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2025 Kabine
2025 Presseraum
2025 Pokalfinale Fans Groß

VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Achtelfinal-Countdown mit drei Livestreams

    Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals gegen Porto bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Teil eins im Achtelfinale – und alle weiß-roten Fans können hautnah dabei sein. Nach dem Weiterkommen in den UEFA Europa League-Playoffs gegen den Celtic FC ist die Vorfreude auf den nächsten K.o.-Vergleich groß. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, um 13.25 Uhr, ein Einblick ins Abschlusstraining. Die Übertragung der Pressekonferenz aus der MHP Arena, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird, folgt am Mittwoch, um 15.30 Uhr. Am Spieltag, ab 17.45 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Stadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 11.03., 13.25 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 11.03., 15.30 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 12.03., 17.45 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

     

    Gutes tun, Porto erleben

    Die neue Charity-Aktion von VfB-Stiftung und Stiftungspartner „VIPrize“ verlost eine Reise zum UEFA Europa League-Achtelfinale in Porto.

    Jetzt Lose sichern und mitmachen

  • Besucherinfos zum Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale

    Tunnelsperrung auf der A81, ÖPNV-Einschränkungen zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt und eine Parallelveranstaltung im NeckarPark: Die Besucherinfos zum UEFA Europa League-Heimspiel gegen den FC Porto.

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

    Abonniere jetzt den zugehörigen WhatsApp-Kanal

    Zutritt zur Arena

    Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Donnerstag ab 16.45 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.

    Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar

    Catering

    Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.

    Merchandising

    Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!

    Einschränkungen bei der Anreise mit dem Auto

    Erhöhtes Verkehrsaufkommen und Einlass auf P10

    Parallel zum Heimspiel des VfB findet in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle ein Konzert statt. Die Halle öffnet um 18 Uhr, daher ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Auf dem Parkplatz P10 ist darüber hinaus von einem langsameren Einlass auszugehen, da Besucher der Schleyer-Halle für die Nutzung bezahlen müssen, Besucher der MHP Arena jedoch nicht. Eine frühe Anreise empfiehlt sich daher.

    Verzögerung durch Sperrung des Engelbergtunnels

    Aufgrund der Sperrung des Engelbergtunnels infolge eines Brandes rechnet die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) mit einer Verzögerung von 90 Minuten bei der Anreise aus Norden sowie mit einer Verzögerung von 60 Minuten bei der Anreise über die B14.

    Einschränkungen im ÖPNV

    Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste, bei der An- und Abreise zum Spiel die aktuellen Bauarbeiten im S-Bahn-Netz zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.

    Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein:

    • S1 nach Herrenberg mit Abfahrt in Neckarpark um 21.13 Uhr und 21.33 Uhr sowie in Bad Cannstatt um 21.16 Uhr und 21.36 Uhr. (ohne Halt in Stuttgart-Rohr).
    • S1 nach Plochingen mit Abfahrt in Bad Cannstatt um 21.24 Uhr und Neckarpark um 21.28 Uhr.

    Ersatzverkehr zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt

    Fußballfans aus dem Rems-Murr-Kreis beachten bitte: Zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt werden die Züge durch Busse ersetzt. Die Bahnstrecke ist für den Ausbau zum zukünftig digitalen Zugbetrieb für den Zugverkehr noch bis Mittwoch, 25.03.2026, 1.30 Uhr gesperrt. Auf der Direktbuslinie S2X setzt die S-Bahn Stuttgart vor und nach dem Spiel zusätzliche Busse ein. Die Busse sind jeweils farblich gekennzeichnet.

    Als Ersatz fahren:

    • Busse der Linie S2E zwischen Bad Cannstatt, Bahnhof, Pos. 3 und Waiblingen, Dammstraße mit Halt in Nürnberger Straße, Sommerrain und Fellbach
    • Busse der Linie S2X zwischen Bad Cannstatt, Bahnhof, Pos. 2. und Waiblingen, Dammstraße ohne Zwischenhalt
    • Busse der Linie XEV zwischen Stuttgart Hbf, Arnulf-Klett-Platz, Pos. 3. und Waiblingen, Dammstraße ohne Zwischenhalt

    Die Zugausfälle bei der S-Bahn und im Regionalverkehr in der Übersicht:

    • Die Linie S2 fällt zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen aus.
    • Die Linie S3 fällt zwischen Bad Cannstatt und Fellbach aus.
    • Die Linie S4 fällt zwischen Marbach(N) und Backnang aus.
    • MEX 13 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Waiblingen aus.
    • MEX 19 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Winnenden aus.
    • RE1 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Aalen Hbf aus.
    • MEX90/RE90 werden zwischen Stuttgart Hbf und Backnang mit Halt in Marbach(N) umgeleitet.

    Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Anfahrt und Parken

    Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Donnerstag, 12. März 2026, um 15 Uhr. Bereits ab 11 Uhr greift das Halteverbot entlang der Straße. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.

    Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst

    Weiß-roter Fanbus

    Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal.

    Die Buchung der Fahrt erfolgt direkt beim jeweiligen Busunternehmen (*) über die gewünschte Route:

    ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen - Nürtingen

    ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen

    ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd

    ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn

    (*) Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.

    „VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar

    • 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
    • Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
    • Geöffnet von 16.45 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
    • Umkleidemöglichkeit vorhanden

    Zusammen für nachhaltige Mobilität

    Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.

    Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.

    Verhalten in der Arena

    Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.

  • DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag

    Der DFB hat am Montag die zeitgenaue Ansetzung des DFB-Pokal-Halbfinals bekanntgegeben. Der VfB empfängt am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr den SC Freiburg in der MHP Arena.

    Jetzt herrscht Planungssicherheit: Der DFB hat am Montagvormittag die Anstoßzeiten für die beiden Halbfinalspiele des diesjährigen DFB-Pokalwettbewerbs bekanntgegeben. Dabei kommt es aufgrund des enggetakteten Terminkalenders der Semifinalisten zu einer Besonderheit: Die Partien werden nicht wie üblich am Dienstag und Mittwoch, sondern erst am Mittwoch und Donnerstag ausgetragen. Der VfB trifft daher am Donnerstag, 23. April 2026, ab 20.45 Uhr in der MHP Arena auf den SC Freiburg. Die ARD (Free-TV) sowie Sky (Pay-TV) übertragen die Partie live. Im anderen Halbfinale stehen sich am Mittwochabend Bayer Leverkusen und der FC Bayern München gegenüber.

    Grund für die unübliche Ansetzung ist das am Sonntag, 19. April 2026, stattfindende Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB, was eine Ansetzung eines der Pokalhalbfinals am Dienstagabend ausgeschlossen hatte.

    Dritte Halbfinal-Teilnahme binnen vier Saisons

    Für den VfB bedeutet das Heimspiel gegen den SC Freiburg die dritte Halbfinal-Teilnahme in den vergangenen vier Saisons. Dazu kommt es mit dem baden-württembergischen Landesduell zur Neuauflage des Halbfinals 2013, das der VfB mit 2:1 gewonnen hatte. Der SC Freiburg steht zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren in der Runde der letzten Vier.

  • Zwei Heimsiege im Nachwuchs

    Zwei Heimspiele gegen zwei Top-Gegner, zwei Siege - die U19 und U17 sammelten am Wochenende wichtige Punkte auf dem Weg ins Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Der Überblick.

    U21: Niederlage in Wiesbaden

    Mit zwei frühen Gegentoren brachte sich die U21 um einen möglichen Punktgewinn beim SV Wehen Wiesbaden und unterlag mit 1:2. Weiter geht es am Sonntag um 13:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II.

    U19: Sieg gegen den Meister

    Mit einem 2:1-Heimsieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer und amtierenden deutschen A-Jugendmeister 1. FC Köln zeigte die U19 eine starke Reaktion auf die Niederlage in Ulm und sammelte drei wichtige Punkte in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Dabei begann das Spiel aus VfB-Sicht schlecht: Schon in der vierten Minute brachte Benjamin Ley die Gäste in Führung. Die Reaktion des VfB auf den frühen Rückstand war gut: Das Team von Trainer Tobias Rathgeb spielte sich schnell eigene gute Chancen auf den Ausgleich heraus. Erst verfehlte Matthaios Tsigkas mit einem Schuss aus 16 Metern das Tor knapp (7.), dann prüfte Emirhan Agzikara FC-Keeper Timo Schmitz per Kopf (11.). Danach war die Partie ausgeglichen. VfB-Keeper Robin Dittrich parierte gegen Ley (26.), Enis Redzepi kam aus spitzem Winkel drei Meter vor dem Tor zu keinem richtigen Abschluss (32.).  In Minute 35 kam der VfB dann zum verdienten Ausgleich: Nach einem feinen Spielzug brachte Collin Schramm von links den Ball in die Gefahrenzone, wo Enis Redzepi mit seinem Abschluss zunächst an Schmitz scheiterte, doch Tuncay Durna stand richtig und staubte zum 1:1 ab. Dies war auch der Pausenstand.

    Den ersten Abschluss in einer ausgeglichenen Anfangsphase der zweiten Hälfte gab Massimo Di Benedetto in Minute 54 ab. Danach erarbeitete sich das Team von Trainer Tobias Rathgeb ein spielerisches Übergewicht, Chancen durch Nikolas Matic (58.) und Tsigkas (72.) waren die Folge. Im Anschluss an die vergebene Chance durch Tsigkas wurde Enis Redzepi elfmeterwürdig gefoult. Tuncay Durna trat vom Punkt aus an und verwandelte sicher zum verdienten 2:1 für den VfB. In der Schlussphase und der fast neun Minuten langen Nachspielzeit verteidigten die Brustring-Talente den Vorsprung souverän, ließen keine klare Chance der Kölner mehr zu und feierten einen letztlich verdienten Sieg.

    „Wir wussten, dass wir einen richtig guten Tag brauchen würden, um diesen Gegner zu schlagen. Diesen guten Tag hatten wir. Deshalb bin ich sehr zufrieden. In der ersten Hälfte hatten wir ein paar Probleme gegen den Ball, hatten aber auch gefährliche Chancen und gleichen mit einem schönen Tor aus. Zur zweiten Hälfte haben wir ein paar Dinge angepasst und hatten mehr Druck auf den Gegner. Wenn wir wenige Fehler machen, sind wir schwer zu bespielen, das hat die zweite Hälfte gezeigt“, sagte U19-Trainer Tobias Rathgeb.

    Zur Hälfte der Hauptrunde steht die U19 mit sieben Punkten auf dem dritten Platz. Kommenden Samstag steht das Auswärtsspiel beim FC Energie Cottbus an.          

    U17: Die Serie geht weiter

    Mit dem 3:2-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten FC Augsburg setzt die U17 ihre Serie fort. Es ist das mittlerweile 18. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage. Die U17 begann spielbestimmend und hatte durch Ali Aydin (14.) und Kian Speidel (14.) gute Chancen auf die Führung. In Minute 20 dann das verdiente 1:0: Malik Mosrati traf nach starker Vorarbeit von Konstantinos Karangelis. Die Gäste wurden erstmals in Minute 26 richtig gefährlich, als ein Kopfball nach einer Ecke an den Pfosten klatschte. In Minute 35 packte Schlussmann Tom Walz nach einem Fernschuss von Fabio Ebner sicher zu. Auf der Gegenseite verpasste Luca Berreth nach einer Ecke nur knapp das 2:0 (42.). Kurz vor der Pause kamen die Gäste durch Constantin Roth per Volley zum Ausgleich (45.).

