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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Ein weiß-roter Festabend

    Erst die Karawane, danach Traumtore und zwei Debüts: Mit einer starken Teamleistung verdient sich der VfB gegen Köln den ersten Bundesliga-Sieg der Saison. Bericht und Stimmen zum 4:1-Erfolg.

    Der Spielverlauf:

    Kaum war die „Karawane Cannstatt“ in die MHP Arena eingezogen, legte auch das Team mit dem roten Brustring offensiv los. Dzenan Pejcinovic und Josha Vagnoman verzeichneten die ersten Abschlüsse (5./10. Minute). Der VfB agierte gegen den 1. FC Köln druckvoll, wollte am Freitagabend, 4. September 2026, den zweiten Bundesliga-Spieltag mit einem Heimsieg eröffnen. Als Dzenan Pejcinovic wenig später den Ball aufs Tor köpfte, hatten viele der 60.000 Fans im ausverkauften „Wohnzimmer“ bereits den Torschrei auf den Lippen – doch die Latte verhinderte den weiß-roten Jubel (16.). Anschließend scheiterte Deniz Undav an FC-Keeper Marvin Schwäbe (20.). Im weiteren Verlauf stellte sich Köln besser auf die VfB-Angriffe ein und gestaltete die Begegnung ausgeglichener. Ein Sololauf von Bilal El Khannouss brach den Bann und sorgte für das verdiente 1:0 (39., siehe „Die Tore“). Das war zugleich der Pausenstand. Stuttgart belohnte sich mit dem Treffer für gute 45 Minuten.

    Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte Fabian Bredlow. Der VfB-Torwart hielt erst mit einem Reflex gegen Kölns Ellyes Skhiri das 1:0 fest, anschließend vereitelte er via Fußabwehr den Schuss von FC-Neuzugang Mikey Moore und parierte danach auch noch gegen Gäste-Stürmer Ragnar Ache (48./54./56.). Die Jungs aus Cannstatt spürten, dass der Gegnerdruck zunahm. Die Reaktion? Genau zum richtigen Zeitpunkt legte Grischa Prömel das 2:0 nach (60.).

    Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung kontrollierte das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß wieder das Geschehen. Der eingewechselte Ermedin Demirovic ließ – ebenfalls via Sololauf – den dritten Treffer folgen (75.). Weil Köln keineswegs aufsteckte, gelang den Gastgebern in der Schlussphase durch Marius Bülter noch der 3:1-Anschlusstreffer (81.). Mit einem Traumtor per Volleyschuss stellte Josha Vagnoman den ursprünglichen Abstand her und sorgte mit dem 4:1 zugleich für den Endstand (90.+1). Der VfB verdiente sich dank einer starken Mannschaftsleistung mit dem 4:1-Erfolg seine ersten drei Bundesliga-Punkte in der Saison 2026/2027.

    Die Tore:

    1:0 – 39. Minute: Eins, zwei, drei, vier Gegenspieler lässt Bilal El Khannouss bei seinem Dribbling stehen, zieht dabei in den Strafraum und schließt aus zehn Metern ins linke Eck ab. Die Führung.

    2:0 – 60. Minute: Jeff Chabot verlagert per Diagonalball auf Bilal El Khannouss, der bedient Maximilian Mittelstädt und dessen Rückpass landet bei Grischa Prömel. Der Mittelfeldspieler schließt aus circa acht Metern souverän ab.

    3:0 – 75. Minute: Ermedin Demirovic erhält den Ball von Finn Jeltsch und tankt sich über die rechte Seite durch. Sein scharfer Schuss aus spitzem Winkel sorgt für den dritten Treffer.

    3:1 – 81. Minute: Köln gibt keineswegs auf. FC-Neuzugang Mikey Moore bedient von der linken Seite den mitgelaufenen Marius Bülter, der aus Nahdistanz trifft.

    4:1 – 90.+1 Minute: Einen Einwurf von Ramon Hendriks wehrt die FC-Defensive ab, aber der Ball landet direkt vor den Füßen von Josha Vagnoman. Er zieht aus 22 Metern volley ab – und trifft wunderschön.

    Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben genau das auf den Rasen gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Die Jungs haben intensiv, druckvoll und mit Tempo gespielt. Das war gut. Wir können uns lediglich ankreiden, nicht früher das 1:0 erzielt zu haben. Nach Wiederanpfiff hatten wir eine Phase, in der wir nicht aktiv genug waren und Glück hatten, dass es nicht zum Ausgleich kam. Anschließend haben wir mit unserer Qualität das Spiel auf unsere Seite gezogen, sehr schöne Tore erzielt und uns den Sieg verdient.“

    Mittelfeldspieler Grischa Prömel: „Schöner hätte ich mir mein erstes Heimspiel nicht vorstellen können. Es ist ein rundum gelungener Abend für uns. Wir können uns lediglich ankreiden, dass wir in der ersten Hälfte nicht mehr Tore erzielt haben. Die Leistung war richtig gut, auch nach der Druckphase der Kölner zu Beginn des zweiten Abschnitts haben wir uns gemeinsam gefangen. Es hat viel Spaß gemacht auf dem Rasen.“

    Offensivspieler Bilal El Khannouss: „Es war eine großartige Teamleistung. Wir wussten über die Qualitäten des 1. FC Köln – aber wir wissen auch, was wir leisten können. Mein Tor war purer Instinkt: Ich habe einfach den Moment und die Lücke erkannt, ins Dribbling zu gehen. Wichtig ist, dass wir die Aktionen auch zu Ende bringen – am besten natürlich mit einem Treffer oder einer Vorlage.“

    Verteidiger Finn Jeltsch: „Es war eine unglaubliche Atmosphäre im Stadion – riesen Respekt an die Fans. Das hat uns Kraft und Energie gegeben. Umso schöner ist, dass wir den Fans einen Sieg schenken konnten. Wir haben tolle Tore erzielt, es war ein echt guter Abend.“

    Kölns Cheftrainer René Wagner: „Stuttgart hat einen verdienten Sieg geholt. Wir haben es in der ersten Halbzeit zu selten geschafft, für Entlastung zu sorgen. In der zweiten Hälfte hat meine Mannschaft einen sehr guten Beginn gezeigt und hatte die Möglichkeiten zum vermeintlichen Ausgleich. Leider hat der VfB mit einer Aktion auf 2:0 gestellt – anschließend ist es schwer, in Stuttgart nochmal zurückzukommen.“

    Die Besonderheiten:

    Karawane. Stimmungsvoll zogen die weiß-roten Fans vom Carré Cannstatt zur MHP Arena und sorgten damit schon vor Anpfiff für eine beeindruckende Atmosphäre. Auch während der 90 Minuten unterstützten sie die Jungs aus Cannstatt lautstark.

    Marke. Mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 hat Bilal El Khannouss sein zehntes Pflichtspiel-Tor für den VfB erzielt. Der Marokkaner trägt seit einem Jahr das Trikot mit dem roten Brustring.

    Premiere. Grischa Prömel traf zum zwischenzeitlichen 2:0 und hat damit sein erstes Pflichtspiel-Tor für den VfB erzielt. Der in Cannstatt geborene Neuzugang konnte anschließend vor der Kurve jubeln.

    Debüts. Erstmals gehörten Neuzugang Leo Sauer und U21-Talent Yanik Spalt zum Bundesliga-Kader des VfB. Der Slowake kam in der 78. Minute in die Partie, der Youngster in der Nachspielzeit. Herzlichen Glückwunsch zu euren Debüts, Leo und Yanik!

    Die nächsten Termine:

    Der VfB darf sich auf die erste „Englische Woche“ der Saison 2026/2027 freuen. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Champions League das Team von Viking Stavanger. Drei Tage später geht’s in der Bundesliga weiter: Am Samstag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, tritt der VfB bei der TSG Hoffenheim an. Dies wird der dritte Spieltag sein.

  • VfB verleiht Jeremy Arévalo an Estrela Amadora

    Der 21 Jahre alte Stürmer wechselt auf Leihbasis zum portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora.

    Jeremy Arévalo läuft ab sofort für Estrela Amadora auf. Der VfB und der portugiesische Erstligist verständigten sich auf eine Leihe des 21 Jahre alten Stürmers, der beim VfB bis zum 30. Juni 2031 unter Vertrag steht.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Für Jeremy ist die Leihe zu Estrela Amadora zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Karriereschritt, um in der ersten portugiesischen Liga Spielpraxis und weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen ihm für die Zeit in Portugal alles Gute und werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen.“

    Bundesliga-Debüt am 10. Januar 2026

    Jeremy Arévalo wechselte im Januar 2026 vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zum Club aus Cannstatt. Seitdem absolvierte er für den VfB insgesamt elf Pflichtspiele. In der Bundesliga, in der er am 10. Januar 2026 in der Partie bei Bayer Leverkusen (4:1) sein Debüt gab, kam er siebenmal zum Einsatz und bereitete dabei ein Tor vor. Darüber hinaus lief er in der 3. Liga für die U21 des VfB auf – in vier Partien erzielte er fünf Tore und steuerte eine Vorlage bei. Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gehörte er zum Kader der ecuadorianischen Nationalmannschaft.

    Der VfB wünscht Jeremy Arévalo viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • VfB testet in Weinstadt gegen Heidenheim

    Die Begegnung findet am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, statt. Gespielt wird im Stadion Benzach in Weinstadt.

    In der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 wird der VfB eine Testpartie absolvieren. Am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet im Stadion Benzach in Weinstadt statt, es ist die Heimspielstätte der ansässigen SG Weinstadt.

    Informationen zum Ticketing

    Das Testspiel ist zugleich der Nachholtermin für den ursprünglich am 1. August 2026 in Weinstadt vorgesehenen Vergleich mit dem Paris FC, der kurzfristig aufgrund der lokalen Platzverhältnisse infolge der Hitzeperiode nach Stuttgart an die Mercedesstraße verlegt werden musste. Infolgedessen behalten alle ursprünglich verkauften Tickets ihre Gültigkeit – circa 2.200 Eintrittskarten sind somit bereits vergriffen. Ein Restkontingent ist ab sofort im Onlineshop des Gastgebers, der SG Weinstadt, erhältlich. Das Testspiel ist zugleich als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt geplant.

    Heidenheim derzeit Zweitliga-Vierter

    Der VfB und der 1. FC Heidenheim trafen in der vergangenen Bundesliga-Saison zweimal aufeinander. In der MHP Arena siegte das Team mit dem roten Brustring mit 1:0, im Auswärtsspiel kam es zu einem 3:3-Remis. In der laufenden Serie rangiert der 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga auf dem vierten Tabellenplatz – das Team von Chefcoach Frank Schmidt gewann zwei der ersten drei Partien.

    Hier geht’s zum Ticketshop der SG Weinstadt

  • VfB verleiht Badredine Bouanani an den Rangers Football Club

    Der 21-Jährige wechselt auf Leihbasis in die schottische Premiership.

