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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Wir haben dem Druck standgehalten“

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert das 2:2-Remis in Frankfurt. Deniz Undav und Ermedin Demirovic äußern sich zur UEFA Champions League-Qualifikation. Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir führen zur Halbzeit bereits 2:0, machen es aber zum Schluss nochmal unnötig spannend. Wir hätten uns gerne mit einem Sieg aus der Bundesliga-Saison verabschiedet, aber auch mit dem Remis können wir sehr gut leben. Denn wir haben unser großes Ziel erreicht und uns für die Champions League qualifiziert. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich möchte der Mannschaft und dem gesamten Club herzlich gratulieren: Es war eine sehr konstante Bundesliga-Serie von uns. Durch den engen Kampf um die Champions-League-Ränge war im Endspurt viel Druck drauf. Ich habe großen Respekt vor den Jungs, wie sie dem standgehalten haben. Bei uns gibt es keine ‚One-man-show‘, sondern wir haben dieses Ziel gemeinsam erreicht. Wir fahren mit der Champions League an der Seite zum DFB-Pokalfinale in Berlin – das ist eine hervorragende Ausgangslage, um eine Top-Leistung abzurufen.“

    Deniz Undav: „Im Moment stört mich der 2:2-Ausgleich noch ein wenig, aber das wird nachlassen. Denn wir haben gemeinsam unser großes Ziel erreicht. Wir sind für die Champions League qualifiziert – das ist fantastisch, das ist überragend, das haben wir uns verdient. Wir haben in Frankfurt über viele Phasen ein gutes Auswärtsspiel gemacht, leider hat es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht. Heute dürfen wir ein wenig feiern, aber danach werden wir den Fokus auf das DFB-Pokalfinale richten. Das ist ein riesiges Highlight. Wir sind gegen Bayern München der Underdog, wir haben keinen Druck – und genau diese Ausgangslage wollen wir nutzen, um eine Top-Leistung zu bringen.“

    Ermedin Demirovic: „Es ist unglaublich, es ist geschafft. Wir haben eine Saison lang so hart gearbeitet für dieses Ziel – nun haben wir uns tatsächlich für die Champions League qualifiziert. Ich bin stolz auf die Mannschaft, auf unsere Mentalität und darauf, wie wir am heutigen Spieltag dem Druck standgehalten haben. Das war keine einfache Aufgabe, auswärts in Frankfurt ist immer herausfordernd. Doch wir haben es insgesamt wirklich gut gemacht. Der Einzug in die Champions League ist absolut verdient.“

    Albert Riera, Cheftrainer von Eintracht Frankfurt: „Die Fans haben gezeigt, dass sie hinter uns stehen. Die Mannschaft hat gekämpft, ist auch nach dem 0:2 zurückgekommen – aber im Endeffekt haben wir als Club unser Saisonziel nicht erreicht. Wir müssen einen ‚Re-Start‘ machen.“

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist nun beendet. Doch den VfB erwartet noch ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielen die Jungs aus Cannstatt das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Die U17 ist Deutscher Meister!

    Das Team von Daniel Jungwirth besiegt im Finale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft die TSG Hoffenheim mit 3:2. Es ist ein verdienter Titelgewinn.

    Der Traum wurde wahr. Erstmals seit dem Jahr 2013 ist der VfB wieder Deutscher U17-Meister. Im Endspiel gewannen die Jungs aus Cannstatt gegen die TSG Hoffenheim durch Tore von Malik Mosrati, William Recupero und Konstantinos Karangelis mit 3:2. Mit diesem Titel, dem insgesamt achten in der Clubgeschichte, schloss man auch wieder zum bisherigen Rekordhalter Borussia Dortmund auf, der bislang ebenfalls achtmal die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft gewinnen konnte.

    Halbzeit eins: Mit einem 1:0 in die Pause

    Beide Mannschaften begannen engagiert. Luca Berreth näherte sich nach einer knappen Viertelstunde dann als Erster an, konnte eine Freistoßflanke von der rechten Seite aber nicht final in Richtung TSG-Tor befördern. Die Hoffenheimer Antwort gab wenig später Lucas Vollrath, dessen Kopfball knapp links am VfB-Kasten vorbeiflog. Beide Teams agierten auch danach sehr konzentriert und waren darauf aus, unnötige Fehler – und damit einen möglichen Rückstand – zu verhindern. In Minute 27 gelang der erste Treffer: Ein gut getimter Pass in die Tiefe von Tom Brenner fand Malik Mosrati, der in halbrechter Position nicht lange fackelte und die Kugel zum umjubelten 1:0 im rechten oberen Eck versenkte. Kian Speidel hatte wenig später sogar den zweiten VfB-Treffer auf dem Fuß, TSG-Schlussmann Henri Eckelmann hatte aber etwas dagegen und klärte in höchster Not. Fünf Minuten vor der Pause ließ dann Nevio Zumpano den fast sicheren Ausgleich liegen, als er Tom Walz im VfB-Tor schon umspielt hatte, aber ein herausragendes Tackling von Almand Idrizi den Ausgleich gerade noch verhinderte. Letztlich ging es mit der knappen, aber durchaus verdienten 1:0-Führung der Jungs mit dem roten Brustring in die Kabinen.

    Halbzeit zwei: VfB findet passende Antwort

    Durchgang zwei begann für den VfB nicht nach Maß, denn Hoffenheim kam recht schnell im Anschluss an eine Ecke zum Ausgleich. Eine Hereingabe von der linken Seite köpfte TSG-Abwehrchef Julian Graf unhaltbar für Tom Walz ins lange Eck. Keine zwei Minuten später war das Team von Daniel Jungwirth aber wieder in Führung. Kian Speidel bediente William Recupero, der am linken Flügel Torschütze Graf austanzte und dann aus spitzem Winkel zum 2:1 aus VfB-Sicht traf. Das Spiel blieb weiterhin offen – und unterhaltsam. Die Hausherren schlugen Mitte der zweiten Hälfte abermals zurück: Nevio Zumpano spielte steil auf Samuel Passariello, der in halblinker Position dem herauseilenden Tom Walz keine Chance ließ und zum 2:2 vollendete. Der Torschütze ließ in Minute 72 aus vergleichbarer Position einen dritten Treffer liegen, als er hauchdünn verzog und den Ball rechts am VfB-Tor vorbeischoss. Ein Hoffenheimer Fehlpass im Spielaufbau lud wenig später Konstantinos Karangelis zur abermaligen VfB-Führung ein. Der griechische U-Nationalspieler tanzte Julian Graf aus und bezwang mit seinem Schuss Henri Eckelmann, der zwar noch am Ball war, einen Einschlag im Tor aber nicht mehr verhindern konnte. Die TSG konnte bis zum Schlusspfiff nicht mehr zurückschlagen so dass die Jungs von Daniel Jungwirth nach einer fünfminütigen Nachspielzeit schließlich über den verdienten Titel jubeln durften.

    28 Spiele ohne Niederlage

    Der Sieg im Finale war die 28. Partie der U17 ohne Niederlage. Allein in den vier Finalspielen erzielten die VfB-Junioren sage und schreibe 23 Tore. Trainer Daniel Jungwirth sagte nach dem Schlusspfiff: „Meine Jungs haben mich schon die gesamte Saison stolz gemacht. Mit ihrer Serie und mit der Art und Weise, wie sie auch im Finale aufgetreten sind. Wir hatten einen starken Gegner und sind froh, dass wir das ziehen konnten und dass wir uns jetzt feiern können.“

    Fakten zur Meisterschaft

    18: Der VfB ist wieder alleiniger Deutscher Jugend-Rekordmeister! Der Triumph der U17 war der 18. Meistertitel der A- und B-Junioren. Damit steht der VfB in der Liste der erfolgreichsten Vereine mit einem Titel Vorsprung vor Borussia Dortmund ganz oben.

    8: Es ist die achte B-Junioren-Meisterschaft des VfB Stuttgart. Damit zieht der VfB mit Borussia Dortmund an der Spitze der Liste der erfolgreichsten deutschen Vereine gleich.

    16: Das Duell mit der TSG war die 16. Teilnahme des VfB am Endspiel um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Damit hat der VfB nun den alleinigen Rekord inne, zuvor teilten der VfB und der BVB diesen Bestwert mit 15.

    28: Der Sieg im Finale war das 28. ungeschlagene Pflichtspiel in Serie. Die letzte Pflichtspiel-Niederlage stammt vom 20. September (3:5 beim FC Bayern München).

    3: Jugend forscht, selbst in der Jugend! In William Recupero, Brayann Kenmoe und Arlind Thaqi sind drei U16-Jahrgänge im Finale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft eingesetzt worden. Im gesamten Saisonverlauf setzte die U17 insgesamt acht U16-Jahrgänge und sogar zwei U15-Jahrgänge ein.

  • "Die Arbeit des gesamten NLZ"

    Die U17 ist Deutscher Meister der B-Junioren. Die Stimmen zum Triumph des Teams von Trainer Daniel Jungwirth.

    Trainer Daniel Jungwirth: "Die Jungs machen mich mit ihrer Leistung und der Art und Weise enorm stolz. Wir hatten einen guten Gegner, umso glücklicher bin ich, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Angesichts von 28 Spielen ohne Niederlage sind wir der verdiente Meister."

    NLZ-Direktor Stephan Hildebrandt: "Der letzte Titel im U17-Jahrgang unseres VfB liegt einige Jahre zurück. Umso verständlicher, mit welcher Gier und welchem Erfolgshunger die Mannschaft von Daniel Jungwirth in dieses Finale gestürmt ist. Das Endspiel selbst war eine sehr enge Angelegenheit und durchgängig auf Augenhöhe mit der TSG Hoffenheim. Diese 90 Minuten sind in besonderer Weise prägend für den gesamten Kader, der in unserem Leistungszentrum herausragende individuelle Qualität besitzt. Natürlich ist dieser Titel nicht die Arbeit von heute oder von einer Saison. Die Jungs sind durch viele Hände gegangen, und nicht nur durch Trainer-Hände. Die Arbeit unseres gesamten NLZ-Teams über mehrere Jahre bildet die Grundlage für diesen Erfolg. Wir alle sind sehr stolz über diesen Erfolg."

    Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle: „Wir freuen uns sehr mit unseren U17-Junioren und ihrem Trainer- und Betreuerteam über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Erfolgreiche Nachwuchsmanschaften haben beim VfB bekanntlich eine lange Tradition, dementsprechend stolz sind wir auf diesen Titel unserer Jungen Wilden und gratulieren ihnen herzlich.“

    Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: "Herzlichen Glückwunsch an unsere U17 zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Das Team hat eine überzeugende Saison in der DFB-Nachwuchsliga gespielt, im Achtel- und Viertelfinale beeindruckende Siege gefeiert und im Halbfinale eine echte Energieleistung gezeigt. Dass die Mannschaft nun auch das Finale erfolgreich bestreiten konnte, ist ein großartiger Erfolg für alle Spieler, Trainer und Betreuer sowie natürlich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Nachwuchsleistungszentrums."

  • Rosa Rückert erzielt Tor des Monats April

    Die VfB-Stürmerin hat mit ihrem Treffer für Deutschlands U19 gegen die Slowakei die Abstimmung der ARD-Sportschau im Monat April gewonnen.

    Sieben Treffer und sechs Vorlagen erzielte Rosa Rückert bislang im VfB-Trikot. Mit dem Adler auf der Brust traf die VfB-Angreiferin in der Qualifikation für die UEFA-U19-EM der Frauen 2026 gegen die Slowakei (4:2) besonders sehenswert. In der 58. Spielminute eingewechselt verarbeitete Rosa Rückert die Hereingabe von Leni Eggert (Hamburger SV) in der Schlussphase technisch stark und schloss im Anschluss per „No-Look-Hacke“ zum 4:2-Endstand ab. Ein Treffer, der am 16. Mai 2026 von der ARD Sportschau ausgezeichnet wurde.

    VfB-Angreiferin setzte sich mit 41 Prozent durch

    Die Verantwortlichen der ARD-Sportschau nominierten den Treffer zur Abstimmung bei der Wahl zum „Tor des Monats April 2026“. Dort setzte sich Rosa Rückert nun mit über 90.000 Stimmen (41 Prozent) und weitem Abstand gegen ihre Mitkonkurrenten zum besten Treffer im April 2026 durch. Zweiter wurde Soufiane El-Faouzi vom FC Schalke 04 mit etwa 43.000 Stimmen, auf Rang drei folgte Mael Corboz von Arminia Bielefeld mit 33.000 Stimmen.

    Die Offensivspielerin reiht sich damit in die VfB-Geschichte ein. Zuletzt war Ermedin Demirovic dies mit seinem Treffer im Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg (1:3-Sieg, „Tor des Monats September 2025“) gelungen.

    „Tor des Monats“-Historie mit VfB-Beteiligung:

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    Foto: Imago

  • Knappe Niederlage gegen den Meister

    Am letzten Spieltag der 3. Liga unterlag die ersatzgeschwächte U21 dem Drittliga-Meister VfL Osnabrück mit 3:4.

    Das Spiel:

    Mit dem letzten Aufgebot musste die U21 das finale Spiel der Saison in der 3. Liga gegen den bereits als Meister und Aufsteiger feststehenden VfL Osnabrück bestreiten. Denn mit Dominik Nothnagel (Sprunggelenksverletzung), Alexander Groiß (Adduktoren), Max Herweth (Gehirnerschütterung) sowie Tim Köhler und Mirza Catovic (beide Gelbsperre) fehlten gleich mehrere Stammkräfte, weshalb vor allem in der Defensive improvisiert werden musste. Jerik von der Felsen kehrte für Flo Hellstern zurück ins Tor. Dazu startetenMykola Petrovskyi, der zu seinem Debüt in der 3. Liga kam, Nuha Jatta, JordanMajchrzak und Mohamed Sankoh im Vergleich zur Partie in Rostock für Köhler, Herwerth, Catovic und Mansour Ouro-Tagba.

    Das Spiel plätscherte sehr lange vor sich hin und klare Chancen blieben hüben wie drüben aus. Die neu zusammengestellte Dreierkette des VfB mit Abwehrchef Samu Di Benedetto hielt den Laden lange dicht und machte einen guten Job. Die Gäste gingen indes auch nicht mehr an ihre Grenzen und so entwickelte sich eine zwar unterhaltsame, aber an Höhepunkten arme Partie. Erst in der 31. Minute wurde es wirklich gefährlich und prompt stand es 0:1. Patrick Kammerbauer flankte aus dem linken Halbfeld und fand den Kopf von Bjarke Jacobsen. Der Däne ließ Jerik von der Felsen keine Abwehrchance. In Minute 38 schlug es dann zum zweiten Mal im VfB-Gehäuse ein. Abermals flanke Kammerbauer von halblinks und am langen Pfosten verwertete Fridolin Wagner per Direktabnahme ins linke obere Eck zum 0:2. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam die U21 dann noch zu ihrer besten Chance. Justin Diehl zwang VfL-Keeper Niklas Sauter zu einer Fußabwehr und den Nachschuss von Noah Darvich konnte die Gäste-Defensive blocken.

    Mit zwei frischen Kräften ging es dann für das Team von Nico Willig nach der Pause weiter. Abdenego Nankishi und Mansour Ouro-Tagba ersetzten Jordan Majchrzak und Mohamed Sankoh. Doch es war einmal mehr der VfL, der sich im Abschluss eiskalt zeigte. Robin Meißner hatte in halblinker Position zu viel Platz, machte einen kurzen Haken und traf mit einem satten Schuss zum 0:3. Die U21 hielt trotzdem weiter dagegen und kam nach einer knappen Stunde zum Anschluss. Nankishi bediente im Strafraum seinen Kollegen Justin Diehl, der aus kurzer Distanz ins rechte untere Eck zum 1:3 einschob. Das Glück an diesem Nachmittag war aber auch danach eher auf Seiten der Osnabrücker. Denn ein Foul an Noah Darvich wurde schlicht übersehen und der VfL konnte zum Konter ansetzen. Am Ende stellte ein noch abgefälschter Schuss von Lars Kehl Mitte des zweiten Durchgangs dann den alten Abstand wieder her und es hieß 1:4. Doch die Antwort der U21 ließ nicht lange auf sich warten. Samuele di Benedetto bediente Mansour Ouro-Tagba, der sich auch von drei Osnabrückern nicht stoppen ließ und satt ins linke untere Eck zum 2:4 traf. Positiv aus VfB-Sicht war indes nicht nur, dass vor 2.300 Zuschauern mit Matthaios Tsigkas ein weiterer U19-Akteur sein Debüt in der 3. Liga feierte, sondern auch der Umstand, dass Nico Sessa per Freistoß zum 3:4 verkürzen konnte, auch weil VfL-Keeper Sauter seinen Teil dazu beitrug. Und um ein Haar hätte man dem Meister noch in die Suppe gespuckt, doch Ouro-Tagba verzog in halblinker Position knapp und verpasste den durchaus möglichen Ausgleich.

    Die Tore:

    32. Minute: Eine Flanke aus dem linken Halbfeld von Patrick Kammerbauer landete auf dem Kopf von Bjarke Jacobsen. Der Däne ließ Jerik van der Felsen keine Chance und traf zum 0:1.

    38. Minute: Kammerbauer legte auch das zweite Tor der Gäste auf. Seine Flanke an den langen Pfosten verwertete Fridolin Wagner per Volleyschuss ins linke obere Toreck. VfB-Keeper van der Felsen war wieder machtlos.

    48. Minute: Auf Vorarbeit des ehemaligen VfB-Spielers David Kopacz traf Robin Meißner kurz nach Wiederbeginn aus halblinker Position mit einem satten Distanzschuss zum 0:3.

    57. Minute: Abdenego Nankishi behauptete sich gut im Zweikampf, drang in den Strafraum ein und bediente den mitgelaufenen Justin Diehl, der nur noch ins rechte Eck einschieben musste.

    63. Minute: Ein Foul an Noah Darvich blieb ungeahndet und Osnabrück konnte so kontern. Letztlich kam Lars Kehl auf Vorlage von Kammerbauer zum Abschluss und ließ van der Felsen mit einem abgefälschten Schuss keine Chance.

    67. Minute: Auf Zuspiel von Samuele di Benedetto traf Mansour Ouro-Tagba mit einem satten Schuss aus der Distanz zum 2:4. Der Angreifer drehte gegen drei Mann auf und versenkte die Kugel links unten.

    78. Minute: Nico Sessa schlenzte einen Freistoß vom rechten Strafraumeck aufs Osnabrücker Tor und unter Mithilfe von VfL-Keeper Sauter sauste die Kugel ins linke untere Toreck.

    Die Trainerstimme:

    „Es war wild. Und auf jeden Fall spannend. Wir haben es bis zur letzten Minute versucht und haben bis zur letzten Aktion alles gegeben und reingeworfen. Es lief ein bisschen unglücklich, dass die beiden Flanken in der ersten Hälfte beide zur Toren führten. Dass wir nicht die Kopfballstärksten hinten waren, hat manschon an der Aufstellung gesehen. Trotzdem sind wir auch nach dem 0:3 wieder zurückgekommen. Manches war für uns heute auch etwas unglücklich in den Schiedsrichter-Entscheidungen. Aber wir können mit einem guten Gefühl raus und in die Sommerpause gehen“, sagte Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Die neue Saison der 3. Liga startet am Wochenende des 07./08./09. August. Gegen wen die U21 ihr Auftaktspiel bestreiten wird, steht derzeit noch nicht fest.

    Die Aufstellung:

    Von der Felsen – Olivier, di Benedetto, Meyer – Darvich, Sessa, Petrovskyi (88. Freßle), Diehl (74. Azevedo) – Jatta (64. Tsigkas), Majchrzak (46. Nankishi) – Sankoh (46. Ouro-Tagba)

  • Mira Arouna verstärkt VfB Frauen

    Vom Main an den Neckar: Die 20 Jahre alte Stürmerin wechselt von Eintracht Frankfurt II zum VfB. Ihr Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028.

