Runden gegen Bundesligisten setzte sich RB Leipzig durch, nur im Oktober 2023 gab es das Aus gegen den VfL Wolfsburg (0:1). Diese Pleite war das einzige der vergangenen 27 Pokalspiele, in dem Leipzig unabhängig von der Ligazugehörigkeit des Gegners ohne eigenen Treffer blieb.

    Treffsicher: VfB und RB fast gleichauf

    Nur RB Leipzig schoss in dieser Saison im DFB-Pokal mehr Tore (zwölf) als der VfB (elf). Die Jungs aus Cannstatt erzielten die meisten Tore aller Clubs in der Anfangsviertelstunde (vier) sowie in der ersten Halbzeit (sieben, gleichauf mit Bielefeld). Leipzig schoss hingegen die geteilt meisten Tore in der zweiten Halbzeit (sechs, wie HSV und KSC) sowie hinter dem FC Augsburg (vier) die meisten Tore in der Schlussviertelstunde (drei).

    Hinten dicht: Sieben von zehn Spielen unter Hoeneß ohne Gegentor

    Seit der Amtsübernahme von Sebastian Hoeneß im April 2023 bewahrte kein Team so viele Weiße Westen im DFB-Pokal wie der VfB (sieben in zehn Spielen). Seit Bundesliga-Gründung kam vor ihm kein Trainer mit dem VfB auf so viele Zu-Null-Spiele im DFB-Pokal. Zudem ist er nach Joachim Löw (1996/1997 und 1997/1998) der zweite Trainer (2022/2023 und 2024/2025), der mit dem VfB seit Bundesliga-Gründung zweimal das DFB-Pokal-Halbfinale erreichte. Am Donnerstag (3. April) feiert Sebastian Hoeneß sein zweijähriges Jubiläum als VfB-Cheftrainer.

    Trainerstimmen: Viel Energie und großer Hunger

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Ich konnte in den vergangenen zwei Jahren mehrfach erleben, was in diesem Stadion möglich ist und welche Energie entstehen kann. In einem Spiel mit dieser Strahlkraft und Bedeutung können genau diese Dinge darüber entscheiden, in welche Richtung das Spiel geht. Deswegen erwarten und hoffen wir, dass es morgen richtig knistert.“

    Leipzigs neuer Cheftrainer Zsolt Löw: „Stuttgart ist eine sehr starke Mannschaft, die sich unter Sebastian enorm weiterentwickelt hat und nun deutlich mehr Stabilität zeigt. Auch wenn sie in den vergangenen Wochen nicht ihre beste Leistung abgerufen haben, bleibt es eine herausragende Truppe, gegen die es sehr schwer wird."

    Personal: Keine Veränderungen im Vergleich zu Samstag

    Dan-Axel Zagadou (Reha nach Knieverletzung), Niko Nartey, Luca Raimund (beide Oberschenkelverletzung), Anrie Chase (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) sowie Justin Diehl (Muskelverletzung) fehlen am Mittwoch.

    Bei den Gästen fehlen Assan Ouedraogo (Aufbautraining), Antonio Nusa (Aufbautraining) sowie Xaver Schlager (Muskelverletzung).

    Zuschauer: Ausverkaufte MHP Arena

    Das Spiel am Mittwochabend ist bereits ausverkauft. Es wird keine Tageskasse geben

    Schiedsrichteransetzung: Ein gutes Omen?

    Sven Jablonski (SR), Sascha Thielert (SR-A1), Lasse Koslowski (SR-A2), Florian Badstübner (4. Offizieller), Sören Storks (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Nach der Hinrundenpartie beim VfL Wolfsburg (2:2) ist das Pokalhalbfinale am Mittwochabend Sven Jablonskis zweiter Einsatz bei einem Spiel des VfB in der laufenden Saison. Das Heimspiel des VfB Anfang Januar 2024 gegen Leipzig leitete der 34-Jährige ebenfalls – der VfB siegte mit 5:2.

    Wetter: Kein Regen in Sicht

    Am Mittwochabend werden in Stuttgart Temperaturen um die 5° C erwartet. Es bleibt trocken.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky
    • ZDF

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Die Fans können den Unterschied machen“

    Er erlebte im Olympiastadion sein Profidebüt – nun möchte er mit dem VfB erneut nach Berlin. In der „stadion aktuell“ spricht Maximilian Mittelstädt über den Pokaltraum.

    Flutlicht, Halbfinale, Heimspiel. Nicht nur für Maximilian Mittelstädt ist es eine der bedeutendsten Partien der Saison – der ganze wilde Süden fiebert dem DFB-Pokal-Aufeinandertreffen mit RB Leipzig am Mittwochabend, 20.45 Uhr, live bei ZDF und Sky, im VfB Radio und im VfB Liveticker, entgegen. Die Jungs aus Cannstatt möchten ihrer bislang souveränen Pokalreise eine weitere Etappe hinzufügen und das Ticket für das Finale am 24. Mai lösen. Der Außenverteidiger erklärt, wie das gelingen soll und was den Finalort Berlin so besonders macht.

    Hallo Maxi, hast Du eine Idee, warum wir ausgerechnet dich für das Interview vor dem Halbfinale im DFB-Pokal ausgewählt haben?

    Maxi: „Allzu schwer ist das wahrscheinlich nicht (lacht). Bestimmt hat eine Rolle gespielt, dass ich in Berlin geboren bin und viele Jahre im Olympiastadion gespielt habe.“

    Korrekt. Was verbindest du mit dem Olympiastadion in Berlin?

    Maxi: „Ich habe viele Erinnerungen an das Olympiastadion. Es fängt damit an, dass ich als kleiner Junge häufig bei den Spielen im Stadion dabei war und das total beeindruckend fand. Später habe ich mein Profidebüt für Hertha BSC bei einem Heimspiel im Olympiastadion geben dürfen, viele Partien sind anschließend hinzugekommen und im Kopf geblieben. Der Ort hat eine besondere Bedeutung für mich. Umso schöner wäre es, mit dem VfB ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen und somit das Olympiastadion an solch einem besonderen Tag zu erleben. Auf Juniorenebene habe ich das Finale zweimal erreichen und einmal sogar gewinnen können …“

    Das war 2014/2015 mit der U19 von Hertha BSC. Ihr habt euch 1:0 gegen Energie Cottbus durchgesetzt. Inwiefern bleiben solche Erlebnisse im Kopf?

    Maxi: „Diese Momente sind unvergesslich. Nach dem Finale im DFB-Pokal der Junioren werden die beiden Mannschaften zum ‚großen‘ Endspiel eingeladen und vor Anpfiff geehrt. Daher habe ich die Kulisse vom Spielfeldrand schon mal mitbekommen. Atemberaubend! Auch in der Stadt selbst ist an dem Wochenende so viel los, überall sind die Farben und Fans der beiden Finalisten präsent, es herrscht eine tolle Stimmung. Es ist ein großes Ziel, dass auf Profiebene auch selbst erleben und ein Teil davon sein zu dürfen.“

    Um diesen Finaltraum zu realisieren, müsst ihr euch gegen RB Leipzig behaupten. Was für ein Spiel erwartest du?

    Maxi: „Wir werden alles geben müssen, um das Endspiel zu erreichen. Leipzig ist bekannt für eine intensive Spielweise – mit Pressing, Tempo und schnellem Umschaltspiel. Wir treffen auf viel Qualität und müssen hellwach sein. Im Januar haben wir das in der Bundesliga sehr gut hinbekommen und 2:1 gegen Leipzig gewonnen – wir sind sogar nach einem Rückstand zurückgekommen. Ich erwarte erneut, dass es ein richtig packendes Duell wird. Ein Vorteil ist, dass wir zu Hause spielen: Die Fans an unserer Seite können den Unterschied ausmachen, damit wir den Finaleinzug gemeinsam schaffen.“

    Wie sehen bei Euch die Stunden und Abläufe bis zum Anpfiff an solch einem besonderen Spieltag aus?

