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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Fokus auf den Spitzenreiter

    Der Heimsieg gegen Hamburg gibt Schwung. Nun bereitet sich der VfB auf das Auswärtsspiel bei Bayern München vor. Jeff Chabot blickt bereits auf die Partie.

    Hamburg abhaken, Bayern vorbereiten. Auf dem Trainingsplatz des VfB herrscht eine ebenso positive wie auch fokussierte Stimmung. Nach dem Bundesliga-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den Hamburger SV (4:0) befinden sich die Jungs aus Cannstatt in guter Verfassung. Ein Schlüssel für den derzeitigen Erfolg: die Defensivarbeit des gesamten Teams.

    „Es gehört zu unseren Prioritäten, in möglichst jedem Spiel die Null zu halten und somit kein Gegentor zu kassieren – wenn uns das gelingt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Spiel auch gewinnen können“, sagt Jeff Chabot. Der Verteidiger ist selbst ein Akteur, der in puncto Einsatzbereitschaft, Zweikampfführung und Mentalität vorangeht: „Wir haben viele gute Zweikämpfer in unserer Mannschaft und pushen uns gegenseitig.“

    Jeff Chabot: „Bayern derzeit beste Mannschaft in Europa“

    Mit dem Schwung aus dem vergangenen Auftritt treibt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Vorbereitung auf die nächste Aufgabe voran. Am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr, tritt der VfB beim FC Bayern München an, der die Bundesliga-Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung anführt. Jeff Chabot ist bereits sehr motiviert: „Aus meiner Sicht sind die Bayern derzeit die beste Mannschaft in Europa. Wir wissen, dass uns eine sehr schwere Aufgabe erwartet – und dennoch möchten wir ihnen Paroli bieten.“

    Das gesamte Interview mit Jeff Chabot bei „VfB TV“ schauen:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • Testspiel: VfB tritt bei der TSG Balingen an

    Die Partie bei dem Regionalligisten findet am 22. Juli 2026 statt. Die Tickets sind bereits in den nächsten Tagen erhältlich.

    Tief im „wilden Süden“, mitten in Balingen. Im Rahmen seiner Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 wird der VfB am Mittwoch, 22. Juli 2026, ein Testspiel bei der TSG Balingen absolvieren – der Anpfiff ertönt um 18.30 Uhr in der „Bizerba Arena“. Für die Partie bei dem Regionalligisten sind bereits die Details zum Ticketverkauf bekannt.

    Der Verkaufsstart erfolgt am Samstag, 18. April 2026, um 14 Uhr, beim Viertliga-Heimspiel der TSG Balingen gegen den 1. FSV Mainz 05 II. vor Ort in der „Bizerba Arena“. Der Onlineverkauf beginnt anschließend am Montag, 20. April 2026, um 8 Uhr, über den Onlineshop des Clubs.

    Weiteres Testspiel am 29. Juli 2026 in Offenbach

    Für den VfB stellt es die zweite Testbegegnung dar, die rund um die Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 bereits terminiert ist. Zusätzlich zum Auftritt in Balingen gastieren die Jungs aus Cannstatt am Mittwoch, 29. Juli 2026, bei Kickers Offenbach im „Stadion am Bieberer Berg“ und begegnen somit einem weiteren Regionalligisten.

    Über den detaillierten Fahrplan der Sommervorbereitung wird der Club aus Cannstatt zu gegebener Zeit informieren.

    Tickets für das Testspiel in Balingen

    Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft ab Montag, 20. April 2026, über den Ticketshop des Gastgebers.

    Hier geht’s direkt zum Ticketshop der TSG Balingen

    Tickets für das Testspiel in Offenbach

    Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft bereits über den Ticketshop des Gastgebers.

    Hier geht's direkt zum Ticketshop der Kickers Offenbach

  • Jetzt für Trio des VfB abstimmen

    Jamie Leweling, Deniz Undav und Angelo Stiller gehören zu den Nominierten. Wer schafft es in das Bundesliga-„Team of the season“?

    Exakt 40 Spieler haben die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports nominiert, drei von ihnen laufen für den VfB auf. Offensivakteur Jamie Leweling, Stürmer Deniz Undav und Mittelfeldspieler Angelo Stiller bilden das VfB-Trio, das den Sprung in das Bundesliga-„Team der Saison“ schaffen kann. Die Nominierung ist eine Auszeichnung für die Mannschaftsleistung des VfB und eine zusätzliche Ehre für die drei ausgewählten Profis. Nun startet das Voting.

    Voting läuft bis Freitagabend

    Die Abstimmung beginnt am heutigen Dienstag, 14. April 2026, und läuft bis Freitag, 17. April 2026, 18 Uhr. Dafür wurden auf Basis der offiziellen Spieldaten der Bundesliga exakt 40 Spieler nominiert, die in der noch laufenden Saison besonders überzeugt haben.

    Wer es am Ende tatsächlich in die Bundesliga-Elf schafft, entscheiden eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesligaclubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Die offizielle Bekanntgabe des finalen „Team of the season“ findet am Mittwoch, 29. April 2026, statt.

    Abstimmen und die VfB-Spieler in das „Team of the season“ berufen

  • Brustring mit Ausrufezeichen

    Im dritten Teil der Artikelserie zur Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ dreht sich alles um besondere Botschaften. Im Mittelpunkt steht ein Stoff, der 1992 eine unmissverständliche Haltung vermittelte.

    Fußball ist mehr als nur irgendein Sport. Millionen Menschen verfolgen regelmäßig die Spiele der Bundesliga und internationaler Wettbewerbe. Genau diese enorme Reichweite nutzen Vereine zu besonderen Anlässen, um über den Sport hinaus Zeichen zu setzen.

    Denn Sport ist immer auch politisch. Vereine sind in ihrer Organisationsform gesellschaftliche Institutionen, die auf demokratischen Grundwerten beruhen und von Mitbestimmung leben. In der Präambel der Vereinssatzung des VfB ist verankert: „Sportliche und persönliche Entwicklung und Ausbildung, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiges Handeln sind uns wichtig. Wir fördern und fordern Toleranz und Vielfalt. Ausgrenzung und Diskriminierung zeigen wir die Rote Karte.“

    Eine Fläche für klare Worte

    Trikots sind dabei mehr als bloße Spielkleidung. Sie transportieren Identität. Beim VfB agiert seit 100 Jahren der Brustring als unverwechselbares Merkmal. In besonderen Momenten wird er zur Fläche für klare Worte. Insbesondere dann, wenn gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus rücken.

    Die Trikotausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart widmet dem Thema Botschaften eine eigene Vitrine, die den Titel „Trikots mit Ausrufezeichen“ trägt. Sechs Jerseys sind dort zu sehen, jedes mit einer klaren Aussage auf der Brust. Darunter auch das Trikot, das für die erste große Statement-Aktion des deutschen Fußballs steht.

    „Mein Freund ist Ausländer“

    Im August 1992 kam es im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen zu rassistischen Ausschreitungen gegen Asylbewerber und vietnamesische Vertragsarbeiter. Über mehrere Tage hinweg attackierten rechtsextreme Gewalttäter die Unterkünfte mit Steinen, Stöcken und Brandsätzen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

    Als Reaktion darauf initiierte der DFB, mit dem VfB Stuttgart als Mitinitiator, die Aktion „Friedlich miteinander“ und setzte damit das erste deutliche Zeichen des organisierten Fußballs gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Am 12. Dezember 1992 wurde diese Haltung auf dem Rasen sichtbar: Beim Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen lief der VfB erstmals mit einer klaren Botschaft auf dem Trikot auf. Über dem weißen Brustring stand der Satz „Mein Freund ist Ausländer.“

    Das Spiel endete mit einem 1:1-Unentschieden. Doch das rückte an diesem Tag in den Hintergrund. Entscheidend war das öffentliche, unmissverständliche Bekenntnis zu Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität, das bei den Fans nachwirkte.

    Trikots mit Aussage

    Auch in den Folgejahren – und bis heute – nutzte der VfB seine Trikots immer wieder als Plattform für gesellschaftliche Themen. In der Trikotausstellung sind Jerseys mit den Aufschriften „Was ist Inklusion?“, „Wir besiegen Blutkrebs“, „Wir sind Fans von euch“ oder „VfBfairplay“ zu sehen, ebenso wie ein Trikot mit regenbogenfarbenem Brustring.

    Haltung zu zeigen, Position zu beziehen, Zusammenhalt zu fördern und für ein respektvolles Miteinander einzustehen, ist fest in der Identität des VfB verankert. Dieses Selbstverständnis reicht dabei weit über den Spielfeldrand hinaus. So zeigt es sich etwa in der Arbeit der VfB‑Stiftung „Brustring der Herzen“, die mit ihren Aktionen und Projekten die gesellschaftliche Verantwortung des Clubs aktiv vorantreibt. Damit wird deutlich, dass das Thema Engagement beim VfB Stuttgart nicht nur punktuell, sondern dauerhaft gelebt wird.

  • 15.000 Besucher bei Trikotausstellung

    Die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ des VfB und der LBBW ist ein echter Besuchermagnet und brachte bereits rund 15.000 Menschen ins Schauspiel Stuttgart.

    Bereits nach 16 Öffnungstagen wurde eine imposante Marke erreicht: Rund 15.000 Menschen haben bislang die vom VfB Stuttgart mit seinem Hauptsponsor LBBW initiierte Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart besucht. „Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Zuspruch. Das verdeutlicht einmal mehr, welche Faszination unserer Vereinshistorie und Tradition ausgeht. Uns ist hier mit der LBBW und dem Schauspiel ein perfekter Doppelpass zwischen Fußball und Kultur gelungen“, betont der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle.

    Ausstellung läuft noch vier Wochen

    „Ein Trikot schreibt Geschichte“ läuft noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, im Stuttgarter Schauspielhaus. Die Ausstellung ist kostenlos und hat von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet sowie an Samstagen von 10 bis 14 Uhr. Abweichend hiervon ist die Ausstellung am 20. und 24. April erst ab 12 Uhr offen sowie am 22. April nur von 10 bis 14 Uhr.