    Badredine Bouanani trägt ab sofort das Trikot der Glasgow Rangers. Der VfB und die Rangers verständigten sich auf eine Leihe des 21-Jährigen, der beim VfB bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag steht. Im Sommer 2025 von OGC Nizza aus Frankreich zum VfB gewechselt, absolvierte der Offensivspieler in der zurückliegenden Saison insgesamt 28 Pflichtspiele im Trikot mit dem Brustring, in denen der Linksfuß zwei Treffer erzielte und zwei Tore vorbereitete.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland.“

    Der VfB wünscht Badredine Bouanani viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • U21 braucht in Würzburg "die richtige Balance"

    Das Team von Trainer Nico Willig ist am Sonntagmittag bei Aufsteiger Würzburger Kickers zu Gast. Die U19 ist spielfrei, die U17 reist nach Saarbrücken.

    U21: „Wir brauchen eine gute Balance“

    Drittes Auswärtsspiel im vierten Saisonspiel für die U21. Am Sonntag ist die Mannschaft von Trainer Nico Willig bei den Würzburger Kickers zu Gast. Der Anstoß erfolgt um 13:30 Uhr in der Akon Arena (live bei MAGENTA Sport). Während die U21 nach dem Auftaktsieg in Havelse (3:2) zuletzt gegen Viktoria Köln (1:3) und bei Fortuna Düsseldorf (0:1) verlor, haben die Würzburger bereits vier Punkte auf dem Konto. Einem 2:2 zum Auftakt in Ingolstadt folgte ein furioser 4:0-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden. Im Anschluss gab es ein 1:2 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln und ein 0:3 beim MSV Duisburg. „Würzburg verfügt über ein eingespieltes Team mit guter Mentalität. Sie haben sich gut verstärkt, zuletzt mit Thomas Kastanaras, den wir alle sehr gut kennen“, sagt Trainer Nico Willig und hebt den 23-jährigen Stürmer hervor, der am Montag aus Augsburg nach Würzburg gewechselt ist und jahrelang im VfB-Trikot auf Torejagd ging.

    Mit Jonathan Akaegbobi und Joyeux Masanka Bungi hat auch der VfB am letzten Tag des Transferfensters noch einmal nachgelegt. „Die Beiden bieten uns weitere Optionen und werden uns im Laufe der Saison sicherlich weiterhelfen, wobei Akaegbobi vorerst ausfällt.“ Zum Spiel am Sonntag sagt Nico Willig: „Wir müssen in der Offensive zwingender werden, müssen im letzten Drittel mehr Präzision und Tempo in unseren Aktionen haben, um dann auch zum Abschluss zu kommen. Wir brauchen aber auch eine gute Balance, müssen fleißig und kompakt nach hinten arbeiten und die Räume möglichst klein halten, da Würzburg mit ihren beiden Stürmern ein gutes Umschaltspiel hat.“ Ob Yanik Spalt am Sonntag zum Kader der U21 zählen wird, hängt auch vom heutigen Bundesligaspiel ab, bei dem der seit gestern 19-Jährige zum Spieltagskader zählt.

    Zweite Amtszeit von Michael Schiele

    Als Michael Schiele am 16. März dieses Jahres das Traineramt bei den Kickers übernahm, war es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Bereits drei Jahre war der 48-Jährige von 2017 bis 2020 am Dallenberg tätig und führte die Kickers in die 2. Bundesliga. Auch seine jetzige Amtszeit ist äußerst erfolgreich. Von den elf Spielen in der vergangenen Saison gewann er neun und spielte zweimal Unentschieden. Dies reichte zum Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Bayern, verbunden mit den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. Hierbei setzten sich die Kickers mit 1:0 und 2:1 gegen Lok Leipzig durch. Mit einem Durchschnittsalter von 26,7 Jahren haben die Kickers in den bisherigen drei Partien das älteste Team der 3. Liga auf den Rasen geschickt, dies liegt vor allem an Daniel Hägele. Der Mannschaftskapitän und Abwehrchef ist mit 37 Jahren der älteste Spieler der 3. Liga und seit 2018 im Verein.

    Faninfos zum Auswärtsspiel in Würzburg

    • Anstoß: 13.30 Uhr
    • Stadionöffnung: 12 Uhr
    • Alternativer Gästeblock: Block 4 – bitte Eingang 4 nutzen
    • Gästekasse: Tickets sind online und an der Tageskasse (Block 4) erhältlich.
    • Catering: Nur Barzahlung, Vollbier wird ausgeschenkt

    Anreise und Parken

    Adresse: Mittlerer Dallenbergweg 49, 97082 Würzburg

    Für die Anreise mit dem Auto empfehlen wir die A3. An der Anschlussstelle Heidingsfeld auf die B19 Richtung Würzburg abfahren und der Beschilderung zum Stadion folgen.

    Es steht der Dallenbergparkplatz zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt 3 € pro PKW.

    Mit der Bahn gibt es ab dem Würzburger Hauptbahnhof mit der Stadtbahnlinie 5 zum Stadion.

    Fanmaterial: Fahnen und Zaunfahnen sind erlaubt.

    Fanarbeit: Jere ist als Ansprechpartner vor Ort.

    U19: Siegreich gegen Heilbronn-Freiberg

    Die U19 war bereits am Donnerstagabend im Einsatz und hat ihr Heimspiel in der U19-DFB-Nachwuchsliga gegen den SGV Heilbronn-Freiberg mit 3:2 gewonnen. Die Tore erzielten Mohamed Drammeh, Kirill Serdiuk und Konstantinos Karangelis, der wie Salvatore Mule sein Comeback nach längerer Verletzungspause feierte. 

    U17: Favorit in Saarbrücken

    Wenn die U17 am Samstag um 13 Uhr auf dem Sportplatz Quierschied gefordert ist, tritt das Team von Trainer Christopher Brauer im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken als klarer Favorit an. Die Jungs aus Cannstatt haben nach vier Spieltagen bislang noch keines verloren und zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Die Saarländer hingegen stehen mit drei Punkten auf dem vorletzten Platz der Vorrundengruppe D. Lediglich gegen den noch punktlosen SV Waldhof Mannheim hat das Team von Trainer Noah Helfen bislang gewonnen, ansonsten gab es teils deutliche Niederlagen wie zuletzt beim 0:5 beim Tabellenführer Karlsruher SC. Für den VfB gilt es, die zuletzt ordentlichen Leistungen zu bestätigen und die weiße Weste auch bis zu den Topspielen gegen die Stuttgarter Kickers und beim Karlsruher SC zu bewahren.

  • „Jeder Punkt ist wertvoll“

    Vor dem dritten Bundesliga-Spieltag spricht VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck über die anstehende Aufgabe beim 1. FC Nürnberg.

    Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Rücken sind die VfB Frauen mitten in den Vorbereitungen auf das zweite Auswärtsspiel der Saison. „Es war eine intensive Trainingswoche, weil wir uns gut auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg vorbereiten wollen“, resümiert Cheftrainer Nico Schneck am Donnerstag.

    Momentaufnahme genießen – und richtig einordnen

    Dass die Mannschaft nach Spielende am vergangenen Samstag die zwei Siege in Folge entsprechend gefeiert hat, war absolut erlaubt. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir die kleinen Erfolge und Momente gemeinsam würdigen wollen. Es war eine schöne Momentaufnahme, welche die Mädels auch genießen dürfen“, sagt Nico Schneck. Diese Momentaufnahme galt es in dieser Woche richtig einzuordnen. „Jeder Punkt ist wertvoll. Wir haben volles Vertrauen, dass die Mannschaft den Fokus wieder direkt auf die kommende Aufgabe setzt.“

    Zweikampfstarke ClubFrauen

    Und der Fokus liegt auf dem 1. FC Nürnberg, der mit einem Remis und einer Niederlage in die Saison gestartet ist. Von den ClubFrauen erwartet Nico Schneck „sehr viel Intensität, sehr viele Duelle und eine hohe Aggressivität in den Zweikämpfen“. Attribute, die das Team bereits in den ersten beiden Partien gegen Eintracht Frankfurt (1:1) und den VfL Wolfsburg (2:8) auf den Platz gebracht hat. „Nürnberg schreckt vor nichts zurück. Darauf müssen wir uns einstellen und schnell spielen, um gar nicht erst in die Situationen zu kommen. Der FCN spielt mutig, versucht den Ball laufen zu lassen und ist sehr gefährlich im Umschaltspiel mit vielen schnellen Spielerinnen. Es ist eine Mannschaft, die sehr geradlinig spielen kann. Davon habe ich mich am vergangenen Wochenende im Stadion live überzeugt. Sie haben einen mehr als verdienten Punkt aus Frankfurt mitgenommen. Gemessen an den zwei Spielen ist der aktuelle Tabellenplatz von Nürnberg nicht ganz aussagekräftig.“

    Personal-Update

    Für den dritten Spieltag kann das Trainerteam nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Janina Hechler (Knieblessur) und Reena Wichmann (krank) mussten dieser Tage pausieren. Ob sie eine Option für das Wochenende sind, wird sich noch zeigen. „Wir haben einen breiten Kader und können auch auf etwaige Ausfälle reagieren. Das ist das Positive“, so Nico Schneck.

    Ausblick: Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg

    An das Heimspiel-Highlight gegen den Rekordmeister aus Wolfsburg (Sonntag, 13. September, 14 Uhr, zu den Tickets) denkt der VfB Frauen-Chefcoach derzeit noch nicht. „Wir wissen um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe in Nürnberg. Jeder weitere Punkt macht das Ganze noch runder. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Das haben wir vor der Saison gesagt. In manchen Spielen ist die Wahrscheinlichkeit geringer, in manchen etwas höher. Unabhängig vom Ergebnis wollen wir Konstanz in unsere Leistung reinbekommen. Und im Idealfall kommt nach einer guten Leistung auch ein positives Ergebnis raus. Die Art und Weise, wie wir auftreten, ist uns wichtig.“

    Zum Interview mit Nico Schneck bei VfB TV:

  • „DNA auf den Platz bringen“

    Die 24-jährige Polin Ada Achcinska spricht bei einem Spaziergang über den Schlossplatz für die neue Ausgabe der stadion aktuell über ihren Start beim VfB, ihre Ziele mit der Mannschaft sowie ihre besondere Verbindung zum 1. FC Köln.

    Hallo Ada, du bist im Sommer zum VfB gewechselt. Wie gut bist du inzwischen in Stuttgart angekommen?

    Ada: „Ich habe mich in Stuttgart sehr gut eingelebt und fühle mich sowohl in der Stadt als auch im Verein sehr wohl. Die Mannschaft hat mich von Beginn an herzlich aufgenommen, wodurch mir der Einstieg beim VfB sehr leichtgefallen ist.“

    Was waren deine ersten Eindrücke vom Verein und von der Mannschaft?

    Ada: „Man merkt sofort, dass der VfB ein großer und traditionsreicher Verein in Deutschland ist. Die drei Aufstiege in Folge zeigen, was die Mannschaft in den vergangenen Jahren geleistet hat. Schon beim ersten Training habe ich gemerkt, wie viel Qualität im Team vorhanden ist.“

    Welche Ziele habt ihr euch als Mannschaft für die Saison gesetzt?