    Von 2020 bis 2022 lief Mira Arouna für die U17 von Turbine Potsdam auf und verbuchte in der B-Juniorinnen-Bundesliga 13 Einsätze sowie drei Tore. Es folgte der Wechsel zum VfL Wolfsburg, wo sie zunächst in der U17 auf acht Einsätze und zwei Treffer kam und anschließend in die zweite Mannschaft aufrückte. Dort kam sie in der 2. Frauen-Bundesliga auf 33 Spiele und sieben Tore, ehe die 20 Jahre alte Stürmerin nach dem Abstieg mit 20 Einsätzen und zwölf Treffern in der Regionalliga Nord überzeugte. Seit Juli 2025 gehört sie zum Kader von Eintracht Frankfurt II und erzielte in der aktuellen Zweitliga-Saison bislang acht Tore in 20 Partien.

    Sascha Glass, General Manager Frauenfußball, sagt:„Wir freuen uns sehr, dass Mira künftig das VfB-Trikot tragen wird. Sie ist eine spannende Spielerin, die sich sehr früh – unabhängig von der Ligazugehörigkeit – für den VfB entschieden hat. Mit ihrem Tempo, Torabschluss und Kopfballspiel bringt sie viel Potenzial für unser Offensivspiel mit und hat mit acht Saisontoren in der Rückrunde einen großen Anteil am Klassenerhalt der Eintracht II. Wir freuen uns auf ihre weiteren Entwicklungsschritte bei uns.“

    Mira Arouna sagt:„Ich habe insgesamt vier Jahre in U20-Mannschaften gespielt und möchte nun den nächsten Schritt in einer Frauenmannschaft gehen. Die Mannschaft macht einen sehr ehrgeizigen, körperlich starken Eindruck und überzeugt zudem durch ihre spielerische Qualität. Das habe ich in den Partien gegen uns schon selbst erfahren dürfen. Das Projekt, das der VfB gestartet hat, entwickelt sich sehr gut und ich bin froh, nun ein Teil davon zu sein.“

  • Vertragsverlängerung mit Nikolas Nartey

    Der Club aus Cannstatt und der 26-Jährige haben den gemeinsamen Vertrag verlängert. Das neue Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028.

    Nikolas Nartey trägt weiterhin Weiß und Rot. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag beim VfB verlängert und sich damit zu jenem Club bekannt, bei dem er seit 2019 unter Vertrag steht. Sein neuer Kontrakt besitzt nun eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2028. Nach einer längeren Verletzungspause hatte sich Nikolas Nartey bereits in der vergangenen Saison zurückgekämpft – in der laufenden Spielzeit kam er wettbewerbsübergreifend zu 37 Einsätzen für den VfB, dabei gelangen ihm drei Tore und vier Vorlagen. Zudem debütierte er im März 2026 für die dänische Nationalmannschaft.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Der Weg von Nikolas Nartey beim VfB war bekanntermaßen lange Zeit verletzungsbedingt alles andere als leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich Niko in den vergangenen Monaten zu einem stabilen und wichtigen Faktor innerhalb unserer Mannschaft entwickelt hat. Niko kann auf verschiedenen Positionen wichtige Impulse für unser Spiel liefern, deshalb war für uns die erneute Vertragsverlängerung folgerichtig. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Niko.“

    Nikolas Nartey, der die Rückennummer 28 beim VfB trägt, sagt: „Beim VfB fühle ich mich sehr wohl. Hier passt sehr viel zusammen: Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein, ich werde von einem hervorragenden Trainer-Team gecoacht, das die Weiterentwicklung von uns als Mannschaft sowie von jedem einzelnen Spieler im Blick hat – und ich erlebe immer wieder, welche Power und welche Unterstützung uns die VfB-Fans entgegenbringen. Ich bin glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat und freue mich auf die weitere Reise mit unserem Team.“

    Den Rückschlägen stets getrotzt

    Nikolas Nartey wechselte im Sommer 2019 vom 1. FC Köln zum VfB und lief – jeweils auf Leihbasis – in der Saison 2019/2020 für Hansa Rostock in der 3. Liga sowie in der Saison 2020/2021 für den SV Sandhausen in der 2. Bundesliga auf. Ab der Saison 2021/2022 zeigte er seine Fähigkeiten immer wieder im Trikot mit dem roten Brustring und absolvierte seitdem 68 Pflichtpartien für den VfB.

    Zu seiner Zeit beim VfB gehört auch, dass ihn mitunter Verletzungen zurückwarfen und er diesen Rückschlägen stets trotzte. Zu seinen Höhepunkten im Trikot mit dem roten Brustring zählt der Gewinn des DFB-Pokals 2025 – der Mittelfeldspieler kam in der Schlussphase in die Partie und konnte anschließend mit seinen Teamkollegen und den Fans über den Titelgewinn jubeln. Für ihn war es zugleich ein Anstoß, seine Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen und in der Folgesaison mit nunmehr 37 Pflichtspiel-Einsätzen einen wesentlichen Teil zum Erfolg des VfB beizutragen.

  • „Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein“

    Der VfB und Nikolas Nartey haben den gemeinsamen Vertrag verlängert. Im Interview erklärt der Mittelfeldakteur, welche Momente ihn besonders geprägt haben und warum er in Cannstatt bleibt.

    Es ist eine Zahl, auf die Nikolas Nartey stolz sein kann. In der laufenden Saison stand er wettbewerbsübergreifend exakt 1.466 Minuten für den VfB auf dem Rasen, kam in 37 Pflichtspielen zum Einsatz – und gehört damit zu jenen Jungs aus Cannstatt, die in vielen Begegnungen aktiv waren. Für den 26-Jährigen und den VfB ist es daher ein logischer Schritt, dass die gemeinsame Reise weitergeht. Im Interview spricht der dänische Nationalspieler über seine Vertragsverlängerung und den nächsten Abschnitt beim Club aus Cannstatt.

    Hallo Niko, herzlichen Glückwunsch zur Vertragsverlängerung. Was gab den Ausschlag, dass du weiterhin in Weiß und Rot auflaufen wirst?

    Niko: „In erster Linie fühle ich mich sehr wohl beim VfB. Hier passt sehr viel zusammen: Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein, ich werde von einem hervorragenden Trainer-Team gecoacht, das die Weiterentwicklung von uns als Mannschaft sowie von jedem einzelnen Spieler im Blick hat – und ich erlebe immer wieder, welche Power und welche Unterstützung uns die VfB-Fans entgegenbringen. Ich bin glücklich, dass die Vertragsverlängerung geklappt hat.“

    Du stehst seit 2019 beim VfB unter Vertrag. Ist Stuttgart in all den Jahren zu einer Art Heimat für dich geworden?

    Niko: „Ja, das lässt sich zu einhundert Prozent sagen. Ich fühle mich in der Stadt und der Region wohl – daher hat all das einen festen Platz in meinem Herzen. Und es ist schön, dass die gemeinsame Reise weitergeht.“

    Welche drei Momente deiner VfB-Zeit sind dir bisher als besonders emotional in Erinnerung geblieben?

    Niko: „Da kommen mir einige Momente in den Kopf … (überlegt). Auf Platz eins setze ich den Gewinn des DFB-Pokals im vergangenen Jahr – es war ein fantastisches Erlebnis, das unvergessen bleiben wird. Besonders emotional habe ich auch unseren Last-Minute-Klassenerhalt am 34. Spieltag in der Saison 2021/2022 erlebt, als uns Wataru Endo in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg gegen Köln köpfte – ich fehlte zwar verletzungsbedingt bei dieser Begegnung, habe mich aber sehr mit den Jungs gefreut. Und persönlich gehört eine weitere Partie in die Top 3: In der vergangenen Saison gab ich im Mai mein Comeback, es war das Auswärtsspiel in Leipzig – für mich war es unbeschreiblich, nach längerer Verletzungszeit endlich wieder auf dem Rasen mitwirken zu können. Das war ein sehr schöner Moment nach all den Rückschlägen – und zugleich der Beginn eines neuen Abschnitts.“

    Du sprichst deine Verletzungspause an. Wie hast du es geschafft, wieder in eine solch konstante und gute Form zu kommen, die dich seit Beginn dieser Saison trägt?

    Niko: „Als Sportler bin ich sehr ehrgeizig, sehr gierig – ich wollte unbedingt dieses Comeback schaffen. Mir war klar, dass ich dafür sehr hart arbeiten muss und dass es ein langer Weg sein kann. Aber ich hatte immer ein Ziel vor Augen. Und ich hatte meine Familie und Freunde, die mir sehr geholfen und Kraft gegeben haben. Auch die Mannschaft beim VfB war immer für mich da. Ich bin dankbar, nun wieder so regelmäßig auf dem Rasen stehen und meine Leistung bringen zu können.“

    Lass uns zum Abschluss auf die nächste Zeit blicken: Was nimmst du dir gemeinsam mit deinen Teamkollegen für den nächsten Abschnitt vor?

    Niko: „Ich möchte gar nicht so weit in die Zukunft schauen: Wir haben bereits am Samstag ein sehr wichtiges Spiel in der Bundesliga und möchten bei Eintracht Frankfurt gewinnen. Dadurch können wir uns als Team einen großen Traum erfüllen. Eine Woche später findet das DFB-Pokalfinale in Berlin statt – auch das wird außergewöhnlich werden, wir werden bereit sein. Ich habe viel Vertrauen in unsere Mannschaft und in meine Teamkollegen – daher bin ich überzeugt, dass wir den eingeschlagenen Weg auch in der nächsten Zeit fortsetzen können.“

  • Der letzte Tanz

    Bundesliga-Finale am Main: Der VfB will bei Eintracht Frankfurt die Qualifikation für die UEFA Champions League sichern – und kann dabei auf fast alle Spieler zurückgreifen. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu Eintracht Frankfurt gegen VfB

    • Nur eine Bundesliga-Paarung mit mindestens 100 Austragungen war torreicher als Stuttgart gegen Frankfurt
    • Fast 6.000 VfB-Fans reisen nach Frankfurt
    • Der VfB kann aus eigener Kraft die UEFA Champions League erreichen

    Blick zurück: Hinspiel-Matchwinner auch vor dem Rückspiel im Mittelpunkt

    Im ersten Heimspiel dieses Jahres schlug der VfB die Frankfurter Eintracht im Heimspiel mit 3:2. Ermedin Demirovic und Deniz Undav sorgten für die Treffer zum 1:1 und 2:1, ehe die Eintracht erneut den Ausgleich herstellte. Den Siegtreffer zum 3:2 markierte kurz vor Schluss Nikolas Nartey, der am Freitag seinen Vertrag beim VfB verlängerte, mit seinem ersten Bundesliga-Tor überhaupt.