    Der Start in die zweite Hälfte gelang dem VfB optimal: Nach nicht einmal drei Minuten bediente Brayann Kenmoe William Recupero mit einem starken Steilpass, der Flügelspieler traf daraufhin überlegt in die lange Ecke – 2:1. In der Folge erarbeitete sich das Team von Trainer Daniel Jungwirth weitere Chancen durch Kian Speidel (56.), Brayann Kenmoe (64.) und William Recupero (72.), die der VfB aber allesamt ungenutzt ließ, ehe Brayann Kenmoe mit einem satten Schuss in die lange Ecke das wichtige 3:1 besorgte (74.). Fast im direkten Gegenzug hatte der VfB Glück, dass eine verunglückte Flanke der Gäste nur gegen den Pfosten segelte. Zwar kam der FCA in Minute 80 durch Noah Ebner zum 2:3-Anschlusstreffer, der VfB brachte aber den Vorsprung über die Zeit und feierte einen letztlich verdienten Sieg.

    „Es war der erwartet schwere Gegner, Augsburg hat uns alles abverlangt. Die Jungs haben gut dagegengehalten. Nach der Führung haben wir vielleicht einen Schritt weniger gemacht, wofür wir mit dem Ausgleich bestraft wurden. Umso schöner, dass wir danach wieder zwei Tore schießen. Die Lehre aus diesem Spiel ist für uns, dass wir nach Führungen nicht nachlassen dürfen. Die Jungs ziehen aber toll mit, das ist schön anzuschauen“, sagt U17-Trainer Daniel Jungwirth, dessen Mannschaft den Vorsprung an der Tabellenspitze der Hauptrundengruppe B nun auf vier Zähler ausgebaut hat. Kommenden Samstag um 12:30 Uhr empfängt der VfB den 1. FSV Mainz 05.

  • Mädchen-Fördertraining mit Leonie Maier

    Die VfB Fußballschule baut ihr Angebot im Mädchenfußball weiter aus. In Kooperation mit dem SV Leonberg/Eltingen und unter der Leitung von Ex-Nationalspielerin Leonie Maier eröffnet sie einen neuen externen Förderstandort.

    Mit der neuen Anlaufstelle in Leonberg-Eltingen, etwa 13 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, möchte die VfB Fußballschule ihr Angebot für Mädchen im Großraum Stuttgart ausweiten, Partnervereine unterstützen, fußballbegeisterte Mädchen frühzeitig für den VfB begeistern und vor allem fördern. Angeleitet wird das erste externe reine Mädchen-Fördertraining von der ehemaligen National- und VfB-Spielerin Leonie Maier.

    „Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, das Projekt als eine der Trainerinnen zu unterstützen“, sagt Leonie Maier. „Als junges Mädchen hatte ich noch nicht die Möglichkeit, das VfB-Trikot auf dem Platz zu tragen. Eine Mädchenfußball-Abteilung gab es beim VfB damals nicht. Umso mehr freue ich mich, dass wir im Rahmen der Fördertrainings und Camps der VfB Fußballschule nun diese Träume von jungen, talentierten Kickerinnen erfüllen können.“

    Ab Mai: Schwerpunkttraining für Mädchen in Leonberg

    Von Dribbling über Torschuss bis hin zur Spielform: Am 6. Mai fällt der Startschuss für den ersten externen Fördertrainingsblock für Mädchen, der bis zum 22. Juli 2026 läuft. Insgesamt führt die VfB Fußballschule in diesem Zeitraum jeweils mittwochs zehn Trainingseinheiten durch, ausgenommen der Pfingstferien. Bei einer Teilnehmerzahl von bis zu zwölf Spielerinnen beträgt die Trainingsdauer 60 Minuten. Das Angebot richtet sich an Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 175 Euro, Mitglieder des SV Leonberg/Eltingen profitieren von einem vergünstigten Angebot von 150 Euro. Das Fördertraining findet auf dem Gelände des Kooperationspartners (Engelberg 3, 71229 Leonberg) statt, der die entsprechenden Trainingsbedingungen und -utensilien bereitstellt. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmerin ein Trikot der VfB Fußballschule sowie eine VfB Trinkflasche. Das erste externe Mädchen-Fördertraining in Leonberg findet zusätzlich zu den Einheiten am Neckarpark (immer donnerstags) statt.

    Jetzt zum Mädchen-Fördertraining in Leonberg anmelden.

    22. April: Kostenfreier „Schnuppertag“ für Mädchen

    Ihr seid euch noch nicht sicher, ob das Fördertraining das Richtige für eure fußballbegeisterten Mädels ist? Dann meldet euch am 22. April zum „Schnuppertag“ in Leonberg an. Der kostenlose Auftakt bietet die ideale Möglichkeit, die Mädchen-Fördertrainings der VfB Fußballschule kennenzulernen und erste Einblicke in die trainingsphilosophische Arbeit zu erhalten. Die Trainingsdauer beträgt zwei Stunden, für Getränke wird gesorgt.

    Jetzt zum kostenlosen „Schnuppertag“ anmelden.

    Spieltagsturnier ausgebucht, weitere Feriencamps verfügbar

    Neben dem neuen Förderprogramm bietet die VfB Fußballschule bereits weitere Angebote für Mädchen an. Das Spieltagsturnier im Rahmen des Zweitliga-Duells der VfB Frauen gegen den 1. FSV Mainz 05 ist bereits vollständig ausgebucht, für die kommenden Feriencamps am Neckarpark sowie in Aldingen sind jedoch noch Plätze verfügbar.

  • Last Call: Gutes tun und Porto erleben

    Noch bis Samstag, 14. März 2026, läuft die Charity-Aktion der VfB-Stiftung gemeinsam mit Stiftungspartner VIPrize. Jetzt mitmachen und eine exklusive Reise zum UEFA Europa League-Achtelfinale beim FC Porto gewinnen.

    Flutlicht, Gänsehaut und internationales Flair: Im Rahmen der aktuellen Charity-Aktion der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ in Kooperation mit Stiftungspartner VIPrize wartet auf den Gewinner ein ganz besonderes Fußballerlebnis mit dem VfB. Verlost wird eine exklusive Reise nach Portugal zum UEFA Europa League-Achtelfinale gegen den FC Porto.

    Der Hauptgewinn

    • Zwei Tickets für das UEFA Europa League-Auswärtsspiel in Porto am Donnerstag, 19. März 2026
    • Die Anreise aus Deutschland sowie Hotelübernachtung für zwei Personen
    • Exklusive VfB‑Fanartikel und garantierte Preise von VfB‑Stars

    Jetzt teilnehmen

    Auf der Aktionsseite von VIPrize stehen verschiedene Los‑Pakete zur Auswahl. Je nach Beitrag gibt es garantierte VfB‑Extras als Dankeschön. Der Hauptgewinn wird nach Aktionsende per Zufallsprinzip unter allen verkauften Losen ausgelost. Die Aktion endet am Samstag, 14. März 2026, 12 Uhr.

    Gemeinsam Gutes tun

    Der Kauf der Lose unterstützt zwei wichtige Projekte der VfB‑Stiftung: Zum einen den Hitze- und Kälteschutzbus des DRK Kreisverbandes Stuttgart e. V., der Menschen in Stuttgart bei extremen Wetterlagen Wärme, Schutz und Hilfe bietet. Zum anderen das Projekt „Bildungsrallye“, das Kindern und Jugendlichen neue Chancen eröffnet und lebenslanges Lernen fördert. Unterstützt wird dieses Projekt insbesondere durch die von Premium Partner SunExpress gespendeten VfBExpress‑Flugzeugmodelle, die von VfB‑Profis signiert wurden und ebenfalls auf der Aktionsseite erhältlich sind.

    Jetzt teilnehmen, Lose sichern, mit etwas Glück einen europäischen Fußballabend live erleben und dabei gleichzeitig Gutes tun.

    Jetzt Lose sichern und mit etwas Glück gewinnen

  • Ein Trikot schreibt Geschichte

    Als krönenden Abschluss von „100 Jahre Brustring“ präsentiert der VfB Stuttgart zusammen mit Hauptsponsor LBBW ab 26. März 2026 die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

    Die Bundesliga-Spielzeit 2025/2026 steht beim VfB Stuttgart ganz im Zeichen von „100 Jahre Brustring“. Das unverwechselbare, ikonische rote Band auf den Trikots der VfB-Mannschaften wurde seit Sommer 2025 auf vielfältige Art und Weise gefeiert und gewürdigt. Das große Finale von „100 Jahre Brustring“ gestaltet der VfB Stuttgart nun gemeinsam mit seinem Hauptsponsor LBBW.

    Der VfB und die LBBW präsentieren mit freundlicher Unterstützung des Schauspiels Stuttgart die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die facettenreich die Entwicklung des VfB-Trikots mit Exponaten, Raritäten und vielen weiß-roten Highlight-Momenten nacherzählen wird.

    Ausstellung von 26. März bis 10. Mai 2026 im Schauspiel Stuttgart

    Die Ausstellung wird vom 26. März bis zum 10. Mai 2026 im Schauspiel Stuttgart (Oberer Schlossgarten 6, Stuttgart) gezeigt.

    Die Ausstellung ist generell von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Am 20. sowie 24. April 2026 kann die Ausstellung aufgrund von Parallelveranstaltungen erst ab 12 Uhr besucht werden.

    Der Eintritt ist frei, eine Spende an die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

    Während des Ausstellungszeitraums wird es auch mehrere Sonderveranstaltungen geben, die noch separat angekündigt werden.

  • „Ein gerechtes Ergebnis“

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert das 2:2 in Mainz. Auch Alexander Nübel und Ermedin Demirovic äußern ihre Eindrücke. Die Stimmen:

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben ein wildes Spiel gesehen. Wir kommen sehr gut in die Partie – agieren 20, 25 Minuten so, wie wir es uns vorgenommen hatten und kreierten gute Möglichkeiten. Anschließend gewann Mainz viele zweite Bälle, zog sein Spiel auf und belohnte sich nach einem Standard mit der Führung. Wir kamen gut aus der Halbzeitpause, hatten eine gute Energie, doch mitunter zu viele Ballverluste in unserem Spiel. Der Doppelschlag brachte uns die Führung – gefühlt lag das Spiel danach in unserer Richtung. Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich. Insgesamt stellt es ein gerechtes Ergebnis dar.“

    Alexander Nübel: „Wir kommen sehr gut in die Partie. Die ersten 20, 25 Minuten spielen wir viel in der Mainzer Hälfte, sind druckvoll und haben Kontrolle – leider belohnen wir uns in dieser Phase nicht. Mainz ist mit viel Wucht bei den Standards eingelaufen und geht auf diese Weise in Führung. Nachdem wir das Spiel gedreht hatten, hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass wir die drei Punkte auf unserer Seite behalten. Doch am Ende hat es nicht ganz gereicht. Das ärgert uns, denn es ist ein bitterer Ausgang der Partie. Wenn wir den gesamten Spielverlauf betrachten, ist es jedoch kein gänzlich unverdientes Ergebnis. Wir werden die Partie analysieren und anschließend den Fokus auf unser Heimspiel gegen den FC Porto richten.“

    Ermedin Demirovic: „Nach dem Spielverlauf nehmen wir den Punkt mit. Wir sind gut drauf, wir kommen in Mainz zurück, wir fighten, wir drehen die Partie – aber Mainz hatte auch einige gute Möglichkeiten. Am Ende tut es weh, den Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben, aber es hatten beide Teams ihre Momente. Wir haben viel Positives gezeigt, hätten die eine oder andere Situation noch präziser lösen können. Insgesamt war es schwer, das Spiel komplett zu beruhigen und komplett auf unsere Seite zu ziehen. Wir müssen weiterhin hart arbeiten, für unsere Ziele ackern und fokussiert bleiben – es sind extrem spannende und auch schöne Wochen, die vor uns liegen.“

    Urs Fischer, Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05: „Ich stimme Sebastian Hoeneß in vielen Punkten zu. Wir haben am Anfang die Stuttgarter Qualität gesehen und gespürt, sind jedoch in die Partie mehr und mehr hereingekommen. Aus unserer Sicht haben wir zu viele Chancen ausgelassen – das hat sich im Verlauf der Begegnung gerächt. In den Momenten rund um die beiden Tore des VfB waren wir zu unsortiert. Dass wir am Ende noch den Ausgleich erzielen, ist ein Verdienst der Mannschaftsmoral. Die Punkteteilung ist gerecht.“

    Die nächsten Termine:

    Weiter geht’s in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

    Direkt zum Ticketshop

  • 60-Sekunden-Wende bringt Punkt

    Einmal mehr holt der VfB in dieser Saison einen Rückstand auf und kommt in Mainz zu einem 2:2. Speziell Halbzeit zwei verläuft höchst abwechslungsreich.