    Ada: „Unser oberstes Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Darüber hinaus wollen wir unsere DNA auf den Platz bringen, als Mannschaft auftreten und in jedem Spiel versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen.“

    Was zeichnet dich sowohl auf als auch neben dem Platz aus?

    Ada: „Auf dem Platz möchte ich mit meiner Professionalität und Mentalität vorangehen. Ich bin zweikampfstark und gebe bis zur letzten Sekunde alles. Neben dem Platz bin ich eher ruhig, hilfsbereit und habe für meine Mitspielerinnen immer ein offenes Ohr. Gleichzeitig bin ich aber auch für jeden Spaß zu haben.“

    Was ist für dich der beste Weg, nach einem intensiven Training oder einem Spiel abzuschalten?

    Ada: „So richtig abschalten kann ich nach einem Spiel meistens noch nicht, weil ich es immer noch einmal analysiere. (lacht) Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Aber auch mit der Mannschaft etwas Leckeres essen zu gehen, gehört für mich dazu.“

    Am Freitag steht bei den Männern das Heimspiel gegen deinen ehemaligen Verein, den 1. FC Köln, an. Was verbindest du persönlich mit diesem Duell?

    Ada: „Mit Köln verbinde ich eine sehr besondere Zeit in meiner Karriere. Dort habe ich mit 19 Jahren die Chance bekommen, in der Bundesliga zu spielen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dafür bin ich sehr dankbar. Umso mehr freue ich mich auf das Duell und drücke beiden Mannschaften die Daumen.“

    Wenn du Stuttgart und Köln vergleichst: Wo siehst du Gemeinsamkeiten – im Fußball, bei den Fans oder vielleicht auch bei den Städten?

    Ada: „Stuttgart ist zwar etwas kleiner als Köln, hat aber genauso seinen ganz eigenen Charme. Fußballerisch verbindet die beiden Vereine vor allem ihre große Tradition und die besondere Bedeutung, die sie für ihre Fans und die jeweilige Stadt haben.“

    Wie wirst du das Spiel verfolgen – bist du im Stadion oder verfolgst du es im Fernsehen?

    Ada: „Ich werde das Spiel im Stadion verfolgen. Es ist immer etwas Besonderes, den ehemaligen Verein wiederzusehen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Begeisterung in der MHP Arena

    1,5 Millionen Besucher, 44 Heimspieltore und 53 Tonnen verkaufte Pommes: Die Saison 2025/2026 hat beeindruckende Zahlen in der MHP Arena geschrieben.

    Der Ball rollt endlich wieder in der MHP Arena. Beim ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 empfängt der VfB am heutigen Freitagabend, 4. September 2026, den 1. FC Köln im eigenen Wohnzimmer. Bevor der Fokus auf die neue Spielzeit gerichtet wird, lohnt sich ein Blick zurück auf die vergangene Heimspiel-Saison, in der in vielerlei Hinsicht beeindruckende Zahlen geschrieben wurden.

    Volle MHP Arena

    Mehr als 1,5 Millionen Besucher strömten in der vergangenen Saison zu den insgesamt 28 Fußballspielen in die MHP Arena. Neben Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League sorgten auch besondere Events wie der Supercup, die VfB-Saisoneröffnung gegen den FC Bologna, das Highlight-Spiel der VfB Frauen sowie das Länderspiel zwischen Deutschland und Ghana für volle Ränge.

    Beeindruckend: Allein zu den 17 Bundesliga-Heimspielen kamen über eine Million Fans. Im Schnitt verfolgten 59.382 Zuschauer die Partien des VfB in der MHP Arena.

    Zuschauerrekord und Dauerkarten

    Für einen besonderen Meilenstein sorgten die VfB Frauen im März des laufenden Jahres. 31.736 Zuschauer verfolgten das Highlight-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 in der MHP Arena. Damit wurde der bisherige Zuschauerrekord der 2. Frauen-Bundesliga deutlich übertroffen.

    Auch die Nachfrage nach Dauerkarten blieb ungebrochen: Mit 36.000 verkauften Saisonkarten war das verfügbare Kontingent erneut vollständig ausgeschöpft.

    Bilanz auf dem Platz

    Sportlich blickt der VfB auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit 62 Punkten spielte die Mannschaft die fünftbeste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte und die drittbeste seit dem Meisterjahr 2006/2007. Vor heimischer Kulisse erzielten die Profis 30 Bundesliga-Tore und stellten mit insgesamt 71 Bundesliga-Toren (41 Auswärtstore) die zweitstärkste Offensive der Liga. Wettbewerbsübergreifend jubelten die Fans daheim über 44 Heimspieltore in Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League.

    Starke Zahlen auch hinter der Theke

    Hinter den Kiosktheken wurden ebenfalls beachtliche Zahlen geschrieben. Insgesamt wurden 5.570 Hektoliter Stuttgarter Hofbräu Pils sowie 3.745 Hektoliter alkoholfreie Getränke ausgeschenkt. Besonders gefragt waren Pepsi, Schwip Schwap und Aqua Römer Classic. Beim Essen blieb die Rote Wurst der Favorit der Fans, vor Pommes und Bratwurst. 24,5 Tonnen Rote Wurst und 53,3 Tonnen Pommes gingen über die Theken.

    Und auch ein Lieblingskiosk konnte identifiziert werden: Besonders häufig zog es die Fans zum Kiosk 1.5 in der Untertürkheimer Kurve, der sich damit als meistbesuchter Kiosk der MHP Arena für die Saison 2025/2026 durchsetzt.

    Liebe VfB-Fans, vielen Dank für eure Unterstützung in der vergangenen Saison. Wir freuen uns auf den Heimspielauftakt heute Abend und auf viele weitere spannende Heimspiele mit euch in der MHP Arena. 

  • Atlanta meets Stuttgart

    Im Sommer war der VfB Stuttgart an mehreren Standorten in den USA aktiv – und schafft damit die Grundlage für weitere internationale Begegnungen. Ein weiteres Projekt stärkt nunmehr die Verbindungen zwischen Atlanta und Stuttgart.

    Atlanta und Stuttgart rücken ein Stück näher zusammen: Gemeinsam mit „Soccer in the Streets“, der „Halle Foundation“ sowie SAP, Mercedes-Benz U.S. und MHP Americas wurde ein internationales Jugend-Austauschprogramm ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche, denen durch Fußball internationale Erfahrungen, kultureller Austausch und persönliche Entwicklung ermöglicht werden sollen.

    Ein erster Schritt ist bereits gemacht: Im Juli wurden im Rahmen des Projekts mit Soccer in the Streets in Atlanta zehn Kinder ausgewählt, die im Herbst 2026 für eine Woche nach Stuttgart reisen werden. Hier erwarten sie Trainingseinheiten nach der VfB-Nachwuchsmethodik, Begegnungen mit gleichaltrigen VfB-Spielern, Spiele und kulturelle Erlebnisse.

    „Die Partnerschaft mit Stuttgart bietet die Möglichkeit, internationale und multikulturelle Erfahrungen zu schaffen – gerade für diejenigen, die sonst keinen Zugang zu solchen Möglichkeiten haben“, sagt Francisco Stenger, Community Partnerships Manager von Soccer in the Streets. „Wir wollen nicht nur kostenlosen Fußball anbieten, sondern Programme schaffen, die das Leben junger Menschen nachhaltig verändern können.“ Wenn die Kinder aus Atlanta im Herbst nach Stuttgart kommen, wird aus den bisherigen Begegnungen ein persönlicher Austausch. „Beim VfB Stuttgart sind wir überzeugt, dass Fußball Menschen über Kulturen hinweg verbinden und Chancen schaffen kann, die weit über den Platz hinausgehen“, sagt Karsten Petry, Vorstand für Marketing und Vertrieb. „Wir freuen uns darauf, die Kinder in Stuttgart willkommen zu heißen und sind sicher, dass noch viele weitere Initiativen folgen werden.“

    Der Austausch ist Teil der internationalen Aktivitäten des VfB in den USA. Im Sommer fanden bereits Camps in Trenton, Mooresville, Lake Wylie, Warwick und Atlanta statt. Rund 220 Jungen und Mädchen nahmen an den verschiedenen Angeboten teil.

    Fußballcamps mit viel Abwechslung

    Bei diesen Summer Camps standen die Inhalte der VfB-Ausbildungsphilosophie und die Freude am Fußball im Mittelpunkt. Technik, Torschuss und Spielformen wurden durch Wettbewerbe und Turniere ergänzt. Für zusätzliche Abwechslung sorgte die VfB Olympiade mit verschiedenen Stationen.

    In Mooresville und Warwick fanden zudem Elite Camps für ambitionierte Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler statt. Unter dem Leitmotiv „Mastering the Ball; Mastering the Opponent“ wurden Technik, Spielintelligenz und Athletik intensiv trainiert. Individuelles Feedback, Leistungsdiagnostik und die Betreuung durch VfB-Trainer wurden dabei mit Persönlichkeitsentwicklung und Werten wie Verantwortung, Respekt und Teamfähigkeit verbunden.

  • Premieren unter Flutlicht

    Der Heimspielauftakt ist gelungen, ein Neuzugang erweist sich als treffsicher und zwei Spieler feiern ihre Bundesliga-Debüts. Der 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln schrieb am Freitagabend einige schöne Geschichten.

    Dass das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison keines wie jedes andere ist, ist in Bad Cannstatt nicht erst seit gestern bekannt. Der Freitagabend untermauerte das noch einmal. Traditionell brachten sich die überwiegend in weiß gekleideten VfB-Fans bei der Karawane Cannstatt wieder weit vor dem Anpfiff in Stimmung, zogen gemeinsam zur Arena und sorgten so für ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Heimspielauftakt.

    Die Atmosphäre auf den Rängen schwappte anschließend von der ersten Minute an auf den Platz über. Der VfB setzte den 1. FC Köln immer wieder früh unter Druck, erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit und musste sich zunächst nur über die eigene Chancenverwertung ärgern. Ein traumhaftes Solo von Bilal El Khannouss wenige Minuten vor der Pause brach schließlich den Bann. Weil der marokkanische Nationalspieler auch sonst immer wieder durch kreative Impulse auffiel, erhielt er nach dem Abpfiff als erster VfB-Akteur die zur neuen Saison eingeführte „Man of the Match“-Auszeichnung der Bundesliga. „Es war eine starke Leistung der Mannschaft. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und sind glücklich über den Sieg. Es war der erste Sieg im ersten Spiel und wir hoffen auf viele weitere“, sagte Bilal El Khannouss mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    Freigesetzte Kräfte und erfüllte Träume

    Welchen Einfluss die Fans auf den Auftritt ihrer Mannschaft haben können, unterstrich Finn Jeltsch. „Wir haben die Bilder der Karawane vor dem Spiel gesehen. Die Atmosphäre war heute unglaublich und hat uns viel Energie gegeben. Heute haben wir gezeigt, was wir können. Das hat Spaß gemacht“, so der Abwehrspieler.

