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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Live: VfB Frauen - VfL Wolfsburg II

    Blockbuster in Cannstatt! Am Sonntag, 10. Mai, können die VfB Frauen Club-Geschichte schreiben und den Schritt in die Google Pixel Frauen-Bundesliga gehen. Anpfiff des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg II ist um 14 Uhr. Den Livestream gibt es wie immer hier bei uns.
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  • Big Points im Rennen um die „Königsklasse“

    Der VfB gewinnt das letzte Bundesliga-Heimspiel der Saison mit 3:1 gegen Bayer Leverkusen und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation für die UEFA Champions League.

    Der Spielverlauf:

    Die Ausgangssituation vor dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen war klar: Um die Hoffnung auf den Einzug in die UEFA Champions League aufrecht zu erhalten, musste der VfB am Samstag unbedingt punkten – im Optimalfall sogar dreifach.

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß hatte vor der Partie betont, dass seine Mannschaft gegen die Werkself „über ihre Leistungsgrenze hinausgehen müsse“ und veränderte seine Startelf im Vergleich zum wilden 3:3-Remis in Hoffenheim am vergangenen Samstag auf insgesamt vier Positionen. Im defensiven Mittelfeld rückte Chema für den rotgesperrten Kapitän Atakan Karazor ins Aufgebot, außerdem ersetzten Maximilian Mittelstädt, Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey die zunächst auf der Bank sitzenden Josha Vagnoman, Bilal El Khannouss und Luca Jaquez.

    Zwei Treffer in wilder Anfangsphase

    Schon vor dem Anpfiff herrschte eine packende Atmosphäre in der MHP Arena, die bis auf den rot eingefärbten Gästeblock ganz in weiß erstrahlte. Den besseren Start auf dem Platz erwischten jedoch die Leverkusener, die nach einer halben Minute einen Stockfehler des VfB im Mittelfeld eiskalt auszunutzen wussten und zur frühen Führung trafen (1., siehe „die Tore“). Nackenschlag? Fehlanzeige! Der VfB war direkt da und setzte die Leverkusener unter enormen Druck, ehe bereits viereinhalb Minuten nach dem 0:1 infolge einer ansehnlichen Kombination über Nikolas Nartey und Torschütze Ermedin Demirovic der Ausgleich fiel (5., siehe „die Tore“). Anschließend bemühten sich beide Teams um Spielkontrolle und kamen auch zu ersten Standards, die jedoch auf beiden Seiten problemlos geklärt wurden.

    Immer wieder Ermedin Demirovic – und eine verdiente Pausenführung

    Die erste Riesen-Chance auf das 2:1 hatte nach rund 25 Minuten Ermedin Demirovic, der nach einer Klärungsaktion des Leverkusener Torhüters Mark Flekken das leere Tor vor sich hatte, mit seinem Abschluss jedoch an Verteidiger Edmond Tapsoba scheiterte, der sich stark in den Schuss warf (24.). Vor allem der Bosnier lief nun richtig heiß: Bis zur 45. Minute ließ Ermedin Demirovic noch vier weitere gefährliche Möglichkeiten folgen, kam dabei aber zweimal aus zu spitzem Winkel (29., 31.) und zweimal unter Gegnerdruck am Fünfmeterraum (43., 45.) zum Abschluss. In der Nachspielzeit stand der Stürmer dann sogar noch ein sechstes Mal im Mittelpunkt, als er von Edmond Tapsoba im Strafraum gefoult wurde und Schiedsrichter Robert Schröder nach Ansicht der TV-Bilder auf Strafstoß entschied (45.+6). Maximilian Mittelstädt trat an und traf souverän zum 2:1, das gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete (45.+7, siehe „die Tore“).

    VfB spielt sich in einen Rausch und verteidigt leidenschaftlich

    Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste geendet hatte: mit jeder Menge Aufregung. Bereits nach einer Minute lag der Ball ein drittes Mal im Leverkusener Tor, doch der vermeintliche Treffer Ermedin Demirovics wurde aufgrund einer zuvor festgestellten Abseitsstellung von Deniz Undav annulliert (48.).

    Fußball spielte daraufhin erst einmal nur noch der VfB: Zunächst prüfte Angelo Stiller Leverkusens Keeper Mark Flekken mit einem flachen Schuss aus rund 13 Metern (53.), wenig später kamen auch Maximilian Mittelstädt per Lupfer (54.) sowie Jeff Chabot per Kopf nach einer Ecke (56.) zu aussichtsreichen Chancen. Wiederum zwei Minuten später belohnte sich der VfB für eine überragende Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff, als Jamie Leweling Torschütze Deniz Undav im Strafraum bediente und dieser auf 3:1 erhöhte (58., siehe „die Tore“).

    Im Anschluss an das 3:1 zog sich der VfB etwas zurück und war zunehmend in der Defensive gefordert – ohne dabei aber die ganz großen Möglichkeiten zuzulassen. Und wenn die Leverkusener doch mal in verheißungsvolle Situationen gelangten, war stets ein weiß-roter Verteidiger zur Stelle. So fuhr der VfB am Ende eines intensiven, packenden und vor allem enorm wichtigen Spiels drei absolut verdiente Zähler ein und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Saisonfinale in Frankfurt kommende Woche.

    Die Tore:

    0:1 – 1. Minute: Leverkusen erwischt den VfB bitterkalt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stürmt Christian Kofane auf den Strafraum zu und legt nach links auf Aleix Garcia ab. Der Spanier trifft zum 0:1 ins kurze Eck.

    1:1 – 5. Minute: Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey spielen sich per Doppelpass in den Gäste-Strafraum. Der Stürmer verschafft sich Platz und zieht von rechts trocken ins lange Eck ab – der Ausgleich!

    2:1 – 45.+7 Minute: Während des Einlaufens in den Fünfmeterraum bekommt Ermedin Demirovic von Leverkusens Edmond Tapsoba ein Bein gestellt. Nach minutenlangem VAR-Check entscheidet Schiedsrichter Robert Schröder auf Strafstoß für den VfB. Maximilian Mittelstädt bleibt eiskalt und chippt den Ball in die Tormitte. 2:1-Pausenführung.

    3:1 – 58. Minute: Nach einem Ballgewinn auf Höhe der Mittellinie treibt Ermedin Demirovic den Ball nach vorne, ehe er auf den rechten Flügel ablegt, wo Jamie Leweling Maß nimmt und den Ball mustergültig ins Zentrum spielt. Dort trifft der einlaufende Deniz Undav zum hochverdienten 3:1.

    Die Besonderheiten:

    Club der 200. Chris Führich bestritt am Samstag sein 200. Pflichtspiel im VfB-Dress. Er ist nach Atakan Karazor der zweite Spieler des aktuellen Profikaders, der diese Marke erreicht hat.

    Cheftrainer-Meilenstein.Sebastian Hoeneß stand am Samstag zum 150. Mal in einem Pflichtspiel des VfB an der Seitenlinie. Seit April 2023 bekleidet er das Cheftraineramt in Bad Cannstatt.

    Marke. Auch Tiago Tomás erreichte am Samstag ein „kleines Jubiläum“: Der Portugiese stand nun in 125 Bundesliga-Spielen auf dem Platz. Im VfB-Trikot absolvierte er 67 Partien, die restlichen 58 für den VfL Wolfsburg.

    Bestleistung. Mit dem Treffer zum 3:1 hat Deniz Undav sein 19. Tor in der laufenden Bundesliga-Saison erzielt. Damit hat er seine bisherige Bestmarke von 18 Treffern aus der Saison 2023/2024 übertrumpft.

    Heimspiel-Finale. Der VfB absolvierte mit der Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen am Samstag sein wettbewerbsübergreifend 25. und letztes Pflichtspiel in der MHP Arena in dieser Saison.

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • „Teils in einen kleinen ‚Flow‘ gespielt“

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert den 3:1-Sieg gegen Leverkusen. Auch die drei Torschützen Ermedin Demirovic, Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav äußern sich. Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Das Spiel geht denkbar ungünstig los. Aber: Die Jungs haben unmittelbar eine starke Reaktion gezeigt. Der schnelle Ausgleichstreffer hat den Glauben wachsen lassen, dass in diesem Spiel definitiv etwas möglich ist. Wir waren mutig, sind früh draufgegangen, hatten eine gute Haltung. Uns gelang es, immer wieder Torchancen zu kreieren. Zudem haben wir es geschafft, dass Bayer Leverkusen nur zu wenigen Möglichkeiten kam – es war eine top Defensivleistung, das war einer der Schlüssel für den Sieg. Nun haben wir in einer Woche, am 34. Spieltag, ein Finale. Darauf freuen wir uns.“

    Deniz Undav: „Es war ein anstrengendes, sehr intensives Spiel. Wir wussten, dass Leverkusen eine Top-Mannschaft ist, doch wir hatten in vielen Phasen die Kontrolle. Unser Auftritt – erst recht nach dem frühen Gegentor – war richtig gut. Respekt an die Mannschaft, wie sich jeder Einzelne hereingeschmissen hat. Es war eine sehr wichtige Partie und wir haben gezeigt, wie sehr wir sie gewinnen wollten. Jetzt heißt es: In Frankfurt nochmal 90 Minuten alles auf dem Platz lassen.“

    Ermedin Demirovic: „Wir haben einen unglücklichen Start hingelegt. Das war ein Dämpfer, so früh in Rückstand zu geraten. Aber wir als Mannschaft haben einmal mehr unfassbare Moral gezeigt und den Ausgleich erzielt. Die Energie war richtig gut, wir waren positiv und total fokussiert. Teils haben wir uns in einen kleinen ‚Flow‘ gespielt. Es hat sich gut angefühlt auf dem Rasen. Es war – ohne Frage – ein sehr wichtiger Sieg.“

    Maximilian Mittelstädt: „Es war eine starke Teamleistung. Und das nach diesem Beginn. Doch wie wir zurückgekommen sind, war grandios. Wir haben verdient gewonnen und uns die drei Punkte gesichert. Das Gegentor hat uns nicht verunsichert, wir haben leidenschaftlich nach vorne gespielt und waren auch in vielen Zweikampf-Situationen sehr wach und präsent. Es fühlt sich top an, diesen Heimsieg geholt zu haben. Jetzt müssen wir den Fokus auf die nächste Aufgabe richten und uns gut auf das Spiel in Frankfurt vorbereiten – danach wissen wir, welcher internationale Wettbewerb es in der neuen Saison sein wird.“

    Kasper Hjulmand, Cheftrainer von Bayer Leverkusen: „Gratulation an den VfB zum Sieg, der insgesamt auch verdient ist. Wir sind enttäuscht – erst recht, weil wir sehr gut begonnen hatten. In der zweiten Halbzeit hat Stuttgart körperlich gegen uns gewonnen. Zwar haben wir die Qualifikation für die Champions League nicht mehr in der eigenen Hand, die Hoffnung stirbt im Fußball jedoch zuletzt.“

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Matchfacts: VfB Frauen - VfL Wolfsburg II

    Am 25. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga steht für die VfB Frauen das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II an. Anpfiff ist am Sonntag, 10. Mai 2026, um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV.

