VfB Stuttgart
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Ticketinfos fürs DFB-Pokal-Finale 2026
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Ticketinfos fürs DFB-Pokal-Finale 2026
Der VfB Stuttgart steht zum zweiten Mal in Folge im Finale des DFB-Pokals. Alle Informationen zur Ticketvergabe für das Endspiel in Berlin.Nach dem Triumph im vergangenen Jahr steht der VfB erneut im Finale des DFB-Pokals und hat die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Am Samstag, 23. Mai 2026, treffen die Jungs aus Cannstatt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion auf den FC Bayern München. Für das Endspiel stellt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jedem Finalisten rund 24.000 Tickets zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans befinden sich in diesem Jahr in der Kurve des Marathontors. Damit die VfB-Fans rechtzeitig planen können, gibt es hier alle wichtigen Infos zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber.
Bewerbungsverfahren für Mitglieder und Dauerkarteninhaber
Aufgrund der erneut zu erwartenden hohen Nachfrage setzt der VfB auch in diesem Jahr auf ein Ticket‑Bewerbungsverfahren. Während der Bewerbungsphase haben alle teilnehmenden Mitglieder die gleichen Chancen auf Tickets für das DFB-Pokal-Finale, unabhängig vom Zeitpunkt der Registrierung. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Eintrittskarten per softwaregestütztem Losverfahren vergeben. Die Tickets werden als Papiertickets zur Verfügung gestellt. Der Versand erfolgt rechtzeitig vor dem Finale auf dem Postweg.
Mitglieder und Dauerkarteninhaber: Bewerbungsphase vom 24. bis 27. April 2026
Jedes Mitglied, das dem VfB vor dem 24. Januar 2026 beigetreten ist, kann sich auf bis zu zwei Tickets für das Spiel bewerben. Ebenso hat der VfB nach den Erfahrungen und Rückmeldungen beim letztjährigen DFB-Pokal-Finale entschieden, dass sich auch Dauerkarteninhaber für bis zu zwei Tickets bewerben können. Doppelbewerbungen als Mitglied und Dauerkarteninhaber werden systemseitig ausgeschlossen.
Den Mitgliedern und Dauerkarteninhabern stehen zwei Ticket-Kategorien zur Verfügung: Kategorie 2 für 150 Euro pro Ticket und Kategorie 3 für 85 Euro pro Ticket. Eine Bewerbung erfolgt unabhängig von einer Kategorie, die Plätze werden bei erfolgreicher Zuteilung zufällig einer Preiskategorie zugewiesen und müssen im persönlichen VfB-Kundenkonto gebucht werden. Wir bitten um Verständnis, dass dem Wunsch nach zusammenhängenden Tickets für mehrere Mitglieder nicht entsprochen werden kann.
Die Bewerbung ist von Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr, bis Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, ausschließlich im Ticket-Onlineshop des VfB nach Anmeldung mit dem eigenen Kundenkonto möglich. Die Zu- und Absagen werden bis Donnerstag, 30. April 2026, per E-Mail versendet. Mitglieder, die eine Zusage erhalten haben, haben anschließend bis einschließlich Montag, 4. Mai 2026, Zeit, ihre Reservierung zu bestätigen. Nicht abgerufene Tickets werden unter allen Absagen nachverlost.
Handicap-Tickets
Für Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und gehörlose VfB-Fans steht ein beschränktes Kontingent (inklusive Begleitperson) zur Verfügung. Hierfür können sich Mitglieder ab Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr, bis einschließlich Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, per Online-Formular auf zwei Tickets bewerben. Auch hier werden nach Abschluss der Bewerbungsphase die Zu- und Absagen per Mail versendet. Menschen mit einem anderen Handicap müssen sich über das Bewerbungsverfahren für Mitglieder auf Tickets bewerben.
Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder: Bewerbungsphase vom 24. bis 27. April 2026
Mitglieder vom Fritzle-Club und Jugendclub, die dem Club vor dem 24. Januar 2026 beigetreten sind, erhalten ein Vorkaufsrecht auf bis zu zwei Tickets. Mindestens ein Ticket davon muss für das Kind beziehungsweise von Jugendlichen genutzt werden. Die Plätze finden sich in einem als Familienblock ausgewiesenen Bereich im Berliner Olympiastadion. Der Ticketpreis hier liegt bei 45 Euro.
Das Bewerbungsverfahren erfolgt analog zum Bewerbungsverfahren der VfB-Mitglieder und startet somit am Freitag, 24. April 2026, 9 Uhr. Bis einschließlich Montag, 27. April 2026, 23.59 Uhr, ist eine Bewerbung im eigenen Kundenkonto des VfB-Ticketshops möglich. Auch hier kann dem Wunsch von zusammenhängenden Tickets mehrerer Mitglieder leider nicht entsprochen werden.
Nach Abschluss der Bewerbungsphase werden bis Donnerstag, 30. April 2026, entsprechende Zu- oder Absagen versendet. Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, die eine Zusage erhalten, haben dann bis einschließlich Montag, 4. Mai 2026, Zeit, die Reservierung zu bestätigen.
Offizielle Fanclubs
Alle Offiziellen Fanclubs des VfB erhalten die Infos zu ihrem betreffenden Ticketverkauf in den kommenden Tagen per E-Mail.
Auswärts-Dauerkarteninhaber
Alle Auswärts-Dauerkarteninhaber erhalten ein Vorkaufsrecht auf ein Ticket. Alle Informationen dazu werden ihnen in den kommenden Tagen per E-Mail zugesendet.
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„Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“
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„Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“
Josha Vagnoman ist bekannt als physisch starker Außenverteidiger mit Offensivdrang. Privat hat sein Labrador Headie einen Stammplatz bei ihm, wie er in der neuen STADION AKTUELL erzählt.Es ist ein perfektes Zusammenspiel. Als Josha Vagnoman beim Spaziergang am Höhenpark Killesberg nach einem Selfie gefragt wird, nimmt Headie schon von alleine Platz und wartet geduldig, bis alle Aufnahmen mit dem Außenverteidiger des VfB geknipst sind. Seit zwei Jahren hat der Labrador bei Josha Vagnoman ein Zuhause gefunden. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger schaltet bei Spaziergängen mit seinem Hund vom Fußball ab. Auf dem Rasen gilt für ihn dagegen nur eine Devise: Alles geben, damit der Saison-Endspurt erfolgreich verläuft. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Entwicklung beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie am Sonntag, 26. April 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SV Werder Bremen.
Hallo Josha, wie kam deine Liebe zu Hunden zustande?
Josha: „In der Familie hatten wir keinen eigenen Hund, aber ich bin generell ein sehr tierlieber Mensch. Es war ein kleiner Wunsch von mir, eines Tages einen Hund zu haben. Inzwischen ist Headie, ein Labrador, seit zwei Jahren bei mir – und es macht richtig viel Spaß mit ihm.“
Was gibt dir die Zeit mit Tieren, gerade im oftmals stressigen Fußballalltag?
Josha: „Für mich ist es ein gewisser Ausgleich zum Fußball. Mir macht es Freude, sich um das Tier zu kümmern, mit Headie unterwegs zu sein und ihn ‚zu erziehen‘. Und: Egal, wie wir mit dem VfB gespielt haben – Headie ist einfach immer gut drauf, und bringt einen auf andere Gedanken. Auch mag er es, in der Natur zu sein. Bei Spaziergängen mit ihm kann ich gut abschalten.“
Die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung ist auch für den Endspurt in der Bundesliga notwendig. Wie beurteilst du eure Ausgangsposition vor den letzten vier Partien?
Josha: „Unsere Ausgangsposition ist gut, doch damit ist noch nichts erreicht. Wir werden alles aus uns herausholen müssen, um am Ende der Bundesliga-Saison gemeinsam etwas ganz Großes zu schaffen. Mich motiviert solch eine Ausgangslage extrem.“
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Lass uns ein wenig auf das Restprogramm schauen: Zunächst findet das Heimspiel gegen Werder Bremen statt. Was erwartest du für eine Begegnung?
Josha: „Für die Bremer geht es ebenso um sehr viel – sie spielen um den Klassenerhalt und brauchen dafür jeden Punkt. Daher erwarte ich eine sehr intensive und umkämpfte Partie, Bremen wird auf jeden Fall bei 100 Prozent sein. Uns wird alles abverlangt werden. Trotz des Willens des Gegners müssen wir unsere spielerischen Qualitäten auf den Rasen bekommen. Wir werden eine Top-Leistung benötigen, um die Punkte in Stuttgart zu behalten.“
Anschließend geht’s mit Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ausschließlich gegen Clubs, die ebenfalls um internationale Ränge spielen. Wie reizvoll findest du ein solches Bundesliga-Finale?
Josha: „Zunächst gilt unser voller Fokus dem Spiel gegen Bremen. Aber natürlich wissen wir, dass danach die direkten Duelle anstehen. Das sind ‚Big-Point-Spiele‘, in denen sich der eine oder andere Platz in der Tabelle verschieben kann. Ich habe volles Vertrauen in unsere Mannschaft, weil wir es zuletzt oftmals hinbekommen haben, in solchen Partien auf den Punkt präsent zu sein – und in der Lage sind, sie mitunter komplett auf unsere Seite zu ziehen. Ich denke da beispielsweise an die Hinrunden-Begegnungen gegen die genannten Teams. Fakt ist, dass es auf jeden Fall ein spannendes Saisonfinale werden wird.“
Mit Blick auf deine Karriere bist du durchaus „Nervenkitzel-erprobt“: Abstieg, Relegation, DFB-Pokal-Finale, internationale Spiele. Wie gehst du mit solchen Drucksituationen um?
Josha: „Inzwischen habe ich mich an den Druck und besondere Konstellationen gewöhnt. Ich profitiere davon, dass ich inzwischen einiges an Erfahrung sammeln konnte. In jüngeren Jahren war ich vor großen Spielen einen Tick aufgeregter. Mir hilft es, mich auf meine Aufgaben und unseren Matchplan als Team zu fokussieren.“
Seit 2022 läufst du für den Club aus Cannstatt auf und hast seitdem mehr als 115 Pflichtspiele absolviert. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung beim VfB?
Josha: „Mittlerweile ist es im Fußball fast schon etwas Außergewöhnliches, über einen solch langen Zeitraum für einen Club zu spielen. In meinem Fall geschah das stets aus Überzeugung – und das hängt eng mit der Entwicklung des Clubs und mir persönlich zusammen. Ich habe mich beim VfB als Bundesliga-Spieler etabliert, komme auf viele Einsätze, was mir wichtig ist, und konnte mein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben. Inzwischen wird uns das dritte Mal in Serie die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb gelingen. Ich bin sehr happy über den Weg, den ich bislang gehen durfte.“
Nach deinem Wechsel zum VfB – du warst damals 21 Jahre alt – sagtest du, es sei nun an der Zeit, das gewohnte Umfeld in Hamburg zu verlassen und noch selbstständiger zu werden. Wie bist du persönlich gereift?
Josha: „Meine eigenen Kochkünste haben sich definitiv verbessert, seit ich nicht mehr so nahe meiner Hamburger Heimat wohne – ich musste mir schließlich einiges beibringen (lacht). Ich bin nicht der Typ, der so oft auswärts zum Essen geht und koche daher ganz gerne daheim. Generell war es für die eigene Persönlichkeitsentwicklung richtig, etwas Neues zu sehen und im gesamten Alltag komplett auf ‚eigenen Beinen‘ stehen zu müssen.“
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Die aktuelle Formstärke des VfB hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?
Josha: „Ein Faktor ist die Einstellung – jeder Spieler in unserem Kader legt Wert darauf, dass wir uns in der Defensivarbeit gegenseitig unterstützen und dass im Idealfall die Null steht. Schließlich steigt dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich und funktionieren auch in unterschiedlichen Konstellationen.“
Du agierst häufig als Rechtsverteidiger, kannst aber auch offensiver spielen. Wo fühlst du dich am wohlsten?
Josha: „Dort, wo der Trainer mich braucht (lacht). Grundsätzlich ist die rechte Bahn mein Favorit – ganz egal, ob es in einer Viererkette oder in einer Art Dreier- beziehungsweise Fünferkette ist. Neben der defensiven Arbeit wird bei mir immer ein Zug nach vorne dabei sein, und das über 90 Minuten lang. Das gehört zu meiner Spielweise dazu, zudem mag ich es, dem Team mit meiner Physis zu helfen.“
Lass uns zum Schluss in den Sommer 2026 blicken: In den USA, Kanada und Mexiko findet die Weltmeisterschaft statt. Was würde es dir bedeuten, zum deutschen Kader zu gehören?