    Wiedersehen: Zwei ehemalige VfBler tragen das Adler-Trikot

    Auch mit 37 Jahren schnürt der frühere VfB-Jugendspieler Jens Grahl seine Schuhe für die Eintracht. Als dritter Torwart der Hessen kam er im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals beim FV Engern (7:0) zu seinem bisher einzigen Einsatz in dieser Spielzeit.

    Mo Dahoud, der in der Saison 2023/2024 als Leihspieler von Brighton & Hove Albion für den VfB aufgelaufen war, bestreitet seine zweite und letzte Saison am Main. Am Saisonende trennen sich die Wege des Mittelfeldspielers und der Eintracht.

    Rechenspiele: So gelingt die Qualifikation für die „Königsklasse“

    Stuttgart landet auf Platz vier, wenn …

    … der VfB in Frankfurt gewinnt und Hoffenheim in Mönchengladbach nicht noch fünf Treffer in der Tordifferenz aufholt.

    … der VfB unentschieden spielt und Hoffenheim nicht gewinnt.

    … der VfB verliert, Hoffenheim verliert und Leverkusen nicht gewinnt.

    Die TSG landet auf Platz vier, wenn …

    … Hoffenheim und der VfB gewinnen, die TSG aber bei der Tordifferenz aufholt.

    … Hoffenheim gewinnt und der VfB nicht gewinnt.

    … Hoffenheim unentschieden spielt und der VfB verliert.

    Bayer Leverkusen landet auf Platz vier, wenn …

    … Leverkusen gewinnt und der VfB und Hoffenheim verlieren.

    Stümer-Instinkt: Deniz Undav sorgt auch ohne Elfmeter für Bestwerte

    Deniz Undav erzielte zuletzt sein 19. Tor in dieser Bundesliga-Saison (keines davon per Elfmeter). Mehr Nicht-Elfmetertore gelangen für den VfB im Oberhaus nur Serhou Guirassy 2023/2024 und Mario Gomez 2008/2009 (je 24) sowie Karl Allgöwer 1985/1986 (21) und 1982/1983 (20). Der letzte Deutsche mit so vielen Nicht-Elfmetertoren war Timo Werner 2019/2020 (25) für RB Leipzig.

    Spektakel garantiert? Nur eine Paarung ist noch torreicher

    Eintracht Frankfurt erzielte in der Bundesliga 178 Tore gegen den VfB, der VfB traf 191-mal gegen die Adler – beide trafen gegen kein anderes Team im Oberhaus so oft. Unter allen Bundesliga-Paarungen, die mindestens 100-mal ausgetragen wurden, war nur Dortmund gegen Hamburg (3,6 Tore pro Spiel) im Schnitt torreicher als Frankfurt gegen Stuttgart (3,5).

    Personal: Nur der Kapitän fehlt

    Der VfB kann im Bundesliga-Finale in Frankfurt nahezu mit „voller Kapelle“ antreten. Nach der Rückkehr Finn Jeltschs ins Mannschaftstraining fehlt einzig Kapitän Atakan Karazor, der das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzt.

    Zuschauer: Fast 6.000 Weiß-Rote reisen an den Main

    Der VfB hat für das letzte Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison sein gesamtes Kontingent abgerufen. Mindestens 5.800 Gästefans sind in Frankfurt dabei. Alle aktuellen Infos finden Auswärtsfahrer in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat für das Spiel zudem das Motto „Alle im Trikot nach Frankfurt“ ausgerufen.

    Schiedsrichter: Abschied für Tobias Welz

    Schnelles (und letztes) Wiedersehen: In Tobias Welz ist derselbe Schiedsrichter wie beim kürzlich ausgetragenen DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) im Einsatz. Der aus Wiesbaden stammende Polizeibeamte leitet am Samstag letztmals ein Bundesliga-Spiel. In seiner Laufbahn pfiff Tobias Welz in 155 Bundesliga- und 120 Zweitliga-Spielen.

    Neben Tobias Welz scheiden am Wochenende auch die erfahrenen Referees Frank Willenborg (109 Bundesliga-, 135 Zweitliga-Spiele), Patrick Ittrich (93 Bundesliga-, 100 Zweitliga-Spiele) und Deniz Aytekin (253 Bundesliga-, 114 Zweitliga-Spiele) aus dem Bundesliga-Dienst aus.

    Wetter: Schauer wahrscheinlich

    Am Samstag werden in Frankfurt bis zum Nachmittag leichte Schauer erwartet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 10° und 15° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Auf den letzten Drücker nach Europa?

    Nicht nur für den VfB geht’s am Samstag um viel: Auch Eintracht Frankfurt hat noch Chancen auf die Teilnahme am internationalen Geschäft. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Wie der VfB spielt auch die auf Tabellenplatz acht rangierende Eintracht (43 Punkte) am letzten Spieltag noch um einen Europacup-Startplatz. Der Unterschied: Während es für die Frankfurter um das Ticket für die UEFA Conference League geht, haben die Jungs aus Cannstatt bereits die Europa League sicher und können sogar noch die Champions League erreichen. Die Eintracht hat ihr Ziel – im Vergleich zum VfB – allerdings nicht mehr in der eigenen Hand. Aktuell liegt der SC Freiburg (44 Punkte) einen Punkt vor den Südhessen auf Position sieben, während der FC Augsburg (ebenfalls 43 Punkte) nur aufgrund des um acht Treffer schlechteren Torverhältnisses auf Platz neun steht.

    Der Trainer

    Vier Siege, vier Remis und fünf Niederlagen in den ersten 13 Spielen: Für Albert Riera, der die Eintracht seit dem vierten Rückrunden-Spieltag betreut und zuvor als Trainer des slowenischen Meisters NK Celje tätig war, verliefen die ersten Monate in Deutschland holprig. Zwar gelang es ihm zu Beginn, vor allem die zuvor anfällige Defensive zu stabilisieren und vier der ersten sechs Spiele ohne Gegentor zu beenden, danach kassierte die Eintracht jedoch in jedem Spiel mindestens einen Treffer.

    Der Torjäger

    Zu Saisonbeginn verpflichtete die Eintracht den gebürtigen Darmstädter Jonathan Burkardt für das Sturmzentrum. Obwohl der 25-Jährige zwischen November 2025 und Februar 2026 für rund drei Monate ausfiel, kann sich seine Ausbeute sehen lassen. Elf Saisontreffer (in 21 Spielen) sind sein geteilt zweitbester Wert in der Bundesliga. Vergangene Saison hatte Jonathan Burkardt für Mainz 05 zwar 18-mal getroffen, absolvierte aber auch 29 Spiele.

    Der Rückhalt

    Wie Stürmer Jonathan Burkardt stand auch Torhüter Michael Zetterer in der laufenden Bundesliga-Spielzeit in 21 Partien auf dem Platz – allerdings nicht verletzungsbedingt, sondern vielmehr wegen eines lange währenden Zweikampfs mit Torwartkollege Kaua Santos. Unmittelbar nach seiner Ankunft in Frankfurt im vergangenen Sommer vertrat Michael Zetterer den Brasilianer in den ersten Saisonspielen im Eintracht-Tor, musste nach dessen Rückkehr aber vorerst weichen. Nach einem 2:3 in München am 23. Spieltag stellte Trainer Albert Riera den 30-jährigen gebürtigen Münchner wieder zwischen die Pfosten – und hielt fortan an ihm fest.

    Die Historie

    Aller guten Dinge sind drei: Dass der VfB am letzten Spieltag einer Bundesliga-Saison auf Eintracht Frankfurt traf, kam bislang zweimal vor. In den Saisonfinals der Spielzeiten 1990/1991 sowie 2000/2001 traten die Jungs aus Cannstatt jeweils auswärts bei der Eintracht an – und unterlagen beide Male. Während im Juni 1991 trotz der deutlichen 0:4-Niederlage für beide Teams der Einzug in den UEFA-Cup folgte, waren die Vorzeichen zehn Jahre später ganz andere: Frankfurt stand bereits vor dem Spiel, das 2:1 für die SGE endete, als Absteiger fest. Der VfB blieb am Ende als 15. knapp in der Bundesliga.

  • Wo Alexander Nübel das Fußball-ABC lernte

    Der Nationalspieler beteiligt sich an der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“. Er hat sich mit seinem Heimatverein ausgetauscht. Anfangs spielte er im Feld.

    Ohne Basis keine Spitze – ohne Spitze keine Basis. Alexander Nübel lernte beim TSV Tudorf, gelegen bei Paderborn, das Fußball-ABC. Bis 2005 kickte er bei dem Amateurverein, oftmals gar als Feldspieler. Als laufstark und mannschaftsdienlich beschreiben ihn damalige Jugendtrainer. Mittlerweile hat der Torhüter insgesamt 144 Bundesliga-Partien absolviert, davon 97 für den VfB. Für die deutsche Nationalmannschaft lief der 29-Jährige inzwischen dreimal auf.

    Im Rahmen der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“ hat er sich in den vergangenen Wochen mit seinem Heimatverein TSV Tudorf ausgetauscht. „VfB TV“ hat ihn bei dem Gespräch exklusiv begleitet und war zudem auf jener Sportanlage zu Gast, auf der Alexander Nübel als Fußballer begann.

    VfB TV: Alexander Nübel und sein Heimatverein TSV Tudorf

    „Bundesliga trifft Basis“

    Der VfB Stuttgart 1893 hat das Veranstaltungsformat in der vergangenen Saison 2024/2025 ins Leben gerufen. Die Ziele sind, den Fußball in den Breitensportvereinen zu stärken, das dortige Engagement sichtbar zu machen und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Stand letztjährig das Thema „Schiedsrichter“ im Fokus, dreht sich in dieser Saison alles um den „Amateurfußball“. Am Donnerstagabend, 7. Mai 2026, hatte der VfB mit seinem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle verschiedene „Mitspieler“ dieses Themas zusammengebracht und für einen spannenden Austausch gesorgt.