    Tabellenspitze gegen Tabellenkeller

    Mit einem 2:0-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum im Rücken empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Nico Schneck den Tabellenvorletzten aus Wolfsburg. Die Zweitvertretung des VfL musste zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 hinnehmen. Auch das Hinrundenspiel konnten die Mädels aus Cannstatt mit 9:1 für sich entscheiden. Mit einem weiteren Erfolg könnten die VfB Frauen nun sogar den vorzeitigen Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga perfekt machen – es wäre nach der Saison 2023/2024 und 2024/2025 der dritte Aufstieg in Folge. 

    Der Gegner: VfL Wolfsburg II

    Der Start in die 2. Frauen-Bundesliga verlief für die Wölfinnen holprig: Die ersten drei Spiele gingen verloren, ehe am 4. Spieltag beim 2:0 in Bochum der erste Sieg gelang. Daraufhin wechselten sich einzelne Erfolgserlebnisse – darunter deutliche Siege gegen Borussia Mönchengladbach (5:0), den VfR Warbeyen (6:0) und den 1. FFC Turbine Potsdam (3:1) – mit weiteren Niederlagen gegen den SV Meppen (0:5), den SC Sand (0:4) und Viktoria Berlin (1:3) ab.  

    Mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 36:69 steht die Mannschaft von Interimstrainer Andreas Arr-You, der seit März 2026 im Amt ist, auf dem vorletzten Tabellenplatz und steht bereits als Absteiger fest. Beste Torschützin ist Linnea Saelen mit neun Treffern, gefolgt von Anny-Kerim Lindland mit acht Toren. In der Vorsaison hatte sich das Team noch als Zweiter der Regionalliga Nord aufgrund des Verzichts der U20-Frauen des Hamburger SV das Aufstiegsrecht in die 2. Frauen-Bundesliga gesichert.

    Trainerstimmen: „Es braucht einen konzentrierten und entschlossenen Auftritt“

    „Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg vor heimischer Kulisse können wir den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt machen. Dafür braucht es jedoch einen konzentrierten und entschlossenen Auftritt“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck. „Klar ist, dass Wolfsburg nichts herschenken wird. Wir stellen uns auf eine Mannschaft ein, die von der ersten Minute an alles auf dem Platz lässt. Entscheidend wird sein, die eigenen Aufgaben konsequent zu erfüllen, ohne auf die Ergebnisse der anderen Teams zu schauen, um am Ende den Aufstieg feiern zu können“, fügt er hinzu.

    „Trotz des bereits feststehenden Abstiegs gehen wir auch die letzten beiden Begegnungen mit dem Anspruch an, alles abzurufen und bis zum Schluss unser Herz auf dem Platz zu lassen", sagt Andreas Arr-You, VfL Wolfsburg II. Wir möchten dem VfB außerdem im letzten Heimspiel der Saison ein intensives und herausforderndes Spiel liefern.“

    Heimspiel im Livestream

    Wer am Sonntag nicht in Cannstatt dabei sein kann, hat trotzdem die Möglichkeit, das Heimspiel live mitzuverfolgen:  Die Partie der VfB Frauen gegen den VfL Wolfsburg II wird ab 14 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • 25. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: VfB Frauen (Tabellenplatz eins) – VfL Wolfsburg II (Tabellenplatz 13)
    • Daten: Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr
    • Spielort: PSV Stuttgart
    • Stadionöffnung: 12.30 Uhr
    • Parken: P7 ist anlässlich des Stuttgarter Frühlingsfests kostenpflichtig. Die Gebühr beträgt 8 Euro.
    • Tickets gibt es im VfB-Onlineshop oder an der Tageskasse (K4).
    • VfB Frauen-Partner my Ritter Sport veranstaltet wie immer das Tippspiel zur Partie, bei dem ihr tolle Preise gewinnen könnt.
    • Leibchen/Akkreditierungen sind für Presse- und Medienvertreter ab sofort nicht mehr am Kassenhäuschen 4, sondern am Haupteingang abzuholen.
    • Akkreditierungen sind bis spätestens Freitag per Mail unter m.stitterich@vfb-stuttgart.de anzumelden. Eine Leibchenausgabe kann sonst nicht garantiert werden.
    • Sicherheitshinweis: Bitte beachtet die neue Wegeführung auf dem PSV-Sportgelände. Das Betreten der Rasenfläche ist untersagt. Der Zutritt für Presse- und Medienvertreter mit sichtbarem Leibchen/Akkreditierung ist auf der Tartanbahn gestattet.
    • Schiedsrichterinnengespann: Daniela Kottmann (SR), Simone Hoffmann (SR-A), Alessia Jäger (SR-A)
  • VfB Frauen: Abschiede im Trainerteam

    Elf Spielerinnen verlassen die VfB Frauen I zum Saisonende. Darüber hinaus verabschiedet der VfB im Rahmen des letzten Heimspiels der Saison auch Teile des Trainerteams.

    Neben elf Akteurinnen auf dem Platz werden vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg II auch drei Staff-Mitglieder verabschiedet. Theresa Panfil (hauptamtliche Co-Trainerin), Ersin Canpolat (Co-Trainer), Desmond Thompson (Athletiktrainer) und Ralph Munz (Betreuer) werden die VfB Frauen I zum Saisonende verlassen.

    Theresa Panfil

    Co-Trainerin Theresa Panfil wird den VfB zu Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen. Die 30-Jährige möchte sich auf ihr Masterstudium im Bereich Sportpsychologie konzentrieren. Im Mai 2024 erweiterte Theresa Panfil das Trainergespann als erste hauptamtliche Co-Trainerin und coachte das Team zunächst an der Seite von Heiko Gerber und seit März an der Seite von Nico Schneck. Bevor sie ihre aktive Karriere 2022 beendete, hatte Theresa Panfil beim 1. FFC Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt in der Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga gespielt.

    Der VfB dankt Theresa Panfil für ihr großes Engagement an der Seitenlinie und wünscht ihr für ihre weitere berufliche und private Zukunft alles Gute.

    Ersin Canpolat

    Seit dem Zusammenschluss mit dem Kooperationspartner VfB Obertürkheim zur Saison 2022/2023 gehörte Ersin Canpolat dem Staff der VfB Frauen I an. An der Seite von zu Beginn Interimstrainerin Lisa Lang, dem ehemaligen Cheftrainer Heiko Gerber sowie aktuell Nico Schneck fokussierte sich der 36-Jährige vor allem auf den Bereich Individualtraining mit verletzten Spielerin.

    Der VfB dankt Ersin Canpolat für sein langjähriges Engagement an der Seitenlinie des ersten VfB-Frauenteams und würde sich sehr freuen, wenn er der VfB-Frauenfußballabteilung in einer anderen Position erhalten bleibt.

    Ralph Munz

    Auch Ralph Munz gehörte dem Staff der VfB Frauen seit dem Zusammenschluss mit dem Kooperationspartner VfB Obertürkheim an. Als Betreuer unterstütze er das Team vor allem an Heimspieltagen und wird seine Tätigkeit künftig auch bei den e.V-Teams der VfB Frauen weiter fortsetzen.

    Der VfB dankt Ralph Munz für seinen Einsatz und freut sich, dass er der VfB-Frauenfußballabteilung in einer anderen Position erhalten bleiben wird.

    Desmond Thompson

    Athletiktrainer Desmond Thompson übernahm seit Juli 2023 Teile der Athletikeinheiten der VfB Frauen I, II sowie von der U17. Diese umfassten auch Stabilisationseinheiten sowie weitere Trainings im Kraftraum.

    Der VfB dankt Desmond Thompson für seinen Einsatz und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen wie privaten weg alles Gute.

    Vielen Dank für euren Einsatz für den VfB Stuttgart. Ihr habt euren Anteil am Weg, den der VfB im Bereich Frauenfußball geht und gegangen ist.

  • VfB-Stiftung: Sammlerstücke ersteigern und Gutes tun

    In den neuen Charity-Auktionen der VfB-Stiftung und Stars4Kids können Fans exklusive Einzelstücke ersteigern. Die Einnahmen kommen sozialen Projekten zugute.

    Die VfB‑Stiftung „Brustring der Herzen" führt gemeinsam mit dem langjährigen Kooperationspartner Stars4Kids neue Charity‑Auktionen durch. VfB‑Fans haben dabei erneut die Möglichkeit, besondere Sammlerstücke zu ersteigern und gleichzeitig die sozialen Projekte der VfB‑Stiftung zu unterstützen.

    Getragene VfB-Trikots unter den Angeboten

    Im Angebot sind echte Unikate aus besonderen Spielen, darunter getragene Trikots aus den UEFA Europa League-Begegnungen mit dem FC Porto. Außerdem werden Matchworn-Trikots vom Bundesliga-Sieg in Augsburg versteigert. Ergänzt wird das Angebot durch weitere ausgewählte Sammlerstücke, darunter signierte Stücke aus dem aktuellen Profikader.

    Der Erlös kommt vollständig den Projekten der VfB-Stiftung zugute. Mit jedem Gebot leisten Fans einen direkten Beitrag zum gesellschaftlichen Engagement des VfB.

