VfB Stuttgart
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„Ein Push für kommende Aufgaben“
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„Ein Push für kommende Aufgaben“
Ein 3:2-Heimsieg mit emotionalem Verlauf. Cheftrainer Sebastian Hoeneß sowie Deniz Undav, Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey ordnen die Partie ein. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Es ist nicht selbstverständlich, eine Hinrunde mit 32 Punkten zu beenden. Das ist eine schöne Momentaufnahme – aber wir können gleichzeitig einordnen, dass das längst noch nicht genug ist, um etwas zu erreichen und wir in der gleichen Art und Weise weitermachen müssen. In das Spiel gegen Frankfurt sind wir denkbar ungünstig gestartet, liegen zurück, agierten teils fahrig. Danach hat das Ausgleichstor zum 1:1 den Knoten gelöst. Im Anschluss müssen wir uns teils vorwerfen, dass wir gute Möglichkeiten ausgelassen haben, um die Partie vorzuentscheiden oder zumindest die Führung auszubauen. Nachdem Frankfurt das 2:2 erzielte, hat die Mannschaft sensationell reagiert. Die Moral ist da, der Wille ist da. Die Jungs wissen, dass sie sehr oft zurückkommen und etwas kreieren können. Das war auch heute zu spüren und zu sehen – und das ist eine ganz wichtige Basis für den weiteren Saisonverlauf.“
Deniz Undav: „Es war ein sehr wildes Spiel. Ich glaube, dass ich nach dem 2:1 durchaus drei, vier Tore hätte schießen können – dadurch hätten wir das Spiel früher entscheiden und beruhigen können, aber wir haben es spannend gemacht. Gott sei Dank haben wir die Begegnung am Ende auf unsere Seite ziehen können. Dass ‚Niko‘ (Nikolas Nartey, Anm. d. Red.) und ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) für uns treffen, freut mich für beide sehr und zeigt, dass wir viele torgefährliche Spieler haben. Darüber hinaus haben wir insgesamt gut verteidigt und das sollte uns einen Push für die kommenden Aufgaben geben. Gegen Union müssen wir genauso bereit sein wie heute und in Leverkusen.“
Ermedin Demirovic: „Ich bin sehr dankbar dafür, nach meiner langen Leidenszeit das Vertrauen des Trainers bekommen zu haben und von Anfang an starten zu dürfen. Umso besser ist, dass ich direkt treffen und dem Team helfen konnte. Wir nehmen drei wichtige Punkte mit. Ich habe gar nicht damit gerechnet, direkt zu treffen, sondern wollte vor allem fit aus dem Spiel herausgehen. Es ist ein unglaublicher Abend und ganz sicher ein besonders schöner Tag in meiner Karriere.“
Nikolas Nartey: „Es war ein grandioses Gefühl, mein erstes Bundesliga-Tor erzielt zu haben – ich habe kurz gejubelt, danach aber sofort geschaut und gehofft, dass es keine Abseitsposition war. Der Sieg ist sehr schön und wichtig, er ist auch verdient. Ich habe nach all den Rückschlägen stets hart gearbeitet und immer an mich geglaubt – hinzu kommt, dass ich Teil einer starken Mannschaft bin, die mir hilft und ich ein Trainerteam vorfinde, das mir Vertrauen schenkt. Ich bin sehr dankbar, dass ich gesund und fit bin sowie mit Leistung etwas zurückgeben kann.“
Dino Toppmöller, Cheftrainer Eintracht Frankfurt: „Glückwunsch an den VfB, Glückwunsch an Sebastian (Hoeneß, Anm. d. Red.). Es war ein packendes und spannendes Fußballspiel, in dem wir die ersten 25 Minuten gut gestaltet haben. Danach übernahm der VfB und war bis zur Halbzeit das bessere Team. In der zweiten Hälfte war die Partie offener, wir hatten nach unserem 2:2-Ausgleich sogar die Möglichkeit auf den Siegtreffer. Letztlich läuft das Spiel anders, wobei der Gegentreffer zum Sieg zu einfach fällt und wir diese Situation besser verteidigen müssen. Wir nehmen die ‚Challenge‘ in der aktuellen Situation an und wollen uns endlich wieder belohnen für den Aufwand, den wir betreiben.“
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets
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VfB-Stiftung und DRK stärken gesellschaftliches Engagement
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VfB-Stiftung und DRK stärken gesellschaftliches Engagement
Die VfB-Stiftung hat beim Heimspiel gegen Frankfurt den DRK Landesverband Baden-Württemberg als neuen Jahrespartner vorgestellt.Gemeinsam wollen die VfB-Stiftung und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Menschen für gesellschaftliche Verantwortung sensibilisieren und zur aktiven Mitwirkung motivieren. Sowohl bei der VfB-Stiftung als auch beim DRK steht der Mensch im Mittelpunkt. Der DRK-Leitsatz „Helfen kann jeder“ verdeutlicht, dass jede und jeder – unabhängig von Herkunft oder individuellen Fähigkeiten – durch einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten und im Ernstfall Leben retten kann.
Um auf die Bedeutung lebensrettender Maßnahmen aufmerksam zu machen, setzen der VfB und das Rote Kreuz im Laufe des Jahres verschiedene gemeinsame Aktionen um. Darüber hinaus ist die Unterstützung des DRK-Projekts Kälte- und Hitze-Bus in der Landeshauptstadt Stuttgart geplant, das Menschen in besonders belastenden Lebenssituationen hilft.
Weitere Maßnahmen wie Blutspendeaktionen, Projekte zur Stärkung des Ehrenamts sowie ein besonderer Fokus auf die Themen des DRK am Stiftungsspieltag im Herbst 2026 sind ebenfalls Teil der Kooperation.
Die Partnerschaft unterstreicht die gemeinsame Überzeugung, dass Hilfe, Solidarität und Verantwortung zentrale Werte für ein starkes gesellschaftliches Miteinander sind. Mit dem DRK Landesverband Baden-Württemberg hat die VfB-Stiftung einen erfahrenen Partner an ihrer Seite, der seit Jahrzehnten für schnelle Hilfe und verlässliches Engagement steht.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, sagt: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Der VfB Stuttgart steht für Gemeinschaft und Verantwortung – Werte, die wir mit dem Deutschen Roten Kreuz teilen. Mit dieser Partnerschaft wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und Menschen in Baden-Württemberg motivieren, aktiv zu helfen. Erste Hilfe kann Leben retten, und jeder kann seinen Beitrag leisten. Gerade als Verein mit großer gesellschaftlicher Reichweite sehen wir es als unsere Aufgabe, wichtige soziale Themen sichtbar zu machen und Engagement zu fördern.“
Christian Reuter, Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des DRK, sagt: „Die Kooperation zwischen der VfB-Stiftung und dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg ist ein starkes Signal für gelebte Verantwortung und Solidarität. Es ist großartig zu sehen, wie hier sportliche Strahlkraft und humanitäres Engagement zusammenkommen. Als Deutsches Rotes Kreuz unterstützen wir diese Partnerschaft ausdrücklich. Sie zeigt, wie wichtig regionale Vernetzung ist, um Menschen für Erste Hilfe, Ehrenamt und die Unterstützung von Menschen in Not zu begeistern. Solche Allianzen machen unsere gemeinsamen Werte sichtbar und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Marc Groß, Landesgeschäftsführer des DRK Baden-Württemberg, sagt: „Das Rote Kreuz freut sich sehr über diese ganz besondere Partnerschaft mit der VfB-Stiftung. Als große Hilfsorganisation sind wir überall im Land für die Menschen im Einsatz. Und seit vielen Jahren stehen wir beim Sanitätswachdienst im Stadion verlässlich an der Seite des Vereins. Nun wollen wir gemeinsam die Idee des Helfens und der Solidarität weiter in die Gesellschaft tragen.“
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Wille und Wucht made in Cannstatt
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Wille und Wucht made in Cannstatt
Der VfB liegt gegen Frankfurt zurück – und dreht die Partie noch in Halbzeit eins. Auch nach dem 2:2 antwortet das Team. Die Schlüssel? Offensivwucht, Defensivfokus – und zwei Stürmertore.Der Spielverlauf:
Mit einem Flutlichtspiel ins neue Jahr. Der Heimauftakt 2026 des VfB gegen Eintracht Frankfurt versprach viel. „Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat ‚Top-Spiel‘ zutrifft“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor Anpfiff. Für die Bundesliga-Begegnung gegen den Tabellensiebten – zugleich das letzte Spiel der Hinrunde 2025/2026 – veränderte er seine Startaufstellung im Vergleich zum vergangenen Spiel am Samstag bei Bayer Leverkusen (4:1) auf einer Positionen. Ermedin Demirovic begann – Nikolas Nartey nahm zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?
Eigentlich der VfB, doch das frühe Tor erzielten die Gäste aus Frankfurt mit ihrer ersten Möglichkeit. Zwar hatten die Jungs aus Cannstatt mehr Ballbesitz und drangen auf Kontrolle, aber Frankfurts Rasmus Kristensen köpfte nach einer Ecke zur Führung ein – 0:1 aus VfB-Sicht (5. Minute, siehe „Die Tore“). Stuttgart antwortete: Chris Führich und Ermedin Demirovic verzeichneten erste Abschlüsse (9./25.). Letztgenannter konnte anschließend jubeln – in Mittelstürmermanier staubte er zum 1:1-Ausgleich ab (27., siehe „Die Tore“). Verdient. Und der VfB blieb dran: Jamie Leweling scheiterte per Flachschuss (31.). Bis dato war es definitiv das erwartet intensive Aufeinandertreffen, inklusive rassiger Zweikämpfe. „Auf geht’s, Jungs aus Cannstatt“, sangen die weiß-roten Fans und spürten, dass das zweite VfB-Tor im Bereich des Möglichen lag.
VfB machte dort weiter, wo er in Leverkusen aufgehört hatte
Und genau das geschah. Dank des Treffers von Deniz Undav drehte Stuttgart noch vor der Pause die Partie, führte nun 2:1 (35.). Fast hätte Josha Vagnoman gar auf 3:1 erhöht, diesmal behielt SGE-Keeper Kaua Santos jedoch die Oberhand (39.). Ein teils entfesselt aufspielender VfB machte dort weiter, wo er in Leverkusen aufgehört hatte.In der zweiten Halbzeit ging’s rasant weiter. Deniz Undav schloss für Stuttgart ab (48.), auf der Gegenseite hielt Alexander Nübel den Versuch von Frankfurts Ritsu Doan (51.). Die Eintracht versuchte, zu mehr Offensivaktionen zu kommen – für den VfB boten sich mitunter Umschaltmomente, Chris Führich und Deniz Undav ließen zwei gute Chancen aus (57./64.).
Zwischendurch schepperte es an der Latte, als Frankfurts Ansgar Knauff einen Ball aus 14 Metern volley nahm – Glück für den VfB, die Führung hielt (60.). Die Begegnung, so viel stand schon jetzt fest, hatte das von Sebastian Hoeneß verwendete Prädikat ‚Top-Spiel‘ definitiv verdient. Wie verlief das Schlussviertel? Zunächst unglücklich. Obwohl Stuttgart viel unter Kontrolle hatte, nutzte SGE-Offensivakteur Ayoube Amaimouni einen Gästeangriff und traf zum 2:2 (80., siehe „Die Tore“). Der VfB hatte durch Deniz Undav die Chance, erneut in Führung zu gehen – doch Frankfurts Schlussmann Kaua Santos parierte per Fußabwehr (83.). Doch das war’s noch nicht: Mit seinem ersten Bundesliga-Tor sorgte Nikolas Nartey nicht nur für das 3:2, sondern zugleich für riesigen Jubel in der MHP Arena (87., siehe „Die Tore“). Der Heimsieg stand, weil kurz vor Abpfiff zweimal Alexander Nübel stark parierte – nach 17 Spieltagen hat der VfB nunmehr 32 Punkte gesammelt.
Die Tore:
0:1 – 5. Minute: Rückschlag für den VfB. Nach einer Ecke von Frankfurts Ritsu Doan steigt Rasmus Kristensen am höchsten und köpft ins lange Eck ein. Keine Abwehrchance für Alexander Nübel.