    Maxi: „Wir haben feste Punkte, die dazugehören und den Countdown bis zum Anpfiff strukturieren. Wie etwa unsere Besprechung, die Aktivierung, um schon mal anzuschwitzen, ein gemeinsames Essen sowie natürlich die Routinen, die jeder Spieler individuell für sich selbst hat und braucht. Das bringt uns in den richtigen Rhythmus, um mit Busankunft im Stadion bereits auf dem richtigen Level zu sein – sowohl körperlich als auch mental.“

    Auf der linken Seite hast du zuletzt beständig gute Leistungen gebracht und harmonierst stets mit der Offensivreihe, die vor dir agiert. Was macht euer Zusammenspiel aus?

    Maxi: „Wir haben eine funktionierende Idee, die jeder Spieler kennt. Gewisse Prinzipien gelten unabhängig von einzelnen Aufstellungen oder Konstellationen. Das hilft uns natürlich. Zudem kann ich mich meinen Vorderleuten ganz gut anpassen und weiß, über welche besonderen Stärken auf der linken Seite beispielsweise Chris (Führich, Anm. d. Red.) oder Jacob (Bruun Larsen, Anm. d. Red.) verfügt. Außerdem bin ich in allererster Linie ein Außenverteidiger: Das heißt, dass ich meiner Mannschaft zunächst eine defensive Stabilität geben möchte und anschließend versuche, offensiv Akzente zu setzen.“

    Wie beurteilst du insgesamt eure Auftritte in den vergangenen Wochen?

    Maxi: „Die spielerische Leistung und unser Einsatz hatten zuletzt gepasst. Wir müssen es jedoch wieder häufiger schaffen, den verdienten Lohn einzufahren. Dazu gehört, dass wir konsequent verteidigen und auch mal abgezockt agieren – wie wir es etwa beim 2:1-Auswärtssieg in Dortmund hinbekommen haben. Ein zweikampfbetontes Pokalspiel kommt dafür genau zur richtigen Zeit.“

    ... im weiteren Verlauf des Interviews verrät Maximilian Mittelstädt, ob er für die UEFA Nations League gerne auf Urlaub verzichten würde.

    Jetzt lesen! Hier geht's zur neuen Ausgabe der „stadion aktuell“

    stadion aktuell | DFB-Pokal-Halbfinale | Saison 2024/2025

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 2. April, 20.45 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die „stadion aktuell“ in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der „stadion aktuell“ am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Road to Berlin: Bisherige DFB-Pokal-Saison des VfB
    • Historie: Zahlenspiele rund ums DFB-Pokal-Halbfinale
    • Zu Gast am Mittwoch: RB Leipzig
    • Fanshop: Trikots im Sale

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Energie im Stadion entstehen lassen“

    Über das Heimspiel und den Heimvorteil nach Berlin. Der VfB verfolgt ein klares Ziel im DFB-Pokal. Sebastian Hoeneß schaut vor allem auf eigene Stärken.

    Keine Spur von Frust oder Enttäuschung. Der VfB hat die Niederlage von Samstagabend in Frankfurt (0:1) aufgearbeitet. Und gemeinsam verarbeitet. Der Kopf ist frei für den Wettbewerbswechsel – und damit verbunden setzt das große Ziel neue Energie frei. „Das Team freut sich enorm auf dieses Spiel“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und gibt einen Einblick in die Stimmungslage vor dem DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwochabend, 20.45 Uhr, live bei ZDF und Sky, im VfB Radio und im VfB Liveticker: „Ich spüre in der Kabine, auf dem Trainingsplatz und in den Gesprächen, wie heiß die Jungs auf diese Aufgabe sind. Wir haben uns ins Halbfinale gearbeitet und sind noch einen Schritt von Berlin entfernt.“

    Gemeinsam soll dieser Schritt gelingen. Womit der VfB direkt beim Heimspielvorteil ist. Die MHP Arena wird im Heimbereich restlos ausverkauft sein. „Die Unterstützung der Fans hat eine enorm große Bedeutung“, sagt Sebastian Hoeneß: „Wir haben oft genug erlebt, welch Energie wir in unserem Stadion zusammen entstehen lassen können. Das kann den Ausschlag geben, die Partie auf unsere Seite zu ziehen.“ Flutlicht, K.o.-Spiel, der DFB-Pokal und seine eigenen Gesetze – es ist bekannt, dass solche Abende eine ganz besondere Dynamik entwickeln können.

    Trainerwechsel in Leipzig registriert

    Diesen Schwung wird es gegen den Cupgewinner 2022 und 2023 brauchen. Wenngleich RB Leipzig in der Bundesliga auf Rang sechs abgerutscht ist, verfügt das Team über reichlich Qualität. Und seit Sonntag auch über eine neuen Trainer: Zsolt Löw übernahm für Marco Rose. „Es ist grundsätzlich immer schade, wenn ein Trainerkollege gehen muss. Ich schätze Marco (Rose, Anm. d. Red.) sehr, kenne aber auch Zsolt (Löw, Anm. d. Red.) aus früheren, gemeinsamen Zeiten“, sagt Stuttgarts Chefcoach. Zsolt Löw, der im Profibereich bislang als Co-Trainer aktiv war und nun erstmals die Hauptverantwortung für eine Mannschaft trägt, fungierte bei den Leipzigern und dem zugehörigen RB-Verbund zuletzt als Head of Soccer Development.

    Der VfB hat den Trainerwechsel sehr wohl registriert, wird ihn jedoch nicht überbewerten. Vielmehr gehe es darum, die eigenen Stärken und die notwendige Effizienz auf den Rasen zu bringen, wie Sebastian Hoeneß erklärt: „Wichtig ist, neben all der Energie und dem Hunger auch den richtigen Fokus und eine hohe Konzentration in unserem Spiel zu haben.“ Personell werden sich die Jungs aus Cannstatt kaum umstellen müssen.

    Ameen Al-Dakhil und Leonidas Stergiou sind spielberechtigt

    Das hängt damit zusammen, dass es keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den vergangenen Auftritten gibt. Die Sperre von Ameen Al-Dakhil gilt ausschließlich für Meisterschaftspartien, Leonidas Stergiou ist nach seinem Platzverweis ohnehin wieder spielberechtigt. Beide Akteure können am Mittwochabend somit eingesetzt werden.

    Justin Diehl (Oberschenkel), Dan-Axel Zagadou (Knie), Anrie Chase (Adduktoren), Nikolas Nartey (Oberschenkel) und Luca Raimund (Oberschenkel) stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

  • "Richtig Bock" auf das "Dicke B"

    Fabian Bredlow und seine Teamkollegen haben die Niederlage in Frankfurt aufgearbeitet und nun ein klares Ziel vor Augen.

    Die Enttäuschung über die Niederlage in Frankfurt ist abgestreift, das Spiel analysiert und der Fokus auf die nächste Herausforderung gerichtet: Der VfB Torhüter Fabian Bredlow und seine Teamkollegen sind an diesem Montag in eine neue Trainingswoche gestartet. „Wir hatten eine gute Energie im Training. Es ist schon ein Knistern hier auf dem Gelände zu spüren“, sagt der Schlussmann. Das Knistern rührt daher, dass der VfB am Mittwoch von 20:45 Uhr an RB Leipzig in der MHP Arena zum DFB-Pokal-Halbfinale empfängt. „Wenn ich hier vom Trainingsgelände Richtung Arena schaue, freue ich mich schon riesig auf die Atmosphäre, die herrschen wird“, sagt Fabian Bredlow.

