Eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt. Der Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG hat den Vertrag mit Fabian Wohlgemuth vorzeitigbis zum 30. Juni 2029 verlängert. Als Vorstand Sport verantwortet der 47-Jährige neben der Lizenzspielermannschaft auch den Frauenfußball sowie das Nachwuchsleistungszentrum des VfB.
Dietmar Allgaier, VfB-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender, sagt: „Kontinuität ist ein wichtiger Faktor, um unseren erfolgreichen Weg beim VfB fortsetzen zu können. Das gilt auch und insbesondere auf der Vorstandsebene. Seit seinem Antritt beim VfB Stuttgart hat Fabian Wohlgemuth dem VfB im sportlichen Bereich eine klare Ausrichtung und Philosophie gegeben. Gemeinsam mit unserem Vorstandsvorsitzenden, Alexander Wehrle, und dem gesamten Team im Sport ist es in kürzester Zeit gelungen, ein völlig neues sportliches und wirtschaftliches Bild unseres VfB Stuttgart zu entwerfen. Bei den VfB-Profis im Zusammenspiel mit dem Trainerteam um Sebastian Hoeneß, aber auch im Bereich des NLZ und bei den Frauen ist diese Ausrichtung von erfolgreichem und attraktivem Fußball geprägt. Dafür soll der VfB auch in Zukunft stehen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“
„Haben vieles auf einen guten Weg gebracht"
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Gemeinsam haben wir für den VfB in den vergangenen Jahren vieles auf einen guten Weg gebracht. Mit meinen Kollegen im Vorstand um unseren CEO Alexander Wehrle, mit Sebastian Hoeneß und Christian Gentner, im Nachwuchsleistungszentrum mit Stephan Hildebrandt und bei unseren VfB-Frauen mit Sascha Glass. Unsere Namen stehen dabei stellvertretend für alle VfB-Mitarbeiterinnen und VfB-Mitarbeitern, die mit ihrer täglichen Arbeit das Rückgrat dieses besonderen Clubs bilden. Ich danke dem Aufsichtsrat mit Dietmar Allgaier an der Spitze für das Zutrauen und die Unterstützung. Hier gehen wir wir jetzt einen weiteren Schritt gegenseitigen Vertrauens, dass ich von meiner Seite darin rechtfertigen möchte, gemeinsam mit allen konsequent Kurs auf das Erreichen unserer anspruchsvollen Ziele zu setzen und zu halten. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wohin wir wollen – und wissen zugleich, dass zwischen einer guten Idee und ihrer erfolgreichen Umsetzung immer auch die notwendige Konsequenz, Geduld und Beharrlichkeit liegen. Wir benötigen die volle Energie und Bereitschaft aller Beteiligten. Ich freue mich darauf, auch in Zukunft ein Teil davon zu sein.“
Seit fast vier Jahren beim VfB
Fabian Wohlgemuth war im Dezember 2022 als Sportdirektor zum VfB Stuttgart gekommen und übernahm mit Beginn der Saison 2024/2025 die Tätigkeit als Vorstand Sport. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle und Cheftrainer Sebastian Hoeneß gelangen über die Bundesliga-Relegation 2023 der Klassenerhalt sowie in der Folgesaison die Vizemeisterschaft und damit der Einzug in die UEFA Champions League. 2025 gewann der VfB zum vierten Mal in seiner Historie den DFB-Pokal. 2025/2026 erreichte das Team mit dem roten Brustring in der Bundesliga den vierten Platz,qualifizierte sich zum zweiten Mal binnen drei Jahren für die UEFA Champions League und zog als Titelverteidiger erneut ins DFB-Pokalfinale ein. Zudem gelang es, dem Kader immer wieder neue Impulse hinzuzufügen, Transferwerte für den VfB zu generieren sowie Verträge mit Leistungsträgern zu verlängern.
Die Frauen des VfB starten in der Saison 2026/2027 erstmals in der Bundesliga, auf Nachwuchsebene gehört die U21 nun in der dritten Spielzeit der Dritten Liga an, die U17 gewann zuletzt die Deutsche Meisterschaft und die U19 den DFB-Pokal der Junioren. Vor seinem Engagement beim VfB war Fabian Wohlgemuth unter anderem im Nachwuchs und Scouting des Hamburger SV und des VfL Wolfsburg sowie als Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel und dem SC Paderborn 07 tätig.
Drei Jahre nach seinem Wechsel vom serbischen Erstligisten FK Vojvodina nach Stuttgart trennen sich die Wege von Stürmer Jovan Milosevic und dem VfB. Der 21-Jährige, der sich den Jungs aus Cannstatt im Sommer 2023 angeschlossen hatte, läuft künftig für den portugiesischen Club SC Braga auf.
In seiner Zeit beim VfB wurde Jovan Milosevic insgesamt dreimal verliehen. Zunächst lief der Stürmer ab Februar 2024 ein Jahr lang für den FC St. Gallen auf (22 Spiele, fünf Tore), anschließend folgte eine ebenfalls einjährige Leihe zu Partizan Belgrad (30 Spiele, 19 Tore). Die vergangene Bundesliga-Rückrunde verbrachte Jovan Milosevic beim SV Werder Bremen (13 Spiele, drei Tore). Für den VfB bestritt der zweimalige serbische Nationalspieler sechs Pflichtspiele (fünf in der Bundesliga sowie eine Partie im DFB-Pokal).
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Jovan hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt und seine Torjägerqualitäten bei verschiedenen Clubs in unterschiedlichen europäischen Ligen unter Beweis gestellt. Der Wechsel zum SC Braga eröffnet Jovan die Möglichkeit, in einem ambitionierten Umfeld die nächsten Karriereschritte zu gehen. Hierfür wünschen wir Jovan alles Gute und danken ihm für die gemeinsame Zeit beim VfB.“
Vielen Dank, Jovan, und alles Gute für deine Zukunft!
Die Top 3 zu Rostock vs. VfB:
Blick zurück: Siebtes Pokalduell steht bevor
Bereits sechsmal trafen sich der VfB und Hansa Rostock im DFB-Pokal. Die vergangenen drei Begegnungen fanden allesamt in der ersten DFB-Pokalrunde statt, wobei sich einmal Hansa (2:0) und zweimal der VfB (jeweils 1:0) durchsetzte. In insgesamt 30 Pflichtspiel-Duellen siegten die Jungs aus Cannstatt 13-mal, achtmal gewann Rostock. Aktuell ist Hansa Rostock Ligakonkurrent der U21 in der 3. Liga, wo es seit dem Drittliga-Aufstieg des NLZ-Teams drei Siege für die Rostocker sowie ein Remis gab.
Wiedersehen: Zwei ehemalige NLZ-Spieler tragen nun blau-weiß
In Leon Reichardt und Leon Dajaku stehen zwei ehemalige NLZ-Spieler des VfB bei Hansa Rostock unter Vertrag. Außenbahnspieler Leon Dajaku durchlief zwischen 2014 und 2019 verschiedene Jugendteams des VfB, ehe es ihn zum FC Bayern München zog, wo er 2020 mit der zweiten Mannschaft unter Sebastian Hoeneß und an der Seite von Angelo Stiller die Drittliga-Meisterschaft gewann. Seither stand der mittlerweile 25-Jährige unter anderem bei Union Berlin, dem FC Sunderland und zuletzt, bis zum Wechsel nach Rostock in diesem Sommer, beim SSV Ulm unter Vertrag.
Defensivspieler Leon Reichardt konnte in seiner Zeit im VfB-NLZ (2018-2025) große Erfolge feiern. Der 22-Jährige gewann 2022 den DFB-Pokal der A-Junioren und zwei Jahre später die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest mit der U21, für die er im Anschluss insgesamt 28 Drittliga-Spiele absolvierte. Im Sommer 2025 folgte sein Wechsel an die Ostsee.
Wiedersehen II: Niko Nartey trug einst das Hansa-Trikot
Seit mittlerweile sieben Jahren gehört Nikolas Nartey dem VfB an. 2019 wechselte der damals 19-Jährige vom 1. FC Köln nach Bad Cannstatt, wurde nach seiner Verpflichtung aber umgehend an Hansa Rostock verliehen. Beim damaligen Drittligisten verbuchte der DFB-Pokalsieger von 2025 ein Tor und vier Vorlagen in 19 Einsätzen. Die Folgesaison 2020/2021 verbrachte Nikolas Nartey leihweise beim SV Sandhausen in der 2. Bundesliga (26 Spiele, drei Vorlagen), seitdem gehört er fest dem VfB-Kader an und entwickelte sich in Stuttgart zum dänischen Nationalspieler.
Die Bilanz der jüngeren Pokal-Geschichte
Während der VfB in den vergangenen vier DFB-Pokalsaisons immer mindestens bis ins Viertelfinale kam und zuletzt zweimal das Endspiel im Berliner Olympiastadion erreichte, kämpft die Rostocker „Kogge“ gegen einen Pokal-Fluch an: In zwölf der vergangenen 15 Pokal-Wettbewerbe seit 2009/2010 musste der Club von der Ostsee zwölfmal in Runde eins die Segel streichen.
Dreierpacker: Ein Neuzugang weiß, wie es geht
VfB-Neuzugang Dzenan Pejcinovic schoss bei Wolfsburgs 9:0 gegen den SV Hemelingen in der Vorsaison als einziger Spieler einen Dreierpack in der ersten Runde des DFB-Pokals. Überhaupt erzielte sonst nur Harry Kane einen Dreierpack in der abgelaufenen Pokal-Saison (im Finale) und nur drei Spieler mehr Tore als Dzenan Pejcinovic (drei).