    Hier geht es zu den Charity-Auktionen

  • Finaleinzug nach wilder Aufholjagd

    Die U17 ringt den FC Augsburg mit 5:4 nach Verlängerung nieder und zieht ins Finale um die Deutsche Meisterschaft der B-Junioren ein. Der Gegner sowie der Spielort des Endspiels werden am Sonntag ermittelt.

    Der Traum vom Titel lebt weiter: Nach einem kräftezehrenden Spiel und einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand im Halbfinale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft gegen den FC Augsburg darf die U17 des VfB jubeln. Das Team von Trainer Daniel Jungwirth steht nach einer tollen Aufholjagd und einem 5:4-Erfolg im Endspiel. „Ich bin stolz auf das Team“, sagte der Coach nach Abpfiff. „Ich weiß, was die Jungs für eine Qualität haben. Deshalb wusste ich auch, dass sie einen Rückstand wie heute drehen können.“

    Die Partie startete für die Jungs aus Cannstatt denkbar ungünstig. Nach einer etwas zerfahrenen Anfangsphase tauchte Augsburgs Fabio Ebner nach einem langen Schlag seines Keepers plötzlich frei vor VfB-Schlussmann Tom Walz auf und lupfte den Ball sehenswert zur 1:0-Führung ins Tor (12.). Nach dem Rückstand fingen sich die Jungs mit dem roten Brustring schnell und näherten sich dem FCA-Tor an. Den Ausgleich besorgte schließlich der an diesem Tag herausragende Brayan Kenmoe, der sich von rechts in den Strafraum tankte und im zweiten Versuch auf 1:1 stellte (21.). Im Anschluss war der VfB gut in der Partie – doch geriet nur sechs Minuten später erneut ins Hintertreffen. Augsburgs Florian Eckl spitzelte VfB-Keeper Tom Walz den Ball vom Fuß und stellte so auf 2:1 aus Sicht der Gäste (27.). In der Folge hatte der VfB einige Gelegenheiten, doch zum Ausgleich reichte es vor der Pause nicht mehr.

    Augsburg erhöht, der VfB kämpft sich zurück

    Das sollte auch nach dem Seitenwechsel erst einmal so bleiben. Der VfB tat sich schwer, den kompakten Abwehrblock des FCA zu überwinden. Stattdessen jubelten nach einer knappen Stunde erneut die Gäste. Wieder war es Fabio Ebner, der in die Tiefe geschickt wurde und vor dem Kasten cool blieb – 1:3 (62.). Das Team von Coach Daniel Jungwirth warf alles rein, doch nach vorne ging zunächst wenig. Als Dosenöffner fungierte die 74. Minute, als ein Augsburger den Ball im Strafraum nach einer Ecke an den Arm bekam. Den fälligen Strafstoß verwandelte Brayan Kenmoe zum 2:3. Danach machte der VfB Druck – und wurde kurz darauf für den Aufwand belohnt: Der FCA bekam eine Ecke nicht geklärt, Arlind Thaqis Abschluss wurde noch geblockt, doch geistesgegenwärtig legte er den Ball in die Mitte auf William Recupero. Dieser beförderte den Ball zum 3:3 in die Maschen (79.). In der 88. Minute drehten die Jungs mit dem Brustring das Spiel in Person von Brayan Kenmoe dann endgültig. Doch der Dreierpack des Angreifers reichte nicht zum Sieg nach 90 Minuten, denn im direkten Gegenzug schafften die Augsburger tatsächlich noch den Ausgleich (89.).

    Entscheidung in der Verlängerung

    So ging es in die Verlängerung. Dort war der VfB von Beginn an spielbestimmend. Nach einem Lattentreffer von Ali Aydin brachte Malik Mosrati sein Team wenig später durch einen tollen Abschluss in Führung (95.). Es war der Siegtreffer – denn der VfB brachte die Führung ins Ziel und durfte sich nach 120 kräftezehrenden Minuten über den Einzug ins Endspiel am nächsten Samstag freuen.

    Im Finale um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft am kommenden Samstag, 16. Mai 2026, tritt die U17 in einem Auswärtsspiel beim Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem 1. FC Magdeburg und der TSG Hoffenheim an. Anpfiff ist unabhängig vom Spielort um 11 Uhr.

  • U21 verliert in Rostock torreich

    Die U21 unterlag beim FC Hansa Rostock in einem wilden Schlagabtausch mit 3:5. Im Ostsee-Stadion trafen Sessa, Jatta und Köhler für den VfB.

    Das Spiel:

    Vier Veränderungen nahm Nico Willig in seiner Startformation beim Gastspiel in Rostock im Vergleich zum Kantersieg gegen Essen vor Wochenfrist vor. Flo Hellstern stand für Jerik van der Felsen im Kasten und Tim Köhler rückte anstelle von Alexander Groiß in die Innenverteidigung. Zudem nahm Samuele di Benedetto den Platz von Julian Lüers im Mittelfeld ein und Mansour Ouro-Tagba stürmte für Jeremy Arevalo.

    Den besseren Start erwischte die U21. Ex-VfB-Spieler David Hummel foulte nach sechs Minuten Noah Darvich im Strafraum und den fälligen Elfer verwandelte Nico Sessa sicher ins rechte Eck. Kurz danach lag der Ball dann ein zweites Mal im Hansa-Kasten, allerdings zählte der Treffer von Darvich aufgrund einer Abseitsposition nicht. Die Hausherren antworteten per Standard nach einer guten Viertelstunde und kamen zum Ausgleich. Flo Hellstern verhinderte nach 20 Minuten dann sogar einen möglichen Rückstand, als er gegen den frei vor ihm aufgetauchten Lebeau großartig per Fußabwehr klärte. Auf der Gegenseite traf Leny Meyer in aussichtsreicher Position nur das Außennetz. In der Folgezeit erhöhte Rostock die Schlagzahl und drehte die Partie. Zunächst war die U21 im Glück, dass Sessas Tritt gegen Lebeau keinen Strafstoß zur Folge hatte. Lebeau blieb indes der auffälligste Akteur und legte nach gut einer halben Stunde das 2:1 auf. Seine Flanke von rechts verwertete der dänische Sturmtank Emil Holten im Zentrum zur Führung. Und nur kurz danach war es eine Ecke des Franzosen, die gar zum 3:1 führte. Die Hereingabe Lebeau‘s köpfte Hansa-Kapitän Franz Pfanne ins Zentrum und der Österreicher Lukas Wallner musste nur noch den Fuß hinhalten. Von diesem Doppelschlag erholte sich das Team von Nico Willig nur langsam. Erst kurz vor der Pause kam auch die U21 wieder zu Chancen. Sessas Schuss rauschte rechts vorbei und den Abschluss von Mansour Ouro-Tagba köpfte Wallner gerade noch von der Torlinie. So blieb es beim 3:1-Pausenstand.

    Durchgang zwei begann mit einem Kuriosum. Weil einem der Schiedsrichter-Assistenten in der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlecht geworden war und deshalb zu früh abgepfiffen wurde, mussten zunächst 30 Sekunden aus Durchgang eins nachgespielt werden, ehe die Seiten gewechselt werden konnten. Personell gab es derweil keine Veränderungen. Drei Minuten waren gespielt, als Nico Sessa traf, die Freude währte jedoch nicht lange, da es wie schon vor der Pause von Noah Darvich ein Tor aus Abseitsposition war. Ein Fehler in der Spieleröffnung der U21 führte nach 51 Minuten dann zu einem noch höheren Rückstand. Nachdem ein Schuss von Noah Darvich sichere Beute von Uphoff wurde, reagierte Nico Willig mit einem Dreifach-Wechsel, um frischen Wind in die Partie zu bringen. Und diese Rechnung ging auch auf. Darvich flankte von der rechten Seite ins Zentrum, wo Nuha Jatta, einer der drei Neuen, auf 4:2 verkürzte. Das Spiel ging weiter hin und her und Mitte der zweiten Hälfte verhinderte Flo Hellstern gegen die Rostocker Offensive einmal mehr Schlimmeres. Im Gegenzug fälschte Jatta einen Distanzschuss von Darvich unglücklich ab und die Kugel rauschte deshalb rechts vorbei. Die U21 schnupperte danach am Anschluss, hatte aber zunächst kein Glück. Ein Distanzschuss von Mirza Catovic strich eine gute Viertelstunde vor dem Ende nur knapp rechts am Rostocker Tor vorbei. Und auch einen Versuch von Christopher Olivier konnte die Hansa-Defensive erst in höchster Not klären. In der Nachspielzeit fischte sich Benjamin Uphoff erst einen Abschluss des eingewechselten Jordan Majchrzak und war Sekunden später dann machtlos. Tim Köhler traf aus der Drehung zum 4:3. Im Gegenzug stellten die Hausherren dann aber den alten Abstand wieder her. Bei einem Konter fand Kenan Faktic im Zentrum Andreas Voglsammer, der ohne Mühe zum 5:3-Endstand einschieben konnte.

    Die Tore:

    6.Minute: Nico Sessa verwandelte einen Foulelfmeter sicher und platziert ins rechte Eck. Zuvor hatte David Hummel Noah Darvich bei einem Dribbling im Sechzehner zu Fall gebracht.

    16. Minute: Eine Freistoßvariante der Rostocker brachte den Ausgleich. Lebeau flankte von halblinks nicht ins Zentrum, sondern spielte quer zu Faktic, gegen dessen Distanzschuss Hellstern nichts ausrichten konnte.

    31. Minute: Durch einen Konter der Rostocker geriet die U21 in Rückstand. Adrien Lebeau hatte auf rechts zu viel Platz und Zeit zum Flanken. Seine Hereingabe verwertete Emi Holten in zentraler Position zum 2:1.

    34. Minute: Im Anschluss an eine Ecke kassierte das Willig-Team das dritte Gegentor. Lebeau hob den Ball von rechts auf den Kopf von Franz Pfanne, der quer zu Lukas Wallner köpfte. Der Österreicher musste nur noch den Fuß hinhalten.

    51. Minute: Ex-VfB-Spieler David Hummel nahm eine Einladung der Hintermannschaft des Willig-Teams gerne an und vollendete freistehend vor Flo Hellstern zum 4:1.