    Mit den Fans im Rücken will sich das Team mit dem Brustring den Traum vom Finale verwirklichen. Das Endspiel steigt in der Stadt, in der Fabian Bredlow geboren ist und über die die Band Seeed in ihrem Lied „Dickes B“ singt. „Das Finale zu erreichen, wäre etwas ganz Besonderes. Wir haben richtig Bock nach Berlin zu fahren. Jeder weiß, worum es am Mittwoch geht“, sagt der 30-Jährige. Er hütete im diesjährigen Pokalwettbewerb gegen Kaiserslautern und Regensburg das VfB Tor.

    Der Gegner im Halbfinale ist aus der Bundesliga bekannt: Im Januar setzte sich der VfB zum Hinrundenabschluss nach zwischenzeitlichem Rückstand mit 2:1 gegen RB Leipzig vor heimischem Publikum durch. Am Mittwoch reisen die Sachsen nun mit mindestens einer personellen Veränderung nach Stuttgart. Zsolt Löw wird die Mannschaft als Trainer an Stelle des entlassenen Marco Rose ins Halbfinale führen. „Leipzig ist ein Team mit viel individueller Klasse. Für uns wird es spannend, ob und was sich unter dem neuen Trainer ändern wird. In erster Linie geht es aber darum, dass wir uns auf uns fokussieren und es besser machen als der Gegner.“ 

    Das gesamte Interview mit Fabian Bredlow bei VfB TV

  • Ameen Al-Dakhil für zwei Spiele gesperrt

    Der 23 Jahre alte Defensivakteur des VfB ist nach seinem Platzverweis im Auswärtsspiel am Samstag bei Eintracht Frankfurt vom DFB für zwei Meisterschaftspartien gesperrt worden.

    Nach 57 Minuten foulte Ameen Al-Dakhil Frankfurts Angreifer Hugo Ekitiké. Da Stuttgarts Defensivakteur in jenem Moment als „letzter Mann“ agierte, zeigte ihm Schiedsrichter Deniz Aytekin die Rote Karte und verwies ihn entsprechend des Feldes.

    Am heutigen Montag hat der DFB mitgeteilt, dass Ameen Al-Dakhil für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt wird. Somit fehlt er dem VfB sowohl im Auswärtsspiel am Samstag, 5. April, in Bochum als auch im Heimspiel am 13. April gegen Werder Bremen.

  • Elfmal angetreten, sechsmal durchgesetzt

    Knapp, aber positiv. Die Bilanz des VfB im DFB-Pokal-Halbfinale erzählt unter anderem von klaren Siegen, nervenaufreibenden Verlängerungen und im Schnitt 1,9 geschossenen Toren pro Partie.

    Es knistert, die Vorfreude steigt. Ein großes Spiel steht bevor. Am Mittwochabend, 20.45 Uhr, live bei ZDF und Sky, im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB im DFB-Pokal-Halbfinale die Gäste aus Leipzig. Zum zwölften Mal in seiner Vereinsgeschichte hat der VfB die Runde der letzten Vier erreicht – und bereits sechsmal hat er anschließend den Schritt ins Endspiel geschafft. Doch es gibt noch weitaus mehr überraschende „Zahlenspiele“ rund um die DFB-Pokal-Halbfinals der Jungs aus Cannstatt.  

    12: Das Dutzend wird vollgemacht

    Der VfB steht am Mittwochabend zum zwölften Mal in einem Halbfinale des DFB-Pokals. Erstmals zog der Club aus Cannstatt in der Saison 1953/1954 in die Vorschlussrunde des DFB-Pokals ein. Die bislang letzte Halbfinalpartie in diesem Wettbewerb verlor der VfB in der Pokalsaison 2022/2023 gegen Eintracht Frankfurt vor heimischer Kulisse knapp mit 2:3.

    2: Verlängerung zu 18 Prozent

    Zweimal musste der VfB in einem Halbfinale im DFB-Pokal in die Verlängerung gehen – und somit in 18 Prozent jener Partien. Schon bei der ersten Halbfinalteilnahme in der Pokalsaison 1953/1954 kam der VfB nach der Verlängerung gegen die TuS Neuendorf nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und musste schließlich zu einem Wiederholungsspiel antreten, das er 2:0 gewann. Anders verlief die Halbfinalpartie beim 1. FC Köln am 2. April 1983, in der sich die Gastgeber in der Verlängerung schließlich knapp mit 3:2 durchsetzten.

    6: Positive Halbfinal-Bilanz

    Sechs der bislang elf gespielten Halbfinalbegegnungen im DFB-Pokal hat der VfB gewonnen. Gleich zwei Partien endeten dabei mit einem deutlichen Sieg der Wasenelf: 1958 gewann der VfB sein Halbfinalspiel beim 1. FC Saarbrücken mit 4:1. In der DFB-Pokalsaison 1985/1986 gelang der Mannschaft mit dem roten Brustring ein weiterer 4:1-Sieg gegen Borussia Dortmund.

    21: Mehr Tore als Gegentore

    Die Torbilanz ist positiv. In den Halbfinalpartien des DFB-Pokals konnte der VfB bis dato insgesamt 21 Tore erzielen, während die weiß-roten Schlussmänner in diesen Spielen nur 18-mal hinter sich greifen mussten. Erfolgreichster VfB-Torschütze in einem Halbfinale des DFB-Pokals ist die im Jahr 2023 verstorbene VfB-Legende Rolf Geiger mit drei Toren, die er allesamt im Jahr 1958 im Halbfinalspiel beim 1. FC Saarbrücken erzielen konnte.

    3: Bei Finaleinzug ist alles offen

    Gewinnt der VfB seine Halbfinalspiele im DFB-Pokal, stehen die Chancen auf einen Titelgewinn 50:50: Von den sechs Finalteilnahmen konnten die Bewegungsspieler in den Jahren 1954, 1958 und 1997 drei Endspiele für sich entscheiden.

  • Kräfte bündeln für den großen Traum

    Der VfB muss nach der Niederlage in Frankfurt schnell vorspulen – sportlich und mental. Ein großes Spiel steht bevor. Und Sebastian Hoeneß hat bereits erste Ansätze dafür.

    Platt und enttäuscht liefen sie zur Gästekurve. Zu gerne hätten die Jungs aus Cannstatt den circa 6.000 mitgereisten Fans einen Sieg geschenkt, zu gerne hätten sie den Bock in der Bundesliga umgestoßen. Aber am Ende stand erneut eine knappe Niederlage – 0:1 bei Eintracht Frankfurt. Doch genau in diesem bescheidenen Moment spürte die Mannschaft die Energie von den Rängen: Die weiß-roten Fans bewiesen nach Abpfiff ein feines Gespür, bauten das Team auf und spendeten neue Kraft für die Aufgabe am Mittwochabend. Im DFB-Pokal spielt der VfB in der heimischen MHP Arena gegen RB Leipzig um den Einzug in das Finale. Gemeinsam soll der große Traum vom Endspiel in Berlin realisiert werden.

    Fabian Wohlgemuth: „Aus Situation herausarbeiten“

    Dass ganz Deutschland in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhr eine Stunde vorstellte, passte ins Bild. Auch der VfB möchte den Auftritt in Frankfurt schnell analysieren und gewissermaßen schnell vorspulen. Sebastian Hoeneß sprach von einer guten ersten Halbzeit, „in der allerdings die Konsequenz im letzten Drittel gefehlt hatte“. In der zweiten Hälfte – der VfB agierte ab der 57. Minute aufgrund eines Platzverweises in Unterzahl – veränderte sich die Partie. „Frankfurt hat den Druck im eigenen Stadion nochmals erhöhen können, wir haben die daraus resultierende Druckphase leider nicht ohne Gegentreffer überstanden“, sagte der Cheftrainer.