  • „Wollen sie vor Aufgaben stellen“

    Mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt endet am Samstag die aktuelle Bundesliga-Spielzeit. Cheftrainer Sebastian Hoeneß beschwört die Stärken seiner Mannschaft, warnt aber auch vor dem Gegner.

    33 Spieltage sind gespielt, ein letzter steht noch aus: Wenn der VfB am Samstagnachmittag zur traditionellen Anstoßzeit ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, bei Eintracht Frankfurt antritt, geht es für beide Mannschaften um mehr als nur drei Punkte. Denn während der VfB mit einem Sieg die Qualifikation für die UEFA Champions League unter Dach und Fach bringen will, hoffen auch die Gastgeber noch auf den Sprung ins internationale Geschäft. „Nach einer langen Saison reduziert sich ihr Ausgang nun auf dieses eine Spiel. Das macht es besonders reizvoll“, so Sebastian Hoeneß mit Hinblick auf das Bundesliga-Finale im Deutsche Bank Park. „Es wird ein heißes Spiel“, ist sich der Cheftrainer sicher. „In Frankfurt zu spielen, ist immer schwierig. Die Eintracht kämpft noch um die Conference League, wir können also davon ausgehen, auf eine starke Mannschaft zu treffen.“

    „Brauchen wieder eine Top-Leistung“

    Obwohl die SGE eine „individuell stark besetzte“ Elf aufstellen könne, gehe es im Auswärtsspiel beim derzeitigen Tabellenachten vor allem darum, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Ich sehe bei ihnen klare Abläufe im Spiel, mit denen sie uns Probleme machen können. Aber wir werden uns gut vorbereiten, wollen ihnen ihre Stärken durch entsprechendes Defensivverhalten nehmen und sie selbst vor Aufgaben stellen.“

    Nach dem überzeugenden 3:1-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende ist sich Sebastian Hoeneß sicher, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung auch bei der Eintracht zum Trumpf werden kann. „Wir brauchen eine Top-Leistung, die genauso gut oder noch besser als die gegen Leverkusen ist. Die Jungs haben bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen können, den die Spiele in dieser Phase der Saison mit sich bringen.“

    Finn Jeltsch ist wieder eine Option

    Im Hinblick auf die personelle Lage kann Cheftrainer Sebastian Hoeneß nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nachdem Finn Jeltsch, der zuletzt aufgrund einer Bauchmuskelverletzung hatte kürzertreten müssen, wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen konnte, fehlt am letzten Bundesliga-Spieltag einzig der rotgesperrte Kapitän Atakan Karazor.

    Die PK im Re-Live:

  • „Gute Spannung im Team“

    Jamie Leweling und seine Teamkollegen haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß ein Geburtstags-Ständchen gesungen. Mit guter Laune begann die neue Trainingswoche.

    Die Trainingswoche begann mit einem Ständchen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß feiert am heutigen Dienstag, 12. Mai 2026, seinen 44. Geburtstag. Zu Beginn der Einheit gratulierten ihm Spieler und Staff mit einer kleinen Gesangseinlage. Mit guter Stimmung richteten die Jungs aus Cannstatt anschließend den Blick auf das Sportliche. Am Samstag, 16. Mai 2026, tritt der VfB im Rahmen des 34. Bundesliga-Spieltages bei Eintracht Frankfurt an – und hat die Chance, sich aus eigener Kraft für die UEFA Champions League zu qualifizieren.

    „Es war ein gutes Training mit einer guten Spannung im Team“, sagt Jamie Leweling und ordnet ein: „Wir wissen, dass wir dieses Spiel ziehen müssen, um gemeinsam ein ganz großes Ziel zu erreichen.“ Der Offensivakteur zeigt sich derzeit in starker Form: Mit insgesamt sieben Toren und neun Vorlagen spielt er seine beste Bundesliga-Saison. Auch am Samstag, 16. Mai 2026, möchte er dem Team mit seinen Aktionen helfen: „Unser Fokus liegt komplett auf Frankfurt. Es ist ein Finale.“

    Das gesamte Interview mit Jamie Leweling bei „VfB TV“ schauen:

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Deniz Undav besucht seinen Heimatverein

    Der Nationalspieler beteiligt sich an der Initiative „Bundesliga trifft Basis“ des VfB Stuttgart 1893. Er kehrt dorthin zurück, wo er das Fußball-ABC lernte – und erzählt von seinen Anfängen.

    Ohne Basis keine Spitze – ohne Spitze keine Basis. Deniz Undav lernte beim TSV Achim, gelegen bei Bremen, das Fußball-ABC. Von 2002 bis 2006 kickte er bei dem Amateurverein. Mittlerweile ist er beim VfB exakt 85-maliger Bundesliga-Spieler, dabei gelangen ihm 46 Tore und 18 Vorlagen. Für die deutsche Nationalmannschaft lief der 29-Jährige inzwischen siebenmal auf.

    Im Rahmen der VfB-Initiative „Bundesliga trifft Basis“ hat er in den vergangenen Wochen seinen Heimatverein TSV Achim besucht. „VfB TV“ hat ihn exklusiv dorthin begleitet. Zudem waren auch Maximilian Mittelstädt und Alexander Nübel bei ihren Amateurvereinen zu Gast – die zugehörigen Videoreportagen mit dem Außenverteidiger und dem Torhüter folgen in den nächsten Tagen.

    VfB TV: Deniz Undav bei seinem Heimatverein TSV Achim

    „Bundesliga trifft Basis“

    Der VfB Stuttgart 1893 hat das Veranstaltungsformat in der vergangenen Saison 2024/2025 ins Leben gerufen. Die Ziele sind, den Fußball in den Breitensportvereinen zu stärken, das dortige Engagement sichtbar zu machen und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Stand letztjährig das Thema „Schiedsrichter“ im Fokus, dreht sich in dieser Saison alles um den „Amateurfußball“. Am Donnerstagabend, 7. Mai 2026, hatte der VfB mit seinem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle verschiedene „Mitspieler“ dieses Themas zusammengebracht und für einen spannenden Austausch gesorgt.

  • „Wir haben am Samstag ein Finale“

    Auf dem Heimspiel gegen Leverkusen lastete viel Druck – der VfB hielt dem Stand und rief eine seiner besten Saisonleistungen ab. Sebastian Hoeneß blickt bereits auf die letzte Bundesliga-Aufgabe.

    Mit der richtigen Haltung zu einer starken Leistung – und das auf der Zielgeraden der laufenden Bundesliga-Saison. Der VfB hat am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, einen verdienten Heimsieg gegen Bayer Leverkusen (3:1) eingefahren. Für den Erfolg gibt es mehrere Gründe. Einer hängt mit den großen Comeback-Qualitäten der Jungs aus Cannstatt zusammen.

    Nach 35 Sekunden lag der VfB gegen Bayer zurück – und das in einem entscheidenden Spiel im Rennen um die UEFA Champions League-Teilnahme. „Das Spiel geht denkbar ungünstig los“, analysiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und erklärt zugleich, weshalb sein Team die Partie dennoch drehen konnte: „Die Jungs haben unmittelbar eine starke Reaktion gezeigt. Der schnelle Ausgleichstreffer hat den Glauben wachsen lassen, dass in diesem Spiel definitiv etwas möglich ist.“ Und auch nach dem Ausgleichstor hielt das Team mit dem roten Brustring sowohl Willen als auch Zielstrebigkeit hoch.

    Jeff Chabot und Ermedin Demirovic ragen bei Teamleistung heraus

    Der VfB gewann 52 Prozent der Zweikämpfe, verzeichnete 14 Torabschlüsse mehr als Leverkusen und lief mit 116 Kilometern auch weiter als der Gegner (112 Kilometer). Die folgenden Tore zur 2:1-Führung und zur 3:1-Vorentscheidung waren nicht nur der verdiente Lohn, sondern dank der Energieleistung auch erzwungen. „Wir waren mutig, sind früh draufgegangen, hatten eine gute Haltung“, sagt Sebastian Hoeneß: „Zudem gelang es uns, dass Bayer Leverkusen nur zu wenigen Möglichkeiten kam – es war eine top Defensivleistung der gesamten Mannschaft.“

    Aus dieser hervorragenden Teamleistung ragten defensiv Jeff Chabot mit seiner Zweikampfführung und Organisation sowie offensiv Ermedin Demirovic mit seiner Abschlusswucht und Mannschaftsdienlichkeit heraus. Weitere Einzelmarken? Chris Führich kam zu seinem nunmehr 200. Einsatz im Trikot mit dem roten Brustring und Deniz Undav hat mit nunmehr 19 Bundesliga-Toren eine neue persönliche Saison-Bestleistung aufgestellt.

    Lobende Worte vom Vorstand Sport des VfB

    „Es war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, lobt Fabian Wohlgemuth und ordnet ein: „Unsere Mannschaft hat es nicht nur mehr gewollt, sondern auch mehr gekonnt und hat dem Druck in diesem 50:50-Spiel auf beeindruckende Art und Weise standgehalten.“ Der Vorstand Sport des VfB blickt anschließend voraus: „Nun wollen wir in Frankfurt den entscheidenden Schritt gehen und wissen, dass wir dafür mindestens nochmal eine solche Leistung abrufen müssen.“

    Das Rennen um den letzten, noch zu vergebenden UEFA Champions League-Platz bleibt denkbar eng. Der VfB und die TSG Hoffenheim haben jeweils 61 Punkte gesammelt, der Club aus Cannstatt liegt aufgrund des um fünf Treffern besseren Torverhältnisses auf dem vierten Rang. Leverkusen als Tabellensechster rangiert bei 58 Punkten und hat ebenfalls noch Chancen auf die „Königsklasse“. Der VfB wird sich mit vollem Fokus auf die Aufgabe am 34. Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt vorbereiten, um am Samstag, 16. Mai 2026, erneut jubeln zu können. Chefcoach Sebastian Hoeneß gibt bereits die Richtung vor: „Wir haben am Samstag ein Finale in Frankfurt.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Formstark zur 200

    Mit dem Bundesliga-Einsatz gegen Leverkusen erreicht Chris Führich eine besondere Marke – als zweiter Spieler im aktuellen Kader. Und er hat eine weitere Zahl im Blick.