    57. Minute: Der kurz zuvor eingewechselte Nuha Jatta verwandelte eine präzise Hereingabe von Noah Darvich sehenswert per Rechtsschuss zum 4:2 und ließ Benjamin Uphoff keine Abwehrchance.

    90.+2 Minute: Bei einem Angriff über die linke Seite fand Jatta im Strafraum Nankishi, der zunächst noch erfolgreich geblockt werden konnte. Der Ball landete aber vor den Füßen von Tim Köhler, der aus der Drehung verkürzte.

    90.+3 Minute: Ein Konter der Hausherren sorgte für den 5:3-Endstand. Kenan Faktic war auf links durchgebrochen und bediente Andreas Voglsammer im Zentrum, der keine Mühe hatte zu vollenden.

    Die Trainerstimme:

    „Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen und gehen verdient in Führung. Damit haben wir ins Wespennest gestochen. Was Hansa kurz mit uns gemacht hat, aus Standards, aber auch aus Umschaltmomenten, war brutal. Deswegen war das 3:1 dann okay. Dann fressen wir das unnötige 1:4. Das gehört dazu, denn wir wollen mutig sein. Die Reaktion nach dem 1:4 bei dieser Auswärtskulisse war top. Die Jungs haben ein starkes Spiel gemacht. Ich war sehr zufrieden, wie sie angerannt sind und wie wir dann zurückgekommen sind. Wir hätten sogar früher den Anschluss machen können. Es war eine richtig tolle Erfahrung für die Jungs“, sagte Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Am finalen Spieltag der 3. Liga empfängt die U21 am Samstag, 16. Mai Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück. Spielbeginn in der WIRmachenDRUCK Arena ist um 13.30 Uhr.

    Die Aufstellung:

    Hellstern – Olivier (89. Sankoh), Köhler, Herwerth (55. Spalt), Meyer – Catovic, di Benedetto (79. Majchrzak) – Darvich, Sessa, Diehl (55. Nankishi) – Ouro-Tagba (55. Jatta).

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    VfB im Ländle Sommertour 2026

    Die „VfB im Ländle Sommertour“ geht in die zweite Runde. Den Auftakt bildet am 31. Mai 2026 der Tourstopp in Bad Säckingen.

    Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht der VfB Stuttgart in der Bundesliga-freien Zeit erneut auf Tour durch Baden-Württemberg. Die „VfB im Ländle Sommertour 2026“ startet am Sonntag, 31. Mai 2026, auf dem Münsterplatz in Bad Säckingen. Große und kleine Besucher dürfen sich auf zahlreiche weiß-rote Aktionen und Angebote freuen.

    Nach dem Auftakt in Bad Säckingen macht die Tour in diesem Jahr Halt in Bad Waldsee, Nürtingen, Sindelfingen und Bad Mergentheim. Ergänzt wird die Tour durch zwei weitere „VfB im Ländle“- Aktionen im Juli: Ein Stopp in Schwäbisch Hall im Rahmen des Bundesliga Cups der A‑Junioren sowie ein Stopp in Metzingen, in Kombination mit dem Sunday Shopping in der Outletcity Metzingen.

    Vielfältige Aktionen für Groß und Klein

    An allen Tourstopps wartet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie mit Mitmachaktionen, sportlichen Angeboten aus den Vereinsabteilungen und vielem Mehr. Auch in diesem Jahr sind wieder VfB-Offizielle sowie Maskottchen Fritzle vor Ort. An einzelnen Tourstopps treten auch VfB-Legenden auf und der originale Mannschaftsbus der Bundesliga-Profis darf besichtigt werden. Sämtliche Aktionen und Angebote vor Ort sind kostenfrei.

    „Wir freuen uns auf die Tourstopps, die uns dieses Mal in alle vier Himmelsrichtungen Baden-Württembergs führen werden. Als Verein bietet sich uns mit der Sommertour vor Ort mit unseren Mitgliedern, Fans und allen die es noch werden möchten, in den Austausch zu gehen und besonderes Gemeinschaftserlebnis zu gestalten“, betont VfB-Präsident Dietmar Allgaier.

    „Der Zuspruch für die „VfB im Ländle Sommertour“ ist enorm. Letztes Jahr durften wir mehrere zehntausend Menschen auf der Tour begrüßen und dieses Mal hatten sich über 30 Städte und Gemeinden als Tourstopps beworben. Das zeigt, der VfB bewegt ganz Baden-Württemberg und fasziniert die Menschen landauf landab – gerade auch weil wir ein Fußballverein zum Anfassen sind, der nahbar und in vielen Bereichen engagiert ist“, so der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle.

    Die Tourdaten der „VfB im Ländle Sommertour 2026“:

    Weitere "VfB im Ländle"-Aktionen im Juli 2026:

  • „Treffpunkt beim Breakdance“

    Dafina Redzepi spricht bei einem traditionellen Besuch des Stuttgarter-Frühlingsfests für die neue Ausgabe der stadion aktuell über Herausforderungen, persönliche Saisonziele und die Kabinen-Playlist.

    Hallo, Dafina. Das Stuttgarter Frühlingsfest ging dieses Jahr in seine 86. Auflage. Für was bist du eher zu haben: Riesenrad oder Boxauto?

    Dafina: „Früher war ich öfters mit meiner Familie auf dem Cannstatter Wasen. Die Atmosphäre mit den ganzen bunten Lichtern war für uns Kids immer cool. Ich saß eher in den schnelleren Fahrgeschäften. (lacht) Boxauto und Freefall-Tower waren immer mein Ding – Treffpunkt war meistens beim ‚Breakdance‘.“

    Seit Februar 2024 bist du beim VfB und hast nach deiner Knieverletzung lange auf dein Comeback hingearbeitet. Deine stets positive Art hast du nie verloren. Wie gehst du mit Rückschlägen um?

    Dafina:„Es war eine schwierige Zeit – auch wenn man mir das nicht immer angemerkt hat. Ich konnte damit aber ganz gut umgehen, bin ein positiver Mensch und sehe es eher als ‚Challenge‘. Eine Art Treppe, die ich überwinden musste, um voranzukommen.“

    Dein erstes Spiel für den VfB hast du im September 2024 absolviert – und direkt getroffen. Wie war es für dich, nach einer so langen Verletzungspause wieder auf dem Platz zu stehen?

    Dafina:„Ich habe auf den Moment hingefiebert. Zu Leonie und Laureta habe ich auf der Ersatzbank gesagt: Wenn ich heute reinkomme, dann treffe ich. Ich war voller Elan und hatte es irgendwie im Gefühl. Es war zwar kein entscheidender Treffer (Anm. d. Red.: 10:0), aber einer meiner ersten Ballkontakte, mit dem ich das Tor erzielt habe. Es war besonders.“

    Mittlerweile stehst du bei 19 Einsätzen, zehn Treffern und fünf Assists. Deinen Vertrag hast du vor wenigen Tagen bis 2028 verlängert. Wie hast du dich beim VfB in den letzten eineinhalb Jahren entwickelt?

    Dafina: „Es bedeutet mir sehr viel, meinen Vertrag beim VfB um zwei weitere Jahre verlängert zu haben. Seit meiner Verletzung ist es aktuell meine längste Zeit, in der ich wieder auf dem Platz stehe. Ich habe keine Probleme mehr und nehme es für mich sehr positiv wahr. Unabhängig von Scorer-Punkten freue ich mich einfach riesig, wieder beschwerdefrei auf dem Platz stehen zu können. Ich möchte an meine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und mich kontinuierlich weiterentwickeln.“

    Hast du dein Knie manchmal im Kopf, wenn du in den Zweikampf gehst?

    Dafina: „Nein, gar nicht. Zu Beginn hatte ich noch Schmerzen, mittlerweile denke ich gar nicht mehr daran.“

    Mit einem Treffer hast du dich auch ins Club-Geschichtsbuch eingetragen. Wie war es für dich, das erste Tor in der MHP Arena gegen den 1. FSV Mainz 05 vor der Cannstatter Kurve zu erzielen?

    Dafina: „Der Moment war unbeschreiblich. Ich liebe das Bild vor der Kurve! Alle haben mit mir zusammen gejubelt – unglaublich! Vor der Cannstatter Kurve zu treffen, war einfach geil.“

    Welche Ziele verfolgst du beim VfB?

    Dafina:„Vor der Saison nannte ich unserem Physiotherapeuten Chris mein Saisonziel von 13 Scorerpunkten.“

    Diese Marke hast du bereits übertroffen.

    Dafina: „Das stimmt, ich habe sie zwar geknackt, aber da geht noch mehr! Ich würde gerne noch weitere Treffer nachlegen. (schmunzelt) Unser gemeinsames Ziel ist der Bundesligaaufstieg – für uns, für alle VfB-Fans, für alle, die uns gerne zuschauen. Daran führt kein Weg vorbei.“

    Wie würdest du deine Rolle in der Mannschaft beschreiben?

    Dafina: „Ich bin ein Mix aus allem. (lacht) Auf Auswärtsfahrten bin ich für ein Spiel zu haben und habe meistens gute Laune. Wenn ich vor Maxi Rall in der Kabine bin, übernehme ich die Rolle als Kabinen-DJ.“

    Was legst du dann auf?

    Dafina:„Bei mir läuft spanische und französische Musik mit kleinen musikalischen Highlights für alle.“

    Dein Bruder Enis spielt bei der VfB U19. Trefft ihr euch tagsüber oder schaut euch gegenseitig bei den Heimspielen zu?

    Dafina: „Wir sehen uns fast täglich am Clubzentrum. Wenn es die Zeit zulässt, schauen wir uns auch gegenseitig bei den Heimspielen zu.“

    Hier geht es zur neuen Ausgabe der stadion aktuell gegen Bayer 04 Leverkusen.

  • „Wir haben am Samstag ein Finale“

    Auf dem Heimspiel gegen Leverkusen lastete viel Druck – der VfB hielt dem Stand und rief eine seiner besten Saisonleistungen ab. Sebastian Hoeneß blickt bereits auf die letzte Bundesliga-Aufgabe.

