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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Schichtwechsel“ und Nachnominierung

    Josha Vagnoman und Chris Führich kehren zurück, Finn Jeltsch und Maximilian Mittelstädt trainieren beim DFB-Team. Dänemark hat Nikolas Nartey nachnominiert.

    Es ist viel los in der ersten Länderspiel-Phase der Saison. Nach einer Woche sind bereits sieben Partien mit weiß-roter Beteiligung absolviert. Am heutigen Dienstag, 29. September 2026, geht’s mit den nächsten beiden Begegnungen weiter: Bilal El Khannouss spielt mit Marokko im Rahmen der Afrika-Cup-Quali um 15 Uhr in Lesotho, Leo Sauer empfängt mit der Slowakei anlässlich der UEFA Nations League um 15 Uhr die Gäste aus Kasachstan. Beide VfB-Profis sind in der aktuellen Länderspiel-Phase unbesiegt.

    Bilal El Khannouss erreichte mit seinem Heimatland am Freitag, 25. September 2026, einen 2:0-Erfolg gegen Gabun – und bereitete dabei den zweiten Treffer vor. Damit führen die „Atlaslöwen“ die Tabelle in Gruppe A nach einem Spiel an und haben einen ersten Schritt gemacht, sich für die Kontinentalmeisterschaft zu qualifizieren. Über eine Tabellenführung kann sich auch Leo Sauer freuen: Nach dem 2:0-Auftaktsieg am Samstag, 26. September 2026, gegen Moldau rangiert er mit der slowakischen Nationalmannschaft auf dem ersten Platz in Liga C, Gruppe drei, der UEFA Nations League.

    Finn Jeltsch und Maximilian Mittelstädt im DFB-Training

    Ein „Schichtwechsel“ hat bei der deutschen Nationalmannschaft stattgefunden. Bundestrainer Jürgen Klopp hatte für seine erste Länderspiel-Maßnahme zwei Aufgebote nominiert. Der erste Teil spielte die UEFA Nations League-Partien am Donnerstag, 24. September 2026, in der Niederlande (1:1) sowie am Sonntag, 27. September 2026, gegen Griechenland (0:1). Seitens des VfB wirkte Chris Führich nach Einwechslung im erstgenannten Match für 26 Minuten mit, bei zweitgenannter Begegnung agierte Josha Vagnoman über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Nun sind beide VfB-Akteure planmäßig zum Club aus Cannstatt zurückgekehrt.

    Zum zweiten Teil des DFB-Aufgebots gehören ebenso zwei weiß-rote Profis. Abwehrspieler Finn Jeltsch, für den es zugleich seine erste Nominierung bedeutet, und Maximilian Mittelstädt haben das Training bei der Nationalmannschaft bereits aufgenommen. Das Duo bereitet sich auf die UEFA Nations League-Spiele am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in München gegen Serbien sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in Thessaloniki gegen Griechenland vor.

    Folgt Nikolas Narteys zweites Länderspiel?

    Die dänische Nationalmannschaft hat Nikolas Nartey am Montagnachmittag, 28. September 2026, nachnominiert. Der 26-Jährige wird sich mit seinem Heimatland auf die zwei verbleibenden Begegnungen in der gegenwärtigen Länderspiel-Phase einstimmen. Dänemark spielt am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, gegen Portugal sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in Wales. Beide Partien sind Teil der aktuellen UEFA Nations League – die Dänen spielen in Liga A, Gruppe vier. Nikolas Nartey hat bisher ein Länderspiel für sein Heimatland absolviert: Am 26. März 2026 debütierte er beim 4:0-Erfolg gegen Nordmazedonien.

    Bei vier Punkten aus zwei UEFA Nations League-Spielen steht Ermedin Demirovic mit Bosnien-Herzegowina. In der ersten Partie am Freitag, 25. September 2026, in Polen (0:0) gehörte der VfB-Stürmer zur Startelf und absolvierte die vollen 90 Minuten. Am gestrigen Montagabend, 28. September 2026, kam er in Rumänien (4:2) nach 63 Minuten in die Begegnung. Nun folgt das „Spitzenspiel“ in Liga B, Gruppe vier: Am Freitag, 2. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, empfängt Bosnien-Herzegowina als Tabellenzweiter den Spitzenreiter Schweden.

    Deutsche und österreichische U21-Auftritte

    Zwei weiß-rote Akteure sind bei der U21-Nationalmannschaft ihres jeweiligen Heimatlandes dabei. Dzenan Pejcinovic spielt mit dem DFB-Nachwuchs die letzten drei Partien der Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2027. Am Samstag, 26. September 2026, gelang bereits ein Sieg in Lettland (4:0), bei dem der VfB-Stürmer die vollen 90 Minuten mitwirkte. Weiter geht’s für ihn und seine DFB-Teamkollegen am Mittwoch, 30. September 2026, um 19 Uhr, mit der Begegnung in Malta. Die deutsche U21 führt ihre EM-Quali-Gruppe weiterhin an. Yanik Spalt darf sich auf ein mögliches Debüt freuen – das VfB-Talent ist erstmals bei der U21-Nationalmannschaft Österreichs dabei. Die erste von zwei Begegnung findet am Freitag, 2. Oktober 2026, um 18 Uhr, gegen die dänische U21 statt.

    VfB-Profis auf Länderspiel-Reise im September/Oktober 2026

    Josha Vagnoman / Deutschland

    24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland 1:1 (kein Einsatz) 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland 0:1 (90 Minuten)

    Chris Führich / Deutschland

    24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland 1:1 (26 Minuten) 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland 0:1 (kein Einsatz)

    Finn Jeltsch / Deutschland

    1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-

    Maximilian Mittelstädt / Deutschland

    1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-

    Leo Sauer / Slowakei

    26. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Moldawien 2:0 (27 Minuten) 29. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Kasachstan -:- 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Färöer gegen Slowakei -:- 6. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Moldawien gegen Slowakei -:-

    Bilal El Khannouss / Marokko

    25. September 2026, 21 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Marokko gegen Gabun 2:0 (14 Minuten, eine Vorlage) 29. September 2026, 15 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Lesotho gegen Marokko -:- 4. Oktober 2026, 20 Uhr, Länderspiel: Marokko gegen Ghana -:-

    Ermedin Demirovic / Bosnien-Herzegowina

    25. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Polen gegen Bosnien-Herzegowina 0:0 (78 Minuten) 28. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Rumänien gegen Bosnien-Herzegowina 2:4 (27 Minuten) 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Schweden -:- 5. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Polen -:-

    Nikolas Nartey / Dänemark

    1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Dänemark gegen Portugal -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Wales gegen Dänemark -:-

    Dzenan Pejcinovic / Deutschland U21

    26. September 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Lettland U21 gegen Deutschland U21 0:4 (90 Minuten) 30. September 2026, 19 Uhr, U21-EM-Quali: Malta U21 gegen Deutschland U21 -:- 6. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Deutschland U21 gegen Georgien U21 -:-

    Yanik Spalt / Österreich U21

    2. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Österreich U21 gegen Dänemark U21 -:- 6. Oktober 2026, 18.30 Uhr, U21-EM-Quali: Wales U21 gegen Österreich U21 -:-

  • Kommt das „Top-Tor des Monats” von Josha Vagnoman?

    Die Bundesliga hat den Volleytreffer des 25-Jährigen gegen Köln in die Auswahl aufgenommen. Bis Sonntagabend kann für den Außenverteidiger abgestimmt werden.

    Ein Treffer, der in die Kategorie „Traumtor“ gehört. Beim Bundesliga-Heimspiel am 4. September 2026 gegen den 1. FC Köln läuft die Nachspielzeit. Einen Einwurf von Ramon Hendriks wehrt die FC-Defensive vor die Füße von Josha Vagnoman ab. Der Außenverteidiger zieht aus 22 Metern volley ab – und trifft wunderschön zum 4:1-Endstand. Nun hat die Bundesliga den Traumschuss für das „Top-Tor des Monats September 2026“ nominiert.

    Das Voting läuft noch bis Sonntagabend, 4. Oktober 2026, um 23.59 Uhr. Bis dahin können über die Bundesliga-App fleißig Stimmen für Josha Vagnoman abgegeben werden. Neben dem 25-Jährigen sind neun weitere Erstliga-Profis mit ihren Toren aus dem Monat September 2026 nominiert.

    In der Bundesliga-App für Josha Vagnoman abstimmen

    Testspiel am Donnerstag

    Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.

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  • VfB-Familie trifft sich zum weiß-roten Wasenabend

    Am gestrigen Montag kamen zahlreiche VfBler zum weiß-roten Wasenabend im „Beim Benz – das Hofbräuzelt“ zusammen.

    Wasenzeit ist Feierzeit. Aus diesem Grund kam am gestrigen Montagabend, 28. September 2026, die VfB-Familie zum traditionellen weiß-roten Wasenabend im „Beim Benz – das Hofbräuzelt“ auf dem Cannstatter Wasen zusammen. Mit dabei waren unter anderem der Vorstand und das Präsidium, die Profimannschaft um Cheftrainer Sebastian Hoeneß, die VfB-Frauen, VfB-Legenden sowie natürlich Maskottchen Fritzle. In Trachten und Dirndl erlebten die VfBler einen stimmungsvollen Abend mit Fassanstich, Maßkrug-Stemmen und zahlreichen weiteren weiß-roten Programmpunkten.