    „In der ersten Halbzeit waren wir über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, jedoch ohne endgültig zwingend zu sein“, ordnete auch Fabian Wohlgemuth ein und rechnete der Mannschaft hoch an, dass sie trotz Roter Karte und des Rückstandes zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt habe. Der Vorstand Sport bilanzierte: „Es bleibt dabei: Aus der Situation müssen wir uns herausarbeiten. Auch nach den letzten Spielen, in denen trotz hohen Aufwands der Output nicht passte, müssen wir so fokussiert bleiben, wie wir es am Samstagabend in der ersten Halbzeit waren.“ Der Blick richtete sich auch bei dem 45-Jährigen schnell nach vorne.

    Emotionen kanalisieren, Energie freisetzen

    Doch: Wie kann es gelingen, zügig den – berüchtigten – Schalter umzulegen? Sebastian Hoeneß äußerte bereits am Samstagabend einen ersten Ansatz, der sich zunächst auf die mentale Ebene bezog: „Emotionen schnell abstreifen, sie passend kanalisieren, um am Mittwoch im DFB-Pokal total fokussiert und mit der richtigen Energie in das Halbfinale zu gehen.“ In den Trainingseinheiten bis zum Anpfiff bleibt zudem Zeit, um sich auch spielerisch einen Plan gegen Leipzig zurechtzulegen.

    Der VfB hat eine Riesenchance, die Vorfreude auf die K.o.-Partie schiebt mehr und mehr den Frust nach der Niederlage beiseite. „Jetzt geht es darum, als Klub die Kräfte zu bündeln, dieses Spiel groß zu machen und anschließend durch unsere Leistung auch groß werden zu lassen“, sagte der Cheftrainer. Das Anfeuern der Fans nach Abpfiff stellte somit den Auftakt für die Zeitspanne bis zum DFB-Pokal-Halbfinale gegen Leipzig dar. Die Unterstützung unterstrich: Der ganze wilde Süden wird diese Aufgabe zusammen anpacken.

  • VfB und Eintracht Frankfurt setzen Zeichen für Vielfalt

    Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels beteiligen sich beide Mannschaften sichtbar am DFL-Aktionsspieltag – und zeigen gemeinsam Haltung.

    Vereinsübergreifend setzt der deutsche Profifußball ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ beteiligen sich Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart rund um ihre gemeinsame Bundesliga-Partie am Samstagabend mit verschiedenen Maßnahmen am DFL-Aktionsspieltag. Vor Anpfiff haben sich die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team um Deniz Aytekin zusammen hinter einem Banner mit der Aufschrift „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.” versammelt. Damit verbunden ist die gesellschaftspolitische Haltung für Vielfalt, Toleranz, Mitgefühl, Zusammenhalt und Respekt.

    Internationale Wochen gegen Rassismus

    Der von der DFL und DFL-Stiftung initiierte Aktionsspieltag reiht sich ein in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die vom 17. bis 30. März terminiert sind. Zusammenhalt, Vielfalt, Toleranz, Mitgefühl und Respekt wirken sich positiv aus, wo immer Menschen aufeinandertreffen – beispielsweise in Sportmannschaften und in Unternehmen. Denn die Art und Weise des gemeinsamen Umgangs ist eine maßgebliche Grundlage für die Ergebnisse, die zusammen erzielt werden.

    Der Aktionsspieltag ergänzt das kontinuierliche und vielfältige Engagement des deutschen Profifußballs und des VfB zugunsten gesellschaftlicher Themen.

    Die DFL hat sämtliche Initiativen und Projekte des Profifußballs zusammengefasst

  • Matchfacts: Gegen kein Team gewann der VfB öfter

    Topspiel im Deutsche Bank Park: Am Samstagabend gastiert der VfB von 18.30 Uhr an im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags bei Eintracht Frankfurt. Hier kommen die Matchfacts zum Duell mit den Hessen.

    Bilanz aus VfB-Sicht: Letzte Niederlage in Frankfurt vor sechs Jahren

    Gesamt: 122 Spiele. 52 Siege, 25 Remis, 45 Niederlagen. 221:210 Tore.

    In der Bundesliga: 103 Spiele. 44 Siege, 23 Remis, 36 Niederlagen. 188:175 Tore.

    2019 verlor der VfB letztmals ein Bundesligaspiel in Frankfurt. Seither kamen die Jungs aus Cannstatt zu drei 1:1-Unentschieden sowie einem 2:1-Sieg in der vergangenen Saison.

    Blick zurück: Dramatisches Hinspiel

    Nach zuvor drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien gegen Eintracht Frankfurt musste der VfB in der Hinrunde der laufenden Spielzeit wieder eine Niederlage gegen die Hessen hinnehmen. In der MHP Arena lagen die Gäste bereits mit 3:0 in Führung, ehe der VfB zur Aufholjagd ansetzte. Josha Vagnoman und Nick Woltemade brachten den VfB auf 2:3 ran. Der umjubelte Ausgleichstreffer von Chris Führich in der letzten Minute der Nachspielzeit wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen.

    Tore: Letztes 0:0 vor 31 Jahren

    363 Tore in 103 Bundesligaspielen bedeuten einen Torschnitt von 3,52 Treffern pro Partie.

    In über 100 Bundesliga-Duellen gab es erst drei torlose Remis: Im März 1994, im September 1965 und im Oktober 1963 trennte man sich in der Bundesliga mit 0:0. Gleich zehn Tore gab es dagegen im November 1974 zu sehen, als das Gastspiel des VfB in der Mainmetropole mit 5:5 endete. Nicht allzu lang her ist der 5:4-Sieg des VfB in Frankfurt in der Saison 2014/2015: In einem turbulenten Spiel trafen Martin Harnik und Christian Gentner (je 2) sowie Timo Werner für den VfB.

    Wiedersehen: Jens Grahl rückt auf die Bank

    Jens Grahl, der als gebürtiger Stuttgarter bereits in der Jugend für den VfB aufgelaufen war, gehörte dem VfB-Profiteam zwischen 2016 und 2021 als dritter Torhüter an, kam während seines fünfjährigen Aufenthalts jedoch zu keinem Pflichtspieleinsatz. Die meisten seiner 15 Bundesliga-Einsätze absolvierte der 35-Jährige für die TSG Hoffenheim (zwölf). In dieser Saison reichte es bislang zu sechs Kadernominierungen, aber nicht zu einem Einsatz. Da Stammtorwart Kevin Trapp verletzungsbedingt ausfällt, dürfte Jens Grahl am Samstag als Ersatz von Kaua Santos auf der Bank der Hessen Platz nehmen.

    Heim- vs. Auswärtsbilanz: VfB hat einen Lauf auf fremden Plätzen

    Während Eintracht Frankfurt zuletzt erstmals unter Dino Toppmöller (seit Sommer 2023 im Amt) zwei Heimspiele in Folge verlor, ist der VfB in der Bundesliga seit drei Auswärtspartien unbesiegt und verlor von den vergangenen acht Gastspielen nur das in Mainz (ansonsten drei Siege und vier Remis).

