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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Hoher Auftaktsieg für die U19

    Die Elf von Tobias Rathgeb schlägt Viking Stavanger am ersten Spieltag der UEFA Youth League-Ligaphase mit 5:0 (1:0). Enis Redzepi trifft dreifach, Neno Zezelj erzwingt zwei Strafstöße.

    Der U19 ist ein erfolgreicher Start in die UEFA Youth League-Ligaphase geglückt. Wenige Stunden vor dem Anstoß des Profiduells in der Champions League schlug die Elf von Cheftrainer Tobias Rathgeb den norwegischen Vertreter Viking Stavanger mit 5:0.

    Der Spielverlauf:

    Gleich von Beginn an suchte die U19 den schnellen Weg zum Tor. Bereits in der vierten Minute zog Antonijo Janjic aus spitzem Winkel ab, verfehlte dabei aber das Gehäuse der Gäste (4.). Ein Abschluss von Brayann Kenmoe wurde wenig später vom eigenen Mann geblockt (12.), Enis Redzepi schlenzte seinen Versuch von der Strafraumkante knapp am langen Pfosten vorbei (14.). Im Anschluss meldeten sich auch die Gäste aus Norwegen an, zunächst aber ohne größere Torgefahr, ehe Tom Walz in der 24. Minute die beste Chance Stavangers im Duell mit Nour Al-Mabhouh vereitelte.

    Daraufhin neutralisierte sich die Partie ein wenig, bis Malik Mosrati etwa zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff die nächste Möglichkeit für den VfB auf dem Fuß hatte (36.). Eine Minute später holte Neno Zezelj einen Foulelfmeter für die Jungs aus Cannstatt heraus, nachdem der Flügelspieler an seinem Gegenspieler vorbeigekommen war und von diesem zu Fall gebracht wurde. Enis Redzepi versenkte den Strafstoß souverän (37., siehe „die Tore“). Weil Viking seine zweite große Chance unmittelbar im Anschluss an den Rückstand nicht im Tor unterbringen konnte (39.), ging die U19 mit einer verdienten Halbzeit-Führung in die Kabine.

    Kenmoe erhöht kurz nach der Pause, am Ende wird’s deutlich

    Der VfB war auch nach Wiederanpfiff die aktivere Mannschaft. Zunächst prüften Malik Mosrati und Massimo Di Benedetto Viking-Keeper Christian Florenaes noch ohne Erfolg (49./50.), Brayann Kenmoe hatte kurz darauf jedoch mehr Durchschlagskraft und erhöhte mit seinem Treffer des Willens auf 2:0 (58., siehe „die Tore“).

    Infolge des zweiten Tores nahm die Elf von Tobias Rathgeb etwas Tempo aus dem Spiel, ließ hinten aber weiterhin wenig anbrennen. Gabriel Zarella etwa rettete in der Schlussphase herausragend gegen seinen norwegischen Gegenspieler (76.). Spätestens mit dem zweiten Elfmeterpfiff des Tages, bei dem erneut Neno Zezelj gefoult wurde und Enis Redzepi verwandelte, war der Auftaktsieg unter Dach und Fach (84.). Doch damit nicht genug: Nachdem sich Neno Zezelj mit einem sehenswerten Treffer zum Ende hin selbst in die Torschützenliste eintrug, setzte Enis Redzepi mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den Schlusspunkt (90., siehe „die Tore“).

    Die Tore:

    1:0 – 37. Minute: Neno Zezelj lässt an der rechten Strafraumkante seinen Gegenspieler im direkten Duell stehen und zieht in Richtung Tor. Dabei wird er von den Beinen geholt und bekommt vom Schiedsrichter einen Foulelfmeter zugesprochen. Enis Redzepi trifft mit einem halbhohen Schuss ins linke Eck vom Punkt.

    2:0 – 58. Minute: Der VfB erhöht in Person von Brayann Kenmoe auf 2:0. Den ersten Abschluss des Offensivmanns kann Christian Florenaes noch parieren, beim Nachschuss unter die Latte ist er aber chancenlos. Stark nachgesetzt von Brayann Kenmoe!

    3:0 – 84. Minute: Erneut wird Neno Zezelj beim Einlaufen in den Strafraum zu Fall gebracht. Auch diesmal zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt und erneut schnappt sich Enis Redzepi den Ball. Der Stürmer bleibt ganz cool und erhöht mit einem Heber in die Mitte des Tors auf 3:0.

    4:0 – 90. Minute:Nach zwei „Vorlagen“ belohnt sich Neno Zezelj in der Schlussphase selbst, in dem er in den linken Winkel trifft und das schönste Tor des Tages erzielt. Den Schlusspunkt setzt aber ein anderer…

    5:0 – 90. Minute: Enis Redzepi trifft in der Nachspielzeit der Partie ein drittes Mal und besorgt den 5:0-Endstand. Nach dem Anspiel im Strafraum schlägt der Stürmer Haken um Haken, ehe er den Ball aus kurzer Distanz an Stavangers Torhüter Christian Florenaes vorbei über die Linie drückt.

    Die Aufstellung:

    1 Walz - 2 Janjic, 3 Schramm, 4 Berreth (5 Zarella 54.), 6 Di Benedetto (18 Karangelis 77.), 9 Kenmoe (29 Serdiuk 77.), 10 Yigit (21 Idrizi 65.), 11 Redzepi, 14 Neunhoeffer, 17 Zezelj, 20 Mosrati (7 Mule 77.).

    Die Trainerstimme:

    Cheftrainer Tobias Rathgeb: „Wir sind sehr froh, dass wir heute gewonnen haben. Zusätzlich freut es mich, dass wir ohne Gegentor geblieben sind, was uns in den vergangenen Wochen nicht gelungen ist. In der ersten Halbzeit waren die Jungs noch spürbar angespannt, von daher können wir mit dem Ausgang rundum zufrieden sein. Wir sind sehr glücklich über den Sieg und nehmen die drei Punkte gerne mit.“

    Die Besonderheiten:

    Unterstützung. 465 Zuschauer verfolgten das Spiel gegen Viking Stavanger in Großaspach. Auch der Vorstand sowie das Präsidium verfolgten das UEFA Youth League-Comeback der U19 live.

    Zeichen. Gemeinsam versammelten sich der VfB und Viking Stavanger sowie das Schiedsrichter-Team um Jakob Semler aus Österreich vor dem Anpfiff hinter dem UEFA-Banner #FootbALL und setzten damit ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion.

    Gedenken.Außerdem hielten die Teams eine gemeinsame Schweigeminute ab, während der der Opfer der schweren Flutkatastrophe in Nepal sowie dem verstorbenen norwegischen König Harald V. gedacht wurde.

    So geht es weiter:

    Am Sonntag, 13. September 2026, bestreitet die Mannschaft von Tobias Rathgeb ihr nächstes Spiel in der DFB-Nachwuchsliga. Anstoß der Partie beim SSV Jahn Regensburg ist um 11 Uhr. Anschließend stehen für das Team zwei Pokalspiele an: Zunächst empfängt die U19 im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren am Sonntag, 20. September, um 11 Uhr Hertha BSC am Clubzentrum in der Mercedesstraße. Zehn Tage später, am Mittwoch, 30. September, folgt ab 18.30 Uhr das wfv-Pokal-Erstrundenspiel beim TSV Jesingen.

  • Erinnerung an einen Fußballpionier

    Am Vereinsgründungstag würdigt der VfB Stuttgart den Fußballpionier Philipp Heineken mit der Einweihung einer Gedenkstele.

    Am heutigen Mittwoch, 9. September, dem Gründungsdatum des VfB Stuttgart, sind Vertreter der VfB-Familie auf dem Steigfriedhof in Bad Cannstatt am Grab von Philipp Heineken zusammengekommen. Heineken zählte zu den wichtigen Impulsgebern des VfB-Vorgängervereins FV Stuttgart 1893 und des um die Jahrhundertwende noch jungen Fußballsports in Deutschland. Sein Engagement war so vielschichtig und stark, dass er 1900 zum Vize-Präsidenten des neugegründeten Deutschen Fußball-Bundes gewählt wurde. Auch in seiner Tätigkeit als Sportpublizist warb Heineken stets für den Fußball.

    VfB-Präsident Dietmar Allgaier würdigte Philipp Heinken als große Persönlichkeit des VfB und hob dessen Bedeutung für die Entwicklung des Vereins hervor: „Ich will am heutigen 133. Jahrestag der Vereinsgründung zum Ausdruck bringen, dass Philipp Heineken am Anfang und gewissermaßen stellvertretend für eine Vielzahl von Menschen steht, die durch unermüdliche Arbeit zur Kontinuität, der guten Entwicklung und Stärke unseres Vereins beigetragen haben. Ohne Philipp Heineken wäre der VfB Stuttgart heute nicht das, was er ist, nämlich einer der großen deutschen Traditonsvereine, der nicht nur im Fußball, sondern auch in der Leichtathletik, im Hockey und in unseren weiteren Sportsparten viele Erfolge vorzuweisen hat.“  

    Bei der Einweihung der Gedenkstele blickte Harald Jordan, Mitglied der Garde-Leitung, auf das Leben und Wirken Philipp Heinekens zurück und schilderte, wie der Ball dereinst in Bad Cannstatt ins Rollen kam. „Wenn ein VfBler diese Würdigung verdient hat, dann Philipp Heineken“, bekräftigte Harald Jordan.

    Matthias Schöck, DFB-Vize-Präsident und Präsident des Württembergischen Fußballverbands betonte die wichtige Rolle von Menschen wie Philipp Heineken für den deutschen Fußball. „Ob bei der Gründung des VfB oder auch des DFB – die Impulse und der persönliche Einsatz von Enthusiasten – auch gegen so manche Widerstände des Establishments in der Kaiserzeit – haben das Fundament dafür gelegt, dass der Fußball SportartNummer eins in Deutschland und weltweit geworden ist“, so Matthias Schöck.

    Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle unterstrich, dass Philipp Heineken ein frühes Beispiel für die Innovationskraft und den Fleiß gab, jene Eigenschaften, die seit jeher Teil der VfB-DNA sind. „Die Persönlichkeit Philipp Heineken steht dafür, dass der VfB Stuttgart seit 1893 die Menschen in unserer Heimatstadt und Region leidenschaftlich bewegt. So sind wir im Laufe der Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der Alltagskultur von Stadt und Land geworden. Es ist mir deshalb ein persönliches Anliegen, dass unsere Vereinsgeschichte und die Orte, an denen alles begann und wo unsere Wurzeln liegen, auch dauerhaft im Stadtbild Stuttgarts und Cannstatts sichtbar werden, wie nun mit dieser Gedenkstele. Dies ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu einem vereinseigenen Museum.“

    Im Namen des gesamten VfB Stuttgart bedankte er sich beim Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart für die Restaurierung des Grabmals von Philipp Heineken.

