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2025_pokalsieger

VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Der Eindruck ist positiv“

    Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr, Neuzugang Jeremy Arévalo und das Testspiel gegen den FC Luzern – Sebastian Hoeneß blickt auf aktuelle Themen.

    Exakt 14 Tage nach dem letzten Pflichtspiel ist der VfB zurück. Vorbei ist der Weihnachts- und Neujahrsurlaub, ab sofort rollt in Cannstatt wieder der Ball. Zumindest auf dem Trainingsplatz. Zur ersten Einheit des neuen Jahres am Samstagvormittag begrüßten 2.000 Fans das Team von Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer nahm sich anschließend Zeit, über aktuelle Themen zu sprechen.

    Sebastian Hoeneß über …

    … den großen Andrang beim Trainingsauftakt: „Die Unterstützung der Fans ist außergewöhnlich – es war definitiv etwas Besonderes, heute vor solch vollen Rängen trainieren zu dürfen. Wir sind froh und dankbar, dass uns so viele Menschen unterstützen.“

    … den ersten Eindruck von seinem Team im neuen Jahr: „Der Eindruck ist positiv – die Jungs haben sich gefreut, sich nach den freien Tagen wiederzusehen. Zudem war den Spielern anzumerken, wie sie diese Kulisse bei einem Training gefreut hat. Die Motivation ist groß, die nächsten Tage intensiv zu nutzen, damit wir uns gut auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“

    … den ersten Trainingsauftritt von Neuzugang Jeremy Arévalo: „Er hat sich gut präsentiert – wir sind froh, dass er bei uns ist. Jeremy ist noch jung, er bekommt von uns die nötige Zeit, sich zu integrieren und wir werden ihn gemeinsam heranführen. Wir sind überzeugt von seinen Qualitäten.“

    … die Bedeutung einer vollständigen Trainingswoche in der Vorbereitung: „Wir kennen es aus der vergangenen Saison sowie aus der Hinrunde, dass wir viele ‚Englische Wochen‘ haben. Das ist in diesem Sinne nichts Neues für uns. Umso wichtiger ist, dass wir die aktuelle Trainingswoche intensiv nutzen und uns gut vorbereiten. Zusätzlich gehören für uns weitere Aspekte, wie etwa die Videoanalyse, dazu, um mit den Jungs auch abseits des Trainingsplatzes zu arbeiten.“

    … das Testspiel am Montag gegen den FC Luzern: „Wir freuen uns auf den Vergleich mit einem Schweizer Erstligisten, der uns fordern und vor Aufgaben stellen wird. Es ist klar, dass kein Spieler komplett 90 Minuten durchspielen wird, sondern wir wollen die Belastung in der Vorbereitung entsprechend verteilen und uns auf das richtige Level bringen.“

    Das Testspiel am Montag

    Am Montag, 5. Januar 2026, 14 Uhr, findet ein aus organisatorischen Gründen nicht-öffentliches Testspiel gegen den Schweizer Super-League-Club FC Luzern statt. Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.

  • VfB verpflichtet Jeremy Arévalo

    Der Stürmer wechselt von Racing Santander aus Spanien nach Stuttgart. Er erhält beim VfB einen Vertrag bis 2031.

    Jeremy Arévalo, dessen Vertrag für die Wintertransferperiode eine Ausstiegsklausel enthielt, wechselt vom spanischen Zweitligisten Racing Santander nach Stuttgart. Der 20 Jahre alte Stürmer erhält beim Club aus Cannstatt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 und wird fortan die Rückennummer 25 tragen. Seine erste Einheit beim VfB wird er beim Trainingsauftakt am Samstag, 3. Januar 2026, absolvieren.

    Jeremy Arévalo, der bereits seinen Medizincheck in Stuttgart erfolgreich absolviert hat, sagt: „Der VfB Stuttgart ist ein großer Club, der zuletzt auch international auf sich aufmerksam gemacht hat. Ich freue mich sehr darauf, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen sowie die ersten Trainingseinheiten zu absolvieren. Meine Ziele sind, schnell anzukommen, mich weiterzuentwickeln und der Mannschaft zu helfen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind.“

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Wir freuen uns, dass Jeremy künftig unser Trikot tragen wird. Er verfügt schon jetzt über viele Eigenschaften, die ein Stürmer braucht, und hat seine Qualitäten in Santander unter Beweis gestellt. Gleichzeitig ist er noch jung und wir sehen bei Jeremy noch viel Potenzial, dass wir gemeinsam mit ihm entwickeln wollen. In unseren Gesprächen wurde deutlich, dass er den Schritt in die Bundesliga unbedingt gehen möchte und darauf brennt, seine Fähigkeiten bei uns einzubringen.“

    Bereits ein A-Länderspiel für Ecuador

    Jeremy Arévalo wurde am 19. März 2005 im spanischen Maliano, gelegen in der Nähe von Santander, geboren. Er besitzt zudem die Staatsbürgerschaft Ecuadors. In seiner Jugendzeit durchlief er sämtliche Nachwuchsmannschaften von Racing Santander. Im Jahr 2022 debütierte er für Rayo Cantabria, die Zweitvertretung von Racing Santander, im Profibereich; für Rayo absolvierte der Stürmer insgesamt 57 Partien, in denen ihm sechs Tore und sieben Vorlagen gelangen. Anschließend schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft von Racing Santander, für die er seit der Saison 2024/2025 in der zweiten Liga Spaniens aufläuft. Insgesamt absolvierte er für den Club 39 Begegnungen, in denen er acht Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte.

    Für die spanische U18-Nationalmannschaft hat Jeremy Arévalo drei Spiele absolviert und schoss dabei ein Tor. Anschließend entschied er sich für einen Verbandswechsel und läuft seitdem für Ecuador auf. Mit dem Land nahm er an der U20-Südamerika-Meisterschaft 2025 teil und kommt auf insgesamt fünf Einsätze. Am 14. November 2025 debütierte er im Länderspiel gegen Kanada (0:0) für die A-Nationalmannschaft Ecuadors.

    Drei Fakten zu Jeremy Arévalo

    Staatsbürgerschaft. Jeremy Arévalo besitzt sowohl die spanische als auch die ecuadorianische Staatsbürgerschaft. In seiner Juniorenzeit lief er für die U-Nationalmannschaften beider Länder auf, im Seniorenbereich hat er kürzlich sein erstes A-Länderspiel für Ecuador absolviert.

    Historie. Er ist der erste Profi mit ecuadorianischer Staatsbürgerschaft beim VfB seit Carlos Gruezo. Der inzwischen 30 Jahre alte Mittelfeldspieler lief von 2014 bis 2016 in Weiß und Rot auf und hat insgesamt 65 Länderspiele für sein Heimatland absolviert.

    Tordebüts. Seinen ersten Ligatreffer im Seniorenbereich erzielte Jeremy Arévalo im Alter von 17 Jahren und sechs Monaten für Rayo Cantabri, sein erstes Ligator für Racing Santander in der zweithöchsten spanischen Klasse gelang ihm im Alter von 20 Jahren und fünf Monaten.

  • Yannik Keitel wechselt auf Leihbasis nach Augsburg

    Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler schließt sich bis Saisonende 2025/2026 dem aktuellen Tabellen-15. der Bundesliga an.

    Yannik Keitel wird in den nächsten Wochen und Monaten für den FC Augsburg aktiv sein. Der VfB verständigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Leihvereinbarung bis zum Ende der gegenwärtigen Spielzeit 2025/2026, die darüber hinaus auch eine Kaufoption beinhaltet. Beim VfB steht der 25-Jährige bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Yannik ist ein Spieler mit einer vorbildlichen Mentalität und einer absolut professionellen Einstellung. Er war immer bereit, wenn er gebraucht wurde. Beim FC Augsburg hat er die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten, die Leihe ist deshalb für alle Beteiligten absolut sinnvoll. Wir wünschen Yannik eine erfolgreiche Zeit in Augsburg.“

    Yannik Keitel wechselte im Sommer 2024 vom SC Freiburg zum VfB. Seitdem hat er insgesamt 20 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolviert – dabei lief er elfmal in der Bundesliga, viermal in der UEFA Champions League, zweimal im DFB-Pokal und einmal im DFL-Supercup sowie zweimal im Drittliga-Team des VfB auf. Mit der Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gewann er in der Saison 2024/2025 den DFB-Pokal.

    Die nächsten Termine:

    Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr findet am Samstag, 3. Januar 2026, um 10.30 Uhr, statt – alle kostenfreien Tickets für diese öffentliche Einheit sind bereits vergriffen. Das erste Bundesligaspiel im neuen Jahr ist für Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, terminiert – der VfB wird bei Bayer 04 Leverkusen gefordert sein.

  • Erst Frost, dann Flieger

    Bei eisigen Temperaturen startete die U21 am Samstag in den Trainingsbetrieb zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Liga. Bereits am Sonntag beginnt das Trainingslager in der Türkei.

    Mit einem nahezu kompletten Kader und guter Laune startete die U21 am Samstagnachmittag in die zweite Saisonhälfte. Mit einer Aktivierung im Kraftraum und einer Trainingseinheit bei frostigen Temperaturen auf dem Kunstrasen des VfB-Clubzentrums machte das Team von Trainer Nico Willig den Aufgalopp. Verstärkt wurde die U21 von den drei U19-Spielern Matthaios Tsigkas, Antonijo Janjic und Robin Dittrich. Bereits am Sonntagmorgen geht es raus aus der Kälte und gen Süden: Bis zum Sonntag, 11. Januar, absolviert der VfB sein Trainingslager im türkischen Manavgat, wo am 10. Januar das einzige Testspiel der Vorbereitung gegen den rumänischen Erstliga-Tabellenführer und UEFA Conference League-Teilnehmer Universitatea Craiova geplant ist. Torhüter Dominik Draband wird die Reise in die Türkei nicht antreten, sondern die kommende Woche im Training der Lizenzmannschaft teilnehmen. Die Rückrunde in der 3. Liga startet für die U21 mit einem Heimspiel am 18. Januar gegen den MSV Duisburg (zu den Tickets).

    Der Kader für das Trainingslager

    Florian Hellstern, Jerik von der Felsen, Robin Dittrich, Max Herwerth, Mirza Catovic, Alex Groiß, Lauri Penna, Samuele Di Benedetto, Thomas Kastanaras, Nicolas Sessa, Efe Korkut, Tim Köhler, Leny Meyer, Abed Nankishi, Julian Lüers, Kenny Freßle, Deli Hajdini, Paulo Fritschi, Yanik Spalt, Chris Olivier, Mansour Ouro-Tagba, Dominik Nothnagel, Michael Glück, Tino Kaufmann, Nuha Jatta, Mohamed Sankoh, Antonijo Janjic, Matthaios Tsigkas.

  • Winterfahrplan der VfB Frauen

    Am 7. Januar nehmen die VfB Frauen die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auf. Die Testspiele und Trainingseinheiten im Überblick.

