Diplom-Finanzwirt bei der Finanzverwaltung und der Steuerfahndung Stuttgart, Bürgermeister und Erster Bürgermeister seiner Heimatstadt Kornwestheim, seit 2020 Landrat des Landkreises Ludwigsburg, einem der größten Landkreise Baden-Württembergs: Der berufliche Werdegang von Dietmar Allgaier führt einen normalerweise nicht direkt ins Präsidentenamt beim VfB Stuttgart. Zu Dietmar Allgaiers Stärken zählen seine Nahbarkeit und sein offenes Ohr, sagen langjährige Begleiter. Genau dies sorgte im August 2024 auch für einen Anruf, der das Leben des Mannes, der sich selbst einen Vereinsmenschen durch und durch nennt, nachhaltig verändern sollte.
Interimspräsident dringlich gesucht
Dietmar Allgaier saß abends mit seiner Frau Bettina und Freunden beim Italiener, als der VfB-Vereinsbeiratsvorsitzende Rainer Weninger anrief. Dieser brauchte nicht viele Worte und wartete mit einer besonderen Bitte auf: Der mit Abstand größte Sportverein Baden-Württembergs stand nach einer turbulenten Mitgliederversammlung ohne Präsidenten und ohne handlungsfähiges Präsidium da, ein Interimspräsident wurde dringlich gesucht.
Entsprechend lief die Abfrage potenzieller Kandidaten, ob sie für das Amt prinzipiell zur Verfügung stünden, auf Hochtouren. Als langjähriges, engagiertes Vereinsmitglied wusste Dietmar Allgaier um die prekäre Situation seines Herzensvereins. Ebenso wusste er, der bereits seit 2016 ehrenamtlich im damaligen Mitgliederausschusses Vereinsentwicklung sowie hiernach in der Satzungskommission mitwirkte, um die Größe, Wucht und Tücken dieser Aufgabe. Rainer Weninger sicherte seinem „Telefonjoker“ etwas Bedenkzeit zu.
Schnelle und zuverlässige Einigung
Umgehend tagte der „Allgaiersche Familienrat“. Parallel holte Dietmar Allgaier die Zustimmung von Verwaltungsseite für den Schritt zum VfB ein – und signalisierte gen Bad Cannstatt, dass er sich das Amt vorstellen könne. Der entscheidende zweite Anruf des VfB erreichte ihn dann 72 Stunden später – mitten auf einem Pur-Konzert. Nicht nur aufgrund des erhöhten Geräuschpegels wurde man sich telefonisch schnell einig: Dietmar Allgaier wagte den Sprung ins „Abenteuerland“ VfB Stuttgart.
Seinem Ruf als Brückenbauer gerecht werdend, schaffte es der erfahrene Verwaltungs- und Organisationsexperte gemeinsam mit Andreas Grupp als neuformiertes Präsidium, dass in der Mercedesstraße wieder Stabilität, Ruhe und Geschlossenheit Einzug hielten. Und so wünschte sich die große Mehrheit der VfBlerinnen und VfBler, dass sich Dietmar Allgaier auch regulär als Präsident zur Wahl stellen solle. Am 22. März 2025 erhielt er mit 91 Prozent Zustimmung einen großen Vertrauensbeweis seitens der VfB-Mitglieder. Das Abenteuer ging also weiter.
Agieren im engen Schulterschluss
Im engen Schulterschluss mit dem heutigen Präsidium, gebildet mit Vizepräsident Andreas Grupp und Präsidiumsmitglied Stefan Jung, sowie dem Vereinsbeirat gestaltet er mit Freude, Hingabe und einem klaren Plan die Zukunft des Vereins für Bewegungsspiele. Der Austausch auf Augenhöhe mit den Mitgliedern und Fans, ob nun in den Vereinsabteilungen, bei Dunkelroten Tischen oder bei den „VfB im Ländle“-Aktivitäten, ist ihm dabei ein zentrales Anliegen.
Auch in der Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender ist er eine verlässliche Größe für den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Mit seiner Kommunikationsstärke, aber ohne große Worte, sondern vielmehr mit vorausschauendem Handeln und Besonnenheit prägt er die Gremienarbeit des VfB Stuttgart. Dietmar Allgaier wählt bewusst nicht stets in die erste Reihe, ist aber immer dann zur Stelle, wenn es das laut eigener Aussage schönste Vereins-Amt der Welt erfordert.
Den ersten weiß-roten Geburtstagsgruß gab’s bereits am Morgen. Mit einer gemeinsamen Videobotschaft hatten Verantwortliche, Legenden, Spielerinnen und Spieler sowie Mitarbeitende des VfB Stuttgart 1893 ihre Glückwünsche an Dietmar Allgaier übermittelt und somit für große Freude gesorgt. Schließlich feiert der Jubilar am heutigen Donnerstag, 11. Juni 2026, seinen 60. Geburtstag, zu dem ihm der gesamte Verein herzlichst gratuliert.
Weiterhin viel Kraft und Leidenschaft für den Verein
Dietmar Allgaier ist am 22. März 2025 zum Präsidenten des VfB Stuttgart 1893 e.V. gewählt worden. Zuvor war er bereits seit 1. August 2024 als bestellter Präsident des VfB tätig. Seit Ende 2024 fungiert Dietmar Allgaier zudem als Aufsichtsratsvorsitzender der VfB Stuttgart 1893 AG an. Im Hauptberuf ist er Landrat des Landkreises Ludwigsburg.
Der VfB wünscht seinem Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden alles Gute im neuen Lebensjahr sowie weiterhin viel Freude und Erfolg in Weiß und Rot!
Es ist die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. Erstmals nehmen 48 Nationen an der FIFA-Endrunde teil, die am Donnerstag, 11. Juni 2026, beginnt und am Sonntag, 19. Juli 2026, endet. Und es ist zugleich jene WM mit einer neuen „Stuttgarter Bestmarke“. Mit Alexander Nübel, Angelo Stiller, Jamie Leweling, Deniz Undav (alle Deutschland), Ermedin Demirovic (Bosnien-Herzegowina), Luca Jaquez (Schweiz), Bilal El Khannouss (Marokko) und Jeremy Arévalo (Ecuador) nehmen acht VfB-Profis an der WM teil – womit die bisherige Marke von sieben WM-Fahrern aus dem Jahr 2010 geknackt und um einen Akteur übertroffen ist. Wann absolvieren die Jungs aus Cannstatt auf weltweiter Bühne ihre erste Partie in der Gruppenphase?
Ermedin Demirovic und Luca Jaquez begegnen sich in Gruppe B
Den Anfang macht Ermedin Demirovic. Am zweiten Turniertag trifft der Stürmer mit Bosnien-Herzegowina in Gruppe B auf Kanada, einen der Gastgeber der diesmaligen WM – Anpfiff ist am Freitag, 12. Juni 2026, um 21 Uhr. Am Samstag, 13. Juni 2026, um 21 Uhr, steigt Luca Jaquez ins Turnier ein – mit der Schweiz erwartet den Verteidiger, ebenfalls in Gruppe B, die Begegnung mit Katar. Somit ist darüber hinaus klar: Ermedin Demirovic und Luca Jaquez werden sich auch auf dem Rasen begegnen können – am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 21 Uhr, spielen Bosnien-Herzegowina und die Schweiz gegeneinander. Sozusagen ein „kleines VfB-Duell“ auf globaler Bühne.
Bis zu fünf VfB-Profis in einem WM-Spiel möglich
Besonders VfB-lastig wird der Sonntag, 14. Juni 2026, und somit der vierte Turniertag. Um 0 Uhr absolviert Bilal El Khannouss sein erstes WM-Gruppenspiel. Mit Marokko trifft der Offensivakteur in Gruppe C auf Rekord-Weltmeister Brasilien, das den Titel bereits fünfmal gewinnen konnte. Am Abend, um 19 Uhr, steigt Deutschland ins Turnier ein – und damit auch Alexander Nübel, Angelo Stiller, Jamie Leweling sowie Deniz Undav. Das DFB-Team trifft in ihrem ersten Spiel in Gruppe E auf Curacao, das sich erstmals für eine WM-Endrunde qualifiziert hat. Für den Abschluss des ersten Gruppenspieltages aus VfB-Sicht sorgt Jeremy Arévalo. Am Montag, 15. Juni 2026, 1 Uhr, erwartet den Stürmer mit Ecuador, ebenfalls in Gruppe E, das Aufeinandertreffen mit der Elfenbeinküste. Übrigens: Deutschland und Ecuador spielen am dritten Gruppenspieltag gegeneinander – am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 22 Uhr, werden somit bis zu fünf VfB-Akteure rund um ein WM-Spiel aktiv sein können.
Die WM 2026 und der VfB
Der VfB wird auf seiner Website und seinen Social-Media-Kanälen regelmäßig von dem WM-Turnier berichten – mit Fokus auf die teilnehmenden VfB-Profis.
Alexander Nübel / Deutschland
WM-Gruppenspiele: 14. Juni 2026, 19 Uhr, in Houston (USA), Gruppenphase: Deutschland – Curacao 20. Juni 2026, 22 Uhr, in Toronto (Kanada), Gruppenphase: Deutschland – Elfenbeinküste 25. Juni 2026, 22 Uhr, in New York (USA), Gruppenphase: Ecuador – Deutschland
Angelo Stiller / Deutschland
WM-Gruppenspiele: 14. Juni 2026, 19 Uhr, in Houston (USA), Gruppenphase: Deutschland – Curacao 20. Juni 2026, 22 Uhr, in Toronto (Kanada), Gruppenphase: Deutschland – Elfenbeinküste 25. Juni 2026, 22 Uhr, in New York (USA), Gruppenphase: Ecuador – Deutschland
Jamie Leweling / Deutschland
WM-Gruppenspiele: 14. Juni 2026, 19 Uhr, in Houston (USA), Gruppenphase: Deutschland – Curacao 20. Juni 2026, 22 Uhr, in Toronto (Kanada), Gruppenphase: Deutschland – Elfenbeinküste 25. Juni 2026, 22 Uhr, in New York (USA), Gruppenphase: Ecuador – Deutschland
Deniz Undav / Deutschland
WM-Gruppenspiele: 14. Juni 2026, 19 Uhr, in Houston (USA), Gruppenphase: Deutschland – Curacao 20. Juni 2026, 22 Uhr, in Toronto (Kanada), Gruppenphase: Deutschland – Elfenbeinküste 25. Juni 2026, 22 Uhr, in New York (USA), Gruppenphase: Ecuador – Deutschland
Ermedin Demirovic / Bosnien-Herzegowina
WM-Gruppenspiele: 12. Juni 2026, 21 Uhr, in Toronto (Kanada), Gruppenphase: Kanada – Bosnien-Herzegowina 18. Juni 2026, 21 Uhr, in Los Angeles (USA), Gruppenphase: Schweiz – Bosnien-Herzegowina 24. Juni 2026, 21 Uhr, in Seattle (USA), Gruppenphase: Bosnien-Herzegowina – Katar
Bilal El Khannouss / Marokko
WM-Gruppenspiele: 14. Juni 2026, 0 Uhr, in New Jersey (USA), Gruppenphase: Brasilien – Marokko 20. Juni 2026, 0 Uhr, in Massachusetts (USA), Gruppenphase: Schottland – Marokko 25. Juni 2026, 0 Uhr, in Atlanta (USA), Gruppenphase: Marokko – Haiti
Luca Jaquez / Schweiz
WM-Gruppenspiele: 13. Juni 2026, 21 Uhr, in Santa Clara (USA), Gruppenphase: Katar – Schweiz 18. Juni 2026, 21 Uhr, in Los Angeles (USA), Gruppenphase: Schweiz – Bosnien-Herzegowina 24. Juni 2026, 21 Uhr, in Vancouver (Kanada), Gruppenphase: Schweiz – Kanada
Jeremy Arévalo / Ecuador
WM-Gruppenspiele: 15. Juni 2026, 1 Uhr, in Philadelphia (USA), Gruppenphase: Elfenbeinküste – Ecuador 21. Juni 2026, 2 Uhr, in Kansas City (USA), Gruppenphase: Ecuador – Curacao 25. Juni 2026, 22 Uhr, in New York (USA), Gruppenphase: Ecuador – Deutschland
Für die Spieler und Trainer der U21 endet am Montag, 22. Juni die Sommerpause. Fünf Wochen liegt dann das letzte Spiel in der 3. Liga zurück. Mit den obligatorischen Leistungstests starten die Jungs von Trainer Nico Willig in die siebenwöchige Vorbereitung auf die Saison 2026/2027. Erstmals mit dem Ball am Fuß sind die U21-Spieler am Mittwoch, 24. Juni, um 11 Uhr zu sehen. Nur drei Tage später steht das erste Vorbereitungsspiel gegen den FC Augsburg II an. Am darauffolgenden Wochenende tritt die Mannschaft mit dem roten Brustring beim Bitzer-Cup in Ergenzingen an. Im Halbfinale trifft der VfB auf den Oberligisten SSV Reutlingen. Im anderen Halbfinale duellieren sich der TuS Ergenzingen und der SC Freiburg II. Von Dienstag an bereitet sich die U21 dann im Trainingslager im österreichischen Bludenz weiter vor. Den Abschluss bildet das Turnier am Sonntag in Balingen. Beim Mey Generalbau Cup sind neben dem Gastgeber TSG Balingen die SG Sonnenhof Großaspach und der FC 08 Villingen mit dabei. An den folgenden drei Samstagen stehen die Testspiele gegen Normannia Gmünd, den SSV Ulm sowie den FC-Astoria Walldorf an. Um Punkte in der 3. Liga geht es für die Willig-Elf dann erstmals am 8. oder 9. August.