    Der Spielverlauf:

    Es war das dritte Aufeinandertreffen in der laufenden Saison. 2:1 in der Bundesliga-Hinrunde, 2:0 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Und diesmal? „Uns erwartet ein ganz anderes Mainz 05 als im Herbst des vergangenen Jahres“, sagte Sebastian Hoeneß vor Anpfiff und bezog sich darauf, dass die Gastgeber zuletzt in neun von elf Bundesliga-Partien ungeschlagen blieben. Im Vergleich zum Bundesliga-Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (4:0) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf drei Positionen. Jeff Chabot, Maximilian Mittelstädt und Lorenz Assignon begannen – Ramon Hendriks und Finn Jeltsch nahmen zunächst auf der Bank Platz; Bilal El Khannouss fehlte gelbgesperrt. Wer kam besser ins Spiel?

    Der VfB. Nach einem Eckball landete der Ball bei Maximilian Mittelstädt, der aus spitzem Winkel abschloss – Mainz-Keeper Daniel Batz lenkte den Ball über die Latte (4. Minute). Die Jungs aus Cannstatt gestalteten die Anfangsphase druckvoll – Deniz Undav rutschte um wenige Zentimeter an einer Jamie-Leweling-Flanke vorbei (11.), Jeff Chabot versuchte es per Distanzschuss (18.). Zwischenfazit? Der VfB kontrollierte, die Mainzer boten den erwartet intensiven Fight – und kamen durch Paul Nebel zu ihrer ersten Möglichkeit, die Luca Jaquez kurzvor der Linie entschärfte (20.).

    Nach starkem VfB-Start übernimmt Mainz

    Die Partie wurde ausgeglichener. Alexander Nübel rettete mit einem Reflex gegen Mainz-Stürmer Phillip Tietz (31.). Die „Nullfünfer“ hatten nun ihre beste Phase und gingen durch Jae-Sung Lee in Führung (39., siehe „Die Tore“). Den 0:1-Rückstand musste der VfB mit in die Pause nehmen. Nach Wiederanpfiff hatten beide Teams ihre Momente: Ein Versuch von Deniz Undav wurde geblockt (48.), auf der Gegenseite griff Alexander Nübel bei einem Schuss von Kaishu Sano zu (51.). Während die Jungs aus Cannstatt viel Ballbesitz verzeichneten, verlagerte sich Mainz aufs Kontern – als einer der Gegenstöße durchging, parierte Alexander Nübel gegen Gastgeber-Angreifer Sheraldo Becker (56.). Was brachte das Schlussdrittel?

    Zunächst eine Doppelchance für den FSV. Luca Jaquez grätschte bei FSV-Stürmer Phillip Tietz dazwischen, danach schoss sein Teamkollege Paul Nebel an den Pfosten (66.). Es schien, als sei genau dies der Weckruf für den VfB gewesen zu sein, der nun wieder das Kommando übernahm. Und diesmal auch die notwendige Kaltschnäuzigkeit zeigte: Erst traf Ermedin Demirovic per Flachschuss zum 1:1, einen Augenblick später sorgte Deniz Undav für das 2:1 (76./77., siehe „Die Tore“). Irre, der VfB drehte die Auswärtspartie binnen 60 Sekunden. Die anschließenden Mainzer Angriffe wehrte das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß gemeinsam ab – bis in die Nachspielzeit. In dieser erzielte Mainz durch Danny da Costa das 2:2 (90.+1, siehe „Die Tore“). Der Ausgleich war zugleich der Endstand.

    Für den VfB ist es der 47. Bundesliga-Punkt in der laufenden Saison. Die Jungs aus Cannstatt bleiben auf dem vierten Tabellenrang.

    Die Tore:

    1:0 – 39. Minute: Viel los im VfB-Strafraum. Nach einem Mainzer Eckball setzt sich Danny da Costa in der Luft durch und köpft zu seinem Mitspieler Jae-Sung Lee, der den Ball in die Maschen befördert. Der Gastgeber führt.

    1:1 – 76. Minute: Ausgleich, und das ziemlich ansatzlos. Über Deniz Undav gelangt der Ball zu Ermedin Demirovic, der zentral aus etwa 14 Metern abzieht und trifft.

    1:2 – 77. Minute: Die Ereignisse überschlagen sich. Exakt 60 Sekunden nach dem Ausgleich legt der VfB den Führungstreffer nach. Tiago Tomás schickt Deniz Undav auf die Reise, der den Ball durch die Beine von Mainz-Keeper Daniel Batz ins Tor schießt.

    2:2 – 90.+1 Minute: Der FSV antwortet, leider. Erst köpft Phillipp Mwene an di Latte, danach steht Danny da Costa richtig und staubt ab. Das 2:2 ist der Endstand.

    Die Besonderheiten:

    Support. Circa 3.500 Fans begleiteten den VfB nach Mainz und sorgten für eine starke Unterstützung beim Auswärtsspiel. Schon vor Anpfiff kreierten sie mit einer „Stuttgart“-Choreographie reichlich Gänsehaut.

    Marke. Mit dem Einsatz gegen den 1. FSV Mainz 05 hat Ermedin Demirovic sein 50. Bundesliga-Spiel für den VfB absolviert.

    Form. Die Jungs aus Cannstatt verloren nur eine der vergangenen elf Bundesliga-Partien (1:2 beim FC St. Pauli).

    Die nächsten Termine:

    Weiter geht’s in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • U21 verschläft in Wiesbaden den Start

    Mit zwei frühen Gegentoren gerät die U21 beim SV Wehen Wiesbaden schnell in Rückstand. Trotz einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei reicht es nicht für einen Punkt, der SVWW siegt mit 2:1.

    Das Spiel:

    Ohne den wegen der fünften gelben Karte gesperrten Max Herwerth erwischte die U21 vor 2.600 Zuschauern in der BRITA Arena einen schlechten Start. Tarik Gözüsirin brachte die Gastgeber mit deren erstem Angriff in Minute fünf direkt in Führung. Der VfB gab in Minute 16 nach einer Umschaltsituation durch Noah DArvich den ersten Schuss ab, der in den Armen von SVWW-Keeper Noah Brdar landete. Quasi im Gegenzug erhöhte Wehen durch Moritz Flotho auf 2:0.

    In der Folge gestalteten die Jungs aus Cannstatt die Begegnung ausgeglichener und waren um den Anschluss bemüht. Klare Torchancen entstanden allerdings erst gegen Ende der ersten Hälfte. In Minute 42 setzte sich Noah Darvich gegen zwei Gegenspieler durch und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, verfehlte den Kasten aber knapp. In der Nachspielzeit scheiterte Alex Groiß nach einer Freistoß-Flanke von Justin Diehl per Volley an der Latte. So ging es mit dem 2:0 in die Pause.

    Mit einer engagierten Haltung und einem Doppelwechsel – Ouro-Tagba und Sessa für Penna und Catovic - kehrte die U21 auf den Platz zurück und arbeitete am Anschluss. Noah DArvich gab in Minute 48 den ersten Schuss ab, drei Minuten später prüfte Samuele Di Benedetto SVWW-Keeper Brdar per Fernschuss. Der verdiente Lohn für die bis dato gute zweite Hälfte folgte in Minute 66, als der ebenfalls eingewechselte Abed Nankishi mit seinem ersten Tor für den VfB den Anschluss erzielte. Wenig später verzog Noah Darvich mit seinem Schlenzer (76.), ehe Alex Groiß mit einer gelb-roten Karte vom Platz musste und der VfB somit in Unterzahl geriet (77.). Dennoch warfen die Jungs aus Cannstatt in der Schlussphase alles nach vorne, kreierten einige gefährliche Situationen, ohne jedoch klar zum Abschluss zu kommen. Somit musste sich die U21 trotz einer klaren Leistungssteigerung in Hälfte zwei mit 1:2 geschlagen geben.

    Die Tore:

    5. Minute: Wehen holt einen Freistoß an der rechten Strafraumecke heraus. Aus diesem spitzen Winkel zirkelt Tarik Gözüsirin den Ball mit Hilfe des Pfostens in die lange Ecke.

    16. Minute: Fatih Kaya steckt per Steilpass durch zu Moritz Flotho, der gegen den aufgerückten VfB frei durch ist und im Eins-gegen-Eins mit Florian Hellstern Sieger bleibt und in die rechte Ecke einschiebt.

    66. Minute: Samuele Di Benedetto erobert den Ball im Mittelfeld und gibt direkt weiter zu Noah Darvich. Dieser steckt durch zum startenden Abed Nankishi, der mit links in die rechte Ecke trifft.

    Die Trainerstimme:

    „Wir wollten auf den Punkt da sein, waren aber nicht um 14 Uhr, sondern erst um 14:20 Uhr im Spiel. Wir haben leichtfertig die Bälle weggespielt und den Gegner zu zwei Toren eingeladen. Dann rennen wir dem Rückstand hinterher. In der zweiten Hälfte war die Energie da, das ist eigentlich unser Spiel, so haben wir es von Anfanga an geplant und nicht erst ab der zweiten Hälfte. Die eingewechselten Spieler haben das Spiel gut angetrieben“, sagte U21-Trainer Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Kommenden Sonntag um 13:30 Uhr empfängt die U21 die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim in der WIRmachenDRUCK Arena.

    Die Aufstellung:

    Hellstern – Olivier (84. Lüers), Groiß, Nothnagel, Spalt – Catovic (46. Sessa), Di Benedetto – Darvich, Penna (46. Ouro-Tagba), Diehl (57. Nankishi) – Sankoh (57. Freßle).

  • Vom Kapitän zum Experten

    Fernando Meira gewann mit dem VfB im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen arbeitet er fürs portugiesische TV, kennt die Mannschaft vom FC Porto bestens – und hat eine neue Sportart für sich entdeckt.

    Mit einem großen Lächeln kommt Fernando Meira zum Treffen in die MHP Arena. Neulich, beim „International Matchday“ am 1. März 2026 gegen den VfL Wolfsburg, war er in seiner „alten Heimat“ zu Gast – noch immer spricht er sehr gut Deutsch: „Hallo, wie geht’s?“, fragt er und erzählt, dass er inzwischen wieder in der portugiesischen Stadt Guimarães lebt. Dort, wo er auch geboren wurde. Mit dem Fußball ist er weiterhin eng verbunden, unter anderem als Experte für die UEFA Champions League im portugiesischen Fernsehen. Und aus der Ferne verfolgt er weiterhin den VfB, sogar sehr detailliert, wie sich herausstellt.