    „Grüne Karte“ für VfB-Mitglieder, Mitglieder des Kids-Clubs und Dauerkarteninhaber

    Das Schauspiel Stuttgart lädt alle VfB-Mitglieder, Mitglieder des Kids-Clubs und Dauerkarteninhaber ein, während des Ausstellungszeitraums Aufführungen des Schauspiels zu besuchen.

    Dafür gewährt das Schauspiel Stuttgart mit der Aktion „grüne Karte“ gegen Vorlage des Mitgliedsausweises oder der Dauerkarte 50 Prozent Rabatt auf den jeweiligen Ticketpreis.

    Zum Spielplan des Schauspiels Stuttgart

  • Weiß-rotes Frühlingsfest

    Am Montag, 27. April 2026, kommt die VfB-Familie auf dem Cannstatter Wasen beim „weiß-roten Frühlingsfest“ im Festzelt „Beim BENZ – Das Hofbräu Zelt“ zusammen. Für Mitglieder gibt’s ein spezielles Getränkeangebot.

    Noch wenige Tage, dann geht’s endlich los. Am Samstag, 18. April 2026, beginnt das 86. Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen – und auch in diesem Jahr wird der VfB dabei sein. Erneut wird es an einem Tag ein weiß-rotes Frühlingsfest geben für all jene, die den Club aus Cannstatt fest im Herzen tragen.

    Legenden und Fritzle sind dabei

    Am Montag, 27. April 2026, kommen im Festzelt „Beim BENZ – Das Hofbräu Zelt“ sowohl Fans und Mitglieder als auch VfB-Legenden und Maskottchen Fritzle zusammen. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Abend optimal ab. Der Einlass ist ab 17 Uhr, offizieller Programmbeginn ist voraussichtlich um 19 Uhr.

    Zwei Maß Bier zum Preis von einer

    Für alle Mitglieder des VfB gibt es am Kassenhäuschen direkt beim Eingang ein spezielles Angebot: Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises gibt es am Montag, 27. April 2026, zwei Maß Bier zum Preis von einer. Für die zweite Maß ist lediglich das Bediengeld in Höhe von einem Euro zu entrichten.

  • Drei Talente erhalten den Porsche Turbo Award

    In Yanik Spalt, Lenny Knies und Malik El Idrissi erhalten drei VfB-Nachwuchstalente den Porsche Turbo Award für besondere Leistungen auf dem Platz, in der Schule und in der Gesellschaft.

    Tolle sportliche Entwicklung, sehr gute schulische Leistungen und großes soziales Engagement – in diesen Kategorien hat Porsche, der Hauptpartner der Jungen Wilden, im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels gegen den Hamburger SV drei Talente des VfB mit dem Porsche Turbo Award ausgezeichnet. In der Kategorie „Beste sportliche Entwicklung“ erhielt Yanik Spalt die Auszeichnung. Der österreichische U19-Nationalspieler schaffte in dieser Saison nicht nur den Sprung von der U19 in die U21, sondern feierte zudem beim UEFA Europa League-Auswärtsspiel bei der AS Rom sein Debüt für die Profimannschaft. Für seinen Notenschnitt von 1,2 am Albert-Einstein-Gymnasium in Reutlingen wurde U12-Spieler Lenny Knies in der Kategorie „Beste schulische Entwicklung“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt Malik El Idrissi die Auszeichnung in der Kategorie „Außergewöhnliches soziales Engagement“. Der U14-Spieler besuchte im Rahmen eines Schulprojekts regelmäßig Senioren im Altersheim und gestaltete dort deren Freizeit mit.

    „Für die Talente ist es wichtig, neben den sportlichen Aspekten auch im schulischen und sozialen Bereich engagiert unterwegs zu sein. Gemeinsam mit Porsche möchten wir herausragende Leistungen in diesen Feldern besonders wertschätzen und unsere Talente weiterhin darin bestärken, ihre Entwicklung ganzheitlich voranzutreiben“, sagte VfB-Sportdirektor Christian Gentner im Rahmen der Preisverleihung.

    Im Rahmen der Jugendförderung „Turbo für Talente“ unterstützt Porsche den VfB-Nachwuchs. Bei dem Engagement geht es nicht nur um die Unterstützung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung im Sport, sondern auch um die soziale und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

  • Torhungrige „Sonntagskinder“

    Variabel spielte sich der VfB in den Hamburger Strafraum und sorgte für viele Chancen. Auch in der Defensive wird ein Wert ausgebaut – und sogar der Ansetzungstermin spielt eine Rolle.

    Mal über die Außenbahn, mal durch die Mitte, mal per Fernschuss. Der VfB zeigte am Sonntagabend gegen den Hamburger SV (4:0) ein hohes Maß an Spielfreude – und kreierte dadurch immer wieder Torchancen. Die 21 notierten Möglichkeiten der Jungs aus Cannstatt wurden lediglich in drei anderen Bundesliga-Partien seit Beginn dieser entsprechenden Datenerfassung in der Saison 1988/1989 übertroffen. Ein Beleg, wie zielstrebig der VfB in Richtung des gegnerischen Tores stürmte.

    Sebastian Hoeneß: „Ein wirklich gutes Spiel“

    „Wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt“, lobt Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Mannschaft und ordnet ein: „Dass wir nach einem 4:0 noch den Gedanken in uns haben, das eine oder andere Tor mehr erzielen zu können, drückt ganz gut aus, wie überzeugend der Auftritt war.“ Fabian Wohlgemuth bewertet dies ähnlich: „Es war der Mannschaft von Anfang an anzusehen, dass sie sich viel vorgenommen hatte“, sagt der Vorstand Sport und ergänzt: „Wir hatten eine gute Mischung aus Tiefenläufen, Aktivität und Dominanz – sowie die nötige Geduld, um unsere Chancen zu nutzen. Wenn wir die eine oder andere Aktion noch konsequenter durchgespielt hätten, wären sogar noch weitere Treffer möglich gewesen.“

    Natürlich wird bei vier Treffern viel über die Offensivleistung gesprochen. Gleichermaßen, und das spricht für den Geist der Jungs aus Cannstatt, verdiente sich das Team mit dem roten Brustring auch ein Lob für die Defensivarbeit. „Wir haben über weite Strecken resolut und klar verteidigt – und somit auch die Umschaltmomente der Hamburger unterbunden“, sagt Sebastian Hoeneß. Statistisch führte dies dazu, dass der VfB zum elften Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ohne Gegentor blieb. Das ist ligaweit der zweitbeste Zu-Null-Wert – nur Borussia Dortmund schaffte mit 13 „weißen Westen“ einen noch höheren Wert. Und noch ein Detail fällt auf.

    Fabian Wohlgemuth: „Liegen noch einige Aufgaben vor uns“

    Der Sonntag scheint, den Jungs aus Cannstatt zu liegen. Tatsächlich verloren sie nur ein einziges ihrer 14 Sonntagsbegegnungen in der aktuellen Bundesliga-Serie. Es war – ausgerechnet – das 1:2 im Hinspiel beim Hamburger SV. Eine Rechnung, die nun beglichen ist. Und wie der Spielplan es möchte, fällt auch der nächste Auftritt auf einen Sonntag – am 19. April, 17.30 Uhr, tritt der VfB bei Spitzenreiter Bayern München an. „Wichtig ist, nun nicht euphorisch zu werden, sondern weiterhin hart und konsequent zu arbeiten, denn es liegen noch einige Aufgaben vor uns“, sagt Fabian Wohlgemuth – und gibt somit die Richtung für den Saison-Endspurt vor.

    Die nächsten Termine:

    Dem VfB steht erneut eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der Allianz Arena. Danach findet das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg statt – der VfB wird am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, die Breisgauer in der heimischen MHP Arena empfangen.

  • Weiß-roter Rätselabend in Calw

    Das „VfB im Ländle Pub-Quiz powered by MeinVfB“ machte in dieser Woche in Calw Halt. Acht spannende Quiz-Kategorien verlangten den Teilnehmern alles ab.

    Rätseln, diskutieren, mitfiebern: Das „VfB im Ländle Pub-Quiz powered by MeinVfB“ brachte am 13. April viele VfB-Fans ins „Morofs“ in Calw. Die Teams aus der Region sorgten für eine volle Location und einen Abend ganz im Zeichen des Vereins mit dem roten Brustring.

    Inhaltlich präsentierte das Quizteam, Holger Laser und Philipp Maisel, erneut eine bunte Mischung an Herausforderungen. In acht Kategorien mussten die Teilnehmer ihr Wissen rund um den VfB unter Beweis stellen. Zu Beginn ging es um das bevorstehende Landesduell gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal, wobei Fachwissen über vergangene Aufeinandertreffen gefragt war. Passend zum dreijährigen Dienst-Jubiläum rückte außerdem Trainer Sebastian Hoeneß in den Mittelpunkt. In der Kategorie „VfB‑Legenden – Ludovic Magnin“ lag der Fokus ganz auf dem früheren Linksverteidiger und seiner Zeit in Stuttgart. Im Anschluss rätselten sich die sieben Teams quer durch die Vereinsgeschichte: Die Themen reichten dabei von „Transferhistorien“ und markanten „VfB‑Zitaten“ bis hin zur Rätselrunde „Wer bin ich?“. Für zusätzliches Kopfzerbrechen sorgte die Kategorie „VfB Stuttgart II“, bei der Kenntnisse über den aktuellen Kader der Drittligamannschaft gefragt waren.

    Nach acht spannenden Runden fand sich eine Entscheidung: Weiß-Rot Wimberg setzte sich an die Spitze und feierte den Gesamtsieg. Dahinter wurde es eng: Vorstand Fanclub weiß‑rot Wimberg und Die Cannstatter Käpsele lagen mit 24 Punkten gleichauf und mussten ins Stechen. In diesem Duell behielt der Vorstand Fanclub Weiß‑Rot Wimberg die Nerven und holte sich Rang zwei, während die Cannstatter Käpsele den dritten Platz belegten.