Josha: „Für mich ist es stets etwas ganz Besonderes, für Deutschland auflaufen zu dürfen. Umso mehr habe ich mich auch über den jüngsten Länderspiel-Einsatz im März gefreut. Ich werde alles investieren, um auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 zum DFB-Kader zu gehören. Am Ende liegt es an mir und meiner Leistung – die Schlüssel sind eine gute Performance mit dem VfB sowie eine gute Form. Alles andere kann ich nicht beeinflussen, deswegen bleibe ich diesbezüglich entspannt und fokussiere mich auf mein Spiel. Die Entscheidung trifft am Ende Bundestrainer Julian Nagelsmann.“
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Josha Vagnoman: Fotoalbum, Zahlenspiel und Traumelf
- Poster: Josha Vagnoman
- Zu Gast: SV Werder Bremen
- Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
- Ausstellung: 100 Jahre Brustring
- Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
- VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
- VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
- Nachwuchs: Porsche Turbo Award
- MHP Arena: Konzert von Helene Fischer
Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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U17-Kantersieg im Achtelfinale
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U17-Kantersieg im Achtelfinale
Die U17 setzt sich zum Start der Endrunde um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft gegen Hannover 96 souverän und deutlich mit 9:0 durch.„Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung der Jungs. 9:0 ist der Wahnsinn“, sagt U17-Trainer Daniel Jungwirth nach Schlusspfiff. Zuvor hatte seine Mannschaft im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft zuhause gegen Hannover 96 deutlich mit 9:0 gewonnen und dabei maximale Dominanz gezeigt. Während die Niedersachsen die gesamten 90 Minuten über keine nennenswerte Torchance verzeichneten, begann für den VfB der Torreigen bereits in der siebten Minute, als eine Halbfeldflanke von Malik Mosrati an allen vorbeisegelte und im langen Eck einschlug. In Minute 18 legte Brayann Kenmoe nach einem hohen Ballgewinn von William Recupero das zweite Tor nach, ehe Ali Aydin mit einem schönen Sololauf und trockenem Abschluss zum 3:0 (21.) schon früh für klare Verhältnisse sorgte. Auch in der Folge waren die Jungs aus Cannstatt drückend überlegen, ließen aber gute Chancen liegen. Erst kurz vor der Pause legte Almand Idrizi per Kopf das 4:0 nach.
Stuttgart lässt nicht nach
Nach dem Seitenwechsel blieb der VfB auf dem Gaspedal. Mit einem schnellen Angriff über die linke Seite und platziertem Abschluss von William Recupero stellten die Brustring-Talente auf 5:0 (49.), ehe Recupero sieben Minuten später aus ähnlicher Position sein zweites Tor und das 6:0 nachlegte (56.). Das Jungwirth-Team blieb anschließend auf dem Gaspedal, legte durch Arlind Thaqi ein sehenswert herausgespieltes 7:0 nach (60.) und schraubte in der Schlussphase durch die eingewechselten Kirill Serdiuk (83.) und Guilherme Cordeiro (90.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Einziger Wermutstropfen: Serdiuk verletzte sich bei seinem Treffer am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiterspielen. So fiel das 9:0 durch Cordeiro in Stuttgarter Unterzahl, da die Wechselmöglichkeiten zu diesem Zeitpunkt bereits erschöpft waren.
Am Ende standen ein beeindruckendes Ergebnis und eine überragende Leistung zu Buche. Gleichzeitig steht die U17 nun bei 25 Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage und stellt damit den Rekord aus der Saison 2021/2022 ein. „Am Anfang haben wir die Nervosität noch etwas gemerkt“, sagt Daniel Jungwirth. „Ich bin aber sehr stolz, wie die Jungs aufgetreten sind. Wenn sie einmal ins Rollen kommen, sind sie sehr stark. Es macht einfach Spaß.“ Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem Viertelfinale weiter. Der VfB hat dabei erneut Heimrecht. Der Gegner wird am Sonntag im Duell zwischen dem Karlsruher SC und Hertha BSC ermittelt.
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Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel
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Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel
Der VfB erreicht beim Bundesliga-Heimspiel gegen Bremen eine besondere Marke. Darüber hinaus nimmt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß das nächste Ziel in den Fokus.Schwere Beine – und ein Herz voller Freude. Nach den intensiven 120 Minuten im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) ist die Zufriedenheit über das Erreichen des Endspiels groß. Zugleich hat sich am Tag danach die Aufmerksamkeit mehr und mehr verlagert. Weg vom DFB-Pokal, hin zur Bundesliga. Denn den Jungs aus Cannstatt bleibt nur wenig Zeit, die nächste Aufgabe im enggetakteten Spielplan vorzubereiten. Am Sonntag, 26. April 2026, empfängt der VfB den SV Werder Bremen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll in der heimischen MHP Arena der nächste Erfolg gelingen. Die Begegnung ist ein echter Klassiker.
Sebastian Hoeneß: „Brauchen die volle Intensität“
Zum 114. Mal treffen der VfB und Werder in der Bundesliga aufeinander. Häufiger begegneten sich nur Bayern und Bremen (118 Spiele) sowie Bayern und Gladbach (116 Spiele) in der Ligahistorie. Für den Club aus Cannstatt ist es aus einem zweiten Grund eine Partie historischen Ausmaßes: Es wird das 1000. Bundesliga-Heimspiel des VfB sein. Ein Grund zum Jubeln? Hoffentlich.
„Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend alles investieren wird, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität in unserem Spiel, um eine gute Leistung abrufen zu können“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Im Hinspiel gelang dies dem Team mit dem roten Brustring durchweg: Offensiv aktiv, defensiv hellwach – der 4:0-Erfolg im Dezember 2025 war der höchste Auswärtssieg des VfB in der laufenden Bundesliga-Serie. Nun, vor dem 31. Spieltag, haben sich die Vorzeichen weiterentwickelt.
Finn Jeltsch fällt verletzungsbedingt aus
In Kombination mit dem DFB-Pokal-Finaleinzug und der Tabellensituation in der Bundesliga hat der VfB bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Qualifikation für die UEFA Europa League erreicht. Nun möchten die Jungs aus Cannstatt mehr. Die Mannschaft von Chefcoach Sebastian Hoeneß bleibt ambitioniert. „Wir stehen im Finale des DFB-Pokals und wir sind bereits sicher für die Europa League qualifiziert“, fasst der 43-Jährige zusammen: „Damit haben wir zwei wichtige Zwischenschritte getätigt und können nun den vollen Fokus darauf richten, in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Am Sonntag gegen Werder Bremen wollen wir diesem Ziel ein weiteres Stück näherkommen.“
Verzichten muss der VfB auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger fällt aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung aus, die er sich beim vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag, 19. April 2026, bei Bayern München (2:4) zugezogen hatte.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind unter anderem:
- Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
- Zu Gast: SV Werder Bremen
- Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
- Ausstellung: 100 Jahre Brustring
- Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
- VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
- VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
- Nachwuchs: Porsche Turbo Award
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VfB Stuttgart startet neues Abfalltrennsystem in der MHP Arena
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VfB Stuttgart startet neues Abfalltrennsystem in der MHP Arena
Zum Heimspiel gegen Werder Bremen startet der VfB Stuttgart gemeinsam mit PreZero ein neues Abfalltrennsystem in der MHP Arena – ein weiterer Schritt hin zu mehr Recycling und einem nachhaltigeren Stadionbetrieb.Mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am 26. April 2026 geht der VfB Stuttgart den nächsten konsequenten Schritt auf seinem Weg zu einem ressourcenschonenderen Stadionbetrieb. Gemeinsam mit PreZero, dem Kreislaufwirtschaftsunternehmen der Schwarz Gruppe, führt der VfB in der MHP Arena ein neues Abfalltrennsystem ein. Ziel ist es, Wertstoffe künftig gezielter zu erfassen und in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. Dabei geht es um mehr als nur Abfalltrennung: Es geht um die Wirtschaftlichkeit des Profifußballs und eine ökologische Transformation, die als Blaupause für andere Industriezweige dient.
Die Einführung des Trennsystems ist Teil der strategischen Ausrichtung des VfB Stuttgart, in der gesellschaftliche Verantwortung fest verankert ist. Im Rahmen der ökologischen Transformation geht es darum, Ressourcen effizienter zu nutzen und Abfallströme messbar zu reduzieren – insbesondere im Stadionbetrieb, wo an Spieltagen große Mengen an Abfällen anfallen. Nachhaltigkeit ist hier längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor und ein starkes Investitionsargument für einen resilienten Cluballtag.
Vom Abfall zum Wertstoff
Als offizieller Partner der Kreislaufwirtschaft unterstützt PreZero den VfB Stuttgart dabei, nachhaltige Lösungen im Stadionbetrieb weiter auszubauen. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte entlang der Kreislaufwirtschaft – von der Abfalltrennung über Recyclingprozesse bis hin zur Sensibilisierung der Fans. Was nach dem Spiel auf den Rängen, in den Umläufen oder im Gastronomiebereich zurückbleibt, ist dabei kein bloßer Müll, sondern ein Wertstoff mit Wiederverwertungspotenzial. Gemeinsam vollziehen der VfB und PreZero den Wechsel von der klassischen Abfallentsorgung hin zu einem strukturierten Wertstoffmanagement. Sowohl der VfB Stuttgart als auch PreZero setzen damit neue Standards in der Allianz zwischen Sport und Kreislaufwirtschaft.
Grundlage für das neue Abfall- und Wertstoffmanagement war eine detaillierte Abfallanalyse in der MHP Arena. Die Ergebnisse zeigen deutliches Entwicklungspotenzial: Derzeit werden 47,8 Prozent der Abfälle recycelt, während 52,2 Prozent im Restabfall landen. Um diese Quote zugunsten der Wiederverwertung zu verbessern, kommt beim Heimspiel gegen Werder Bremen erstmals das neue Trennsystem zum Einsatz. Künftig können Fans ihre Abfälle im Stadion klar und einfach trennen: Grau steht für Papier, Rot für Restmüll.
Die Fans als Schlüssel zum Erfolg
Kreislaufwirtschaft ist ein Mannschaftssport. Ein funktionierendes Trennsystem lebt davon, dass möglichst viele mitmachen. Die Fans des VfB Stuttgart nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Der Profifußball fungiert hier quasi als „Pacemaker“ mit enormer gesellschaftlicher Strahlkraft: Wenn es gelingt, in den hochkomplexen Strukturen mit Zehntausenden Stadionbesuchern Kreisläufe erfolgreich zu schließen, hat dies eine direkte Vorbildfunktion für die gesamte Gesellschaft. Begleitende Kommunikationsmaßnahmen im Stadion sowie auf den digitalen Kanälen des VfB sorgen dafür, dass die Abfalltrennung verständlich, intuitiv und gut in den Stadionbesuch integrierbar ist. Nur wenn Wertstoffe sortenrein gesammelt werden, können sie dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt werden.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, sagt: „Mit dem neuen Trennsystem schaffen wir im Stadionbetrieb eine wichtige Grundlage, um Ressourcen gezielter zu erfassen und besser zu verwerten. Entscheidend ist dabei, dass Prozesse klar, praktikabel und für alle nachvollziehbar sind – daran arbeiten wir gemeinsam mit unserem Partner PreZero.“
„Kreislaufwirtschaft schafft wirtschaftliche Vorteile“
Auch PreZero sieht den Start des Systems als wichtigen Meilenstein der Partnerschaft. Marcus Sagitz, Geschäftsführer Marketing & Corporate Affairs bei PreZero International, betont: „Die Einführung des neuen Trennsystems ist der operative Meilenstein, um auf unsere gemeinsamen Ziele hin Taten folgen zu lassen. Gemeinsam mit dem VfB Stuttgart machen wir Kreislaufwirtschaft im Stadion für und mit den Fans greifbar und zeigen, dass ökologische Verantwortung und ein professioneller sowie wirtschaftlicher Stadionbetrieb Hand in Hand gehen können. Zudem beweisen wir hier, dass Kreislaufwirtschaft messbare wirtschaftliche Vorteile schafft und die Basis für einen zukunftsfähigen Profifußball bildet.“
Die gemeinsame Vision von VfB Stuttgart und PreZero ist es, die MHP Arena schrittweise weiterzuentwickeln und die Recyclingquote in den kommenden Jahren deutlich zu steigern. So wird die Grundlage geschaffen, um zukünftig den Stadionbetrieb nach anerkannten Zero‑Waste‑Standards zu zertifizieren. Das neue Abfalltrennsystem bildet dafür den ersten strukturellen Baustein.