    Ein ausführliches Portrait von Philipp Heineken gibt es hier.

  • „Diese Magie wirkt über den Platz hinaus“

    Der Vorstandsvorsitzende des VfB, Alexander Wehrle, spricht zum Start der UEFA Champions League über Emotionen, Erwartung und Entwicklung.

    Stuttgart international! In der dritten Saison in Serie spielt der VfB europäisch. Eine Leistung, die der Club aus Cannstatt gemeinsam erreicht hat. Mit dem Heimspiel am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger aus Norwegen beginnt das nächste Kapitel dieser Reise. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle über die Entwicklung des Clubs aus Cannstatt und die Vorfreude auf magische Nächte in der MHP Arena und Europa.

    Hallo Alex, passend zum Club-Geburtstag am 9. September kehrt der VfB mit dem UEFA Champions League-Heimspiel gegen Viking Stavanger auf Europas größte Fußballbühne zurück. Welche Gefühle verknüpfst du damit?

    Alexander Wehrle: „Es ist und bleibt etwas Besonderes, in der Champions League antreten zu dürfen. Wenn ich die Hymne in unserem Stadion höre, habe ich immer noch Gänsehaut. Ich denke in dem Moment dann aber sicher auch nochmal an die vergangene Saison. Denn es gehört viel dazu, es in diesen Wettbewerb zu schaffen. Mannschaft und Trainerteam haben sich dies in der vergangenen Saison erarbeitet, getragen von den Fans und unterstützt vom ganzen Club. Wenn man es dann geschafft hat, sollte man es auch genießen.“

    Die „Königsklasse“ ist für ihr hohes Niveau bekannt. Details machen oftmals den Unterschied. Was traust du unserer Mannschaft in dem Wettbewerb zu?

    Alexander Wehrle: „Zunächst mal wissen wir sehr genau, wo wir herkommen und wissen deshalb, dass es – auch wenn es wie eine Floskel klingt – keine leichten Spiele in der Champions League gibt. Jedes Team hat außergewöhnliche Qualität. Das Gute ist: Das gilt auch für uns. Vor zwei Jahren sind wir in jedes Spiel als Außenseiter gegangen. Inzwischen haben wir international Erfahrung gesammelt, kommen besser mit der Vierfachbelastung zurecht – zu Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League kommt für große Teile unseres Kaders ja auch noch die Nationalmannschaft dazu. Unsere Ambition ist daher ganz klar, das erste Heimspiel zu gewinnen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Und dann schauen wir, wie weit es uns trägt.“

    Der VfB spielt nunmehr die dritte Saison in Serie international. Inwiefern wirkt sich das auf verschiedenen Ebenen auf das Wachstum und die Wahrnehmung des Clubs aus?

    Alexander Wehrle: „Der VfB ist seit 2023 enorm gewachsen. Wir gehören 2026 zu den 20 umsatzstärksten Clubs Europas und konnten dadurch insbesondere unsere Eigenkapital-Basis stärken – auf rund 83 Millionen Euro. Das gibt dem VfB Stabilität und ermöglicht es, in diesem knallharten Wettbewerb auch mal einen Transfersommer ohne Überschuss zu verkraften. Denn eins ist klar: Der sportliche Erfolg ist nicht nur ursächlich für unser Wachstum – es ist zugleich auch eine große Herausforderung, auch wirtschaftlich, diesen sportlichen Erfolg zu bestätigen. Unser Ziel muss es deshalb sein, nachhaltig zu wachsen. Auf allen Ebenen.“

    Inwiefern trägt der internationale Wettbewerb, neben den finanziellen Aspekten, zur Attraktivität des VfB bei?

    Alexander Wehrle: „Wir haben eine sympathische Mannschaft, die mutigen, offensiven Fußball spielt. Wir tragen mit unseren Fans die Begeisterung und die Werte unseres Clubs durch Europa und sind zugleich gute Gastgeber im Schwabenland. Die Anziehungskraft des VfB erhöht sich durch all dies enorm. In der Region, aber auch weit darüber hinaus. Man spürt das jeden Tag. Dadurch erwächst aber auch die Verantwortung, sich als Club entsprechend zu positionieren und zu verhalten.“

    Nach der Auslosung hast du von „magischen Nächten in Cannstatt und Europa“ gesprochen. Welche Rolle spielt dabei die Begeisterung der Fans?

    Alexander Wehrle: „Jeder, der mit Fußball aufwächst, spürt dieses Kribbeln, wenn Europapokal ins Spiel kommt. Das Flutlicht, die außergewöhnlichen Gegner, Stars, die man nicht jeden Tag sieht, andere Stadien, andere Länder – auch andere Sprachen und eine andere Fußballkultur. Diese Magie geht weit über das reine Spiel hinaus, in ihr wirkt die Kraft des Fußballs als verbindendes Element. Wie viele Menschen aus der Region wären denn ohne Fußball in ihrem Leben mal nach Bratislava oder Glasgow gekommen? Wie viele Menschen aus Stavanger nach Stuttgart? Und ohne Fans ist diese Magie für mich undenkbar. Umso mehr gilt es, diese Kultur zu erhalten und daran zu denken, wie elementar die Fans des Gastclubs für das Erlebnis Europapokal sind.“

    Einerseits geht’s auf die Reise, andererseits ist der VfB in der Stadtgesellschaft sehr präsent. Wie wichtig ist dieses stetige Wirken in Stuttgart und dem „wilden Süden“?

    Alexander Wehrle: „Ich betone das immer wieder: Den VfB Stuttgart gibt es seit 1893, weil sich Menschen für ihn begeistern. Fußball ist Leistungssport in einem umkämpften Wettbewerb und muss deshalb hoch professionell betrieben werden. Aber das gilt für viele, viele andere Sportarten auch. Trotzdem kommen in Deutschland nur zum Fußball jede Saison mehr als 21 Millionen in die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga. Der VfB ist Kulturgut, er ist Vorbild, er ist emotionale Heimat, eine Konstante durch Höhen und Tiefen und für viele sogar ein Anker in einem auch mal herausfordernden Alltag. Deshalb ist völlig klar, dass wir auch abseits der Spiele überall dort präsent sind, wo wir die Menschen erreichen können: Im Ländle, beim Weindorf, beim CSD, und bald wieder auf dem Wasen. Und wir sind nah- und erreichbar, etwa bei öffentlichen Trainings. Es gibt doch nichts Schöneres, als all die Kinder, die mit leuchtenden Augen und in VfB-Trikots an den freien Tagen in den Schulferien zum Clubzentrum kommen, um unsere Spieler zu sehen. Trotz der Globalisierung des Sports, trotz Premier League, NFL, NBA oder Formel 1, bei all dem riesigen Einfluss, den auch im Mannschaftssport Fußball inzwischen einzelne, weltweite Stars erreicht haben, wächst da eine neue Generation von VfB-Fans heran. Und die wird beides immer in ihren Erinnerungen tragen und weitergeben: Die unvergesslichen Nächte im Europapokal, für die sie hoffentlich länger aufbleiben dürfen. Und die Momente, als sie Deniz Undav oder Maxi Mittelstädt getroffen haben.“

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    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 9. September 2026, 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • VfB-Radio international auf Sendung

    Dank einer Kooperation mit DIE NEUE 107.7 sind alle Spiele des VfB in der UEFA Champions League mit weiß-roten Emotionen hörbar. Per TV und Livestreaming übertragen DAZN und Amazon Prime Video.

    Weiß-rote Emotionen pur gibts beim VfB auch aufs Ohr. Und das nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal, sondern auch in der „Königsklasse“. Dank einer Kooperation mit DIE NEUE 107.7 werden alle Spiele des VfB in der UEFA Champions League als 90-minütige Vollreportage zu hören sein. Durch die Zusammenarbeit mit dem meistgehörten Lokalsender in Baden-Württemberg kann via App- und Website-Stream sowie über UKW- und DAB+ mitgefiebert werden. Das VfB-Radio ist international auf mehreren Kanälen live auf Sendung.

    Mit Lucas Senzel und Benedikt Beisch sitzen zwei langjährige VfB-Fans am Club-Radiomikrofon. In der UEFA Champions League werden sie von Daniel Haug, Radioreporter und Sportjournalist bei DIE NEUE 107.7, unterstützt. Jede Radio-Übertragung im Europapokal beginnt stets 15 Minuten vor Anpfiff.

    DAZN und Amazon Prime Video übertragen

    Die Live-Rechte im TV- und Streaming-Bereich liegen auch in der Saison 2026/2027 bei DAZN und Amazon Prime Video. DAZN zeigt 186 Partien, dazu die Konferenz. Amazon Prime Video überträgt stets das Topspiel am Dienstagabend um 21 Uhr. Die erste Partie am Mittwochabend, 9. September 2026, zwischen dem VfB und Viking Stavanger überträgt DAZN – Anpfiff ist um 18.45 Uhr, die Vorberichte beginnen um 18 Uhr. Moderator wird Freddy Harder sein, als Kommentator ist Marco Hagemann im Einsatz. Beide werden unterstützt von Experte Nils Petersen.

    Hier geht’s zum VfB-Radio

  • Sonntags gegen Union Berlin

    Der DFB hat den sechsten Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zeitgenau angesetzt.

    Nachmittags gegen die „Eisernen“: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch die Terminierungen für Spieltag Nummer sechs in der Google Pixel Frauen-Bundesliga bekanntgegeben. Die Mädels aus Cannstatt empfangen demnach am Sonntag, 4. Oktober von 16 Uhr an den 1. FC Union Berlin im „GAZi-Stadion auf der Waldau“. Die Partie wird live auf MagentaSport und DAZN übertragen. Sobald die Spielpläne der Männer-Bundesligen und der 3. Liga feststehen, werden die nächsten Partien terminiert.

    Jetzt Tickets für das Heimspiel gegen die „Eisernen“ sichern.

  • JAY-Cool wird Premium-Partner des VfB

    Das Unternehmen aus dem Landkreis Heilbronn engagiert sich ab sofort beim VfB Stuttgart.