    „Die Tabellensituation in der Bundesliga ist sehr eng“, sagt Fernando Meira. Umso besser, dass der VfB in der vorderen Gruppe gut positioniert sei: „Das Remis in Heidenheim war ärgerlich, aber schon eine Woche später, gegen Wolfsburg, hat das Team eine sehr starke Reaktion mit einem hervorragenden Spiel gezeigt.“ Der inzwischen 47-Jährige war live dabei in der MHP Arena. Er genoss die Stimmung, die Fangesänge, die Rückkehr an einen Ort, der ihm viel bedeutet. „Wenn ich in das Stadion blicke, erinnere ich mich an Szenen von früher, das ist wie ein Film, das sorgt für Gänsehaut“, schildert er. Die wohl emotionalste Szene: der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007. Fernando Meira war Kapitän jener Mannschaft, die am Ende stolze 70 Punkte gesammelte hatte und zwei Zähler vor Schalke 04 den Titel holte.

    Aus Mitspielern wurden Freunde

    „Es war unglaublich, wir hatten einen tollen Spirit in der Mannschaft mit guter Mentalität – und eine gute Mischung aus ‚Arbeitern‘ und ‚Zauberern‘“, sagt er und blickt auf die Zeit von 2002 bis 2008, in der er insgesamt 230 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolvierte. Besteht noch Kontakt zu früheren Mitspielern? „Ja“, antwortet Fernando Meira und zählt einige Namen auf: „Serdar Tasci, Mario Gomez, Timo Hildebrand, Cacau, Matthieu Delpierre, Aleksandr Hleb, Ludovic Magnin.“ Aus Mitspielern wurden Freunde, die gemeinsame Zeit mit dem VfB verbindet, zu der für ihn auch 14 Begegnungen in der UEFA Champions League sowie 15 Partien im UEFA-Cup gehören.

    Zurück zum Termin. Fernando Meira hat einen Kaffee und ein stilles Wasser bestellt. Er erzählt noch immer auf Deutsch: „Am liebsten würde ich nochmal auf dem Rasen kicken, aber wir Fußballer haben das Problem, dass es leistungsmäßig irgendwann vorbei ist.“ Er, weiterhin gut trainiert und mit athletischer Figur, hat eine neue Sportart für sich entdeckt: Padel. Das Tennis-ähnliche Rückschlagspiel begeistert immer mehr Menschen. Fernando Meira ist indes schon länger dabei, wurde in seiner Altersklasse gar zweimal portugiesischer Meister. Der Wettkämpfer lebt weiterhin in ihm, wenn auch nicht mehr auf dem Fußballplatz. Und er zieht den Bogen zur heutigen Mannschaft des VfB und seinem Chefcoach.

    „Hätte gerne unter Sebastian Hoeneß gespielt“

    „Unter Sebastian Hoeneß hätte ich gerne gespielt – er ist ein Trainer, wie du ihn dir als Spieler wünschst: fachlich top, kommunikativ, er lässt attraktiven Fußball spielen und hat auch die Entwicklung im Blick“, gerät der einstige Verteidiger ins Schwärmen, der beim VfB unter anderem unter den Cheftrainern Armin Veh, Felix Magath und Giovanni Trapattoni auflief: „Ich hatte viele tolle Coaches mit ganz unterschiedlichen Ansätzen – genau deswegen kann ich auch beurteilen, wie begeistert ich von der Handschrift von Sebastian Hoeneß bin.“

    Die Entwicklung des Clubs gefällt ihm. „Der VfB ist zurück in Europa, er wird international wahrgenommen und hat Spieler in seinen Reihen, die noch viel erreichen können“, sagt er. Das nächste Zwischenziel ist für sie das bevorstehende Achtelfinale in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt den FC Porto – eine Woche später, am 19. März 2026, 21 Uhr, findet das Rückspiel im „Estádio do Dragão“ statt. Für Fernando Meira ist es ein K.o.-Treffen, auf das er sich ganz besonders freut. „Es ist schwer, einen Favoriten zu benennen – ich erwarte ein Match auf Augenhöhe, in der K.o.-Runde ist auch das Quäntchen Glück notwendig“, sagt der 54-malige Nationalspieler Portugals und Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Was zeichnet den FC Porto aus?

    FC Porto gehört zu den stärksten Gegnern

    „Es ist ein starkes Team, das als Kollektiv sehr viel Power entwickeln kann und zugleich über gute Einzelspieler verfügt“, sagt er. Der FC Porto spiele mutig nach vorne, beherrsche ein gutes Pressing und habe eine resolute Defensivarbeit. Für den Portugiesen ist es eine der besten Mannschaften im europäischen Wettbewerb und er blickt voraus: „Der VfB muss extrem konzentriert sein, darf Porto keine besonderen Umschaltmöglichkeiten anbieten. Es wird zudem wichtig sein, auch ohne Ball auf Porto viel Druck auszuüben.“

    Fernando Meira wird beide Partien verfolgen, beim Rückspiel in Porto ist er definitiv live im Stadion dabei. Zuvor hat er noch einen anderen Job: Fürs portugiesische Fernsehen fungiert er als Experte in der UEFA Champions League. Fußball, internationale Begegnungen, nah dran an dem Spiel, das er so liebt – der ehemalige Kapitän des VfB lebt auch weiterhin seinen Traum.

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  • Spiel für Drama-Liebhaber

    In Mainz holt der VfB dank seiner Comeback-Qualität den 15. Punkt nach Rückstand. Das hängt auch mit seinem Sturmduo zusammen.

    Es lief die 76. Minute in Mainz, als der VfB am Samstagnachmittag einmal mehr seine Comeback-Qualitäten zeigte. Erst schoss Ermedin Demirovic das 1:1, nur 60 Sekunden später traf Deniz Undav zum 2:1. Binnen einer Minute hatten die Jungs aus Cannstatt die Begegnung beim 1. FSV Mainz 05 (2:2) gedreht. Dass der beherzt aufspielende Gastgeber seinerseits ebenso noch eine Antwort fand und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte, passte zur Dramaturgie dieses höchst abwechslungsreichen Bundesliga-Aufeinandertreffens.

    Sebastian Hoeneß: „Wildes Spiel gesehen“

    „Wir haben ein wildes Spiel gesehen“, fasste Sebastian Hoeneß zusammen. Der Cheftrainer sah, wie seine Mannschaft sehr gut in die Partie kam und „20, 25 Minuten so agierte, wie wir es uns vorgenommen hatten“. Einziges Manko: Das Führungstor für den VfB blieb aus. Dieses erzielte wiederum Mainz und hatte im weiteren Verlauf gar Chancen, einen zweiten Treffer nachzulegen. Die Jungs aus Cannstatt kämpften sich mit zunehmender Dauer des zweiten Abschnitts zurück ins Match. „Gefühlt lag das Spiel nach dem Doppelschlag in unserer Richtung“, sagte Sebastian Hoeneß: „Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich.“ In Summe sei es jedoch „ein gerechter Endstand“, wie der Chefcoach bilanzierte.

    Widerstände annehmen, Moral beweisen, Rückstände aufholen. Es ist eine Qualität, die das Team mit dem roten Brustring auszeichnet. Exakt 13-mal lag sie in der bisherigen Bundesliga-Saison zurück – daraus gelangen noch vier Siege sowie drei Remis, wie etwa am Samstag in Mainz. Macht zusammengerechnet 15 Punkte nach Rückstand. Ligaweit verwandeln nur der FC Bayern (18 Zähler) und der SC Freiburg (16 Zähler) eine solche Ausgangslage noch häufiger in Punkte.

    Sturmduo zeigt sich treffsicher

    Dass der VfB auch in Mainz zurückkam, hing diesmal unter anderem mit seinem Sturmduo zusammen. „Deniz (Undav, Anm. d. Red.) und ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) sind mit ihrer Qualität in der Lage, aus dem Nichts gefährlich werden zu können“, lobte Fabian Wohlgemuth. Auch der Vorstand Sport des VfB bewertete das Unentschieden – genau wie Sebastian Hoeneß – insgesamt als gerecht, „wenngleich es natürlich ärgerlich ist, dass wir die 2:1-Führung nicht über die Ziellinie drücken konnten“. Mit ihren Toren sorgten die Stürmer zugleich für statistische Erwähnungen.

    Deniz Undav gelang zum neunten Mal Tor und Assist in einem Bundesliga-Spiel – das ist eingestellter Vereinsrekord seit Datenerfassung 2004/2005 durch Mario Gomez. Ermedin Demirovic erzielte im ausgerechnet 50. Bundesliga-Einsatz für den VfB seinen 23. Bundesliga-Treffer für die Jungs aus Cannstatt – nach einer solchen Spieleanzahl trafen in der Vereinshistorie nur Serhou Guirassy, Vedad Ibisevic, Fredi Bobic, Hermann Ohlicher und eben Deniz Undav häufiger. Weitere Stürmertore sind willkommen, um als Mannschaft in der Erfolgsspur zu bleiben. Sowohl am Donnerstag, 12. März 2026, in der UEFA Europa League gegen den FC Porto als auch am Sonntag, 15. März 2026, in der Bundesliga gegen RB Leipzig stehen herausfordernde Aufgaben bevor. Und Aufgaben, in denen die Jungs aus Cannstatt einmal mehr Widerstände bezwingen müssen.

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  • Matchfacts: Frühe Gegentore, viele Zweikämpfe

    Dritter Tanz in dieser Saison: Am Samstag tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an. Nach den beiden Siegen im Oktober 2025 erwartet die Jungs aus Cannstatt nun eine vor allem abwehrstarke Mannschaft.

    Die Top 3 zu Mainz 05 gegen VfB:

    • Erstmals seit seinem Wechsel im Januar trifft der VfB wieder auf Flügelstürmer Silas, der seit 2019 im Brustring-Dress aufgelaufen war.
    • Der VfB und Mainz 05 treffen nach dem Hinrunden-Duell und der Zweitrunden-Partie im DFB-Pokal zum dritten Mal in der aktuellen Spielzeit aufeinander
    • Sebastian Hoeneß und Urs Fischer stehen sich zum siebten Mal in der Bundesliga gegenüber

    Blick zurück: Drittes Duell in der laufenden Saison

    Nachdem es Ende Oktober 2025 innerhalb von drei Tagen zu zwei Aufeinandertreffen kam, findet am Samstagnachmittag bereits das dritte Duell zwischen dem VfB und dem 1. FSV Mainz 05 in der aktuellen Spielzeit statt. Während der VfB das Bundesliga-Heimspiel nach zwischenzeitlichem Rückstand und Treffern von Chris Führich und Deniz Undav mit 2:1 gewann, siegten die Jungs aus Cannstatt in der zweiten DFB-Pokal-Runde mit 2:0. Luca Jaquez und Atakan Karazor trafen.

    Wiedersehen: Silas trifft auf Ex-Kollegen

    Im Januar wechselte er fest zum 1. FSV Mainz 05, nun kommt es zu Silas‘ erstem Wiedersehen mit seinen früheren Teamkollegen auf der Bundesliga-Bühne. Für die Rheinhessen bestritt der Kongolese bisher sieben Einsätze (ein Tor). Für den VfB stand Silas zwischen 2019 und 2024 in 132 Pflichtspielen auf dem Rasen, in denen ihm 35 Tore und 21 Vorlagen gelangen. In dieser Zeit feierte der VfB den Aufstieg in die Bundesliga (2020) sowie die Vizemeisterschaft (2024).

    Starke Quote: Trifft „Medo“ erstmals für den VfB gegen Mainz?

    In seinen bislang neun Pflichtspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 gelangen Ermedin Demirovic vier Treffer – allerdings alle im Trikot des FC Augsburg. Mit dem VfB traf er in der Vorsaison zweimal auf Mainz und blieb dabei jeweils ohne Treffer. Die beiden Duelle im Oktober 2025 verpasste der Stürmer verletzungsbedingt.

