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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Bin froh, wieder zurück zu sein“

    Nach seiner Rückkehr spricht Maximilian Mittelstädt bei VfB-TV über die vergangene Woche bei der Nationalmannschaft und wagt einen Ausblick auf die eingetakteten kommenden Aufgaben mit dem VfB.

    Die Nationalspieler sind wieder in Stuttgart – unter anderem auch Maximilian Mittelstädt. Der 29-Jährige hatte am vergangenen Donnerstag in München sein erstes Spiel im DFB-Dress seit September 2025 absolviert und mit seiner Vorbereitung zum 2:0 großen Anteil am UEFA Nations League-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Serbien.

    „Ich habe mich sehr gefreut, wieder den Adler auf der Brust zu tragen. Es war eine interessante und lehrreiche Woche, in der wir gegen Serbien und in Griechenland zwei ganz gute Spiele gezeigt haben. Wir haben die Bälle schnell zurückerobert und schöne Spielzüge gezeigt“, so der Linksverteidiger, der nun bei 16 Einsätzen im Trikot der Nationalmannschaft steht.

    Am Dienstag stieg Maximilian Mittelstädt ins Mannschaftstraining am VfB-Clubzentrum ein. „Ich bin froh, wieder zurück zu sein. Man vermisst die Jungs schon ein bisschen, wenn man mal ein bis zwei Wochen weg ist. Wir werden die Energie, die wir aus den Nationalmannschaften mitgebracht haben, hier einbringen“.

    Energie werden die Jungs aus Cannstatt in den kommenden Wochen ausreichend benötigen, denn bis Monatsende stehen sieben Pflichtspiele in drei Wettbewerben an, von denen fünf auf fremden Plätzen ausgetragen werden. Den Startschuss bildet dabei die Bundesliga-Auswärtspartie am kommenden Samstag beim SC Paderborn. „Es wird ein extrem wichtiger Auftakt und wir wollen unbedingt drei Punkte holen. Wir freuen uns auf das Spiel und werden alles reinhauen“, so Maximilian Mittelstädt.

  • Matchfacts: Bleibt der VfB in Paderborn unbesiegt?

    Drei Gastspiele, aber noch keine Niederlage: Die Bilanz des VfB in Auswärtsspielen beim SC Paderborn kann sich sehen lassen. Am Samstag kann zudem ein laufender Clubrekord ausgebaut werden.

    Die Top 3 zu SC Paderborn gegen VfB:

    • Dennis Seimen hütet am Samstag das VfB-Tor und kommt damit gegen seinen Ex-Club zum Bundesliga-Debüt
    • In Laurin Ulrich trifft der VfB am Samstag auf ein derzeit ausgeliehenes Eigengewächs
    • Der VfB hält die längste Auswärtstor-Serie der Bundesliga

    Blick zurück: Bislang ohne Niederlage gegen die „Pfauenstädter“

    Der VfB und der SC Paderborn bestritten in der Vergangenheit erst fünf Pflichtspiele gegeneinander. Zwei davon fanden in der Bundesliga-Saison 2014/2015 statt, in der der VfB am letzten Spieltag einen 2:1-Erfolg in Paderborn feierte und somit den Klassenerhalt sicherte. Das Hinspiel in Bad Cannstatt endete torlos. Drei weitere Partien wurden im DFB-Pokal ausgetragen, wobei der VfB jeweils Sieger blieb: In der ersten Runde des Pokalwettbewerbs der Saison 2002/2003 (4:1), in der zweiten Runde der Spielzeit 2007/2008 (3:2 n.V.) sowie im Achtelfinale der Saison 2022/2023 (2:1) setzte sich jeweils das Team mit dem roten Brustring durch.

    Wiedersehen: Zwei Stuttgarter mit Vergangenheit beim kommenden Gegner

    Chris Führich trug das Trikot des SC Paderborn zwischen 2020 und 2021. In jener Zweitliga-Saison gelangen dem Außenspieler 14 Tore und acht Vorlagen in 37 Spielen. Im Sommer 2021 schloss sich der 28-Jährige dem VfB an und absolvierte seither 207 Pflichtspiele für die Jungs aus Cannstatt (29 Tore, 26 Assists). Dennis Seimen verbrachte die vergangene Saison leihweise beim SC Paderborn und stieg am Ende der Spielzeit mit den Ostwestfalen in die Bundesliga auf. In 36 Einsätzen hielt der 20-Jährige seinen Kasten in zehn Spielen sauber. Für den VfB kam der Torhüter in der laufenden Spielzeit noch nicht zum Einsatz, könnte nach überstandener Verletzung aber ausgerechnet gegen seinen Ex-Club zu seinem Bundesliga-Debüt kommen.

    Wiedersehen: Ein Leihspieler und ein alter Bekannter

    In Laurin Ulrich und Laurin Curda treffen am Samstag zwei Spieler des SC Paderborn auf ihren alten Arbeitgeber, wobei Ersterer die aktuelle Spielzeit lediglich leihweise in Ostwestfalen verbringt und am Ende der Saison nach Bad Cannstatt zurückkehrt. Die vergangene Saison hatte der 21-Jährige als Leihspieler beim 1. FC Magdeburg verbracht, in der Vorbereitung auf die aktuelle Spielzeit lief er für die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf. Laurin Curdas Zeit beim VfB liegt hingegen schon einige Jahre zurück. Der Offensivspieler streifte als Jugendspieler zwischen 2012 und 2017 das Trikot mit dem Brustring über, ehe es ihn zur TSG Hoffenheim zog. Seit 2023 spielt er für den SC Paderborn und ist mit 61 gewonnenen Duellen der bislang beste Zweikämpfer der Bundesliga-Saison.

    Jubiläum und Rekordjagd: Josha Vagnoman stehen zwei Meilensteine bevor

    Josha Vagnoman steht vor seinem 100. Bundesliga-Spiel (98 für den VfB und eins für den HSV). In der aktuellen Bundesliga-Saison sammelte der Außenverteidiger bereits drei Scorerpunkte (zwei Tore, ein Assist). Sein persönlicher Rekord für eine Spielzeit im Oberhaus steht bei vier Scorerpunkten (u.a. in der letzten Saison).

    Gutes Omen? Gegen Aufsteiger lief es zuletzt

    Der VfB gewann vier seiner vergangenen fünf Bundesliga-Spiele gegen Aufsteiger (dazu eine Niederlage in Hamburg im November 2025). Zuletzt wurden die beiden Duelle gegen den Hamburger SV und den 1. FC Köln in der Rückrunde der vergangenen Saison jeweils gewonnen. Nun könnten die Jungs aus Cannstatt erstmals seit 2015 drei Bundesliga-Spiele in Folge gegen Aufsteiger gewinnen.

    Duell der Gegensätze: Welche Serie bleibt am Leben?

    Der VfB traf in jedem seiner letzten 23 Bundesliga-Gastspiele – laufender Vereinsrekord und die aktuell längste Serie der Liga. Der SC Paderborn hingegen bewahrte in keinem der letzten 14 Bundesliga-Heimspiele eine Weiße Weste. Das ist ebenfalls die aktuell längste Serie der Liga.

    Personal: Wechsel im Tor

    Dennis Seimen wird am Samstag das Tor des VfB hüten. Neben der Besetzung im Tor verkündete Sebastian Hoeneß noch weitere Personalien. Zurück im Mannschaftstraining ist Luca Jaquez. Der Schweizer kann somit auch eine Option für den Spieltagskader sein. Im Teiltraining befinden sich Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Nikolas Nartey – für sie käme ein Einsatz noch zu früh. Noch kein Bestandteil des Teamtrainings sind derzeit Justin Diehl und Ameen Al-Dakhil.

    Zuschauer: Volle Unterstützung

    Das Spiel in der „Home Deluxe Arena“ ist bereits ausverkauft. Der VfB wird von mindestens 1.500 Fans nach Ostwestfalen begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch haben die Fanbeauftragten in der Faninfo aufbereitet.

    Schiedsrichter: FIFA-Schiedsrichter an der Pfeife

    Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Nikolai Kimmeyer (SR-A. 2), Timo Gansloweit (4. Offizieller), Benjamin Brand (VA), Felix-Benjamin Schwermer (VA-A)

    Wetter: Wechselhaft

    In Paderborn werden am Samstag , wechselhafte Bedingungen erwartet, wobei es über den Tag immer wieder zu Schauern kommen kann. Die Höchsttemperaturen liegen im Bereich der 14° C-Marke.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Wiedersehen nach elf Jahren

    Am Samstag empfängt der SC Paderborn den VfB zum ersten Bundesliga-Duell seit 2015. Die „Pfauenstädter“ könnten erstmals zwei Bundesliga-Siege am Stück feiern. Der Gegner im Check.