    Viel Spaß hatte definitiv auch Sommer-Neuzugang Grischa Prömel, der zum Heimspielauftakt seine Familie und Freunde eingeladen hatte und bei seiner Premiere im weiß-roten Wohnzimmer direkt traf. „Ich brauchte nicht lange, um mich hier einzuleben“, sagte der gebürtige Cannstatter Grischa Prömel nach dem Spiel. „Es ist immer ein kleiner Traum gewesen, für diesen Verein zu spielen und macht mich und viele aus meinem Umfeld stolz.

    Sein Treffer zum 2:0 nach ziemlich genau einer Stunde kam dabei zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, nachdem der 1. FC Köln in der ersten Viertelstunde nach Beginn der zweiten Halbzeit ins Rollen gekommen war und den erneut stark aufgelegten Fabian Bredlow ein ums andere Mal testete. Cheftrainer Sebastian Hoeneß attestierte seiner Mannschaft nach dem Spiel „74,5 gute Minuten“ und verwies dabei auf den holprigen Start in Halbzeit zwei sowie den Kölner Ehrentreffer zum 1:3 in der Schlussphase. „Wir hätten es beim Stand von 3:0 besser herunterspielen müssen, aber wir sind auch erst am zweiten Spieltag und haben viel Zeit, um uns zu entwickeln.“

    Der frisch eingewechselte Ermedin Demirovic räumte mit seinem Treffer zum 3:0, ebenfalls dank einer starken Einzel-Leistung, letzte Zweifel aus. Für den Schlusspunkt sorgte Josha Vagnoman mit dem Ablauf der regulären Spielzeit und einem Volley-Tor zum Einrahmen. Der Schienenspieler, der bereits das 1:0 vorgelegt hatte und den einzigen VfB-Treffer in München erzielte, steht nun bei drei Scorern in zwei Spielen und damit für den Moment auf dem geteilten ersten Platz der ligaweiten Rangliste.

    Gleich zwei Bundesliga-Debüts in der Schlussphase

    Neben schönen Toren gab es am Freitag auch einige Einstände zu feiern: Denn nicht nur Grischa Prömel stand am Freitagabend erstmals als Spieler des VfB in der MHP Arena auf dem Rasen. Auch Dzenan Pejcinovic bestritt sein erstes Heimspiel in Weiß und Rot, zudem kam Leo Sauer nach auskurierter Verletzung zu seinem Pflichtspiel-Debüt. Das hatte U21-Akteur Yanik Spalt zwar schon beim UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom im Januar gefeiert, nun kam der junge Österreicher erstmals auch in der Bundesliga zum Einsatz.

  • Aufstellung: Zwei Änderungen in Startelf

    Chris Führich und Bilal El Khannouss rücken neu in die Anfangsformation. Kapitän Deniz Undav führt den VfB gegen den 1. FC Köln auf den Rasen.

    Die „Karawane Cannstatt“ hat stimmungsvoll Einzug gehalten, die MHP Arena füllt sich. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß für das Bundesliga-Heimspiel des VfB am heutigen Freitagabend, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln, um 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen den 1. FC Köln:

    1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Die Jungs aus Cannstatt werden von Kapitän Deniz Undav aufs Feld geführt. Im Vergleich zum Bundesliga-Auftaktspiel am vergangenen Freitag, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Chris Führich und Bilal El Khannouss sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks nimmt zunächst auf der Bank Platz, Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus.

    Darüber hinaus stehen Neuzugang Leo Sauer und U21-Talent Yanik Spalt erstmals im Bundesliga-Kader des VfB. Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagte der 44-Jährige und erklärte: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Gute Bilanz des Cheftrainers

    Volles Haus zum Auftakt, dazu ein Gegner mit Rückenwind: Der VfB fiebert auf das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison hin. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen den 1. FC Köln:

    • Der VfB verlor in der vergangenen Saison nur zwei Liga-Heimspiele
    • Zwei aktuelle VfBler treffen gerne auf den FC
    • Borna Sosa kehrt nach drei Jahren erstmals nach Stuttgart zurück

    Blick zurück: Zwei Siege in der Vorsaison

    In der vergangenen Saison verzeichnete der VfB zwei Siege gegen den 1. FC Köln. Am vierten Spieltag hatten die Jungs aus Cannstatt den Aufsteiger mit 2:1 in dessen eigenem Wohnzimmer besiegt. Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman trafen für den VfB. Das Rückspiel in Stuttgart blieb lange offen, letztlich setzte sich die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß dank der Treffer von Ermedin Demirovic (2) und Deniz Undav mit 3:1 durch. Letztmals gewann Köln 2015 in Stuttgart.

    Wiedersehen I: Vier Bundesliga-Debüts im FC-Dress

    Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot sowie Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.

    Wiedersehen II: Zwei alte Bekannte in Bad Cannstatt

    Am späten Dienstagabend, dem „Deadline Day“, gab der 1. FC Köln die Leihe von Borna Sosa bekannt. Der mittlerweile 28-jährige Linksverteidiger trug zwischen 2018 und 2023 das Trikot mit dem Brustring, verbuchte dabei fünf Tore und herausragende 35 Vorlagen in 115 Pflichtspielen. Seither lief er für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace auf.

    Nach vielen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief das Kölner Eigengewächs Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Seit 2025 trägt der mittlerweile 37-Jährige wieder das Trikot des FC, was er bereits von 1999 bis 2005 sowie in der Saison 2020/2021 (damals per Leihe) getan hatte.

    Gutes Omen: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche

    Der VfB verlor in der Vorsaison nur zwei der 17 Heimspiele in der Bundesliga (0:5 gegen Bayern, 0:2 gegen Dortmund) und sammelte 39 Heimpunkte – das überboten einzig der FC Bayern (44) und Borussia Dortmund (41). Lediglich 16 Heimgegentore bedeuteten den Liga-Bestwert mit Dortmund.

    Der 1. FC Köln hingegen blieb in den letzten 13 Auswärtsspielen der vergangenen Bundesliga-Saison sieglos (sechs Remis, sieben Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg gelang bei der TSG Hoffenheim am 3. Oktober 2025 (1:0), das ist am Spieltag exakt 336 Tage her. Es war zugleich Kölns letzte Weiße Weste in der Fremde.

    Deutsche Goalgetter: Deniz Undav und Said El Mala glänzen

    Seit Beginn der vergangenen Saison sind Deniz Undav (19 Bundesliga-Tore) und Saïd El Mala (14) die beiden besten deutschen Torschützen in der Bundesliga. Unter allen U21-Spielern in Europas fünf großen Ligen schoss nur Lamine Yamal (FC Barcelona) in diesem Zeitraum mehr Tore (18) als Said El Mala.

    Starke Statistik: Ermedin Demirovic und Sebastian Hoeneß liegt der FC

    Ermedin Demirovic traf in der vergangenen Bundesliga-Saison in beiden Partien gegen den 1. FC Köln und erzielte drei Tore. Insgesamt war der Stürmer gegen Köln an sieben Bundesliga-Toren direkt beteiligt (fünf Tore, zwei Assists), nur gegen Eintracht Frankfurt sammelte er ebenso viele Scorerpunkte (zwei Tore, fünf Assists).

    Sebastian Hoeneß blieb als Bundesliga-Trainer in seinen acht Duellen mit dem 1. FC Köln ungeschlagen und gewann davon sogar sieben Partien – gegen kein anderes Team bestritt er so viele Liga-Spiele, ohne eines davon zu verlieren, und nur gegen Darmstadt (zwei Siege in zwei Spielen) holte er im Schnitt mehr Punkte als gegen Köln (2,75).

    Personal: Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt

    Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.

    Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.

    Zuschauer: Karawane vor dem Spiel und ein ausverkauftes Haus

    Das Spiel am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Traditionell findet vor dem ersten Heimspiel auch in diesem Jahr die Karawane Cannstatt statt. Start am Carré Bad Cannstatt ist um 18.15 Uhr. Zudem hat die organisierte Fanszene das Motto „Alle in Weiß“ ausgerufen.

    Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.

    Schiedsrichter: Dingert leitet die Partie

    Christian Dingert (SR), Nikolai Kimmeyer (SR-A. 1), Alexander Sather (SR-A. 2), Felix Wagner (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Robert Hartmann (VA-A)

    Wetter: Sonniger Tag, aber Schauer nach Abpfiff

    Am Freitag werden Temperaturen von bis zu 31° C erwartet. Zum Ende des Spiels werden allerdings Schauer erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky/WOW (Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • Ein Ausrufezeichen zum Start

    Zum bereits fünften Mal seit der Bundesliga-Gründung ist der 1. FC Köln beim ersten Heimspiel des VfB zu Gast. Die Domstädter starteten mit einem Sieg in die Saison und verstärkten sich zum Ende der Transferperiode auf zwei Positionen.

    Der Bundesliga-Start

    Der 1. FC Köln startete am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim in die neue Spielzeit. Dabei kämpfte sich der FC doppelt zurück und konterte die beiden Führungstreffer der Gäste. Nach dem Sieg am ersten Spieltag in Mainz vor einem Jahr (1:0) gelang dem 1. FC Köln damit der zweite Auftaktsieg im zweiten Jahr nach dem Aufstieg. Aus dem siegreichen Auftakt wollen Cheftrainer René Wagner und sein Team ihre Lehren ziehen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf unsere Chancen warten und dann gefährlich werden können. Auch für Freitag haben wir uns so eingestellt – mit dem Wissen, dass es eine Top-Leistung braucht, um etwas aus Stuttgart mitzunehmen.“

    Der Trainer

    Sieben Spiele haben gereicht: Nachdem der FC im März 2026 seinen Interimstrainer René Wagner vorstellte, galt der volle Fokus in Köln dem Klassenerhalt. Dieser gelang den Rheinländern mit Platz 14 am Saisonende. Weil ihm im Anschluss das Vertrauen der Clubführung ausgesprochen wurde, geht der 38-jährige gebürtige Dresdner nun in seine erste Saison als Cheftrainer in Deutschland. Ausgemachtes Ziel bleibt trotz des Auftaktsieges der Klassenerhalt. „Wir wollen unseren Weg gehen und den Flow des guten Starts mitnehmen“, sagt er: „Für mich ist es wichtig, dass uns diese Wellenausschläge, die die Bundesliga nun mal mitbringt, nicht aus der Bahn werfen.“

    Die Neuzugänge

    Erst am Dienstag verkündete der 1. FC Köln die Verpflichtung des englischen Offensivtalents Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Zuvor hatten die Kölner unter anderem den niederländischen Angreifer Thijs Dallinga vom FC Bologna ausgeliehen, dem mit zwei Treffern gegen Hoffenheim direkt mal ein Traumeinstand gelang. Die Verpflichtung Mikey Moores blieb aber nicht die letzte des FC am sogenannten „Deadline-Day“, dem letzten Tag des Transferfensters: In Borna Sosa machte ein in Bad Cannstatt bestens bekannter Akteur seine Bundesliga-Rückkehr perfekt.

