Es ist wieder Zeit für magische Nächte in Bad Cannstatt. Am ersten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase empfängt der VfB am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, den amtierenden norwegischen Meister Viking Stavanger in der MHP Arena. Das Heimspiel ist bereits ausverkauft. Eine Abendkasse gibt es nicht.
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Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)
Am 25. September ist es endlich wieder so weit: Das Cannstatter Volksfest öffnet seine Tore. Rund zweieinhalb Wochen erwarten die Besucher auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt verschiedene Spielbuden, Fahrgeschäfte und ausgelassene Festzelt-Stimmung.
Mit dabei ist natürlich auch der VfB Stuttgart. Am Montag, 28. September 2026, lädt der Club aus Cannstatt gemeinsam mit Stuttgarter Hofbräu zum traditionellen weiß-roten Wasenabend ins Festzelt „Beim Benz“ ein.
Ein Abend mit buntem Programm
Die Besucher erwartet ein stimmungsvoller Abend inmitten der VfB-Familie. Der Einlass beginnt um 17.00 Uhr. Gegen 18.30 Uhr gibt es den offiziellen Fassanstich, gefolgt von einem bunten Bühnenprogramm. Mit dabei sind die Profimannschaft, die VfB Frauen, Gremienvertreter, VfB-Legenden sowie Maskottchen Fritzle.
Auch die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ ist mit ihrer Stiftungsaktion „Feiern und Gutes tun“ dabei und verbindet im Festzelt Engagement mit Geselligkeit.
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Also schnappt euch eure VfB-Buddies und verbringt einen unvergesslichen Abend mit dem VfB auf dem Cannstatter Wasen. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Modisch unterwegs: Für die anstehenden Reisen in der UEFA Champions League wird die Mannschaft des VfB mit einem exklusiven Reiseoutfit des Stuttgarter Modedesigners Winni Klenk ausgestattet. In seinem bekannten Store „Abseits“ in der Stuttgarter Innenstadt und in Zusammenarbeit mit dem internationalen Top-Modelabel DSQUARED2 ist in den vergangenen Monaten eine ganz besondere Kollektion entstanden. Sie umfasst unter anderem Sakko, T-Shirt, Polo, Cap, Schuhe, Jeans sowie einen Parka. Fans haben die Möglichkeit, die Outfits der VfB-Profis im „Abseits“ in Stuttgart zu erwerben.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Abseits und DSQUARED2 zwei sehr starke Brands bei uns haben, mit denen wir in der Champions League gemeinsam auf Reisen gehen. Dank der Kombination aus einer Stuttgarter Mode-Institution und einem international erfolgreichen Modelabel sind wir bestens ausgestattet.“
Modeschöpfer und Abseits-Inhaber Winni Klenk hebt den Ansatz der regionalen Verbundenheit in diesem Projekt hervor: „Der VfB Stuttgart unterstützt mit dieser Zusammenarbeit uns als Einzelhändler dieser Stadt und setzt damit ein starkes Zeichen für den gesamten Stuttgarter Einzelhandel. In unseren Innenstädten gibt es kaum mehr Einzelhandelsläden, nur noch große, austauschbare Ketten. Ich hoffe, dass wir vielleicht manche zum Umdenken bewegen können.“
Unter dem Motto „Dein Weg zählt“ startet der VfB Stuttgart mit dieser Saison 2026/2027 ein neues Mobilitätsangebot in der VfB-App. Über die Funktion „Anreise planen“ im Reiter „Tickets“ können sich Fans individuell zur MHP Arena navigieren lassen. Dabei werden sie abhängig von Ticket- und Parkscheininformationen zielgenau zum passenden Stadioneingang beziehungsweise zum gebuchten Parkplatz geführt.
Gleichzeitig lohnt sich das Mitmachen: Wer die Anreise über die VfB-App erfolgreich abschließt, erhält eine digitale Belohnung. Das bisher über „ummadum“ angebotene Thema „Incentivierung der Anreise“ wird damit zur Saison 2026/2027 direkt in der VfB-App fortgeführt und weiterentwickelt. Das Angebot steht bei allen Heimspielen des VfB in der Bundesliga, der UEFA Champions League und im DFB-Pokal zur Verfügung.
Mitmachen wird belohnt: Exklusives VIP-Erlebnis gewinnen
Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Scooter, mit Bus und Bahn oder mit dem Auto: Wer seine Anreise über die VfB-App erfolgreich abschließt, erhält eine digitale Belohnung. Damit wird der Weg zum Heimspiel stärker in das digitale Stadionerlebnis eingebunden. Am Ende des Jahres wird unter allen Teilnehmenden ein exklusives VIP-Erlebnis bei einem Heimspiel in der Rückrunde inklusive Tickets und Blick hinter die Kulissen am Spieltag vergeben – eine weitere Belohnung folgt am Saisonende.
Gemeinsam für emissionsärmere Mobilitätsangebote rund um die MHP Arena
Zusätzlich können Fans profitieren, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Scooter sowie mit dem ÖPNV zur MHP Arena anreisen. Für diese Anreisearten erhalten Fans eine digitale Belohnung und haben zusätzlich die Chance auf einen Sofortgewinn. Dazu zählen unter anderem Zwei-Euro-Verzehrgutscheine in der MHP Arena sowie Rabattgutscheine für den VfB-Fanshop zur Online-Einlösung. Somit werden konkrete Anreiseoptionen mit geringeren verkehrsbedingten Emissionen zusätzlich belohnt.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Umweltgroschens entwickelt. Ziel ist es, Fans bei der Wahl von Anreiseoptionen mit geringeren verkehrsbedingten Emissionen zu unterstützen und damit den mobilitätsbezogenen Fan-Fußabdruck rund um die Heimspiele schrittweise zu reduzieren.
So funktioniert’s in der VfB-App:
Mit einem 4:0-Sieg bei Hansa Rostock hatte der VfB Mitte August erneut einen erfolgreichen Auftakt im DFB-Pokal hingelegt, nun steht fest, gegen wen es in der zweiten Runde geht: Gegner in der Runde der letzten 32 ist am Dienstag, 27. Oktober, oder Mittwoch, 28. Oktober 2026, der SC Paderborn. Bereits zweieinhalb Wochen vor dem Pokal-Duell treffen beide Teams, ebenfalls in Paderborn, im Rahmen des fünften Bundesliga-Spieltags aufeinander.
Die Ostwestfalen setzten sich in der ersten Pokalrunde mit 4:2 bei Phönix Lübeck durch und zogen zum fünften Mal in Folge in Runde zwei ein. In den Saisons 2017/2018 sowie 2018/2019 erreichte der SC Paderborn zweimal in Folge das Viertelfinale im DFB-Pokal. Es waren die bisher erfolgreichsten Spielzeiten des Bundesliga-Aufsteigers.
Bislang drei Duelle im DFB-Pokal
Im Pokal trafen der VfB und der SC Paderborn in der Vergangenheit dreimal aufeinander, dreimal blieb Stuttgart der Sieger. In der Saison 2002/2003 siegten die Jungs aus Cannstatt in der ersten Runde mit 4:1 in Paderborn. Die beiden anderen Partien verliefen noch spannender: In der Spielzeit 2007/2008 setzte sich der VfB in der zweiten Runde mit 3:2 nach Verlängerung durch, beim bislang letzten Pokal-Duell im Achtelfinale der Saison 2022/2023 siegte der VfB nach langem Rückstand mit 2:1.
Vorstand Sport Fabian Wohlgemuth sagt zum Zweitrunden-Los: „Wie immer im Pokal hätten wir natürlich am liebsten zuhause gespielt. Es ist bekanntlich noch nicht allzu lange her, dass wir im Pokal beim SC Paderborn gespielt und nur knapp die nächste Runde erreicht haben. Wir sind also gewarnt, fahren aber natürlich mit dem Ziel nach Paderborn, ins Achtelfinale einzuziehen.“
Die Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde fand traditionell im Deutschen Fußballmuseum statt. Als Losfee fungierte diesmal Bastian Schweinsteiger.
Die zweite Runde des DFB-Pokals wird in diesem Jahr am Dienstag, 27. Oktober und Mittwoch, 28. Oktober 2026, ausgetragen. Die zeitgenaue Ansetzung der insgesamt 16 Zweitrunden-Partien erfolgt in Kürze.