    Der Saisonstart

    Nach drei ordentlichen Auftritten platzte in der letzten Partie vor der Länderspiel-Phase der Knoten – und zwar im doppelten Sinne: Beim 3:1-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim verbuchte der SCP seinen ersten Saisonsieg und erzielte dabei auch seine ersten drei Treffer. In der bislang letzten Bundesliga-Spielzeit der Blau-Schwarzen (2019/2020) hatte sich der Club noch bis zum neunten Spieltag gedulden müssen, ehe der erste Dreier gefeiert werden konnte. Zwei Siege am Stück gelangen den Pfauenstädtern hingegen noch nie. Abwehrspieler Tjark Scheller sagt vor dem Spiel gegen den VfB: „Stuttgart ist individuell gesehen, aber auch als Gruppe und im Hinblick auf die Physis, eine sehr gute Mannschaft. Es gilt für uns, dagegenzuhalten und einen guten Tag vor unseren Fans zu erwischen.“

    Der Trainer

    Seit Sommer 2025 arbeitet Ralf Kettemann als Cheftrainer des SC Paderborn und feierte am Ende seiner ersten Saison direkt den Aufstieg in die Bundesliga. Das allein ist schon beachtenswert, wird aber noch durch die Tatsache verstärkt, dass der SCP die erste Cheftrainer-Position Ralf Kettemanns im Profifußball ist. Zuvor hatte der in Crailsheim geborene 40-Jährige vier Jahre lang die U19 des Karlsruher SC betreut. Während seiner aktiven Zeit lief Ralf Kettemann als Mittelfeldspieler unter anderem für verschiedene Jugendteams des SSV Ulm sowie später für den TSV Crailsheim, die SpVgg Greuther Fürth II, die Stuttgarter Kickers und den VfR Aalen auf. Den VfB hält Ralf Kettemann für „sehr koordiniert“, wie er selbst sagt. „Die Stuttgarter haben eine hohe Qualität und physisch starke Spieler. Sie sind eine sehr komplette Fußballmannschaft.“

    Der Leihspieler

    Nachdem Dennis Seimen in der vergangenen Spielzeit leihweise für den SC Paderborn aufgelaufen war und mit den Ostwestfalen den Aufstieg in die Bundesliga feierte, schnürt auch in dieser Saison ein Eigengewächs des VfB seine Schuhe für die Blau-Schwarzen. Laurin Ulrich, der nach ersten Drittliga-Erfahrungen beim SSV Ulm sowie der VfB-U21 in der vergangenen Saison beim Zweitligisten FC Magdeburg gespielt hatte, absolvierte bislang alle fünf Pflichtspiele des SCP von Beginn an und verbuchte eine Vorlage.

    Der alte Bekannte

    Der in Ludwigsburg geborene Laurin Curda durchlief beim VfB zwischen 2012 und 2017 verschiedene Jugendmannschaften, ehe es ihn zur TSG Hoffenheim zog. Über den SV Sandhausen II sowie die TSG Balingen kam der 24-Jährige im Sommer 2023 nach Paderborn. Für den SCP steuerte Laurin Curda neun Tore und zwölf Vorlagen in 85 Pflichtspielen bei und führt das Team mittlerweile als Kapitän an.

    Die Historie

    Der VfB und der SC Paderborn begegneten sich in der Bundesliga bisher nur in der Saison 2014/2015, in der die Jungs aus Cannstatt durch einen 2:1-Auswärtssieg bei den Ostwestfalen am letzten Spieltag die Klasse hielten. Daniel Ginczek, der damals in der Schlussphase den Siegtreffer erzielte, bezeichnet den Treffer rückblickend als „einen meiner wichtigsten“. Im Interview erinnert sich der frühere Stürmer außerdem an die Zusammenarbeit mit Huub Stevens, wagt einen Ausblick auf das Spiel am Samstag und berichtet von seiner Arbeit als Co-Trainer von Borussia Mönchengladbach II.

    Zum Interview mit Daniel Ginczek.

  • „Mit Sicherheit einer meiner wichtigsten Treffer“

    Daniel Ginczek schoss den VfB im Saisonfinale 2014/2015 mit seinem Treffer zum 2:1 in Paderborn zum Klassenerhalt. Im Interview erinnert sich der Stürmer an die schwierige Saison sowie das entscheidende Tor und gibt einen Einblick in seinen aktuellen Job.

    Hallo Daniel, am Samstag trifft der VfB erstmals seit dem Saisonfinale 2014/2015 wieder in der Bundesliga auf den SC Paderborn. Damals hattest du mit deinem Treffer am letzten Spieltag einen entscheidenden Anteil am Klassenerhalt. Wie erinnerst du dich an die Spielzeit?

    Daniel Ginczek: „Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Saison. Ich war damals nach meinem Kreuzbandriss aus Nürnberg zum VfB gekommen und hatte etwas Anlaufzeit gebraucht. Weil ich bei meinem neuen Verein unbedingt auf den Platz wollte, war ich relativ früh wieder eingestiegen. Die Verletzung war gefühlt noch gar nicht vollständig auskuriert, auch die muskulären Unterschiede zwischen meinen Oberschenkeln waren noch deutlich. Nach meinem Debüt gegen Augsburg wurde ich deshalb noch einmal für sechs bis acht Wochen aus dem Spielbetrieb genommen, um die Muskulatur gezielt aufzubauen. Über Teileinsätze in der Hinrunde und einige Spiele für die U23 in der 3. Liga habe ich mich herangearbeitet. Ab Februar war ich dann richtig fit und wettkampfbereit. Anschließend hatte ich eine gute Phase, in der es auch für uns als Mannschaft besser lief.“

    Was hältst du für ausschlaggebende Gründe, warum ihr euch in dieser Saison so schwergetan habt?

    Daniel Ginczek: „Es kamen viele Dinge zusammen. Wir haben einige unglückliche Spiele verloren und mussten langfristige Ausfälle verkraften. Wenn man von Beginn an unten drinsteht, ist es schwer, sich zu befreien. Dafür benötigt man eigentlich drei oder vier Siege am Stück, aber in dieser Situation fehlt häufig das nötige Selbstvertrauen. Wir haben einige ordentliche Leistungen gezeigt, konnten die Spiele aber nicht auf unsere Seite ziehen und haben verloren oder nur unentschieden gespielt. Im Abstiegskampf zählen letztlich die nackten Ergebnisse, und die hatten bei uns lange Zeit nicht gestimmt. Deshalb mussten wir die letzten drei Spiele gegen Hamburg, Mainz und Paderborn gewinnen. Viele hatten uns damals bereits abgeschrieben.“

    Wie habt ihr es geschafft, euch im Saisonfinale zusammenzuraffen und wie groß war der Anteil des Trainers daran?

    Daniel Ginczek: „Wir haben uns als Mannschaft häufig zusammengesetzt und uns immer wieder gesagt, dass wir es unbedingt schaffen wollen. In dieser Situation sind wir noch einmal enger zusammengewachsen. Persönliche Eitelkeiten wurden beiseitegelegt und jeder hat für die Mannschaft gekämpft, unabhängig davon, ob er gespielt hat oder nicht. Die Erfahrung von Huub Stevens war in diesem Moment Gold wert. Er hatte als Trainer schon alles erlebt und kannte den Abstiegskampf auch aus der Vorsaison. Mit seiner Art sowie klaren und einfachen Abläufen gegen den Ball hat er uns Sicherheit gegeben. Gleichzeitig wusste er, dass wir offensiv genügend individuelle Qualität besaßen und jederzeit Tore erzielen konnten. Gerade vor dem Hamburg-Spiel hat er zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Töne getroffen. Das Thema mit der „Affenbande“ konnten wir anschließend sogar direkt für unseren Torjubel nutzen.“

    Kommen wir zum damaligen Spiel in Paderborn, einem der zwei direkten Abstiegsduelle neben der Partie zwischen Hannover und Freiburg an diesem Samstagnachmittag im Mai 2015. Durch ein Tor der Gastgeber in der vierten Minute, die selbst noch um den Klassenerhalt kämpften, standet ihr früh mit dem Rücken zur Wand. Was ging dir und euch unmittelbar nach dem Rückstand durch den Kopf?

    Daniel Ginczek: „Mein erster Gedanke war tatsächlich: ‚Nicht schon wieder.‘ Ich war zuvor bereits mit Nürnberg abgestiegen und konnte es damals wegen meiner Verletzung auf dem Platz nicht aktiv verhindern. Mit zunehmender Spieldauer habe ich aber gemerkt, dass wir besser waren und den Gegner im Griff hatten. Wir erspielten uns gute Möglichkeiten und kamen noch vor der Halbzeit zum Ausgleich. In der Pause waren wir fest davon überzeugt, dass wir die Partie drehen würden. Gleichzeitig wollten wir nicht kopflos aus der Kabine kommen und mit aller Macht nach vorne rennen. Der Plan war, geduldig zu bleiben und auf unseren Moment zu warten.“

    Nachdem du in der ersten Halbzeit noch eine große Chance vergeben hattest, erzieltest du nach Vorlage von Alexandru Maxim in der 72. Minute das entscheidende Tor zum Klassenerhalt. Hast du während deiner Karriere davor oder danach ein wichtigeres Tor erzielt?

    Daniel Ginczek: „Von seiner Bedeutung her gehört dieses Tor mit Sicherheit zu den drei wichtigsten Treffern meiner Karriere, wenn es nicht sogar das wichtigste war. Für einen Stürmer ist natürlich auch das erste Tor bei einem neuen Verein ein besonderer Brustlöser. Man wird verpflichtet, um Tore zu erzielen, und entsprechend groß ist die Erwartungshaltung. Aber wenn ich berücksichtige, was damals auf dem Spiel stand, war das Tor in Paderborn definitiv eines meiner wichtigsten.“

    Schauen wir in die Gegenwart. Der VfB peilt in Paderborn seinen ersten Auswärtssieg der Saison an, die Paderborner wiederum fuhren beim 3:1 gegen Hoffenheim vor der Länderspielpause ihren ersten Saisonsieg ein. Was für ein Spiel erwartest du?

    Daniel Ginczek: „Ich habe bislang nur wenig Bundesliga gesehen, weil ich mit Borussia Mönchengladbach II selbst meistens samstags im Einsatz bin. Paderborn habe ich aber in den Relegationsspielen gegen Wolfsburg verfolgt. Sie haben klare Abläufe und wissen, dass sie als Underdog in viele Partien gehen. Dadurch ist jedem Spieler bewusst, dass er 100 oder sogar 110 Prozent geben muss. Die Mannschaft steht für intensive Arbeit, klare Muster und gleichzeitig für guten Fußball mit dem Ball.