    Nach vielen intensiven Runden und zahlreichen Gesprächen rund um den VfB klang der Abend im „Morofs“ entspannt aus.

  • „VfBeats“: Melodien aus der Kurve

    Im dritten Teil von „VfBeats“ dreht sich viel um das Fankonzert „Klassik trifft Kurve“ mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Außerdem: Kabinenansprachen, europäische K.o.-Spiele – sowie ganz viele Emotionen.

    Es sind Momente, die für Gänsehaut sorgen. Weil sie so außergewöhnlich sind. Weil sie das Herz berühren. Weil sie Wucht in sich tragen. Das gemeinsame Fankonzert „Klassik trifft Kurve“ hatte all das – und stellt daher die zentrale Melodie für den dritten Track von „VfBeats“ dar. Mitgestaltet von Mitgliedern des Commando Cannstatt 1997, gespielt vom Stuttgarter Kammerorchester – rund 1.800 Gäste erlebten das Konzert am 3. März 2026 im Hegel-Saal der Liederhalle. Nun bringt „VfBeats“ die Melodien, Gesänge und Rhythmen auf die weiß-roten Bildschirme. Und verknüpft sie mit den jüngsten Leistungen der Jungs aus Cannstatt.

    Erneut dreht „VfBeats“ dabei auch in der Kabine auf und zeigt ausgewählte Ansprachen von Sebastian Hoeneß. Zu sehen ist unter anderem, wie der Chefcoach seine Mannschaft vor den Bundesliga-Siegen bei Bayer Leverkusen (4:1) und gegen RB Leipzig (1:0) einstellte, auch einige Worte aus der Halbzeit der Bundesliga-Auswärtspartie beim FC St. Pauli (1:2) werden ausgestrahlt.

    Interviews mit Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Sebastian Hoeneß

    Zum dritten Track von „VfBeats“ gehören auch die K.o.-Spiele in der UEFA Europa League gegen den Celtic FC aus Schottland und den FC Porto aus Portugal. Exklusive Aussagen von Alexander Wehrle als Vorstandsvorsitzendem, Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport und Sebastian Hoeneß als Cheftrainer ordnen die europäische Reise des VfB ein, die in dieser Saison im Achtelfinale endete. Zudem wird die generelle sportliche Entwicklung des Teams beleuchtet – und auf den Saison-Endspurt geblickt. Auch Finn Jeltsch und Tiago Tomás kommen in Interviews zu Wort.

    Sehr persönlich wird es, als Tiago Tomás über den Tod seines Vaters spricht. Der Stürmer, der in der laufenden Serie wettbewerbsübergreifend bereits zehn Scorerpunkte sammelte, hatte diesen Verlust im Februar 2026 zu verkraften.

    Jetzt die dritte Folge schauen:

    Das ist „VfBeats“

    Das saisonbegleitende Album 2025/2026 „VfBeats“ ist eine dokumentarische Aufarbeitung, in der unterschiedliche Musiker mit regionalen Wurzeln zu Wort kommen. Als Nachfolger der beliebten Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ stehen bei „VfBeats“ erneut diverse sportliche Höhepunkte, aber auch Rückschläge sowie besondere VfB-Momente im Fokus. Gemeinsam mit Profis und Verantwortlichen des Clubs aus Cannstatt geht es um Emotionen, Bühnen, Leidenschaft und Rhythmen – aufgearbeitet an den Parallelen der Musik- und Fußballbranche. Mit regionaler Verbundenheit, mit Herz. Für Musik und für den Fußball.

    Die erste Folge „VfBeats – Track 1“ erschien Mitte Oktober 2025, die zweite Folge „VfBeats – Track 2“ erschien an Weihnachten 2025. Beide sind weiterhin auf VfB TV und dem VfB-YouTube-Kanal zu sehen. In der Produktion unterstützt wird das Filmprojekt von der Flutlicht-Film OHG aus Köln. Die Firma setzte auch die vergangene Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ sowie die beiden daraus resultierenden Kinofilme in Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart um.

  • Matchfacts: Revanche im Blick

    Ohne den Kapitän, dafür mit guten Vorzeichen ins drittletzte Bundesliga-Heimspiel: Am Sonntag will sich der VfB beim Hamburger SV für die ärgerliche Hinspiel-Niederlage revanchieren. Die Matchfacts zum Nord-Süd-Duell am 29. Spieltag.

    Die Top 3 zu VfB gegen HSV:

    • Am Sonntag trifft die drittbeste Heimmannschaft auf das drittschwächste Auswärtsteam.
    • Der VfB verlor letztmals vor 13 Jahren ein Heimspiel gegen den HSV.
    • Die beiden besten Zweikämpfer der Bundesliga stehen sich am Sonntag gegenüber.

    Blick zurück: Gute Heimbilanz gegen die Rothosen

    Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend keines der vergangenen sechs Heimspiele gegen den Hamburger SV und feierte dabei fünf Siege. Letztmals empfing der VfB den HSV im Hinspiel der Bundesliga-Relegation im Juni 2023, die Jungs aus Cannstatt siegten mit 3:0 und hielten nach einem 3:1 im Rückspiel am Ende die Klasse. Das Wiedersehen im vergangenen November 2025 endete für den VfB allerdings mit einer Niederlage. Beim 2:1-Sieg erzielte der HSV in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer.

    Wiedersehen: Zwei Hamburger empfangen ihren Jugendclub

    Josha Vagnoman wurde in Hamburg geboren und spielte vor seinem Wechsel nach Stuttgart zwischen 2010 und 2022 für diverse Jugendmannschaften des HSV. Auch Ermedin Demirovic stammt aus der Hansestadt und trug von 2004 bis 2014 das Trikot mit der Raute.

    Heimstärke gegen Auswärtsschwäche: Gute Vorzeichen für den VfB

    Der VfB kassierte beim 0:2 gegen Borussia Dortmund erst seine zweite Niederlage im 14. Heimspiel dieser Bundesliga-Saison (zuvor 0:5 gegen den FC Bayern im Dezember 2025). Der HSV hingegen gewann nur zwei der 13 Auswärtsspiele in dieser Bundesliga-Saison (vier Remis, sieben Niederlagen): 2:0 beim 1. FC Heidenheim und 2:1 beim VfL Wolfsburg. Die lediglich elf Auswärtstore des HSV sind geteilter Ligatiefstwert mit dem 1. FC Heidenheim und dem Stadtrivalen St. Pauli.

    Ramon Hendriks vs. Luka Vuskovic: Duell der Zweikampf-Monster

    Ramon Hendriks ist mit 69,3 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer dieser Bundesliga-Saison (mind. 125 Zweikämpfe), den zweiten Platz belegt Hamburgs Luka Vuskovic mit 68,7 Prozent. Der Kroate Luka Vuskovic ist zudem der Bundesliga-Spieler mit der besten Luft-Zweikampfquote (75 Prozent, mind. 25 Luftduelle).

    Trainer: Erinnerungen ans Hinspiel

    Sebastian Hoeneß, Chefcoach des VfB, sagt: „Wir haben das Hinspiel nicht vergessen, es war ein harter Moment, in der Nachspielzeit noch zu verlieren. Wir wollen das Heimspiel generell nutzen, um wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist, im Spiel nach vorne wieder mehr zu investieren und klare Chancen zu kreieren.“

    Merlin Polzin, Chefcoach des HSV, sagt: „Die Stuttgarter stehen für eine besondere Art von Fußball. Wir erwarten eine Mannschaft, die mit aller Macht versuchen wird, das Ergebnis aus dem Hinrundenspiel umzudrehen, beziehungsweise zu zeigen, dass das ein einmaliger Ausrutscher war. Wir werden sehr viel verteidigen müssen.“

    Personal: Atakan Karazor fehlt gelbgesperrt

    Beim VfB wird Kapitän Atakan Karazor aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Darüber hinaus befindet sich Lazar Jovanovic im Teilmannschaftstraining und stellt somit noch keine Option für den Kader dar.

    Beim Hamburger SV hat Luka Vuskovic eine Knieprellung erlitten und wird für das Spiel ausfallen. Ein Fragezeichen steht hinter Albert Sambi Lokonga (Oberschenkelprobleme) und Jean-Luc Dompe (Fußprobleme). Miro Muheim ist gesperrt. Yussuf Poulsen und Alexander Rössing-Lelesiit befinden sich in der Reha und sind daher noch keine Option für den Kader.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Sven Jablonski

    Sven Jablonski (SR), Eric Müller (SR-A. 1), Robert Wessel (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Johann Pfeifer (VA-A)

    Sven Jablonski pfeift zum dritten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ein Spiel des VfB. Zuvor war er beim 1:3 in Leipzig (9. Spieltag) sowie beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach (2. Spieltag) im Einsatz.

    Zuschauer: Voller Support auf beiden Seiten

    Das Heimspiel gegen den HSV ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich.

    Wetter: Frühlingshafte Temperaturen

    Am frühen Sonntagabend werden in Stuttgart Temperaturen um die 16° C erwartet. Regen ist nicht in Sicht.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Fabian Bredlow: Interview, Trikot-Ranking und und Traumelf
    • Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Zu Gast: Hamburger SV
    • VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
    • Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
    • VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Schwere Brocken vor der Brust

    Am Sonntag empfängt der VfB den Hamburger SV in der MHP Arena. Die Hanseaten haben derzeit einen stabilen Puffer auf die Abstiegsränge, sind aber noch lange nicht aus dem Schneider. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Nach sechs ungeschlagenen Partien zum Start in die Rückrunde, in der die Norddeutschen bereits einen Punkt mehr holten als in der gesamten Hinrunde, gewann der Hamburger SV zuletzt nur eines von sieben Spielen. Trotzdem steht den Hanseaten ein stabiles Polster auf die Abstiegszone zu Buche. Aktuell trennen den HSV auf Rang zehn sechs Punkte vom Stadtrivalen FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Im Saisonendspurt warten aber noch einige dicke Brocken auf die Rothosen: Nach dem Spiel in Stuttgart stehen der Elf von Cheftrainer Merlin Polzin noch das Nordderby bei Werder Bremen sowie die Duelle gegen die Europacup-Kandidaten TSG Hoffenheim (Platz fünf), Eintracht Frankfurt (7.), SC Freiburg (8.) und Bayer Leverkusen (6.) ins Haus.