Das Spiel:
Zwei Neue brachte VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck beim Gastspiel in Nürnberg im Vergleich zu den ersten beiden Partien in Hoffenheim und gegen den HSV, als zweimal dieselbe Startelf das Vertrauen geschenkt bekam. Janina Hechler (Knieblessur) und Reena Wichmann (krank) wurden durch Linette Hofmann und Julia Mickenhagen ersetzt. Auch Tamar Dongus fiel für die Partie krankheitsbedingt aus.
Glück bei einem Alu-Treffer
Das Spiel begann munter, mit aussichtsreichen Gelegenheiten auf beiden Seiten, allerdings verpasste Club-Kapitänin Nastassja Lein ebenso eine mögliche Führung wie Dafina Redzepi und wenig später Nicole Billa für die VfB Frauen. Auf Seiten der Gastgeberinnen blieb Lein zunächst die auffälligste Figur. Bei einem Schlenzer der 25-Jährigen ans Aluminium (17.) war die Mädels aus Cannstatt im Glück. Nürnberg machte viel Druck, vergab eine weitere Chance durch Emöke Papai, die wenig später dann aber erfolgreich sein sollte.
Rückstand durch Handelfmeter
Vom Strafstoßpunkt aus ließ die Ungarin der Club-Frauen Laura Giuliani in ihrem 30. Bundesliga-Spiel keine Chance und traf zum 1:0, nachdem Luzie Zähringer der Ball zuvor an die Hand gesprungen war. In der Folgezeit hatten die VfB Frauen weiter einen schweren Stand und taten sich mit der robusten und aggressiven Spielweise der Nürnbergerinnen schwer. Vor allem im letzten Drittel waren die Club-Frauen deutlich gefährlicher, was ein weiterer Aluminium-Treffer durch die Französin Lapassouse kurz vor dem Pausenpfiff (45.) unterstrich.
Früher Nackenschlag und Elfer zum Anschluss
Durchgang zwei begann denkbar schlecht für die VfB Frauen, denn Nürnberg erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 2:0. Die VfB-Hintermannschaft bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Emöke Papai letztlich freistehend einköpfen konnte. Doch das Team von Nico Schneck kam wenig später zurück. Mira Arouna wurde im Strafraum unsanft ausgebremst und Nicole Billa verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Auf VfB-Seite feierte dann Lenelotte Müller nach gut einer Stunde ihr Bundesliga-Debüt. Sie kam zusammen mit Muriel Dürr in die Partie.
Rall per Kopf zum Ausgleich, Achcinska an den Pfosten
Das Spiel blieb indes intensiv und abwechslungsreich. Und plötzlich stand es im Max-Morlock-Stadion 2:2. Eine Ecke von der linken Seite köpfte VfB-Kapitänin Maxi Rall zum 2:2 in die Maschen und weckte mit diesem Tor Erinnerungen an das erste Bundesligator der VfB Frauen in Hoffenheim, wo ihr vor gut zwei Wochen ein ähnlicher Treffer gelungen war. Und wenig später hatte Nürnberg dann Alu-Glück, als Adriana Achcinska den Ball an den Pfosten setzte. Während Verena Wieder auf VfB-Seite zu ihrem Debüt kam, schlugen die Club-Frauen abermals zurück.
Billa antwortete prompt auf Proniez-Treffer
Laura Giuliani konnte erst noch gegen Maelle Seguin stark klären und war wenig später machtlos, als Fany Proniez das 3:2 markierte. Doch die Moral der VfB Frauen sorgte in der Schlussminute doch noch für den Ausgleich. Nicole Billa zeigte einmal mehr ihre Abschlussqualität, als sie im Strafraum in halbrechter Position zum Schuss kam und den vielumjubelten 3:3-Ausgleich markierte. Somit sicherte sich das Team von Nico Schneck am Ende einer harten und umkämpften Partie noch einen verdienten Punkt vor den rund 200 mitgereisten Gästefans.
Die Tore:
26. Minute: Nach einem weiten Einwurf versuchte sich Louna Lapassouse per Drehschuss und traf dabei die Hand von Luzie Zähringer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emöke Papai souverän zum 1:0.
48. Minute: Nürnberg kombinierte sich in den VfB-Strafraum, wo Louna Lapassouse von der linken Seite die Kugel ins Zentrum hob und den Kopf ihrer Sturmpartnerin Emöke Papai fand, die Laura Giuliani keine Chance ließ.
56. Minute: Nach einem Pass in die Tiefe wurde Mira Arouna im Strafraum von Club-Keeperin Lourdes Romero von den Beinen geholt. Den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte Nicole Billa sicher zum 2:1.
75. Minute: Ecke Redzepi, Kopfballtor Rall. Was zum Bundesliga-Auftakt in Hoffenheim klappte, funktionierte auch in Nürnberg, weil Keira Bednorz‘ Rettungsversuch auf der Linie letztlich fehlschlug.
84. Minute: Sanja Homann setzte sich im Strafraum robust im Zweikampf durch und hob die Kugel an den zweiten Pfosten, wo Fany Proniez freistehend zum 3:2 einschoss und Laura Giuliani keine Abwehrchance ließ.
90. Minute: Maxi Rall fand mit einem Pass in die Tiefe Nicole Billa, die in halbrechter Position im Strafraum eiskalt blieb und zum 3:3-Ausgleich vollendete. Lourdes Romero im Tor der Nürnbergerinnen konnte den Einschlag nicht verhindern.
Die Stimmen zum Spiel: „Ein gewonnener Punkt“
Cheftrainer Nico Schneck: „Das ist auf jedem Fall ein gewonnener Punkt, weil wir genau davor gewarnt hatten. Vor der Intensität und der Zweikampfführung. In der ersten Hälfte haben wir uns etwas den Schneid abkaufen lassen. Ab Minute 49 waren wir dann wach und ich habe die Mannschaft gesehen, die ich in den Spielen davor auch gesehen habe. Dann waren wir dominant, haben Ballkontrolle gehabt und den Ball auch gut laufen lassen. Dass sich die Mannschaft von dem bitteren dritten Gegentor nicht unterkriegen ließ, war überragend.“
VfB-Kapitänin Maxi Rall: „Ich glaube wenn man zweimal in Nürnberg zurückkommt, kann man von einem gewonnenen Punkt sprechen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Nürnberg hat hart gespielt, damit sind wir nicht gut klar gekommen. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und auch mit Ball war es zu wenig. Das Positive ist, dass wir immer bis zum Schluss kämpfen – auch nach Rückständen. Das macht die Mannschaft auch aus und darauf kann man aufbauen.“
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 13. September, empfangen die VfB Frauen im Rahmen des 4. Spieltag derGoogle Pixel Frauen-Bundesliga das Spitzenteam VfL Wolfsburg. Anstoß der Partie im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.
Die Aufstellung:
Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (63. Müller), Mickenhagen (81. Wieder) – Redzepi (76. Beuschlein), Achcinska, Hagel (76. Hirano) – Arouna (63. Dürr), Billa
Das Spiel:
Mit Neuzugang Joyeux Masanka Bungi und Jordan Majchrzak rückten im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Düsseldorf zwei Neue ins Team von Nico Willig und nahmen gegen Würzburg die Plätze von Veit Stange und Lauri Penna ein.
Bei besten Bedingungen starteten beide Teams engagiert, klare Torchancen blieben aber zunächst aus. Als Erster näherte sich Tarsis Bonga an, der nach knapp einer Viertelstunde das Außennetz traf, während David Kinsombi wenig später in aussichtsreicher Position noch erfolgreich geblockt werden konnte. Den Hausherren fehlte in dieser Phase im Abschluss die Genauigkeit. Besser machte es die U21 und ging nach 23 Minuten mit der ersten klaren Chance in Führung, als Oliver Rölke einen sehenswerten Angriff eiskalt zum 0:1 vollendete (siehe: Die Tore). Doch ein Handelfmeter brachte den Kickers wenig später den Ausgleich. Bonga verwandelte mit etwas Glück vom Punkt zum 1:1, was gleichzeitig der Pausenstand war.
Durchgang zwei begann mit einem Doppelwechsel auf VfB-Seite. David Preu und Jordan Majchrzak wurden durch die A-Jugendlichen Luca Berreth und Enis Redzepi ersetzt, der sein Debüt in der 3. Liga feierte. Die Mannschaft von Nico Willig hatte auch fortan mehr Ballbesitz, wurde aber nach knapp einer Stunde hart bestraft. Schiedsrichter Timon Schulz zeigte Julian Lüers für ein Foul im Mittelfeld eine überzogene rote Karte, so dass die U21 fortan in Unterzahl agieren musste. Von der numerischen Überlegenheit der Gastgeber war in der Folgezeit aber nicht viel zu sehen, da die Mannen mit dem roten Brustring engagiert und aggressiv gegen den Ball arbeiteten und die Kickers vom Tor weghalten konnten. So sorgte ein Standard eine Viertelstunde vor Schluss sogar für die neuerliche VfB-Führung, als Alexander Groiß eine Ecke zum 1:2 einköpfte und Sekunden später dann bei einem Lattentreffer noch im Pech war. Doch auch so sollte es am Ende für den verdienten Auswärtssieg reichen.