    Nach der zweieinhalbwöchigen Winterpause kommen die VfB Frauen am Mittwoch, 7. Januar erstmals wieder in Bad Cannstatt zusammen. Den Jahresauftakt bildet eine morgendliche Indoor-Fitnesseinheit, nachmittags werden von 15.15 Uhr an wieder die Fußballschuhe auf dem PSV Sportgelände geschnürt. In unterschiedlichen Einheiten wird dann über vier Wochen lang auf die zweite Saisonhälfte 2025/2026 hingearbeitet. Die übliche Leistungsdiagnostik steht in der zweiten Trainingswoche an.

    Nationale und internationale Testspielgegner

    In vier Testspielen soll im Januar die Arbeit aus den Trainingseinheiten angewendet werden. Zum Auftakt wartet Bundesligist SC Freiburg (11. Januar, 14 Uhr) auf, gefolgt vom FC St. Gallen aus der Schweizer Women’s Super League (17. Januar, 13 Uhr.). Unter der Woche empfangen die VfB Frauen dann am 21. Januar den VfL Herrenberg sowie wenige Tage später den Karlsruher SC aus der Regionalliga Süd.

    Der Pflichtspielauftakt in der 2. Frauen-Bundesliga ist am 1. Februar gegen die SG 99 Andernach. Spielbeginn ist um 14 Uhr auf dem PSV-Sportgelände.

  • Bilal El Khannouss und Marokko erreichen Achtelfinale

    Der Mittelfeldspieler des VfB und sein Nationalteam haben die Gruppenphase beim Afrika-Cup im eigenen Land nach einem 3:0-Erfolg gegen Sambia als Tabellenerster beendet.

    Nächster Halt Achtelfinale: VfB-Akteur Bilal El Khannouss und die Nationalmannschaft Marokkos haben beim Afrika-Cup im eigenen Land das Achtelfinale erreicht. Nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen die Komoren sowie dem 1:1-Remis gegen Mali am zweiten Spieltag siegte das Team von Nationaltrainer Walid Regragui im abschließenden Gruppenspiel am Montagabend mit 3:0 gegen Sambia. Bilal El Khannouss kam dabei nicht zum Einsatz.

    Im Achtelfinale trifft die Gastgeber-Nation als Sieger der Gruppe A am Sonntag, den 4. Januar 2026, um 17 Uhr auf einen Drittplatzierten der Gruppen C, D oder E. Die genaue Paarung steht nach Abschluss der Gruppenphase am Mittwochabend fest.

    Bilal El Khannouss beim Afrika-Cup

    Gruppenphase, 1. Spieltag: Marokko - Komoren 2:0 (14 Minuten Einsatzzeit)

    Gruppenphase, 2. Spieltag: Marokko - Mali 1:1 (29 Minuten Einsatzzeit)

    Gruppenphase, 3. Spieltag: Sambia - Marokko 0:3 (kein Einsatz)

    So geht's nach der Gruppenphase weiter:

    Achtelfinale: Marokko - Tansania - Sonntag, 4. Januar, 17 Uhr

    Viertelfinale: 8. & 9. Januar 2026

    Halbfinale: 14. Januar 2026

    Spiel um Platz 3: 17. Januar 2026

    Finale: 18. Januar 2026

  • Seit 1.000 Tagen in Weiß und Rot

    Sebastian Hoeneß erreicht zwischen Weihnachten und Neujahr eine besondere Marke. Und hat auch im neuen Jahr viel vor mit dem VfB.

    Ruhig ist es zwischen den Jahren. Das besinnliche Weihnachtsfest brachte Familien zusammen, die Hektik des Alltags nimmt ab, der Jahreswechsel rückt näher. Endlich Zeit, um die vergangenen Monate zu reflektieren. Für Stuttgarts Cheftrainer fällt just in diese Zeit eine besondere Marke: Am heutigen Sonntag, 28. Dezember 2025, ist Sebastian Hoeneß exakt seit 1.000 Tagen als Chefcoach des VfB im Einsatz. Der 43-Jährige übernahm das Amt am 3. April 2023. Sebastian Hoeneß und Weiß-Rot – das passt, zumal seine Leidenschaft für den VfB tatsächlich schon länger existiert.

    Von der Relegation bis zum DFB-Pokalsieg

    Als Jugendspieler trug er einst den Brustring, gewann mit dem VfB in der Saison 1998/1999 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Auch die Verbindung der Familie nach Stuttgart ist bekannt: Als sein Vater Dieter Hoeneß zwischen 1975 und 1979 insgesamt 117-mal in Weiß und Rot auflief, war Sebastian Hoeneß zwar noch nicht geboren – sehr wohl bekam er aber später mit, wie Papa von 1990 bis 1995 als Manager den Club prägte. Nun ist der Sohn selbst am Neckar tätig.

    „Als ich im April 2023 zum VfB kam, war die sportliche Situation auf Tabellenplatz 18 anspruchsvoll“, sagte Sebastian Hoeneß einst. Er hauchte dem Team neues Leben und neue Überzeugung ein, über die Relegation gelang der Klassenerhalt. In der Folgesaison 2023/2024 schaffte das Team als Vizemeister den Sprung in die UEFA Champions League. Spieler entwickelten sich weiter, sind mittlerweile teils für ihre jeweiligen Nationalmannschaften aktiv. Vorläufiger Höhepunkt: der Gewinn des DFB-Pokals im Mai 2025. Dadurch gelang es dem Club aus Cannstatt zudem, die zweite Saison in Serie international anzutreten – und da in der UEFA Europa League aktuell zwölf Punkte gesammelt sind, stehen die Chancen gut, auch über die Ligaphase hinaus im zweithöchsten europäischen Clubwettbewerb vertreten zu bleiben.

    Weiterhin ambitioniert und fleißig bleiben

    Ebenso ambitioniert bleibt der VfB in der Bundesliga. Nach 15 Spieltagen und dem jüngsten Remis gegen die TSG Hoffenheim (0:0) rangieren die Jungs aus Cannstatt auf dem sechsten Tabellenplatz. „Ich bin sehr gerne hier, das habe ich am ersten Tag gespürt und das fühlt sich am 1000. genauso an“, sagte Sebastian Hoeneß nach Abpfiff des letzten Spiels im Kalenderjahr 2025: „Die Zahl hört sich groß an – wenn man’s in Jahre umrechnet relativiert es sich schon wieder ein wenig. Aber natürlich stehen 1.000 Tage im Fußballgeschäft schon für eine gewisse Kontinuität.“

    Für das Ziel, den VfB sportlich weiterzuentwickeln, arbeitet der Chefcoach täglich, mit der Mannschaft, mit seinem Trainerteam und dem Staff. Dieser Fleiß wirkt, nach innen und nach außen. Der VfB hält an seinem eingeschlagenen Weg fest. Schritt für Schritt mit Arbeit und Fleiß vorankommen.

  • Der Winterfahrplan der U21

    Am 3. Januar startet das Team von Nico Willig in die Vorbereitung. Danach steht ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei mit Testspiel gegen Universitatea Craiova an.

    Nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag beim VfL Osnabrück heißt es für die Jungs der U21 durchschnaufen und Kräfte sammeln. Allerdings nur 13 Tage, denn am 3. Januar bittet Trainer Nico Willig seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit im Jahr 2026. Einen Tag später macht sich der Tross dann bereits auf ins Trainingslager. Bis zum 11. Januar wird für eine Woche im türkischen Manavgat trainiert. Dort steht zum Abschluss auch das einzige Testspiel der Vorbereitung an. Am Samstag, 10. Januar, um 15 Uhr Ortszeit, trifft die U21 auf den rumänischen Erstligisten und Tabellenführer Universitatea Craiova. Craiova verpasste in der UEFA Conference League nur ganz knapp den Einzug in die Playoffs. In der Gruppenphase wurde der 1. FSV Mainz 05 mit 1:0 bezwungen. Einen Tag danach reist die U21 wieder nach Stuttgart, um sich noch eine Woche am VfB-Clubzentrum auf den Rückrundenauftakt der 3. Liga vorzubereiten. Am Sonntag, 18. Januar, empfängt der VfB um 13.30 Uhr den MSV Duisburg in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach (Tickets im VfB-Onlineshop).

  • „VfBeats“: Aufdrehen mit Afrob

    Im zweiten Track des neuen Videoformats begleitet Hip-Hop-Legende Afrob die Jungs aus Cannstatt. Er erlebt pure Emotionen und die eine oder andere Überraschung.

    Afrob denkt einen Moment nach und spricht anschließend aus tiefer Überzeugung. „Es gibt nichts Schöneres als Menschen, die zusammenkommen und gemeinsam Lieder singen“, sagt die Hip-Hop-Legende. Bei Konzerten, im Stadion, gewiss auch rund um Weihnachten in der eigenen Familie. Musik ist immer dabei, verbindet, schafft einen „Vibe“. Und deswegen spielt Musik auch im zweiten Track des Saisonalbums 2025/2026 von „VfBeats“ eine übergeordnete Rolle bei dem Blick auf die jüngsten Leistungen auf dem Rasen.

    Nachdenkliche Töne rund um Deventer

    Diesmal ist Afrob als Musiker ganz nah dran, der den Hip Hop in Deutschland aus Stuttgart heraus geprägt hat, dessen Herz in Weiß und Rot schlägt – und der den Soundtrack für den eben veröffentlichten Weihnachtsfilm 2025 des VfB produziert hat. Der 48-Jährige trifft unter anderem Offensivakteur Bilal El Khannouss und ist beim emotionalen Auftritt bei Borussia Dortmund (3:3) mittendrin. Nachdenkliche Töne werden angestimmt, als das UEFA Europa League-Auswärtsspiel der Jungs aus Cannstatt im niederländischen Deventer (4:0) thematisiert wird – mit Alexander Wehrle äußert sich auch der Vorstandsvorsitzende des VfB zu den Ereignissen rund um die ausgesprochenen Betretungsverbote gegen weiß-rote Fans.

    VfB hat auch im Jahr 2026 viel vor

    Ein Resümee, passend vor dem Jahreswechsel, zieht Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB sagt: „Wir haben von unserem Hunger nichts eingebüßt.“ Da passt es gut, dass auch der Sieg im DFB-Pokal-Achtelfinale beim VfL Bochum (2:0) und der damit verbundene Viertelfinaleinzug aus nächster Nähe erlebbar werden. Im neuen und zweiten Track von „VfBeats“ wird klar: Die Jungs aus Cannstatt haben auch im Jahr 2026 viel vor – und sich dafür eine gute Ausgangsbasis in Bundesliga, UEFA Europa League und eben DFB-Pokal erarbeitet.