    Die Torjäger

    Im vergangenen Sommer bewies der Hamburger SV offensichtlich ein gutes Händchen auf dem Transfermarkt: In Rayan Philippe (Eintracht Braunschweig), Luka Vuskovic (ausgeliehen von Tottenham Hotspur), Albert Sambi Lokonga (FC Arsenal), Fabio Vieira (ausgeliehen vom FC Arsenal) gehören vier Neuzugänge zu den Toptorjägern des HSV. Alle trafen jeweils fünfmal in der Bundesliga, in Ransford Königsdörffer gesellt sich noch ein fünfter Offensivspieler mit fünf Saisontoren hinzu.

    Der Shootingstar

    Dass Luka Vuskovic unter den besten Torschützen des HSV auftaucht, ist aufgrund seiner Rolle als Innenverteidiger schon außergewöhnlich genug. Bemerkenswert ist aber vor allem, dass der erst 19-jährige und derzeit von Tottenham Hotspur ausgeliehene Kroate schon als Abwehrchef und absolute Führungspersönlichkeit auftritt. Kein Bundesliga-Spieler gewann mehr Kopfballduelle als Luka Vuskovic (145). Seine steile Entwicklung blieb auch dem kroatischen Nationaltrainer nicht verborgen: Seit November 2025 bestritt Luka Vuskovic drei der vier möglichen Länderspiele über die volle Distanz, im vergangenen Monat erzielte er gegen Kolumbien (2:1) sein erstes Tor für Kroatiens A-Nationalmannschaft.

    Der Rückhalt

    Bereits seit 2019 steht Daniel Heuer-Fernandes beim Hamburger SV zwischen den Pfosten. Mittlerweile blickt der in Bochum geborene Deutsch-Portugiese auf 185 Pflichtspiele im Trikot der Hanseaten zurück. In dieser Spielzeit hielt der 33-Jährige, dessen Vertrag am Ende der Spielzeit ausläuft, in sechs Spielen seinen Kasten sauber.

    Die Historie

    Der Hamburger SV gastiert erstmals seit 2023 wieder in Bad Cannstatt. Damals trafen sich der VfB und die Hanseaten in der Bundesliga-Relegation, wobei der VfB sowohl im Heimspiel (3:0) als auch wenige Tage später im Auswärtsspiel im Hamburger Volkspark (3:1) das bessere Ende für sich fand. Konstantinos Mavropanos, Josha Vagnoman, Serhou Guirassy sowie Enzo Millot (2) und Silas trafen in Hin- und Rückspiel für den VfB und sicherten so den Erstliga-Verbleib. Das bislang letzte Bundesliga-Duell beider Teams in Stuttgart endete im März 2018 nach Treffern von Lewis Holtby und Daniel Ginczek 1:1.

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Fabian Bredlow: Interview, Trikot-Ranking und und Traumelf
    • Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Zu Gast: Hamburger SV
    • VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
    • Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
    • VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp

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  • Viele Optionen für elf Positionen

    Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Hamburg kann Sebastian Hoeneß nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch zum Matchplan äußert sich der Chefcoach.

    Gleich zu Beginn gab’s eine positive Nachricht. Auf der Liste ausfallender Spieler tauchten nur zwei Namen auf – und das erwartungsgemäß: Einerseits ist Kapitän Atakan Karazor gelbgesperrt, andererseits befindet sich Lazar Jovanovic nach seiner Verletzung noch im Teilmannschaftstraining. Alle anderen Akteure kann Sebastian Hoeneß einsetzen. Eine vollständige Trainingswoche hatten der Chefcoach und sein Team zur Verfügung, um die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Sonntag, 12. April 2026, empfängt der VfB den Hamburger SV – ab 17.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, sollen in der heimischen MHP Arena weitere Bundesliga-Punkte gesammelt werden.

    Sebastian Hoeneß blickt auf Trainingsperformance

    „In der aktuellen Phase ist es umso wichtiger, über die Trainingsperformance zu zeigen, wer in den Kader und die Startelf drängt“, sagt Sebastian Hoeneß, um anschließend auf den HSV zu blicken. Es wird das erste Mal seit der Bundesliga-Relegation 2022/2023 sein, dass der Hamburger SV wieder in Stuttgart gastiert. „Wir haben positive Erinnerungen daran und vor allem an die Art und Weise, wie wir damals mit der Drucksituation umgegangen sind“, sagt der 43-Jährige. Nun, das ist klar, findet die Partie unter völlig anderen Vorzeichen statt. Hamburg ist mit 31 Punkten und als Tabellenzwölfter der beste Aufsteiger der Liga, gewann zudem das Hinspiel im Herbst 2025 gegen den VfB (1:2).

    „Wir haben das Hinspiel nicht vergessen, es war ein harter Moment, in der Nachspielzeit noch zu verlieren“, erinnert sich Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wollen das Heimspiel generell nutzen, um wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist, im Spiel nach vorne wieder mehr zu investieren und klare Chancen zu kreieren.“ Zum Matchplan gehören noch weitere Aspekte.

    Chema wird für Atakan Karazor auflaufen

    Einmal mehr wolle der VfB wenig zulassen, viel Kontrolle haben und das Spiel schwerpunktmäßig in die gegnerische Hälfte verlagern. „Wir müssen gut organisiert sein sowie stets auch einen Gedanken der Restverteidigung zuwenden“, sagt der Chefcoach und kam abschließend nochmal aufs Personal zu sprechen: Für den gelbgesperrten Atakan Karazor werde Chema beginnen. So viel steht zur Aufstellung trotz aller Optionen bereits fest.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Fabian Bredlow: Interview, Trikot-Ranking und und Traumelf
    • Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Zu Gast: Hamburger SV
    • VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
    • Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
    • VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp

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  • „Ein Stück Heimat“

    Fabian Bredlow gehört zu den dienstältesten Profis im Kader – und hat eine Leidenschaft für Trikots. Grund genug, in der neuen STADION AKTUELL mit ihm die Ausstellung im Schauspiel Stuttgart zu besuchen.

    Vitrine für Vitrine läuft Fabian Bredlow durch die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Gemeinsam mit Hauptsponsor LBBW hat der VfB im Schauspiel Stuttgart die Sammlung realisiert. Bis Sonntag, 10. Mai 2026, stellt sie den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Brustring“ dar. Und der 31 Jahre alte Torhüter ist definitiv jemand, der die jüngere Geschichte des Clubs aus Cannstatt mitgestaltet hat. Seit 2019 spielt er für das Team mit dem roten Brustring, hat Aufstieg und Klassenerhalte sowie den DFB-Pokal-Sieg 2025 und internationale Partien erlebt. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Zeit und seine Rolle beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie gegen den Hamburger SV – am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, live bei DAZN sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena die Norddeutschen.

    Hallo Fabian, was macht für dich ein gutes Trikot aus?

    Fabian: „Wenn das VfB-Wappen darauf zu sehen ist, spricht das schon mal für ein gutes Trikot (lacht). Natürlich schaue ich auch auf das Design, aber tatsächlich sind für mich andere Faktoren noch entscheidender: Wie ist die Qualität des Trikots? Saugt es sich bei Nässe mit Wasser voll? Ist es einigermaßen atmungsaktiv? Zudem freut mich als Torwart, wenn unsere Torhütertrikots in auffälligen Farben gestaltet sind. Unsere aktuelle Kollektion finde ich insgesamt sehr gelungen.“

    Passenderweise führen wir das Interview in der Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Inwiefern besitzt du in deinem Zuhause ebenfalls eine kleine Sammlung an VfB-Jerseys?

    Fabian: „Tatsächlich ist inzwischen eine kleine Sammlung entstanden. Von jeder Saison, die ich bislang beim VfB gespielt habe, besitze ich mindestens ein Trikot. Zum Saisonende lasse ich alle Mitspieler darauf unterschreiben – das ist für mich eine schöne Erinnerung, mit wem ich zusammengespielt und viele Momente erlebt habe. Auch von anderen Stationen oder dem einen oder anderen Mitspieler besitze ich ein Trikot.“

    Finden sich in deiner Sammlung auch Jerseys von manch Tausch mit dem Gegner nach Spielende?

    Fabian: „Eigentlich habe ich mein Trikot meist nur mit Spielern getauscht, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe – etwa durch eine gemeinsame Zeit in der Jugend, bei den U-Nationalmannschaften oder bei früheren Stationen. Eine Ausnahme kam zuletzt durch die internationalen Partien hinzu: Da habe ich auch das eine oder andere Trikot von ‚fremden‘ Spielern erfragt, weil ich das als schöne Erinnerung betrachte.“

    Neben Atakan Karazor und Pascal Stenzel bist du als einziger Profi des aktuellen Kaders seit 2019 ununterbrochen beim VfB. Was bedeutet dir der Club aus Cannstatt?

    Fabian: „Für mich ist der VfB ein Stück Heimat geworden. Mittlerweile habe ich einen Großteil meiner Profikarriere bei dem Club verbringen dürfen und trage das VfB-Trikot seit mehr als sechs Jahren. In dieser Zeit habe ich enorm viel erleben dürfen und mitgemacht, das prägt. Hinzu kommt, dass mein Sohn in Stuttgart geboren wurde und wir uns als Familie sehr wohl in der Region fühlen.“

    Du hast angesprochen, dass du viel mit dem VfB erlebt hast. Was sind deine Top-3-Momente?