    Jungspunde: Wo der VfB und die SGE zur Spitzengruppe zählen

    Der VfB stellt mit im Schnitt 25 Jahren und 110 Tagen die jüngste Startelf in dieser Bundesliga-Saison. Der kommende Gegner Eintracht Frankfurt stellt die drittjüngste Startelf (25 Jahre, 188 Tage). Dazwischen rangiert nur der VfL Wolfsburg mit einem Startelf-Durchschnittsalter von 25 Jahren und 174 Tagen.

    Während in dieser Statistik der VfB knapp die Nase vorn hat, katapultierte sich die SGE am vergangenen Spieltag in zwei anderen Ranglisten nach ganz oben: Durch den Premierentreffer des 19-jährigen Jean-Matteo Bahoya haben die Frankfurter nun als erster Club fünf Spieler unter 20 Jahren im Kader, die in der laufenden Spielzeit einen Treffer erzielten. Außerdem war er der 17. Frankfurter Akteur, der in dieser Saison traf - alleiniger Liga-Höchstwert und eingestellter Vereinsrekord (wie zuvor nur 2020/2021). Der VfB stellt die zweitmeisten Torschützen in dieser Spielzeit (16, wie auch Bayer Leverkusen und der FC Bayern).

    Torhunger: Woltemade und Demirovic in guter Form

    Nick Woltemade war in seinen letzten fünf Bundesliga-Spielen an vier Toren direkt beteiligt (drei Tore, eine Vorlage) und ist mit fünf Scorerpunkten der Top-Scorer des VfB in der Rückrunde. Gegen Eintracht Frankfurt schoss er im Hinspiel dieser Saison sein erstes Bundesligator für den VfB. Unter der Woche erzielte Nick Woltemade alle drei Treffer beim 3:1-Testspielsieg der U21-Nationalmannschaft gegen Spanien.

    Ermedin Demirovic traf zuletzt im zweiten Bundesliga-Spiel in Serie – das gelang ihm zuvor letztmals im September 2024. Gegen Eintracht Frankfurt sammelte er in neun Bundesliga-Spielen sechs Scorerpunkte (ein Tor, fünf Vorlagen) – gegen keinen anderen Verein war er an so vielen Toren direkt beteiligt.

    Trainerstimmen: Vorfreude auf das Topspiel

    Sebastian Hoeneß, VfB Cheftrainer: „Wir wollen wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Fakt ist: Es wird ein heißes Spiel. In Frankfurt ist immer richtig was los. Ein Spiel um 18.30 Uhr am Samstagabend hat einen besonderen Reiz.“

    Dino Toppmöller, SGE-Cheftrainer: „Ich erwarte ein tolles Fußballspiel. Beide Mannschaften spielen gerne nach vorn und bringen gute Kader mit. Es ist alles angerichtet für ein Topspiel. Die Vorfreude ist zu spüren.“

    Personal: Justin Diehl fällt aus

    Leonidas Stergiou muss nach seiner Roten Karte im Spiel bei Holstein Kiel am 25. Spieltag noch eine weitere Partie aussetzen. Dan-Axel Zagadou (Reha nach Knieverletzung), Niko Nartey, Luca Raimund (beide Oberschenkelverletzung), Anrie Chase (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) sowie Justin Diehl (Muskelverletzung) fehlen ebenfalls.

    Schiedsrichter: Erster Saisoneinsatz für Deniz Aytekin

    Deniz Aytekin (SR), Eduard Beitinger (SR-A1), Dr. Martin Thomsen (SR-A2), Benjamin Brand (4. Offizieller), Robert Hartmann (VA), Marco Achmüller (VA-A).

    Deniz Aytekin pfeift erstmals in der aktuellen Spielzeit ein Bundesliga-Spiel des VfB. Letztmals war das im Rückrunden-Duell mit der Eintracht in der abgelaufenen Saison der Fall. Damals gewann der VfB mit 3:0.

    Zuschauer: Ausverkaufter Gästeblock

    Der VfB wird von 5.800 Fans nach Frankfurt begleitet. Es wird keine Gästekasse geben.

    Wetter: Kühl, aber trocken

    Am Samstagabend werden in Frankfurt Temperaturen um die 7° C erwartet. Es soll trocken bleiben.

    TOGETHER: Aktionsspieltag im Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts

    Wenige Wochen nach der Bundestagswahl setzt der deutsche Profifußball mit seinem jährlich stattfindenden ligaweiten Aktionsspieltag ein weiteres Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.” werben DFL, DFL Stiftung und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga rund um den 27. Spieltag der Saison 2024/2025 für Vielfalt, Toleranz, Mitgefühl, Zusammenhalt und Respekt. Der Aktionszeitraum erstreckt sich parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (17.-30. März).

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Wollen ein Erfolgserlebnis feiern“

    Das erste Spiel nach Sebastian Hoeneß‘ Vertragsverlängerung ist reizvoll. Der VfB gastiert in Frankfurt – und reist mit einem klaren Plan nach Hessen.

    Die Nationalspieler sind zurück. Insgesamt 14 Profis des VfB waren auf Länderspiel-Reise. Seit Mitte der Woche ist die Trainingsgruppe in Cannstatt wieder komplett – und macht mächtig Dampf. „Die Trainingseindrücke sind mitentscheidend, wer in Frankfurt beginnen wird“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Auswärtsaufgabe am Samstagabend, 18.30 Uhr, live bei Sky, im VfB Radio und im VfB Liveticker, beim derzeitigen Tabellenvierten der Bundesliga. Circa 6.000 Fans werden den VfB nach Hessen begleiten. Die Ausrichtung für die Partie ist klar.

    „Wir wollen gemeinsam ein Erfolgserlebnis feiern“, sagt Sebastian Hoeneß und betont die Herangehensweise: „Die Basis ist, für dieses Spiel von Beginn an zu 100 Prozent bereit zu sein, weil es eine der schwersten Auswärtsaufgaben ist, die es in der Bundesliga derzeit gibt.“ Top-Spiel-Zeit, Flutlicht, stimmungsvolle Kulisse und ein Gegner, der momentan auf einem UEFA Champions League-Rang steht – die Zutaten klingen schmackhaft.

    Hohe Intensität und Speedspieler

    Der 42 Jahre alte Chefcoach des VfB erwartet „auf beiden Seiten eine hohe Intensität“ und hat sein Team auf Frankfurts Stärken vorbereitet. „Das Team ist torgefährlich, kann schnell und präzise umschalten und verfügt über mehrere Speedspieler“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Im Gegenzug bedeutet das, dass wir auch im eigenen Ballbesitz sehr gut absichern müssen.“ Zudem sei es die Aufgabe, nach zuletzt guten Leistungen auch den verdienten Ertrag einzufahren.

    Selbstvertrauen sammelten die Stürmer des VfB in der Länderspiel-Phase. El Bilal (Mali), Ermedin Demirovic (Bosnien-Herzegowina) und Nick Woltemade (Deutschland U21) holten gemeinsam sechs Scorerpunkte. Deniz Undav qualifizierte sich mit Deutschland für das Final Four der UEFA Nations League, das in München und Stuttgart ausgetragen wird. Und dann ist da noch die positive Nachricht rund um Sebastian Hoeneß: Der Cheftrainer und der VfB haben am Samstag die gemeinsame Vertragsverlängerung bekanntgegeben. „Für mich ist klar, in Stuttgart am richtigen Ort zu sein und unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben“, sagt er. Der Zeitpunkt sei passend gewesen, um frühzeitig Klarheit zu schaffen – und den Fokus vollständig auf Bundesliga und DFB-Pokal richten zu können.

