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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Vertragsverlängerung mit Nikolas Nartey

    Der Club aus Cannstatt und der 26-Jährige haben den gemeinsamen Vertrag verlängert. Das neue Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028.

    Nikolas Nartey trägt weiterhin Weiß und Rot. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim VfB verlängert und sich damit zu jenem Club bekannt, bei dem er seit 2019 unter Vertrag steht. Sein neuer Kontrakt besitzt nun eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028. Nach einer längeren Verletzungspause hatte sich Nikolas Nartey bereits in der vergangenen Saison zurückgekämpft – in der laufenden Spielzeit kam er wettbewerbsübergreifend zu 37 Einsätzen für den VfB, dabei gelangen ihm drei Tore und vier Vorlagen. Zudem debütierte er im März 2026 für die dänische Nationalmannschaft.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Der Weg von Nikolas Nartey beim VfB war bekanntermaßen lange Zeit verletzungsbedingt alles andere als leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich Niko in den vergangenen Monaten zu einem stabilen und wichtigen Faktor innerhalb unserer Mannschaft entwickelt hat. Niko kann auf verschiedenen Positionen wichtige Impulse für unser Spiel liefern, deshalb war für uns die erneute Vertragsverlängerung folgerichtig. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Niko.“

    Nikolas Nartey, der die Rückennummer 28 beim VfB trägt, sagt: „Beim VfB fühle ich mich sehr wohl. Hier passt sehr viel zusammen: Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein, ich werde von einem hervorragenden Trainer-Team gecoacht, das die Weiterentwicklung von uns als Mannschaft sowie von jedem einzelnen Spieler im Blick hat – und ich erlebe immer wieder, welche Power und welche Unterstützung uns die VfB-Fans entgegenbringen. Ich bin glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat und freue mich auf die weitere Reise mit unserem Team.“

    Den Rückschlägen stets getrotzt

    Nikolas Nartey wechselte im Sommer 2019 vom 1. FC Köln zum VfB und lief – jeweils auf Leihbasis – in der Saison 2019/2020 für Hansa Rostock in der 3. Liga sowie in der Saison 2020/2021 für den SV Sandhausen in der 2. Bundesliga auf. Ab der Saison 2021/2022 zeigte er seine Fähigkeiten immer wieder im Trikot mit dem roten Brustring und absolvierte seitdem 68 Pflichtpartien für den VfB.

    Zu seiner Zeit beim VfB gehört auch, dass ihn mitunter Verletzungen zurückwarfen und er diesen Rückschlägen stets trotzte. Zu seinen Höhepunkten im Trikot mit dem roten Brustring zählt der Gewinn des DFB-Pokals 2025 – der Mittelfeldspieler kam in der Schlussphase in die Partie und konnte anschließend mit seinen Teamkollegen und den Fans über den Titelgewinn jubeln. Für ihn war es zugleich ein Anstoß, seine Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen und in der Folgesaison mit nunmehr 37 Pflichtspiel-Einsätzen einen wesentlichen Teil zum Erfolg des VfB beizutragen.

  • „Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein“

    Der VfB und Nikolas Nartey haben den gemeinsamen Vertrag verlängert. Im Interview erklärt der Mittelfeldakteur, welche Momente ihn besonders geprägt haben und warum er in Cannstatt bleibt.

    Es ist eine Zahl, auf die Nikolas Nartey stolz sein kann. In der laufenden Saison stand er wettbewerbsübergreifend exakt 1.466 Minuten für den VfB auf dem Rasen, kam in 37 Pflichtspielen zum Einsatz – und gehört damit zu jenen Jungs aus Cannstatt, die in vielen Begegnungen aktiv waren. Für den 26-Jährigen und den VfB ist es daher ein logischer Schritt, dass die gemeinsame Reise weitergeht. Im Interview spricht der dänische Nationalspieler über seine Vertragsverlängerung und den nächsten Abschnitt beim Club aus Cannstatt.

    Hallo Niko, herzlichen Glückwunsch zur Vertragsverlängerung. Was gab den Ausschlag, dass du weiterhin in Weiß und Rot auflaufen wirst?

    Niko: „In erster Linie fühle ich mich sehr wohl beim VfB. Hier passt sehr viel zusammen: Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein, ich werde von einem hervorragenden Trainer-Team gecoacht, das die Weiterentwicklung von uns als Mannschaft sowie von jedem einzelnen Spieler im Blick hat – und ich erlebe immer wieder, welche Power und welche Unterstützung uns die VfB-Fans entgegenbringen. Ich bin glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat.“

    Du stehst seit 2019 beim VfB unter Vertrag. Ist Stuttgart in all den Jahren zu einer Art Heimat für dich geworden?

    Niko: „Ja, das lässt sich zu einhundert Prozent sagen. Ich fühle mich in der Stadt und der Region wohl – daher hat all das einen festen Platz in meinem Herzen. Und es ist schön, dass die gemeinsame Reise weitergeht.“

    Welche drei Momente deiner VfB-Zeit sind dir bisher als besonders emotional in Erinnerung geblieben?

    Niko: „Da kommen mir einige Momente in den Kopf … (überlegt). Auf Platz eins setze ich den Gewinn des DFB-Pokals im vergangenen Jahr – es war ein fantastisches Erlebnis, das unvergessen bleiben wird. Besonders emotional habe ich auch unseren Last-Minute-Klassenerhalt am 34. Spieltag in der Saison 2021/2022 erlebt, als uns Wataru Endo in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg gegen Köln köpfte – ich fehlte zwar verletzungsbedingt bei dieser Begegnung, habe mich aber sehr mit den Jungs gefreut. Und persönlich gehört eine weitere Partie in die Top 3: In der vergangenen Saison gab ich im Mai mein Comeback, es war das Auswärtsspiel in Leipzig – für mich war es unbeschreiblich, nach längerer Verletzungszeit endlich wieder auf dem Rasen mitwirken zu können. Das war ein sehr schöner Moment nach all den Rückschlägen – und zugleich der Beginn eines neuen Abschnitts.“

    Du sprichst deine Verletzungspause an. Wie hast du es geschafft, wieder in eine solch konstante und gute Form zu kommen, die dich seit Beginn dieser Saison trägt?

    Niko: „Als Sportler bin ich sehr ehrgeizig, sehr gierig – ich wollte unbedingt dieses Comeback schaffen. Mir war klar, dass ich dafür sehr hart arbeiten muss und dass es ein langer Weg sein kann. Aber ich hatte immer ein Ziel vor Augen. Und ich hatte meine Familie und Freunde, die mir sehr geholfen und Kraft gegeben haben. Auch die Mannschaft beim VfB war immer für mich da. Ich bin dankbar, nun wieder so regelmäßig auf dem Rasen stehen und meine Leistung bringen zu können.“

    Lass uns zum Abschluss auf die nächste Zeit blicken: Was nimmst du dir gemeinsam mit deinen Teamkollegen für den nächsten Abschnitt vor?

    Niko: „Ich möchte gar nicht so weit in die Zukunft schauen: Wir haben bereits am Samstag ein sehr wichtiges Spiel in der Bundesliga und möchten bei Eintracht Frankfurt gewinnen. Dadurch können wir uns als Team einen großen Traum erfüllen. Eine Woche später findet das DFB-Pokalfinale in Berlin statt – auch das wird außergewöhnlich werden, wir werden bereit sein. Ich habe viel Vertrauen in unsere Mannschaft und in meine Teamkollegen – daher bin ich überzeugt, dass wir den eingeschlagenen Weg auch in der nächsten Zeit fortsetzen können.“

  • Showdown um den U17-Titel

    Das Finale um die Deutsche Meisterschaft der B-Junioren steht an! Am Samstag trifft die U17 auswärts auf die TSG Hoffenheim und kann eine überragende Saison krönen.

    Ein letzter Schritt fehlt der U17 noch, um eine jetzt schon herausragende Saison mit dem größtmöglichen Mannschaftserfolg zu krönen. Am Samstag ab 11 Uhr (live bei Sky Sport) hat das Team von Trainer Daniel Jungwirth im Finale um die Deutsche Meisterschaft der B-Junioren im Dietmar-Hopp-Stadion die Chance auf die achte Meisterschaft in dieser Altersklasse. Es wartet mit der TSG Hoffenheim ein starker Gegner.

    Die Kraichgauer haben die Hauptrunde auf Platz vier hinter dem 1. FC Köln, dem Karlsruher SC und dem FC Bayern München abgeschlossen, setzten sich dann im Achtelfinale als einziges Auswärtsteam durch, als sie bei Gruppensieger VfL Bochum mit 5:2 gewannen. Im Viertelfinale folgte ein 2:1 gegen Borussia Dortmund, ehe in der Vorschlussrunde das Team von Trainer Tobias Schilk beim 1. FC Magdeburg klar mit 5:1 die Oberhand behielt. Bester Torschütze der TSG ist Albin Kurpejovic mit bislang 13 Saisontoren.

    Die Sinne sind geschärft

    „Wir gehen mit großer Vorfreude in das Spiel. Der Titel wäre das Sahnehäubchen dieser Saison. Was die Jungs bislang abgeliefert haben, wollen wir jetzt mit der Meisterschaft krönen“, sagt Daniel Jungwirth. Seine Mannschaft ist seit überragenden 27 Pflichtspielen ungeschlagen, die letzte Niederlage stammt vom 20. September. Ein möglicher Finalsieg wäre die 28. Dafür wird einmal mehr eine starke Mannschaftsleistung notwendig sein. „Wir schätzen die TSG Hoffenheim stark ein. Wenn man im Finale steht, hat man auf jeden Fall viel Qualität auf der Gegenseite. Die Jungs müssen Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten haben“, betont Daniel Jungwirth, der sich nach zwei klaren Siegen zum Start der Endrunde und dem hart erkämpften Finaleinzug beim 5:4 nach Verlängerung gegen den FC Augsburg eine fokussierte Mannschaft wünscht. „Nach dem engen Halbfinale sind die Sinne geschärft. Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs. Wir werden performen.“

  • Der letzte Tanz

    Bundesliga-Finale am Main: Der VfB will bei Eintracht Frankfurt die Qualifikation für die UEFA Champions League sichern – und kann dabei auf fast alle Spieler zurückgreifen. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu Eintracht Frankfurt gegen VfB

    • Nur eine Bundesliga-Paarung mit mindestens 100 Austragungen war torreicher als Stuttgart gegen Frankfurt
    • Fast 6.000 VfB-Fans reisen nach Frankfurt
    • Der VfB kann aus eigener Kraft die UEFA Champions League erreichen

    Blick zurück: Hinspiel-Matchwinner auch vor dem Rückspiel im Mittelpunkt

    Im ersten Heimspiel dieses Jahres schlug der VfB die Frankfurter Eintracht im Heimspiel mit 3:2. Ermedin Demirovic und Deniz Undav sorgten für die Treffer zum 1:1 und 2:1, ehe die Eintracht erneut den Ausgleich herstellte. Den Siegtreffer zum 3:2 markierte kurz vor Schluss Nikolas Nartey, der am Freitag seinen Vertrag beim VfB verlängerte, mit seinem ersten Bundesliga-Tor überhaupt.