    Fabian: „Von der Emotionalität gehört auf jeden Fall der Bundesliga-Klassenerhalt 2022 durch das Tor von Wataru Endo dazu. Ich habe eine solche Gefühlsexplosion – auf dem Rasen, auf der Bank und auf den Rängen – nie wieder erlebt. Ein gesamtes Stadion war in diesem Moment im puren Freudenrausch. Außerdem ist mein Debüt in der Champions League ein besonderer Moment für mich – wenngleich die Partie durch die Niederlage anders endete, als wir es uns vorgenommen hatten, ging für mich ein Traum in Erfüllung, einmal im höchsten europäischen Clubwettbewerb gespielt zu haben. Auf Rang eins setze ich den DFB-Pokalsieg 2025: Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ein Titelgewinn bleibt für immer und verbindet uns als Team ewig. All die Erlebnisse rund um das Finale sind noch heute sehr präsent in meinem Kopf.“

    Das könnte auch daran liegen, dass du den Pokal sozusagen auf der Haut trägst …

    Fabian: „Da habt ihr gut aufgepasst (lacht). Auf meinem Bein trage ich den DFB-Pokal als kleines Tattoo. Dort wäre theoretisch auch noch etwas Platz, falls nochmal ein Titel in meiner Zeit beim VfB hinzukommen sollte …“

    Trainer und Mannschaft betonen stets, wie sehr sie sich auf dich verlassen können, meistens fungierst du als „Nummer zwei“. Wie gehst du mit deiner Rolle um?

    Fabian: „Mein Ziel ist, den Erwartungen des Trainerteams und der Mannschaft gerecht zu werden. Ich investiere in jedem Training sehr viel und signalisiere, dass ich jederzeit bereit bin, Spielminuten zu sammeln, sobald ich gebraucht werde. Darüber hinaus nehme ich meine Rolle an und leiste aus Überzeugung meinen Beitrag, damit wir als Torwartteam gemeinsam erfolgreich sind.“

    Was sind weitere Beispiele, wie du als erfahrener Akteur auf das Team einwirkst?

    Fabian: „Da ich schon länger beim VfB bin, habe ich mir ein gewisses Standing erarbeitet und gehöre zu unserem Mannschaftsrat. Das Trainerteam und die Mitspieler wissen, dass ich immer ein offenes Ohr habe, dass ich ins Team hineinhöre und mich einbringe. Ich versuche, meine Erfahrungswerte weiterzugeben und mich auch in die Perspektiven meiner Mitspieler hineinzuversetzen.“

    Seine Wertschätzung und Zufriedenheit hat der VfB auch darüber ausgedrückt, dass du bereits in der vergangenen Saison deinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2027 verlängern konntest. Wie rasch hast du diese Entscheidung getroffen?

    Fabian: „Grundsätzlich treffe ich solche Entscheidungen mit einer gewissen Überlegungszeit. Für mich gab es verschiedene Optionen – und daher war es mir wichtig, mich damit auseinanderzusetzen und am Ende aus Überzeugung zu entscheiden. Ich bin Profi und möchte möglichst viele Minuten auf dem Rasen stehen, gleichwohl bin ich mittlerweile in einem Alter, in dem – neben der reinen Spielpraxis – auch andere Faktoren an Bedeutung gewinnen. Beim VfB fühle ich mich wohl, es ist sportlich ein spannendes Kapitel, meine Familie lebt gerne in der Region. Somit reifte in mir immer stärker der Gedanke, meine Zeit beim VfB fortsetzen zu wollen. Und ich bin sehr froh, diese Entscheidung so getroffen zu haben.“

    Im Torwarttraining wirkt es oftmals so, als habt ihr einen guten Mix aus Konzentration und Lockerheit. Wie lässt sich euer Zusammenspiel im Torwartteam generell beschreiben?

    Fabian: „Wir fordern uns heraus und unterstützen uns gegenseitig. Diese Mischung macht es aus. Ich weiß, dass ich mit meinen Torwartkollegen den einen oder anderen Spaß machen kann. Gleichwohl sind wir absolute Wettkämpfer, wenn es in die Übungen und das Training hineingeht, weil jeder Einzelne besser werden und zum Mannschaftserfolg beitragen möchte. Auch unsere Torwartcoaches leben diesen Teamspirit vor und pushen uns. Mir macht es viel Freude, mit den Jungs im Torwartteam zusammenzuarbeiten.“

    Die aktuellen Saison biegt auf die Zielgerade ein. Wie bewertest du eure Chancen im Endspurt?

    Fabian: „Wir haben in zwei Wettbewerben eine gute Ausgangsposition. Das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg wird ein Saison-Highlight – jeder Spieler aus unserem Team möchte nach Berlin, wir sind sehr motiviert, erneut das Finale zu erreichen und wissen, dass wir dafür eine Top-Leistung benötigen. In der Bundesliga haben wir ein herausforderndes Programm vor der Brust und nehmen das voller Vorfreude an. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass wir mit dem richtigen Fokus von Spiel zu Spiel schauen. Wir müssen jetzt alles abrufen, um gegen Hamburg zu bestehen – und erst danach macht es Sinn, an die nächste Aufgabe zu denken.“

    Dann lass uns zum Abschluss direkt beim HSV als nächsten Gegner bleiben – das umkämpfte Hinspiel endete mit einer 1:2-Niederlage. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Fabian: „Der HSV hat nachgewiesen, dass er völlig zurecht wieder zur Bundesliga gehört und rief gute Leistungen ab. Durch das angesprochene Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen. Wir möchten diesmal für einen positiven Ausgang aus unserer Sicht sorgen. Darüber hinaus erwarte ich ein stimmungsvolles Spiel, weil zwei Traditionsvereine mit vielen Fans aufeinandertreffen.“

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    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Fabian Bredlow: Trikot-Ranking, Zahlenspiel und Traumelf
    • Poster: Fabian Bredlow
    • Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Zu Gast: Hamburger SV
    • VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
    • Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
    • VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Spiel diesmal auf unsere Seite ziehen“

    Erst das öffentliche Training, danach der Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV. Für Ermedin Demirovic ist das etwas Besonderes. Er wuchs in Hamburg auf und spielte einst für den HSV.

    Mit Applaus ging es auf den Trainingsplatz. Vor vollen Rängen im Robert-Schlienz-Stadion haben die Jungs aus Cannstatt am Mittwochnachmittag, 8. April 2026, eine öffentliche Trainingseinheit absolviert – und wurden passend zur Ferienzeit von vielen Kindern, Jugendlichen und Familien herzlich empfangen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß nutzte die Einheit, um die nächste Aufgabe vorzubereiten – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena den Hamburger SV.

    „Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spielen kann“, sagt Ermedin Demirovic, der in Hamburg geboren wurde und sämtliche Juniorenmannschaften des HSV durchlief. In der Hinrunde der laufenden Saison, als der VfB beim Hamburger SV (1:2) unterlag, fehlte der Stürmer aufgrund einer Fußverletzung. „Wir werden versuchen, das Spiel diesmal auf unsere Seite zu ziehen – wenngleich ich den HSV aufgrund meiner Vergangenheit natürlich mag, geht es einzig und allein darum, mit dem VfB ein erfolgreiches Spiel abzuliefern“, sagt der 28-Jährige.

    Konkurrenzkampf ist hoch

    Ein zusätzlich positiver Aspekt: Nahezu der gesamte Kader steht Chefcoach Sebastian Hoeneß derzeit zur Verfügung, der Konkurrenzkampf um die Startelfplätze ist groß. „Für uns geht es um viel und wir wissen, was wir abrufen können“, sagt Ermedin Demirovic: „Mit unseren Fans an der Seite möchten wir die nächsten Bundesliga-Punkte in Stuttgart behalten.“

    Das gesamte Interview mit Ermedin Demirovic bei „VfB TV“ schauen:

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    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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  • Viel investiert, spät bestraft

    Der VfB bestimmt das Topspiel des 28. Spieltags über die gesamte Distanz, erspielt sich Vorteile in nahezu allen statistischen Kategorien und steht nach einem späten Dortmunder Doppelschlag dennoch ohne Punkte da.

    90 lange Minuten hatte sich der VfB am Samstagabend die Zähne an Borussia Dortmund ausgebissen, das Spiel kontrolliert und defensiv so gut wie nichts zugelassen. Als sich viele der 60.000 Zuschauer in der ausverkauften MHP Arena bereits mit einem leistungsgerechten 0:0 arrangierten, schlug der BVB in der Nachspielzeit eiskalt zu.

    Den Jungs aus Cannstatt gelang es im Topspiel des 28. Bundesliga-Spieltags nicht, sich für den über die gesamte Spieldauer geleisteten Aufwand zu belohnen. Fast 70 Prozent Ballbesitz wies der VfB auf, dazu mehr Torschüsse, mehr Pässe und mehr gewonnene Zweikämpfe als der Gegner. Vor allem im ersten Durchgang erarbeitete sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mehrere aussichtsreiche Situationen, verpasste es jedoch, daraus große Gefahr zu kreieren. „Wir waren aktiv, spielbestimmend und leidenschaftlich, aber hatten nicht die ganz zwingenden Torchancen. Uns gelang es, die Dortmunder unter Druck zu setzen, aber die Gäste hielten dem Stand“, bilanzierte der Cheftrainer nach dem Abpfiff.

    Eiskalte Gäste mit spätem „Lucky Punch“

    Deniz Undav fügte an, dass es in einem solchen Spiel wichtig sei, „die kleinen Momente“ auszunutzen. „Die hatten wir diesmal zu selten auf unserer Seite. Man hofft, dass mit fortwährendem Druck mal ein Ball durchrutscht, aber Dortmund hat es gut gemacht, tief verteidigt und letztlich die Null gehalten“, so der Nationalspieler. Die Gäste bewahrten im 28. Saisonspiel bereits zum 13. Mal eine Weiße Weste und stellten in der Nachspielzeit unter Beweis, warum sie in der laufenden Saison erst zweimal, beide Male gegen den FC Bayern München, als Verlierer vom Platz gingen: Karim Adeyemi und Julian Brandt brachten die ersten beiden Chancen der Schwarz-Gelben im Tor unter und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nannte den „Lucky Punch“ der Dortmunder im Nachgang ein „Lehrstück an Effizienz“.