    Jetzt die zweite Folge schauen:

    Das ist „VfBeats“

    Das saisonbegleitende Album 2025/2026 „VfBeats“ ist eine dokumentarische Aufarbeitung, in der unterschiedliche Musiker mit regionalen Wurzeln zu Wort kommen. Als Nachfolger der beliebten Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ stehen bei „VfBeats“ erneut diverse sportliche Höhepunkte, aber auch Rückschläge sowie besondere VfB-Momente im Fokus. Gemeinsam mit Profis und Verantwortlichen des Clubs aus Cannstatt geht es um Emotionen, Bühnen, Leidenschaft und Rhythmen – aufgearbeitet an den Parallelen der Musik- und Fußballbranche. Mit regionaler Verbundenheit, mit Herz. Für Musik und für den Fußball.

    Die erste Folge „VfBeats Volume 1“ erschien Mitte Oktober 2025 und ist weiterhin auf VfB TV und dem VfB-YouTube-Kanal zu sehen. In der Produktion unterstützt wurde das Filmprojekt von der Flutlicht-Film OHG aus Köln. Die Firma setzte auch die vergangene Saison-Dokumentation „VfB inTeam“ sowie die beiden daraus resultierenden Kinofilme in Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart um.

  • Frostige Temperaturen, warmer Empfang

    Der VfB ist zurück auf dem Trainingsplatz – und 2.000 Fans sind dabei. Sie sehen den ersten Auftritt von Neuzugang Jeremy Arévalo und einige „Comebacks“ im Teamtraining.

    Minus zwei Grad Celsius und eine leicht verschneite Landschaft. Bei seinem ersten Arbeitstag in Cannstatt bekam Jeremy Arévalo direkt einen Eindruck vom Winter in Deutschland, seiner neuen Heimat. Seit dem gestrigen Freitag steht der 20 Jahre alte Stürmer, der sowohl die spanische als auch die ecuadorianische Staatsbürgerschaft besitzt und zuletzt für den spanischen Zweitligisten Racing Santander auflief, offiziell beim VfB unter Vertrag – und frostig war bei seinem Start nur das Wetter.

    Sebastian Hoeneß: „Außergewöhnliche Unterstützung“

    Die Jungs aus Cannstatt begrüßten ihn herzlich, gemeinsam lief Mittelfeldakteur Chema mit ihm auf den Trainingsplatz. Auch die Fans klatschten, als Jeremy Arévalo und seine Teamkollegen am Samstagvormittag zum Trainingsauftakt 2026 ins Robert-Schlienz-Stadion kamen – über 2.000 Fans waren bei der ersten Einheit des neuen Jahres dabei. „Die Unterstützung der Fans ist außergewöhnlich – es war definitiv etwas Besonderes, heute vor solch vollen Rängen trainieren zu dürfen“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß und nahm die positive Atmosphäre auch bei seinem Team wahr: „Den Spielern war anzumerken, wie sie diese Kulisse gefreut hat und die Motivation ist groß, die nächsten Tage intensiv zu nutzen, damit wir uns gut auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“ Die Augen der weiß-roten Gäste waren nicht nur auf den Neuzugang gerichtet.

    Ermedin Demirovic, der zuletzt aufgrund einer Fußverletzung ausfiel, wirkte wieder vollständig im Mannschaftstraining mit. Auch Noah Darvich hat seine muskulären Beschwerden zunehmend auskuriert und absolvierte bereits Teile des Teamtrainings. Mit Jovan Milosevic war auch der bis zuletzt an den serbischen Erstligisten Partizan Belgrad ausgeliehene Angreifer aktiv – nach einer Handverletzung trug er noch eine Schiene. Sein Landsmann, Lazar Jovanovic, trainierte aufgrund von Rückenproblemen individuell.

    Bilal El Khannouss weiterhin beim Afrika-Cup

    Ein Sextett fehlte dagegen bei der ersten Trainingseinheit im neuen Jahr. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (jeweils Muskelverletzung), Ameen Al-Dakhil (krank) und Silas (familiäre Gründe) konnten noch nicht mitwirken. Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Achtelfinals am Sonntag, 4. Januar 2026, um 17 Uhr, auf Tansania. Yannik Keitel ist unterdessen auf Leihbasis bis Saisonende 2025/2026 zum FC Augsburg gewechselt, wie der VfB vor Beginn des Trainingsauftakts vermeldete.

    Das Testspiel am Montag

    Am Montag, 5. Januar 2026, 14 Uhr, findet ein aus organisatorischen Gründen nicht-öffentliches Testspiel gegen den Schweizer Super-League-Club FC Luzern statt. Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.

  • Tore, Siege und Emotionen

    Exakt 26 Punkte aus 15 Spielen geholt, dazu 25 Tore geschossen und aktuell auf Tabellenplatz sechs. „VfB TV“ fasst die weiß-roten Highlights der bisherigen Bundesliga-Hinrunde 2025/2026 zusammen.

    Die jeweils ersten Bundesliga-Tore von Chema und Bilal El Khannouss? Die souveränen Auswärtssiege beim VfL Wolfsburg (3:0) und beim SV Werder Bremen (4:0)? Oder doch lieber die gedrehten Heimspielsiege gegen Mainz 05 (2:1) und gegen den FC Augsburg (3:2)? „VfB TV“ hat – passend zum Jahreswechsel – die besten Szenen der bisherigen Bundesliga-Hinrunde 2025 der Jungs aus Cannstatt zusammengefasst. Film ab!

    Die bisherigen Hinrunden-Highlights 2025/2026

    Die nächsten Termine:

    Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr findet am Samstag, 3. Januar 2026, um 10.30 Uhr, statt – alle kostenfreien Tickets für diese öffentliche Einheit sind bereits vergriffen. Das erste Bundesligaspiel im neuen Jahr ist für Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, terminiert – der VfB wird bei Bayer 04 Leverkusen gefordert sein.

  • Zwölf Monate – zwölf Momente

    Das Jahr 2025 bleibt den Profis des VfB als außergewöhnlich in Erinnerung. Der Höhepunkt? Der vierte DFB-Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Doch es geschah noch viel mehr. Ein Rückblick auf kleine und große Momente.

    Insgesamt 49 Pflichtspiele haben die Jungs aus Cannstatt im Kalenderjahr 2025 absolviert. Und jede Partie schrieb ihre eigene Geschichte. Hinzu kommen Aktivitäten abseits des Rasens, Besuche in der Region und wegweisende Entscheidungen. All dies wäre jedoch nichts, ohne die Unterstützung der Fans – und deswegen spielt der großartige Support auch im Jahresrückblick 2025 eine zentrale Rolle.

    Januar 2025 | Das (vorübergehende) Ende einer Reise

    Stuttgart international! Unvergesslich, wie der VfB durch die UEFA Champions League tourte. Im Januar gelang der 3:1-Sieg bei Slovan Bratislava in der Slowakei und es kam zur 1:4-Niederlage gegen Paris St.-Germain aus Frankreich. Danach stand fest: Der VfB scheidet nach der Ligaphase aus der „Königsklasse“ aus. Es bleibt eine europäische Reise, die besonders war – und zum Glück einige Monate später in der UEFA Europa League ihre Fortsetzung fand.

    Februar 2025 | Mit 16.000 Fans nach Hoffenheim

    Dass die VfB-Fans reisefreudig sind, ist bekannt. Dass sie ihre Mannschaft immer unterstützen, ist ein Gesetz. Und dennoch war es überraschend und beeindruckend zugleich, was sich am 23. Februar 2025 in Hoffenheim ereignete: Circa 16.000 Weiß-Rote sorgten bei dem Nachbarn aus Baden für Heimspiel-Kulisse. Auf dem Rasen reichte es für die Jungs aus Cannstatt zu einem 1:1.

    März 2025 | Cheftrainer Sebastian Hoeneß verlängert

    Großer Jubel im Rahmen der Mitgliederversammlung des VfB: Alexander Wehrle als Vorstandsvorsitzender teilte mit, dass der Club aus Cannstatt den Vertrag mit Cheftrainer Sebastian Hoeneß vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2028 verlängert hat. Der 43-Jährige coacht den VfB seit April 2023 und übernahm ihn damals auf Bundesliga-Tabellenplatz 18.

    April 2025 | Achterbahnfahrt an der „Alten Försterei“

    Ein 4:4 in der Bundesliga? Das kann schon mal vorkommen. Dass alle acht Treffer jedoch in der ersten Halbzeit geschehen, ist dann doch etwas Historisches. Am 19. April kommt der VfB zu einem 4:4 beim 1. FC Union Berlin und trägt damit zum torreichsten ersten Durchgang seit Gründung der Bundesliga 1963 bei. Übrigens: Am Saisonende erreicht der VfB mit 50 Punkten aus 34 Partien den neunten Tabellenplatz.

    Mai 2025 | Wir haben den DFB-Pokal!

    Den Ohrwurm summen wir noch immer gerne: „Wir haben den Pokal“, sangen die Fans des VfB nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale. Mit 4:2 setzte sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen den damaligen Drittligisten Arminia Bielefeld durch und holte zum vierten Mal den deutschen Cup nach Cannstatt. Riesiger Jubel im Berliner Olympiastadion und auf dem Stuttgarter Schlossplatz, wo am Tag darauf die VfB-Sieger gebührend empfangen wurden.

    Juni 2025 | UEFA Nations League zu Gast in der MHP Arena

    Spitzenspiele und Spitzenrahmen. Das Final Four der UEFA Nations League gastierte vom 4. bis 8. Juni in Süddeutschland – mit den beiden Austragungsorten München und Stuttgart. In der MHP Arena fanden das Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich (5:4) und das Spiel um Platz drei zwischen Deutschland und Frankreich (0:2) statt. Mit Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav sowie dem anschließend zu Newcastle United gewechselten Nick Woltemade kamen drei VfB-Profis zum Einsatz bei dem Turnier. Zudem gehörte Alexander Nübel zum DFB-Kader, Angelo Stiller musste wegen einer Sprunggelenksverletzung absagen.

    Juli 2025 | Zu Gast in der Region

    Der ganze „wilde Süden“ strahlt in Weiß und Rot – und genau deswegen ist der VfB auch immer wieder gerne in der Region unterwegs. Zwei Beispiele aus der Sommervorbereitung: In Fellbach absolvierte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine erste Testpartie in der neuen Saison 2025/2026, beim „JAKO-Freundschaftsspiel“ waren circa 3.500 Fans vor Ort, der VfB siegte gegen den SV Fellbach mit 7:1. In Reutlingen, wo die Jungs aus Cannstatt auf Celta de Vigo aus Spanien trafen und 2:1 gewannen, waren circa 7.000 Fans dabei.

    August 2025 | Heimsieg und Choreo zu „100 Jahre Brustring“

    Tradition pur! Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Brustring“ lief der VfB nicht nur in einem Sondertrikot auf, sondern erlebte dank der weiß-roten Fans die größte Choreo aller Zeiten in der MHP Arena. Über alle Tribünen hinweg wurde das Jubiläum inszeniert. Und auch auf dem Rasen passte es: Der VfB siegte dank eines Kopfballtreffers von Neuzugang Chema mit 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach.