    Anfangs-Viertelstunde: Mainz bekommt meiste Gegentore

    Kein Team kassiert in der laufenden Spielzeit so viele Gegentore in den ersten 15 Minuten einer Partie wie der 1. FSV Mainz 05. Bereits neunmal mussten die Torhüter der Rheinhessen, Robin Zentner (derzeit verletzt) und Daniel Batz, bereits hinter sich greifen. Der VfB kassierte in dieser Periode vier Gegentore. Auch bei Kopfbällen sind die Mainzer deutlich anfälliger als der VfB: Den zehn per Kopf kassierten Gegentreffern der Mainzer (Platz 17) steht lediglich einer für die Jungs aus Cannstatt gegenüber (Platz 1).

    Zweikampf-Quote: Qualität geht über Quantität

    Während Mainz 05 die meisten Zweikämpfe pro Spiel führt (108), allerdings die drittschwächste Gewinnquote aufweist (42 Prozent), geht der VfB deutlich seltener in direkte Duelle (92 pro Spiel, Platz 16), gewinnt diese aber auch häufiger (54 Prozent, Platz 1).

    Siebtes Duell: Wer verschafft sich einen Vorteil?

    Am Samstag stehen sich VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß und der Mainzer Urs Fischer bereits zum siebten Mal gegenüber. Vor zwei Jahren hatte Sebastian Hoeneß mit dem VfB seine ersten beiden Siege gegen den damals den 1. FC Union Berlin trainierenden Schweizer eingefahren, sodass die Bilanz der beiden gegeneinander mit nun jeweils zwei Siegen sowie zwei Punkteteilungen ausgeglichen ist.

    Zuschauer: Voller Gästeblock

    3.400 Fans begleiten den VfB nach Mainz. Alle Infos für Auswärtsfahrer gibt es in den Faninfos.

    Personal I: Drei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) und Lazar Jovanovic (Rehatraining) fehlen dem VfB in Mainz. Darüber hinaus muss Bilal El Khannouss aufgrund seiner gegen Wolfsburg ausgesprochenen fünften Verwarnung passen. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Deniz Undav stehen bei jeweils vier Gelben Karten in der aktuellen Spielzeit.

    Personal II: Mainzer Lazarett

    Robin Zentner (Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Nadiem Amiri (Fersenverletzung), Benedict Hollerbach (Achillessehnenriss), Anthony Caci (Oberschenkelverletzung) und Andreas Hanche-Olsen (muskuläre Probleme) fallen aufseiten der Gastgeber aus. Stefan Bell und Stefan Posch (je vier Gelbe Karten) sind vorbelastet.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Jöllenbeck

    Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Eric Müller (SR-A. 1), René Rohde (SR-A. 2), Konrad Oldhafer (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Guido Kleve (VA-A).

    Matthias Jöllenbeck pfeift sein drittes VfB-Spiel in dieser Saison. Zuvor hatte er das Auswärtsspiel in Köln (1:2) sowie das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt geleitet (3:1).

    Wetter: Kommt Frühling, kommt VfB

    In Mainz werden am Samstag frühlingshafte Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erreicht. Gegen Abend kann es auf unter 10° C abkühlen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Mainz bleibt Mainz

    Erneut gelang es den Rheinhessen, sich nach einer schwierigen Hinrunde wieder zurückzukämpfen und wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. In der kommenden Woche steht für den FSV darüber hinaus ein historisches Highlight an. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FSV Mainz 05 belegt derzeit den 14. Tabellenplatz in der Bundesliga. Damit stecken die Nullfünfer zwar immer noch im Abstiegskampf, brachten sich in den vergangenen Wochen aber in eine deutlich bessere Ausgangsposition. Seit dem Trainerwechsel im Dezember 2025 verlor Mainz nur zwei seiner elf Bundesliga-Spiele (dazu vier Siege und fünf Remis) und kletterte in der Tabelle einige Ränge nach oben.

    Der Trainer

    Zwei Jahre nach dem Ende seines mehr als fünfjährigen Engagements bei Union Berlin übernahm Urs Fischer Anfang Dezember 2025 wieder ein Traineramt im Profifußball. Gleich im ersten Spiel gelang ihm mit dem 2:2-Remis beim FC Bayern ein erster Achtungserfolg. Seit der Einstellung des 60-jährigen Schweizers zum 14. Spieltag holten nur fünf Teams mehr Punkte als Mainz (17), darunter unter anderem der VfB (Platz zwei, 24 Punkte). Wenig verwunderlich also, dass der Cheftrainer der Rheinhessen Mut für die anstehende Aufgabe gegen die Jungs aus Cannstatt schöpft: „Die letzten Spiele gegen den VfB sind nicht entscheidend für uns. Wir orientieren uns an unseren letzten Bundesligaspielen. Die liefern uns das nötige Selbstvertrauen für Samstag."

    Das Wiedersehen

    Seit 2019 war Silas im weiß-roten Brustring-Dress aufgelaufen und feierte während seiner Zeit in Stuttgart unter anderem den Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2020 sowie die Vizemeisterschaft vier Jahre später. Nachdem er die Vorsaison leihweise bei Roter Stern Belgrad verbracht hatte und dort bereits im Rahmen der UEFA Champions League auf den VfB getroffen war, folgte im Januar dieses Jahres der feste Wechsel nach Mainz. Beim 2:1 in Leipzig im Februar bescherte Silas seinem neuen Club mit seinem Premierentreffer den zweiten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison.

    Der Rückhalt

    Seit Dezember hütet Daniel Batz den Kasten des 1. FSV Mainz 05. Er vertrat Stammkeeper und Kapitän Robin Zentner in bislang zwölf Bundesliga-Spielen, in denen er zweimal die Null hielt. Insgesamt kassierte er in dieser Periode nur 16 Gegentreffer und hat damit einen ordentlichen Anteil am Mainzer Aufschwung der vergangenen Monate. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der 35-jährige gebürtige Franke im Saarland, wo er mit dem 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg gleich drei Meistertitel in der Regionalliga Südwest feierte.

    Der Motor

    Zweikämpfer, Laufwunder, Dauerbrenner: Der japanische Mittelfeldspieler Kaishu Sano gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Nullfünfer. Nur zwei Bundesliga-Feldspieler liefen weiter als der 25-Jährige (283,1 Kilometer), in Sachen gewonnener Zweikämpfe übertrumpft nur Leipzigs Yan Diomande (289) den elffachen Nationalspieler Kaishu Sano (262). Als einziger Mainzer knackte er bereits die 2.000 Einsatzminuten in der aktuellen Bundesliga-Saison.

    Der Meilenstein

    Im Heimspiel gegen den Hamburger SV vor zwei Wochen (1:1) erreichte Abwehrspieler Stefan Bell einen besonderen Meilenstein. Für den 34-Jährigen bedeutete das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger seinen 300. Einsatz in der Bundesliga. Alle seiner mittlerweile 302 Spiele (15 Tore, 14 Vorlagen) im deutschen Oberhaus absolvierte der frühere U21-Nationalspieler für den 1. FSV Mainz 05.

    Das Highlight

    Erstmals überhaupt steht Mainz 05 in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Kommende Woche treffen die Rheinhessen in der UEFA Conference League auf den tschechischen Teilnehmer SK Sigma Olmütz, wobei das Team von Urs Fischer zunächst auswärts antritt. Die sechs Spieltage umfassende Ligaphase hatten die Nullfünfer mit 13 Punkten auf Rang sieben beendet.

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  • „Mit voller Power nach Mainz“

    Noch zehn Bundesliga-Spieltage sind zu absolvieren. Für Sebastian Hoeneß geht’s „allmählich in die ‚Crunchtime‘“. Die bevorstehende Aufgabe wird dem VfB viel abverlangen.

    Die Trainingswoche begann mit einer öffentlichen Einheit am Dienstag – und setzte sich fort mit intensiven Übungstagen. Nach vielen „Englischen Wochen“ hat der VfB diesmal eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung gehabt. „Diese haben wir gut genutzt und teils sehr intensiv trainiert, um uns auf das vorzubereiten, was vor uns liegt“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer weiß, dass bereits die nächste Aufgabe dem VfB sehr viel abverlangen wird. Am Samstag, 7. März 2026, tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von zuletzt drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien ausgebaut werden.

    Sebastian Hoeneß sieht neue Energie bei Mainzern

    In der laufenden Saison wird es bereits der dritte Vergleich mit den Mainzern sein. 2:1 in der Bundesliga-Hinrunde, 2:0 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Und diesmal? „Uns erwartet ein ganz anderes Mainz 05 als im Herbst des vergangenen Jahres“, sagt Sebastian Hoeneß: „Urs Fischer hat es hinbekommen, binnen kürzester Zeit eine neue Energie zu entfachen. Er hat seine Idee und Handschrift sehr klar an die Mannschaft herangetragen.“ Der Coach der Rheinhessen ist seit Anfang Dezember 2025 im Amt – seitdem hat Mainz nur zwei von elf Bundesliga-Partien verloren. Der Lohn: In der Tabelle kletterten die „Nullfünfer“ aus der Abstiegszone und rangieren inzwischen auf dem 14. Platz.

    „Es war schon immer anspruchsvoll in Mainz, diesmal wird es sicherlich noch einen Tick intensiver, weil die Mainzer in richtig guter Verfassung sind“, sagt der 43-Jährige: „Es ist die nächste Bundesliga-Challenge, die wir annehmen. Wir werden mit voller Power nach Mainz fahren – es geht allmählich in die ‚Crunchtime‘, da wollen wir da sein und unsere Punkte sammeln.“ Speziell in der Offensive hat Sebastian Hoeneß nahezu alle Profis zur Verfügung – und in guter Form. Das freut den Chefcoach: „Die Jungs drücken eine gute Energie aus und geben uns verschiedene Möglichkeiten. Der Konkurrenzkampf ist absolut positiv – genau das brauchen wir bei den vielen Spielen, wie wir sie derzeit absolvieren.“

    Jeff Chabot steht wieder zur Verfügung

    Auch Verteidiger Jeff Chabot, der zuletzt wegen Rückenproblemen passen musste, ist zurück im Mannschaftstraining und somit wieder eine Option. Dan-Axel Zagadou hat zuletzt etwas dosierter trainiert. Definitiv ausfallen werden Josha Vagnoman aufgrund einer muskulären Thematik und Lazar Jovanovic, der sich im Rehatraining befindet.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft der VfB in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Am Samstagabend gegen Dortmund

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal sonntags und einmal samstags an.

    Kalender herausholen, Termine markieren – für alle weiß-roten Fans gibt es weitere Planungssicherheit. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstagmittag bekanntgegeben, wann die einzelnen Begegnungen der Spieltage 28 bis 30 zeitgenau absolviert werden. Die Jungs aus Cannstatt spielen in diesem Zeitraum zwei Sonntags- und eine Samstagspartie.

    Am 28. Spieltag findet das Heimspiel gegen Borussia Dortmund statt – es ist terminiert für Samstag, 4. April 2026, um 18.30 Uhr. Im Rahmen des 29. Spieltags kann sich der VfB ebenfalls auf ein Heimspiel in der MHP Arena freuen – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, gastiert der Hamburger SV in Stuttgart. Der 30. Spieltag beinhaltet eine Auswärtsreise zum FC Bayern München – die Partie findet am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr, statt.

    DFB-Pokal-Halbfinale noch nicht zeitgenau angesetzt

    Darüber hinaus hat der VfB das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht und trifft dort auf den SC Freiburg. Die Partie findet in der heimischen MHP Arena statt und wird am 21. bzw. 22. April 2026 absolviert. Die zeitgenaue Ansetzung legt der DFB noch fest.

  • Öffentliches Training am Dienstag

    Zum Start in die Trainingswoche vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz findet am Dienstag um 14.30 Uhr eine öffentliche Einheit statt.