    Mit der richtigen Haltung zu einer starken Leistung – und das auf der Zielgeraden der laufenden Bundesliga-Saison. Der VfB hat am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, einen verdienten Heimsieg gegen Bayer Leverkusen (3:1) eingefahren. Für den Erfolg gibt es mehrere Gründe. Einer hängt mit den großen Comeback-Qualitäten der Jungs aus Cannstatt zusammen.

    Nach 35 Sekunden lag der VfB gegen Bayer zurück – und das in einem entscheidenden Spiel im Rennen um die UEFA Champions League-Teilnahme. „Das Spiel geht denkbar ungünstig los“, analysiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und erklärt zugleich, weshalb sein Team die Partie dennoch drehen konnte: „Die Jungs haben unmittelbar eine starke Reaktion gezeigt. Der schnelle Ausgleichstreffer hat den Glauben wachsen lassen, dass in diesem Spiel definitiv etwas möglich ist.“ Und auch nach dem Ausgleichstor hielt das Team mit dem roten Brustring sowohl Willen als auch Zielstrebigkeit hoch.

    Jeff Chabot und Ermedin Demirovic ragen bei Teamleistung heraus

    Der VfB gewann 52 Prozent der Zweikämpfe, verzeichnete 14 Torabschlüsse mehr als Leverkusen und lief mit 116 Kilometern auch weiter als der Gegner (112 Kilometer). Die folgenden Tore zur 2:1-Führung und zur 3:1-Vorentscheidung waren nicht nur der verdiente Lohn, sondern dank der Energieleistung auch erzwungen. „Wir waren mutig, sind früh draufgegangen, hatten eine gute Haltung“, sagt Sebastian Hoeneß: „Zudem gelang es uns, dass Bayer Leverkusen nur zu wenigen Möglichkeiten kam – es war eine top Defensivleistung der gesamten Mannschaft.“

    Aus dieser hervorragenden Teamleistung ragten defensiv Jeff Chabot mit seiner Zweikampfführung und Organisation sowie offensiv Ermedin Demirovic mit seiner Abschlusswucht und Mannschaftsdienlichkeit heraus. Weitere Einzelmarken? Chris Führich kam zu seinem nunmehr 200. Einsatz im Trikot mit dem roten Brustring und Deniz Undav hat mit nunmehr 19 Bundesliga-Toren eine neue persönliche Saison-Bestleistung aufgestellt.

    Lobende Worte vom Vorstand Sport des VfB

    „Es war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, lobt Fabian Wohlgemuth und ordnet ein: „Unsere Mannschaft hat es nicht nur mehr gewollt, sondern auch mehr gekonnt und hat dem Druck in diesem 50:50-Spiel auf beeindruckende Art und Weise standgehalten.“ Der Vorstand Sport des VfB blickt anschließend voraus: „Nun wollen wir in Frankfurt den entscheidenden Schritt gehen und wissen, dass wir dafür mindestens nochmal eine solche Leistung abrufen müssen.“

    Das Rennen um den letzten, noch zu vergebenden UEFA Champions League-Platz bleibt denkbar eng. Der VfB und die TSG Hoffenheim haben jeweils 61 Punkte gesammelt, der Club aus Cannstatt liegt aufgrund des um fünf Treffern besseren Torverhältnisses auf dem vierten Rang. Leverkusen als Tabellensechster rangiert bei 58 Punkten und hat ebenfalls noch Chancen auf die „Königsklasse“. Der VfB wird sich mit vollem Fokus auf die Aufgabe am 34. Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt vorbereiten, um am Samstag, 16. Mai 2026, erneut jubeln zu können. Chefcoach Sebastian Hoeneß gibt bereits die Richtung vor: „Wir haben am Samstag ein Finale in Frankfurt.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Die nächsten Termine:

    Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.

  • Formstark zur 200

    Mit dem Bundesliga-Einsatz gegen Leverkusen erreicht Chris Führich eine besondere Marke – als zweiter Spieler im aktuellen Kader. Und er hat eine weitere Zahl im Blick.

    Erst nimmt er den Ball an und danach das Tempo auf. Er schlägt ein, zwei Haken, ehe er präzise für seine Mitspieler serviert oder selbst abschließt. Es sind Szenen wie diese, mit denen Chris Führich immer wieder das Offensivspiel des VfB belebt. Und es sind Szenen, die es zuletzt häufig zu sehen gab. Der 28-Jährige hat sich im Verlauf der Saison 2025/2026 in hervorragende Form gebracht. Das belegen auch die Zahlen: Chris Führich steht momentan bei 14 Scorerpunkten in der Bundesliga – sieben Tore und sieben Vorlagen. Nur in der Serie 2023/2024, als der VfB die Vizemeisterschaft erreichte, gelang ihm noch ein Scorerpunkt mehr.

    „Ich bin froh, dass ich aktuell sehr konstant performe und dem Team regelmäßig mit Toren, Assists und weiteren Aktionen helfe“, sagt der Offensivakteur und ergänzt: „Für mich fühlt es sich noch einen Tick besser als in der Vizemeister-Saison an, weil ich in meiner Spielweise nochmal reifer geworden bin und Schritte nach vorne gemacht habe.“ Das hängt auch damit zusammen, dass er sich längst aus einer Zeit mit gewissen Formschwankungen herausgearbeitet hat – und daraus lernte: „Die Schlüssel waren, einerseits geduldig zu bleiben und andererseits hart zu arbeiten“, sagt Chris Führich, der seit dieser Spielzeit die Rückennummer zehn beim VfB trägt.

    „Das ist eine besondere Marke für mich“

    Der Lohn für seine hervorragende Form sind nicht nur die vielen Scorerpunkte, sondern auch ein Jubiläum. Mit dem Einsatz bei der Bundesliga-Heimpartie am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen hat der gebürtige Nordrhein-Westfale sein 200. Pflichtspiel im Trikot mit dem roten Brustring absolviert. Er ist damit der zweite Profi aus dem aktuellen VfB-Kader, dem dies gelingt – Kapitän Atakan Karazor rangiert bei 231 Pflichtspielen für den Club aus Cannstatt. Was bedeutet das für Chris Führich?

    „Das ist eine besondere Marke für mich, auf die ich sehr stolz bin – auch, weil ich sie bei einem solch großen Club wie dem VfB erreicht habe“, sagt er und erzählt: „Als ‚Ata‘ vor einiger Zeit sein 200. Pflichtspiel absolvierte, habe ich ihm direkt gratuliert. Nun sind wir Beide im ‚Club der 200er‘.“ Und natürlich stellt sich die Frage, welche weiß-roten Begegnungen der Flügelspieler in seine persönliche „Top 3“ aufnehmen würde.

    DFB-Pokalfinale 2025 gehört zu den Lieblingsspielen

    „Es ist schwer, sich auf drei Momente zu beschränken“, sagt er. Definitiv dabei: das erfolgreiche DFB-Pokalfinale im Mai 2025 gegen Arminia Bielefeld (4:2). Seine Begründung: „Ein Titelgewinn bleibt für immer.“ Außerdem wählt er den 34. Spieltag in der Saison 2021/2022, VfB gegen Köln (2:1), Klassenerhalt geschafft: „Es war unglaublich, welche Freude und Jubel anschließend in unserem Stadion herrschten“, blickt er zurück. Und den dritten Moment? „Den teilen sich viele Spiele aus der Vizemeister-Saison und einige internationale Auftritte aus Champions League und Europa League.“

    Die nunmehr 200 Pflichtpartien von Chris Führich, der seit 2021 in Weiß und Rot aufläuft, verteilen sich wie folgt: 157-mal Bundesliga, 20-mal DFB-Pokal, zwölfmal UEFA Europa League, siebenmal UEFA Champions League, zweimal Relegation und zweimal DFL-Supercup. Darüber hinaus reifte er in seiner VfB-Zeit zum Nationalspieler und lief seitdem neunmal für Deutschland auf.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Jubiläum, Chris, und auf viele weitere Pflichtspiele!

    Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Alle Informationen zu den beiden Terminen

  • Top bei Zweikämpfen und Toren

    Die statistischen Werte sprechen für sich: Das Heimspiel des VfB gegen Bayer Leverkusen ist das Duell zweier Bundesliga-Topteams. Doch am Ende gelingt wohl nur einem der Sprung in die UEFA Champions League. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Leverkusen

    • Nur der FC Bayern präsentierte sich in dieser Spielzeit vor dem gegnerischen Tor treffsicherer als der VfB und Bayer 04.
    • In Sachen Zweikampfquote übertrifft niemand den VfB (55 Prozent) – Bayer Leverkusen folgt auf Rang zwei (52 Prozent).
    • In Chris Führich und Patrik Schick stehen sich am Samstag zwei der formstärksten Offensivspieler der Liga gegenüber.

    Blick zurück: Das Ende einer Durststrecke

    Nach langen Jahren des Wartens war es im Januar wieder soweit: Am ersten Spieltag nach der Winterpause kam der VfB in Leverkusen zu einem verdienten 4:1-Sieg und holte nach zuvor acht Jahren ohne Sieg endlich wieder einen „Dreier“ gegen die Rheinländer. Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling (2) und Deniz Undav trafen für den VfB, der am Samstag den zwölften Heimsieg der Saison ins Visier nimmt.

    Offensivpower: Nur Bayern vor dem VfB und Leverkusen

    66 Tore erzielten der VfB und Bayer 04 Leverkusen in dieser Bundesliga-Saison, damit stellen sie die geteilt zweitbesten Offensiven nach dem FC Bayern (116). Beide gaben zudem auch gleich viele Schüsse ab (484; 15 pro Spiel), ligaweit kommen nur Bayern München (617; 19 pro Spiel) und RB Leipzig (510; 16 pro Spiel) auf eine höhere Anzahl.

    Topwerte vor dem Duell: Aufeinandertreffen der zweikampfstärksten Teams

    Mit dem VfB (55 Prozent) und Bayer 04 Leverkusen (52 Prozent) treffen die beiden zweikampfstärksten Teams dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Im Schnitt kommen die Jungs aus Cannstatt zudem auf 58 Prozent Ballbesitz, das überbietet neben der Werkself (60 Prozent) ligaweit nur der FC Bayern (68 Prozent).