    Wiedersehen: Zwei ehemalige VfBler tragen das Adler-Trikot

    Auch mit 37 Jahren schnürt der frühere VfB-Jugendspieler Jens Grahl seine Schuhe für die Eintracht. Als dritter Torwart der Hessen kam er im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals beim FV Engern (7:0) zu seinem bisher einzigen Einsatz in dieser Spielzeit.

    Mo Dahoud, der in der Saison 2023/2024 als Leihspieler von Brighton & Hove Albion für den VfB aufgelaufen war, bestreitet seine zweite und letzte Saison am Main. Am Saisonende trennen sich die Wege des Mittelfeldspielers und der Eintracht.

    Rechenspiele: So gelingt die Qualifikation für die „Königsklasse“

    Stuttgart landet auf Platz vier, wenn …

    … der VfB in Frankfurt gewinnt und Hoffenheim in Mönchengladbach nicht noch fünf Treffer in der Tordifferenz aufholt.

    … der VfB unentschieden spielt und Hoffenheim nicht gewinnt.

    … der VfB verliert, Hoffenheim verliert und Leverkusen nicht gewinnt.

    Die TSG landet auf Platz vier, wenn …

    … Hoffenheim und der VfB gewinnen, die TSG aber bei der Tordifferenz aufholt.

    … Hoffenheim gewinnt und der VfB nicht gewinnt.

    … Hoffenheim unentschieden spielt und der VfB verliert.

    Bayer Leverkusen landet auf Platz vier, wenn …

    … Leverkusen gewinnt und der VfB und Hoffenheim verlieren.

    Stümer-Instinkt: Deniz Undav sorgt auch ohne Elfmeter für Bestwerte

    Deniz Undav erzielte zuletzt sein 19. Tor in dieser Bundesliga-Saison (keines davon per Elfmeter). Mehr Nicht-Elfmetertore gelangen für den VfB im Oberhaus nur Serhou Guirassy 2023/2024 und Mario Gomez 2008/2009 (je 24) sowie Karl Allgöwer 1985/1986 (21) und 1982/1983 (20). Der letzte Deutsche mit so vielen Nicht-Elfmetertoren war Timo Werner 2019/2020 (25) für RB Leipzig.

    Spektakel garantiert? Nur eine Paarung ist noch torreicher

    Eintracht Frankfurt erzielte in der Bundesliga 178 Tore gegen den VfB, der VfB traf 191-mal gegen die Adler – beide trafen gegen kein anderes Team im Oberhaus so oft. Unter allen Bundesliga-Paarungen, die mindestens 100-mal ausgetragen wurden, war nur Dortmund gegen Hamburg (3,6 Tore pro Spiel) im Schnitt torreicher als Frankfurt gegen Stuttgart (3,5).

    Personal: Nur der Kapitän fehlt

    Der VfB kann im Bundesliga-Finale in Frankfurt nahezu mit „voller Kapelle“ antreten. Nach der Rückkehr Finn Jeltschs ins Mannschaftstraining fehlt einzig Kapitän Atakan Karazor, der das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzt.

    Zuschauer: Fast 6.000 Weiß-Rote reisen an den Main

    Der VfB hat für das letzte Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison sein gesamtes Kontingent abgerufen. Mindestens 5.800 Gästefans sind in Frankfurt dabei. Alle aktuellen Infos finden Auswärtsfahrer in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat für das Spiel zudem das Motto „Alle im Trikot nach Frankfurt“ ausgerufen.

    Schiedsrichter: Abschied für Tobias Welz

    Schnelles (und letztes) Wiedersehen: In Tobias Welz ist derselbe Schiedsrichter wie beim kürzlich ausgetragenen DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) im Einsatz. Der aus Wiesbaden stammende Polizeibeamte leitet am Samstag letztmals ein Bundesliga-Spiel. In seiner Laufbahn pfiff Tobias Welz in 155 Bundesliga- und 120 Zweitliga-Spielen.

    Neben Tobias Welz scheiden am Wochenende auch die erfahrenen Referees Frank Willenborg (109 Bundesliga-, 135 Zweitliga-Spiele), Patrick Ittrich (93 Bundesliga-, 100 Zweitliga-Spiele) und Deniz Aytekin (253 Bundesliga-, 114 Zweitliga-Spiele) aus dem Bundesliga-Dienst aus.

    Wetter: Schauer wahrscheinlich

    Am Samstag werden in Frankfurt bis zum Nachmittag leichte Schauer erwartet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 10° und 15° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Auf den letzten Drücker nach Europa?

    Nicht nur für den VfB geht’s am Samstag um viel: Auch Eintracht Frankfurt hat noch Chancen auf die Teilnahme am internationalen Geschäft. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Wie der VfB spielt auch die auf Tabellenplatz acht rangierende Eintracht (43 Punkte) am letzten Spieltag noch um einen Europacup-Startplatz. Der Unterschied: Während es für die Frankfurter um das Ticket für die UEFA Conference League geht, haben die Jungs aus Cannstatt bereits die Europa League sicher und können sogar noch die Champions League erreichen. Die Eintracht hat ihr Ziel – im Vergleich zum VfB – allerdings nicht mehr in der eigenen Hand. Aktuell liegt der SC Freiburg (44 Punkte) einen Punkt vor den Südhessen auf Position sieben, während der FC Augsburg (ebenfalls 43 Punkte) nur aufgrund des um acht Treffer schlechteren Torverhältnisses auf Platz neun steht.

    Der Trainer

    Vier Siege, vier Remis und fünf Niederlagen in den ersten 13 Spielen: Für Albert Riera, der die Eintracht seit dem vierten Rückrunden-Spieltag betreut und zuvor als Trainer des slowenischen Meisters NK Celje tätig war, verliefen die ersten Monate in Deutschland holprig. Zwar gelang es ihm zu Beginn, vor allem die zuvor anfällige Defensive zu stabilisieren und vier der ersten sechs Spiele ohne Gegentor zu beenden, danach kassierte die Eintracht jedoch in jedem Spiel mindestens einen Treffer.

    Der Torjäger

    Zu Saisonbeginn verpflichtete die Eintracht den gebürtigen Darmstädter Jonathan Burkardt für das Sturmzentrum. Obwohl der 25-Jährige zwischen November 2025 und Februar 2026 für rund drei Monate ausfiel, kann sich seine Ausbeute sehen lassen. Elf Saisontreffer (in 21 Spielen) sind sein geteilt zweitbester Wert in der Bundesliga. Vergangene Saison hatte Jonathan Burkardt für Mainz 05 zwar 18-mal getroffen, absolvierte aber auch 29 Spiele.

    Der Rückhalt

    Wie Stürmer Jonathan Burkardt stand auch Torhüter Michael Zetterer in der laufenden Bundesliga-Spielzeit in 21 Partien auf dem Platz – allerdings nicht verletzungsbedingt, sondern vielmehr wegen eines lange währenden Zweikampfs mit Torwartkollege Kaua Santos. Unmittelbar nach seiner Ankunft in Frankfurt im vergangenen Sommer vertrat Michael Zetterer den Brasilianer in den ersten Saisonspielen im Eintracht-Tor, musste nach dessen Rückkehr aber vorerst weichen. Nach einem 2:3 in München am 23. Spieltag stellte Trainer Albert Riera den 30-jährigen gebürtigen Münchner wieder zwischen die Pfosten – und hielt fortan an ihm fest.

    Die Historie

    Aller guten Dinge sind drei: Dass der VfB am letzten Spieltag einer Bundesliga-Saison auf Eintracht Frankfurt traf, kam bislang zweimal vor. In den Saisonfinals der Spielzeiten 1990/1991 sowie 2000/2001 traten die Jungs aus Cannstatt jeweils auswärts bei der Eintracht an – und unterlagen beide Male. Während im Juni 1991 trotz der deutlichen 0:4-Niederlage für beide Teams der Einzug in den UEFA-Cup folgte, waren die Vorzeichen zehn Jahre später ganz andere: Frankfurt stand bereits vor dem Spiel, das 2:1 für die SGE endete, als Absteiger fest. Der VfB blieb am Ende als 15. knapp in der Bundesliga.

  • Faninfo: Eintracht Frankfurt - VfB

    Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte für den Stadionbesuch in Frankfurt aufbereitet.

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

    Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal

    Am Samstagnachmittag gastiert der VfB bei der Frankfurter Eintracht. Wie gewohnt erhalten Mitreisende Fans hier ihr alle aktuellen Infos von den Fanbeauftragten. Der VfB wird von 5.800 Fans unterstützt, das gesamte Gästekontingent wurde somit abgerufen.