Treffsicher: Deniz Undav peilt Meilenstein an
Deniz Undav war an fünf der letzten acht Pokaltore der Jungs aus Cannstatt direkt beteiligt (drei Tore, zwei Assists). In der ersten Pokalrunde blieb der deutsche Nationalspieler bislang allerdings torlos, steuerte dafür in der ersten Pokalrunde gegen Preußen Münster (Saison 2024/2025) einen Assist bei. In allen anderen Turnierrunden inklusive des Finales traf Deniz Undav bereits.
Personal: Umfangreiche Verletztenlisten auf beiden Seiten
Während Lorenz Assignon (Trainingsrückstand nach Schulter-OP), Luca Jaquez (muskuläre Probleme), Jamie Leweling (nach Infekt) und Leo Sauer (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) bereits große Teile des Teamtrainings absolvieren können, sind Jeremy Arevalo (Rückenprobleme), Justin Diehl, Dennis Seimen und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkelverletzung) noch zum Zuschauen gezwungen.
Aufseiten der Gastgeber fehlen die Stürmer Emil Holten (Rückenprobleme) und Peter Kiedl (Oberschenkelzerrung) sowie Mittelfeldspieler Paul Stock (Muskelbündelriss) und Torwart Yannic Stein (unbekannte Verletzung).
Zuschauer: Ausverkaufter Gästebereich
Rund 2.600 Fans begleiten den VfB in den Nordosten der Republik. Alles Wissenswerte zur Anreise und zum Besuch des Ostseestadions haben die Fanbeauftragten in der Faninfo zusammengefasst.
Schiedsrichter: Erfahrener Mann an der Pfeife
Sascha Stegemann (SR), Christof Günsch (SR-A1), Fabian Maibaum (SR-A2), Jarno Wienefeld (4. Offizieller)
Der VAR kommt im DFB-Pokal erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz.
Wetter: Wechselhaft
Am Freitag werden in Rostock wechselhafte Wetterverhältnisse und Temperaturen zwischen 14 und 19° C erwartet. Während es vor dem Spiel zu Schauern kommen kann, soll es während der Partie trocken bleiben.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Es ist der Erstrunden-Evergreen des 21. Jahrhunderts: Keine andere Partie wurde in der Auftakt-Runde des DFB-Pokals seit 2000 häufiger ausgelost als Hansa Rostock gegen den VfB. Nach drei Begegnungen in den Saisons 2018/2019 (2:0 für Rostock), 2019/2020 und 2020/2021 (jeweils 1:0 für den VfB) treffen beide Teams nun zum bereits vierten Mal in der ersten Pokalrunde aufeinander. Insgesamt ist es das siebte Treffen im Pokal-Wettbewerb: Die ersten vier Duelle gewann Rostock, die beiden jüngsten der VfB. Nun trifft die „Kogge“ nach sechs Jahren wieder auf den VfB, der sich in der Zwischenzeit vom Bundesliga-Aufsteiger zum Europapokal-Teilnehmer entwickelt hat. „Es wird keine einfache Aufgabe, sondern ein echtes Brett. Der VfB bringt eine hohe Qualität mit und hat sich zuletzt stark entwickelt“, so Rostocks Cheftrainer Daniel Brinkmann. Kampflos ergeben wollen er und seine Elf sich aber nicht. „Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, brauchen das notwendige Glück und wollen unsere kleine Chance nutzen.“
„Wollen nicht nur verteidigen“
Anders als der VfB haben die Rostocker bereits zwei Pflichtspiele in den Beinen. Nach einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim II teilten die Hanseaten am zweiten Drittliga-Spieltag mit Waldhof Mannheim die Punkte (3:3). Einen Vorteil für seine Elf sieht Daniel Brinkmann darin allerdings nicht. „Möglicherweise ist der Wettkampfmodus bei uns schon etwas ausgeprägter, aber Stuttgart hatte mit Paris FC sowie Everton und Fulham starke Gegner in den letzten Wochen.“ Gleichzeitig fordert der Cheftrainer der „Kogge“ im Duell mit dem VfB trotz des Klassenunterschieds einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir wollen nicht nur verteidigen und lange Bälle nach vorn schlagen, sondern das Tempo des Spiels mitbestimmen.“ Ein großer Trumpf soll dabei das eigene Publikum sein. „Die Wucht wird von Beginn an da sein. Es liegt letztlich an uns, den Funken überspringen zu lassen.“
Zwei alte Bekannte bei den Gastgebern
Der frühere Mittelfeldspieler Daniel Brinkmann ist seit November 2024 im Amt und kennt den VfB nicht nur als Gegner der weiß-roten U21 in der 3. Liga. In seiner aktiven Zeit verlor der 40-jährige Ostwestfale im November 2011 mit dem FC Augsburg gegen den VfB (1:2) eines seiner 15 Bundesliga-Spiele. Als Hansa-Trainer traf Daniel Brinkmann in der 3. Liga dreimal auf die U21 des VfB und gewann alle drei Partien (3:0, 1:0 und 5:3). Beim ersten Duell mit der U21 stand bei dieser noch Leon Reichardt im Kader, der kurze Zeit später, im Sommer 2025, nach Rostock wechselte und seither acht Pflichtspiele für den FCH bestritt. Gleichzeitig trifft Sebastian Hoeneß am Freitag auf einen ehemaligen Schützling: Leon Dajaku, der zwischen 2014 und 2019 verschiedene Jugendteams des VfB durchlief und zwei Bundesliga-Kurzeinsätze für die Profis verzeichnete, gewann 2020 zusammen mit dem heutigen VfB-Cheftrainer und Angelo Stiller die Drittliga-Meisterschaft mit dem FC Bayern II.
Zwei VfBler mit Vergangenheit in Rostock
Während bei Hansa zwei Akteure auf eine weiß-rote Vergangenheit zurückblicken, liefen zwei aktuelle VfBler einst für den kommenden Gegner auf. Zum einen Nikolas Nartey, der kurz nach seinem Transfer zum VfB nach Rostock verliehen wurde und in der 3. Liga Spielpraxis sammelte, zum anderen Tobias Rathgeb, Cheftrainer der U19, der sich in Rostock zum Kapitän mauserte und sich gerne an die Zeit an der Ostsee erinnert. „Die vier Jahre in Rostock waren für mich unglaublich. Es war als junger Spieler sehr eindrucksvoll, zu spüren, wie viel der Verein den Menschen in der Region bedeutet. Ich habe sowohl Aufstiege als auch Abstiege erlebt und verbinde emotionale Geschichten mit der Stadt und dem Verein. Ich freue mich auf das Spiel, werde es gespannt anschauen und bin überzeugt, dass der VfB gewinnen wird.“
Maxi Rall über:
… das Testspiel gegen die TSG Hoffenheim:
„Test- und Ligaspiele sind immer etwas anderes. Unsere beiden letzten Testspiele gegen die TSG Hoffenheim und den SC Freiburg waren echte Gradmesser. Beide haben wir knapp verloren (Anm. d. Red.: 1:2 und 0:1) und aufgezeigt bekommen, woran es noch zu arbeiten gilt. Jetzt freue ich mich sehr, dass es am Sonntag um Punkte geht.“
… die Rolle des VfB in der Google Pixel Frauen-Bundesliga:
„Unser primäres Ziel ist es als Aufsteiger, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Was darüber hinaus noch möglich ist, werden wir sehen. Wir haben eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen im Kader, mit der wir so erfolgreich wie möglich sein möchten.“
… den Saisonstart:
„Ehrlich gesagt mag ich Vorbereitungen. Ich gehe gerne an die Belastungsgrenze, die Beine dürfen nach einer Einheit auch mal wehtun. Aber jetzt freue ich mich sehr, dass die Saison endlich losgeht. Wir haben hart gearbeitet und wollen gemeinsam einen guten Start hinlegen.“
… das Wiedersehen mit ehemaligen TSG-Spielerinnen:
„Franziska Harsch ist tatsächlich die einzige Spielerin, die von meiner damaligen Zeit bei der TSG noch dort spielt. Viele weitere damalige Teamkolleginnen der TSG habe ich mittlerweile beim VfB an meiner Seite. Es ist immer schön, ehemalige Teamkolleginnen des Gegners vor und nach der Partie zu treffen und sich auszutauschen. Während der 90 Minuten spielt das für mich aber ehrlich gesagt keine Rolle.“
… die VfB-Fans:
„Wir haben eine top Unterstützung von unseren Fans – auswärts, wie zuhause. Wir freuen uns nun auf unsere neue Heimspielstätte in Degerloch und hoffen, dass viele VfB-Fans auch dorthin kommen werden. Sinsheim ist jedoch auch nicht weit – wir freuen uns über jeden Support beim Auftaktspiel.“
Hallo Nick, herzlichen Glückwunsch zu deiner EM-Silbermedaille! Unmittelbar nach dem Wettkampf hast du im TV-Interview gesagt, dass du deinen Erfolg noch gar nicht realisieren kannst. Wie sieht es jetzt mit ein paar Tagen Abstand aus?
Nick Thumm: „Vielen Dank! Die Realität hat immer noch nicht wirklich eingesetzt. Wenn ich mir die Medaille anschaue und daran denke, dass ich jetzt Vize-Europameister bin, bin ich ehrlich gesagt nach wie vor sprachlos.“
Du hattest erst Anfang des Jahres eine neue persönliche Bestweite aufgestellt und diese im Qualifikationsdurchgang noch einmal getoppt. Hat sich das für dich über die Saison hinweg angedeutet?
Nick Thumm: „Nachdem ich beim Winterwurf meine Bestleistung aufgestellt hatte, lief die Saison eher durchwachsen, in der Osterzeit hatte ich zudem eine kleine Verletzung an der Schulter. Aber je näher die Deutsche Meisterschaft und die EM in Birmingham kamen, desto besser wurden die Würfe und Weiten. Natürlich plant man, dass die Leistungen zum Höhepunkt des Jahres zu 100 Prozent passen, aber dass es dann kommt, wie es kam, war dennoch etwas unerwartet. Es hat einfach alles funktioniert.“
Trotz deiner neuen persönlichen Bestleistung galtst du vor dem EM-Finale eher als Außenseiter. Hattest du trotzdem das Gefühl, dass du diese Leistung wiederholen oder sogar noch einen draufsetzen kannst?
Nick Thumm: „Ich hatte mit dem ersten und dem dritten Wurf im Finale jeweils um die 81 Meter erreicht. Da wusste ich, dass die Ausführung passt und dass noch mehr geht. Der Wurf über 83,76 Meter kam zum richtigen Zeitpunkt, aber er war auch der Lohn für das, was ich mir über die letzten Wochen und Monate erarbeitet habe.“
Vor dem letzten Versuch des zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierten Julian Weber lagst du in Führung, es herrschte Spannung bis zur letzten Sekunde. Wie hast du diese finalen Wettkampf-Momente wahrgenommen?
Nick Thumm:„Ich habe nach meinem Wurf über 83,76 Meter eigentlich fest damit gerechnet, dass jemand der anderen Finalisten noch weiter wirft. Dass es am Ende nur Julian gelingt, dazu noch mit einem EM-Rekord, ist doppelt schön. Zum einen für uns als Team Deutschland, das einen Doppelsieg feiern konnte, zum anderen aber auch für Julian selbst, der keine herausragende Saison erlebt hat. Ich gönne es ihm wirklich sehr.“
Hattet ihr während des Wettkampfs Kontakt und habt euch gegenseitig angefeuert?
Nick Thumm: „Ja, ich habe Julian während des Wettkampfs dazu angestachelt, dass er weiter werfen und sich nicht von mir ärgern lassen soll. Ich denke, das hat funktioniert (lacht). Jakub Vadlejch, der tschechische Finalist, kam wiederum während des Aufwärmens vor dem Finale zu mir und hat mir für meine persönlich Bestleistung in der Quali gratuliert. Das war auch sehr nett und zeigt, wie gut unser Verhältnis untereinander ist.“
Du bist jetzt seit etwa zwei Jahren beim VfB. Wie hat sich dein Trainingsalltag seitdem verändert und wie bewertest du deine Entwicklung?
Nick Thumm: „Ich kann mich jetzt noch besser auf den Sport fokussieren als davor. Meine Eltern sind gleichzeitig meine Trainer, sodass wir dem Sport auch innerhalb der Familie einen hohen Stellenwert zumessen können. Ich muss mir zum Glück auch keine Sorgen machen, dass ich mir ein Trainingslager oder auch Wettkampf-Reisen aus finanziellen Gründen nicht leisten kann. Ich spüre auf jeden Fall eine enorme Unterstützung von meiner Familie und dem Verein, die mich zusätzlich motiviert, jeden Tag aufs Ganze zu gehen.“
Du hast gerade angesprochen, dass du von deinen Eltern trainiert wirst. Wie teilen sich die beiden das auf?
Nick Thumm: „Meine Mutter ist vom Mehrkampf zum Dreisprung gekommen und trainiert mich jetzt in meiner Sprint- und Sprungkoordination. Mein Vater wiederum war selbst Speerwerfer und kümmert sich um alles Technische und das Krafttraining. Die beiden tauschen sich oft aus, sodass für mich persönlich eine gute Mischung entsteht.“
Wie sehen die kommenden Wochen und Monate für dich aus?
Nick Thumm: „Ende des Monats steht noch das ISTAF-Meeting in Berlin an und ich denke, dass danach erst einmal die Luft raus ist. Mit dem Training für die ersten Wettkämpfe des Jahres habe ich vergangenen Oktober begonnen. Wenn man dann noch verletzt kürzertreten muss, braucht man umso mehr Training, um wieder fit zu werden und auf sein eigentliches Leistungsniveau zu kommen. Das ist sehr kräftezehrend. Ich werde nach dem ISTAF-Meeting also erst einmal meine Ruhe brauchen und starte voraussichtlich zum Winterwurf Anfang März wieder mit Wettkämpfen.“
Im kommenden Jahr findet die WM statt, im Jahr darauf soll es für dich zu den Olympischen Spielen nach Los Angeles gehen. Gilt deine volle Konzentration künftig diesen beiden großen Events oder versuchst du eher, von Wettkampf zu Wettkampf zu denken?
Nick Thumm: „Ich plane natürlich damit, versuche in erster Linie aber, ohne Druck an die Wettkämpfe ranzugehen. Man muss bedenken, dass ich erst einmal in die richtigen Meetings reinkommen muss, um mich für die großen Events zu qualifizieren. All das muss in der Jahresplanung beachtet werden. Aber ich bin noch relativ jung und es werden hoffentlich nicht die letzten Olympischen Spiele und Weltmeisterschaften sein, die für mich in Frage kommen. Daher versuche ich, entspannt zu bleiben und gebe weiterhin mein Bestes.“
Mit Luca Berreth und Kian Speidel starteten für den VfB zwei Talente, die am Sonntag noch Drittliga-Luft bei der U21 geschnuppert hatten. Die Anfangsphase gehörte den Bayern, die durch Hencho (8.) und von Taube (10.) die ersten beiden Chancen der Partie hatten, bei letzterer musste VfB-Keeper Tom Walz erstmals eingreifen und reagierte stark. Auch beim Schuss von Maric (14.) packte Walz sicher zu.
Der VfB steigert sich deutlich
Deutlich effizienter zeigten sich die Jungs aus Cannstatt: Mit der ersten klaren Chance brachte Enis Redzepi den VfB in Minute 19 in Führung. Nur zwei Minuten hätte wäre es beinahe 0:2 gestanden, der Versuch von Kian Speidel klatschte allerdings nur an den Pfosten. Der VfB war nun richtig gut im Spiel und legte nach: Am Ende einer herrlichen Kombination mit zwei Hackentricks flanke Collin Schramm punktgenau auf Enis Redzepi, der mit seinem Kopfball auf 2:0 stellte (28.). Wieder nur sieben Minuten später ging die Redzepi-Show weiter: Massimo Di Benedetto gewann den Ball im Münchener Spielaufbau und legte vor dem Tor quer zum Mittelstürmer, der sein sechstes Tor im dritten Ligaspiel der Saison erzielte. Redzepi-Tor Nummer vier an diesem Tag stand in Minute 41 schon kurz bevor, sein Versuch ging allerdings nur an die Latte (41.). Davon ließ sich der albanische U19-Nationalstürmer allerdings nicht aufhalten: Eine Minute später schob Enis Redzepi mit seiner an diesem Tag leichtesten Übung nach Vorarbeit von Neno Zezelj zum 4:0 ein (42.).
Redzepi macht das Fünfte
Wie die erste Hälfte endete, begann die zweite. In Minute 51 staubte Enis Redzepi nach einer Ecke zum 5:0 ab. Zuvor klatschte der Fernschuss von Luca Berreth gegen die Latte, es war Aluminium-Treffer Nummer drei. In der Folge beruhigte sich das Geschehen, ohne aber, dass der VfB die Kontrolle über die Partie verlor. Zwar kamen die Münchener in Minute 67 durch Chris Afanou zum Ehrentreffer, in der 90. Minute stellte der eingewechselte Kiril Serdiuk jedoch per Kopfball den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her. So endete eine vor allem in der ersten Hälfte einseitige Partie mit 6:1 für den VfB.
„Natürlich muss ich Enis mit seinen fünf Toren erwähnen. Mich macht aber noch glücklicher, wie sehr er für das Team arbeitet. Es war heute keine One-Man-Show, sondern eine Top-Leistung des gesamten Teams. Wir mussten schwierige Anfangsminuten überstehen, haben dann aber mit fußballerischer Klasse und einer stabilen Abwehrleistung und einer guten Organisation dieses Spiel gewonnen. Dass sich auch Kiril mit einem Tor belohnt hat, freut mich sehr. Die Leistung war schon bei der Niederlage gegen Ingolstadt nicht schlecht, heute war sie aber ganz stark“, lobte Trainer Tobias Rathgeb.
Kommenden Sonntag geht es erneut nach Bayern: Um 12 Uhr ist Anpfiff der Partie bei der SpVgg Unterhaching.
HELU weitet sein Engagement beim VfB Stuttgart als neuer Team Partner weiter aus und unterstützt ab sofort auch die Bundesliga-Frauen als Trikotrücken-Sponsor. Damit wird HELU mit auf dem Platz sein, wenn die VfB-Frauen am 23. August 2026 ihr Bundesliga-Debüt bei der TSG Hoffenheim feiern werden. Der Systemanbieter für elektrische Verbindungstechnik aus Hemmingen bei Ludwigsburg ist dem Club aus Cannstatt bereits seit 2024 partnerschaftlich verbunden. Das weltweit tätige Familienunternehmen produziert und vertreibt unter anderem Kabel, Leitungen und Zubehör für Industrie, Energie, Mobilität und Infrastruktur.
„Wir freuen uns sehr, dass HELU seine Partnerschaft beim VfB Stuttgart nochmals deutlich ausbaut. HELU setzt in diesem Zuge auch bewusst ein Zeichen für die weitere nachhaltige Stärkung des Frauenfußballs beim VfB, wofür wir uns ausdrücklich bedanken. Zusammen wollen wir in der Frauen-Bundesliga weiter vorangehen“, betont Karsten Petry, Vorstand Marketing und Vertrieb des VfB Stuttgart.
„Der Bundesliga-Aufstieg der VfB-Frauen steht für Leidenschaft, Teamgeist und eine beeindruckende Entwicklung. Werte, mit denen wir uns als HELU stark identifizieren. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart seit der Saison 2024/25 freuen wir uns sehr, nun auch Teil der Erfolgsgeschichte der VfB-Frauen zu sein und diesen Weg als Partner zu begleiten“, so Dr. Petra Luksch, Head of Global Marketing Communications HELU.
Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?
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Am Freitagabend, 20.45 Uhr, bestreitet der VfB in Rostock das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Wie gewohnt erhalten VfB-Fans alle aktuellen Anreise- und Besucherinfos für den Stadionbesuch. Der VfB wird von rund 2.600 Fans unterstützt, damit ist der Gästebereich ausverkauft.
An- und Abreise per Bahn:
Anreise mit Bussen und Pkw:
Route:
Aktuell werden im Bereich der Südseite des Rostocker Hauptbahnhofs Bauarbeiten durchgeführt, wodurch keine kulinarische Versorgung möglich ist. Es stehen mobile Toiletten bereit.
Erlaubte Fanutensilien
Stadionöffnung
Der Einlass für Gästefans erfolgt ab zwei Stunden vor dem Anpfiff, also ab 18.45 Uhr.
Abgabe von Rucksäcken und Taschen
Rucksäcke, Getränke und selbst mitgebrachte Snacks können am Gäste-Vorplatz abgegeben werden. Sie werden während des Spiels beaufsichtigt und können nach Spielende wieder abgeholt werden.
Kameras
Fotoapparate und Digitalkameras (bei nicht-kommerzieller Nutzung) ohne Wechselobjektiv sind gestattet.
Essen und Trinken
An den Catering-Ständen kann bar sowie mit Karte gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.
Infos zur barrierefreien Anreise
Plätze für Rollstuhlfahrer sind ausschließlich auf der Osttribüne, angrenzend an den Gästebereich, vorhanden. Wer Bedarf an einem Platz hat, kann sich an die Fanbeauftragten wenden.
Stadionplan / Stadiongelände
Stadionordnung
Die Stadionordnung findet sich hier.
Aufenthalt für Personen mit Stadionverbot
Das Stadiongelände liegt innerhalb der Stadt, den Aufenthaltsort für Personen mit Stadionverbot legt die Landespolizei fest. In der Regel können sich Stadionverbotler jedoch im Bereich vor dem Gästeblock aufhalten.
Fanmobil
Unser Fanmobil ist nicht in Rostock.
Die Fanbeauftragten und Fanprojekt
Die Fanbeauftragten Christian, Antje, Jeremy und Andreas sowie Lotta und Patrick vom Fanprojekt sind eure Ansprechpartner in Rostock.
Obwohl sich das Spiel in Rostock anbietet, das nahegelegene Ostsee-Ufer zu besuchen oder in der Stadt zu verweilen, möchten wir euch bitten, auf euch aufzupassen, euch im Optimalfall zivil zu kleiden und keine Fan-Utensilien sichtbar zu tragen.
Auswärtsfragebogen des Fanprojekts
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr nach dem Spiel den Feedbackbogen des Fanprojekts ausfüllt. So könnt ihr dem gastgebenden Verein eure Rückmeldung geben – sowohl Lob als auch konstruktive Kritik sind willkommen.
Zum Fragebogen: https://www.vfb-fanprojekt.de/fragebogen/
In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals trifft die Mannschaft von Cheftrainer Nico Schneck auf den 1. FFC Turbine Potsdam. Das ergab die Auslosung, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montagmittag in Frankfurt vollzogen hat. Losfee war die ehemalige Nationalspielerin und aktuelle Co-Trainerin des U23-Frauen-Nationalteams Kerstin Garefrekes. Neben ihr als Ziehungsleitern fungierte DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball Heike Ullrich. Die zeitgenaue Ansetzung wird in Kürze bekanntgegeben.
Duell gegen Traditionsverein
Die beiden einzigen bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Clubs fanden in der vergangenen Saison in der 2. Frauen-Bundesliga statt, die VfB Frauen entschieden beide für sich: 2:1 und 3:0 lauteten die Ergebnisse.
Sascha Glass, General Manager Frauenfußball:„Mit dem Spiel gegen Turbine Potsdam erwartet uns ein spannendes Duell gegen einen echten Traditionsverein im deutschen Frauenfußball. Wir freuen uns darauf, im Karli zu spielen, wissen aber auch, dass uns dort eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet. Im DFB-Pokal zählt am Ende nur das Weiterkommen – und mit diesem klaren Anspruch werden wir die Partie angehen.“
16 Begegnungen in Runde eins
Insgesamt 16 Partien stehen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/2027 auf dem Programm. Ausgetragen werden die Begegnungen von Samstag, 26. September 2026, bis Montag, 28. September 2026. Vom 31. Oktober bis 2. November 2026 geht es anschließend im Achtelfinale um den Einzug in die nächste Runde. Das Viertelfinale steigt am 10. und 11. März 2027, gefolgt vom Halbfinale am 3. und 4. April 2027. Das große Finale findet am Pfingstmontag, 17. Mai 2027, in Köln statt.
U21: Niederlage gegen Viktoria Köln
Erstmals seit dem Wiederaufstieg 2024 verlor die U21 ihr erstes Heimspiel der Saison. Gegen Viktoria Köln reichte der zwischenzeitliche Ausgleich von Neuzugang Oliver Rölke nicht für einen Punktgewinn. Am Ende verlor das Willig-Team mit 1:3 und hat nun eine spielfreie Woche.
U19: Späte Niederlage gegen Ingolstadt
Die U19 hat am zweiten Spieltag ihre erste Niederlage der Saison erlitten. Gegen den FC Ingolstadt zog das Rathgeb-Team mit 2:3 den Kürzeren. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Gäste in Minute 14 durch Elom Apemegno in Führung. Der VfB brauchte kurz, um sich zu schütteln, übernahm dann aber die Kontrolle und kam durch eine schöne Einzelaktion von Enis Redzepi in Minute 35 zum verdienten Ausgleich. Und damit nicht genug: Kurz vor der Pause köpfte Malik Mosrati eine Kenmoe-Flanke aus kurzer Distanz zum 2:1 ein. Dies war gleichzeitig der Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB gute Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen, ging aber zu schlampig mit den Möglichkeiten um. Dies rächte sich: Die Schanzer kombinierten sich in Minute 66 zum Ausgleich durch Yusif Kabbia. Die Schlussphase war anschließend ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten, ehe die Gäste in Minute 89 durch Malik Kaydin nach einem langen Einwurf den entscheidenden Nadelstich setzten. Zwar warf der VfB anschließend alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Ausgleich, ging mit leeren Händen vom Platz und bleibt dadurch in der Vorrundengruppe D der U19-DFB-Nachwuchsliga bei drei Punkten.
„Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt und auch danach viel Intensität an den Tag gelegt, es aber nicht geschafft, unsere vielen Chancen zu nutzen. Hinten haben wir einen Standard nicht konsequent genug geklärt. Das ist die Lehre aus dem Spiel: vorne konsequenter sein und hinten die notwendige Überzeugung zu haben, die Situationen zu klären“, sagte Trainer Tobias Rathgeb.
Seine Mannschaft ist bereits am Mittwoch um 14 Uhr wieder im Einsatz: Es geht zum FC Bayern München.
U17: Kantersieg im Baden-Württemberg-Duell
Was für eine Leistung! Die U17 besiegte den SC Freiburg am Sonntagnachmittag klar mit 5:0 und feierte am zweiten Spieltag den ersten Sieg der neuen Saison. Gegen die Breisgauer hatte das Team von Trainer Christopher Brauer von Beginn an alles unter Kontrolle und ging schon nach sieben Minuten in Führung: Im Anschluss an eine Ecke köpfte Aykan Akman eine Greiner-Flanke aus acht Metern ins Netz. Der Angreifer hatte nun Feuer gefangen: In Minute 30 drückte er – ebenfalls nach einer Ecke – den Ball aus kurzer Distanz über die Linie, ehe er in Minute 39 nach schöner Vorarbeit von Arlind Thaqi den Ball am SCF-Keeper vorbei zum 3:0 und zu seinem persönlichen Hattrick ins Tor schob.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste und hatten in der Anfangsphase der zweiten Hälfte gute Chancen auf den Ausgleich, die jedoch der VfB unbeschadet überstand. Spätestens mit dem 4:0 durch den eingewechselten David Sopein nach 67 Minuten war die Partie entschieden. Arlind Thaqi setzte in Minute 85 den 5:0-Schlusspunkt.
Nach dem 2:2 in Heidenheim an Spieltag eins stockte der VfB mit dem klaren Sieg sein Punktekonto auf vier auf und verbesserte sich in der Tabelle der Vorrundengruppe D der U17-DFB-Nachwuchsliga auf Rang zwei hinter dem Karlsruher SC. Kommenden Samstag geht es um 13 Uhr beim SV Waldhof Mannheim weiter.
Der neue Zehnkampf-Europameister trägt denselben Namen wie der amtierende Weltmeister – Leo Neugebauer! Der bei nationalen Wettkämpfen für den VfB startende Athlet setzte sich beim zweitägigen Wettbewerb im Rahmen der Europameisterschaften im englischen Birmingham mit insgesamt 8611 Punkten knapp vor seinem Landsmann Niklas Kaul (8573 Punkte) durch und beendete so den dritten großen internationalen Wettkampf binnen drei Jahren mit dem Gewinn von Edelmetall.
Zum Abschluss des ersten Wettkampftages, an dem neben dem 100-Meter-Sprint auch der Weitsprung, das Kugelstoßen, der Hochsprung sowie der 400-Meter-Lauf durchgeführt wurden, hatte Leo Neugebauer das Gesamt-Klassement angeführt. Sowohl im Weitsprung als auch im Kugelstoßen hatte der 26-Jährige für den besten Wert des gesamten Teilnehmerfeldes gesorgt.
Deutsches Duell um Gold
Der zweite Wettkampftag begann am Donnerstag mit dem Sprint über 110 Meter Hürden, gefolgt vom Diskuswurf und dem Stabhochsprung. Nach acht Disziplinen lag Leo Neugebauer weiterhin in Führung, auch weil er im Diskuswurf einen neuen EM-Rekord aufstellte: Eine Weite von 54,31 Metern hatte die Scheibe bislang kein Zehnkämpfer bei einer Europameisterschaft geworfen.
Richtig spannend wurde es in den beiden letzten Disziplinen, dem Speerwurf sowie dem 1.500-Meter-Lauf. Zunächst warf Niklas Kaul, Welt- und Europameister von 2019 bzw. 2022, warf den Speer 73,54 Meter weit und damit knappe 13 Meter weiter als Leo Neugebauer (60,10 Meter). Der VfB-Athlet ging folglich mit einem knappen Vorsprung von etwas mehr als 150 Punkten ins große Finale. Dort errang der 26-jährige amtierende Weltmeister eine persönliche Saison-Bestleistung (4:38:36 Minuten) und sicherte sich so den knappen Sieg vor Niklas Kaul, der Silber gewann und somit den deutschen Doppelsieg perfekt machte.
Leo Neugebauer:„Zum Schluss war es purer Wille. Ich wusste ungefähr, welche Zeit ich im 1.500-Meter-Lauf brauche, und habe bis zum Ende gekämpft. Zum Glück hat es gereicht, auch wenn mich meine Beine auf den letzten Metern wieder etwas im Stich gelassen haben. Dass wir zwei Medaillen für Deutschland geholt haben, ist kaum zu toppen. Heute wird auf jeden Fall gefeiert.“
VfB-Präsident Dietmar Allgaier sagt: „Die gesamte VfB-Familie gratuliert Leo ganz herzlich zu diesem großen Erfolg! Einmal mehr hat Leo Neugebauer bei dieser EM eindrucksvoll unterstrichen, dass er zur absoluten Weltelite im Zehnkampf zählt. Wir sind alle sehr stolz auf ihn und freuen uns sehr, dass Leo unseren VfB Stuttgart sportlich wie auch als Persönlichkeit so stark vertritt. Leo ist eine große Bereicherung für unseren Verein und für die gesamte deutsche Leichtathletik.“
Am Donnerstag bat Trainer Andreas Weinberger die neue U16 des Jahrgangs 2011 zum Aufgalopp der Vorbereitung auf die neue Saison. Nur vier Tage später steht bereits eines der Highlights der Saison an: Die Mannschaft macht sich am 17. August auf den Weg nach Atlanta. In der US-amerikanischen Metropole wird das Team acht Tage verbringen, währenddessen beim MLS-Club Atlanta United trainieren und ein Testspiel-Turnier mit drei MLS-Clubs austragen.
Durch die freundschaftlichen Beziehungen zum NFL-Team Atlanta Falcons knüpfte der VfB den Kontakt zum MLS-Club Atlanta United, der mit der „AMB Sports and Entertainment“ dieselbe Besitzergesellschaft im Hintergrund hat. Das U16-Trainingslager ist nun also die erste gemeinsame fußballerische Aktivität von Atlanta und dem VfB. Neben den Trainingseinheiten auf dem Clubgelände von Atlanta United stehen die drei Spiele gegen Nashville SC am Freitag, Charlotte FC am Samstag und Atlanta United am Sonntag im Mittelpunkt.
Gastfamilien und Schulbesuche
Auch der kulturelle Aspekt kommt bei der Reise nicht zu kurz. Der Großteil der Spieler wird während des Aufenthalts bei Gasteltern wohnen, dadurch direkter mit der amerikanischen Kultur und Lebensweise in Kontakt kommen und nebenbei auch seine Englischkenntnisse verbessern. Zudem werden die VfB-Talente nahezu die gesamte Woche über am High-School-Unterricht ihrer gleichaltrigen Altersgenossen von Atlanta United teilnehmen.
„Wir freuen uns auf diese Reise. Wir werden viel Zeit miteinander verbringen und dadurch als Mannschaft noch besser zueinander finden. Auch die Spiele gegen internationale Gegner sind gute Erfahrungen für die Jungs“, sagt Trainer Andreas Weinberger.
Es geht wieder los: Mit dem Gastspiel beim F.C. Hansa Rostock fällt für die Jungs aus Cannstatt am Freitagabend um 20.45 Uhr der Startschuss zur neuen Spielzeit. Zum Auftakt will der VfB dort den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen, wo die vergangene mit dem Endspiel in Berlin ihr Ende fand: im DFB-Pokal. Nach vier Viertelfinal- und zwei Finalteilnahmen in Serie will die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auch in der kommenden Spielzeit eine gute Rolle im Pokal-Wettbewerb spielen, weiß aber auch um die Gefahr, die eine erste Runde mit sich bringt.
Zu Beginn der vergangenen Saison reiste der VfB in der ersten DFB-Pokalrunde nach Braunschweig, wo sich ein munterer Schlagabtausch mit der Eintracht entwickelte, den der VfB erst im Elfmeterschießen für sich entschied und letztlich mit 12:11 gewann. „In der ersten Runde geht es nicht um einen Schönheitspreis“, gibt Sebastian Hoeneß zu verstehen. „Es geht nur ums Weiterkommen. Natürlich wollen wir auf eine gewisse Art und Weise spielen und reisen mit dem klaren Ziel nach Rostock, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns aber auf alles einstellen.“
„Werden hohe Intensität brauchen“
Für den Cheftrainer gehört Hansa Rostock zum Favoritenkreis um den Zweitliga-Aufstieg. „Sie treten sehr homogen auf. Mein Trainerkollege Daniel Brinkmann setzt eine klare Idee um. Rostock verfolgt einen spielerischen Ansatz, verteidigt aggressiv und versucht, Räume auf den Flügeln zu kreieren. Wir werden eine hohe Intensität sowie einen Plan für alle Spielphasen brauchen. Für Hansa wird es sicher ein Vorteil sein, dass sie schon zwei Pflichtspiele absolviert haben, daher werden wir am Limit agieren müssen“, sagt Sebastian Hoeneß.
Mit der eigenen Vorbereitung zeigte sich der Cheftrainer größtenteils zufrieden. „Abgesehen von Fulham verliefen die Testspiele gut. Es gibt aber immer Raum für Weiterentwicklung, vor allem am Anfang einer Saison. Ich habe viele gute Sachen in der Offensive gesehen, gegen Everton und Paris ist es uns zudem über eine lange Zeit gelungen, die Null zu halten, auch wenn es schwere Phasen zu überstehen gab.“
Einige Ausfälle zum Saisonstart
Aus den Vollen schöpfen kann Sebastian Hoeneß an der Ostsee-Küste indes nicht. Während Lorenz Assignon (Trainingsrückstand nach Schulter-OP), Luca Jaquez (muskuläre Probleme), Jamie Leweling (nach Infekt) und Leo Sauer (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) bereits große Teile des Teamtrainings absolvieren können, sind Jeremy Arevalo (Rückenprobleme), Justin Diehl, Dennis Seimen und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkelverletzung) noch zum Zuschauen gezwungen. Ein Einsatz von Ramon Hendricks ist nach einer muskulären Reaktion noch fraglich.
Der VfB hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag von Laurin Ulrich vorzeitig um ein Jahr verlängert. In diesem Zuge wird der 21-Jährige, der die vergangene Saison leihweise beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg verbracht hatte, erneut verliehen. In der kommenden Spielzeit läuft der Mittelfeldspieler für den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn auf und soll dort Spielpraxis in der höchsten deutschen Spielklasse sammeln.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth:„Laurin Ulrich ist für uns ein besonderer Spieler. Einer, der unsere Ausbildung von frühester Jugend genossen und von dort seinen Aufstieg bis in die 2. Bundesliga mit konstanten Leistungen in Magdeburg genommen hat. Einer, der den VfB in sich trägt. Die Leihe nach Paderborn bietet Laurin nun die Möglichkeit, in der Bundesliga die nächsten Karriereschritte zu gehen. Wir wünschen Laurin eine erfolgreiche Zeit beim SC Paderborn und werden seinen Weg aufmerksam beobachten.“
Seit der U12 beim VfB
Laurin Ulrich trägt bereits seit 2016 das Trikot mit dem roten Brustring, als er von der TSG Nattheim kommend zum VfB stieß. Laurin Ulrich, der 2022 mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet worden war und am Ende dieses Jahres seinen ersten Bundesliga-Einsatz verbuchte, hatte in der Regionalliga-Spielzeit 2023/2024 großen Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Drittliga-Aufstieg der U21. Die Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 verbrachte er beim damaligen Zweitligisten SSV Ulm, anschließend hatte er in der Rückrunde beim VfB mit drei Toren und sieben Vorlagen entscheidenden Anteil am Drittliga-Klassenerhalt der U21. In der vergangenen Spielzeit lief der 21-jährige Mittelfeldspieler für den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga auf und verbuchte dort jeweils drei Tore und Vorlagen in 36 Pflichtspielen.
Der VfB wünscht Laurin Ulrich viel Erfolg für die Saison 2026/2027!
Der Spielverlauf:
Nach zuvor vier Siegen und einem Remis reiste der VfB für das letzte Spiel der Sommervorbereitung zum Fulham FC, dem Elften der vergangenen Premier League-Saison. Im Craven Cottage fehlte dem VfB in der ersten Hälfte die Durchschlagskraft in der Offensive. Ermedin Demirovic kam nach einem feinen Steilpass von Badredine Bouanani zu einer ersten Abschluss-Möglichkeit (13. Minute), kurz darauf brachte Grischa Prömel seinen Kopfball nach einer Ecke gefährlich auf das Fulham-Tor (16.).
Ansonsten war das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zumeist in der Defensive gefordert, wo sich allen voran Fabian Bredlow mehrfach auszeichnete. Zweimal parierte der Schlussmann nach einer Ecke der Gastgeber (8., 34.), zudem blieb er Sieger in den Eins-gegen-Eins-Duellen mit Oscar Bobb (19.) und Antonee Robinson (44.).
Rückstand nach etwas mehr als einer Stunde
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelten die West-Londoner mehr Torgefahr. Zunächst parierte Fabian Bredlow erneut stark gegen Bobb (53.), einige Minuten später war er ein weiteres Mal gefordert und entschärfte eine Doppelchance des FFC (64.). In der 67. Minute erzielten die Gastgeber schließlich das 1:0: Timothy Castagne traf per Kopf nach einer Ecke (siehe „die Tore“).
Unmittelbar nach dem Tor kam der VfB durch Badredine Bouanani zu seiner besten Chance, als der algerische Rechtsaußen eine Hereingabe von Angelo Stiller per Direktabnahme entgegen der Laufrichtung Bernd Lenos auf das Gehäuse brachte und den Fulham-Keeper zu einer starken Parade zwang (70.). In der Schlussphase wurde ein Abschluss des kurz zuvor eingewechselten Oliver Rölke im letzten Moment geblockt, nur wenige Sekunden später zielte Nikolas Nartey mit einem strammen Distanzschuss knapp am Tor vorbei (85.). Es blieben die letzten beiden Möglichkeiten für den VfB, der letztlich die erste Niederlage der Vorbereitung hinnehmen musste.
Sieg im ersten Test des Tages
Bereits am Vormittag fand ein nicht öffentliches Testspiel auf dem Trainingsgelände des Fulham FC statt. Der VfB gewann das Spiel mit 2:0. Die Torschützen waren Dženan Pejčinović und Chema.
So spielte der VfB gegen den Fulham FC:
Bredlow – Stiller (73. Spalt), Mittelstädt, Tomas, Demirović (C; 73. Rölke), Führich, Prömel, Chabot (73. Herwerth), Bouanani, Nartey, Jeltsch.
Die Aufstellung beim nicht-öffentlichen Testspiel am Mittag:
Funk – Al-Dakhil, Hendriks, Vagnoman, El Khannouss, Karazor (C), Pejčinović, Stergiou, Undav, Chema, Jovanović.
Das Tor:
1:0 – 67. Minute: Fulham geht nach einer Ecke in Führung. Alex Iwobi tritt den Ball in Richtung des kurzen Pfostens, wo Timothy Castagne das Spielgerät über Fabian Bredlow hinweg ins lange Eck köpft.
Die Trainer-Stimme:
Sebastian Hoeneß: „Es waren zwei gute Testspiele. Im ersten Spiel brauchten wir eine Viertelstunde, um reinzukommen und haben danach einen ordentlichen Auftritt gezeigt. Im zweiten Spiel waren die ersten 15 Minuten gut, der Rest aber weniger. Wir haben einige Sachen aufgezeigt bekommen, mit denen wir arbeiten können. Wir hatten Probleme im Spiel gegen den Ball und waren dadurch auch bei eigenem Ballbesitz unsauber. In der zweiten Hälfte hatten wir eine Phase, in der wir gut in Schwung kamen. Am Ende hat aber Fabian Bredlow dafür gesorgt, dass das Ergebnis nicht höher ausfällt.“
Die Besonderheiten:
Auswärts-Support. Rund 350 Fans unterstützten den VfB beim Testspiel im Craven Cottage.
Neues Gewand.Beim Testspiel in London trugen die Jungs aus Cannstatt erstmals das neue Auswärtstrikot für die anstehende Spielzeit.
Hier geht’s zum Auswärtstrikot 2026/2027
Die nächsten Termine:
Am kommenden Freitag, 21. August 2026, fällt für die Jungs aus Cannstatt der Startschuss zur neuen Pflichtspielsaison, wenn das Team von Sebastian Hoeneß in der ersten Runde des DFB-Pokals von 18.30 Uhr an beim F.C. Hansa Rostock antritt. Exakt sieben Tage später, am Freitag, 28. August, gastiert der VfB im Eröffnungsspiel der Bundesliga-Saison ab 20.30 Uhr beim FC Bayern München. Sein erstes Liga-Heimspiel absolviert der VfB abermals an einem Freitag: Am 4. September, 20.30 Uhr, ist der 1. FC Köln in der MHP Arena zu Gast.
Darüber hinaus findet am Donnerstag, 27. August, also am Tag vor dem Bundesliga-Auftakt, ab 18 Uhr die Auslosung der UEFA Champions League-Ligaphase in Monaco statt. Der erste Spieltag der UCL-Saison wird zwischen Dienstag, 8. September, und Donnerstag, 10. September, ausgetragen.
Zum letzten Testspiel der Sommer-Vorbereitung tritt der VfB am Samstag, 15. August 2026, ab 17 Uhr beim Fulham FC im Westen Londons an.
Generalprobe an einem traditionsreichen Ort: Mit dem Testspiel beim Fulham FC beschließt der VfB am Samstag, 15. Juni, ab 17 Uhr deutscher Zeit seine Sommervorbereitung. Für Fulhams neuen Trainer Alvaro Arbeloa, der auf den langjährigen, zu Benfica Lissabon abgewanderten Coach Marco Silva folgt, wird es der erste Auftritt im neuen Zuhause. Das seit 1896 als Heimspielstätte genutzte Craven Cottage verdankt seinen Namen einer alten Jagdhütte, die noch heute zwischen zwei der Tribünen steht und als VIP-Bereich genutzt wird.
Ein hochdekorierter Trainer und ein alter Bekannter im Tor
Der frühere Rechtsverteidiger Alvaro Arbeloa, der in der abgelaufenen Spielzeit als Interimstrainer Real Madrids fungiert hatte und als Profi unter anderem zwei Europameisterschaften, den WM-Titel (mit Spanien) sowie zwei Champions League-Siege (mit Real Madrid) feierte, tritt beim Fulham FC sein erstes Traineramt außerhalb der spanischen Hauptstadt an und brachte in Gonzalo Garcia (22 Jahre, Sturm) und Cesar Palacios (21, offensives Mittelfeld) gleich zwei junge Offensivspieler mit nach London. Darüber hinaus verpflichtete der Elfte der abgelaufenen Premier League-Saison in Shea Charles (22, defensives Mittelfeld) und dem zuvor vom FC Bayern ausgeliehenen Jonah Kusi-Asare (18, Sturm) zwei weitere Talente. Ansonsten dürfte VfB-Fans vor allem der frühere Jugendspieler Bernd Leno (34) bekannt sein, der seit vier Jahren das Trikot des FFC trägt.
Bisher ein Sieg in der Vorbereitung
Auch für den Fulham FC ist das Spiel am Samstag die Generalprobe vor dem Pflichtspielstart. Für diesen gastiert am Montag, 24. August, der Chelsea FC zum West-London-Derby im Craven Cottage. In den bisherigen fünf Testspielen trafen die „Cottagers“ auf den englischen Zweitligisten Norwich City (0:2), den saudischen Club Al-Ahli um den ehemaligen Stuttgarter Enzo Millot (1:1), den portugiesischen Zweitligisten SC Farense (2:1), UEFA Conference League-Sieger Crystal Palace (1:2) sowie den FC Malaga aus Spanien (2:2).
Dass der VfB seine Generalprobe in England bestreitet, könnte im Übrigen ein gutes Omen für die anstehende Spielzeit sein: Im Sommer 2023 testeten die Jungs aus Cannstatt im letzten Spiel vor dem Pflichtspielstart bei Sheffiel United, gewannen dank eines Dreierpacks von Serhou Guirassy mit 3:0 und wurden am Ende der Saison Vizemeister.
Es ist der letzte Feinschliff vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal: Am späten Samstagnachmittag, ab 17 Uhr deutscher Zeit, tritt der VfB beim letztjährigen Elften der Premier League an – dem Fulham FC. Wer nicht in London dabei ist, aber trotzdem verfolgen möchte, wie sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zum Abschluss der Sommervorbereitung schlägt, kann dies live bei VfB-TV tun. Dort wird die Partie aus dem Craven Cottage im Westen der englischen Hauptstadt kostenlos und exklusiv übertragen.
Die Übertragung etwa zehn Minuten vor Anpfiff um 16.50 Uhr.
Im beigefarbenen Sommeranzug läuft Felix Magath durch den Schlosspark in Stuttgart-Hohenheim. Gleich tritt er beim Brustring Business Club auf, dem größten Business-Netzwerk in Baden-Württemberg. Der 73-Jährige wirkt voller Vorfreude auf den Abend, an dem er später von seinen Erfahrungen als Trainer und Manager erzählt und über aktuelle Themen spricht. Immer wieder kommt dabei der VfB vor. Die Zeit von Februar 2001 bis Juni 2004 beim Club aus Cannstatt hat ihn geprägt. Vom Abstiegskampf führte er das Team mit dem Brustring in die UEFA Champions League. Und Fulham, den nächsten Gegner des VfB am Samstag, 15. August, kennt er ebenfalls durch seine Trainer-Laufbahn. Zeit für ein Gespräch mit dem Europameister von 1980.
Herr Magath, beim Brustring Business Club treten Sie als Redner auf. Wie sehr verfolgen Sie Ihren ehemaligen Club noch?
Felix Magath: „Den VfB verfolge ich intensiver als andere Vereine. Das hat einen simplen Grund: Beim VfB hatte ich meine schönste Zeit als Trainer. Ich war dreieinhalb Jahre in Stuttgart tätig. Das war nicht nur für den VfB, sondern auch für mich eine lange Zeit – es ist sogar mein Rekord als Trainer bei einem Club. Dadurch gibt es noch viele Kontakte und mein Interesse am VfB ist unverändert.“
Was hat diese Zeit für Sie so besonders und schön gemacht?
Felix Magath: „Es hat insgesamt sehr gut gepasst, nicht nur auf den Fußball bezogen. Meine Familie hat sich wohlgefühlt, ich habe mich wohlgefühlt. Die Zusammenarbeit mit dem VfB ging in eine gemeinsame Richtung. Sportlich war eine Entwicklung zu sehen, das war unglaublich spannend.“
Sie haben den VfB damals in einer herausfordernden Zeit übernommen. Im Februar 2001, als Sie begannen, steckte der Club aus Cannstatt tief im Abstiegskampf.
Felix Magath: „Als ich übernahm, war es Tabellenplatz 17. Das sorgte allseits für Druck und Nervosität. Für die nächsten Spiele ging es nur darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Winterpause war längst vorüber, der einzige Schlüssel war die intensive Arbeit mit der Mannschaft. Der Klassenerhalt hat allen Beteiligten gezeigt, was wir aus solch einer Situation heraus gemeinsam erreichen können.“
Inwiefern hat dies Kräfte für die folgende Saison freigesetzt?
Felix Magath: „Wir konnten befreit in die anschließende Saison gehen. Plötzlich sind wir Richtung UEFA-Cup marschiert – und haben uns am Ende für den Wettbewerb qualifiziert. Im Jahr darauf zogen wir sogar in die Champions League ein. Es war außergewöhnlich, wie die Mannschaft kontinuierlich und immer wieder eine Schippe drauflegen konnte.“
Sehen Sie Parallelen zur heutigen Entwicklung beim VfB?
Felix Magath: „Keine Frage, ja. Ich nehme wahr, wie sich der VfB in den vergangenen Jahren mit Kontinuität, einem sehr guten Trainer und klugen Entscheidungen der Verantwortlichen stabilisiert hat. Ich bin von der Entwicklung des Clubs und der Mannschaft sehr angetan. Im Moment ist der VfB einer der besten und spannendsten Vereine in Deutschland.“
Sie sind beim Club aus Cannstatt eng mit dem Begriff der „Jungen Wilden“ verbunden. Unter Ihnen reiften zahlreiche Talente zu etablierten Bundesliga-Profis. Wie kam das?
Felix Magath: „Grundsätzlich wünscht sich jeder Beteiligte, dass Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung schaffen. Wirklich planbar ist so etwas jedoch kaum, es hängt von vielen Faktoren ab. Zu meiner Zeit gelang das sehr gut. Die ‚Jungen Wilden‘ waren im Grunde genommen alle da, ich musste sie nur nehmen und fördern. Aber der Ursprung liegt eigentlich woanders.“
Jetzt müssen Sie uns die gesamte Geschichte erzählen.
Felix Magath: „Bevor ich zum VfB kam, trainierte ich Eintracht Frankfurt. In der ersten Runde des DFB-Pokals trafen wir auf die VfB-Amateure. Am Ende stand es 6:1 – allerdings nicht für Frankfurt. In dieser VfB-Reserve spielten unter anderem Andreas Hinkel, Alex Hleb und Ioannis Amanatidis. Ich hatte mir all die Namen gemerkt, wie man das halt als Trainer so macht (schmunzelt). Und als ich erst einmal beim VfB war, wusste ich, was die eigentliche Geburtsstunde für die ‚Jungen Wilden‘ war.“
Einen Blick haben Sie auch auf den FC Fulham. Sie trainierten den Club im Jahr 2014. Der VfB absolviert am Samstag ein Testspiel in London. Was macht den Fußballstandort Fulham so besonders?
Felix Magath: „Das hat viel mit dem Stadion zu tun. ‚Graven Cottage‘ liegt direkt an der Themse, es ist ein traditionelles und wunderschönes Stadion. Es gibt kaum Zäune, der Fan ist nah dran, es entsteht diese typisch englische Atmopshäre. Fulham spielt einen intensiven, teils auch körperlichen Fußball. Ich erwarte – trotz des Testspiel-Charakters – viele Zweikämpfe. Das wird ein guter, herausfordernder Test für den VfB.“
Zum Abschluss: Was wünschen Sie dem VfB für die nächsten Jahre?
Felix Magath: „Ich bin lange genug dabei, um nicht zu weit in die Zukunft schauen zu wollen. Das Tagesgeschäft ändert die Dinge manchmal schnell. Insofern wünsche ich dem VfB vor allem, dass er den eingeschlagenen Weg fortsetzt. Der Club hat sich sportlich und wirtschaftlich ein Fundament erarbeitet, die Fans stehen hinter dem Verein. Das ist eine gute Ausgangsbasis für die nächste Etappe.“
Das Konzept: Zwei Spieler – oder Spielerinnen – des VfB Stuttgart unterhalten sich über aktuelle Themen aus dem Team und ihrem Leben abseits des Fußballs. Die Länge des Gesprächs ist auf eine ausgedehnte Halbzeitpause konzentriert, also auf rund 20 Minuten. Es wird zurückhaltend videografisch begleitet, der Fokus soll auf dem gesprochenen Wort liegen. Zudem verzichtet das Format bewusst auf einen lenkenden Host oder Moderator, so dass insgesamt ein möglichst authentischer Dialog entsteht. Fans erhalten auf diese Weise einen echten Eindruck von der Atmosphäre in der Kabine, dem „Locker Room“.
Die Pilotfolge wurde im VfB-Trainingslager in Grassau in der vergangenen Woche aufgezeichnet. Die Nationalspieler Chris Führich und Maxi Mittelstädt plaudern darin über die härtesten Tage in einer Saisonvorbereitung, ihren Urlaub und peinliche Momente als Neuzugang.
„Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem Youtube-Kanal des VfB Stuttgart abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.
Dan-Axel Zagadou hat sich im Testspiel des VfB gegen den FC Everton im Kampf um den Ball eine muskuläre Verletzung an der Oberschenkelrückseite zugezogen. Der Innenverteidiger steht deshalb in den kommenden Wochen nicht für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Gute Besserung, Daxo!
In der vergangenen Saison noch als Gegner in der MHP Arena zu Gast, von nun an selbst in Weiß und Rot unterwegs: Im ersten Interview nach seinem Wechsel, präsentiert von „Team Partner“ Egetrans, spricht Dzenan Pejcinovic über die vergangenen Tage, die Gründe für seinen Wechsel und darüber, was ihm abseits des Rasens wichtig ist.
Herzlich willkommen beim VfB Stuttgart, Dzenan. Wie groß ist die Freude, ab sofort für den VfB auflaufen zu dürfen?
Dzenan Pejcinovic:„Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage, um das zu realisieren. Es ging in den vergangenen zwei, drei Tagen alles sehr schnell. Ich habe direkt meine Sachen gepackt, habe natürlich den schnellsten Weg nach Stuttgart gesucht und kann es kaum erwarten, endlich richtig loszulegen.“
Warum hast du dich für unseren Club entschieden?
Dzenan Pejcinovic:„Ich habe recht bald nach dem Ende der vergangenen Saison mitbekommen, dass der VfB Interesse an mir hat. Und da war auch für mich und auch für meine Familie schnell klar, dass das ein Schritt ist, den ich machen möchte. In der Folge hatte ich sehr gute und ehrliche Gespräche mit Fabian Wohlgemuth und Sebastian Hoeneß. Beide haben mir ein sehr gutes und positives Gefühl gegeben. Daher fiel mir die Entscheidung am Ende sehr leicht.“
Worauf freust du dich beim VfB am meisten?
Dzenan Pejcinovic:„Erst einmal freue ich mich auf die MHP Arena. Es reizt einen Spieler natürlich, in einem immer ausverkauften Stadion zu spielen. Und ich freue mich, meine neuen Mannschaftskollegen kennenzulernen und mich schnell einzufinden.“
Den ein oder anderen deiner neuen Mitspieler kennst du ja bereits, richtig?
Dzenan Pejcinovic: „Ja, mit Finn Jeltsch, Dennis Seimen und Laurin Ulrich gibt es schon einige Jungs, die ich bereits kenne- entweder als Gegner oder gemeinsame Spiele für die U-Nationalmannschaften. Ich werde versuchen, mich schnell in die Mannschaft hineinzufinden und vielleicht nimmt mich der eine oder andere ein bisschen an die Hand (lacht). Jetzt ist es erst einmal wichtig, schnell ins Training reinzukommen.“
Wie groß ist die Vorfreude auf das Training und auch auf den Coach?
Dzenan Pejcinovic: „Die ist groß. Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Trainer. Wir haben uns beide gewünscht, dass ich am Dienstag direkt ins Training starten kann. Davon gehen wir jetzt auch aus.“
Wie hast du den VfB in den vergangenen, durchaus erfolgreichen Jahren verfolgt?
Dzenan Pejcinovic:„Als wir selbst gegen den VfB gespielt haben, habe ich eine Mannschaft gesehen, die sowohl stark mit als auch gegen den Ball ist. Daher war die Entscheidung für mich keine schwere, da ich mir sicher war, hier spielen zu wollen und gemeinsam mit der Mannschaft Erfolge zu feiern.“
Woran erinnerst du dich, wenn du an das Spiel gegen uns in der vergangenen Saison zurückdenkst?