1:1 – 27. Minute: Maximilian Mittelstädt flankt aus dem Halbfeld, Frankfurts Torwart Kaua Santos eilt heraus, kann den Ball jedoch nicht festhalten – Ermedin Demirovic staubt in Mittelstürmermanier ab.
2:1 – 35. Minute: Josha Vagnoman spielt den Ball in die Schnittstelle zu Deniz Undav, der dreht sich und schließt ins lange Eck ab. Grätschende Frankfurt-Beine kommen zu spät.
2:2 – 80. Minute: Zwei „Frankfurter Joker“ gleichen aus. Mo Dahoud spielt zu Ayoube Amaimouni, der aus etwa 14 Metern flach ins lange Eck trifft.
3:2 – 87. Minute: Wahnsinn in Cannstatt! Mit seiner zweiten Vorlage bedient Josha Vagnoman diesmal Nikolas Nartey, der aus Nahdistanz einschiebt. Der VfB führt wieder!
Die Besonderheiten:
Premiere. Nikolas Nartey hat mit dem 3:2 den ersten Bundesliga-Treffer in seiner Karriere erzielt. Herzlichen Glückwunsch.
Torjäger. Deniz Undav steht nach seinem zwischenzeitlichen 2:1-Treffer bei nunmehr zehn Saisontoren.
Triple. Zum dritten Mal in Folge startet der VfB mit einem Heimsieg in das neue Kalenderjahr. 2024 und 2025 gelang dies gegen RB Leipzig, diesmal gegen Eintracht Frankfurt.
Meilenstein. Sebastian Hoeneß ist nun der vierte Cheftrainer in der VfB-Geschichte, der die Marke von 50 Bundesliga-Siegen geknackt hat – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52).
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets
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Faninfo: AS Rom – VfB
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Faninfo: AS Rom – VfB
Im Rahmen der UEFA Europa League-Ligaphase tritt der VfB Stuttgart nächsten Donnerstag bei der AS Rom im Stadio Olimpico an. Die Fanbeauftragten informieren nachfolgend über wichtige Hinweise zur Anreise, zum Stadionbesuch und zum Aufenthalt in Rom.Die Fanbeauftragten des VfB Stuttgart informieren auch in Echtzeit über WhatsApp:
VfB Stuttgart - Die FanbeauftragtenRom
Rom ist die Hauptstadt Italiens und mit rund drei Millionen Einwohnern eine der größten Städte Europas. Die Stadt verbindet über 2.000 Jahre Geschichte mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten, italienischer Lebensart und einer sehr intensiven Fußballkultur.
Die Curva Sud ist das Herz der Heimfans der AS Rom und zählt zu den leidenschaftlichsten Fanszenen Europas. Sie prägt die Stimmung im Stadio Olimpico maßgeblich.
!!! Gästefans dürfen nur den Gästebereich und die Plätze der Kategorie 1 betreten !!!Wichtige Hinweise:
- Zahlungsmittel: Bargeld und Kreditkarten sind weit verbreitet
- Handynutzung: Italien ist Teil des EU-Roamings – euer Tarif gilt in der Regel wie zuhause. Achtet darauf, dass mindestens eine Person eurer Gruppe Zugriff auf WhatsApp hat, um unseren Channel erreichen zu können.
Anreise
Einreisebestimmungen
Für deutsche Staatsbürger reicht die Mitführung eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses.
Anreise über den offiziellen Fan-Meeting-Point
Der zentrale Fan-Meeting-Point befindet sich am Piazzale delle Canestre und sollte gegen 16.45 Uhr aufgesucht werden. Er dient als zentraler Abfahrtsort für die Shuttlebusse zum Stadion.
Fans, welche im Rollstuhl sitzen, werden separat durch Ralph Klenk informiert.
Wichtiger Hinweis:
- Ein Teil der Kosten für die Busfahrt wird vom VfB Stuttgart übernommen.
Wir bitten um einen entsprechend respektvollen Umgang mit den Shuttlebussen. - Beim Einstieg in die Busse erfolgt ein kurzer Body- und Ticket-Check durch die Polizei.
- Die aktive Fanszene informiert gesondert über mögliche Treffpunkte im Vorfeld.
- Der Fan-Meeting-Point dient anschließend als zentraler Abfahrtsort für die Busse.
Anreise mit dem Auto
Der Innenstadtbereich Roms ist stark reglementiert (ZTL-Zonen).
- Rund um das Stadion gibt es keine öffentlichen PKW-Parkplätze für Gästefans
- Wir empfehlen dringend, auf die Shuttlebusse zurückzugreifen!
Anreise mit dem Reisebus
- Reisebusse mit Tagesaufenthalt können die Fahrgäste im Innenstadtbereich absetzen und anschließend bereits am Morgen das Bus-Parking am Stadion anfahren
- Die Busparkplätze befinden sich direkt am Gästebereich in der Via Macchia della Farnesina
- Eine direkte Anreise mit dem eigenen Reisebus zum Stadion ist ebenfalls möglich
- Bitte meldet euren Reisebus unbedingt vorab bei den Fanbeauftragten an
Gästebereich & Tickets
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Der offizielle Gästebereich befindet sich im oberen Bereich der Tribuna Nord.
Der Gästeblock liegt im Nordwesten des Stadions in den Blöcken 50 bis 52 und ist ausschließlich über den Zugang an der Straße Ferraris IV erreichbar.Wichtige Hinweise:
- Das gesamte Gästekontingent ist bereits im Vorverkauf abgesetzt
- Es wird am Spieltag keinen Ticketverkauf geben
- VfB-Fans mit Tickets außerhalb des Gästebereichs erhalten keinen Zutritt zum Stadion
- Die Shuttlebusse setzen euch direkt am Gästeeingang ab
Von einer eigenständigen Anreise zum Stadion mit dem öffentlichen Nahverkehr wird ausdrücklich abgeraten.
Sollte sich euer Hotel in unmittelbarer Stadionnähe befinden, könnt ihr dieses nach Spielende und Blocksperre eigenständig aufsuchen.
Ein Aufenthalt von VfB-Fans im näheren Stadionumfeld vor dem Spiel ist nicht möglich.Ticketinfos:
- Tickets wurden ausschließlich über den VfB Stuttgart verkauft
- Stadionöffnung: 18 Uhr
- Einlass: Zugang an der Straße Ferraris IV
Beim Einlass wird das Ticket mit Personalausweis oder Reisepass abgeglichen.
Kann kein Ausweisdokument vorgelegt werden oder stimmen die Daten nicht überein, wird der Zutritt zum Stadion verweigert.!!! Eine Umpersonalisierung der Tickets ist nicht mehr möglich !!!
Hinweis:
Bei Ticketkäufen über Drittanbieter oder den Heimverein bestehen nur eingeschränkte Möglichkeiten für den VfB, um euch vor Ort zu unterstützen.Nach Spielende ist eine Blocksperre vorgesehen.
Fanutensilien
- Angemeldete Zaunfahnen sind erlaubt – bitte merkt euch eure Bookletnummer, die euch zugesendet wurde
- Alle weiteren Fanutensilien werden zwischen der AS Rom, dem VfB Stuttgart und der aktiven Fanszene abgestimmt
Es gilt die Stadionordnung des Stadio Olimpico: Stadio Olimpico - Rules - AS Roma
Unbedingt beachten – verboten sind u. a.:
- Powerbanks
- Feuerzeuge
- Taschen und Rucksäcke
!!! Es gibt keine Verwahrmöglichkeit vor Ort !!!
FAQs zum Stadion: https://www.asroma.com/en/stadium/faqs
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Unzertrennlich, seit den Bambinis
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Unzertrennlich, seit den Bambinis
Lene und Emma. Emma und Lene. Und das seit Kindertagen. Kennengelernt beim TSV Sondelfingen führte der Weg von Emma Babic und Lenelotte Müller über den VfL Pfullingen bis in die U17 des VfB, von wo aus sie im Mai 2024 den Sprung in die erste Mannschaft geschafft haben. Gemeinsam blicken die beiden U-Nationalspielerinnen im Interview in der stadion aktuell auf eine besondere Freundschaft mit und durch den Fußball.Hallo Emma, hallo Lene. Wie war die Umstellung von der U17 zur ersten Mannschaft für euch?
Emma: „Das fußballerische Niveau war natürlich eine Umstellung, die Schnelligkeit im Training eine andere. Der Aufwand und der Trainingsumfang stieg an, es wurde ein Stück weit professioneller als bei der der U17.“
Lene: „Wir haben jetzt mehr Verantwortung, weil wir nun in einer Frauen- und nicht mehr in einer Juniorinnenmannschaft spielen. Demenentsprechend muss man sich auch anders verhalten.“
Ihr macht dieses Jahr euer Abitur, verpasst aber dennoch nahezu keine Einheit. Wie regelt ihr das?
Lene: „Zweimal pro Woche haben wir eine doppelte Einheit. Das Vormittagstraining am Mittwoch findet für gewöhnlich im Kraftraum statt – das absolvieren wir dann eigenständig rund um den Schulalltag. Die Einheit am Donnerstagvormittag ist die einzige, bei der wir nicht dabei sind.“
Haben jüngere Spielerinnen im Team besondere Aufgaben beim VfB?
Emma: „Bei Aufwärmspielen müssen die Jüngsten immer in die Mitte. Aber das ist nicht schlimm. Ansonsten ist es gerne gesehen, wenn die jüngeren im Team das Tor tragen und einfach mit anpacken.“
Lene:„Es sind eher so ungeschrieben ‚Regeln‘, die für uns selbstverständlich sind.“
Zuletzt wart ihr beide oft mit euren jeweiligen Nationalteams auf Reisen. Welche Erfahrungen habt ihr im kroatischen (Emma) und deutschen (Lene) Nationaltrikot gesammelt?
Lene: „Mein Ziel ist es, so lange wie möglich dabei sein zu können, sich weiterentwickeln und zeigen zu können. Die Zeit in den Abstellungsperioden ist oft kurz. Man muss sie nutzen, um so viel wie möglich umsetzen zu können.“
Emma:„In der Nationalmannschaft sammelt man nochmal andere Erfahrungen als im Vereinsfußball. Es ist besonders, im Nationaltrikot auf andere Teams in anderen Ländern zu treffen. Ich fühle mich geehrt und möchte noch so lange wie möglich für Kroatien spielen können.“
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Euch verbindet aber nicht nur der Fußball – er war aber der Schlüssel zu eurer Freundschaft, oder?
Lene: „Das kann man so sagen. Wir sind seit den Bambinis befreundet. Der TSV Sondelfingen war unser erster Verein und der Beginn unserer Freundschaft. Wir gehen zusammen zur Schule, haben denselben Freundeskreis, dieselben Hobbies – eigentlich kennt man uns nur als Duo. (schmunzelt)“
Emma:„Wir haben immer zusammengespielt. Von Sondelfingen ging es für uns nach Pfullingen, um auf einem etwas höheren Niveau spielen zu können. Der Weg zum VfB hat sich dann durch ein Probetraining ergeben.“
Ging hier ein kleiner Traum für euch in Erfüllung?
Lene: „In gewisser Weise ja. In meiner Familie sind alle VfB-Fans. Ich hatte eigentlich gar keine Wahl, zur Taufe wurde ich VfB-Mitglied. Ich war schon immer VfB-Fan.“
Emma: „Bei einem Turnier hat uns Sascha Glass dann zusammen gesichtet – so ging unser Weg weiter bis in die erste Mannschaft.“
Wie lauten eure Ziele für 2026?
Lene:„Wir machen unser Abitur. Ansonsten freue ich mich auf meine weitere Entwicklung beim VfB und in der Nationalmannschaft.“
Emma:„Erfolgreichen Fußball spielen, mich weiterentwickeln und vor allem auch viel dazulernen – vom Trainerteam und den erfahrenen Spielerinnen im Team.“
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Niederlage gegen Bundesligist
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Niederlage gegen Bundesligist
Im ersten Testspiel der Wintervorbereitung müssen sich die VfB Frauen gegen Bundesligist SC Freiburg mit 0:3 geschlagen geben.Die Gastgeberinnen, Tabellensechster der Frauen-Bundesliga, waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. So gehörten ihnen auch die ersten Abschlüsse der Testpartie, die VfB Frauen konznetrierten sich zunächst auf die Arbeit gegen den Ball. Dies gelang ihnen über weite Strecken gut, lediglich einen Gegentreffer musste man in der Anfangsphase hinnehmen (Leela Egli, 10.). Offensiv setzten die VfB Frauen immer wieder Nadelstiche. Fabienne Dongus probierte es nach einer guten halben Stunde aus der Distanz, Maxi Rall lag der Ausgleich in der Schlussphase der ersten Hälfte auf dem Fuß. Auf der anderen Seite parierte VfB-Keeperin Eve Boettcher mehrfach gut. So blieb es beim knappen 0:1-Rückstand zur Pause.