    Informationen zur Anfahrt

    • Anfahrt erfolgt aus allen Richtungen über die A3
    • An der Anschlussstelle Frankfurt-Süd auf die B44 Richtung Frankfurt-Stadtmitte/Stadion wechseln und ab dort der Beschilderung zu den Stadionparkplätzen folgen

    Parkmöglichkeiten für PKW und Busse

    Parkplatz P9 – vorgesehen für Gästebusse

    • Zufahrt über Mörfelder Landstraße (stadtauswärts)
    • Parkgebühr: 25 €, nur bar
    • Zugang zum Stadion: direkt über Eingang E2a

    Waldparkplatz – Empfehlung für PKW & Minivans

    • Keine ausgewiesenen Gästeparkplätze für PKW/Minivans
    • Parkgebühr: 7 €
    • Öffnung: ca. drei Stunden vor Anpfiff
    • meist vor Stadionöffnung ausgelastet, frühe Anreise empfohlen
    • Zufahrt über Kennzeichenerkennung
    • Zahlung gemäß zusätzlicher Parkinformationen
    • Keine Reservierung möglich
    • Zwei Fußgängerbrücken zu E2 „altes Radstadion“ und E3 „Waldparkplatz“

    Isenburger Schneise

    • Prebooking möglich: 5 €
    • Ohne Reservierung am Spieltag: 7 €, nur bar
    • Fußweg ausgeschildert zu Eingang E2 „altes Radstadion“

    Parkplatz Gleisdreieck

    • ausschließlich für Heimfans
    • Gästefans werden an der Zufahrt abgewiesen

    Umweltzone

    • Das Stadion liegt innerhalb der Umweltzone
    • grüne Umweltplakette gelten verpflichtend für alle Fahrzeuge, die Stadionparkplätze oder die Innenstadt ansteuern

    Anfahrt mit dem ÖPNV

    S‑Bahn

    • Linien S8 und S9 fahren aus der Frankfurter Innenstadt zum Stadion
    • Linie S7 zusätzlich ab Frankfurt Hauptbahnhof
    • Aus westlicher Richtung (inkl. Flughafen Frankfurt) ebenfalls S8 und S9
    • Zielhaltestelle aus beiden Richtungen: „Frankfurt am Main Stadion“
    • Der Fußweg zum nächstgelegenen Eingang E4 „Wintersporthalle“ ca. 800 m

    Straßenbahn

    • Ab Frankfurt Hauptbahnhof fahren die Linien 20 und 21
    • Zielhaltestelle: „Frankfurt am Main Stadion Straßenbahn“
    • Fußweg zum Haupteingang E1: ca. 400 m

    Bus

    • Ab Frankfurt Südbahnhof: Linien 61 und 80
    • Ab Frankfurt Flughafen: Linie 61
    • Zielhaltestelle aus beiden Richtungen: „Frankfurt am Main Stadion Osttribüne“
    • Fußweg zum nächstgelegenen Eingang E2 „Altes Radstadion“: ca. 100 m

    Kombiticket

    • Eintrittskarte gilt als Fahrschein im RMV und NVV
    • Gültig für Hin- und Rückfahrt:
      • ab fünf Stunden vor Spielbeginn
      • bis Betriebsschluss
    • Bei Print@Home‑Tickets muss das Kombiticket vorher aktiviert werden
    • Aktivierung über: https://ticketing.eintrachttech.de/rmv

    Alle Infos für Gästefans in Frankfurt

    Diese Fan-Utensilien sind erlaubt:

    • 4 Megafone
    • 8 Trommeln (unten offen oder einsehbar)
    • 15 Schwenkfahnen (ab einer Stocklänge von 1,5m)
    • Doppelhalter (bis zu einer Stocklänge von 2m)
    • Kleine Fahnen (bis zu einer Stocklänge von 1,5m)
    • Zaunfahnen (solange der Platz reicht, Werbung darf nicht überhangen werden)

    Wichtiger Hinweis zur Befestigung der Zaunfahnen
    Zaunfahnen können über die gesamte Länge des Gästeblocks aufgehängt werden. Hierbei sind zwei Punkte zwingend zu beachten:

    • In Richtung Spielfeld befinden sich zwei Fluchttore. Ein Behängen mit Zaunfahnen ist grundsätzlich gestattet. Allerdings müssen sich die Tore zu jeder Zeit vollständig und ohne Verzögerungen öffnen lassen.
    • Das Überhängen der Werbebanden ist strikt untersagt und der Ordnungsdienst ist angewiesen diese freizuhalten.

    Als Befestigungsmaterial zugelassen sind Tape, Kabelbinder und Spanngurte mit Haken. Spanngurte mit Metallschnalle sind nichtgestattet. Die Menge sollte dabei zur Zahl der mitgebrachten Fanutensilien passen.

    Die Cannstatter Kurve hat ein Motto für das letzte Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison ausgerufen:

    Alle im Trikot nach Frankfurt!

    Stadioninformationen / Allgemeine Informationen

    Stadionöffnung

    Die Stadiontore öffnen zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 13.30 Uhr

    Zutritt zum Stadiongelände

    • Alle Eingänge nutzbar – Tickets funktionieren an jedem Einlass
    • Unterschiedliche Eingänge je nach Anreiseweg empfohlen
    • Eingang E5 „Gleisdreieck“ ausschließlich für Heimfans, sollte von Gästefans unbedingt gemieden werden
    • An allen Eingängen erfolgen Ticketkontrollen & Bodychecks
    • Bahn-Anreise: Zugang über Sondereinlass E6a, inkl. Materialkontrolltischen
    • Anreise über Straße: Zugang über E2a mit neuer Materialschleuse (einsehbar von allen Seiten)
    • Ordnungsdienst entscheidet über Anzahl der Personen in der Schleuse

    Stehplätze

    • Stehplatzbereich: Block 18 und 20
    • Großer Stehblock mit zwei Zugängen
    • Gästeszene wird in der Einlassphase zu Block 20 geführt
    • Während des Spiels sind beide Zugänge frei nutzbar
    • Aufgrund langer Wege sind zusätzliche Kontrollen an Blockeingängen möglich
    • Sichtkontrolle der Tickets findet auf jeden Fall statt
    • Selektivkontrollen sind im Einzelfall möglich und werden begleitet durch Fanbeauftragte/Fanprojekt/Gast-Ordner

    Sitzplätze

    • Gäste-Sitzplätze im Oberrang: Blöcke 17, 19 und 21
    • Zuteilung abhängig von Ticketanzahl
    • Keine bauliche Trennung zwischen den Bereichen

    Wichtige Hinweise & Verbote

    • A.C.A.B.-Schriftzug ist in Frankfurt eine Ordnungswidrigkeit
    • Verfassungswidrige Symbole/Zeichen führen zu strafrechtlicher Verfolgung
    • Kleidung, die zum Vermummen geeignet ist, stellt Verstoß gegen Stadionordnung da; Hausrechtmaßnahmen sind dann möglich

    Verbotene Gegenstände & Bereiche

    • In der Nordwestkurve (Blöcke 35–51) sind keine Farben der Gastmannschaft erlaubt
    • Ordnungsdienst darf Zutritt verwehren oder Personen verweisen
    • Gilt auch für äußeren Umlauf der Nordwestkurve
    • Gästefans sollen diesen Bereich über Haupt- oder Gegentribüne / Ostkurve umgehen
    • Kein Anspruch auf Ersatzplätze bei Verweis trotz gültigem Ticket

    Rucksäcke & Taschen

    • Erlaubt nach Durchsicht:
      • Bauch- & Gürteltaschen
      • Taschen/Rucksäcke bis DIN A4 (210 × 297 mm)

    Mitnahme sonstiger Gegenstände

    • Kleine Powerbanks (max. 15 × 8 × 2 cm) erlaubt
    • E‑Zigaretten erlaubt
    • Pro Person 1 Trinkpäckchen bis 0,2 l
    • Stockschirme verboten, nur kleine Schirme erlaubt

    Kameras

    • Foto-/Digitalkameras bis 20 × 12 × 12 cm erlaubt
    • Wechselobjektivkameras: nur ein Objektiv
    • Videokameras sind verboten

    Schließfächer

    • Sehr begrenzte Anzahl an den Eingängen
    • Kosten: 2 €, Zahlung per Münze
    • Empfehlung: Gepäck im Fahrzeug lassen
    • Keine weiteren Abgabestellen am Stadion
    • Bei Anreise über E6a: keine Schließfächer
    • Alternative: Schließfächer im Frankfurter Hauptbahnhof

    Essen & Trinken

    • Rund um Gästeblöcke gibt es viele Stände & Kioske
    • Zahlung: Bar, Karte, Google Pay oder Apple Pay
    • Auf P9 (Gästebusparkplatz) gibt es keine Verpflegungs-Möglichkeiten

    Alkohol

    • Promillegrenze liegt bei 1,6‰
    • Sichtbar betrunkene Personen können unabhängig von der Promillezahl abgewiesen werden

    Cannabis

    • Besitz und Mitführen im gesetzlichen Rahmen erlaubt
    • Der Konsum im und rund um das Stadion sind verboten
    • Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und führen zu einem möglichen Hausverbot oder behördlichen Maßnahmen

    Fans mit Stadionverbot

    • Dürfen sich am Spieltag auf P9 aufhalten
    • Keine Verpflegung, keine Möglichkeit, um das Spiel zu verfolgen

    Fanbrief der Polizei

    Barrierefreiheit

    Shuttleservice (E1 → Ostrondell)

    • Kostenloser Shuttlebus für mobilitätseingeschränkte Fans
    • Keine Rollstuhlrampe; Nutzung nur bei ausreichender Restmobilität möglich
    • Elektrorollstühle sind nicht transportierbar
    • Start: ab Stadionöffnung im 20‑Minuten‑Takt
    • Rückfahrt: 10 Min vor Spielende und 45–60 Min nach Spielende (nach Verkehrsfreigabe)

    Rollstuhlservice

    • Team Barrierefrei bringt Fans per Rollstuhl nahe an ihren Sitzplatz
    • Abholung an Endhaltestelle des Shuttles
    • Nur ausgewiesene barrierefreie Bereiche direkt anfahrbar
    • Auch ohne Shuttle nutzbar

    Awareness / Anlaufstelle

    • Für Betroffene von belästigenden, diskriminierenden, übergriffigen oder rassistischen Vorfällen
    • Kontakt:
      • Telefon/WhatsApp/Signal: +49 (0)151 534 352 08
      • E-Mail: anlaufstelle@eintrachtfrankfurt.de
    • Weitere Infos: fans.eintracht.de/fans-fankultur/anlaufstelle

    Stadionordnung

    Fan-Mobil

    Das VfB-Fan-Mobil wird nicht in Frankfurt sein 

    Fanbetreuung

    Die Fanbeauftragten Christian, Antje und Ralph sowie Lotta, Patrick, Jannis und Florian vom Fanprojekt sind in Frankfurt eure Ansprechpartner.

    Wir bedanken uns recht herzlich für euren Support bei den vielen Auswärtsspielen in dieser Saison!

  • Verena Wieder verstärkt VfB Frauen

    Die erfahrene Bundesligaspielerin wechselt vom SV Werder Bremen zum VfB. Beim Club aus Cannstatt unterzeichnet sie einen bis zum 30. Juni 2028 datierten Vertrag.

