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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Starker Auftritt endet ohne Punkte

    Die VfB Frauen zeigen gegen den VfL Wolfsburg eine leidenschaftliche Leistung und erspielen sich eine Reihe von Top-Chancen, bleiben beim 0:2 gegen die Tabellenführerinnen aber ohne eigenen Torerfolg.

    Der Spielverlauf:

    „Wir freuen uns total, dass wir uns mit solchen Spielerinnen messen und mit einem solchen Top-Club duellieren können“, sagte Nico Schneck im Vorfeld des Heimspiels gegen den als Tabellenführer angereisten VfL Wolfsburg. Der Cheftrainer nahm nach dem 3:3-Remis in Nürnberg am vergangenen Wochenende eine Startelf-Änderung vor und beförderte die wieder genesene Reena Wichmann anstelle von Julia Mickenhagen ins erste Aufgebot.

    Trotz einer erneut von der ersten Minute an tollen Kulisse und lautstarker Unterstützung der 3.820 Zuschauer im „GAZi-Stadion auf der Waldau“ waren es jedoch die Gäste aus Wolfsburg, die den besseren Start erwischten. Nach einem Ballverlust der VfB Frauen im Mittelfeld gingen die Grün-Weißen bereits in der dritten Minute durch Ella Peddemors in Führung (3. Minute, siehe „die Tore“) und blieben zunächst das spielbestimmende Team. Die besten Möglichkeiten hatten Stürmerin Lara Prasnikar (12., 30.) und Ella Peddemors (35.) auf dem Fuß, ihre Abschlüsse verfehlten das Ziel aber jeweils knapp. Die VfB Frauen setzten immer wieder Nadelstiche durch Umschaltaktionen, fanden gegen die Wolfsburger Defensive aber lange kein probates Mittel.

    Beste Chancen vor der Pause

    In den Minuten vor der Pause kamen die VfB Frauen dann innerhalb kürzester Zeit zu gleich vier aussichtsreichen Möglichkeiten. Zunächst lauerte Nicola Billa bei einer hohen Hereingabe im Rücken der Abwehr und prüfte Wolfsburgs Torhüterin Stina Johannes mit einem Dropkick (39.). Kurz darauf bekam Greta Stegemann eine Direktabnahme in Folge eines Freistoßes aus dem linken Halbfeld nicht aufs Tor gelenkt (40.). Wiederum eine Minute später fasste sich Nicola Billa vom linken Strafraumeck ein Herz und traf mit ihrem satten Abschluss die Unterkante der Latte (41.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Chantal Hagel mit einem Volley aus der zweiten Reihe, der sich gefährlich senkte, letztlich aber knapp über die Latte flog (45.+1).

    Beherzter Auftritt bis zum Schluss

    Die zweite Halbzeit war in ihrer Anfangsphase sehr umkämpft, gute Chancen blieben auf beiden Seiten vorerst Mangelware. Die erste VfB-Möglichkeit nach Wiederanpfiff ergab sich nach 59 Minuten für Maxi Rall, deren Abschluss infolge einer Freistoß-Hereingabe am Außennetz landete. Die Wolfsburgerinnen hingegen münzten gleich die erste Torannäherung nach der Pause in ein Tor um (69., siehe „die Tore“). Anschließend war es Torhüterin Laura Giuliani und Mittelfeldspielerin Muriel Dürr zu verdanken, dass es beim 1:2 blieb, als beide durch vollen Körpereinsatz den Abschluss sowie Nachschuss infolge eines Wolfsburger Gegenstoßes abwehrten (71.).

    Trotz des 0:2 steckten die VfB Frauen keineswegs zurück, sondern näherten sich dem Tor der Wölfinnen immer wieder an. Die besten Chancen in der Schlussphase hatten Verena Wieder, die sich im Laufduell mit ihrer Gegenspielerin durchsetzte und deren Abschluss nur mit größter Mühe von Stina Johannes pariert werden konnte (88.), sowie Julia Mickenhagen, die nach einer Flanke vor dem Gäste-Tor auftauchte und Johannes mit einem Kopfball prüfte (90+1.). Am Ergebnis änderte sich trotz des aufopferungsvollen Auftritts allerdings nichts mehr, sodass die VfB Frauen ihre erste Niederlage nach dem Aufstieg hinnehmen mussten.

    Die Tore:

    0:1 – 3. Minute: Die Wölfinnen gewinnen im Mittelfeld den Ball und schalten blitzschnell um. Sarai Linder zieht auf der linken Außenbahn das Tempo an und findet mit ihrem Pass ins Zentrum die einlaufende Ella Peddemors, die Laura Giuliani im Tor der VfB Frauen überwindet.

    0:2 – 69. Minute: Mit ihrer ersten Chance im zweiten Durchgang erhöhen die Wölfinnen auf 0:2. Nach einem Ballgewinn im VfB-Strafraum legt Ella Peddemors auf Cora Zicai ab, die aus rund elf Metern abschließt und trifft.

    Die Stimmen:

    Cheftrainer Nico Schneck: „Die Niederlage wirft uns nicht zurück. Es war klar, dass der Tag unserer ersten Bundesliga-Niederlage kommen würde. Wir haben gegen den Tabellenführer gespielt, dessen Sieg auch in Ordnung geht. In den ersten 35 Minuten haben wir zu mutlos agiert und mussten viel hinterherrennen. Zum Ende des Spiels hat man dem Team angemerkt, dass der Tank leer ist, dennoch haben wir es geschafft, uns einige gute Chancen zu erspielen. Die Qualität im Abschluss hat heute gefehlt und die Fehler vor den Gegentoren waren zu einfach. Eine Mannschaft wie der VfL Wolfsburg weiß so etwas auszunutzen.“

    General Manager Frauenfußball Sascha Glass: „Den Wölfinnen kam die frühe Führung entgegen. Wir haben erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause den nötigen Mut gefasst. Daher haben wir in der Halbzeitpause darüber gesprochen, dass wir hier heute nichts zu verlieren haben. Alles in allem haben wir gut verteidigt und wenige Chancen der Wölfinnen zugelassen. Das sollte uns Selbstbewusstsein für die nächsten Wochen geben und war kein Rückschlag für uns. Es ist schade, dass wir nichts mitgenommen haben und ärgern und über die Tore.

    Maxi Rall: „Wir sind mit dem Ballverlust vor dem ersten Gegentor denkbar ungünstig ins Spiel gestartet. Auch danach sind wir nicht reingekommen, ehe wir in den letzten zehn Minuten vor der Pause zu einigen Chancen kamen. Daher war der Rückstand zur Pause verdient. Es wäre gut für den weiteren Spielverlauf gewesen, die Möglichkeiten vor der Halbzeit zu nutzen. Heute haben wir nicht unsere Bestleistung gezeigt, Wolfsburg hat es insgesamt besser gemacht als wir.