    Die Partnerfamilie des VfB Stuttgart wächst weiter: Die JAY-Cool GmbH aus Gemmingen bei Heilbronn ist ab sofort neuer Premium-Partner des Clubs aus Cannstatt. Mit der Zusammenarbeit gewinnt der VfB einen weiteren starken Partner aus der Region hinzu, der im Bereich Kühlmöbel- und Discounter-Reinigungen zu den größten und innovativsten Dienstleistern in Europa zählt.

    In der neuen Partnerschaft wird JAY-Cool an Heimspieltagen in der MHP Arena umfassend sichtbar sein und sich darüber hinaus auch bei Veranstaltungen des VfB engagieren. Dazu gehören unter anderem Camps der VfB-Fußballschule und Business-Events. Zudem sind gemeinsame Content-Formate auf den Social-Media-Kanälen geplant.

    Alexander Wehrle, VfB-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Wir freuen uns sehr, JAY-Cool als neuen Premium-Partner beim VfB Stuttgart willkommen zu heißen. JAY-Cool ist regional verwurzelt und zugleich international stark ambitioniert. Diese Kombination passt perfekt zu uns und unserem Weg. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Umsetzung der geplanten Aktivitäten.“

    „JAY-Cool ist seit fast zwei Jahrzehnten erfolgreich auf Wachstumskurs. Ursprünglich im Handwerk verankert, hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und in mehreren Branchen nachhaltig etabliert. JAY-Cool steht wie unser Verein für Zuverlässigkeit, Fleiß, Innovationskraft und Zusammenhalt. Dieser Werte-Gleichklang bildet eine starke Basis für unsere Partnerschaft,“ sagt Karsten Petry, VfB-Vorstand Marketing und Vertrieb.

    Alexander Pendelin, Gründer und Geschäftsführer von JAY-Cool, sagt: „Erfolg entsteht nicht durch Stillstand, sondern durch Leidenschaft, klare Ziele, ein starkes Team und den Anspruch, sich jeden Tag weiterzuentwickeln. Der VfB steht für Tradition und Identifikation, gleichzeitig aber auch für den Mut, nach vorne zu gehen. Das sind Werte, mit denen ich mich als Unternehmer und wir uns als JAY-Cool sehr gut identifizieren können. Für mich ist die Partnerschaft mit dem VfB deshalb weit mehr als ein Sponsoring. Sie ist ein klares Bekenntnis zu Wachstum, regionaler Verbundenheit und dem gemeinsamen Anspruch, nachhaltig erfolgreich zu sein.“

  • Aufstellung: 50. Einsatz für Fabian Bredlow

    Der Keeper steht gegen Viking Stavanger im Tor. Zwei Spieler sind neu in der Startelf. Beide Teams werden mit Trauerflor auflaufen.

    Europapokal-Atmosphäre in Cannstatt. Der VfB startet am heutigen Mittwochabend, 9. September 2026, in die UEFA Champions League – ab 18.45 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen die Jungs aus Cannstatt auf Viking Stavanger aus Norwegen. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Viking Stavanger:

    1 – Fabian Bredlow, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 18 – Jamie Leweling, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Für Fabian Bredlow, der im Sommer 2019 zum Club aus Cannstatt kam, wird es wettbewerbsübergreifend das 50. Pflichtspiel für den VfB sein. Im Vergleich zum Bundesliga-Heimspiel am vergangenen Freitag, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln (4:1) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Jamie Leweling und Ermedin Demirovic sind neu dabei von Beginn an – Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz.

    Beide Mannschaften werden mit Trauerflor auflaufen. Hintergrund ist die am heutigen Spieltag stattgefundene Beerdigung des verstorbenen norwegischen Königs Harald V. – der VfB spricht den Gästen aus Norwegen sein herzliches Beileid aus. Dem Wunsch von Viking FK, eine Gedenkminute vor der Partie abzuhalten und mit Trauerflor zu spielen, hat sich der Club aus Cannstatt selbstverständlich angeschlossen. Darüber hinaus ist die Gedenkminute in Absprache mit der UEFA auch den Opfern der Flutkatastrophe in Nepal gewidmet.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Zweites Duell gegen eine norwegische Mannschaft

    Startschuss in der Königsklasse: Am Mittwochabend, 18.45 Uhr, empfängt der VfB den amtierenden norwegischen Meister Viking Stavanger am ersten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Viking Stavanger:

    • Viking spielt erstmals nach 21 Jahren in einem internationalen Wettbewerb.
    • Der VfB traf in europäischen Wettbewerben erst auf eine norwegische Mannschaft.
    • Die Pflichtspiel-Saison des ersten VfB-Gegners läuft bereits seit März diesen Jahres.

    Blick zurück: Bisher ein Duell mit Norwegern in Europa

    Der VfB traf in großen europäischen Wettbewerben bisher nur auf eine andere norwegische Mannschaft und verlor in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2012/2013 sowohl das Heimspiel (0:1) als auch das Auswärtsspiel (0:2) gegen Molde FK. Gegen Viking Stavanger traten die Jungs aus Cannstatt bisher in keinem Pflichtspiel an.

    Zurück auf der großen Bühne: Europa-Rückkehr nach 21 Jahren

    Zum ersten Mal seit der Saison 2005/2006 nimmt Viking Stavanger an der Gruppenphase eines großen europäischen Pokalwettbewerbs teil. In jener Spielzeit schieden die Norweger mit vier Punkten in vier Spielen in der Gruppenphase des UEFA-Pokals aus. Unter anderem verlor Stavanger mit 0:2 beim Hamburger SV.

    In der UEFA Champions League spielte Viking zum ersten und bisher einzigen Mal in deren Premieren-Saison 1992/1993 nach der Umbenennung des Europapokals der Landesmeister, als der Club in der ersten Qualifikations-Runde mit 0:1 nach Hin- und Rückspiel gegen den FC Barcelona ausschied. Insgesamt verlor Viking Stavanger zehn seiner bisherigen zwölf Spiele in der UEFA Champions League bzw. im Europapokal der Landesmeister. Der einzige Sieg war ein 2:1-Erfolg gegen Baník Ostrava im September 1976.

    Voll im Saft: Die norwegische Liga läuft bereits seit März

    Anders als der VfB und der Großteil der anderen UEFA Champions League-Teilnehmer hat Viking Stavanger bereits mehr als die Hälfte seiner Pflichtspiel-Saison absolviert. Die norwegische Liga startete im März 2026 mit dem ersten Spieltag und findet bereits Mitte Dezember 2026 ihr Ende. Nach 19 von 30 Spieltagen liegt Viking (44 Punkte) mit derzeit drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Bodö/Glimt (47), ebenfalls aktueller UEFA Champions League-Teilnehmer und letztjähriger Achtelfinalist, auf Rang zwei der „Eliteserien“. Im Jahr 2025 wurde Stavanger erstmals nach 34 Jahren norwegischer Meister, was zur Teilnahme an der Qualifikation zur „Königsklasse“ berechtigte. Es war der neunte nationale Meistertitel für Viking.

    Treffsicher: Deniz Undav in bester Gesellschaft

    Nur sechs Spieler waren in der vergangenen Saison in den europäischen Top-5-Ligen in allen Pflichtspielen an mehr Toren beteiligt als Deniz Undav vom VfB (39 Scorer; 25 Tore und 14 Vorlagen). In der vergangenen Spielzeit der UEFA Europa League war der Stürmer zudem an neun Toren beteiligt (drei Tore und sechs Vorlagen) – nur Emiliano Buendía (zehn Torbeteiligungen) kam auf mehr.

    Personal: Ramon Hendriks mischt mit

    Nach dem Bundesliga-Heimsieg am vergangenen Freitagabend, 4. September 2026, gegen Köln ist kein Verletzter hinzugekommen, demnach ist auch der nach der Partie leicht angeschlagene Ramon Hendriks voll belastbar. Zudem machen zwei Profis weiterhin Fortschritte: Luca Jaquez und Nikolas Nartey stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Verletzungsbedingt verzichten muss das Team mit dem roten Brustring weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Zuschauer: Restkontingente erhältlich

    Einzelne Tickets für das Spiel sind im VfB-Ticketshop sowie auf dem Zweitmarkt erhältlich. Alles Wichtige zur Anreise und zum Stadionbesuch finden Besucher in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Serbisches Gespann auf dem Platz und ein Kroate am Monitor

    Nenad Minakovic (SR, Serbien), Nikola Borovic (SR-A1, Serbien), Bosko Bozovic (SR-A2, Serbien), Danilo Nikovic (4. Offizieller, Serbien), Ivan Bebek (VAR, Kroatien), Momcilo Markovic (VAR-A, Serbien).

    Wetter: Abkühlung am Abend

    Am Mittwoch, 9. September 2026, werden nach morgendlichen Schauern Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erwartet. Am Abend kühlt es aber deutlich ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

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    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • „Gehen mit voller Überzeugung in das Spiel“

    Er stand im bislang letzten UEFA Champions League-Spiel des VfB zwischen den Pfosten und wird es auch am Mittwochabend beim Ligaphasen-Auftakt gegen Viking Stavanger tun: Fabian Bredlow äußert sich auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den norwegischen Meister.

    Fabian Bredlow über…

    … seine Erinnerungen an sein Debüt in der UEFA Champions League: „Es war sehr schön, dass ich gegen Paris im Tor stehen durfte. Weniger schön waren die vier Gegentore in der Partie, morgen hoffe ich natürlich auf weniger Gegentreffer. Wir sind alle voller Vorfreude auf morgen und wollen einen guten Auftritt hinlegen.“

    … über die Vorbereitungen auf den kommenden Gegner: „Morgen tritt uns ein guter Gegner entgegen. Viele kannten den Verein vor der Auslosung vermutlich noch nicht sehr genau und auch bei mir war es ähnlich. Aber sie haben bereits in der norwegischen Liga und auch zuletzt in der Champions League-Qualifikation gegen Dinamo Zagreb bewiesen, was in ihnen steckt. Sie verfügen über ein gutes Umschaltspiel und Offensivspieler, die vor unserem Tor für Gefahr sorgen können.“

    … die Stimmung in der Mannschaft vor dem Spiel und die Fans in der Arena: „Als Mannschaft sind wir heiß auf morgen und freuen uns, wieder in der Champions League antreten zu dürfen. Wir gehen mit einer vollen Überzeugung in das Spiel und werden alles reinhauen. Und auch unsere Fans freuen sich und werden Gas geben. Es wird sicher laut in der Arena.“

    … die „Bredlow“-Rufe aus der Cannstatter Kurve nach dem Bundesliga-Heimsieg gegen Köln: „Es war ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Ich will weiter gute Leistungen zeigen und der Mannschaft damit helfen.“

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • „Der Rahmen ist überragend“

    Der VfB startet mit einem Heimspiel in die UEFA Champions League. Sebastian Hoeneß sieht sein Team auf den eher unbekannten Gegner gut vorbereitet.