    Doch so bitter das Ergebnis vor dem Hintergrund des Spielverlaufs aus Stuttgarter Sicht auch war, gibt der Auftritt dennoch Anlass zu Mut und Zuversicht für die entscheidenden Wochen der Saison. „Es hat viel Gutes in unserem Auftritt gesteckt“, erkannte Ermedin Demirovic, der auch gleich die Marschrichtung für die kommende Woche vorgab: „Fokussiert weiterarbeiten“, um im Heimspiel gegen den Hamburger SV am nächsten Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

  • Folgt der achte Streich?

    Gegen den BVB spielte der VfB zuletzt besonders erfolgreich. Zudem trugen mehrere Akteure bereits das Trikot beider Teams. Die Matchfacts zum Topspiel am Samstag:

    Die Top 3 zu VfB gegen Borussia Dortmund:

    • Der VfB blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen Dortmund ohne Niederlage.
    • Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 hatte der VfB zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison mehr Punkte auf dem Konto.
    • Kein Spieler in Europas Top-5-Ligen steuerte in diesem Kalenderjahr mehr Torbeteiligungen bei als Deniz Undav.

    Blick zurück: Unter Sebastian Hoeneß ohne Niederlage gegen Schwarz-Gelb

    Unter Sebastian Hoeneß verlor der VfB keins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (fünf Siege, zwei Remis), nur gegen den FC Augsburg trat der VfB unter seinem aktuellen Cheftrainer noch öfter an, ohne ein einziges Mal zu verlieren (achtmal). Zuletzt gab es ein 3:3-Unentschieden in Dortmund im vergangenen November 2025, bei dem Deniz Undav alle Tore für die Jungs aus Cannstatt erzielte. Dieser Punkteteilung waren fünf Siege des VfB vorausgegangen, das bislang letzte Heimspiel im September 2024 gewann die Elf von Sebastian Hoeneß nach Treffern von Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal mit 5:1.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB, verbrachte danach drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er 2022 nach Dortmund wechselte. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Fünf Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben fünf Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Pascal Stenzel wechselte 2013 in die U19 des BVB, drei Jahre später ging es – zunächst per Leihe – zum SC Freiburg, den er 2020 in Richtung Stuttgart verließ. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er sich Holstein Kiel anschloss. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB. Stefan Drljaca streifte zwischen 2020 und 2022 in 29 Regional- und Drittligaspielen das Trikot von Borussia Dortmund II über und feierte 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.

    Rekordjäger: VfB und BVB jagen eigenen Bestwert

    Der VfB spielt mit 53 Punkten nach 27 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison, nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es noch mehr Zähler nach 27 Partien (57). Der VfB verlor nur eins der letzten 14 Bundesliga-Spiele (neun Siege, vier Remis), mit 1:2 bei St. Pauli Anfang Februar.

    Borussia Dortmund spielt mit 61 Punkten nach 27 Partien seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren, 2018/2019 waren es 63 Zähler zu diesem Zeitpunkt. In der Drei-Punkte-Ära hatte ein Tabellenzweiter nach 27 Partien nur einmal mehr Punkte, ebenfalls Borussia Dortmund 2015/2016 (64).

    Deniz Undav gegen Serhou Guirassy: Top-Stürmer mit Top-Werten

    Seit Saisonbeginn 2023/2024 sammelte nur Bayerns Harry Kane in der Bundesliga mehr direkte Torbeteiligungen (114) als Dortmunds Serhou Guirassy (67) und Deniz Undav vom VfB (62). Im Kalenderjahr 2026 sammelte Deniz Undav in zwölf Ligaspielen 15 direkte Torbeteiligungen (zehn Tore, fünf Vorlagen), alleiniger Bestwert aller Spieler aus Europas Top-5-Ligen.

    Schiedsrichter: Erster Saison-Einsatz für Schröder bei Spielen des VfB

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Neitzel-Petersen (SR-A1), Philipp Hüwe (SR-A2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Christian Dingert (VAR), Guido Kleve (VAR-A).

    Robert Schröder leitet erstmals in der laufenden Spielzeit ein Spiel des VfB. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga im September 2018 war der VfB mit von der Partie (0:2 in Leipzig), seither kamen neun weitere Spiele mit VfB-Beteiligung hinzu. Eines davon war das 2:1 gegen Köln im Mai 2022, bei dem Wataru Endo den Jungs aus Cannstatt in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sicherte.

    Personal: Fast alle Mann an Bord

    Sebastian Hoeneß kann gegen Dortmund nahezu aus den Vollen schöpfen. Einzig Lazar Jovanovic, der ein reduziertes Programm absolviert, fehlt dem VfB. Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou sind vollständig einsatzfähig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind womöglich kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.

    Wetter: Bewölkt, aber trocken

    Am Samstag bleibt es tagsüber bewölkt, zum Abend hin klart es auf. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Rekordsaison im Blick

    Die Vizemeisterschaft im Fokus, einen Top-Vorbereiter in den eigenen Reihen und ein neuer Sportdirektor: Der BVB gastiert am Samstag in Cannstatt. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Allein auf weiter Flur: Während der BVB (derzeit 61 Punkte) bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz drei (VfB/53 Punkte) und sogar elf Punkte auf einen Rang unterhalb der UEFA Champions League-Plätze (Hoffenheim/50) aufweisen kann, ist auch der Rückstand auf die Tabellenspitze gewaltig: Die neun Punkte auf den FC Bayern (70) sind für die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in dieser Spielzeit wohl kaum noch einzuholen. Allerdings können die Dortmunder noch einen eigenen Rekord einstellen: Mit 78 Punkten legte der BVB in der Saison 2015/2016 die beste Saison eines Vizemeisters hin.

    Die Personallage

    Auch wenn der BVB sich in sportlich ruhigen Fahrwassern aufhält, spitzte sich die Personallage bei den Dortmundern in den vergangenen Wochen zu. Zunächst zog sich Kapitän Emre Can eine schwere Kreuzbandverletzung zu, mit dem Start der Länderspielpause kam dann auch noch Felix Nmecha dazu, ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet, der sich ebenfalls am Knie verletzte. In Stuttgart wird der BVB daher voraussichtlich mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer in der Zentrale auflaufen.

    Der Wechsel

    Vergangene Woche sorgte die sofortige Trennung des BVB von seinem bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl für Aufsehen. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte von 2002 bis 2015 für die Schwarz-Gelben gespielt und drei Meisterschaften sowie einen DFB-Pokal gewonnen. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er ins Management, wirkte zunächst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und später als Sportdirektor. Nach der Trennung vergangene Woche verpflichtete Borussia Dortmund den bisherigen Sportdirektor der SV Elversberg, Ole Book, als Nachfolger Sebastian Kehls.

    Ole Book sagt zu seinem Engagement beim BVB: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in eine erfolgreiche Zukunft steuert und freue mich, dabei meine Ideen und Überzeugungen einbringen zu können und mit einem starken Team zusammenarbeiten zu dürfen. Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen.“

    Der Top-Vorbereiter

    Julian Ryerson ist einer der Trümpfe des BVB in der laufenden Saison. In seinen 24 Bundesliga-Einsätzen steuerte der 28-jährige Norweger bereits zwölf Torvorlagen bei. In seinen vorangegangen 146 Bundesliga-Einsätzen waren Julian Ryerson ebenfalls zwölf Vorlagen gelungen. Einzig Münchens Michael Olise (17 Assists) stellt den Wert des Dortmunder Außenverteidigers in dieser Spielzeit in den Schatten.

    Der Torjäger

    Zum mittlerweile vierten Mal in Serie knackte Serhou Guirassy die Zehn-Tore-Marke in der Bundesliga. Nachdem er in seinen beiden Saisons beim VfB elf bzw. 28 Tore hatte beisteuern können, ließ er im schwarz-gelben BVB-Trikot vergangene Spielzeit 21 Treffer folgen. In der aktuellen Saison steht der vor kurzem 30 Jahre alt gewordene Guineer bei 13 Toren.

    Die Historie

    Am 3. April 2023, somit fast auf den Tag genau vor drei Jahren, verpflichtete der VfB Sebastian Hoeneß als Cheftrainer. Sein erstes Pflichtspiel war das DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0), sein erstes Bundesliga-Spiel das in Bochum (3:2). In der Woche darauf empfing der VfB den BVB in Stuttgart zum ersten Heimspiel unter Sebastian Hoeneß und kam beim 3:3-Remis nach einem 0:2 sowie 2:3 spät in der Nachspielzeit noch zu einem Punktgewinn. Seither verlor der VfB keines der sechs Pflichtspiele gegen Dortmund und gewann fünf von ihnen.

  • „Mentalität und Willenskraft“

    Von kompromissloser Zweikampfführung bis zur Pokalfrisur: Ramon Hendriks spricht in der neuen Ausgabe der „stadion aktuell“ über Lektionen auf und neben dem Platz, über seine Entwicklung beim VfB und einen Spitznamen, den ihm sein Vater bereits gegeben hat.

    Hallo, Ramon. Wir haben von deinen Online-Sprachkursen gehört. Wie kommst du voran?

    Ramon: „Ich mag es, neue Dinge und Fremdsprachen zu lernen. Ich habe vor einiger Zeit mit Spanisch angefangen. Als mein Wechsel zum VfB feststand, habe ich direkt mit Deutsch begonnen, da ich es in der Schule abgewählt hatte. (schmunzelt) Mittlerweile habe ich schon einige Lektionen abgeschlossen und über 1.400 Tage am Stück absolviert. Es läuft richtig gut. Noch mehr lerne ich aber im Unterricht und in den Gesprächen mit den Jungs. Ich verstehe mittlerweile fast alles auf Deutsch.“

    Bei welcher Lektion bist du gerade?

    Ramon: „In der Lern-App bin ich beim Thema ‚Freizeit‘, im Unterricht am Clubzentrum sprechen wir aktuell über den Podcast von Robin Gosens (Anm. d. Red.: ‚Wie geht’s?‘). Dabei geht es um mentale Entwicklung und Gesundheit in der Fußballwelt. Ich finde es sehr gut und wichtig, darüber zu sprechen – sowohl inhaltlich, aber auch für meine Deutschkenntnisse.“

    „Freizeit“ gab es nicht nur in der Lern-App. Sebastian Hoeneß hatte euch in der Länderspielphase einige Tage frei gegeben – trainiert wurde individuell. Wie hast du deine freie Zeit verbracht?