    Beim VfB ist die Erwartungshaltung aufgrund der erfolgreichen vergangenen Jahre natürlich gestiegen. Man sollte sich aber weder von einzelnen Ergebnissen verrückt machen noch vom eingeschlagenen Weg abbringen lassen. In der Mannschaft steckt sehr viel Qualität, sie ist weitgehend zusammengeblieben und wurde punktuell verstärkt. Zudem hat der Trainer der Mannschaft in den vergangenen Jahren eine klare Handschrift gegeben. Deshalb mache ich mir wenig Gedanken darüber, dass der erste Auswärtssieg noch lange auf sich warten lässt. Ich traue dem VfB auch wieder eine Phase zu, in der mehrere Spiele am Stück gewonnen werden.“

    Wie du gerade selbst schon angesprochen hast, hast du einige Monate nach dem Ende deiner aktiven Laufbahn vor rund zwei Jahren deine Tätigkeit als Nachwuchs-Coach bei Borussia Mönchengladbach begonnen, aktuell bist du Co-Trainer der zweiten Mannschaft. Wie läuft die aktuelle Saison und welche Ziele hast du dir persönlich als Trainer für die kommende Zeit gesetzt?

    Daniel Ginczek: „Wir sind gut in die Saison gestartet, haben ordentlich gepunktet und befinden uns auf einem guten Weg. Zuletzt haben wir zu Hause mit 2:3 gegen Bochum verloren, nachdem wir die erste halbe Stunde verschlafen hatten und früh mit 0:3 zurücklagen. Die Arbeit mit einer U23 ist sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Man muss immer schauen, welche Spieler am Wochenende zur Verfügung stehen. Es ist ein Spagat zwischen Seniorenfußball und der weiteren Entwicklung einer U23-Mannschaft. Unser Ziel als Trainer der U23 ist aber die Entwicklung der Jungs zu Profis, deshalb freuen wir uns, wenn sie in unserer ersten Mannschaft Fuß fassen können. Es ist ein Spagat zwischen Seniorenfußball und der weiteren Entwicklung einer U23-Mannschaft. Gerade das macht die Aufgabe aber auch besonders. Ich fühle mich in meiner aktuellen Rolle sehr wohl und bin gespannt, was wir in dieser Saison noch leisten können. Ob ich mich irgendwann als Cheftrainer ausprobieren möchte, weiß ich noch nicht. Eigentlich hatte ich früher sogar ausgeschlossen, überhaupt Trainer zu werden. Ich bin ein Stück weit in diese Richtung hineingerutscht, möchte die Arbeit inzwischen aber nicht mehr missen. Sie macht mir unglaublich viel Spaß und war definitiv die richtige Entscheidung. Mir hatten der Rasen und die Fußballschuhe gefehlt. Als Trainer kann ich auf dem Platz Übungen vormachen, die Spieler coachen und meine Erfahrungen direkt weitergeben. Deshalb möchte ich mich im Moment gar nicht auf ein langfristiges Ziel festlegen.“

  • Kniffliger Restart gegen Heidenheim

    Nach drei Wochen Länderspielpause kehrt die U17 mit einem Heimspiel gegen einen formstarken 1. FC Heidenheim am Samstag in den Spielbetrieb zurück.

    Knapp drei Wochen sind vergangen, seit die U17 beim Karlsruher SC mit 2:1 gewonnen und dadurch die Tabellenführung der Vorrundengruppe D der DFB-Nachwuchsliga übernommen hat. Die darauffolgende Länderspielpause nutzte das Team von Trainer Chris Brauer für vielerlei Maßnahmen. „In der ersten Woche haben wir den Jungs trainingsfrei gegeben und ihnen nur einen Laufplan mit auf den Weg gegeben. Wir waren seit Beginn der Vorbereitung 17 Wochen zusammen und haben trainiert und gespielt. Nun konnten die Jungs mal durchatmen und die Akkus wieder aufladen“, erklärt Trainer Chris Brauer. „In der zweiten Woche haben wir aufgrund der Länderspiel-Abstellungen in einer kleineren Gruppe trainiert und am vergangenen Samstag ein Testspiel gegen die U18 der AKA Vorarlberg absolviert. Das war ergebnistechnisch positiv und inhaltlich solide. Besonders hat uns die Rückkehr der Langzeitverletzten Ken Schächinger und Julian Wilhelm gefreut.“ Beim 1:0 gegen die Österreicher erzielte Niko Petkovic das entscheidende Tor.

    „Wird eine große Herausforderung“

    Zum Start der Rückspiele in der Vorrunde treffen die Jungs aus Cannstatt am Samstag um 13 Uhr (Platz 1 am Clubzentrum, freier Eintritt) auf den 1. FC Heidenheim. Im Hinspiel musste der VfB einen späten 2:2-Ausgleichstreffer hinnehmen. Seitdem gewannen die Brustring-Talente fünf von sechs Spielen und grüßen von der Tabellenspitze. Die Ostälbler lauern mit 13 Punkten auf Platz drei und haben die vergangenen drei Spiele allesamt gewonnen. „Es wird eine große Herausforderung. Heidenheim ist im Flow und ein unbequemer Gegner, der aus einer guten Defensive heraus umschalten kann. Mit Blick auf die Tabelle und die Regionalität hat dieses Duell immer eine gewisse Brisanz“, sagt Chris Brauer. „Wir wollen dominant auftreten und das Spiel für uns entscheiden.“

    Bis auf die Langzeitverletzten Maxim Keller (Sprunggelenk), Domenico Lanata (Knie) und Luca Radosta (Faserriss) steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung.

  • Die neue dunkelrot ist da

    Die dritte Ausgabe der dunkelrot erscheint in neuer, zeitgemäßer Aufmachung.

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß gab den VfB-Mitgliedern beim „Dunkelroten Tisch“ einen exklusiven Einblick in seine Arbeit. Seine Mannschaft war mitsamt der Vereinsführung in der Nachsorgeklinik Tannheim zu Besuch und feierte auf dem Cannstatter Volksfest gemeinsam mit den Fans. Doch nicht nur auf diese Veranstaltungen wird in der dunkelrot zurückgeblickt, die erfolgreichen Leichtathleten werden ebenso gewürdigt wie ihr Abteilungsleiter Dieter Göggel. Dieser wurde für seine Verdienste jüngst zum Ehrenmitglied ernannt. Para-Sportler Niko Kappel lässt im Interview keine Frage unbeantwortet und auch die News aus den Abteilungen finden ihren Platz.

    Wer im Mitgliedermagazin stöbern möchte, kann ab sofort unter dem untenstehenden Link das E-Paper durchblättern oder sich die dunkelrot in der VfB-Magazine-App anschauen. Noch kein Mitglied? Dann: Jetzt VfBsein!

    Die Themen in der dritten Ausgabe der dunkelrot im Jahr 2026 sind unter anderem:

    • Sebastian Hoeneß – Zu Gast beim „Dunkelroten Tisch“
    • Besuch – Der VfB in der Nachsorgeklinik Tannheim
    • Erfolgreich – Die VfB-Leichtathleten bei der EM
    • Jubiläum – 50 Jahre stadion aktuell

    Wer im Mitgliedermagazin stöbern möchte, kann ab sofort unter dem untenstehenden Link das E-Paper durchblättern oder sich die „dunkelrot“ in der VfB-Magazine-App anschauen. Noch kein Mitglied? Dann:Jetzt VfBsein!

    Hier geht's exklusiv in das VfB-Mitgliedermagazin „dunkelrot“

  • Faninfo: SC Paderborn - VfB

    Am Samstagnachmittag gastieren die Jungs aus Cannstatt beim SC Paderborn. Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte zum Stadionbesuch zusammengestellt.

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

    Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal

    Am Samstagnachmittag ist der VfB in Paderborn zu Gast. Wie gewohnt erhalten Auswärtsfahrer alle aktuellen Infos von den Fanbeauftragten.

    Der VfB wird rund 1.550 Fans unterstützt. Es wird in Paderborn keine Möglichkeit geben, weitere Tickets zu kaufen.

    Infos zur Anreise sowie Parkmöglichkeiten

    Anfahrt mit dem Zug / ÖPNV

    Infos für Gästefans in Paderborn

    Allgemeine Infos zum Stadionbesuch

  • „Fußballerische Qualitäten auf den Platz bringen“

    Am Samstag geht es für die U21 in der 3. Liga mit dem Auswärtsspiel beim SV Meppen weiter. Trainer Nico Willig erwartet kampfstarke Gastgeber.

    Nach dreiwöchiger Pause startet auch die 3. Liga wieder in den Spielbetrieb und dies gleich mit einer Englischen Woche. Zum Start ist die Mannschaft von Trainer Nico Willig am Samstag beim SV Meppen gefordert. Der Anpfiff in der Hänsch-Arena erfolgt um 14 Uhr (live bei MAGENTA Sport).

    Während wohl alle Drittligisten die Länderspielpause nutzten, um im mannschaftstaktischen Bereich zu arbeiten, hatte Nico Willig nur einen recht überschaubaren Kader zur Verfügung. Dies hatte damit zu tun, dass teilweise acht Spieler im Trainingsbetrieb der Bundesliga-Mannschaft mitmischten. „Es war wie in jeder Länderspielpause, wir mussten Spieler nach oben abgeben. Aber das ist auch gut so, so konnten sich die Jungs im Training und in den beiden Testspielen zeigen“, sagt Nico Willig und ergänzt: „Wir konnten die drei Wochen nutzen, um individuell mit den Spielern zu arbeiten. Am Freitag haben wir das Abschlusstraining mit allen uns zur Verfügung stehenden Spielern und dann geht es auf die lange Fahrt nach Meppen. Dort erwarten uns nicht nur 8.000 gegnerische Fans, sondern sicher auch eine Mannschaft, die alles reinwerfen wird, um uns zu besiegen. Da müssen wir dagegenhalten und unsere fußballerischen Qualitäten auf den Platz bringen.“

    Aufsteiger mit gutem Saisonstart

    Von 2017 bis 2023 gehörte der SV Meppen der 3. Liga an und schaffte in der vergangenen Saison die Rückkehr in die dritthöchste deutsche Spielklasse. Seit dem 12. August 2024 steht Lucas Beniermann an der Seitenlinie und schaffte in der vergangenen Saison souverän den Aufstieg. In diese Saison startete der SV Meppen mit einer 0:3-Niederlage beim MSV Duisburg, gefolgt von einem 2:0-Heimsieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Mit einem 3:0 in Aachen ließen die Emsländer aufhorchen, doch es folgten vier Niederlagen in Serie. Damit steht der SVM mit sechs Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Einer aus der Aufstiegsmannschaft wird besonders vermisst: Julian Ulbricht. Der Stürmer wurde in der vergangenen Saison mit 27 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga Nord, wechselte im Sommer aber zum Ligakonkurrenten Waldhof Mannheim. Zudem haben mit Jonathan Wensing (VfL Osnabrück) und Mika Stuhlmacher (Preußen Münster) zwei weitere Offensivspieler den Verein verlassen, die maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Vorsaison hatten.