Die Termine in der Übersicht:
Montag/Dienstag, 22./23. Juni 2026: Leistungstests
Mittwoch, 24. Juni 2026, 11 Uhr: Trainingsauftakt
Samstag, 27. Juni 2026, 14 Uhr: Vorbereitungsspiel gegen FC Augsburg II in Weilheim/Teck
Samstag, 4. Juli 2026: Turnier in Ergenzingen
Dienstag, 7. Juli bis Samstag, 11. Juli 2026: Trainingslager in Bludenz
Sonntag, 12. Juli 2026: Turnier in Balingen
Samstag, 18. Juli 2026, 14 Uhr: Vorbereitungsspiel bei Normania Gmünd
Samstag, 25. Juli 2026, 14 Uhr: Vorbereitungsspiel gegen SSV Ulm in Jungingen
Samstag, 1. August 2026, 14 Uhr: Vorbereitungsspiel gegen FC-Astoria Walldorf am VfB-Clubzentrum
Freitag/Samstag/Sonntag, 7./8./9. August 2026: 1. Spieltag in der 3. Liga
Von Freitag, 12. Juni 2026, bis Sonntag, 14.Juni 2026, steht auf dem Sportgelände des TSV Jesingen alles im Zeichen der weiß-roten Fanfamilie, wenn zum bereits 28. Mal das jährliche Fußballturnier der Offiziellen Fanclubs (OFC) ausgetragen wird. In diesem Jahr richtet der OFC Gerschdaklopfer das Turnier aus. Insgesamt 38 OFCs treffen sich am Sportplatz in der Holzmadener Straße 24, 73230 Kirchheim unter Teck-Jesingen, um selbst gegen den Ball zu treten, bestehende Freundschaften zu pflegen und ihre gemeinsame Leidenschaft für den VfB zu leben. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und Spielen ist frei.
Los geht’s am Freitagnachmittag. Die Bewirtung der Festzelt-Gäste startet um 16 Uhr, am Abend sorgt das Duo Dani & Tanja mit Livemusik für beste Stimmung. Die Bar lädt anschließend zum gemeinsamen Ausklang des ersten Turniertages ein.
Am Samstag stehen die Turnierspiele der OFCs im Mittelpunkt. Nach einem spannenden Fußballtag folgt das Abendprogramm im Festzelt, bei dem der in der Region bekannte DJ Kube für die passende musikalische Unterhaltung sorgt.
Spiele der VfB-Unified-Mannschaften und der VfB Legends am Sonntag
Der Sonntag beginnt mit den letzten Gruppenspielen sowie den Viertelfinalpartien. Anschließend finden Einlagespiele der VfB-Unified-Mannschaften statt. Dabei treten gemischte Mannschaften aus Fans mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam an und setzen ein Zeichen für Inklusion, Zusammenhalt und die verbindende Kraft des Fußballs. Ab 13 Uhr folgen die Halbfinals und das Finale des OFC-Turniers.
Ein weiterer Höhepunkt wartet ab 14 Uhr mit dem Spiel zwischen den VfB Legends und einer Fanclub-Auswahl aus Spielern der teilnehmenden OFCs. Unter anderem werden Cacau, Tobias Rathgeb, Christian Träsch und Andreas Hinkel für die Legends auf dem Rasen stehen. In der Halbzeit werden die erfolgreichsten Teams des Wochenendes gemeinsam mit Alexander Wehrle und André Bühler geehrt. Auch VfB-Maskottchen Fritzle wird am Sonntagmittag vor Ort sein.
Gerade einmal 14 Tage nach dem Finale im Berliner Olympiastadion sind die ersten Weichen für die kommende Pokalsaison bereits gestellt: Der VfB bekommt es in der ersten Runde des DFB-Pokals mit Drittligist Hansa Rostock zu tun. Das ergab die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund am Samstagabend, bei der der langjährige FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin als Losfee fungierte.
Bereits zum vierten Mal seit 2018 treffen Hansa Rostock und der VfB in der ersten DFB-Pokalrunde aufeinander. Während die Rostocker sich 2018 mit 2:0 durchsetzten, gewann der VfB in den Jahren 2019 und 2020 jeweils mit 1:0 im Ostseestadion. In den vergangenen beiden Spielzeiten der 3. Liga traf der amtierende Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommerns viermal auf die U21 des VfB.
Die erste Runde der DFB-Pokalspielzeit 2026/2027 wird überwiegend zwischen Freitag, 21. August, und Montag, 24. August 2026, ausgetragen, also eine Woche vor dem Start der Bundesliga-Saison 2026/2027. Ausgenommen sind davon die beiden Supercup-Teilnehmer und ihre jeweiligen Gegner, deren Partien am 1. und 2. September 2026 absolviert werden. Die zeitgenaue Ansetzung der insgesamt 32 Erstrunden-Duelle erfolgt in Kürze.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt zum Los: „Wir haben in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal sehr erfolgreich abgeschnitten und wollen daran nach der Sommerpause anknüpfen. Gleichzeitig wissen wir aus der vergangenen Saison, wie herausfordernd dieser Wettbewerb schon in der ersten Runde ist. Dementsprechend nehmen wir die Aufgabe gegen den F.C. Hansa Rostock sehr ernst und wissen, dass wir dort von der ersten Minute an bereit sein müssen.“
A - Achtelfinale
Erstmals seit der Saison 2012/2013 erreichte der VfB in der zurückliegenden UEFA Europa League-Saison wieder das Achtelfinale. Nach Hin- und Rückspiel mussten sich die Jungs aus Cannstatt dort dem portugiesischen Meister FC Porto geschlagen geben.
B – Bundesliga trifft Basis
Bei der zweiten Auflage von „Bundesliga trifft Basis“ drehte sich alles um den Amateurfußball. Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav besuchten im Rahmen der VfB-Initiative ihre Heimatvereine.
C - Choreos
Die zahlreichen Choreos der Cannstatter Kurve waren sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen immer wieder ein Hingucker. Zwei absolute Highlights: Die Choreo zum hundertjährigen Brustring-Jubiläum und das „Äffle & Pferdle-Comeback“ im DFB-Pokalfinale.
D - Debütanten
Die starke Saison mit dem VfB brachte einigen Jungs aus Cannstatt ihre verdienten Debüts in der Nationalmannschaft ein. In der zurückliegenden Spielzeit feierten Atakan Karazor (Türkei), Luca Jaquez (Schweiz) und Nikolas Nartey (Dänemark) ihre Länderspiel-Debüts.
E – Elf
Mit dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern endete eine knapp zweijährige Serie von elf gewonnenen Pokalrunden in Serie. Zuvor hatte sich der VfB letztmals im Februar 2024 im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen geschlagen geben müssen. Es folgten zwei Finaleinzüge in Serie.
F – Finale
Dass der VfB zweimal in Serie im Berliner Olympiastadion um den goldenen DFB-Pokal spielte, stellte ein Novum in der Vereinsgeschichte da.
G – Goldener Schuh
Erstmals seit 2020 taucht in Deniz Undav wieder ein Deutscher in den Top Ten der Wertung zum „Goldenen Schuh“ auf, der Rangliste der besten Torjäger Europas von European Sports Media. Hier belegt der 29-jährige WM-Fahrer mit 19 Toren Platz neun.
H – Hundert Jahre Brustring
Ein großes Jubiläum stand gleich zu Saisonbeginn ins Haus: Beim Jubiläums-Spiel zum hundertsten „Geburtstag“ des ikonischen roten Brustrings lief der VfB gegen Borussia Mönchengladbach in Sondertrikots auf. Die Fans würdigten das Ereignis mit der größten Choreografie, die die MHP Arena jemals gesehen hat.
I – International
Ein Last-Minute-Punkt in Hoffenheim, ein überragendes Heimspiel gegen Leverkusen und der erfolgreiche Abschluss in Frankfurt: Das Saisonfinale des VfB, in dem es bis zuletzt um die Qualifikation für die UEFA Champions League ging, war nichts für schwache Nerven. Als Viertplatzierter nimmt der VfB in der kommenden Saison an der Königsklasse teil und spielt damit im dritten Jahr in Folge international.
J – Junge Wilde bleiben drittklassig
Auch die U21 feierte einen erfolgreichen Abschluss ihrer Saison. Im zweiten Jahr in der 3. Liga gelang der von Nico Willig trainierten Mannschaft erneut der Klassenerhalt – diesmal sogar vorzeitig.
K – Kantersiege
Dass der VfB die zweitbeste Offensive der Bundesliga stellte, war auch einigen hohen Siegen zu verdanken: Gegen Bremen, Leverkusen, Wolfsburg, Augsburg und Hamburg schossen die Jungs aus Cannstatt in der Bundesliga mindestens vier Tore. In der UEFA Europa League gelang das darüber hinaus gegen Deventer, Tel Aviv und Glasgow.
L – Legends
Die VfB Legenden waren auch in diesem Jahr wieder eine feste Stütze. Egal ob bei Auswärtsreisen, zahlreichen Heimspielen in der MHP Arena oder anderen Veranstaltungen abseits des Sports trugen unsere Legenden den Brustring durch Europa. Im Sommer geht es für die „Legends“ selbst wieder auf den Platz.
M – Meister
29 ungeschlagene Spiele, 116:44 Tore in Liga und Pokal und am Ende die große Krönung: Die U17 war in der zurückliegenden B-Junioren-Saison das Maß aller Dinge. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft setzte sich das Team von Trainer Daniel Jungwirth mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim durch und holte die Schale erstmals seit 2013 wieder nach Bad Cannstatt. Eine Woche später folgte der wfv-Pokal.
N – Next Step
Erstmals in ihrer Geschichte bestritten die VfB Frauen im März 2026 ein Heimspiel in der MHP Arena. Das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 lockte weit über 31.000 Fans in die Arena und sorgte so für einen Zuschauerrekord in der 2. Bundesliga. Der VfB unterlag Mainz mit 2:4, stieg am Ende aber als Zweitligameister vor den Rheinhessinnen in die Bundesliga auf.
O – Orchester
Einer der Momente der zurückliegenden Saison fand abseits des grünen Rasens statt. Das gemeinsame Fankonzert des VfB und des Stuttgarter Kammerorchesters „Klassik trifft Kurve“ brachte Anfang März echte Stadionatmosphäre in den Hegel-Saal der Liederhalle. Auch vor dem DFB-Pokalfinale brachte das SKO die Cannstatter Kurve auf Hochtouren.
P – Pokalsiege
Zwei DFB-Pokalsiege für die U19 und die U17-Juniorinnen sowie sechs wfv-Pokalsiege für die U15- und U17-Juniorinnen, für Team II sowie für die U15, U17 und U19 des NLZ: Der VfB räumte in dieser Saison (fast) alles ab, was es an Finals zu gewinnen gab. Die U17-Juniorinnen holten sogar das Triple aus DFB-Pokal, wfv-Pokal und Meisterschaft.
Q – Quote
17 Siege, 3 Remis, 5 Niederlagen – so lautet die Bilanz des VfB in allen Heimspielen der zurückliegenden Saison. Das bedeutet eine Heimsieg-Quote von 68 Prozent. In 17 Bundesliga-Heimspielen musste sich der VfB nur zweimal geschlagen geben, darüber hinaus gewannen die Jungs aus Cannstatt jedes ihrer vier Ligaphasen-Heimspiele in der UEFA Europa League.
R – Rekorde
Die VfB-Profis stellten in der abgelaufenen Saison eine ganze Reihe Rekorde auf: 41 Bundesliga-Auswärtstore hatte noch keine weiß-rote Elf gewonnen, ebenso bedeuteten die 20 Punkte nach Rückstand einen neuen Rekord in der Drei-Punkte-Ära. Auch der Einzug in zwei aufeinanderfolgende DFB-Pokalfinals und die damit einhergehende Serie von elf überstandenen Pokalrunden in Serie waren ein Novum in der VfB-Historie.
S – Spieler des Monats
Im März 2026 traf Deniz Undav in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in insgesamt sechs Partien in Serie mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart. Infolgedessen wurde Deniz Undav im März zum zweiten Mal nach November 2023 zum „Spieler des Monats“ der Bundesliga gewählt.
T – Tor des Monats
Gleich zweimal fiel die Wahl zum „Tor des Monats“ der Sportschau in der abgelaufenen Saison auf einen Spieler bzw. eine Spielerin des VfB. Zunächst gewann Ermedin Demirovic im September mit seinem Hackentreffer gegen den SC Freiburg, im April sicherte sich in Rosa Rückert erstmals eine Spielerin der VfB Frauen die Auszeichnung. Für die DFB-U19 hatte die 19-Jährige ebenfalls per Hacke getroffen.
U - Unterstützung
Egal ob Istanbul oder Kiel, ob Rom oder Heidenheim: Auf die Fans auf den Rängen konnte sich die Mannschaft auf dem Rasen auch in dieser Saison verlassen. Einmal mehr trat der VfB in Deutschland und Europa als eingeschworene Einheit auf.
V – VfBExpress
Erst wurde gemeinsam über das Design abgestimmt, anschließend ging es auf die Reise: In der abgelaufenen Saison flog der VfB mit dem „VfBExpress“ des Airline-Partners SunExpress stilecht zu seinen Europapokal-Auswärtsspielen. Der Schriftzug „Stuttgart kommt“ sowie das Rössle zieren die Außenverkleidung der Boeing-Maschine.
W – Weltmeister
Zehnkämpfer Leo Neugebauer bei der Leichtathletik-WM in Tokio, die Kugelstoßer Niko Kappel und Lara Baars bei der Para-WM in Neu-Delhi sowie Bera Wierhake bei den World Transplant Games in Dresden: Die Athleten der VfB-Leichtathletik-Abteilung beeindruckten in den vergangenen Monaten mit herausragenden Leistungen und holten insgesamt fünf Goldmedaillen nach Bad Cannstatt.