    Leonidas Stergiou gesperrt, Justin Diehl verletzt

    Leonidas Stergiou wird für die Auswärtsaufgabe in Frankfurt keine Option sein. Der Defensivspieler sah in Kiel (2:2) nach einer Notbremse die Rote Karte. Dadurch fehlte er gegen Leverkusen (3:4) und muss nun den zweiten Teil seiner Sperre absolvieren. Pausieren muss zudem Justin Diehl. Der Offensivspieler präsentierte sich bei der U20-Nationalmannschaft mit einem Tor und einer Vorlage in guter Form, zog sich jedoch im Verlauf der zweiten Begegnung eine muskuläre Verletzung zu.

    Dan-Axel Zagadou (Knie), Anrie Chase (Adduktoren), Nikolas Nartey (Oberschenkel) und Luca Raimund (Oberschenkel) stehen verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung.

  • Ohne den Topscorer in die Königsklasse?

    Am Samstagabend gastiert der VfB im Rahmen des Bundesliga-Topspiels von 18.30 Uhr an bei Eintracht Frankfurt. Die Hessen mussten im Winter einen schwerwiegenden Abgang verkraften, befinden sich aber weiterhin in einer guten Ausgangslage für den Saison-Endspurt.

    Die erste Saisonhälfte verlief für Eintracht Frankfurt wie im Bilderbuch: Zum Ende der Hinrunde rangierten die Hessen auf Rang drei hinter dem FC Bayern und Bayer Leverkusen und wiesen 33 Punkte auf – Bestwert in der Frankfurter Bundesliga-Geschichte. Einen großen Anteil am Erfolg der Adler hatte Omar Marmoush, der in der Saison 2021/2022 als Leihspieler des VfL Wolfsburg für den VfB aufgelaufen war. Durch den Abgang des Topscorers zum Englischen Meister Manchester City Ende Januar musste sich die Elf von Dino Toppmöller ein Stück weit neu erfinden, immerhin hatte der Ägypter 34 Scorerpunkte in 26 Pflichtspielen beigesteuert. Damit führt er die Scorerliste der Frankfurter auch zum aktuellen Zeitpunkt mit großem Abstand an.

    Als Ersatz wurde Michy Batshuayi von Galatasaray Istanbul verpflichtet. Trotz der Qualitäten des schnellen Offensivspielers und der guten Form zahlreicher junger Spieler wie Hugo Ekitike, Hugo Larsson, Can Uzun und Jean-Matteo Bahoya fehlt der Eintracht die Leichtigkeit aus der ersten Saisonhälfte. Die Bilanz nach neun Rückrundenspielen fällt daher gemischt aus.

    Zuletzt zwei Heimniederlagen

    Drei Siege feierte die SGE gegen Borussia Dortmund (2:0), Holstein Kiel (3:1) und zuletzt gegen den VfL Bochum (3:1). Es gab jedoch auch drei Remis und drei Niederlagen. In den vergangenen beiden Heimspielen gegen Bayer Leverkusen (1:4) und Union Berlin (1:2) musste sich die Mannschaft von Dino Toppmöller jeweils geschlagen geben. Durch die Niederlage gegen die Hauptstädter trat Eintracht Frankfurt den dritten Tabellenplatz vorerst an Mainz 05 ab, die Qualifikation für die UEFA Champions League haben die Frankfurter aber weiterhin fest im Blick.

    Im Lieblings-Wettbewerb läuft’s

    Während in der Bundesliga zuletzt etwas Sand im Getriebe war, läuft es in der UEFA Europa League mal wieder wie am Schnürchen für die Eintracht. Nachdem die Hessen die Ligaphase als Tabellenfünfter abgeschlossen und sich damit direkt für das Achtelfinale des Wettbewerbs qualifiziert hatten, schaltete die SGE dort den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam nach Hin- und Rückspiel aus (6:2). Nun wartet in der Runde der letzten Acht der englische Vertreter Tottenham Hotspur auf die Eintracht.

    Auf der Überholspur

    Als vielseitig einsetzbarer Offensivspieler ist Jean-Matteo Bahoya einer der Profiteure des Winter-Abgangs von Omar Marmoush. Nachdem der 19-jährige Franzose in der Hinrunde zu einem Startelf-Einsatz in der Bundesliga gekommen war, sind es in der Rückrunde zum aktuellen Zeitpunkt bereits drei. Darüber hinaus stand er in beiden UEFA Europa League-Achtelfinalspielen gegen Ajax Amsterdam in der Anfangsformation. Im Rückspiel gelang Jean-Matteo Bahoya je ein Tor und eine Vorlage. Am vergangenen Wochenende erzielte er beim 3:1 in Bochum sein erstes Bundesligator und ist damit bereits der fünfte Frankfurter Akteur unter 20 Jahren, der in der laufenden Saison einen Treffer erzielte – Liga-Bestwert. Im selben Spiel sorgte Jean-Matteo Bahoya noch für einen weiteren Rekord: Als erster Spieler der Bundesliga-Geschichte erreichte er eine Sprintgeschwindigkeit von 37,16 km/h.

  • (Vor-)Freude

    Ermedin Demirovic und Nick Woltemade sind mit Erfolgserlebnissen von ihren Nationalteams zurückgekehrt. Nun wollen die beiden Offensivspieler mit dem VfB in Frankfurt wieder angreifen.

    Insgesamt 357 Einsatzminuten, vier Tore, eine Vorlage sowie vier Siege – so lautet die Länderspielbilanz des VfB Offensivduos Ermedin Demirovic und Nick Woltemade. Der Bosnier startete mit seinem Nationalteam mit zwei Siegen in die WM-Qualifikation. Beim 2:1 gegen Zypern erzielte der VfB Stürmer das zwischenzeitliche 1:0. „Es waren keine einfachen Spiele. Mit zwei Siegen in die Qualifikation zu starten, gab es bisher noch nicht so oft und ist daher etwas Besonderes“, sagt Ermedin Demirovic im VfB TV-Interview. Weiteren Grund zur Freude hatte der VfB Stürmer mit der Rückennummer neun, als er am Dienstag seinen 27. Geburtstag feierte.

    Sein Teamkollege Nick Woltemade war unterdessen mit der U21 Deutschlands erfolgreich. Nach einer  Vorlage beim 1:0 in der Slowakei, brillierte der VfB Offensivspieler vor allem beim 3:1-Erfolg gegen Spanien, bei dem er alle drei Treffer für das deutsche Team erzielte. „Positive Erfahrungen bei der Nationalmannschaft helfen immer. Nun wollen wir in der Bundesliga wieder angreifen“, sagt der 23-Jährige. Für den VfB geht’s am Samstag von 18.30 Uhr an gegen Eintracht Frankfurt (im VfB Liveticker und VfB Radio). „Frankfurt hat viel Qualität. Es wird ein unangenehmes, aber auch ein geiles Spiel, auf das wir uns freuen“, sagt Nick Woltemade.

    Das komplette Interview mit Ermedin Demirovic und Nick Woltemade bei VfB TV

  • Frühjahrs-Deal von WOW

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  • „Klasse, dass ‚Daxo‘ wieder bei uns ist“

    Maximilian Mittelstädt und seine Teamkollegen erleben zu Beginn der Trainingswoche eine Überraschung: Dan-Axel Zagadou ist zurück im Lauftraining.

    Die Fans sahen einige Rückkehrer. Alexander Nübel, Jamie Leweling und Deniz Undav trainierten auf dem Rasen, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller schufteten nach ihrem Startelfeinsatz am Sonntagabend gegen Italien (3:3) aus Gründen der Belastungssteuerung im Kraftraum. Die deutschen Nationalspieler sind wieder in Cannstatt, auch Kapitän Atakan Karazor und Verteidiger Ameen Al-Dakhil sind von der türkischen bzw. belgischen Nationalmannschaft zurück. Und dennoch staunten die Fans bei der öffentlichen Einheit am Dienstagvormittag am meisten über einen anderen „Rückkehrer“.