    Verena Wieder trägt ab kommender Saison das VfB-Trikot. Die 25-Jährige wurde in der Jugend des FC Bayern München ausgebildet und debütierte dort auch im Frauenbereich, ehe sich die Offensivspielerin im Sommer 2018 dem SC Freiburg anschloss. Nach zwei Jahren im Breisgau wechselte Verena Wieder zu Bayer 04 Leverkusen, für das sie 16 Tore in 47 Pflichtspielen erzielte. Die vergangenen zwei Spielzeiten trug Verena Wieder den Dress des SV Werder Bremen. An der Weser absolvierte sie bislang 32 Pflichtspiele und stand mit ihrem Team im Mai 2025 im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München. Damals wurde sie in der 68. Spielminute für Teamkollegin Reena Wichmann eingewechselt, mit der sie ab Sommer wiederum zusammen in Weiß-Rot auflaufen wird.

    Teamübergreifend erzielte Verena Wieder in insgesamt 97 Bundesligaspielen 20 Tore und bereitete neun weitere Treffer vor.

    Verena Wieder: „Das Projekt ‚VfB-Frauenfußball‘ ist extrem interessant. Der VfB ist der einzige Club, dem drei Aufstiege in Folge gelungen sind. Jetzt stehen uns gemeinsam weitere Ziele bevor. Ich freue mich sehr, ein Teil davon zu sein und möchte meine bereits gesammelte Bundesliga-Erfahrung miteinbringen. Ich gebe immer 100 Prozent, lasse mein Herz auf dem Platz und möchte der Mannschaft mit Toren und Assists helfen.“

    Sascha Glass, General Manager VfB-Frauenfußball: „Wir freuen uns sehr, dass Verena sich für den VfB entschieden hat. Mit nur 25 Jahren hat sie zuletzt eine gute Rolle bei Werder Bremen gespielt, bringt viel Tempo über die Außenbahn mit, ist technisch versiert und zweikampfstark. Aus knapp 100 Bundesligapartien bringt Verena viel Bundesliga-Erfahrung mit und passt von ihrem Typ her sehr gut zu uns.“

  • Matchfacts: SC Sand - VfB Frauen

    Zum Abschluss der Saison 2025/2026 sind die VfB Frauen noch einmal auswärts gefordert: Am 26. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga reist das Team zum SC Sand. Anpfiff ist am Sonntag, 17. Mai 2026, um 14 Uhr in der Adams Arena.

    Als Zweitligameisterinnen nach Sand

    Die Mädels aus Cannstatt reisen als frischgebackene Zweitligameisterinnen zum Saisonfinale nach Sand. Am vergangenen Spieltag machte die Mannschaft von Cheftrainer Nico Schneck mit einem 4:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg II sowohl den Aufstieg in die Bundesliga als auch die Meisterschaft perfekt, nachdem der Verfolger aus Sand zeitgleich nicht über ein Unentschieden gegen die SG 99 Andernach hinauskam.

    Nun kommt es am letzten Spieltag zum Duell zwischen dem Tabellenersten aus Stuttgart und dem Tabellendritten aus Sand, der nach dem 1:1 gegen die SG 99 Andernach aufgrund des schlechteren Torverhältnisses (+27) hinter den 1. FSV Mainz 05 (+43) zurückfiel. Bereits das Hinspiel konnten die VfB Frauen mit 2:0 für sich entscheiden.

    Der Gegner: SC Sand

    Der SC Sand spielt bislang eine starke Saison in der 2. Frauen-Bundesliga und steht nach 25 Spieltagen mit 52 Punkten sowie einem Torverhältnis von 51:24 auf dem dritten Tabellenplatz. Besonders überzeugend präsentierten sich die Willstätterinnen unter anderem bei deutlichen Siegen gegen den VfL Wolfsburg II (4:0), den VfR Warbeyen (7:1) und Borussia Mönchengladbach (4:0). Auch auswärts gelangen wichtige Erfolge, beispielsweise beim FC Ingolstadt (1:0) und FC Bayern München II (2:1).

    Beste Torschützin des Teams ist Pija Reininger mit 15 Treffern, gefolgt von Julia Matuschewski mit zwölf Toren. Bereits in der vergangenen Zweitliga-Saison zeigte der SC Sand konstante Leistungen und belegte mit 47 von 78 möglichen Punkten den vierten Platz. Trainiert wird die Mannschaft seit November 2021 von Cheftrainer Alexander Fischinger.

    Trainerstimmen: „Wollen uns mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden“

    „Wir haben uns ganz normal auf den Gegner vorbereitet. Das gebietet die sportliche Situation und der Fair-Play-Gedanke, da es für Sand und Mainz noch um alles geht. Trotzdem ist auch klar, dass nach der Anspannung der vergangenen Wochen jetzt erstmal einiges an Last abfällt“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck. „Diese Locker- und Sicherheit wollen wir nutzen, um uns mit einer guten Leistung und einem guten Ergebnis in die Sommerpause zu verabschieden. Aufgrund der Ausgangslage wird Sand irgendwann All-in gehen müssen, um ihre Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga zu wahren. Wir schauen auf uns und wollen jedes Spiel nutzen, um als Team noch mehr zusammenzuwachsen“, fügt er hinzu.

    Live-Übertragung des Auswärtsspiels    

    Schaltet ein, seid live dabei und unterstützt unsere VfB Frauen aus der Ferne. Die Partie der VfB Frauen gegen den SC Sand wird ab 14 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: SC Sand (Tabellenplatz drei) – VfB Frauen (Tabellenplatz eins)
    • Daten: Sonntag, 17. Mai 2026, 14 Uhr
    • Spielort: Adams Arena, Kühnmatt 3, 77731 Willstätt
    • Parken: Aufgrund des zu erwartenden Besucherandrangs kann es rund um die Adams Arena zu einer angespannten Parksituation kommen. Als zusätzliche Parkmöglichkeit steht der ALDI-Parkplatz am Ortseingang zur Verfügung (Hans-Volker-Dietzel-Weg 3, 77731 Willstätt).
    • Tickets gibt es online oder an den Tageskassen ab 12 Uhr. 
    • Sicherheitshinweis: Im Anschluss an die Partie findet die Meisterehrung des DFB statt. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, auf einen Platzsturm zu verzichten, damit die Ehrung ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.
    • Schiedsrichterinnengespann: Naemi Breier (SR), Maria Steinmann-Scholz, (SR-A), Michelle Gottdang (SR-A)
  • Wo Alexander Nübel das Fußball-ABC lernte

    Der Nationalspieler beteiligt sich an der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“. Er hat sich mit seinem Heimatverein ausgetauscht. Anfangs spielte er im Feld.

    Ohne Basis keine Spitze – ohne Spitze keine Basis. Alexander Nübel lernte beim TSV Tudorf, gelegen bei Paderborn, das Fußball-ABC. Bis 2005 kickte er bei dem Amateurverein, oftmals gar als Feldspieler. Als laufstark und mannschaftsdienlich beschreiben ihn damalige Jugendtrainer. Mittlerweile hat der Torhüter insgesamt 144 Bundesliga-Partien absolviert, davon 97 für den VfB. Für die deutsche Nationalmannschaft lief der 29-Jährige inzwischen dreimal auf.

    Im Rahmen der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“ hat er sich in den vergangenen Wochen mit seinem Heimatverein TSV Tudorf ausgetauscht. „VfB TV“ hat ihn bei dem Gespräch exklusiv begleitet und war zudem auf jener Sportanlage zu Gast, auf der Alexander Nübel als Fußballer begann.

    VfB TV: Alexander Nübel und sein Heimatverein TSV Tudorf

    „Bundesliga trifft Basis“

    Der VfB Stuttgart 1893 hat das Veranstaltungsformat in der vergangenen Saison 2024/2025 ins Leben gerufen. Die Ziele sind, den Fußball in den Breitensportvereinen zu stärken, das dortige Engagement sichtbar zu machen und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Stand letztjährig das Thema „Schiedsrichter“ im Fokus, dreht sich in dieser Saison alles um den „Amateurfußball“. Am Donnerstagabend, 7. Mai 2026, hatte der VfB mit seinem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle verschiedene „Mitspieler“ dieses Themas zusammengebracht und für einen spannenden Austausch gesorgt.

  • „Wollen sie vor Aufgaben stellen“

    Mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt endet am Samstag die aktuelle Bundesliga-Spielzeit. Cheftrainer Sebastian Hoeneß beschwört die Stärken seiner Mannschaft, warnt aber auch vor dem Gegner.

    33 Spieltage sind gespielt, ein letzter steht noch aus: Wenn der VfB am Samstagnachmittag zur traditionellen Anstoßzeit ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, bei Eintracht Frankfurt antritt, geht es für beide Mannschaften um mehr als nur drei Punkte. Denn während der VfB mit einem Sieg die Qualifikation für die UEFA Champions League unter Dach und Fach bringen will, hoffen auch die Gastgeber noch auf den Sprung ins internationale Geschäft. „Nach einer langen Saison reduziert sich ihr Ausgang nun auf dieses eine Spiel. Das macht es besonders reizvoll“, so Sebastian Hoeneß mit Hinblick auf das Bundesliga-Finale im Deutsche Bank Park. „Es wird ein heißes Spiel“, ist sich der Cheftrainer sicher. „In Frankfurt zu spielen, ist immer schwierig. Die Eintracht kämpft noch um die Conference League, wir können also davon ausgehen, auf eine starke Mannschaft zu treffen.“

    „Brauchen wieder eine Top-Leistung“

    Obwohl die SGE eine „individuell stark besetzte“ Elf aufstellen könne, gehe es im Auswärtsspiel beim derzeitigen Tabellenachten vor allem darum, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Ich sehe bei ihnen klare Abläufe im Spiel, mit denen sie uns Probleme machen können. Aber wir werden uns gut vorbereiten, wollen ihnen ihre Stärken durch entsprechendes Defensivverhalten nehmen und sie selbst vor Aufgaben stellen.“

    Nach dem überzeugenden 3:1-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende ist sich Sebastian Hoeneß sicher, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung auch bei der Eintracht zum Trumpf werden kann. „Wir brauchen eine Top-Leistung, die genauso gut oder noch besser als die gegen Leverkusen ist. Die Jungs haben bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen können, den die Spiele in dieser Phase der Saison mit sich bringen.“

    Finn Jeltsch ist wieder eine Option

    Im Hinblick auf die personelle Lage kann Cheftrainer Sebastian Hoeneß nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nachdem Finn Jeltsch, der zuletzt aufgrund einer Bauchmuskelverletzung hatte kürzertreten müssen, wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen konnte, fehlt am letzten Bundesliga-Spieltag einzig der rotgesperrte Kapitän Atakan Karazor.