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Weiß-rotes Frühlingsfest
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Weiß-rotes Frühlingsfest
Am Montag, 27. April 2026, kommt die VfB-Familie auf dem Cannstatter Wasen beim „weiß-roten Frühlingsfest“ im Festzelt „Beim BENZ – Das Hofbräu Zelt“ zusammen. Für Mitglieder gibt’s ein spezielles Getränkeangebot.Seit Samstag, 18. April 2026, läuft das 86. Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen – und auch in diesem Jahr wird der VfB dabei sein. Erneut wird es an einem Tag ein weiß-rotes Frühlingsfest geben für all jene, die den Club aus Cannstatt fest im Herzen tragen.
Legenden und Fritzle sind dabei
Am Montag, 27. April 2026, kommen im Festzelt „Beim BENZ – Das Hofbräu Zelt“ sowohl Fans und Mitglieder als auch VfB-Legenden und Maskottchen Fritzle zusammen. Auf der Bühne werden Guido Buchwald, Cacau, Timo Hildebrand und Hansi Müller aktiv sein – und sich unter anderem bei kleinen Spielen herausfordern. Das bunte Rahmenprogramm rundet den Abend optimal ab. Der Einlass ist ab 17 Uhr, offizieller Programmbeginn ist um circa 19 Uhr.
Zwei Maß Bier zum Preis von einer
Für alle Mitglieder des VfB gibt es am Kassenhäuschen direkt beim Eingang ein spezielles Angebot: Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises gibt es am Montag, 27. April 2026, zwei Maß Bier zum Preis von einer. Für die zweite Maß ist lediglich das Bediengeld in Höhe von einem Euro zu entrichten.
Zusätzliche Aktion von Ermedin Demirovic
VfB-Stürmer Ermedin Demirovic hatte angekündigt, dass er im Zuge einer erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 mit Bosnien-Herzegowina anschließend Freibier in Stuttgart ausgeben wird. Nun hält er Wort: Beim weiß-roten Frühlingsfest am Montag, 27. April 2026, wird er ebenfalls im Festzelt „Beim BENZ – Das Hofbräu Zelt“ von 19 bis 20 Uhr das Bier persönlich ausgeben, wie er in einem Post im sozialen Netzwerk Instagram mitteilte. Darüber hinaus sollen auch junge Fans bedacht werden: Für Kinder steht bei einer öffentlichen Trainingseinheit in den kommenden Wochen ein Eiswagen bereit. Zusätzlich möchte Ermedin Demirovic die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ finanziell unterstützen.
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Matchball für den Klassenerhalt
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Matchball für den Klassenerhalt
Beim Auswärtsspiel beim TSV Havelse am Sonntagabend will die U21 nicht nur den ersten Auswärtssieg der Rückrunde einfahren, sondern gleichzeitig auch den Klassenerhalt in der 3. Liga unter Dach und Fach bringen.Zum Abschluss des 35. Spieltags in der 3. Liga treffen der TSV Havelse und die U21 am Sonntag aufeinander. Gespielt wird um 19:30 Uhr im Eilenriedestadion in Hannover (zu den Tickets für VfB-Fans; live bei MAGENTA Sport). Schaut man auf die Tabelle, dann könnten an diesem Abend zwei Entscheidungen fallen. Der TSV Havelse könnte als Absteiger feststehen (neun Punkte Rückstand auf Platz 16) und die U21 den Klassenerhalt endgültig sicher haben (elf Punkte Vorsprung auf Platz 17). Mit Blick auf die Rückrundentabelle hat der Aufsteiger aus Niedersachsen mit 16 Punkten zwei Zähler mehr geholt als die U21. „Wir wollen in der Rückrundentabelle klettern und haben noch zwei Möglichkeiten, um den ersten Auswärtssieg in der Rückrunde zu holen, das wollen wir in Havelse umsetzen“, gibt Trainer Nico Willig die Marschroute vor.
Prüfungen für Spalt und Herwerth
Dabei wird der U21-Coach auf Yanik Spalt und Max Herwerth verzichten, die am Montagmorgen beim Abitur gefordert sind, sowie Lauri Penna, der weiterhin mit Problemen am Hüftbeuger zu kämpfen hat. Im Tor wird erstmals Jerik von der Felsen stehen. „Diesen Einsatz hat sich Jerik verdient, er gibt im Training immer Gas. Ich habe vollstes Vertrauen in ihn“, so Nico Willig, der zum TSV Havelse sagt: „Sie kämpfen um ihre letzte Chance, sind in der Rückrunde sehr heimstark, haben für einige Überraschungen gesorgt und viele Punkte geholt. Es erwartet uns eine schwierige Aufgabe, bei einem Gegner, der die letzte Chance aufrechterhalten will. Das heißt für uns, dass es ein intensives und hitziges Spiel werden wird und wir voll dagegenhalten müssen und ein top Spiel abliefern müssen, um diesen Auswärtssieg zu holen.“
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„Die Leute wussten, dass ich gleich abziehe“
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„Die Leute wussten, dass ich gleich abziehe“
Karl Allgöwer schoss in der Bundesliga 129 Tore für den VfB und ist damit auch 35 Jahre nach dem Ende seiner Karriere Rekordtorschütze des Clubs aus Cannstatt im Oberhaus. Im Interview spricht der Deutsche Meister von 1984 über seinen Spitznamen „Knallgöwer“, besondere Heimspiele und den ersten Besuch in der MHP Arena.Hallo Karl, am Sonntag bestreitet der VfB gegen Werder Bremen sein 1000. Bundesliga-Heimspiel in der MHP Arena. Welche Spiele im weiß-roten Wohnzimmer sind dir aus deinen elf Jahren als VfB-Profi in Erinnerung geblieben?
Karl Allgöwer: „Da gibt es einige. Besonders hängen geblieben sind die Spiele gegen Werder Bremen im Mai 1986 und das erste Stadtderby gegen die Kickers im August 1988. Gegen Bremen habe ich beim 2:1 beide Tore erzielt. Das war das Spiel, dank dem der FC Bayern am letzten Spieltag Deutscher Meister wurde. Und gegen die Kickers habe ich per Elfmeter das 1:0 erzielt. Das Derby war besonders, weil die Kickers gerade aufgestiegen waren und in der Stadt eine richtige Euphorie herrschte. Unsere Vereinsführung hatte Angst, dass sie uns überholen könnten. Für uns Spieler war das aber kein Problem, denn wir wussten: Die haben noch nie vor 65.000 oder 70.000 Zuschauern gespielt. Wir haben sie dann praktisch überrollt. Das Spiel war nach zehn Minuten eigentlich entschieden, auch wenn es noch 0:0 stand. Am Ende haben wir 4:0 gewonnen. Mir sind aber auch Spiele in anderen Wettbewerben in Erinnerung geblieben, zum Beispiel das UEFA-Cup-Halbfinale 1989 gegen Dynamo Dresden. Beim 1:0-Heimspielsieg habe ich den einzigen Treffer erzielt und auch beim 1:1 im Rückspiel zur Führung getroffen, sodass wir ins Finale eingezogen sind.“
Kannst du dich an dein erstes Spiel im VfB-Trikot erinnern?
Karl Allgöwer: „Ja, das war 1980 auf dem Betzenberg. Der war damals gefürchtet. Die haben uns die Knochen poliert. Da dachte ich: ‚Bundesliga ist nichts für mich.‘ Wir haben am Ende auch verloren. Der Betzenberg war die Hölle, aber man musste einmal im Jahr hin, dann hatte man es hinter sich.“
Seit deinem Karriereende Anfang der 1990er-Jahre hat sich in der Welt des Fußballs und auch beim VfB vieles verändert. Unangetastet blieb seither aber der Spitzenplatz in der Bundesliga-Torjägerliste des VfB, der nach wie vor dir gehört. Welches deiner 129 Tore im Oberhaus ist dir am meisten in Erinnerung geblieben und warum?
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Karl Allgöwer: „Mein erstes Bundesliga‑Tor gegen Köln war etwas Besonderes. Ich wurde eingewechselt, und vor 40.000 oder 50.000 Zuschauern zu treffen, ist ein anderes Gefühl als vor einer bedeutend kleineren Kulisse. Das war im Übrigen nur wenige Tage nach meinem Debüt auf dem ‚Betze‘. Mein letztes Bundesliga-Tor im Juni 1991 – ebenfalls gegen den 1. FC Köln – wurde im Nachgang zum „Tor des Monats“ gewählt. Ein weiteres schönes Tor habe ich im Pokal gegen den VfL Bochum erzielt. Es war ein eiskalter Winterabend und im Stadion waren nur 10.000 Zuschauer. Wir lagen nach einer Stunde mit 0:2 hinten, waren aber drückend überlegen. In der letzten Minute, mittlerweile stand es 1:2, gab es einen Freistoß für uns von der Seite. Ich dachte mir: ‚Die Flanke bringt eh nichts, ich halte einfach drauf.‘ Der Ball ging rein, wir kamen in die Verlängerung und sind schließlich weitergekommen.“
Du warst nicht nur dank des Ausgleichstreffers in Bochum für deinen harten Schuss bekannt und bei Gegnern gefürchtet. Er brachte dir auch den Spitznamen „Knallgöwer“ ein. Hast du jahrelang an deiner Technik gefeilt oder warst du einfach mutig?
Karl Allgöwer: „Ich habe bereits in der Jugend viele Tore aus der Distanz gemacht. Das war schon früh so und ich habe es immer weiter trainiert. Meine Trainer haben gesagt: ‚Du hast eine gute Schusstechnik, da musst du dranbleiben.‘ Dahinter steckte somit weniger Talent, sondern eher Fleiß. Ich hatte oft das Gefühl, dass, wenn ich 20 Meter vor dem Tor bin und keiner sich reinstellt, ich den Ball gut platzieren kann. Mit den Jahren wurde es schwieriger, weil sich die Gegner darauf eingestellt haben. Aber ich hatte nie Angst zu schießen. Viele trauen sich ja nicht, weil sie denken, sie schießen den Ball in die Wolken und werden ausgepfiffen. Bei mir war es irgendwann so, dass ein Raunen durchs Stadion ging, wenn ich 30 Meter vorm Tor den Ball bekam. Die Leute wussten, dass ich gleich abziehe. Das hat motiviert.“
Fritz Walter verließ den VfB drei Jahre nach dir mit nur 27 Bundesliga-Toren weniger auf dem Konto. Hat dich einmal die Sorge umtrieben, von ihm eingeholt zu werden?
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Karl Allgöwer: „Nicht wirklich. Es stört mich nicht, dass der Rekord noch steht, aber man darf die Zeiten nicht vergleichen. Heute bleibt kaum ein Spieler zehn oder elf Jahre bei einem Verein. Ich glaube, mein Rekord wird in meinem Leben nicht mehr gebrochen. Ich habe elf Jahre für meine Ausbeute gebraucht, aber heute wechseln die Spieler früher und Berater wollen oft noch einen großen Vertrag herausholen. Vereinstreue ist nicht mehr wie früher.“
Waren Statistiken zu deiner aktiven Zeit wichtig?
Karl Allgöwer: „Man hat schon auf die Torjägerliste und die Torjägerkanone geschielt. Es hat das Spiel nicht beeinflusst, aber man hat es beachtet. Und natürlich wollte man in der Tabelle immer weiter nach oben.“
Wie hat sich unsere Heimspielstätte über die Jahre verändert?
Karl Allgöwer: „Gleich geblieben sind eigentlich nur die Spielfeldgröße und die Tore. Das Spielfeld ist um etwa 1,50 Meter tiefergelegt worden und auch die Form hat sich verändert. Ich habe das alte Stadion geliebt, dieses Oval war außergewöhnlich. Für die Fans in der Kurve war es früher aber nicht komfortabel. Heute stehen sie viel näher am Spielfeld, das ist eine große Verbesserung. Früher war aber alles ein bisschen familiärer. Der Businessbereich war kleiner und überschaubar. Heute ist er riesig. Das will ich gar nicht für gut oder schlecht befinden, es ist einfach anders.“
Kannst du dich noch an das erste Spiel erinnern, das du in der MHP Arena gesehen hast?
Karl Allgöwer: „Ja, allerdings war es kein VfB-Spiel, sondern ein Länderspiel zwischen Deutschland und Österreich im Jahr 1965. Ich stand mit meinem Vater in der Cannstatter Kurve und hatte einen kleinen Hocker dabei, damit ich etwas sehen konnte. Deutschland hat 4:1 gewonnen. Ich hätte damals nie gedacht, dass ich dort einmal selbst spielen würde.“
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VfB verlängert Vertrag mit Dafina Redzepi
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VfB verlängert Vertrag mit Dafina Redzepi
Die Mittelfeldspielerin trägt weiterhin Weiß-Rot. Der VfB hat den bis ursprünglich 2026 datierten Vertrag mit Dafina Redzepi vorzeitig um zwei Jahre verlängert.Dafina Redzepi hatte sich im Februar 2024 für den VfB entschieden. Nach langer Verletzungspause arbeitete die 21-Jährige, deren Bruder Enis ebenfalls das VfB-Trikot bei der U19 trägt, hart an ihrem ersten Einsatz für den VfB, der ihr im September 2024 gelang. Seitdem hat die Mittelfeldakteurin insgesamt 18 Pflichtspiele für den Club aus Cannstatt bestritten, in denen sie zehn Tore erzielte – darunter der Premierentreffer der VfB Frauen in der MHP Arena. Ihr neues Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028.