    Feierlicher Fassanstich

    Die offizielle Eröffnung des Abends übernahmen Vorstand und Präsidium. Zunächst begrüßten Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Karsten Petry die zahlreichen Gäste im Festzelt.

    „Dieser Abend ist jedes Jahr ein besonderes Highlight für die gesamte VfB-Familie. Schön, dass ihr heute alle hier seid, um gemeinsam mit uns zu feiern. Besonders freut es mich, dass wir diesen Anlass mit dem guten Zweck verbinden können. Für jede verkaufte Maß Bier geht ein Euro an unsere VfB-Stiftung ‚Brustring der Herzen‘. Genießt den Abend und feiert schön“, sagte VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle.

    Dann wurde es für VfB-Präsident Dietmar Allgaier ernst. Wie schon im Vorjahr übernahm er den traditionellen Fassanstich: „Erst einmal vielen Dank an Marcel Benz, dass wir unseren weiß-roten Wasenabend Jahr für Jahr hier feiern dürfen. Wir freuen uns immer sehr, zu Gast zu sein. Letztes Jahr habe ich den Fassanstich mit einem Schlag geschafft. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, unter vier Schlägen zu bleiben.“

    Dieses Vorhaben meisterte er mit Bravour: Bereits nach zwei Schlägen saß der Zapfhahn und die ersten Maßkrüge wurden von der Bühne aus an die Fans verteilt.

    Buntes Rahmenprogramm

    Im Anschluss begrüßten VfB-Stadionsprecher Holger Laser und Festzeltmoderator Luigi die VfB-Frauen sowie die VfB-Profis auf der Bühne. Es wurden Trikots in die Menge geworfen, gemeinsam gesungen und natürlich auch in kurzen Talks über Fußball gesprochen.

    Beim anschließenden Maßkrug-Stemmen traten VfB-Frauen-Kapitänin Maxi Rall, VfB-Profi Grischa Prömel sowie Zehnkampf-Welt- und -Europameister Leo Neugebauer, der als Überraschungsgast dabei war, gemeinsam mit jeweils einem Festzeltbesucher gegeneinander an.

    Auch Maskottchen Fritzle durfte nicht fehlen und sorgte auf der Bühne ebenso wie mitten unter den Fans für beste Stimmung.

    Für einen besonderen Moment sorgte zum Abschluss des Bühnenprogramms ein VfB-Fan, der seiner Freundin vor versammeltem Festzelt einen Heiratsantrag machte. Sie sagte Ja und wurde dafür mit großem Jubel und Applaus gefeiert.

    Dunkelroter Moment

    In diesem Jahr erhielten erneut zwei VfB-Mitglieder die besondere Gelegenheit, ihren persönlichen dunkelroten Moment auf dem Cannstatter Wasen zu erleben. Zusammen mit einer Begleitperson konnten sie den VfB-Wasenabend in der Loge hautnah miterleben und das eine oder andere spannende Gespräch mit ihren Idolen führen.

  • Dafina Redzepi für U23 nominiert

    Die 21-jährige Mittelfeldspielerin wird erstmals im Aufgebot der deutschen U23-Nationalmannschaft sein. Drei weitere VfB-Spielerinnen stehen auf Abruf.

    Am Dienstagmittag hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den U23-Kader für die kommende Abstellungsperiode im Oktober bekanntgegeben. U23-Cheftrainer Michael Urbansky beruft dabei erstmals VfB-Mittelfeldspielerin Dafina Redzepi in das 23-köpfige Aufgebot, das zwei Länderspiele gegen Schottland (8. Oktober, 20 Uhr) und Schweden (12. Oktober, 18.15 Uhr) bestreiten wird.

    Dafina Redzepi stand in den ersten fünf Spieltagen der Google Pixel Frauen-Bundesliga in der Startelf der VfB-Frauen. Insgesamt kommt die Mittelfeldspielerin im VfB-Trikot auf 27 Einsätze und elf Tore. Für den DFB kam die 21-Jährige bereits in der U19 und U15 zum Einsatz.

    Weitere VfB-Spielerinnen auf Abruf

    Neben der feststehenden Nominierung von Dafina Redezpi stehen drei weitere VfB-Spielerinnen auf Abruf. Bereithalten dürfen sich demnach Mira Arouna, Julia Mickenhagen und Greta Stegemann. Während Julia Mickenhagen und Greta Stegemann bereits Einsätze für Deutschlands U23 verzeichnen können, wäre es für Mira Arouna eine erstmalige Gelegenheit.

  • Ein Kunststück zum Comeback

    Der VfB gewinnt sein Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim in Weinstadt mit 3:0. Dabei trifft Comebacker Lorenz Assignon per herrlichem Fallrückzieher, Jamie Leweling ist an allen drei Toren entscheidend beteiligt.

    Die Aufstellung:

    1 Bredlow (33 Funk 46.) – 3 Hendriks, 6 Stiller, 7 Mittelstädt (50 Schramm 46.), 16 Karazor, 18 Leweling, 20 Stergiou (34 van der Leij 80.), 21 Prömel (53 Rölke 46.), 26 Undav (C), 28 Nartey (49 Penna 29., 22 Assignon 60.), 29 Jeltsch (24 Chabot 46.).

    Der Spielverlauf:

    Im ersten von zwei Testspielen in der laufenden Länderspiel-Pause bot die Anfangsphase im Stadion Benzach in Weinstadt direkt einige verheißungsvolle Offensivaktionen. Zunächst kamen die Heidenheimer nach vier Minuten zu einer ersten Doppelchance, luden den VfB kurze Zeit später aber selbst zu dessen erster großer Möglichkeit ein: Ein misslungener Rückpass zu Torhüter Thomas Dähne mündete in einem indirekten Freistoß für die Jungs aus Cannstatt, die diesen schnell ausführten und in Person von Atakan Karazor nur knapp an der Führung scheiterten (12.). In der Folge bekam der VfB das Spiel schrittweise besser unter Kontrolle und verzeichnete die aussichtsreicheren Vorstöße. Nikolas Nartey kam kurz vor seiner geplanten Auswechslung nach einer knappen halben Stunde ebenfalls zum Abschluss, konnte den Ball aber nicht auf das Heidenheimer Tor setzen (29.). Kurz zuvor parierte Fabian Bredlow im Eins-gegen-Eins-Duell mit Yannik Wagner stark (24.).

    In der letzten Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff flachte das Spielgeschehen etwas ab. Genau in diese eher ruhigere Phase hinein traf der VfB aber zum 1:0: Atakan Karazor vollendete einen ansehnlich vorgetragenen Angriff über die linke Seite (42., siehe „die Tore“).

    Weltklasse-Tor entscheidet Testspiel

    Nach dem Seitenwechsel waren Torchancen eher rar gesät. Leonidas Stergiou entschied sich bei einem Konter zum Querpass statt zum Torschuss und hatte somit die lange Zeit beste Gelegenheit auf dem Fuß (53.). Ein Distanzschuss des Heidenheimers Mathias Honsak hielt Marius Funk, der zum Wiederanpfiff ins Spiel kam, im Nachfassen (65.). Das absolute Highlight des Spiels bekamen die 3.500 Zuschauer im ausverkauften Stadion Benzach in der 71. Minute zu sehen, als Comebacker Lorenz Assignon wenige Momente nach seiner Einwechslung per Fallrückzieher traf (71., siehe „die Tore“). Auch nach der Vorentscheidung blieb der VfB das gefährlichere Team und belohnte sich eine Viertelstunde nach dem zweiten mit dem dritten Treffer des Tages: Jeff Chabot traf nach Zuspiel von Jamie Leweling zum 3:0 und setzte den Schlusspunkt (86.).

    Die Tore

    1:0 – 42. Minute:Der VfB kombiniert sich über die linke Seite der Heidenheimer in den Strafraum. Dort legt Jamie Leweling in den Rückraum ab, wo wiederum Deniz Undav mit der Hacke weiterleitet. Atakan Karazor schiebt links unten ein.

    2:0 – 71. Minute: Jamie Leweling chippt eine Hereingabe von rechts in Richtung Elfmeterpunkt, wo Lorenz Assignin freisteht und zum Fallrückzieher ansetzen kann. Der Ball fliegt unnachahmlich ins linkere obere Toreck.

    3:0 – 86. Minute: Auch der dritte Treffer des VfB ist schön herausgespielt. Jamie Leweling nimmt auf der linken Seite Fahrt auf spielt den Ball, wie schon vor dem 1:0, an der Torauslinie in den Rückraum. Dort rauscht Jeff Chabot heran und trifft mit einem flachen und platzierten Abschluss zum 3:0.

    Die Trainerstimme:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „In der ersten Halbzeit haben wir uns, wegen des tiefen und unebenen Platzes und weil die Heidenheimer recht defensiv agiert haben, schwergetan. Es war für uns als Mannschaft, die das Spiel machen wollte, daher nicht einfach. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, mehr Spielfreude gezeigt und eine Reihe guter Angriffe ausgespielt. Wir hätten vielleicht noch zwei, drei weitere Tore erzielen können, haben auf der anderen Seite im Verlauf der zweiten Halbzeit aber auch keine Heidenheimer Chancen mehr zugelassen. Über allem stand heute aber vor allem, ohne Verletzungen durchzukommen und körperlich den nächsten Schritt zu machen.“

    Die Besonderheiten:

    Comeback.Nach mehrmonatiger Zwangspause in Folge einer Schulter-Operation stand VfB-Rechtsverteidiger Lorenz Assignon am Freitag erstmals wieder für den VfB auf dem Platz. Er krönte die Rückkehr wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit einem Traumtor.

    Für den guten Zweck.Die Partie gegen den 1. FC Heidenheim fand als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt statt. Ursprünglich hätte das am 1. August ausgetragene Testspiel gegen den Paris FC im Stadion Benzach stattfinden, musste wegen der schlechten Platzverhältnisse infolge der Hitzewelle jedoch kurzfristig in die Mercedesstraße verlegt werden.

    Kulisse. 3.500 Zuschauer sahen die Partie gegen den 1. FC Heidenheim – Rekord im Stadion Benzach.

    Testspiel am Donnerstag

    Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.

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  • Dank Zusatzschicht eine Runde weiter

    Die VfB-Frauen machten es sich in der ersten DFB-Pokal-Runde unnötig schwer. Nach einem 0:2-Rückstand sorgten Treffer von Verena Wieder und Mira Arouna in Überzahl für die Verlängerung, in der Chantal Hagel das 3:2 markierte.

    Das Spiel:

    In der ersten DFB-Pokal-Runde in Potsdam setzte Nico Schneck auf eine nahezu komplett veränderte Startelf im Vergleich zum Liga-Duell in Bremen eine Woche zuvor. Lediglich Greta Stegemann, Janina Hechler, Reena Wichmann und Chantal Hagel standen auch schon beim 1:1 an der Weser in der Anfangsformation. Kiara Beck und Tamar Dongus feierten dagegen ihr Saison-Debüt.

    Optisch und spielerisch dominant

    Die VfB-Frauen waren vom Start weg aktiv und hatten mehr Ballbesitz, während sich Turbine aufs Verteidigen konzentrierte und auf schnelle Gegenstöße lauerte. Die erste klare Chance hatte Greta Stegemann nach knapp 20 Minuten im Anschluss an einen Freistoß, allerdings blieb die Defensivspezialistin dabei glücklos. Auf der anderen Seite näherte sich Madelyn Smith wenig später dem VfB-Tor an, verzog aber letztlich recht weit.

    Smith kurz vor der Pause mit der Führung

    Verena Wieder’s Versuch aus der Distanz landete danach in den Armen von Potsdams Torhüterin Emelie Gavillet. Kurz vor der Pause kam Turbine dann besser ins Spiel. Zunächst verzog Smith noch aus der Distanz, aber eine Minute vor dem Halbzeitpfiff traf die US-Amerikanerin per Abstauber zur etwas überraschenden Pausenführung des Zweitligisten (siehe: „die Tore“).

    Gute Chancen für Billa und Arouna

    Durchgang zwei begannen die VfB-Frauen mit einem personellen Wechsel. Die Ex-Potsdamerin Mira Arouna ersetzte Greta Stegemann. Die erste dicke Chance bot sich derweil der kurz zuvor ebenfalls eingewechselten Nicole Billa in Minute 58, aber die Österreicherin verzog in aussichtreicher Position. Auch Mira Arouna hatte die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Potsdams Hintermannschaft klärte mit Glück und Geschick (64.).

    Bitterer zweiter Gegentreffer

    Statt 1:1 hieß es nach 70 Minuten quasi aus dem Nichts 2:0. Leonie Preußler stürmte nach einem individuellen Fehler in der VfB-Defensive frei auf das Tor zu und vollendete eiskalt. Auf VfB-Seite feierte Leonie Schetter unmittelbar danach ihr Saison-Debüt und Nicole Billa verpasste anschließend per Kopf einen möglichen Anschlusstreffer noch genauso wie Janina Hechler aus der Distanz.

    Rot gegen Potsdam und VfB-Doppelschlag

    Potsdam schwächte sich in der Schlussphase dann selbst, als sich Thalia Dias de Souza zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür die rote Karte sah. Und nur zwei Minuten später stand es nur noch 2:1, weil Verena Wieder per Drehschuss verkürzen konnte. Das Schneck-Team drängte vor 452 Zuschauern, darunter 80 VfB-Fans, fortan auf den Ausgleich, der in der Nachspielzeit dann auch noch fallen sollte. Den zweiten Assist der starken Leonie Schetter verwertete Mira Arouna am langen Pfosten zum 2:2.

    Hagel mit dem dritten VfB-Treffer, Smith an den Pfosten

    In der ersten Hälfte der Verlängerung tat sich lange nicht viel. Doch die Schlussphase hatte es in sich. Erst vergab Mira Arouna per Heber leichtfertig. Sekunden später legte die 20-Jährige dann das 2:3 von Chantal Hagel auf, die aus der Distanz vollendete. Die Chance alles klar zu machen, hatte Arouna nach 108 Minuten, doch Emelie Gavilett war auf der Höhe. Weil Muriel Dürr angeschlagen runter musste, heiß es in den Schlussminuten dann plötzlich Zehn gegen Zehn. Und Potsdam blieb gefährlich, was ein Pfostentreffer von Madelyn Smith fünf Minuten vor Ende zeigte. Weil auch Verena Wieder nicht mehr traf (120.), blieb es beim 2:3.

    Die Tore:

    44. Minute: Einen weiten Schlag aus dem linken Halbfeld konnte Kiara Beck nicht weit genug wegfausten. Der Ball landete letztlich vor den Füßen von Madelyn Smith, die unter Bedrängnis zum 1:0 abstauben konnte.

    70. Minute: Eine Unaufmerksamkeit in Ballbesitz führte 20 Minuten vor Schluss zum zweiten Gegentreffer. Leonie Preußler hatte freie Bahn und stürmte alleine in Richtung Kiara Beck, die gegen den Abschluss der Potsdamerin machtlos war.

    84. Minute: Leonie Schetter spielte den Ball vom rechten Flügel ins Zentrum auf Verena Wieder, die ihre Gegenspielerin mit einer Körperdrehung versetzte und anschließend flach ins kurze Eck vollendete.

    90.+4 Minute: In der Nachspielzeit traf Mira Arouna zum verdienten 2:2-Ausgleich, nachdem abermals Leonie Schetter von der rechten Seite geflankt hatte. Im Zentrum war die Stürmerin schneller als ihre Gegenspielerin und spitzelte den Ball ins Tor

    105.Minute: Mira Arouna bediente mit einem Zuspiel zurück an die Strafraumgrenze die freistehende Chantal Hagel, die per Weitschuss ins rechte Eck zum 2:3 traf und die Partie damit endgültig drehte.

    Die Trainer-Stimme:

    Cheftrainer Nico Schneck: „Am Ende sind wir natürlich froh, dass wir eine Runde weiter sind, aber das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt hatten. Potsdam hat super dagegengehalten und war griffig in den Zweikämpfen. Wenn ich mir die beiden Gegentore anschaue, dann waren das natürlich Geschenke. Die sind dann hervorragend ausgenutzt, aber das war sicherlich zu einfach aus unserer Sicht. Trotzdem sind wir dann in der Lage, solche Spiele auch zu drehen. Natürlich hat uns dabei auch die rote Karte reingespielt. Letztlich war es heute ein Kraftakt für uns.“

    Die Aufstellung:

    Beck – Wichmann (72. Schetter), Stegemann (46. Arouna), T. Dongus (80. Hirano), Hechler, Müller – Dürr, F. Dongus (55. Achcinska), Hagel – Beuschlein (55. Billa), Wieder

    Das nächste Spiel:

    In der Google Pixel Frauen-Bundesliga geht es für die Mädels aus Cannstatt am kommenden Sonntag, 4. Oktober, mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin weiter. Spielbeginn im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 16 Uhr.

  • Linette Hofmann fällt aus

    Die 22 Jahre alte Abwehrspielerin wird den VfB-Frauen aufgrund einer Verletzung des Syndesmosebandes für einige Zeit fehlen.

    Linette Hofmann hat sich beim Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg einen Syndesmosebandriss zugezogen. Bereits in der 15. Spielminute musste die 22-Jährige durch Lenelotte Müller ersetzt werden. Linette Hofmann wird sich einer OP unterziehen und einige Zeit ausfallen.

    Die gebürtige Weinheimerin trägt seit Sommer 2024 das Trikot mit dem roten Brustring und kommt seitdem auf 43 Pflichtspiele und vier Tore für Weiß-Rot.

    Der VfB wünscht Linette Hofmann eine gute und schnelle Genesung.

  • Der VfB verlängert mit Kian Speidel

    Der 17-jährige Offensivspieler hat seinen Vertrag langfristig verlängert und wird weiter im Trikot mit dem roten Brustring auflaufen.

    Im Sommer 2023 wechselte Kian Speidel in das Nachwuchsleistungszentrum des VfB. In den beiden vergangenen Spielzeiten lief der Offensivspieler für die U17 auf und erzielte in 34 Spielen der DFB-Nachwuchsliga zehn Tor und bereitete fünf weitere vor. Gekrönt wurde die vergangene Saison mit der Deutschen Meisterschaft. In dieser Saison absolvierte der 17-Jährige drei Spiele für die U19 und feierte im Heimspiel der U21 gegen Viktoria Köln am 16. August sein Debüt in der 3. Liga, als er in der 76. Minute eingewechselt wurde. In der kommenden Woche reist Kian Speidel zum U18-Perspektivlehrgang des DFB nach Grünberg. Im Nationaltrikot lief er acht Mal für die U16 und drei Mal für die U17 auf. Nun hat Kian Speidel einen langfristigen Vertrag beim VfB unterschrieben.