    Mit einem Bundesliga-Heimsieg im Rücken startet der VfB in die neue Trainingswoche. Am Sonntag gelang ein 4:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg, nun bereitet sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf die nächsten Aufgaben vor. Zum Beginn der neuen Trainingswoche können die VfB-Fans hautnah dabei sein: Am Dienstag, 3. März 2026, um 14.30 Uhr, trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich am Clubzentrum.

    Dank der Verpflegungsangebote der „Schräglage“ ist für das leibliche Wohl gesorgt.

  • Ein Sonntag zum Einrahmen

    Rund um das 4:0 gegen Wolfsburg erreichen Sebastian Hoeneß, Deniz Undav, Chris Führich und Jamie Leweling besondere Marken. Das sorgt allseits für Freude.

    Es waren schöne Szenen, die nach Abpfiff vor der Cannstatter Kurve entstanden. Gemeinsam jubelten Mannschaft und Fans über den neunten Bundesliga-Heimsieg im zwölften Bundesliga-Heimspiel. Der VfB hatte am Sonntagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg (4:0) eine dominante und in allen Phasen der Partie überzeugende Leistung abgerufen und sich somit die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 gesichert. Von Sebastian Hoeneß gab’s daraufhin ein Lob für sein Team.

    „Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum“, sagte der Cheftrainer. Die Zahlen belegen das: Der VfB kam in Summe auf 24 Torschüsse, hatte 63 Prozent Ballbesitz und verzeichnete 67 Prozent gewonnene Dribblings. Auch die Defensive trug ihren Teil zu dem klaren Erfolg bei – der VfB und sein Torhüter Alexander Nübel spielten zum neunten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison zu Null. „Wir haben mannschaftlich gut verteidigt, insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau“, sagte Sebastian Hoeneß. Und diese Leistungen drücken sich darüber hinaus auch in individuellen Jubiläen und Marken aus.

    Fabian Wohlgemuth: „Von Anfang an konsequent“

    Beispiel Deniz Undav: Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich. Beispiel Chris Führich: Der Offensivakteur sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024, als er sieben Treffer auflegte. Beispiel Jamie Leweling: Der 25-Jährige, der von den Fans zum „Man of the Match“ gewählt wurde, erzielte den zweiten Doppelpack in seiner Bundesliga-Karriere – erstmals gelang ihm das am 10. Januar 2026, als der VfB bei Bayer Leverkusen (4:1) siegte.

    „Es war von Anfang an und durchweg ein konsequenter Auftritt“, sagte Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB erwähnte, dass es Spaß gemacht habe, den Jungs aus Cannstatt auf dem Rasen zuzuschauen: „Der Ball lief sehr flüssig, auch defensiv haben die Jungs einen sehr konzentrieren Eindruck gemacht.“ Ein weiteres Jubiläum rundete den Sonntagnachmittag ab: Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie. Auch das honorierte die Cannstatter Kurve nach Abpfiff mit einem Sonderapplaus.

    Die nächsten Termine:

    Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche – und sie beginnt mit einer öffentlichen Einheit: Am Dienstag, 3. März 2026, sind Fans beim Training herzlich willkommen – los geht’s ab 14.30 Uhr am Clubzentrum. Am Samstag, 7. März 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages ab 15.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Die fünf Lieblingstore von Deniz Undav

    Der Stürmer hat seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Jedes Tor sei auch ein Verdienst seiner Mitspieler, sagt er, und hebt fünf „Buden“ hervor.

    Es ist eine besondere Leistung. Und eine, die nicht allzu häufig vorkommt. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg (4:0) hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt und rückt damit in die Top 15 der weiß-roten Torjäger seit Bundesliga-Gründung 1963 auf. Der Stürmer brauchte dafür exakt 104 Partien. „Ich habe vom ersten Tag an sehr viel Liebe beim VfB gespürt“, sagt der Stürmer, der seit Sommer 2023 das Trikot mit dem roten Brustring trägt: „Daher bedeutet es mir sehr viel, überhaupt in die Nähe einer solchen Anzahl gekommen zu sein.“ Es ist das erste Mal, dass er eine solche Marke für einen Verein erreicht hat.

    Als er darüber spricht, denkt der 29-Jährige zugleich an seine Teamkollegen. „Ohne sie würde ich keinen einzigen Treffer erzielt haben“, erklärt er: „Wir haben auf und neben dem Platz eine tolle Mannschaft, ich bin froh, mit Toren etwas zurückgeben zu können.“ Fünf seiner 50 VfB-Treffer hebt der Angreifer gesondert hervor:

    17. September 2024, UEFA Champions League, Ligaphase: Real Madrid – VfB (3:1)

    „Das Tor gegen Real Madrid gehört definitiv zu meinen Highlights. Champions League mit dem VfB, der zwischenzeitliche Ausgleich im Bernabéu, der Jubel mit Teamkollegen und Fans – das sind unbeschreibliche Erlebnisse. Obwohl wir diese Partie am Ende leider verloren haben, bleibt es für mich etwas ganz Besonderes. Wir hatten trotz der Niederlage eine gute Leistung in Madrid gezeigt.“

    24. Mai 2025, DFB-Pokal, Finale: VfB – Arminia Bielefeld (4:2)

    „Dieses Tor muss zu meiner ‚Top 5‘ gehören, das ist sicherlich keine Überraschung. Es war ein großes Spiel vor einer enormen Kulisse, ich konnte das zwischenzeitliche 3:0 erzielen und habe meinen ersten Titel mit dem VfB gewonnen. In den Tagen davor hatte ich in der Kabine mehrfach zu den Jungs gesagt, dass ich treffen werde – zum Glück habe ich mein Wort gehalten (lacht).“

    26. Oktober 2025, Bundesliga, 8. Spieltag: VfB – 1. FSV Mainz 05 (2:1)

    „Mir ist noch genau bewusst, wie dieser Treffer entstand. Alex (Alexander Nübel, Anm. d. Red.) setzt mich mit einem langen Ball in Szene, den die Mainzer Abwehr nicht aufhalten kann – anschließend lupfe ich den Ball über deren Keeper hinweg ins Tor. Es war der erste Treffer nach meiner Innenbandverletzung und zugleich das Siegtor in einem engen Spiel, das wir mit vereinten Kräften noch auf unsere Seite gebogen haben.“

    6. November 2025, UEFA Europa League, Ligaphase: VfB – Feyenoord Rotterdam (2:0)

    „Auf europäischer Bühne zu treffen, ist stets etwas Besonderes. Daher gehört auch das Tor zum 2:0-Endstand gegen Feyenoord zu meiner Auflistung. Es war ein wegweisendes Spiel in der Ligaphase, auf der Partie lag schon etwas Druck. Wir haben als Team standgehalten. Zudem traf ich erstmals in dem Wettbewerb und behalte das Tor auch deswegen in positiver Erinnerung.“

    22. November 2025, Bundesliga, 11. Spieltag: Borussia Dortmund – VfB (3:3)

    „Dieses Spiel war verrückt. Ein ständiges Auf und Ab. Wir holten in Dortmund ein 0:2 auf und ich konnte binnen einer Halbzeit drei Treffer erzielen. Das dritte Tor ist jenes, das ich hervorheben möchte – weil es mich perfekt beschreibt: Ich schirme den Ball im Strafraum ab, drehe mich und schließe ins Eck ab. Die Energie und die Emotionen rund um das 3:3 waren sensationell.“

    Bleibt abschließend noch ein Aspekt zu klären: sein Torjubel. Mal gibt’s ein Tänzchen, mal werden die Bizeps-Muskeln spielen gelassen, mal kommt’s zu einer Jubeltraube mit den Teamkollegen. Steckt eine Reihenfolge dahinter? Deniz Undav lacht und erklärt anschließend: „Nein, nein, mein Torjubel ist fast immer spontan, einfach so, wie es mir gerade in den Kopf kommt und wie die Emotionen sind.“

    Die insgesamt 50 Pflichtspieltreffer für den VfB verteilen sich wie folgt: 41-mal in der Bundesliga, fünfmal im DFB-Pokal, zweimal in der UEFA Europa League sowie jeeinmal in der UEFA Champions League und im Franz-Beckenbauer-Supercup der DFL.

    Auf weitere Tore in Weiß und Rot, Deniz!

    5 aus 50: Deniz Undavs Lieblingstore im VfB-Dress

    Die meisten Pflichtspieltore für den VfB seit Bundesliga-Gründung 1963

    1. Karl Allgöwer (167 Tore)
    2. Hermann Ohlicher (157)
    3. Fritz Walter (123)
    4. Mario Gomez (110)
    5. Cacau (109)
    6. Jürgen Klinsmann (94)
    7. Fredi Bobic (86)
    8. Hansi Müller (81)
    9. Krassimir Balakov (73)
    10. Karl-Heinz Handschuh (72)
    11. Martin Harnik (86)
    12. Walter Kelsch (65)
    13. Dieter Hoeneß (57)
    14. Kevin Kuranyi (57)
    15. Peter Reichert, Christian Gentner und Deniz Undav (gleichauf mit je 50 Toren)
  • Matchfacts: Cheftrainer feiert Jubiläum

    Am Sonntagnachmittag gastiert der VfL Wolfsburg in der MHP Arena. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen warten seit Mitte Januar auf einen Bundesliga-Sieg, der VfB hingegen will sich den nächsten Heim-Erfolg sichern.

    Top 3 zu VfB gegen Wolfsburg

    • Cheftrainer Sebastian Hoeneß steht zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie
    • Der VfB belegt in zwei Kategorien Spitzenplätze im Bundesliga-Vergleich
    • Der VfL Wolfsburg steckt tief im Abstiegskampf und gewann noch kein Rückrunden-Spiel

    Blick zurück: Ausbaufähige Bilanz im eigenen Wohnzimmer

    In der Hinrunde feierte der VfB dank der Treffer von Tiago Tomas, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller einen überzeugenden 3:0-Erfolg und blieb damit zum dritten Mal in Serie ungeschlagen in Wolfsburg. Zuhause hat der VfB allerdings einiges gutzumachen. Von den vergangenen fünf Heimspielen gegen die Wölfe gewannen die Jungs aus Cannstatt nur eines und holten außerdem ein Unentschieden (dazu drei Niederlagen).

    Wiedersehen: Nächstes Duell mit Wolfsburg, nächstes Tor?

    Tiago Tomás trifft am Sonntag auf seine ehemaligen Teamkollegen. In den beiden vorangegangenen Saisons war der Offensivspieler für die „Wölfe“ auf Torejagd, nachdem er bereits in den 18 Monaten zuvor als Leihspieler Sporting Lissabons beim VfB verbracht hatte. Für die Niedersachsen steuerte der Portugiese neun Tore und sechs Vorlagen in 65 Spielen bei. In der Hinrunde traf er für den VfB gleich beim ersten Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club.

    Licht und Schatten: Gegensätzliche Vorzeichen

    Der VfB spielt mit 43 Punkten nach 23 Spieltagen nach 2023/2024 (47 Punkte, auch unter Sebastian Hoeneß) und der Meistersaison 2006/07 (45) seine drittbeste Saison im 21. Jahrhundert (wie 2003/04) und verlor nur eine der vergangenen zehn Bundesliga-Partien.

    Für den VfL Wolfsburg sind 20 Punkte nach 23 Bundesliga-Spielen die schwächste Zwischenbilanz. Zudem blieben die Wölfe in den ersten sechs Rückrunden-Partien – wie bereits 2023/2024 (damals neun Spiele) – sieglos.

    Späte Tore, späte Punktgewinne: VfB in der Spitzengruppe

    Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppt.