    Die PK im Re-Live:

  • „Gute Spannung im Team“

    Jamie Leweling und seine Teamkollegen haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß ein Geburtstags-Ständchen gesungen. Mit guter Laune begann die neue Trainingswoche.

    Die Trainingswoche begann mit einem Ständchen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß feiert am heutigen Dienstag, 12. Mai 2026, seinen 44. Geburtstag. Zu Beginn der Einheit gratulierten ihm Spieler und Staff mit einer kleinen Gesangseinlage. Mit guter Stimmung richteten die Jungs aus Cannstatt anschließend den Blick auf das Sportliche. Am Samstag, 16. Mai 2026, tritt der VfB im Rahmen des 34. Bundesliga-Spieltages bei Eintracht Frankfurt an – und hat die Chance, sich aus eigener Kraft für die UEFA Champions League zu qualifizieren.

    „Es war ein gutes Training mit einer guten Spannung im Team“, sagt Jamie Leweling und ordnet ein: „Wir wissen, dass wir dieses Spiel ziehen müssen, um gemeinsam ein ganz großes Ziel zu erreichen.“ Der Offensivakteur zeigt sich derzeit in starker Form: Mit insgesamt sieben Toren und neun Vorlagen spielt er seine beste Bundesliga-Saison. Auch am Samstag, 16. Mai 2026, möchte er dem Team mit seinen Aktionen helfen: „Unser Fokus liegt komplett auf Frankfurt. Es ist ein Finale.“

    Das gesamte Interview mit Jamie Leweling bei „VfB TV“ schauen:

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Deniz Undav besucht seinen Heimatverein

    Der Nationalspieler beteiligt sich an der Initiative „Bundesliga trifft Basis“ des VfB Stuttgart 1893. Er kehrt dorthin zurück, wo er das Fußball-ABC lernte – und erzählt von seinen Anfängen.

    Ohne Basis keine Spitze – ohne Spitze keine Basis. Deniz Undav lernte beim TSV Achim, gelegen bei Bremen, das Fußball-ABC. Von 2002 bis 2006 kickte er bei dem Amateurverein. Mittlerweile ist er beim VfB exakt 85-maliger Bundesliga-Spieler, dabei gelangen ihm 46 Tore und 18 Vorlagen. Für die deutsche Nationalmannschaft lief der 29-Jährige inzwischen siebenmal auf.

    Im Rahmen der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“ hat er in den vergangenen Wochen seinen Heimatverein TSV Achim besucht. „VfB TV“ hat ihn exklusiv dorthin begleitet. Zudem waren auch Maximilian Mittelstädt und Alexander Nübel bei ihren Amateurvereinen zu Gast – die zugehörigen Videoreportagen mit dem Außenverteidiger und dem Torhüter folgen in den nächsten Tagen.

    VfB TV: Deniz Undav bei seinem Heimatverein TSV Achim

    „Bundesliga trifft Basis“

    Der VfB Stuttgart 1893 hat das Veranstaltungsformat in der vergangenen Saison 2024/2025 ins Leben gerufen. Die Ziele sind, den Fußball in den Breitensportvereinen zu stärken, das dortige Engagement sichtbar zu machen und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Stand letztjährig das Thema „Schiedsrichter“ im Fokus, dreht sich in dieser Saison alles um den „Amateurfußball“. Am Donnerstagabend, 7. Mai 2026, hatte der VfB mit seinem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle verschiedene „Mitspieler“ dieses Themas zusammengebracht und für einen spannenden Austausch gesorgt.

  • „Wir haben am Samstag ein Finale“

    Auf dem Heimspiel gegen Leverkusen lastete viel Druck – der VfB hielt dem Stand und rief eine seiner besten Saisonleistungen ab. Sebastian Hoeneß blickt bereits auf die letzte Bundesliga-Aufgabe.

    Mit der richtigen Haltung zu einer starken Leistung – und das auf der Zielgeraden der laufenden Bundesliga-Saison. Der VfB hat am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, einen verdienten Heimsieg gegen Bayer Leverkusen (3:1) eingefahren. Für den Erfolg gibt es mehrere Gründe. Einer hängt mit den großen Comeback-Qualitäten der Jungs aus Cannstatt zusammen.

    Nach 35 Sekunden lag der VfB gegen Bayer zurück – und das in einem entscheidenden Spiel im Rennen um die UEFA Champions League-Teilnahme. „Das Spiel geht denkbar ungünstig los“, analysiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und erklärt zugleich, weshalb sein Team die Partie dennoch drehen konnte: „Die Jungs haben unmittelbar eine starke Reaktion gezeigt. Der schnelle Ausgleichstreffer hat den Glauben wachsen lassen, dass in diesem Spiel definitiv etwas möglich ist.“ Und auch nach dem Ausgleichstor hielt das Team mit dem roten Brustring sowohl Willen als auch Zielstrebigkeit hoch.

    Jeff Chabot und Ermedin Demirovic ragen bei Teamleistung heraus

    Der VfB gewann 52 Prozent der Zweikämpfe, verzeichnete 14 Torabschlüsse mehr als Leverkusen und lief mit 116 Kilometern auch weiter als der Gegner (112 Kilometer). Die folgenden Tore zur 2:1-Führung und zur 3:1-Vorentscheidung waren nicht nur der verdiente Lohn, sondern dank der Energieleistung auch erzwungen. „Wir waren mutig, sind früh draufgegangen, hatten eine gute Haltung“, sagt Sebastian Hoeneß: „Zudem gelang es uns, dass Bayer Leverkusen nur zu wenigen Möglichkeiten kam – es war eine top Defensivleistung der gesamten Mannschaft.“

    Aus dieser hervorragenden Teamleistung ragten defensiv Jeff Chabot mit seiner Zweikampfführung und Organisation sowie offensiv Ermedin Demirovic mit seiner Abschlusswucht und Mannschaftsdienlichkeit heraus. Weitere Einzelmarken? Chris Führich kam zu seinem nunmehr 200. Einsatz im Trikot mit dem roten Brustring und Deniz Undav hat mit nunmehr 19 Bundesliga-Toren eine neue persönliche Saison-Bestleistung aufgestellt.

    Lobende Worte vom Vorstand Sport des VfB

    „Es war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, lobt Fabian Wohlgemuth und ordnet ein: „Unsere Mannschaft hat es nicht nur mehr gewollt, sondern auch mehr gekonnt und hat dem Druck in diesem 50:50-Spiel auf beeindruckende Art und Weise standgehalten.“ Der Vorstand Sport des VfB blickt anschließend voraus: „Nun wollen wir in Frankfurt den entscheidenden Schritt gehen und wissen, dass wir dafür mindestens nochmal eine solche Leistung abrufen müssen.“

    Das Rennen um den letzten, noch zu vergebenden UEFA Champions League-Platz bleibt denkbar eng. Der VfB und die TSG Hoffenheim haben jeweils 61 Punkte gesammelt, der Club aus Cannstatt liegt aufgrund des um fünf Treffern besseren Torverhältnisses auf dem vierten Rang. Leverkusen als Tabellensechster rangiert bei 58 Punkten und hat ebenfalls noch Chancen auf die „Königsklasse“. Der VfB wird sich mit vollem Fokus auf die Aufgabe am 34. Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt vorbereiten, um am Samstag, 16. Mai 2026, erneut jubeln zu können. Chefcoach Sebastian Hoeneß gibt bereits die Richtung vor: „Wir haben am Samstag ein Finale in Frankfurt.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Formstark zur 200

    Mit dem Bundesliga-Einsatz gegen Leverkusen erreicht Chris Führich eine besondere Marke – als zweiter Spieler im aktuellen Kader. Und er hat eine weitere Zahl im Blick.

    Erst nimmt er den Ball an und danach das Tempo auf. Er schlägt ein, zwei Haken, ehe er präzise für seine Mitspieler serviert oder selbst abschließt. Es sind Szenen wie diese, mit denen Chris Führich immer wieder das Offensivspiel des VfB belebt. Und es sind Szenen, die es zuletzt häufig zu sehen gab. Der 28-Jährige hat sich im Verlauf der Saison 2025/2026 in hervorragende Form gebracht. Das belegen auch die Zahlen: Chris Führich steht momentan bei 14 Scorerpunkten in der Bundesliga – sieben Tore und sieben Vorlagen. Nur in der Serie 2023/2024, als der VfB die Vizemeisterschaft erreichte, gelang ihm noch ein Scorerpunkt mehr.

    „Ich bin froh, dass ich aktuell sehr konstant performe und dem Team regelmäßig mit Toren, Assists und weiteren Aktionen helfe“, sagt der Offensivakteur und ergänzt: „Für mich fühlt es sich noch einen Tick besser als in der Vizemeister-Saison an, weil ich in meiner Spielweise nochmal reifer geworden bin und Schritte nach vorne gemacht habe.“ Das hängt auch damit zusammen, dass er sich längst aus einer Zeit mit gewissen Formschwankungen herausgearbeitet hat – und daraus lernte: „Die Schlüssel waren, einerseits geduldig zu bleiben und andererseits hart zu arbeiten“, sagt Chris Führich, der seit dieser Spielzeit die Rückennummer zehn beim VfB trägt.

    „Das ist eine besondere Marke für mich“

    Der Lohn für seine hervorragende Form sind nicht nur die vielen Scorerpunkte, sondern auch ein Jubiläum. Mit dem Einsatz bei der Bundesliga-Heimpartie am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen hat der gebürtige Nordrhein-Westfale sein 200. Pflichtspiel im Trikot mit dem roten Brustring absolviert. Er ist damit der zweite Profi aus dem aktuellen VfB-Kader, dem dies gelingt – Kapitän Atakan Karazor rangiert bei 231 Pflichtspielen für den Club aus Cannstatt. Was bedeutet das für Chris Führich?