X - xG
Der VfB präsentierte sich in der vergangenen Bundesliga-Saison häufig kaltschnäuzig vor des Gegners Tor. Das unterstreicht auch die xG-Statistik („Expected Goals“), also die Kennzahl erwartbarer Tore. Demnach erzielten die Jungs aus Cannstatt in 34 Bundesligaspielen 10,6 mehr Treffer, als statistisch erwartbar gewesen wären.
Y – Youngster
Mit zehn Toren und sechs Vorlagen in 29 Drittliga-Spielen hatte Sommer-Neuzugang Noah Darvich einen großen Anteil am Klassenerhalt der U21 in der 3. Liga. Die Leistungen des 20-Jährigen, der im Jahr 2023 Welt- und Europameister mit der DFB-U17 wurde, führten am Saisonende zur Wahl Noah Darvichs als „Newcomer der Saison“
Z – Zweitausend
Kurz vor Saisonende durchbrach der VfB eine Bundesliga-Schallmauer: Als dritter Club nach dem FC Bayern und Werder Bremen und am selben Tag wie der BVB erreichte der VfB gegen Werder Bremen (31. Spieltag, 1:1) die Marke von 1000 Bundesliga-Heimspielen und absolvierte eine Woche darauf beim 3:3 in Hoffenheim (32. Spieltag) sein 2000. Spiel in der Bundesliga.
Mit der umfassenden Modernisierung des auf der Gegentribüne der MHP Arena beheimateten CLUB 1893 entsteht auf rund 600 Quadratmetern ein einzigartiger Raum, der Menschen, Ideen und Technologien zusammenbringen wird. Der CLUB 1893 wird künftig nicht nur rund 330 Gästen ein besonders Hospitality-Erlebnis bei Heimspielen bieten, sondern auch praktisch ganzjährig als hochmoderne Eventfläche für Veranstaltungen genutzt werden können. Flexible Raumkonzepte, modernste Medientechnik, großflächige LED-Installationen sowie ein konsequenter Plug-and-Play-Ansatz schaffen optimale Voraussetzungen für Workshops, Konferenzen, Innovationsformate und Unternehmensveranstaltungen.
Der neue CLUB 1893 soll Menschen inspirieren, vernetzen und befähigen. Unternehmen, Start-ups, Technologiepartner, Wissenschaftseinrichtungen und Innovationsakteure erhalten hier eine Plattform, um Ideen zu entwickeln, neue Technologien erlebbar zu machen und gemeinsam an Lösungen für die Zukunft zu arbeiten. Gleichzeitig wird die VfB Bildung ihr Angebot im CLUB 1893 ausbauen und den Raum für Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Wissensformate nutzen. Damit entsteht in der MHP Arena ein Leuchtturm für die Innovationskraft der Region Stuttgart und Baden Württembergs.
Herzstück des neuen Konzepts sind zwei Erlebniswelten, die durch ein gemeinsames Forum miteinander verbunden werden. Der zur Cannstatter Kurve ausgerichtete Flügel steht für Herkunft, Identität und Emotion. Er macht die Geschichte des VfB Stuttgart, seine Werte und die besondere Verbindung zwischen Verein und Fans sichtbar. Der gegenüberliegende Flügel richtet den Fokus auf Zukunft, Innovation und Künstliche Intelligenz. In direkter Verbindung zum VfB Innovation Ground entsteht ein Reallabor für neue Ideen, digitale Anwendungen und technologische Entwicklungen. Hier werden Use Cases des VfB Stuttgart und seiner Partner sichtbar, erlebbar und diskutierbar gemacht. Auch an Heimspieltagen entstehen neue Möglichkeiten. Workshops, Impulsformate und Weiterbildungsangebote können künftig mit dem Stadionerlebnis verbunden werden. So vereint der CLUB 1893 Wissensvermittlung, Austausch und die besondere Emotionalität des Fußballs in einem einzigartigen Umfeld.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart: „Der neue CLUB 1893 ist weit mehr als ein modernisierter Hospitality-Bereich. Wir schaffen hier eine Plattform für Innovation, Künstliche Intelligenz, Bildung und Zusammenarbeit, die Menschen, Unternehmen und Ideen miteinander verbindet. Der CLUB 1893 wird ein Ort, an dem die Geschichte und Identität des VfB auf die Zukunft trifft. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir Innovation sichtbar, erlebbar und anwendbar und positionieren damit den VfB Stuttgart sowie die MHP Arena als Leuchtturm für die Innovationskraft Baden-Württembergs weit über den Sport hinaus.“
Einige Profis des VfB genießen derzeit entspannte Tage, andere sind mit ihren Nationalmannschaften bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gefordert. Unterdessen läuft beim Club aus Cannstatt die Planung für die bevorstehende Saison 2026/2027 auf Hochtouren. Nun stehen zentrale Termine der weiß-roten Vorbereitung auf die neue Spielzeit fest.
Am Donnerstag, 16. Juli 2026, um 15 Uhr, wird der VfB auf den Trainingsplatz am Clubzentrum zurückkehren. Der Trainingsauftakt zur Saison 2026/2027 wird öffentlich absolviert werden – über die zugehörigen Details informiert der VfB zu gegebener Zeit.
Erster Test bei der TSG Balingen
Fit machen für die neue Spielzeit, die Grundlagen legen und den Feinschliff holen. Neben zahlreichen Trainingseinheiten gehören sowohl mehrere Testspiele als auch ein Trainingslager zum Programm des VfB in der Sommervorbereitung. Die erste Testbegegnung findet am Sonntag, 19. Juli 2026, um 14.30 Uhr, bei der TSG Balingen statt – für die Partie in der „BIZERBA ARENA“ sind noch Tickets verfügbar.
Zu Gast beim Jubiläum in Offenbach
Eine weitere Testbegegnung, die ebenfalls im „wilden Süden“ absolviert wird, ist das traditionelle „JAKO-Testspiel“. Es ist für Samstag, 25. Juli 2026, um 15 Uhr, terminiert – gespielt wird beim FSV Hollenbach. Über den Ticketverkauf wird der VfB rechtzeitig informieren. Am Mittwoch, 29. Juli 2026, um 19 Uhr, tritt der VfB bei den Kickers Offenbach an – das Testspiel ist Teil der 125-Jahr-Feierlichkeiten des Gastgebers und wird im „Stadion am Bieberer Berg“ stattfinden, aktuell sind noch Tickets verfügbar.
Trainingslager in Grassau am Chiemsee
Anschließend reisen die Jungs aus Cannstatt ins Trainingslager. Dieses findet von Montag, 3. August 2026, bis Freitag, 7. August 2026, in Grassau, gelegen in unmittelbarer Nähe zum Chiemsee, statt. Über weitere Testspiele im Zuge der Sommervorbereitung, die für das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß noch hinzukommen können, informiert der Club aus Cannstatt rechtzeitig.
Erste Pflichtspiele in DFB-Pokal und Bundesliga
Das erste Pflichtspiel 2026/2027 absolviert der VfB im Rahmen der ersten Runde im DFB-Pokal. Die Auslosung am vergangenen Samstag, 6. Juni 2026, ergab, dass das Team mit dem roten Brustring bei Drittligist F.C. Hansa Rostock antritt. Gespielt wird die Auftaktrunde des Wettbewerbs von Freitag, 21. August 2026, bis Montag, 24. August 2026. Die neue Bundesliga-Saison beginnt am Wochenende des 28. bis 30. August 2026. Den Rahmen-Spielplan veröffentlicht die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag, 2. Juli 2026. In der UEFA Champions League ist der erste Spieltag der Ligaphase von Dienstag, 8. September 2026, bis Donnerstag, 10. September 2026, angesetzt.
Tickets für das Testspiel in Balingen
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel bei der TSG Balingen läuft über den Ticketshop des Gastgebers.
Hier geht’s direkt zum Ticketshop der TSG Balingen
Tickets für das Testspiel in Offenbach
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel bei den Kickers Offenbach läuft über den Ticketshop des Gastgebers.
Hier geht's direkt zum Ticketshop der Kickers Offenbach
Alle Termine im Überblick (Änderungen vorbehalten):
Der treffsicherste deutsche Torjäger der abgelaufenen Saison bleibt langfristig in Stuttgart: Der VfB und Nationalspieler Deniz Undav haben den gemeinsamen Vertrag des 29-jährigen Stürmers vorzeitig bis 2029 inklusive einer Option für ein weiteres Vertragsjahr verlängert.
In der abgelaufenen Spielzeit markierte der Angreifer in 46 Pflichtspielen 25 Tore und 14 Vorlagen im Trikot mit dem roten Brustring. Damit hatte Deniz Undav, der sich in den vergangenen drei VfB-Jahren zum Führungsspieler und Vizekapitän entwickelte, entscheidenden Anteil an der zweiten Champions League Teilnahme seit 2024.
In Bad Cannstatt zum Nationalspieler gereift
Deniz Undav bestritt in den vergangenen drei Saisons insgesamt 117 Pflichtspiele im VfB-Trikot, in denen ihm 57 Tore und 30 Vorlagen gelangen. Nachdem er in seiner Bundesliga-Debütsaison 2023/2024, die er als Leihgabe des englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion mit einer Ausbeute von 19 Pflichtspiel-Treffern beendete, die Vizemeisterschaft mit dem VfB und die damit einhergehende Qualifikation für die UEFA Champions League feiern konnte, wechselte die Nummer 26 des VfB im Sommer 2024 fest nach Bad Cannstatt.
Für die starken Auftritte während seiner ersten Saison am Neckar wurde Deniz Undav im März 2024 mit seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft belohnt und war anschließend Teil des DFB-Kaders, der bei der Heim-EM 2024 das Viertelfinale erreichte. Bis heute absolvierte Deniz Undav acht Spiele (sechs Tore) für Deutschland und gehört dem 26-köpfigen Aufgebot an, dass ab Mitte Juni an der WM-Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA teilnimmt. Beim 4:0-Testspielsieg gegen Finnland erzielte Deniz Undav am Sonntagabend zwei Tore und bereitete ein weiteres vor.
DFB-Pokalsieg als bisheriges Highlight der gemeinsamen Zeit
Seinen festen Platz in den weiß-roten Geschichtsbüchern sicherte sich der 29-Jährige im Mai vergangenen Jahres. Im Berliner Olympiastadion gewannen die Jungs aus Cannstatt erstmals seit 1997 wieder den DFB-Pokal. Deniz Undav trug mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 entscheidend zum 4:2-Finalsieg gegen Arminia Bielefeld bei.
Auch auf internationaler Bühne vertrat der Stürmer den VfB in seinen bislang 16 Europa-Pokalspielen mehr als würdig. So erzielte der 29-Jährige im legendären Bernabéu das erste Tor des Clubs aus Cannstatt in der UEFA Champions League seit 2010. In der abgelaufenen UEFA Europa League-Saison steuerte Deniz Undav drei Tore und sechs Vorlagen in zehn Spielen bei und wurde damit fünfbester Scorer des Wettbewerbs.
Statements von Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Deniz Undav
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender: „Deniz war ein wesentlicher Faktor für die sportliche Erfolgsgeschichte des VfB in den vergangenen drei Jahren. Er nimmt auf und neben dem Platz eine zentrale Rolle bei uns ein und identifiziert sich in einem hohen Maße mit dem VfB. In der abgelaufenen Saison hat er seine außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt und reist nun als treffsicherster deutscher Stürmer zur Weltmeisterschaft. Wir sind sehr froh, dass wir uns mit Deniz noch vor dem Start der WM auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung einigen konnten und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport: „Die Verpflichtung von Deniz Undav vor nunmehr drei Jahren hat sich sowohl für uns als VfB als auch für Deniz selbst schnell als absoluter Volltreffer im besten Wortsinne herausgestellt. Die Erwartungen, die wir damals mit dem Leih-Transfer verknüpft haben, wurden bei Weitem übertroffen. Deniz ist beim VfB zum Nationalspieler und WM-Teilnehmer geworden, die Vizemeisterschaft, der DFB-Pokalsieg und ganz aktuell die erneute Qualifikation für die Champions League sind eng mit dem Namen Deniz Undav verbunden. Auch in unseren Zukunftsplanungen ist für Deniz eine wesentliche Rolle vorgesehen, deshalb haben wir uns intensiv darum bemüht, den gemeinsamen Vertrag vorzeitig zu verlängern. Wir freuen uns sehr, dass dies in einer sehr harmonischen und vertrauensvollen Atmosphäre gelungen ist.“
Deniz Undav: „Ich bin sehr glücklich, dass mein Weg in Stuttgart weitergeht. Die vorzeitige Vertragsverlängerung bedeutet mir extrem viel. Danke an Alex Wehrle, Fabian Wohlgemuth und den VfB für das Vertrauen, das sie mir damit entgegenbringen. Der Verein und die Stadt sind in den letzten drei Jahren so etwas wie eine zweite Heimat für mich geworden. Vom ersten Tag an haben alle Menschen mich und meine Familie hier mit offenen Armen empfangen und uns Liebe geschenkt. Deshalb bedeutet es mir so viel, ihnen durch meine Tore und Leistungen immer wieder auch etwas zurückzugeben.
Wir haben ein super Team, mit dem wir noch große Ziele haben und ein Trainerteam, das uns jeden Tag ein Stück besser macht. Dazu kommen unsere unglaublichen Fans, die auch in schwierigen Momenten hinter uns stehen und uns so viel Energie geben. Ich freue mich, auch in den kommenden Jahren Teil der VfB-Familie zu sein und noch viele weitere Erfolge mit dem Brustring auf dem Trikot feiern zu dürfen.“
Das Freundschaftsspiel zwischen der TSG Balingen und dem VfB Stuttgart wird aufSonntag, 19. Juli 2026 vorverlegt. Anpfiff in der BIZERBA ARENA ist dannum 14.30 Uhr.