    Faninfos SV Meppen – VfB U21

    Tickets
    Gästetickets sind weiterhin online im Ticketshop des SV Meppen verfügbar. Zudem wird am Spieltag eine Tageskasse für Gästefans geöffnet sein.

    Anreise
    Anreise mit dem PKW/Bus/9-Sitzer:
    Anfahrt von der A31 (Meppen Nord) über die B402 zum Parkplatz Ost P5 (ausgeschildert)

    Stadion
    Das Stadion öffnet um 12.30 Uhr. Der Gästebereich befindet sich auf der Exxon-Mobil-Tribüne. Der Zugang erfolgt über den Eingang Osttor (Gäste).

    Folgende Fanutensilien sind erlaubt

    • Zaunfahnen
    • Fahnen bis 1,50 m
    • Schwenkfahnen

    Sponsorenbanden dürfen nicht überhängt werden und die Fluchttore müssen ebenfalls frei bleiben.

    Verbotene Gegenstände

    • Taschen und Rucksäcke, die größer als DIN-A4 sind.
    • Es gibt keine Abgabemöglichkeiten am Stadion
  • Luzie Zähringer für A-Nationalteam nachnominiert

    Besondere Auszeichung: Die 18-jährige Defensivspielerin wurde für die deutsche Frauen-A-Nationalmannschaft nachnominiert.

    Für Luzie Zähringer ist die Berufung ein bedeutender Meilenstein in ihrer bisherigen Karriere. Die junge Spielerin, die im Sommer 2026 auf Leihbasis vom FC Bayern München zum VfB wechselte, erhält damit erstmals die Gelegenheit, sich im Kreis der deutschen A-Nationalmannschaft zu präsentieren.

    Die gebürtige Stuttgarterin bringt bereits reichlich Erfahrung aus den deutschen U-Nationalmannschaften mit. Insgesamt absolvierte Luzie Zähringer bislang 39 Partien für verschiedene DFB-Auswahlen, darunter 17 Einsätze für die U19 und 13 für die U17. Zuletzt führte sie die deutsche U19-Nationalmannschaft als Kapitänin bei der Europameisterschaft 2026 in Bosnien und Herzegowina bis ins Finale. Dort musste sich die Mannschaft von Cheftrainerin Melanie Behringer Spanien knapp mit 0:1 geschlagen geben und sicherte sich damit die Vize-Europameisterschaft.

    Bei den VfB-Frauen stand die Abwehrspielerin in allen sechs bisherigen Bundesliga-Partien in der Startelf und absolvierte dabei insgesamt 510 Spielminuten.

    Die deutsche A-Nationalmannschaft trifft am Freitag, 9. Oktober, in Karlsruhe auf Australien und am Dienstag, 13. Oktober, in Bremen auf Japan.

  • Feierlicher Abend zum 50-jährigen Bestehen

    Rund 200 Gäste feierten das Jubiläum des VfB-Freundeskreises im Kursaal Bad Cannstatt. Mit dabei waren VfB-Verantwortliche, die Profimannschaft und ein abwechslungsreiches Programm voller Höhepunkte.

    Der VfB-Freundeskreis feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem besonderen Anlass kamen am Mittwochabend, 7. Oktober 2026, rund 200 Gäste im Kursaal Bad Cannstatt zusammen. Mit dabei waren die Mitglieder des VfB-Freundeskreises, VfB-Präsident Dietmar Allgaier, VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle sowie die Profimannschaft um Cheftrainer Sebastian Hoeneß.

    Die offizielle Eröffnung übernahmen Freundeskreisvorsitzender Markus Scheurer, Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle. In ihrer Begrüßung würdigten sie die langjährige Verbundenheit sowie Unterstützung des Freundeskreises und gratulierten zum 50-jährigen Bestehen. Dabei überreichten sie unter anderem ein von der Mannschaft signiertes Trikot sowie weitere Präsente.

    Ein Abend voller Höhepunkte

    Durch den Abend führte Moderatorin Stefanie Anhalt. Das Jubiläumsprogramm bot den Gästen zahlreiche Höhepunkte. Für beste Unterhaltung sorgte zunächst der deutsche Fernsehmoderator und Komiker Guido Cantz mit einem Comedy-Auftritt. Im Anschluss folgte eine Talkrunde mit VfB-Sportdirektor Christian Gentner, Cheftrainer Sebastian Hoeneß und VfB-Profi Grischa Prömel.

    Darüber hinaus wurden verdiente Mitglieder des Freundeskreises für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Für eine Überraschung sorgten Dietmar Allgaier und Vereinsbeiratsmitglied Rainer Weninger, die den Freundeskreis anlässlich seines 50-jährigen Bestehens auszeichneten.

    Leckeres Essen, gute Gespräche und beste Stimmung

    Bei einem exzellenten Drei-Gang-Menü bot sich den Mitgliedern des Freundeskreises, den VfB-Verantwortlichen, Spielern, Trainern und Betreuern ausreichend Gelegenheit für persönliche Gespräche.

    Den musikalischen Ausklang des Abends übernahm die Band „La Diri“, die mit ihrer Live-Musik für ausgelassene Partystimmung sorgte und die Gäste bestens unterhielt.

    Der VfB-Freundeskreis

    Der Freundeskreis dient seit 1976 als Treffpunkt für Menschen aus Wirtschaft, Sport und Kultur, die etwas bewegen wollen. Seine Mitglieder sind überwiegend fußballbegeisterte und einflussreiche Persönlichkeiten aus der Region. Es handelt sich um Privatpersonen, Unternehmer und um Personen, die ein Mitglieds-Unternehmen repräsentieren. Als feste Größe der VfB-Familie will der Freundeskreis Menschen für die Interessen des Vereins gewinnen und zwischen den Unternehmen aus der Metropolregion und dem VfB Stuttgart Brücken bauen. Ziel dabei ist es vor allem, die Jugendarbeit des VfB zu fördern und damit zum langfristigen Erfolg und positiven Ansehen des Vereins beizutragen.

  • Dennis Seimen beginnt im Tor

    Beim Auswärtsspiel am Samstag in Paderborn soll der Torwart zu seinem Bundesliga-Debüt kommen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß verkündet noch weitere Personalien.

    Normalerweise ist der VfB eine andere Frequenz gewohnt. Durch die Englischen Wochen reiht sich oftmals Pflichtspiel an Pflichtspiel. Diesmal werden – bedingt durch die erste Länderspiel-Phase der Saison – insgesamt 21 Tage verstrichen sein, ehe die Jungs aus Cannstatt in der Bundesliga wieder Punkte sammeln können. Am Samstag, 10. Oktober 2026, tritt der VfB beim SC Paderborn 07 an – um 15.30 Uhr, live bei Sky (Einzelspiel) und DAZN (Konferenz) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, findet die Begegnung mit dem Aufsteiger statt.

    Sebastian Hoeneß: „Er ist unsere Nummer eins“

    Dennis Seimen wird somit ausgerechnet bei jenem Club, für den der Torhüter in der vergangenen Saison 2025/2026 auf Leihbasis hielt, sein Bundesliga-Debüt geben. Das gab Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz bekannt: „Dennis Seimen wird spielen, das ist bereits entschieden. Er ist unsere Nummer eins, so sind wir in die Saison gegangen“, sagte der Cheftrainer und fügte hinzu, dass der 20-Jährige nach überstandener Verletzung bereits im Testspiel am vergangenen Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen die SpVgg Greuther Fürth (5:0) im Einsatz war. Lobend sprach Sebastian Hoeneß zudem über seinen Vertreter im VfB-Tor: „Fabian Bredlow hat in den vergangenen Partien einen großartigen Job gemacht. Er wird auch in Zukunft seine Spiele bekommen.“

    Generell sind die Jungs aus Cannstatt für den fünften Bundesliga-Spieltag sehr motiviert. „Nach unserem anspruchsvollen Auftaktprogramm wollen wir jetzt so richtig loslegen und mit Schwung in den nächsten Abschnitt starten“, sagte Sebastian Hoeneß. Die Länderspiel-Phase habe das Team genutzt, um unter anderem an der Statik des eigenen Spiels, an der Feinabstimmung und der Weiterentwicklung zu arbeiten. Auch den Gegner hat der VfB im Blick.

    Personal: Luca Jaquez wieder eine Option

    „Wir werden in Paderborn hellwach sein müssen“, sagte der Chefcoach und ergänzte: „Paderborn trägt die Euphorie nach dem Aufstieg weiterhin in sich und gewann zuletzt gegen Hoffenheim (3:1, Anm. d. Red.).“ Das Team agiere sehr zielstrebig und habe sich die bisherigen vier Punkte absolut verdient – in der Tabelle rangieren die Ostwestfalen auf dem zwölften Rang.

    Neben der Besetzung im Tor verkündete Sebastian Hoeneß noch weitere Personalien. Zurück im Mannschaftstraining ist Luca Jaquez. Der Schweizer kann somit auch eine Option für den Spieltagskader sein. Im Teiltraining befinden sich Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Nikolas Nartey – für sie käme ein Einsatz noch zu früh. Noch kein Bestandteil des Teamtrainings sind derzeit Justin Diehl und Ameen Al-Dakhil.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

  • Deutlicher Sieg gegen die Spielvereinigung

    Der VfB schlägt die SpVgg Greuther Fürth dank eines überzeugenden Auftritts mit 5:0 (3:0). Dennis Seimen feiert sein Comeback im VfB-Tor, Kapitän Deniz Undav trifft doppelt.