    Magische Nächte – in Cannstatt und in Europa. Die Vorfreude auf die UEFA Champions League ist spürbar. Auch bei Sebastian Hoeneß. „Der Rahmen ist überragend, wir starten in unserem Stadion und mit unseren Fans an der Seite in den Wettbewerb“, sagt der Cheftrainer und sieht seine Mannschaft gut vorbereitet auf den ersten Spieltag der Ligaphase. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der Club aus Cannstatt das Team von Viking Stavanger. Sebastian Hoeneß sieht bei dem norwegischen Meister ein interessantes Profil.

    Norwegens Fußball ist im Aufwind

    „Die Mannschaft hätte definitiv auch in der Bundesliga ihre Chancen“, sagt er und ordnet ein: „Sie ist gut organisiert, hat eine klare Idee und wird uns wahrscheinlich aus einer eher tiefen Grundordnung vor Herausforderungen stellen wollen.“ Zudem sei der norwegische Fußball generell im Aufwind, wie der 44-Jährige betont. Jüngste Beispiele? Bodö/Glimt erreichte in der vergangenen UEFA Champions League-Saison das Achtelfinale, die Nationalmannschaft des Landes kam bei der Weltmeisterschaft 2026 bis ins Viertelfinale. Viking Stavanger, im Südwesten Norwegens beheimatet, gibt nun die nächste Visitenkarte auf großer Fußballbühne ab.

    Für den VfB ist vor allem relevant, die eigenen Stärken auf den Rasen der MHP Arena zu bekommen. „Wir möchten das Spiel aktiv gestalten, das Tempo hochhalten und den Takt vorgeben“, sagt der Chefcoach: „Dazu gehört auch, dass wir uns nicht überraschen lassen – weder bei Umschaltsituationen noch bei Standards.“ Interessant: Während die Jungs aus Cannstatt eben erst ihren Saisonstart hatten, spielt die norwegische Liga gemäß des Kalenderjahres – Viking Stavanger rangiert somit nach 19 Partien auf dem zweiten Platz, hat drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bodö/Glimt. Für den VfB ist es dagegen die erste „Englische Woche“ der Saison. „Es ist ganz normal, dass wir somit beide Spiele – Stavanger am Mittwoch und Hoffenheim am Samstag – in ihrer Gesamtheit im Blick haben werden“, sagt Sebastian Hoeneß.

    Luca Jaquez und Nikolas Nartey machen Fortschritte

    Aus personeller Sicht gibt es keine Neuigkeiten, was in diesem Zusammenhang eine positive Nachricht ist, denn damit ist auch der nach dem Köln-Spiel leicht angeschlagene Ramon Hendriks fit für das Spiel am Mittwochabend. Zudem machen zwei Profis weiterhin Fortschritte: Luca Jaquez und Nikolas Nartey stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Verletzungsbedingt verzichten muss das Team mit dem roten Brustring weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 9. September 2026, 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • Der Club mit den zwei Cheftrainern

    Viking Stavanger setzt auf ein alternatives Führungsmodell. Und auf Offensivakteur Zlatko Tripic, der einst in Fürth spielte. Stuttgarts UEFA Champions League-Gegner im Check:

    Eine Dienstreise durch Europa kann mal kürzer und mal länger sein. Im Fall von Viking Stavanger gilt wohl eher Letzteres. Der Club, im Südwesten Norwegens beheimatet, muss für all seine Auswärtsspiele den skandinavischen Teil Europas verlassen und auf die (weite) Reise gehen. Das gilt auch für den Trip nach Stuttgart.

    Die Luftlinie zwischen der Lyse Arena, in der Viking FK gewöhnlich seine Heimspiele austrägt, und der MHP Arena des VfB beträgt circa 1.150 Kilometer. Zum Vergleich: Das ist weiter, als würde eine Person einmal vom nördlichsten zum südlichsten Punkt in Deutschland reisen, was mit exakt 876 Kilometern erledigt wäre. Dass das Team aus Stavanger all diese Reisekilometer gerne auf sich nimmt, steht außer Frage. Die Norweger haben sich zum ersten Mal für die Liga- bzw. Hauptrunde der UEFA Champions League qualifiziert. Zuletzt scheiterten sie 1992/1993 in der ersten Runde am spanischen Spitzenverein FC Barcelona. Für den Club ist allein die Teilnahme ein grandioser Erfolg.

    „Alles, wovon wir je geträumt haben“

    „Das war überwältigend und alles, wovon wir je geträumt haben“, sagte Viking-Trainer Morten Jensen nach der entscheidenden Playoff-Runde gegen den kroatischen Vertreter Dinamo Zagreb. Im Hinspiel erkämpften die Norweger auswärts nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Im Rückspiel holte das Team ein 0:1 auf und siegte letztlich 3:1. Wer hatte daran besonderen Anteil? Zlatko Tripic. Der Flügelspieler, der – ausgerechnet – in Kroatien geboren wurde, traf doppelt und ist einer der Antreiber im Offensivspiel von Stavanger. „Es ist absolut verrückt“, sagte der 33-Jährige nach dem Erfolg: „Es war mental extrem anstrengend. Sowohl in Zagreb als auch daheim. Wir hatten einen schweren Start, aber wir wussten, dass wir zurückkommen.“ Zlatko Tripic genießt einen gewissen Kultstatus.

    Er steht seit 2021 bei den Norwegern unter Vertrag und hat inzwischen mehr als 220 Pflichtspiele für den Club absolviert. Echten Fußballexperten dürfte der 33-Jährige auch aus Deutschland bekannt sein. Von 2014 bis 2017 spielte er für die SpVgg Greuther Fürth und lief für die „Kleeblätter“ saisonübergreifend 36-mal in der 2. Bundesliga auf. Einen weiteren Fakt sollten sich die VfB-Fans ebenfalls merken, wenn sie über Viking Stavanger sprechen.

    Cheftrainer-Duo seit 2021 im Amt

    Der Club setzt auf zwei Cheftrainer, die gleichberechtigt das Team führen. Bjarte Lunde Aarsheim und Morten Jensen fungieren als Trainerduo – und das schon seit dem 1. Januar 2021. Die beiden Norweger arbeiteten bereits zuvor eng zusammen und ergänzen sich fachlich sehr gut. Die Verantwortung wird bewusst aufgeteilt, sodass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Dadurch soll die Qualität der Entscheidungen steigen und die Belastung eines einzelnen Trainers reduziert werden. Viking Stavanger betrachtet das Modell nicht als Übergangslösung, sondern als festen Bestandteil seiner sportlichen Ausrichtung. Der Erfolg gibt dem Verein recht.

    Unter dem Trainerduo entwickelte sich Viking zu einer Spitzenmannschaft und gewann 2025 erstmals seit 34 Jahren wieder die norwegische Meisterschaft. Die erfolgreiche Konstellation wird inzwischen als alternatives Führungsmodell im Profifußball wahrgenommen. Und auch das Projekt „Titelverteidigung“ liegt weitestgehend auf Kurs. In der norwegischen Liga, die mit dem Kalenderjahr abschließt, rangiert Stavanger auf dem zweiten Tabellenplatz. Auf Spitzenreiter Bodö/Glimt fehlen derzeit drei Punkte. Bei noch elf ausstehenden Meisterschaftsspielen ist das durchaus aufzuholen.

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

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    • Zu Gast: Viking Stavanger
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  • „Gute Energie in der Mannschaft“

    Heimspiel-Premiere und Premieren-Tor. Grischa Prömel spricht im Interview über einen in mehrfacher Hinsicht besonderen Abend gegen den 1. FC Köln.

    Die 60. Minute wird Grischa Prömel noch lange in Erinnerung behalten. Am Freitagabend erlebte der Mittelfeldspieler des VfB gegen den1. FC Köln (4:1) nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel im Trikot mit dem roten Brustring – er schoss auch direkt vor der Cannstatter Kurve das zwischenzeitliche 2:0. Am Ende erreichte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen verdienten 4:1-Erfolg – mit einem glücklichen Grischa Prömel, wie er im Interview durchscheinen lässt.

    Hallo Grischa, den 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln wirst du sicherlich mit vielen positiven Gefühlen verbinden. Wie blickst du auf das Spiel zurück?

    Grischa Prömel: „Schöner hätte ich mir mein erstes Heimspiel nicht vorstellen können. Es ist ein rundum gelungener Abend für uns. Wir können uns lediglich ankreiden, dass wir in der ersten Hälfte nicht mehr Tore erzielt haben. Die Leistung war richtig gut, auch nach der Druckphase der Kölner zu Beginn des zweiten Abschnitts haben wir uns gemeinsam gefangen.“

    Wie hast du dein erstes Pflichtspiel-Tor für den VfB erlebt?

    Grischa Prömel: „Jedes Tor in der Bundesliga ist wunderschön – aber natürlich war der Treffer gegen Köln etwas ganz Besonderes für mich. Jeff (Chabot, Anm. d. Red.) hat einen überragenden Diagonalball auf Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.) gespielt, der ihn wunderbar mitnimmt. Maxi (Mittelstädt, Anm. d. Red.) hat anschließend das Auge und legt den Ball klasse zurück – ich treffe ihn gut und musste anschließend nur noch hoffen, dass der Ball den Weg ins Tor findet.“

    Was nimmst du darüber hinaus aus der Partie mit?

    Grischa Prömel: „Es hat viel Spaß gemacht auf dem Rasen. Wir hatten eine gute Energie in der Mannschaft, die Fans haben uns enorm unterstützt. Wir können darüber hinaus aber auch mitnehmen, dass wir in jeder Phase des Spiels griffig sein müssen – nach Wiederanpfiff hatten wir das Spiel nicht so unter Kontrolle, wie wir es uns vorgenommen hatten. Daran werden wir arbeiten, um weitere Schritte zu machen.“

    Die nächsten Termine:

    Der VfB darf sich auf die erste Englische Woche der Saison 2026/2027 freuen. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Champions League das Team von Viking Stavanger. Drei Tage später geht’s in der Bundesliga weiter. Am Samstag tritt der VfB um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim an.