    September 2025 | Guter Start in die UEFA Europa League

    Europa, Teil zwei. Zum Auftakt in die UEFA Europa League-Ligaphase empfing der VfB den spanischen Vertreter Celta de Vigo. Mit Badredine Bouanani und Bilal El Khannouss sorgten zwei weitere Neuzugänge für den 2:1-Heimerfolg. Der VfB ist in der zweiten Saison in Folge auf europäischer Bühne vertreten. Das gelang dem Club aus Cannstatt zum ersten Mal seit 2007/2008 bis 2010/2011 (damals waren es vier Spielzeiten in Serie).

    Oktober 2025 | Gemeinsame Zeichen auch abseits des Platzes

    Immer wieder setzen sich die Profis des VfB für gesellschaftliche Themen ein und übernehmen somit auch abseits des Fußballplatzes ihre Verantwortung. Exemplarisch dafür stand der Oktober: Gemeinsam mit den VfB-Frauen engagierten sich die Jungs aus Cannstatt im internationalen Brustkrebsmonat, auch „Pinktober“ genannt, für Früherkennung, Aufklärung und Solidarität rund um die Krankheit.

    November 2025 | Ein Monat der individuellen Rekorde

    Was haben Atakan Karazor, Deniz Undav, Angelo Stiller und Josha Vagnoman gemeinsam? Im November erreichten sie allesamt persönliche Bestmarken. Der Kapitän, seit 2019 beim VfB, absolvierte sein 200. Pflichtspiel für das Team mit dem roten Brustring. Deniz Undav stellte den Clubrekord mit sechs Bundesliga-Toren in Serie auf und war im November bester Stürmer der Top-5-Ligen Europas. Angelo Stiller und Josha Vagnoman kamen zu ihrem 100. Einsatz für den Club aus Cannstatt. Übrigens: Im Dezember gelang dies auch Alexander Nübel und Maximilian Mittelstädt.

    Dezember 2025 | Titelverteidiger überwintert im DFB-Pokal

    Dieses Jahr wäre nicht rund, gäbe es zum Abschluss keine DFB-Pokal-Geschichte mit Happy End. Passend dazu siegten die Jungs aus Cannstatt am 3. Dezember 2025 im Achtelfinale beim Zweitligisten VfL Bochum (2:0) und zogen somit in die Runde der letzten Acht ein. Der Titelverteidiger überwintert im deutschen Cupwettbewerb. The story continues …

    Jahresrückblick für alle Mitglieder

    In der letzten Ausgabe der „dunkelrot“ im Jahr 2025 steht der Jahresrückblick ebenfalls im Mittelpunkt. Weitere Themen im exklusiven VfB-Mitgliedermagazin sind:

    • die beiden Leichtathleten Leo Neugebauer und Sandrina Sprengel im Interview
    • die Geschichte hinter einem besonderen Weihnachtsgeschenk für den VfB
    • ein Rückblick auf den jüngsten „Dunkelroten Tisch“

    Hier geht's exklusiv in das VfB-Mitgliedermagazin „dunkelrot“

  • In der Heimat und mit Familie

    Von Gans bis Grünkohl, von Weihnachtsliedern bis Gesellschaftsspiele. Spielerinnen und Spieler vom VfB erzählen, wie und wo sie Weihnachten feiern.

    Das Jahr kommt allmählich zur Ruhe, Weihnachten rückt näher. Auch für die Spielerinnen und Spieler des VfB. Sowohl das Bundesliga-Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß als auch die Frauen-Mannschaft von Chefcoach Heiko Gerber genießt derzeit ein paar freie Tage rund um das Weihnachtsfest. Die VfB-Familie hat zuvor verraten, wie Heiligabend in diesem Jahr bei ihr abläuft.

    Maximilian Mittelstädt: „Wir feiern das Weihnachtsfest dieses Jahr gemeinsam in Stuttgart – meine Familie und die Familie meiner Frau werden bei uns zu Gast sein. Das wird ein schöner Heiligabend, auf den ich mich sehr freue. Geplant ist, dass wir alle zusammen wichteln. Am ersten Weihnachtsfeiertag wird zusammen Gans gegessen.“

    Nicole Billa: „Bei uns ist Weihnachten sehr ruhig, wir sind eine kleine Familie. Mit meinem zwei Jahre alten Neffen werden die Feiertage jetzt nochmal auf eine andere Art und Weise besonders. Die Kinderaugen werden leuchten. Das Schönste für mich ist aber, wenn man heimkommt und alle sind da. Alle haben Zeit und sitzen gemeinsam an einem Tisch. Hinzu kommen ein Spieleabend und schöne Gespräche. Ich freue mich sehr darauf.“

    Atakan Karazor:„Bei uns gehört es zur Tradition, das Wohnzimmer und die Terrasse zu schmücken, sodass eine weihnachtliche Stimmung verbreitet wird. Einen Teil der freien Tage werde ich gemeinsam mit meiner Frau im Urlaub verbringen, wir werden in Japan sein.“

    Tamar und Fabienne Dongus:„Unsere Familie kommt zu uns in die ‚Zwillings-WG‘, dann gibt es leckeres vegetarisches Essen. Ansonsten gehören ausgedehnte Spaziergänge, ein paar Süßigkeiten und Spiele spielen dazu sowie einfach eine schöne gemütliche Zeit zusammen verbringen. Einen Glühwein gibt es bestimmt auch mal. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir bei unseren beiden Opas. Da kommen auch unsere Verwandten zusammen. Mal sehen, ob wir die Weihnachtsfilm-Tradition ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘ von früher wieder aufleben lassen. Ansonsten läuft bei uns die Darts-WM. Wir freuen uns darauf.“

    Alexander Nübel: „Das Weihnachtsfest feiere ich zu Hause in Paderborn – die gesamte Familie kommt zusammen, auch mit Oma und Opa, darauf freue ich mich sehr. Beim Essen sind wir auf keine bestimmte Tradition festgelegt – bei uns wird das von Jahr zu Jahr gemeinsam neu entschieden. Diesmal hat sich meine Schwester unbedingt Grünkohl gewünscht, daher wird das definitiv dabei sein.“

    Chema: „Das Weihnachtsfest feiere ich zu Hause in Spanien – wir werden in Valencia sein, dort kommt die gesamte Familie zusammen. Bei uns gehört es dazu, gemeinsam lecker zu essen, Weihnachtsmusik zu hören und zu singen sowie gemeinsam ein paar Spiele zu spielen.“

    Yuka Hirano: „Die Weihnachtstage verbringe ich gemeinsam mit meiner Familie in Japan. Die größere Feier findet bei uns jedoch am 1. Januar statt. Es klingt vielleicht etwas komisch, aber wir bestellen immer bei ‚KFC‘. Das ist in Japan eine große Weihnachtstradition, die bis in die 1970er Jahre zurückgeht. Letztes Jahr habe ich zudem für meine Eltern gekocht, das werde ich auch in diesem Jahr machen.“

    Nikolas Nartey: „Ich verbringe das Weihnachtsfest mit meiner Familie in Kopenhagen. Bei uns gibt es auch eine Tradition, die wir jedes Jahr aufleben lassen: Erst werden rund um den Weihnachtsbaum gemeinsam mehrere Weihnachtslieder gesungen und erst danach werden allmählich die Geschenke ausgepackt.“

  • Szenen des Dankes

    Mit einer Stadionrunde verabschieden sich die Jungs aus Cannstatt in den Weihnachtsurlaub. Im Jahr 2026 setzen sie die Arbeit fort – um sich weiterzuentwickeln und ihre Ziele zu erreichen.

    In der MHP Arena dimmte sich das Licht. Ein Rotton, passend zu Weihnachten, schimmerte durch das Stadion. Auf dem Rasen machten sich die Jungs aus Cannstatt auf die Runde, grüßten und dankten in Richtung der Fans für den Support, der auch im Kalenderjahr 2025 außergewöhnlich war. Als sie zum Abschluss vor der Cannstatter Kurve ankamen, griff Sebastian Hoeneß zum Stadionmikrofon. „Wir blicken auf ein überragendes Jahr zurück“, sagte der Cheftrainer und bezog sich nicht nur auf den DFB-Pokalsieg im Mai 2025, sondern machte deutlich, dass sich der VfB in der Hinrunde 2025 eine gute Ausgangslage in allen drei Wettbewerben – in der Bundesliga auf Rang sechs, in der UEFA Europa League mindestens auf Playoff-Kurs, im DFB-Pokal im Viertelfinale – erarbeitet hat: „Wir werden auch im neuen Jahr ehrgeizig unsere Ziele verfolgen, eure Unterstützung ist dabei ein ganz wichtiger Faktor für uns.“ Applaus schallte durch das Stadion – von den Fans an die Mannschaft, von der Mannschaft an die Fans. Allein bei den wettbewerbsübergreifend 24 Heimspielen 2025 kamen summiert circa 1.406.000 Fans in die MHP Arena.

    Fabian Wohlgemuth: „Wir sitzen überall am Tisch“

    Natürlich hätte der VfB in diesem Moment, nach dem 49. und somit letzten Pflichtspiel im laufenden Kalenderjahr, zu gerne einen Sieg bejubelt, aber die Bundesligapartie am Samstagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim (0:0) endete letztlich remis. Der Verlauf ist rasch erzählt. „Wir haben ein intensives und umkämpftes Spiel gesehen“, sagte Sebastian Hoeneß und ordnete ein: „Die Jungs haben den Charakter des Spiels voll und ganz angenommen.“ In der zweiten Halbzeit war das Team mit dem roten Brustring näher dran am Führungstreffer – da Deniz Undav bei seinem Kopfballtor in der Nachspielzeit knapp im Abseits stand, blieb es bei der Punkteteilung.

    Fabian Wohlgemuth bewertete dies ähnlich. „In diesem physischen Spiel wäre das Drehbuch vor Weihnachten komplett gewesen, wenn der späte Treffer uns tatsächlich den Sieg gebracht hätte“, sagte der Vorstand Sport und unterstrich zugleich, dass er generell mit der bisherigen Hinrunde 2025 der Jungs aus Cannstatt sehr einverstanden sei: „Wir sind unterschiedlichen Widerständen begegnet, die wir in Summe gut bewältigt und in alle Wettbewerbe absolut hereingefunden haben. Wir sitzen überall am Tisch, haben eine ordentliche Ausgangslage und genau das wird die Aufgabe sein, den Weg erfolgreich fortzusetzen.“

    VfB kehrt am 3. Januar 2026 auf Trainingsplatz zurück

    Am 3. Januar 2026 nimmt der VfB das Training wieder auf, die Jungs aus Cannstatt werden sich in Stuttgart auf die nächste Etappe der Saison 2025/2026 vorbereiten. Zuvor steht der wohlverdiente Weihnachtsurlaub an. Chefcoach Sebastian Hoeneß fasste es treffend zusammen: „Jetzt bietet sich die Gelegenheit, einmal durchzuschnaufen, ehe wir im neuen Jahr mit voller Kraft wieder durchstarten und gemeinsam unsere Ziele erreichen möchten.“

    Die nächsten Termine:

    Zunächst beginnt für die Jungs aus Cannstatt der wohlverdiente Weihnachtsurlaub. Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr findet am Samstag, 3. Januar 2026, um 10.30 Uhr, statt – alle kostenfreien Tickets für diese öffentliche Einheit sind bereits vergriffen. Das erste Bundesligaspiel im neuen Jahr ist für Samstag, 10. Januar 2026, um 18.30 Uhr, terminiert – der VfB wird bei Bayer 04 Leverkusen gefordert sein.