    Die Aufstellung:

    41 Seimen (33 Funk 72.) – 3 Hendriks, 6 Stiller, 10 Führich, 16 Karazor, 18 Leweling, 20 Stergiou, 21 Prömel (34 van der Leij 46.), 24 Chabot (22 Assignon 46.), 26 Undav ©, 50 Schramm (61 Masanka Bungi 46., 4 Vagnoman 67.).

    Der Spielverlauf:

    Die Jungs aus Cannstatt begannen ihr zweites Testspiel in der laufenden Länderspielperiode mit viel Druck nach vorn und ersten Annäherungen an das Fürther Tor, in dem Silas Prüfrock die bei der deutschen U20-Nationalmannschaft weilende VfB-Leihgabe Florian Hellstern vertrat. Länderspiel-Rückkehrer Chris Führich testete den jungen Schlussmann nach zehn Minuten mit einem Schlenzer aufs lange Eck, fünf Minuten später war Prüfrock aber chancenlos, als Deniz Undav nach einem Zuspiel von Chris Führich aus kurzer Distanz und spitzem Winkel traf (15. Minute, siehe „die Tore“).

    Der VfB blieb nach dem Führungstreffer energisch, setzte die Gäste tief in der eigenen Hälfte unter Druck – und belohnte sich nur zwei Minuten nach dem 1:0 mit dem zweiten Treffer durch Grischa Prömel (17., siehe „die Tore“). Auch im Anschluss ließ die Elf von Sebastian Hoeneß der Spielvereinigung keine Chance auf Entfaltung, behielt das Spiel weitestgehend unter Kontrolle – und traf vor dem Seitenwechsel noch ein drittes Mal. Deniz Undav fing wenige Minuten vor dem Pausenpfiff einen Fehlpass der Fürther ab und stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Pausenstand her.

    Zwei weitere Treffer nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel waren Chancen aufseiten des VfB zunächst rar gesät, die erste richtig gute Möglichkeit fand dann aber direkt den Weg ins Tor, als Tim van der Leij nach Zuspiel von Chris Führich auf 4:0 erhöhte (77., siehe „die Tore“). Die Gäste kamen bis dahin durch Omar Sillah zu drei guten Gelegenheiten (50., 71., 75.), der Angreifer verzog aber jeweils oder fand in Dennis Seimen seinen Meister.

    Den Endstand markierte der VfB in Person vom früheren Fürther Jugendspieler Jamie Leweling, der wenige Minuten vor dem Ende entschieden nachsetzte und so einen schönen Angriff des VfB über die linke Seite vollendete (86., siehe „die Tore“).

    Die Tore:

    1:0 – 15. Minute: Chris Führich leitet einen Angriff über die linke Seite ein, zieht nach innen und spielt dabei einen No-Look-Pass in den Lauf von Deniz Undav. Der VfB-Kapitän trifft per Direktabnahme aus spitzem Winkel ins lange Eck.

    2:0 – 17. Minute: Das hohe Pressing des VfB zahlt sich aus: Angelo Stiller fängt den Ball tief in der gegnerischen Hälfte ab und setzt sofort Grischa Prömel ein, der an der Strafraumkante lauert. Der Mittelfeldspieler zieht ab und hat Glück, dass der Ball unhaltbar abgefälscht wird.

    3:0 – 37. Minute: Wie schon beim 2:0 wird den Fürthern ein Fehlpass im Spielaufbau zum Verhängnis. Torhüter Silas Prüfrock spielt den Ball direkt in die Füße von Deniz Undav, der aus rund 18 Metern das lange Eck anvisiert und auf 3:0 erhöht.

    4:0 – 77. Minute: Deniz Undav treibt einen Angriff über die rechte Seite voran und setzt Chris Führich ein, der Fahrt aufnimmt. Vom Flügel bringt er eine flache Hereingabe in die Strafraummitte, wo Tim van der Leij Sieger im Duell mit seinem Gegenspieler bleibt und zum 4:0 einschiebt.

    5:0 – 86. Minute: Der VfB kommt über einen schönen Doppelpass von Chris Führich und Josha Vagnoman in die gefährliche Zone. Angelo Stiller legt mit einem Hakenpass in die Strafraummitte ab, wo zunächst Tim van der Leij zum Abschluss kommt und Jamie Leweling im Nachsetzen auf 5:0 erhöht.

    Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Wir waren sehr aktiv und haben Spielfreude gezeigt. Die Jungs haben das Spiel, wie schon den Test gegen Heidenheim, ernst genommen. Das hat zu einem guten Spiel und dem richtigen Ergebnis geführt.“

    Dennis Seimen: „Es hat sich sehr gut angefühlt, endlich wieder auf dem Rasen zu stehen. Es war wichtig für mich, mit dem Testspiel nochmal eine andere Belastung als im Training zu haben. Wir haben die Aufgabe gegen Fürth gut gelöst und können mit dem Spiel zufrieden sein.“

    Die Besonderheiten:

    Comeback. Nach etwas mehr als zwei Monaten Zwangspause infolge einer Oberschenkelverletzung stand VfB-Torhüter Dennis Seimen am Donnerstagabend erstmals wieder zwischen den Pfosten. Nach 71 Minuten war der Arbeitseinsatz des 20-Jährigen beendet, für ihn rückte Marius Funk ins Tor.

    Tolle Kulisse. 3.876 Zuschauer sahen die Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth in der WIRmachenDRUCK ARENA in Großaspach und trotzten dem anhaltenden Regen.

    Die nächsten Termine:

    Nach den beiden Testspielsiegen gegen Heidenheim (3:0) und Greuther Fürth (5:0) geht es für die Jungs aus Cannstatt in den nächsten Spielen wieder um Punkte – erst einmal aber fernab der Heimat. Zunächst gastiert der VfB am nächsten Samstag, 10. Oktober 2026, ab 15.30 Uhr beim SC Paderborn. Wenige Tage später, am Mittwoch, 14. Oktober, steht am zweiten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase die Auswärtspartie bei Slovan Bratislava an. Der Anstoß erfolgt um 21 Uhr. Am Samstag, 17. Oktober, ist die Elf von Sebastian Hoeneß von 15.30 Uhr an erneut auswärts gefordert. Am sechsten Spieltag tritt der VfB beim Hamburger SV an.

    Nächster Gegner in der heimischen MHP Arena wird der Atletico Madrid sein. Der spanische Topclub gastiert am dritten Champions League-Spieltag am Dienstag, 20. Oktober, ab 21 Uhr in Stuttgart.

  • Bekanntes Terrain für zweiten Test

    Der VfB nutzt die aktuelle Länderspiel-Phase und testet am Donnerstag in Aspach gegen Fürth. Tickets sind noch verfügbar, VfB-TV überträgt live.

    Es ist eine Spielstätte, die der VfB bestens kennt. Knapp 35 Kilometer liegen zwischen der MHP Arena und der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach. Dort, wo gewöhnlich die SG Sonnenhof Großaspach und die U21 des VfB ihre Drittliga-Heimspiele absolvieren, laufen diesmal die weiß-roten Profis auf. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, spielt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß eine Testpartie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Der Gast aus dem Fränkischen rangiert aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

    Fürth stellt den drittbesten Zweitliga-Torjäger

    Die Bilanz: sechs Punkte aus sechs Begegnungen, darunter drei Remis. Nur der FC St. Pauli und Holstein Kiel spielten in der laufenden Zweitliga-Saison einmal häufiger remis. Die Auffälligkeit: Mittelfeldspieler Felix Klaus. Der 34-Jährige erzielte bereits fünf Ligatreffer. Damit ist er für mehr als die Hälfte der Fürther Tore verantwortlich – insgesamt schossen die „Kleeblätter“ bislang neun Treffer. In der Zweitliga-Torschützenliste liegt Felix Klaus momentan auf dem dritten Platz.

    Ein Wiedersehen mit VfB-Talent Florian Hellstern bleibt bei dem Testspiel aus. Der Torhüter, der in der laufenden Saison 2026/2027 auf Leihbasis für die SpVgg Greuther Fürth hält, befindet sich mit der deutschen U20-Nationalmannschaft auf Länderspiel-Reise. Der 18-Jährige hat bislang alle sechs Zweitliga-Partien über die vollen 90 Minuten absolviert.

    Testspiel-Tickets ab fünf Euro erhältlich

    Für den VfB wird es auch im zweiten Testspiel während der derzeitigen Länderspiel-Phase darum gehen, im Rhythmus zu bleiben und die Form auszubauen. Am vergangenen Freitag, 25. September 2026, gelang gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim (3:0) ein Erfolg – gespielt wurde in der Region bei der SG Weinstadt. Auch diesmal, gegen Fürth, ist der VfB entsprechend in der Gegend zu Gast. Für die Begegnung in Aspach sind noch Tickets erhältlich. Ein Stehplatz ist für Kinder (fünf bis zwölf Jahre) für fünf Euro erhältlich, ermäßigte Personen zahlen neun Euro und das Erwachsenen-Ticket kostet zehn Euro. Ein Sitzplatz ist für Kinder (fünf bis zwölf Jahre) ab zehn Euro verfügbar, ermäßigte Personen erhalten das Ticket ab 18 Euro, Erwachsene sind ab 20 Euro dabei.

    Für all jene Fans, die nicht im Stadion anwesend sein können, bietet der Club aus Cannstatt einen Livestream an. VfB-TV überträgt ab 17.15 Uhr live aus der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach.

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  • „Happy mit dem bisherigen Verlauf“

    Nach seiner Schulteroperation meldet sich Lorenz Assignon auf dem Rasen zurück. Der Außenverteidiger ist voller Ehrgeiz für die nächsten Wochen, wie er im Interview erzählt.