Die Tore:
23.Minute: Eine Flanke von David Preu legt Jarzinho Malanga zurück ins Zentrum, wo Oliver Rölke in Mittelstürmerposition sein Näschen beweist und aus kurzer Distanz zum 0:1 vollendet.
29. Minute: Ex-VfB-Spieler Thomas Kastanaras stochert im Strafraum nach dem Ball und befördert die Kugel an die Hand von Yanik Spalt. Tarsis Bonga verwandelt den Elfer mit Glück, denn Jerik von der Felsen war noch dran.
75. Minute: Der gerade eingewechselte Ertugrul Yigit hebt eine Ecke von rechts in den Strafraum und findet den Kopf von Alexander Groiß, der noch leicht abgefälscht zur 2:1-Führung der U21 trifft.
Die Trainerstimme:
„In der ersten Halbzeit war das Beste das Ergebnis. In der zweiten Hälfte haben wir es mit den Einwechslungen schon ganz gut gemacht. Das Spiel wurde flüssiger und nach der roten Karte, die bitter ist und die, wie ich finde, sehr hart ist, tat es weh, so in unserer besten Phase der Partie spielen zu müssen. Ab dem Moment sind wir dann aber richtig mutig geworden, auch mutig gegen den Ball und so haben wir uns das Standard-Tor dann auch ein Stück weit verdient, weil wir eben keine Torchancen zugelassen haben“, sagte Nico Willig.
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 13. September, empfängt die U21 im Rahmen des 5. Spieltages der 3. Liga die Mannschaft von Preußen Münster. Spielbeginn in der WIRmachenDRUCK Arena ist um 13.30 Uhr.
Die Aufstellung:
Von der Felsen – Preu (46. Berreth), Groiß, Herwerth, Masanka Bungi (64. Nothnagel) – Sessa (72. Yigit), Lüers, Spalt (64. Stange), Majchrzak (46. Redzepi) – Rölke, Malanga.
In der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 wird der VfB eine Testpartie absolvieren. Am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet im Stadion Benzach in Weinstadt statt, es ist die Heimspielstätte der ansässigen SG Weinstadt.
Informationen zum Ticketing
Das Testspiel ist zugleich der Nachholtermin für den ursprünglich am 1. August 2026 in Weinstadt vorgesehenen Vergleich mit dem Paris FC, der kurzfristig aufgrund der lokalen Platzverhältnisse infolge der Hitzeperiode nach Stuttgart an die Mercedesstraße verlegt werden musste. Infolgedessen behalten alle ursprünglich verkauften Tickets ihre Gültigkeit – circa 2.200 Eintrittskarten sind somit bereits vergriffen. Ein Restkontingent ist ab sofort im Onlineshop des Gastgebers, der SG Weinstadt, erhältlich. Das Testspiel ist zugleich als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt geplant.
Heidenheim derzeit Zweitliga-Vierter
Der VfB und der 1. FC Heidenheim trafen in der vergangenen Bundesliga-Saison zweimal aufeinander. In der MHP Arena siegte das Team mit dem roten Brustring mit 1:0, im Auswärtsspiel kam es zu einem 3:3-Remis. In der laufenden Serie rangiert der 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga auf dem vierten Tabellenplatz – das Team von Chefcoach Frank Schmidt gewann zwei der ersten drei Partien.
Die 60. Minute wird Grischa Prömel noch lange in Erinnerung behalten. Am Freitagabend erlebte der Mittelfeldspieler des VfB gegen den1. FC Köln (4:1) nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel im Trikot mit dem roten Brustring – er schoss auch direkt vor der Cannstatter Kurve das zwischenzeitliche 2:0. Am Ende erreichte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen verdienten 4:1-Erfolg – mit einem glücklichen Grischa Prömel, wie er im Interview durchscheinen lässt.
Hallo Grischa, den 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln wirst du sicherlich mit vielen positiven Gefühlen verbinden. Wie blickst du auf das Spiel zurück?
Grischa Prömel: „Schöner hätte ich mir mein erstes Heimspiel nicht vorstellen können. Es ist ein rundum gelungener Abend für uns. Wir können uns lediglich ankreiden, dass wir in der ersten Hälfte nicht mehr Tore erzielt haben. Die Leistung war richtig gut, auch nach der Druckphase der Kölner zu Beginn des zweiten Abschnitts haben wir uns gemeinsam gefangen.“
Wie hast du dein erstes Pflichtspiel-Tor für den VfB erlebt?
Grischa Prömel: „Jedes Tor in der Bundesliga ist wunderschön – aber natürlich war der Treffer gegen Köln etwas ganz Besonderes für mich. Jeff (Chabot, Anm. d. Red.) hat einen überragenden Diagonalball auf Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.) gespielt, der ihn wunderbar mitnimmt. Maxi (Mittelstädt, Anm. d. Red.) hat anschließend das Auge und legt den Ball klasse zurück – ich treffe ihn gut und musste anschließend nur noch hoffen, dass der Ball den Weg ins Tor findet.“
Was nimmst du darüber hinaus aus der Partie mit?
Grischa Prömel: „Es hat viel Spaß gemacht auf dem Rasen. Wir hatten eine gute Energie in der Mannschaft, die Fans haben uns enorm unterstützt. Wir können darüber hinaus aber auch mitnehmen, dass wir in jeder Phase des Spiels griffig sein müssen – nach Wiederanpfiff hatten wir das Spiel nicht so unter Kontrolle, wie wir es uns vorgenommen hatten. Daran werden wir arbeiten, um weitere Schritte zu machen.“
Die nächsten Termine:
Der VfB darf sich auf die erste Englische Woche der Saison 2026/2027 freuen. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Champions League das Team von Viking Stavanger. Drei Tage später geht’s in der Bundesliga weiter. Am Samstag tritt der VfB um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim an.
Dass das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison keines wie jedes andere ist, ist in Bad Cannstatt nicht erst seit gestern bekannt. Der Freitagabend untermauerte das noch einmal. Traditionell brachten sich die überwiegend in weiß gekleideten VfB-Fans bei der Karawane Cannstatt wieder weit vor dem Anpfiff in Stimmung, zogen gemeinsam zur Arena und sorgten so für ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Heimspielauftakt.
Die Atmosphäre auf den Rängen schwappte anschließend von der ersten Minute an auf den Platz über. Der VfB setzte den 1. FC Köln immer wieder früh unter Druck, erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit und musste sich zunächst nur über die eigene Chancenverwertung ärgern. Ein traumhaftes Solo von Bilal El Khannouss wenige Minuten vor der Pause brach schließlich den Bann. Weil der marokkanische Nationalspieler auch sonst immer wieder durch kreative Impulse auffiel, erhielt er nach dem Abpfiff als erster VfB-Akteur die zur neuen Saison eingeführte „Man of the Match“-Auszeichnung der Bundesliga. „Es war eine starke Leistung der Mannschaft. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und sind glücklich über den Sieg. Es war der erste Sieg im ersten Spiel und wir hoffen auf viele weitere“, sagte Bilal El Khannouss mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Freigesetzte Kräfte und erfüllte Träume
Welchen Einfluss die Fans auf den Auftritt ihrer Mannschaft haben können, unterstrich Finn Jeltsch. „Wir haben die Bilder der Karawane vor dem Spiel gesehen. Die Atmosphäre war heute unglaublich und hat uns viel Energie gegeben. Heute haben wir gezeigt, was wir können. Das hat Spaß gemacht“, so der Abwehrspieler.
Viel Spaß hatte definitiv auch Sommer-Neuzugang Grischa Prömel, der zum Heimspielauftakt seine Familie und Freunde eingeladen hatte und bei seiner Premiere im weiß-roten Wohnzimmer direkt traf. „Ich brauchte nicht lange, um mich hier einzuleben“, sagte der gebürtige Cannstatter Grischa Prömel nach dem Spiel. „Es ist immer ein kleiner Traum gewesen, für diesen Verein zu spielen und macht mich und viele aus meinem Umfeld stolz.