  • Matchfacts: Die Teams mit den besten Comeback-Qualitäten

    Der letzte Tanz in diesem Jahr: Mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim endet für die Jungs aus Cannstatt ein langes Fußballjahr. Die Matchfacts zum Baden-Württemberg-Duell.

    Bilanz aus Sicht des VfB: Leichte Vorteile für Weiß-Rot

    Gesamt: 31 Spiele – 12 Siege, 11 Unentschieden, 8 Niederlagen. 56:47 Tore.

    In der Bundesliga: 30 Spiele – 11 Siege, 11 Unentschieden, 8 Niederlagen. 52:44 Tore.

    Blick zurück: Zwei Remis in der Vorsaison

    In der abgelaufenen Spielzeit 2024/2025 endeten beide Spiele mit 1:1. Nachdem der VfB durch einen Strafstoß von Ermedin Demirovic im Heimspiel in der neunten Minute der Nachspielzeit ausgleichen konnte, waren es im Rückspiel in Sinsheim die Blau-Weißen, die das letzte Wort hatten. Gift Orban egalisierte im Februar 2025 in der Schlussphase den frühen Führungstreffer durch Nick Woltemade.

    Wiedersehen I: Einstige Station von Sebastian Hoeneß

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 26-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in sechs Spielen auf dem Platz. Gegen den Hamburger SV bestritt Ozan Kabak vergangene Woche 90 Minuten und erzielte seine erstes Saisontor. Darüber hinaus stammt Grischa Prömel aus Stuttgart, lief aber nie für den VfB auf.

    Jahresbilanz: 28. Pflichtspielsieg im Blick

    Das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim ist das 49. und letzte Pflichtspiel des VfB in diesem Kalenderjahr.

    Aus den bislang 48 Pflichtspielen seit Januar 2025 gingen die Jungs aus Cannstatt in 27 Partien als Sieger vom Platz. Vier Spiele (allesamt in der Bundesliga) endeten unentschieden. 17-mal zog der VfB den Kürzeren. Das Torverhältnis beläuft sich wettbewerbsübergreifend auf 93:60 Tore.

    Erfolgreiche Hinrunde: VfB und TSG so stark wie selten

    Der VfB steht mit 25 Punkten nach 14 Bundesliga-Partien zwei Punkte besser da als in der vorangegangenen Spielzeit (23 Punkte). Überhaupt stellten die Jungs aus Cannstatt seit der Meistersaison 2006/2007 (27) nur in der Vizemeisterschafts-Saison 2023/2024 (31) eine bessere Zwischenbilanz als in dieser Saison.

    Die TSG Hoffenheim gewann fünf der letzten sieben Bundesliga-Partien (dazu ein Remis und eine Niederlage). Das sind so viele Siege wie an den vorherigen 22 Bundesliga-Spielen (sieben Remis, zehn Niederlagen). Mit 26 Punkten nach 14 Partien spielt die TSG Hoffenheim ihre beste Bundesliga-Saison seit neun Jahren (wie 2016/2017) – nur in der Debütsaison 2008/2009 waren es mehr (31).

    Comeback-Qualitäten: VfB und TSG sind ligaweite Spitze

    Der VfB und die TSG gewannen jeweils zehn Punkte nach Rückstand in dieser Bundesliga-Saison – geteilter Ligabestwert. Nach Führung verspielte der VfB erst drei Punkte, die TSG sogar erst zwei Zähler. Ligaweit gaben nur der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach weniger Punkte nach Führungen ab (je 0).

    Tore: Schnitt von über drei Treffern pro Spiel

    96 Tore in 30 Bundesliga-Duellen bedeuten einen Schnitt von 3,2 Toren pro Spiel.

    Die torreichste Begegnung zwischen dem VfB und der TSG bekamen die Zuschauer im September 2013 zu sehen. Damals schlug der VfB die Kraichgauer mit 6:2. Antonio Rüdiger, Alexandru Maxim (2) und Vedad Ibisevic (3) erzielten die Tore.

    Insgesamt fielen in fünf der 31 Pflichtspiele mindestens sechs Tore. Das erste Bundesliga-Duell im Jahr 2008 ist bis heute die einzige torlose Partie zwischen beiden Clubs.

    Trainerstimmen: Respekt vor dem Gegner

    Sebastian Hoeneß:„In Hoffenheim wurde ein konsequenter Umbruch vollzogen, es stehen fünf bis sechs Neuzugänge in der Startelf. Ein paar Dinge sind aufgegangen, und die Idee des Trainers ist sehr klar. Die Laufdaten sind ligaweit top und das bringt eine stabile Mannschaft mit sich!“

    Christian Ilzer, Cheftrainer der TSG Hoffenheim: „Sie hatten ein großes Programm zu bewältigen, das haben sie mit Bravour gelöst. Diese Mannschaft gehört zu den besten Teams im Positionsspiel in der Bundesliga. Ihr Stadion kann auch eine richtige Kraft entwickeln. Es ist eine der schwierigsten Aufgaben der bisherigen Saison, aber wir haben uns gut vorbereitet.“

    Personal: Afrika-Cup sorgt für Ausfälle auf beiden Seiten

    Yannik Keitel, Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez und Noah Darvich befinden sich in der Reha und arbeiten an ihren Comebacks. Außerdem fehlt Lorenz Assignon, der mit Schulterproblemen nicht zur Verfügung steht. Bilal El-Khannouss ist beim Afrika-Cup. Ermedin Demirovic ist im Teiltraining.

    Bei den Hoffenheimern fehlt der Ivorer Bazoumana Toure aufgrund seiner Teilnahme am Afrika-Cup. Abwehrspieler Koki Machida fehlt wegen einer Kreuzbandverletzung.

    Zuschauer: Ausverkaufter Jahresabschluss

    Das Spiel am Samstag ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind möglicherweise kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.

    Schiedsrichter: Fünfter Einsatz für Siebert in diesem Jahr

    Daniel Siebert (SR), Jan Seidel (SR-A1), Rafael Foltyn (SR-A2), Dr. Robin Braun (4. Offizieller), Benjamin Cortus (VA), Franz Bokop (VA-A).

    Daniel Siebert steht vor seinem 192. Einsatz als leitender Schiedsrichter in der Bundesliga. Im Kalenderjahr 2025 pfiff der Berliner vier Pflichtspiele des VfB: In der Rückrunde der Vorsaison in Dortmund (2:1 aus VfB-Sicht), gegen Leverkusen (3:4) und in Leipzig (3:2) sowie im zweiten Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit in Freiburg (1:3).

    Wetter: Milde Temperaturen

    Am Samstagnachmittag werden Temperaturen um die 10° C erwartet. Es soll trocken bleiben.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Dafür hat sich jede Sekunde gelohnt“

    Zurück auf dem Feld, als wäre er nie weggewesen. Nikolas Nartey gibt in der neuen Ausgabe der STADION AKTUELL Einblicke in 884 Tage harte Arbeit für sein Comeback in Weiß-Rot, erzählt von Deutschkursen mit Darko Churlinov und dänischen Weihnachtstraditionen.

    Die Vorfreude auf das letzte Spiel des Jahres ist groß, die Spannung ebenso. In der Bundesligatabelle trennt den VfB und die TSG Hoffenheim lediglich ein einziger Punkt – zum Jahresabschluss empfängt der Ligasechste aus Cannstatt den Ligafünften aus dem Kraichgau. Das Aufeinandertreffen der beiden Tabellennachbarn am Samstagnachmittag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, ist nicht nur das letzte Heimspiel im Jahr 2025, sondern es bietet auch die Chance, in der Tabelle zu klettern. Das hat auch Nikolas Nartey im Blick, der zuvor im STADION AKTUELL-Interview spricht:

    Hallo Niko, nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Freust du dich auf die Zeit?

    Niko: „Ja, ich mag Weihnachten sehr gerne. Für mich bedeutet es: Familie. Wir kommen an den Feiertagen alle in Dänemark zusammen, essen gemeinsam und verteilen Geschenke. Ich habe schon fast alle beisammen. (schmunzelt)“

    Gibt es eine besondere dänische Weihnachtstradition?

    Niko: „Nach dem Essen versammeln wir uns alle am Weihnachtsbaum, halten uns an den Händen, tanzen um den Baum und singen gemeinsam Weihnachtslieder, bevor es Bescherung gibt. (schmunzelt) Wir sind rund 20 Personen, da ist dann ordentlich was los. Diese dänische Tradition verfolgen wir seit meiner Kindheit.“

    Kommen wir zum Sportlichen. Dein erster Jugendverein war der Akademisk Boldklub. Hast du noch Erinnerungen an die Zeit?

    Niko: „Ja, dort hat alles begonnen. Ich habe fünf Minuten vom Trainingsplatz entfernt gewohnt, bin zusammen mit meinem bis heute besten Kumpel immer zu Fuß zum Training gelaufen. Es war eine schöne Zeit.“

    2013 hast du den Schritt zum FC Kopenhagen geschafft. War es eine große Umstellung für dich?

    Niko: „Es war ein großer Schritt. Kopenhagen ist einer der besten Vereine in Dänemark – auch in der Jugend. Ich bin mit meinen Teamkollegen dort gemeinsam zur Schule gegangen und erinnere mich gerne daran zurück.“

    Mit 17 Jahren führte dich dein Weg nach Deutschland. Deine erste Station war der 1. FC Köln. Konntest du dich verständigen?

    Niko:„Es war ein sehr wichtiger Step für mich. Ich bin von zuhause ausgezogen und habe im Internat gewohnt. Deutsch hatte ich in Dänemark zwar in der Schule, aber ich war nicht so gut darin. (lacht) In Köln habe ich die Sprache dann viel besser gelernt, unter anderem mit Darko Churlinov. Wir waren eine lustige Truppe, das hat Spaß gemacht.“

    2019 bist du schließlich zum VfB gekommen und hast zunächst Erfahrung durch Leihen bei Hansa Rostock (Saison 2019/2020, 3. Liga) sowie in Sandhausen (Saison 2020/2021, 2. Bundesliga) gesammelt. Was hast du mitgenommen?

    Niko: „In Rostock habe ich meine erste Erfahrung im Profibereich gesammelt und auch Sandhausen war wichtig für mich. Ich habe gelernt, mit Druck, Erfolg aber auch mit Rückschlägen umzugehen. In Rostock haben wir eher um den Aufstieg gespielt, in Sandhausen ging es um den Klassenerhalt.“

    Zurück in Stuttgart wurdest du ab Herbst 2021 eine sehr lange Zeit ausgebremst. Knorpelschaden im Knie. Was macht das mit dem Kopf?