    Späte Gegentore, späte Punktverluste: Wolfsburg macht sich das Leben schwer

    Der VfL Wolfsburg wiederum verspielte 23 Punkte nach Führung, was klarer Ligahöchstwert ist. Darüber hinaus kassierten die Wölfe schon 15 Gegentore in der Schlussviertelstunde. Auch hier sorgt der VfL – gemeinsam mit Eintracht Frankfurt – für den Höchstwert in der Bundesliga.

    Goalgetter: Deniz Undav sorgt für Rekord

    Deniz Undav erzielte seit Beginn des 8. Spieltags 13 Tore in der Bundesliga, das toppt nur FC Bayerns Harry Kane (16). Zuletzt schoss Undav in seinem 76. Bundesliga-Spiel für den VfB Stuttgart sein 40. Tor, einzig Fredi Bobic benötigte in der Vereinshistorie genauso wenige Spiele, um diese Marke zu knacken.

    Jubiläum für den Cheftrainer: Hoeneß macht die Hundert voll

    Sebastian Hoeneß wird am Sonntagnachmittag zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen, was gleichbedeutend mit der längsten Bundesliga-Amtszeit eines Stuttgarter Coaches seit Felix Magath (114 Bundesliga-Spiele von 2001 bis 2004) ist. Mit 1,81 Punkten pro Partie hat Sebastian Hoeneß auch den besten Punkteschnitt in der Bundesliga-Historie des VfB.

    Zuschauer: Freier Verkauf gestartet

    Für das Heimspiel am Sonntag sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich.

    Schiedsrichteransetzung: Ein seltener Gast

    Patrick Ittrich (SR), Thomas Gorniak (SR-A. 1), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Katrin Rafalski (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Nach fast zwei Jahren leitet der Hamburger Patrick Ittrich wieder ein Pflichtspiel des VfB. Im Mai 2024 pfiff er das Gastspiel der Jungs aus Cannstatt beim FC Augsburg (1:0-Sieg).

    Wetter: Kein Regen in Sicht

    Am Sonntag werden frühlingshafte Temperaturen zwischen 6 und 11° in Stuttgart erwartet. Es bleibt über den Tag bewölkt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Unter Zugzwang

    20 Zähler nach 23 Spieltagen: Die bisherige Punktausbeute führt dazu, dass der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf steckt. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der VfL Wolfsburg steckt derzeit im Abstiegskampf – und nahm bereits einen Trainerwechsel vor: Im November 2025 ersetzte Daniel Bauer den erst im Sommer 2025 verpflichteten Niederländer Paul Simonis Nur der 1. FC Heidenheim (51) kassierte bislang mehr Gegentore als der VfL (49), der seit Mitte Januar 2026 auf einen Sieg wartet.

    Der Trainer

    Anfang November 2025 übernahm Daniel Bauer, zunächst interimistisch, das Cheftraineramt beim VfL Wolfsburg. In den 13 Spielen unter seiner Regie holte der VfL zwölf Punkte (drei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen). Zuvor hatte der 43-Jährige die U19 des VfL betreut, mit der ihm im vergangenen Jahr der Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal der Junioren gelang. Damals warfen die Wölfe die VfB-U19 in der ersten Runde (2:4 n.V.) aus dem Wettbewerb.

    Der Elfmeterkiller

    Der VfL Wolfsburg bekam in der laufenden Spielzeit bereits neun Strafstöße gegen sich ausgesprochen. Zu ihrem Glück haben die Wölfe mit ihrem polnischen Torhüter Kamil Grabara einen echten Elfmeter-Killer in ihren Reihen. Von den neun Versuchen der VfL-Gegner fanden nur fünf den Weg ins Tor. Drei der vier anderen Schüsse parierte der 27-Jährige, der seit einer schweren Gesichtsverletzung im Jahr 2022 immer mit Schutzmaske spielt.

    Das Sturm-Duo

    Starker Stellvertreter: Während Mohamed Amoura im Dezember 2025 und Januar 2026 beim Afrika-Cup weilte und mit Algerien das Viertelfinale erreichte, ersetzte ihn Offensivkollege Dzenan Pejcinovic im Sturmzentrum. Am 15., 16. und 17. Spieltag erzielte der 21-jährige gebürtige Münchner insgesamt fünf Treffer (seine ersten in der Bundesliga), ehe eine Fußverletzung und die Rückkehr Mohamed Amouras ihn etwas ausbremsten. Der pfeilschnelle Algerier führt die Wolfsburger Torjägerliste trotz seines mehrwöchigen Fehlens mit acht Treffern weiterhin an.

    Die Historie

    Von den vergangenen zehn Bundesliga-Duellen zwischen dem VfB und dem VfL Wolfsburg seit April 2021 endeten lediglich zwei mit einem Heimsieg. Im Oktober 2022 gewannen die Wölfe zu Hause mit 3:2, ziemlich genau ein Jahr später siegte der VfB mit 3:1 in Stuttgart. Ansonsten gab es jeweils drei Auswärtssiege für beide Clubs sowie zwei Punkteteilungen.

  • „Dominant und spielfreudig auftreten“

    In der Bundesliga ist der VfB seit fünf Heimspielen unbesiegt – und möchte diese Serie gegen Wolfsburg ausbauen. Zwei Werte zeichnen die Jungs aus Cannstatt derzeit besonders aus.

    An das Hinspiel erinnert sich der VfB gerne. Damals, am 7. Bundesliga-Spieltag, siegte der Club aus Cannstatt mit 3:0 in Wolfsburg und zeigte eine durchweg dominante Leistung. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß wählt die richtige Balance aus Regeneration und Vorbereitung, damit auch das bevorstehende Rückspiel einen positiven Ausgang nimmt. Am Sonntag, 1. März 2026, empfängt der VfB die Gäste aus Niedersachsen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von fünf ungeschlagenen Bundesliga-Heimspielen ausgebaut werden.

    Sebastian Hoeneß sieht Gegner mit viel Qualität

    „Der VfL Wolfsburg gehört für mich definitiv nicht in die unteren Tabellenregionen“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer nimmt darauf Bezug, dass die Gäste in der laufenden Bundesliga-Saison erst 20 Punkte aus 23 Partien sammelten. Damit belegt das Team von Chefcoach Daniel Bauer, der im November 2025 aus der clubeigenen U19 aufrückte, momentan den 15. Tabellenplatz. In der Rückrunde warten die „Wölfe“ noch auf ihren ersten Sieg. Es sind Fakten, die einen falschen Eindruck erwecken können. Denn Wolfsburg zeigte immer wieder gute Auftritte. Daher ordnet Sebastian Hoeneß ein: „Wir treffen auf einen Gegner mit viel Qualität, der das Potenzial hat, jeder Mannschaft in der Bundesliga große Probleme zu bereiten.“

    Was heißt das für die eigene Haltung? Die Jungs aus Cannstatt werden das richtige Energielevel und eine hohe Aktivität benötigen. Hinzu kommt der Heimvorteil. „Wir wollen mit den Fans im Rücken von Beginn an dominant und spielfreudig auftreten, viel Intensität ins Spiel bringen und die Begegnung so auf unsere Seite ziehen“, sagt der 43-Jährige, der zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen wird. Auch zwei andere Statistiken fallen vor der Begegnung am Sonntag auf.

    VfB in der Schlussphase stets für Treffer gut

    Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison bereits 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppen kann. Die Bereitschaft, gemeinsam Widerstände zu bezwingen und bis zum Schluss alles abzurufen, ist auch für den 24. Bundesliga-Spieltag eine gute Voraussetzung.

    Noch Resttickets im freien Verkauf

    Für die Bundesliga-Heimspiele am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg sowie am Sonntag, 15. März 2026, gegen RB Leipzig sind jeweils noch Resttickets im freien Verkauf verfügbar.

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  • „Das eigene Tor mit allen Mitteln verteidigen“

    Am Sonntag ist „International Matchday“ gegen Wolfsburg. Grund genug, mit Jeff Chabot, der fünf Sprachen spricht, im neuen STADION AKTUELL-Interview über die Vielfalt in der Kabine und Auslandserfahrungen zu reden.

    Seine Zweikämpfe führt er entschlossen, für sein Team ruft er alles ab. Nach seinem Wechsel im Sommer 2024 vom 1. FC Köln zum VfB hat sich Jeff Chabot rasch zu einem Leistungsträger entwickelt. Der 28-Jährige möchte mit dem Club aus Cannstatt ambitioniert bleiben – dazu gehört, am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den VfL Wolfsburg erfolgreich zu sein. Zuvor spricht der Verteidiger imSTADION AKTUELL-Interview über seinen Lernprozess im Ausland, die aktuelle Form des Teams – und ein Lob von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

    Hallo Jeff, das Bundesliga-Heimspiel gegen Wolfsburg steht unter dem Motto „International Matchday“. Zum Kader des VfB gehören Profis aus 14 verschiedenen Nationen. Wie bereichert diese Vielfalt euer Beisammensein?

    Jeff: „Es tut einer Kabine einfach gut, wenn viele Kulturen aufeinandertreffen. Wir haben einen sehr guten und positiven Umgang miteinander. Zudem finde ich es interessant, wie jeder Mensch mit gewissen Situationen anders umgeht – das hilft, sich etwas abzuschauen. Wir haben viel Spaß zusammen, wissen aber auch, wann wir in den Konzentrations-Modus umschalten müssen. Diese Mischung ist wichtig.“

    Welchen Einfluss haben die verschiedenen Kulturen auf die Musikauswahl in der Kabine?

    Jeff: „Der Einfluss ist begrenzt, da Jamie (Leweling, Anm. d. Red.) für die Musik verantwortlich ist – und er lässt sich dabei kaum hereinreden, sondern zieht sein Ding durch (lacht). Wir sind zufrieden mit seinen Playlists.“

    Du hast – neben Deutschland – bereits in der ersten Liga Italiens und der Niederlande gespielt. Inwiefern hast du persönlich von diesen Auslandsstationen profitiert?

    Jeff: „Rückblickend waren das ganz wichtige Jahre für mich. Ich bin herausgetreten aus meiner Komfortzone, musste mich in vergleichsweise jungen Jahren in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zurechtfinden – und war in erster Linie auf mich alleine gestellt. Ich musste Situationen alleine lösen, in gewissen Momenten erst einmal alleine klarkommen, weil eben Familie und Freunde nicht immer vor Ort sein können. Daran bin ich als Mensch gewachsen, das war eine sehr prägende Zeit für mich.“

    Was hast du als Fußballprofi aus den verschiedenen Ländern mitgenommen?

    Jeff: „Ich erinnere mich noch gut an meine ersten zwei, drei Wochen in Italien: Ich dachte, ich lerne das Verteidigen nochmal völlig neu. Es wurde ganz akribisch auf jedes Detail geachtet.“

    Inwiefern?

    Jeff: „Etwa die eigene Stellung zum Ball und zum Gegner oder das Positionsspiel. Meine Lernkurve war extrem in dieser Zeit. Und dann kommt noch die Mentalität in Italien hinzu: Das Wichtigste war, kein Gegentor zu kassieren. Der Grundsatz ist, das eigene Tor mit allen Mitteln zu verteidigen. Darauf baut sich alles Weitere auf.“

    Wie war’s in der Niederlande?

    Jeff: „Die niederländische Liga ist eine super Plattform für junge Spieler – und damit auch ein hervorragendes Sprungbrett, um sich für die Top-Ligen in England, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland zu empfehlen. In den Niederlanden wird auf hohem Niveau agiert und zudem ein technisch feiner Fußball gespielt. Ich würde jungen Spielern, die aus den Nachwuchsleistungszentren kommen, diesen Zwischenschritt absolut empfehlen.“

    Beim VfB hast du rasch Verantwortung übernommen und zählst seit deiner ersten Saison in Weiß und Rot zu den Leistungsträgern. Wie beurteilst du deine Entwicklung?