Sein Treffer zum 2:0 nach ziemlich genau einer Stunde kam dabei zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, nachdem der 1. FC Köln in der ersten Viertelstunde nach Beginn der zweiten Halbzeit ins Rollen gekommen war und den erneut stark aufgelegten Fabian Bredlow ein ums andere Mal testete. Cheftrainer Sebastian Hoeneß attestierte seiner Mannschaft nach dem Spiel „74,5 gute Minuten“ und verwies dabei auf den holprigen Start in Halbzeit zwei sowie den Kölner Ehrentreffer zum 1:3 in der Schlussphase. „Wir hätten es beim Stand von 3:0 besser herunterspielen müssen, aber wir sind auch erst am zweiten Spieltag und haben viel Zeit, um uns zu entwickeln.“
Der frisch eingewechselte Ermedin Demirovic räumte mit seinem Treffer zum 3:0, ebenfalls dank einer starken Einzel-Leistung, letzte Zweifel aus. Für den Schlusspunkt sorgte Josha Vagnoman mit dem Ablauf der regulären Spielzeit und einem Volley-Tor zum Einrahmen. Der Schienenspieler, der bereits das 1:0 vorgelegt hatte und den einzigen VfB-Treffer in München erzielte, steht nun bei drei Scorern in zwei Spielen und damit für den Moment auf dem geteilten ersten Platz der ligaweiten Rangliste.
Gleich zwei Bundesliga-Debüts in der Schlussphase
Neben schönen Toren gab es am Freitag auch einige Einstände zu feiern: Denn nicht nur Grischa Prömel stand am Freitagabend erstmals als Spieler des VfB in der MHP Arena auf dem Rasen. Auch Dzenan Pejcinovic bestritt sein erstes Heimspiel in Weiß und Rot, zudem kam Leo Sauer nach auskurierter Verletzung zu seinem Pflichtspiel-Debüt. Das hatte U21-Akteur Yanik Spalt zwar schon beim UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom im Januar gefeiert, nun kam der junge Österreicher erstmals auch in der Bundesliga zum Einsatz.
Jeremy Arévalo läuft ab sofort für Estrela Amadora auf. Der VfB und der portugiesische Erstligist verständigten sich auf eine Leihe des 21 Jahre alten Stürmers, der beim VfB bis zum 30. Juni 2031 unter Vertrag steht.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Für Jeremy ist die Leihe zu Estrela Amadora zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Karriereschritt, um in der ersten portugiesischen Liga Spielpraxis und weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen ihm für die Zeit in Portugal alles Gute und werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen.“
Bundesliga-Debüt am 10. Januar 2026
Jeremy Arévalo wechselte im Januar 2026 vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zum Club aus Cannstatt. Seitdem absolvierte er für den VfB insgesamt elf Pflichtspiele. In der Bundesliga, in der er am 10. Januar 2026 in der Partie bei Bayer Leverkusen (4:1) sein Debüt gab, kam er siebenmal zum Einsatz und bereitete dabei ein Tor vor. Darüber hinaus lief er in der 3. Liga für die U21 des VfB auf – in vier Partien erzielte er fünf Tore und steuerte eine Vorlage bei. Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gehörte er zum Kader der ecuadorianischen Nationalmannschaft.
Der VfB wünscht Jeremy Arévalo viel Erfolg für die Saison 2026/2027.
Die „Karawane Cannstatt“ hat stimmungsvoll Einzug gehalten, die MHP Arena füllt sich. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß für das Bundesliga-Heimspiel des VfB am heutigen Freitagabend, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln, um 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, bekannt.
Das ist die Startelf des VfB gegen den 1. FC Köln:
1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch
Die Jungs aus Cannstatt werden von Kapitän Deniz Undav aufs Feld geführt. Im Vergleich zum Bundesliga-Auftaktspiel am vergangenen Freitag, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Chris Führich und Bilal El Khannouss sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks nimmt zunächst auf der Bank Platz, Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus.
Darüber hinaus stehen Neuzugang Leo Sauer und U21-Talent Yanik Spalt erstmals im Bundesliga-Kader des VfB. Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagte der 44-Jährige und erklärte: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Die Top 3 zu VfB gegen den 1. FC Köln:
Blick zurück: Zwei Siege in der Vorsaison
In der vergangenen Saison verzeichnete der VfB zwei Siege gegen den 1. FC Köln. Am vierten Spieltag hatten die Jungs aus Cannstatt den Aufsteiger mit 2:1 in dessen eigenem Wohnzimmer besiegt. Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman trafen für den VfB. Das Rückspiel in Stuttgart blieb lange offen, letztlich setzte sich die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß dank der Treffer von Ermedin Demirovic (2) und Deniz Undav mit 3:1 durch. Letztmals gewann Köln 2015 in Stuttgart.
Wiedersehen I: Vier Bundesliga-Debüts im FC-Dress
Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot sowie Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.
Wiedersehen II: Zwei alte Bekannte in Bad Cannstatt
Am späten Dienstagabend, dem „Deadline Day“, gab der 1. FC Köln die Leihe von Borna Sosa bekannt. Der mittlerweile 28-jährige Linksverteidiger trug zwischen 2018 und 2023 das Trikot mit dem Brustring, verbuchte dabei fünf Tore und herausragende 35 Vorlagen in 115 Pflichtspielen. Seither lief er für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace auf.
Nach vielen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief das Kölner Eigengewächs Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Seit 2025 trägt der mittlerweile 37-Jährige wieder das Trikot des FC, was er bereits von 1999 bis 2005 sowie in der Saison 2020/2021 (damals per Leihe) getan hatte.
Gutes Omen: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche
Der VfB verlor in der Vorsaison nur zwei der 17 Heimspiele in der Bundesliga (0:5 gegen Bayern, 0:2 gegen Dortmund) und sammelte 39 Heimpunkte – das überboten einzig der FC Bayern (44) und Borussia Dortmund (41). Lediglich 16 Heimgegentore bedeuteten den Liga-Bestwert mit Dortmund.
Der 1. FC Köln hingegen blieb in den letzten 13 Auswärtsspielen der vergangenen Bundesliga-Saison sieglos (sechs Remis, sieben Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg gelang bei der TSG Hoffenheim am 3. Oktober 2025 (1:0), das ist am Spieltag exakt 336 Tage her. Es war zugleich Kölns letzte Weiße Weste in der Fremde.
Deutsche Goalgetter: Deniz Undav und Said El Mala glänzen
Seit Beginn der vergangenen Saison sind Deniz Undav (19 Bundesliga-Tore) und Saïd El Mala (14) die beiden besten deutschen Torschützen in der Bundesliga. Unter allen U21-Spielern in Europas fünf großen Ligen schoss nur Lamine Yamal (FC Barcelona) in diesem Zeitraum mehr Tore (18) als Said El Mala.
Starke Statistik: Ermedin Demirovic und Sebastian Hoeneß liegt der FC
Ermedin Demirovic traf in der vergangenen Bundesliga-Saison in beiden Partien gegen den 1. FC Köln und erzielte drei Tore. Insgesamt war der Stürmer gegen Köln an sieben Bundesliga-Toren direkt beteiligt (fünf Tore, zwei Assists), nur gegen Eintracht Frankfurt sammelte er ebenso viele Scorerpunkte (zwei Tore, fünf Assists).
Sebastian Hoeneß blieb als Bundesliga-Trainer in seinen acht Duellen mit dem 1. FC Köln ungeschlagen und gewann davon sogar sieben Partien – gegen kein anderes Team bestritt er so viele Liga-Spiele, ohne eines davon zu verlieren, und nur gegen Darmstadt (zwei Siege in zwei Spielen) holte er im Schnitt mehr Punkte als gegen Köln (2,75).
Personal: Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt
Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.
Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.
Zuschauer: Karawane vor dem Spiel und ein ausverkauftes Haus
Das Spiel am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Traditionell findet vor dem ersten Heimspiel auch in diesem Jahr die Karawane Cannstatt statt. Start am Carré Bad Cannstatt ist um 18.15 Uhr. Zudem hat die organisierte Fanszene das Motto „Alle in Weiß“ ausgerufen.
Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.