    Niko: „Sehr viel. Es ist immer schwer. Als Fußballer möchte man am liebsten auf dem Platz stehen, fit sein und Fußballspielen. Es war eine schwierige Zeit, die mich aber auch charakterlich als Mensch weitergebracht hat. Ich habe immer darauf hingearbeitet, wieder auf dem Platz stehen und meine Qualitäten zeigen zu können.“

    Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?

    Niko: „Ich habe gelernt, mehr auf meinen Körper zu achten und zu hören. Helmut Schulte (Anm. d. Red.: ehem. Betreuer der Leihspieler beim VfB) hat mir damals einen guten Rat mit auf den Weg gegeben. ‚Lieber einmal zu wenig als einmal zu viel‘, sagte er mir. Es hat leider etwas länger bei mir gedauert, bis ich seinen Ratschlag verinnerlicht habe.“

    Gab es einen Moment, in dem du einfach alles hinschmeißen wolltest?

    Niko: „Nein, ehrlich gesagt nicht. Natürlich gab es Tage, an denen die Motivation nicht so groß war – vor allem während meines Knorpelschadens. Ich habe jedoch nie daran gedacht, aufzugeben.“

    Wer hat dir in dieser Zeit am meisten geholfen?

    Niko: „Meine Familie hat mich unterstützt. Ich war auch eine Zeit lang in Dänemark und habe Teile der Reha-Maßnahmen dort absolviert. Für diese Möglichkeit bin ich dem VfB auch sehr dankbar. Es hat mir sehr geholfen – auch für den Kopf. Aber natürlich waren auch unser Trainerteam, Staff und Teamarzt immer für mich da – genau wie die Jungs aus der Mannschaft.“

    Hast du eine Bezugsperson im Team?

    Niko: „Ich bin im ‚Team Playstation‘. (schmunzelt) Gemeinsam mit Ameen, Josha, Justin, Ramon und Luca geht’s nach den Trainingseinheiten gerne mal an die Konsole.“

    Dein Bundesliga-Comeback hast du am 34. Spieltag der vergangenen Saison gefeiert – beim 3:2-Sieg gegen RB Leipzig. Wie hat es sich nach 884 Tagen angefühlt?

    Niko: „Das war krass! Es war ein geiles Gefühl, endlich wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen – dazu haben wir auch noch gewonnen. Die harte Arbeit, jede Sekunde in der Reha und im Kraftraum haben sich dafür gelohnt.“

    Es folgte ein Einsatz im DFB-Pokal-Finale gegen Arminia Bielefeld. Ein perfekter Saisonabschluss für dich?

    Niko: „Der Pokalsieg in Berlin war besonders! Ich bin einfach nur froh, dass ich dabei sein konnte. Diese Augenblicke werde ich nie vergessen.“

    Gegen den VfL Wolfsburg (3:0, Anm. d. Red.) standest du erstmals in der Startelf. Wusstest du, dass es an dem Spieltag dazu kommen wird?

    Niko: „In der Trainingswoche hatte es sich ein bisschen angedeutet, aber es war noch nicht sicher. Am Spieltag habe ich es dann erfahren und konnte nicht aufhören zu grinsen.“

    Einer, der immer an dich geglaubt hat, ist Sebastian Hoeneß. Nach deinem Startelf-Debüt fand er lobende Worte. Was schätzt du an eurer Zusammenarbeit?

    Niko: „Ich bin sehr froh, dass Sebastian unser Trainer ist – fachlich, aber auch menschlich. Viele Trainer hätten nach meiner langen Ausfallzeit vielleicht gesagt, dass es vorbei ist und ich es nicht mehr schaffen würde. Aber Sebastian hat immer an mich geglaubt. Das hat mir Motivation und einen Extra-Push gegeben. Ich wusste, dass er hinter mir steht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.“

    Nach deiner Rückkehr hast du so gespielt, als wärst du nie weggewesen. Wie hast du das geschafft, dich so nahtlos ins Spiel einzufügen?

    Niko: „Ich mache einfach mein Spiel und habe versucht, mich direkt reinzuarbeiten und der Mannschaft zu helfen. Manchmal darf man nicht so viel überlegen, sondern muss auf dem Platz einfach mal machen.“

    Es folgte deine Vertragsverlängerung im Juni dieses Jahres beim VfB. Hand aufs Herz: Warst du etwas überrascht?

    Niko: „Natürlich war es mein Ziel, beim VfB einen neuen Vertrag zu bekommen. Aber ich bin ehrlich, als ich mich im Februar erneut verletzt hatte, kam schon der Gedanke auf, dass es für mich beim VfB eventuell vorbei sein könnte. Aber auch hier hat der VfB weiterhin an mich geglaubt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich bin dem VfB sehr dankbar und möchte jetzt alles mit guter Leistung zurückgeben.“

    Jetzt bist du wieder komplett fit. Hast du etwas verändert?

    Niko: „Ich habe meine Ernährung etwas umgestellt, achte mehr auf meinen Körper. Früher wollte ich immer mehr, jetzt bin ich etwas entspannter und vorsichtiger. Das tut mir ganz gut.“

    Im November folgte schließlich deine Erstnominierung für die dänische A-Nationalmannschaft. Ist die mögliche WM-Qualifikation ein Thema für dich?

    Niko: „Es ist ein besonderes Gefühl, das Nationaltrikot zu tragen. Meine Familie und ich waren sehr stolz darauf. Allein die Nominierung war ein sehr schöner Moment, wir haben telefoniert und meine Mama hat sogar geweint. Natürlich hat man eine noch mögliche WM-Qualifikation im Hinterkopf. Es ist ein Traum von mir. Aber zunächst gilt es, beim VfB Gas zu geben und zu performen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 15. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 20. Dezember, 15.30 Uhr, gegen die TSG Hoffenheim einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Nikolas Nartey: Idol, Zahlenspiel und Traumelf
    • Poster: Nikolas Nartey
    • Zu Gast: TSG Hoffenheim
    • VfB-Stiftung: Atakan Karazor im Olgäle
    • VfB-Frauen: Interview mit Yuka Hirano
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • MHP Arena: Helene Fischer live

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Frischer Wind im Kraichgau

    Nach einer schwierigen Vorsaison hat sich die TSG Hoffenheim spürbar stabilisiert. Ein neues Gerüst und starke Ergebnisse sorgen dafür, dass die Kraichgauer mit breiter Brust nach Stuttgart reisen.

    Nach Rang 15 in der abgelaufenen Spielzeit scheinen die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim, im Sommer an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben. Die Kraichgauer präsentieren sich in der laufenden Bundesliga-Saison deutlich gefestigter und erfolgreicher. Aus den ersten 14 Partien holte die TSG acht Siege und zwei Unentschieden. Niederlagen setzte es bislang nur gegen Bayern München (1:4), Borussia Dortmund (0:2), den 1. FC Köln (0:1) und Eintracht Frankfurt (1:3). Insbesondere gegen Teams außerhalb der Spitzengruppe zeigte sich die TSG konstant und effizient.

    Neuzugänge als tragende Säulen

    Ein wesentlicher Faktor für den Aufschwung ist die gelungene Integration zahlreicher Neuzugänge. Vladimir Coufal, der von West Ham United kam, bringt internationale Erfahrung in die Defensive ein, während Leon Avdullahu (FC Basel) und Wouter Burger (Stoke City) dem Mittelfeld Struktur verleihen. Auch die Defensivakteure Bernardo (VfL Bochum) und Albian Hajdari (FC Lugano) fügten sich nahtlos ein. Offensiv sorgen Tim Lemperle (1. FC Köln) und Rückkehrer Fisnik Asllani, der zuletzt an die SV Elversberg ausgeliehen war, für neue Impulse.

    In Bazoumana Traore fehlt den Hoffenheimern im Jahresendspurt – ebenso wie Bilal El Khannouss aufseiten des VfB – ein Akteur aufgrund seiner Teilnahme am Afrika-Cup. Der pfeilschnelle Außenstürmer (zwei Tore und fünf Vorlagen) will sich mit guten Leistungen in der ivorischen Nationalmannschaft für die WM 2026 in Stellung bringen, bei der die Elfenbeinküste in der Gruppenphase auf die DFB-Elf trifft.

    Erfahrung als Fundament

    Trotz aller frischen Impulse ruht das Spiel der TSG weiterhin auf einem stabilen Fundament erfahrener Akteure. Andrej Kramarić führt die Offensive auch in seiner zehnten Saison im Kraichgau an, wenngleich es beim mittlerweile 34-jährigen Routinier nicht mehr jede Woche für die Startelf reicht. Grischa Prömel (30, seit 2022 in Hoffenheim) hat sich nach seiner schweren Kreuzbandverletzung wieder zurück ins Team gekämpft und traf bereits fünfmal in der laufenden Saison. Und dann ist da noch Oliver Baumann (35), der im November die magische Marke von 500 Bundesliga-Spielen erreichte, die TSG weiterhin als Kapitän anführt und im kommenden Sommer womöglich als deutsche Nummer eins zur Weltmeisterschaft fährt.

  • Spieltage 20 bis 24 zeitgenau angesetzt

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Spieltage 20 bis 24 am Freitag zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal samstags und dreimal sonntags an.

    Weitere fünf Spieltage sind zeitgenau angesetzt: Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am Freitag für weitere Planungssicherheit bei den VfB-Fans gesorgt. Die Jungs aus Cannstatt bestreiten zwischen dem 20. und dem 24. Spieltag zwei Samstags- und drei Sonntagsspiele.

    Am 20. Spieltag, dem dritten in der Rückrunde, empfängt der VfB am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell in der MHP Arena. Sechs Tage später, am Samstag, 7. Februar 2026, um 15.30 Uhr, geht es für die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit nach Hamburg, wo das Gastspiel beim FC St. Pauli ansteht.

    Topspiel gegen die Geißböcke

    Wiederum sieben Tage später empfangen die Jungs aus Cannstatt den 1. FC Köln zum Topspiel des 22. Spieltags in der MHP Arena. Der Anpfiff erfolgt am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr. Auch das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim findet unter Flutlicht statt. Auf der Ostalb geht es am Sonntag, 22. Februar 2026, um 19.30 Uhr, um die nächsten drei Bundesliga-Punkte. Eine Woche später, am Sonntag, 1. März 2026, ist der VfL Wolfsburg von 15.30 Uhr, an zu Gast in Stuttgart.

  • „Genau das Spiel, das wir jetzt brauchen“

    Zum Jahresabschluss empfängt der VfB die TSG Hoffenheim – und damit einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Die Zielsetzung für diesen Auftritt ist klar.