    Nicole Billa: „In der ersten Halbzeit haben wir einiges verschlafen. Die Wolfsburgerinnen haben uns die Probleme aufgezeigt, an denen wir noch arbeiten müssen. Ich hatte selbst kurz vor der Halbzeit eine große Chance, aber heute hat das Glück gefehlt.“

    Das nächste Spiel:

    Am Montag, 21. September, sind die VfB Frauen am 5. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim SV Werder Bremen gefordert. Anstoß der Partie, die auf Platz 11 am Trainingsgelände am Weserstadion ausgetragen wird, ist um 18 Uhr.

    Die Aufstellung:

    Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (15. Müller), Wichmann (74. Mickenhagen) - Achcinska, Hagel (57. Dürr), Redzepi – Billa (74. Wieder), Arouna (57. Beuschlein).

  • Öffentliches Training am Dienstag

    Der VfB nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Fans können kostenfrei dabei sein, benötigen jedoch ein Ticket.

    Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am kommenden Dienstag, 15. September, in die neue Trainingswoche startet, können die Fans des VfB live dabei sein. Von 14 Uhr an trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich, der Einlass startet um 13 Uhr. Die öffentliche Trainingseinheit findet aufTrainingsplatz „M1“ an der Mercedesstraße statt.

    Die Fans des VfB können das Training kostenfrei verfolgen, benötigen aus Kapazitätsgründen jedoch ein Onlineticket. Jede Person, die über ein Benutzerkonto für den VfB-Ticketshop verfügt, kann ab sofort bis zu vier Karten buchen. Es gilt das Prinzip „First come, first served“. Ohne Ticket kann beim öffentlichen Trainingsauftakt kein Zutritt gewährt werden.

    Neben kulinarischen Angeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen.

    Hier geht’s zum Onlineticket für das öffentliche Training

  • Keine Punkte trotz Führung

    Die U21 unterliegt Preußen Münster vor 950 Zuschauern trotz Führung am Ende mit 1:2. Lauri Pennas Treffer zum 1:0 drehte Marvin Schulz per Doppelpack für die Gäste.

    Das Spiel:

    Vier Neue brachte Nico Willig beim Heimspiel gegen den SC Preußen Münster im Vergleich zum 2:1-Sieg vor Wochenfrist in Würzburg. Für Yanik Spalt, der im Profikader weitere Bundesliga-Minuten sammelte, den rot-gesperrten Julian Lüers, Jordan Majchrzak (Bank) und den angeschlagenen Jarzinho Malanga (Bauchmuskelverletzung) rückten Veit Stange, Ertugrul Yigit, Lauri Penna und Enis Redzepi in die Startelf.

    Die Willig-Elf begann gut, kam früh durch Oliver Rölke zu einer Chance und nach acht Minuten zur Führung. Lauri Penna war Nutznießer eines Fehlers der Gäste und vollendete zum 1:0 (siehe: Die Tore). Die Führung hielt jedoch nicht allzu lange. Nach knapp einer Viertelstunde konnte Marvin Schulz mit einem Distanzschuss zum 1:1 egalisieren. Die U21 blieb in der Folgezeit spielbestimmend und hatte nach knapp 30 Minuten abermals durch Oliver Rölke eine weitere gute Gelegenheit. Doch auch Münster war gefährlich, allerdings fehlten Higl, Varelmann, Schulz oder Makridis Punch und Präzision. So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen.

    Durchgang zwei begann mit einer starken Parade von Jerik von der Felsen gegen Torschütze Schulz. Danach neutralisierten sich beide Teams weitgehend und es passierte auf beiden Seiten längere Zeit nicht viel. Nach gut einer Stunde war Nico Willig derweil zu einem Wechsel gezwungen, denn für den angeschlagenen Max Herwerth ging es nicht mehr weiter. Auf dem Platz spielte sich das Geschehen weiter fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Aus dem Nichts gingen die Gäste nach 75 Minuten aber in Führung. Einmal mehr sorgte ein langer Einwurf für Gefahr und am Ende konnte Marvin Schulz zum zweiten Mal jubeln. Die U21 mühte sich anschließend weiter, ohne jedoch zu klaren Chancen zu kommen. Stattdessen ließ Makridis bei einem Konter ein mögliches drittes Tor für Münster liegen.

    Die Tore:

    8. Minute: Ein Fehler im Spielaufbau der Gäste sorgt für die frühe Führung der U21. Ein ungenaues Zuspiel von Preußen-Keeper Morten Behrens landet in den Beinen von Nico Sessa. Der Kapitän findet Lauri Penna, der nur noch einschießen muss.

    13. Minute: Ein langer Einwurf von Torge Paetow kann im Zentrum nicht ausreichend geklärt werden, so dass der Ball letztlich bei Marvin Schulz landet. Gegen dessen verdeckten Schuss hat Jerik von der Felsen keine Abwehrchance.

    75. Minute: Wiederum nach einem Einwurf kommt Münster zum 2:1. Einen Schuss von Montell Ndikom kann Jerik von der Felsen noch stark parieren, doch den Abpraller nutzt Schulz freistehend zu seinem zweiten Treffer.

    Die Trainerstimme:

    „Es ist eine große Enttäuschung, weil die ersten 30 Minuten von uns richtig gut waren. Trotz des 1:1 nach einem Einwurf. Das war die Waffe von Preußen in der ersten Halbzeit. Wir haben dann ein paar zu viele Einwürfe in der zweiten Halbzeit zugelassen. Trotzdem war die Spielanlage von uns echt okay, auch das Spiel gegen den Ball. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr zulegen. Die Einwechslungen konnten uns auch nicht richtig helfen und der Druck wurde größer. Und dann war es eine Frage der Zeit, bis dem Gegner nach einem Einwurf wieder einer vor die Füße fällt“, sagte Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Für die U21 steht nun eine Englische Woche an. Die Mannschaft von Nico Willig gastiert im Rahmen des 6. Spieltages der 3. Liga am Mittwoch, 16. September, beim F.C. Hansa Rostock. Spielbeginn der Partie im Ostseestadion ist um 19 Uhr.

    Die Aufstellung:

    Von der Felsen – Preu (79. Majchrzak), Groiß, Herwerth (62. Nothnagel), Masanka Bungi – Stange – Yigit (46. Janjic), Sessa, Penna, Rölke – Redzepi (70. van der Leij).

  • Jarzinho Malanga fehlt verletzt

    Der Mittelfeldspieler hat sich im Training eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen und muss pausieren.

    Am vergangenen Mittwoch stand Jarzinho Malanga noch im Spieltagskader des VfB beim Champions League-Spiel gegen Viking Stavanger. Beim Training der Lizenzspielermannschaft am Donnerstag verletzte sich der 20-Jährige an der Bauchmuskulatur und wird vorerst pausieren müssen.

    In der aktuellen Saison 2026/2027 lief Jarzinho Malanga bislang in allen vier Spielen der U21 in der 3. Liga auf, erzielte ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.

    Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Jar!

  • Beifall und Bestmarken

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß verteilt ein Sonderlob. Ermedin Demirovic knipst sich in die Geschichtsbücher. Und der VfB bleibt nach dem gelungenen UEFA Champions League-Auftakt bescheiden.