    Die Rückkehr

    Nach drei Jahren kehrt Borna Sosa in die Bundesliga zurück. Der 28-jährige Kroate schloss sich in dieser Woche dem 1. FC Köln an, nachdem er seit 2023 für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace aufgelaufen war. Für den Premier League-Club, der in der abgelaufenen Saison die UEFA Conference League gewann, kam er in der vergangenen Spielzeit in 18 Partien zum Einsatz, darunter viermal im Europacup. In Köln wartet zunächst die Herausforderer-Rolle auf Borna Sosa. „Jeder Spieler muss wissen, dass ein anderer Spieler hinter ihm auf seine Chance wartet, wenn er seine Leistung nicht bringt“, sagt Cheftrainer René Wagner. „Das haben wir jetzt auch auf der Position des Linksverteidiger geschaffen. Borna ist dort jetzt der Herausforderer, der aber auch eine gute Option für uns sein kann.“ Für den VfB absolvierte der 27-fache kroatische Nationalspieler 115 Pflichtspiele mit einer Ausbeute von fünf Toren und 35 Vorlagen.

    Der Einzige

    Kölns Torhüter Marvin Schwäbe geht ziemlich sicher mit Rückenwind in den zweiten Spieltag. Gegen die TSG Hoffenheim parierte der Schlussmann des FC nach einer knappen Stunde beim Stand von 1:1 einen Elfmeter der Gäste. Es war der erste und einzige Strafstoß des ersten Spieltags.

    Die Historie

    Dass der 1. FC Köln am ersten Heimspieltag des VfB in Bad Cannstatt gastiert, kam in der Vergangenheit bereits fünfmal vor. Die Statistik spricht jedoch gegen die Jungs aus Cannstatt. Zwar gewann der VfB das erste dieser Duelle (3:1-Sieg am ersten Spieltag 1972/1973), kam seither aber nur zu einem Remis (0:0 am ersten Spieltag 2001/2002) und drei Niederlagen (2:3 am zweiten Spieltag 2005/2006, 0:2 am zweiten Spieltag 2014/2015, 1:3 am ersten Spieltag 2015/2026).

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • „Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen“

    Torjäger und Teamkapitän, Identifikationsfigur und Instinktfußballer. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Deniz Undav über seine Rolle und die neue Saison.

    Für Deniz Undav beginnt ein weiteres Kapitel beim VfB. Seit dieser Saison fungiert er als Mannschaftskapitän der Jungs aus Cannstatt. Seine Identifikation mit dem VfB ist groß – vor etwas mehr als zwei Monaten haben der Club aus Cannstatt und er den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis 2029, inklusive einer Option für ein weiteres Vertragsjahr, verlängert. Zu den bisher 119 Pflichtspielen im Trikot mit dem roten Brustring, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen, werden definitiv weitere hinzukommen. Am besten schon am Freitagabend, 4. September 2026: Um 20.30 Uhr,live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena.

    Hallo Deniz, seit dieser Saison bist du der Mannschaftskapitän des VfB. Was bedeutet dir das?

    Deniz: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“

    Gemeinsam ist es euer Ziel, erneut eine erfolgreiche Serie zu spielen. Was erwartest du von der bevorstehenden Saison?

    Deniz: „Es wird eine intensive Saison mit vielen Spielen werden. Wir brauchen ein richtig gutes Niveau und eine gute Verfassung. Daher haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet. Wir müssen uns weiterhin gegenseitig ‚pushen‘ und unterstützen, das macht jeden Einzelnen und somit auch die Mannschaft besser. In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Schritte gemacht und zusammen Erfolg gehabt, jetzt sind einige Zugänge und Impulse hinzugekommen, die uns guttun. In unserer Mannschaft steckt eine passende Mischung aus erfahrenen und jüngeren Spielern. Ich habe viel Bock auf die neue Runde.“

    In der Bundesliga folgen nach dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern nun die Vergleiche mit Köln, Hoffenheim und Dortmund. Wie bewertest du das Auftaktprogramm?

    Deniz: „Das ist ein anspruchsvolles Auftaktprogramm – zugleich sind es reizvolle Spiele, auf die ich mich freue. Bei unserem ersten Heimspiel gegen Köln werden die Fans bestimmt für eine grandiose Stimmung sorgen, noch dazu ist es unter Flutlicht. Hoffenheim und Dortmund sind Teams, die ebenfalls die internationalen Plätze im Blick haben. Sie haben sich in der Sommerpause personell verstärkt. Für uns gilt von Beginn an: Genießen, auf dem Rasen alles geben und erfolgreich sein.“

    Lass uns ein wenig über dich sprechen: Du hast noch vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 deinen Vertrag beim VfB verlängert und damit ein klares Zeichen gesetzt. Wie kam es dazu?

    Deniz: „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bedeutet mir extrem viel. Vom ersten Tag an haben die Menschen beim VfB mich und meine Familie mit offenen Armen empfangen und uns Liebe geschenkt. Deshalb bedeutet es mir so viel, ihnen durch meine Tore und Leistungen immer wieder auch etwas zurückzugeben. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein. Daher bin ich sehr glücklich, dass mein Weg in Stuttgart weitergeht.“

    Dein Weg als Fußballer hat dich von der vierten Spielklasse – Regionalliga mit dem TSV Havelse – bis in die UEFA Champions League und zum Nationalspieler geführt. Was hast du aus der Anfangszeit im Erwachsenenfußball behalten?

    Deniz: „Ich gehöre immer noch zu den Spielern, die oft Witze machen. Ich kümmere mich um die Stimmung in meiner Mannschaft, das wird sich nie ändern. Natürlich bin ich in all den Jahren gereift und habe Erfahrungen hinzugewonnen. Ich versuche zum Beispiel, den jüngeren Spielern zu helfen. Mir tat es am Anfang meiner Karriere ebenfalls gut, Tipps und Orientierung zu bekommen.“

    An welche Tipps erinnerst du dich?

    Deniz: „Bei dem TSV Havelse gab es einen Verteidiger namens Deniz Tayar. Er war zwölf Jahre älter als ich. Er hat mir gezeigt, wie ich den Körper im Zweikampf einsetzen muss, um an meinem Gegenspieler vorbeizukommen. Er hat mir gesagt, dass ich im Strafraum, falls möglich, immer flach ins Toreck schießen soll, weil der Torwart mit seiner Hand nicht so schnell ins untere wie ins obere Eck kommt.“

    Und, hat er damit Recht?

    Deniz: „Ich finde schon, dass da etwas Wichtiges dran ist. Ich sage mir oft: ‚Versuch nichts Ausgefallenes beim Torschuss.‘ Es geht einfach darum, in der jeweiligen Situation die beste Option zu wählen, um den Ball ins Tor zu kriegen oder für den Mitspieler aufzulegen. Es gibt keine hässlichen Tore.“

    Du bist bekannt als mitspielender Stürmer, der gewisse Situationen durch seinen Instinkt antizipiert. Wie intensiv analysierst du einzelne Spielszenen oder Gegner?

    Deniz: „Das ist ein Aspekt, der mich sehr interessiert. Ich liebe Fußball und den Kern des Spiels. In den Videoanalysen beim VfB sprechen wir gemeinsam über einzelne Inhalte, die für unser Spiel oder mit Blick auf den nächsten Gegner wichtig sind. Es kommt vor, dass ich mir danach zuhause nochmal meine Gedanken mache und auch das eine oder andere aufzeichne. Ich zeige dann Sebastian Hoeneß und dem Trainerteam am nächsten Tag meine Idee, wie ich die Spielsituation auflösen würde. Manchmal sagt er: ‚Ja, kann man mal probieren.‘ Oder er sagt: ‚Wenn wir das so machen, wie du denkst, dann macht der Gegner aber das …‘ – und ich sage: ‚Oh. Stimmt.‘ Diesen Austausch finde ich wichtig.“

    Das hört sich fast so an, als wäre nach deiner Profikarriere eine Aufgabe als Trainer nicht ausgeschlossen.

    Deniz: „In letzter Zeit denke ich: eher Co-Trainer (lacht). Da liegt der Fokus nahezu komplett auf dem Fußball und der Arbeit mit dem Team, den Spielern, den Menschen. Ich habe Respekt davor, was Cheftrainer drumherum alles managen müssen – neben der eigentlichen Arbeit mit der Mannschaft.“

    Bei der Weltmeisterschaft 2026 war das Interesse an deiner Person groß, was auch mit deinen drei Toren im Turnier zusammenhing. Wie gehst du damit um?

    Deniz: „Mitunter war ein gewisser ‚Hype‘ rund um meine Person zu spüren, das habe ich mitbekommen. Generell nehme ich wahr, dass das Interesse durch die WM nochmals zugenommen hat, aber ich empfinde das als etwas Positives. Es ist schön, wenn sich Menschen mit mir identifizieren können. Beim VfB erfahren wir generell eine große Unterstützung der Fans – und es ist ein gutes Gefühl, den Menschen durch ein Autogramm oder ein Selfie eine Freude machen zu können.“

    Wann hat bei dir im Urlaub das Gefühl eingesetzt, dass du den Fußball vermisst?

    Deniz: „Erst einmal ging es darum, das WM-Aus zu verarbeiten. Zunächst wollte ich es ein bisschen verdrängen, aber meine Familie und Freunde hat das natürlich genauso beschäftigt und wir haben automatisch viel darüber gesprochen. Im Urlaub mit meiner Frau und meiner Tochter habe ich den nötigen Abstand gewonnen und die Dinge reflektiert. Danach kam schnell das Gefühl, dass ich endlich wieder den Ball am Fuß haben und mit den Jungs auf dem Platz stehen möchte. Als ich mit Beginn des Trainingslagers wieder zur Mannschaft stieß, tat das richtig gut.“

    Viel Zuspruch wird deine Teamkollegen und dich beim ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 erwarten. Unser Gast, der 1. FC Köln, gewann am ersten Spieltag mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Deniz: „Die Fans werden für eine enorme Energie in der MHP Arena sorgen. Das gibt uns zusätzliche Power und ist für die Aufgabe gegen Köln umso wichtiger. Auf dem Rasen muss es uns gelingen, von Beginn an hellwach zu sein und zu zeigen, dass wir das Heimspiel unbedingt auf unsere Seite ziehen wollen.“

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  • „Mit Ruhe und Fokus“

    Die „Karawane Cannstatt“ wird schon vor dem Bundesliga-Spiel gegen Köln für Stimmung sorgen, intern bleibt der VfB dagegen ganz cool. Aus der U21 rückt ein Talent in den Spieltagskader.

    Die Saison hat bereits begonnen. Doch ein Kapitel wird erst jetzt aufgeschlagen: Mit dem ersten Bundesliga-Heimspiel kommt der VfB endgültig auf allen Ebenen in der Spielzeit 2026/2027 an. „Das wird besonders, wir freuen uns darauf“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wissen, was in unserem Stadion entstehen kann und haben die Möglichkeit, mit dem ersten Heimspiel etwas zu beginnen.“ Mit der Flutlicht-Partie am Freitagabend, 3. September 2026, eröffnet der VfB gegen den 1. FC Köln den zweiten Bundesliga-Spieltag – ab 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander.