Ausgebildet wurde die gebürtige Heilbronnerin bei der TSG Hoffenheim. Anschließend führte ihr Weg über den FC Bayern München II, wo ihr der Durchbruch in die 2. Frauen-Bundesliga gelang, zum VfB. Im Dezember 2025 debütierte sie für die Albanische A-Nationalmannschaft.
Sascha Glass, General Manager Frauenfußball, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass Dafina das VfB-Trikot auch weiterhin tragen wird. Dafina hat sich nach einer langen Verletzungsphase zurückgearbeitet und konnte unter anderem in den vergangenen Wochen und Monaten unter Beweis stellen, welchen Wert sie mit ihren individuellen Qualitäten für die Mannschaft hat. Wichtig wird weiterhin sein, dass sie konsequent an sich arbeitet, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen – dann steht ihr eine vielversprechende Zukunft bevor.“
Dafina Redzepi sagt: „Es bedeutet mir sehr viel, meinen Vertrag beim VfB um zwei weitere Jahre verlängert zu haben. Nach meinem Kreuzbandriss freue ich mich besonders über das mir erneut entgegengebrachte Vertrauen. Ich möchte an meine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und mich kontinuierlich weiterentwickeln. Im Saisonendspurt gilt es nun, noch einmal alles zu geben, um gemeinsam mit der Mannschaft den Aufstieg in die 1. Frauen-Bundesliga zu erreichen.“
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„Neckarufer erinnert an Heimat“
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„Neckarufer erinnert an Heimat“
Von der Weser an den Neckar: Die erfahrene Bundesligaspielerin Reena Wichmann spricht bei einem Spaziergang am Cannstatter Neckarufer für die neue Ausgabe der stadion aktuell über ihren Alltag abseits des Fußballs, ihre Zeit beim SV Werder Bremen und den Saisonendspurt in der 2. Frauen-Bundesliga.Hallo Reena, du bist jetzt seit knapp drei Monaten beim VfB. Konntest du dich hier in Stuttgart schon gut einleben?
Reena: „Ja, auf jeden Fall. Den ersten Monat habe ich noch im Hotel gewohnt, aber seit Anfang März habe ich eine eigene Wohnung. Inzwischen konnte ich die Stadt und die Leute richtig kennenlernen.“
Hast du schon einen Lieblingsort für dich entdeckt?
Reena: „Ja, ich war schon mehrmals im Schlosspark. Er ist mir direkt aufgefallen, weil er sich vom Rest der Stadt abhebt. Was Cafés angeht, frage ich lieber meine Mitspielerinnen – die kennen sich in dieser Hinsicht besser aus als ich. (lacht)“
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Wie sieht dein Alltag abseits des Fußballs aus?
Reena: „Ich habe Informatik studiert und bin als Softwareentwicklerin tätig. Aktuell arbeite ich von Montag bis Donnerstag im Homeoffice, was sich gut mit dem Training verbinden lässt. Danach gehe ich gerne in ein Café, treffe mich mit Leuten oder lese.“
Zu Werder Bremen hast du eine besondere Verbindung: Aus der Jugendabteilung führte dich dein Weg bis in den Profikader. Du hast dort 188 Spiele absolviert und 25 Tore erzielt. Wie blickst du auf deine Zeit in Bremen zurück?
Reena: „Meine Zeit in Bremen verbinde ich ausschließlich mit positiven Erinnerungen. Bremen ist meine Heimat – meine Familie und Freunde leben dort, zu meiner ehemaligen Mannschaft habe ich noch engen Kontakt. Außerdem bin ich in Bremen zur Schule gegangen. Deshalb freue ich mich jedes Mal, an freien Tagen dort zu sein.“
In der vergangenen Saison standest du mit Werder Bremen im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München. Was hat dir dieser Moment bedeutet?
Reena: „Sehr viel. Das war für uns alle ein unglaublich besonderer Moment und unser bislang größter Erfolg. Auch wenn wir gegen den FC Bayern München verloren haben (Anm. d. Red.: 2:4, Reena absolvierte 68 Spielminuten), war die gesamte Pokalreise, allen voran das Halbfinale im ausverkauften Volksparkstadion in Hamburg, unvergesslich.“
Wir befinden uns gerade am Neckarufer. Welche Gemeinsamkeiten siehst du zwischen Stuttgart und Bremen?
Reena: „Es ist interessant, weil ich vieles miteinander vergleiche. Wenn ich am Neckarufer entlanglaufe, denke ich oft an die Weser. Auch das Frühlingfest in Stuttgart erinnert mich an den Freimarkt oder die Osterwiese in Bremen. Beides gefällt mir auf seine Art richtig gut.“
Wie glaubst du, wird das Spiel der Profis ausgehen?
Reena: „Für beide Mannschaften geht es noch um viel – der VfB spielt um die UEFA Champions League-Plätze, Werder Bremen um den Klassenerhalt. Ich glaube, dass Stuttgart gewinnt.“
Gegen den VfR Warbeyen ist dir dein erster Treffer in Weiß-Rot gelungen. Wie hat sich das für dich angefühlt?
Reena: „Das war ein tolles Gefühl (Anm. d. Red.: Treffer zur 2:0-Führung, 32. Spielminute). Für mich ist das auch ein Zeichen, dass ich in Stuttgart angekommen bin. Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und harmoniere mit den Mädels immer besser auf dem Platz.“
Wer sind deine Bezugspersonen in der Mannschaft?
Reena: „Fabienne (Anm. d. Red.: Dongus) und Tamar (Anm. d. Red.: Dongus) haben mir in meiner Anfangszeit sehr geholfen, aber auch Joy (Anm. d. Red.: Castor) und Julia (Anm. d. Red.: Glaser) gehören dazu. In der Kabine habe ich mich direkt neben die beiden gesetzt, weil sie eine sehr positive Ausstrahlung hatten und es mir dadurch leichtgefallen ist, Anschluss zu finden.“
Es stehen nur noch vier Ligaspiele aus. Worauf wird es im Saisonendspurt ankommen?
Reena: „Das Spiel gegen den SV Meppen wird sehr wichtig sein, weil es gegen einen direkten Konkurrenten geht. In den verbleibenden Partien müssen wir alles reinwerfen, sicher stehen und auf unsere offensiven Qualitäten vertrauen.“
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DFB-Pokal: Finalshirt ab sofort erhältlich
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DFB-Pokal: Finalshirt ab sofort erhältlich
Das Finalshirt zum DFB-Pokal ist ab sofort im Verkauf erhältlich, für Kinder, Damen und Herren in allen gängigen Größen.Der VfB steht in der zweiten Saison in Folge im Finale des DFB-Pokals, das ist ein Novum in der Clubgeschichte. Das Team mit dem roten Brustring hat sich im Halbfinale am Donnerstagabend gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) durchgesetzt. Direkt nach Abpfiff streiften die Jungs aus Cannstatt die Finalshirts über und feierten mit den Fans in der MHP Arena.
Ab sofort ist das Finalshirt im Verkauf erhältlich – sowohl im Onlineshop als auch im stationären Shop an der MHP Arena, solange der Vorrat reicht. Das Finalshirt gibt es für Kinder in den Größen 116 bis 164, für Damen in den Größen XS bis XXL sowie für Herren in den Größen S bis 5XL. Es kostet für Kinder 20 Euro und für Erwachsene 25 Euro.
In den nächsten Tagen wird auch ein offizieller Schal zum DFB-Pokal-Finaleinzug verfügbar sein.
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Matchfacts: VfB macht die Tausend voll
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Matchfacts: VfB macht die Tausend voll
Zum vorletzten Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Spielzeit gastiert am Sonntagnachmittag der SV Werder Bremen in der MHP Arena. Das 114. Bundesliga-Duell beider Clubs ist für beide von großer Bedeutung im Saison-Endspurt.Die Top 3 zu VfB gegen Werder Bremen:
- Beim 4:0 im Hinspiel feierte der VfB seinen höchsten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
- In Jovan Milosevic kommt am Sonntag ein Leihspieler des VfB „nach Hause“.
- Nur zwei Begegnungen gab es in der Bundesliga-Historie noch öfter.
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Blick zurück: Eindrucksvoller Hinrunden-Sieg
Der VfB und Werder Bremen treffen zum 114. Mal im Oberhaus aufeinander, nur die Paarungen Bayern gegen Bremen (118 Spiele) und Bayern gegen Gladbach (116 Spiele) gab es in der Bundesliga-Historie öfter. Vergangene Saison verloren die Jungs aus Cannstatt zu Hause mit 1:2 gegen Werder, zwei Bundesliga-Heimpleiten in Folge gab es für den VfB aber noch nie gegen die Grün-Weißen. Im Übrigen ist es das 1000. Bundesliga-Heimspiel für den VfB. Bislang erreichten diesen Meilenstein nur der FC Bayern (1.037 Spiele) und der kommende Gegner Werder Bremen (1.033).
Im Dezember 2025 feierte der VfB beim 4:0 im Weserstadion den höchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison. Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Deniz Undav und Chris Führich trafen für die Jungs aus Cannstatt.
Wiedersehen: Leihspieler kehrt heim
In Jovan Milosevic kehrt am Sonntagnachmittag ein derzeit ausgeliehener Spieler des VfB an seinen „Stamm-Arbeitsplatz“ zurück. Im Winter war der 20-jährige Stürmer nach dem Ende seiner einjährigen Leihe zu Partizan Belgrad kurzzeitig nach Bad Cannstatt zurückgekehrt, ehe er nach Bremen weiterzog. Für die Norddeutschen steuerte er in elf Einsätzen drei Tore sowie eine Vorlage bei.
Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.
In Form I: Bremer Serie unter neuem Coach
Der SV Werder Bremen gewann vier seiner letzten sieben Bundesliga-Spiele (dazu drei Niederlagen) und holte dabei genauso viele Punkte wie aus den vorherigen 17 Partien. Auswärts gelangen den Bremern aber nur zwei Siege in den letzten 13 Gastspielen im Oberhaus (drei Remis, acht Niederlagen) – diese aber immerhin innerhalb der vergangenen drei Partien.
In Form II: Heimmacht VfB
Fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gewann der VfB Stuttgart, einzige Ausnahme war das 0:2 gegen Borussia Dortmund Anfang April. In diesem Zeitraum seit dem 20. Spieltag holte kein Team mehr Heimpunkte im Oberhaus als der VfB (15, so viele wie Bayern München).
Schwache Ausbeute gegen die Top-Teams: Bremen unter Zugzwang
Gegen Teams, die vor dem Spieltag auf den ersten fünf Plätzen der Tabelle standen, verlor der SV Werder Bremen bisher alle sechs Spiele dieser Bundesliga-Saison und ist als ligaweit einziges Team in solchen Vergleichen punktlos. Dabei schossen die Bremer nur ein Tor (wie sonst nur Gladbach).
Personal: Ein Ausfall, drei Sperren drohen
Beim VfB fehlt Finn Jeltsch aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei vier Gelben Karten.
Nach ihrer jeweils zuletzt kassierten fünften Gelben Karte muss der SV Werder Bremen auf Marco Grüll und Leonardo Bittencourt verzichten.
Schiedsrichteransetzung: Erster Einsatz für Dingert
Christian Dingert (SR), Benedikt Kempkes (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Christian Fischer (VA-A).
Christian Dingert pfeift erstmals in dieser Spielzeit ein VfB-Spiel.
Zuschauer: Traditionsduell vor Traumkulisse
Das Heimspiel gegen Werder Bremen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.
Wetter: Sommer in Bad Cannstatt
Am Sonntagnachmittag werden Temperaturen um die 19°C erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- DAZN
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind unter anderem:
- Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
- Zu Gast: SV Werder Bremen
- Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
- Ausstellung: 100 Jahre Brustring
- Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
- VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
- VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
- Nachwuchs: Porsche Turbo Award
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Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?
Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?