Mit acht personellen Veränderungen gingen die VfB Frauen die zweiten 45 Minuten an. Zwar hatte man etwas mehr vom Spiel, der letzte Pass war jedoch oftmals etwas zu ungenau, sodass Großchancen weitestgehend ausblieben. Freiburg zeigte sich hingegen effektiv, erhöhte nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0 (Nia Szenk, 56.) und machte kurz vor Spielende den Deckel drauf (Ingibjörg, 87.).
VfB Frauen-Cheftrainer Heiko Gerber:„Die Niederlage geht in Ordnung, auch wenn sie eventuell etwas zu hoch ausfällt. Wir konnten heute mit einem Bundesligisten, der sich seit Jahren in der Liga etabliert hat, gut mithalten. Wir hatten viele Ballgewinne, haben gut gegen den Ball gearbeitet aber auch noch einige Ungenauigkeiten im Spiel. Daran werden wir weiter arbeiten. Ich bin mit unserem heutigen Auftritt nicht unzufrieden.“
So spielten die VfB Frauen in der ersten Halbzeit: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 5 Temaj, 8 Rall, 11 Rückert, 16 Hechler, 26 Billa, 30 J. Castor, 33 F. Dongus (C)
So spielten die VfB Frauen in der zweiten Halbzeit: 25 Boettcher – 3 Müller, 5 Temaj, 7 Redzepi, 9 Glaser, 13 Kopp, 18 Spengler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C), 29 Meßmer, 32 T. Dongus
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Platz zwei beim Mercedes-Benz JuniorCup
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Platz zwei beim Mercedes-Benz JuniorCup
Die U19 begeistert beim renommierten Hallenturnier in Sindelfingen mit tollen Leistungen und wird erst im Finale vom FC Basel besiegt. So verpasst der VfB-Nachwuchs den "Threepeat" knapp.Bereits am Samstag hatte der VfB mit starken Leistungen vorgelegt, alle drei Spiele gewonnen und sich damit als Top-Favorit auf den Titelgewinn ins Rennen gebracht. Diesen Status untermauerte das Team von Trainer Tobias Rathgeb auch am Sonntagmittag in der Zwischenrunde.
Das erste Spiel gegen den 1. FC Köln, Letzter der Gruppe B, ging mit 4:2 an den VfB. Dabei waren die Kölner im ersten Durchgang nach besserem Beginn in Führung gegangen, der VfB reagierte aber stark und dreht die Partie durch Tore von Matthaios Tsigkas (2), Kolya Petrovskyi und Karl Kempf. Das Halbfinale war sicher! Das abschließende Zwischenrundenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen hatte für den VfB dann zwar nur noch statistischen Wert, dennoch dominierte das Brustring-Team auch hier und gewann klar und deutlich mit 5:1. Massimo Di Benedetto traf doppelt, auch Tuncay Durna, Karl Kempf und Antonijo Janjic trugen sich in die Torschützenliste ein.
Mit sechs Siegen ins Finale
Im Halbfinale kam es zum Duell mit Odense BK aus Dänemark. Die Nervosität war beiden Teams anfangs anzumerken, ehe Colin Kroll-Thiel mit dem 1:0 kurz vor der Pause den Bann brach. Kurz vor Ende der Partie stellte Neno Zezelj auf 2:0 und sorgte damit für die Entscheidung und den dritten Finaleinzug des VfB in Serie.
Dort wartete der FC Basel, der bis dato ebenfalls noch ungeschlagen war. In einem rassigen Finale legten die Schweizer vor, Colin Kroll-Thiel glich aus. Kurz vor der Pause traf der FCB erneut und erhöhte im zweiten Durchgang per Elfmeter auf 1:3. Der VfB warf mit der Unterstützung der Zuschauer alles nach vorne, kassierte in den Schlussminuten aber das entscheidende 1:4 und musste sich starken Baslern beugen.
Titelverteidigung verpasst
So verpasste der VfB den „Threepeat“ nach den Titelgewinnen 2024 und 2025 nur hauchzart. „Wir wollten das Finale unbedingt gewinnen, haben dann leider zu viele falsche Entscheidungen getroffen, zu viele Fehler gemacht und verdient verloren“, resümierte ein dennoch zufriedener Trainer Tobias Rathgeb. „Wir haben uns über die zwei Tage hinweg außergewöhnlich gut präsentiert. Wir haben die Halle begeistert. Unsere Jungs haben unfassbar gute Leistungen offensiv wie defensiv gebracht, und deswegen sind wir trotzdem zufrieden.“ Mit dem nächsten Turnier geht es bereits am kommenden Wochenende weiter: Da tritt die U19 gemeinsam mit der U17 am Christian-Eriksen-Cup im dänischen Odense an.
Die Platzierungen:
1. FC Basel; 2. VfB Stuttgart; 3. SK Rapid Wien; 4. Odense BK; 5. Bayer 04 Leverkusen; 6. FC Bayern München; 7. 1. FC Köln; 8. Sao Paulo FC
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„Man triggert alles ein bisschen an“
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„Man triggert alles ein bisschen an“
U21-Trainer Nico Willig zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des einwöchigen Trainingslagers im türkischen Manavgat.Eine Woche lang bereitete sich die U21 im Trainingslager im türkischen Manavgat auf den Rückrundenstart am kommenden Sonntag gegen den MSV Duisburg vor. Trainer Nico Willig spricht im Interview über die vergangenen Trainingstage, drei Rückkehrer, das Testspiel gegen Craiova und die kommende Woche bis zum Auftakt.
Nico, am Abreisetag stürmt und regnet es in Manavgat. Bist du froh, dass es jetzt wieder nach Hause geht?
Nico: „Wir haben vom Wetter her eine gute Woche erwischt. Wenn es am Abreisetag stürmt und ein Training nicht möglich wäre, dann haben wir alles richtig gemacht.“
Die Bedingungen waren in den vergangenen Tagen sehr gut, wie zufrieden bist du mit dem Verlauf des Trainingslagers?
Nico: „Insgesamt kann man zufrieden sein. Es musste nichts ausfallen, wir mussten nichts umplanen. Mit der Orga und der Logistik war alles in Ordnung, das Hotel war gut, die Plätze waren gut und die Wege waren kurz.“
Konntet ihr im Trainerteam alle Inhalte, die ihr euch vorgenommen hattet, reinpacken?
Nico: „Man hat immer eine riesige Liste, trotzdem muss man drauf reagieren, was die Mannschaft braucht, und muss bei manchen Themen etwas länger verweilen. Wir wollten einen Schwerpunkt bei Standards setzen, im Spiel mit dem Ball, aber auch in Spielformen, wo es um Intensität geht. Wir haben auch läuferische und athletische Schwerpunkte einbauen können. Trotzdem ist es keine klassische Vorbereitung, wenn man nur zwei Wochen Zeit hat. Man triggert alles ein bisschen an, um wieder in den Rhythmus zukommen.“
Mit Thomas Kastanaras, Nuha Jatta und Tino Kaufmann sind drei Langzeitverletzte wieder zurück. Wie ist ihr Leistungsstand?
Nico: „Es ist super, dass die drei wieder zurück sind. Sie waren lange raus, deshalb haben wir ihre Umfänge auch ein bisschen dosiert, genau wie bei den beiden U19-Spielern, die dann zum Mercedes-Benz JuniorCup abgereist sind. Wir haben auch alle drei im Testspiel über jeweils 40 Minuten zum Einsatz gebracht. Das war ein erster Schritt und gegen einen Erstligisten völlig in Ordnung. Thomas schießt dabei auch noch ein Tor, das tut ihm gut, da er sich als Stürmer eben auch über Tore definiert. Sie sind glücklich, dass sie alles problemlos durchziehen konnten, trotzdem benötigen sie noch etwas Zeit, bis sie wieder bei 100 Prozent sind.“
Lediglich Florian Hellstern musste die vergangenen drei Tage aussetzen. Wie geht es ihm?
Nico: „Es wird von Tag zu Tag besser Er ist nach seiner Hüftprellung wieder im Lauftraining. Es ist eine Geduldssache, aber alles deutet darauf hin, dass er nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann.“
Das einzige Testspiel der Vorbereitung wurde gegen Universitatea Craiova mit 3:2 gewonnen. Wie zufrieden warst du mit dem Test?
Nico: „Man kann sehr zufrieden mit dem Auftritt gegen einen ambitionierten rumänischen Tabellenführer, der international unterwegs ist. Wir waren in vielen Phasen das bessere Team, obwohl wir viel jünger waren. Vom Einsatz und der Bereitschaft hat man gesehen, dass die Jungs gegen diesen guten Gegner sich behaupten und durchsetzen wollten.“
Wie sieht die kommende Woche mit Blick auf das Heimspiel gegen Duisburg am Sonntag aus?
Nico: „Nach zwei freien Tagen steigen wir am Mittwoch ins Mannschaftstraining ein, wobei es für Dienstag individuelle Laufpläne gibt, und hoffen, dass die Trainingsbedingungen so gut sind, dass wir fortsetzen können, was wir uns hier erarbeitet haben. Dann geht es an die Feinheiten im Hinblick auf das Spiel gegen Duisburg.“
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VfB verleiht Jovan Milosevic nach Bremen
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VfB verleiht Jovan Milosevic nach Bremen
Der 20-Jährige schließt sich bis Saisonende dem SV Werder Bremen an. Zuvor hat der Club aus Cannstatt den Vertrag mit dem Stürmer vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2029 verlängert.Jovan Milosevic vollzieht einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung und wird in den nächsten Wochen und Monaten erneut in der Bundesliga aktiv sein. Der VfB verständigte sich mit dem SV Werder Bremen auf eine Leihvereinbarung bis zum Ende der gegenwärtigen Spielzeit 2025/2026. Zuvor lief der 20-Jährige seit Januar 2025 für ein Jahr auf Leihbasis für den FK Partizan Belgrad auf – bei dem serbischen Erstligisten gelangen ihm saisonübergreifend in 30 Einsätzen insgesamt 19 Tore und fünf Vorlagen.
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Darüber hinaus hat der VfB den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag mit Jovan Milosevic vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Das neue Arbeitspapier des Serben hat eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029.
Lobende Worte von Fabian Wohlgemuth
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Wir haben den Vertrag mit Jovan verlängert, weil wir sehr zufrieden mit seiner Entwicklung sind. Besonders das vergangene Jahr in Belgrad verlief sehr vielversprechend und hat gezeigt, dass Jovan auf dem richtigen Weg ist. In Bremen soll und kann er die nächsten Schritte gehen, wir wünschen ihm dafür alles Gute und werden ihn und seine Leistungen weiterhin aufmerksam beobachten.“
Jovan Milosevic war im Sommer 2023 vom serbischen Verein FK Vojvodina Novi Sad zum Club mit dem Brustring gewechselt. Anschließend absolvierte er fünf Bundesligapartien und ein DFB-Pokalspiel für den VfB, ehe er sich im Februar 2024 auf Leihbasis dem FC St. Gallen anschloss – für die Schweizer gelangen ihm saisonübergreifend in 22 Einsätzen insgesamt fünf Tore und zwei Vorlagen. Daraufhin folgte die einjährige Leihvereinbarung mit dem FK Partizan Belgrad. In dieser Zeit debütierte Jovan Milosevic zudem am 16. November 2025 für Serbien in der A-Nationalmannschaft. Für die U-Nationalmannschaften seines Heimatlandes absolvierte der 20-Jährige bisher 31 Spiele, dabei schoss er 17 Tore und bereitete acht Treffer vor.
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Eine schöne Momentaufnahme
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Eine schöne Momentaufnahme
Mit 32 Punkten aus der Bundesliga-Hinrunde schafft der VfB eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf. Die Haltung des Teams überzeugt, der Cheftrainer knackt eine besondere Marke.Es ist ein Abend, von dem einige Szenen und Bilder im Kopf bleiben. Die Freude über den späten Siegtreffer durch Nikolas Nartey, der damit zugleich sein erstes Bundesligator erzielte. Die konsequente Zweikampfführung der Jungs aus Cannstatt, die 63 Prozent ihrer Duelle gewannen. Die offensive Wucht, die der VfB immer wieder entwickeln konnte – und die damit ebenso ein Schlüssel war, um das erste Heimspiel im Jahr 2026 gegen Eintracht Frankfurt (3:2) zu gewinnen. Drei Tage nach dem Erfolg bei Bayer Leverkusen (4:1) legte das Team mit dem roten Brustring im zweiten ‚Top-Spiel‘ nach und verschafft sich somit eine gute Ausgangsposition für den weiteren Bundesliga-Verlauf.
„Es ist nicht selbstverständlich, eine Hinrunde mit 32 Punkten zu beenden“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Das ist eine schöne Momentaufnahme – aber wir können gleichzeitig einordnen, dass das längst noch nicht genug ist, um etwas zu erreichen und wir in der gleichen Art und Weise weitermachen müssen.“ Der Heimsieg bedeutet für den 43-Jährigen auch eine statistische Komponente: Sebastian Hoeneß ist nun der vierte Cheftrainer in der Geschichte des VfB, der die Marke von 50 Bundesliga-Siegen geknackt hat – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52). Dass dieser Meilenstein trotz des 0:1-Rückstandes erreicht wurde, hing unter anderem mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich zusammen.
Fabian Wohlgemuth lobt Art und Weise, wie Team auftritt
Sebastian Hoeneß bezeichnete ihn „als Knotenlöser“. Mit Ermedin Demirovic traf zudem jener Akteur, der erstmals nach seiner Fußverletzung wieder in der Startelf stand – es ist eine weitere Szene, die von diesem Abend im Kopf bleibt. „Die Moral ist da, der Wille ist da. Die Jungs wissen, dass sie sehr oft zurückkommen und etwas kreieren können“, fasst der Chefcoach zusammen: „Das war auch gegen Frankfurt zu spüren und zu sehen – und das ist eine ganz wichtige Basis für den weiteren Saisonverlauf.“
Fabian Wohlgemuth bewertet das ähnlich. „Nach einem schwierigen Einstieg in die Partie hat das Team eine gute Reaktion gezeigt, zunehmend seine Linie gefunden und war die deutlich aktivere Mannschaft“, sagt der Vorstand Sport und lobt vor allem die Haltung der Jungs aus Cannstatt: „Neben den beiden Siegen in Leverkusen und gegen Frankfurt freut mich vor allem die Art und Weise, wie die gesamte Mannschaft derzeit auftritt.“ Auch der 46-Jährige betont, dass dies ein gutes Fundament sei, um weitere Schritte folgen zu lassen. „Es ist wichtig, den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten und weiterhin diese Gier an den Tag zu legen“, blickt Fabian Wohlgemuth voraus.
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets
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Matchfacts: Erstes Heimspiel des Jahres
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Matchfacts: Erstes Heimspiel des Jahres
Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde empfängt der VfB am Dienstagabend, 18.30 Uhr, Eintracht Frankfurt in der heimischen MHP Arena. Die Matchfacts zum Traditionsduell.Bilanz aus VfB-Sicht: Vorteile für die Jungs aus Cannstatt
Gesamt: 123 Spiele. 52 Siege, 25 Remis, 46 Niederlagen. 221:211 Tore.
In der Bundesliga: 104 Spiele. 44 Siege, 23 Remis, 37 Niederlagen. 188:176 Tore.
Blick zurück: Zuletzt zwei Niederlagen
Nach zuvor drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien gegen Eintracht Frankfurt musste der VfB in der Vorsaison 2024/2025 zwei Niederlagen gegen die Hessen hinnehmen. In der MHP Arena lagen die Gäste bereits mit 3:0 in Führung, ehe der VfB zur Aufholjagd ansetzte. Josha Vagnoman und Nick Woltemade brachten den VfB auf 2:3 ran. Der umjubelte Ausgleichstreffer von Chris Führich in der letzten Minute der Nachspielzeit wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. Im Rückspiel setzte sich die Eintracht dank des Treffers von Mario Götze mit 1:0 durch.
Tore: Letztes 0:0 vor 31 Jahren
Exakt 364 Tore in 104 Bundesliga-Spielen bedeuten einen Torschnitt von 3,5 Treffern pro Partie.
In über 100 Bundesliga-Duellen gab es erst drei torlose Remis: Im März 1994, im September 1965 und im Oktober 1963 trennten sich beide Teams in der Bundesliga jeweils 0:0. Gleich zehn Tore gab es dagegen im November 1974 zu sehen, als das Gastspiel des VfB in der Mainmetropole mit 5:5 endete. Nicht allzu lang her ist der 5:4-Sieg des VfB in Frankfurt in der Saison 2014/2015: In einem turbulenten Spiel trafen Martin Harnik und Christian Gentner (je 2) sowie Timo Werner für den VfB.
Gegenwart: Beide Teams wollen ihren Lauf fortführen
Eintracht Frankfurt verlor nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele (vier Siege, fünf Remis), mit 0:6 bei RB Leipzig Anfang Dezember 2025. Allerdings gewann die SGE nur eines der vergangenen fünf Bundesliga-Spiele (drei Remis, eine Niederlage): Mit 1:0 gegen Augsburg am 14. Spieltag.
Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend nur eines der vergangenen zehn Heimspiele und feierte dabei acht Siege (ein Remis, eine Niederlage). 2024 und 2025 Jahren startete der VfB jeweils mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr (jeweils gegen RB Leipzig).
Topscorer: Deniz Undav und Can Uzun ganz oben
Can Uzun ist mit neun Torbeteiligungen Eintracht Frankfurts Topscorer in dieser Bundesliga-Saison (sechs Tore, drei Assists). Er benötigt wie auch Stuttgarts Deniz Undav nur 80 Minuten pro Torbeteiligung – das toppen von allen Spielern mit mindestens 500 Minuten Einsatzzeit nur die vier Bayern-Spieler Harry Kane (52), Michael Olise (70), Serge Gnabry (72) und Luis Díaz (74).
Deniz Undav ist mit neun Saisontoren der geteilt zweitbeste Torschütze dieser Bundesliga-Saison (hinter Harry Kane mit 20). Der 29-Jährige traf damit schon genauso oft wie in der kompletten Bundesliga-Vorsaison und knipste in dieser Spielzeit alle 98 Minuten – nur Harry Kane (alle 63) und Frankfurts seit November verletzter Stürmer Jonathan Burkardt (86) haben einen besseren Schnitt (mindestens 500 Einsatzminuten).
Meilenstein: Sebastian Hoeneß kann in namhafte Riege aufsteigen
Sebastian Hoeneß könnte als vierter Trainer der VfB-Geschichte die Marke von 50 Bundesliga-Siegen knacken – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52).
Wiedersehen: Zwei alte Bekannte auf Frankfurter Seite
Auch mit 37 Jahren schnürt der frühere VfB-Jugendspieler Jens Grahl seine Schuhe für die Eintracht. Als dritter Torwart der Hessen kam er im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals beim FV Engern (7:0) zu seinem bisher einzigen Einsatz in dieser Spielzeit.
Mo Dahoud, der in der Saison 2023/2024 als Leihspieler von Brighton & Hove Albion für den VfB aufgelaufen war, bestreitet seine zweite Saison am Main. Am vergangenen Freitag schoss er gegen seinen früheren Club Borussia Dortmund in der Nachspielzeit das Tor zum 3:2, verpasste mit seinen Teamkollegen durch ein weiteres Gegentor jedoch einen Sieg zum Jahresauftakt.
Trainerstimmen: Offenes Visier oder Nummer sicher?
Sebastian Hoeneß:„Es wird ein sehr intensives Spiel mit zwei Teams, die nach vorne spielen und über gute individuelle Qualität verfügen. Nach unserem guten Start am Wochenende wollen wir nachlegen, wissen aber um die schwere Aufgabe.“
Dino Toppmöller, SGE-Cheftrainer: „Stuttgart macht über die letzten Jahre eine tolle Arbeit auf vielen Ebenen. Sie sind ein eingespieltes Team und wir müssen mehrere Spieler kontrollieren. Wir brauchen kollektiv eine gute Verteidigungsleistung.“
Personal: Wieder mehr Optionen für den Cheftrainer
Während Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás (beide Muskelverletzung), Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) und Bilal El Khannouss (Afrika-Cup) weiterhin fehlen, kehrte der zuletzt angeschlagene Ameen Al-Dakhil zum Ende der Vorwoche auf den Trainingsplatz zurück. Noah Darvich und Justin Diehl sind wieder voll ins Teamtraining integriert.
Jamie Leweling steht aktuell bei vier Gelben Karten und wäre bei der nächsten Verwarnung im folgenden Bundesliga-Spiel gesperrt.
Schiedsrichter: Unparteiischer als gutes Omen
Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Jonas Weickenmeier (SR-A. 1), Christof Günsch (SR-A. 2), Patrick Alt (4. Offizieller), Robert Schröder (VA), Dr. Riem Hussein (VA-A).
Die Ansetzung von Matthias Jöllenbeck als Schiedsrichter bei Spielen des VfB war für die Jungs aus Cannstatt in der jüngeren Vergangenheit ein gutes Omen. Die vergangenen vier Spiele unter der Leitung des FIFA-Schiedsrichters gewann der VfB gegen Darmstadt mit 3:1 (5. Spieltag), in Dortmund mit 1:0 (28. Spieltag, beide in der Saison 2023/2024), in Münster mit 5:0 (erste Runde der DFB-Pokal-Saison 2024/2025) und in Köln mit 2:1 (fünfter Spieltag der aktuellen Saison).
Wetter: Vergleichsweise milde Temperaturen
Am Dienstagabend soll es in Stuttgart trocken bleiben. Am Abend sind Temperaturen zwischen 0 und 5° C zu erwarten.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, sowie gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Rolle rückwärts im Tor, Zuwachs im Angriff
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Rolle rückwärts im Tor, Zuwachs im Angriff
Im Winter wurde Eintracht Frankfurt gezwungenermaßen mehrfach auf dem Transfermarkt tätig. Darüber hinaus kam es auf der Torwartposition zu einem erneuten Wechsel.Die Eintracht und ihre Stürmer – was sich im vergangenen Jahrzehnt dank Spielern wie Luka Jovic, Sebastien Haller, Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und Hugo Ekitike zu einer andauernden Erfolgsgeschichte entpuppte, hakt in dieser Spielzeit noch ein wenig. Zwar traf Sommer-Neuzugang Jonathan Burkhardt bereits elfmal, davon achtmal in der Bundesliga, fällt nun wegen einer hartnäckigen Muskelverletzung aber noch bis etwa Ende Februar 2026 aus. Damit fehlt er den Frankfurtern, die in der Bundesliga derzeit auf Tabellenplatz sieben rangieren und am Dienstag anlässlich des letzten Hinrunden-Spieltages von 18.30 Uhr in der MHP Arena gastieren, nicht nur zum Rückrundenstart, sondern auch im Endspurt in der UEFA Champions League-Ligaphase, in der es für die Eintracht noch um den Einzug in die Playoff-Runde geht.
Weil Sturmkollege Michy Batshuayi (Fußverletzung) ebenfalls ausfällt und Jonathan Burkhardts vorgesehener Vertreter, der Franzose Elye Wahi, der vor einem Jahr von Olympique Marseille an den Main wechselte, glücklos blieb und den Verein per Leihe in Richtung Nizza verließ, suchten die Frankfurter Verantwortlichen in den vergangenen Wochen nach doppeltem Ersatz – und fanden diesen in der Premier League und der 2. Bundesliga.
Einstand nach Maß
Während der Franzose Arnaud Kalimuendo von Nottingham Forrest zu den Adlern kam, kehrte in Younes Ebnoutalib ein gebürtiger Frankfurter in seine Heimatstadt zurück. Bis zur Winterpause hatte er das Trikot der SV Elversberg getragen und sich mit zwölf Treffern in 17 Spielen an die Spitze der Torjägerliste gesetzt. Seinen Torriecher stellte der Deutsch-Marokkaner gleich in seinem ersten Bundesliga-Einsatz am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund unter Beweis. Beim 3:3-Remis erzielte er das zwischenzeitliche 2:2 – passenderweise nach Vorlage Arnaud Kalimuendos.
Erneuter Wechsel auf der Torwartposition
Eine hohe Fluktuation herrscht bei der Eintracht in dieser Spielzeit nicht nur im Sturmzentrum, sondern auch im Tor. Nachdem die Frankfurter im Spätsommer den bisherigen Bremer Stammtorhüter Michael Zetterer nach Hessen lotsten, hütete dieser zum Saisonstart in verletzungsbedingter Abwesenheit von Kaua Santos das SGE-Tor. Der junge Brasilianer tat sich nach seiner Rückkehr jedoch schwer und musste nach fünf Pflichtspieleinsätzen schon wieder weichen. Nun die erneute Kehrtwende von Cheftrainer Dino Toppmöller: Beim 3:3 gegen Borussia Dortmund stand Kaua Santos zum Jahresauftakt wieder im Kasten der Frankfurter.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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„Ein spektakuläres Stadion“
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„Ein spektakuläres Stadion“
Jeremy Arévalo wirft einen Blick in sein neues „Wohnzimmer“. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der Neuzugang über seinen Wechsel, die neue Liga – und einen spanischen Kumpel.Die Ereignisdichte war hoch. Am 2. Januar 2026 die offizielle Bekanntgabe des Transfers, einen Tag später das Auftakttraining, nochmal zwei Tage später der erste Einsatz beim Testspiel gegen den FC Luzern (3:2). Jeremy Arévalo hat bewegte Tage hinter sich. Der Neuzugang des VfB, der vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zum Club aus Cannstatt gewechselt ist, kommt mehr und mehr in Stuttgart an. Und lernt beim Termin mit der STADION AKTUELL in der Loge von „Team Partner“ EgeTrans sein „neues Wohnzimmer“ kennen – erstmals wirft er einen Blick in die MHP Arena.
Hallo Jeremy, wir stehen auf der Haupttribüne der MHP Arena. Wie ist dein erster Eindruck von dem Stadion?
Jeremy: „Es ist ein spektakuläres Stadion. Ich hatte mir bereits im Vorfeld einige Fotos angeschaut und kann es kaum erwarten, die MHP Arena das erste Mal mit Fans erleben zu dürfen. Ich habe schon erzählt bekommen, wie besonders und laut die Stimmung ist. Das wird ein großartiges Erlebnis.“
Inwiefern hast du in den vergangenen Wochen, als der Kontakt zum VfB zunahm, die Spiele der Jungs aus Cannstatt verfolgt?
Jeremy: „Tatsächlich habe ich im Dezember 2025 alle Spiele verfolgt, insofern es mit den Terminen bei Racing Santander gepasst hat. Die letzte Partie vor Weihnachten, es war das 0:0 gegen Hoffenheim, habe ich unterwegs via Livestream am Handy geschaut. Es trafen zwei wirklich gute Mannschaften aufeinander, der VfB war näher dran am Sieg. Für mich zählt die Bundesliga zu den Top-Ligen der Welt.“
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Was waren die Gründe, weshalb du dich im Winter für einen Wechsel nach Stuttgart entschieden hast?
Jeremy: „Es war eine bewusste Entscheidung – für den VfB, für die Bundesliga, für eine große Herausforderung in einem neuen Land. Der VfB bietet mir die Möglichkeit, meine Entwicklung auf einem sehr hohen Niveau fortzusetzen. Mir gefallen die Intensität in der Bundesliga und der Fußball, für den der VfB steht. Nach meinen Gesprächen mit Sebastian Hoeneß und weiteren Verantwortlichen war ich mir sicher, dass es der richtige Schritt für mich ist und ich gut zur Philosophie des Clubs passe.“
Als der VfB deinen Transfer bekanntgab, kommentierte Chema umgehend bei Instagram mit „Bienvenido“ und „Hermano“ – welche „brüderliche Verbindung“ besteht zwischen dem spanischen Mittelfeldspieler und dir?
Jeremy: „Das habe ich auch gelesen und mich sehr darüber gefreut. Chema und ich kennen uns aus der spanischen U18-Nationalmannschaft, für die ich auflief, bevor ich mich für Ecuador entschieden habe. Wir waren dreimal gemeinsam nominiert und hatten uns auf Anhieb gut verstanden. Als mein Wechsel nach Stuttgart konkreter wurde, habe ich Chema kontaktiert und ihn nach seinen Eindrücken gefragt – er hat sehr positiv über den Club und das Team gesprochen.“
Ist Chema somit auch eine Stütze bei der Integration?
Jeremy: „Absolut. Einige Teamkollegen sagen aus Spaß, dass sie uns häufig im Doppelpack sehen (lacht). Chema weiß aus eigener, kürzlicher Erfahrung, wie es ist, in jungen Jahren in ein neues Umfeld zu kommen und hilft mir sehr. Das gilt auch für alle anderen Jungs, die Spanisch sprechen, insbesondere für Tiago (Tomás, Anm. d. Red.) und Noah (Darvich, Anm. d. Red.). Darüber hinaus hat mich das gesamte Team sehr gut aufgenommen, alle Personen – auch im Trainerteam und Staff – sind extrem bemüht. Das ist eine Form von Wertschätzung, für die ich sehr dankbar bin.“
Du lernst derzeit auch eine neue Kultur kennen. Inwiefern spielt für dich eine Rolle, schnell die Sprache zu beherrschen?
Jeremy: „Die Sprache ist der Schlüssel. Für mich ist es wichtig, mich zeitnah mit wirklich allen Teamkollegen verständigen zu können. Daher steht fest, dass ich in diesen Tagen mit dem Sprachunterricht beginne. Ein paar Wörter habe ich bereits durch die Kabine gelernt – etwa ‚Hallo‘, ‚Danke‘, ‚Tschüss‘ und ‚Tor‘.“
Mit dem Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß hast du inzwischen einige Trainingseinheiten absolviert. Welche Unterschiede nimmst du im Vergleich zu deinem bisherigen Club wahr?
Jeremy: „Grundsätzlich hat auch die zweite Liga Spaniens einen guten Ruf, dort wird ein sehr technischer Fußball gespielt. Doch natürlich ist das Niveau beim VfB, der auch international spielt, viel höher. Ich bin umgeben von sehr guten Profis, von denen ich viel lernen und mir abschauen kann. Die Intensität ist hoch, es ist sehr kompetitiv. Physis, Dynamik, schnelle Entscheidungen, saubere Aktionen – all das ist auf diesem Niveau entscheidend.“
Wie würdest du den weiß-roten Fans deine eigene Spielweise beschreiben?
Jeremy: „Ich mag es, aktiv und präsent zu sein, habe gerne den Ball oder versuche, Räume für meine Mitspieler zu öffnen. Mir wird nachgesagt, dass ich einen guten Zug zum Tor entwickeln kann. Das möchte ich auch beim VfB zeigen, um der Mannschaft zu helfen – ganz egal, ob durch Laufwege, Vorlagen oder Abschlüsse.“
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Ein anderer Spieler mit ecuadorianischer Staatsbürgerschaft, an den sich die Fans des VfB gerne erinnern, ist Carlos Gruezo. Er lief von 2014 bis 2016 für Stuttgart auf. Hattet ihr rund um den Wechsel miteinander Kontakt?
Jeremy: „Nein, wir hatten keinen Kontakt miteinander, aber vielleicht ergibt sich demnächst eine Gelegenheit. Carlos ist eine Legende in Ecuador, ein sehr verdienter Spieler. Leider gehörte er nicht zum Kader, als ich das erste Mal für die Nationalmannschaft unseres Landes nominiert war.“
Während Carlos Gruezo 65-mal für Ecuador auflief, hast du im November 2025 dein erstes A-Länderspiel für Ecuador absolviert. Theoretisch könntest du bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppenphase auf Deutschland treffen. Inwiefern ist eine mögliche WM-Nominierung ein zusätzlicher Ansporn für dich?
Jeremy: „Darüber habe ich in einem Gespräch mit Sebastian Hoeneß geredet – die WM-Auslosung war im Dezember 2025 sehr präsent. Natürlich ist solch eine Perspektive etwas ganz Besonderes, aber der Schlüssel sind meine Leistungen im Club. Ich bin hier, um mich weiterzuentwickeln und ein noch besserer Spieler zu werden. Wenn ich das Schritt für Schritt hinbekomme, kann ein solch riesiger Traum in Erfüllung gehen. In jedem Fall bin ich total stolz über jede Minute, die ich in meinem Leben für Ecuador spielen darf.“
Zurück zur Gegenwart: Das erste Bundesliga-Heimspiel im Jahr 2026 findet gegen Eintracht Frankfurt statt. Was erwartest du für eine Begegnung?
Jeremy: „Sportlich ist das eine sehr bedeutende Partie, dafür reicht alleine der Blick auf die Tabelle. Atmosphärisch wird es bestimmt beeindruckend: Es ist ein Flutlichtspiel, die Stimmung wird grandios sein. Als Spieler habe ich eine Kulisse in dieser Größenordnung noch nie erlebt – mein Ziel ist zunächst, mich im Training so gut zu präsentieren, dass ich es in den Spieltagskader schaffe.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 17. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Dienstag, 13. Januar 2026, 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Jeremy Arévalo: Zahlenspiel und Fotoalbum
- Poster: Jeremy Arévalo
- Zu Gast: Eintracht Frankfurt
- VfB-Stiftung: Auszeichnung für das Ehrenamt
- VfB-Frauen: Doppelinterview mit Emma Babic und Lenelotte Müller
- Nachwuchs: Aktuelles aus der Winterpause
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Highlights im Jahr 2026
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Mit Mut ins nächste ‚Top-Spiel‘
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Mit Mut ins nächste ‚Top-Spiel‘
Leverkusen ist abgeschlossen, Frankfurt bereits im Kopf. Am Dienstagabend erwartet den VfB die nächste Herausforderung in der Bundesliga. Das sorgt für Vorfreude.Der Start ins Fußballjahr 2026 gelang fulminant. Nun soll dieser Schwung direkt mitgenommen werden. Nach dem Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen (4:1) erwartet den VfB bereits am Dienstagabend das nächste Highlightspiel – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, gastiert Eintracht Frankfurt in der MHP Arena. Die Partie des 17. Spieltages stellt zudem den offiziellen Abschluss der Hinrunde 2025/2026 dar – und ist das Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenfünften vom Neckar und dem -siebten vom Main. Genügend Stoff für einen erneut hohen Unterhaltungswert.
Sebastian Hoeneß: „Wissen um die Schwere der Aufgabe“
„Ich erwarte eine sehr intensive Begegnung von zwei Teams, die nach vorne spielen wollen und Lösungen suchen“, sagt Sebastian Hoeneß, der sich auf die Partie freut: „Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat ‚Top-Spiel‘ zutrifft.“ Die Jungs aus Cannstatt können diese Aufgabe mit Rückenwind annehmen – zumal sie vor ihren heimischen Fans spielen, zum ersten Mal im neuen Jahr. „Wir möchten erneut mutig auftreten und die richtige Haltung zeigen, wissen aber zugleich um die Schwere der Aufgabe“, sagt der Cheftrainer und macht damit deutlich, dass Frankfurt eine Herausforderung darstellt.
Die Zahlen bestätigen dies. Die Eintracht sammelte bisher 26 Punkte aus 16 Spielen – und liegt damit drei Zähler hinter dem VfB. Mit insgesamt 33 geschossenen Toren stellen die Hessen ligaweit den drittbesten Wert, kassierten aber auch exakt so viele Gegentreffer. „Frankfurt hat trotz der Zusatzbelastung in der Champions League ordentlich gepunktet“, sagt der 43-Jährige und sieht einen Gegner, der stets in der Lage sei, für Gefahr zu sorgen und Tore zu erzielen. Darüber hinaus hat Frankfurt vier Wintertransfers getätigt und sich somit entsprechend verstärkt: Younes Ebnoutalib (SV Elversberg), Arnaud Kalimuendo (Nottingham Forest/England) und Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Hoffenheim II) kamen für die Offensive, Keita Kosugi (Djurgarden IF/Schweden) für den Defensivbereich.