    Ramon: „Ich war in meiner Heimat in Rotterdam und habe meine Familie und Freunde besucht. Es war sehr schön, wir haben uns seit drei Monaten nicht gesehen, daher haben wir die gemeinsame Zeit sehr geschätzt.“

    Sebastian Hoeneß sagte letztens über dich, dass du ein „ausgezeichneter Charakter und ein perfekter Teamplayer“ bist, der „zu Unrecht etwas unter dem Radar fliegt“. Was bedeutet dir das?

    Ramon: „Natürlich ist es sehr schön für mich, wenn der Trainer etwas Positives über meinen Charakter und mich als Teamplayer sagt. Ich versuche einfach immer mein Bestes für das Team und den Club zu geben. Das ist für mich das Wichtigste.“

    Nach dem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig, zu dem du mit einer starken Defensivleistung beigetragen hast, wurde dir der Spitzname „RaMONSTER“ verpasst. Wie würdest du deine Entwicklung seit Sommer 2024 beim VfB beschreiben?

    Ramon: „(lacht) Ja, das war ein lustiger ‚Nickname‘. Mein Vater hatte mir ihn bereits vor ein paar Jahren gegeben – umso witziger, dass ihn jetzt auch die Medien aufgegriffen haben. Meine Entwicklung beim VfB ist gut. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in meine Rolle im Team reinzuwachsen. Meine Einsatzzeit in dieser Saison steigt immer mehr. Das freut mich sehr und hilft mir bei meiner Entwicklung.“

    Welches sind deine Kernkompetenzen auf dem Feld?

    Ramon: „Meine Zweikampfführung. Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen. Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und so dem Team helfen. Über allem steht jedoch die Mentalität und der Wille, immer weiterzumachen, nach Rückschlägen zurückzukommen und jeden Zweikampf gewinnen zu wollen. Das versuche ich, in jedem Spiel auf den Platz zu bringen.“

    Wer oder was hat dir bei deiner Entwicklung besonders geholfen?

    Ramon: „Natürlich spielt unser Trainer eine sehr große Rolle dabei. Als ich zum VfB kam, wusste ich, dass ich an einigen Punkten arbeiten muss. Sebastian Hoeneß ist bekannt dafür, dass er Spieler besser machen kann. Das hat er in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Ich glaube, ihm ist es auch bei mir gelungen. Hinzu kommen meine Teamkollegen, mit denen ich mich auf und neben dem Platz gut verstehe. Das gibt mir Sicherheit und fühlt sich gut an.“

    Mit wem verbringst du die meiste Zeit neben dem Platz?

    Ramon: „Dazu gehören unter anderem Jeff, Luca, Josha und ‚Medo‘. In der vergangenen Spielzeit habe ich viel Zeit mit Yannik (Anm. d. Red.: Keitel) verbracht. Aktuell sind wir oft bei ‚Calle‘ zuhause. Meine Freundin und seine Frau verstehen sich sehr gut. Mit Tiago und Chema war ich zuletzt bowlen. Es hat Spaß gemacht und ich konnte meine Spanisch-Kenntnisse zeigen. (schmunzelt)“

    Zu Beginn hattest du 2024 noch leichte Startschwierigkeiten, ab Spieltag sieben (Anm. d. Red.: Startelfdebüt bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München) erhieltst du regelmäßige Einsätze. Was hat dir zu deinem Durchbruch verholfen?

    Ramon: „Die Eingewöhnungsphase in Deutschland hat sicherlich eine Rolle gespielt. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um anzukommen – das ist aber normal. Mit jeder Minute wächst dann das Selbstvertrauen, die Trainingsleistung wird besser und ich habe mich weiterentwickelt. Ich kannte meine Punkte, an denen ich arbeiten musste, um besser zu werden.“

    Mittlerweile hast du 71 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Welche sind deine Top-3?

    Ramon: „Mein Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Anm. d. Red.: 3:3., eine Spielminute) sowie das erste internationale Spiel für den VfB in der Gruppenphase (Anm. d. Red.: 2:1-Sieg gegen Celta de Vigo, 90 Spielminuten) waren besonders. Nicht zu vergessen das Pokalfinale in Berlin – das war unglaublich.“

    Ende Januar 2026 hatte dich ein Nasenbeinbruch in Gladbach kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Es sah schmerzhaft aus, deine Maske hattest du jedoch nur kurz im Einsatz.

    Ramon: „Das stimmt. Ich habe sie nur zwei Wochen in zwei, drei Spielen getragen. Ich habe mich ohne einfach besser gefühlt und hatte einen besseren Überblick.“

    In der aktuellen Saison hast du 24 von 27 möglichen Bundesliga-Partien absolviert. Inwiefern hilft dir auch eure Flexibilität in der Defensive, um regelmäßig zu spielen?

    Ramon: „Es ist eine unserer Stärken, dass wir in unterschiedlichen Formationen spielen können. Ich fühle mich als Innen- und Außenverteidiger wohl, das hilft unserem Coach auch bei seinen Entscheidungen, die er treffen muss. Wir harmonieren in der Defensive sehr gut und versuchen immer den Plan umzusetzen, den Sebastian Hoeneß von uns möchte, um unser Tor zu verteidigen.“

    Was zeichnet eure linke Seite aus – auch gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Chris Führich?

    Ramon: „Unser Dynamik und Variabilität. Wir wollen stets schwer zu verteidigen sein und unsere Chancen kreieren. Dazu gehören eine hohe Laufbereitschaft, schnelles Umschalt- und gutes Zweikampfverhalten.“

    Welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf bei aller Variabilität?

    Ramon: „Das ist ganz normal und gehört im Fußball dazu. Wir versuchen uns vielmehr stets gegenseitig zu pushen, um uns besser zu machen.“

    Einen Titel hast du mit dem VfB im Sommer 2025 schon geholt. Wo soll es in dieser Saison hingehen?

    Ramon: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Wir müssen alles reinwerfen und haben hoffentlich noch neun Spiele in dieser Saison vor uns.“

    Erfolge spiegeln sich auch bei deiner Frisur wider. Vom Undercut über den ‚Pokalsieger-Look‘ war schon vieles dabei. Zählt das zu deinen Markenzeichen?

    Ramon: „(lacht) Nein, nein. Es ist eher aus der Laune heraus. Wenn ich lange Haare habe, hätte ich sie gerne wieder kürzer – oder andersherum. Das ist bei mir schon immer so. Die Blondierung zusammen mit Yannik und Finn war nur beim Pokalsieg, das werde ich nicht mehr machen. Ich möchte meine Haare so gesund wie möglich belassen. (lacht)“

    Unsere internationale Reise ist für diese Saison nach zwei Niederlagen gegen den FC Porto (1:2; 0:2) beendet. Wir war sie für dich?

    Ramon: „Es ist absolut besonders, international zu spielen. Wir haben uns ordentlich präsentiert und hatten einige gute Spiele dabei – dazu gehört auch der Sieg gegen mein ehemaliges Team Feyenoord Rotterdam (Anm. d. Red.: 2:0-Heimsieg). In Porto war unsere Reise in dieser Saison leider vorbei. Ich glaube dennoch, dass wir auf unseren Weg in der Europa League stolz sein können. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Fans in Europa sehr gut präsentiert und hoffen, dass wir bald eine nächste besondere Reise durch Europa antreten werden.“

    Seit Juli 2024 bist du nun schon bei uns. Wie fühlst du dich in Stuttgart?

    Ramon:„Meine Freundin und ich fühlen uns beide sehr wohl hier. Ich spiele für einen großartigen Club mit unglaublichen Fans und coolen Teamkollegen. Wir haben einen hervorragenden Coach, der mich als Spieler immer besser macht. Dadurch geht es mir sehr gut in Stuttgart.“

    War es für dich eine Umstellung, vom eher flachen Land in den Stuttgarter Kessel zu ziehen?

    Ramon:„Natürlich ist die Umgebung komplett anders, aber ich finde es richtig schön. Ich mag beides und genieße die Unterschiede. Schon als kleiner Junge hatte ich immer den Traum, in einer der größten Ligen Fußball zu spielen. Die Bundesliga gehört natürlich dazu – es ist einfach schön, hier zu sein.“

    Wie schaltest du ab?

    Ramon:„Ich verbringe gerne Zeit mit der Familie und mit Freunden – das darf auch gerne etwas ruhiger sein, um gemeinsam zu entspannen.“

    Blicken wir auf unseren Gegner aus Dortmund. Deine Bilanz mit dem VfB gegen den BVB ist mit einem Sieg und einem Remis positiv. Was erwartet uns am Samstagabend?

    Ramon:„Wieder ein Sieg! (schmunzelt)“

    Jetzt komplette Ausgabe der neuen „stadion aktuell“ lesen.

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 28. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Alles Wissenswerte rund um Ramon Hendriks
    • Poster: Ramon Hendriks
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • VfB-Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Neu an der Seitenlinie bei den VfB Frauen: Cheftrainer Nico Schneck
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • MHP Arena News

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Deniz Undav ist „Spieler des Monats“

    Nach seinen herausragenden Leistungen an den vergangenen Bundesliga-Spieltagen im März 2026 ist Deniz Undav zum zweiten Mal als „Spieler des Monats“ ausgezeichnet worden.

    Große Ehre für Deniz Undav: Der Stürmer des VfB ist im Voting der DFL zum „Spieler des Monats“ in der Bundesliga ausgezeichnet worden. Damit setzte sich der 29-Jährige gegen Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) durch, die ebenfalls zur Wahl standen.

    Deniz Undav sagt zur Auszeichnung: „Danke an alle, die für mich abgestimmt haben. Die Auszeichnung macht mich stolz und ich werde versuchen, in dieser Saison noch eine zu bekommen.“

    Fans, Clubs und Experten gaben Stimmen ab

    Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40 Prozent der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60 Prozent entfallen zu je 30 Prozent auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    Für Deniz Undav ist es die zweite Auszeichnung zum „Spieler des Monats“, nachdem er bereits im November 2023 gewählt worden war. Im März 2026 traf der aktuelle Topscorer des VfB in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in jeder der vergangenen sechs Ligapartien mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart.