    Erst nimmt er den Ball an und danach das Tempo auf. Er schlägt ein, zwei Haken, ehe er präzise für seine Mitspieler serviert oder selbst abschließt. Es sind Szenen wie diese, mit denen Chris Führich immer wieder das Offensivspiel des VfB belebt. Und es sind Szenen, die es zuletzt häufig zu sehen gab. Der 28-Jährige hat sich im Verlauf der Saison 2025/2026 in hervorragende Form gebracht. Das belegen auch die Zahlen: Chris Führich steht momentan bei 14 Scorerpunkten in der Bundesliga – sieben Tore und sieben Vorlagen. Nur in der Serie 2023/2024, als der VfB die Vizemeisterschaft erreichte, gelang ihm noch ein Scorerpunkt mehr.

    „Ich bin froh, dass ich aktuell sehr konstant performe und dem Team regelmäßig mit Toren, Assists und weiteren Aktionen helfe“, sagt der Offensivakteur und ergänzt: „Für mich fühlt es sich noch einen Tick besser als in der Vizemeister-Saison an, weil ich in meiner Spielweise nochmal reifer geworden bin und Schritte nach vorne gemacht habe.“ Das hängt auch damit zusammen, dass er sich längst aus einer Zeit mit gewissen Formschwankungen herausgearbeitet hat – und daraus lernte: „Die Schlüssel waren, einerseits geduldig zu bleiben und andererseits hart zu arbeiten“, sagt Chris Führich, der seit dieser Spielzeit die Rückennummer zehn beim VfB trägt.

    „Das ist eine besondere Marke für mich“

    Der Lohn für seine hervorragende Form sind nicht nur die vielen Scorerpunkte, sondern auch ein Jubiläum. Mit dem Einsatz bei der Bundesliga-Heimpartie am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen hat der gebürtige Nordrhein-Westfale sein 200. Pflichtspiel im Trikot mit dem roten Brustring absolviert. Er ist damit der zweite Profi aus dem aktuellen VfB-Kader, dem dies gelingt – Kapitän Atakan Karazor rangiert bei 231 Pflichtspielen für den Club aus Cannstatt. Was bedeutet das für Chris Führich?

    „Das ist eine besondere Marke für mich, auf die ich sehr stolz bin – auch, weil ich sie bei einem solch großen Club wie dem VfB erreicht habe“, sagt er und erzählt: „Als ‚Ata‘ vor einiger Zeit sein 200. Pflichtspiel absolvierte, habe ich ihm direkt gratuliert. Nun sind wir Beide im ‚Club der 200er‘.“ Und natürlich stellt sich die Frage, welche weiß-roten Begegnungen der Flügelspieler in seine persönliche „Top 3“ aufnehmen würde.

    DFB-Pokalfinale 2025 gehört zu den Lieblingsspielen

    „Es ist schwer, sich auf drei Momente zu beschränken“, sagt er. Definitiv dabei: das erfolgreiche DFB-Pokalfinale im Mai 2025 gegen Arminia Bielefeld (4:2). Seine Begründung: „Ein Titelgewinn bleibt für immer.“ Außerdem wählt er den 34. Spieltag in der Saison 2021/2022, VfB gegen Köln (2:1), Klassenerhalt geschafft: „Es war unglaublich, welche Freude und Jubel anschließend in unserem Stadion herrschten“, blickt er zurück. Und den dritten Moment? „Den teilen sich viele Spiele aus der Vizemeister-Saison und einige internationale Auftritte aus Champions League und Europa League.“

    Die nunmehr 200 Pflichtpartien von Chris Führich, der seit 2021 in Weiß und Rot aufläuft, verteilen sich wie folgt: 157-mal Bundesliga, 20-mal DFB-Pokal, zwölfmal UEFA Europa League, siebenmal UEFA Champions League, zweimal Relegation und zweimal DFL-Supercup. Darüber hinaus reifte er in seiner VfB-Zeit zum Nationalspieler und lief seitdem neunmal für Deutschland auf.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Jubiläum, Chris, und auf viele weitere Pflichtspiele!

    Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Alle Informationen zu den beiden Terminen

  • Top bei Zweikämpfen und Toren

    Die statistischen Werte sprechen für sich: Das Heimspiel des VfB gegen Bayer Leverkusen ist das Duell zweier Bundesliga-Topteams. Doch am Ende gelingt wohl nur einem der Sprung in die UEFA Champions League. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Leverkusen

    • Nur der FC Bayern präsentierte sich in dieser Spielzeit vor dem gegnerischen Tor treffsicherer als der VfB und Bayer 04.
    • In Sachen Zweikampfquote übertrifft niemand den VfB (55 Prozent) – Bayer Leverkusen folgt auf Rang zwei (52 Prozent).
    • In Chris Führich und Patrik Schick stehen sich am Samstag zwei der formstärksten Offensivspieler der Liga gegenüber.

    Blick zurück: Das Ende einer Durststrecke

    Nach langen Jahren des Wartens war es im Januar wieder soweit: Am ersten Spieltag nach der Winterpause kam der VfB in Leverkusen zu einem verdienten 4:1-Sieg und holte nach zuvor acht Jahren ohne Sieg endlich wieder einen „Dreier“ gegen die Rheinländer. Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling (2) und Deniz Undav trafen für den VfB, der am Samstag den zwölften Heimsieg der Saison ins Visier nimmt.

    Offensivpower: Nur Bayern vor dem VfB und Leverkusen

    66 Tore erzielten der VfB und Bayer 04 Leverkusen in dieser Bundesliga-Saison, damit stellen sie die geteilt zweitbesten Offensiven nach dem FC Bayern (116). Beide gaben zudem auch gleich viele Schüsse ab (484; 15 pro Spiel), ligaweit kommen nur Bayern München (617; 19 pro Spiel) und RB Leipzig (510; 16 pro Spiel) auf eine höhere Anzahl.

    Topwerte vor dem Duell: Aufeinandertreffen der zweikampfstärksten Teams

    Mit dem VfB (55 Prozent) und Bayer 04 Leverkusen (52 Prozent) treffen die beiden zweikampfstärksten Teams dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Im Schnitt kommen die Jungs aus Cannstatt zudem auf 58 Prozent Ballbesitz, das überbietet neben der Werkself (60 Prozent) ligaweit nur der FC Bayern (68 Prozent).

    Goalgetter im Fokus: Chris Führich und Patrik Schick in Topform

    Chris Führich schoss drei Tore in seinen letzten vier Bundesliga-Spielen – so viele wie in den vorangegangenen 20 Ligaspielen – und ist mit sieben Saisontoren nur noch einen Treffer von seinem persönlichen Bestwert aus der Saison 2023/2024 entfernt (acht). Leverkusens Patrik Schick schoss neun Tore in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen und damit mehr als in seinen ersten 20 Saisonspielen zusammen (sieben). Kein Bundesliga-Spieler traf seit dem 27. Spieltag häufiger. Seine 16 Saisontore übertreffen nur Harry Kane (33) und Deniz Undav (18).

    Personal: Kapitän fehlt mit Rotsperre

    Für Atakan Karazor ist die Bundesliga-Saison nach seinem direkten Platzverweis im Auswärtsspiel am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim vorzeitig beendet. Das DFB-Sportgericht hat ihn für zwei Ligaspiele gesperrt. Ansonsten fehlt aufseiten des VfB lediglich Finn Jeltsch (Teiltraining nach Bauchmuskelverletzung).

    Zuschauer: Heimspiel-Finale vor ausverkauftem Haus

    Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich. Ticket-Inhaber lesen alles Wissenswerte zum Besuch in der MHP Arena in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Schnelle Rückkehr für Robert Schröder

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Felix-Benjamin Schwermer (VA-A)

    Einmal war Robert Schröder in dieser Bundesliga-Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Erst vor vier Wochen leitete er das Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:2).

    Wetter: Prächtige Bedingungen

    Am Samstagnachmittag werden sommerliche Temperaturen jenseits der 20° C-Marke erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Der Sonntag in Cannstatt wird weiß und rot. Das liegt an zwei Highlights. Die Profis des VfB absolvieren am Sonntag, 10. Mai 2026, eine öffentliche Einheit – ab 10.30 Uhr trainiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Clubzentrum. Die Fans des VfB können hautnah dabei sein, solange es die Kapazitäten am Trainingsplatz zulassen. Aufgrund des Bundesliga-Spiels am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen kann es sein, dass ein Teil der Mannschaft ein separates Regenerationsprogramm absolviert und daher nur ein Teil des Profikaders auf dem Trainingsplatz aktiv sein wird.

    Eiskugel für Kinder und Jugendliche

    Rund um die öffentliche Trainingseinheit löst Ermedin Demirovic den zweiten Teil seines Versprechens ein. Anlässlich der gelungenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 mit seinem Heimatland Bosnien-Herzegowina hat er einen Eiswagen organisiert. Alle Kinder und Jugendliche dürfen sich auf eine Kugel Eis, gesponsert von „Medo“, freuen. Für die Erwachsenen hatte der Angreifer des VfB bereits beim weiß-roten Frühlingsfest am 27. April 2026 entsprechend Freibier gezapft.

    Tickets für Spiel der VfB Frauen an Tageskasse

    Nachdem öffentlichen Training folgt das nächste Highlight: Die VfB Frauen spielen am Sonntag, 10. Mai 2026, gegen den VfL Wolfsburg II. um den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga – der Anstoß erfolgt um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV. Tickets gibt es an der Tageskasse für acht Euro (Erwachsene), sechs Euro (Ermäßigte) und drei Euro (Kinder bis 13 Jahre).

  • „Für mich war es der beste Weg“

    Maximilian Mittelstädt hält noch immer Kontakt zu seinem Heimatverein. STADION AKTUELL hat ihn dorthin begleitet. Es heißt: Kraft tanken für das Saisonfinale.