Der VfB ist mit der Bitte an die TSG Balingen herangetreten, das ursprünglich für Mittwoch, 22. Juli 2026 geplante Testspiel zu verlegen. Die TSG Balingen hat dieser Bitte entsprochen und gemeinsam mit dem VfB Stuttgart eine für beide Seiten passende Lösung gefunden. Bislang erworbene Tickets für das Spiel behalten ihre Gültigkeit.
Alle Infos zum Testspiel sowie zum Ticket-Vorverkauf gibt es hier:
Tief im „wilden Süden“, mitten in Balingen. Im Rahmen seiner Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 wird der VfB am Sonntag, 19. Juli 2026, ein Testspiel bei der TSG Balingen absolvieren – der Anpfiff ertönt um 14.30 Uhr in der BIZERBA ARENA. Für die Partie bei dem Regionalligisten sind bereits die Details zum Ticketverkauf bekannt.
Der Verkaufsstart erfolgt am Samstag, 18. April 2026, um 14 Uhr, beim Viertliga-Heimspiel der TSG Balingen gegen den 1. FSV Mainz 05 II. vor Ort in der BIZERBA ARENA. Der Onlineverkauf beginnt anschließend am Montag, 20. April 2026, um 8 Uhr, über den Onlineshop des Clubs.
Weiteres Testspiel am 29. Juli 2026 in Offenbach
Für den VfB stellt es die zweite Testbegegnung dar, die rund um die Sommervorbereitung auf die Saison 2026/2027 bereits terminiert ist. Zusätzlich zum Auftritt in Balingen gastieren die Jungs aus Cannstatt am Mittwoch, 29. Juli 2026, bei Kickers Offenbach im „Stadion am Bieberer Berg“ und begegnen somit einem weiteren Regionalligisten.
Über den detaillierten Fahrplan der Sommervorbereitung wird der Club aus Cannstatt zu gegebener Zeit informieren.
Tickets für das Testspiel in Balingen
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft ab Montag, 20. April 2026, über den Ticketshop des Gastgebers.
Hier geht’s direkt zum Ticketshop der TSG Balingen
Tickets für das Testspiel in Offenbach
Der Online-Ticketverkauf für das Testspiel läuft bereits über den Ticketshop des Gastgebers.
Zum dritten Mal in Serie hat der VfB in der zurückliegenden Spielzeit 2025/2026 die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb unter Dach und Fach gebracht. Zum zweiten Mal nach 2023/2024 rangierten die Jungs aus Cannstatt nach 34 Spieltagen auf einem Qualifikationsplatz für die UEFA Champions League – und sorgten darüber hinaus für diverse Bestmarken.
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Sebastian Hoeneß ist der erste VfB-Cheftrainer, dem zweimal die Qualifikation zur UEFA Champions League gelang. Gleichzeitig war es für den VfB die zweite Qualifikation für den wichtigsten europäischen Clubwettbewerb innerhalb von drei Jahren. In den zwanzig Jahren zuvor war dem VfB die UCL-Quali ebenfalls zweimal gelungen. Nach dem abschließenden Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt sagte der Cheftrainer: „Die Qualifikation für die Champions League ist etwas ganz Besonderes. Ich möchte der Mannschaft und dem gesamten Club herzlich gratulieren: Es war eine sehr konstante Bundesliga-Serie von uns. Durch den engen Kampf um die Champions-League-Ränge war im Endspurt viel Druck drauf. Ich habe großen Respekt vor den Jungs, wie sie dem standgehalten haben. Bei uns gibt es keine ‚One-man-show‘, sondern wir haben dieses Ziel gemeinsam erreicht.“
3
Wie schon in den Saisons 2023/2024 und 1979/1980 blieb der VfB in nur drei Spielen ohne eigenen Torerfolg. Noch seltener war das nur in der Saison 1984/1985 der Fall (einmal ohne Tor).
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Maximilian Mittelstädt verwandelte alle seiner vier Elfmeter – nur Nadiem Amiri (achtmal) und Andrej Kramaric (fünfmal) traten öfter vom Elfmeterpunkt an, ohne ein einziges Mal zu vergeben.
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Die zurückliegende Bundesliga-Saison war die fünftbeste in der Vereinsgeschichte. Mit 62 Punkten spielten die Jungs aus Cannstatt die drittbeste Serie seit der Meistersaison 2006/2007 (70), lediglich in der Vizemeister-Saison 2023/2024 (73 Punkte) und in der Spielzeit 2008/2009 (64), in der es am Ende für Platz drei reichte, holte der VfB noch mehr Zähler.
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Jamie Leweling erreichte in der Bundesliga-Saison 2025/2026 neun Torvorlagen. Das sind mehr, als er in seinen ersten vier Bundesliga-Spielzeiten zusammen sammelte (acht Vorlagen). Den Wert von neun Assists innerhalb einer Runde überbot seit Datenerfassung (seit 2004/2005) nur Alex Hleb in der Saison 2004/2005. Dank seiner sieben Treffer ist Jamie Leweling mit 16 Torbeteiligungen zweitbester Scorer des VfB nach Deniz Undav (25).
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Angelo Stiller gehörte auch in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Kreativspielern der Bundesliga. Seine 2332 Pässe sind der drittbeste Wert nach Aleix García (3035) und Joshua Kimmich (2650). Darüber hinaus leitete er 44 Situationen ein, die zu Abschlüssen führten (Platz eins) und zehn Angriffe, die zu Toren führten (Platz zwei hinter Luis Diaz).
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Elfmal hielt die VfB-Defensive um Keeper Alexander Nübel den Kasten der Jungs aus Cannstatt in der zurückliegenden Spielzeit sauber, davon achtmal in der MHP Arena. Das ist der drittbeste Wert nach Borussia Dortmund (15 Spiele) und Borussia Mönchengladbach (13). Einen Liga-Bestwert stellte der VfB in diesem Zusammenhang zuhause auf: Die 16 Gegentore in Heimspielen wurden sonst nur vom BVB erreicht. Einen Ligabestwert bedeuten darüber hinaus auch die lediglich vier Gegentore nach Standards.
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Zwar verpasste Ermedin Demirovic seine Vorjahres-Torausbeute von 15 Treffern in der Bundesliga knapp und landete am Ende bei zwölf Toren, für einen ligaweiten Bestwert sorgte der bosnische WM-Fahrer aber dennoch: Neunmal erzielte der 28-Jährige dabei das erste Tor des VfB in einem Spiel – nur Serhou Guirassy kommt in der Bundesliga auf diesen Wert. Darüber hinaus präsentierte sich „Medo“ kaltschnäuzig wie kaum ein anderer Stürmer: 29 Prozent Chancenverwertung ist der drittbeste Wert aller Spieler mindestens 20 Schüssen nach Jonathan Burkardt (Frankfurt, 32 Prozent) und Harry Kane (30 Prozent).
19
Mit seinen 19 Saisontreffern übertraf Deniz Undav nicht nur seinen bisherigen Bundesliga-Bestwert aus der Saison 2023/2024, in der er 18 Tore erzielt hatte, sondern mauserte sich auch zum zweitbesten Torschützen der Bundesliga nach Harry Kane. In der „Goldener Schuh“-Wertung des besten Torjägers aller ersten Ligen in Europa belegt der Stürmer den neunten Rang und ist nach Mario Gomez (2008/2009, 24 Tore) der zweite deutsche VfB-Spieler in diesem Jahrtausend in den Top Ten des Rankings.
20
Die Moral des VfB wurde zurecht häufig hochgelobt – und spiegelt sich auch in den Zahlen wider. 20 Punkte nach Rückstand sind Rekord in der Drei-Punkte-Ära für die Jungs aus Cannstatt und werden lediglich vom FC Bayern (29 Punkte) getoppt.
41
Mehr als die Hälfte seiner 71 Saisontore – im Übrigen die zweitbeste Offensiv-Ausbeute der Liga nach dem FC Bayern (122 Tore) und die zweitbeste der Vereinsgeschichte nach 2023/2024 (78) – erzielte der VfB in Auswärtsspielen. 41 Tore auf fremdem Geläuf sind neuer Vereinsrekord und gehen Hand in Hand mit einem weiteren: Derzeit stehen die Jungs aus Cannstatt bei 21 aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen mit mindestens einem eigenen Treffer.
57
Unter allen Flügelspielern, die in der zurückliegenden Bundesliga-Saison zu mindestens 40 Dribblings ansetzten, weist Chris Führich mit 57 Prozent die zweitbeste Erfolgsquote nach Jean-Matteo Bahoya (Eintracht Frankfurt, 59 Prozent) auf. Unter allen Spielern, die mindestens 50 Flanken aus dem Spiel schlugen, belegt die Stuttgarter Nummer zehn sogar den Spitzenplatz: 38,6 Prozent Erfolgsquote übertrifft niemand.
58
Sebastian Hoeneß steht nun bei 58 Bundesliga-Siegen und steht in der Rangliste der VfB-Cheftrainer mit den meisten Ligasiegen auf Rang zwei hinter Jürgen Sundermann (71 Siege).
67,7
Er machte seinen Gegenspielern reihenweise das Leben schwer: Ramon Hendriks gewann in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit etwas mehr als zwei Drittel seiner Zweikämpfe (67,7 Prozent) und ist damit – gemeinsam mit Hamburgs Luka Vuskovic – der beste Zweikämpfer der Bundesliga unter allen Spielern mit mindestens 50 Prozent Einsatzzeit.
2.746
Angelo Stiller bestritt mit 2.746 die meisten Einsatzminuten aller VfB-Feldspieler in der Bundesliga. Torhüter Alexander Nübel stand als einer von zwölf Akteuren (davon acht Torhüter) in jeder Minute der Saison auf dem Platz (3.060 Spielminuten).
Wenn es ein Torhüter schafft, mit Sprechchören gefeiert zu werden, dann sagt das einiges über sein Standing aus. Bei Alexander Nübel kam das in den vergangenen drei Jahren regelmäßig vor. Vereitelte der Keeper eine gegnerische Großchance, riefen die Fans des VfB oftmals euphorisch seinen Nachnamen: „Nübel, Nübel, Nübel!“, hallte es in solchen Fällen durch die MHP Arena und die Auswärtsstadien. Dass sich der 29-Jährige einer solchen Wertschätzung erfreuen durfte, hing einerseits mit seinen Leistungen und andererseits mit seinem Auftreten zusammen.
Exakt 129-mal für den VfB im Einsatz
Seit Sommer 2023 lief er auf Leihbasis vom FC Bayern München für den Club aus Cannstatt auf. Vom ersten Tag an brachte er dem VfB und seinen Fans ein hohes Maß an Identifikation und Leistungsbereitschaft entgegen. Alexander Nübel trat fleißig und besonnen auf, trug als „Nummer eins“ und Ruhepol einen wesentlichen Anteil zu den Erfolgen in den vergangenen drei Jahren bei. In Fakten ausgedrückt: In der Saison 2023/2024 gelang dem Torhüter und seinen Teamkollegen mit der Bundesliga-Vizemeisterschaft zugleich der Einzug in die UEFA Champions League, in der Saison 2024/2025 wurde der Triumph im DFB-Pokal erreicht und in der eben beendeten Serie 2025/2026 erfolgte nicht nur die erneute „Königsklasse“-Qualifikation, sondern der VfB zog ein zweites Mal in Serie ins DFB-Pokalfinale ein.
Saison- und wettbewerbsübergreifend hat Alexander Nübel exakt 129 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Der Club aus Cannstatt ist inzwischen jener Verein, für den der Torhüter die meisten Profieinsätze in seiner bisherigen Laufbahn verzeichnete. Nach drei gemeinsamen Jahren endet mit Saisonende die Leihbasis.
Abschiedsworte von Fabian Wohlgemuth und Alexander Nübel
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Alexander Nübel hat in den vergangenen drei Jahren Maßstäbe gesetzt. Sportlich, charakterlich, auf und neben dem Platz. Auf Alex war jederzeit Verlass, die positive Entwicklung des VfB mit der dritten Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in Folge ist untrennbar mit ihm verbunden. Alex hat sich vom ersten Tag mit dem VfB und den Menschen in der Region identifiziert, in Kombination mit seinen außergewöhnlichen Leistungen zwischen den Pfosten hat ihn das folgerichtig zu einem bei den Fans besonders beliebten Spieler gemacht. Wir danken Alex sehr herzlich für die gemeinsame Zeit und für seinen Einsatz für den VfB, verbunden mit den besten Wünschen für seine sportliche und private Zukunft.“
Alexander Nübel sagt zum Abschied: „Es war in jeglicher Hinsicht eine sensationelle Zeit beim VfB Stuttgart. Meine Familie und ich hatten drei wundervolle Jahre in Stuttgart, und ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt. Von der Mannschaft und den Fans wurde mir sehr viel Wertschätzung und Respekt entgegengebracht, wofür ich sehr dankbar bin. Auch sportlich war es eine sehr erfolgreiche Zeit: Wir haben uns dreimal für den internationalen Wettbewerb qualifiziert, unvergessliche Abende in der Champions League und Europa League erlebt und mit dem DFB-Pokalsieg einen ganz besonderen Moment gefeiert, der für immer in Erinnerung bleiben wird.“
Beim VfB zum Nationalspieler gereift
Während seiner Zeit beim VfB reifte Alexander Nübel zudem zum Nationalspieler. Am 11. Oktober 2024 debütierte er für Deutschland beim UEFA Nations League-Match in Bosnien-Herzegowina (2:1). Seitdem gehörte er regelmäßig dem Länderspiel-Kader der DFB-Auswahl an und kam zu zwei weiteren Einsätzen. Am vergangenen Donnerstag, 21. Mai 2026, berief ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann in das deutsche Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.
Vielen Dank, Alex, und alles Gute für deine Zukunft!