    Im Mannschaftstraining, im Testspiel, in der Kabine sowieso. Lorenz Assignon hat sich nach seiner Schulteroperation zurückgearbeitet. Am vergangenen Freitag, 25. September 2026, kam er gegen den 1. FC Heidenheim (3:0) zu seinem „Testspiel-Comeback“ und erzielte das zwischenzeitliche 2:0 via Fallrückzieher. Der 26 Jahre alte Außenverteidiger spricht im Interview über die Zeit in der Reha, die Gefühle bei der Rückkehr und seine nächsten Schritte.

    Hallo Lorenz, im Testspiel am vergangenen Freitag hast du dein „Comeback“ nach einer Schulterverletzung gegeben. Wie hat sich die Belastung angefühlt?

    Lorenz Assignon: „Gut, es hat alles gepasst. Ich bin sehr glücklich, endlich wieder auf dem Rasen dabei zu sein und spielen zu können. Es war ein gelungener Vergleich mit einem guten Ergebnis. Meine Familie, Freunde und Teamkollegen haben sich sehr mit mir über das Testspiel-Comeback gefreut.“

    Du hast circa vier Monate keine Partie absolvieren können. Inwiefern hat diese Zeit geschmerzt?

    Lorenz Assignon: „Eine solche Rehaphase ist meistens mit einem gewissen Schmerz und viel Arbeit verbunden. Ich habe mich wenige Tage nach dem DFB-Pokalfinale operieren lassen. Danach musste ich die Schulter noch schonen, konnte wenig machen – das war Bestandteil meiner Sommerpause. Anschließend begann die Anstrengung in der Reha: Ich habe jeden Tag gearbeitet und trainiert, nur sonntags gab’s ab und an eine Pause. Mein Ziel war es, einen optimalen Aufbau hinzubekommen. Ich bin happy mit dem bisherigen Verlauf.“

    Kaum ein Fußballer kann behaupten, bei seinem Testspiel-Comeback ein Tor per Fallrückzieher erzielt zu haben. Du hast dieses Kunststück zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Heidenheim hinbekommen. War es eines deiner schönsten Tore?

    Lorenz Assignon: „Es war auf jeden Fall ein sehr schönes Tor, aber aus meiner Sicht war’s nicht das schönste. Mir sind unter anderem für Stade Rennes, meinen vorherigen Club, ein paar tolle Treffer in der Europa League gelungen. Diese Tore muss ich auch einbeziehen (lacht).“

    Wie sehen deine weiteren Trainingsschwerpunkte in der Länderspiel-Phase aus?

    Lorenz Assignon: „Individuell geht’s jetzt um die Feinheiten. Optimale Mobilität in allen Abläufen, Aggressivität und kompromisslose Zweikampfführung – ich habe das Gefühl, zunehmend wieder meine komplette Energie auf den Platz bringen zu können. Dabei hilft auch das Mannschaftstraining.“

    Inwiefern bietet das Testspiel am Donnerstag in Aspach gegen Fürth eine weitere Möglichkeit für Spielminuten?

    Lorenz Assignon: „Das ist der Plan, der Zeitpunkt der Länderspiel-Phase kommt mir sehr entgegen. Für mich sind die zwei Testspiele wichtig, um zu sehen, wie weit ich schon bin, wo ich stehe und woran ich noch arbeiten muss. Ich freue mich über jede Spielminute, die ich bekomme.“

    An welchen Themen habt ihr als Team in den vergangenen Tagen generell gearbeitet, um die nächsten Schritte zu machen?

    Lorenz Assignon: „Wir haben die jüngsten Auftritte mit dem Trainer-Team analysiert und wissen, dass wir in den Details noch besser werden müssen. In unserer Mannschaft steckt viel Qualität, das Team ist größtenteils zusammengeblieben, wir haben eine gute Energie in der Gruppe. Wenn wir konsequent arbeiten und unser Maximum abrufen, dann werden wir sehr bald wieder gemeinsam über einen Sieg jubeln können.“

    Lass uns zum Abschluss noch über ein anderes Thema sprechen: Der VfB hat am gestrigen Montagabend den Wasen besucht. Wie gefällt dir das Volksfest?

    Lorenz Assignon: „Der Wasen ist top, ich habe bereits einiges auf Social Media gesehen. Ich werde das Volksfest noch privat mit meiner Familie und meinen Kindern besuchen. Das ist eine schöne Abwechslung und ich finde es großartig, dass es solch eine Tradition in Stuttgart gibt.“

    Testspiel am Donnerstag

    Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.

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  • Kommt das „Top-Tor des Monats” von Josha Vagnoman?

    Die Bundesliga hat den Volleytreffer des 25-Jährigen gegen Köln in die Auswahl aufgenommen. Bis Sonntagabend kann für den Außenverteidiger abgestimmt werden.

    Ein Treffer, der in die Kategorie „Traumtor“ gehört. Beim Bundesliga-Heimspiel am 4. September 2026 gegen den 1. FC Köln läuft die Nachspielzeit. Einen Einwurf von Ramon Hendriks wehrt die FC-Defensive vor die Füße von Josha Vagnoman ab. Der Außenverteidiger zieht aus 22 Metern volley ab – und trifft wunderschön zum 4:1-Endstand. Nun hat die Bundesliga den Traumschuss für das „Top-Tor des Monats September 2026“ nominiert.

    Das Voting läuft noch bis Sonntagabend, 4. Oktober 2026, um 23.59 Uhr. Bis dahin können über die Bundesliga-App fleißig Stimmen für Josha Vagnoman abgegeben werden. Neben dem 25-Jährigen sind neun weitere Erstliga-Profis mit ihren Toren aus dem Monat September 2026 nominiert.

    In der Bundesliga-App für Josha Vagnoman abstimmen

    Testspiel am Donnerstag

    Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.

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  • Ein Kunststück zum Comeback

    Der VfB gewinnt sein Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim in Weinstadt mit 3:0. Dabei trifft Comebacker Lorenz Assignon per herrlichem Fallrückzieher, Jamie Leweling ist an allen drei Toren entscheidend beteiligt.

    Die Aufstellung:

    1 Bredlow (33 Funk 46.) – 3 Hendriks, 6 Stiller, 7 Mittelstädt (50 Schramm 46.), 16 Karazor, 18 Leweling, 20 Stergiou (34 van der Leij 80.), 21 Prömel (53 Rölke 46.), 26 Undav (C), 28 Nartey (49 Penna 29., 22 Assignon 60.), 29 Jeltsch (24 Chabot 46.).

    Der Spielverlauf:

    Im ersten von zwei Testspielen in der laufenden Länderspiel-Pause bot die Anfangsphase im Stadion Benzach in Weinstadt direkt einige verheißungsvolle Offensivaktionen. Zunächst kamen die Heidenheimer nach vier Minuten zu einer ersten Doppelchance, luden den VfB kurze Zeit später aber selbst zu dessen erster großer Möglichkeit ein: Ein misslungener Rückpass zu Torhüter Thomas Dähne mündete in einem indirekten Freistoß für die Jungs aus Cannstatt, die diesen schnell ausführten und in Person von Atakan Karazor nur knapp an der Führung scheiterten (12.). In der Folge bekam der VfB das Spiel schrittweise besser unter Kontrolle und verzeichnete die aussichtsreicheren Vorstöße. Nikolas Nartey kam kurz vor seiner geplanten Auswechslung nach einer knappen halben Stunde ebenfalls zum Abschluss, konnte den Ball aber nicht auf das Heidenheimer Tor setzen (29.). Kurz zuvor parierte Fabian Bredlow im Eins-gegen-Eins-Duell mit Yannik Wagner stark (24.).

    In der letzten Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff flachte das Spielgeschehen etwas ab. Genau in diese eher ruhigere Phase hinein traf der VfB aber zum 1:0: Atakan Karazor vollendete einen ansehnlich vorgetragenen Angriff über die linke Seite (42., siehe „die Tore“).

    Weltklasse-Tor entscheidet Testspiel

    Nach dem Seitenwechsel waren Torchancen eher rar gesät. Leonidas Stergiou entschied sich bei einem Konter zum Querpass statt zum Torschuss und hatte somit die lange Zeit beste Gelegenheit auf dem Fuß (53.). Ein Distanzschuss des Heidenheimers Mathias Honsak hielt Marius Funk, der zum Wiederanpfiff ins Spiel kam, im Nachfassen (65.). Das absolute Highlight des Spiels bekamen die 3.500 Zuschauer im ausverkauften Stadion Benzach in der 71. Minute zu sehen, als Comebacker Lorenz Assignon wenige Momente nach seiner Einwechslung per Fallrückzieher traf (71., siehe „die Tore“). Auch nach der Vorentscheidung blieb der VfB das gefährlichere Team und belohnte sich eine Viertelstunde nach dem zweiten mit dem dritten Treffer des Tages: Jeff Chabot traf nach Zuspiel von Jamie Leweling zum 3:0 und setzte den Schlusspunkt (86.).

    Die Tore

    1:0 – 42. Minute:Der VfB kombiniert sich über die linke Seite der Heidenheimer in den Strafraum. Dort legt Jamie Leweling in den Rückraum ab, wo wiederum Deniz Undav mit der Hacke weiterleitet. Atakan Karazor schiebt links unten ein.

    2:0 – 71. Minute: Jamie Leweling chippt eine Hereingabe von rechts in Richtung Elfmeterpunkt, wo Lorenz Assignin freisteht und zum Fallrückzieher ansetzen kann. Der Ball fliegt unnachahmlich ins linkere obere Toreck.

    3:0 – 86. Minute: Auch der dritte Treffer des VfB ist schön herausgespielt. Jamie Leweling nimmt auf der linken Seite Fahrt auf spielt den Ball, wie schon vor dem 1:0, an der Torauslinie in den Rückraum. Dort rauscht Jeff Chabot heran und trifft mit einem flachen und platzierten Abschluss zum 3:0.