    Stephan Hildebrandt, Direktor Nachwuchsleistungszentrum, sagt: „Kian bringt als zentraler Offensivspieler genau das mit, was im letzten Drittel gefragt ist: Dynamik, Entschlossenheit und einen ausgeprägten Zug zum Tor. In unserer U17-Meistermannschaft hat er diese Qualitäten immer wieder gezeigt und sich nach seiner Verletzung im Frühjahr stark zurückgemeldet. Im Sommer hat er sich mit einer guten Vorbereitung bei der U21 für sein Drittliga-Debüt empfohlen, obwohl er noch für die U19 spielberechtigt ist. Auch auf DFB-Ebene sammelt er kontinuierlich Erfahrung. Die Entwicklung stimmt – und jetzt geht es darum, aus diesem starken Trend dauerhaftes Niveau zu machen.“

  • Herzklopfen – an der Seitenlinie und im Saal

    Beim „Dunkelroten Tisch“ gibt Sebastian Hoeneß den VfB-Mitgliedern einen exklusiven Einblick in seine Arbeit. Zudem sorgt ein Welt- und Europameister für eine Überraschung.

    Sebastian Hoeneß hatte eben erst das Mikrofon in die Hand genommen, da erinnerte er sich zurück an eine bedeutende Szene. Bundesliga-Relegation 2023, Rückspiel in Hamburg. Der VfB war mit einem 3:0 im Gepäck angereist – und lag nach sechs Minuten plötzlich 0:1 zurück, das Stadion in der Hansestadt bebte. „Es war der einzige Moment in jener Saison“, erzählt der Chefcoach rückblickend, „in dem ich kurz eine Frage im Kopf hatte: Was ist, wenn das Ding hier kippt?“ Ist es nicht. Die Jungs aus Cannstatt, bestens vorbereitet für sämtliche Spielszenarien, drehten den Rückstand in einen 3:1-Sieg und hielten die Klasse. Es war ein erster Meilenstein in der Zeit unter Sebastian Hoeneß, der seit dreieinhalb Jahren als Cheftrainer beim Club aus Cannstatt tätig und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Coach ist. Er hat großen Anteil an einer außergewöhnlichen Entwicklung in Weiß und Rot.

    Präsidium, Vereinsbeirat und Vorstand vertreten

    Über genau diesen Weg und seine Arbeit hat er am Mittwochabend, 23. September 2026, beim „Dunkelroten Tisch“, einem exklusiven Mitgliederevent des VfB, gesprochen. Die Veranstaltung fand in der MECHATRONIK Württemberg-Lounge in der MHP Arena statt. Circa 450 Mitglieder konnten live dabei sein – die Nachfrage war um ein Vielfaches höher.

    Dietmar Allgaier, Präsident des VfB, und Rainer Weninger, Vorsitzender des Vereinsbeirats, begrüßten die anwesenden Mitglieder, auch Vizepräsident Andreas Grupp und Präsidiumsmitglied Stefan Jung waren vertreten – genau wie Karsten Petry, Vorstand Marketing und Vertrieb beim VfB.

    „Ein wunderschöner Moment“

    Sebastian Hoeneß nahm die Mitglieder mit in seine Zeit beim VfB. Nach dem Klassenerhalt 2023 schaffte das Team mit dem roten Brustring in der Folgesaison als Vizemeister 2024 den Sprung in die UEFA Champions League. Danach gelang im Mai 2025 der Gewinn des DFB-Pokals. „Ich hatte immer den Traum, einmal in Berlin, in diesem Finale, irgendwie dabei zu sein“, sagt er und ergänzt: „Dass wir nach Abpfiff den Pokal in Empfang nehmen durften, ist unbeschreiblich und ein wunderschöner Moment.“ In der anschließenden Saison 2025/2026 kam der VfB in der UEFA Europa League bis ins Achtelfinale, zog wiederholt ins DFB-Pokal-Endspiel ein und qualifizierte sich über die Bundesliga zum zweiten Mal binnen drei Jahren für die UEFA Champions League.

    Und auch in dieser Spielzeit ist das Team mit dem roten Brustring ambitioniert unterwegs, lernt dazu, ist ehrgeizig. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel Großartiges erreicht – und gleichzeitig geht es immer wieder darum, die Erfolge neu zu beweisen sowie die Weiterentwicklung voranzutreiben.“ Wie gelingt das immer wieder? Sebastian Hoeneß verweist darauf, dass es der Verdienst von vielen Beteiligten ist. Spieler und Staff, Vorstand und Mitarbeiter. Unterstützung der Gremien, Mitglieder, Fans und Sponsoren.

    Zwei weitere Highlights runden den Abend ab

    Mit Marcus Fregin und Jasper Smets stellten beim „Dunkelroten Tisch“ zudem die beiden Spielanalysten der Lizenzmannschaft ihre Arbeit vor. Wie bereiten sie die Gegneranalysen vor? Wie arbeiten sie zentrale Themen rund um die eigene Mannschaft auf? Was sind Trends im Spitzenfußball? „Wir versuchen, Auffälligkeiten und bestimmte Szenen beim Gegner herauszuarbeiten, damit anschließend Lösungen für unser eigenes Spiel entwickelt werden können“, erklärt Jasper Smets, seit 2023 beim VfB tätig. Sein Kollege Marcus Fregin, der schon seit 2014 beim Club aus Cannstatt arbeitet, ergänzt: „Wichtig ist, die Jungs nicht zu überfrachten, sondern sowohl mannschaftstaktisch als auch individuell die wesentlichen Themen mit an die Hand zu geben.“

    Für ein weiteres Highlight beim „Dunkelroten Tisch“ sorgte eine Person, die Vize-Olympiasieger, Weltmeister und – seit Neuestem – auch Europameister ist. Zehnkämpfer Leo Neugebauer, der ebenfalls den Brustring trägt, trat als Überraschungsgast auf. Gemeinsam überreichten ihm Präsident Dietmar Allgaier und Chefcoach Sebastian Hoeneß ein unterschriebenes Trikot der Jungs aus Cannstatt mit dem Aufdruck „Europameister 26“. Von den anwesenden Mitgliedern gab’s stehenden Applaus. „Der Rückhalt und die Liebe der VfB-Familie sind unglaublich, das bedeutet mir viel“, sagt er und zeigt sich ebenso von Sebastian Hoeneß‘ Einblicken begeistert: „Es ist immer wieder beeindruckend, was viele Spitzensportler im Kern verbindet: alles zu leisten, um in dem einen Moment bestmöglich abliefern zu können und erfolgreich zu sein.“

    Wenn’s nach Leo Neugebauer und Sebastian Hoeneß geht, sollen noch viele dieser besonderen Momente in Weiß und Rot hinzukommen.

    Noch kein Dunkelroter? Jetzt VfB-Mitglied werden!

  • Top-Bewertung für das VfB-Internat

    Bei der regelmäßigen Zertifizierung zur Unterbringung von Nachwuchsspielern erhält der VfB für sein Jugendinternat und sein pädagogisches Konzept ausschließlich sehr gute Bewertungen.

    Im Dreijahresabstand überprüft die DQS GmbH im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes die Internate von deutschen Nachwuchsleistungszentren – so auch beim VfB. Auch in diesem Jahr erhält der VfB das Zertifikat zur Unterbringung von Nachwuchsspielern mit hervorragenden Bewertungen. In allen fünf überprüften Kategorien – Infrastruktur, rechtliche Grundlagen, pädagogisches Konzept, Prozesse und Spielerinterviews – erfüllt, teilweise übertrifft der VfB sogar die Anforderungen des Regelwerks.

    Im Detail dient das Zertifikat der Überprüfung, ob ein Internat mitsamt seinen Mitarbeitern zur Unterbringung von Jugendlichen geeignet ist. Hierbei werden neben infrastrukturellen Aspekten wie den Räumlichkeiten, der Umgebung und Sicherheitsaspekten auch pädagogische Themen wie Kinderschutz, Qualifikation der Mitarbeiter, die Schulkooperationen oder Elternmanagement sowie Prozesse wie On- und Offboarding, interne Kommunikation oder auch das Feedback von Eltern berücksichtigt.

    „Das Zertifikat ist ein wichtiges Instrument, um ein unabhängiges, externes Feedback zu unserer Arbeit mit den Jugendlichen zu erhalten. Daher freut es uns sehr, dass der VfB das Zertifikat mit hervorragender Bewertung ausgestellt bekommt. Dies ist in erster Linie der Verdienst unserer pädagogischen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum und der Lehrer unserer Kooperationsschulen, die unser pädagogisches Konzept mit Leben füllen“, sagt Oliver Otto, Leiter Bildung und Erziehung beim VfB.

  • Wiedersehen mit dem FCH

    Der VfB bestreitet am Freitag, 25. September, sein erstes von zwei Testspielen in der laufenden Länderspielpause. Gegner im Stadion Benzach in Weinstadt ist ab 16.30 Uhr der 1. FC Heidenheim.