    „Das ist eine besondere Marke für mich, auf die ich sehr stolz bin – auch, weil ich sie bei einem solch großen Club wie dem VfB erreicht habe“, sagt er und erzählt: „Als ‚Ata‘ vor einiger Zeit sein 200. Pflichtspiel absolvierte, habe ich ihm direkt gratuliert. Nun sind wir Beide im ‚Club der 200er‘.“ Und natürlich stellt sich die Frage, welche weiß-roten Begegnungen der Flügelspieler in seine persönliche „Top 3“ aufnehmen würde.

    DFB-Pokalfinale 2025 gehört zu den Lieblingsspielen

    „Es ist schwer, sich auf drei Momente zu beschränken“, sagt er. Definitiv dabei: das erfolgreiche DFB-Pokalfinale im Mai 2025 gegen Arminia Bielefeld (4:2). Seine Begründung: „Ein Titelgewinn bleibt für immer.“ Außerdem wählt er den 34. Spieltag in der Saison 2021/2022, VfB gegen Köln (2:1), Klassenerhalt geschafft: „Es war unglaublich, welche Freude und Jubel anschließend in unserem Stadion herrschten“, blickt er zurück. Und den dritten Moment? „Den teilen sich viele Spiele aus der Vizemeister-Saison und einige internationale Auftritte aus Champions League und Europa League.“

    Die nunmehr 200 Pflichtpartien von Chris Führich, der seit 2021 in Weiß und Rot aufläuft, verteilen sich wie folgt: 157-mal Bundesliga, 20-mal DFB-Pokal, zwölfmal UEFA Europa League, siebenmal UEFA Champions League, zweimal Relegation und zweimal DFL-Supercup. Darüber hinaus reifte er in seiner VfB-Zeit zum Nationalspieler und lief seitdem neunmal für Deutschland auf.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Jubiläum, Chris, und auf viele weitere Pflichtspiele!

    Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Alle Informationen zu den beiden Terminen

  • Top bei Zweikämpfen und Toren

    Die statistischen Werte sprechen für sich: Das Heimspiel des VfB gegen Bayer Leverkusen ist das Duell zweier Bundesliga-Topteams. Doch am Ende gelingt wohl nur einem der Sprung in die UEFA Champions League. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Leverkusen

    • Nur der FC Bayern präsentierte sich in dieser Spielzeit vor dem gegnerischen Tor treffsicherer als der VfB und Bayer 04.
    • In Sachen Zweikampfquote übertrifft niemand den VfB (55 Prozent) – Bayer Leverkusen folgt auf Rang zwei (52 Prozent).
    • In Chris Führich und Patrik Schick stehen sich am Samstag zwei der formstärksten Offensivspieler der Liga gegenüber.

    Blick zurück: Das Ende einer Durststrecke

    Nach langen Jahren des Wartens war es im Januar wieder soweit: Am ersten Spieltag nach der Winterpause kam der VfB in Leverkusen zu einem verdienten 4:1-Sieg und holte nach zuvor acht Jahren ohne Sieg endlich wieder einen „Dreier“ gegen die Rheinländer. Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling (2) und Deniz Undav trafen für den VfB, der am Samstag den zwölften Heimsieg der Saison ins Visier nimmt.

    Offensivpower: Nur Bayern vor dem VfB und Leverkusen

    66 Tore erzielten der VfB und Bayer 04 Leverkusen in dieser Bundesliga-Saison, damit stellen sie die geteilt zweitbesten Offensiven nach dem FC Bayern (116). Beide gaben zudem auch gleich viele Schüsse ab (484; 15 pro Spiel), ligaweit kommen nur Bayern München (617; 19 pro Spiel) und RB Leipzig (510; 16 pro Spiel) auf eine höhere Anzahl.

    Topwerte vor dem Duell: Aufeinandertreffen der zweikampfstärksten Teams

    Mit dem VfB (55 Prozent) und Bayer 04 Leverkusen (52 Prozent) treffen die beiden zweikampfstärksten Teams dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Im Schnitt kommen die Jungs aus Cannstatt zudem auf 58 Prozent Ballbesitz, das überbietet neben der Werkself (60 Prozent) ligaweit nur der FC Bayern (68 Prozent).

    Goalgetter im Fokus: Chris Führich und Patrik Schick in Topform

    Chris Führich schoss drei Tore in seinen letzten vier Bundesliga-Spielen – so viele wie in den vorangegangenen 20 Ligaspielen – und ist mit sieben Saisontoren nur noch einen Treffer von seinem persönlichen Bestwert aus der Saison 2023/2024 entfernt (acht). Leverkusens Patrik Schick schoss neun Tore in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen und damit mehr als in seinen ersten 20 Saisonspielen zusammen (sieben). Kein Bundesliga-Spieler traf seit dem 27. Spieltag häufiger. Seine 16 Saisontore übertreffen nur Harry Kane (33) und Deniz Undav (18).

    Personal: Kapitän fehlt mit Rotsperre

    Für Atakan Karazor ist die Bundesliga-Saison nach seinem direkten Platzverweis im Auswärtsspiel am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim vorzeitig beendet. Das DFB-Sportgericht hat ihn für zwei Ligaspiele gesperrt. Ansonsten fehlt aufseiten des VfB lediglich Finn Jeltsch (Teiltraining nach Bauchmuskelverletzung).

    Zuschauer: Heimspiel-Finale vor ausverkauftem Haus

    Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich. Ticket-Inhaber lesen alles Wissenswerte zum Besuch in der MHP Arena in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Schnelle Rückkehr für Robert Schröder

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Felix-Benjamin Schwermer (VA-A)

    Einmal war Robert Schröder in dieser Bundesliga-Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Erst vor vier Wochen leitete er das Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:2).

    Wetter: Prächtige Bedingungen

    Am Samstagnachmittag werden sommerliche Temperaturen jenseits der 20° C-Marke erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Der Sonntag in Cannstatt wird weiß und rot. Das liegt an zwei Highlights. Die Profis des VfB absolvieren am Sonntag, 10. Mai 2026, eine öffentliche Einheit – ab 10.30 Uhr trainiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Clubzentrum. Die Fans des VfB können hautnah dabei sein, solange es die Kapazitäten am Trainingsplatz zulassen. Aufgrund des Bundesliga-Spiels am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen kann es sein, dass ein Teil der Mannschaft ein separates Regenerationsprogramm absolviert und daher nur ein Teil des Profikaders auf dem Trainingsplatz aktiv sein wird.

    Eiskugel für Kinder und Jugendliche

    Rund um die öffentliche Trainingseinheit löst Ermedin Demirovic den zweiten Teil seines Versprechens ein. Anlässlich der gelungenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 mit seinem Heimatland Bosnien-Herzegowina hat er einen Eiswagen organisiert. Alle Kinder und Jugendliche dürfen sich auf eine Kugel Eis, gesponsert von „Medo“, freuen. Für die Erwachsenen hatte der Angreifer des VfB bereits beim weiß-roten Frühlingsfest am 27. April 2026 entsprechend Freibier gezapft.

    Tickets für Spiel der VfB Frauen an Tageskasse

    Nachdem öffentlichen Training folgt das nächste Highlight: Die VfB Frauen spielen am Sonntag, 10. Mai 2026, gegen den VfL Wolfsburg II. um den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga – der Anstoß erfolgt um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV. Tickets gibt es an der Tageskasse für acht Euro (Erwachsene), sechs Euro (Ermäßigte) und drei Euro (Kinder bis 13 Jahre).

  • „Für mich war es der beste Weg“

    Maximilian Mittelstädt hält noch immer Kontakt zu seinem Heimatverein. STADION AKTUELL hat ihn dorthin begleitet. Es heißt: Kraft tanken für das Saisonfinale.

    Auf dem Sportplatz des SC Staaken in Berlin fing alles an. Hier lernte Maximilian Mittelstädt das Fußball-ABC, hier schoss er seine ersten Tore. Deswegen bleibt der Außenverteidiger, der seit 2023 mittlerweile 125-mal für den Club aus Cannstatt spielte, seinem Heimatverein eng verbunden. Und er unterstützt aus Überzeugung die Initiative „Bundesliga trifft Basis“, die der VfB ins Leben rief. Für den 29-Jährigen ist Fußball mehr als ein Spiel, das nach 90 Minuten endet. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seinen Weg zum Profi, über unterschiedliche Drucksituationen und über die bevorstehende Partie am Samstag, 9. Mai 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Bayer Leverkusen.

    Hallo Maxi, inwiefern haben dich bereits Ticketanfragen deines Berliner Heimatvereins SC Staaken für das DFB-Pokalfinale erreicht?

    Maxi: „Ticketanfragen gibt’s von ganz vielen Seiten, auch aus Staaken. Es ist keineswegs so, dass das Interesse mit dem zweiten DFB-Pokalfinale in Serie nachlässt (lacht). Ich werde probieren, viele Wünsche zu erfüllen und freue mich über die Unterstützung von Familie, Freunden und Wegbegleitern.“

    Du hast deinen Amateurverein Ende März besucht und vor Ort einige Menschen getroffen, die dich auf deinem Weg zum Fußballprofi gefördert haben. Wie waren die Begegnungen für dich?

    Maxi: „Die Begegnungen geben mir ein Gefühl von Heimat. Es ist schön, bekannte Gesichter zu treffen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit dem Fußball begonnen habe. Meine Verbindung zum SC Staaken ist über all die Jahre hinweg eng geblieben, daher war das keineswegs der erste Besuch. Und es wird oftmals über die eine oder andere Anekdote geplaudert.“

    Erzähl uns gerne mehr …

    Maxi: „Meine Oma wohnt direkt am Sportplatz, als kleiner Junge ist sie mit mir ganz oft dorthin gegangen. Das hat meine Liebe zum Fußball sicherlich beeinflusst. Oder ich hing stundenlang am Fenster ihres Schlafzimmers, denn von dort hatte ich den perfekten Blick auf jenen Platz, auf dem die erste Männermannschaft ihre Spiele austrug.“

    Bei deiner Fußballkarriere fällt auf, dass du als Jugendspieler vergleichsweise lange im gewohnten Umfeld geblieben bist. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

    Maxi: „Das ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Für mich war es der beste Weg. Ich hatte eine tolle Zeit in den Amateur- und Ausbildungsvereinen – mir tat es gut, Familie, Freunde und Schule um mich zu haben. Für mich wäre es nichts gewesen, bereits als Kind in ein Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln. Sicherlich hatte ich aber auch Glück, beim SC Staaken oder später bei Hertha Zehlendorf solch engagierte und kompetente Trainer gehabt zu haben, die uns in ihrer Freizeit gefördert haben. Als ich in der U16 zu Hertha BSC wechselte, war ich als Jugendlicher schon so weit gefestigt, dass ich mit dem größeren Leistungsdruck auf diesem Level gut klarkam.“

    Der VfB unterstützt das Engagement in den Breitensportvereinen durch seine Veranstaltungsreihe „Bundesliga trifft Basis“. Wie wichtig sind dir solche Initiativen?