    Dan-Axel Zagadou stieg ins Lauftraining ein, joggte entlang des Rasens und absolvierte verschiedene Stabilisationsübungen. Der 25-Jährige ist damit auch wieder bedeutend häufiger in der Kabine dabei. Das kommt im Team gut an. „‚Daxo‘ (Dan-Axel Zagadou, Anm. d. Red.) ist ein super Typ, es ist klasse, dass er wieder bei uns ist“, sagt Maximilian Mittelstädt, der einen Teil des Dienstagvormittags mit ‚Daxo‘ im Kraftraum verbrachte: „Wir hoffen natürlich, dass er so schnell wie möglich wieder gesund und fit wird und uns anschließend helfen kann.“

    Vertragsverlängerung von Sebastian Hoeneß kommt gut an

    Der deutsche Nationalspieler richtet den Blick nach vorne. Etwa auf das Bundesliga-Spiel am Samstagabend, 18.30 Uhr, bei Eintracht Frankfurt. „Wir haben zuletzt gute Leistungen gezeigt, jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Daraus müssen wir lernen, um noch reifer und kaltschnäuziger aufzutreten“, sagt Maximilian Mittelstädt, der zudem in der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen zusätzlichen Schub für den Saisonendspurt sieht: „Wir in der Mannschaft haben uns sehr darüber gefreut, es ist ein richtig gutes Zeichen nach innen und außen.“

    Das komplette Interview mit Maximilian Mittelstädt auf VfB TV anschauen:

  • Zeit für mehr

    Mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung setzen der VfB und Sebastian Hoeneß ein Zeichen. Der Cheftrainer hat mit dem Club noch einiges vor.

    Die Hanns-Martin-Schleyer-Halle ist bekannt dafür, dass es in ihr laut werden kann. Musik, Sport, Show, all das sorgt in der Mehrzweckarena regelmäßig für Stimmung. Am Samstagmittag, um exakt 12.15 Uhr, brach jedoch ganz besonderer Jubel aus. Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2025 verkündete Alexander Wehrle, der Vorstandsvorsitzende des VfB, dass Sebastian Hoeneß seinen Vertrag beim Club aus Cannstatt vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert hat. Der Chefcoach unterschrieb bis zum 30. Juni 2028.

    Ein Bekenntnis zum VfB und vom VfB. Gesetzt und geschlossen rund um die Mitgliederversammlung, und damit noch vor dem Saisonendspurt. Sebastian Hoeneß und Weiß-Rot – das passt, das geht weiter.

    Familiäre Vorprägung zum VfB

    Seit April 2023 trainiert der 42-Jährige die Jungs aus Cannstatt. Doch seine Leidenschaft für den VfB existiert tatsächlich schon länger. Als Jugendspieler trug er einst den Brustring, gewann mit dem VfB in der Saison 1998/1999 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Auch die Verbindung der Familie nach Stuttgart ist bekannt: Als sein Vater Dieter Hoeneß zwischen 1975 und 1979 insgesamt 117-mal in Weiß und Rot auflief, war Sebastian Hoeneß zwar noch nicht geboren – sehr wohl bekam er aber später mit, wie Papa von 1990 bis 1995 als Manager den Club prägte. Nun ist der Sohn selbst am Neckar tätig.

    „Als ich vor knapp zwei Jahren zum VfB kam, war die sportliche Situation auf Tabellenplatz 18 anspruchsvoll“, sagt Sebastian Hoeneß rückblickend. Er hauchte dem Team neues Leben und neue Überzeugung ein, über die Relegation gelang der Klassenerhalt. „Der Wechsel zum VfB hat sich damals richtig angefühlt. Und genauso richtig fühlt es sich jetzt an, den Vertrag zu verlängern“, sagt er. In der Folgesaison schaffte das Team als Vizemeister den Sprung in die UEFA Champions League. Spieler entwickeln sich weiter, sind mittlerweile teils für ihre jeweiligen Nationalmannschaften aktiv. Die Dreifachbelastung aus „Königsklasse“, DFB-Pokal und natürlich Bundesliga nahm und nimmt der VfB an, lernt dazu, bleibt ambitioniert, will mehr.

    „Unsere Mannschaft weiterentwickeln“

    „Auf allen Ebenen im Verein wollen und müssen wir weiterhin alles geben, um dauerhaft erfolgreich zu sein“, sagt der Cheftrainer, den sein Mix aus Ehrgeiz und Realismus auszeichnet: „Dazu gehört auch, unsere Mannschaft weiterzuentwickeln und zu verstärken. Wir wollen dauerhaft den Anspruch erheben können, mit dem VfB im internationalen Wettbewerb vertreten zu sein.“ Ein Ziel, für das Sebastian Hoeneß täglich arbeitet, mit der Mannschaft, mit seinem Staff. Dieser Fleiß wirkt, nach innen und nach außen.

    Nachdem sich der Jubel auf der Mitgliederversammlung gelegt hatte, fand Alexander Wehrle lobende Worte und erklärte die Entscheidung zur vorzeitigen Vertragsverlängerung. Der VfB und Sebastian Hoeneß, diese Verbindung habe vom ersten Tag an hervorragend harmoniert. „Sebastian hat einen klaren Spielstil implementiert und sehr viele Spieler individuell verbessert“, sagte der Vorstandsvorsitzende: „Unser täglicher Umgang ist sehr vertrauensvoll, Sebastian passt fachlich und menschlich perfekt zu uns und unseren Zielen.“

    Vorfreude auf die Zukunft

    Zu dieser Zusammenarbeit gehört ebenfalls Fabian Wohlgemuth. Er erlebt Sebastian Hoeneß täglich, ist regelmäßig mit ihm im Austausch. „Der Antrieb voranzukommen, den nächsten Schritt zu setzen und mit der Mannschaft erfolgreich zu sein, ist in der Zusammenarbeit mit Sebastian jederzeit spürbar“, sagt der Vorstand Sport und betont, dass er sich auf die Zukunft freue: „Gemeinsam wollen wir mit dem VfB weiterhin erfolgreich sein.“

    Der VfB hält an seinem eingeschlagenen Weg fest. Schritt für Schritt mit Arbeit und Fleiß vorankommen. Das gilt für Sebastian Hoeneß, für die Mannschaft, für den Club. Geht der Plan auf, sind weitere Jubelmomente gewiss. Allerdings dann nicht in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle sondern in der benachbarten MHP Arena.

  • VfB verlängert Vertrag mit Sebastian Hoeneß

    Der VfB und sein Cheftrainer haben den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2028 verlängert. Auch Co-Trainer David Krecidlo hat einen Kontrakt bis 2028 unterschrieben.

    Seit knapp zwei Jahren ist Sebastian Hoeneß Cheftrainer des VfB Stuttgart. Im April 2023 übernahm der 42-Jährige den VfB auf Tabellenplatz 18, sicherte über die Relegation den Klassenerhalt und schaffte mit der Mannschaft in der Folgesaison als Vizemeister den Sprung in die UEFA Champions League. Unter Sebastian Hoeneß und seinem Trainerteam entwickelten sich zahlreiche VfB-Spieler zu Nationalspielern, mit fünf nominierten Spielern stellt der VfB in der aktuellen Länderspielperiode erneut den größten Block im deutschen Nationalteam.