Schiedsrichter: Dingert leitet die Partie
Christian Dingert (SR), Nikolai Kimmeyer (SR-A. 1), Alexander Sather (SR-A. 2), Felix Wagner (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Robert Hartmann (VA-A)
Wetter: Sonniger Tag, aber Schauer nach Abpfiff
Am Freitag werden Temperaturen von bis zu 31° C erwartet. Zum Ende des Spiels werden allerdings Schauer erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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Badredine Bouanani trägt ab sofort das Trikot der Glasgow Rangers. Der VfB und die Rangers verständigten sich auf eine Leihe des 21-Jährigen, der beim VfB bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag steht. Im Sommer 2025 von OGC Nizza aus Frankreich zum VfB gewechselt, absolvierte der Offensivspieler in der zurückliegenden Saison insgesamt 28 Pflichtspiele im Trikot mit dem Brustring, in denen der Linksfuß zwei Treffer erzielte und zwei Tore vorbereitete.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland.“
Der VfB wünscht Badredine Bouanani viel Erfolg für die Saison 2026/2027.
Der Bundesliga-Start
Der 1. FC Köln startete am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim in die neue Spielzeit. Dabei kämpfte sich der FC doppelt zurück und konterte die beiden Führungstreffer der Gäste. Nach dem Sieg am ersten Spieltag in Mainz vor einem Jahr (1:0) gelang dem 1. FC Köln damit der zweite Auftaktsieg im zweiten Jahr nach dem Aufstieg. Aus dem siegreichen Auftakt wollen Cheftrainer René Wagner und sein Team ihre Lehren ziehen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf unsere Chancen warten und dann gefährlich werden können. Auch für Freitag haben wir uns so eingestellt – mit dem Wissen, dass es eine Top-Leistung braucht, um etwas aus Stuttgart mitzunehmen.“
Sieben Spiele haben gereicht: Nachdem der FC im März 2026 seinen Interimstrainer René Wagner vorstellte, galt der volle Fokus in Köln dem Klassenerhalt. Dieser gelang den Rheinländern mit Platz 14 am Saisonende. Weil ihm im Anschluss das Vertrauen der Clubführung ausgesprochen wurde, geht der 38-jährige gebürtige Dresdner nun in seine erste Saison als Cheftrainer in Deutschland. Ausgemachtes Ziel bleibt trotz des Auftaktsieges der Klassenerhalt. „Wir wollen unseren Weg gehen und den Flow des guten Starts mitnehmen“, sagt er: „Für mich ist es wichtig, dass uns diese Wellenausschläge, die die Bundesliga nun mal mitbringt, nicht aus der Bahn werfen.“
Die Neuzugänge
Erst am Dienstag verkündete der 1. FC Köln die Verpflichtung des englischen Offensivtalents Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Zuvor hatten die Kölner unter anderem den niederländischen Angreifer Thijs Dallinga vom FC Bologna ausgeliehen, dem mit zwei Treffern gegen Hoffenheim direkt mal ein Traumeinstand gelang. Die Verpflichtung Mikey Moores blieb aber nicht die letzte des FC am sogenannten „Deadline-Day“, dem letzten Tag des Transferfensters: In Borna Sosa machte ein in Bad Cannstatt bestens bekannter Akteur seine Bundesliga-Rückkehr perfekt.
Die Rückkehr
Nach drei Jahren kehrt Borna Sosa in die Bundesliga zurück. Der 28-jährige Kroate schloss sich in dieser Woche dem 1. FC Köln an, nachdem er seit 2023 für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace aufgelaufen war. Für den Premier League-Club, der in der abgelaufenen Saison die UEFA Conference League gewann, kam er in der vergangenen Spielzeit in 18 Partien zum Einsatz, darunter viermal im Europacup. In Köln wartet zunächst die Herausforderer-Rolle auf Borna Sosa. „Jeder Spieler muss wissen, dass ein anderer Spieler hinter ihm auf seine Chance wartet, wenn er seine Leistung nicht bringt“, sagt Cheftrainer René Wagner. „Das haben wir jetzt auch auf der Position des Linksverteidiger geschaffen. Borna ist dort jetzt der Herausforderer, der aber auch eine gute Option für uns sein kann.“ Für den VfB absolvierte der 27-fache kroatische Nationalspieler 115 Pflichtspiele mit einer Ausbeute von fünf Toren und 35 Vorlagen.
Der Einzige
Kölns Torhüter Marvin Schwäbe geht ziemlich sicher mit Rückenwind in den zweiten Spieltag. Gegen die TSG Hoffenheim parierte der Schlussmann des FC nach einer knappen Stunde beim Stand von 1:1 einen Elfmeter der Gäste. Es war der erste und einzige Strafstoß des ersten Spieltags.
Die Historie
Dass der 1. FC Köln am ersten Heimspieltag des VfB in Bad Cannstatt gastiert, kam in der Vergangenheit bereits fünfmal vor. Die Statistik spricht jedoch gegen die Jungs aus Cannstatt. Zwar gewann der VfB das erste dieser Duelle (3:1-Sieg am ersten Spieltag 1972/1973), kam seither aber nur zu einem Remis (0:0 am ersten Spieltag 2001/2002) und drei Niederlagen (2:3 am zweiten Spieltag 2005/2006, 0:2 am zweiten Spieltag 2014/2015, 1:3 am ersten Spieltag 2015/2026).
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Für Deniz Undav beginnt ein weiteres Kapitel beim VfB. Seit dieser Saison fungiert er als Mannschaftskapitän der Jungs aus Cannstatt. Seine Identifikation mit dem VfB ist groß – vor etwas mehr als zwei Monaten haben der Club aus Cannstatt und er den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis 2029, inklusive einer Option für ein weiteres Vertragsjahr, verlängert. Zu den bisher 119 Pflichtspielen im Trikot mit dem roten Brustring, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen, werden definitiv weitere hinzukommen. Am besten schon am Freitagabend, 4. September 2026: Um 20.30 Uhr,live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena.
Hallo Deniz, seit dieser Saison bist du der Mannschaftskapitän des VfB. Was bedeutet dir das?
Deniz: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“
Gemeinsam ist es euer Ziel, erneut eine erfolgreiche Serie zu spielen. Was erwartest du von der bevorstehenden Saison?
Deniz: „Es wird eine intensive Saison mit vielen Spielen werden. Wir brauchen ein richtig gutes Niveau und eine gute Verfassung. Daher haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet. Wir müssen uns weiterhin gegenseitig ‚pushen‘ und unterstützen, das macht jeden Einzelnen und somit auch die Mannschaft besser. In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Schritte gemacht und zusammen Erfolg gehabt, jetzt sind einige Zugänge und Impulse hinzugekommen, die uns guttun. In unserer Mannschaft steckt eine passende Mischung aus erfahrenen und jüngeren Spielern. Ich habe viel Bock auf die neue Runde.“
In der Bundesliga folgen nach dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern nun die Vergleiche mit Köln, Hoffenheim und Dortmund. Wie bewertest du das Auftaktprogramm?
Deniz: „Das ist ein anspruchsvolles Auftaktprogramm – zugleich sind es reizvolle Spiele, auf die ich mich freue. Bei unserem ersten Heimspiel gegen Köln werden die Fans bestimmt für eine grandiose Stimmung sorgen, noch dazu ist es unter Flutlicht. Hoffenheim und Dortmund sind Teams, die ebenfalls die internationalen Plätze im Blick haben. Sie haben sich in der Sommerpause personell verstärkt. Für uns gilt von Beginn an: Genießen, auf dem Rasen alles geben und erfolgreich sein.“
Lass uns ein wenig über dich sprechen: Du hast noch vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 deinen Vertrag beim VfB verlängert und damit ein klares Zeichen gesetzt. Wie kam es dazu?
Deniz: „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bedeutet mir extrem viel. Vom ersten Tag an haben die Menschen beim VfB mich und meine Familie mit offenen Armen empfangen und uns Liebe geschenkt. Deshalb bedeutet es mir so viel, ihnen durch meine Tore und Leistungen immer wieder auch etwas zurückzugeben. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein. Daher bin ich sehr glücklich, dass mein Weg in Stuttgart weitergeht.“
Dein Weg als Fußballer hat dich von der vierten Spielklasse – Regionalliga mit dem TSV Havelse – bis in die UEFA Champions League und zum Nationalspieler geführt. Was hast du aus der Anfangszeit im Erwachsenenfußball behalten?
Deniz: „Ich gehöre immer noch zu den Spielern, die oft Witze machen. Ich kümmere mich um die Stimmung in meiner Mannschaft, das wird sich nie ändern. Natürlich bin ich in all den Jahren gereift und habe Erfahrungen hinzugewonnen. Ich versuche zum Beispiel, den jüngeren Spielern zu helfen. Mir tat es am Anfang meiner Karriere ebenfalls gut, Tipps und Orientierung zu bekommen.“
An welche Tipps erinnerst du dich?