Eine „Lebensversicherung“, eine Entdeckung – und ein Angreifer, der vom VfB ausgeliehen ist. Werder Bremen hat Kurs in Richtung Klassenerhalt genommen. Der Gegner im Check:Die Ausgangslage
Am vergangenen Samstag, 18. April 2026, feierte der SV Werder Bremen nicht nur einen prestigeträchtigen, sondern womöglich auch überlebenswichtigen Bundesliga-Sieg. Das 3:1 gegen den Hamburger SV war der vierte Sieg unter Cheftrainer Daniel Thioune. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf den Relegationsplatz auf nun fünf Punkte. Zwar bleiben die Bremer vorerst auf Rang 15, zogen aber zumindest nach Punkten mit dem HSV, Borussia Mönchengladbach sowie dem 1. FC Köln gleich (alle 31 Punkte).
Der Trainer
Nach 13 Spielen ohne Sieg trennte Werder Bremen sich im Februar 2026 vom erst im vergangenen Sommer 2025 verpflichteten Cheftrainer Horst Steffen und betraute stattdessen Bundesliga-Neuling Daniel Thioune mit dem Amt. Unter dem 51-Jährigen gelangen Werder in den ersten zehn Spielen vier Siege und damit genauso viele wie unter Horst Steffen in 20 Partien. Zuvor hatte Daniel Thioune von Februar 2022 bis Oktober 2025 in 135 Pflichtspielen Fortuna Düsseldorf gecoacht und scheiterte mit den Rheinländern vor zwei Jahren in der Relegation gegen den VfL Bochum am Bundesliga-Aufstieg.
Der Ausgeliehene
Seit dem Winter läuft Jovan Milosevic leihweise für Werder Bremen auf. Der junge Serbe war zuvor ein Jahr lang vom VfB an Partizan Belgrad in seine serbische Heimat verliehen worden, ehe Werder sich die Dienste des Stürmers sicherte, um im Abstiegskampf eine weitere Option im Angriff zu haben. In elf Spielen steuerte der 20-Jährige drei Tore und eine Vorlage bei.
Die Lebensversicherung
Nach dreiwöchiger Abstinenz aufgrund einer Gelbsperre sowie muskulärer Beschwerden kehrte Jens Stage vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV in den Werder-Kader zurück. Daniel Thioune berichtete im Interview nach dem 3:1-Heimsieg, dass der Däne „nur einmal in drei Wochen trainiert“ habe. Trotzdem schenkte der Cheftrainer ihm sein Vertrauen und stellte Jens Stage in die Startelf – mit Erfolg. Der 29-Jährige traf per Kopf zum 1:0 sowie mit einem sehenswerten Fernschuss zum 2:1 und hatte somit maßgeblichen Anteil am vierten Rückrunden-Sieg der Werderaner. Es waren seine Treffer acht und neun in der laufenden Bundesliga-Saison. Seinen Bestwert von zehn Treffern stellte der Mittelfeldspieler in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 auf.
Die Entdeckung
Trotz seines jungen Alters gehört Karim Coulibaly zu den absoluten Leistungsträgern bei Werder Bremen. Nur sechs Feldspieler der Grün-Weißen sammelten mehr Einsatzminuten als der erst 18-jährige Defensivakteur, der im März 2026 sein Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft gab. Mit 18 Jahren, 3 Monaten und 7 Tagen wurde er beim 3:3 gegen Leverkusen am zweiten Spieltag zum jüngsten Torschützen Werders in der Bundesliga und markierte mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gleich noch das 2.000. Bundesliga-Heimtor der Bremer.
Die Historie
Die Begegnung zwischen dem VfB und Werder Bremen gehört zu den torreichsten der Bundesliga. 386 Tore fielen in insgesamt 113 Duellen, was einen Schnitt von 3,42 Treffern pro Partie bedeutet. In Stuttgart trafen der VfB und Werder in der Bundesliga 56-mal aufeinander, wobei in 13 dieser Spiele, also im Schnitt etwa alle vier Partien, mindestens fünf Tore gelangen. Letztmals war das allerdings vor elf Jahren der Fall: Im April 2015 siegte der VfB nach Treffern von Christian Gentner und Daniel Ginczek (2) mit 3:2.
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag
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Zusammen voran
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Zusammen voran
Triumph, Tickets – und Teamgeist. Mit einer Energieleistung gewinnt der VfB das Halbfinale gegen Freiburg. Im Endspiel des DFB-Pokals wartet nun der FC Bayern. Alle Infos:Der VfB hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte zieht der Club aus Cannstatt im zweiten Jahr in Folge in das DFB-Pokal-Finale ein. Nach dem dramatischen Halbfinal-Sieg am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) hat das Team mit dem roten Brustring am Samstag, 23. Mai 2026, die Chance, seinen Titel im höchsten deutschen Pokalwettbewerb zu verteidigen. Im Berliner Olympiastadion wird der Gegner der FC Bayern München sein. Da passt das Finalmotto „Zusammen voran“ bestens. Der Überblick:
Das Halbfinal-Spiel: Was machte den Unterschied aus?
Es war eine Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Das belegen alleine die 310 geführten Zweikämpfe, von denen jede Mannschaft exakt 50 Prozent für sich entschied. Der VfB holte einen 0:1-Rückstand auf und glich in der 70. Minute durch Deniz Undav aus. „Wir sind nicht so gut hereingekommen in die Partie, haben uns aber ab der 30., 35. Minute zunehmend gesteigert“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und hebt hervor: „Wir konnten den Druck erhöhen. Die eingewechselten Spieler haben wichtige Impulse gegeben und für weiteren Schwung gesorgt.“ Zu dieser Geschichte passt, dass „Joker“ Tiago Tomás in der letzten Minute der Verlängerung den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Am Ende gehen wir aus meiner Sicht aufgrund der größeren Chancen als verdienter Sieger ins Finale nach Berlin“, sagt der 43-Jährige. Zum Spielbericht:
Die Stimmen: Was sagen die Protagonisten zum Finaleinzug?
Nach Abpfiff war der Jubel groß. Stolz streiften sich die Jungs aus Cannstatt die T-Shirts zum Finaleinzug über. „Es war ein kräftezehrendes Spiel, eine dramatische Partie. Diesen Moment haben wir uns sehr verdient“, sagt Angelo Stiller. Jeff Chabot ergänzt: „Es war unfassbar, wie wir auf dem Platz füreinander gefightet haben – es ist ein riesiges Gefühl, erneut das Finale erreicht zu haben.“ Chefcoach Sebastian Hoeneß lobt seine Mannschaft und gesteht: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, es war hochspannend – und am Ende ein emotionaler Overload.“ Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport ordnet mit Blick auf den dramatischen Spielverlauf ein: „Das war ein Spiel mit Potenzial für Herzrhythmusstörungen. Aber jetzt fühlt es sich gut an, zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokal-Finale zu stehen. Insgesamt war es eine unglaubliche Energieleistung von unserer Mannschaft.“ Zu den Stimmen:
Die Fans: Wie war die Stimmung in der MHP Arena?
In der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena herrschte eine beeindruckende und laute Atmosphäre. Die Unterstützung setzte Extraprozente bei den Jungs aus Cannstatt frei – und dementsprechend emotional gestalteten sich die Jubelszenen. Den 2:1-Siegtreffer genoss das Team mit dem roten Brustring in der Cannstatter Kurve, nach Abpfiff hüpften und sangen die Profis zu den Liedern der Kurve. Dass dabei auch „Wir holen den Pokal“ angestimmt wurde, passte zu der Euphorie des Augenblicks. Zum T-Shirt für das DFB-Pokal-Finale:
Die Tickets: Was ist für das DFB-Pokal-Finale bereits bekannt?
Schon unmittelbar nach Abpfiff erreichten den VfB erste Ticketanfragen. Das Interesse am Endspiel wird – wie schon im vergangenen Jahr – enorm sein. Daher hat der Club aus Cannstatt alle Informationen rund um die Tickets für das DFB-Pokal-Finale online zusammengefasst. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt jedem Finalisten rund 24.000 Eintrittskarten zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans werden sich diesmal in der Kurve des Marathontors befinden. Zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber gelten folgende Regeln:
Die nächsten Termine:
Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.
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Duell der Halbfinal-Dauergäste
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Duell der Halbfinal-Dauergäste
Wiederauflage des DFB-Pokal-Halbfinals von vor 13 Jahren: Am Donnerstagabend stehen sich der VfB und der SC Freiburg gegenüber. Und es ist längst nicht das einzige Wiedersehen.Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:
- Beide Teams stehen bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre im Halbfinale.
- Beim bisher einzigen Halbfinal-Duell beider Teams im Jahr 2013 setzte sich der VfB durch.
- Ermedin Demirovic traf in allen vier Spielen gegen den SCF, seit er für den VfB spielt.
Blick zurück: Sechstes Pokalduell steht bevor
Der VfB setzte sich in vier der fünf DFB-Pokal-Partien gegen den SC Freiburg durch, zuletzt in der zweiten Runde der Saison 2020/2021 mit 1:0. Sasa Kalajdzic traf damals für den VfB. Freiburg kam einzig in der zweiten Runde 2013/2014 weiter (2:1, VfB-Treffer durch Vedad Ibisevic). Auch vor ziemlich genau 13 Jahren, im Halbfinale 2012/2013, setzte sich der VfB durch, als beide Mannschaften einen Pokalabend par excellence boten. Der VfB ging durch Tore von Arthur Boka (10.) und Martin Harnik (29.) nach zwischenzeitlichem Ausgleich mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause, die er in der intensiv geführten zweiten Spielhälfte über die Zeit rettete und ins Pokalfinale einzog.
Wiedersehen: Trifft Ermedin Demirovic erneut gegen den Ex-Club?
Aufseiten des VfB stehen drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Noah Darvich, der in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet wurde und das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023 trug. Ermedin Demirovic (2020 bis 2022), stand mit dem SCF 2022 im Pokalfinale und traf als VfB-Spieler seit seinem Wechsel im Sommer 2024 in jedem der vier Spiele gegen Freiburg.
Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustring-Dress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtpartien.
Dauergäste: Erneute Halbfinalteilnahme für Stuttgart und Freiburg
Der VfB steht im zweiten Jahr in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals, in zwei Jahren am Stück war dies dem Club aus Cannstatt zuvor nur 1996/1997 und 1997/1998 gelungen. Unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist es bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme im DFB-Pokal (2023, 2025, 2026) – Vereinsbestwert seit Bundesliga-Gründung 1963. Der SC Freiburg steht zum vierten Mal im Halbfinale des DFB-Pokals (2013, 2022, 2023, 2026), erstmals wird dabei mit Julian Schuster ein anderer Chefcoach als Christian Streich an der Seitenlinie stehen. Der Finaleinzug gelang nur 2021/2022, damals setzte sich Freiburg im Halbfinale beim Hamburger SV durch (3:1).
Treffsicher: Laufende Vereinsrekorde für beide Teams
Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal, der SC Freiburg sogar in 20 Pokalspielen am Stück. Das ist jeweils laufender Vereinsrekord. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb. Darüber hinaus stellte der VfB mit zuletzt zehn gewonnenen Pokalrunden in Folge einen Clubrekord auf. Elf Spiele am Stück gewannen die Jungs aus Cannstatt noch nie im DFB-Pokal, auch der wiederholte Finaleinzug wäre ein Novum.
Personal: Ein Ausfall beim VfB
Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.
Der SC Freiburg muss auf die verletzten Patrick Osterhage (Knieprobleme) und Max Rosenfelder (Muskelverletzung im Oberschenkel) verzichten.
Schiedsrichteransetzung: Erfahrener Referee an der Pfeife
Tobias Welz (SR), Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1), Mark Borsch (SR-A. 2), Dr. Florian Exner (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A)
Tobias Welz leitete bereits das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel des VfB bei Holstein Kiel, welches die Jungs aus Cannstatt nach Toren von Deniz Undav, Chris Führich und Atakan Karazor mit 3:0 für sich entschieden.
Zuschauer: Volle Arena am Donnerstag
Das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den SC Freiburg ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.
Wetter: Abkühlung nach sommerlichen Temperaturen
Am Donnerstag werden in Stuttgart Temperaturen von bis zu 20° C erwartet. Gegen Abend kühlt es etwas ab, es bleibt aber trocken.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- ARD (Free-TV)
- Sky (Pay-TV)
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Interview: Angelo Stiller
- Fanshop: „Abstauber“ des Tages
- Zu Gast: SC Freiburg
- Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal
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„Details und Tagesform entscheiden“
Konstant auf hohem Niveau. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Angelo Stiller über das DFB-Pokal-Halbfinale, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.Der dritte Halbfinal-Einzug binnen vier Jahren. Der VfB, zudem amtierender Titelverteidiger, hat im DFB-Pokal zuletzt reichlich Freude gehabt – und für Freude gesorgt. Ein Akteur, der seit Sommer 2023 bei vielen dieser Partien eine zentrale Rolle spielte, ist Angelo Stiller. Der 25 Jahre alte Leistungsträger blickt daher mit großer Vorfreude auf das Halbfinale – am Donnerstag, ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den SC Freiburg. Im STADION AKTUELL-Interview spricht „Ange“ über die Begegnung, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.