    Nachdem die lokalen Platzverhältnisse in Weinstadt dem für Anfang August angesetzten Test gegen den Paris FC infolge der Hitzeperiode noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, bestreitet der VfB nun mit etwas Verspätung doch noch eine Partie im Stadion Benzach. Alle ursprünglich verkauften Tickets behalten auch beim Wiedersehen mit dem 1. FC Heidenheim ihre Gültigkeit. Das Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt ist bereits ausverkauft.

    Der Anpfiff zur Testbegegnung gegen Heidenheim ertönt am Freitag um 16.30 Uhr. Der von Frank Schmidt trainierte FCH erlebte einen turbulenten Zweitligastart inklusive DFB-Pokal-Erstrundenaus beim SV Jeddeloh II (2:5), kam zuletzt aber gut in die Spur und belegt nach drei Siegen und einem Remis in den vergangenen vier Ligaspielen sowie nun insgesamt 13 Zählern den dritten Rang hinter Hertha BSC (18 Punkte) und dem 1. FC Nürnberg (16).

    Nach zuletzt drei Jahren in der Bundesliga mussten die Heidenheimer im Sommer den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Die Bilanz zwischen dem VfB und dem FCH in dieser Zeit fällt ausgeglichen aus. Beide Teams fuhren jeweils einen Heim- und einen Auswärtssieg ein, darüber hinaus gab es zwei 3:3-Unentschieden.

    Kostenloser Livestream auf VfB-TV

    Auch VfB-Fans, die weder am Freitag in Weinstadt noch am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, beim Testspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach dabei sind, können das Spiel live verfolgen. VfB-TV überträgt beide Partien kostenlos.

    Der Stream zum Testspiel in Weinstadt gegen Heidenheim startet etwa fünf Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 16.25 Uhr.

  • Testspiel-Doppelpack bei VfB-TV

    Der Club aus Cannstatt überträgt kostenfrei sowohl die Testpartie am 25. September 2026 gegen Heidenheim als auch die Testbegegnung am 1. Oktober gegen Fürth.

    Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Der VfB nutzt die Zeit unter anderem für zahlreiche Trainingseinheiten und zwei Testspiele. Alle weiß-roten Fans können sich freuen: Beide Begegnungen werden live und kostenfrei bei VfB-TV übertragen und sind via VfB.de sowie die VfB-App zu sehen.

    Den Anfang macht am Freitag, 25. September 2026, das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Die Live-Übertragung beginnt um 16.25 Uhr, der Anpfiff ertönt um 16.30 Uhr. Gespielt wird im Stadion Benzach in Weinstadt. Mit dem 1. FC Heidenheim trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den derzeitigen Tabellendritten der 2. Bundesliga.

    Weiter geht’s am Donnerstag, 1. Oktober 2026, mit dem Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Live-Übertragung beginnt um 17.15 Uhr, die Begegnung wird um 17.30 Uhr angepfiffen. Absolviert wird das Testspiel in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach. Die SpVgg Greuther Fürth rangiert derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

  • Maximilian Mittelstädt als „Spieler des Monats“ nominiert

    Der Linksverteidiger, der vergangene Woche eine Einladung für die deutsche Nationalmannschaft erhielt, steht als einer von sechs Nominierten als „Spieler des Monats“ September zur Wahl.

    Mit seiner Vorlage auf Grischa Prömel zum zwischenzeitlichen 2:0 hatte Maximilian Mittelstädt beim 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln großen Anteil an der Vorentscheidung, sein erstes Saisontor in Hoffenheim bescherte dem VfB den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich - nur zwei Beispiele für die vielen guten Aktionen des Außenverteidigers. Für seine Leistungen zum Saisonstart wurde Maximilian Mittelstädt vergangene Woche nicht nur mit einer Länderspielnominierung durch den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp belohnt, sondern steht ab sofort auch als „Spieler des Monats“ September zur Wahl. Nach September 2024 ist es die zweite Nominierung zur von der Bundesliga durchgeführten Wahl für den 29-Jährigen, der im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die „zweite Hälfte“ der laufenden Länderspielphase steht und damit gegen Serbien (Donnerstag, 1. Oktober 2026) sowie in Griechenland (Sonntag, 4. Oktober) zu Einsätzen im DFB-Dress kommen könnte.

    Die weiteren Nominierten bei der Wahl zum „Spieler des Monats“ sind Michael Olise (FC Bayern München), Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05), Miguel Gutierrez (Bayer Leverkusen), Igor Matanović und Yannik Engelhardt (beide SC Freiburg).

    Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet (Fan-Votes = 40%, Club-Votes = 30%, Experten-Votes = 30%). Dabei ist je ein Vertreter der 18 Bundesliga-Clubs wahlberechtigt. Die Wahl für die Fans ist bis Sonntag, 27. September 2026, um 23.59 Uhr möglich.

    Hier geht es direkt zur Abstimmung

  • „Die Länderspiel-Phase bietet genügend Zeit“

    Der VfB hat die Trainingsarbeit in der Länderspiel-Phase aufgenommen. Nikolas Nartey möchte sie nach seinem Comeback besonders nutzen, wie er im Interview erzählt.

    Als die 84. Spielminute lief, kam Nikolas Nartey zu seiner Einwechslung. Es war sein erster Bundesliga-Einsatz in der Saison 2026/2027. Und es war zugleich sein Comeback, nachdem er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) eine Verletzung zugezogen hatte. Inzwischen haben seine Teamkollegen und er die Bundesliga-Niederlage vom vergangenen Samstagabend gegen Borussia Dortmund (0:1) analysiert und nutzen die Länderspiel-Phase, um an verschiedenen Inhalten zu arbeiten. Auch die beiden Testspiele am Freitag, 25. September 2026, gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 26-Jährige im Blick.

    Hallo Niko, am vergangenen Samstag hast du gegen Borussia Dortmund dein Comeback gegeben. Wie hast du den Moment rund um deine Einwechslung erlebt?

    Nikolas Nartey: „Es war ein schöner Moment, endlich wieder im Spiel dabei sein zu können und auf dem Rasen zu stehen. Zugleich hätte ich mir einen anderen Ausgang der Partie gewünscht. Das Ergebnis hat uns sehr geärgert, denn in diesem Spiel war mehr drin für uns.“

    Inwiefern habt ihr die Niederlage bereits aufgearbeitet und Rückschlüsse daraus gezogen?

    Nikolas Nartey: „Wir haben das Spiel analysiert. Eine Erkenntnis ist, dass wir in beiden Strafräumen noch konsequenter werden müssen. Das sind Dinge, die wir bereits gezeigt haben und nun wieder verstärkt abrufen müssen. Auch war diesmal unser Entscheidungsverhalten im letzten Drittel nicht optimal, auch daran können wir arbeiten. Die Länderspiel-Phase bietet uns dafür genügend Zeit.“

    Zum Programm der nächsten Tage gehören auch zwei Testspiele. Was nimmst du dir für diese beiden Begegnungen vor?

    Nikolas Nartey: „Für mich persönlich kommen die Testspiele zum perfekten Zeitpunkt. Nach meinem Comeback kann ich sie nutzen, um weitere Minuten zu sammeln. Ich kann dadurch Form aufbauen und wieder in den Rhythmus kommen.“

    Nach der Länderspiel-Phase geht’s in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel in Paderborn sowie in der UEFA Champions League mit der Reise nach Bratislava weiter. Wie blickst du auf die beiden Begegnungen?

    Nikolas Nartey: „Ich bin sehr motiviert für die beiden Spiele. Der Fokus liegt erst einmal auf Paderborn: Nach der jüngsten Bundesliga-Niederlage wollen wir gemeinsam unbedingt einen Erfolg holen. Danach ist Champions-League-Time, darauf freue ich mich sehr. Für mich ist es die Chance, womöglich zum ersten Mal in diesem Wettbewerb zum Einsatz zu kommen. Das wäre für mich natürlich etwas Besonderes. Als Mannschaft sind wir gut in den Wettbewerb gestartet und möchten dies fortsetzen.“

    Die nächsten Spieltermine:

    Der VfB wird in der Länderspiel-Phase zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • VfB trainiert am Dienstag öffentlich

    Die Jungs aus Cannstatt nehmen die Länderspiel-Phase mit einer öffentlichen Einheit auf. Fans können am Clubzentrum kostenfrei dabei sein.

    Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Zwar pausieren in den nächsten drei Wochen die Clubwettbewerbe, fleißig trainiert wird dennoch. Das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Am Dienstag, 22. September 2026, können die Fans des VfB live dabei sein – die Einheit beginnt um circa 10.30 Uhr.

    Für kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt

    Das Training findet am Clubzentrum statt und kann kostenfrei besucht werden. Die Buchung eines Onlinetickets ist diesmal nicht notwendig. Auf dem Rasen werden die abgestellten Profis fehlen, die mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft unterwegs sind.

    Am Trainingsplatz wird für ein kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt sein.

    Die nächsten Spieltermine:

    Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • „Aus ‚gut‘ wieder ‚top‘ machen“

    Der VfB belohnt sich gegen Dortmund nicht. Nach den ersten vier Bundesliga-Spielen sieht Sebastian Hoeneß einen klaren Auftrag für die Arbeit mit seiner Mannschaft.