  • Paderborn wartet in Runde zwei

    Der VfB tritt in der zweiten Runde der aktuellen DFB-Pokalsaison beim SC Paderborn an. Das ergab die Auslosung am Samstagabend. Gespielt wird Ende Oktober.

    Mit einem 4:0-Sieg bei Hansa Rostock hatte der VfB Mitte August erneut einen erfolgreichen Auftakt im DFB-Pokal hingelegt, nun steht fest, gegen wen es in der zweiten Runde geht: Gegner in der Runde der letzten 32 ist am Dienstag, 27. Oktober, oder Mittwoch, 28. Oktober 2026, der SC Paderborn. Bereits zweieinhalb Wochen vor dem Pokal-Duell treffen beide Teams, ebenfalls in Paderborn, im Rahmen des fünften Bundesliga-Spieltags aufeinander.

    Die Ostwestfalen setzten sich in der ersten Pokalrunde mit 4:2 bei Phönix Lübeck durch und zogen zum fünften Mal in Folge in Runde zwei ein. In den Saisons 2017/2018 sowie 2018/2019 erreichte der SC Paderborn zweimal in Folge das Viertelfinale im DFB-Pokal. Es waren die bisher erfolgreichsten Spielzeiten des Bundesliga-Aufsteigers.

    Bislang drei Duelle im DFB-Pokal

    Im Pokal trafen der VfB und der SC Paderborn in der Vergangenheit dreimal aufeinander, dreimal blieb Stuttgart der Sieger. In der Saison 2002/2003 siegten die Jungs aus Cannstatt in der ersten Runde mit 4:1 in Paderborn. Die beiden anderen Partien verliefen noch spannender: In der Spielzeit 2007/2008 setzte sich der VfB in der zweiten Runde mit 3:2 nach Verlängerung durch, beim bislang letzten Pokal-Duell im Achtelfinale der Saison 2022/2023 siegte der VfB nach langem Rückstand mit 2:1.

    Vorstand Sport Fabian Wohlgemuth sagt zum Zweitrunden-Los: „Wie immer im Pokal hätten wir natürlich am liebsten zuhause gespielt. Es ist bekanntlich noch nicht allzu lange her, dass wir im Pokal beim SC Paderborn gespielt und nur knapp die nächste Runde erreicht haben. Wir sind also gewarnt, fahren aber natürlich mit dem Ziel nach Paderborn, ins Achtelfinale einzuziehen.“

    Die Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde fand traditionell im Deutschen Fußballmuseum statt. Als Losfee fungierte diesmal Bastian Schweinsteiger.

    Die zweite Runde des DFB-Pokals wird in diesem Jahr am Dienstag, 27. Oktober und Mittwoch, 28. Oktober 2026, ausgetragen. Die zeitgenaue Ansetzung der insgesamt 16 Zweitrunden-Partien erfolgt in Kürze.

  • Premieren unter Flutlicht

    Der Heimspielauftakt ist gelungen, ein Neuzugang erweist sich als treffsicher und zwei Spieler feiern ihre Bundesliga-Debüts. Der 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln schrieb am Freitagabend einige schöne Geschichten.

    Dass das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison keines wie jedes andere ist, ist in Bad Cannstatt nicht erst seit gestern bekannt. Der Freitagabend untermauerte das noch einmal. Traditionell brachten sich die überwiegend in weiß gekleideten VfB-Fans bei der Karawane Cannstatt wieder weit vor dem Anpfiff in Stimmung, zogen gemeinsam zur Arena und sorgten so für ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Heimspielauftakt.

    Die Atmosphäre auf den Rängen schwappte anschließend von der ersten Minute an auf den Platz über. Der VfB setzte den 1. FC Köln immer wieder früh unter Druck, erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit und musste sich zunächst nur über die eigene Chancenverwertung ärgern. Ein traumhaftes Solo von Bilal El Khannouss wenige Minuten vor der Pause brach schließlich den Bann. Weil der marokkanische Nationalspieler auch sonst immer wieder durch kreative Impulse auffiel, erhielt er nach dem Abpfiff als erster VfB-Akteur die zur neuen Saison eingeführte „Man of the Match“-Auszeichnung der Bundesliga. „Es war eine starke Leistung der Mannschaft. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und sind glücklich über den Sieg. Es war der erste Sieg im ersten Spiel und wir hoffen auf viele weitere“, sagte Bilal El Khannouss mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    Freigesetzte Kräfte und erfüllte Träume

    Welchen Einfluss die Fans auf den Auftritt ihrer Mannschaft haben können, unterstrich Finn Jeltsch. „Wir haben die Bilder der Karawane vor dem Spiel gesehen. Die Atmosphäre war heute unglaublich und hat uns viel Energie gegeben. Heute haben wir gezeigt, was wir können. Das hat Spaß gemacht“, so der Abwehrspieler.

    Viel Spaß hatte definitiv auch Sommer-Neuzugang Grischa Prömel, der zum Heimspielauftakt seine Familie und Freunde eingeladen hatte und bei seiner Premiere im weiß-roten Wohnzimmer direkt traf. „Ich brauchte nicht lange, um mich hier einzuleben“, sagte der gebürtige Cannstatter Grischa Prömel nach dem Spiel. „Es ist immer ein kleiner Traum gewesen, für diesen Verein zu spielen und macht mich und viele aus meinem Umfeld stolz.

    Sein Treffer zum 2:0 nach ziemlich genau einer Stunde kam dabei zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, nachdem der 1. FC Köln in der ersten Viertelstunde nach Beginn der zweiten Halbzeit ins Rollen gekommen war und den erneut stark aufgelegten Fabian Bredlow ein ums andere Mal testete. Cheftrainer Sebastian Hoeneß attestierte seiner Mannschaft nach dem Spiel „74,5 gute Minuten“ und verwies dabei auf den holprigen Start in Halbzeit zwei sowie den Kölner Ehrentreffer zum 1:3 in der Schlussphase. „Wir hätten es beim Stand von 3:0 besser herunterspielen müssen, aber wir sind auch erst am zweiten Spieltag und haben viel Zeit, um uns zu entwickeln.“

    Der frisch eingewechselte Ermedin Demirovic räumte mit seinem Treffer zum 3:0, ebenfalls dank einer starken Einzel-Leistung, letzte Zweifel aus. Für den Schlusspunkt sorgte Josha Vagnoman mit dem Ablauf der regulären Spielzeit und einem Volley-Tor zum Einrahmen. Der Schienenspieler, der bereits das 1:0 vorgelegt hatte und den einzigen VfB-Treffer in München erzielte, steht nun bei drei Scorern in zwei Spielen und damit für den Moment auf dem geteilten ersten Platz der ligaweiten Rangliste.

    Gleich zwei Bundesliga-Debüts in der Schlussphase

    Neben schönen Toren gab es am Freitag auch einige Einstände zu feiern: Denn nicht nur Grischa Prömel stand am Freitagabend erstmals als Spieler des VfB in der MHP Arena auf dem Rasen. Auch Dzenan Pejcinovic bestritt sein erstes Heimspiel in Weiß und Rot, zudem kam Leo Sauer nach auskurierter Verletzung zu seinem Pflichtspiel-Debüt. Das hatte U21-Akteur Yanik Spalt zwar schon beim UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom im Januar gefeiert, nun kam der junge Österreicher erstmals auch in der Bundesliga zum Einsatz.

  • VfB verleiht Jeremy Arévalo an Estrela Amadora

    Der 21 Jahre alte Stürmer wechselt auf Leihbasis zum portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora.

    Jeremy Arévalo läuft ab sofort für Estrela Amadora auf. Der VfB und der portugiesische Erstligist verständigten sich auf eine Leihe des 21 Jahre alten Stürmers, der beim VfB bis zum 30. Juni 2031 unter Vertrag steht.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Für Jeremy ist die Leihe zu Estrela Amadora zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Karriereschritt, um in der ersten portugiesischen Liga Spielpraxis und weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen ihm für die Zeit in Portugal alles Gute und werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen.“

    Bundesliga-Debüt am 10. Januar 2026

    Jeremy Arévalo wechselte im Januar 2026 vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zum Club aus Cannstatt. Seitdem absolvierte er für den VfB insgesamt elf Pflichtspiele. In der Bundesliga, in der er am 10. Januar 2026 in der Partie bei Bayer Leverkusen (4:1) sein Debüt gab, kam er siebenmal zum Einsatz und bereitete dabei ein Tor vor. Darüber hinaus lief er in der 3. Liga für die U21 des VfB auf – in vier Partien erzielte er fünf Tore und steuerte eine Vorlage bei. Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gehörte er zum Kader der ecuadorianischen Nationalmannschaft.

    Der VfB wünscht Jeremy Arévalo viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • Aufstellung: Zwei Änderungen in Startelf

    Chris Führich und Bilal El Khannouss rücken neu in die Anfangsformation. Kapitän Deniz Undav führt den VfB gegen den 1. FC Köln auf den Rasen.

    Die „Karawane Cannstatt“ hat stimmungsvoll Einzug gehalten, die MHP Arena füllt sich. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß für das Bundesliga-Heimspiel des VfB am heutigen Freitagabend, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln, um 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen den 1. FC Köln:

    1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Die Jungs aus Cannstatt werden von Kapitän Deniz Undav aufs Feld geführt. Im Vergleich zum Bundesliga-Auftaktspiel am vergangenen Freitag, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Chris Führich und Bilal El Khannouss sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks nimmt zunächst auf der Bank Platz, Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus.

    Darüber hinaus stehen Neuzugang Leo Sauer und U21-Talent Yanik Spalt erstmals im Bundesliga-Kader des VfB. Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagte der 44-Jährige und erklärte: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • VfB testet in Weinstadt gegen Heidenheim

    Die Begegnung findet am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, statt. Gespielt wird im Stadion Benzach in Weinstadt.

    In der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 wird der VfB eine Testpartie absolvieren. Am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet im Stadion Benzach in Weinstadt statt, es ist die Heimspielstätte der ansässigen SG Weinstadt.