Hallo ‚Ange‘, wir starten mit einer Statistik: Seit deinem Wechsel zum VfB im August 2023 hast du in allen möglichen 13 DFB-Pokal-Partien gespielt, davon zwölfmal in der Startelf. Was macht den Wettbewerb für dich so speziell?
‚Ange‘: „Ich mag diesen Knockout-Charakter, den der DFB-Pokal hat. Du darfst dir möglichst keine Fehler erlauben. Details und Tagesform entscheiden über das Weiterkommen. Deswegen ist es wichtig, im Spiel total präsent zu sein und auf den Punkt abzuliefern – denn es gibt keine zweite Chance in solch einem Wettbewerb.“
An welche Momente erinnerst du dich rund um den DFB-Pokal besonders gerne?
‚Ange‘: „Mein Lieblingsmoment ist der Abpfiff beim Finale im vergangenen Jahr. In diesem Augenblick wussten wir, dass es geschafft ist und wir den Titel gewonnen haben. Das war unglaublich, welche Emotionen dies freisetzte und wie wir uns vor Freude in den Armen lagen. Auch mein Treffer im Halbfinale der vergangenen Saison gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) ist ein Moment, an den ich gerne zurückdenke – diesen Ball hatte ich satt getroffen und er kam optimal aufs Tor. Der anschließende Jubel im Stadion mit unseren Fans war besonders.“
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Gibt es in dieser DFB-Pokal-Saison ebenfalls eine Art „Schlüsselmoment“?
‚Ange‘: „Ja, für mich ist das die Erstrunden-Partie bei Eintracht Braunschweig. Wir hatten dort kein gutes Spiel gezeigt und lagen bis kurz vor Schluss zurück. Am Ende haben wir es noch geschafft, ein Tor zu erzielen – und uns anschließend im Elfmeterschießen durchgesetzt (12:11, Anm. d. Red.). Wir haben gemerkt, dass wir niemals aufgeben dürfen und in jeder Lage noch zu unserer Chance kommen können. Das gab unserer Mannschaft zu Saisonbeginn wichtiges Selbstvertrauen.“
Nun kommt auf deine Teamkollegen und dich erneut ein großes Spiel zu: Im Halbfinale gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena. Was für eine Begegnung erwartest du?
‚Ange‘: „Wir kennen die Freiburger gut und wissen, dass es oft sehr enge Spiele gegen sie sind. Für uns wird wichtig sein, dass wir die langen Bälle gut verteidigen und zudem auch viele ‚zweite Bälle‘ aufsammeln. Auch spielen das schnelle Umschalten und die Chancenverwertung in einem solchen Halbfinale eine Rolle.“
Lassen die Vergleiche mit dem SC Freiburg in der Bundesliga den einen oder anderen Rückschluss für den DFB-Pokal zu?
‚Ange‘: „Rückschlüsse zur grundsätzlichen Spielweise ermöglichen sie schon, aber ein Pokal-Halbfinale hat nochmals einen ganz anderen Charakter. Es ist ein Entscheidungsspiel – beide Teams wissen, dass nur eine Mannschaft ins Endspiel einziehen kann. Deswegen wird – je nach Situation – das Risiko variieren, denn ein einzelner Fehler kann die Partie entscheiden. Zudem wird die Intensität in jeder Aktion sehr hoch sein.“
In der Bundesliga stehst du aktuell bei acht Scorerpunkten. Nur noch ein Tor oder eine Vorlage fehlt, bis du deinen persönlichen Bestwert aus der vergangenen Serie eingestellt hast. Was sind die Gründe, dass du sehr konstant auf hohem Level agierst?
‚Ange‘: „Aus meiner Sicht gehört eine gewisse Verlässlichkeit zu meinen Stärken – und es freut mich, wenn das so wahrgenommen wird und durch Zahlen belegt werden kann. Konstanz ist in unserem Sport elementar, das möchte ich in unser Spiel und in unser Team einbringen. Ich versuche immer, 100 Prozent zu geben.“
Wie bewertest du generell die Ausgangslage des VfB für den Endspurt in der Bundesliga?
‚Ange‘: „Wir haben alles in der eigenen Hand und sind auf keine anderen Ergebnisse angewiesen. Das ist eine gute Ausgangsposition. Gleichwohl wissen wir um die Schwere unseres Restprogramms gegen wirklich gute Gegner. Wenn wir in jeder Partie an unser Limit und darüber hinausgehen, werden wir am Ende sicherlich Grund zur Freude haben.“
Viel Anerkennung drückte zuletzt Dart-Weltmeister Luke Littler aus, der dich als seinen „deutschen Lieblingsspieler“ bezeichnete. Inwiefern nimmst du solche Aussagen wahr?
‚Ange‘: „Das hat mich natürlich gefreut und ist eine schöne Wertschätzung für die gezeigten Leistungen. Wir haben auch ein wenig Kontakt miteinander, haben uns paarmal geschrieben. Für mich ist er derzeit der beste Darts-Spieler der Welt und ich verfolge oft, wie er sich in den großen Matches behauptet.“
Wie ist’s eigentlich um deine Dart-Fähigkeiten bestellt?
‚Ange‘: „Mir macht der Sport viel Spaß, das ist ein schönes Hobby. Ich habe bisher fünf-, sechsmal die 180 Punkte (höchstmögliche Punktzahl im Dart, Anm. d. Red.) geworfen – mein Punktedurchschnitt bei drei Würfen liegt etwa bei 50, da geht schon noch mehr (lacht). Meist spiele ich zu Hause mit Freunden, wir haben dann immer eine gute Zeit zusammen und drücken uns auch den einen oder anderen Spruch, das gehört dazu.“
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Fanshop: „Abstauber“ des Tages
- Zu Gast: SC Freiburg
- Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal
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„Es wird ein Pokalfight“
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„Es wird ein Pokalfight“
Sebastian Hoeneß erwartet im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag eine hohe Intensität. Das Ziel seines Teams ist klar: der Finaleinzug. Zwei Personalien sind bereits bekannt.Sebastian Hoeneß kommt direkt auf den Punkt. „Wir sind sehr, sehr motiviert, zum zweiten Mal in Serie ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen – die positive Spannung ist bei den Jungs bereits spürbar“, sagt der Chefcoach des VfB. Es ist definitiv eines der Highlights in der Saison 2025/2026: Am Donnerstag, 23. April 2026, empfängt der VfB als Titelverteidiger im DFB-Pokal-Halbfinale den SC Freiburg – ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, spielen die beiden Teams um die Reise ins Berliner Olympiastadion. Dort wird am 23. Mai 2026 traditionell das Endspiel stattfinden.
Ein Baden-Württemberg-Duell – und eines mit hoher Intensität. „Es wird ein Pokalfight, davon können wir zu 100 Prozent ausgehen“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Der SC Freiburg wird mit breiter Brust nach Stuttgart reisen: Der Club steht auch in der Europa League im Halbfinale und ist in der Liga gut dabei.“ Bei solchen K.o.-Begegnungen werden unter anderem Details und Tagesform entscheiden.
Erfahrung aus großen Spielen nutzen
„Wir hatten in den vergangenen Jahren einige Spiele mit großer Bedeutung: Sei es die Relegation, die Bundesliga, der DFB-Pokal oder auch der internationale Wettbewerb“, erklärt der 43-Jährige. Das helfe dem Team, die richtige Temperatur für das K.o.-Duell zu finden sowie mit der richtigen Balance aus Offensive und Defensive in der Partie zu agieren. Sebastian Hoeneß hat die entsprechende Herangehensweise im Blick: „Wir sind in der Lage, Druck aufzubauen und dominant zu spielen, müssen aber gleichzeitig auf höchstem Level verteidigen und insbesondere bei Umschaltsituationen hellwach sein.“
Kurios: Beide Teams haben jüngst einen durchaus ähnlichen Weg ins Halbfinale zurückgelegt. Sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale setzten sich der VfB und Freiburg jeweils gegen Zweitligisten durch. Während die Jungs aus Cannstatt in Bochum (2:0) und in Kiel (3:0) gewannen, siegten die Breisgauer gegen Darmstadt (2:0) und bei Hertha BSC (5:4 n.E.). Nun soll die letzte Etappe auf dem Weg nach Berlin folgen. Und sie wird gemeinsam mit den Fans angegangen. „Ein Faktor ist definitiv, dass wir durch das Heimspiel die Fans an unserer Seite wissen“, sagt der Chefcoach. Die MHP Arena wird am Donnerstagabend ausverkauft sein.
Alexander Nübel spielt, Finn Jeltsch fällt aus
Ein paar Details zum Personal sind ebenfalls bekannt. Im Tor wird Alexander Nübel beginnen, er hielt auch im Viertelfinale bei Holstein Kiel. Ein anderer Akteur wird dagegen nicht zur Verfügung stehen können: Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.
Die Pressekonferenz im Re-Live:
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
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Historische Freiburger
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Historische Freiburger
Die Breisgauer sind noch in einem weiteren Halbfinale vertreten und wollen für ein Novum in ihrer Vereinsgeschichte sorgen. Der Halbfinal-Gegner im Check:Die Ausgangslage
Die Saison des SC Freiburg ist schon jetzt eine historische: Abgesehen davon, dass die Breisgauer zum dritten Mal in fünf Jahren im Halbfinale des DFB-Pokals stehen, gelang vergangene Woche zum ersten Mal in der 122-jährigen Vereinsgeschichte der Einzug in ein europäisches Halbfinale. In der Runde der letzten Vier trifft der SCF in der UEFA Europa League auf Sporting Braga.
Die bisherige Saison
Der SC Freiburg bekam es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison ausschließlich mit unterklassigen Gegnern zu tun. Nach dem Erstrunden-Sieg gegen Regionalligist Sportfreunde Lotte (2:0) trafen die Breisgauer in den folgenden Runden auf die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (3:1), Darmstadt 98 (2:0) und zuletzt Hertha BSC (6:5 n.E.). Die Hauptstädter verlangten den Freiburgern dabei alles ab und erzwangen das Elfmeterschießen, an dessen Ende der SCF jubelte.
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Die Leistungsträger
Matthias Ginter als Abwehrchef, Johan Manzambi als Wirbelwind in der Offensive, Vincenzo Grifo als Standardexperte und Noah Atubolu als Rückhalt: Freiburgs Trainer Julian Schuster kann in dieser Saison auf eine stabile Achse an Leistungsträgern bauen. Während Matthias Ginter, Noah Atubolu und ihre Defensivkollegen das Prunkstück des SCF bilden und beispielsweise mit nur sieben Gegentreffern in zwölf UEFA Europa League-Spielen gehörigen Anteil am dortigen Halbfinaleinzug haben, sorgen allen voran Johan Manzambi und Vincenzo Grifo in der Offensive für Zählbares. Routinier und Standardexperte Vincenzo Grifo kommt in der laufenden DFB-Pokal-Saison auf zwei Tore und eine Vorlage in drei Spielen, der 20-jährige Schweizer Youngster verzeichnete zwei Vorlagen und kommt wettbewerbsübergreifend auf 13 Scorerpunkte in 40 Saison-Einsätzen.
Die Historie
Der SC Freiburg nimmt zum vierten Mal in seiner Clubgeschichte am Halbfinale des DFB-Pokals teil. Erstmals war das in der Spielzeit 2012/2013 gelungen, als die Breisgauer in der Runde der letzten Vier jedoch die Segel streichen mussten: In der MHP Arena unterlag die damals von Christian Streich trainierte und von Kapitän Julian Schuster angeführte SCF-Elf mit 1:2 gegen den VfB. Im zweiten Anlauf, in der Spielzeit 2021/2022, gelang der Einzug ins Endspiel: Gegen RB Leipzig mussten sich die Freiburger jedoch knapp mit 3:5 n.E. geschlagen geben, wobei auch Ermedin Demirovic für den SCF zum Einsatz kam. Auch in der Folgesaison stießen die Badener bis ins Halbfinale vor, scheiterten aber erneut an RB Leipzig: Mit 1:5 schied Freiburg aus dem Wettbewerb aus.
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STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale
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Verletzungspause für Finn Jeltsch
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Verletzungspause für Finn Jeltsch
Der Abwehrspieler hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel in München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen.Zwangspause für Finn Jeltsch: Der Abwehrspieler hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Bayern München (2:4) eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Der Auslöser war ein Zweikampf in der 25. Minute beim Spielstand von 1:0 für den VfB. Der 19-Jährige musste anschließend in der Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Er wird dem VfB in den kommenden Tagen vorerst fehlen.