    Als Sebastian Hoeneß über das Spiel sprach, fasste er die Gemütslage vieler Beteiligten in Weiß und Rot treffend zusammen. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, aus ‚gut‘ und ‚okay‘ wieder ‚top‘ zu machen“, analysierte der Chefcoach. Viel hatte seine Mannschaft am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund (0:1), den neuen Liga-Spitzenreiter, probiert und wenig konnte sie sich vorwerfen. Doch nach einer intensiven Begegnung – mehr als 100 direkte Zweikampfduelle wurden in den 90 Minuten geführt – verpassten die Jungs aus Cannstatt etwas Zählbares. Ein Ausgang, der sie ärgerte.

    Mal der letzte ‚Punch‘, mal das Entscheidungsverhalten

    „Wir verzeichnen viele Ansätze und haben gegen den BVB in Summe wenig zugelassen, allerdings konnten wir diesmal zu selten wirklich zwingende Chancen kreieren“, sagte der 44-Jährige. Die Schüsse von Deniz Undav und Bilal El Khannouss, der Kopfball von Grischa Prömel, das Dribbling von Josha Vagnoman – immer wieder stellte der VfB die Dortmunder vor Probleme, doch mal fehlte der letzte ‚Punch‘ und mal tat sich das Team mit dem roten Brustring im Entscheidungsverhalten im letzten Drittel schwer. Auf der Gegenseite leistete sich die über viele Phasen der Partie diszipliniert verteidigende Defensivreihe eine kleine Unaufmerksamkeit – und der BVB konnte in der 70. Minute das „Tor des Abends“ erzielen.

    „Es war über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagte Sebastian Hoeneß und ergänzte: „Unser Anspruch ist, solche Partien für uns zu entscheiden, doch dazu braucht es eine Top-Leistung – und das ist unser Auftrag, dort wieder hinzukommen.“ Es sind Nuancen, die – wie schon am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) – derzeit den Unterschied machen. Nach vier Bundesliga-Spieltagen ist eine Tabellensituation eingetreten, die sich der VfB keineswegs gewünscht hatte, die aber aufgrund der gespielten Gegner und der gezeigten Leistungen realistisch eingeordnet werden kann. Und die Motivation genug ist, das Momentum wieder auf die eigene Seite zu ziehen.

    Arbeit in der Länderspiel-Phase

    Die guten Phasen ausbauen, offensiv wie defensiv noch entschlossener werden. Die Länderspiel-Phase, die für einzelne Akteure des Kaders bis Dienstag, 6. Oktober 2026, dauern wird, bietet die Gelegenheit, daran zu arbeiten. Viele Aspekte hat der VfB gegen starke Gegner direkt seit Saisonbeginn zielstrebig umgesetzt, nun soll das auch nachweislich zu noch mehr Ertrag führen. Das Ziel hat Sebastian Hoeneß treffend formuliert: den Schritt von ‚gut‘ auf ‚top‘ wieder hinbekommen.

    Die nächsten Termine:

    Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.

  • Aufstellung: Deniz Undav zurück in Startelf

    Der Kapitän beginnt gegen Borussia Dortmund. Zudem stürmt Ermedin Demirovic. Angelo Stiller kann ebenfalls spielen.

    Die Trainingswoche war intensiv. „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Begegnung. Das soll am heutigen Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, seine Wirkung entfalten. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Jungs aus Cannstatt und Borussia Dortmund ist nun die Aufstellung bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Borussia Dortmund:

    1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Im Vergleich zum Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Bilal El Khannouss und Deniz Undav sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz. Schön: Nikolas Nartey gehört erstmals seit seiner Verletzung, die er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) zuzog, wieder zum Kader.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Duell der erfahrensten Bundesliga-Trainer

    Borussia Dortmund reist mit Selbstvertrauen nach Stuttgart und VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß erreicht einen Meilenstein. Die Matchfacts zum Bundesliga-Heimspiel gegen den BVB.

    Die Top 3 zu VfB gegen BVB:

    • Beide Clubs trafen in der Bundesliga bereits in 112 Spielen aufeinander
    • Auch am vierten Spieltag der Saison 2024/2025 gastierte der BVB in Stuttgart – und verlor mit 1:5
    • Die Dortmunder starteten mit drei Siegen aus drei Spielen in die Bundesliga-Saison

    Blick zurück: Deniz Undav trifft gerne gegen den BVB

    In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen den BVB trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gästetreffer mit 0:2. Es bedeutete die erste Niederlage gegen die Westfalen seit Oktober 2022. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Treffer für die Jungs aus Cannstatt erzielt. Gut in Erinnerung ist auch noch der 5:1-Heimsieg in der Saison 2024/2025, als Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für den VfB trafen.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB und verbrachte anschließend drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er sich 2022 dem BVB anschloss. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Drei Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben drei Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St.-Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er bei Holstein Kiel unterschrieb. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB.

    Im Flow: Dortmund startete so gut wie zuletzt vor elf Jahren

    Erstmals seit der Spielzeit 2015/2016 startete Borussia Dortmund mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison – damals gab es fünf Siege zu Beginn. Saisonübergreifend feierte der BVB fünf Bundesliga-Siege in Folge, die aktuell längste Serie der Liga. Nun könnten die Schwarz-Gelben die längste Siegesserie unter Cheftrainer Niko Kovac einstellen: von April bis Mai 2025 gab es wettbewerbsübergreifend sechs Siege am Stück.

    Starke Bilanz: Dortmund als einziger Makel

    Der VfB verlor im Kalenderjahr 2026 nur ein Heimspiel in der Bundesliga, dieses allerdings mit 0:2 gegen Borussia Dortmund (im April, ebenfalls am Samstagabend). In elf Bundesliga-Heimspielen im Jahr 2026 holte der VfB 26 Punkte (acht Siege, zwei Remis). Das toppt nur der BVB mit 30 Heim-Punkten seit Jahresbeginn.

    Erfahrene Cheftrainer: Keiner trainierte häufiger in der Bundesliga

    In Niko Kovac (232 Bundesliga-Spiele) und Sebastian Hoeneß (181) treffen die zwei erfahrensten aktuellen Bundesliga-Trainer aufeinander. Für Sebastian Hoeneß wird es das 114. Spiel als Trainer des VfB in der Bundesliga sein, damit schließt er in der Rangliste der Trainer mit den meisten Bundesliga-Spielen für den VfB zu Felix Magath auf (114 Spiele von 2001 bis 2004). Rekordhalter ist Jürgen Sundermann (143 Spiele).

    Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller sowie Nikolas Nartey für einen Einsatz infrage kommen, entscheidet sich kurzfristig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Heimspiel gegen den BVB ist bereits ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig auf dem Zweitmarkt abrufbar sein. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.

    Schiedsrichter: Tobias Stieler pfeift das Traditionsduell

    Tobias Stieler (SR), Lasse Koslowski (SR-A. 1), Sascha Thielert (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Tobias Stieler, der 2013 sein erstes Spiel mit VfB-Beteiligung leitete, ist erstmals in dieser Spielzeit in einer Partie der Jungs aus Cannstatt an der Pfeife. Durch die Begegnung Stuttgart gegen Dortmund führte der 45-Jährige bisher zweimal: Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Saison 2015/2016 (3:1 für Dortmund) sowie am elften Bundesliga-Spieltag der Saison 2023/2024 (2:1 für Stuttgart).

    Wetter: Angenehme Bedingungen

    Am Samstag bleibt es klar. Nach sommerlichen Temperaturen von bis zu 24° C am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15° C ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Leo Sauer: Interview, Fotoalbum, Zahlenspiel und Poster
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • Legende: Interview mit Gonzalo Castro
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Golf Cup erzielt Rekorderlös
    • VfB-Frauen: Interview mit Julia Mickenhagen
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Die neue Stadionmap
    • MHP Arena: Weihnachtssingen am 17. Dezember 2026

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Locker Room“: Fabian Bredlow und Finn Jeltsch am Mikro

    Saisonstart, Länderspiel-Nominierung, Heimspiel gegen Dortmund. Über viele Themen sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch in der dritten Folge des VfB-Podcasts „Locker Room“ miteinander.

    Angriffe abwehren, Tore verhindern. Auf dem Rasen müssen sich Fabian Bredlow und Finn Jeltsch gut verstehen. Die zwei Profis gehören schließlich zum Defensivverbund des VfB. Doch auch privat kommen der Torhüter und der Verteidiger prima miteinander aus. Nun sind sie gemeinsam im „Locker Room“, dem Spieler-Podcast des VfB, am Mikrofon gewesen.

    Das Duo hat sich Fragen gestellt, Antworten gegeben und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen zugelassen. Unter anderem sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch über den Saisonstart des VfB, die erste Nominierung des 20-Jährigen für die deutsche Nationalmannschaft und das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund.

    Auf allen gängigen Podcast-Plattformen und dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar

    Es ist bereits die dritte Folge von „Locker Room“. In der Premierenausgabe waren Maximilian Mittelstädt und Chris Führich zu Gast, anschließend plauderten Vizekapitän Grischa Prömel und Maxi Rall, Kapitänin der VfB-Frauen, miteinander. „Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.

    Das ist die dritte Folge von „Locker Room“:

  • „Die Arznei, die ein Fußballer braucht“

    Der BVB ist mit drei Siegen aus drei Spielen so erfolgreich in die Saison gestartet wie zuletzt vor elf Jahren. Cheftrainer Niko Kovac kann sich zudem auf sein Sturmduo verlassen.