    Der Abstand ist eng. In der Bundesligatabelle trennt den VfB und die TSG Hoffenheim lediglich ein einziger Punkt – zum Jahresabschluss empfängt der Ligasechste aus Cannstatt den Ligafünften aus dem Kraichgau. Das Aufeinandertreffen der beiden Tabellennachbarn am Samstagnachmittag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, ist nicht nur das letzte Heimspiel im Jahr 2025, sondern es bietet auch die Chance, in der Tabelle zu klettern. Das hat das Team mit dem roten Brustring im Blick.

    „Es ist genau das Spiel, das wir jetzt brauchen – ein Heimspiel zum Jahresabschluss gegen eine starke Mannschaft, die in der Tabelle vor uns steht“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Wir möchten diese Begegnung mit voller Power spielen und nochmal alles abrufen, um sie für uns zu entscheiden.“ Der 43-Jährige kennt die TSG Hoffenheim noch aus seiner Vergangenheit – von 2020 bis 2022 stand er 81-mal an deren Seitenlinie.

    Gäste reisen mit Selbstvertrauen an

    „Der Club hat in den vergangenen zwei Jahren konsequent einen Umbruch vollzogen“, sagt Sebastian Hoeneß. Pro Partie gehören etwa fünf bis sieben Neuzugänge zur Startelf, mit 26 gesammelten Punkten aus 14 Spielen hat sich die TSG im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Was zeichnet den Gegner derzeit aus? „Das Team ist in puncto Laufdaten stets ganz vorne dabei, spielt sehr intensiv – Hoffenheim tritt derzeit stabil und selbstbewusst auf“, erklärt Stuttgarts Cheftrainer.

    Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der VfB gegen die formstarken Gäste nicht nur dagegenhalten, sondern auch die eigenen Stärken nutzen muss. „Wir müssen bereit sein, alles auf dem Platz zu lassen – athletisch ans Limit gehen, mental und körperlich total präsent sein und unsere spielerischen Fähigkeiten abrufen.“ Mit seinen Fans an der Seite wird der VfB versuchen, ein letztes Mal im Jahr 2025 die Partie auf seine Seite zu ziehen.

    Lorenz Assignon fällt aus, Bilal El Khannouss beim Afrika-Cup

    Personell sind die meisten Themen bekannt und unverändert. Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Yannik Keitel und Noah Darvich befinden sich nach ihren jeweiligen Muskelverletzungen im Rehatraining. Dort machen sie individuell Fortschritte, sind aber noch keine Option für das letzte Spiel im Jahr 2025. Ebenso wird Lorenz Assignon aufgrund von Schulterproblemen ausfallen. Ermedin Demirovic konnte nach seiner im Oktober 2025 zugezogenen Fußverletzung inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren – ein Einsatz am Samstag käme jedoch höchstwahrscheinlich noch zu früh.

    Bilal El Khannouss ist für den Afrika-Cup nominiert. Mit Marokko ist er nicht nur Gastgeber des Turniers, sondern absolviert am Sonntag, 21. Dezember 2025, 20 Uhr, das Eröffnungsspiel gegen die Komoren – folglich wird er dem VfB nicht zur Verfügung stehen.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

  • Trainingsauftakt am 3. Januar 2026

    Mit einer öffentlichen Einheit kehrt der VfB im neuen Jahr auf den Trainingsplatz zurück. Fans können kostenfrei dabei sein, brauchen jedoch ein Ticket.

    Der VfB wird sich in Stuttgart auf den zweiten Teil der Saison 2025/2026 vorbereiten. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nimmt am Samstag, 3. Januar 2026, das Training wieder auf – ab 10.30 Uhr findet für die Jungs aus Cannstatt im Robert-Schlienz-Stadion die erste Einheit des neuen Jahres statt.

    Die Fans des VfB können den Trainingsauftakt, bei dem auch Maskottchen Fritzle vorbeischauen wird, kostenfrei vor Ort verfolgen, insofern sie online ein entsprechendes Ticket erworben haben. Die Tickets sind mittlerweile vollständig vergriffen.

    Testspiel gegen Luzern wird live übertragen

    Am Montag, 5. Januar 2026, 14 Uhr, findet ein aus organisatorischen Gründen nicht-öffentliches Testspiel gegen den Schweizer Super-League-Club FC Luzern statt. Damit alle weiß-roten Fans dennoch einen Eindruck von dieser Testbegegnung gewinnen können, ist eine Übertragung gesichert – live bei „Sky Sport News“ sowie im Livestream frei empfangbar auf „skysport.de“, in der „Sky Sport App“ und auf dem YouTube-Kanal von „Sky Sport“. Zusätzlich wird das Testspiel live bei VfB TV im Exklusivbereich sowie nach Abpfiff als „Re-Live“ auf dem YouTube-Kanal von VfB TV angeboten.

    Fünf Tage nach dieser Testpartie folgt bereits das erste Pflichtspiel für den VfB. Im Rahmen des 16. Bundesliga-Spieltages treten die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 10. Januar 2026, 18.30 Uhr, bei Bayer Leverkusen an.

    Link zum kostenfreien Ticketerwerb für den öffentlichen Trainingsauftakt

  • Bilal El Khannouss zum Afrika-Cup abgereist

    Der 21-jährige Offensivspieler nimmt vom Sonntag an mit der marokkanischen Nationalmannschaft an dem vierwöchigen Heim-Turnier teil. Alle Infos zum 35. „Africa Cup of Nations“ und seinem Austragungsmodus.

    Mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Marokko und den Komoren in Rabat startet am Sonntag, 21. Dezember 2025, die 35. Ausgabe des Africa Cup of Nations (kurz AFCON oder Afrika-Cup), der seit dem Jahr 1957 im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragen wird. Zuletzt hatte das Turnier vor zwei Jahren in der Elfenbeinküste stattgefunden, die sich letztlich auch zum Sieger krönte.

    Im Viertelfinale des Turniers hatten sich damals in Silas (DR Kongo) sowie dem früheren VfB-Stürmer Serhou Guirassy (Guinea) zwei Spieler des Clubs aus Cannstatt gegenübergestanden, wobei Silas und seine kongolesischen Teamkollegen mit 3:1 gewannen und im Halbfinale gegen den späteren Sieger Elfenbeinküste ausschieden.

    24 Teams kämpfen um den Titel

    Bei ihrem zweiten Heimturnier nach 1988 will die marokkanische Auswahl um VfB-Offensivakteur Bilal El Khannouss eine gute Rolle spielen. Die Hoffnungen im nordafrikanischen Land auf einen zweiten Turniersieg nach 1976 sind angesichts der Gastgeberrolle groß:

    „Viele Menschen wünschen sich, dass wir den Titel holen. Wir haben ein starkes Team mit vielen guten Spielern – wenn wir unsere Qualität abrufen können, dann ist sehr viel möglich. Wir setzen uns selbst die höchsten Ziele. Gleichzeitig dürfen wir uns nicht zu viel Druck machen, sondern müssen auf unsere Performance schauen und fokussiert bleiben“, sagt Bilal El Khannouss mit Blick auf den 35. AFCON. Am Sonntagabend reiste der 21-Jährige im Anschluss an das Auswärtsspiel in Bremen in Richtung Heimat. VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß verabschiedete den Mittelfeld-Akteur mit netten Worten: „Bilal hat uns ein schönes Abschiedsgeschenk gemacht. Wir wünschen ihm alles Gute, auch wenn es für uns möglichweise heißt, dass er uns länger nicht zur Verfügung steht. Er hat in Marokko ein Heim-Turnier vor sich und das ist immer etwas Besonderes. Wir hoffen, dass er gesund zurückkehrt.“

    Eröffnungsspiel kostenlos bei YouTube

    Neun Stadien in sechs marokkanischen Städten werden in den kommenden vier Wochen zum Schauplatz eines der größten Kontinental-Turniere der Welt. Die 24 Teilnehmer-Nationen des AFCON kämpfen zunächst in Vierergruppen um die 16 Achtelfinalplätze, die den jeweils sechs Gruppenersten und Gruppenzweiten sowie den vier besten Gruppendritten zustehen. Marokko trifft in Gruppe A des Afrika-Cups neben den Komoren auch auf Mali und Sambia. Das Finale findet am 18. Januar 2026 im Stade Moulay Abdallah statt.

    Bilal El Khannouss ist sich bereits vor dem Start des Turniers sicher, dass sich der WM-Halbfinalist von 2022 als würdiger Gastgeber präsentieren wird: „Der Fußball entwickelt sich enorm in Marokko, es ist ein fußballverrücktes Land. Die Sportart ist in den Straßen allgegenwärtig und die Identifikation mit den Nationalteams sehr hoch. Das jüngste Beispiel ist die U17-WM, die im November stattfand: Als unsere U17-Nationalmannschaft spielte, haben Millionen Menschen die Partien verfolgt.“

    Das Eröffnungsspiel des Afrika-Cups wird kostenlos auf YouTube zu sehen sein, alle anderen Spiele sind über den Pay-TV-Sender Sportdigital empfangbar.

    Alle Termine im Überblick:

    Gruppenphase: 21. Dezember 2025 – 31. Dezember 2025

    Achtelfinale: 3. Januar 2026 – 6. Januar 2026

    Viertelfinale: 8. & 9. Januar 2026

    Halbfinale: 14. Januar 2026

    Spiel um Platz 3: 17. Januar 2026

    Finale: 18. Januar 2026

  • Vorne eiskalt, hinten sicher

    Jamie Leweling sticht als Distanzschütze und Vorbereiter heraus, doch der deutliche VfB-Sieg in Bremen ist auch das Ergebnis eines starken Zusammenspiels aller Mannschaftsteile.

    Insgesamt 18 Tore fielen in den vier Bundesliga-Spielen des VfB seit dem Ende der vergangenen Länderspielpause im November. Die vor dem Sonntagabend-Duell in Bremen gespielten Partien bei Borussia Dortmund (3:3), beim Hamburger SV (1:2) und gegen den FC Bayern (0:5) waren zwar allesamt torreich, bis auf den Last-Minute-Punkt in Dortmund sprang für die Jungs aus Cannstatt dabei allerdings nichts Zählbares heraus. In der Bundesliga fehlte zuletzt die Kaltschnäuzigkeit aus der UEFA Europa League. Der deutliche Sieg in Bremen am Sonntagabend veränderte dieses Bild allerdings.

    Beim 4:0-Erfolg im Weserstadion, dem höchsten Bundesliga-Auswärtssieg gegen Werder und dem ersten Zu-Null-Erfolg in Bremen seit Mai 1991, griffen die offensiven Rädchen mit den defensiven ineinander. „Wir haben unter der Woche schon in der Europa League gezeigt, dass wir Tore schießen können. Heute kam endlich auch mal wieder ein brutal wichtiger und eindeutiger Zu-Null-Sieg in der Bundesliga dazu“, freute sich Alexander Nübel über seine 31. Weiße Weste im 101. Pflichtspiel für den VfB.