In dieser Saison bereits 35 Einsätze gesammelt
In der laufenden Saison 2025/2026 lief Finn Jeltsch in insgesamt 35 Pflichtpartien für den Club aus Cannstatt auf. Dabei kam er 22-mal in der Bundesliga zum Einsatz, wo ihm zudem eine Vorlage gelang. In der UEFA Europa League spielte er zehnmal, im DFB-Pokal dreimal.
Der deutsche U21-Nationalspieler steht seit Februar 2025 beim VfB unter Vertrag und gewann mit seinen Teamkollegen in der vergangenen Saison den DFB-Pokal.
Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Finn!
VfB TV überträgt Pressekonferenz live
Die Pressekonferenz zum DFB-Pokal-Halbfinale findet am Mittwoch, 22. April 2026, um 10.30 Uhr, statt. VfB TV überträgt die Gesprächsrunde mit Cheftrainer Sebastian Hoeneß im Livestream.
Die Liveübertragung ist kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
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Fokus neu ausgerichtet
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Fokus neu ausgerichtet
Rasch analysiert der VfB die 2:4-Niederlage in München. Denn das nächste große Spiel kündigt sich bereits an: Am Donnerstag geht’s gegen den SC Freiburg um den Finaleinzug im DFB-Pokal.Nein, sie standen keineswegs nur brav Spalier. Als der VfB in der 21. Minute durch das Tor von Chris Führich in Führung ging, schien eine Verschiebung der Münchner Meisterfeierlichkeiten möglich. „In der Partie ist zunächst ziemlich viel aufgegangen von dem, das wir uns vorgenommen hatten“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der ab Minute 30 jedoch auch einen FC Bayern sah, der ins Rollen kam – und binnen sechs Minuten die Partie von 0:1 auf 3:1 drehte. Die Jungs aus Cannstatt passten in der Halbzeitpause ein paar Aspekte an und versuchten, im zweiten Abschnitt nochmals eine neue Energie in die Partie zu bekommen. Letztlich unterlag der VfB mit 2:4 – und der FC Bayern erreichte den vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Sportlich fair gratulierten Verantwortliche und Spieler des VfB nach Abpfiff zum 35. Titelgewinn der Münchner.
Fabian Wohlgemuth: „Qualität des Gegners anerkennen“
„Es gibt Tage, an denen einem nicht viel mehr übrig bleibt, als die Qualität des Gegners anzuerkennen“, sagt Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB betont außerdem, dass sich die weiß-rote Aufmerksamkeit ohnehin rasch auf ein anderes Ereignis richten werde – und gibt damit gewissermaßen die Richtung für die nächsten Tage vor.
„Für uns gilt es, nun schnell den Fokus auf das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Freiburg zu richten“, sagt Sebastian Hoeneß passenderweise und ergänzt: „Wir werden unserem Ziel, ins Endspiel einzuziehen, alles unterordnen. Daran ändert die Niederlage in München nichts.“ Erst die Kräfte mobilisieren, anschließend am eigenen Matchplan arbeiten und somit die Begegnung akribisch vorbereiten – die Vorfreude auf dieses Highlight-Spiel am Donnerstagabend, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, ist groß.
Drei Halbfinal-Teilnahmen binnen vier Jahren
Für den Club aus Cannstatt ist es das dritte DFB-Pokal-Halbfinale binnen vier Jahren, der Titelverteidiger könnte zum zweiten Mal in Serie ins Endspiel einziehen. Die Schwere der Aufgabe ist dem VfB bewusst. Mit dem SC Freiburg gastiert nicht nur der Tabellensiebte der Bundesliga in der MHP Arena, sondern zugleich ein aktueller Halbfinalist aus der UEFA Europa League. Umso passender, dass die Jungs aus Cannstatt den Fokus rasch neu ausgerichtet haben. München ist abgehakt, ab jetzt gilt die Konzentration vollständig dem DFB-Pokal-Halbfinale.
VfB TV überträgt Pressekonferenz live
Die Pressekonferenz zum DFB-Pokal-Halbfinale findet am Mittwoch, 22. April 2026, um 10.30 Uhr, statt. VfB TV überträgt die Gesprächsrunde mit Cheftrainer Sebastian Hoeneß im Livestream.
Die Liveübertragung ist kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
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Matchfacts: Weiß-rote Partycrasher?
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Matchfacts: Weiß-rote Partycrasher?
Der FC Bayern kann am Sonntag vorzeitig die Deutsche Meisterschaft feiern. Der VfB hingegen will den Münchnern die Stimmung vermiesen. Wer setzt sich im Südschlager durch? Die Matchfacts:Die Top 3 zu FC Bayern gegen VfB:
- Der VfB kassierte in der Rückrunde die wenigsten Gegentore aller Bundesligisten.
- Sowohl der VfB als auch der FC Bayern holten in ihrer Bundesliga-Historie nur zweimal mehr Punkte als in dieser Spielzeit.
- Mit einem Treffer am Sonntag würde der VfB einen neuen Vereinsrekord aufstellen.
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Blick zurück: Letzter Sieg gegen die Bayern vor zwei Jahren
Im Hinspiel musste sich der VfB Anfang Dezember 2025 in Stuttgart mit 0:5 geschlagen geben. Zuvor gab es im Franz-Beckenbauer-Supercup zum Start in die Pflichtspiel-Saison eine knappe 1:2-Niederlage. Auch in der Vorsaison hatten die Jungs aus Cannstatt sowohl im Hinspiel (0:4 in München) als auch im Rückspiel (1:3 in Stuttgart) den Kürzeren gezogen. Den bislang letzten Sieg gab es vor zwei Jahren, als der VfB den FC Bayern auf dem Weg zur Vizemeisterschaft nach Treffern von Leonidas Stergiou, Wooyeong Jeong und Silas mit 3:1 besiegte.
Wiedersehen I: Stuttgarter Trio mit Münchner Vergangenheit
Einige Akteure beider Teams treffen am Samstag auf ihren jeweiligen Ex-Club: VfB-Coach Sebastian Hoeneß trainierte zwischen 2017 und 2020 die U19 sowie die zweite Mannschaft der Münchner, wo unter anderem Angelo Stiller (von 2010 bis 2021 beim FCB) zu seinen Schützlingen gehörte. Torhüter Alexander Nübel wechselte 2020 vom FC Schalke 04 zum FC Bayern. Nach vier Pflichtspielen für die Münchner und einer anschließenden, zweijährigen Leihe zur AS Monaco spielt der 29-Jährige seit Sommer 2023 auf Leihbasis für den VfB.
Wiedersehen II: Vier Münchner treffen auf ihren Ex-Club
Auf Seiten des deutschen Rekordmeisters streiften vier Spieler in der Vergangenheit das Trikot mit dem Brustring über. Joshua Kimmich (2007 bis 2013) und Serge Gnabry (2006 bis 2011) spielten in der Jugend für den VfB, Torhüter Sven Ulreich (1998 bis 2015) gelang in Stuttgart der Sprung ins Profigeschäft. Vor seinem ersten Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2015 bestritt der gebürtige Schorndorfer 220 Pflichtspiele für den VfB. Hiroki Ito, der im Sommer 2024 aus Stuttgart nach München wechselte, absolvierte für den VfB 97 Pflichtspiele zwischen 2021 und 2024.
Rekordjagd hoch zwei: Beide Teams mit herausragenden Bilanzen
Mit 56 Punkten nach 29 Partien spielt der VfB seine drittbeste Bundesliga-Saison in der Drei-Punkte-Ära, nur 2003/2004 (57) und 2023/2024 (63) waren es mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. 17 Siege nach 29 Bundesliga-Spielen überboten die Jungs aus Cannstatt nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 (20).
Der FC Bayern hingegen spielt mit 76 Punkten nach 29 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison, nur 2013/2014 und 2012/2013 (jeweils 78) waren es mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Sollte der FCB an diesem Spieltag mehr Punkte holen als Verfolger Borussia Dortmund (aktuell zwölf Punkte Rückstand), würde er als vorzeitig Meister feststehen. Selbst bei einem Sieg beider Teams wäre der Titel den Münchnern aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz (+78 gegenüber +31) nur noch theoretisch zu nehmen.
Starke Abwehrarbeit: VfB-Defensive ist die beste der Rückrunde
Der FC Bayern und der VfB bewahrten beide bereits elf Weiße Westen in dieser Bundesliga-Saison (wie auch RB Leipzig), nur Borussia Dortmund hielt mit 13 Weißen Westen häufiger zu Null mehr (13). Mit nur 13 Gegentoren stellt der VfB die beste Defensive der Rückrunde.
Bestwerte in Top-5-Ligen: VfB und FCB schießen die meisten Tore in der Fremde
Der VfB traf in jedem seiner letzten 18 Bundesliga-Auswärtsspiele. Das ist eingestellter Vereinsrekord und war dem VfB zuvor nur von 1984 bis 1985 gelungen. Die 34 Auswärtstore des VfB sind sogar bereits neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Saison, in Europas Top-5-Ligen schoss in dieser Saison nur der FC Bayern mehr Auswärtstore (49).
Trainerstimmen: „Momentum schaffen"
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir schauen nach uns und wollen so spielen, wie wir uns am stärksten fühlen, wissen aber auch um die hohe individuelle Qualität der Bayern. Es werden sich Situationen ergeben, die wir für uns nutzen müssen, aber auch solche, die wir möglicherweise noch nicht kennen. Wir müssen über Mut, Überzeugung und Leidensfähigkeit ein Momentum für uns schaffen.“
Bayern-Trainer Vincent Kompany: „Wenn man die Spielverläufe der letzten Duelle sieht, war es immer sehr eng. Die Spiele waren nie einfach, wir mussten immer kämpfen und haben erst am Ende den Unterschied gemacht. Ich erwarte diese Körperlichkeit im Spiel. Stuttgart ist nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich sehr stark. Sie können auch über lange Bälle gefährlich werden. Sie haben die zweitbeste Offensive der Liga.“
Personal: Nur einer fehlt
Der VfB muss in München lediglich auf die Dienste von Deniz Undav verzichten. Der Stürmer sah gegen den Hamburger SV seine fünfte gelbe Karte in der laufenden Saison.
Zuschauer: Mehr als 7.000 Stuttgarter in München dabei
Der VfB wird von rund 7.500 Fans nach München begleitet. Alles Wissenswerte für Stadionbesuch gibt’s in der Faninfo.
Schiedsrichteransetzung: Dritter Saison-Einsatz für Sören Storks
Sören Storks (SR), Thorben Siewer (SR-A. 1), Christian Bandurski (SR-A. 2), Timo Gansloweit (4. Offizieller), Sascha Stegemann (VA), Frederick Assmuth (VA-A).
Der 37-jährige Unparteiische ist zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit bei einem Bundesliga-Spiel des VfB im Einsatz. Zuvor hatte er die beiden Auswärtsspiele beim HSV (1:2) und in Mönchengladbach (3:0) geleitet.
Wetter: Unwetter möglich
Am Sonntagnachmittag werden in München Gewitter sowie Temperaturen zwischen 7° und 12° C erwartet. Abends soll es trocken bleiben.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- DAZN
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Die Meisterschaft zum Greifen nah – und dann?
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Die Meisterschaft zum Greifen nah – und dann?
Je nachdem, wie der Verfolger aus Dortmund punktet, kann der FC Bayern im Heimspiel gegen den VfB am Sonntag vorzeitig die Meisterschaft feiern. Damit soll für den Rekordmeister aber noch lange nicht Schluss sein. Der Gegner im Check:![]()
Die Ausgangslage
Die Meisterschaft beinahe sicher, das erste DFB-Pokalfinale seit 2020 vor Augen und in der UEFA Champions League unter den vier Halbfinalisten: Beim FC Bayern läuft dieser Tage vieles aus einem Guss. Am Sonntag könnten die Münchner vorzeitig die 35. Deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Selbst wenn der Vorsprung auf die Verfolger aus Dortmund bei vier verbleibenden Spielen weiterhin zwölf Punkte betragen würde, wäre den Bayern die Meisterschale dank ihrer um 47 Treffer besseren Tordifferenz wohl kaum noch zu entreißen.
Der Trainer
Beim 2:1-Sieg im UEFA Champions League-Viertelfinal-Hinspiel bei Real Madrid stand Vincent Kompany am vorvergangenen Dienstag zum 100. Mal als Cheftrainer des FC Bayern an der Seitenlinie. Die Bilanz des seit diesem Monat 40-jährigen Belgiers kann sich mehr als sehen lassen: 77 Siege und 13 Remis stehen seit dem Beginn der Spielzeit 2024/2025 zu Buche. Erst elfmal ging der FC Bayern unter Vincent Kompanys Leitung als Verlierer vom Platz, in der Bundesliga unterlagen die Münchner in drei von 63 Spielen: Gegen Mainz (1:2), Bochum (2:3, beide 2024/2025) sowie gegen Augsburg (1:2, 2025/2026).