Es gibt nicht viele Fußballer, die bei einem einzigen Club von der 2. Liga über die UEFA Champions League bis zum DFB-Pokalerfolg sehr viel miterlebt haben. Pascal „Calle“ Stenzel jedenfalls gehört dazu. Seine Reise beim und mit dem VfB ist etwas ganz Besonderes: Er kam im Sommer 2019 vom SC Freiburg und hat seitdem die jüngere Geschichte des Clubs aus Cannstatt mitgeprägt.
In der ersten Saison 2019/2020 gelangen dem 30-Jährigen und seinen Teamkollegen der Aufstieg in die Bundesliga. Dort folgten teils dramatische und erlösende Klassenerhalte – wie etwa am 34. Spieltag in der Saison 2021/2022 oder in der Relegation der Serie 2022/2023. Danach schlossen sich besonders erfolgreiche Jahre an: In der Saison 2023/2024 gelangen dem Defensivakteur und den Jungs aus Cannstatt mit der Bundesliga-Vizemeisterschaft zugleich der Einzug in die UEFA Champions League, in der Saison 2024/2025 wurde der Triumph im DFB-Pokal erreicht und in der eben beendeten Spielzeit 2025/2026 erfolgte nicht nur die erneute „Königsklasse“-Qualifikation, sondern der VfB zog ein zweites Mal in Serie ins DFB-Pokalfinale ein.
Fans fügten seinem Namen den Zusatz „Fußballgott“ hinzu
Pascal Stenzel blieb dem VfB über all die Zeiten hinweg treu. Damit avancierte er – neben Kapitän Atakan Karazor und Torhüter Fabian Bredlow – zum dienstältesten Profi des aktuellen Kaders. Seine Identifikation mit Club, Region und Fans – gepaart mit seiner außergewöhnlichen Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit, die er stets in den Dienst von Mannschaft und Club stellte – brachten ihm ein hohes Ansehen im „wilden Süden“ ein. Beim Verlesen der Aufstellung fügten die weiß-roten Fans beim Namen von Pascal Stenzel stets den liebevollen Zusatz „Fußballgott“ hinzu.
Saison- und wettbewerbsübergreifend hat Pascal Stenzel exakt 139 Pflichtspiele für den VfB absolviert, in denen ihm zwei Tore und elf Vorlagen gelangen. Der Club aus Cannstatt istjener Verein, für den der Defensivakteur die meisten Profieinsätze in seiner bisherigen Laufbahn verzeichnete. Nach sieben gemeinsamen Jahren endet mit Saisonende die gemeinsame Reise auf dem Fußballplatz.
Abschiedsworte von Fabian Wohlgemuth und Pascal Stenzel
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Pascal Stenzel kam zum VfB, als die Zeiten aus sportlicher Sicht alles andere als rosig waren. Aus der zweiten Liga ging es mit und dank ‚Calle‘ bis in die Champions League und zum DFB-Pokalsieg. Sieben Jahre bei einem Verein zu spielen, ist im oft so schnelllebigen Profifußball alles andere als selbstverständlich. Pascal hat sich in dieser Zeit immer in den Dienst der Mannschaft und des Vereins gestellt, als äußerst zuverlässiger Spieler und als hervorragender Botschafter im Zeichen des Brustrings. Pascal hat auf und neben dem Platz einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der VfB eine so erfolgreiche Wegstrecke zurücklegen konnte. Dafür danken wir Pascal sehr herzlich und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.“
Pascal Stenzel sagt zum Abschied: „7 Jahre im Brustring – nicht nur besonders wegen der langen Zeit, sondern vor allem wegen all der unvergesslichen Momente, die wir gemeinsam erlebt haben.
Angefangen in der zweiten Liga: der Aufstieg, der Last-Minute-Klassenerhalt, die Relegation, die Vizemeisterschaft, die Champions League und der DFB-Pokal.
All das haben wir zusammen durchlebt, und ihr habt mir immer wieder gezeigt, dass euch Wertschätzung und Loyalität oft genauso viel bedeuten, wie das, was auf dem Rasen passiert. Das bedeutet mir unglaublich viel.
Am liebsten hätte ich mich im Trikot von euch verabschiedet. Umso mehr möchte ich jetzt Danke sagen.
Danke an jeden Einzelnen, der Teil meiner Reise war.
Ihr alle macht den VfB so besonders – und ich wünsche mir, dass ihr euch genau das bewahrt, egal in welchen Phasen.
Euer Calle.“
Vielen Dank, „Calle“, und alles Gute für deine Zukunft!
Bilal El Khannouss lief in der eben beendeten Saison 2025/2026 auf Leihbasis vom englischen Vertreter Leicester City für den VfB auf – vertragsgemäß ist die Leihe nun in eine dauerhafte Verpflichtung übergegangen, so dass der Offensivakteur nun langfristig an den Club aus Cannstatt gebunden ist. In seiner ersten Spielzeit absolvierte Bilal El Khannouss wettbewerbsübergreifend 41 Partien für das Team mit dem roten Brustring, dabei gelangen ihm neun Tore und sieben Vorlagen. Darüber hinaus hat er sich mit seinen Leistungen für den marokkanischen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko empfohlen, die für sein Heimatland am 14. Juni 2026 mit dem Gruppenspiel gegen Brasilien beginnt.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Bilal hat in der abgelaufenen Saison in allen Wettbewerben überzeugende Leistungen im VfB-Trikot gezeigt, darüber hinaus nimmt er in der marokkanischen Nationalmannschaft als junger Spieler eine zentrale Rolle ein. Bilal verfügt schon jetzt über außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten, gleichzeitig sehen wir bei ihm weiteres Entwicklungspotenzial und sind deshalb davon überzeugt, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist.“
Über Belgien und England nach Stuttgart
Bilal El Khannouss wurde am 10. Mai 2004 im belgischen Strombeek-Bever geboren. Seine fußballerische Laufbahn begann er als Kind beim RSC Anderlecht – bei dem belgischen Topclub durchlief er sämtliche Jugendmannschaften. Im Alter von 15 Jahren wechselte er in die Akademie des KRC Genk. Für den viermaligen belgischen Meister debütierte er am 24. Juli 2022 – im Alter von 18 Jahren und zwei Monaten. Seitdem kamen 60 weitere Ligaeinsätze für den KRC Genk hinzu, in denen dem Offensivakteur vier Tore und 14 Vorlagen gelangen. Im Sommer 2024 wechselte Bilal El Khannouss zu Leicester City in die englische Premier League und kam dort für die „Foxes“ auf 32 Ligapartien, in denen er zwei Treffer erzielte und drei Vorlagen gab.
Der 1,80 Meter große Offensivspieler ist Nationalspieler Marokkos und kam bereits 35-mal für das afrikanische Land zum Einsatz, dabei gelangen ihm drei Tore und zwei Vorlagen. Sein größter Erfolg mit Marokko ist der Gewinn des Afrika-Cups in der eben beendeten Saison 2025/2026. Darüber hinaus sicherte er sich mit seinem Heimatland im Jahr 2023 die U23-Afrika-Meisterschaft sowie im Jahr 2024 die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris. In seiner Juniorenzeit lief er sowohl für die belgischen als auch für die marokkanischen U-Nationalmannschaften auf.
Die Wege zur Kabine und zum Fotostudio kennt Marius Funk noch bestens. Schließlich spielte der Torhüter, der vom FC Energie Cottbus zum VfB wechselt, bereits in seiner Jugendzeit sechs Jahre lang für den Club aus Cannstatt. Sein erstes Interview nach seiner Rückkehr, präsentiert von „Team Partner“ Egetrans.
Hallo Marius! Du stammst aus Aalen, hast von der U15 bis zur U21 sechs Jahre lang beim VfB gespielt. Wie fühlt sich nun diese Rückkehr an?
Marius: „Es fühlt sich an wie eine Heimkehr! In den vielen Jahren in Fürth, Ingolstadt und Cottbus war ich nicht oft zuhause. Da meine Partnerin und ich im November Nachwuchs erwarten, ist es ein richtiger Jackpot, dass wir nun meine Familie wieder öfter sehen können. Und die Chance, wieder beim VfB zu spielen, ist ohnehin ein Traum.“
Was waren die Gründe für den Wechsel zurück nach Bad Cannstatt?
Marius: „Mich reizt der Schritt in die Bundesliga zu einem Verein, der an der Champions League teilnimmt. Ich möchte mich auf höchstem Niveau messen und neue Erfahrungen sammeln. Dass es der VfB war, der Interesse an mir gezeigt hat, ist umso besser. Somit kann ich Heimat und Herzensverein verbinden.“
Bereits in der U17 und U19 hieß dein Torwarttrainer beim VfB Steffen Krebs, auf den du nun wieder treffen wirst. Welche Rolle hat diese Verbindung bei diesem Wechsel gespielt?
Marius: „Ich war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Steffen im Austausch. Er hat meinen Weg verfolgt und ich seinen Werdegang. Er hatte auch einen großen Anteil daran, dass ich mich im vergangenen Sommer bei der U21 fit halten konnte. Während dieser Zeit haben wir den Kontakt intensiviert. Er weiß, was für ein Typ ich bin und was er von mir bekommt. Auf der anderen Seite weiß ich, was er von den Torhütern verlangt. Ich hatte mit ihm super Gespräche, als es um einen möglichen Wechsel zum VfB ging.“
Seit deinem Abschied vom VfB 2016 hast du eine beachtliche Karriere mit acht Spielen in der Bundesliga, fünf in der 2. Bundesliga und 128 in der 3. Liga hingelegt. Wie hat sich der heutige Marius im Vergleich zum Marius aus 2016 verändert?
Marius: „Ich bin als vergleichsweise unerfahrener Torwart gegangen und habe mich das erste Mal aus der Komfortzone herausgewagt, was meiner Entwicklung als Mensch und Persönlichkeit extrem geholfen hat. Mit jedem Spiel, das ich machen durfte, bin ich ein besserer Torwart geworden.“
Wie hast du den VfB in den vergangenen Jahren aus der Ferne wahrgenommen?
Marius: „Ich habe den VfB immer intensiv verfolgt. Ich selbst bin interessiert, aber auch viele Menschen aus meiner Familie und aus meinem Freundeskreis. Wenn es möglich war, habe ich die Spiele geschaut. Der VfB hat sich in den vergangenen Jahren aus einer schwierigen Phase zu einem Spitzenclub in Deutschland entwickelt und ist nun dort, wo er mit dieser Wucht der Fans, des Stadions und der Stadt auch hingehört.“
Wie würdest du dich als Person und Spieler beschreiben?
Marius: „Ich bin ein Teamplayer und ein umgänglicher Typ, der mit seinen Teamkollegen immer gut auskommt. Ich gehe immer ans Maximum und pushe mich selbst, aber auch meine Mitspieler. Als Torhüter sind wir ein kleines Team im Team, in dem wir versuchen, dass jeder auf sein bestmögliches Level kommt. Dabei möchte ich helfen.“
Drei Fakten zu Marius Funk
Aufsteiger. In der eben beendeten Saison 2025/2026 stieg Marius Funk mit Energie Cottbus von der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Er hütete in 34 von 38 Partien das Tor und spielte neunmal zu Null.
Titel. Mit dem VfB gewann er in der Saison 2012/2013 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Nach seiner Nachwuchszeit beim VfB zog es ihn später zur SpVgg Greuther Fürth.
Länderspiele. Der 30-Jährige hat insgesamt 21-mal für die deutschen U-Nationalmannschaften gespielt.
Es ist eine Rückkehr nach zehn Jahren: Marius Funk wechselt zur kommenden Saison zum VfB und ergänzt das Torhüterteam der Lizenzmannschaft. Der 30-Jährige kommt vom FC Energie Cottbus, mit dem ihm zuletzt der Aufstieg in die 2. Liga gelang, und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.
Der Club mit dem Brustring ist zugleich Marius Funks Jugendverein. Zwischen 2011 und 2016 durchlief der 1,87 Meter große Torhüter von der U15 bis zur U21 alle Nachwuchsmannschaften des VfB, feierte 2013 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft und stand für die U21 des VfB in der Saison 2015/2016 siebenmal in der 3. Liga im Tor. Danach folgten Stationen bei der SpVgg Greuther Fürth, dem FC Ingolstadt und zuletzt dem FC Energie Cottbus. Der gebürtige Aalener bringt die Erfahrung von 128 Spielen in der 3. Liga, fünf in der 2. Bundesliga und acht in der Bundesliga mit nach Stuttgart.
Den VfB stets intensiv verfolgt
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Marius Funk hat nach seiner fußballerischen Ausbildung beim VfB viele Erfahrungen in unterschiedlichen Clubs gesammelt und kehrt nun als gestandener Profi nach Stuttgart zurück. Wir freuen uns, dass Marius künftig ein Teil unseres Torwartteams ist, und sind davon überzeugt, dass er sowohl aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten als auch wegen seiner charakterlichen Eigenschaften ein wichtiger Neuzugang für uns ist."
Torhüter Marius Funk sagt: „Ich habe den VfB nach meinem Weggang immer intensiv verfolgt. Wenn es möglich war, habe ich die Spiele geschaut. Der VfB hat sich in den vergangenen Jahren aus einer schwierigen Phase zu einem Spitzenclub in Deutschland entwickelt und ist nun wieder dort, wo er mit dieser Wucht der Fans, des Stadions und der Stadt auch hingehört. Jetzt freue ich mich sehr auf die Rückkehr und möchte meinen Teil zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges beitragen.“
Drei Fakten zu Marius Funk
Aufsteiger. In der eben beendeten Saison 2025/2026 stieg Marius Funk mit Energie Cottbus von der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Er hütete in 34 von 38 Partien das Tor und spielte neunmal zu Null.
Titel. Mit dem VfB gewann er in der Saison 2012/2013 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Nach seiner Nachwuchszeit beim VfB zog es ihn später zur SpVgg Greuther Fürth.
Länderspiele. Der 30-Jährige hat insgesamt 21-mal für die deutschen U-Nationalmannschaften gespielt.