    Der Start

    Dem BVB gelang wettbewerbsübergreifend ein (beinahe) makelloser Start in die Saison. Neben drei Siegen in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0), die TSG Hoffenheim (3:0) sowie den SC Paderborn (3:0) gewannen die Dortmunder auch ihre Auftaktspiele im DFB-Pokal (5:0 gegen den HEBC Hamburg) und in der UEFA Champions League (3:2 gegen Villarreal). Einzig im Franz-Beckenbauer-Supercup zog die Mannschaft von Niko Kovac gegen den FC Bayern den Kürzeren (1:2).

    Der Trainer

    Niko Kovac geht nach zwei Qualifikationen für die UEFA Champions League in seine dritte Saison als Cheftrainer bei Borussia Dortmund und legte mit seinem Team einen Traumstart hin. Dass eine von Niko Kovac trainierte Mannschaft die ersten drei Ligaspiele einer Saison gewinnt, erlebte der 54-Jährige zuvor erst einmal. In der Spielzeit 2018/2019 war er mit dem FC Bayern mit drei Siegen aus drei Spielen gestartet. „Es geht immer darum, Siege einzufahren. Sie geben dir Selbstvertrauen und eine Bestätigung für das, was du Tag für Tag auf dem Trainingsplatz machst. Das ist die Arznei, die du als Fußballer brauchst“, sagte der BVB-Coach nach dem 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn.

    Die Neuzugänge

    Im Sommer ergänzte der BVB seinen Kader um einige vielversprechende Profile. Neben Giannis Konstantelias (23), der sich im ersten Bundesliga-Spiel am Kreuzband verletzte und lange ausfällt, holten die Dortmunder in Konstantinos Karetsas (18) noch einen zweiten Griechen für die Offensive. Außerdem kamen Joey Veerman (27) für die Zentrale, Joane Gadou (19) und Kaua Prates (18) für die Abwehr sowie die Kreativspieler Ethan Nwaneri (19) und Justin Lerma (18).

    Das Sturmduo

    Zwei Dortmunder kamen zum Start in die neue Saison direkt in Fahrt: Fabio Silva traf in beiden Bundesliga-Einsätzen 2026/2027 und damit auch erstmals in zwei Bundesliga-Spielen am Stück. Der Portugiese schoss damit schon genauso viele Tore wie in der kompletten Vorsaison in 28 Liga-Spielen. Beide Saisontore wurden ihm von Serhou Guirassy aufgelegt, der mit vier Torbeteiligungen geteilter Topscorer der noch jungen Bundesliga-Saison ist (je zwei Tore und Assists). Der frühere Stuttgarter lobt die Beziehung zu seinem Offensivpartner: „Wir haben eine ähnliche Spielweise und es ist einfach, mit so einem Spieler auf dem Feld zu harmonieren. Wenn ich mit Fabio zusammenspiele, dann weiß ich, dass er einen vielseitigen Spielstil sowie eine gute Ballkontrolle und einen tollen Abschluss hat.“

    Die Historie

    Neun Punkte und eine Tordifferenz von 8:2: Dass der BVB einen makellosen Bundesliga-Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen hinlegt, kam letztmals in der Saison 2015/2016 vor. Damals, als Thomas Tuchel die Dortmunder trainierte, stand nach drei Spielen sogar eine Differenz von zehn Toren (11:1) zu Buche. Am sechsten Spieltag ließ der BVB schließlich erstmals Punkte liegen und wurde am Ende der Saison mit 78 Punkten Zweiter – die bis heute punktstärkste Vizemeister-Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag

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    Die Themen sind:

    • Leo Sauer: Interview, Fotoalbum, Zahlenspiel und Poster
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • Legende: Interview mit Gonzalo Castro
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Golf Cup erzielt Rekorderlös
    • VfB-Frauen: Interview mit Julia Mickenhagen
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Die neue Stadionmap
    • MHP Arena: Weihnachtssingen am 17. Dezember 2026

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  • „Es war laut, es war besonders“

    Dynamisch im Dribbling, ehrgeizig in der Entwicklung. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Leo Sauer über seinen Wechsel zum VfB und das Geheimnis hinter seiner Trikotnummer.

    Bevor er beim VfB unterschrieb, hatte er die MHP Arena bereits als Gegner erlebt. Mit Feyenoord Rotterdam gastierte Leo Sauer in der UEFA Europa League am 6. November 2025 in Stuttgart. Die Kulisse ist dem 20-Jährigen in Erinnerung geblieben – und sie hat ihn bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel sofort wieder beeindruckt. Seine Vorfreude auf das Match am Samstagabend, 19. September 2026, ist daher besonders groß – um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, empfängt der Club aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund. Zuvor spricht der slowakische Neuzugang über seine ersten Wochen beim VfB, seinen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern und seine Spielweise.

    Hallo Leo, du wirst in den nächsten Tagen anfangen, Deutsch zu lernen. Inwiefern hast du schon ein paar Wörter aufgeschnappt?

    Leo: „In der Kabine habe ich schon ein paar Begriffe mitbekommen. Schuss, Tor, danke, bitte. Und das Wort ‚Bruder‘ fällt oft (lacht). In den ersten Wochen war es mir zunächst wichtig, alle Abläufe kennenzulernen und anzukommen. Jetzt möchte ich die deutsche Sprache lernen. Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger Faktor, auch wenn wir genauso gut auf Englisch miteinander kommunizieren.“

    Es fällt auf, wie schnell du dich nach deinem Wechsel zum VfB eingewöhnt hast. Wer hat dir in den ersten Wochen besonders geholfen?

    Leo: „Jeder Mitspieler ist sehr hilfsbereit. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt. In der Kabine herrscht eine gute Atmosphäre, obwohl zugleich der Konkurrenzkampf hoch ist. Wir wissen, dass wir nur gemeinsam als Team erfolgreich sein werden.“

    Welche Rolle spielt Ramon Hendriks, mit dem du einst gemeinsam bei Feyenoord Rotterdam gespielt hast?

    Leo: „Mit Ramon habe ich eine vertraute Person wiedergetroffen, so etwas erleichtert das Ankommen und den Einstieg. Er ist ein sehr sympathischer Mensch, der sportlich einen hervorragenden Weg beim VfB gegangen ist. Ich freue mich, mit ihm in einer Mannschaft spielen zu können.“

    Eine große Vertrauensperson lebt ebenfalls im Südwesten Deutschlands: Dein Bruder Mário ist zwei Jahre älter und spielt seit dieser Saison beim 1. FC Kaiserslautern. Wie häufig seid ihr in Kontakt?

    Leo: „Wir haben viel Kontakt miteinander – ich freue mich sehr für Mário, dass es für ihn so gut läuft und er bislang jedes Spiel in der 2. Bundesliga gemacht hat. Als mir mein Bruder erzählt hatte, dass ein Wechsel auf Leihbasis von Toulouse nach Kaiserslautern eine Option für ihn sei, habe ich mich sofort mit dem Club beschäftigt und festgestellt, dass es eine Verbindung zwischen dem VfB und dem FCK gibt.“

    Teile der Fans beider Clubs sind freundschaftlich miteinander verbunden.

    Leo: „Korrekt. Da hat mein Bruder eine gute Wahl getroffen. Beide Clubs haben eine große Fanszene, die Stimmung ist beeindruckend. Zudem spielen wir in Ligen, die viel Aufmerksamkeit erfahren und ein hohes Niveau haben.“

    Woher kommt euer sportliches Talent?

    Leo: „Wir waren als Kinder am liebsten draußen unterwegs, haben Fußball gespielt und uns viel bewegt. Da der Altersunterschied zwischen uns gering ist, haben wir aus vielen Sachen einen Wettstreit gemacht. Das hat uns gegenseitig angestachelt – und zugleich haben wir viel voneinander lernen können. Unsere Eltern haben unseren natürlichen Bewegungsdrang stets gefördert.“

    Du hast im Sommer bewusst den Schritt von der Niederlande nach Deutschland gemacht. Was sind generelle Unterschiede zwischen der niederländischen ‚Eredivisie‘ und der Bundesliga?

    Leo: „Ich bin noch immer ‚neu‘ in der Bundesliga, daher kann ich nur über meine ersten Eindrücke sprechen. Die Liga in Deutschland hat eine sehr hohe Intensität, mit vielen guten Spielern und Teams. Jedes Match ist anspruchsvoll. Zudem fallen mir die Stadien auf – viele Arenen sind ausverkauft, überall herrscht eine grandiose Stimmung, die Fans singen, trommeln, springen. Schon vor Anpfiff machen sie richtig Alarm. Und sie reisen auch auswärts in großer Zahl mit, wie wir zuletzt gegen Hoffenheim erleben durften. Als Fußballer mag ich das sehr.“

    Mit Feyenoord Rotterdam hast du am 6. November 2025 in der UEFA Europa League in der MHP Arena gespielt. Inwiefern war dieses Match bei deiner Wechselentscheidung noch im Kopf?

    Leo: „Ich erinnere mich noch sehr genau an die Kulisse, nur das Ergebnis habe ich ein wenig verdrängt (2:0 für den VfB, Anm. d. Red.). Es war laut, es war besonders – das ist das, was den Fußball ausmacht. Daher hatte ich eine große Vorfreude auf mein erstes Heimspiel als VfB-Profi: Als es dann am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln soweit war, hat das alle Erwartungen erfüllt.“

    Zu deiner Spielweise gehört unter anderem, mutig ins Dribbling zu gehen. Wer inspiriert dich als Fußballer?