    Maxi: „Ich finde das sehr gut und wichtig und bin daher gerne dabei, weil es zu meinem eigenen Weg passt. Bereits in der Vergangenheit habe ich das eine oder andere Projekt bei meinen früheren Amateurvereinen unterstützt, damit möglichst vielen Kindern ermöglicht wird, Spaß am Fußball zu haben. Ich bin dankbar, an einem Punkt zu sein, an dem ich etwas zurückgeben oder schlichtweg für Bewegung, Sport und Gemeinschaft motivieren kann.“

    Es dauert nur noch zwei Wochen, dann wirst du erneut in Berlin sein – und mit deinen Teamkollegen als Titelverteidiger das DFB-Pokalfinale absolvieren. Was bedeutet es dir generell, zum zweiten Mal in Serie mit dem VfB das Endspiel erreicht zu haben?

    Maxi: „Als gebürtigen Berliner macht mich das natürlich stolz. Es ist eine überragende Geschichte: Ich spiele meine dritte Saison für den VfB – und wir haben zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale erreicht. Daran lässt sich nachvollziehen, welch Entwicklung wir als Team sowie der Club insgesamt genommen haben. Es fühlt sich gut an, in einer Mannschaft spielen zu können, die auf hohem Niveau total wettbewerbsfähig ist. Mit dem erneuten Finaleinzug haben wir definitiv bewiesen, dass unser Erfolg kein ‚One-Hit-Wonder‘ ist.“

    Jede Menge Spannung verspricht auch der Saison-Endspurt in der Bundesliga. Wie gehst du als Sportler mit einer solchen Drucksituation um?

    Maxi: „Druck gehört im Fußball immer dazu. Natürlich ist es unser Ziel, maximal erfolgreich zu sein und somit die Ausgangslage zu nutzen, um einen Champions-League-Rang zu erreichen. Ich empfinde das als etwas Motivierendes, da wir gemeinsam Großes erreichen können. In meiner Karriere habe ich auch schon andere Drucksituationen erlebt: Wenn’s im Saisonfinale ausschließlich darum geht, ob der Klassenerhalt gelingt, ist das eine ganz andere Belastung, die viel tiefere Spuren hinterlässt. Im Gegenteil dazu haben wir ‚positiven Druck‘, den wir in weitere Energie umwandeln können. Bislang bekommen wir das ganz gut hin.“

    Was werden weitere Schlüssel sein, um die verbleibenden zwei Bundesliga-Partien bestmöglich zu absolvieren?

    Maxi: „Wir sollten wenig nach links und rechts schauen, sondern ganz fokussiert ein Spiel nach dem anderen vorbereiten und anpacken. Wir haben in dieser Saison vielfach gezeigt, welche Leistung wir auf den Rasen bringen können. Das muss uns auch im Endspurt gelingen. Somit ist es wichtig, klar zu bleiben – denn bei der engen Tabellensituation kann jeder Punkt sowie jeder Treffer für das Torverhältnis entscheidend sein.“

    Die erste der beiden restlichen Bundesliga-Begegnungen findet gegen Bayer Leverkusen statt. Was erwartest du für ein Spiel?

    Maxi: „Die Begegnungen mit Bayer Leverkusen sind häufig sehr intensiv. Das wird auch diesmal der Fall sein: Für beide Mannschaften ist es ein entscheidendes Duell um die Champions League. Wir haben in der Hinrunde gezeigt, wie wir Leverkusen ‚wehtun‘ können (4:1, Anm. d. Red.). Den Gegner anlaufen, zielstrebig nach vorne spielen, Chancen nutzen – darauf wird es auch diesmal ankommen.“

    Lass uns über drei Statistiken sprechen: In der laufenden Bundesliga-Serie gelang es, nach Rückstand noch 17 Punkte zu sammeln – das ist einer der Top-3-Werte der Liga. Wie erklärst du dir diese „Comeback-Qualitäten“?

    Maxi: „Wir haben das erst am vergangenen Wochenende beim 3:3 in Hoffenheim bewiesen, dass wir in jeder Minute an uns glauben. Dieses Selbstverständnis ist in der jüngsten Zeit gewachsen. Schon in der vergangenen Saison gab es Schlüsselmomente wie gegen Union Berlin, als wir nach einem 0:2 noch einen 3:2-Sieg geschafft haben. Das hat sich fortgesetzt und hilft uns auch in dieser Spielzeit. Wir wissen, dass wir richtig Power entfachen können und die Qualitäten haben, nach Rückstand zurückzukommen.“

    Dass der VfB im oberen Drittel der Tabelle vertreten ist, hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist ebenfalls einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Maxi: „Grundsätzlich haben wir in diesem Bereich einen großen Schritt gemacht. Es fängt in der Offensive an, wie wir anlaufen – und zieht sich durch alle weiteren Mannschaftsteile. Wir agieren im Defensivverhalten zumeist mit der richtigen Energie, das muss auch für die verbleibenden Spiele gelten. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich.“

    Die letzte Statistik betrifft dich ganz persönlich: Mit fünf Bundesliga-Toren in einer Saison hast du eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Bist du jetzt unter die Torjäger gegangen?

    Maxi: „Mein Papa hatte zuletzt immer mal gesagt: ‚Schieß auch mal aufs Tor!‘. Das habe ich mir offenbar zu Herzen genommen (lacht). Hinzu kommt, dass ich in dieser Saison den einen oder anderen Elfmeter schießen durfte. Als Torjäger würde ich mich deswegen nicht bezeichnen – ich bin und bleibe gerne ein Assistgeber für meine Mitspieler. Das passt auch zu meiner Spielweise: Als Außenverteidiger stelle ich das Defensive in den Vordergrund und setze darüber hinaus gerne Akzente in der Offensive. Ich möchte dem Team mit meiner Spielweise helfen, damit wir erfolgreich sind.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Maximilian Mittelstädt: Fotoalbum, Zahlenspiel und Idol
    • Poster: Maximilian Mittelstädt
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • VfB-App: Neues Feature verfügbar
    • MHP Arena: Veranstaltungen im Sommer 2026

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Brauchen eine gute Haltung“

    Zweikämpfe, Tore und natürlich die Tabellenposition. Der VfB empfängt Leverkusen zu einem besonders spannenden Bundesliga-Spiel. Das sieht auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so.

    Zielgerade, Schlussspurt, Crunchtime. Ganz egal, wie man es bezeichnen mag, die Aussage bleibt stets die gleiche: In der finalen Phase der Saison 2025/2026 erlebt der VfB einen besonders spannenden Abschnitt. Mit 58 Punkten aus 32 Bundesliga-Spielen rangiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf dem fünften Tabellenplatz – punktgleich mit der TSG Hoffenheim als derzeitigem Sechsten sowie punktgleich mit Bayer Leverkusen als derzeitigem Vierten. Letztgenanntes Team belegt somit jenen Rang, der zur UEFA Champions League-Teilnahme berechtigt. Am Samstag, 9. Mai 2026, treffen nun beide Clubs aufeinander – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird es zugleich die letzte Heimpartie des VfB in der laufenden Serie sein.

    Das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026

    „Es ist ein Heimspiel, in dem es um viel geht“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Ich habe eine gute und energetische Trainingswoche meiner Mannschaft gesehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir – auch dank der Unterstützung der Fans – in die Begegnung sehr gut hereinkommen werden.“ Ohnehin verspricht dieses Heimspiel ein besonders intensives zu werden. Die ligaweit beste Zweikampfquote weisen der VfB (55 Prozent) und Leverkusen (52 Prozent) auf. „Es zeigt, dass beide Teams in der Lage sind, die Zweikämpfe konsequent zu führen“, sagt der 43-Jährige. Und noch eine Statistik fällt vor diesem Aufeinandertreffen auf: Mit jeweils 66 Toren erzielen die Jungs aus Cannstatt und die Werkself die meisten der Liga – hinter dem FC Bayern, der bereits 116-mal traf.

    „Wir werden eine gute Haltung in dieser Partie brauchen und müssen bereit sein, über unsere Leistungsgrenze hinauszugehen“, sagt Sebastian Hoeneß, der zudem anerkennende Worte für den Gegner findet: „Leverkusen hat eine Mannschaft, die Fußball spielen möchte und wirklich gute Einzelspieler in ihren Reihen hat.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Auf personeller Seite gibt es zwei Neuigkeiten. Finn Jeltsch ist in das Teiltraining mit der Mannschaft eingestiegen – zwar kommt ein Einsatz am Samstag gegen Bayer Leverkusen noch zu früh, aber der Verteidiger arbeitet fleißig an seinem Comeback. Fehlen wird zudem Kapitän Atakan Karazor, der nach seinem Platzverweis am vergangenen Samstag im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (3:3) für zwei Ligapartien gesperrt wurde.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Showdown um den Einzug in die Königsklasse

    Durch den 4:1-Sieg gegen Leipzig hat sich Bayer Leverkusen auf einen Platz für die UEFA Champions League geschoben. Das Duell am Samstag mit dem VfB verspricht höchste Spannung – auch wegen eines Stürmers in Topform. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht, im Achtelfinale der UEFA Champions League nur knapp am FC Arsenal gescheitert und in der Bundesliga mit besten Chancen auf die Königsklasse: Trotz des holprigen Saisonstarts inklusive Trainerwechsel kann Bayer Leverkusen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vor allem die vergangenen Wochen verliefen bei der Werkself wie aus einem Guss. Seit Ende Februar verlor Leverkusen nur ein Bundesliga-Spiel. Zuletzt feierte Bayer mit dem 4:1-Heimsieg gegen Leipzig wichtige drei Punkte im Kampf um Platz vier und arbeitete dazu noch kräftig am Torverhältnis, durch das die Rheinländer den VfB und die TSG Hoffenheim vorerst hinter sich ließen.