Grischa Prömel hat viel Freude bei seinem ersten Fotoshooting für den VfB. „Passt gut zu meinem Geburtsort“, sagt er, als er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Cannstatt“ entdeckt. Auch darüber hinaus präsentiert sich der 31-Jährige klar und aufgeräumt. Er erzählt vom VfB-Bezug in seiner Kindheit und seinem Karriereweg über die 2. Liga, spricht über den Spielstil seines neuen Arbeitgebers und seine Pläne in der Sommerpause. Das erste Interview mit Grischa Prömel nach seinem Wechsel, präsentiert von „Team Partner“ Egetrans:
Hallo Grischa, ein herzliches Willkommen beim Club aus Cannstatt. Was gab für dich den Ausschlag, zum VfB zu wechseln?
Grischa: „Tatsächlich steckt dieser Wunsch schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Meine Familie und viele Kumpels sind VfB-geprägt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Auch aus sportlicher Sicht ist es ein wunderbarer Zeitpunkt, sich dem VfB anschließen zu können.“
Wie meinst du das konkret?
Grischa: „Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht. Das habe ich in der Bundesliga aus nächster Nähe mitbekommen. Es ist beeindruckend, wie sich der Club entwickelt hat und wo er inzwischen steht. Das Team hat die Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League in der eben beendeten Saison hervorragend gemanagt – es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden. Und natürlich ist es für mich auch etwas Besonderes, für den VfB auf internationaler Ebene spielen zu können.“
Was hat dich bei deinen Gesprächen mit den Verantwortlichen des VfB besonders überzeugt?
Grischa: „Grundsätzlich waren es sehr gute und interessante Gespräche, in unterschiedlichen Konstellationen. Sie waren von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Mit der mir aufgezeigten Rolle kann ich mich total identifizieren. Zur Tradition und Bedeutung des VfB für die Region mussten mir die Verantwortlichen gar nicht viel sagen – das habe ich seit meiner Kindheit aufgesaugt und mitbekommen. Ich erinnere mich zum Beispiel an meine erste Zeit im Fußballverein, das war beim TSV Esslingen: Von 14 Spielern in unserer Jugendmannschaft waren 13 automatisch auch Fan des VfB – das hat mich früh geprägt.“
Welche VfB-Momente verbindest du mit deiner Kindheit besonders?
Grischa: „Mein erstes Bundesliga-Spiel, das ich als Kind live in einem Stadion sah, war beim VfB. Die MHP Arena hieß damals noch Gottlieb-Daimler-Stadion. In diese Phase fällt auch die Deutsche Meisterschaft 2007, die ich mitverfolgt habe. Ein besonders einprägsames Erlebnis war ein paar Monate später der Stadionbesuch beim Champions-League-Heimspiel gegen die Glasgow Rangers: Ich war zwölf Jahre alt, der VfB gewann 3:2, das Siegtor gelang kurz vor Schluss, die ganze Kulisse war schlichtweg beeindruckend.“
Interessant ist auch dein Karriereweg: Du musstest sozusagen die baden-württembergische Heimat verlassen, um im Alter von 24 Jahren beim 1. FC Union Berlin zum Bundesliga-Profi zu reifen. Wie hat dich diese Mischung aus Geduld und Beharrlichkeit geprägt?
Grischa: „Das hat mich zu dem Profi geformt, der ich heute bin. Ich bin über vier Saisons hinweg den Weg über die 2. Liga gegangen, habe mich dort Schritt für Schritt in den Profifußball hineingearbeitet und anschließend mit Union Berlin den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Aus dieser Zeit habe ich sehr viel Gutes mitnehmen können. Das steht teils auch sinnbildlich für meine bisherige Karriere: Ich war auf dem hohen Niveau nie der talentierteste Spieler in der Mannschaft, sondern habe neben der sportlichen Qualität zugleich ein hohes Maß an Fleiß, Arbeit und Mentalität eingebracht. Ich bin stolz, mittlerweile so viele Bundesliga-Spiele absolviert zu haben – und hoffe sehr, dass noch einige dazukommen werden.“
In der eben beendeten Saison haben sich der VfB und die TSG Hoffenheim ein enges Rennen im oberen Tabellendrittel geliefert. Wie hast du die Performance deines neuen Arbeitgebers wahrgenommen?
Grischa: „Die Spielweise des VfB ist attraktiv – es werden spielerische Lösungen gesucht, es wird mit Mut nach vorne gespielt, das Team arbeitet defensiv gemeinsam. Mit dieser Haltung und Intensität kann ich mich sehr identifizieren. In der eben beendeten Bundesliga-Saison war es tatsächlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auch die beiden Partien zwischen dem VfB und Hoffenheim waren sehr ausgeglichen (0:0 und 3:3, Anm. d. Red.).“
Gibt es Spieler beim VfB, die du bereits kennst oder mit denen du zusammengespielt hast?
Grischa: „Ja, ich habe mit ‚Ange‘ (Angelo Stiller, Anm. d. Red.) gemeinsam in Hoffenheim gespielt. Mit ‚Fabi‘ (Fabian Bredlow, Anm. d. Red.) habe ich einen Großteil bei den U-Nationalmannschaften verbracht, wir sind beide Jahrgang 1995. Darüber hinaus kenne ich viele der Jungs aus den vergangenen Bundesliga-Jahren, in denen wir uns begegnet sind.“
In einem Interview hast du neulich erzählt, dass du privat gerne reist und neue Dinge siehst. Daher eine private Frage zum Abschluss: Wie verbringst du die Sommerpause, ehe du bald mit deinen neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz arbeitest?
Grischa: „Für mich geht es in diesen Tagen in den Urlaub. Ich fliege nach Japan – über das Land habe ich viel Gutes und Spannendes gehört. Daher freue ich mich sehr, meine eigenen Eindrücke vor Ort zu sammeln. Danach steht der Umzug nach Stuttgart an, der sicherlich auch ein paar Tage in Anspruch nehmen wird. Zudem bin ich bei ein, zwei Hochzeiten von Freunden eingeladen. Und einige individuelle Trainingseinheiten gehören ebenfalls zum Ferienprogramm.“
Drei Fakten zu Grischa Prömel
Geburtsort. Am 9. Januar 1995 wurde Grischa Prömel in Cannstatt geboren. Unweit Stuttgarts, in Esslingen, lernte er das Fußball-ABC und ist in der Region aufgewachsen. Und: Er hat damit am gleichen Tag seinen Geburtstag wie VfB-Spieler Chris Führich.
Europacup. Grischa international! Schon einmal hat der Mittelfeldakteur in einem europäischen Clubwettbewerb gespielt – in der Saison 2021/2022 mit dem 1. FC Union Berlin. Entsprechend groß ist seine Vorfreude, in der bevorstehenden Serie mit dem VfB international in der UEFA Champions League vertreten zu sein.
Länderspiele. Der 31-Jährige hat insgesamt 22-mal für Deutschland gespielt – 18-mal für die U-Nationalmannschaften sowie viermal für die Olympia-Auswahl. Einmal, im November 2023, wurde er in den Kreis der A-Nationalmannschaft nachnominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Der VfB hat seinen ersten Neuzugang für die bevorstehende Saison 2026/2027 verpflichtet. Von der TSG Hoffenheim wechselt Grischa Prömel zum Club aus Cannstatt. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterzeichnet. Für ihn ist es zugleich eine Rückkehr in seine Heimatregion.
Grischa Prömel sagt: „Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht und steht für eine attraktive Spielweise. Es ist beeindruckend, wo der Club inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden.“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Grischa Prömel. Grischa hat hervorragende fußballerische Fähigkeiten, ist enorm ehrgeizig und hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese Kombination macht ihn für uns zu einem sehr wertvollen Neuzugang, der noch dazu aus der Region stammt und dadurch eine hohe Identifikation mit dem VfB mitbringt.“
Bundesliga-Debüt und internationale Erfahrung mit Union Berlin
Grischa Prömel begann seine fußballerische Laufbahn beim TSV Esslingen und den Stuttgarter Kickers. Nach weiteren Stationen bei der TSG Hoffenheim und beim Karlsruher SC gelang ihm in der Saison 2018/2019 sein Bundesliga-Debüt – für den 1. FC Union Berlin lief er im Alter von 24 Jahren und sieben Monaten erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse auf. Bis 2022 absolvierte er wettbewerbsübergreifend insgesamt 141 Pflichtspiele für die Berliner, in denen ihm 20 Tore und zehn Vorlagen gelangen. Seit 2023 agierte er für die TSG Hoffenheim und lief wettbewerbsübergreifend 87-mal für die Kraichgauer auf – dabei kam er auf 14 Tore und acht Vorlagen.
Darüber hinaus absolvierte Grischa Prömel insgesamt 18 Länderspiele für die deutschen U-Nationalmannschaften. Zusätzlich gehörte er der deutschen Olympia-Auswahl an, die bei den Olympischen Sommerspielen 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro die Silbermedaille gewann.
Drei Fakten zu Grischa Prömel
Geburtsort. Am 9. Januar 1995 wurde Grischa Prömel in Cannstatt geboren. Unweit Stuttgarts, in Esslingen, lernte er das Fußball-ABC und ist in der Region aufgewachsen. Und: Er hat damit am gleichen Tag seinen Geburtstag wie VfB-Spieler Chris Führich.
Europacup. Grischa international! Schon einmal hat der Mittelfeldakteur in einem europäischen Clubwettbewerb gespielt – in der Saison 2021/2022 mit dem 1. FC Union Berlin. Entsprechend groß ist seine Vorfreude, in der bevorstehenden Serie mit dem VfB international in der UEFA Champions League vertreten zu sein.
Länderspiele. Der 31-Jährige hat insgesamt 22-mal für Deutschland gespielt – 18-mal für die U-Nationalmannschaften sowie viermal für die Olympia-Auswahl. Einmal, im November 2023, wurde er in den Kreis der A-Nationalmannschaft nachnominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Sebastian Hoeneß brauchte nur einen Satz, um das 83. DFB-Pokalfinale aus Sicht des VfB passend zusammenzufassen. „Wir waren nah dran“, sagte der Cheftrainer nach Abpfiff und ergänzte: „Wir haben über 60 Minuten ein tolles Spiel gezeigt – es ging viel von dem auf, das wir uns vorgenommen hatten. Trotzdem hat sich der FC Bayern mit Verlauf der Partie durchgesetzt.“ Am Ende mussten die Jungs aus Cannstatt als Titelverteidiger die Niederlage gegen Bayern München (0:3) und die damit verbundene Abgabe des DFB-Pokals akzeptieren. Wohlwissend, dass sie erhobenen Hauptes aus dem Berliner Olympiastadion gehen konnten. Das symbolisierte auch der enorme Applaus aus der Marathonkurve, von der die weiß-roten Fans das Endspiel verfolgten, nach Abpfiff.
Alexander Wehrle: „Haben Außergewöhnliches erreicht“
Sie sangen gemeinsam, sie würdigten das Team mit dem roten Brustring für ihre Leistung – sowohl im eben beendeten DFB-Pokalfinale als auch für die generelle Saison – und bewiesen damit einmal mehr feines Gespür. „Es war etwa 60 Minuten lang ein Finale auf Augenhöhe“, sagte Alexander Wehrle und ordnete ein: „Wir haben in dieser Saison definitiv Außergewöhnliches erreicht, indem wir uns für die Champions League qualifiziert und das DFB-Pokalfinale erreicht haben.“ Der Vorstandsvorsitzende nutzte den Moment des Saisonabpfiffs, um das Resümee noch etwas größer und damit über die Profimannschaft hinauszuziehen.
Der 51-Jährige lobte zugleich die Leistungen in den weiteren sportlichen Bereichen: „Unsere Frauenmannschaft hat mit dem Aufstieg in die Bundesliga ein großes Ziel erreicht. Zudem freuen wir uns sehr über zwei Titelgewinne auf Nachwuchsebene, die Ausdruck der hervorragenden Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum sind.“ Die U19 sicherte sich am Freitag, 22. Mai 2026, die Trophäe im DFB-Pokal der Junioren, die U17 gewann am vergangenen Samstag, 16. Mai 2026, die Deutsche Meisterschaft. Allesamt Leistungen und Erfolge, die den eingeschlagenen Weg des VfB Stuttgart bestärken.
Neun VfB-Profis bei Weltmeisterschaft 2026 dabei
Und der in Zukunft fortgesetzt werden soll. Der Club aus Cannstatt bleibt ambitioniert. In den Minuten nach Abpfiff des DFB-Pokalfinals spendeten die VfB-Fans „ihrem“ Team nicht nur eine Menge Applaus, sondern richteten den Blick bereits nach vorne – und sangen davon, dass es in der neuen Serie 2026/2027 wieder auf die Reise gehe. Stuttgart international eben. Die Vorfreude auf neue Abenteuer – nicht nur in der Bundesliga – ist groß. Zuvor beginnt für viele Jungs aus Cannstatt die Sommerpause. Neun Spieler, die für ihre jeweilige Nationalmannschaft nominiert sind, werden zunächst noch an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen.
Samstag, 23. Mai 2026, 14 Uhr: Noch vier Fahrten mit dem Hop-On-Hop-Off-Bussen möglich
Wer die Hauptstadt im Vorfeld des Finals noch im VfB-Design erkunden will, kann eine der vier verbleibenden Touren mit den beiden weiß-roten Hop-On-Hop-Off-Bussen nutzen. Die Fahrten starten um 14, 15, 16 und 17 Uhr jeweils auf Höhe der Alexanderstraße 3 unweit des Fanfests. Die Fahrt in den Bussen im VfB-Design ist kostenlos und dauert rund 40 Minuten. Die Plätze sind begrenzt, es gilt das Motto „First come, first serve".
Samstag, 23. Mai 2026, 13 Uhr: Empfang in baden-württembergischer Landesvertretung
Zur Stunde findet der Empfang in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg statt. Neben dem Präsidium um VfB-Präsident Dietmar Allgaier sowie den VfB-Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle sind zahlreiche Legenden des Clubs aus Cannstatt samt Pokalpate Joachim Löw sowie die DFB-Geschäftsführung anwesend. Auch Ministerpräsident Cem Özdemir stimmt sich bei der Veranstaltung auf das 83. DFB-Pokalfinale ein – und drückt dem VfB die Daumen. Ein toller Rahmen, um „The Länd of Football“ bestmöglich in der Bundeshauptstadt zu repräsentieren. Die Delegation des VfB wird nachher noch beim Fanfest auf dem Alexanderplatz erwartet.
Samstag, 23. Mai 2026, 12.30 Uhr: Junioren-Pokalsieger auf dem Fanfest gefeiert
Nach ihrem hochverdienten 3:0-Finalsieg am Freitagabend, 22. Mai 2026, wird die U19 in diesen Minuten auf dem Fanfest auf dem Alexanderplatz gefeiert. Tobias Rathgeb, Cheftrainer des frischgebackenen DFB-Pokalsiegers der Junioren, sagt: „Es ist ein fantastisches Gefühl, wir sind einfach nur stolz auf die Jungs. Aber auch vielen Dank an alle, die uns gestern in Potsdam unterstützt haben. Ihr wart so wichtig!“ Bis zum Nachmittag, um circa 15 Uhr, sind auf dem Fanfest zahlreiche Programmpunkte geboten, darunter musikalische Acts wie Rapper Majan, „Die Grafenberger“, die „Fraktion“ und DJ Phil Torres sowie Auftritte von Vorständen, Präsidium und Legenden. Auch die VfB Frauen werden nach ihrer Zweitliga-Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bundesliga gebührend gefeiert.
Samstag, 23. Mai 2026, 11 Uhr: Weiß-rote Party auf dem Fanfest auf dem Alexanderplatz
Seit 9 Uhr hat das Fanfest des VfB auf dem Alexanderplatz geöffnet. Bis 15 Uhr wird ein buntes Programm zur Einstimmung auf das 83. DFB-Pokalfinale geboten. Unter anderem treten das Präsidium und der Vorstand sowie einige der Legenden der DFB-Pokalsieger-Mannschaft von 1997 auf. Auch die Bundesliga-Aufstiegsmannschaft der VfB-Frauen wird auf der Bühne zu Gast sein – genauso wie die U19-Junioren, die das DFB-Pokalfinale der Junioren am Freitag, 22. Mai 2026, gegen den VfL Wolfsburg (3:0) gewonnen haben. Musik gibt’s von der Partyband „Die Grafenberger“, dem Stuttgarter Rapper Majan sowie von DJ Phil Torres und der „Fraktion“.
Samstag, 23. Mai 2026, 9 Uhr: Der Tag des DFB-Pokalfinals ist gekommen
Guten Morgen, liebe VfB-Fans in Berlin, im „wilden Süden" und auf der gesamten Welt! Der Finaltag ist gekommen, am heutigen Samstagabend, um 20 Uhr, trifft der VfB als Titelverteidiger auf den FC Bayern München als Rekordpokalsieger. Wer gewinnt den DFB-Pokal? Das VfB-Präsidium um seinen Präsidenten Dietmar Allgaier und der VfB-Vorstand um seinen Vorsitzenden Alexander Wehrle haben sich bereits am Freitagabend, 22. Mai 2026, beim offiziellen Finalisten-Bankett des DFB auf das Endspiel eingestimmt:
Freitag, 22. Mai 2026, 19 Uhr: U19 kombiniert sich zum Titel
Herzlichen Glückwunsch! Die U19 des VfB hat ihre Saison vergoldet und das DFB-Pokalfinale der Junioren gegen den VfL Wolfsburg mit 3:0 gewonnen. Das Team von U19-Coach Tobias Rathgeb zeigte eine durchweg starke und souveräne Leistung. Gerne dürfen die „großen“ Jungs aus Cannstatt am morgigen Samstagabend nachlegen...
Freitag, 22. Mai 2026, 18 Uhr: Laut Sebastian Hoeneß braucht's „außergewöhnliche Leistung“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Kapitän Atakan Karazor vertreten den VfB bei der offiziellen Pressekonferenz vor dem Finale. „Wir werden eine außergewöhnliche Leistung brauchen und möchten unbedingt diesen letzten Schritt gehen“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Atakan Karazor ergänzt: „Wir wissen, was auf uns zukommt – der Gegner heißt FC Bayern München, da musst du immer eine Extra-Schippe drauflegen.“ Die gesamte Pressekonferenz gibt's im Re-Live:
Freitag, 22. Mai 2026, 17 Uhr: Anpfiff beim ersten Finale des Wochenendes
Das Warm-up ist beendet, die Tribünen sind gut gefüllt: Von 17 Uhr an steht die U19 des VfB im DFB-Pokalfinale der Junioren dem VfL Wolfsburg gegenüber. Wer nicht live im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam vor Ort sein kann, kann das Spiel live bei Sky verfolgen – sowohl im TV als auch im Livestream bei YouTube sowie auf dem Fanfest auf dem Berliner Alexanderplatz.
Freitag, 22. Mai 2026, 15 Uhr: Fanfest auf dem Alexanderplatz ist geöffnet
Es füllt sich. Immer mehr VfB-Fans kommen auf dem Fanfest auf dem Alexanderplatz an, das am heutigen Freitag, 22. Mai 2026, von 12 bis 21 Uhr, geöffnet ist. Geboten werden kulinarische Highlights, musikalische Begleitung durch DJ Phil Torres und Merchandising-Stände. Ab 17 Uhr wird zudem das DFB-Pokalfinale der Junioren zwischen der U19 des VfB und der U19 des VfL Wolfsburg live übertragen.
Freitag, 22. Mai 2026, 13 Uhr: Danke an Mercedes-Benz und Porsche sowie an LBBW
Beim diesjährigen DFB-Pokalfinale nutzt der VfB die Bühne, um ein Zeichen der Wertschätzung für seine strategischen Partner zu setzen. Die Profis präsentieren am Tag vor dem Finale im Abschlusstraining und bei der Pressekonferenz sowie am Tag des Endspiels auf ihrer Warm-up-Kleidung das Weltmarkenbündnis von Mercedes‑Benz und Porsche sowie Hauptsponsor LBBW. Alle Infos:
Freitag, 22. Mai 2026, 12 Uhr: Deniz Undav und Harry Kane gehen als Topscorer ins Finale
Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger. Rund um das DFB-Pokalfinale zwischen dem VfB und dem FC Bayern München gibt es einige interessante Statistiken. Beispiele? Die Jungs aus Cannstatt treffen zum dritten Mal im Endspiel auf die Münchner, in Deniz Undav und Harry Kane begegnen sich die beiden Topscorer der DFB-Pokalsaison und die beiden besten Torschützen der Bundesliga-Spielzeit, jedes Team wird von etwa 25.000 Fans im Berliner Olympiastadion unterstützt werden. Noch mehr Zahlenspiele beinhalten die Matchfacts.
Freitag, 22. Mai 2026, 10 Uhr: „Klassik trifft Kurve“ auf der ganz großen Bühne
Jetzt ist es offiziell: Das Stuttgarter Kammerorchester ist Teil der Stadionshow vor Anpfiff des DFB-Pokalfinals. Der Auftritt knüpft an ein Ereignis an, das bereits im März 2026 begeisterte. „Klassik trifft Kurve“ erobert somit die ganz große Bühne. Alle Infos:
Freitag, 22. Mai 2026, 9 Uhr: Laut Tiago Tomás „nahezu perfektes Spiel abrufen“
Am Finaleinzug des VfB hat Tiago Tomás wesentlichen Anteil. Er schoss das Siegtor im DFB-Pokal-Halbfinale am 23. April 2026 gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.). „Wir haben eine gute Mischung aus Konzentration und Lockerheit“, sagt der Offensivakteur und blickt auf das Endspiel: „Der FC Bayern hat die stärkste Mannschaft in Deutschland und gehört auch in Europa zu den Top-Teams. Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir ein nahezu perfektes Spiel abrufen.“ Im Interview auf VfB.de spricht er zudem über die Gefühle nach seinem Siegtor und das Fazit zu seiner Saison.
Freitag, 22. Mai 2026, 8 Uhr: Zwei Live-Übertragungen ab dem Nachmittag
Ab dem Nachmittag schon etwas vor? Nein? Perfekt. Der VfB nimmt seine Fans mit auf die Reise nach Berlin. Übertragen werden am heutigen Freitag, 22. Mai 2026, um 15.45 Uhr, ein Einblick in das Abschlusstraining sowie in voller Länge die Pressekonferenz, die 17.30 Uhr beginnt. An ihr nehmen neben VfB-Chefcoach Sebastian Hoeneß und VfB-Kapitän Atakan Karazor auch Bayern Münchens Cheftrainer Vincent Kompany sowie ein Spieler des Rekordpokalsiegers teil. Beide Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 20 Uhr: U19 stimmt sich aufs DFB-Pokalfinale ein
Im Kongresshotel Potsdam kommen aktuell die U19-Mannschaften des VfB und des VfL Wolfsburg zusammen – auch Präsidien, Vorstände und DFB-Funktionäre sind vertreten. Gemeinsam wird sich auf das DFB-Pokalfinale der Junioren am Freitag, 22. Mai 2026, um 17 Uhr, eingestimmt. Für das Endspiel im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion sind noch Tickets verfügbar. Wer nicht live vor Ort sein kann, kann die Partie live bei Sky Sport sowie im Stream bei WOW und YouTube verfolgen. Auch auf dem VfB-Fanfest auf dem Berliner Alexanderplatz wird das Finale übertragen.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 19 Uhr: VfB am Teamhotel angekommen
Kapitän Atakan Karazor schreibt Autogramme, Jamie Leweling nimmt sich Zeit für ein paar Selfies, Chris Führich plauscht ebenfalls kurz mit wartenden Fans. Der VfB ist am Teamhotel in Berlin angekommen – einige Fans haben die Jungs aus Cannstatt empfangen. Die Vorfreude auf das Endspiel ist allseits spürbar.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 17 Uhr: Jungs aus Cannstatt auf dem Weg nach Berlin
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Die Jungs aus Cannstatt haben ihre Reise in Richtung der Bundeshauptstadt Berlin angetreten. Nach etwa einstündiger Flugzeit wird die Maschine, bereitgestellt von Airline-Partner „SunExpress“, am Flughafen „BER – Berlin-Brandenburg“ erwartet. Die anschließenden Programmpunkte lauten: Fahrt zum Teamhotel, Check-in, Abendessen.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 15 Uhr: Newsblog zum DFB-Pokalfinale 2026 startet
Servus, liebe VfB-Fans! Es geht auf die Reise – und zwar zum zweiten Mal in Serie zum DFB-Pokalfinale nach Berlin. Der VfB trifft am Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, auf den FC Bayern München. Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger. Zudem steht die U19 des VfB im Endspiel um den DFB-Pokal der Junioren – bereits am Freitag, 22. Mai 2026, um 17 Uhr, tritt sie gegen die U19 des VfL Wolfsburg an. Die Fanbeauftragten des Clubs haben jeweils Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in den beiden Faninfos zusammengefasst:
Die Top 3 zu Bayern München gegen den VfB:
Blick zurück: Viertes und letztes Duell in dieser Saison
Es ist bereits das vierte Aufeinandertreffen in der laufenden Spielzeit: Nachdem sich der VfB und der FC Bayern zum Start in die Pflichtspiel-Saison im Franz-Beckenbauer-Supercup begegnet waren, folgten zwei weitere Duelle in der Bundesliga. Die Bayern setzten sich mit 2:1, 5:0 sowie mit 4:2 durch. Zwei der drei Treffer gegen den Rekordmeister erzielte Chema, im Bundesliga-Auswärtsspiel traf außerdem Chris Führich zur zwischenzeitlichen Führung.
Vier von sieben: Gute Quote – aber nicht gegen die Bayern
Der VfB steht zum achten Mal im Endspiel um den DFB-Pokal. In vier der bisherigen sieben Finals setzten sich die Jungs aus Cannstatt auch durch, zuletzt im Vorjahr gegen Arminia Bielefeld (4:2). Zwei der drei Niederlagen im Endspiel gab es allerdings gegen den FC Bayern (2:5 im Jahr 1986, 2:3 im Jahr 2013). Mit einem Sieg würde der VfB mit dann fünf Pokal-Erfolgen mit Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt gleichziehen.
Der Weg ins Finale:
1. Runde
Wehen Wiesbaden – FC Bayern 2:3
Eintracht Braunschweig – VfB 11:12 n.E.
2. Runde
1.FC Köln – FC Bayern 1:4
1.FSV Mainz 05 – VfB 0:2
Achtelfinale
1.FC Union Berlin – FC Bayern2:3
VfL Bochum – VfB 0:2
Viertelfinale
FC Bayern – RB Leipzig 2:0
Holstein Kiel – VfB 0:3
Halbfinale
Bayer Leverkusen – FC Bayern 0:2
VfB – SC Freiburg 2:1 n.V.
Wiedersehen: Alte Bekannte auf beiden Seiten
Cheftrainer Sebastian Hoeneß (2017 bis 2020), Angelo Stiller (von 2010 bis 2021) und Alexander Nübel (seit 2020, derzeit als Leihspieler beim VfB) wirkten in der Vergangenheit beim FC Bayern. Auf der anderen Seite haben in Joshua Kimmich (2007 bis 2013), Serge Gnabry (2006 bis 2011, derzeit verletzt), Sven Ulreich (1998 bis 2015) sowie Hiroki Ito (2021-2024) vier Spieler eine VfB-Vergangenheit.