    Leo: „Generell schaue ich viel Fußball und achte besonders auf andere Offensivspieler: Wie bewegen sie sich, wie lösen sie bestimmte Situationen? Zwei Spieler, die ich gerne beobachte, sind Kylian Mbappé und Bradley Barcola. Sie können mit einzelnen Aktionen ein Spiel zugunsten ihrer Mannschaft verändern und suchen das Eins-gegen-eins. Mit meinen Aktionen möchte ich dem Team ebenso helfen – sei es in der Offensive oder in der Defensivarbeit.“

    Hierzulande kannten dich bereits einige Fans, weil du am 4. September 2025 mit der Slowakei einen 2:0-Sieg gegen die deutsche Nationalmannschaft erreicht und sensationell gespielt hast. Inwiefern war das Länderspiel in den Tagen nach deinem Transfer ein Thema?

    Leo: „In der Kabine haben mich viele Teamkollegen darauf angesprochen. Das fand ich bemerkenswert. Es drückt aus, welch besondere Leistung wir mit der Slowakei in diesem Spiel gebracht haben. Wir sind ein kleines Land und dürfen noch heute stolz auf diesen Erfolg sein. In der Slowakei war der Sieg ein fast schon historisches Ereignis, denn Deutschland gilt als eine der größten Fußballnationen überhaupt.“

    Du hast in deiner Karriere noch nie die Trikotnummer 44 getragen. Warum hast du sie beim VfB gewählt?

    Leo: „Ich mag ‚Schnapszahlen‘ – zu meinen Lieblingszahlen gehören die 22 und die 77. Erstgenannte Nummer trägt allerdings Lorenz (Assignon, Anm. d. Red.), letztere ist wiederum zu hoch und daher in der Bundesliga nicht erlaubt. Ich habe einen Moment überlegt, welche Nummer ich wählen soll und mich anschließend für die 44 entschieden. In ihr ist meine Glückszahl 22 sozusagen doppelt enthalten.“

    Trotz deines jungen Alters hast du nun bereits in drei verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Inwiefern prägt dich das als Persönlichkeit?

    Leo: „Das hat mir geholfen, erwachsen und noch selbständiger zu werden. Neue Sprache, neues Land, eine andere Kultur – ich musste mich fernab der Heimat beweisen, habe aber auch schnell Gefallen daran gefunden und es als Chance für meine Entwicklung verstanden. Mit Blick auf den VfB war der Zwischenschritt über die Niederlande genau richtig, um mich als Fußballer zu verbessern. Würde man direkt von der slowakischen Liga in die Bundesliga wechseln, wäre das schon ein sehr großer Sprung.“

    Besonders wird sicherlich deine erste UEFA Champions League-Reise mit dem VfB: Sie führt am 14. Oktober 2026 ausgerechnet nach Bratislava, in deine slowakische Heimatstadt. Mit welchen Gefühlen blickst du auf diese Ansetzung?

    Leo: „Das wird ein beeindruckender Moment sein. Ich habe in der Jugend für Slovan Bratislava gespielt und hätte es niemals für möglich gehalten, einmal eine Champions-League-Partie an diesem Ort absolvieren zu können. Das bedeutet mir viel. Meine Familie und viele Freunde werden im Stadion sein, es gibt schon jetzt einige Ticketanfragen an mich.“

    Zurück zur Bundesliga: Der nächste Gegner heißt Borussia Dortmund. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Leo: „Es treffen zwei ambitionierte Teams aufeinander, die spielerische Lösungen suchen. Es kann ein richtig gutes, herausforderndes Spiel werden. Die Dortmunder sind sehr gut in die Saison gestartet, wir wissen, was auf uns zukommt. Ich freue mich auf die Atmosphäre und bin überzeugt, dass wir mit unseren Fans an der Seite erfolgreich sein können.“

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  • „Eines meiner besten Kopfballtore“

    Vor nahezu zwei Jahren erzielt Ermedin Demirovic seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Damals wie heute gastiert der BVB in der MHP Arena. Der Stürmer erinnert sich.

    Für schöne Tore hat Ermedin Demirovic schon häufig gesorgt. Mal mit Wucht, mal mit der Hacke, mal mit Gefühl – und mit dem Kopf kann er’s ebenso. Passenderweise erzielte er mit diesem Körperteil seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Am 22. September 2024 traf er in der 21. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 5:1-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Er stand hoch in der Luft, als er aus dem Strafraum eine Flanke von Maximilian Mittelstädt ins linke Eck köpfte.

    Mit Respekt und hoher Intensität

    „Das war eines meiner besten Kopfballtore“, sagt Ermedin Demirovic rückblickend: „Und es hatte so gut zu diesem Spiel gepasst: Es war unfassbar laut, eine enorme Atmosphäre, ein Top-Gegner – und wir haben ein richtig gutes Spiel abgerufen.“ Geht es nach dem 28-Jährigen, werden die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, die gleiche Energie benötigen. Nahezu zwei Jahre nach diesem besonderen Kopfballtreffer gastiert erneut der BVB in der MHP Arena.

    „Wenn du in der Trainingswoche bist und es sind die Tage vor dem Dortmund-Match, dann merkst du das einfach – beide Teams begegnen sich mit Respekt und hoher Intensität“, sagt der Stürmer. Die weiß-roten Fans würden natürlich gerne wieder über ein Tor von Ermedin Demirovic jubeln. Ob schön oder einfach nur pragmatisch, spielt für sie dabei eher eine nachgeordnete Rolle.

  • Von Nuancen und Details

    Chefcoach Sebastian Hoeneß hat mit seinem Team an Feinheiten gefeilt. Das soll bereits am Samstag gegen Dortmund wirken. Personell sind noch letzte Fragen zu klären.

    Die guten Phasen ausbauen, an den Details basteln. Hinter den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche, in der sie intensiv gearbeitet haben. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß präsentierte sich ehrgeizig – und hat sich viel vorgenommen für die bevorstehende Bundesliga-Partie. Am Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gastiert Borussia Dortmund in der MHP Arena. In den Trainingseinheiten spielten Nuancen eine wichtige Rolle.

    „Defensive Stabilität, offensive Durchschlagskraft“

    „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, skizziert Sebastian Hoeneß die vergangenen Tage: „Es geht unter anderem um Themen wie Anschluss, Kompaktheit, Intensität, Präzision und Aggressivität.“ Gegen Borussia Dortmund, den derzeitigen Tabellenzweiten der Liga, bedürfe es einer Top-Leistung, wie der Chefcoach sagt: „Die Erwartung an uns selbst ist, dass wir viele dieser Themen auf dem höchstmöglichen Level auf den Platz bringen.“ Der Gast kommt formstark daher.

    Aus den ersten drei Bundesliga-Spielen sammelte Dortmund mit neun Punkten die maximale Ausbeute. „Das Team ist sehr stabil, agiert sehr klar und bringt auch eine gewisse Körperlichkeit mit“, sagt der 44-Jährige und findet lobende Worte für seinen Trainerkollegen: „Das ist definitiv auch ein Verdienst von Niko (Kovac, Anm. d. Red.).“ Der VfB kann wiederum auf die heimische Kulisse setzen – in der MHP Arena hat der Club aus Cannstatt nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel dieser Saison gegen den 1. FC Köln (4:1) gewonnen, sondern bot zuletzt immer wieder energievolle Vorstellungen.

    Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey

    Beim Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) musste Angelo Stiller angeschlagen ausgewechselt werden. In der Trainingswoche nahm der Verlauf eine erfreuliche Entwicklung – ob er bereits zum Spieltagskader gehören kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Gleiches gilt für Nikolas Nartey, der kurz vor einer Rückkehr in das Aufgebot steht.

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen zwar allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Öffentliches Training am Dienstag

    Der VfB nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Die kostenlosen Tickets sind bereits vollständig vergriffen.

    Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am kommenden Dienstag, 15. September, in die neue Trainingswoche startet, können die Fans des VfB live dabei sein. Von 14 Uhr an trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich, der Einlass startet um 13 Uhr. Die öffentliche Trainingseinheit findet aufTrainingsplatz „M1“ an der Mercedesstraße statt.

    Die Fans des VfB können das Training kostenfrei verfolgen, benötigen aus Kapazitätsgründen jedoch ein Onlineticket. Die Tickets sind mittlerweile vollständig vergriffen. Ohne Ticket kann beim öffentlichen Trainingsauftakt kein Zutritt gewährt werden.

    Neben kulinarischen Angeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen.

    Hier geht’s zum Onlineticket für das öffentliche Training

  • Jarzinho Malanga fehlt verletzt

    Der Mittelfeldspieler hat sich im Training eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen und muss pausieren.

    Am vergangenen Mittwoch, 9. September 2026, stand Jarzinho Malanga noch im Spieltagskader des VfB beim UEFA Champions League-Spiel gegen Viking Stavanger. Beim Training der Lizenzspielermannschaft am Donnerstag, 10. September 2026, verletzte sich der 20-Jährige an der Bauchmuskulatur und wird vorerst pausieren müssen.

    In der aktuellen Saison 2026/2027 lief Jarzinho Malanga bislang in allen vier Spielen der U21 in der 3. Liga auf, erzielte ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.

    Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Jar!