    Herzlichen Glückwunsch, Deniz!

  • „Gute Abläufe in unserem Spiel“

    Mit einem Jubiläum im Rücken blickt Sebastian Hoeneß auf die Bundesliga-Partie gegen Dortmund. Der Cheftrainer setzt auf die Formstärke seines Teams – und einen Faktor, der mit der MHP Arena zusammenhängt.

    Es sind besondere Tage in Cannstatt. Die Nationalspieler kehren von ihren Länderspiel-Reisen zurück, der VfB bereitet sich auf die „Crunchtime“ der Saison vor – und für den Cheftrainer kommt es zu einem Jubiläum. Am morgigen Freitag, 3. April 2026, ist Sebastian Hoeneß exakt drei Jahre beim VfB im Amt. Ein Grund zur Freude, aber keineswegs zur Euphorie: „Es ist im schnelllebigen Fußballgeschäft eine schöne Zahl, die für Kontinuität steht und gleichzeitig zu unserem eingeschlagenen Weg passt, den wir fortsetzen möchten“, sagt der 43-Jährige. Und somit trifft es sich gut, dass er – analog zu seinem Team – den Fokus rasch auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, richtet – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund.

    Den VfB trennen vom BVB derzeit acht Punkte

    Der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten heraus. „Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison und verfügt über einen Top-Kader mit viel individueller Klasse“, sagt Sebastian Hoeneß über den Gegner: „Die Mannschaft tritt sehr stabil auf, hat klare Abläufe und erzeugt auch über Standards immer wieder Gefahr.“ Mit 61 Punkten nach 27 Bundesliga-Partien hat der BVB insgesamt acht Zähler mehr gesammelt als der VfB. Und dennoch glauben die Jungs aus Cannstatt an ihre Chance.

    „Wir spielen zu Hause und wissen, dass wir mit unseren Fans an der Seite zuletzt richtig gute Auftritte gegen Dortmund gezeigt haben“, sagt der Chefcoach. Generell habe sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Heimstärke entwickelt, was die Zahlen untermauern: Zehn von 13 Bundesliga-Heimpartien in der laufenden Serie gewann der VfB und verlor nur ein einziges Mal. Das hängt auch mit der Spielweise und dem Engagement zusammen: „Wir haben gute Abläufe in unserem Spiel sowie einen starken Spirit – zudem muss jeder Spieler durch unseren Konkurrenzkampf immer wieder an sein Limit gehen, das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einzelspielerentwicklung aus“, erklärt Sebastian Hoeneß.

    Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou zurück im Teamtraining

    Zu diesem „Konkurrenzkampf“ passt, dass auch die zuletzt angeschlagenen Profis zurück im Trainingsbetrieb sind. Jamie Leweling wirkt nach seinen muskulären Beschwerden wieder vollends im Mannschaftstraining mit. Auch Dan-Axel Zagadou ist zurück im Teamtraining, wenngleich der Verteidiger noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Lazar Jovanovic absolviert inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet somit ebenfalls an seinem Comeback.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

     Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • „Wollen die Punkte hierbehalten“

    Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund spricht Tiago Tomás über die Wichtigkeit der Regeneration in der vergangenen Woche, den großen Auflauf beim öffentlichen Training und das Spiel am Samstagabend.

    Volles Haus in Bad Cannstatt: Zum Auftakt in die Osterferien sowie der Trainingswoche vor dem kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend, 18.30 Uhr, fanden sich zahlreiche junge und alte VfB-Fans am Clubzentrum in der Mercedesstraße ein. Tiago Tomás und seine Teamkameraden hatten folglich auch nach der kräftezehrenden Einheit noch ordentlich zu tun. „Das Schreiben der Autogramme hat beinahe so lange gedauert, wie die Einheit selbst (lacht). Aber es freut die Fans, vor allem die Kinder, und auch uns, wenn wir sehen, wie begeistert und glücklich sie sind.“

    Für den Portugiesen und seine Mannschaftskollegen bedeutete das Training am Dienstagvormittag den ersten Aufgalopp nach einigen Tagen Regeneration. Zur längeren Pause sagt der Angreifer: „Das ist für uns nicht so üblich. Aber das Team hatte viele Spiele in einer kurzen Zeit. Wir mussten uns ein wenig entspannen. Wir mussten uns in die richtige Form bringen, um diese Saison zu beenden und uns für das Spiel am Samstag vorzubereiten. Das ist für uns sehr wichtig.“

    Gegen den BVB könnten die Jungs aus Cannstatt ihren Abstand auf den derzeit Zweitplatzierten auf fünf Punkte verkürzen und zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonendspurt tanken. „Wir sind in einer sehr guten Position und wollen diese beibehalten. Wenn du oben sein willst, musst du dich gegen gute Teams beweisen. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir gegen ein gutes Team spielen, gewinnen können. Das wollen wir nun auch in unserem Stadion machen und die drei Punkte hierbehalten.“

  • Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt

    Die Deutsche Fußball Liga hat die Ansetzungen der letzten vier Bundesliga-Spieltage der Saison 2025/2026 bekanntgegeben. Der VfB tritt dreimal samstags und einmal sonntags an.

    Dreimal samstags, einmal sonntags: Mit der Ansetzung der Spieltage 31 bis 34 können VfB-Fans nun bis zum Saisonende planen. Ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2025/2026 bestreiten die Jungs aus Cannstatt am 31. Spieltag gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen gastieren am Sonntag, 26. April 2026, ab 15.30 Uhr in der MHP Arena. Am Wochenende darauf reist der VfB nach Sinsheim und bestreitet dort sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr.

    Am Samstag, 9. Mai 2026, empfängt der VfB um 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen zum letzten Heimspiel der Saison in der MHP Arena. Mit dem stets am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ausgetragenen 34. Spieltag beschließt der VfB am 16. Mai 2026 im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt die Bundesliga-Saison.

  • Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert

    Fünf Bundesliga-Treffer sowie zwei Vorlagen steuerte Deniz Undav im März bei und hatte damit großen Anteil daran, dass der VfB zehn von zwölf möglichen Punkten holte. Nun wurde der Stürmer für die „Spieler des Monats“-Wahl der DFL nominiert.

    In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt, den eigenen Tor-Rekord aus der Saison 2023/2024 bereits jetzt eingestellt und dank der starken Auftritte erstmals seit vergangenem Sommer wieder für die DFB-Elf nominiert: Deniz Undav präsentierte sich zuletzt in bestechender Form und darf nun auf eine besondere Würdigung seiner herausragenden Leistungen hoffen.

    Als einer von sechs Spielern ist der 29-jährige VfB-Stürmer für die Wahl zum „Spieler des Monats“ März nominiert. Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) komplettieren die Nominierten-Liste, der Deniz Undav bereits im November angehört hatte.

    Die Abstimmung der DFL läuft noch bis Sonntag, den 29. März, um 23.59 Uhr. Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40% der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60% entfallen zu je 30% auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    >> Hier geht’s zum Voting

  • Das Wir gewinnt

    Der VfB hat beim FC Augsburg eine klare Antwort auf das Aus in der UEFA Europa League gegeben. Als geschlossene Einheit und mit aller Überzeugung gelingt der nächste Bundesliga-Sieg.

    Drei Tage nach dem Aus in der UEFA Europa League hat der VfB in der Bundesliga zurückgeschlagen – und wie. Erstmals in dieser Saison gelangen den Jungs aus Cannstatt fünf Treffer, erneut traf der VfB mindestens dreimal in einem Auswärtsspiel. In Augsburg war das bereits zum siebten Mal in 14 Partien der Fall. Das Wir-Gefühl entpuppte sich dabei einmal mehr als großer Trumpf.

    Keine Spur mehr von der Enttäuschung, die der Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Ausscheiden in Porto anzumerken war. Stattdessen drückte der VfB dem Spiel in Augsburg früh seinen Stempel auf, verteidigte im Verbund und trat entschlossen vor dem Tor der Gastgeber auf. Wenig überraschend hoben die Protagonisten nach dem 5:2-Sieg, dem 13. Spiel ohne Niederlage in den vergangenen 14 Liga-Partien, die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir sind am Donnerstag aus der Europa League ausgeschieden, waren geknickt – und sind heute bemerkenswert aufgetreten“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß.

    Schnelle Reaktionen auf Gegentore lassen Zweifel verpuffen

    Auch als die Augsburger zwischenzeitlich auf 1:3 beziehungsweise 2:4 verkürzten, geriet der VfB nicht aus dem Tritt. Die Jungs aus Cannstatt blieben bei sich und vertrauten auf ihre Abläufe. „Wir mussten mit hoher Intensität dagegenhalten und haben es gut gemeistert. Wir hatten eine gute Struktur auf dem Rasen und sind selbst immer wieder zu Chancen gekommen“, hob Jeff Chabot hervor.

    „Durch die Gegentreffer ist’s nochmal unnötig spannend geworden – aber es war super, wie wir als Mannschaft darauf reagiert haben und immer eine Antwort parat hatten, indem wir ruhig geblieben sind und selbst weitere Tore nachlegen konnten“, so Deniz Undav nach dem Spiel gegen den FCA, in dem er im siebten Bundesliga-Spiele in Folge traf und gleich noch ein weiteres Tor für Ermedin Demirovic auflegte. „Andere Spieler hätten selbst geschossen, um das dritte Tor zu schießen. Das Teamgefühl ist aber wichtiger. Wenn du die anderen einsetzen und selbst treffen kannst, was gibt es Besseres?", sagte der Stümer nach dem Abpfiff.

    Nach 19 Pflichtspielen in den vergangenen zehn Wochen steht für den VfB nun die erste Länderspielpause des Jahres an. Es gilt, die Zeit zum Kräftesammeln für die heiße Phase der Saison zu nutzen – um dort wieder geschlossen die mannschaftlichen Ziele zu verfolgen.

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