    Nach Abpfiff gab’s ein Sonderlob. „Großes Kompliment an ‚Medo‘“, sagte Sebastian Hoeneß über seinen Stürmer Ermedin Demirovic, der am Mittwochabend, 9. September 2026, alle VfB-Tore gegen Viking Stavanger (3:1) erzielt hatte: „Einen Dreierpack in der Champions League binnen zwölf Minuten hinzubekommen, ist außergewöhnlich. Das ist ein Abend, den er nie vergessen wird.“

    Das 1:0 per Außenrist in Minute 20, das 2:1 per Rechtsschuss in Minute 26 und das 3:1 per Abschluss aus der Luft in Minute 32 – der 28-Jährige hatte wesentlichen Anteil daran, dass der Club aus Cannstatt mit drei Punkten in die UEFA Champions League-Ligaphase 2026/2027 gestartet ist. Und er sorgte mit diesem Dreierpack für Einträge in die Geschichtsbücher.

    Neuer UEFA Champions League-Rekordtorschütze des VfB

    Denn noch nie zuvor waren einem Spieler des VfB in der UEFA Champions League oder dem Landesmeisterpokal drei Tore in einer Partie gelungen. Außerdem: Insgesamt hat Ermedin Demirovic in seiner VfB-Karriere nun vier Treffer in der „Königsklasse“ erzielt. Damit ist er der Rekordtorschütze des Clubs aus Cannstatt in diesem Wettbewerb. Er brauchte dafür neun Spiele. Auf dem geteilten zweiten Platz folgen Mario Gomez und Kevin Kuranyi, die für ihre drei Treffer fünf bzw. acht Partien benötigten. Und es geht noch weiter mit den Marken und Statistiken.

    Gemessen von Anpfiff an gelang Ermedin Demirovic der fünftfrüheste „Hattrick“ seit Gründung der UEFA Champions League. Nach 32 Minuten hatte er seine drei Treffer erzielt. Den Rekord hält Robert Lewandowski, der 2021/2022 bereits nach 23 Minuten drei Tore für den FC Bayern gegen Salzburg erzielt hatte.

    „Aspekte, die wir noch besser umsetzen können“

    „Wir können mit dem Abend zufrieden sein, ich freue mich über meine drei Tore“, sagte Stuttgarts Torschütze bescheiden und ergänzte: „Wir wissen aber auch, dass wir die eine oder andere Situation noch besser ausspielen können sowie im Umschaltverhalten noch weniger zulassen müssen.“ Damit stimmte er mit Sebastian Hoeneß überein, der trotz des Sieges noch Luft nach oben sah: „Wir haben die drei Punkte geholt, das ist das Wichtigste, können aber darüber hinaus ein paar Aspekte mitnehmen, die wir noch besser umsetzen können.“

    Der VfB ist gegen einen sympathischen Gast aus Norwegen, dessen mitgereiste Fans nach Abpfiff im Gästeblock beim Aufräumen halfen und Müll entsorgten, seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Und er hat einen Start hingelegt, der Lust auf die nächsten Spiele in der „Königsklasse“ macht.

    Die nächsten Termine:

    Der VfB befindet sich mitten in der ersten „Englischen Woche“ der Saison 2026/2027. Abgeschlossen wird sie mit dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, bei der TSG Hoffenheim. In der UEFA Champions League geht’s für die Jungs aus Cannstatt erst in einem Monat weiter – am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr, gastiert der Club aus Cannstatt bei Slovan Bratislava in der Slowakei.

  • „Mit den Besten messen“

    Nach einer intensiven Trainingswoche blickt VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck auf die bevorstehende Partie gegen den Tabellenführer VfL Wolfsburg.

    Mit voller Punktausbeute aus den ersten drei Bundesliga-Spielen gastiert am Sonntag der Rekordmeister aus Wolfsburg im „GAZi-Stadion auf der Waldau“. Von 14 Uhr an empfangen die Mädels aus Cannstatt „ein absolutes Top-Team. Höchstes Level in der Bundesliga – individuell und im Kollektiv“, sagt Cheftrainer Nico Schneck, der seine Mannschaft in der Trainingswoche gut auf die bevorstehende Herausforderung gegen die Wölfinnen vorbereitet hat. Bekannte Abläufe und Routinen bleiben jedoch gleich, das habe nichts mit der Qualität des Gegners zu tun. Vielmehr schaue man, „was der Gegner mit und gegen den Ball gut macht und wo eigene Chancen bestehen, selbst aktiv zu werden", so Nico Schneck über die Spielvorbereitung.

    Vor der individuellen Qualität und dem funktionierenden Kollektiv möchte die Mannschaft jedoch nicht zurückschrecken. Die Vorfreude ist vielmehr groß. „Wir freuen uns total, dass wir uns mit solchen Spielerinnen messen und mit einem solchen Top-Club duellieren können“, sagt Nico Schneck. „Wenn Wolfsburg an seine 100 Prozent kommt, wird es schwierig – aber möglich ist es trotzdem. Wir sind bereit und werden alles reinwerfen.“

    „Eine steigende Zuschauerzahl ist das beste Lob“

    Die besondere Atmosphäre von den Rängen, wie sie die VfB Frauen zuletzt bereits erfahren haben, kann seinen Teil zum Erfolg beitragen. „Gegen den HSV haben wir gemerkt, welche Wucht und Atmosphäre entstehen kann, wenn wir die Fans für uns begeistern können. Wir freuen uns auf jedes Heimspiel“, so der Chefcoach. „Eine steigende Zuschauerzahl ist das beste Lob, das du als Team bekommen kannst.“

    Personalsituation: Wichmann, Dongus und Hechler sind zurück

    Hinsichtlich des Personals kann Nico Schneck nahezu aus dem Vollen schöpfen. Reena Wichmann und Tamar Dongus sind wieder gesund, auch Janina Hechler (Knieblessur) konnte mit der Mannschaft trainieren. Julia Glaser (muskuläre Probleme) hat wieder voll mittrainiert, Rosa Rückert befindet sich im Aufbautraining.

    Jetzt Tickets gegen die Wölfinnen sichern.

    Zum Interview mit Cheftrainer Nico Schneck bei VfB TV:

  • Das „Höfleswetz“ wirft seine Schatten voraus

    Zur 53. Austragung des größten Ein-Tages-Turniers Deutschlands werden erneut über 1.000 Kinder und Jugendliche erwartet. Das Anmeldefester ist noch bis 16. September geöffnet, viele freie Plätze gibt es allerdings nicht mehr.

    Am 22. September verwandelt sich der NeckarPark zum mittlerweile 53. Mal in eine riesige Fußballarena: Beim diesjährigen „Höfleswetz“-Turnier“ gehen erneut mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche auf Torejagd und kämpfen um die verschiedenen Preise für sportliche und kreative Leistungen – etwa für die fairste Mannschaft oder den kreativsten Teamnamen. Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und in Kooperation mit der VfB-Fußballschule veranstaltet der Württembergische Fußballverband (WFV) das traditionsreiche Kleinfeld-Turnier für Kinder und Jugendliche.

    Anmeldung bis 16. September möglich

    Teilnahmeberechtigt sind alle Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2012 oder jünger (Stichtag 1. August), die sich als Mannschaft eines Stadtviertels, Vereins, einer Schule oder Straße unter einem frei gewählten Teamnamen zusammenschließen. Die Teams setzen sich aus fünf Feldspielern und einem Torhüter zusammen. Insgesamt können zehn Spielerinnen und Spieler für die Mannschaften gemeldet werden. Das Turnier findet von ca. 9 bis 17 Uhr auf insgesamt 16 Plätzen statt, von denen eines als Inklusions-Spielfeld ausgewiesen ist und dabei unter anderem vom Projekt für inklusive Fußball-Förderung (PFIFF) bespielt wird.

    Auf die erfolgreichsten Mannschaften des Tages (Siegerteams sowie die Plätze zwei und drei aller Wettbewerbe sowie die fairste Mannschaft) wartet eine besondere Belohnung: Sie werden vom Ministerium für Kultus Baden-Württemberg mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung zur feierlichen Ehrung in den Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart eingeladen. Außerdem werden die Siegerteams (neben den jeweiligen Zweit- und Drittplatzierten sowie der fairsten Mannschaft) zu einem der kommenden Heimspiele des VfB eingeladen.

    Wie in jedem Jahr werden drei Wettbewerbe ausgetragen:

    • „Höfleswetzer“-Turnier für alle nach dem 1. August 2012 Geborenen,
    • „Lauser“-Turnier für alle nach dem 1. August 2015 Geborenen.
    • Mädchen-Turnier für alle Mädels

    Ein buntes Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktionen begleitet das Turnier und sorgt für echtes Bolzplatz-Feeling. Mit dabei ist auch wieder der VfB, unter anderem mit Maskottchen Fritzle und einer Autogrammstunde.

    In den drei Wettbewerbskategorien sind jeweils noch wenige Startplätze für die Teams frei: Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 16. September 2026. Hier geht es zur Anmeldung.

  • „Das Spiel in den beiden Strafräumen verloren“

    Trotz eines in weiten Teilen ordentlichen Auswärtsspiels muss sich der VfB bei der TSG Hoffenheim geschlagen geben. Zu einfache Gegentore und fehlende Effizienz machen am Ende den Unterschied.

    Bei der Frage, warum es für den VfB am Samstag nicht zu einem Punkterfolg in Hoffenheim reichte, waren sich nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstagnachmittag alle Beteiligten schnell einig: „Es hat uns an Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, analysierte etwa der erstmals mit der Kapitänsbinde am Arm auflaufende Grischa Prömel nach der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Fabian Bredlow fügte hinzu, dass die beiden Gegentore „vermeidbar und zu einfach“ gewesen seien, was auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so sah und zusammenfasste: „Wir haben das Spiel in den beiden Strafräumen verloren. Die Gegentore waren zu billig und wir vorne nicht effizient genug. Alles dazwischen war gut.“

    Grundsätzlich zeigten sich der Cheftrainer und seine Elf zufrieden mit dem Auftritt im Kraichgau. „Wir haben intensiver gespielt und körperlich besser dagegengehalten als noch gegen Köln und auch Stavanger“, so Sebastian Hoeneß weiter. Mit dem Champions League-Heimspiel in den Knochen, einem starken Gegenüber und nach frühem Rückstand kam der VfB nach und nach besser ins Spiel und infolge einiger guten Gelegenheiten im ersten Abschnitt vor allem nach der Pause zu aussichtsreiche Offensivaktionen.

    Nur eine Chance findet ihren Weg ins Tor

    Die Jungs aus Cannstatt kamen stark aus der Kabine und durch Maximilian Mittelstädt schon bald nach Wiederanpfiff zum 1:1. Sebastian Hoeneß sah seine Mannschaft in dieser Phase als das bessere Team, doch ausgerechnet eine vergebene Halbchance des VfB führte zum Hoffenheimer Gegenstoß vor dem 2:1 – ein ähnliches Zustandekommen wie schon beim ersten Treffer. Die beste Chance auf das eigene 2:1 hatte kurz zuvor Dzenan Pejcinovic, der nach dem Ausgleich im Duell mit TSG-Torhüter Oliver Baumann scheiterte (53.). Deniz Undav bot sich in der 72. Minute die aussichtsreichste Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich, ein zweites Tor war den Jungs aus Cannstatt allerdings nicht vergönnt.

    „Es ist ärgerlich, dass wir aufgrund dieser wenigen Situationen ohne Punkte dastehen. Wir standen kompakter und sind besser angelaufen als noch zuletzt. Solche Fehler müssen wir abstellen“, konstatierte der Cheftrainer, der bereits nach 35 Minuten ein erstes Mal zum Wechseln gezwungen war. Angelo Stiller musste nach einem schweren Schlag gegen sein Knie im Hoffenheimer Strafraum länger behandelt und im zentralen Mittelfeld kurz darauf durch Yanik Spalt ersetzt werden. Dass Schiedsrichter Sven Jablonski dabei nicht auf Strafstoß entschied und auch keinen Hinweis vom Videoschiedsrichter erhielt, war für Sebastian Hoeneß „nicht nachvollziehbar. Er muss sich die Szene aus meiner Sicht zumindest anschauen, denn es ist ein sehr harter Zusammenstoß.“ Angelo Stiller selbst hatte am Samstag Glück im Unglück. Mehr als eine Prellung zog sich der Mittelfeldspieler glücklicherweise nicht zu.

  • Aufstellung: Angelo Stiller vor besonderer Marke

    Der Mittelfeldakteur absolviert gegen Hoffenheim sein 100. Bundesliga-Spiel für den VfB. Grischa Prömel trägt die Binde, Deniz Undav zunächst auf der Bank.

    Heimspiel-Atmosphäre in Sinsheim. Die SNP Arena der TSG Hoffenheim ist auf den Rängen bereits auffällig in Weiß und Rot gefärbt. Das wird bis zum Anpfiff am heutigen Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, sicherlich noch zunehmen. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Kraichgauern und den Jungs aus Cannstatt ist nun die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB bei der TSG Hoffenheim:

    1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 29 – Finn Jeltsch

    Für Angelo Stiller, der im Sommer 2023 zum VfB kam, wird es das 100. Bundesliga-Spiel im Brustring-Dress sein. Im Vergleich zum UEFA Champions League-Spiel am vergangenen Mittwoch, 9. September 2026, gegen Viking Stavanger (3:1) gibt es drei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Ramon Hendriks, Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic sind neu dabei von Beginn an – Bilal El Khannouss, Jamie Leweling und Deniz Undav nehmen zunächst auf der Bank Platz. Grischa Prömel wird somit die Kapitänsbinde tragen.

    Ameen Al-Dakhil fehlt im Kader aus privaten Gründen.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Wer bricht den Bann?

    Sechs der vergangenen acht Bundesliga-Duelle zwischen dem VfB und der TSG endeten ohne Sieger. Während die TSG ihre ersten Ligapunkte jagt, will der VfB seine Englische Woche vergolden. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu TSG gegen VfB:

    • Die vergangenen vier Duelle endeten allesamt unentschieden
    • Der Ex-Hoffenheimer Angelo Stiller steht vor seinem 100. Bundesliga-Spiel im VfB-Trikot
    • Der VfB traf in jedem der 22 vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiele – laufender Vereinsrekord

    Blick zurück: Viele Punkteteilungen

    In der jüngeren Vergangenheit gab es häufig Punkteteilungen zwischen Stuttgart und Hoffenheim – insgesamt endeten sechs der vergangenen acht Partien ohne Sieger. In der abgelaufenen Saison trennten sich die Teams mit 0:0 (in Stuttgart) sowie 3:3 (in Hoffenheim, VfB-Treffer durch Chris Führich, Ermedin Demirovic und Tiago Tomás). Auch in der Vorsaison 2024/2025 endeten beide Spiele remis (jeweils 1:1, in Stuttgart traf Ermedin Demirovic, in Hoffenheim Nick Woltemade). Ihre bislang letzten Siege gegen den kommenden Gegner feierten der VfB und die TSG in der Saison 2023/2024, als beide Teams ihre Auswärtsspiele gewannen (2:3 in Stuttgart bzw. 0:3 in Hoffenheim).

    Wiedersehen I: Cheftrainer und Mittelfeldstrategen waren einst bei der TSG

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Kommt der Mittelfeldspieler am Samstag zum Einsatz, wäre es sein 100. Bundesliga-Spiel in Diensten des VfB.

    Grischa Prömel trug das Trikot der TSG bereits in der Jugend (2013-2015) sowie auch als Profi von 2022 bis 2026 in insgesamt 87 Spielen. Im Sommer 2026 schloss er sich dem VfB an und verbuchte am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln seinen ersten Bundesliga-Treffer im Brustring-Dress.

    Wiedersehen II: Verteidiger lief einst in Weiß und Rot auf

    Auf Hoffenheimer Seite trifft der VfB in Ozan Kabak auf einen alten Bekannten. Der Abwehrspieler lief zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB auf, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 31-fache türkische Nationalspieler in 92 Pflichtspielen auf dem Platz.

    Auswärts-Serie: Bereits 22 Spiele mit Torerfolg

    Der VfB traf in den vergangenen 22 Bundesliga-Spielen in der Fremde immer mindestens einmal, das ist laufender Vereinsrekord. Mit einem Tor in Sinsheim würden die Jungs aus Cannstatt nun die Serie des 1. FC Kaiserslautern von 23 Bundesliga-Gastspielen mit Tor von 1973 bis 1974 einstellen, eine längere solche Serie gab es nur fünfmal in der Bundesliga-Geschichte.

    Guter Start: Josha Vagnoman führt interne Scorerliste an

    Josha Vagnoman sammelte bisher drei Torbeteiligungen in dieser Bundesliga-Saison (zwei Tore, eine Vorlage). So offensivstark ist der Außenverteidiger bislang noch nie in eine Bundesliga-Saison gestartet. Er führt damit die teaminterne Scorerliste für den Liga-Wettbewerb an.

    Zuschauer: In Weiß und Rot nach Sinsheim

    Mindestens 3.000 Fans begleiten den VfB nach Sinsheim. Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte zum Besuch der SNP Arena in der Faninfo zusammengefasst.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

    Hier geht's direkt zur Faninfo für Hoffenheim

    Schiedsrichter: DFB-Pokalfinal-Schiri an der Pfeife

    Sven Jablonski (SR), Eduard Beitinger (SR-A. 1), Eric Müller (SR-A. 2), Tom Bauer (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Christian Fischer (VA-A)

    Sven Jablonski ist erstmals in dieser Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Zuletzt begegneten sich der Unparteiische und der VfB im DFB-Pokalfinale in Berlin im Mai 2026.

    Wetter: Sommerliche Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden für den Raum Sinsheim sommerliche Temperaturen um die 25° C erwartet. Es bleibt bewölkt, Regen ist aber nicht in Sicht.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN (Konferenz, Pay-TV)
    • Sky (Einzelspiel, Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Kein Auftakt nach Maß

    Der Bundesliga-Start ist zwar missglückt, aber die Qualität der TSG Hoffenheim bleibt unbestritten. Vor ihrem Auftakt im Europacup erwarten die Kraichgauer den VfB in der SNP Arena.

    Der Start

    Erst zum dritten Mal nach 2015/2016 und 2012/2013 startete die TSG Hoffenheim mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison. Saisonübergreifend sind es drei Liga-Niederlagen in Folge – so viele wie unter Christian Ilzer zuvor nur von Dezember 2024 bis Januar 2025 (ebenfalls 3). Sowohl am ersten Spieltag in Köln (2:3) als auch am zweiten Spieltag gegen Borussia Dortmund (2:3) verspielte die TSG ihre jeweiligen Führungen, gab so bereits sechs Punkte ab und damit in dieser Hinsicht genauso viele wie in der gesamten Vorsaison (Ligabestwert 2025/2026). Gegen den 1. FC Köln verschossen die Kraichgauer darüber hinaus den bisher einzigen Strafstoß dieser Bundesliga-Spielzeit.

    Trotz des Ergebnisses gegen Dortmund haben wir gezeigt, dass wir Spitzenfußball auf den Platz bringen können. Wir haben aber auch aufgezeigt bekommen, welche Fehler wir nicht wiederholen dürfen und wo wir uns weiterentwickeln können", sagte Cheftrainer Christian Ilzer im Hinblick auf das vergangene Bundesliga-Spiel.

    Der Trainer

    Seit November 2024 ist Christian Ilzer Cheftrainer der TSG. Nachdem die Mannschaft sich in seiner ersten Halbserie noch schwertat und im Frühsommer 2025 knapp der Relegation entkam, entfaltete sich das ganze Potenzial der Kraichgauer in der abgelaufenen Saison, in der sie bis zum Ende mit dem VfB und Bayer Leverkusen um den vierten Startplatz für die UEFA Champions League kämpften. Christian Ilzer verdoppelte die durchschnittliche Punkteausbeute mit der TSG beinahe von 0,96 Punkten in der Saison 2024/2025 auf 1,79 Punkte in der Spielzeit 2025/2026.

    Den VfB sieht der Österreicher als „Top-Mannschaft", wie er selbst sagt: „Sie haben absolute Goalgetter, Dribbler und kreative Spieler in ihren Reihen. Zusammen mit der stabilen Abwehr verfügt der VfB über ein starkes Konstrukt, das uns wieder vor Aufgaben stellen wird. Aber auf diese Aufgaben freuen wir uns. Wir wollen nicht nur reagieren, sondern auch agieren", so Christian Ilzer.

    Die Neuen

    In Nathan de Cat (17 Jahre, RSC Anderlecht), Adam Daghim (20, RB Salzburg), Mats Rots (20, Twente Enschede), Patrick Wimmer (25, VfL Wolfsburg) und Cajetan Lenz (20, VfL Bochum) verstärkte sich die TSG Hoffenheim im Sommer mit zahlreichen jungen Talenten. Gleichzeitig gaben die Kraichgauer in Grischa Prömel, der zum VfB wechselte, sowie Bazoumana Traore zwei Leistungsträger ab. Letztgenannter sollte den jungen Neuzugängen Hoffnung auf einen erfolgreichen Karriereschritt bei der TSG machen: Nach nur 17 Monaten unter Christian Ilzer schloss sich der 20-jährige Ivorer im Sommer dem Premier League-Club Newcastle United an.

    Der Europacup

    Während die UEFA Champions League-Saison in der vergangenen Woche anlief, müssen sich die TSG Hoffenheim und die anderen Teilnehmer der UEFA Europa League noch bis zur nächsten Woche gedulden, ehe der Startschuss zur Ligaphase fällt. Auf die Kraichgauer wartet mit der Partie gegen den griechischen Vertreter OFI Kreta direkt eine spannende Aufgabe. Die namhaftesten Gegner der TSG im Europapokal sind Besiktas Istanbul (u.a. mit dem ehemaligen VfB-Keeper Alexander Nübel), Olympique Lyon und UEFA Conference League-Sieger Crystal Palace. Außerdem geht es unter anderem gegen den Ex-Club von Cheftrainer Christian Ilzer, Sturm Graz.

    Die Historie

    Allzu lang ist es noch nicht her, historisch war es dennoch: Am 26. Spieltag der Saison 2023/2024 siegte der VfB mit 3:0 bei der TSG Hoffenheim. Auf dem Weg zur Vizemeisterschaft sorgten Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling für den klaren Auswärtssieg, der gleichzeitig den ersten Dreier in Hoffenheim seit Februar 2013 bedeutete. Das Spiel blieb aber vor allem auch deshalb in Erinnerung, weil weit über 10.000 Fans die Heimstätte der TSG in Rot einfärbten.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

    Hier geht's direkt zur Faninfo für Hoffenheim

  • „Unsere bestmögliche Leistung abrufen“

    Spannende Ausgangslage, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Chefcoach Sebastian Hoeneß erwartet eine intensive Begegnung.

    Es ist die kürzeste Auswärtsreise des VfB in der Bundesliga-Saison. Und es ist eine, bei der zahlreiche Fans in Weiß und Rot „ihre“ Jungs aus Cannstatt begleiten werden. Wenn der VfB am Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, bei der TSG Hoffenheim antritt, wird die Unterstützung groß sein. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die SNP Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht die sportliche Ausgangslage die Begegnung so reizvoll.

    Der Vorjahresvierte gastiert beim Vorjahresfünften. Beide Teams spielen in dieser Saison international – der VfB in der UEFA Champions League, die Kraichgauer in der UEFA Europa League. Und obwohl die TSG Hoffenheim in den ersten beiden Bundesliga-Partien mit dem 2:3 in Köln und dem 2:3 gegen Dortmund ohne Punkte blieb, ist die Qualität des Teams unbestritten. Das sieht auch Sebastian Hoeneß so.

    Rückkehr für Sebastian Hoeneß, Angelo Stiller und Grischa Prömel

    „Die Ergebnisse in den ersten beiden Spielen spiegeln nicht die gezeigten Leistungen der Hoffenheimer wider“, sagt der Cheftrainer des VfB und ergänzt: „In beiden Partien konnte man sehen, über welches Offensivpotenzial die TSG verfügt und welche Intensität die Mannschaft auf den Platz bringt.“ Für die Jungs aus Cannstatt bedeutet das, mit voller Power dagegenzuhalten und die eigenen Stärken auf dem Rasen einzusetzen.

    „Wir müssen am Samstag von der ersten Minute bereit sein und unsere bestmögliche Leistung abrufen, um in diesem schweren Auswärtsspiel bestehen zu können“, sagt der 44-Jährige, der von 2020 bis 2022 als Cheftrainer in Hoffenheim fungierte. Auch für zwei weitere Akteure, die in dieser Saison bereits im Trikot mit dem roten Brustring aktiv waren, ist es eine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte: Angelo Stiller wechselte im Sommer 2023 von der TSG nach Cannstatt, Grischa Prömel vollzog den gleichen Schritt in diesem Sommer. Die Unterstützung der mitreisenden Fans in Weiß und Rot wird ihnen gewiss sein, um gemeinsam mit dem VfB weitere Bundesliga-Punkte zu sammeln.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

  • Ermedin Demirovic für UEFA-Voting nominiert

    Nach seinen drei Toren in der UEFA Champions League gegen Viking Stavanger kann der Stürmer der „Spieler der Woche“ werden. Das UEFA-Voting läuft bis Freitagnachmittag.

    Er war der Mann des Abends, nun kann er auch der „Spieler der Woche“ werden. Die UEFA hat Ermedin Demirovic für den „Player of the week“-Award nominiert. Der Stürmer des VfB erzielte am Mittwoch, 9. September 2026, alle drei Stuttgarter Tore beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen Viking Stavanger (3:1).

    Mit einem Dreierpack in die Geschichtsbücher

    Mit seinem Dreierpack sorgte er zugleich für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Denn noch nie zuvor waren einem Spieler des VfB in der „Königsklasse“ oder dem Landesmeisterpokal drei Tore in einer Partie gelungen. Außerdem: Gemessen von Anpfiff an gelang Ermedin Demirovic der fünftfrüheste „Hattrick“ seit Gründung der UEFA Champions League. Nach 32 Minuten hatte er seine drei Treffer erzielt. Den Rekord hält Robert Lewandowski, der 2021/2022 bereits nach 23 Minuten drei Tore für den FC Bayern gegen Salzburg erzielt hatte.

    Neben Ermedin Demirovic sind Ferran Torres (Paris Saint-Germain), Raphinha (FC Barcelona) und Marc Bartra (Real Betis) für den „Spieler der Woche“-Titel nominiert. Das UEFA-Voting ist für alle Fans geöffnet und läuft bis Freitagnachmittag, 11. September 2026, 15 Uhr.

    Jetzt beim UEFA-Voting für Ermedin Demirovic stimmen

  • VfB testet gegen die SpVgg Greuther Fürth

    Die Begegnung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, statt. Gespielt wird in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach.

    Eine weitere Testpartie in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 ist terminiert. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Die Begegnung findet in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach statt. Der Ticketverkauf läuft über die gastgebende SG Sonnenhof Großaspach.

    Fürth derzeit Tabellenzwölfter in Liga zwei

    In einem Pflichtspiel begegneten sich der VfB und Fürth zuletzt in der Bundesliga-Saison 2021/2022. Während die Jungs aus Cannstatt ihr Heimspiel mit 5:1 gewannen, kamen sie auswärts zu einem 0:0. Aktuell rangieren die Franken auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga – mit Florian Hellstern gehört ein Akteur zum SpVgg-Kader, der in der laufenden Serie auf Leihbasis vom VfB für das „Kleeblatt“ zwischen den Pfosten steht.

    Ein weiteres Testspiel in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 absolviert das Team mit dem roten Brustring gegen den 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, im Stadion Benzach in Weinstadt statt.

    Hier geht’s zum Ticketshop der SG Sonnenhof Großaspach

  • Dreimal Top-Spiel am Samstagabend

    Die Bundesliga hat am heutigen Donnerstag die Spieltage fünf bis elf zeitgenau angesetzt. Der VfB absolviert in diesem Zeitraum dreimal das Top-Spiel am Samstagabend.

    Kalender raus, Termine notieren. Die Bundesliga hat am heutigen Donnerstag, 10. September 2026, die Spieltage fünf bis elf zeitgenau angesetzt. Von Freitagabend über Samstagnachmittag bis Samstagabend ist alles dabei, Sonntagsspiele muss der VfB in diesem Zeitraum keine absolvieren.

    Am fünften Spieltag reist der VfB in den Osten Nordrhein-Westfalens und tritt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn an. Auch der sechste Spieltag beinhaltet ein Auswärtsmatch: Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim Hamburger SV.

    Auswärtsreisen nach Leverkusen und Gelsenkirchen

    Anschließend folgt am siebten Spieltag die Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach – absolviert wird sie am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, in der MHP Arena. Am achten Spieltag reisen der Club aus Cannstatt und seine Fans erneut nach Nordrhein-Westfalen – diesmal zu Bayer Leverkusen: Die Partie bei der „Werkself“ findet am Samstag, 31. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, statt.

    Die Spieltage neun, zehn und elf beinhalten für den VfB ausnahmslos Auftritte am Samstagabend zur Top-Spiel-Zeit. Den Beginn dieser Serie macht am Samstag, 7. November 2026, um 18.30 Uhr, die Heimbegegnung mit dem SV Werder Bremen. Weiter geht’s am Samstag, 21. November 2026, um 18.30 Uhr, mit dem Auswärtsauftritt beim FC Schalke 04. Abgeschlossen wird die „Dreierreihe“ am Samstag, 28. November 2026, um 18.30 Uhr, mit dem Heimmatch gegen Eintracht Frankfurt.

    Alle zeitgenaue Ansetzungen des VfB (wettbewerbsübergreifend):

  • Am Mittwochabend in Paderborn

    Der Verband hat die zweite Runde im DFB-Pokal zeitgenau angesetzt. Der VfB spielt am 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, beim SC Paderborn.

    Noch 32 Mannschaften sind im DFB-Pokal vertreten – nun steht auch fest, wann konkret gespielt wird. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die zeitgenauen Ansetzungen für die zweite Runde im DFB-Pokal bekanntgegeben. Demnach tritt der VfB am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, beim SC Paderborn an. Die Partie wird live bei Sky übertragen.

    Der VfB hatte in der ersten Runde des laufenden Wettbewerbs einen überzeugenden Erfolg beim F.C. Hansa Rostock (4:0) eingefahren. Für den Club aus Cannstatt ist es die nunmehr achte Zweitrunden-Teilnahme in Serie. Der SC Paderborn setze sich beim Regionalligisten Phönix Lübeck (4:2) durch.

    Zuletzt enge Aufeinandertreffen mit Paderborn

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, hatte nach der Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt: „Wie immer im Pokal hätten wir natürlich am liebsten zuhause gespielt. Es ist bekanntlich noch nicht allzu lange her, dass wir im Pokal beim SC Paderborn gespielt und nur knapp die nächste Runde erreicht haben. Wir sind also gewarnt, fahren aber natürlich mit dem Ziel nach Paderborn, ins Achtelfinale einzuziehen.“

    Im DFB-Pokal trafen der VfB und der SC Paderborn in der Vergangenheit dreimal aufeinander, dreimal blieb Stuttgart der Sieger. In der Saison 2002/2003 siegten die Jungs aus Cannstatt in der ersten Runde mit 4:1 in Paderborn. Die beiden anderen Partien verliefen deutlich enger: In der Spielzeit 2007/2008 setzte sich der VfB in der zweiten Runde mit 3:2 nach Verlängerung durch, beim bislang letzten DFB-Pokal-Aufeinandertreffen im Achtelfinale der Saison 2022/2023 siegte der VfB nach langem Rückstand mit 2:1.

    Alle zeitgenaue Ansetzungen des VfB (wettbewerbsübergreifend):

  • Aufstellung: 50. Einsatz für Fabian Bredlow

    Der Keeper steht gegen Viking Stavanger im Tor. Zwei Spieler sind neu in der Startelf. Beide Teams werden mit Trauerflor auflaufen.

    Europapokal-Atmosphäre in Cannstatt. Der VfB startet am heutigen Mittwochabend, 9. September 2026, in die UEFA Champions League – ab 18.45 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen die Jungs aus Cannstatt auf Viking Stavanger aus Norwegen. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Viking Stavanger:

    1 – Fabian Bredlow, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 18 – Jamie Leweling, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Für Fabian Bredlow, der im Sommer 2019 zum Club aus Cannstatt kam, wird es wettbewerbsübergreifend das 50. Pflichtspiel für den VfB sein. Im Vergleich zum Bundesliga-Heimspiel am vergangenen Freitag, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln (4:1) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Jamie Leweling und Ermedin Demirovic sind neu dabei von Beginn an – Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz.

    Beide Mannschaften werden mit Trauerflor auflaufen. Hintergrund ist die am heutigen Spieltag stattgefundene Beerdigung des verstorbenen norwegischen Königs Harald V. – der VfB spricht den Gästen aus Norwegen sein herzliches Beileid aus. Dem Wunsch von Viking FK, eine Gedenkminute vor der Partie abzuhalten und mit Trauerflor zu spielen, hat sich der Club aus Cannstatt selbstverständlich angeschlossen. Darüber hinaus ist die Gedenkminute in Absprache mit der UEFA auch den Opfern der Flutkatastrophe in Nepal gewidmet.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Zweites Duell gegen eine norwegische Mannschaft

    Startschuss in der Königsklasse: Am Mittwochabend, 18.45 Uhr, empfängt der VfB den amtierenden norwegischen Meister Viking Stavanger am ersten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Viking Stavanger:

    • Viking spielt erstmals nach 21 Jahren in einem internationalen Wettbewerb.
    • Der VfB traf in europäischen Wettbewerben erst auf eine norwegische Mannschaft.
    • Die Pflichtspiel-Saison des ersten VfB-Gegners läuft bereits seit März diesen Jahres.

    Blick zurück: Bisher ein Duell mit Norwegern in Europa

    Der VfB traf in großen europäischen Wettbewerben bisher nur auf eine andere norwegische Mannschaft und verlor in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2012/2013 sowohl das Heimspiel (0:1) als auch das Auswärtsspiel (0:2) gegen Molde FK. Gegen Viking Stavanger traten die Jungs aus Cannstatt bisher in keinem Pflichtspiel an.