    Die Trainerstimme:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „In der ersten Halbzeit haben wir uns, wegen des tiefen und unebenen Platzes und weil die Heidenheimer recht defensiv agiert haben, schwergetan. Es war für uns als Mannschaft, die das Spiel machen wollte, daher nicht einfach. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, mehr Spielfreude gezeigt und eine Reihe guter Angriffe ausgespielt. Wir hätten vielleicht noch zwei, drei weitere Tore erzielen können, haben auf der anderen Seite im Verlauf der zweiten Halbzeit aber auch keine Heidenheimer Chancen mehr zugelassen. Über allem stand heute aber vor allem, ohne Verletzungen durchzukommen und körperlich den nächsten Schritt zu machen.“

    Die Besonderheiten:

    Comeback.Nach mehrmonatiger Zwangspause in Folge einer Schulter-Operation stand VfB-Rechtsverteidiger Lorenz Assignon am Freitag erstmals wieder für den VfB auf dem Platz. Er krönte die Rückkehr wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit einem Traumtor.

    Für den guten Zweck.Die Partie gegen den 1. FC Heidenheim fand als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt statt. Ursprünglich hätte das am 1. August ausgetragene Testspiel gegen den Paris FC im Stadion Benzach stattfinden, musste wegen der schlechten Platzverhältnisse infolge der Hitzewelle jedoch kurzfristig in die Mercedesstraße verlegt werden.

    Kulisse. 3.500 Zuschauer sahen die Partie gegen den 1. FC Heidenheim – Rekord im Stadion Benzach.

    Testspiel am Donnerstag

    Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.

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  • Wiedersehen mit dem FCH

    Der VfB bestreitet am Freitag, 25. September, sein erstes von zwei Testspielen in der laufenden Länderspielpause. Gegner im Stadion Benzach in Weinstadt ist ab 16.30 Uhr der 1. FC Heidenheim.

    Nachdem die lokalen Platzverhältnisse in Weinstadt dem für Anfang August angesetzten Test gegen den Paris FC infolge der Hitzeperiode noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, bestreitet der VfB nun mit etwas Verspätung doch noch eine Partie im Stadion Benzach. Alle ursprünglich verkauften Tickets behalten auch beim Wiedersehen mit dem 1. FC Heidenheim ihre Gültigkeit. Das Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt ist bereits ausverkauft.

    Der Anpfiff zur Testbegegnung gegen Heidenheim ertönt am Freitag um 16.30 Uhr. Der von Frank Schmidt trainierte FCH erlebte einen turbulenten Zweitligastart inklusive DFB-Pokal-Erstrundenaus beim SV Jeddeloh II (2:5), kam zuletzt aber gut in die Spur und belegt nach drei Siegen und einem Remis in den vergangenen vier Ligaspielen sowie nun insgesamt 13 Zählern den dritten Rang hinter Hertha BSC (18 Punkte) und dem 1. FC Nürnberg (16).

    Nach zuletzt drei Jahren in der Bundesliga mussten die Heidenheimer im Sommer den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Die Bilanz zwischen dem VfB und dem FCH in dieser Zeit fällt ausgeglichen aus. Beide Teams fuhren jeweils einen Heim- und einen Auswärtssieg ein, darüber hinaus gab es zwei 3:3-Unentschieden.

    Kostenloser Livestream auf VfB-TV

    Auch VfB-Fans, die weder am Freitag in Weinstadt noch am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, beim Testspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach dabei sind, können das Spiel live verfolgen. VfB-TV überträgt beide Partien kostenlos.

    Der Stream zum Testspiel in Weinstadt gegen Heidenheim startet etwa fünf Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 16.25 Uhr.

  • Testspiel-Doppelpack bei VfB-TV

    Der Club aus Cannstatt überträgt kostenfrei sowohl die Testpartie am 25. September 2026 gegen Heidenheim als auch die Testbegegnung am 1. Oktober gegen Fürth.

    Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Der VfB nutzt die Zeit unter anderem für zahlreiche Trainingseinheiten und zwei Testspiele. Alle weiß-roten Fans können sich freuen: Beide Begegnungen werden live und kostenfrei bei VfB-TV übertragen und sind via VfB.de sowie die VfB-App zu sehen.

    Den Anfang macht am Freitag, 25. September 2026, das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Die Live-Übertragung beginnt um 16.25 Uhr, der Anpfiff ertönt um 16.30 Uhr. Gespielt wird im Stadion Benzach in Weinstadt. Mit dem 1. FC Heidenheim trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den derzeitigen Tabellendritten der 2. Bundesliga.

    Weiter geht’s am Donnerstag, 1. Oktober 2026, mit dem Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Live-Übertragung beginnt um 17.15 Uhr, die Begegnung wird um 17.30 Uhr angepfiffen. Absolviert wird das Testspiel in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach. Die SpVgg Greuther Fürth rangiert derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

  • Maximilian Mittelstädt als „Spieler des Monats“ nominiert

    Der Linksverteidiger, der vergangene Woche eine Einladung für die deutsche Nationalmannschaft erhielt, steht als einer von sechs Nominierten als „Spieler des Monats“ September zur Wahl.

    Mit seiner Vorlage auf Grischa Prömel zum zwischenzeitlichen 2:0 hatte Maximilian Mittelstädt beim 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln großen Anteil an der Vorentscheidung, sein erstes Saisontor in Hoffenheim bescherte dem VfB den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich - nur zwei Beispiele für die vielen guten Aktionen des Außenverteidigers. Für seine Leistungen zum Saisonstart wurde Maximilian Mittelstädt vergangene Woche nicht nur mit einer Länderspielnominierung durch den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp belohnt, sondern steht ab sofort auch als „Spieler des Monats“ September zur Wahl. Nach September 2024 ist es die zweite Nominierung zur von der Bundesliga durchgeführten Wahl für den 29-Jährigen, der im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die „zweite Hälfte“ der laufenden Länderspielphase steht und damit gegen Serbien (Donnerstag, 1. Oktober 2026) sowie in Griechenland (Sonntag, 4. Oktober) zu Einsätzen im DFB-Dress kommen könnte.

    Die weiteren Nominierten bei der Wahl zum „Spieler des Monats“ sind Michael Olise (FC Bayern München), Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05), Miguel Gutierrez (Bayer Leverkusen), Igor Matanović und Yannik Engelhardt (beide SC Freiburg).

    Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet (Fan-Votes = 40%, Club-Votes = 30%, Experten-Votes = 30%). Dabei ist je ein Vertreter der 18 Bundesliga-Clubs wahlberechtigt. Die Wahl für die Fans ist bis Sonntag, 27. September 2026, um 23.59 Uhr möglich.

    Hier geht es direkt zur Abstimmung

  • „Die Länderspiel-Phase bietet genügend Zeit“

    Der VfB hat die Trainingsarbeit in der Länderspiel-Phase aufgenommen. Nikolas Nartey möchte sie nach seinem Comeback besonders nutzen, wie er im Interview erzählt.

    Als die 84. Spielminute lief, kam Nikolas Nartey zu seiner Einwechslung. Es war sein erster Bundesliga-Einsatz in der Saison 2026/2027. Und es war zugleich sein Comeback, nachdem er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) eine Verletzung zugezogen hatte. Inzwischen haben seine Teamkollegen und er die Bundesliga-Niederlage vom vergangenen Samstagabend gegen Borussia Dortmund (0:1) analysiert und nutzen die Länderspiel-Phase, um an verschiedenen Inhalten zu arbeiten. Auch die beiden Testspiele am Freitag, 25. September 2026, gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 26-Jährige im Blick.

    Hallo Niko, am vergangenen Samstag hast du gegen Borussia Dortmund dein Comeback gegeben. Wie hast du den Moment rund um deine Einwechslung erlebt?

    Nikolas Nartey: „Es war ein schöner Moment, endlich wieder im Spiel dabei sein zu können und auf dem Rasen zu stehen. Zugleich hätte ich mir einen anderen Ausgang der Partie gewünscht. Das Ergebnis hat uns sehr geärgert, denn in diesem Spiel war mehr drin für uns.“

    Inwiefern habt ihr die Niederlage bereits aufgearbeitet und Rückschlüsse daraus gezogen?

    Nikolas Nartey: „Wir haben das Spiel analysiert. Eine Erkenntnis ist, dass wir in beiden Strafräumen noch konsequenter werden müssen. Das sind Dinge, die wir bereits gezeigt haben und nun wieder verstärkt abrufen müssen. Auch war diesmal unser Entscheidungsverhalten im letzten Drittel nicht optimal, auch daran können wir arbeiten. Die Länderspiel-Phase bietet uns dafür genügend Zeit.“

    Zum Programm der nächsten Tage gehören auch zwei Testspiele. Was nimmst du dir für diese beiden Begegnungen vor?

    Nikolas Nartey: „Für mich persönlich kommen die Testspiele zum perfekten Zeitpunkt. Nach meinem Comeback kann ich sie nutzen, um weitere Minuten zu sammeln. Ich kann dadurch Form aufbauen und wieder in den Rhythmus kommen.“

    Nach der Länderspiel-Phase geht’s in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel in Paderborn sowie in der UEFA Champions League mit der Reise nach Bratislava weiter. Wie blickst du auf die beiden Begegnungen?

    Nikolas Nartey: „Ich bin sehr motiviert für die beiden Spiele. Der Fokus liegt erst einmal auf Paderborn: Nach der jüngsten Bundesliga-Niederlage wollen wir gemeinsam unbedingt einen Erfolg holen. Danach ist Champions-League-Time, darauf freue ich mich sehr. Für mich ist es die Chance, womöglich zum ersten Mal in diesem Wettbewerb zum Einsatz zu kommen. Das wäre für mich natürlich etwas Besonderes. Als Mannschaft sind wir gut in den Wettbewerb gestartet und möchten dies fortsetzen.“

    Die nächsten Spieltermine:

    Der VfB wird in der Länderspiel-Phase zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • VfB trainiert am Dienstag öffentlich

    Die Jungs aus Cannstatt nehmen die Länderspiel-Phase mit einer öffentlichen Einheit auf. Fans können am Clubzentrum kostenfrei dabei sein.

    Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Zwar pausieren in den nächsten drei Wochen die Clubwettbewerbe, fleißig trainiert wird dennoch. Das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Am Dienstag, 22. September 2026, können die Fans des VfB live dabei sein – die Einheit beginnt um circa 10.30 Uhr.

    Für kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt

    Das Training findet am Clubzentrum statt und kann kostenfrei besucht werden. Die Buchung eines Onlinetickets ist diesmal nicht notwendig. Auf dem Rasen werden die abgestellten Profis fehlen, die mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft unterwegs sind.

    Am Trainingsplatz wird für ein kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt sein.

    Die nächsten Spieltermine:

    Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • „Aus ‚gut‘ wieder ‚top‘ machen“

    Der VfB belohnt sich gegen Dortmund nicht. Nach den ersten vier Bundesliga-Spielen sieht Sebastian Hoeneß einen klaren Auftrag für die Arbeit mit seiner Mannschaft.

    Als Sebastian Hoeneß über das Spiel sprach, fasste er die Gemütslage vieler Beteiligten in Weiß und Rot treffend zusammen. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, aus ‚gut‘ und ‚okay‘ wieder ‚top‘ zu machen“, analysierte der Chefcoach. Viel hatte seine Mannschaft am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund (0:1), den neuen Liga-Spitzenreiter, probiert und wenig konnte sie sich vorwerfen. Doch nach einer intensiven Begegnung – mehr als 100 direkte Zweikampfduelle wurden in den 90 Minuten geführt – verpassten die Jungs aus Cannstatt etwas Zählbares. Ein Ausgang, der sie ärgerte.

    Mal der letzte ‚Punch‘, mal das Entscheidungsverhalten

    „Wir verzeichnen viele Ansätze und haben gegen den BVB in Summe wenig zugelassen, allerdings konnten wir diesmal zu selten wirklich zwingende Chancen kreieren“, sagte der 44-Jährige. Die Schüsse von Deniz Undav und Bilal El Khannouss, der Kopfball von Grischa Prömel, das Dribbling von Josha Vagnoman – immer wieder stellte der VfB die Dortmunder vor Probleme, doch mal fehlte der letzte ‚Punch‘ und mal tat sich das Team mit dem roten Brustring im Entscheidungsverhalten im letzten Drittel schwer. Auf der Gegenseite leistete sich die über viele Phasen der Partie diszipliniert verteidigende Defensivreihe eine kleine Unaufmerksamkeit – und der BVB konnte in der 70. Minute das „Tor des Abends“ erzielen.

    „Es war über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagte Sebastian Hoeneß und ergänzte: „Unser Anspruch ist, solche Partien für uns zu entscheiden, doch dazu braucht es eine Top-Leistung – und das ist unser Auftrag, dort wieder hinzukommen.“ Es sind Nuancen, die – wie schon am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) – derzeit den Unterschied machen. Nach vier Bundesliga-Spieltagen ist eine Tabellensituation eingetreten, die sich der VfB keineswegs gewünscht hatte, die aber aufgrund der gespielten Gegner und der gezeigten Leistungen realistisch eingeordnet werden kann. Und die Motivation genug ist, das Momentum wieder auf die eigene Seite zu ziehen.

    Arbeit in der Länderspiel-Phase

    Die guten Phasen ausbauen, offensiv wie defensiv noch entschlossener werden. Die Länderspiel-Phase, die für einzelne Akteure des Kaders bis Dienstag, 6. Oktober 2026, dauern wird, bietet die Gelegenheit, daran zu arbeiten. Viele Aspekte hat der VfB gegen starke Gegner direkt seit Saisonbeginn zielstrebig umgesetzt, nun soll das auch nachweislich zu noch mehr Ertrag führen. Das Ziel hat Sebastian Hoeneß treffend formuliert: den Schritt von ‚gut‘ auf ‚top‘ wieder hinbekommen.

    Die nächsten Termine:

    Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • Aufstellung: Deniz Undav zurück in Startelf

    Der Kapitän beginnt gegen Borussia Dortmund. Zudem stürmt Ermedin Demirovic. Angelo Stiller kann ebenfalls spielen.

    Die Trainingswoche war intensiv. „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Begegnung. Das soll am heutigen Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, seine Wirkung entfalten. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Jungs aus Cannstatt und Borussia Dortmund ist nun die Aufstellung bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Borussia Dortmund:

    1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Im Vergleich zum Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Bilal El Khannouss und Deniz Undav sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz. Schön: Nikolas Nartey gehört erstmals seit seiner Verletzung, die er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) zuzog, wieder zum Kader.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Duell der erfahrensten Bundesliga-Trainer

    Borussia Dortmund reist mit Selbstvertrauen nach Stuttgart und VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß erreicht einen Meilenstein. Die Matchfacts zum Bundesliga-Heimspiel gegen den BVB.

    Die Top 3 zu VfB gegen BVB:

    • Beide Clubs trafen in der Bundesliga bereits in 112 Spielen aufeinander
    • Auch am vierten Spieltag der Saison 2024/2025 gastierte der BVB in Stuttgart – und verlor mit 1:5
    • Die Dortmunder starteten mit drei Siegen aus drei Spielen in die Bundesliga-Saison

    Blick zurück: Deniz Undav trifft gerne gegen den BVB

    In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen den BVB trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gästetreffer mit 0:2. Es bedeutete die erste Niederlage gegen die Westfalen seit Oktober 2022. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Treffer für die Jungs aus Cannstatt erzielt. Gut in Erinnerung ist auch noch der 5:1-Heimsieg in der Saison 2024/2025, als Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für den VfB trafen.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB und verbrachte anschließend drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er sich 2022 dem BVB anschloss. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Drei Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben drei Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St.-Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er bei Holstein Kiel unterschrieb. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB.

    Im Flow: Dortmund startete so gut wie zuletzt vor elf Jahren

    Erstmals seit der Spielzeit 2015/2016 startete Borussia Dortmund mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison – damals gab es fünf Siege zu Beginn. Saisonübergreifend feierte der BVB fünf Bundesliga-Siege in Folge, die aktuell längste Serie der Liga. Nun könnten die Schwarz-Gelben die längste Siegesserie unter Cheftrainer Niko Kovac einstellen: von April bis Mai 2025 gab es wettbewerbsübergreifend sechs Siege am Stück.

    Starke Bilanz: Dortmund als einziger Makel

    Der VfB verlor im Kalenderjahr 2026 nur ein Heimspiel in der Bundesliga, dieses allerdings mit 0:2 gegen Borussia Dortmund (im April, ebenfalls am Samstagabend). In elf Bundesliga-Heimspielen im Jahr 2026 holte der VfB 26 Punkte (acht Siege, zwei Remis). Das toppt nur der BVB mit 30 Heim-Punkten seit Jahresbeginn.

    Erfahrene Cheftrainer: Keiner trainierte häufiger in der Bundesliga

    In Niko Kovac (232 Bundesliga-Spiele) und Sebastian Hoeneß (181) treffen die zwei erfahrensten aktuellen Bundesliga-Trainer aufeinander. Für Sebastian Hoeneß wird es das 114. Spiel als Trainer des VfB in der Bundesliga sein, damit schließt er in der Rangliste der Trainer mit den meisten Bundesliga-Spielen für den VfB zu Felix Magath auf (114 Spiele von 2001 bis 2004). Rekordhalter ist Jürgen Sundermann (143 Spiele).

    Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller sowie Nikolas Nartey für einen Einsatz infrage kommen, entscheidet sich kurzfristig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Heimspiel gegen den BVB ist bereits ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig auf dem Zweitmarkt abrufbar sein. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.

    Schiedsrichter: Tobias Stieler pfeift das Traditionsduell

    Tobias Stieler (SR), Lasse Koslowski (SR-A. 1), Sascha Thielert (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Tobias Stieler, der 2013 sein erstes Spiel mit VfB-Beteiligung leitete, ist erstmals in dieser Spielzeit in einer Partie der Jungs aus Cannstatt an der Pfeife. Durch die Begegnung Stuttgart gegen Dortmund führte der 45-Jährige bisher zweimal: Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Saison 2015/2016 (3:1 für Dortmund) sowie am elften Bundesliga-Spieltag der Saison 2023/2024 (2:1 für Stuttgart).

    Wetter: Angenehme Bedingungen

    Am Samstag bleibt es klar. Nach sommerlichen Temperaturen von bis zu 24° C am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15° C ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Leo Sauer: Interview, Fotoalbum, Zahlenspiel und Poster
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • Legende: Interview mit Gonzalo Castro
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Golf Cup erzielt Rekorderlös
    • VfB-Frauen: Interview mit Julia Mickenhagen
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Die neue Stadionmap
    • MHP Arena: Weihnachtssingen am 17. Dezember 2026

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Locker Room“: Fabian Bredlow und Finn Jeltsch am Mikro

    Saisonstart, Länderspiel-Nominierung, Heimspiel gegen Dortmund. Über viele Themen sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch in der dritten Folge des VfB-Podcasts „Locker Room“ miteinander.

    Angriffe abwehren, Tore verhindern. Auf dem Rasen müssen sich Fabian Bredlow und Finn Jeltsch gut verstehen. Die zwei Profis gehören schließlich zum Defensivverbund des VfB. Doch auch privat kommen der Torhüter und der Verteidiger prima miteinander aus. Nun sind sie gemeinsam im „Locker Room“, dem Spieler-Podcast des VfB, am Mikrofon gewesen.

    Das Duo hat sich Fragen gestellt, Antworten gegeben und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen zugelassen. Unter anderem sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch über den Saisonstart des VfB, die erste Nominierung des 20-Jährigen für die deutsche Nationalmannschaft und das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund.

    Auf allen gängigen Podcast-Plattformen und dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar

    Es ist bereits die dritte Folge von „Locker Room“. In der Premierenausgabe waren Maximilian Mittelstädt und Chris Führich zu Gast, anschließend plauderten Vizekapitän Grischa Prömel und Maxi Rall, Kapitänin der VfB-Frauen, miteinander. „Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.

    Das ist die dritte Folge von „Locker Room“: