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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Die UEFA Europa League live im Radio

    Weiß-rote Emotionen pur gibt's im „VfB Radio“ auch im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League: Der VfB empfängt den FC Porto. Der Anstoß erfolgt am Donnerstag um 18.45 Uhr. Los geht's 15 Minuten vor Anpfiff.

    Im Rahmen einer Medienkooperation mit DIE NEUE 107.7 kommentieren Lucas Senzel und Daniel Haug das Spiel gemeinsam live aus der MHP Arena.

    Hinweis: Über das Icon auf der rechten Seite des Players (Uhrsymbol) kann der Radiostream durch Vor- und Zurückspulen sowie Pausieren individuell angepasst werden.

    Sobald die Übertragung begonnen hat, kann der Stream ebenfalls über den Button am unteren linken Bildschirmrand gestartet werden.

    Hinweis: Fans, die unsere VfB iPhone-App nutzen, bitten wir, das Radio über den Browser unter vfb.de/radio zu starten.

  • Matchfacts: Premiere im Achtelfinale

    Am Donnerstag empfängt der VfB den 30-maligen portugiesischen Meister FC Porto zum Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen FC Porto:

    • Der VfB bekommt es erstmals in einem Pflichtspiel mit dem FC Porto zu tun.
    • „Die Drachen“ kassierten in der heimischen Liga erst zehn Gegentore in 25 Spielen.
    • Kein Spieler in der UEFA Europa League sammelte bislang mehr Scorerpunkte als Deniz Undav.

    Premiere: Erstes Duell mit den „Drachen“

    Das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag ist das erste Aufeinandertreffen zwischen dem VfB und dem FC Porto. Zuletzt traf der VfB in der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League-Saison 2010/2011 auf ein portugiesisches Team, wobei beide Spiele gegen Benfica Lissabon verloren gingen (1:2 auswärts, 0:2 zu Hause).

    Historie: Starke Bilanz gegen deutsche Teams

    Der FC Porto hat seine letzten drei Europapokal-Spiele gegen deutsche Mannschaften gewonnen und blieb dabei jeweils ohne Gegentor – zwei davon gegen Bayer 04 Leverkusen in der UEFA Champions League im Oktober 2022 (2:0, 3:0) und eines mit 2:0 gegen die TSG Hoffenheim in der UEFA Europa League im Oktober 2024.

    Prunkstück: Erst zehn Gegentore in der Liga

    Die starke Hintermannschaft ist auch in der aktuellen Saison ein großer Trumpf der Mannschaft von Cheftrainer Francesco Farioli. In der heimischen Liga Portugals kassierte der Tabellenführer (derzeit vier Punkte Vorsprung auf Sporting Lissabon) an den ersten 25 Spieltagen nur zehn Gegentore – ein Fünftel davon beim 2:2 gegen Benfica am vergangenen Samstag. In der Ligaphase der UEFA Europa League musste Porto sieben Treffer in acht Spielen hinnehmen, was den achtbesten Wert aller 36 Teams bedeutete.

    Gutes Omen? Auswärts hakt es bei den Blau-Weißen

    Der FC Porto hat nur eines seiner letzten 21 Auswärtsspiele in der K.o.-Phase europäischer Wettbewerbe gewonnen (sechs Remis, 14 Niederlagen). Im April 2021 gewann man in der UEFA Champions League mit 1:0 beim FC Chelsea.

    Topscorer: Zwei VfBler mischen mit

    Deniz Undav und Bilal El Khannouss gehören zu den gefährlichsten Scorern der aktuellen UEFA Europa League-Spielzeit. Während Deniz Undav mit zwei Toren und sechs Vorlagen acht Scorerpunkte verzeichnen konnte (geteilter erster Platz mit vier weiteren Spielern), kommt Bilal El Khannouss auf fünf Tore (zwölfter Platz).

    Gefährlichster Spieler bei den Gästen ist mit drei Treffern der Spanier Samu Aghehowa. Der 21-Jährige verletzte sich Anfang Februar 2026 jedoch am Kreuzband und fällt lange aus.

    Zuschauer: Einzelne Tickets im Mitglieder-Verkauf

    Für das Heimspiel am Donnerstag können vereinzelte Tickets über den Mitglieder-Verkauf erworben werden. Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.

    Personal: Zwei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Lazar Jovanovic (Reha nach Rückenverletzung) und Josha Vagnoman (Oberschenkelverletzung) werden dem VfB im Hinspiel gegen Porto fehlen.

    Deniz Undav, Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt stehen bei jeweils zwei Gelben Karten im laufenden Wettbewerb und wären bei einer dritten Verwarnung im Rückspiel in Porto gesperrt.

    Schiedsrichter: Litauisch-niederländisches Gespann im Einsatz

    Donatas Rumsas (Litauen, SR), Aleksandr Radius (LT, SR-A), Dovydas Suziedelis (LT, SR-A2), Manfredas Lukjancuckas (LT, 4. Offizieller), Dennis Higler (Niederlande, VAR), Pol van Boekel (NL, VAR-A).

    In der laufenden Saison kam Donatas Rumsas in vier UEFA Champions League-Spielen sowie einem Europa League-Spiel zum Einsatz. Seit 2016 ist der 37-Jährige FIFA-Schiedsrichter.

    Wetter: Warmer Nachmittag, kühler Abend

    Am Donnerstagabend werden in Stuttgart Temperaturen zwischen 5° und 12° C erwartet. Es soll tagsüber trocken bleiben.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Bereit für Hochleistung

    Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto – und damit auf einen der stärksten Gegner des Wettbewerbs. Die Jungs aus Cannstatt haben sich einen Plan zurechtgelegt.

    Der nächste Abend in der UEFA Europa League kündigt sich an. Und es ist ein gewisses Knistern spürbar. Erstmals seit 13 Jahren spielt der VfB wieder ein Achtelfinale auf europäischer Bühne, erstmals trifft er dabei auf den FC Porto. Am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena den portugiesischen Spitzenclub – und möchten sich im Hinspiel eine gute Ausgangslage erarbeiten, wie es Sebastian Hoeneß umschreibt.

    „Eine richtig große Aufgabe“

    „Wir haben eine richtig große Aufgabe vor uns, die wir mit viel Vorfreude angehen werden“, sagt der Cheftrainer: „Es wird Hochleistung gefordert sein. Wenn wir Schwächen offenbaren, dann werden sie auf diesem Niveau sofort bestraft.“ Genau das mache den Reiz aus, sich auf diesem hohen internationalen Niveau zu beweisen, erklärt der 43-Jährige: „Wir sind Wettkämpfer und wollen in dem Wettbewerb so weit wie möglich kommen.“

    Der Gegner gehört zweifelsfrei zu den namhaftesten und stärksten Teams, die der Wettbewerb zu bieten hat. Der FC Porto gewann 30-mal die Meisterschaft in Portugal, sicherte sich 2004 den Titel in der UEFA Champions League und 2011 in der UEFA Europa League. „Es ist ein Gegner, der genauso im Achtelfinale der Champions League stehen könnte“, sagt Sebastian Hoeneß über den Tabellenfünften der Ligaphase, der sich somit direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hatte: „Der FC Porto ist eine Top-Mannschaft. Das Team spielt sehr intensiv, hat eine hohe Sprintbereitschaft, legt viele Kilometer zurück – und kann neben all den athletischen Qualitäten auch richtig gut Fußball spielen.“

    Josha Vagnoman fällt aus

    Wie geht es der VfB an? Die Jungs aus Cannstatt haben sich sowohl mit als auch gegen den Ball einen Plan zurechtgelegt. „Die Effizienz wird ein Thema sein – genau wie auch die Aktivität, Leidenschaft und Emotionalität in unserem Spiel“, sagt Sebastian Hoeneß: „Wir werden unsere beste Performance brauchen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Auf personeller Seite ist der Überblick schnell gegeben. Von den für die UEFA Europa League spielberechtigten Akteure fällt lediglich Josha Vagnoman verletzungsbedingt aus.

    Gutes tun, Porto erleben

    Die neue Charity-Aktion von VfB-Stiftung und Stiftungspartner „VIPrize“ verlost eine Reise zum UEFA Europa League-Achtelfinale in Porto.

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    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“

  • Auf den Spuren von Legenden

    Der FC Porto bildet Talente aus und weiter. Damit hat der Club schon viele Erfolge gefeiert. Und es zeichnet auch die aktuelle Mannschaft aus.

    Im Achtelfinale der UEFA Europa League kommt es zu einer Premiere. Erstmals überhaupt wird sich der VfB mit dem portugiesischen Top-Team FC Porto messen. Porto gehört zu den großen Clubs in Europa, sodass in der MHP Arena fast schon „Königsklassen“-Flair aufkommen wird. Da in der Vorsaison in der Liga Portugals nur Platz drei hinter den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica gelang, muss sich das Team des italienischen Cheftrainers Francesco Farioli aktuell mit dem zweitgrößten europäischen Wettbewerb begnügen. Dort konnten die Blau-Weißen jedoch einige Ausrufezeichen setzen.

    Sieg in der UEFA Champions League im Jahr 2004

    Die Portugiesen kamen weitgehend unbeschadet durch die Ligaphase und qualifizierten sich souverän und auf direktem Wege für die nun anstehende Runde der letzten 16 Mannschaften. Damit untermauerte der FC Porto seine Ambition auf internationaler Bühne. Schließlich konnte der Verein vor 15 Jahren die UEFA Europa League bereits gewinnen, im rein portugiesischen Finale gegen Braga setzte sich der FC Porto damals mit 1:0 durch. Ein weiterer, großer Triumph gelang am 26. Mai 2004 in der Arena auf Schalke: Im Finale der UEFA Champions League besiegte die seinerzeit von José Mourinho gecoachte Mannschaft die AS Monaco klar mit 3:0 und holte sich den Titel. Das Team aus den frühen 2000er Jahre gehört zu den besten Mannschaften in der Geschichte des FC Porto, was nicht nur der “Königsklassen“-Titel unterstreicht, sondern auch neun nationale Meisterschaften zwischen 2003 und 2013. Spieler wie Torhüter Vitor Baia, die späteren Chelsea-Legionäre Paulo Ferreira und Ricardo Carvalho, Kapitän und Abwehrchef Jorge Costa, die Mittelfeldstrategen Costinha und Deco, der wie Ferreira mit Chelsea später auch mit Barcelona die Königsklasse gewinnen konnte, oder die einstigen Bundesliga-Profis Maniche (1. FC Köln) und Carlos Alberto (Werder Bremen) wurden zu wahren Club-Legenden. Ob einer aus dem aktuellen Porto-Team das Zeug zur Legende hat, wird sich erst noch zeigen müssen.

    Klar ist aber schon jetzt, dass mit dem erst 18-jährigen Rodrigo Mora das nächste Top-Talent in den Startlöchern steht. Er ist die aktuell wohl heißeste Aktie und setzt damit die lange Tradition von selbst ausgebildeten Klasse-Spielern fort. Denn Rodrigo Moras Vorgänger waren beispielsweise der heutige Juventus-Turin-Profi Francisco Conceição, der von Arsenal an den Hamburger SV ausgeliehene Fabio Vieira, Dortmund-Stürmer Fabio Silva, die Nationalspieler Diogo Dalot und Ruben Neves oder PSG-Star Vitinha, die allesamt in der Akademie der Blau-Weißen ausgebildet wurden.

    FC Porto spielt meist im 4-3-3-System

    Dasselbe gilt auch für den Kapitän der aktuellen Porto-Mannschaft, Nationalkeeper Diogo Costa. Er ist unumstritten und im 4-3-3-System ein sicherer Rückhalt. Im Abwehrzentrum bilden meist die beiden Polen Jakub Kiwior und Jan Bednarek ein Bollwerk. Der von Arsenal geliehene Jakub Kiwior war zuletzt jedoch länger angeschlagen, weshalb auch der junge Kroate Dominik Prpic eine Option sein könnte. Der Argentinier Nahuen Perez fehlt verletzungsbedingt (Achillessehnenriss) und Routinier Thiago Silva kommt im hohen Alter von 41 Jahren nur noch sporadisch zum Zug. Rechts dürfte Alberto Costa verteidigen, da Martim Fernandes (Fersensporn) zuletzt länger fehlte. Auf der linken Seite hat Francisco Moura normalerweise die Nase vorn im Duell mit Zaidu Sanusi.

    Der Argentinier Alan Varela ist auf der Sechs gesetzt. Sein Ersatzmann heißt Pablo Rosario. Erste Wahl auf den beiden Halbpositionen sind der Däne Victor Froholdt und Talent Rodrigo Mora. Optional stehen der Spanier Gabi Veiga und der von Rennes geliehene Seko Fofana zur Verfügung. Da sowohl Routinier Luuk de Jong als auch Top-Stürmer Samu (beide Kreuzbandriss) ausfallen, streiten sich Deniz Gül und der aus Nizza geliehene Nigerianer Terem Moffi um die Mittelstürmerposition. Und auf Außen stehen mit den Brasilianern Pepe und William Gomes sowie dem Spanier Borja Sainz drei Mann für zwei Plätze zur Verfügung. Das erst kürzlich verpflichtete 17-jährige polnische Top-Talent Oskar Pietuszewski hat derweil noch keine Spielberechtigung.

    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

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  • „Wissen um unsere Qualitäten“

    Vor dem Hinspiel im Achtelfinale der UEFA Europa League äußert sich Tiago Tomás zum kommenden Gegner, seiner Variabilität auf dem Platz und seiner bisherigen Zeit in Deutschland.

    Als Spieler Sporting Lissabons traf Tiago Tomás zu Beginn seiner Karriere insgesamt viermal auf den FC Porto. Am Donnerstagabend steht der VfB-Angreifer den „Drachen“ aus der portugiesischen Hafenmetropole erneut gegenüber. Vor dem UEFA Europa League-Achtelfinal-Hinspiel in Bad Cannstatt stand der 23-Jährige den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

    Tiago Tomás über…

    … den kommenden Gegner FC Porto:„Wir haben das Team gut analysiert. Sie agieren sehr kompakt und stehen defensiv sehr gut. Sie bringen viel Intensität auf den Platz, der wir einiges entgegenhalten müssen. Aber auch wir wissen um unsere Qualitäten und wollen zeigen, dass wir den FC Porto vor Herausforderungen stellen können.

    … die Favoritenrolle: „Ich glaube, dass es keinen Favoriten gibt, aber wir spielen zunächst zuhause und spüren die Verantwortung, gut zu spielen. Wir wollen gewinnen und hoffen, dass unsere Fans auch Spaß haben. Als ich für Sporting gespielt habe, war Porto einer unserer Rivalen, heute habe ich vor allem Respekt für sie. Es wird ein besonderes Spiel für mich und meine Familie und Freunde. Wir wollen es für unsere Fans noch besonderer machen.“

    … seine bevorzugte Position:„Eine Lieblingsposition habe ich nicht. Das liegt daran, dass ich auf vielen Positionen im Angriff spielen kann und in der Regel keine Probleme habe, mich dort einzufinden. Ich denke, dass das etwas ist, das sowohl für mich als auch das Team von Vorteil ist, weil ich so meine verschiedenen Qualitäten einbringen kann.“

    … die Bedeutung der Achtelfinal-Begegnung gegen den FC Porto:„Wir sind noch in allen drei Wettbewerben dabei und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Gegen welches Team oder in welchem Wettbewerb unser kommendes Spiel stattfindet, spielt für uns dabei aber keine Rolle. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Dieses Mindset hat uns in die Position gebracht, in der wir uns nun befinden. Wir wollen zuhause mit einem Sieg vorlegen, wissen aber auch, dass wir über insgesamt 180 Minuten und auch auswärts beweisen müssen, was in uns steckt.“

    … seine Zeit in Deutschland und Besonderheiten des deutschen Fußballs im Vergleich zum portugiesischen: „Es sind zwei verschiedene Welten, so viel kann ich sagen. Für mich persönlich läuft es gut hier und ich bin glücklich darüber, meinen Weg so zurückgelegt zu haben, auch wenn es bisher nicht immer ideal lief. Daher bin ich umso glücklicher, nun wieder in Stuttgart zu sein. Den deutschen Fußball macht besonders, dass auch in unteren Ligen und bei kleineren Clubs tausende Zuschauer in die Stadien kommen. Ich denke aber auch, dass die portugiesischen Ligen immer besser werden und viel Qualität haben. Ich verfolge auch meinen früheren Club Sporting noch sehr genau. Ich hoffe, dass sie die Meisterschaft gewinnen können und auch in der UEFA Champions League weit kommen.“

    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
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    • VfB-Frauen: The next step

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  • Vom Kapitän zum Experten

    Fernando Meira gewann mit dem VfB im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen arbeitet er fürs portugiesische TV, kennt die Mannschaft vom FC Porto bestens – und hat eine neue Sportart für sich entdeckt.

    Mit einem großen Lächeln kommt Fernando Meira zum Treffen in die MHP Arena. Neulich, beim „International Matchday“ am 1. März 2026 gegen den VfL Wolfsburg, war er in seiner „alten Heimat“ zu Gast – noch immer spricht er sehr gut Deutsch: „Hallo, wie geht’s?“, fragt er und erzählt, dass er inzwischen wieder in der portugiesischen Stadt Guimarães lebt. Dort, wo er auch geboren wurde. Mit dem Fußball ist er weiterhin eng verbunden, unter anderem als Experte für die UEFA Champions League im portugiesischen Fernsehen. Und aus der Ferne verfolgt er weiterhin den VfB, sogar sehr detailliert, wie sich herausstellt.

    „Die Tabellensituation in der Bundesliga ist sehr eng“, sagt Fernando Meira. Umso besser, dass der VfB in der vorderen Gruppe gut positioniert sei: „Das Remis in Heidenheim war ärgerlich, aber schon eine Woche später, gegen Wolfsburg, hat das Team eine sehr starke Reaktion mit einem hervorragenden Spiel gezeigt.“ Der inzwischen 47-Jährige war live dabei in der MHP Arena. Er genoss die Stimmung, die Fangesänge, die Rückkehr an einen Ort, der ihm viel bedeutet. „Wenn ich in das Stadion blicke, erinnere ich mich an Szenen von früher, das ist wie ein Film, das sorgt für Gänsehaut“, schildert er. Die wohl emotionalste Szene: der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007. Fernando Meira war Kapitän jener Mannschaft, die am Ende stolze 70 Punkte gesammelte hatte und zwei Zähler vor Schalke 04 den Titel holte.

    Aus Mitspielern wurden Freunde

    „Es war unglaublich, wir hatten einen tollen Spirit in der Mannschaft mit guter Mentalität – und eine gute Mischung aus ‚Arbeitern‘ und ‚Zauberern‘“, sagt er und blickt auf die Zeit von 2002 bis 2008, in der er insgesamt 230 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolvierte. Besteht noch Kontakt zu früheren Mitspielern? „Ja“, antwortet Fernando Meira und zählt einige Namen auf: „Serdar Tasci, Mario Gomez, Timo Hildebrand, Cacau, Matthieu Delpierre, Aleksandr Hleb, Ludovic Magnin.“ Aus Mitspielern wurden Freunde, die gemeinsame Zeit mit dem VfB verbindet, zu der für ihn auch 14 Begegnungen in der UEFA Champions League sowie 15 Partien im UEFA-Cup gehören.

    Zurück zum Termin. Fernando Meira hat einen Kaffee und ein stilles Wasser bestellt. Er erzählt noch immer auf Deutsch: „Am liebsten würde ich nochmal auf dem Rasen kicken, aber wir Fußballer haben das Problem, dass es leistungsmäßig irgendwann vorbei ist.“ Er, weiterhin gut trainiert und mit athletischer Figur, hat eine neue Sportart für sich entdeckt: Padel. Das Tennis-ähnliche Rückschlagspiel begeistert immer mehr Menschen. Fernando Meira ist indes schon länger dabei, wurde in seiner Altersklasse gar zweimal portugiesischer Meister. Der Wettkämpfer lebt weiterhin in ihm, wenn auch nicht mehr auf dem Fußballplatz. Und er zieht den Bogen zur heutigen Mannschaft des VfB und seinem Chefcoach.

    „Hätte gerne unter Sebastian Hoeneß gespielt“

    „Unter Sebastian Hoeneß hätte ich gerne gespielt – er ist ein Trainer, wie du ihn dir als Spieler wünschst: fachlich top, kommunikativ, er lässt attraktiven Fußball spielen und hat auch die Entwicklung im Blick“, gerät der einstige Verteidiger ins Schwärmen, der beim VfB unter anderem unter den Cheftrainern Armin Veh, Felix Magath und Giovanni Trapattoni auflief: „Ich hatte viele tolle Coaches mit ganz unterschiedlichen Ansätzen – genau deswegen kann ich auch beurteilen, wie begeistert ich von der Handschrift von Sebastian Hoeneß bin.“

    Die Entwicklung des Clubs gefällt ihm. „Der VfB ist zurück in Europa, er wird international wahrgenommen und hat Spieler in seinen Reihen, die noch viel erreichen können“, sagt er. Das nächste Zwischenziel ist für sie das bevorstehende Achtelfinale in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt den FC Porto – eine Woche später, am 19. März 2026, 21 Uhr, findet das Rückspiel im „Estádio do Dragão“ statt. Für Fernando Meira ist es ein K.o.-Treffen, auf das er sich ganz besonders freut. „Es ist schwer, einen Favoriten zu benennen – ich erwarte ein Match auf Augenhöhe, in der K.o.-Runde ist auch das Quäntchen Glück notwendig“, sagt der 54-malige Nationalspieler Portugals und Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Was zeichnet den FC Porto aus?

    FC Porto gehört zu den stärksten Gegnern

    „Es ist ein starkes Team, das als Kollektiv sehr viel Power entwickeln kann und zugleich über gute Einzelspieler verfügt“, sagt er. Der FC Porto spiele mutig nach vorne, beherrsche ein gutes Pressing und habe eine resolute Defensivarbeit. Für den Portugiesen ist es eine der besten Mannschaften im europäischen Wettbewerb und er blickt voraus: „Der VfB muss extrem konzentriert sein, darf Porto keine besonderen Umschaltmöglichkeiten anbieten. Es wird zudem wichtig sein, auch ohne Ball auf Porto viel Druck auszuüben.“

    Fernando Meira wird beide Partien verfolgen, beim Rückspiel in Porto ist er definitiv live im Stadion dabei. Zuvor hat er noch einen anderen Job: Fürs portugiesische Fernsehen fungiert er als Experte in der UEFA Champions League. Fußball, internationale Begegnungen, nah dran an dem Spiel, das er so liebt – der ehemalige Kapitän des VfB lebt auch weiterhin seinen Traum.

    Gutes tun, Porto erleben

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  • „Jeder Moment kann entscheidend sein“

    Chris Führich präsentiert sich in den vergangenen Monaten in starker Form. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über das Achtelfinale gegen Porto – und seinen Glauben.

    Ein Antritt auf der linken Bahn, zwei schnelle Haken – und schon zieht Chris Führich mit dem Ball gen Strafraum. Der Offensivakteur des VfB präsentiert sich in den vergangenen Monaten in guter Form und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Jungs aus Cannstatt im Frühjahr 2026 mit Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League weiterhin in allen drei Wettbewerben vertreten sowie gut positioniert sind. Mit großer Vorfreude blickt der 28-Jährige auf das Achtelfinale im Europapokal – am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, spielt der VfB gegen den FC Porto. Vor dem Hinspiel spricht Chris Führich über den portugiesischen Gegner, seinen eigenen Formanstieg und die Kraft durch seinen Glauben.

    Hallo Chris, im Unterschied zu den UEFA Europa League-Playoffs gegen Celtic muss der VfB diesmal zuerst zu Hause antreten. Ist das Heimrecht im Hinspiel aus deiner Sicht ein Vor- oder Nachteil?

    Chris: „Das ist schwierig zu sagen. Persönlich empfinde ich es als schöner, das zweite Spiel vor der eigenen Kulisse absolvieren zu können, weil dadurch nochmals eine ganz besondere Dynamik von den Rängen auf den Rasen übertragen werden kann. Nun werden wir es so angehen, dass wir den Heimvorteil im Hinspiel nutzen möchten, um uns in eine gute Ausgangslage zu bringen. Das hat ebenfalls seinen Reiz. Wir wissen, dass uns die Fans sowohl daheim als auch auswärts extrem pushen werden. Das gibt uns viel Kraft.“

    Was werden aus deiner Sicht die Schlüssel sein, um den ersten von zwei Vergleichen mit dem FC Porto erfolgreich zu gestalten?

    Chris: „Es wird wichtig sein, als Team von der ersten Minute an hellwach zu sein – dazu gehört, die Basics abzurufen, effektiv zu sein und als Kollektiv auch Phasen zu überstehen, in denen wir vielleicht mal leiden müssen. Es ist definitiv ein starker Gegner, der uns erwartet. Jeder Moment kann entscheidend sein.“

    Du sprichst es an: Die Portugiesen dominieren ihre heimische Liga und qualifizierten sich direkt für das UEFA Europa League-Achtelfinale. Wie schätzt du den Gegner ein?

    Chris: „Der FC Porto verfügt auf internationaler Ebene über reichlich Erfahrung, ist nahezu jede Saison in Europa gut dabei. Die aktuelle Mannschaft zeichnet unter anderem aus, dass sie defensiv sehr stabil agiert und wenig zulässt – in der Liga hat sie erst zehnGegentore kassiert. Zudem hat Porto gute Einzelspieler in seinen Reihen. Wir werden alles abrufen müssen, um zwei gute Ergebnisse zu erzielen.“

    Du kamst bisher in allen zehn UEFA Europa League-Spielen zum Einsatz, es ist zugleich deine erste Saison in diesem Wettbewerb. Was schätzt du an ihm besonders?

    Chris: „Die Europa League gefällt mir sehr gut, es ist ein spannender Wettbewerb mit hohem Niveau. Wir haben uns bislang gut präsentiert und inzwischen auch auswärts unsere Leistungen in entsprechende Resultate umgemünzt, wenn ich zuletzt an den Auftritt bei Celtic denke. Wir geben alles, um die Europa League so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“

    Auch in der Bundesliga präsentierst du dich in guter Form. Aktuell stehst du bei fünfVorlagen – mit sieben Assists gelangen dir nur in der Saison 2023/2024 noch mehr. Inwiefern hast du diese Marke im Blick?

    Chris: „Nach einer etwas holprigen Hinrunde bin ich inzwischen in richtig guter Form, fühle mich bestens und habe viel Freude. Das drückt sich in den guten Spielen in den vergangenen Monaten aus. Mein Ziel ist, daran anzuknüpfen, um meine Leistung konstant auf diesem Niveau zu halten und im besten Fall noch weiter nach oben zu treiben. Es ist schön, dass ich auf diese Weise der Mannschaft helfen kann.“

    Was sind die Gründe für deinen deutlichen Aufwärtstrend in den vergangenen Monaten?

    Chris: „Ich bin mit der Situation sehr nüchtern und sehr ruhig umgegangen. Es ist vollkommen normal, dass es in einer Karriere nicht nur Aufs gibt, sondern es gehören auch Phasen dazu, in denen nicht alles optimal läuft. Ich habe Geduld gezeigt, habe fleißig trainiert und hart gearbeitet. Der Austausch mit dem Trainerteam war top – und als das Trainerteam mir wieder verstärkt meine Chancen gab, konnte ich sie nutzen und ernte derzeit die Früchte von der harten Arbeit.“

    Zum Schluss eine private Frage: Welche Rolle hat dein Glaube gespielt, um aus der einen oder anderen Situation gestärkt hervorzugehen?

    Chris: „Der Glaube begleitet mich nicht nur in herausfordernden Phasen, sondern gehört bei mir generell im Alltag dazu. Ich ziehe daraus Kraft – egal, in welcher Situation ich mich befinde. Der Glaube ist ein beständiger Teil meines Lebens.“

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  • Der Brustring im Deutschen Fußballmuseum

    Guido Buchwald und Hansi Müller eröffnen einen neuen Ausstellungsbereich im Deutschen Fußballmuseum. Dabei bringen sie besondere Exponate aus der Reihe „100 Jahre Brustring“ mit.

    Große Ehre für Guido Buchwald, Hansi Müller und den Club aus Cannstatt. Die beiden VfB-Legenden haben am heutigen Mittwoch, 11. März 2026, einen neuen Ausstellungsbereich im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund eröffnet. In der „Trikot-Vitrine“ werden fortan im stetigen Wechsel unvergessene Trikotschätze aus der nationalen und internationalen Fußballgeschichte präsentiert.

    Der VfB Stuttgart macht bei diesem besonderen Bereich den Anfang: Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Brustring“ wird zunächst eine Auswahl an besonderen Exemplaren des Clubs aus Cannstatt gezeigt – Guido Buchwald und Hansi Müller weihten die Ausstellung vor Ort ein. Mit im Gepäck hatten sie drei absolute Raritäten: Das älteste erhaltene VfB-Jersey mit Brustring, das bei einem Freundschaftsspiel gegen den Stuttgarter SC am 4. November 1928 von Eugen Seitz getragen wurde, ist nun erstmals im Deutschen Fußballmuseum zu sehen – ebenso wie die Meistertrikots von Günther Schäfer (1992) und Sami Khedira (2007).

    Meisterschaft auf dramatische Weise gewonnen

    Zum Titelgewinn 1992 hatte Guido Buchwald selbst maßgeblich beigetragen, als er im dramatischen Saisonfinale beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Leverkusen wenige Minuten vor Abpfiff den 2:1-Siegtreffer für den VfB erzielte, der dadurch das Fernduell um die Deutsche Meisterschaft gegen die unmittelbaren Konkurrenten Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund für sich entscheiden konnte.

    Guido Buchwald, Weltmeister und VfB-Legende, sagt: „Wenn ich diese VfB-Trikots sehe, kriege ich direkt Gänsehaut. Ich bin im Brustring zweimal Deutscher Meister geworden, das vergisst man sein Leben lang nicht. Der Brustring symbolisiert die gesamte Geschichte des VfB Stuttgart. Es ist für uns als VfB Stuttgart großartig, dass in der neuen Trikotvitrine im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund als erstes der Brustring präsentiert wird.“

    „Wir haben den Brustring eintätowiert“

    Hansi Müller, Europameister und VfB-Legende, sagt: „Wir VfBler sagen immer: Wir haben den Brustring eintätowiert. Und genauso ist es. Der Brustring ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne kein zweites Trikot in der Bundesliga oder anderswo, das solch einen Brustring hat. Beim Brustring weiß man sofort: Ah, VfB Stuttgart. Ich bin Stuttgarter, habe 13 Jahre im Club gespielt, bin als VfB-Spieler Europa- und Vize-Weltmeister geworden – da gibt es natürlich eine ganz enge Bindung zum Brustring.“

    Das Fußballmuseum mitten in Dortmund

    • Adresse: Deutsches Fußballmuseum, Platz der Deutschen Einheit 1, 44137 Dortmund, direkt am Hauptbahnhof. Das Museum ist barrierefrei geprüft.
    • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; in den Osterferien: Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
    • Preise: Dauerausstellung 19 Euro, ermäßigt 15 Euro; neue Sonderausstellung Jamal Musiala. Florian Wirtz. The Immersive Experience (ab 28. März 2026) 12 Euro, ermäßigt 6 Euro; Kombiticket 25 Euro, ermäßigt 19 Euro; weitere Ermäßigungen für Familien

    Weitere Informationen gibt’s auf der Website des Fußballmuseums

  • Achtelfinal-Countdown mit drei Livestreams

    Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals gegen Porto bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Teil eins im Achtelfinale – und alle weiß-roten Fans können hautnah dabei sein. Nach dem Weiterkommen in den UEFA Europa League-Playoffs gegen den Celtic FC ist die Vorfreude auf den nächsten K.o.-Vergleich groß. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, um 13.25 Uhr, ein Einblick ins Abschlusstraining. Die Übertragung der Pressekonferenz aus der MHP Arena, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird, folgt am Mittwoch, um 15.30 Uhr. Am Spieltag, ab 17.45 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Stadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 11.03., 13.25 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 11.03., 15.30 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 12.03., 17.45 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

     

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  • DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag

    Der DFB hat am Montag die zeitgenaue Ansetzung des DFB-Pokal-Halbfinals bekanntgegeben. Der VfB empfängt am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr den SC Freiburg in der MHP Arena.

    Jetzt herrscht Planungssicherheit: Der DFB hat am Montagvormittag die Anstoßzeiten für die beiden Halbfinalspiele des diesjährigen DFB-Pokalwettbewerbs bekanntgegeben. Dabei kommt es aufgrund des enggetakteten Terminkalenders der Semifinalisten zu einer Besonderheit: Die Partien werden nicht wie üblich am Dienstag und Mittwoch, sondern erst am Mittwoch und Donnerstag ausgetragen. Der VfB trifft daher am Donnerstag, 23. April 2026, ab 20.45 Uhr in der MHP Arena auf den SC Freiburg. Die ARD (Free-TV) sowie Sky (Pay-TV) übertragen die Partie live. Im anderen Halbfinale stehen sich am Mittwochabend Bayer Leverkusen und der FC Bayern München gegenüber.

    Grund für die unübliche Ansetzung ist das am Sonntag, 19. April 2026, stattfindende Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB, was eine Ansetzung eines der Pokalhalbfinals am Dienstagabend ausgeschlossen hatte.

    Dritte Halbfinal-Teilnahme binnen vier Saisons

    Für den VfB bedeutet das Heimspiel gegen den SC Freiburg die dritte Halbfinal-Teilnahme in den vergangenen vier Saisons. Dazu kommt es mit dem baden-württembergischen Landesduell zur Neuauflage des Halbfinals 2013, das der VfB mit 2:1 gewonnen hatte. Der SC Freiburg steht zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren in der Runde der letzten Vier.

  • Spiel für Drama-Liebhaber

    In Mainz holt der VfB dank seiner Comeback-Qualität den 15. Punkt nach Rückstand. Das hängt auch mit seinem Sturmduo zusammen.

    Es lief die 76. Minute in Mainz, als der VfB am Samstagnachmittag einmal mehr seine Comeback-Qualitäten zeigte. Erst schoss Ermedin Demirovic das 1:1, nur 60 Sekunden später traf Deniz Undav zum 2:1. Binnen einer Minute hatten die Jungs aus Cannstatt die Begegnung beim 1. FSV Mainz 05 (2:2) gedreht. Dass der beherzt aufspielende Gastgeber seinerseits ebenso noch eine Antwort fand und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte, passte zur Dramaturgie dieses höchst abwechslungsreichen Bundesliga-Aufeinandertreffens.

    Sebastian Hoeneß: „Wildes Spiel gesehen“

    „Wir haben ein wildes Spiel gesehen“, fasste Sebastian Hoeneß zusammen. Der Cheftrainer sah, wie seine Mannschaft sehr gut in die Partie kam und „20, 25 Minuten so agierte, wie wir es uns vorgenommen hatten“. Einziges Manko: Das Führungstor für den VfB blieb aus. Dieses erzielte wiederum Mainz und hatte im weiteren Verlauf gar Chancen, einen zweiten Treffer nachzulegen. Die Jungs aus Cannstatt kämpften sich mit zunehmender Dauer des zweiten Abschnitts zurück ins Match. „Gefühlt lag das Spiel nach dem Doppelschlag in unserer Richtung“, sagte Sebastian Hoeneß: „Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich.“ In Summe sei es jedoch „ein gerechter Endstand“, wie der Chefcoach bilanzierte.

    Widerstände annehmen, Moral beweisen, Rückstände aufholen. Es ist eine Qualität, die das Team mit dem roten Brustring auszeichnet. Exakt 13-mal lag sie in der bisherigen Bundesliga-Saison zurück – daraus gelangen noch vier Siege sowie drei Remis, wie etwa am Samstag in Mainz. Macht zusammengerechnet 15 Punkte nach Rückstand. Ligaweit verwandeln nur der FC Bayern (18 Zähler) und der SC Freiburg (16 Zähler) eine solche Ausgangslage noch häufiger in Punkte.

    Sturmduo zeigt sich treffsicher

    Dass der VfB auch in Mainz zurückkam, hing diesmal unter anderem mit seinem Sturmduo zusammen. „Deniz (Undav, Anm. d. Red.) und ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) sind mit ihrer Qualität in der Lage, aus dem Nichts gefährlich werden zu können“, lobte Fabian Wohlgemuth. Auch der Vorstand Sport des VfB bewertete das Unentschieden – genau wie Sebastian Hoeneß – insgesamt als gerecht, „wenngleich es natürlich ärgerlich ist, dass wir die 2:1-Führung nicht über die Ziellinie drücken konnten“. Mit ihren Toren sorgten die Stürmer zugleich für statistische Erwähnungen.

    Deniz Undav gelang zum neunten Mal Tor und Assist in einem Bundesliga-Spiel – das ist eingestellter Vereinsrekord seit Datenerfassung 2004/2005 durch Mario Gomez. Ermedin Demirovic erzielte im ausgerechnet 50. Bundesliga-Einsatz für den VfB seinen 23. Bundesliga-Treffer für die Jungs aus Cannstatt – nach einer solchen Spieleanzahl trafen in der Vereinshistorie nur Serhou Guirassy, Vedad Ibisevic, Fredi Bobic, Hermann Ohlicher und eben Deniz Undav häufiger. Weitere Stürmertore sind willkommen, um als Mannschaft in der Erfolgsspur zu bleiben. Sowohl am Donnerstag, 12. März 2026, in der UEFA Europa League gegen den FC Porto als auch am Sonntag, 15. März 2026, in der Bundesliga gegen RB Leipzig stehen herausfordernde Aufgaben bevor. Und Aufgaben, in denen die Jungs aus Cannstatt einmal mehr Widerstände bezwingen müssen.

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  • Matchfacts: Frühe Gegentore, viele Zweikämpfe

    Dritter Tanz in dieser Saison: Am Samstag tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an. Nach den beiden Siegen im Oktober 2025 erwartet die Jungs aus Cannstatt nun eine vor allem abwehrstarke Mannschaft.

    Die Top 3 zu Mainz 05 gegen VfB:

    • Erstmals seit seinem Wechsel im Januar trifft der VfB wieder auf Flügelstürmer Silas, der seit 2019 im Brustring-Dress aufgelaufen war.
    • Der VfB und Mainz 05 treffen nach dem Hinrunden-Duell und der Zweitrunden-Partie im DFB-Pokal zum dritten Mal in der aktuellen Spielzeit aufeinander
    • Sebastian Hoeneß und Urs Fischer stehen sich zum siebten Mal in der Bundesliga gegenüber

    Blick zurück: Drittes Duell in der laufenden Saison

    Nachdem es Ende Oktober 2025 innerhalb von drei Tagen zu zwei Aufeinandertreffen kam, findet am Samstagnachmittag bereits das dritte Duell zwischen dem VfB und dem 1. FSV Mainz 05 in der aktuellen Spielzeit statt. Während der VfB das Bundesliga-Heimspiel nach zwischenzeitlichem Rückstand und Treffern von Chris Führich und Deniz Undav mit 2:1 gewann, siegten die Jungs aus Cannstatt in der zweiten DFB-Pokal-Runde mit 2:0. Luca Jaquez und Atakan Karazor trafen.

    Wiedersehen: Silas trifft auf Ex-Kollegen

    Im Januar wechselte er fest zum 1. FSV Mainz 05, nun kommt es zu Silas‘ erstem Wiedersehen mit seinen früheren Teamkollegen auf der Bundesliga-Bühne. Für die Rheinhessen bestritt der Kongolese bisher sieben Einsätze (ein Tor). Für den VfB stand Silas zwischen 2019 und 2024 in 132 Pflichtspielen auf dem Rasen, in denen ihm 35 Tore und 21 Vorlagen gelangen. In dieser Zeit feierte der VfB den Aufstieg in die Bundesliga (2020) sowie die Vizemeisterschaft (2024).

    Starke Quote: Trifft „Medo“ erstmals für den VfB gegen Mainz?

    In seinen bislang neun Pflichtspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 gelangen Ermedin Demirovic vier Treffer – allerdings alle im Trikot des FC Augsburg. Mit dem VfB traf er in der Vorsaison zweimal auf Mainz und blieb dabei jeweils ohne Treffer. Die beiden Duelle im Oktober 2025 verpasste der Stürmer verletzungsbedingt.

    Anfangs-Viertelstunde: Mainz bekommt meiste Gegentore

    Kein Team kassiert in der laufenden Spielzeit so viele Gegentore in den ersten 15 Minuten einer Partie wie der 1. FSV Mainz 05. Bereits neunmal mussten die Torhüter der Rheinhessen, Robin Zentner (derzeit verletzt) und Daniel Batz, bereits hinter sich greifen. Der VfB kassierte in dieser Periode vier Gegentore. Auch bei Kopfbällen sind die Mainzer deutlich anfälliger als der VfB: Den zehn per Kopf kassierten Gegentreffern der Mainzer (Platz 17) steht lediglich einer für die Jungs aus Cannstatt gegenüber (Platz 1).

    Zweikampf-Quote: Qualität geht über Quantität

    Während Mainz 05 die meisten Zweikämpfe pro Spiel führt (108), allerdings die drittschwächste Gewinnquote aufweist (42 Prozent), geht der VfB deutlich seltener in direkte Duelle (92 pro Spiel, Platz 16), gewinnt diese aber auch häufiger (54 Prozent, Platz 1).

    Siebtes Duell: Wer verschafft sich einen Vorteil?

    Am Samstag stehen sich VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß und der Mainzer Urs Fischer bereits zum siebten Mal gegenüber. Vor zwei Jahren hatte Sebastian Hoeneß mit dem VfB seine ersten beiden Siege gegen den damals den 1. FC Union Berlin trainierenden Schweizer eingefahren, sodass die Bilanz der beiden gegeneinander mit nun jeweils zwei Siegen sowie zwei Punkteteilungen ausgeglichen ist.

    Zuschauer: Voller Gästeblock

    3.400 Fans begleiten den VfB nach Mainz. Alle Infos für Auswärtsfahrer gibt es in den Faninfos.

    Personal I: Drei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) und Lazar Jovanovic (Rehatraining) fehlen dem VfB in Mainz. Darüber hinaus muss Bilal El Khannouss aufgrund seiner gegen Wolfsburg ausgesprochenen fünften Verwarnung passen. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Deniz Undav stehen bei jeweils vier Gelben Karten in der aktuellen Spielzeit.

    Personal II: Mainzer Lazarett

    Robin Zentner (Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Nadiem Amiri (Fersenverletzung), Benedict Hollerbach (Achillessehnenriss), Anthony Caci (Oberschenkelverletzung) und Andreas Hanche-Olsen (muskuläre Probleme) fallen aufseiten der Gastgeber aus. Stefan Bell und Stefan Posch (je vier Gelbe Karten) sind vorbelastet.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Jöllenbeck

    Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Eric Müller (SR-A. 1), René Rohde (SR-A. 2), Konrad Oldhafer (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Guido Kleve (VA-A).

    Matthias Jöllenbeck pfeift sein drittes VfB-Spiel in dieser Saison. Zuvor hatte er das Auswärtsspiel in Köln (1:2) sowie das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt geleitet (3:1).

    Wetter: Kommt Frühling, kommt VfB

    In Mainz werden am Samstag frühlingshafte Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erreicht. Gegen Abend kann es auf unter 10° C abkühlen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Mainz bleibt Mainz

    Erneut gelang es den Rheinhessen, sich nach einer schwierigen Hinrunde wieder zurückzukämpfen und wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. In der kommenden Woche steht für den FSV darüber hinaus ein historisches Highlight an. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FSV Mainz 05 belegt derzeit den 14. Tabellenplatz in der Bundesliga. Damit stecken die Nullfünfer zwar immer noch im Abstiegskampf, brachten sich in den vergangenen Wochen aber in eine deutlich bessere Ausgangsposition. Seit dem Trainerwechsel im Dezember 2025 verlor Mainz nur zwei seiner elf Bundesliga-Spiele (dazu vier Siege und fünf Remis) und kletterte in der Tabelle einige Ränge nach oben.

    Der Trainer

    Zwei Jahre nach dem Ende seines mehr als fünfjährigen Engagements bei Union Berlin übernahm Urs Fischer Anfang Dezember 2025 wieder ein Traineramt im Profifußball. Gleich im ersten Spiel gelang ihm mit dem 2:2-Remis beim FC Bayern ein erster Achtungserfolg. Seit der Einstellung des 60-jährigen Schweizers zum 14. Spieltag holten nur fünf Teams mehr Punkte als Mainz (17), darunter unter anderem der VfB (Platz zwei, 24 Punkte). Wenig verwunderlich also, dass der Cheftrainer der Rheinhessen Mut für die anstehende Aufgabe gegen die Jungs aus Cannstatt schöpft: „Die letzten Spiele gegen den VfB sind nicht entscheidend für uns. Wir orientieren uns an unseren letzten Bundesligaspielen. Die liefern uns das nötige Selbstvertrauen für Samstag."

    Das Wiedersehen

    Seit 2019 war Silas im weiß-roten Brustring-Dress aufgelaufen und feierte während seiner Zeit in Stuttgart unter anderem den Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2020 sowie die Vizemeisterschaft vier Jahre später. Nachdem er die Vorsaison leihweise bei Roter Stern Belgrad verbracht hatte und dort bereits im Rahmen der UEFA Champions League auf den VfB getroffen war, folgte im Januar dieses Jahres der feste Wechsel nach Mainz. Beim 2:1 in Leipzig im Februar bescherte Silas seinem neuen Club mit seinem Premierentreffer den zweiten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison.

    Der Rückhalt

    Seit Dezember hütet Daniel Batz den Kasten des 1. FSV Mainz 05. Er vertrat Stammkeeper und Kapitän Robin Zentner in bislang zwölf Bundesliga-Spielen, in denen er zweimal die Null hielt. Insgesamt kassierte er in dieser Periode nur 16 Gegentreffer und hat damit einen ordentlichen Anteil am Mainzer Aufschwung der vergangenen Monate. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der 35-jährige gebürtige Franke im Saarland, wo er mit dem 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg gleich drei Meistertitel in der Regionalliga Südwest feierte.

    Der Motor

    Zweikämpfer, Laufwunder, Dauerbrenner: Der japanische Mittelfeldspieler Kaishu Sano gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Nullfünfer. Nur zwei Bundesliga-Feldspieler liefen weiter als der 25-Jährige (283,1 Kilometer), in Sachen gewonnener Zweikämpfe übertrumpft nur Leipzigs Yan Diomande (289) den elffachen Nationalspieler Kaishu Sano (262). Als einziger Mainzer knackte er bereits die 2.000 Einsatzminuten in der aktuellen Bundesliga-Saison.

    Der Meilenstein

    Im Heimspiel gegen den Hamburger SV vor zwei Wochen (1:1) erreichte Abwehrspieler Stefan Bell einen besonderen Meilenstein. Für den 34-Jährigen bedeutete das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger seinen 300. Einsatz in der Bundesliga. Alle seiner mittlerweile 302 Spiele (15 Tore, 14 Vorlagen) im deutschen Oberhaus absolvierte der frühere U21-Nationalspieler für den 1. FSV Mainz 05.

    Das Highlight

    Erstmals überhaupt steht Mainz 05 in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Kommende Woche treffen die Rheinhessen in der UEFA Conference League auf den tschechischen Teilnehmer SK Sigma Olmütz, wobei das Team von Urs Fischer zunächst auswärts antritt. Die sechs Spieltage umfassende Ligaphase hatten die Nullfünfer mit 13 Punkten auf Rang sieben beendet.

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  • „Mit voller Power nach Mainz“

    Noch zehn Bundesliga-Spieltage sind zu absolvieren. Für Sebastian Hoeneß geht’s „allmählich in die ‚Crunchtime‘“. Die bevorstehende Aufgabe wird dem VfB viel abverlangen.

    Die Trainingswoche begann mit einer öffentlichen Einheit am Dienstag – und setzte sich fort mit intensiven Übungstagen. Nach vielen „Englischen Wochen“ hat der VfB diesmal eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung gehabt. „Diese haben wir gut genutzt und teils sehr intensiv trainiert, um uns auf das vorzubereiten, was vor uns liegt“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer weiß, dass bereits die nächste Aufgabe dem VfB sehr viel abverlangen wird. Am Samstag, 7. März 2026, tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von zuletzt drei ungeschlagenen Bundesliga-Partien ausgebaut werden.

    Sebastian Hoeneß sieht neue Energie bei Mainzern

    In der laufenden Saison wird es bereits der dritte Vergleich mit den Mainzern sein. 2:1 in der Bundesliga-Hinrunde, 2:0 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Und diesmal? „Uns erwartet ein ganz anderes Mainz 05 als im Herbst des vergangenen Jahres“, sagt Sebastian Hoeneß: „Urs Fischer hat es hinbekommen, binnen kürzester Zeit eine neue Energie zu entfachen. Er hat seine Idee und Handschrift sehr klar an die Mannschaft herangetragen.“ Der Coach der Rheinhessen ist seit Anfang Dezember 2025 im Amt – seitdem hat Mainz nur zwei von elf Bundesliga-Partien verloren. Der Lohn: In der Tabelle kletterten die „Nullfünfer“ aus der Abstiegszone und rangieren inzwischen auf dem 14. Platz.

    „Es war schon immer anspruchsvoll in Mainz, diesmal wird es sicherlich noch einen Tick intensiver, weil die Mainzer in richtig guter Verfassung sind“, sagt der 43-Jährige: „Es ist die nächste Bundesliga-Challenge, die wir annehmen. Wir werden mit voller Power nach Mainz fahren – es geht allmählich in die ‚Crunchtime‘, da wollen wir da sein und unsere Punkte sammeln.“ Speziell in der Offensive hat Sebastian Hoeneß nahezu alle Profis zur Verfügung – und in guter Form. Das freut den Chefcoach: „Die Jungs drücken eine gute Energie aus und geben uns verschiedene Möglichkeiten. Der Konkurrenzkampf ist absolut positiv – genau das brauchen wir bei den vielen Spielen, wie wir sie derzeit absolvieren.“

    Jeff Chabot steht wieder zur Verfügung

    Auch Verteidiger Jeff Chabot, der zuletzt wegen Rückenproblemen passen musste, ist zurück im Mannschaftstraining und somit wieder eine Option. Dan-Axel Zagadou hat zuletzt etwas dosierter trainiert. Definitiv ausfallen werden Josha Vagnoman aufgrund einer muskulären Thematik und Lazar Jovanovic, der sich im Rehatraining befindet.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft der VfB in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Am Samstagabend gegen Dortmund

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal sonntags und einmal samstags an.

    Kalender herausholen, Termine markieren – für alle weiß-roten Fans gibt es weitere Planungssicherheit. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Donnerstagmittag bekanntgegeben, wann die einzelnen Begegnungen der Spieltage 28 bis 30 zeitgenau absolviert werden. Die Jungs aus Cannstatt spielen in diesem Zeitraum zwei Sonntags- und eine Samstagspartie.

    Am 28. Spieltag findet das Heimspiel gegen Borussia Dortmund statt – es ist terminiert für Samstag, 4. April 2026, um 18.30 Uhr. Im Rahmen des 29. Spieltags kann sich der VfB ebenfalls auf ein Heimspiel in der MHP Arena freuen – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, gastiert der Hamburger SV in Stuttgart. Der 30. Spieltag beinhaltet eine Auswärtsreise zum FC Bayern München – die Partie findet am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr, statt.

    DFB-Pokal-Halbfinale noch nicht zeitgenau angesetzt

    Darüber hinaus hat der VfB das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht und trifft dort auf den SC Freiburg. Die Partie findet in der heimischen MHP Arena statt und wird am 21. bzw. 22. April 2026 absolviert. Die zeitgenaue Ansetzung legt der DFB noch fest.

  • Öffentliches Training am Dienstag

    Zum Start in die Trainingswoche vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz findet am Dienstag um 14.30 Uhr eine öffentliche Einheit statt.

    Mit einem Bundesliga-Heimsieg im Rücken startet der VfB in die neue Trainingswoche. Am Sonntag gelang ein 4:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg, nun bereitet sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf die nächsten Aufgaben vor. Zum Beginn der neuen Trainingswoche können die VfB-Fans hautnah dabei sein: Am Dienstag, 3. März 2026, um 14.30 Uhr, trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich am Clubzentrum.

    Dank der Verpflegungsangebote der „Schräglage“ ist für das leibliche Wohl gesorgt.

  • Ein Sonntag zum Einrahmen

    Rund um das 4:0 gegen Wolfsburg erreichen Sebastian Hoeneß, Deniz Undav, Chris Führich und Jamie Leweling besondere Marken. Das sorgt allseits für Freude.

    Es waren schöne Szenen, die nach Abpfiff vor der Cannstatter Kurve entstanden. Gemeinsam jubelten Mannschaft und Fans über den neunten Bundesliga-Heimsieg im zwölften Bundesliga-Heimspiel. Der VfB hatte am Sonntagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg (4:0) eine dominante und in allen Phasen der Partie überzeugende Leistung abgerufen und sich somit die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 gesichert. Von Sebastian Hoeneß gab’s daraufhin ein Lob für sein Team.

    „Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum“, sagte der Cheftrainer. Die Zahlen belegen das: Der VfB kam in Summe auf 24 Torschüsse, hatte 63 Prozent Ballbesitz und verzeichnete 67 Prozent gewonnene Dribblings. Auch die Defensive trug ihren Teil zu dem klaren Erfolg bei – der VfB und sein Torhüter Alexander Nübel spielten zum neunten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison zu Null. „Wir haben mannschaftlich gut verteidigt, insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau“, sagte Sebastian Hoeneß. Und diese Leistungen drücken sich darüber hinaus auch in individuellen Jubiläen und Marken aus.

    Fabian Wohlgemuth: „Von Anfang an konsequent“

    Beispiel Deniz Undav: Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich. Beispiel Chris Führich: Der Offensivakteur sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024, als er sieben Treffer auflegte. Beispiel Jamie Leweling: Der 25-Jährige, der von den Fans zum „Man of the Match“ gewählt wurde, erzielte den zweiten Doppelpack in seiner Bundesliga-Karriere – erstmals gelang ihm das am 10. Januar 2026, als der VfB bei Bayer Leverkusen (4:1) siegte.

    „Es war von Anfang an und durchweg ein konsequenter Auftritt“, sagte Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB erwähnte, dass es Spaß gemacht habe, den Jungs aus Cannstatt auf dem Rasen zuzuschauen: „Der Ball lief sehr flüssig, auch defensiv haben die Jungs einen sehr konzentrieren Eindruck gemacht.“ Ein weiteres Jubiläum rundete den Sonntagnachmittag ab: Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie. Auch das honorierte die Cannstatter Kurve nach Abpfiff mit einem Sonderapplaus.

    Die nächsten Termine:

    Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche – und sie beginnt mit einer öffentlichen Einheit: Am Dienstag, 3. März 2026, sind Fans beim Training herzlich willkommen – los geht’s ab 14.30 Uhr am Clubzentrum. Am Samstag, 7. März 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages ab 15.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.

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  • Die fünf Lieblingstore von Deniz Undav

    Der Stürmer hat seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Jedes Tor sei auch ein Verdienst seiner Mitspieler, sagt er, und hebt fünf „Buden“ hervor.

    Es ist eine besondere Leistung. Und eine, die nicht allzu häufig vorkommt. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg (4:0) hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt und rückt damit in die Top 15 der weiß-roten Torjäger seit Bundesliga-Gründung 1963 auf. Der Stürmer brauchte dafür exakt 104 Partien. „Ich habe vom ersten Tag an sehr viel Liebe beim VfB gespürt“, sagt der Stürmer, der seit Sommer 2023 das Trikot mit dem roten Brustring trägt: „Daher bedeutet es mir sehr viel, überhaupt in die Nähe einer solchen Anzahl gekommen zu sein.“ Es ist das erste Mal, dass er eine solche Marke für einen Verein erreicht hat.

    Als er darüber spricht, denkt der 29-Jährige zugleich an seine Teamkollegen. „Ohne sie würde ich keinen einzigen Treffer erzielt haben“, erklärt er: „Wir haben auf und neben dem Platz eine tolle Mannschaft, ich bin froh, mit Toren etwas zurückgeben zu können.“ Fünf seiner 50 VfB-Treffer hebt der Angreifer gesondert hervor:

    17. September 2024, UEFA Champions League, Ligaphase: Real Madrid – VfB (3:1)

    „Das Tor gegen Real Madrid gehört definitiv zu meinen Highlights. Champions League mit dem VfB, der zwischenzeitliche Ausgleich im Bernabéu, der Jubel mit Teamkollegen und Fans – das sind unbeschreibliche Erlebnisse. Obwohl wir diese Partie am Ende leider verloren haben, bleibt es für mich etwas ganz Besonderes. Wir hatten trotz der Niederlage eine gute Leistung in Madrid gezeigt.“

    24. Mai 2025, DFB-Pokal, Finale: VfB – Arminia Bielefeld (4:2)

    „Dieses Tor muss zu meiner ‚Top 5‘ gehören, das ist sicherlich keine Überraschung. Es war ein großes Spiel vor einer enormen Kulisse, ich konnte das zwischenzeitliche 3:0 erzielen und habe meinen ersten Titel mit dem VfB gewonnen. In den Tagen davor hatte ich in der Kabine mehrfach zu den Jungs gesagt, dass ich treffen werde – zum Glück habe ich mein Wort gehalten (lacht).“

    26. Oktober 2025, Bundesliga, 8. Spieltag: VfB – 1. FSV Mainz 05 (2:1)

    „Mir ist noch genau bewusst, wie dieser Treffer entstand. Alex (Alexander Nübel, Anm. d. Red.) setzt mich mit einem langen Ball in Szene, den die Mainzer Abwehr nicht aufhalten kann – anschließend lupfe ich den Ball über deren Keeper hinweg ins Tor. Es war der erste Treffer nach meiner Innenbandverletzung und zugleich das Siegtor in einem engen Spiel, das wir mit vereinten Kräften noch auf unsere Seite gebogen haben.“

    6. November 2025, UEFA Europa League, Ligaphase: VfB – Feyenoord Rotterdam (2:0)

    „Auf europäischer Bühne zu treffen, ist stets etwas Besonderes. Daher gehört auch das Tor zum 2:0-Endstand gegen Feyenoord zu meiner Auflistung. Es war ein wegweisendes Spiel in der Ligaphase, auf der Partie lag schon etwas Druck. Wir haben als Team standgehalten. Zudem traf ich erstmals in dem Wettbewerb und behalte das Tor auch deswegen in positiver Erinnerung.“

    22. November 2025, Bundesliga, 11. Spieltag: Borussia Dortmund – VfB (3:3)

    „Dieses Spiel war verrückt. Ein ständiges Auf und Ab. Wir holten in Dortmund ein 0:2 auf und ich konnte binnen einer Halbzeit drei Treffer erzielen. Das dritte Tor ist jenes, das ich hervorheben möchte – weil es mich perfekt beschreibt: Ich schirme den Ball im Strafraum ab, drehe mich und schließe ins Eck ab. Die Energie und die Emotionen rund um das 3:3 waren sensationell.“

    Bleibt abschließend noch ein Aspekt zu klären: sein Torjubel. Mal gibt’s ein Tänzchen, mal werden die Bizeps-Muskeln spielen gelassen, mal kommt’s zu einer Jubeltraube mit den Teamkollegen. Steckt eine Reihenfolge dahinter? Deniz Undav lacht und erklärt anschließend: „Nein, nein, mein Torjubel ist fast immer spontan, einfach so, wie es mir gerade in den Kopf kommt und wie die Emotionen sind.“

    Die insgesamt 50 Pflichtspieltreffer für den VfB verteilen sich wie folgt: 41-mal in der Bundesliga, fünfmal im DFB-Pokal, zweimal in der UEFA Europa League sowie jeeinmal in der UEFA Champions League und im Franz-Beckenbauer-Supercup der DFL.

    Auf weitere Tore in Weiß und Rot, Deniz!

    5 aus 50: Deniz Undavs Lieblingstore im VfB-Dress

    Die meisten Pflichtspieltore für den VfB seit Bundesliga-Gründung 1963

    1. Karl Allgöwer (167 Tore)
    2. Hermann Ohlicher (157)
    3. Fritz Walter (123)
    4. Mario Gomez (110)
    5. Cacau (109)
    6. Jürgen Klinsmann (94)
    7. Fredi Bobic (86)
    8. Hansi Müller (81)
    9. Krassimir Balakov (73)
    10. Karl-Heinz Handschuh (72)
    11. Martin Harnik (86)
    12. Walter Kelsch (65)
    13. Dieter Hoeneß (57)
    14. Kevin Kuranyi (57)
    15. Peter Reichert, Christian Gentner und Deniz Undav (gleichauf mit je 50 Toren)
  • Matchfacts: Cheftrainer feiert Jubiläum

    Am Sonntagnachmittag gastiert der VfL Wolfsburg in der MHP Arena. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen warten seit Mitte Januar auf einen Bundesliga-Sieg, der VfB hingegen will sich den nächsten Heim-Erfolg sichern.

    Top 3 zu VfB gegen Wolfsburg

    • Cheftrainer Sebastian Hoeneß steht zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie
    • Der VfB belegt in zwei Kategorien Spitzenplätze im Bundesliga-Vergleich
    • Der VfL Wolfsburg steckt tief im Abstiegskampf und gewann noch kein Rückrunden-Spiel

    Blick zurück: Ausbaufähige Bilanz im eigenen Wohnzimmer

    In der Hinrunde feierte der VfB dank der Treffer von Tiago Tomas, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller einen überzeugenden 3:0-Erfolg und blieb damit zum dritten Mal in Serie ungeschlagen in Wolfsburg. Zuhause hat der VfB allerdings einiges gutzumachen. Von den vergangenen fünf Heimspielen gegen die Wölfe gewannen die Jungs aus Cannstatt nur eines und holten außerdem ein Unentschieden (dazu drei Niederlagen).

    Wiedersehen: Nächstes Duell mit Wolfsburg, nächstes Tor?

    Tiago Tomás trifft am Sonntag auf seine ehemaligen Teamkollegen. In den beiden vorangegangenen Saisons war der Offensivspieler für die „Wölfe“ auf Torejagd, nachdem er bereits in den 18 Monaten zuvor als Leihspieler Sporting Lissabons beim VfB verbracht hatte. Für die Niedersachsen steuerte der Portugiese neun Tore und sechs Vorlagen in 65 Spielen bei. In der Hinrunde traf er für den VfB gleich beim ersten Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club.

    Licht und Schatten: Gegensätzliche Vorzeichen

    Der VfB spielt mit 43 Punkten nach 23 Spieltagen nach 2023/2024 (47 Punkte, auch unter Sebastian Hoeneß) und der Meistersaison 2006/07 (45) seine drittbeste Saison im 21. Jahrhundert (wie 2003/04) und verlor nur eine der vergangenen zehn Bundesliga-Partien.

    Für den VfL Wolfsburg sind 20 Punkte nach 23 Bundesliga-Spielen die schwächste Zwischenbilanz. Zudem blieben die Wölfe in den ersten sechs Rückrunden-Partien – wie bereits 2023/2024 (damals neun Spiele) – sieglos.

    Späte Tore, späte Punktgewinne: VfB in der Spitzengruppe

    Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppt.

    Späte Gegentore, späte Punktverluste: Wolfsburg macht sich das Leben schwer

    Der VfL Wolfsburg wiederum verspielte 23 Punkte nach Führung, was klarer Ligahöchstwert ist. Darüber hinaus kassierten die Wölfe schon 15 Gegentore in der Schlussviertelstunde. Auch hier sorgt der VfL – gemeinsam mit Eintracht Frankfurt – für den Höchstwert in der Bundesliga.

    Goalgetter: Deniz Undav sorgt für Rekord

    Deniz Undav erzielte seit Beginn des 8. Spieltags 13 Tore in der Bundesliga, das toppt nur FC Bayerns Harry Kane (16). Zuletzt schoss Undav in seinem 76. Bundesliga-Spiel für den VfB Stuttgart sein 40. Tor, einzig Fredi Bobic benötigte in der Vereinshistorie genauso wenige Spiele, um diese Marke zu knacken.

    Jubiläum für den Cheftrainer: Hoeneß macht die Hundert voll

    Sebastian Hoeneß wird am Sonntagnachmittag zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen, was gleichbedeutend mit der längsten Bundesliga-Amtszeit eines Stuttgarter Coaches seit Felix Magath (114 Bundesliga-Spiele von 2001 bis 2004) ist. Mit 1,81 Punkten pro Partie hat Sebastian Hoeneß auch den besten Punkteschnitt in der Bundesliga-Historie des VfB.

    Zuschauer: Freier Verkauf gestartet

    Für das Heimspiel am Sonntag sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich.

    Schiedsrichteransetzung: Ein seltener Gast

    Patrick Ittrich (SR), Thomas Gorniak (SR-A. 1), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Katrin Rafalski (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Nach fast zwei Jahren leitet der Hamburger Patrick Ittrich wieder ein Pflichtspiel des VfB. Im Mai 2024 pfiff er das Gastspiel der Jungs aus Cannstatt beim FC Augsburg (1:0-Sieg).

    Wetter: Kein Regen in Sicht

    Am Sonntag werden frühlingshafte Temperaturen zwischen 6 und 11° in Stuttgart erwartet. Es bleibt über den Tag bewölkt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Unter Zugzwang

    20 Zähler nach 23 Spieltagen: Die bisherige Punktausbeute führt dazu, dass der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf steckt. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der VfL Wolfsburg steckt derzeit im Abstiegskampf – und nahm bereits einen Trainerwechsel vor: Im November 2025 ersetzte Daniel Bauer den erst im Sommer 2025 verpflichteten Niederländer Paul Simonis Nur der 1. FC Heidenheim (51) kassierte bislang mehr Gegentore als der VfL (49), der seit Mitte Januar 2026 auf einen Sieg wartet.

    Der Trainer

    Anfang November 2025 übernahm Daniel Bauer, zunächst interimistisch, das Cheftraineramt beim VfL Wolfsburg. In den 13 Spielen unter seiner Regie holte der VfL zwölf Punkte (drei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen). Zuvor hatte der 43-Jährige die U19 des VfL betreut, mit der ihm im vergangenen Jahr der Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal der Junioren gelang. Damals warfen die Wölfe die VfB-U19 in der ersten Runde (2:4 n.V.) aus dem Wettbewerb.

    Der Elfmeterkiller

    Der VfL Wolfsburg bekam in der laufenden Spielzeit bereits neun Strafstöße gegen sich ausgesprochen. Zu ihrem Glück haben die Wölfe mit ihrem polnischen Torhüter Kamil Grabara einen echten Elfmeter-Killer in ihren Reihen. Von den neun Versuchen der VfL-Gegner fanden nur fünf den Weg ins Tor. Drei der vier anderen Schüsse parierte der 27-Jährige, der seit einer schweren Gesichtsverletzung im Jahr 2022 immer mit Schutzmaske spielt.

    Das Sturm-Duo

    Starker Stellvertreter: Während Mohamed Amoura im Dezember 2025 und Januar 2026 beim Afrika-Cup weilte und mit Algerien das Viertelfinale erreichte, ersetzte ihn Offensivkollege Dzenan Pejcinovic im Sturmzentrum. Am 15., 16. und 17. Spieltag erzielte der 21-jährige gebürtige Münchner insgesamt fünf Treffer (seine ersten in der Bundesliga), ehe eine Fußverletzung und die Rückkehr Mohamed Amouras ihn etwas ausbremsten. Der pfeilschnelle Algerier führt die Wolfsburger Torjägerliste trotz seines mehrwöchigen Fehlens mit acht Treffern weiterhin an.

    Die Historie

    Von den vergangenen zehn Bundesliga-Duellen zwischen dem VfB und dem VfL Wolfsburg seit April 2021 endeten lediglich zwei mit einem Heimsieg. Im Oktober 2022 gewannen die Wölfe zu Hause mit 3:2, ziemlich genau ein Jahr später siegte der VfB mit 3:1 in Stuttgart. Ansonsten gab es jeweils drei Auswärtssiege für beide Clubs sowie zwei Punkteteilungen.

  • „Dominant und spielfreudig auftreten“

    In der Bundesliga ist der VfB seit fünf Heimspielen unbesiegt – und möchte diese Serie gegen Wolfsburg ausbauen. Zwei Werte zeichnen die Jungs aus Cannstatt derzeit besonders aus.

    An das Hinspiel erinnert sich der VfB gerne. Damals, am 7. Bundesliga-Spieltag, siegte der Club aus Cannstatt mit 3:0 in Wolfsburg und zeigte eine durchweg dominante Leistung. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß wählt die richtige Balance aus Regeneration und Vorbereitung, damit auch das bevorstehende Rückspiel einen positiven Ausgang nimmt. Am Sonntag, 1. März 2026, empfängt der VfB die Gäste aus Niedersachsen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von fünf ungeschlagenen Bundesliga-Heimspielen ausgebaut werden.

    Sebastian Hoeneß sieht Gegner mit viel Qualität

    „Der VfL Wolfsburg gehört für mich definitiv nicht in die unteren Tabellenregionen“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer nimmt darauf Bezug, dass die Gäste in der laufenden Bundesliga-Saison erst 20 Punkte aus 23 Partien sammelten. Damit belegt das Team von Chefcoach Daniel Bauer, der im November 2025 aus der clubeigenen U19 aufrückte, momentan den 15. Tabellenplatz. In der Rückrunde warten die „Wölfe“ noch auf ihren ersten Sieg. Es sind Fakten, die einen falschen Eindruck erwecken können. Denn Wolfsburg zeigte immer wieder gute Auftritte. Daher ordnet Sebastian Hoeneß ein: „Wir treffen auf einen Gegner mit viel Qualität, der das Potenzial hat, jeder Mannschaft in der Bundesliga große Probleme zu bereiten.“

    Was heißt das für die eigene Haltung? Die Jungs aus Cannstatt werden das richtige Energielevel und eine hohe Aktivität benötigen. Hinzu kommt der Heimvorteil. „Wir wollen mit den Fans im Rücken von Beginn an dominant und spielfreudig auftreten, viel Intensität ins Spiel bringen und die Begegnung so auf unsere Seite ziehen“, sagt der 43-Jährige, der zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen wird. Auch zwei andere Statistiken fallen vor der Begegnung am Sonntag auf.

    VfB in der Schlussphase stets für Treffer gut

    Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison bereits 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppen kann. Die Bereitschaft, gemeinsam Widerstände zu bezwingen und bis zum Schluss alles abzurufen, ist auch für den 24. Bundesliga-Spieltag eine gute Voraussetzung.

    Noch Resttickets im freien Verkauf

    Für die Bundesliga-Heimspiele am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg sowie am Sonntag, 15. März 2026, gegen RB Leipzig sind jeweils noch Resttickets im freien Verkauf verfügbar.

    Direkt zum Ticketshop

  • „Das eigene Tor mit allen Mitteln verteidigen“

    Am Sonntag ist „International Matchday“ gegen Wolfsburg. Grund genug, mit Jeff Chabot, der fünf Sprachen spricht, im neuen STADION AKTUELL-Interview über die Vielfalt in der Kabine und Auslandserfahrungen zu reden.

    Seine Zweikämpfe führt er entschlossen, für sein Team ruft er alles ab. Nach seinem Wechsel im Sommer 2024 vom 1. FC Köln zum VfB hat sich Jeff Chabot rasch zu einem Leistungsträger entwickelt. Der 28-Jährige möchte mit dem Club aus Cannstatt ambitioniert bleiben – dazu gehört, am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den VfL Wolfsburg erfolgreich zu sein. Zuvor spricht der Verteidiger imSTADION AKTUELL-Interview über seinen Lernprozess im Ausland, die aktuelle Form des Teams – und ein Lob von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

    Hallo Jeff, das Bundesliga-Heimspiel gegen Wolfsburg steht unter dem Motto „International Matchday“. Zum Kader des VfB gehören Profis aus 14 verschiedenen Nationen. Wie bereichert diese Vielfalt euer Beisammensein?

    Jeff: „Es tut einer Kabine einfach gut, wenn viele Kulturen aufeinandertreffen. Wir haben einen sehr guten und positiven Umgang miteinander. Zudem finde ich es interessant, wie jeder Mensch mit gewissen Situationen anders umgeht – das hilft, sich etwas abzuschauen. Wir haben viel Spaß zusammen, wissen aber auch, wann wir in den Konzentrations-Modus umschalten müssen. Diese Mischung ist wichtig.“

    Welchen Einfluss haben die verschiedenen Kulturen auf die Musikauswahl in der Kabine?

    Jeff: „Der Einfluss ist begrenzt, da Jamie (Leweling, Anm. d. Red.) für die Musik verantwortlich ist – und er lässt sich dabei kaum hereinreden, sondern zieht sein Ding durch (lacht). Wir sind zufrieden mit seinen Playlists.“

    Du hast – neben Deutschland – bereits in der ersten Liga Italiens und der Niederlande gespielt. Inwiefern hast du persönlich von diesen Auslandsstationen profitiert?

    Jeff: „Rückblickend waren das ganz wichtige Jahre für mich. Ich bin herausgetreten aus meiner Komfortzone, musste mich in vergleichsweise jungen Jahren in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zurechtfinden – und war in erster Linie auf mich alleine gestellt. Ich musste Situationen alleine lösen, in gewissen Momenten erst einmal alleine klarkommen, weil eben Familie und Freunde nicht immer vor Ort sein können. Daran bin ich als Mensch gewachsen, das war eine sehr prägende Zeit für mich.“

    Was hast du als Fußballprofi aus den verschiedenen Ländern mitgenommen?

    Jeff: „Ich erinnere mich noch gut an meine ersten zwei, drei Wochen in Italien: Ich dachte, ich lerne das Verteidigen nochmal völlig neu. Es wurde ganz akribisch auf jedes Detail geachtet.“

    Inwiefern?

    Jeff: „Etwa die eigene Stellung zum Ball und zum Gegner oder das Positionsspiel. Meine Lernkurve war extrem in dieser Zeit. Und dann kommt noch die Mentalität in Italien hinzu: Das Wichtigste war, kein Gegentor zu kassieren. Der Grundsatz ist, das eigene Tor mit allen Mitteln zu verteidigen. Darauf baut sich alles Weitere auf.“

    Wie war’s in der Niederlande?

    Jeff: „Die niederländische Liga ist eine super Plattform für junge Spieler – und damit auch ein hervorragendes Sprungbrett, um sich für die Top-Ligen in England, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland zu empfehlen. In den Niederlanden wird auf hohem Niveau agiert und zudem ein technisch feiner Fußball gespielt. Ich würde jungen Spielern, die aus den Nachwuchsleistungszentren kommen, diesen Zwischenschritt absolut empfehlen.“

    Beim VfB hast du rasch Verantwortung übernommen und zählst seit deiner ersten Saison in Weiß und Rot zu den Leistungsträgern. Wie beurteilst du deine Entwicklung?

    Jeff: „Ich bin sehr dankbar und zufrieden, wie alles aufgegangen ist. Es ist überragend, dass wir die zweite Saison in Serie international spielen. In der Mannschaft steckt viel Hunger auf weiteren Erfolg, den wir gemeinsam erreichen möchten. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“

    Welche Momente sind deine persönlichen Höhepunkte im Trikot mit dem roten Brustring?