Dzenan Pejcinovic:„Der VfB war in dem Spiel klar überlegen und wir haben verdient verloren. Die Art und Weise, wie der VfB gespielt hat, hat mich überrascht und umgehauen. Es war mein Traum, für eine solche Mannschaft spielen zu können. Dementsprechend freue ich mich natürlich, dass ich das verwirklichen konnte.“
Auf dem Platz bist du fürs Toreschießen zuständig. Was bist du abseits des Feldes für ein Typ?
Dzenan Pejcinovic:Ein ganz entspannter, ich brauche einfach nur ein paar gute Cafés und ein, zwei gute Italiener (lacht). Ich glaube aber, dass ich mich schnell in einer Stadt zurechtfinden kann, vor allem in so einer schönen Stadt wie Stuttgart.“
Drei Fakten zu Dzenan Pejcinovic
Medaille. Im Jahr 2024 verlieh der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Stürmer die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Die Ehrung in Gold, Silber und Bronze stellt die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball dar.
Dreierpack. Seine ersten drei Bundesliga-Tore hat Dzenan Pejcinovic ausgerechnet via Dreierpack erzielt. Am 20. Dezember 2025 schoss er bei der 3:4-Niederlage gegen den SC Freiburg alle drei Treffer des VfL Wolfsburg.
Größe. Mit einer Körpergröße von 1,88 Meter gehört der 21-Jährige zu den größeren Offensivspielern im Kader des VfB.
Mit Dzenan Pejcinovic hat der VfB einen weiteren Neuzugang für die Saison 2026/2027 verpflichtet. Der 21-Jährige lief zuletzt für den VfL Wolfsburg auf und erzielte für die Niedersachsen wettbewerbsübergreifend in 39 Pflichtspielen zwölf Tore. Beim VfB erhält der Stürmer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031.
Dzenan Pejcinovic sagt: „Ich kann es kaum erwarten, beim VfB loszulegen, die Vorfreude ist riesig. Ich kenne schon einige meiner neuen Mitspieler aus den Nachwuchsteams des DFB und hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, deshalb musste ich nicht lange überlegen, als ich vom Interesse des VfB gehört habe. Jetzt möchte ich so schnell wie möglich richtig ankommen und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison für den VfB beitragen.“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Wir haben uns intern sehr früh darauf verständigt, Dzenan Pejcinovic zu verpflichten. Wir sind zum einen von seinen fußballerischen Fähigkeiten überzeugt, zum anderen war es unser Bestreben, den Kader für die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga, in der Champions League und im DFB-Pokal weiter zu verstärken. Dzenan bringt alles mit, um sofort eine wertvolle Option in der Offensive zu sein, gleichzeitig hat er als junger Spieler noch viel Entwicklungspotenzial. Nicht zuletzt ist es ein tolles Signal, dass sich ein am Markt sehr begehrter Spieler für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Auch das bestätigt den kontinuierlichen Aufwärtstrend des VfB Stuttgart in den vergangenen Jahren.“
41 Tore in 49 U-Länderspielen für Deutschland
Dzenan Pejcinovic wurde am 15. Februar 2005 in München geboren. In seiner Heimatstadt begann seine fußballerische Laufbahn beim SC Bajuwaren München, ehe er sie anschließend im Nachwuchs des FC Bayern München fortsetzte. Im Sommer 2017, als er zwölf Jahre alt war, wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Augsburg und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften bei den Fuggerstädtern. In dieser Zeit entwickelte er sich zudem zum deutschen U-Nationalspieler. Zur Saison 2022/2023 schloss sich der Sohn montenegrinischer Eltern dem VfL Wolfsburg an. Er spielte zunächst für die U19 der Niedersachsen, ehe er am 27. Mai 2023 im Alter von 18 Jahren und drei Monaten sein Bundesliga-Debüt gab. Insgesamt absolvierte er wettbewerbsübergreifend 39 Profipartien für den VfL Wolfsburg, in denen ihm zwölf Tore und eine Vorlage gelangen. In der Saison 2024/2025 lief er ein Jahr auf Leihbasis für Fortuna Düsseldorf auf – in 19 Zweitliga-Spielen sowie einem DFB-Pokal-Einsatz erzielte er fünf Tore.
Dzenan Pejcinovic besitzt sowohl die deutsche als auch die montenegrinische Staatsbürgerschaft. Nachdem er in der U15 ein U-Länderspiel für Montenegro absolvierte, hat er seit der U16 sämtliche U-Nationalmannschaften Deutschlands durchlaufen. Insgesamt spielte er bislang 49-mal für den DFB-Nachwuchs – dabei gelangen ihm 41 Tore und zehn Vorlagen. Aktuell gehört er der deutschen U21-Auswahl an und kam in der laufenden Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2027 bereits sechsmal zum Einsatz.
Drei Fakten zu Dzenan Pejcinovic
Medaille. Im Jahr 2024 verlieh der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Stürmer die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Die Ehrung in Gold, Silber und Bronze stellt die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball dar.
Dreierpack. Seine ersten drei Bundesliga-Tore hat Dzenan Pejcinovic ausgerechnet via Dreierpack erzielt. Am 20. Dezember 2025 schoss er bei der 3:4-Niederlage gegen den SC Freiburg alle drei Treffer des VfL Wolfsburg.
Größe. Mit einer Körpergröße von 1,88 Meter gehört der 21-Jährige zu den größeren Offensivspielern im Kader des VfB.
In der 62. Minute kam er ins Spiel, in der 64. Minute köpfte er zum zwischenzeitlichen 2:0 ein. Ramon Hendriks erlebte einen wunderbaren Samstag, 8. August 2026, und freute sich anschließend mit seinen Teamkollegen über den Erfolg gegen Premier-League-Club Everton FC (3:1). Auch von der Kulisse bei der weiß-roten Saisoneröffnung zeigte sich der niederländische Defensivakteur beeindruckt, wie er im Interview erklärt.
Hallo Ramon, erst die Präsentation auf der Bühne, später das Testspiel in der MHP Arena – wie hast du die Saisoneröffnung am Samstag beim VfB erlebt?
Ramon Hendriks: „Es war ein etwas längerer Spieltag als gewöhnlich, aber das nehmen wir gerne in Kauf. Wir können dankbar sein, wie viele Fans zu unserer Saisoneröffnung gekommen sind. Dass bei einem Testspiel mehr als 40.000 Fans dabei sind, ist sensationell. Auch zuvor auf der Bühne war eine Menge los. Die Unterstützung der Fans ist fantastisch, das weckt Vorfreude auf die Saison.“
Wie fühlt es sich als Spieler an, bei der Mannschaftspräsentation in solch ein weiß-rotes Meer blicken zu können?
Ramon Hendriks: „Eigentlich ist es gar nichts Überraschendes mehr – und dennoch ist es außergewöhnlich und grandios. Seit ich vor zwei Jahren zum VfB kam, erlebe ich an jedem Spieltag, dass die Fans uns unfassbar ‚pushen‘. Sie sind immer in großer Zahl da und gehen mit uns durch die gesamte Saison. Für uns als Spieler ist dieser Zusammenhalt unfassbar wichtig.“
Lass uns auf das Testspiel blicken: Gegen Everton haben deine Teamkollegen und du mit 3:1 gewonnen. Wie fällt dein Fazit aus?
Ramon Hendriks: „Es war ein guter Test für uns. Everton ist ein ambitionierter Premier-League-Club und hat uns gefordert, doch wir haben oftmals gute Lösungen gefunden. Die Spiele gegen internationale Gegner sind nochmals etwas Anderes als in der Bundesliga. Niko (Nartey, Anm. d. Red.) hat das erste Tor mit einer tollen Bewegung erzielt, wir hatten insgesamt einige gute Phasen in unserem Auftritt.“
Eine weitere Szene hängt unmittelbar mit dir zusammen. Kurz nach deiner Einwechslung hast du das 2:0 geköpft. Dürfen wir dich jetzt ‚Kopfball-Ungeheuer‘ nennen?
Ramon Hendriks: „(lacht) Es war in erster Linie ein perfekter Ball von ‚Bad‘ (Badredine Bouanani, Anm. d. Red.), ich konnte mich im Strafraum gut durchsetzen und seinen Eckball einköpfen. Generell konnten wir immer wieder Gefahr erzeugen – sei es durch Standardsituationen oder aus dem Spiel heraus. Das möchten wir mitnehmen in die nächsten Partien, wenn es um Punkte oder ein Weiterkommen geht.“
Der nächste Testspiel-Gegner aus England folgt am Samstag. Es ist zugleich der letzte Test der Saisonvorbereitung. Was nehmt ihr euch für den Vergleich beim FC Fulham vor?
Ramon Hendriks: „Wir möchten sehen, wo wir gegen Ende der Vorbereitung stehen. Wir können viel Positives aus dem Match gegen Everton mitnehmen. Es gibt aber auch Aspekte, die wir analysieren und verbessern müssen. Gegen Fulham werden wir probieren, diese Themen schon wieder ein Stückchen besser zu machen. Es ist auf jeden Fall cool, erneut gegen einen Premier-League-Club zu testen. Das wird eine gute Herausforderung.“
Die nächsten Termine:
Der VfB setzt in der neuen Woche seine Saisonvorbereitung fort. Nachdem das Trainingslager in Grassau erfolgreich beendet ist, wird am Clubzentrum in Cannstatt gearbeitet. Das nächste und zugleich letzte Testspiel findet am Samstag, 15. August 2026, um 17 Uhr, beim FC Fulham in London statt. Am Freitag, 21. August 2026, um 20.45 Uhr, folgt die erste Pflichtpartie der Saison 2026/2027 – im Rahmen der ersten DFB-Pokal-Runde treten die Jungs aus Cannstatt beim F.C. Hansa Rostock an.


