Personal: Leichte Entwarnung im Offensivbereich
Personelle Neuigkeiten gibt’s auch beim VfB – mit positiver Note. Nachdem Ermedin Demirovic am Samstagabend in Leverkusen sein Comeback nach Fußverletzung gab und darüber hinaus Neuzugang Jeremy Arévalo debütierte, sind auch die zuletzt angeschlagenen Justin Diehl und Noah Darvich vollends im Mannschaftstraining dabei. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen dagegen drei andere Offensivakteure: Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Halbfinals am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 21 Uhr, auf Nigeria; Tiago Tomás fällt aufgrund einer kleinen, strukturellen Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen.
Im Defensivbereich befinden sich Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez im Aufbautraining. Ameen Al-Dakhil ist nach seinem Infekt auf dem Weg der Besserung – ob er bereits am Dienstagabend wieder zur Verfügung steht, muss kurzfristig entschieden werden.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Das Ende einer Negativserie
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Das Ende einer Negativserie
Nach zahlreichen späten Rückschlägen in den vergangenen Duellen legen die Jungs aus Cannstatt beim Auswärtsspiel in Leverkusen einen vor allem in der ersten Halbzeit spektakulären Auftritt hin. Das 4:1 nach 90 Minuten ist das Ergebnis einer in allen Teilen herausragenden Mannschaftsleistung.Bundesliga, DFB-Pokal, DFL-Supercup: Wenn der VfB und Bayer Leverkusen in den vergangenen drei Jahren aufeinandertrafen, war ein Spektakel auf dem Rasen meist garantiert. Siebenmal duellierten sich beide Clubs seit dem Amtsantritt von Sebastian Hoeneß im Frühjahr 2023, am Samstag folgte Partie Nummer acht. Beim ersten Aufeinandertreffen am drittletzten Spieltag der Saison 2022/2023 kam der VfB, damals tief im Abstiegskampf, trotz Überlegenheit und Führung nur zu einem 1:1. Auch wenn damals noch nicht abzusehen war, dass sich hier der Vizemeister und der Meister der Folgesaison gegenüberstanden, bot die Partie bereits einen Vorgeschmack auf kommende Duelle.
Immer auf Augenhöhe, fast immer späte Rückschläge
In der Saison 2023/2024 begegneten sich beide Teams auf hohem Niveau. Das Hinspiel in der MHP Arena endete erneut 1:1, während der VfB in Leverkusen gleich mehrfach spät den Kürzeren zog. Im DFB-Pokal fiel die Entscheidung durch ein Gegentor in der 90. Minute, in der Bundesliga gelang Bayer 04 in der Nachspielzeit der Ausgleich (2:2). Auch im DFL-Supercup glich Leverkusen spät aus und gewann anschließend im Elfmeterschießen (6:5 n.E.). Das bislang letzte Bundesliga-Spiel in Stuttgart entschieden die Gäste in der Vorsaison durch zwei Treffer nach der 88. Minute sogar noch mit 4:3 für sich.
Das Spiel am Samstagabend, das achte Duell unter Sebastian Hoeneß und in dieser Zeit das erste gegen einen anderen Cheftrainer als Xabi Alonso, verlief in vielerlei Hinsicht anders. Von Beginn an zeigte der VfB ein intensives Pressing, schnelles Umschaltspiel und Effizienz vor dem Tor. „In den letzten Jahren haben wir oft den Kürzeren gezogen. Heute war der Sieg sehr verdient, weil wir Leverkusen keine Entfaltungsmöglichkeiten geboten haben und gezeigt haben, dass sich in den vergangenen Monaten und Jahren einiges angestaut hat. Es war eine herausragende Mannschaftsleistung“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach Spielende.
„So einfach kann Fußball sein“
„Unser Auftritt in der ersten halben Stunde war nahezu perfekt. Wir waren mutig und haben sehr früh gepresst. Auf diese Weise konnten wir viel Gefahr kreieren und sind zu drei Toren gekommen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, erklärte Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der betonte, dass alle Spieler ihren Anteil am ersten Sieg gegen Leverkusen seit April 2018 hatten. Atakan Karazor etwa meldete Aleix Garcia, Dreh- und Angelpunkt im Leverkusener Spiel, über 90 Minuten ab, Jeff Chabot und Maximilian Mittelstädt leiteten mit hohen Balleroberungen mehrere Treffer ein.
Alexander Nübel zeigte auf der anderen Seite starke Rettungsaktionen, während Jamie Leweling in seinem 125. Bundesliga-Spiel erstmals doppelt traf und auch defensiv überzeugte. „Wir waren von Beginn an in jeder Aktion griffig. Hinten hat Alex mit seinen Aktionen die Null gehalten und vorne haben wir die Dinger reingemacht. So einfach kann Fußball sein“, fasste der Flügelstürmer nach Abpfiff simpel, aber treffend zusammen.
Die Freude über den hochverdienten Sieg und das Ende der Negativ-Serie gegen Leverkusen war entsprechend groß. „In der ersten Halbzeit war jeder Torschuss drin. Ich habe es selten erlebt, dass wirklich alles für uns läuft. In erster Linie sind wir froh darüber, dass wir hier endlich gewinnen konnten und drei Punkte mitnehmen“, sagte Deniz Undav, der nun bei elf Toren und sechs Vorlagen in 20 Pflichtspielen der laufenden Saison steht. Schon am Dienstag haben er und seine Teamkollegen die Möglichkeit, im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an die starke Leistung vom Samstagabend anzuknüpfen.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Matchfacts: Passmaschinen im Duell
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Matchfacts: Passmaschinen im Duell
Pflichtspielauftakt im neuen Jahr: Mit dem Samstagabend-Topspiel in Leverkusen, Anstoß um 18.30 Uhr, startet der VfB wieder in den Bundesliga-Betrieb. Hier sind die Matchfacts.Bilanz aus VfB-Sicht: Ausbaufähig
Gesamt: 93 Spiele. 23 Siege, 25 Remis, 45 Niederlagen. 118:167 Tore.
In der Bundesliga: 88 Spiele. 23 Siege, 24 Remis, 41 Niederlagen. 113:156 Tore.
Blick zurück: Kein Sieg in der vergangenen Saison
In der vergangenen Saison 2024/2025 erkämpfte sich der VfB beim 0:0 in Leverkusen einen Punkt. Im Rückspiel in der Rückrunde sahen die Jungs aus Cannstatt lange wie der Sieger aus, mussten sich beim 3:4 aber in der Schlussphase geschlagen geben. Ermedin Demirovic und Nick Woltemade sowie ein Eigentor von Granit Xhaka besorgten im März 2025 die Treffer für die Elf von Sebastian Hoeneß.
Lufthoheit: Gegen den VfB bewies bislang keiner „Köpfchen“
Der VfB ist als einziger Club in dieser Bundesliga-Saison noch ohne Kopfball-Gegentor – erstmals seit detaillierter Datenerfassung (in der Saison 2004/2005) gelang dies dem VfB an den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen. Bayer 04 Leverkusen kassierte sechs Gegentore per Kopf – geteilter Ligahöchstwert und doppelt so viele wie in 2024/2025 (drei).
Starker Start: Kasper Hjulmand findet sich sofort ein
Bayer 04 Leverkusen sammelte seit dem Amtsantritt von Kasper Hjulmand 28 Punkte in 13 Bundesligaspielen (neun Siege, ein Remis, drei Niederlagen), was ligaweit nur Bayern München diesem Zeitraum toppen kann (35). Es ist der beste Start eines Leverkusener Trainers seit Sami Hyypiä 2013 (31 Punkte nach 13 Spielen).
Oberstes Regal: VfB und Bayer gehören zu den spielstärksten Clubs
Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf den zweitmeisten Ballbesitz (60 Prozent) und spielt die zweitmeisten Pässe pro Spiel (620), der VfB liegt in beiden Kategorien auf Platz drei (58 Prozent Ballbesitz, 522 Pässe/Spiel). Nur der FC Bayern München kommt ligaweit auf mehr Ballbesitz (68 Prozent) und Pässe pro Spiel (725) als diese beiden Vereine.
Historisch: So oft wie Schick traf kein Ausländer für Bayer
Patrik Schick erzielte zuletzt sein 70. Bundesliga-Tor für Bayer 04 Leverkusen, überholte damit Dimitar Berbatov aus Bulgarien und ist nun neuer ausländischer Bundesliga-Rekordtorschütze für die Werkself. Nur drei Spieler liegen in der vereinsinternen Torjägerliste noch vor dem Tschechen: Ulf Kirsten (182), Stefan Kießling (131) und Herbert Waas (72).
Trainerstimmen: Vertrauen in die eigenen Stärken und Respekt vor dem Gegenüber
Sebastian Hoeneß: „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Leverkusen und sind hochmotiviert. Wir sind tabellarisch nicht allzu weit weg von ihnen, rechnen uns etwas aus und wollen einen guten Start hinlegen.“
Kasper Hjulmand, Cheftrainer Bayer 04 Leverkusen: „Stuttgart hat sehr viel Qualität, aber wir hatten eine gute Trainingswoche und sind bereit für das Spiel. Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander.“
Personal: Angespannte Lage vor dem Re-Start
Tiago Tomás (kleine strukturelle Muskelverletzung) ist bis auf Weiteres zum Zuschauen gezwungen. Weiterhin fehlen in Leverkusen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) sowie die zuletzt angeschlagenen Ameen Al-Dakhil (krank), Noah Darvich, Jovan Milosevic, Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (alle im Aufbautraining). Ein Einsatz von Finn Jeltsch (Rückenprobleme) ist derzeit noch fraglich.
Zuschauer: Ausverkaufter Auswärts-Block
Der VfB wird von rund 3.000 Fans zum ersten Auswärtsspiel des Jahres begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der BayArena findet ihr in den Faninfos.
Schiedsrichter: Zwayer leitet das Duell erneut
Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Christian Dietz (SR-A. 2), Frank Willenborg (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Christian Fischer (VA-A).
Bislang leitete Felix Zwayer in der laufenden Saison nur das Heimspiel gegen Mainz 05 im Oktober 2025. Am Samstag ist er bereits zum fünften Mal in einem Duell zwischen dem VfB und der Werkself an der Pfeife (zwei Remis, zwei Niederlagen).
Wetter: Frostige Bedingungen im Rheinland
Am Samstagabend werden in Leverkusen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt erwartet. Im Tagesverlauf kann es zu Schneefällen kommen. Bedenkt das bei eurer Anreise und plant gegebenenfalls mehr Zeit für diese ein.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Vorgeschmack beim Afrika-Cup
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Vorgeschmack beim Afrika-Cup
Im Viertelfinale des Afrika-Cups trifft Stuttgarts Bilal El Khannouss am Freitagabend auf Leverkusens Christian Kofane. Für den VfB-Profi verläuft das Heimturnier in Marokko bislang erfolgreich.Vorfreude auf zwei Kontinenten. Eigentlich tritt der VfB erst am Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, in Leverkusen an, doch beim Afrika-Cup gibt’s bereits einen „kleinen Vorgeschmack“ auf diese Begegnung. Am Freitag, 9. Januar 2026, um 20 Uhr, treffen Marokko und Kamerun im Rahmen des Viertelfinals aufeinander – während bei den Nordafrikanern sowohl mit Bilal El Khannouss ein VfB-Akteur als auch mit Eliesse Ben Seghir ein Leverkusen-Profi zum Personal zählen, gehört bei den Zentralafrikanern mit Christian Kofane ein Spieler der „Werkself“ zum Aufgebot.
Die Augen des VfB sind dabei besonders auf Bilal El Khannouss gerichtet. Mit Marokko ist er nicht nur Gastgeber des Afrika-Cups, sondern kam bislang in drei von vier Partien zum Einsatz – zuletzt spielte er beim 1:0-Sieg gegen Tansania im Achtelfinale über die kompletten 90 Minuten.
Sebastian Hoeneß: „Erfahrungen und Eindrücke sammeln“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagte zuletzt: „Es ist etwas ganz Besonderes, ein solch großes Turnier in seinem Heimatland absolvieren zu können. Bilal soll das genießen, Erfahrungen und Eindrücke sammeln – und anschließend freuen wir uns sehr, wenn er wieder bei uns zurück in Stuttgart ist.“
Während der VfB somit einen Spieler für den Afrika-Cup abstellt, weilen bzw. weilten von Bayer Leverkusen insgesamt vier Profis bei dem Kontinentalturnier. Neben dem Marokkaner Eliesse Ben Seghir und dem Kameruner Christian Kofane nimmt auch Ibrahim Maza für Algerien an dem Turnier teil; Edmond Tapsoba ist mit Burkina Faso im Achtelfinale ausgeschieden.