    „Köln wird mit Schwung nach Stuttgart reisen“

    Eine außergewöhnliche Atmosphäre ist garantiert. Am Spieltag beginnt zwischen 18 und 18.15 Uhr die „Karawane Cannstatt“ am Carré in Cannstatt, anschließend werden die weiß-roten Fans in der MHP Arena für eine lautstarke Unterstützung sorgen. Extraprozente für den gemeinsamen Erfolg, Extraprozente gegen einen formstarken Gegner.

    Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagt der 44-Jährige und erklärt: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.

    Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt

    „Wir blicken mit Ruhe und Fokus nach vorne, haben die Woche über gut gearbeitet“, sagt der Chefcoach und verkündet in diesem Zusammenhang auch die eine oder andere Personalentscheidung für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln: Als defensiver Mittelfeldspieler wird Yanik Spalt zum Profikader gehören. Der 19-Jährige, der 2023 aus Österreich in den weiß-roten Nachwuchs gewechselt war, hatte zuvor einen Großteil der Saisonvorbereitung mit den Lizenzspielern absolviert. Auch Neuzugang Leo Sauer wird zum Aufgebot zählen – er wechselte Ende Juli 2026 von Feyenoord Rotterdam zum VfB.

    Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.

    Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.

    Grischa Prömel ist Vizekapitän des VfB

    Dass Deniz Undav als Kapitän des VfB in der Saison 2026/2027 fungiert, ist bekannt. Nun steht auch fest, wer ihn vertritt. Grischa Prömel ist neuer Vizekapitän der Jungs aus Cannstatt, als weitere Stellvertreter sind Maxi Mittelstädt und Ermedin Demirovic vorgesehen.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

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    • Zu Gast: 1. FC Köln
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    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
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  • VfB meldet Kader für UEFA Champions League-Ligaphase

    Der VfB hat seinen Kader für die UEFA Champions League eingereicht. Über die A-Liste konnte der Club aus Cannstatt exakt 24 Profis melden, zusätzlich gehört unter anderem Dennis Seimen via B-Liste zum Aufgebot.

    Gegen Stavanger, Madrid, Lille und Brügge sowie in Bratislava, Istanbul, Mailand und Eindhoven. Die Auslosung zur UEFA Champions League hat dem VfB acht spannende Aufgaben für die Ligaphase beschert. Die Vorfreude auf die internationalen Partien ist groß. Nun hat der Club aus Cannstatt bei der UEFA seinen Kader für die Ligaphase des Wettbewerbs gemeldet. Dabei gilt es, die verbindlichen Vorgaben des Kontinentalverbandes zu beachten und umzusetzen.

    Plätze für lokal ausgebildete Spieler verbindlich

    Wie in „Artikel 31, Spielerlisten“ des Reglements zur UEFA Champions League festgeschrieben ist, dürfen die Clubs maximal 25 Spieler für die A-Liste nominieren – dabei müssen mindestens zwei von ihnen Torhüter sein. Zudem müssen mindestens acht Plätze für „lokal ausgebildete Spieler“ reserviert sein, von denen höchstens vier „vom Verband ausgebildet“ sein dürfen. Was heißt das konkret? Die UEFA versteht darunter, dass ein Spieler für drei vollständige Spielzeiten oder 36 Monate zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr bei seinem aktuellen Verein oder einem anderen Verein desselben Nationalverbandes unter Vertrag stand. Meldet ein Club weniger als acht „lokal ausgebildete Spieler“, dann wird die Anzahl der Gesamtspieler auf der A-Liste entsprechend reduziert.

    Infolgedessen hat der VfB via A-Liste insgesamt 24 Profis melden können. Zusätzlich ist Torhüter Dennis Seimen einer der Akteure, die über die B-Liste spielberechtigt sind. Ein Spieler kann auf der B-Liste eingetragen werden, wenn er am oder nach dem 1. Januar 2005 geboren wurde und seit seinem 15. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Club spielberechtigt war.

    Sonderregeln bei Verletzung und vor der K.o.-Phase

    Der Ersatz eines in Liste A registrierten Feldspielers ist im Falle einer langwierigen Verletzung oder Erkrankung von mindestens 60 Tagen Dauer zulässig. Während der Ligaphase bis einschließlich des sechsten Spieltages darf ein Verein vorübergehend maximal einen Feldspieler ersetzen und einen neuen Feldspieler registrieren. Die Quote für lokal ausgebildete Spieler muss weiterhin eingehalten werden. Vor Beginn der K.-o.-Phase darf ein Club maximal drei neue Spieler für die im laufenden Wettbewerb verbleibenden Partien nachmelden.

    Das ist der UEFA Champions League-Kader (A-Liste) des VfB für die Ligaphase 2026/2027 (sortiert nach Rückennummern):

    • 1 – Fabian Bredlow
    • 2 – Ameen Al-Dakhil
    • 3 – Ramon Hendriks
    • 4 – Josha Vagnoman
    • 6 – Angelo Stiller
    • 7 – Maximilian Mittelstädt
    • 8 – Tiago Tomás
    • 9 – Ermedin Demirovic
    • 10 – Chris Führich
    • 11 – Bilal El Khannouss
    • 14 – Luca Jaquez
    • 16 – Atakan Karazor
    • 17 – Dzenan Pejcinovic
    • 18 – Jamie Leweling
    • 21 – Grischa Prömel
    • 22 – Lorenz Assignon
    • 24 – Jeff Chabot
    • 26 – Deniz Undav
    • 28 – Nikolas Nartey
    • 29 – Finn Jeltsch
    • 33 – Marius Funk
    • 44 – Leo Sauer
    • 58 – Alexander Groiß
    • 59 – Dominik Nothnagel
  • Mirza Catovic verlängert und wird verliehen

    Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler erhält beim VfB einen neuen Vertrag und wird auf Leihbasis für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auflaufen.

    Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2028 datierten Vertrag von Mirza Catovic vorzeitig um ein Jahr verlängert. Der neue Kontrakt besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029. In diesem Zuge wird der 19-Jährige, der in der vergangenen Saison insgesamt 29-mal für die U21 in der 3. Liga zum Einsatz kam, nach Spanien verliehen. Dort läuft der Mittelfeldakteur für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auf.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Mirza ist in den vergangenen Jahren wichtige Schritte auf dem Weg vom Jugendspieler in Richtung Profifußball gegangen. Nach der zurückliegenden Saison mit zahlreichen Einsätzen in der 3. Liga bietet sich nun die Möglichkeit, in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen Mirza alles Gute für die Zeit in Barcelona und werden seine weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“

    Seit vier Jahren beim VfB

    Mirza Catovic trägt bereits seit Juli 2022 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der Jugend der SG Rot-Weiß Frankfurt kommend zum VfB stieß.Er durchlief bei den „Jungen Wilden“ sowohl die U16 und die U17 als auch die U19 und kam darüber hinaus neunmal in der UEFA Youth League zum Einsatz.Sein Debüt für die U21 in der 3. Liga absolvierte er am 14. Dezember 2024, als er gerade einmal 17 Jahre und sieben Monate alt war. Seitdem sind 44 weitere Partien in der dritthöchsten deutschen Spielklasse hinzugekommen, in denen er zwei Tore erzielte und in beiden Saisons seinen Anteil am jeweiligen Drittliga-Klassenerhalt mit der U21 des VfB hatte. Im Mai 2026 gewann er zudem den DFB-Pokal der Junioren mit der weiß-roten U19-Auswahl.

    Für die deutsche U19-Nationalmannschaft lief Mirza Catovic insgesamt achtmal auf. Vier dieser acht Partien absolvierte er bei der U19-Europameisterschaft im Juni und Juli 2026, bei der der DFB-Nachwuchs den zweiten Platz erreichte.

    Der VfB wünscht Mirza Catovic viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • Chema wechselt zu Brighton & Hove Albion

    Der Spanier spielt künftig in der Premier League. Für den VfB absolvierte der Mittelfeldakteur insgesamt 41 Pflichtspiele.

    Mittelfeldspieler Chema Andrés verlässt den VfB und ist ab sofort für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League am Ball. Der 21-Jährige war zur vergangenen Saison 2025/2026 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach Stuttgart gewechselt.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Chema hat nach seinem Wechsel aus Spanien zum VfB als junger Spieler sehr schnell Fuß gefasst. Auch dank ihm konnten wir uns für die Champions League qualifizieren und ins Pokalfinale einziehen. Kurzfristig hat sich nun für Chema die Option ergeben, nach Brighton in die Premier League zu wechseln. Aus sportlicher Sicht hätten wir Chema gerne gehalten, dem gegenüber stand der Wechselwunsch des Spielers. Wir haben den Transfer an entsprechende finanzielle Bedingungen geknüpft, die erfüllt wurden, so dass wir dem Transfer letztlich zugestimmt haben. Wir danken Chema für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm viel Erfolg in England.“

    Vier Tore und zwei Vorlagen in der VfB-Premierensaison

    In seiner VfB-Premierensaison bestritt Chema in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League insgesamt 39 Pflichtspiele, erzielte vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. In der laufenden Spielzeit kam der spanische U21-Nationalspieler sowohl im DFB-Pokal beim F.C. Hansa Rostock als auch in der Bundesliga beim Auftaktmatch beim FC Bayern München zum Einsatz.

    Der VfB dankt Chema für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.

  • Lazar Jovanovic wechselt zu Udinese Calcio

    Der 19 Jahre alte Offensivakteur schließt sich mit sofortiger Wirkung dem italienischen Erstligisten an. Für den VfB absolvierte er insgesamt sechs Partien.

    Die Wege von Lazar Jovanovic und dem VfB trennen sich. Der 19 Jahre alte Offensivakteur, der im Sommer 2025 vom serbischen Club Roter Stern Belgrad nach Stuttgart gewechselt war und ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 besaß, läuft künftig für den italienischen Erstligisten Udinese Calcio auf.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Lazar hat eine vielversprechende Vorbereitung absolviert und in mehreren Testspielen seine Qualitäten gezeigt. Gleichzeitig ist der Konkurrenzkampf innerhalb unseres Kaders groß und der Wechsel nach Udine bietet Lazar die Chance auf mehr Spielanteile, als das voraussichtlich bei uns der Fall gewesen wäre. Wir danken Lazar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

    Einsätze in Bundesliga und UEFA Europa League

    In seiner Zeit beim VfB kam Lazar Jovanovic in insgesamt sechs Pflichtspielen zum Einsatz. Am 23. August 2025, dem ersten Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison, debütierte er im Trikot mit dem roten Brustring bei der Partie bei Union Berlin. Anschließend kamen zwei weitereLigaspiele hinzu. In der UEFA Europa League lief der Serbe ebenfalls dreimal für den VfB auf.

    Der VfB dankt Lazar Jovanovic für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

  • Erst gegen Stavanger, danach in Bratislava

    Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der Champions League bekanntgegeben. Der VfB beginnt mit einem Heimspiel.

    Kalender öffnen, Termine notieren. Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der „Königsklasse“ bekanntgegeben. Der VfB empfängt am ersten Spieltag Viking Stavanger – die Partie findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18.45 Uhr in der MHP Arena statt. Es wird das erste Mal sein, in dem sich die beiden Clubs in einem Pflichtspiel begegnen.