    Auf dem Sportplatz des SC Staaken in Berlin fing alles an. Hier lernte Maximilian Mittelstädt das Fußball-ABC, hier schoss er seine ersten Tore. Deswegen bleibt der Außenverteidiger, der seit 2023 mittlerweile 125-mal für den Club aus Cannstatt spielte, seinem Heimatverein eng verbunden. Und er unterstützt aus Überzeugung die Initiative „Bundesliga trifft Basis“, die der VfB ins Leben rief. Für den 29-Jährigen ist Fußball mehr als ein Spiel, das nach 90 Minuten endet. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seinen Weg zum Profi, über unterschiedliche Drucksituationen und über die bevorstehende Partie am Samstag, 9. Mai 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Bayer Leverkusen.

    Hallo Maxi, inwiefern haben dich bereits Ticketanfragen deines Berliner Heimatvereins SC Staaken für das DFB-Pokalfinale erreicht?

    Maxi: „Ticketanfragen gibt’s von ganz vielen Seiten, auch aus Staaken. Es ist keineswegs so, dass das Interesse mit dem zweiten DFB-Pokalfinale in Serie nachlässt (lacht). Ich werde probieren, viele Wünsche zu erfüllen und freue mich über die Unterstützung von Familie, Freunden und Wegbegleitern.“

    Du hast deinen Amateurverein Ende März besucht und vor Ort einige Menschen getroffen, die dich auf deinem Weg zum Fußballprofi gefördert haben. Wie waren die Begegnungen für dich?

    Maxi: „Die Begegnungen geben mir ein Gefühl von Heimat. Es ist schön, bekannte Gesichter zu treffen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit dem Fußball begonnen habe. Meine Verbindung zum SC Staaken ist über all die Jahre hinweg eng geblieben, daher war das keineswegs der erste Besuch. Und es wird oftmals über die eine oder andere Anekdote geplaudert.“

    Erzähl uns gerne mehr …

    Maxi: „Meine Oma wohnt direkt am Sportplatz, als kleiner Junge ist sie mit mir ganz oft dorthin gegangen. Das hat meine Liebe zum Fußball sicherlich beeinflusst. Oder ich hing stundenlang am Fenster ihres Schlafzimmers, denn von dort hatte ich den perfekten Blick auf jenen Platz, auf dem die erste Männermannschaft ihre Spiele austrug.“

    Bei deiner Fußballkarriere fällt auf, dass du als Jugendspieler vergleichsweise lange im gewohnten Umfeld geblieben bist. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

    Maxi: „Das ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Für mich war es der beste Weg. Ich hatte eine tolle Zeit in den Amateur- und Ausbildungsvereinen – mir tat es gut, Familie, Freunde und Schule um mich zu haben. Für mich wäre es nichts gewesen, bereits als Kind in ein Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln. Sicherlich hatte ich aber auch Glück, beim SC Staaken oder später bei Hertha Zehlendorf solch engagierte und kompetente Trainer gehabt zu haben, die uns in ihrer Freizeit gefördert haben. Als ich in der U16 zu Hertha BSC wechselte, war ich als Jugendlicher schon so weit gefestigt, dass ich mit dem größeren Leistungsdruck auf diesem Level gut klarkam.“

    Der VfB unterstützt das Engagement in den Breitensportvereinen durch seine Veranstaltungsreihe „Bundesliga trifft Basis“. Wie wichtig sind dir solche Initiativen?

    Maxi: „Ich finde das sehr gut und wichtig und bin daher gerne dabei, weil es zu meinem eigenen Weg passt. Bereits in der Vergangenheit habe ich das eine oder andere Projekt bei meinen früheren Amateurvereinen unterstützt, damit möglichst vielen Kindern ermöglicht wird, Spaß am Fußball zu haben. Ich bin dankbar, an einem Punkt zu sein, an dem ich etwas zurückgeben oder schlichtweg für Bewegung, Sport und Gemeinschaft motivieren kann.“

    Es dauert nur noch zwei Wochen, dann wirst du erneut in Berlin sein – und mit deinen Teamkollegen als Titelverteidiger das DFB-Pokalfinale absolvieren. Was bedeutet es dir generell, zum zweiten Mal in Serie mit dem VfB das Endspiel erreicht zu haben?

    Maxi: „Als gebürtigen Berliner macht mich das natürlich stolz. Es ist eine überragende Geschichte: Ich spiele meine dritte Saison für den VfB – und wir haben zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale erreicht. Daran lässt sich nachvollziehen, welch Entwicklung wir als Team sowie der Club insgesamt genommen haben. Es fühlt sich gut an, in einer Mannschaft spielen zu können, die auf hohem Niveau total wettbewerbsfähig ist. Mit dem erneuten Finaleinzug haben wir definitiv bewiesen, dass unser Erfolg kein ‚One-Hit-Wonder‘ ist.“

    Jede Menge Spannung verspricht auch der Saison-Endspurt in der Bundesliga. Wie gehst du als Sportler mit einer solchen Drucksituation um?

    Maxi: „Druck gehört im Fußball immer dazu. Natürlich ist es unser Ziel, maximal erfolgreich zu sein und somit die Ausgangslage zu nutzen, um einen Champions-League-Rang zu erreichen. Ich empfinde das als etwas Motivierendes, da wir gemeinsam Großes erreichen können. In meiner Karriere habe ich auch schon andere Drucksituationen erlebt: Wenn’s im Saisonfinale ausschließlich darum geht, ob der Klassenerhalt gelingt, ist das eine ganz andere Belastung, die viel tiefere Spuren hinterlässt. Im Gegenteil dazu haben wir ‚positiven Druck‘, den wir in weitere Energie umwandeln können. Bislang bekommen wir das ganz gut hin.“

    Was werden weitere Schlüssel sein, um die verbleibenden zwei Bundesliga-Partien bestmöglich zu absolvieren?

    Maxi: „Wir sollten wenig nach links und rechts schauen, sondern ganz fokussiert ein Spiel nach dem anderen vorbereiten und anpacken. Wir haben in dieser Saison vielfach gezeigt, welche Leistung wir auf den Rasen bringen können. Das muss uns auch im Endspurt gelingen. Somit ist es wichtig, klar zu bleiben – denn bei der engen Tabellensituation kann jeder Punkt sowie jeder Treffer für das Torverhältnis entscheidend sein.“

    Die erste der beiden restlichen Bundesliga-Begegnungen findet gegen Bayer Leverkusen statt. Was erwartest du für ein Spiel?

    Maxi: „Die Begegnungen mit Bayer Leverkusen sind häufig sehr intensiv. Das wird auch diesmal der Fall sein: Für beide Mannschaften ist es ein entscheidendes Duell um die Champions League. Wir haben in der Hinrunde gezeigt, wie wir Leverkusen ‚wehtun‘ können (4:1, Anm. d. Red.). Den Gegner anlaufen, zielstrebig nach vorne spielen, Chancen nutzen – darauf wird es auch diesmal ankommen.“

    Lass uns über drei Statistiken sprechen: In der laufenden Bundesliga-Serie gelang es, nach Rückstand noch 17 Punkte zu sammeln – das ist einer der Top-3-Werte der Liga. Wie erklärst du dir diese „Comeback-Qualitäten“?

    Maxi: „Wir haben das erst am vergangenen Wochenende beim 3:3 in Hoffenheim bewiesen, dass wir in jeder Minute an uns glauben. Dieses Selbstverständnis ist in der jüngsten Zeit gewachsen. Schon in der vergangenen Saison gab es Schlüsselmomente wie gegen Union Berlin, als wir nach einem 0:2 noch einen 3:2-Sieg geschafft haben. Das hat sich fortgesetzt und hilft uns auch in dieser Spielzeit. Wir wissen, dass wir richtig Power entfachen können und die Qualitäten haben, nach Rückstand zurückzukommen.“

    Dass der VfB im oberen Drittel der Tabelle vertreten ist, hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist ebenfalls einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Maxi: „Grundsätzlich haben wir in diesem Bereich einen großen Schritt gemacht. Es fängt in der Offensive an, wie wir anlaufen – und zieht sich durch alle weiteren Mannschaftsteile. Wir agieren im Defensivverhalten zumeist mit der richtigen Energie, das muss auch für die verbleibenden Spiele gelten. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich.“

    Die letzte Statistik betrifft dich ganz persönlich: Mit fünf Bundesliga-Toren in einer Saison hast du eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Bist du jetzt unter die Torjäger gegangen?

    Maxi: „Mein Papa hatte zuletzt immer mal gesagt: ‚Schieß auch mal aufs Tor!‘. Das habe ich mir offenbar zu Herzen genommen (lacht). Hinzu kommt, dass ich in dieser Saison den einen oder anderen Elfmeter schießen durfte. Als Torjäger würde ich mich deswegen nicht bezeichnen – ich bin und bleibe gerne ein Assistgeber für meine Mitspieler. Das passt auch zu meiner Spielweise: Als Außenverteidiger stelle ich das Defensive in den Vordergrund und setze darüber hinaus gerne Akzente in der Offensive. Ich möchte dem Team mit meiner Spielweise helfen, damit wir erfolgreich sind.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Maximilian Mittelstädt: Fotoalbum, Zahlenspiel und Idol
    • Poster: Maximilian Mittelstädt
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • VfB-App: Neues Feature verfügbar
    • MHP Arena: Veranstaltungen im Sommer 2026

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Brauchen eine gute Haltung“

    Zweikämpfe, Tore und natürlich die Tabellenposition. Der VfB empfängt Leverkusen zu einem besonders spannenden Bundesliga-Spiel. Das sieht auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so.

    Zielgerade, Schlussspurt, Crunchtime. Ganz egal, wie man es bezeichnen mag, die Aussage bleibt stets die gleiche: In der finalen Phase der Saison 2025/2026 erlebt der VfB einen besonders spannenden Abschnitt. Mit 58 Punkten aus 32 Bundesliga-Spielen rangiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf dem fünften Tabellenplatz – punktgleich mit der TSG Hoffenheim als derzeitigem Sechsten sowie punktgleich mit Bayer Leverkusen als derzeitigem Vierten. Letztgenanntes Team belegt somit jenen Rang, der zur UEFA Champions League-Teilnahme berechtigt. Am Samstag, 9. Mai 2026, treffen nun beide Clubs aufeinander – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird es zugleich die letzte Heimpartie des VfB in der laufenden Serie sein.