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In die Spur gefunden
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In die Spur gefunden
Viele Abgänge, viele Zugänge und dazu noch ein früher Trainerwechsel: Nach einem turbulenten Sommer hat Bayer Leverkusen seinen Umbruch erfolgreich vollzogen und mischt in der Bundesliga wieder ganz oben mit.Nachdem Bayer Leverkusen im Spätsommer 2025 aufgrund der frühen Entlassung vom gerade erst installierten Chefcoach Erik ten Haag für großes Aufsehen sorgte, mauserte sich der Vizemeister der vergangenen Saison nach dem großen qualitativen Aderlass im Sommer im Stillen wieder zu einem Topteam und belegte zur Winterpause Platz drei hinter Bayern München und RB Leipzig. Das ist vor allem dem langjährigen dänischen Nationaltrainer Kasper Hjulmand zu verdanken, der nach seiner Einstellung neun Siege in seinen ersten 13 Bundesliga-Spielen einfuhr und die mit jungen Spielern gespickte Mannschaft schnell auf Kurs brachte. So gehören die Offensivakteure Christian Kofane (19 Jahre, fünf Tore und fünf Vorlagen), Ernest Poku (21, vier/vier), Ibrahim Maza (20, vier/drei) und Malik Tillman (23, drei Tore) zu den Entdeckungen der bisherigen Bundesliga-Saison.
Zittern in der Königsklasse
Während die Werkself als Drittplatzierter der Bundesliga auf Kurs ist, auch in der nächsten Spielzeit an der UEFA Champions League teilzunehmen, kämpft die Elf von Kasper Hjulmand in Europas Königsklasse noch ums Weiterkommen. Nach sechs von acht Spielen belegt Leverkusen mit neun Punkten Platz 20, der für die Playoff-Runde reichen würde. Entsprechend wichtig werden das Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus (Platz 29, fünf Punkte) und das Heimspiel gegen den FC Villareal (Platz 35, ein Punkt). In der vergangenen Saison waren elf Punkte für das Weiterkommen nötig.
Zahlreiche Abstellungen für den Afrika-Cup
Die guten Leistungen der Leverkusener im Ligabetrieb und das Aufspielen in der UEFA Champions League brachten im Winter auch einen personellen Nachteil für die Werkself mit sich: Vier Spieler der Leverkusener, mehr als von jedem anderen Bundesliga-Team, weilen oder weilten beim Afrika-Cup in Marokko, an dem auch VfB-Akteur Bilal El Khannouss als Spieler der Gastgeber-Nation teilnimmt. Edmond Tapsoba (Burkina Faso), Ibrahim Maza (Algerien), Eliesse Ben Seghir (Marokko) und Christian Kofane (Kamerun) fehlten dem ungeschlagenen Meister der Saison 2023/2024 zuletzt. Zumindest Edmond Tapsoba könnte Bayer in naher Zukunft wieder helfen, nachdem Burkina Faso im Achtelfinale von der Elfenbeinküste aus dem Turnier geworfen wurde. Die drei anderen Akteure mischen weiterhin mit – und treffen im Fall von Christian Kofane sowie Eliesse Ben Seghir und Bilal El Khannouss im Viertelfinale am Freitagabend sogar aufeinander.
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„Wollen einen guten Start hinlegen“
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„Wollen einen guten Start hinlegen“
Der Respekt vor dem Gegner ist groß, die Motivation auf einen guten Start aber noch größer: Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen blickt Sebastian Hoeneß auf die Aufgabe voraus.Drei Wochen nach dem bislang letzten Pflichtspiel geht es für den VfB am Samstagabend wieder rund: Mit der Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen, die zur Topspiel-Anstoßzeit um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, angepfiffen wird, startet die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß ins neue Jahr 2026. Mit dem Spiel beim Vizemeister beginnt für den VfB ein Block von neun Spielen in 29 Tagen. „Es wird sicher anspruchsvoll und intensiv, aber die vielen Spiele zeigen auch, dass wir in allen drei Wettbewerben mitmischen und das ist ein gutes Zeichen“, sagt Sebastian Hoeneß.
Trotz anhaltender Temperaturen im Minusbereich laufen die Jungs aus Cannstatt mit Abschluss der ersten Trainingswoche pünktlich zum Härtetest beim aktuellen Tabellendritten heiß. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Leverkusen und sind hochmotiviert“, sagt Sebastian Hoeneß vor dem Bundesliga-Restart: „Wir sind tabellarisch nicht allzu weit weg von ihnen, rechnen uns etwas aus und wollen einen guten Start hinlegen.“
Dabei blickt der Cheftrainer auch auf die vergangenen Spiele bei den Rheinländern zurück, die stets eng verliefen, für den VfB aber nie mit dem vollen Ertrag von drei Punkten endeten. Die vergangenen beiden Bundesliga-Duelle in der BayArena endeten remis (2:2, 0:0), im Supercup 2024 (4:5 n.E.) und im DFB-Pokal-Viertelfinale vor zwei Jahren (2:3) zog der VfB knapp den Kürzeren. „Wir wollen an dieser Statistik etwas ändern“, sagt Sebastian Hoeneß, wohlwissend, dass die Gastgeber seit dem frühen Trainerwechsel im Spätsommer eine steile Entwicklung genommen haben: „Kasper Hjulmand hat eine gute Mannschaft mit individuell starken Spielern geformt. Sie haben eine gute Ausgangslage in allen Wettbewerben geschaffen.“
Licht und Schatten bei der Personallage
Mit dem Start ins neue Fußballjahr eröffnen sich Sebastian Hoeneß in der Sturmspitze neue Optionen. Während Ermedin Demirovic nach seiner Mittelfußverletzung „bisher ohne Probleme“ durchgekommen sei und wieder eine Wahl darstellt, bildet auch Jeremy Arévalo eine Alternative für die Offensive, wenngleich Sebastian Hoeneß dem erst 20-jährigen Ecuadorianer noch Eingewöhnungszeit einräumt. Dennoch sei es wichtig, „wieder mehr Möglichkeiten zu haben, gerade jetzt, wo Bilal El Khannouss uns fehlt.“
Der 21-jährige marokkanische Offensivakteur, der derzeit beim Afrika-Cup im eigenen Land weilt, bestreitet mit seinem Nationalteam am Freitagabend das Viertelfinale gegen Kamerun und fehlt den Jungs aus Cannstatt weiterhin. Auch Tiago Tomás (kleine strukturelle Muskelverletzung) ist bis auf Weiteres zum Zuschauen gezwungen. Weiterhin fehlen in Leverkusen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) sowie die zuletzt angeschlagenen Ameen Al-Dakhil (krank), Noah Darvich, Jovan Milosevic, Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (alle im Aufbautraining). Ein Einsatz von Finn Jeltsch (Rückenprobleme) ist derzeit noch fraglich.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Die Pressekonferenz im Re-Live:
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Merci, Silas!
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Merci, Silas!
Der 27 Jahre alte Offensivakteur verlässt den VfB nach sechseinhalb Jahren und wechselt zum 1. FSV Mainz 05.Als Silas im Sommer 2019 vom Paris FC aus der zweiten französischen Liga nach Cannstatt wechselte, dauerte es nicht lange, ehe der junge Kongolese ein wichtiger Bestandteil des VfB-Teams wurde. Er überzeugte mit seinen Dribblings, mit seinen Überraschungsmomenten, und auch mit seiner positiven Art. Zum Wiederaufstieg in die Bundesliga im Sommer 2020 trug Silas mit sieben Treffern und acht Vorlagen in 29 Einsätzen maßgeblich bei. Noch besser lief es für den „Flügelflitzer“ in der anschließenden Serie 2020/2021 – mit elf Toren und fünf Vorlagen in 23 Bundesligaeinsätzen avancierte er zum „Rookie of the year“, wie ihm eine DFL-Auszeichnung nach 34 Spieltagen bestätigte. Ab April 2021 bremste ihn eine Knieverletzung aus, in der Folgesaison zog er sich eine Schulterverletzung zu.
Ein Treffer als Sinnbild für seine Dribbelpower
Vielen VfB-Fans wird auch jener Silas in Erinnerung bleiben, der in der Vizemeistersaison 2023/2024 mit seinen Dribblings verzückte. Sinnbildlich dafür: Sein letztes Tor im Trikot mit dem roten Brustring, das er am 34. Spieltag der Saison 2023/2024 beim 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach erzielte. Damals nahm der Rechtsaußen in der 82. Minute an der Mittellinie Fahrt auf, ließ drei Gegenspieler stehen, tankte sich in den Strafraum und schoss den Ball kompromisslos in die kurze Ecke. Jener Treffer zum 4:0 wurde zum „Tor des Monats“ ausgezeichnet und landete bei der ARD-Wahl zum „Tor des Jahres 2024“ auf Rang vier. Nachdem er in der vergangenen Saison 2024/2025 bereits auf Leihbasis für Roter Stern Belgrad auflief, ist nun die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.
Der 27 Jahre alte Offensivspieler wechselt nach insgesamt 132 Pflichtspielen, 35 Toren und 21 Vorlagen für den Club aus Cannstatt zum 1. FSV Mainz 05.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Silas hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der direkte Wiederaufstieg gelang und sich der VfB anschließend wieder in der Bundesliga etablieren konnte. Er wird uns aufgrund seiner außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten und wegen seiner positiven Art in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen Silas alles Gute für die Zukunft und danken ihm für die gemeinsame Zeit beim VfB.“
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Premiere und Comeback bei Testspiel-Sieg
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Premiere und Comeback bei Testspiel-Sieg
Im ersten Spiel des Jahres 2026 gewinnt der VfB gegen den FC Luzern aus der Schweiz. Bei der eigentlich souveränen Vorstellung kommt in der Schlussphase nochmal Spannung auf.Der Spielverlauf:
Zur Startelf gehörte ein Neuzugang – Jeremy Arévalo, dessen Verpflichtung der VfB am Freitag, 2. Januar 2026, bekanntgab, spielte von Beginn an. Der 20-Jährige war bei seiner „Premiere“ an einer der ersten Aktionen beteiligt. Er legte für Nikolas Nartey ab, dessen Heber an die Latte segelte (10. Minute). Weitere Abschlüsse von Josha Vagnoman und Justin Diehl verfehlten das Tor des FC Luzern (8./14.). Der Gast aus der Schweizer Super-League versteckte sich keineswegs – und die Jungs aus Cannstatt schalteten nach einem Angriff Luzerns schnell um, Nikolas Nartey nutzte dies zur 1:0-Führung (19., siehe „Die Tore“). Nahezu im Anschluss erhöhte Justin Diehl auf 2:0 (22., siehe „Die Tore“). Der VfB kontrollierte die Begegnung, hatte viel Ballbesitz. Die bis dato beste Torchance der Gäste vereitelte Alexander Nübel – er hielt den Schuss von Adrian Grbic mit einem starken Reflex (39.). Auf der Gegenseite scheiterte Jeremy Arévalo mit einem Flugkopfball an Luzern-Keeper Pascal Loretz (44.). Pausenstand: 2:0 für den VfB.
Erst Latte, danach Treffer
Cheftrainer Sebastian Hoeneß wechselte vollständig durch, nur Alexander Nübel blieb zunächst auf dem Rasen. Bedeutete gleichzeitig: Ermedin Demirovic gab nach überstandener Fußverletzung sein „Comeback“. Das erste Ausrufezeichen im zweiten Abschnitt setzte Badredine Bouanani, dessen Schlenzer an die Latte ging (62.). Noch besser machte es Chris Führich, der von der anderen Seite – quasi spiegelverkehrt – ins lange Eck traf und somit für das 3:0 sorgte (68., siehe „Die Tore“). Und Luzern? Machte die Testpartie nochmal spannend. Erst scheiterte Sandro Wyss am Pfosten (80.), danach verkürzten Lars Villiger und Andrej Vasovic (84./86., siehe „Die Tore“) – nur noch 3:2 aus Sicht des VfB, was anschließend auch der Endstand war.