    Informationen zum Ticketing

    Das Testspiel ist zugleich der Nachholtermin für den ursprünglich am 1. August 2026 in Weinstadt vorgesehenen Vergleich mit dem Paris FC, der kurzfristig aufgrund der lokalen Platzverhältnisse infolge der Hitzeperiode nach Stuttgart an die Mercedesstraße verlegt werden musste. Infolgedessen behalten alle ursprünglich verkauften Tickets ihre Gültigkeit – circa 2.200 Eintrittskarten sind somit bereits vergriffen. Ein Restkontingent ist ab sofort im Onlineshop des Gastgebers, der SG Weinstadt, erhältlich. Das Testspiel ist zugleich als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt geplant.

    Heidenheim derzeit Zweitliga-Vierter

    Der VfB und der 1. FC Heidenheim trafen in der vergangenen Bundesliga-Saison zweimal aufeinander. In der MHP Arena siegte das Team mit dem roten Brustring mit 1:0, im Auswärtsspiel kam es zu einem 3:3-Remis. In der laufenden Serie rangiert der 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga auf dem vierten Tabellenplatz – das Team von Chefcoach Frank Schmidt gewann zwei der ersten drei Partien.

    Hier geht’s zum Ticketshop der SG Weinstadt

  • Matchfacts: Gute Bilanz des Cheftrainers

    Volles Haus zum Auftakt, dazu ein Gegner mit Rückenwind: Der VfB fiebert auf das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison hin. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen den 1. FC Köln:

    • Der VfB verlor in der vergangenen Saison nur zwei Liga-Heimspiele
    • Zwei aktuelle VfBler treffen gerne auf den FC
    • Borna Sosa kehrt nach drei Jahren erstmals nach Stuttgart zurück

    Blick zurück: Zwei Siege in der Vorsaison

    In der vergangenen Saison verzeichnete der VfB zwei Siege gegen den 1. FC Köln. Am vierten Spieltag hatten die Jungs aus Cannstatt den Aufsteiger mit 2:1 in dessen eigenem Wohnzimmer besiegt. Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman trafen für den VfB. Das Rückspiel in Stuttgart blieb lange offen, letztlich setzte sich die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß dank der Treffer von Ermedin Demirovic (2) und Deniz Undav mit 3:1 durch. Letztmals gewann Köln 2015 in Stuttgart.

    Wiedersehen I: Vier Bundesliga-Debüts im FC-Dress

    Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot sowie Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.

    Wiedersehen II: Zwei alte Bekannte in Bad Cannstatt

    Am späten Dienstagabend, dem „Deadline Day“, gab der 1. FC Köln die Leihe von Borna Sosa bekannt. Der mittlerweile 28-jährige Linksverteidiger trug zwischen 2018 und 2023 das Trikot mit dem Brustring, verbuchte dabei fünf Tore und herausragende 35 Vorlagen in 115 Pflichtspielen. Seither lief er für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace auf.

    Nach vielen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief das Kölner Eigengewächs Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Seit 2025 trägt der mittlerweile 37-Jährige wieder das Trikot des FC, was er bereits von 1999 bis 2005 sowie in der Saison 2020/2021 (damals per Leihe) getan hatte.

    Gutes Omen: Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche

    Der VfB verlor in der Vorsaison nur zwei der 17 Heimspiele in der Bundesliga (0:5 gegen Bayern, 0:2 gegen Dortmund) und sammelte 39 Heimpunkte – das überboten einzig der FC Bayern (44) und Borussia Dortmund (41). Lediglich 16 Heimgegentore bedeuteten den Liga-Bestwert mit Dortmund.

    Der 1. FC Köln hingegen blieb in den letzten 13 Auswärtsspielen der vergangenen Bundesliga-Saison sieglos (sechs Remis, sieben Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg gelang bei der TSG Hoffenheim am 3. Oktober 2025 (1:0), das ist am Spieltag exakt 336 Tage her. Es war zugleich Kölns letzte Weiße Weste in der Fremde.

    Deutsche Goalgetter: Deniz Undav und Said El Mala glänzen

    Seit Beginn der vergangenen Saison sind Deniz Undav (19 Bundesliga-Tore) und Saïd El Mala (14) die beiden besten deutschen Torschützen in der Bundesliga. Unter allen U21-Spielern in Europas fünf großen Ligen schoss nur Lamine Yamal (FC Barcelona) in diesem Zeitraum mehr Tore (18) als Said El Mala.

    Starke Statistik: Ermedin Demirovic und Sebastian Hoeneß liegt der FC

    Ermedin Demirovic traf in der vergangenen Bundesliga-Saison in beiden Partien gegen den 1. FC Köln und erzielte drei Tore. Insgesamt war der Stürmer gegen Köln an sieben Bundesliga-Toren direkt beteiligt (fünf Tore, zwei Assists), nur gegen Eintracht Frankfurt sammelte er ebenso viele Scorerpunkte (zwei Tore, fünf Assists).

    Sebastian Hoeneß blieb als Bundesliga-Trainer in seinen acht Duellen mit dem 1. FC Köln ungeschlagen und gewann davon sogar sieben Partien – gegen kein anderes Team bestritt er so viele Liga-Spiele, ohne eines davon zu verlieren, und nur gegen Darmstadt (zwei Siege in zwei Spielen) holte er im Schnitt mehr Punkte als gegen Köln (2,75).

    Personal: Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt

    Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.

    Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.

    Zuschauer: Karawane vor dem Spiel und ein ausverkauftes Haus

    Das Spiel am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Traditionell findet vor dem ersten Heimspiel auch in diesem Jahr die Karawane Cannstatt statt. Start am Carré Bad Cannstatt ist um 18.15 Uhr. Zudem hat die organisierte Fanszene das Motto „Alle in Weiß“ ausgerufen.

    Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.

    Schiedsrichter: Dingert leitet die Partie

    Christian Dingert (SR), Nikolai Kimmeyer (SR-A. 1), Alexander Sather (SR-A. 2), Felix Wagner (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Robert Hartmann (VA-A)

    Wetter: Sonniger Tag, aber Schauer nach Abpfiff

    Am Freitag werden Temperaturen von bis zu 31° C erwartet. Zum Ende des Spiels werden allerdings Schauer erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky/WOW (Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • VfB verleiht Badredine Bouanani an den Rangers Football Club

    Der 21-Jährige wechselt auf Leihbasis in die schottische Premiership.

    Badredine Bouanani trägt ab sofort das Trikot der Glasgow Rangers. Der VfB und die Rangers verständigten sich auf eine Leihe des 21-Jährigen, der beim VfB bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag steht. Im Sommer 2025 von OGC Nizza aus Frankreich zum VfB gewechselt, absolvierte der Offensivspieler in der zurückliegenden Saison insgesamt 28 Pflichtspiele im Trikot mit dem Brustring, in denen der Linksfuß zwei Treffer erzielte und zwei Tore vorbereitete.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland.“

    Der VfB wünscht Badredine Bouanani viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • Ein Ausrufezeichen zum Start

    Zum bereits fünften Mal seit der Bundesliga-Gründung ist der 1. FC Köln beim ersten Heimspiel des VfB zu Gast. Die Domstädter starteten mit einem Sieg in die Saison und verstärkten sich zum Ende der Transferperiode auf zwei Positionen.

    Der Bundesliga-Start

    Der 1. FC Köln startete am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim in die neue Spielzeit. Dabei kämpfte sich der FC doppelt zurück und konterte die beiden Führungstreffer der Gäste. Nach dem Sieg am ersten Spieltag in Mainz vor einem Jahr (1:0) gelang dem 1. FC Köln damit der zweite Auftaktsieg im zweiten Jahr nach dem Aufstieg. Aus dem siegreichen Auftakt wollen Cheftrainer René Wagner und sein Team ihre Lehren ziehen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf unsere Chancen warten und dann gefährlich werden können. Auch für Freitag haben wir uns so eingestellt – mit dem Wissen, dass es eine Top-Leistung braucht, um etwas aus Stuttgart mitzunehmen.“

    Der Trainer

    Sieben Spiele haben gereicht: Nachdem der FC im März 2026 seinen Interimstrainer René Wagner vorstellte, galt der volle Fokus in Köln dem Klassenerhalt. Dieser gelang den Rheinländern mit Platz 14 am Saisonende. Weil ihm im Anschluss das Vertrauen der Clubführung ausgesprochen wurde, geht der 38-jährige gebürtige Dresdner nun in seine erste Saison als Cheftrainer in Deutschland. Ausgemachtes Ziel bleibt trotz des Auftaktsieges der Klassenerhalt. „Wir wollen unseren Weg gehen und den Flow des guten Starts mitnehmen“, sagt er: „Für mich ist es wichtig, dass uns diese Wellenausschläge, die die Bundesliga nun mal mitbringt, nicht aus der Bahn werfen.“

    Die Neuzugänge

    Erst am Dienstag verkündete der 1. FC Köln die Verpflichtung des englischen Offensivtalents Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Zuvor hatten die Kölner unter anderem den niederländischen Angreifer Thijs Dallinga vom FC Bologna ausgeliehen, dem mit zwei Treffern gegen Hoffenheim direkt mal ein Traumeinstand gelang. Die Verpflichtung Mikey Moores blieb aber nicht die letzte des FC am sogenannten „Deadline-Day“, dem letzten Tag des Transferfensters: In Borna Sosa machte ein in Bad Cannstatt bestens bekannter Akteur seine Bundesliga-Rückkehr perfekt.

    Die Rückkehr

    Nach drei Jahren kehrt Borna Sosa in die Bundesliga zurück. Der 28-jährige Kroate schloss sich in dieser Woche dem 1. FC Köln an, nachdem er seit 2023 für Ajax Amsterdam, den FC Turin und Crystal Palace aufgelaufen war. Für den Premier League-Club, der in der abgelaufenen Saison die UEFA Conference League gewann, kam er in der vergangenen Spielzeit in 18 Partien zum Einsatz, darunter viermal im Europacup. In Köln wartet zunächst die Herausforderer-Rolle auf Borna Sosa. „Jeder Spieler muss wissen, dass ein anderer Spieler hinter ihm auf seine Chance wartet, wenn er seine Leistung nicht bringt“, sagt Cheftrainer René Wagner. „Das haben wir jetzt auch auf der Position des Linksverteidiger geschaffen. Borna ist dort jetzt der Herausforderer, der aber auch eine gute Option für uns sein kann.“ Für den VfB absolvierte der 27-fache kroatische Nationalspieler 115 Pflichtspiele mit einer Ausbeute von fünf Toren und 35 Vorlagen.