Deniz: „Bei dem TSV Havelse gab es einen Verteidiger namens Deniz Tayar. Er war zwölf Jahre älter als ich. Er hat mir gezeigt, wie ich den Körper im Zweikampf einsetzen muss, um an meinem Gegenspieler vorbeizukommen. Er hat mir gesagt, dass ich im Strafraum, falls möglich, immer flach ins Toreck schießen soll, weil der Torwart mit seiner Hand nicht so schnell ins untere wie ins obere Eck kommt.“
Und, hat er damit Recht?
Deniz: „Ich finde schon, dass da etwas Wichtiges dran ist. Ich sage mir oft: ‚Versuch nichts Ausgefallenes beim Torschuss.‘ Es geht einfach darum, in der jeweiligen Situation die beste Option zu wählen, um den Ball ins Tor zu kriegen oder für den Mitspieler aufzulegen. Es gibt keine hässlichen Tore.“
Du bist bekannt als mitspielender Stürmer, der gewisse Situationen durch seinen Instinkt antizipiert. Wie intensiv analysierst du einzelne Spielszenen oder Gegner?
Deniz: „Das ist ein Aspekt, der mich sehr interessiert. Ich liebe Fußball und den Kern des Spiels. In den Videoanalysen beim VfB sprechen wir gemeinsam über einzelne Inhalte, die für unser Spiel oder mit Blick auf den nächsten Gegner wichtig sind. Es kommt vor, dass ich mir danach zuhause nochmal meine Gedanken mache und auch das eine oder andere aufzeichne. Ich zeige dann Sebastian Hoeneß und dem Trainerteam am nächsten Tag meine Idee, wie ich die Spielsituation auflösen würde. Manchmal sagt er: ‚Ja, kann man mal probieren.‘ Oder er sagt: ‚Wenn wir das so machen, wie du denkst, dann macht der Gegner aber das …‘ – und ich sage: ‚Oh. Stimmt.‘ Diesen Austausch finde ich wichtig.“
Das hört sich fast so an, als wäre nach deiner Profikarriere eine Aufgabe als Trainer nicht ausgeschlossen.
Deniz: „In letzter Zeit denke ich: eher Co-Trainer (lacht). Da liegt der Fokus nahezu komplett auf dem Fußball und der Arbeit mit dem Team, den Spielern, den Menschen. Ich habe Respekt davor, was Cheftrainer drumherum alles managen müssen – neben der eigentlichen Arbeit mit der Mannschaft.“
Bei der Weltmeisterschaft 2026 war das Interesse an deiner Person groß, was auch mit deinen drei Toren im Turnier zusammenhing. Wie gehst du damit um?
Deniz: „Mitunter war ein gewisser ‚Hype‘ rund um meine Person zu spüren, das habe ich mitbekommen. Generell nehme ich wahr, dass das Interesse durch die WM nochmals zugenommen hat, aber ich empfinde das als etwas Positives. Es ist schön, wenn sich Menschen mit mir identifizieren können. Beim VfB erfahren wir generell eine große Unterstützung der Fans – und es ist ein gutes Gefühl, den Menschen durch ein Autogramm oder ein Selfie eine Freude machen zu können.“
Wann hat bei dir im Urlaub das Gefühl eingesetzt, dass du den Fußball vermisst?
Deniz: „Erst einmal ging es darum, das WM-Aus zu verarbeiten. Zunächst wollte ich es ein bisschen verdrängen, aber meine Familie und Freunde hat das natürlich genauso beschäftigt und wir haben automatisch viel darüber gesprochen. Im Urlaub mit meiner Frau und meiner Tochter habe ich den nötigen Abstand gewonnen und die Dinge reflektiert. Danach kam schnell das Gefühl, dass ich endlich wieder den Ball am Fuß haben und mit den Jungs auf dem Platz stehen möchte. Als ich mit Beginn des Trainingslagers wieder zur Mannschaft stieß, tat das richtig gut.“
Viel Zuspruch wird deine Teamkollegen und dich beim ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 erwarten. Unser Gast, der 1. FC Köln, gewann am ersten Spieltag mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim. Was erwartest du für eine Begegnung?
Deniz: „Die Fans werden für eine enorme Energie in der MHP Arena sorgen. Das gibt uns zusätzliche Power und ist für die Aufgabe gegen Köln umso wichtiger. Auf dem Rasen muss es uns gelingen, von Beginn an hellwach zu sein und zu zeigen, dass wir das Heimspiel unbedingt auf unsere Seite ziehen wollen.“
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Die Saison hat bereits begonnen. Doch ein Kapitel wird erst jetzt aufgeschlagen: Mit dem ersten Bundesliga-Heimspiel kommt der VfB endgültig auf allen Ebenen in der Spielzeit 2026/2027 an. „Das wird besonders, wir freuen uns darauf“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wissen, was in unserem Stadion entstehen kann und haben die Möglichkeit, mit dem ersten Heimspiel etwas zu beginnen.“ Mit der Flutlicht-Partie am Freitagabend, 3. September 2026, eröffnet der VfB gegen den 1. FC Köln den zweiten Bundesliga-Spieltag – ab 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander.
„Köln wird mit Schwung nach Stuttgart reisen“
Eine außergewöhnliche Atmosphäre ist garantiert. Am Spieltag beginnt zwischen 18 und 18.15 Uhr die „Karawane Cannstatt“ am Carré in Cannstatt, anschließend werden die weiß-roten Fans in der MHP Arena für eine lautstarke Unterstützung sorgen. Extraprozente für den gemeinsamen Erfolg, Extraprozente gegen einen formstarken Gegner.
Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagt der 44-Jährige und erklärt: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.
Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt
„Wir blicken mit Ruhe und Fokus nach vorne, haben die Woche über gut gearbeitet“, sagt der Chefcoach und verkündet in diesem Zusammenhang auch die eine oder andere Personalentscheidung für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln: Als defensiver Mittelfeldspieler wird Yanik Spalt zum Profikader gehören. Der 19-Jährige, der 2023 aus Österreich in den weiß-roten Nachwuchs gewechselt war, hatte zuvor einen Großteil der Saisonvorbereitung mit den Lizenzspielern absolviert. Auch Neuzugang Leo Sauer wird zum Aufgebot zählen – er wechselte Ende Juli 2026 von Feyenoord Rotterdam zum VfB.
Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.
Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.
Grischa Prömel ist Vizekapitän des VfB
Dass Deniz Undav als Kapitän des VfB in der Saison 2026/2027 fungiert, ist bekannt. Nun steht auch fest, wer ihn vertritt. Grischa Prömel ist neuer Vizekapitän der Jungs aus Cannstatt, als weitere Stellvertreter sind Maxi Mittelstädt und Ermedin Demirovic vorgesehen.
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Gegen Stavanger, Madrid, Lille und Brügge sowie in Bratislava, Istanbul, Mailand und Eindhoven. Die Auslosung zur UEFA Champions League hat dem VfB acht spannende Aufgaben für die Ligaphase beschert. Die Vorfreude auf die internationalen Partien ist groß. Nun hat der Club aus Cannstatt bei der UEFA seinen Kader für die Ligaphase des Wettbewerbs gemeldet. Dabei gilt es, die verbindlichen Vorgaben des Kontinentalverbandes zu beachten und umzusetzen.
Plätze für lokal ausgebildete Spieler verbindlich
Wie in „Artikel 31, Spielerlisten“ des Reglements zur UEFA Champions League festgeschrieben ist, dürfen die Clubs maximal 25 Spieler für die A-Liste nominieren – dabei müssen mindestens zwei von ihnen Torhüter sein. Zudem müssen mindestens acht Plätze für „lokal ausgebildete Spieler“ reserviert sein, von denen höchstens vier „vom Verband ausgebildet“ sein dürfen. Was heißt das konkret? Die UEFA versteht darunter, dass ein Spieler für drei vollständige Spielzeiten oder 36 Monate zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr bei seinem aktuellen Verein oder einem anderen Verein desselben Nationalverbandes unter Vertrag stand. Meldet ein Club weniger als acht „lokal ausgebildete Spieler“, dann wird die Anzahl der Gesamtspieler auf der A-Liste entsprechend reduziert.
Infolgedessen hat der VfB via A-Liste insgesamt 24 Profis melden können. Zusätzlich ist Torhüter Dennis Seimen einer der Akteure, die über die B-Liste spielberechtigt sind. Ein Spieler kann auf der B-Liste eingetragen werden, wenn er am oder nach dem 1. Januar 2005 geboren wurde und seit seinem 15. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Club spielberechtigt war.