    Jeff: „Den DFB-Pokalsieg im vergangenen Jahr setze ich auf Rang eins – das war ein unfassbares Erlebnis. Auch das Halbfinale 2025 gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) war ein sensationeller Fight, der mir als besondere Partie in Erinnerung geblieben ist. Genau wie unsere jüngsten Vergleiche mit Borussia Dortmund – etwa der 5:1-Heim- oder der 2:1-Auswärtssieg, bei dem ich mein erstes Bundesliga-Tor erzielen konnte. Und natürlich die internationalen Matches. Mir kommen viele Momente in den Kopf.“

    Apropos DFB-Pokal: Als Titelverteidiger seid ihr bereits bis ins Halbfinale des laufenden Wettbewerbs gekommen. Im April geht’s gegen den SC Freiburg um den Einzug ins Finale. Was würde es dir bedeuten, erneut das Endspiel zu erreichen?

    Jeff: „Das würde mir sehr viel bedeuten. Es gibt nicht allzu viele Mannschaften, die es geschafft haben, den Titel zu verteidigen. Dieser Traum spornt uns an. Wir wollen erneut nach Berlin, daher werden wir gegen Freiburg alles abrufen und versuchen, das Halbfinale auf unsere Seite zu ziehen.“

    Auch in der Bundesliga weist ihr eure gute Form nach, seid im vorderen Tabellendrittel dabei. Worin liegen die Gründe für die starke Verfassung?

    Jeff: „Wir haben in den Details nochmals einen Sprung nach vorne gemacht. Uns gelingt es, leidensfähiger zu sein und auch enge Partien auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben gute Abläufe und Prinzipien in unserem Spiel. Jeder kann sich auf seinen Teamkollegen verlassen, es macht Freude, auf dem Rasen gemeinsam um die Punkte zu kämpfen.“

    Was dir persönlich derzeit noch fehlt, ist ein Saisontor …

    Jeff: „Die Jungs halten sich aktuell noch mit Sprüchen zurück (lacht). Sie wissen: Mein erster Job ist das Verteidigen. Wenn sich in der Offensive jedoch mal die Möglichkeit bietet, einen Treffer zu machen, möchte ich da sein.“

    Es fällt aus, dass ihr in der Defensivarbeit auch bei mitunter wechselnden Anfangsformationen gut harmoniert. Woran liegt das?

    Jeff: „Wir reiben uns füreinander auf – ganz egal, wer mit wem auf dem Platz steht. Unser gemeinsames Ziel ist, die Null zu halten. Und da gehören auch die Jungs dazu, die nicht Verteidiger sind, sondern in vorderen Linien den Gegner unter Druck setzen.“

    Im Hinspiel stand gegen den VfL Wolfsburg die angesprochene Null und ihr habt auswärts 3:0 gewonnen. Was erwartest du diesmal für eine Begegnung?

    Jeff: „Wolfsburg hat ein Team mit viel Qualität, das aus meiner Sicht deutlich besser ist, als es der aktuelle Tabellenplatz ausdrückt. Wir müssen sehr konzentriert und konsequent agieren. Es wird wichtig sein, im eigenen Stadion und mit den Fans an unserer Seite von Beginn an zu zeigen, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten möchten.“

    Zum Abschluss blicken wir in die etwas fernere Zukunft: RTL-Experte Lothar Matthäus hat bei den jüngsten UEFA Europa League-Spielen gesagt, dass er in dir einen Kandidaten für die deutsche Nationalmannschaft und die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sieht. Für die U-Teams des DFB bist du 13-mal aufgelaufen. Inwiefern hast du die Aussage wahrgenommen?

    Jeff: „Ich habe die Aussage mitbekommen und sie ist eine große Ehre für mich. Lothar Matthäus gehört zu den allerbesten Fußballern, die Deutschland jemals hatte. Für mich geht es einfach darum, mit dem VfB so erfolgreich wie möglich unterwegs zu sein und beste Leistungen zu bringen. Einen Sommerurlaub habe ich jedenfalls noch nicht gebucht.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 24. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, gegen den VfL Wolfsburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Jeff Chabot: Zeitreise und Zahlenspiel
    • Poster: Jeff Chabot
    • Zu Gast: VfL Wolfsburg
    • Stuttgart international: Weltweit am Ball
    • VfB-Stiftung: Aktivitäten im Ausland
    • VfB-Frauen: Interview mit Haruka Osawa
    • Nachwuchs: Reise nach Ghana
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Spitzenteam aus der „Hafenstadt“

    Der FC Porto ist bislang eindrucksvoll durch die UEFA Europa League gezogen. Die ebenso beeindruckende Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Gegner im Check:

    Die Ligaphase

    Der FC Porto qualifizierte sich als Tabellenfünfter der UEFA Europa League-Ligaphase mit 17 Punkten aus den acht Partien direkt für die Runde der letzten 16 Teams. Lediglich das Auswärtsspiel bei Nottingham Forest verlor der Club am 3. Spieltag mit 0:2. Neben zwei 1:1-Unentschieden in Utrecht und bei Viktoria Pilsen gewannen die Blau-Weißen bei RB Salzburg (1:0) sowie alle ihre vier Heimspiele gegen Roter Stern Belgrad (2:1), Nizza (3:0), Malmö (2:1) und die Glasgow Rangers (3:1).

    Die nationale Meisterschaft

    In der heimischen Liga Portugal führt der FC Porto aktuell mit 62 Punkten aus 23 Partien das Klassement vor den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica an. Somit besteht eine durchaus realistische Chance, erstmals seit der Saison 2021/2022 wieder die Meisterschaft gewinnen zu können. In den zurückliegenden drei Spielzeiten zog Porto im Vergleich mit Benfica und Sporting jeweils den Kürzeren.

    Die Historie

    Die erfolgreichste Phase des FC Porto in der heimischen Liga waren die 1990er Jahre mit insgesamt sieben Meisterschaften sowie weiteren neun Titeln zwischen 2003 und 2013. Mit insgesamt 30 nationalen Meisterschaften liegt der FC Porto auf Rang zwei hinter Benfica Lissabon (38). Dazu kommen 20 Pokalsiege und – als größter Erfolg der Vereinsgeschichte – der Gewinn der UEFA Champions League 2004 sowie des Vorgänger-Wettbewerbes, des Europapokals der Landesmeister, in der Spielzeit 1986/1987. Zudem gewann der FC Porto in der Saison 2010/2011 auch einmal die UEFA Europa League.

    Der Trainer

    Gecoacht wird der FC Porto seit Beginn dieser Saison von dem erst 36 Jahre alten Italiener Francesco Farioli. Trotz seines jungen Alters konnte Francesco Farioli bereits jede Menge internationale Erfahrung sammeln. In seiner italienischen Heimat arbeitete er zunächst als Torwarttrainer für Benevento und Sassuolo und anschließend als Chefcoach in der Türkei für Fatih Karagümrük und Alanyaspor. Es folgte ein Wechsel zu OGC Nizza in Frankreich sowie danach ein Engagement beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam. Einen Titel konnte Farioli mit seinen Teams bislang noch nicht gewinnen.

    Die Stars

    Der Kader des FC Porto ist gespickt mit zahlreichen Top-Spielern. Kapitän der Mannschaft ist Torhüter und Nationalkeeper Diogo Costa. Neben ihm gehören der von Arsenal London geliehene polnische Innenverteidiger Jakub Kiwior, der argentinische Mittelfeldspieler Alan Varela, Dänemarks Auswahlspieler Victor Froholdt sowie das erst 18-jährige Eigengewächs Rodrigo Mora zu den wichtigsten Akteuren. Mit 20 Saisontreffern ist der spanische A-Nationalspieler Samu Aghehowa der mit Abstand beste Schütze des Teams, der Porto aber aufgrund eines Kreuzbandrisses über Monate nicht zur Verfügung stehen wird. Deshalb müssen andere in die Bresche springen – wie etwa die Offensivkräfte William Gomes (8 Tore), Borja Sainz (7) oder Deniz Gül (4).

    Der Bundesliga-Bezug

    Im Kader des FC Porto steht mit dem Niederländer Luuk de Jong auch ein ehemaliger Bundesliga-Profi. Vor etwas mehr als zehn Jahren heuerte er bei Borussia Mönchengladbach an und absolvierte insgesamt 36 Bundesliga-Spiele für die Elf vom Niederrhein. Im Herbst seiner Karriere kann er aktuell jedoch keine Hilfe für die Portugiesen sein, da er wie Sturmkollege Samu an einem Kreuzbandriss laboriert. Das Duell zwischen Porto und dem VfB ist indes der erste Vergleich überhaupt. Noch nie zuvor sind sich die Clubs auf internationalem Terrain begegnet.

    Die Stadt

    Mit circa 230.000 Einwohnern ist Porto nach der Hauptstadt Lissabon die zweitgrößte „Metropole“ des Landes. Der Name „Porto“ heißt im Deutschen übersetzt „Hafen“.Die im Nordwesten Portugals gelegene Stadt an der Douro-Mündung zum Atlantik gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat einiges zu bieten. Porto ist ein Paradies für Genießer und Weinkenner. Bekannt als Heimat des Portweins, der in „Vila Nova de Gaia“ reift, prägen die Altstadt „Ribeira“, barocke Kirchen und die imposante Brücke „Ponte Dom Luís I“ das Stadtbild.

  • Achtelfinale: VfB trifft auf Porto

    Das Los im Schweizer Ort Nyon hat entschieden: Im Achtelfinale der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto. Das Hinspiel findet am 12. März 2026 in Stuttgart statt.

    Gespannt blickte der „wilde Süden“ gen Genfer See. Am Freitagmittag, 27. Februar 2026, fand im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon die Auslosung für die UEFA Europa League-Achtelfinals statt. Das Los hat um exakt 13.14 Uhr entschieden: Der VfB trifft auf den FC Porto aus Portugal.

    „Eine große Herausforderung“

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Für uns als VfB ist es großartig, erstmals seit 13 Jahren wieder im Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs vertreten zu sein. Wir freuen uns sehr auf die Duelle mit dem FC Porto. Wir treffen auf einen Gegner, der sich als Tabellenfünfter nach der Ligaphase direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hat und die portugiesische Liga anführt. Auf uns wartet also eine große Herausforderung, der wir bei allem Respekt aber auch selbstbewusst und mit großer Vorfreude entgegenblicken.“

    Hin- und Rückspiel binnen einer Woche

    Das Hinspiel findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 18.45 Uhr, statt – der VfB genießt zunächst Heimrecht. Das Rückspiel ist für Donnerstag, 19. März 2026, um 21 Uhr, terminiert.

    Portugiesischer Gegner erreichte Achtelfinale direkt

    Der VfB hatte in der UEFA Europa League-Ligaphase mit 15 Punkten den elften Tabellenplatz erreicht. In den Playoffs setzte sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen den Celtic FC durch (4:1, 0:1). Der Gegner aus Portugal erreichte in der Ligaphase mit 17 Punkten den fünften Tabellenplatz und qualifizierte sich somit direkt fürs Achtelfinale.

    Im Falle eines Weiterkommens würde der VfB im UEFA Europa League-Viertelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen Nottingham Forest aus England und dem FC Midtjylland aus Dänemark treffen.

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