    Am zweiten Spieltag reisen die Jungs aus Cannstatt in die Slowakei und treten am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr bei Slovan Bratislava an. Zuletzt trafen beide Teams im Januar 2025 in der Ligaphase der UEFA Champions League aufeinander – der VfB setzte sich in der slowakischen Hauptstadt mit 3:1 durch. Die weiteren sechs Spieltermine des VfB sind in der untenstehenden Übersicht zusammengefasst.

    Update zum Ticketing bei Heim- und Auswärtsspielen

    Für die UEFA Champions League-Heimspiele gab es für Dauerkarteninhaber und Mitglieder eine Verkaufsphase für das „4er-Paket“. Für die Einzel-Heimspiele wird es – wie aus der Bundesliga bekannt – erneut einen Mitgliederverkauf geben. Dies gilt ausschließlich für jene Mitglieder, die noch kein „4er-Paket“ erworben haben und die seit mindestens drei Monaten als Mitglieder registriert sind. Die Termine für die jeweiligen Verkaufsphasen werden rechtzeitig im Ticketshop des VfB und per E-Mail kommuniziert. Zu jedem Heimspiel findet zudem – wie gewohnt – die Verlosung des OFC-Kontingents an die offiziellen Fanclubs statt. Für die UEFA Champions League-Auswärtsspiele steht der Vergabeablauf ebenfalls fest. Alle Informationen und Details zum Ticketing für die Heim- und Auswärtsspiele in der UEFA Champions League hat der VfB in untenstehender News aufbereitet.

    Wie es nach der Ligaphase weitergeht

    Der Club aus Cannstatt nimmt zum zweiten Mal binnen drei Jahren an der UEFA Champions League teil. Im höchsten europäischen Clubwettbewerb gehören insgesamt 36 Teams zur Ligaphase und spielen gegen jeweils acht verschiedene Gegner. Jede Mannschaft absolviert dabei vier Heim- und vier Auswärtspartien. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die ersten acht Clubs direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 24 spielen in Playoffs um die verbleibenden acht Achtelfinal-Plätze. Für die restlichen Teams ist die Europareise zu diesem Zeitpunkt beendet.

  • Verschiedene Phasen

    Im Bundesliga-Eröffnungsspiel bekommt der VfB die Dominanz und Qualität des FC Bayern nur zeitweise in den Griff. Es ist eine Partie, aus der sich lernen lässt.

    Als sich die Jungs aus Cannstatt nach Abpfiff enttäuscht in Richtung Gästekurve begaben, spendeten die mitgereisten Fans des VfB aufbauenden Applaus. Das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) lief anders, als es sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vorgenommen hatte. Zwar holte der VfB in der Allianz Arena einen Rückstand auf, doch am Ende zeigte sich der amtierende Deutsche Meister in puncto Dominanz und Konsequenz gnadenlos. Die weiß-rote Analyse fällt klar aus.

    „Bayern kamen immer besser in ihren Rhythmus“

    „Wir hatten gute Phasen und weniger gute Phasen in unserem Spiel“, ordnete Sebastian Hoeneß ein und ergänzte: „Leider haben wir es nur einmal geschafft, unsere guten Phasen mit einem Tor zu belohnen.“ Ein weiterer Aspekt, weshalb es zur letztlich deutlichen Niederlage kam, liegt schlichtweg in der Qualität des Gegners. „Die Bayern sind mit zunehmender Zeit immer besser in ihren Rhythmus gekommen. Es steht außer Frage, dass sie in dieser Saison sowohl national als auch international noch viele Partien dominieren werden“, erkannte der 44-Jährige an. Und dann waren da noch die Szenen zwischen Minute 52 und Minute 58.

    Sie stellten eine Schlüsselphase des Bundesliga-Auftaktspiels dar. Nach einem abgewehrten Kopfball von Jeff Chabot setzten die Jungs aus Cannstatt im Strafraum entschlossen nach – und Josha Vagnoman traf zum 1:1-Ausgleich. Jubel, auf dem Rasen und im Gästeblock. Kurz nach Wiederanpfiff hatte sich der VfB in München zurückgekämpft und die Begegnung geöffnet. Doch durch zwei unglückliche und in der Entstehung vermeidbare Gegentore in Minute 55 und 58 bog der FC Bayern erneut auf die Siegerstraße ein. Es waren sechs Minuten, in denen der VfB sämtliche Emotionen durch- sowie letztlich einen harten Aufprall erlebte.

    „Woche für Woche besser werden“

    Und aus denen er lernen sowie die richtigen Schlüsse ziehen kann. „Wir stehen am Anfang der Saison“, erklärte Sebastian Hoeneß: „Der Ansporn wird es sein, Woche für Woche besser zu werden.“ Womit sich der Blick automatisch auf die nahe Zukunft richtet: Vor den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche. Am Freitagabend, 4. September 2026, geht’s direkt in der Bundesliga weiter – im Rahmen des zweiten Spieltages gastiert ab 20.30 Uhr der 1. FC Köln in der MHP Arena. Gemeinsam wird das Team mit dem roten Brustring daran arbeiten, dass es beim anschließenden Gang in die Fankurve einen Grund zum Feiern geben wird.

    Die nächsten Termine:

    Der VfB darf sich auf das erste Heimspiel in der Saison 2026/2027 freuen. Am Freitagabend, 4. September 2026, um 20.30 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der MHP Arena den 1. FC Köln. Anschließend wartet die erste Aufgabe in der UEFA Champions League auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Gegen welchen Gegner es am ersten Spieltag der Ligaphase geht, wird die UEFA mit den zeitgenauen Ansetzungen kommunizieren. Geplant ist die erste Partie grundsätzlich zwischen Dienstag, 8. September 2026, und Donnerstag, 10. September 2026.

  • Aufstellung: In Gold und mit Kapitän Deniz Undav

    Die Jungs aus Cannstatt beginnen beim FC Bayern mit den beiden Neuzugängen Grischa Prömel und Dzenan Pejcinovic in der Startelf.

    Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Am heutigen Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB in seinen goldenen Ausweichtrikots beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Nun ist die weiß-rote Aufstellung für den ersten Bundesliga-Spieltag bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB in München

    1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 8 – Tiago Tomás, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Die Jungs aus Cannstatt werden von Deniz Undav aufs Feld geführt. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat den Stürmer zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Mit Grischa Prömel im Mittelfeld und Dzenan Pejcinovic im Angriff gehören zudem zwei Neuzugänge zur Startelf des VfB – für das Duo ist es zugleich das erste Bundesliga-Spiel im Trikot mit dem roten Brustring.

    „Gegen den FC Bayern muss alles passen“, hatte Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 den VfB trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist, auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gesagt: „Wir werden eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Das ist neu in der 64. Bundesliga-Saison

    Es ist eine Menge los vor dem Bundesliga-Start 2026/2027. Neuer Spielball, neue Regeln bei Fouls und Auswechslungen, neue Länderspiel-Abstellungsperioden. Ein Überblick.

    Eine neue Saison beginnt. Und der VfB macht direkt den Anfang. Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnen die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Auffallen wird, dass ein paar Aspekte in der 64. Bundesliga-Saison neu sein werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten bereiten alle weiß-roten Fans auf die neue Spielzeit vor.

    Gibt es einen neuen Spielball?

    Ja. Und diesmal ändert sich nicht nur das Design des Spielballes, sondern er wird auch von einem anderen Ausrüster gestellt. Nach acht Jahren wechselt die Bundesliga von Derbystar zu adidas. Somit kehrt der Ball namens „TORFABRIK“ als offizielles Bundesliga-Spielgerät zurück. Die Spielball-Partnerschaft wurde vorzeitig bis mindestens 2034 verlängert. In der Saisonvorbereitung haben alle Teams bereits mit dem neuen Ball trainiert, um sich an dessen Eigenschaften zu gewöhnen.

    Welche Regeln ändern sich oder kommen neu hinzu?

    Ein paar Aspekte, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu beobachten waren, werden nun in der Bundesliga angewendet. Bei den Einwürfen und Abstößen wird zukünftig vom Schiedsrichter ein fünfsekündiger Countdown per Hand angezeigt, wenn ein Spieler oder ein Team die Spielfortsetzung verzögert. Ist der Countdown abgelaufen und das Spiel immer noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz. Im Falle eines Einwurfs bekommt das gegnerische Team den Ball und kann einwerfen, beim Abstoß bekommt das gegnerische Team einen Eckstoß zugesprochen.

    Wie verhält es sich mit den neuen „Zwangspausen“?

    Diese betreffen vor allem Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen. Bei Auswechslungen gilt: Haben die Spieler zehn Sekunden nach der Anzeige des Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler fortan erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden ersten Unterbrechung das Feld betreten. Das entsprechende Team muss somit kurzzeitig in Unterzahl agieren. Bei Verletzungen gilt: Fußballer müssen ab sofort, sofern sie auf dem Spielfeld behandelt oder untersucht werden, den Rasen verlassen und dort mindestens eine Minute warten, bis sie wieder das Spielfeld betreten dürfen. Der Schiedsrichter zeigt an, sobald sie wieder aufs Feld dürfen. Ausnahmen gelten unter anderem, falls sich der Torhüter verletzte, ein schwerer Zusammenprall vorlag oder das zur Behandlung geführte Foul eine Verwarnung nach sich zog.

    Ändert sich etwas hinsichtlich der Länderspiel-Abstellungsperioden?

    Ja, tatsächlich. Eine Besonderheit des Rahmenterminkalenders 2026/2027 ist, dass die Profiligen in der ersten Saisonhälfte nicht mehr durch drei, sondern nur noch durch zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen werden. Die ersten beiden „internationalen Fenster“ wurden zu einem längeren Zeitraum zusammengefasst, das somit vom 21. September 2026 bis 6. Oktober 2026 dauert. Die zweite FIFA-Abstellungsperiode ist für Mitte November 2026 terminiert.

    Wie ist’s diesmal mit den „Englischen Wochen“?

    Im Spielplan 2026/2027 sind für die Bundesliga diesmal zwei „Englische Wochen“ vorgesehen. Eine folgt nach der Winterpause und somit von Dienstag, 12. Januar 2027, bis Donnerstag, 14. Januar 2027. Es wird der 16. Bundesliga-Spieltag sein. Die zweite „Englische Woche“ findet Anfang März 2027 statt – sie beginnt am Dienstag, 2. März 2027, und endet am Donnerstag, 4. März 2027. Es wird der 24. Bundesliga-Spieltag sein.

    Verändern sich die Anstoßzeiten?

    Nein, hierbei bleibt es bei den bekannten Anstoßzeiten. Am Freitag wird um 20.30 Uhr angepfiffen, am Samstag beginnen die Nachmittagspartien um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Am Sonntag sind grundsätzlich bis zu drei Anstoßzeiten möglich – 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Während der „Englischen Wochen“ werden zusätzliche Partien dienstags, mittwochs und mitunter donnerstags angesetzt – sie können um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen werden.