    Goalgetter im Fokus: Chris Führich und Patrik Schick in Topform

    Chris Führich schoss drei Tore in seinen letzten vier Bundesliga-Spielen – so viele wie in den vorangegangenen 20 Ligaspielen – und ist mit sieben Saisontoren nur noch einen Treffer von seinem persönlichen Bestwert aus der Saison 2023/2024 entfernt (acht). Leverkusens Patrik Schick schoss neun Tore in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen und damit mehr als in seinen ersten 20 Saisonspielen zusammen (sieben). Kein Bundesliga-Spieler traf seit dem 27. Spieltag häufiger. Seine 16 Saisontore übertreffen nur Harry Kane (33) und Deniz Undav (18).

    Personal: Kapitän fehlt mit Rotsperre

    Für Atakan Karazor ist die Bundesliga-Saison nach seinem direkten Platzverweis im Auswärtsspiel am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim vorzeitig beendet. Das DFB-Sportgericht hat ihn für zwei Ligaspiele gesperrt. Ansonsten fehlt aufseiten des VfB lediglich Finn Jeltsch (Teiltraining nach Bauchmuskelverletzung).

    Zuschauer: Heimspiel-Finale vor ausverkauftem Haus

    Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich. Ticket-Inhaber lesen alles Wissenswerte zum Besuch in der MHP Arena in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Schnelle Rückkehr für Robert Schröder

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Felix-Benjamin Schwermer (VA-A)

    Einmal war Robert Schröder in dieser Bundesliga-Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Erst vor vier Wochen leitete er das Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:2).

    Wetter: Prächtige Bedingungen

    Am Samstagnachmittag werden sommerliche Temperaturen jenseits der 20° C-Marke erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Weiß-rote Highlights am Sonntag in Cannstatt

    Beim öffentlichen Training der Profis können Kinder ein Eis erhalten – anschließend spielen die VfB Frauen um den Bundesliga-Aufstieg.

    Der Sonntag in Cannstatt wird weiß und rot. Das liegt an zwei Highlights. Die Profis des VfB absolvieren am Sonntag, 10. Mai 2026, eine öffentliche Einheit – ab 10.30 Uhr trainiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Clubzentrum. Die Fans des VfB können hautnah dabei sein, solange es die Kapazitäten am Trainingsplatz zulassen. Aufgrund des Bundesliga-Spiels am Samstagnachmittag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen kann es sein, dass ein Teil der Mannschaft ein separates Regenerationsprogramm absolviert und daher nur ein Teil des Profikaders auf dem Trainingsplatz aktiv sein wird.

    Eiskugel für Kinder und Jugendliche

    Rund um die öffentliche Trainingseinheit löst Ermedin Demirovic den zweiten Teil seines Versprechens ein. Anlässlich der gelungenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 mit seinem Heimatland Bosnien-Herzegowina hat er einen Eiswagen organisiert. Alle Kinder und Jugendliche dürfen sich auf eine Kugel Eis, gesponsert von „Medo“, freuen. Für die Erwachsenen hatte der Angreifer des VfB bereits beim weiß-roten Frühlingsfest am 27. April 2026 entsprechend Freibier gezapft.

    Tickets für Spiel der VfB Frauen an Tageskasse

    Nachdem öffentlichen Training folgt das nächste Highlight: Die VfB Frauen spielen am Sonntag, 10. Mai 2026, gegen den VfL Wolfsburg II. um den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga – der Anstoß erfolgt um 14 Uhr auf dem Sportgelände des PSV. Tickets gibt es an der Tageskasse für acht Euro (Erwachsene), sechs Euro (Ermäßigte) und drei Euro (Kinder bis 13 Jahre).

  • „Für mich war es der beste Weg“

    Maximilian Mittelstädt hält noch immer Kontakt zu seinem Heimatverein. STADION AKTUELL hat ihn dorthin begleitet. Es heißt: Kraft tanken für das Saisonfinale.

    Auf dem Sportplatz des SC Staaken in Berlin fing alles an. Hier lernte Maximilian Mittelstädt das Fußball-ABC, hier schoss er seine ersten Tore. Deswegen bleibt der Außenverteidiger, der seit 2023 mittlerweile 125-mal für den Club aus Cannstatt spielte, seinem Heimatverein eng verbunden. Und er unterstützt aus Überzeugung die Initiative „Bundesliga trifft Basis“, die der VfB ins Leben rief. Für den 29-Jährigen ist Fußball mehr als ein Spiel, das nach 90 Minuten endet. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seinen Weg zum Profi, über unterschiedliche Drucksituationen und über die bevorstehende Partie am Samstag, 9. Mai 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Bayer Leverkusen.

    Hallo Maxi, inwiefern haben dich bereits Ticketanfragen deines Berliner Heimatvereins SC Staaken für das DFB-Pokalfinale erreicht?

    Maxi: „Ticketanfragen gibt’s von ganz vielen Seiten, auch aus Staaken. Es ist keineswegs so, dass das Interesse mit dem zweiten DFB-Pokalfinale in Serie nachlässt (lacht). Ich werde probieren, viele Wünsche zu erfüllen und freue mich über die Unterstützung von Familie, Freunden und Wegbegleitern.“

    Du hast deinen Amateurverein Ende März besucht und vor Ort einige Menschen getroffen, die dich auf deinem Weg zum Fußballprofi gefördert haben. Wie waren die Begegnungen für dich?

    Maxi: „Die Begegnungen geben mir ein Gefühl von Heimat. Es ist schön, bekannte Gesichter zu treffen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit dem Fußball begonnen habe. Meine Verbindung zum SC Staaken ist über all die Jahre hinweg eng geblieben, daher war das keineswegs der erste Besuch. Und es wird oftmals über die eine oder andere Anekdote geplaudert.“

    Erzähl uns gerne mehr …

    Maxi: „Meine Oma wohnt direkt am Sportplatz, als kleiner Junge ist sie mit mir ganz oft dorthin gegangen. Das hat meine Liebe zum Fußball sicherlich beeinflusst. Oder ich hing stundenlang am Fenster ihres Schlafzimmers, denn von dort hatte ich den perfekten Blick auf jenen Platz, auf dem die erste Männermannschaft ihre Spiele austrug.“

    Bei deiner Fußballkarriere fällt auf, dass du als Jugendspieler vergleichsweise lange im gewohnten Umfeld geblieben bist. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

    Maxi: „Das ist sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Für mich war es der beste Weg. Ich hatte eine tolle Zeit in den Amateur- und Ausbildungsvereinen – mir tat es gut, Familie, Freunde und Schule um mich zu haben. Für mich wäre es nichts gewesen, bereits als Kind in ein Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln. Sicherlich hatte ich aber auch Glück, beim SC Staaken oder später bei Hertha Zehlendorf solch engagierte und kompetente Trainer gehabt zu haben, die uns in ihrer Freizeit gefördert haben. Als ich in der U16 zu Hertha BSC wechselte, war ich als Jugendlicher schon so weit gefestigt, dass ich mit dem größeren Leistungsdruck auf diesem Level gut klarkam.“

    Der VfB unterstützt das Engagement in den Breitensportvereinen durch seine Veranstaltungsreihe „Bundesliga trifft Basis“. Wie wichtig sind dir solche Initiativen?

    Maxi: „Ich finde das sehr gut und wichtig und bin daher gerne dabei, weil es zu meinem eigenen Weg passt. Bereits in der Vergangenheit habe ich das eine oder andere Projekt bei meinen früheren Amateurvereinen unterstützt, damit möglichst vielen Kindern ermöglicht wird, Spaß am Fußball zu haben. Ich bin dankbar, an einem Punkt zu sein, an dem ich etwas zurückgeben oder schlichtweg für Bewegung, Sport und Gemeinschaft motivieren kann.“

    Es dauert nur noch zwei Wochen, dann wirst du erneut in Berlin sein – und mit deinen Teamkollegen als Titelverteidiger das DFB-Pokalfinale absolvieren. Was bedeutet es dir generell, zum zweiten Mal in Serie mit dem VfB das Endspiel erreicht zu haben?

    Maxi: „Als gebürtigen Berliner macht mich das natürlich stolz. Es ist eine überragende Geschichte: Ich spiele meine dritte Saison für den VfB – und wir haben zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale erreicht. Daran lässt sich nachvollziehen, welch Entwicklung wir als Team sowie der Club insgesamt genommen haben. Es fühlt sich gut an, in einer Mannschaft spielen zu können, die auf hohem Niveau total wettbewerbsfähig ist. Mit dem erneuten Finaleinzug haben wir definitiv bewiesen, dass unser Erfolg kein ‚One-Hit-Wonder‘ ist.“

    Jede Menge Spannung verspricht auch der Saison-Endspurt in der Bundesliga. Wie gehst du als Sportler mit einer solchen Drucksituation um?

    Maxi: „Druck gehört im Fußball immer dazu. Natürlich ist es unser Ziel, maximal erfolgreich zu sein und somit die Ausgangslage zu nutzen, um einen Champions-League-Rang zu erreichen. Ich empfinde das als etwas Motivierendes, da wir gemeinsam Großes erreichen können. In meiner Karriere habe ich auch schon andere Drucksituationen erlebt: Wenn’s im Saisonfinale ausschließlich darum geht, ob der Klassenerhalt gelingt, ist das eine ganz andere Belastung, die viel tiefere Spuren hinterlässt. Im Gegenteil dazu haben wir ‚positiven Druck‘, den wir in weitere Energie umwandeln können. Bislang bekommen wir das ganz gut hin.“

    Was werden weitere Schlüssel sein, um die verbleibenden zwei Bundesliga-Partien bestmöglich zu absolvieren?

    Maxi: „Wir sollten wenig nach links und rechts schauen, sondern ganz fokussiert ein Spiel nach dem anderen vorbereiten und anpacken. Wir haben in dieser Saison vielfach gezeigt, welche Leistung wir auf den Rasen bringen können. Das muss uns auch im Endspurt gelingen. Somit ist es wichtig, klar zu bleiben – denn bei der engen Tabellensituation kann jeder Punkt sowie jeder Treffer für das Torverhältnis entscheidend sein.“

    Die erste der beiden restlichen Bundesliga-Begegnungen findet gegen Bayer Leverkusen statt. Was erwartest du für ein Spiel?