    Der Einzige

    Kölns Torhüter Marvin Schwäbe geht ziemlich sicher mit Rückenwind in den zweiten Spieltag. Gegen die TSG Hoffenheim parierte der Schlussmann des FC nach einer knappen Stunde beim Stand von 1:1 einen Elfmeter der Gäste. Es war der erste und einzige Strafstoß des ersten Spieltags.

    Die Historie

    Dass der 1. FC Köln am ersten Heimspieltag des VfB in Bad Cannstatt gastiert, kam in der Vergangenheit bereits fünfmal vor. Die Statistik spricht jedoch gegen die Jungs aus Cannstatt. Zwar gewann der VfB das erste dieser Duelle (3:1-Sieg am ersten Spieltag 1972/1973), kam seither aber nur zu einem Remis (0:0 am ersten Spieltag 2001/2002) und drei Niederlagen (2:3 am zweiten Spieltag 2005/2006, 0:2 am zweiten Spieltag 2014/2015, 1:3 am ersten Spieltag 2015/2026).

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • „Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen“

    Torjäger und Teamkapitän, Identifikationsfigur und Instinktfußballer. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Deniz Undav über seine Rolle und die neue Saison.

    Für Deniz Undav beginnt ein weiteres Kapitel beim VfB. Seit dieser Saison fungiert er als Mannschaftskapitän der Jungs aus Cannstatt. Seine Identifikation mit dem VfB ist groß – vor etwas mehr als zwei Monaten haben der Club aus Cannstatt und er den gemeinsamen Vertrag vorzeitig bis 2029, inklusive einer Option für ein weiteres Vertragsjahr, verlängert. Zu den bisher 119 Pflichtspielen im Trikot mit dem roten Brustring, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen, werden definitiv weitere hinzukommen. Am besten schon am Freitagabend, 4. September 2026: Um 20.30 Uhr,live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena.

    Hallo Deniz, seit dieser Saison bist du der Mannschaftskapitän des VfB. Was bedeutet dir das?

    Deniz: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“

    Gemeinsam ist es euer Ziel, erneut eine erfolgreiche Serie zu spielen. Was erwartest du von der bevorstehenden Saison?

    Deniz: „Es wird eine intensive Saison mit vielen Spielen werden. Wir brauchen ein richtig gutes Niveau und eine gute Verfassung. Daher haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet. Wir müssen uns weiterhin gegenseitig ‚pushen‘ und unterstützen, das macht jeden Einzelnen und somit auch die Mannschaft besser. In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Schritte gemacht und zusammen Erfolg gehabt, jetzt sind einige Zugänge und Impulse hinzugekommen, die uns guttun. In unserer Mannschaft steckt eine passende Mischung aus erfahrenen und jüngeren Spielern. Ich habe viel Bock auf die neue Runde.“

    In der Bundesliga folgen nach dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern nun die Vergleiche mit Köln, Hoffenheim und Dortmund. Wie bewertest du das Auftaktprogramm?

    Deniz: „Das ist ein anspruchsvolles Auftaktprogramm – zugleich sind es reizvolle Spiele, auf die ich mich freue. Bei unserem ersten Heimspiel gegen Köln werden die Fans bestimmt für eine grandiose Stimmung sorgen, noch dazu ist es unter Flutlicht. Hoffenheim und Dortmund sind Teams, die ebenfalls die internationalen Plätze im Blick haben. Sie haben sich in der Sommerpause personell verstärkt. Für uns gilt von Beginn an: Genießen, auf dem Rasen alles geben und erfolgreich sein.“

    Lass uns ein wenig über dich sprechen: Du hast noch vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 deinen Vertrag beim VfB verlängert und damit ein klares Zeichen gesetzt. Wie kam es dazu?

    Deniz: „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bedeutet mir extrem viel. Vom ersten Tag an haben die Menschen beim VfB mich und meine Familie mit offenen Armen empfangen und uns Liebe geschenkt. Deshalb bedeutet es mir so viel, ihnen durch meine Tore und Leistungen immer wieder auch etwas zurückzugeben. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein. Daher bin ich sehr glücklich, dass mein Weg in Stuttgart weitergeht.“

    Dein Weg als Fußballer hat dich von der vierten Spielklasse – Regionalliga mit dem TSV Havelse – bis in die UEFA Champions League und zum Nationalspieler geführt. Was hast du aus der Anfangszeit im Erwachsenenfußball behalten?

    Deniz: „Ich gehöre immer noch zu den Spielern, die oft Witze machen. Ich kümmere mich um die Stimmung in meiner Mannschaft, das wird sich nie ändern. Natürlich bin ich in all den Jahren gereift und habe Erfahrungen hinzugewonnen. Ich versuche zum Beispiel, den jüngeren Spielern zu helfen. Mir tat es am Anfang meiner Karriere ebenfalls gut, Tipps und Orientierung zu bekommen.“

    An welche Tipps erinnerst du dich?

    Deniz: „Bei dem TSV Havelse gab es einen Verteidiger namens Deniz Tayar. Er war zwölf Jahre älter als ich. Er hat mir gezeigt, wie ich den Körper im Zweikampf einsetzen muss, um an meinem Gegenspieler vorbeizukommen. Er hat mir gesagt, dass ich im Strafraum, falls möglich, immer flach ins Toreck schießen soll, weil der Torwart mit seiner Hand nicht so schnell ins untere wie ins obere Eck kommt.“

    Und, hat er damit Recht?

    Deniz: „Ich finde schon, dass da etwas Wichtiges dran ist. Ich sage mir oft: ‚Versuch nichts Ausgefallenes beim Torschuss.‘ Es geht einfach darum, in der jeweiligen Situation die beste Option zu wählen, um den Ball ins Tor zu kriegen oder für den Mitspieler aufzulegen. Es gibt keine hässlichen Tore.“

    Du bist bekannt als mitspielender Stürmer, der gewisse Situationen durch seinen Instinkt antizipiert. Wie intensiv analysierst du einzelne Spielszenen oder Gegner?

    Deniz: „Das ist ein Aspekt, der mich sehr interessiert. Ich liebe Fußball und den Kern des Spiels. In den Videoanalysen beim VfB sprechen wir gemeinsam über einzelne Inhalte, die für unser Spiel oder mit Blick auf den nächsten Gegner wichtig sind. Es kommt vor, dass ich mir danach zuhause nochmal meine Gedanken mache und auch das eine oder andere aufzeichne. Ich zeige dann Sebastian Hoeneß und dem Trainerteam am nächsten Tag meine Idee, wie ich die Spielsituation auflösen würde. Manchmal sagt er: ‚Ja, kann man mal probieren.‘ Oder er sagt: ‚Wenn wir das so machen, wie du denkst, dann macht der Gegner aber das …‘ – und ich sage: ‚Oh. Stimmt.‘ Diesen Austausch finde ich wichtig.“

    Das hört sich fast so an, als wäre nach deiner Profikarriere eine Aufgabe als Trainer nicht ausgeschlossen.

    Deniz: „In letzter Zeit denke ich: eher Co-Trainer (lacht). Da liegt der Fokus nahezu komplett auf dem Fußball und der Arbeit mit dem Team, den Spielern, den Menschen. Ich habe Respekt davor, was Cheftrainer drumherum alles managen müssen – neben der eigentlichen Arbeit mit der Mannschaft.“

    Bei der Weltmeisterschaft 2026 war das Interesse an deiner Person groß, was auch mit deinen drei Toren im Turnier zusammenhing. Wie gehst du damit um?

    Deniz: „Mitunter war ein gewisser ‚Hype‘ rund um meine Person zu spüren, das habe ich mitbekommen. Generell nehme ich wahr, dass das Interesse durch die WM nochmals zugenommen hat, aber ich empfinde das als etwas Positives. Es ist schön, wenn sich Menschen mit mir identifizieren können. Beim VfB erfahren wir generell eine große Unterstützung der Fans – und es ist ein gutes Gefühl, den Menschen durch ein Autogramm oder ein Selfie eine Freude machen zu können.“

    Wann hat bei dir im Urlaub das Gefühl eingesetzt, dass du den Fußball vermisst?

    Deniz: „Erst einmal ging es darum, das WM-Aus zu verarbeiten. Zunächst wollte ich es ein bisschen verdrängen, aber meine Familie und Freunde hat das natürlich genauso beschäftigt und wir haben automatisch viel darüber gesprochen. Im Urlaub mit meiner Frau und meiner Tochter habe ich den nötigen Abstand gewonnen und die Dinge reflektiert. Danach kam schnell das Gefühl, dass ich endlich wieder den Ball am Fuß haben und mit den Jungs auf dem Platz stehen möchte. Als ich mit Beginn des Trainingslagers wieder zur Mannschaft stieß, tat das richtig gut.“

    Viel Zuspruch wird deine Teamkollegen und dich beim ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 erwarten. Unser Gast, der 1. FC Köln, gewann am ersten Spieltag mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Deniz: „Die Fans werden für eine enorme Energie in der MHP Arena sorgen. Das gibt uns zusätzliche Power und ist für die Aufgabe gegen Köln umso wichtiger. Auf dem Rasen muss es uns gelingen, von Beginn an hellwach zu sein und zu zeigen, dass wir das Heimspiel unbedingt auf unsere Seite ziehen wollen.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • „Mit Ruhe und Fokus“

    Die „Karawane Cannstatt“ wird schon vor dem Bundesliga-Spiel gegen Köln für Stimmung sorgen, intern bleibt der VfB dagegen ganz cool. Aus der U21 rückt ein Talent in den Spieltagskader.

    Die Saison hat bereits begonnen. Doch ein Kapitel wird erst jetzt aufgeschlagen: Mit dem ersten Bundesliga-Heimspiel kommt der VfB endgültig auf allen Ebenen in der Spielzeit 2026/2027 an. „Das wird besonders, wir freuen uns darauf“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wissen, was in unserem Stadion entstehen kann und haben die Möglichkeit, mit dem ersten Heimspiel etwas zu beginnen.“ Mit der Flutlicht-Partie am Freitagabend, 3. September 2026, eröffnet der VfB gegen den 1. FC Köln den zweiten Bundesliga-Spieltag – ab 20.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander.

    „Köln wird mit Schwung nach Stuttgart reisen“

    Eine außergewöhnliche Atmosphäre ist garantiert. Am Spieltag beginnt zwischen 18 und 18.15 Uhr die „Karawane Cannstatt“ am Carré in Cannstatt, anschließend werden die weiß-roten Fans in der MHP Arena für eine lautstarke Unterstützung sorgen. Extraprozente für den gemeinsamen Erfolg, Extraprozente gegen einen formstarken Gegner.