Serie: Gleich drei laufende Vereinsrekorde für den VfB
Der VfB erreichte als amtierender DFB-Pokal-Sieger erstmals in zwei Jahren in Serie das Endspiel um den DFB-Pokal, zudem setzte sich der VfB auch erstmals in elf Pokal-Runden am Stück durch. Laufender Vereinsrekord sind außerdem die 20 Pokalspiele in Folge mit Torerfolg.
Erst zweimal unterlegen: Kapitän sorgt für Rekord-Quote
Atakan Karazor setzte sich in 20 seiner 22 DFB-Pokalspiele mit dem VfB durch. Bei mindestens so vielen Einsätzen im Pokal kommt in der Vereinshistorie kein anderer Akteur auf so eine starke Erfolgsquote im DFB-Pokal wie der VfB-Kapitän (91%).
Auf Augenhöhe: Deniz Undav und Harry Kane sorgen für Pokal-Bestwert
Deniz Undav war seit Beginn der Vorsaison im DFB-Pokal in neun Einsätzen an neun Toren direkt beteiligt (fünf Tore, vier Assists), das ist Bestwert in diesem Zeitraum mit Bayerns Harry Kane (acht Tore, ein Assist). Deniz Undav war in den letzten vier Pokalspielen jeweils an mindestens einem Tor direkt beteiligt (drei Tore, zwei Assists), seine längste Serie im Wettbewerb. Im Finale 2025 schoss Deniz Undav ein Tor und legte ein weiteres auf.
Trainerstimmen: „Für etwas Großes sorgen"
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir werden eine außergewöhnliche Leistung brauchen und möchten unbedingt diesen letzten Schritt gehen. Mit Ausnahme unserer Partie in der ersten Runde sind wir recht souverän ins Finale eingezogen. Wir haben über die Bundesliga die Champions League erreicht, haben Drucksituationen bestanden und können im DFB-Pokalfinale nun für etwas ganz Großes sorgen."
Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany: „Es bleibt ein historischer Moment, hier zu gewinnen, das ist vergangenes Jahr Stuttgart gelungen. Diese Saison spricht meine Mannschaft seit dem ersten Tag von diesem Pokal. Am Ende gibt es Momente, in denen man glaubt, dass wenn man so weitermacht, man erfolgreich sein kann. Aber man sieht auch Momente, wo sie uns wehtun können.“
Zuschauer: Mindestens 25.000 VfB-Fans in der Hauptstadt
Das 83. DFB-Pokalfinale ist restlos ausverkauft. Alles Wissenswerte zum Besuch des Olympiastadions kann in den Faninfosnachgelesen werden.
Schiedsrichter: Große Ehre für Sven Jablonski und sein Team
Schiedsrichter des diesjährigen Pokalfinals ist Sven Jablonski. Der Unparteiische sagt: „Es ist eine große Ehre, dieses Finale leiten zu dürfen. Für uns als Team ist das DFB-Pokalfinale ein absolutes Highlight, und wir freuen uns riesig auf einen besonderen Fußballabend in Berlin."
Unterstützt wird der 36-Jährige, der kürzlich mit der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim (33. Spieltag) sein 125. Bundesligaspiel leitete, von seinen Assistenten Sascha Thielert und Eduard Beitinger. Zum Team gehören außerdem der Vierte Offizielle Frank Willenborg sowie Eric Müller als Fünfter Offizieller. Als Video-Assistenten fungieren Sören Storks und Christian Fischer.
Wetter: Traumhafte Bedingungen
Mitreisende VfB-Fans dürfen sich am Wochenende auf hochsommerliche Temperaturen freuen. Am Samstag sind Temperaturen von bis zu 27 Grad Celsius möglich.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Titelverteidiger gegen Rekordmeister. Zum Ende der Saison 2025/2026 fiebert der VfB einem ganz großen Höhepunkt entgegen. Am Samstag, 23. Mai 2026, treffen die Jungs aus Cannstatt im 83. DFB-Pokalfinale auf den FC Bayern München – ab 20 Uhr, live bei ARD (Free-TV) und Sky (Pay-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird sich im Berliner Olympiastadion entscheiden, ob dem Club aus Cannstatt der zweite Cuperfolg in Serie gelingt – oder die Münchner erstmals seit dem Jahr 2020 wieder die Trophäe gewinnen.
Bereit für großes Spiel – gegen einen großen Gegner
„Wir werden eine außergewöhnliche Leistung brauchen und möchten unbedingt diesen letzten Schritt gehen“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer weiß: Im vergangenen DFB-Pokalfinale 2025 hielt sein Team dem Druck stand und gewann gegen Arminia Bielefeld (4:2). „Wir haben Blut geleckt, das war in der gesamten Pokalsaison spürbar“, sagt der 44-Jährige und ordnet ein: „Mit Ausnahme unserer Partie in der ersten Runde sind wir recht souverän ins Finale eingezogen.“ Der VfB ist bereit für ein erneut großes Spiel, der Gegner ebenso. Zumal sich beide Teams bereits dreimal begegnet sind in dieser Serie: zweimal in der Bundesliga, einmal im Franz-Beckenbauer-Supercup. Und das stets mit dem besseren Ausgang für den FC Bayern.
Lässt sich daraus etwas lernen? „Wir analysieren grundsätzlich alle Spiele“, sagt Sebastian Hoeneß und äußert sich zur Haltung, mit der es seine Mannschaft angehen möchte: „Mit Mut. Mit Überzeugung. Und mit dem Wissen, dass wir einerseits Momente kreieren und andererseits Druckphasen aushalten müssen.“ Der VfB trifft nicht nur auf einen Top-Gegner, sondern zugleich auf den souveränen Deutschen Meister, der dabei 122 Tore erzielte. Das Team mit dem roten Brustring hat sich passenderweise eine interessante Ausgangslage für dieses Endspiel gebaut.
Atakan Karazor und das gute Omen
„Wir haben über die Bundesliga die Champions League erreicht, haben Drucksituationen bestanden und können im DFB-Pokalfinale nun für etwas ganz Großes sorgen“, sagt Sebastian Hoeneß. Sein Kapitän Atakan Karazor, der ebenso an der offiziellen DFB-Pressekonferenz vor dem Endspiel teilnahm, ergänzt: „Wir wissen, was auf uns zukommt – der Gegner heißt FC Bayern München, da musst du immer eine Extra-Schippe drauflegen“, sagt der Mittelfeldspieler: „Über das Thema ‚Motivation‘ brauchen wir nicht sprechen, wir sind sehr motiviert und wollen, dass der Pokal in Stuttgart bleibt.“
Ein gutes Omen hat der 29-Jährige ebenfalls für sein Team parat: „Ich habe vergangene Saison im ersten Pokalspiel einen Elfmeter verwandelt und später haben wir den Pokal gewonnen“, sagt er und schiebt nach: „Diese Saison habe ich im ersten Pokalspiel wieder einen Elfmeter verwandelt...“
Während der überwiegende Teil des Teilnehmerfeldes bereits Mitte August 2025 in den neuen DFB-Pokal-Wettbewerb einstieg, bestritt der VfB als Titelverteidiger, aufgrund der Austragung des Franz-Beckenbauer-Supercups, sein Erstrundenspiel erst zehn Tage später. Schon in der vorangegangenen Spielzeit, die mit dem Titelgewinn endete, war das so gewesen – ein gutes Omen?
1. Runde: Eintracht Braunschweig – VfB 11:12 n.E.
Für die erste Hürde dieser DFB-Pokal-Saison mussten die Jungs aus Cannstatt wenige Tage nach dem Bundesliga-Start nach Niedersachsen reisen. Im Eintracht-Stadion in Braunschweig erwartete den VfB eine knisternde Atmosphäre und ein hochmotivierter Zweitligist. Und dieser stellte von Anfang an klar, dass er alles andere als ein leichtes Los werden würde: Bereits nach acht Minuten ging die Eintracht durch Sven Köhler in Führung, ehe vier Minuten später Ermedin Demirovic die passende Antwort parat hatte. Auch nach 60 Minuten stand der bosnische Stürmer im Mittelpunkt, als er zur 2:1-Führung für den VfB traf. Diese behauptete die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß zwar bis in die Schlussphase, musste dann aber einen Doppelschlag verdauen: Fabio di Michele Sanchez traf binnen acht Minuten zum 2:2 und 3:2 und brachte den Titelverteidiger an den Rande der Niederlage. Doch die Jungs aus Cannstatt gaben nicht klein bei und erzielten in Person des inzwischen zu Newcastle United gewechselten Nick Woltemade den wichtigen Ausgleich zum 3:3. Verlängerung! Kurz nach Wiederanpfiff lag der Ball bereits erneut im Tor. Im Anschluss an ein geniales Dribbling von Tiago Tomás lenkte Sannoussy Ba das Spielgerät ins eigene Gehäuse. Doch auch dieser Treffer sollte noch lange nicht den Schlusspunkt markieren. Christian Conteh traf zum Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung zum 4:4 und das ohnehin schon wilde Spiel steuerte auf ein Herzschlag-Finale im Elfmeterschießen zu. Dort entpuppte sich der VfB als nervenstärker und zog nach insgesamt 20 Schützen in die zweite Runde ein. Alexander Nübel hielt drei Elfmeter, Lorenz Assignon versenkte den entscheidenden Versuch.
2. Runde: 1. FSV Mainz 05 – VfB 0:2
Die zweite Runde führte den VfB nach Mainz. Kurioserweise bedeutete das Aufeinandertreffen im Pokal die zweite Begegnung beider Teams innerhalb weniger Tage. Noch am Sonntag hatte der VfB die Mainzer im Bundesliga-Heimspiel nach zwischenzeitlichem Rückstand dank der Treffer von Chris Führich und Deniz Undav mit 2:1 besiegt, am Mittwoch standen sich die Mannschaften erneut gegenüber – diesmal in der Mainzer Mewa Arena. Schon nach sechs Minuten durften die mitgereisten Fans des VfB ein erstes Mal jubeln, nachdem Luca Jaquez nach einer Ecke per Kopf sein Debüttor im weiß-roten Dress erzielte. Rund 20 Minuten vor dem Ende traf Kapitän Atakan Karazor zum 2:0 aus VfB-Sicht und brachte den verdienten Zweitrunden-Sieg unter Dach und Fach.
Achtelfinale: VfL Bochum – VfB 0:2
Nächste Runde, nächstes Auswärtsspiel: Auch die dritte Runde des DFB-Pokal-Wettbewerbs bestritt der VfB fernab der Heimat. Mit dem VfL Bochum wartete erneut ein Zweitligist auf die Jungs aus Cannstatt – und wie in Braunschweig sahen sich die Jungs aus Cannstatt auch in Bochum mit einer kniffligen Aufgabe konfrontiert. Auf eine zerfahrene Anfangsphase folgte jedoch aus dem Nichts der Führungstreffer. Einen langen Einwurf von Ramon Hendriks lenkte Bochums Philipp Strompf unglücklich ins eigene Netz. Der Defensivakteur des Ruhrpott-Clubs sollte kurz vor dem Pausenpfiff noch ein zweites Mal im Fokus stehen, als er Deniz Undav per Notbremse zu Fall brachte und des Feldes verwiesen wurde. Seine Überzahl wusste der VfB unmittelbar nach Wiederanpfiff für sich zu nutzen. Jamie Leweling fand Deniz Undav mit einer starken Hereingabe, woraufhin der Stürmer den Ball in die lange Ecke bugsierte. Das 2:0 war gleichzeitig der Schlusspunkt des Spiels und besiegelte den vierten DFB-Pokal-Viertelfinal-Einzug des VfB in Serie.
Viertelfinale: Holstein Kiel – VfB 0:3
Einmal mehr ging es für den VfB in der Runde der letzten Acht auf die Reise. Das Ziel: der hohe Norden. Bei Minusgraden, einem harten Platz und einem überaus motivierten Zweitligisten sah sich der VfB vor Probleme gestellt, überstand diese letztlich aber unbeschadet. Rund eine Stunde lang hielten die „Störche“ dem VfB stand, ehe Deniz Undav den Bann brach. Zwar kämpften sich die Hausherren immer wieder nach vorn und schnupperten in der Schlussphase am Ausgleich, fanden jedoch keinen Weg, um Alexander Nübel zu überwinden. Stattdessen zeigte sich der VfB auf der anderen Seite erbarmungslos. Chris Führich und Atakan Karazor stellten in den Schlussminuten auf 3:0. Das Halbfinale war erreicht!
Halbfinale: VfB – SC Freiburg 2:1 n.V.
Im Halbfinale empfing der VfB den SC Freiburg in der MHP Arena. Dort, wo ein Jahr zuvor erstmals nach zwölf Jahren der Einzug ins DFB-Pokalfinale möglich gemacht wurde, standen die Jungs aus Cannstatt nun einem wiedererstarkten SC Freiburg gegenüber. Die Breisgauer reisten mit vier Pflichtspielsiegen sowie dem Halbfinal-Einzug in der UEFA Europa League im Rücken nach Bad Cannstatt und gingen kurz vor der Halbzeit sogar in Führung. Der VfB musste somit liefern – und tat das auch. Nach 70 Minuten traf Deniz Undav mit einer perfekt platzierten Direktabnahme zum Ausgleich und ermöglichte seiner Mannschaft die Verlängerung. In einem offenen Spiel war es letztlich der VfB, dem der Lucky Punch gelang. Und was für einer! Tiago Tomás netzte nach Vorarbeit von Badredine Bouanani per Hacke ein und ließ die Arena explodieren. Sebastian Hoeneß sprach im Nachgang treffend von einem „emotionalen Overload“. Der zweite Final-Einzug in Folge war damit vollbracht, nun geht es wieder nach Berlin!


