    Bereits im vergangenen Jahr hatte der VfB den Vertrag mit Sebastian Hoeneß vorzeitig bis 2027 verlängert, nun erfolgt die neuerliche Verlängerung bis zum 30. Juni 2028. Zugleich hat der VfB auch den Vertrag mit Co-Trainer David Krecidlo bis zum 30. Juni 2028 verlängert. David Krecidlo war gemeinsam mit Sebastian Hoeneß zum VfB gekommen und absolviert derzeit parallel zu seiner Tätigkeit beim VfB den Pro-Lizenz-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes.

    Alexander Wehrle: „Diese Verbindung passt hervorragend“

    VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle: „Der VfB und Sebastian Hoeneß, diese Verbindung hat vom ersten Tag an hervorragend harmoniert. Sebastian hat unsere Mannschaft aus größter Abstiegsgefahr zur Vizemeisterschaft und in die Champions League geführt. Er hat einen klaren Spielstil implementiert und sehr viele Spieler individuell verbessert. Für uns war immer klar, dass wir langfristig mit Sebastian zusammenarbeiten wollen. Unser täglicher Umgang ist sehr vertrauensvoll, Sebastian passt fachlich und menschlich perfekt zu uns und unseren Zielen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm gemeinsam unseren erfolgreichen Weg fortsetzen werden und freuen uns sehr über die vorzeitige Vertragsverlängerung.“

    Fabian Wohlgemuth: „Freuen uns auf gemeinsame Zukunft“

    VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Fans, Stadt, Tradition und wirtschaftliches Umfeld machen den VfB Stuttgart zu einem der attraktivsten Clubs in Deutschland. Gemeinsam wollen wir den VfB in eine erfolgreiche Zukunft führen. Dafür haben wir mit Sebastian Hoeneß den idealen Trainer langfristig gebunden. Sebastian hat in den vergangenen knapp zwei Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass er außergewöhnlich gut mit den unterschiedlichen Herausforderungen im Fußball umgeht, ob im Abstiegskampf oder in der Champions League. Der Antrieb voranzukommen, den nächsten Schritt zu setzen und mit der Mannschaft erfolgreich zu sein, ist in der Zusammenarbeit mit Sebastian jederzeit spürbar. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft.“

    Sebastian Hoeneß: „Kräfte für Saisonendspurt bündeln“

    VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam noch viel erreichen können. Als ich vor knapp zwei Jahren zum VfB kam, war die sportliche Situation auf Tabellenplatz 18 anspruchsvoll. Dennoch hat sich der Wechsel zum VfB damals richtig angefühlt. Und genauso richtig fühlt es sich jetzt an, den Vertrag zu verlängern. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen um Alex Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Christian Gentner war von Anfang an sehr vertrauensvoll, gemeinsam haben wir nach der Relegation einen erfolgreichen Weg eingeschlagen, der uns bis in die Champions League geführt hat. Auf allen Ebenen im Verein wollen und müssen wir weiter alles geben, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Dazu gehört auch, unsere Mannschaft weiterzuentwickeln und zu verstärken. Wir wollen dauerhaft den Anspruch erheben können, mit dem VfB im internationalen Wettbewerb vertreten zu sein. Nun gilt es, die Kräfte für den Saisonendspurt in der Bundesliga zu bündeln. Und natürlich fiebern wir alle dem Halbfinale im DFB-Pokal entgegen und wollen unbedingt den letzten Schritt nach Berlin gehen.“

  • Zwei Flutlicht-Heimspiele

    Freitagabend gegen Heidenheim, Sonntagabend gegen Augsburg und Samstagnachmittag in Hamburg. Die Bundesliga-Spieltage 31 bis 34 stehen fest.

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat an diesem Donnerstag die zeitgenauen Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 31 bis 34 bekanntgegeben. Zweimal wird die heimische MHP Arena auf der Saison-Zielgeraden noch zur Flutlicht-Heimspielstätte.

    Zuerst empfängt der VfB am 25. April, 20.30 Uhr, den 1. FC Heidenheim zum Auftakt des 31. Spieltags, mit dem letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Augsburg schließt der VfB am Sonntag, 11. Mai, 19.30 Uhr, den 33. Spieltag ab. Auswärts müssen die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 3. Mai, von 15.30 Uhr an beim FC St. Pauli ran, RB Leipzig empfängt den VfB am letzten Spieltag wie gewohnt samstags, 17. Mai, 15.30 Uhr.

    Die kommenden Bundesliga-Spiele des VfB im Überblick:

  • Tiefer graben, stärker zurückkommen

    Der VfB liefert gegen den Deutschen Meister ein Spektakel, verpasst jedoch die Belohnung. Eine Situation, die Sebastian Hoeneß und sein Team rasch ändern wollen.

    Die letzten sechs Minuten waren kaum zu fassen. Mit Herz und Geschlossenheit hatte der VfB den Deutschen Meister am Rande einer Niederlage, kombinierte stark, führte 3:2, die Fans trieben das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß an – doch mit den Schlussminuten sorgte Bayer Leverkusen für eine späte Wendung. Endstand 3:4, ein Sieben-Tore-Spektakel mit bitterem Ausgang. Seit nunmehr fünf Partien wartet der VfB auf einen Sieg in der Bundesliga. Eine Durststrecke, die ärgert und nervt, weil die Leistungen oftmals besser sind als das blanke Resultat. Und gleichwohl ist es keineswegs die erste herausfordernde Situation, die die Jungs aus Cannstatt gemeinsam bewältigen wollen.

    Darin lag auch die Kernbotschaft von Sebastian Hoeneß nach Abpfiff. „Es bringt nichts, nun in Selbstmitleid zu verfallen, sondern wir müssen gemeinsam durch diese Phase gehen“, sagte der Chefcoach und schloss bei seiner Analyse ein, wie er mit dem VfB schnellstmöglich wieder drei Punkte bejubeln möchte: „Wir müssen schon noch ein bisschen tiefer graben und uns gemeinsam zurückfighten. Wenn wir das schaffen, kann uns das als Mannschaft in der Entwicklung weiterbringen.“

    Pendel wieder zugunsten des VfB ausschlagen lassen

    Fabian Wohlgemuth sah das ähnlich. „Von Anfang an hatten wir ein gutes Energielevel und haben das Spiel voll angenommen. Trotz der Niederlage haben wir sehr viel in die Waagschale geworfen“, sagte der Vorstand Sport – und ordnete gleichermaßen ein, wie er die derzeitige Situation wahrnimmt: „Es gibt Phasen, die sind extrem hart und in denen wenig funktionieren will. Solch eine haben wir gerade.“ Es habe ein paar unglückliche Szenen und Verläufe gegeben, in denen das Pendel eben derzeit nicht in Richtung des VfB ausschlage. Das müssen sich die Jungs aus Cannstatt gemeinsam wieder erarbeiten, es bisweilen gar erzwingen.

    Da passt es gut, dass Sebastian Hoeneß weiterhin die richtige Basis bei seiner Mannschaft sieht. „Wir spielten leidenschaftlich, mit Mut, setzten Leverkusen immer wieder unter Druck“, sagte er und machte deutlich, dass das auch weiterhin der Weg sein werde. Mit dieser Art und Weise hat sich die Mannschaft schon das eine oder andere Mal zurück in die Erfolgsspur gearbeitet. Und sie möchte es auch diesmal schaffen. Nächste Chance: direkt nach der gegenwärtigen Länderspiel-Phase, am Samstag, 29. März, 18.30 Uhr, bei Eintracht Frankfurt.

    Öffentliches Training am Dienstag

    Im Zuge der Abstellungsphase sind insgesamt 13 Profis seit dem heutigen Montag bei ihren Nationalmannschaften. Der VfB trainiert am Dienstag öffentlich. Die Einheit beginnt 9 Uhr am Clubzentrum.

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