Sonderregeln bei Verletzung und vor der K.o.-Phase
Der Ersatz eines in Liste A registrierten Feldspielers ist im Falle einer langwierigen Verletzung oder Erkrankung von mindestens 60 Tagen Dauer zulässig. Während der Ligaphase bis einschließlich des sechsten Spieltages darf ein Verein vorübergehend maximal einen Feldspieler ersetzen und einen neuen Feldspieler registrieren. Die Quote für lokal ausgebildete Spieler muss weiterhin eingehalten werden. Vor Beginn der K.-o.-Phase darf ein Club maximal drei neue Spieler für die im laufenden Wettbewerb verbleibenden Partien nachmelden.
Das ist der UEFA Champions League-Kader (A-Liste) des VfB für die Ligaphase 2026/2027 (sortiert nach Rückennummern):
Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2028 datierten Vertrag von Mirza Catovic vorzeitig um ein Jahr verlängert. Der neue Kontrakt besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029. In diesem Zuge wird der 19-Jährige, der in der vergangenen Saison insgesamt 29-mal für die U21 in der 3. Liga zum Einsatz kam, nach Spanien verliehen. Dort läuft der Mittelfeldakteur für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auf.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Mirza ist in den vergangenen Jahren wichtige Schritte auf dem Weg vom Jugendspieler in Richtung Profifußball gegangen. Nach der zurückliegenden Saison mit zahlreichen Einsätzen in der 3. Liga bietet sich nun die Möglichkeit, in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen Mirza alles Gute für die Zeit in Barcelona und werden seine weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“
Seit vier Jahren beim VfB
Mirza Catovic trägt bereits seit Juli 2022 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der Jugend der SG Rot-Weiß Frankfurt kommend zum VfB stieß.Er durchlief bei den „Jungen Wilden“ sowohl die U16 und die U17 als auch die U19 und kam darüber hinaus neunmal in der UEFA Youth League zum Einsatz.Sein Debüt für die U21 in der 3. Liga absolvierte er am 14. Dezember 2024, als er gerade einmal 17 Jahre und sieben Monate alt war. Seitdem sind 44 weitere Partien in der dritthöchsten deutschen Spielklasse hinzugekommen, in denen er zwei Tore erzielte und in beiden Saisons seinen Anteil am jeweiligen Drittliga-Klassenerhalt mit der U21 des VfB hatte. Im Mai 2026 gewann er zudem den DFB-Pokal der Junioren mit der weiß-roten U19-Auswahl.
Für die deutsche U19-Nationalmannschaft lief Mirza Catovic insgesamt achtmal auf. Vier dieser acht Partien absolvierte er bei der U19-Europameisterschaft im Juni und Juli 2026, bei der der DFB-Nachwuchs den zweiten Platz erreichte.
Der VfB wünscht Mirza Catovic viel Erfolg für die Saison 2026/2027.
Mittelfeldspieler Chema Andrés verlässt den VfB und ist ab sofort für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League am Ball. Der 21-Jährige war zur vergangenen Saison 2025/2026 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach Stuttgart gewechselt.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Chema hat nach seinem Wechsel aus Spanien zum VfB als junger Spieler sehr schnell Fuß gefasst. Auch dank ihm konnten wir uns für die Champions League qualifizieren und ins Pokalfinale einziehen. Kurzfristig hat sich nun für Chema die Option ergeben, nach Brighton in die Premier League zu wechseln. Aus sportlicher Sicht hätten wir Chema gerne gehalten, dem gegenüber stand der Wechselwunsch des Spielers. Wir haben den Transfer an entsprechende finanzielle Bedingungen geknüpft, die erfüllt wurden, so dass wir dem Transfer letztlich zugestimmt haben. Wir danken Chema für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm viel Erfolg in England.“
Vier Tore und zwei Vorlagen in der VfB-Premierensaison
In seiner VfB-Premierensaison bestritt Chema in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League insgesamt 39 Pflichtspiele, erzielte vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. In der laufenden Spielzeit kam der spanische U21-Nationalspieler sowohl im DFB-Pokal beim F.C. Hansa Rostock als auch in der Bundesliga beim Auftaktmatch beim FC Bayern München zum Einsatz.
Der VfB dankt Chema für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.
Die Wege von Lazar Jovanovic und dem VfB trennen sich. Der 19 Jahre alte Offensivakteur, der im Sommer 2025 vom serbischen Club Roter Stern Belgrad nach Stuttgart gewechselt war und ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 besaß, läuft künftig für den italienischen Erstligisten Udinese Calcio auf.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Lazar hat eine vielversprechende Vorbereitung absolviert und in mehreren Testspielen seine Qualitäten gezeigt. Gleichzeitig ist der Konkurrenzkampf innerhalb unseres Kaders groß und der Wechsel nach Udine bietet Lazar die Chance auf mehr Spielanteile, als das voraussichtlich bei uns der Fall gewesen wäre. Wir danken Lazar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“
Einsätze in Bundesliga und UEFA Europa League
In seiner Zeit beim VfB kam Lazar Jovanovic in insgesamt sechs Pflichtspielen zum Einsatz. Am 23. August 2025, dem ersten Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison, debütierte er im Trikot mit dem roten Brustring bei der Partie bei Union Berlin. Anschließend kamen zwei weitereLigaspiele hinzu. In der UEFA Europa League lief der Serbe ebenfalls dreimal für den VfB auf.
Der VfB dankt Lazar Jovanovic für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.
Kalender öffnen, Termine notieren. Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der „Königsklasse“ bekanntgegeben. Der VfB empfängt am ersten Spieltag Viking Stavanger – die Partie findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18.45 Uhr in der MHP Arena statt. Es wird das erste Mal sein, in dem sich die beiden Clubs in einem Pflichtspiel begegnen.
Am zweiten Spieltag reisen die Jungs aus Cannstatt in die Slowakei und treten am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr bei Slovan Bratislava an. Zuletzt trafen beide Teams im Januar 2025 in der Ligaphase der UEFA Champions League aufeinander – der VfB setzte sich in der slowakischen Hauptstadt mit 3:1 durch. Die weiteren sechs Spieltermine des VfB sind in der untenstehenden Übersicht zusammengefasst.
Update zum Ticketing bei Heim- und Auswärtsspielen
Für die UEFA Champions League-Heimspiele gab es für Dauerkarteninhaber und Mitglieder eine Verkaufsphase für das „4er-Paket“. Für die Einzel-Heimspiele wird es – wie aus der Bundesliga bekannt – erneut einen Mitgliederverkauf geben. Dies gilt ausschließlich für jene Mitglieder, die noch kein „4er-Paket“ erworben haben und die seit mindestens drei Monaten als Mitglieder registriert sind. Die Termine für die jeweiligen Verkaufsphasen werden rechtzeitig im Ticketshop des VfB und per E-Mail kommuniziert. Zu jedem Heimspiel findet zudem – wie gewohnt – die Verlosung des OFC-Kontingents an die offiziellen Fanclubs statt. Für die UEFA Champions League-Auswärtsspiele steht der Vergabeablauf ebenfalls fest. Alle Informationen und Details zum Ticketing für die Heim- und Auswärtsspiele in der UEFA Champions League hat der VfB in untenstehender News aufbereitet.
Wie es nach der Ligaphase weitergeht
Der Club aus Cannstatt nimmt zum zweiten Mal binnen drei Jahren an der UEFA Champions League teil. Im höchsten europäischen Clubwettbewerb gehören insgesamt 36 Teams zur Ligaphase und spielen gegen jeweils acht verschiedene Gegner. Jede Mannschaft absolviert dabei vier Heim- und vier Auswärtspartien. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die ersten acht Clubs direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 24 spielen in Playoffs um die verbleibenden acht Achtelfinal-Plätze. Für die restlichen Teams ist die Europareise zu diesem Zeitpunkt beendet.
Als sich die Jungs aus Cannstatt nach Abpfiff enttäuscht in Richtung Gästekurve begaben, spendeten die mitgereisten Fans des VfB aufbauenden Applaus. Das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) lief anders, als es sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vorgenommen hatte. Zwar holte der VfB in der Allianz Arena einen Rückstand auf, doch am Ende zeigte sich der amtierende Deutsche Meister in puncto Dominanz und Konsequenz gnadenlos. Die weiß-rote Analyse fällt klar aus.