    Maxi: „Die Begegnungen mit Bayer Leverkusen sind häufig sehr intensiv. Das wird auch diesmal der Fall sein: Für beide Mannschaften ist es ein entscheidendes Duell um die Champions League. Wir haben in der Hinrunde gezeigt, wie wir Leverkusen ‚wehtun‘ können (4:1, Anm. d. Red.). Den Gegner anlaufen, zielstrebig nach vorne spielen, Chancen nutzen – darauf wird es auch diesmal ankommen.“

    Lass uns über drei Statistiken sprechen: In der laufenden Bundesliga-Serie gelang es, nach Rückstand noch 17 Punkte zu sammeln – das ist einer der Top-3-Werte der Liga. Wie erklärst du dir diese „Comeback-Qualitäten“?

    Maxi: „Wir haben das erst am vergangenen Wochenende beim 3:3 in Hoffenheim bewiesen, dass wir in jeder Minute an uns glauben. Dieses Selbstverständnis ist in der jüngsten Zeit gewachsen. Schon in der vergangenen Saison gab es Schlüsselmomente wie gegen Union Berlin, als wir nach einem 0:2 noch einen 3:2-Sieg geschafft haben. Das hat sich fortgesetzt und hilft uns auch in dieser Spielzeit. Wir wissen, dass wir richtig Power entfachen können und die Qualitäten haben, nach Rückstand zurückzukommen.“

    Dass der VfB im oberen Drittel der Tabelle vertreten ist, hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist ebenfalls einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Maxi: „Grundsätzlich haben wir in diesem Bereich einen großen Schritt gemacht. Es fängt in der Offensive an, wie wir anlaufen – und zieht sich durch alle weiteren Mannschaftsteile. Wir agieren im Defensivverhalten zumeist mit der richtigen Energie, das muss auch für die verbleibenden Spiele gelten. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich.“

    Die letzte Statistik betrifft dich ganz persönlich: Mit fünf Bundesliga-Toren in einer Saison hast du eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Bist du jetzt unter die Torjäger gegangen?

    Maxi: „Mein Papa hatte zuletzt immer mal gesagt: ‚Schieß auch mal aufs Tor!‘. Das habe ich mir offenbar zu Herzen genommen (lacht). Hinzu kommt, dass ich in dieser Saison den einen oder anderen Elfmeter schießen durfte. Als Torjäger würde ich mich deswegen nicht bezeichnen – ich bin und bleibe gerne ein Assistgeber für meine Mitspieler. Das passt auch zu meiner Spielweise: Als Außenverteidiger stelle ich das Defensive in den Vordergrund und setze darüber hinaus gerne Akzente in der Offensive. Ich möchte dem Team mit meiner Spielweise helfen, damit wir erfolgreich sind.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Maximilian Mittelstädt: Fotoalbum, Zahlenspiel und Idol
    • Poster: Maximilian Mittelstädt
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • VfB-App: Neues Feature verfügbar
    • MHP Arena: Veranstaltungen im Sommer 2026

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Brauchen eine gute Haltung“

    Zweikämpfe, Tore und natürlich die Tabellenposition. Der VfB empfängt Leverkusen zu einem besonders spannenden Bundesliga-Spiel. Das sieht auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so.

    Zielgerade, Schlussspurt, Crunchtime. Ganz egal, wie man es bezeichnen mag, die Aussage bleibt stets die gleiche: In der finalen Phase der Saison 2025/2026 erlebt der VfB einen besonders spannenden Abschnitt. Mit 58 Punkten aus 32 Bundesliga-Spielen rangiert das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf dem fünften Tabellenplatz – punktgleich mit der TSG Hoffenheim als derzeitigem Sechsten sowie punktgleich mit Bayer Leverkusen als derzeitigem Vierten. Letztgenanntes Team belegt somit jenen Rang, der zur UEFA Champions League-Teilnahme berechtigt. Am Samstag, 9. Mai 2026, treffen nun beide Clubs aufeinander – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird es zugleich die letzte Heimpartie des VfB in der laufenden Serie sein.

    Das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026

    „Es ist ein Heimspiel, in dem es um viel geht“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Ich habe eine gute und energetische Trainingswoche meiner Mannschaft gesehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir – auch dank der Unterstützung der Fans – in die Begegnung sehr gut hereinkommen werden.“ Ohnehin verspricht dieses Heimspiel ein besonders intensives zu werden. Die ligaweit beste Zweikampfquote weisen der VfB (55 Prozent) und Leverkusen (52 Prozent) auf. „Es zeigt, dass beide Teams in der Lage sind, die Zweikämpfe konsequent zu führen“, sagt der 43-Jährige. Und noch eine Statistik fällt vor diesem Aufeinandertreffen auf: Mit jeweils 66 Toren erzielen die Jungs aus Cannstatt und die Werkself die meisten der Liga – hinter dem FC Bayern, der bereits 116-mal traf.

    „Wir werden eine gute Haltung in dieser Partie brauchen und müssen bereit sein, über unsere Leistungsgrenze hinauszugehen“, sagt Sebastian Hoeneß, der zudem anerkennende Worte für den Gegner findet: „Leverkusen hat eine Mannschaft, die Fußball spielen möchte und wirklich gute Einzelspieler in ihren Reihen hat.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Auf personeller Seite gibt es zwei Neuigkeiten. Finn Jeltsch ist in das Teiltraining mit der Mannschaft eingestiegen – zwar kommt ein Einsatz am Samstag gegen Bayer Leverkusen noch zu früh, aber der Verteidiger arbeitet fleißig an seinem Comeback. Fehlen wird zudem Kapitän Atakan Karazor, der nach seinem Platzverweis am vergangenen Samstag im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (3:3) für zwei Ligapartien gesperrt wurde.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

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  • Showdown um den Einzug in die Königsklasse

    Durch den 4:1-Sieg gegen Leipzig hat sich Bayer Leverkusen auf einen Platz für die UEFA Champions League geschoben. Das Duell am Samstag mit dem VfB verspricht höchste Spannung – auch wegen eines Stürmers in Topform. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht, im Achtelfinale der UEFA Champions League nur knapp am FC Arsenal gescheitert und in der Bundesliga mit besten Chancen auf die Königsklasse: Trotz des holprigen Saisonstarts inklusive Trainerwechsel kann Bayer Leverkusen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vor allem die vergangenen Wochen verliefen bei der Werkself wie aus einem Guss. Seit Ende Februar verlor Leverkusen nur ein Bundesliga-Spiel. Zuletzt feierte Bayer mit dem 4:1-Heimsieg gegen Leipzig wichtige drei Punkte im Kampf um Platz vier und arbeitete dazu noch kräftig am Torverhältnis, durch das die Rheinländer den VfB und die TSG Hoffenheim vorerst hinter sich ließen.

    Der Toptorjäger

    Patrik Schick präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. In den vergangenen sechs Spielen gelangen dem tschechischen Angreifer, der seit 2020 für die Werkself aufläuft, neun Treffer. Damit arbeitete er sich in der Torjägerliste auf Platz drei vor und rangiert dort nun mit 16 Saisontoren hinter Deniz Undav (18) und Harry Kane (33). Gegen RB Leipzig gelang Patrik Schick vergangene Woche sein fünfter Bundesliga-Dreierpack für Bayer Leverkusen – zweimal war er dabei sogar noch ein viertes Mal erfolgreich.

    Die Ballverteiler

    Gleich drei Leverkusener tauchen in der Top Ten der besten Passspieler der Bundesliga auf. Aleix Garcia (93,61 Prozent) und Edmond Tapsoba (92,49 Prozent) belegen den Silber- bzw. Bronzerang hinter ihrem früheren Teamkollegen und Spitzenreiter Jonathan Tah vom FC Bayern (96,42 Prozent). In Robert Andrich (90,9 Prozent) belegt auch der Kapitän der Rheinländer einen der oberen Plätze. Auch im Teamvergleich muss sich Bayer Leverkusen nur hinter dem FC Bayern einordnen und kommt auf eine Passquote von 89,2 Prozent im Vergleich zu den 90,3 Prozent der Münchner.

    Das Juwel

    Im vergangenen Sommer 2025 verpflichtete Bayer Leverkusen das bisherige Hertha-Talent Ibrahim Maza als einen der Nachfolger des nach Liverpool abgewanderten Rekordverkaufs Florian Wirtz. Gleich in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit gelangen dem 20-jährigen Nationalspieler Algeriens drei Tore und fünf Vorlagen. Im Winter sammelte er beim Afrika-Cup in Marokko außerdem seine ersten Turnier-Erfahrungen im Trikot der Nationalmannschaft, stand dabei ab dem zweiten Gruppenspiel in der Startelf und verzeichnete zwei Tore und eine Vorlage.

    Die Historie

    Seit der Saison 1979/1980 trafen der VfB und Bayer Leverkusen in 89 Bundesliga-Spielen aufeinander. Dass es dabei im Saisonfinale zum Duell beider Teams kommt, geschieht in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal: Am 32. Spieltag der Saison 1981/1982 siegten die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Bernd Förster, Hansi Müller, Hermann Ohlicher und Dieter Müller mit 4:2 gegen die Werkself. Während die Leverkusener später als Drittletzter in die Relegation mussten, beendete der VfB die Spielzeit auf Rang neun.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 33. Spieltag

    Wer in den 64 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 9. Mai 2026, 15.30 Uhr, gegen Bayer Leverkusen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Maximilian Mittelstädt: Interview, Fotoalbum und Idol
    • Zu Gast: Bayer Leverkusen
    • Initiative: Bundesliga trifft Basis
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • VfB-Stiftung: Nachhaltigkeit an zwei Spieltagen
    • VfB-Frauen: Interview mit Dafina Redzepi
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse

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  • Atakan Karazor für zwei Spiele gesperrt

    Der Kapitän des VfB wird somit bei den beiden verbleibenden Bundesliga-Partien gegen Bayer Leverkusen und bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Atakan Karazor mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Der Kapitän des VfB wird somit bei den Bundesliga-Partien am 9. Mai 2026 gegen Bayer Leverkusen sowie am 16. Mai 2026 bei Eintracht Frankfurt fehlen.