Einige Profis fehlten beim Testspiel
Beim Testspiel gehörten einige Akteure aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Kader. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (jeweils Muskelverletzung) sowie Ameen Al-Dakhil und Silas (jeweils krank) konnten nicht mitwirken – gleiches galt für Finn Jeltsch (Rückenprobleme) und Tiago Tomás (muskuläre Probleme). Noah Darvich und Jovan Milosevic trainierten planmäßig individuell. Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Viertelfinals am Freitag, 9. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Kamerun.
Die Tore:
1:0 – 19. Minute: Der VfB schaltet schnell um. Über Deniz Undav und ein gewonnenes Kopfballduell von Justin Diehl kommt der Ball zu Nikolas Nartey, der sauber ins rechte Eck abschließt.
2:0 – 22. Minute: Am Strafraum passt Nikolas Nartey zu Chema, der auf Justin Diehl weiterleitet – letztgenannter trifft halbhoch ins linke Eck. Das ist gut herausgespielt.
3:0 – 68. Minute: Mit Tempo zieht Chris Führich vom linken Flügel nach innen und schlenzt den Ball ins rechte Toreck – ein sehenswerter Treffer.
3:1 – 84. Minute: Luzern verkürzt in der Schlussphase. Lars Villiger nutzt einen Konter der Gäste und lässt VfB-Keeper Fabian Bredlow bei seinem Abschluss keine Chance.
3:2 – 86. Minute: Das Testspiel schien entschieden, aber Luzern macht’s nochmal spannend. Andrej Vasovic dribbelt über die rechte Seite in den Strafraum und schließt trocken ins lange Eck ab.
Die Trainerstimme:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagt: „Insgesamt bin ich mit den ersten 70 Minuten zufrieden, aber nicht mit den letzten 20. Grundsätzlich ging es darum, in den Rhythmus zu kommen und Automatismen wieder aufzunehmen. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, haben gute Aktionen kreiert und können durchaus höher führen. Gegen Ende des Spiels hatten wir zu leichte Ballverluste und müssen es schaffen, die eine oder andere Situation besser zu lösen.“
Die Aufstellung:
1. Halbzeit: 33 Alexander Nübel – 4 Josha Vagnoman, 6 Angelo Stiller, 7 Maximilian Mittelstädt, 17 Justin Diehl, 20 Leonidas Stergiou, 24 Jeff Chabot, 25 Jeremy Arévalo, 26 Deniz Undav (C), 28 Nikolas Nartey, 30 Chema
2. Halbzeit: 33 Alexander Nübel (62. – 1 Fabian Bredlow) – 3 Ramon Hendriks, 9 Ermedin Demirovic, 10 Chris Führich, 15 Pascal Stenzel, 16 Atakan Karazor (C), 18 Jamie Leweling, 22 Lorenz Assignon, 27 Badredine Bouanani, 43 Leny Meyer (70. – 35 Mirza Catovic), 58 Ivan Knezevic
Das Testspiel im Re-Live:
Die nächsten Termine:
Der VfB befindet sich weiterhin in der Vorbereitung. Weitere Testspiele sind nach derzeitigem Stand nicht geplant, stattdessen finden zwei Bundesligapartien in den nächsten Tagen statt. Am Samstag, 10. Januar 2026, 18.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt bei Bayer Leverkusen an. Am Dienstag, 13. Januar 2026, 18.30 Uhr, folgt gegen Eintracht Frankfurt das erste Heimspiel des Jahres. Diese beiden Begegnungen sind zudem der offizielle Abschluss der Hinrunde 2025/2026.
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Wo wird das Testspiel übertragen?
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Wo wird das Testspiel übertragen?
Sky zeigt Partie gegen Luzern live, sie ist auch bei VfB TV im Exklusivbereich zu sehen. Das „Re-Live“ gibt’s nach Abpfiff auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.Am Samstag der Trainingsauftakt ins Jahr 2026, am heutigen Montag das erste Testspiel. Der VfB empfängt ab 14 Uhr den FC Luzern aus der Schweizer Super-League, die Gäste sind in ihrer heimischen Liga derzeit Tabellenachter. Das Testspiel findet aus organisatorischen Gründen nicht-öffentlich statt.
Sowohl Live- als auch Re-Live-Optionen
Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.
Direkt zum Portal von VfB TV und zum YouTube-Kanal von VfB TV
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„Der Eindruck ist positiv“
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„Der Eindruck ist positiv“
Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr, Neuzugang Jeremy Arévalo und das Testspiel gegen den FC Luzern – Sebastian Hoeneß blickt auf aktuelle Themen.Exakt 14 Tage nach dem letzten Pflichtspiel ist der VfB zurück. Vorbei ist der Weihnachts- und Neujahrsurlaub, ab sofort rollt in Cannstatt wieder der Ball. Zumindest auf dem Trainingsplatz. Zur ersten Einheit des neuen Jahres am Samstagvormittag begrüßten 2.000 Fans das Team von Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer nahm sich anschließend Zeit, über aktuelle Themen zu sprechen.
Sebastian Hoeneß über …
… den großen Andrang beim Trainingsauftakt: „Die Unterstützung der Fans ist außergewöhnlich – es war definitiv etwas Besonderes, heute vor solch vollen Rängen trainieren zu dürfen. Wir sind froh und dankbar, dass uns so viele Menschen unterstützen.“
… den ersten Eindruck von seinem Team im neuen Jahr: „Der Eindruck ist positiv – die Jungs haben sich gefreut, sich nach den freien Tagen wiederzusehen. Zudem war den Spielern anzumerken, wie sie diese Kulisse bei einem Training gefreut hat. Die Motivation ist groß, die nächsten Tage intensiv zu nutzen, damit wir uns gut auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“
… den ersten Trainingsauftritt von Neuzugang Jeremy Arévalo: „Er hat sich gut präsentiert – wir sind froh, dass er bei uns ist. Jeremy ist noch jung, er bekommt von uns die nötige Zeit, sich zu integrieren und wir werden ihn gemeinsam heranführen. Wir sind überzeugt von seinen Qualitäten.“
… die Bedeutung einer vollständigen Trainingswoche in der Vorbereitung: „Wir kennen es aus der vergangenen Saison sowie aus der Hinrunde, dass wir viele ‚Englische Wochen‘ haben. Das ist in diesem Sinne nichts Neues für uns. Umso wichtiger ist, dass wir die aktuelle Trainingswoche intensiv nutzen und uns gut vorbereiten. Zusätzlich gehören für uns weitere Aspekte, wie etwa die Videoanalyse, dazu, um mit den Jungs auch abseits des Trainingsplatzes zu arbeiten.“
… das Testspiel am Montag gegen den FC Luzern: „Wir freuen uns auf den Vergleich mit einem Schweizer Erstligisten, der uns fordern und vor Aufgaben stellen wird. Es ist klar, dass kein Spieler komplett 90 Minuten durchspielen wird, sondern wir wollen die Belastung in der Vorbereitung entsprechend verteilen und uns auf das richtige Level bringen.“
Das Testspiel am Montag
Am Montag, 5. Januar 2026, 14 Uhr, findet ein aus organisatorischen Gründen nicht-öffentliches Testspiel gegen den Schweizer Super-League-Club FC Luzern statt. Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.
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Frostige Temperaturen, warmer Empfang
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Frostige Temperaturen, warmer Empfang
Der VfB ist zurück auf dem Trainingsplatz – und 2.000 Fans sind dabei. Sie sehen den ersten Auftritt von Neuzugang Jeremy Arévalo und einige „Comebacks“ im Teamtraining.Minus zwei Grad Celsius und eine leicht verschneite Landschaft. Bei seinem ersten Arbeitstag in Cannstatt bekam Jeremy Arévalo direkt einen Eindruck vom Winter in Deutschland, seiner neuen Heimat. Seit dem gestrigen Freitag steht der 20 Jahre alte Stürmer, der sowohl die spanische als auch die ecuadorianische Staatsbürgerschaft besitzt und zuletzt für den spanischen Zweitligisten Racing Santander auflief, offiziell beim VfB unter Vertrag – und frostig war bei seinem Start nur das Wetter.
Sebastian Hoeneß: „Außergewöhnliche Unterstützung“
Die Jungs aus Cannstatt begrüßten ihn herzlich, gemeinsam lief Mittelfeldakteur Chema mit ihm auf den Trainingsplatz. Auch die Fans klatschten, als Jeremy Arévalo und seine Teamkollegen am Samstagvormittag zum Trainingsauftakt 2026 ins Robert-Schlienz-Stadion kamen – über 2.000 Fans waren bei der ersten Einheit des neuen Jahres dabei. „Die Unterstützung der Fans ist außergewöhnlich – es war definitiv etwas Besonderes, heute vor solch vollen Rängen trainieren zu dürfen“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß und nahm die positive Atmosphäre auch bei seinem Team wahr: „Den Spielern war anzumerken, wie sie diese Kulisse gefreut hat und die Motivation ist groß, die nächsten Tage intensiv zu nutzen, damit wir uns gut auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“ Die Augen der weiß-roten Gäste waren nicht nur auf den Neuzugang gerichtet.
Ermedin Demirovic, der zuletzt aufgrund einer Fußverletzung ausfiel, wirkte wieder vollständig im Mannschaftstraining mit. Auch Noah Darvich hat seine muskulären Beschwerden zunehmend auskuriert und absolvierte bereits Teile des Teamtrainings. Mit Jovan Milosevic war auch der bis zuletzt an den serbischen Erstligisten Partizan Belgrad ausgeliehene Angreifer aktiv – nach einer Handverletzung trug er noch eine Schiene. Sein Landsmann, Lazar Jovanovic, trainierte aufgrund von Rückenproblemen individuell.
Bilal El Khannouss weiterhin beim Afrika-Cup
Ein Sextett fehlte dagegen bei der ersten Trainingseinheit im neuen Jahr. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (jeweils Muskelverletzung), Ameen Al-Dakhil (krank) und Silas (familiäre Gründe) konnten noch nicht mitwirken. Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Achtelfinals am Sonntag, 4. Januar 2026, um 17 Uhr, auf Tansania. Yannik Keitel ist unterdessen auf Leihbasis bis Saisonende 2025/2026 zum FC Augsburg gewechselt, wie der VfB vor Beginn des Trainingsauftakts vermeldete.
Das Testspiel am Montag
Am Montag, 5. Januar 2026, 14 Uhr, findet ein aus organisatorischen Gründen nicht-öffentliches Testspiel gegen den Schweizer Super-League-Club FC Luzern statt. Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.
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Yannik Keitel wechselt auf Leihbasis nach Augsburg
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Yannik Keitel wechselt auf Leihbasis nach Augsburg
Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler schließt sich bis Saisonende 2025/2026 dem aktuellen Tabellen-15. der Bundesliga an.Yannik Keitel wird in den nächsten Wochen und Monaten für den FC Augsburg aktiv sein. Der VfB verständigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Leihvereinbarung bis zum Ende der gegenwärtigen Spielzeit 2025/2026, die darüber hinaus auch eine Kaufoption beinhaltet. Beim VfB steht der 25-Jährige bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Yannik ist ein Spieler mit einer vorbildlichen Mentalität und einer absolut professionellen Einstellung. Er war immer bereit, wenn er gebraucht wurde. Beim FC Augsburg hat er die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten, die Leihe ist deshalb für alle Beteiligten absolut sinnvoll. Wir wünschen Yannik eine erfolgreiche Zeit in Augsburg.“
Yannik Keitel wechselte im Sommer 2024 vom SC Freiburg zum VfB. Seitdem hat er insgesamt 20 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolviert – dabei lief er elfmal in der Bundesliga, viermal in der UEFA Champions League, zweimal im DFB-Pokal und einmal im DFL-Supercup sowie zweimal im Drittliga-Team des VfB auf. Mit der Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gewann er in der Saison 2024/2025 den DFB-Pokal.
Die nächsten Termine:
Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr findet am Samstag, 3. Januar 2026, um 10.30 Uhr, statt – alle kostenfreien Tickets für diese öffentliche Einheit sind bereits vergriffen. Das erste Bundesligaspiel im neuen Jahr ist für Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, terminiert – der VfB wird bei Bayer 04 Leverkusen gefordert sein.






