    Sebastian Hoeneß hob den erfolgreichen Bundesliga-Start der Kölner hervor. „Sie haben gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft das Spiel gedreht und gewonnen (3:2, Anm. d. Red.)“, sagt der 44-Jährige und erklärt: „Der FC hat eine gute Mischung im Kader, kann aktiv spielen, kann umschalten und wird mit Schwung nach Stuttgart reisen.“ Der VfB ist darauf vorbereitet – und möchte die eigenen Stärken auf den Rasen bringen.

    Yanik Spalt und Leo Sauer im Kader, Tiago Tomás fehlt

    „Wir blicken mit Ruhe und Fokus nach vorne, haben die Woche über gut gearbeitet“, sagt der Chefcoach und verkündet in diesem Zusammenhang auch die eine oder andere Personalentscheidung für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln: Als defensiver Mittelfeldspieler wird Yanik Spalt zum Profikader gehören. Der 19-Jährige, der 2023 aus Österreich in den weiß-roten Nachwuchs gewechselt war, hatte zuvor einen Großteil der Saisonvorbereitung mit den Lizenzspielern absolviert. Auch Neuzugang Leo Sauer wird zum Aufgebot zählen – er wechselte Ende Juli 2026 von Feyenoord Rotterdam zum VfB.

    Im Kader fehlen wird Tiago Tomás. Der Offensivspieler hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und fällt daher vorerst aus. Chris Führich, der den Bundesliga-Auftakt beim FC Bayern München angeschlagen verpasst hatte, konnte dagegen wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden werden. Zudem ist Lorenz Assignon zurück im Mannschaftstraining, Luca Jaquez macht ebenfalls Fortschritte und rückt immer näher an das Teamtraining heran.

    Verletzungsbedingt verzichten muss Sebastian Hoeneß weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo.

    Grischa Prömel ist Vizekapitän des VfB

    Dass Deniz Undav als Kapitän des VfB in der Saison 2026/2027 fungiert, ist bekannt. Nun steht auch fest, wer ihn vertritt. Grischa Prömel ist neuer Vizekapitän der Jungs aus Cannstatt, als weitere Stellvertreter sind Maxi Mittelstädt und Ermedin Demirovic vorgesehen.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 2. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Freitag, 4. September 2026, 20.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Deniz Undav: Interview, Meilensteine in Weiß und Rot sowie Poster
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • Legende: Interview mit Pablo Thiam
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Blutspende in der MHP Arena
    • VfB-Frauen: Interview mit Ada Achcinska
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Weiß-rote Fanbusse zum Heimspiel
    • MHP Arena: Zahlen-Rückblick auf die Saison 2025/2026

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  • VfB meldet Kader für UEFA Champions League-Ligaphase

    Der VfB hat seinen Kader für die UEFA Champions League eingereicht. Über die A-Liste konnte der Club aus Cannstatt exakt 24 Profis melden, zusätzlich gehört unter anderem Dennis Seimen via B-Liste zum Aufgebot.

    Gegen Stavanger, Madrid, Lille und Brügge sowie in Bratislava, Istanbul, Mailand und Eindhoven. Die Auslosung zur UEFA Champions League hat dem VfB acht spannende Aufgaben für die Ligaphase beschert. Die Vorfreude auf die internationalen Partien ist groß. Nun hat der Club aus Cannstatt bei der UEFA seinen Kader für die Ligaphase des Wettbewerbs gemeldet. Dabei gilt es, die verbindlichen Vorgaben des Kontinentalverbandes zu beachten und umzusetzen.

    Plätze für lokal ausgebildete Spieler verbindlich

    Wie in „Artikel 31, Spielerlisten“ des Reglements zur UEFA Champions League festgeschrieben ist, dürfen die Clubs maximal 25 Spieler für die A-Liste nominieren – dabei müssen mindestens zwei von ihnen Torhüter sein. Zudem müssen mindestens acht Plätze für „lokal ausgebildete Spieler“ reserviert sein, von denen höchstens vier „vom Verband ausgebildet“ sein dürfen. Was heißt das konkret? Die UEFA versteht darunter, dass ein Spieler für drei vollständige Spielzeiten oder 36 Monate zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr bei seinem aktuellen Verein oder einem anderen Verein desselben Nationalverbandes unter Vertrag stand. Meldet ein Club weniger als acht „lokal ausgebildete Spieler“, dann wird die Anzahl der Gesamtspieler auf der A-Liste entsprechend reduziert.

    Infolgedessen hat der VfB via A-Liste insgesamt 24 Profis melden können. Zusätzlich ist Torhüter Dennis Seimen einer der Akteure, die über die B-Liste spielberechtigt sind. Ein Spieler kann auf der B-Liste eingetragen werden, wenn er am oder nach dem 1. Januar 2005 geboren wurde und seit seinem 15. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Club spielberechtigt war.

    Sonderregeln bei Verletzung und vor der K.o.-Phase

    Der Ersatz eines in Liste A registrierten Feldspielers ist im Falle einer langwierigen Verletzung oder Erkrankung von mindestens 60 Tagen Dauer zulässig. Während der Ligaphase bis einschließlich des sechsten Spieltages darf ein Verein vorübergehend maximal einen Feldspieler ersetzen und einen neuen Feldspieler registrieren. Die Quote für lokal ausgebildete Spieler muss weiterhin eingehalten werden. Vor Beginn der K.-o.-Phase darf ein Club maximal drei neue Spieler für die im laufenden Wettbewerb verbleibenden Partien nachmelden.

    Das ist der UEFA Champions League-Kader (A-Liste) des VfB für die Ligaphase 2026/2027 (sortiert nach Rückennummern):

    • 1 – Fabian Bredlow
    • 2 – Ameen Al-Dakhil
    • 3 – Ramon Hendriks
    • 4 – Josha Vagnoman
    • 6 – Angelo Stiller
    • 7 – Maximilian Mittelstädt
    • 8 – Tiago Tomás
    • 9 – Ermedin Demirovic
    • 10 – Chris Führich
    • 11 – Bilal El Khannouss
    • 14 – Luca Jaquez
    • 16 – Atakan Karazor
    • 17 – Dzenan Pejcinovic
    • 18 – Jamie Leweling
    • 21 – Grischa Prömel
    • 22 – Lorenz Assignon
    • 24 – Jeff Chabot
    • 26 – Deniz Undav
    • 28 – Nikolas Nartey
    • 29 – Finn Jeltsch
    • 33 – Marius Funk
    • 44 – Leo Sauer
    • 58 – Alexander Groiß
    • 59 – Dominik Nothnagel
  • Mirza Catovic verlängert und wird verliehen

    Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler erhält beim VfB einen neuen Vertrag und wird auf Leihbasis für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auflaufen.

    Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2028 datierten Vertrag von Mirza Catovic vorzeitig um ein Jahr verlängert. Der neue Kontrakt besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029. In diesem Zuge wird der 19-Jährige, der in der vergangenen Saison insgesamt 29-mal für die U21 in der 3. Liga zum Einsatz kam, nach Spanien verliehen. Dort läuft der Mittelfeldakteur für die zweite Mannschaft des FC Barcelona auf.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Mirza ist in den vergangenen Jahren wichtige Schritte auf dem Weg vom Jugendspieler in Richtung Profifußball gegangen. Nach der zurückliegenden Saison mit zahlreichen Einsätzen in der 3. Liga bietet sich nun die Möglichkeit, in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona weitere Erfahrungen zu sammeln. Wir wünschen Mirza alles Gute für die Zeit in Barcelona und werden seine weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“

    Seit vier Jahren beim VfB

    Mirza Catovic trägt bereits seit Juli 2022 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der Jugend der SG Rot-Weiß Frankfurt kommend zum VfB stieß.Er durchlief bei den „Jungen Wilden“ sowohl die U16 und die U17 als auch die U19 und kam darüber hinaus neunmal in der UEFA Youth League zum Einsatz.Sein Debüt für die U21 in der 3. Liga absolvierte er am 14. Dezember 2024, als er gerade einmal 17 Jahre und sieben Monate alt war. Seitdem sind 44 weitere Partien in der dritthöchsten deutschen Spielklasse hinzugekommen, in denen er zwei Tore erzielte und in beiden Saisons seinen Anteil am jeweiligen Drittliga-Klassenerhalt mit der U21 des VfB hatte. Im Mai 2026 gewann er zudem den DFB-Pokal der Junioren mit der weiß-roten U19-Auswahl.

    Für die deutsche U19-Nationalmannschaft lief Mirza Catovic insgesamt achtmal auf. Vier dieser acht Partien absolvierte er bei der U19-Europameisterschaft im Juni und Juli 2026, bei der der DFB-Nachwuchs den zweiten Platz erreichte.

    Der VfB wünscht Mirza Catovic viel Erfolg für die Saison 2026/2027.

  • Chema wechselt zu Brighton & Hove Albion

    Der Spanier spielt künftig in der Premier League. Für den VfB absolvierte der Mittelfeldakteur insgesamt 41 Pflichtspiele.

    Mittelfeldspieler Chema Andrés verlässt den VfB und ist ab sofort für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League am Ball. Der 21-Jährige war zur vergangenen Saison 2025/2026 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach Stuttgart gewechselt.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Chema hat nach seinem Wechsel aus Spanien zum VfB als junger Spieler sehr schnell Fuß gefasst. Auch dank ihm konnten wir uns für die Champions League qualifizieren und ins Pokalfinale einziehen. Kurzfristig hat sich nun für Chema die Option ergeben, nach Brighton in die Premier League zu wechseln. Aus sportlicher Sicht hätten wir Chema gerne gehalten, dem gegenüber stand der Wechselwunsch des Spielers. Wir haben den Transfer an entsprechende finanzielle Bedingungen geknüpft, die erfüllt wurden, so dass wir dem Transfer letztlich zugestimmt haben. Wir danken Chema für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm viel Erfolg in England.“

    Vier Tore und zwei Vorlagen in der VfB-Premierensaison

    In seiner VfB-Premierensaison bestritt Chema in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League insgesamt 39 Pflichtspiele, erzielte vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. In der laufenden Spielzeit kam der spanische U21-Nationalspieler sowohl im DFB-Pokal beim F.C. Hansa Rostock als auch in der Bundesliga beim Auftaktmatch beim FC Bayern München zum Einsatz.

    Der VfB dankt Chema für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.