„Bayern kamen immer besser in ihren Rhythmus“
„Wir hatten gute Phasen und weniger gute Phasen in unserem Spiel“, ordnete Sebastian Hoeneß ein und ergänzte: „Leider haben wir es nur einmal geschafft, unsere guten Phasen mit einem Tor zu belohnen.“ Ein weiterer Aspekt, weshalb es zur letztlich deutlichen Niederlage kam, liegt schlichtweg in der Qualität des Gegners. „Die Bayern sind mit zunehmender Zeit immer besser in ihren Rhythmus gekommen. Es steht außer Frage, dass sie in dieser Saison sowohl national als auch international noch viele Partien dominieren werden“, erkannte der 44-Jährige an. Und dann waren da noch die Szenen zwischen Minute 52 und Minute 58.
Sie stellten eine Schlüsselphase des Bundesliga-Auftaktspiels dar. Nach einem abgewehrten Kopfball von Jeff Chabot setzten die Jungs aus Cannstatt im Strafraum entschlossen nach – und Josha Vagnoman traf zum 1:1-Ausgleich. Jubel, auf dem Rasen und im Gästeblock. Kurz nach Wiederanpfiff hatte sich der VfB in München zurückgekämpft und die Begegnung geöffnet. Doch durch zwei unglückliche und in der Entstehung vermeidbare Gegentore in Minute 55 und 58 bog der FC Bayern erneut auf die Siegerstraße ein. Es waren sechs Minuten, in denen der VfB sämtliche Emotionen durch- sowie letztlich einen harten Aufprall erlebte.
„Woche für Woche besser werden“
Und aus denen er lernen sowie die richtigen Schlüsse ziehen kann. „Wir stehen am Anfang der Saison“, erklärte Sebastian Hoeneß: „Der Ansporn wird es sein, Woche für Woche besser zu werden.“ Womit sich der Blick automatisch auf die nahe Zukunft richtet: Vor den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche. Am Freitagabend, 4. September 2026, geht’s direkt in der Bundesliga weiter – im Rahmen des zweiten Spieltages gastiert ab 20.30 Uhr der 1. FC Köln in der MHP Arena. Gemeinsam wird das Team mit dem roten Brustring daran arbeiten, dass es beim anschließenden Gang in die Fankurve einen Grund zum Feiern geben wird.
Die nächsten Termine:
Der VfB darf sich auf das erste Heimspiel in der Saison 2026/2027 freuen. Am Freitagabend, 4. September 2026, um 20.30 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der MHP Arena den 1. FC Köln. Anschließend wartet die erste Aufgabe in der UEFA Champions League auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Gegen welchen Gegner es am ersten Spieltag der Ligaphase geht, wird die UEFA mit den zeitgenauen Ansetzungen kommunizieren. Geplant ist die erste Partie grundsätzlich zwischen Dienstag, 8. September 2026, und Donnerstag, 10. September 2026.
Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Am heutigen Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB in seinen goldenen Ausweichtrikots beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Nun ist die weiß-rote Aufstellung für den ersten Bundesliga-Spieltag bekannt.
Das ist die Startelf des VfB in München
1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 8 – Tiago Tomás, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch
Die Jungs aus Cannstatt werden von Deniz Undav aufs Feld geführt. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat den Stürmer zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Mit Grischa Prömel im Mittelfeld und Dzenan Pejcinovic im Angriff gehören zudem zwei Neuzugänge zur Startelf des VfB – für das Duo ist es zugleich das erste Bundesliga-Spiel im Trikot mit dem roten Brustring.
„Gegen den FC Bayern muss alles passen“, hatte Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 den VfB trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist, auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gesagt: „Wir werden eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Eine neue Saison beginnt. Und der VfB macht direkt den Anfang. Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnen die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Auffallen wird, dass ein paar Aspekte in der 64. Bundesliga-Saison neu sein werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten bereiten alle weiß-roten Fans auf die neue Spielzeit vor.
Gibt es einen neuen Spielball?
Ja. Und diesmal ändert sich nicht nur das Design des Spielballes, sondern er wird auch von einem anderen Ausrüster gestellt. Nach acht Jahren wechselt die Bundesliga von Derbystar zu adidas. Somit kehrt der Ball namens „TORFABRIK“ als offizielles Bundesliga-Spielgerät zurück. Die Spielball-Partnerschaft wurde vorzeitig bis mindestens 2034 verlängert. In der Saisonvorbereitung haben alle Teams bereits mit dem neuen Ball trainiert, um sich an dessen Eigenschaften zu gewöhnen.
Welche Regeln ändern sich oder kommen neu hinzu?
Ein paar Aspekte, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu beobachten waren, werden nun in der Bundesliga angewendet. Bei den Einwürfen und Abstößen wird zukünftig vom Schiedsrichter ein fünfsekündiger Countdown per Hand angezeigt, wenn ein Spieler oder ein Team die Spielfortsetzung verzögert. Ist der Countdown abgelaufen und das Spiel immer noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz. Im Falle eines Einwurfs bekommt das gegnerische Team den Ball und kann einwerfen, beim Abstoß bekommt das gegnerische Team einen Eckstoß zugesprochen.
Wie verhält es sich mit den neuen „Zwangspausen“?
Diese betreffen vor allem Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen. Bei Auswechslungen gilt: Haben die Spieler zehn Sekunden nach der Anzeige des Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler fortan erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden ersten Unterbrechung das Feld betreten. Das entsprechende Team muss somit kurzzeitig in Unterzahl agieren. Bei Verletzungen gilt: Fußballer müssen ab sofort, sofern sie auf dem Spielfeld behandelt oder untersucht werden, den Rasen verlassen und dort mindestens eine Minute warten, bis sie wieder das Spielfeld betreten dürfen. Der Schiedsrichter zeigt an, sobald sie wieder aufs Feld dürfen. Ausnahmen gelten unter anderem, falls sich der Torhüter verletzte, ein schwerer Zusammenprall vorlag oder das zur Behandlung geführte Foul eine Verwarnung nach sich zog.
Ändert sich etwas hinsichtlich der Länderspiel-Abstellungsperioden?
Ja, tatsächlich. Eine Besonderheit des Rahmenterminkalenders 2026/2027 ist, dass die Profiligen in der ersten Saisonhälfte nicht mehr durch drei, sondern nur noch durch zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen werden. Die ersten beiden „internationalen Fenster“ wurden zu einem längeren Zeitraum zusammengefasst, das somit vom 21. September 2026 bis 6. Oktober 2026 dauert. Die zweite FIFA-Abstellungsperiode ist für Mitte November 2026 terminiert.
Wie ist’s diesmal mit den „Englischen Wochen“?
Im Spielplan 2026/2027 sind für die Bundesliga diesmal zwei „Englische Wochen“ vorgesehen. Eine folgt nach der Winterpause und somit von Dienstag, 12. Januar 2027, bis Donnerstag, 14. Januar 2027. Es wird der 16. Bundesliga-Spieltag sein. Die zweite „Englische Woche“ findet Anfang März 2027 statt – sie beginnt am Dienstag, 2. März 2027, und endet am Donnerstag, 4. März 2027. Es wird der 24. Bundesliga-Spieltag sein.
Verändern sich die Anstoßzeiten?
Nein, hierbei bleibt es bei den bekannten Anstoßzeiten. Am Freitag wird um 20.30 Uhr angepfiffen, am Samstag beginnen die Nachmittagspartien um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Am Sonntag sind grundsätzlich bis zu drei Anstoßzeiten möglich – 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Während der „Englischen Wochen“ werden zusätzliche Partien dienstags, mittwochs und mitunter donnerstags angesetzt – sie können um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen werden.
Was hat sich bei den Live-Übertragungen der TV-Sender geändert?
Grundsätzlich bleiben die TV-Rechte auch in der Saison 2026/2027 zwischen Sky und DAZN aufgeteilt. Sky überträgt die Freitagsspiele sowie alle Einzelpartien am Samstag, DAZN zeigt die Samstagskonferenz und sämtliche Sonntagsspiele. Allerdings: Durch die Fusion von Sky und RTL ist denkbar, dass bis zu zehn Partien zusätzlich im Free-TV bei RTL laufen könnten. Die Details sind noch offen. Fix ist, dass wenige ausgewählte Partien, darunter das Bundesliga-Eröffnungsspiel sowie die Relegation, im Free-TV bei Sat.1 zu sehen sind. ARD („Sportschau“) und ZDF („Aktuelles Sportstudio“) zeigen weiterhin die Bundesliga-Zusammenfassungen im Free-TV. RTL bietet alle Highlights der Bundesliga unmittelbar nach Spielende auf Abruf an.






