    Jeff: „Ich bin sehr dankbar und zufrieden, wie alles aufgegangen ist. Es ist überragend, dass wir die zweite Saison in Serie international spielen. In der Mannschaft steckt viel Hunger auf weiteren Erfolg, den wir gemeinsam erreichen möchten. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“

    Welche Momente sind deine persönlichen Höhepunkte im Trikot mit dem roten Brustring?

    Jeff: „Den DFB-Pokalsieg im vergangenen Jahr setze ich auf Rang eins – das war ein unfassbares Erlebnis. Auch das Halbfinale 2025 gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) war ein sensationeller Fight, der mir als besondere Partie in Erinnerung geblieben ist. Genau wie unsere jüngsten Vergleiche mit Borussia Dortmund – etwa der 5:1-Heim- oder der 2:1-Auswärtssieg, bei dem ich mein erstes Bundesliga-Tor erzielen konnte. Und natürlich die internationalen Matches. Mir kommen viele Momente in den Kopf.“

    Apropos DFB-Pokal: Als Titelverteidiger seid ihr bereits bis ins Halbfinale des laufenden Wettbewerbs gekommen. Im April geht’s gegen den SC Freiburg um den Einzug ins Finale. Was würde es dir bedeuten, erneut das Endspiel zu erreichen?

    Jeff: „Das würde mir sehr viel bedeuten. Es gibt nicht allzu viele Mannschaften, die es geschafft haben, den Titel zu verteidigen. Dieser Traum spornt uns an. Wir wollen erneut nach Berlin, daher werden wir gegen Freiburg alles abrufen und versuchen, das Halbfinale auf unsere Seite zu ziehen.“

    Auch in der Bundesliga weist ihr eure gute Form nach, seid im vorderen Tabellendrittel dabei. Worin liegen die Gründe für die starke Verfassung?

    Jeff: „Wir haben in den Details nochmals einen Sprung nach vorne gemacht. Uns gelingt es, leidensfähiger zu sein und auch enge Partien auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben gute Abläufe und Prinzipien in unserem Spiel. Jeder kann sich auf seinen Teamkollegen verlassen, es macht Freude, auf dem Rasen gemeinsam um die Punkte zu kämpfen.“

    Was dir persönlich derzeit noch fehlt, ist ein Saisontor …

    Jeff: „Die Jungs halten sich aktuell noch mit Sprüchen zurück (lacht). Sie wissen: Mein erster Job ist das Verteidigen. Wenn sich in der Offensive jedoch mal die Möglichkeit bietet, einen Treffer zu machen, möchte ich da sein.“

    Es fällt aus, dass ihr in der Defensivarbeit auch bei mitunter wechselnden Anfangsformationen gut harmoniert. Woran liegt das?

    Jeff: „Wir reiben uns füreinander auf – ganz egal, wer mit wem auf dem Platz steht. Unser gemeinsames Ziel ist, die Null zu halten. Und da gehören auch die Jungs dazu, die nicht Verteidiger sind, sondern in vorderen Linien den Gegner unter Druck setzen.“

    Im Hinspiel stand gegen den VfL Wolfsburg die angesprochene Null und ihr habt auswärts 3:0 gewonnen. Was erwartest du diesmal für eine Begegnung?

    Jeff: „Wolfsburg hat ein Team mit viel Qualität, das aus meiner Sicht deutlich besser ist, als es der aktuelle Tabellenplatz ausdrückt. Wir müssen sehr konzentriert und konsequent agieren. Es wird wichtig sein, im eigenen Stadion und mit den Fans an unserer Seite von Beginn an zu zeigen, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten möchten.“

    Zum Abschluss blicken wir in die etwas fernere Zukunft: RTL-Experte Lothar Matthäus hat bei den jüngsten UEFA Europa League-Spielen gesagt, dass er in dir einen Kandidaten für die deutsche Nationalmannschaft und die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sieht. Für die U-Teams des DFB bist du 13-mal aufgelaufen. Inwiefern hast du die Aussage wahrgenommen?

    Jeff: „Ich habe die Aussage mitbekommen und sie ist eine große Ehre für mich. Lothar Matthäus gehört zu den allerbesten Fußballern, die Deutschland jemals hatte. Für mich geht es einfach darum, mit dem VfB so erfolgreich wie möglich unterwegs zu sein und beste Leistungen zu bringen. Einen Sommerurlaub habe ich jedenfalls noch nicht gebucht.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 24. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, gegen den VfL Wolfsburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Jeff Chabot: Zeitreise und Zahlenspiel
    • Poster: Jeff Chabot
    • Zu Gast: VfL Wolfsburg
    • Stuttgart international: Weltweit am Ball
    • VfB-Stiftung: Aktivitäten im Ausland
    • VfB-Frauen: Interview mit Haruka Osawa
    • Nachwuchs: Reise nach Ghana
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Spitzenteam aus der „Hafenstadt“

    Der FC Porto ist bislang eindrucksvoll durch die UEFA Europa League gezogen. Die ebenso beeindruckende Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Gegner im Check:

    Die Ligaphase

    Der FC Porto qualifizierte sich als Tabellenfünfter der UEFA Europa League-Ligaphase mit 17 Punkten aus den acht Partien direkt für die Runde der letzten 16 Teams. Lediglich das Auswärtsspiel bei Nottingham Forest verlor der Club am 3. Spieltag mit 0:2. Neben zwei 1:1-Unentschieden in Utrecht und bei Viktoria Pilsen gewannen die Blau-Weißen bei RB Salzburg (1:0) sowie alle ihre vier Heimspiele gegen Roter Stern Belgrad (2:1), Nizza (3:0), Malmö (2:1) und die Glasgow Rangers (3:1).

    Die nationale Meisterschaft

    In der heimischen Liga Portugal führt der FC Porto aktuell mit 62 Punkten aus 23 Partien das Klassement vor den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica an. Somit besteht eine durchaus realistische Chance, erstmals seit der Saison 2021/2022 wieder die Meisterschaft gewinnen zu können. In den zurückliegenden drei Spielzeiten zog Porto im Vergleich mit Benfica und Sporting jeweils den Kürzeren.

    Die Historie

    Die erfolgreichste Phase des FC Porto in der heimischen Liga waren die 1990er Jahre mit insgesamt sieben Meisterschaften sowie weiteren neun Titeln zwischen 2003 und 2013. Mit insgesamt 30 nationalen Meisterschaften liegt der FC Porto auf Rang zwei hinter Benfica Lissabon (38). Dazu kommen 20 Pokalsiege und – als größter Erfolg der Vereinsgeschichte – der Gewinn der UEFA Champions League 2004 sowie des Vorgänger-Wettbewerbes, des Europapokals der Landesmeister, in der Spielzeit 1986/1987. Zudem gewann der FC Porto in der Saison 2010/2011 auch einmal die UEFA Europa League.

    Der Trainer

    Gecoacht wird der FC Porto seit Beginn dieser Saison von dem erst 36 Jahre alten Italiener Francesco Farioli. Trotz seines jungen Alters konnte Francesco Farioli bereits jede Menge internationale Erfahrung sammeln. In seiner italienischen Heimat arbeitete er zunächst als Torwarttrainer für Benevento und Sassuolo und anschließend als Chefcoach in der Türkei für Fatih Karagümrük und Alanyaspor. Es folgte ein Wechsel zu OGC Nizza in Frankreich sowie danach ein Engagement beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam. Einen Titel konnte Farioli mit seinen Teams bislang noch nicht gewinnen.

    Die Stars

    Der Kader des FC Porto ist gespickt mit zahlreichen Top-Spielern. Kapitän der Mannschaft ist Torhüter und Nationalkeeper Diogo Costa. Neben ihm gehören der von Arsenal London geliehene polnische Innenverteidiger Jakub Kiwior, der argentinische Mittelfeldspieler Alan Varela, Dänemarks Auswahlspieler Victor Froholdt sowie das erst 18-jährige Eigengewächs Rodrigo Mora zu den wichtigsten Akteuren. Mit 20 Saisontreffern ist der spanische A-Nationalspieler Samu Aghehowa der mit Abstand beste Schütze des Teams, der Porto aber aufgrund eines Kreuzbandrisses über Monate nicht zur Verfügung stehen wird. Deshalb müssen andere in die Bresche springen – wie etwa die Offensivkräfte William Gomes (8 Tore), Borja Sainz (7) oder Deniz Gül (4).

    Der Bundesliga-Bezug

    Im Kader des FC Porto steht mit dem Niederländer Luuk de Jong auch ein ehemaliger Bundesliga-Profi. Vor etwas mehr als zehn Jahren heuerte er bei Borussia Mönchengladbach an und absolvierte insgesamt 36 Bundesliga-Spiele für die Elf vom Niederrhein. Im Herbst seiner Karriere kann er aktuell jedoch keine Hilfe für die Portugiesen sein, da er wie Sturmkollege Samu an einem Kreuzbandriss laboriert. Das Duell zwischen Porto und dem VfB ist indes der erste Vergleich überhaupt. Noch nie zuvor sind sich die Clubs auf internationalem Terrain begegnet.

    Die Stadt

    Mit circa 230.000 Einwohnern ist Porto nach der Hauptstadt Lissabon die zweitgrößte „Metropole“ des Landes. Der Name „Porto“ heißt im Deutschen übersetzt „Hafen“.Die im Nordwesten Portugals gelegene Stadt an der Douro-Mündung zum Atlantik gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat einiges zu bieten. Porto ist ein Paradies für Genießer und Weinkenner. Bekannt als Heimat des Portweins, der in „Vila Nova de Gaia“ reift, prägen die Altstadt „Ribeira“, barocke Kirchen und die imposante Brücke „Ponte Dom Luís I“ das Stadtbild.

  • Achtelfinale: VfB trifft auf Porto

    Das Los im Schweizer Ort Nyon hat entschieden: Im Achtelfinale der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto. Das Hinspiel findet am 12. März 2026 in Stuttgart statt.

    Gespannt blickte der „wilde Süden“ gen Genfer See. Am Freitagmittag, 27. Februar 2026, fand im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon die Auslosung für die UEFA Europa League-Achtelfinals statt. Das Los hat um exakt 13.14 Uhr entschieden: Der VfB trifft auf den FC Porto aus Portugal.

    „Eine große Herausforderung“

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Für uns als VfB ist es großartig, erstmals seit 13 Jahren wieder im Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs vertreten zu sein. Wir freuen uns sehr auf die Duelle mit dem FC Porto. Wir treffen auf einen Gegner, der sich als Tabellenfünfter nach der Ligaphase direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hat und die portugiesische Liga anführt. Auf uns wartet also eine große Herausforderung, der wir bei allem Respekt aber auch selbstbewusst und mit großer Vorfreude entgegenblicken.“

    Hin- und Rückspiel binnen einer Woche

    Das Hinspiel findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 18.45 Uhr, statt – der VfB genießt zunächst Heimrecht. Das Rückspiel ist für Donnerstag, 19. März 2026, um 21 Uhr, terminiert.

    Portugiesischer Gegner erreichte Achtelfinale direkt

    Der VfB hatte in der UEFA Europa League-Ligaphase mit 15 Punkten den elften Tabellenplatz erreicht. In den Playoffs setzte sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen den Celtic FC durch (4:1, 0:1). Der Gegner aus Portugal erreichte in der Ligaphase mit 17 Punkten den fünften Tabellenplatz und qualifizierte sich somit direkt fürs Achtelfinale.

    Im Falle eines Weiterkommens würde der VfB im UEFA Europa League-Viertelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen Nottingham Forest aus England und dem FC Midtjylland aus Dänemark treffen.

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