    Der Toptorjäger

    Patrik Schick präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. In den vergangenen sechs Spielen gelangen dem tschechischen Angreifer, der seit 2020 für die Werkself aufläuft, neun Treffer. Damit arbeitete er sich in der Torjägerliste auf Platz drei vor und rangiert dort nun mit 16 Saisontoren hinter Deniz Undav (18) und Harry Kane (33). Gegen RB Leipzig gelang Patrik Schick vergangene Woche sein fünfter Bundesliga-Dreierpack für Bayer Leverkusen – zweimal war er dabei sogar noch ein viertes Mal erfolgreich.

    Die Ballverteiler

    Gleich drei Leverkusener tauchen in der Top Ten der besten Passspieler der Bundesliga auf. Aleix Garcia (93,61 Prozent) und Edmond Tapsoba (92,49 Prozent) belegen den Silber- bzw. Bronzerang hinter ihrem früheren Teamkollegen und Spitzenreiter Jonathan Tah vom FC Bayern (96,42 Prozent). In Robert Andrich (90,9 Prozent) belegt auch der Kapitän der Rheinländer einen der oberen Plätze. Auch im Teamvergleich muss sich Bayer Leverkusen nur hinter dem FC Bayern einordnen und kommt auf eine Passquote von 89,2 Prozent im Vergleich zu den 90,3 Prozent der Münchner.

    Das Juwel

    Im vergangenen Sommer 2025 verpflichtete Bayer Leverkusen das bisherige Hertha-Talent Ibrahim Maza als einen der Nachfolger des nach Liverpool abgewanderten Rekordverkaufs Florian Wirtz. Gleich in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit gelangen dem 20-jährigen Nationalspieler Algeriens drei Tore und fünf Vorlagen. Im Winter sammelte er beim Afrika-Cup in Marokko außerdem seine ersten Turnier-Erfahrungen im Trikot der Nationalmannschaft, stand dabei ab dem zweiten Gruppenspiel in der Startelf und verzeichnete zwei Tore und eine Vorlage.

    Die Historie

    Seit der Saison 1979/1980 trafen der VfB und Bayer Leverkusen in 89 Bundesliga-Spielen aufeinander. Dass es dabei im Saisonfinale zum Duell beider Teams kommt, geschieht in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal: Am 32. Spieltag der Saison 1981/1982 siegten die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Bernd Förster, Hansi Müller, Hermann Ohlicher und Dieter Müller mit 4:2 gegen die Werkself. Während die Leverkusener später als Drittletzter in die Relegation mussten, beendete der VfB die Spielzeit auf Rang neun.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

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  • Atakan Karazor für zwei Spiele gesperrt

    Der Kapitän des VfB wird somit bei den beiden verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Bayer Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Atakan Karazor mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Der Kapitän des VfB wird somit bei den Bundesliga-Partien am 9. Mai 2026 gegen Bayer Leverkusen sowie am 16. Mai 2026 bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Atakan Karazor war in der 69. Minute des Bundesliga-Spiels am vergangenen Samstag, 2. Mai 2026, zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB (3:3) von Schiedsrichter Sascha Stegemann wegen rohen Spiels des Feldes verwiesen worden.

  • Jetzt für Angelo Stiller abstimmen

    Der Mittelfeldakteur des VfB gehört zu den elf Nominierten für die Wahl zum „Player of the Season“. Alle Fans können noch bis Donnerstagabend, 7. Mai 2026, abstimmen.

    Die erste Hürde hat er genommen, nun folgt das große Voting-Finale. Angelo Stiller gehört zum „Team of the Season“ und ist damit einer von elf Bundesliga-Profis, der nun zum „Player of the Season“ gewählt werden kann. Der Mittelfeldakteur des VfB kam in allen bisherigen 32 Bundesliga-Partien zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Die Nominierung des 25-Jährigen in das „Team of the Season“ ist eine individuelle Ehre sowie zugleich eine Auszeichnung für die Mannschaftsleistung des VfB. Nun startet das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführte Voting zum „Player of the Season“.

    Voting läuft bis Donnerstagabend

    Die Abstimmung beginnt am heutigen Montag, 4. Mai 2026, und läuft bis Donnerstag, 7. Mai 2026, um 23.59 Uhr. Die weiteren Kandidaten sind Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Dayot Upamecano (alle FC Bayern München), Gregor Kobel, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund) und Luka Vušković (Hamburger SV).

    Wer am Ende tatsächlich der „Player of the Season“ wird, entscheiden eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Die offizielle Bekanntgabe des „Spielers der Saison“ findet zeitnah nach dem Voting durch die DFL und EA Sports statt.

    Abstimmen und Angelo Stiller zum „Player of the Season“ wählen

  • Durchziehen bis zum Schluss

    Der Wille kann den Unterschied machen. Der VfB zeigt in Hoffenheim eine Mentalität, die auch für die letzten zwei Bundesliga-Partien sehr bedeutsam sein kann.

    Hin und her, hoch und runter. Das Remis des VfB am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (3:3) bleibt als rasantes Bundesliga-Spiel in Erinnerung. Und aus Sicht der Jungs aus Cannstatt sind auch am Tag danach einige Szenen besonders präsent: Die Aufholjagd, die der eingewechselte Tiago Tomás in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich belohnte. Die Paraden von Alexander Nübel, die den VfB im Spiel hielten. Der Support der mindestens 10.000 mitgereisten Fans, die den Club aus Cannstatt leidenschaftlich unterstützten. Der Unterhaltungswert im 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel des VfB war hoch.

    Sebastian Hoeneß: „Eine sehr schwierige Aufgabe“

    Das wirkt sich zwangsläufig auf die Bewertung des Auftritts aus. „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben“, sagt Sebastian Hoeneß. Der VfB kam gut in die Begegnung herein, glich nach dem Rückstand rasch aus, ließ die TSG anschließend jedoch zu oft gewähren. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben“, sagt der Cheftrainer: „Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen.“ Doch die Jungs aus Cannstatt zeigten im Verlauf des zweiten Abschnitts eine andere Haltung, hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und wiesen ihre Comeback-Qualitäten erneut nach.

    Bis zum Schluss glaubten sie an den Punktgewinn – und tatsächlich gelang der 17. Zähler nach Rückstand. Nur der FC Bayern (29 Punkte) und der SC Freiburg (19 Punkte) schaffen dies ligaweit noch häufiger. „Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben“, sagt Sebastian Hoeneß und lobt die Mentalität seiner Mannschaft. Das sah Fabian Wohlgemuth ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Fantastische Energie- und Willensleistung“

    „Eine fantastische Energie- und Willensleistung hat zu dem Punkt geführt, mit dem wir diesmal gut leben können“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Wir haben gegenüber Hoffenheim die Ausgangslage gehalten und darüber hinaus erfahren, wie intensiv die Spiele gegen direkte Konkurrenten in der finalen Phase der Saison sind und sein werden.“ Damit richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Bundesliga-Saison ist auf der Zielgeraden, noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

    Um den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt, wetteifern insbesondere Bayer Leverkusen als derzeitiger Vierter, der VfB als Fünfter und die TSG Hoffenheim als Sechster. Alle drei Teams haben bislang 58 Punkte gesammelt, nur die Tordifferenz trennt sie voneinander. Und alle drei Teams haben mindestens das Ticket für die UEFA Europa League sicher – logisch, dass nun nach dem i-Tüpfelchen gestrebt wird. Mit seinem Willen und seinen Comeback-Qualitäten ist der VfB gut aufgestellt, auch in den verbleibenden zwei Bundesliga-Aufgaben bis zum Schluss durchzuziehen.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Plötzlich auf Erfolgskurs

    Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:

    Die sportliche Lage

    Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.

    Der Trainer

    Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.

    Die Vorbereiter

    In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.

    Der Dauerbrenner

    Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).

    Die Anführer

    Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.

    Die Historie

    Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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  • „Das i-Tüpfelchen draufsetzen“

    Spannendes Tabellenbild, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an das Spiel seines Teams.

    Die Unterstützung wird groß sein. Zahlreiche Fans werden den VfB nach Hoffenheim begleiten. Die Fanszene hat das Motto „Alle in Rot!“ ausgerufen. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die PreZero Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht das Tabellenbild die Begegnung so reizvoll. Beide Teams haben bislang 57 Punkte gesammelt, die Jungs aus Cannstatt als Ligavierter liegen lediglich aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz einen Rang vor der TSG Hoffenheim. Am Samstag, 2. Mai 2026, soll diese Position behauptet werden – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchte der VfB im Kraichgau einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

    Trotz erreichter Ziele bleibt der VfB ambitioniert

    „Es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar, zugleich nehme ich auch eine gewisse Lockerheit bei den Jungs wahr, die in einer solchen Phase ebenso hilfreich ist.“ Der VfB kann die Aufgabe mit Selbstvertrauen annehmen: Mit der bereits feststehenden Qualifikation für die UEFA Europa League und dem erneuten Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind zwei Ziele erreicht. „Wir können unserer Saison das i-Tüpfelchen draufsetzen, indem wir bis zum Schluss auf einem Champions-League-Platz bleiben“, sagt der 43-Jährige. Für die Hoffenheimer gilt das mit Blick auf die Bundesliga gleichermaßen.

    Sebastian Hoeneß findet anerkennende Worte für seinen Trainerkollegen. „Unter Christian Ilzer hat das Team den ‚Turnaround‘ geschafft“, sagt er: „Die TSG zeichnet eine hohe Flexibilität und Intensität aus, zudem ist die Mannschaft auch spielerisch in der Lage, viele Situationen zu lösen.“ Was heißt das für die Jungs aus Cannstatt? Sebastian Hoeneß blickt voraus: „Wir brauchen eine Top-Leistung – mit Konzentration, Schärfe und Aktivität. Es wird darum gehen, dass wir an unser Maximum kommen.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Verzichten muss der VfB weiterhin auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger, der sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am 19. April 2026 bei Bayern München (2:4) eine Bauchmuskel-Verletzung zuzog, soll zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ebenso steht Ameen Al-Dakhil kurz vor einer Rückkehr ins Teamtraining – eine Option für das Auswärtsspiel am Samstag ist der Verteidiger ebenfalls noch nicht.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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