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Der Meilenstein I
Beim Gastspiel auf St. Pauli stellte der FC Bayern am vergangenen Samstag einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Durch den Treffer zum 2:0 durch Leon Goretzka baute der Rekordmeister seine Torausbeute in dieser Spielzeit auf 102 aus und brach damit den seit 54 Jahren gültigen Rekord aus der Spielzeit 1971/1972 (101 Tore in 34 Spielen). Nach dem deutlichen 5:0 in Hamburg stehen die Münchner nun bei 105 Treffern und werden den Rekord an den verbleibenden fünf Spieltagen wohl noch deutlich ausbauen.
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Der Meilenstein II
Jamal Musiala steht vor seinem 150. Bundesliga-Spiel für den FC Bayern München. Mit 23 Jahren und 52 Tagen wäre er nach Uli Hoeneß (23 Jahre, 41 Tage) der zweitjüngste Spieler, der diese Marke für den FCB erreicht – und das, obwohl er verletzungsbedingt große Teile der Hinrunde verpasste. Zuletzt gelangen ihm gegen St. Pauli erstmals seit Dezember 2024 wieder zwei Torbeteiligungen in einem Bundesliga-Spiel (ein Tor und eine Vorlage).
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Der Vorbereiter
Für Michael Olise, der nach seinem Wechsel von Crystal Palace vor rund zwei Jahren auf Anhieb zu einem der absoluten Leistungsträger bei den Bayern avancierte, ist ein Bundesliga-Rekord zum Greifen nah: Der 24-jährige Nationalspieler Frankreichs assistierte seinen Teamkollegen in dieser Bundesliga-Spielzeit bereits 20-mal und ist damit nur noch eine Vorlage von Thomas Müller entfernt, der in den Saisons 2019/2020 bis 2021/2022 in drei aufeinanderfolgenden Jahren 21 Assists auflegte. In der UEFA Champions League sowie dem DFB-Pokal gelangen Michael Olise in der laufenden Spielzeit neun weitere Vorlagen.
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Die Historie
Vor ziemlich genau 60 Jahren, am 30. April 1966, gastierte der VfB erstmals im Rahmen eines Bundesliga-Auswärtsspiels beim FC Bayern München, der damals noch im Grünwalder Stadion beheimatet war und als Aufsteiger seine erste Saison in der zwei Jahre zuvor gegründeten Bundesliga absolvierte. Die Jungs aus Cannstatt gewannen durch einen verwandelten Strafstoß von Klaus-Dieter Sieloff mit 1:0 gegen das mit jungen Talenten wie Sepp Maier (22), Franz Beckenbauer und Gerd Müller (beide 20) gespickte Team des FC Bayern.
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„So spielen, wie wir uns am stärksten fühlen“
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„So spielen, wie wir uns am stärksten fühlen“
Der FC Bayern will die vorzeitige Meisterschaft feiern, der VfB wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze sammeln: Cheftrainer Sebastian Hoeneß äußert sich zum anstehenden Auswärtsspiel beim Tabellenführer.Erst München, dann Freiburg: Mit der anstehenden Englischen Woche beginnt für den VfB endgültig die heiße Phase der Saison. In den beiden kommenden Spielen trifft die Elf von Sebastian Hoeneß auf zwei Halbfinalisten europäischer Wettbewerbe, den Anfang markiert das Duell mit dem FC Bayern am Sonntagabend (ab 17.30 Uhr live im VfB-Radio, im VfB-Liveticker sowie bei DAZN). Die Münchner gehen mit dem Rückenwind aus zwei verdienten Viertelfinal-Erfolgen in der UEFA Champions League gegen Real Madrid (2:1, 4:3) und einem klaren Bundesliga-Sieg beim FC St. Pauli (5:0) in das Spiel gegen die Jungs aus Cannstatt. „Sie spielen sowohl national als auch international eine herausragende Saison, haben bereits den Bundesliga-Torrekord gebrochen und dazu mit Vincent Kompany einen überragenden Trainer in ihren Reihen“, so Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem drittletzten Auswärtsspiel der Saison.
„Der Respekt ist da“, so der Cheftrainer weiter. „Die Bayern sind derzeit in einer anderen Liga unterwegs. Es ist uns in diesem Jahr aber auch in Leverkusen schon einmal gelungen, eine Serie zu brechen.“ Gegen den FC Bayern ging der VfB in zwei Duellen in der laufenden Pflichtspiel-Saison leer aus. Im Franz-Beckenbauer-Supercup (1:2) sowie im Bundesliga-Hinspiel (0:5) hatten die Münchner jeweils das bessere Ende für sich. „Das Hinspiel war lange Zeit offen und wir haben kurz vor der Halbzeitpause ein Abseitstor erzielt. Wir haben das Spiel damals schnell abgehakt.“
Nur Deniz Undav fehlt in München
Für das Spiel am Sonntag hätten er und sein Team eine grundsätzliche Idee im Kopf, bei der es nicht relevant sei, „ob am Ende Musiala oder Diaz auf dem Feld stehen“, so der Cheftrainer weiter. „Wir schauen nach uns und wollen so spielen, wie wir uns am stärksten fühlen, wissen aber auch um die hohe individuelle Qualität der Bayern. Es werden sich Situationen ergeben, die wir für uns nutzen müssen, aber auch solche, die wir möglicherweise noch nicht kennen. Wir müssen über Mut, Überzeugung und Leidensfähigkeit ein Momentum für uns schaffen.“
Bei diesem Vorhaben kann Sebastian Hoeneß nahezu aus den Vollen schöpfen. Zwar fehlt mit Deniz Undav der mit 18 Saisontoren gefährlichste Stürmer des VfB, ansonsten sind aber alle Spieler an Bord.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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Zweikämpfe par excellence
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Zweikämpfe par excellence
Gleich vier Profis des VfB zählen derzeit zu den besten Zweikämpfern der Liga. Im zugehörigen Top-10-Ranking stellt kein Team so viele Spieler wie der Club aus Cannstatt.Deutlich über dem Durchschnitt. Pro 90 Minuten gewinnt der VfB starke 54 Prozent seiner Zweikämpfe. Ob Defensive oder Offensive – gemeinsam nehmen die Jungs aus Cannstatt die Zweikämpfe an, unterstützen und pushen sich. Nach nunmehr 29 Bundesliga-Spieltagen gibt es vier Akteure, die mit ihrem Zweikampfwert sogar nochmals herausragen – und ligaweit zu den zehn besten Zweikämpfern zählen. Als einziger aller 18 Erstligisten stellt der VfB gleich vier Profis in den „Top 10 der Zweikampfwerte“.
„Spitzenreiter“ Ramon Hendriks
Auch der „Spitzenreiter“ dieses Rankings läuft für das Team mit dem roten Brustring auf: Ramon Hendriks entscheidet 69,2 Prozent aller Zweikämpfe für sich und hält damit den aktuellen Bundesliga-Bestwert. „Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen“, sagte er im jüngst erschienen STADION AKTUELL-Interview: „Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und somit dem Team helfen.“
Auf Platz vier des ligaweiten Rankings liegt momentan Jeff Chabot. Der Abwehrspieler, der auch schon in den Niederlanden, in Italien und beim 1. FC Köln verteidigte, entscheidet 65,3 Prozent aller Zweikämpfe für sich. Direkt hinter ihm folgt Maximilian Mittelstädt, der somit den fünften Platz belegt und 64,8 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt. Ebenfalls in den „Top 10“ vertreten ist Kapitän Atakan Karazor – als Achtplatzierter dieses Rankings zieht er 64,6 Prozent aller Zweikämpfe auf seine Seite. Gemeinsam sorgen die Jungs aus Cannstatt dafür, dass sie mit nur 13 Gegentoren die beste Defensive der Rückrunde stellen – und in der gesamten Bundesliga-Saison bereits elfmal zu Null spielten.
Gewonnene Zweikämpfe in Prozent – die Top 10 der Bundesliga 2025/2026
- Ramon Hendriks (69,2 Prozent)
- Luka Vuskovic (Hamburger SV, 68,7 Prozent)
- Willi Orbán (RB Leipzig, 67,3 Prozent)
- Jeff Chabot (65,3 Prozent)
- Maximilian Mittelstädt (64,8 Prozent)
- Patrick Mainka (1. FC Heidenheim, 64,7 Prozent)
- Auréle Amenda (Eintracht Frankfurt, 64,7 Prozent)
- Atakan Karazor (64,6 Prozent)
- Keven Schlotterbeck (FC Augsburg, 64,3 Prozent)
- Kevin Diks (Borussia Mönchengladbach, 64 Prozent)
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„VfBeats“: Melodien aus der Kurve
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„VfBeats“: Melodien aus der Kurve
Im dritten Teil von „VfBeats“ dreht sich viel um das Fankonzert „Klassik trifft Kurve“ mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Außerdem: Kabinenansprachen, europäische K.o.-Spiele – sowie ganz viele Emotionen.Es sind Momente, die für Gänsehaut sorgen. Weil sie so außergewöhnlich sind. Weil sie das Herz berühren. Weil sie Wucht in sich tragen. Das gemeinsame Fankonzert „Klassik trifft Kurve“ hatte all das – und stellt daher die zentrale Melodie für den dritten Track von „VfBeats“ dar. Mitgestaltet von Mitgliedern des Commando Cannstatt 1997, gespielt vom Stuttgarter Kammerorchester – rund 1.800 Gäste erlebten das Konzert am 3. März 2026 im Hegel-Saal der Liederhalle. Nun bringt „VfBeats“ die Melodien, Gesänge und Rhythmen auf die weiß-roten Bildschirme. Und verknüpft sie mit den jüngsten Leistungen der Jungs aus Cannstatt.
Erneut dreht „VfBeats“ dabei auch in der Kabine auf und zeigt ausgewählte Ansprachen von Sebastian Hoeneß. Zu sehen ist unter anderem, wie der Chefcoach seine Mannschaft vor den Bundesliga-Siegen bei Bayer Leverkusen (4:1) und gegen RB Leipzig (1:0) einstellte, auch einige Worte aus der Halbzeit der Bundesliga-Auswärtspartie beim FC St. Pauli (1:2) werden ausgestrahlt.
Interviews mit Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Sebastian Hoeneß
Zum dritten Track von „VfBeats“ gehören auch die K.o.-Spiele in der UEFA Europa League gegen den Celtic FC aus Schottland und den FC Porto aus Portugal. Exklusive Aussagen von Alexander Wehrle als Vorstandsvorsitzendem, Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport und Sebastian Hoeneß als Cheftrainer ordnen die europäische Reise des VfB ein, die in dieser Saison im Achtelfinale endete. Zudem wird die generelle sportliche Entwicklung des Teams beleuchtet – und auf den Saison-Endspurt geblickt. Auch Finn Jeltsch und Tiago Tomás kommen in Interviews zu Wort.
Sehr persönlich wird es, als Tiago Tomás über den Tod seines Vaters spricht. Der Stürmer, der in der laufenden Serie wettbewerbsübergreifend bereits zehn Scorerpunkte sammelte, hatte diesen Verlust im Februar 2026 zu verkraften.
Jetzt die dritte Folge schauen:
Das ist „VfBeats“
Das saisonbegleitende Album 2025/2026 „VfBeats“ ist eine dokumentarische Aufarbeitung, in der unterschiedliche Musiker mit regionalen Wurzeln zu Wort kommen. Als Nachfolger der beliebten Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ stehen bei „VfBeats“ erneut diverse sportliche Höhepunkte, aber auch Rückschläge sowie besondere VfB-Momente im Fokus. Gemeinsam mit Profis und Verantwortlichen des Clubs aus Cannstatt geht es um Emotionen, Bühnen, Leidenschaft und Rhythmen – aufgearbeitet an den Parallelen der Musik- und Fußballbranche. Mit regionaler Verbundenheit, mit Herz. Für Musik und für den Fußball.
Die erste Folge „VfBeats – Track 1“ erschien Mitte Oktober 2025, die zweite Folge „VfBeats – Track 2“ erschien an Weihnachten 2025. Beide sind weiterhin auf VfB TV und dem VfB-YouTube-Kanal zu sehen. In der Produktion unterstützt wird das Filmprojekt von der Flutlicht-Film OHG aus Köln. Die Firma setzte auch die vergangene Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ sowie die beiden daraus resultierenden Kinofilme in Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart um.







