    Das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026

    „Es ist ein Heimspiel, in dem es um viel geht“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Ich habe eine gute und energetische Trainingswoche meiner Mannschaft gesehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir – auch dank der Unterstützung der Fans – in die Begegnung sehr gut hereinkommen werden.“ Ohnehin verspricht dieses Heimspiel ein besonders intensives zu werden. Die ligaweit beste Zweikampfquote weisen der VfB (55 Prozent) und Leverkusen (52 Prozent) auf. „Es zeigt, dass beide Teams in der Lage sind, die Zweikämpfe konsequent zu führen“, sagt der 43-Jährige. Und noch eine Statistik fällt vor diesem Aufeinandertreffen auf: Mit jeweils 66 Toren erzielen die Jungs aus Cannstatt und die Werkself die meisten der Liga – hinter dem FC Bayern, der bereits 116-mal traf.

    „Wir werden eine gute Haltung in dieser Partie brauchen und müssen bereit sein, über unsere Leistungsgrenze hinauszugehen“, sagt Sebastian Hoeneß, der zudem anerkennende Worte für den Gegner findet: „Leverkusen hat eine Mannschaft, die Fußball spielen möchte und wirklich gute Einzelspieler in ihren Reihen hat.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Auf personeller Seite gibt es zwei Neuigkeiten. Finn Jeltsch ist in das Teiltraining mit der Mannschaft eingestiegen – zwar kommt ein Einsatz am Samstag gegen Bayer Leverkusen noch zu früh, aber der Verteidiger arbeitet fleißig an seinem Comeback. Fehlen wird zudem Kapitän Atakan Karazor, der nach seinem Platzverweis am vergangenen Samstag im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (3:3) für zwei Ligapartien gesperrt wurde.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Showdown um den Einzug in die Königsklasse

    Durch den 4:1-Sieg gegen Leipzig hat sich Bayer Leverkusen auf einen Platz für die UEFA Champions League geschoben. Das Duell am Samstag mit dem VfB verspricht höchste Spannung – auch wegen eines Stürmers in Topform. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht, im Achtelfinale der UEFA Champions League nur knapp am FC Arsenal gescheitert und in der Bundesliga mit besten Chancen auf die Königsklasse: Trotz des holprigen Saisonstarts inklusive Trainerwechsel kann Bayer Leverkusen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vor allem die vergangenen Wochen verliefen bei der Werkself wie aus einem Guss. Seit Ende Februar verlor Leverkusen nur ein Bundesliga-Spiel. Zuletzt feierte Bayer mit dem 4:1-Heimsieg gegen Leipzig wichtige drei Punkte im Kampf um Platz vier und arbeitete dazu noch kräftig am Torverhältnis, durch das die Rheinländer den VfB und die TSG Hoffenheim vorerst hinter sich ließen.

    Der Toptorjäger

    Patrik Schick präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. In den vergangenen sechs Spielen gelangen dem tschechischen Angreifer, der seit 2020 für die Werkself aufläuft, neun Treffer. Damit arbeitete er sich in der Torjägerliste auf Platz drei vor und rangiert dort nun mit 16 Saisontoren hinter Deniz Undav (18) und Harry Kane (33). Gegen RB Leipzig gelang Patrik Schick vergangene Woche sein fünfter Bundesliga-Dreierpack für Bayer Leverkusen – zweimal war er dabei sogar noch ein viertes Mal erfolgreich.

    Die Ballverteiler

    Gleich drei Leverkusener tauchen in der Top Ten der besten Passspieler der Bundesliga auf. Aleix Garcia (93,61 Prozent) und Edmond Tapsoba (92,49 Prozent) belegen den Silber- bzw. Bronzerang hinter ihrem früheren Teamkollegen und Spitzenreiter Jonathan Tah vom FC Bayern (96,42 Prozent). In Robert Andrich (90,9 Prozent) belegt auch der Kapitän der Rheinländer einen der oberen Plätze. Auch im Teamvergleich muss sich Bayer Leverkusen nur hinter dem FC Bayern einordnen und kommt auf eine Passquote von 89,2 Prozent im Vergleich zu den 90,3 Prozent der Münchner.

    Das Juwel

    Im vergangenen Sommer 2025 verpflichtete Bayer Leverkusen das bisherige Hertha-Talent Ibrahim Maza als einen der Nachfolger des nach Liverpool abgewanderten Rekordverkaufs Florian Wirtz. Gleich in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit gelangen dem 20-jährigen Nationalspieler Algeriens drei Tore und fünf Vorlagen. Im Winter sammelte er beim Afrika-Cup in Marokko außerdem seine ersten Turnier-Erfahrungen im Trikot der Nationalmannschaft, stand dabei ab dem zweiten Gruppenspiel in der Startelf und verzeichnete zwei Tore und eine Vorlage.

    Die Historie

    Seit der Saison 1979/1980 trafen der VfB und Bayer Leverkusen in 89 Bundesliga-Spielen aufeinander. Dass es dabei im Saisonfinale zum Duell beider Teams kommt, geschieht in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal: Am 32. Spieltag der Saison 1981/1982 siegten die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Bernd Förster, Hansi Müller, Hermann Ohlicher und Dieter Müller mit 4:2 gegen die Werkself. Während die Leverkusener später als Drittletzter in die Relegation mussten, beendete der VfB die Spielzeit auf Rang neun.

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  • Atakan Karazor für zwei Spiele gesperrt

    Der Kapitän des VfB wird somit bei den beiden verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Bayer Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Atakan Karazor mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Der Kapitän des VfB wird somit bei den Bundesliga-Partien am 9. Mai 2026 gegen Bayer Leverkusen sowie am 16. Mai 2026 bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Atakan Karazor war in der 69. Minute des Bundesliga-Spiels am vergangenen Samstag, 2. Mai 2026, zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB (3:3) von Schiedsrichter Sascha Stegemann wegen rohen Spiels des Feldes verwiesen worden.

  • Jetzt für Angelo Stiller abstimmen

    Der Mittelfeldakteur des VfB gehört zu den elf Nominierten für die Wahl zum „Player of the Season“. Alle Fans können noch bis Donnerstagabend, 7. Mai 2026, abstimmen.

    Die erste Hürde hat er genommen, nun folgt das große Voting-Finale. Angelo Stiller gehört zum „Team of the Season“ und ist damit einer von elf Bundesliga-Profis, der nun zum „Player of the Season“ gewählt werden kann. Der Mittelfeldakteur des VfB kam in allen bisherigen 32 Bundesliga-Partien zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Die Nominierung des 25-Jährigen in das „Team of the Season“ ist eine individuelle Ehre sowie zugleich eine Auszeichnung für die Mannschaftsleistung des VfB. Nun startet das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführte Voting zum „Player of the Season“.

    Voting läuft bis Donnerstagabend

    Die Abstimmung beginnt am heutigen Montag, 4. Mai 2026, und läuft bis Donnerstag, 7. Mai 2026, um 23.59 Uhr. Die weiteren Kandidaten sind Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Dayot Upamecano (alle FC Bayern München), Gregor Kobel, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund) und Luka Vušković (Hamburger SV).

    Wer am Ende tatsächlich der „Player of the Season“ wird, entscheiden eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Die offizielle Bekanntgabe des „Spielers der Saison“ findet zeitnah nach dem Voting durch die DFL und EA Sports statt.

    Abstimmen und Angelo Stiller zum „Player of the Season“ wählen

  • Durchziehen bis zum Schluss

    Der Wille kann den Unterschied machen. Der VfB zeigt in Hoffenheim eine Mentalität, die auch für die letzten zwei Bundesliga-Partien sehr bedeutsam sein kann.

    Hin und her, hoch und runter. Das Remis des VfB am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (3:3) bleibt als rasantes Bundesliga-Spiel in Erinnerung. Und aus Sicht der Jungs aus Cannstatt sind auch am Tag danach einige Szenen besonders präsent: Die Aufholjagd, die der eingewechselte Tiago Tomás in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich belohnte. Die Paraden von Alexander Nübel, die den VfB im Spiel hielten. Der Support der mindestens 10.000 mitgereisten Fans, die den Club aus Cannstatt leidenschaftlich unterstützten. Der Unterhaltungswert im 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel des VfB war hoch.

    Sebastian Hoeneß: „Eine sehr schwierige Aufgabe“

    Das wirkt sich zwangsläufig auf die Bewertung des Auftritts aus. „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben“, sagt Sebastian Hoeneß. Der VfB kam gut in die Begegnung herein, glich nach dem Rückstand rasch aus, ließ die TSG anschließend jedoch zu oft gewähren. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben“, sagt der Cheftrainer: „Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen.“ Doch die Jungs aus Cannstatt zeigten im Verlauf des zweiten Abschnitts eine andere Haltung, hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und wiesen ihre Comeback-Qualitäten erneut nach.

    Bis zum Schluss glaubten sie an den Punktgewinn – und tatsächlich gelang der 17. Zähler nach Rückstand. Nur der FC Bayern (29 Punkte) und der SC Freiburg (19 Punkte) schaffen dies ligaweit noch häufiger. „Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben“, sagt Sebastian Hoeneß und lobt die Mentalität seiner Mannschaft. Das sah Fabian Wohlgemuth ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Fantastische Energie- und Willensleistung“

    „Eine fantastische Energie- und Willensleistung hat zu dem Punkt geführt, mit dem wir diesmal gut leben können“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Wir haben gegenüber Hoffenheim die Ausgangslage gehalten und darüber hinaus erfahren, wie intensiv die Spiele gegen direkte Konkurrenten in der finalen Phase der Saison sind und sein werden.“ Damit richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Bundesliga-Saison ist auf der Zielgeraden, noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

    Um den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt, wetteifern insbesondere Bayer Leverkusen als derzeitiger Vierter, der VfB als Fünfter und die TSG Hoffenheim als Sechster. Alle drei Teams haben bislang 58 Punkte gesammelt, nur die Tordifferenz trennt sie voneinander. Und alle drei Teams haben mindestens das Ticket für die UEFA Europa League sicher – logisch, dass nun nach dem i-Tüpfelchen gestrebt wird. Mit seinem Willen und seinen Comeback-Qualitäten ist der VfB gut aufgestellt, auch in den verbleibenden zwei Bundesliga-Aufgaben bis zum Schluss durchzuziehen.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
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