    Was hat sich bei den Live-Übertragungen der TV-Sender geändert?

    Grundsätzlich bleiben die TV-Rechte auch in der Saison 2026/2027 zwischen Sky und DAZN aufgeteilt. Sky überträgt die Freitagsspiele sowie alle Einzelpartien am Samstag, DAZN zeigt die Samstagskonferenz und sämtliche Sonntagsspiele. Allerdings: Durch die Fusion von Sky und RTL ist denkbar, dass bis zu zehn Partien zusätzlich im Free-TV bei RTL laufen könnten. Die Details sind noch offen. Fix ist, dass wenige ausgewählte Partien, darunter das Bundesliga-Eröffnungsspiel sowie die Relegation, im Free-TV bei Sat.1 zu sehen sind. ARD („Sportschau“) und ZDF („Aktuelles Sportstudio“) zeigen weiterhin die Bundesliga-Zusammenfassungen im Free-TV. RTL bietet alle Highlights der Bundesliga unmittelbar nach Spielende auf Abruf an.

  • Drei Neue, alte Ambitionen

    Die Bayern gewannen 14 ihrer 17 Eröffnungsspiele. Eine Statistik kann den Jungs aus Cannstatt für Freitagabend aber Mut machen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Bereits im ersten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup am vergangenen Samstag, bewiesen die Bayern, dass sie schon wieder in bester Verfassung sind. Beim 2:1 gegen den BVB in Dortmund trafen Neuzugang Nathaniel Brown (kam von Eintracht Frankfurt) sowie Michael Olise für den Rekordmeister. Sein Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal absolviert der amtierende Double-Sieger erst in der Woche nach dem ersten Bundesliga-Spieltag am Mittwoch, 2. September2026. Dann tritt die Elf von Vincent Kompany beim VfL Osnabrück an.

    Der Trainer

    Vincent Kompany startet bereits in sein drittes Jahr als Cheftrainer des FC Bayern und sitzt dabei so fest im Sattel, wie es vor ihm lange kein Coach der Münchner tat. Nach zwei Meisterschaften, einem DFB-Pokalsieg und je einer Viertel- und Halbfinalteilnahme in der UEFA Champions League gehen die Bayern auch die neue Saison mit großem Hunger auf Titel an.

    Die Trainer-Aussage

    Auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit dem VfB fand Vincent Kompany anerkennende Worte für die Jungs aus Cannstatt. „Es würde mich nicht wundern, wenn der VfB in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielt“, sagte er und unterstrich zugleich, dass die Münchner sich ihrer Favoritenrolle bewusst sind: „Ich hoffe, dass wir genauso stark sind, wie in der vergangenen Saison und uns dort, wo wir können, noch verbessern werden.“

    Die Neuzugänge

    Die Bayern verzeichneten bislang drei Neuzugänge. Für die Offensive sicherte sich der FCB die Dienste des marokkanischen Nationalspielers Ismael Saibari. Der 25-Jährige erreichte kürzlich, unter anderem an der Seite von Bilal El Khannouss, das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika und wurde zum Spieler der Saison in den Niederlanden gewählt. In den vergangenen drei Jahren gewann er mit der PSV Eindhoven dreimal die Meisterschaft.

    Von Eintracht Frankfurt kommend wurde außerdem Nathaniel Brown als Neuzugang vorgestellt. Der 23-Jährige entwickelte sich bei den Hessen zu einem jungen Leistungsträger und besetzte bei der Weltmeisterschaft die Linksverteidiger-Position der DFB-Elf. Bei seinem Bayern-Debüt sorgte er am vergangenen Samstag in Dortmund aber gleich mal für eine Überraschung: Dort lief „Nene“ Brown als offensiver Mittelfeldspieler auf.

    Der dritte „Neue“ beim FCB lief bereits in der abgelaufenen Rückrunde für den Rekordmeister auf und verbuchte 142 Einsatzminuten in vier Bundesliga-Spielen. Nun verpflichteten die Bayern das 18-jährige senegalesische Mittelfeld-Talent Bara Sapoko Ndiaye fest vom gambischen Club Gambino Stars.

    Die Historie I

    Zweimal trafen der VfB und der FC Bayern an einem ersten Bundesliga-Spieltag aufeinander. Der Südschlager zum Start in die Spielzeit 1970/1971 endete 1:1. Für den VfB traf Karl-Heinz Handschuh. Auch in der Saison 1977/1978 gastierten die Münchner am ersten Spieltag beim damaligen Aufsteiger in Bad Cannstatt. Das Spiel endete nach Treffern von Hansi Müller (2), Markus Elmer (beide VfB) sowie Norbert Janzon und Gerd Müller (2) mit 3:3. Hansi Müller kann sich noch gut an die Partie erinnern, war sie doch sein Debüt in der Bundesliga: „Ich war damals 20 Jahre jung und habe mir vor den Elfmetern keine Gedanken gemacht, sondern bin völlig unbekümmert zum Punkt gelaufen. Ich wusste, dass ich die Bälle versenke.“

    Die Historie II

    Die Bundesliga richtet seit dem Beginn der Saison 2002/2003 offizielle Eröffnungsspiele aus. Seither bestritt der FC Bayern 17 solcher Partien und gewann 14. Zuletzt schlug der Rekordmeister RB Leipzig zum Start in die Vorsaison 2025/2026 mit 6:0.

  • Matchfacts: Auftakt beim Rekordmeister

    Am Freitagabend eröffnen der FC Bayern und der VfB die neue Bundesliga-Saison. Die Jungs aus Cannstatt wollen den Rekordmeister zum Start vor Aufgaben stellen. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu Bayern gegen den VfB:

    • Beim Duell der Toptorjäger treffen mit Torschützenkönig Harry Kane und Verfolger Deniz Undav die treffsichersten Angreifer der abgelaufenen Saison aufeinander.
    • Beide Teams bewiesen in der vergangenen Spielzeit ihre Comeback-Qualitäten.
    • Der VfB wird von circa 7.500 Fans nach München begleitet.

    Blick zurück: Lasst uns lieber nach vorne blicken

    In der vergangenen Saison gingen alle vier Pflichtspiele des VfB gegen den FC Bayern verloren. Nachdem die Jungs aus Cannstatt den Münchnern im Supercup (1:2, Tor durch Chema) sowie in der Liga (0:5 und 2:4, Tore durch Chris Führich und Chema) unterlegen waren, ging auch das DFB-Pokalfinale an den FCB (0:3). Den letzten Sieg gegen den Rekordmeister feierte der VfB in der Vizemeister-Saison 2023/2024. Leonidas Stergiou, Wooyeong Jeong und Silas sorgten damals für einen 3:1-Heimsieg.

    Wiedersehen: Alte Bekannte auf beiden Seiten

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß (2017 bis 2020) und Angelo Stiller (von 2010 bis 2021) wirkten in der Vergangenheit beim FC Bayern. Auf der anderen Seite haben in Joshua Kimmich (2007 bis 2013), Serge Gnabry (2006 bis 2011, derzeit verletzt), Sven Ulreich (1998 bis 2015) sowie Hiroki Ito (2021 bis 2024) vier Spieler eine VfB-Vergangenheit.

    Sieger gegen Verfolger: Duell der Top-Torjäger

    Der neue VfB-Kapitän Deniz Undav war in der vergangenen Bundesliga-Saison mit 19 Toren der zweitbeste Torschütze nach Münchens Harry Kane (36). Unter Deniz Undavs 19 Toren war dabei kein einziges Elfmetertor – exklusive Elfmeter schossen in Europas Top-5-Ligen nur Harry Kane (26) und Erling Haaland (24, Manchester City) mehr Tore als der VfB-Angreifer.

    Torgaranten: Treffsichere Sturmreihen auf beiden Seiten

    Der VfB stellte mit 71 Toren die zweitbeste Offensive der vergangenen Bundesliga-Saison - 41 davon schoss der VfB auswärts. In Europas Top-5-Ligen kamen nur die Bayern auf mehr Auswärtstore (54).

    Starke Serie: Bayern startet traditionell gut

    Der amtierende Deutsche Meister blieb in den vergangenen 24 Spielzeiten am ersten Bundesliga-Spieltag unbesiegt (19 Siege, fünf Remis) – zuletzt verlor der FC Bayern München beim Ligaauftakt 2001 mit 0:1 bei Borussia Mönchengladbach.

    Moral: Beide Teams bewiesen Comeback-Qualitäten

    Der FC Bayern holte in der vergangenen Bundesliga-Saison 29 Punkte nach Rückständen – das war eingestellter Bundesliga-Rekord innerhalb einer Saison und gelang zuvor nur Bayer 04 Leverkusen in der Spielzeit 1999/2000. Der VfB holte in der vergangenen Saison 20 Punkte nach Rückständen, die geteilt zweitmeisten zusammen mit dem SC Freiburg.

    Beginn der letzten Profisaison: Manuel Neuer steht vor Meilenstein

    Bayerns Torhüter Manuel Neuer wird mit einem Einsatz im Spiel am Freitagabend zum ersten Profi, der in 21 ununterbrochenen Bundesliga-Saisons in Folge zum Einsatz kommt. Insgesamt wurde nur Schalke-Rekordspieler Klaus Fichtel in noch mehr verschiedenen Bundesliga-Saisons eingesetzt (22 Saisons, davon 19 für Schalke und drei für Bremen). Mit seinem 546. Spiel würde Manuel Neuer zudem mit Mirko Votava auf Rang fünf der Bundesliga-Rekordspieler gleichziehen. Zuletzt ließ der Weltmeister von 2014 und viermalige Welttorhüter durchklingen, dass die anstehende Spielzeit seine letzte als Profi sein wird.

    Personal: Lange Ausfallliste

    Jamie Leweling ist zurück im Mannschaftstraining und wird die Reise nach München mit den Jungs aus Cannstatt antreten. Bei Chris Führich wird es laut Sebastian Hoeneß „eine Punktlandung“ – sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ramon Hendriks ist wieder in das Training eingestiegen. Zu früh kommt das Spiel beim FC Bayern für Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Leo Sauer. Zudem muss Sebastian Hoeneß verletzungsbedingt weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo verzichten.

    Aufseiten des FC Bayern sind Serge Gnabry wieder im Aufbautraining. Jamal Musiala fehlt angeschlagen.

    Zuschauer: Voller Rückhalt

    Der VfB wird von etwa 7.500 Fans in die bayerische Landeshauptstadt begleitet. Alles Wissenswerte für den Besuch der Allianz Arena gibt es HIER nachzulesen.

    Schiedsrichter: Sören Storks leitet das Auftaktspiel

    Sören Storks (SR), Thorben Siewer (SR-A. 1), Christian Bandurski (SR-A. 2), Dr. Robin Braun (4. Offizieller), Tobias Welz (VA) und Patrick Hanslbauer (VA-A).

    Wetter: Abkühlung am Abend

    Während tagsüber eher milde Temperaturen von bis zu 26° C zu erwarten sind, können am Abend Gewitter auftreten.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky/WOW (Pay-TV)
    • Sat.1/Joyn (Free-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7