    Atakan Karazor war in der 69. Minute des Bundesliga-Spiels am vergangenen Samstag, 2. Mai 2026, zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB (3:3) von Schiedsrichter Sascha Stegemann wegen rohen Spiels des Feldes verwiesen worden.

  • Jetzt für Angelo Stiller abstimmen

    Der Mittelfeldakteur des VfB gehört zu den elf Nominierten für die Wahl zum „Player of the Season“. Alle Fans können noch bis Donnerstagabend, 7. Mai 2026, abstimmen.

    Die erste Hürde hat er genommen, nun folgt das große Voting-Finale. Angelo Stiller gehört zum „Team of the Season“ und ist damit einer von elf Bundesliga-Profis, der nun zum „Player of the Season“ gewählt werden kann. Der Mittelfeldakteur des VfB kam in allen bisherigen 32 Bundesliga-Partien zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und steuerte sechs Vorlagen bei. Die Nominierung des 25-Jährigen in das „Team of the Season“ ist eine individuelle Ehre sowie zugleich eine Auszeichnung für die Mannschaftsleistung des VfB. Nun startet das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführte Voting zum „Player of the Season“.

    Voting läuft bis Donnerstagabend

    Die Abstimmung beginnt am heutigen Montag, 4. Mai 2026, und läuft bis Donnerstag, 7. Mai 2026, um 23.59 Uhr. Die weiteren Kandidaten sind Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Dayot Upamecano (alle FC Bayern München), Gregor Kobel, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund) und Luka Vušković (Hamburger SV).

    Wer am Ende tatsächlich der „Player of the Season“ wird, entscheiden eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Die offizielle Bekanntgabe des „Spielers der Saison“ findet zeitnah nach dem Voting durch die DFL und EA Sports statt.

    Abstimmen und Angelo Stiller zum „Player of the Season“ wählen

  • Durchziehen bis zum Schluss

    Der Wille kann den Unterschied machen. Der VfB zeigt in Hoffenheim eine Mentalität, die auch für die letzten zwei Bundesliga-Partien sehr bedeutsam sein kann.

    Hin und her, hoch und runter. Das Remis des VfB am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim (3:3) bleibt als rasantes Bundesliga-Spiel in Erinnerung. Und aus Sicht der Jungs aus Cannstatt sind auch am Tag danach einige Szenen besonders präsent: Die Aufholjagd, die der eingewechselte Tiago Tomás in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3-Ausgleich belohnte. Die Paraden von Alexander Nübel, die den VfB im Spiel hielten. Der Support der mindestens 10.000 mitgereisten Fans, die den Club aus Cannstatt leidenschaftlich unterstützten. Der Unterhaltungswert im 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel des VfB war hoch.

    Sebastian Hoeneß: „Eine sehr schwierige Aufgabe“

    Das wirkt sich zwangsläufig auf die Bewertung des Auftritts aus. „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben“, sagt Sebastian Hoeneß. Der VfB kam gut in die Begegnung herein, glich nach dem Rückstand rasch aus, ließ die TSG anschließend jedoch zu oft gewähren. „Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben“, sagt der Cheftrainer: „Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen.“ Doch die Jungs aus Cannstatt zeigten im Verlauf des zweiten Abschnitts eine andere Haltung, hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und wiesen ihre Comeback-Qualitäten erneut nach.

    Bis zum Schluss glaubten sie an den Punktgewinn – und tatsächlich gelang der 17. Zähler nach Rückstand. Nur der FC Bayern (29 Punkte) und der SC Freiburg (19 Punkte) schaffen dies ligaweit noch häufiger. „Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben“, sagt Sebastian Hoeneß und lobt die Mentalität seiner Mannschaft. Das sah Fabian Wohlgemuth ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Fantastische Energie- und Willensleistung“

    „Eine fantastische Energie- und Willensleistung hat zu dem Punkt geführt, mit dem wir diesmal gut leben können“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Wir haben gegenüber Hoffenheim die Ausgangslage gehalten und darüber hinaus erfahren, wie intensiv die Spiele gegen direkte Konkurrenten in der finalen Phase der Saison sind und sein werden.“ Damit richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Bundesliga-Saison ist auf der Zielgeraden, noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

    Um den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt, wetteifern insbesondere Bayer Leverkusen als derzeitiger Vierter, der VfB als Fünfter und die TSG Hoffenheim als Sechster. Alle drei Teams haben bislang 58 Punkte gesammelt, nur die Tordifferenz trennt sie voneinander. Und alle drei Teams haben mindestens das Ticket für die UEFA Europa League sicher – logisch, dass nun nach dem i-Tüpfelchen gestrebt wird. Mit seinem Willen und seinen Comeback-Qualitäten ist der VfB gut aufgestellt, auch in den verbleibenden zwei Bundesliga-Aufgaben bis zum Schluss durchzuziehen.

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Plötzlich auf Erfolgskurs

    Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:

    Die sportliche Lage

    Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.

    Der Trainer

    Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.

    Die Vorbereiter

    In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.

    Der Dauerbrenner

    Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).

    Die Anführer

    Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.

    Die Historie

    Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.

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  • „Das i-Tüpfelchen draufsetzen“

    Spannendes Tabellenbild, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an das Spiel seines Teams.

    Die Unterstützung wird groß sein. Zahlreiche Fans werden den VfB nach Hoffenheim begleiten. Die Fanszene hat das Motto „Alle in Rot!“ ausgerufen. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die PreZero Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht das Tabellenbild die Begegnung so reizvoll. Beide Teams haben bislang 57 Punkte gesammelt, die Jungs aus Cannstatt als Ligavierter liegen lediglich aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz einen Rang vor der TSG Hoffenheim. Am Samstag, 2. Mai 2026, soll diese Position behauptet werden – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchte der VfB im Kraichgau einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

    Trotz erreichter Ziele bleibt der VfB ambitioniert

    „Es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar, zugleich nehme ich auch eine gewisse Lockerheit bei den Jungs wahr, die in einer solchen Phase ebenso hilfreich ist.“ Der VfB kann die Aufgabe mit Selbstvertrauen annehmen: Mit der bereits feststehenden Qualifikation für die UEFA Europa League und dem erneuten Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind zwei Ziele erreicht. „Wir können unserer Saison das i-Tüpfelchen draufsetzen, indem wir bis zum Schluss auf einem Champions-League-Platz bleiben“, sagt der 43-Jährige. Für die Hoffenheimer gilt das mit Blick auf die Bundesliga gleichermaßen.

    Sebastian Hoeneß findet anerkennende Worte für seinen Trainerkollegen. „Unter Christian Ilzer hat das Team den ‚Turnaround‘ geschafft“, sagt er: „Die TSG zeichnet eine hohe Flexibilität und Intensität aus, zudem ist die Mannschaft auch spielerisch in der Lage, viele Situationen zu lösen.“ Was heißt das für die Jungs aus Cannstatt? Sebastian Hoeneß blickt voraus: „Wir brauchen eine Top-Leistung – mit Konzentration, Schärfe und Aktivität. Es wird darum gehen, dass wir an unser Maximum kommen.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Verzichten muss der VfB weiterhin auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger, der sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am 19. April 2026 bei Bayern München (2:4) eine Bauchmuskel-Verletzung zuzog, soll zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ebenso steht Ameen Al-Dakhil kurz vor einer Rückkehr ins Teamtraining – eine Option für das Auswärtsspiel am Samstag ist der Verteidiger ebenfalls noch nicht.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt

    Der Mittelfeldspieler zählt zu den elf Gewinnern der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführten Wahl.

    Vor rund zwei Wochen durfte abgestimmt werden, nun steht das „Team of the Season“ fest, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports traditionell im Saisonfinale zur Wahl stellt. Mit dabei ist auch Angelo Stiller, der sich über seine erstmalige Wahl in die Elf freuen darf. Bereits im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade eine Nominierung für das „Team of the Season“ erhalten. Nun findet sich mit dem 25-Jährigen erstmals seit zwei Jahren, als es Waldemar Anton und Serhou Guirassy in die Auswahl schafften, wieder ein Spieler des VfB im illustren Kreis des „Team of the Season“. In dieser Spielzeit lief Angelo Stiller bisher in 31 Bundesliga-Spielen auf und steuerte zwei Tore sowie sechs Vorlagen bei.

    Herzlichen Glückwunsch, „Ange“!

    So lief die Wahl zum „Team of the Season“

    Die Entscheidung darüber, welche der 40 Nominierten ins „Team of the Season“ gewählt werden, traf eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Weitere Stuttgarter unter den Nominierten waren Jamie Leweling und Deniz Undav.

  • „Nuancen werden entscheiden“

    Beim VfB hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel am Samstag in Hoffenheim begonnen. Maximilian Mittelstädt erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“.

    Noch drei Partien sind in der Bundesliga zu absolvieren – und für den VfB wird jedes einzelne ein Höhepunkt. Den Anfang vom Saisonfinale bildet am Samstag, 2. Mai 2026, die Auswärtsbegegnung gegen die TSG Hoffenheim. Beide Teams sind mit 57 Zählern punktgleich, die Jungs aus Cannstatt rangieren aufgrund der um vier Treffern besseren Tordifferenz auf dem vierten Tabellenrang, das Hinspiel endete 0:0.

    „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, Nuancen werden entscheiden“, blickt Maximilian Mittelstädt voraus. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben bei knapp 20 Grad Celsius die Vorbereitung auf den 32. Bundesliga-Spieltag aufgenommen – und mächtig geschwitzt. „Wir werden auch am Samstag alles hereinhauen, es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt der 29-Jährige: „Dabei tut es gut, eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung zu haben, damit wir uns gut auf diese Aufgabe vorbereiten können.“

    Das gesamte Interview mit Maximilian Mittelstädt bei „VfB TV“ schauen:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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