    Kein Rückschlag durch aberkanntes Tor

    Die Jungs aus Cannstatt agierten von Beginn an mutig, überstanden die erste Drangphase der Gastgeber – und schalteten im Anschluss einen Gang hoch. Der vermeintliche Führungstreffer durch Deniz Undav, der nach rund 25 Minuten wegen einer knappen Abseitsentscheidung annuliert wurde, sei „die folgerichtige Konsequenz der kontinuierlichen Leistungssteigerung“ auf dem Platz gewesen, so Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport, nach dem Spiel. Ein Rückschlag war der Elf von Sebastian Hoeneß nach der Entscheidung nicht anzumerken – ganz im Gegenteil.

    „Die Jungs sind drangeblieben und haben die Partie so vor der Pause auf ihre Seite gezogen“, analysierte der Cheftrainer die starke erste Halbzeit seiner Mannschaft, an deren Ende Bilal El Khannouss per Kopf sowie Jamie Leweling per Distanz-Rakete für eine verdiente 2:0-Führung sorgten.

    „Das umgesetzt, was wir zuletzt bemängelt haben“

    Dass die Bremer kurz nach dem Seitenwechsel durch den Platzverweis für Abwehrspieler Karim Coulibaly dezimiert wurden, spielte dem VfB zusätzlich in die Karten. Immer wieder forderten die weiß-roten Offensivspieler den starken Bremer Torhüter Mio Backhaus mit wuchtigen Abschlüssen, der mit seinen Paraden großen Anteil daran hatte, dass das Spiel erst mit dem 3:0 durch Deniz Undav vorentschieden wurde. Der Stürmer, der nun acht Tore in den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen erzielt hat, zeigte sich ebenso zufrieden mit dem Auftritt in seiner norddeutschen Heimat wie der Rest der Mannschaft: „Wir haben heute das umgesetzt, was wir nach dem Spiel gegen Tel Aviv am Donnerstag noch bemängelt haben. Der einzige Kritikpunkt ist, dass wir noch höher hätten gewinnen können. Jetzt können wir erst einmal in Ruhe auf das letzte Spiel des Jahres hinarbeiten.“

  • Matchfacts: Duell zweier junger Teams

    Am Sonntagabend gastiert der VfB von 19.30 Uhr an zum Abschluss des 14. Bundesliga-Spieltags beim SV Werder Bremen. Die Matchfacts:

    Bilanz aus VfB-Sicht: Ausgeglichene Statistiken

    Gesamt: 116 Spiele – 40 Siege, 35 Remis, 41 Niederlagen. 175:195 Tore.

    In der Bundesliga: 112 Spiele – 39 Siege, 35 Remis, 38 Niederlagen. 173:189 Tore.

    Blick zurück: Letzter Auswärtssieg liegt fünf Jahre zurück

    Im Hinspiel der Vorsaison in Bremen fand sich beim 2:2-Remis Ende November 2024 kein Sieger. Ermedin Demirovic erzielte damals beide VfB-Treffer. Das Rückspiel gewannen die Bremer in der MHP Arena mit 2:1. Leonidas Stergiou hatte den VfB zwischenzeitlich in Führung gebracht. Letztmals gewann der VfB im Dezember 2020 in Bremen, als Silas beim 1:2 einen Doppelpack erzielte.

    Wiedersehen: Angreifer mit Verbindungen in den Norden

    Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.

    Schwer zu überwinden: Beste Zweikämpfer stehen sich gegenüber

    Mit Stuttgarts Jeff Chabot und Werder Bremens Amos Pieper könnten die beiden Spieler mit der besten Zweikampfquote in dieser Bundesliga-Saison aufeinandertreffen (mind. 50 Zweikämpfe 2025/2026). Der Stuttgarter gewann 72 Prozent seiner Duelle, der Bremer 71 Prozent.

    Vertrauen in die Jugend: VfB und Werder gehören zur Spitze

    Werder Bremen stellt im Durchschnitt mit 25 Jahren und 44 Tagen die jüngste Startelf in dieser Bundesliga-Saison, der VfB mit 25 Jahren und 136 Tagen die drittjüngste nach Werder und Eintracht Frankfurt (25 Jahre, 103 Tage). Innerhalb einer Bundesliga-Saison kam Werder nur 2012/2013 auf ein jüngeres Durchschnittsalter der Start-Formationen (24 Jahre 245 Tage).

    Trainerstimmen: „Mit viel Intensität und Spielfreude agieren“

    Sebastian Hoeneß: „Nach dem wichtigen Sieg gegen Maccabi Tel Aviv ist unser voller Fokus jetzt auf die Bundesliga gerichtet. Wir wollen am Sonntag gegen Werder Bremen als Team mit viel Entschlossenheit, Intensität und Spielfreude agieren und uns mit einem positiven Resultat in eine gute Ausgangsposition bringen. Spiele im Weserstadion sind immer eine besondere Herausforderung. Dazu kommt, dass die Bremer zuhause seit vier Spielen ungeschlagen sind.“

    Horst Steffen, Cheftrainer des Werder Bremen: „Wir wollen offensiv mehr Akzente setzen, als das zuletzt der Fall war und mit einem Sieg näher an den VfB heranrücken. Das ist das Ziel.”

    Zuschauer: Volle Unterstützung trotz später Anstoßzeit

    Der VfB wird von 4.150 Fans in den Norden begleitet. In Bremen können keine Gästetickets mehr gekauft werden.

    Schiedsrichter: 172. Bundesliga-Einsatz für Robert Hartmann

    Robert Hartmann (SR), Christian Leicher (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Dr. Florian Exner (4. Offizieller), Guido Winkmann (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Robert Hartmann leitete das Bundesliga-Auftaktspiel des VfB bei Union Berlin (1:2). Insgesamt blickt der 46-Jährige auf 171 Einsätze in der ersten Spielklasse zurück.

    Wetter: Winterliche Bedingungen

    In Bremen werden für Sonntagabend Temperaturen unter 5° C erwartet, wobei es jedoch trocken bleiben soll.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Neuer Taktgeber an der Weser

    Der SV Werder Bremen hat einen Sommer der Veränderungen hinter sich. Am Sonntagabend wartet nicht nur deswegen eine besondere Prüfung auf die Jungs aus Cannstatt.

    Wenn der VfB am kommenden Sonntag zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 19.30 Uhr im Bremer Weserstadion antreten, treffen sie auf einen Club, der sich im Sommer ein Stück weit neu sortierte. In Horst Steffen trat ein erfahrener Trainer die Nachfolge von Ole Werner an, von dem man sich im Sommer getrennt hatte und der nun bei RB Leipzig unter Vertrag steht. Horst Steffen war vor seinem Engagement am Weserstrand mit der SV Elversberg ein bemerkenswerter Durchmarsch von der Regionalliga Südwest in die 2. Bundesliga gelungen, nun führt der Coach die Norddeutschen in ihre nächste Entwicklungsphase und unternimmt den Versuch, die ordentlichen Ergebnisse der Grün-Weißen aus den vergangenen Saisons zu bestätigen.

    Umbruch mit Licht und Schatten

    Bislang erlebt der SV Werder Bremen allerdings eine eher unbeständige Saison: Vier Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen bedeuten aktuell Rang elf und 16 Punkte. Gerade deshalb dürfte Werder alles daran setzen, der Elf von Sebastian Hoeneß am Sonntag das Leben schwer zu machen und vor heimischer Kulisse Stabilität zu finden. Unglücklich war jedoch das frühe Pokalaus: In der ersten Runde scheiterte man mit 0:1 bei Arminia Bielefeld, jenem Team, das im Mai im Pokalfinale 2025 dem VfB mit 2:4 unterlag und schon in der vergangenen Saison gegen Werder gewonnen hatte (2:1).

    Gefährliche Achse und junger Rückhalt

    Im Bremer Offensivspiel sticht besonders ein Trio hervor: Sommerneuzugang Samuel Mbangula, von Juventus Turin gekommen, besticht mit drei Toren und drei Vorlagen. Ebenfalls sechs Scorerpunkte steuerte Jens Stage bei, der mit fünf Treffern einer der konstantesten Akteure Werders ist. Im Kalenderjahr 2025 schoss in der Bundesliga kein zentraler Mittelfeldspieler mehr Tore (acht) als der dänische Mittelfeldspieler. Allerdings erzielte er nur eins dieser Tore im heimischen Weserstadion. Romano Schmid wiederum sammelt seine Torbeteiligungen vor allem als Vorlagengeber und kommt ebenfalls auf sechs Scorerpunkte (zwei Tore, vier Vorlagen). Seine Marke aus der der Vorsaison (vier Vorlagen) hat er bereits jetzt eingestellt.

    Hinter dieser Achse steht mit Mio Backhaus ein Torhüter, der in Bremen gerade eine neue Ära einläutet. Der 20-Jährige trat in die Fußstapfen des im Sommer zu Eintracht Frankfurt gewechselten Michael Zetterer, spielte in elf der bisherigen 13 Partien und blieb dabei zweimal ohne Gegentor. In der deutschen U21 teilt er sich das Torhüteramt mit VfB-Eigengewächs Dennis Seimen, der derzeit auf Leihbasis für den SC Paderborn in der 2. Bundesliga spielt.

  • „Mit Entschlossenheit agieren“

    Zum Abschluss der letzten Englischen Woche in diesem Kalenderjahr tritt der VfB am Sonntagabend bei heimstarken Bremern an. Mit dem Sieg aus der Europa League im Rücken wollen die Jungs aus Cannstatt eine gute Ausgangsposition herbeiführen.

    Die nächsten drei Punkte in der UEFA Europa League sind eingefahren, nun soll auch in der Bundesliga die Rückkehr auf die Siegerstraße gelingen: Mit dem Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen beschließt der VfB am Sonntagabend (live im VfB-Radio und im VfB-Liveticker) nicht nur den 14. Bundesliga-Spieltag, sondern auch die letzte Englische Woche eines intensiven Fußballjahres.

    Heimstarke Hausherren

    „Nach dem wichtigen Sieg gegen Maccabi Tel Aviv ist unser voller Fokus jetzt auf die Bundesliga gerichtet“, so Sebastian Hoeneß vor dem Traditionsduell mit den Grün-Weißen, dem 113. in der Bundesliga. Gleichzeitig warnt der Cheftrainer vor dem kommenden Gegner: „Spiele im Weserstadion sind immer eine besondere Herausforderung. Dazu kommt, dass die Bremer zuhause seit vier Spielen ungeschlagen sind.“

    Die Mannschaft von Horst Steffen, der im Sommer auf den nach Leipzig abgewanderten Ole Werner folgte, gewann drei ihrer fünf Heimspiele, unterlag vergangene Woche jedoch im prestigeträchtigen Nordderby beim Hamburger SV (2:3). Ungeachtet der jüngsten Ergebnisse des Gegners wollen die Jungs aus Cannstatt an die gute Leistung vom Donnerstagabend anknüpfen: „Wir wollen am Sonntag gegen Werder Bremen als Team mit viel Entschlossenheit, Intensität und Spielfreude agieren und uns mit einem positiven Resultat in eine gute Ausgangsposition bringen“, sagt Sebastian Hoeneß.

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