    Zurück auf der großen Bühne: Europa-Rückkehr nach 21 Jahren

    Zum ersten Mal seit der Saison 2005/2006 nimmt Viking Stavanger an der Gruppenphase eines großen europäischen Pokalwettbewerbs teil. In jener Spielzeit schieden die Norweger mit vier Punkten in vier Spielen in der Gruppenphase des UEFA-Pokals aus. Unter anderem verlor Stavanger mit 0:2 beim Hamburger SV.

    In der UEFA Champions League spielte Viking zum ersten und bisher einzigen Mal in deren Premieren-Saison 1992/1993 nach der Umbenennung des Europapokals der Landesmeister, als der Club in der ersten Qualifikations-Runde mit 0:1 nach Hin- und Rückspiel gegen den FC Barcelona ausschied. Insgesamt verlor Viking Stavanger zehn seiner bisherigen zwölf Spiele in der UEFA Champions League bzw. im Europapokal der Landesmeister. Der einzige Sieg war ein 2:1-Erfolg gegen Baník Ostrava im September 1976.

    Voll im Saft: Die norwegische Liga läuft bereits seit März

    Anders als der VfB und der Großteil der anderen UEFA Champions League-Teilnehmer hat Viking Stavanger bereits mehr als die Hälfte seiner Pflichtspiel-Saison absolviert. Die norwegische Liga startete im März 2026 mit dem ersten Spieltag und findet bereits Mitte Dezember 2026 ihr Ende. Nach 19 von 30 Spieltagen liegt Viking (44 Punkte) mit derzeit drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Bodö/Glimt (47), ebenfalls aktueller UEFA Champions League-Teilnehmer und letztjähriger Achtelfinalist, auf Rang zwei der „Eliteserien“. Im Jahr 2025 wurde Stavanger erstmals nach 34 Jahren norwegischer Meister, was zur Teilnahme an der Qualifikation zur „Königsklasse“ berechtigte. Es war der neunte nationale Meistertitel für Viking.

    Treffsicher: Deniz Undav in bester Gesellschaft

    Nur sechs Spieler waren in der vergangenen Saison in den europäischen Top-5-Ligen in allen Pflichtspielen an mehr Toren beteiligt als Deniz Undav vom VfB (39 Scorer; 25 Tore und 14 Vorlagen). In der vergangenen Spielzeit der UEFA Europa League war der Stürmer zudem an neun Toren beteiligt (drei Tore und sechs Vorlagen) – nur Emiliano Buendía (zehn Torbeteiligungen) kam auf mehr.

    Personal: Ramon Hendriks mischt mit

    Nach dem Bundesliga-Heimsieg am vergangenen Freitagabend, 4. September 2026, gegen Köln ist kein Verletzter hinzugekommen, demnach ist auch der nach der Partie leicht angeschlagene Ramon Hendriks voll belastbar. Zudem machen zwei Profis weiterhin Fortschritte: Luca Jaquez und Nikolas Nartey stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Verletzungsbedingt verzichten muss das Team mit dem roten Brustring weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Zuschauer: Restkontingente erhältlich

    Einzelne Tickets für das Spiel sind im VfB-Ticketshop sowie auf dem Zweitmarkt erhältlich. Alles Wichtige zur Anreise und zum Stadionbesuch finden Besucher in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Serbisches Gespann auf dem Platz und ein Kroate am Monitor

    Nenad Minakovic (SR, Serbien), Nikola Borovic (SR-A1, Serbien), Bosko Bozovic (SR-A2, Serbien), Danilo Nikovic (4. Offizieller, Serbien), Ivan Bebek (VAR, Kroatien), Momcilo Markovic (VAR-A, Serbien).

    Wetter: Abkühlung am Abend

    Am Mittwoch, 9. September 2026, werden nach morgendlichen Schauern Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erwartet. Am Abend kühlt es aber deutlich ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 9. September 2026, 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • „Diese Magie wirkt über den Platz hinaus“

    Der Vorstandsvorsitzende des VfB, Alexander Wehrle, spricht zum Start der UEFA Champions League über Emotionen, Erwartung und Entwicklung.

    Stuttgart international! In der dritten Saison in Serie spielt der VfB europäisch. Eine Leistung, die der Club aus Cannstatt gemeinsam erreicht hat. Mit dem Heimspiel am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger aus Norwegen beginnt das nächste Kapitel dieser Reise. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle über die Entwicklung des Clubs aus Cannstatt und die Vorfreude auf magische Nächte in der MHP Arena und Europa.

    Hallo Alex, passend zum Club-Geburtstag am 9. September kehrt der VfB mit dem UEFA Champions League-Heimspiel gegen Viking Stavanger auf Europas größte Fußballbühne zurück. Welche Gefühle verknüpfst du damit?

    Alexander Wehrle: „Es ist und bleibt etwas Besonderes, in der Champions League antreten zu dürfen. Wenn ich die Hymne in unserem Stadion höre, habe ich immer noch Gänsehaut. Ich denke in dem Moment dann aber sicher auch nochmal an die vergangene Saison. Denn es gehört viel dazu, es in diesen Wettbewerb zu schaffen. Mannschaft und Trainerteam haben sich dies in der vergangenen Saison erarbeitet, getragen von den Fans und unterstützt vom ganzen Club. Wenn man es dann geschafft hat, sollte man es auch genießen.“

    Die „Königsklasse“ ist für ihr hohes Niveau bekannt. Details machen oftmals den Unterschied. Was traust du unserer Mannschaft in dem Wettbewerb zu?

    Alexander Wehrle: „Zunächst mal wissen wir sehr genau, wo wir herkommen und wissen deshalb, dass es – auch wenn es wie eine Floskel klingt – keine leichten Spiele in der Champions League gibt. Jedes Team hat außergewöhnliche Qualität. Das Gute ist: Das gilt auch für uns. Vor zwei Jahren sind wir in jedes Spiel als Außenseiter gegangen. Inzwischen haben wir international Erfahrung gesammelt, kommen besser mit der Vierfachbelastung zurecht – zu Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League kommt für große Teile unseres Kaders ja auch noch die Nationalmannschaft dazu. Unsere Ambition ist daher ganz klar, das erste Heimspiel zu gewinnen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Und dann schauen wir, wie weit es uns trägt.“

    Der VfB spielt nunmehr die dritte Saison in Serie international. Inwiefern wirkt sich das auf verschiedenen Ebenen auf das Wachstum und die Wahrnehmung des Clubs aus?

    Alexander Wehrle: „Der VfB ist seit 2023 enorm gewachsen. Wir gehören 2026 zu den 20 umsatzstärksten Clubs Europas und konnten dadurch insbesondere unsere Eigenkapital-Basis stärken – auf rund 83 Millionen Euro. Das gibt dem VfB Stabilität und ermöglicht es, in diesem knallharten Wettbewerb auch mal einen Transfersommer ohne Überschuss zu verkraften. Denn eins ist klar: Der sportliche Erfolg ist nicht nur ursächlich für unser Wachstum – es ist zugleich auch eine große Herausforderung, auch wirtschaftlich, diesen sportlichen Erfolg zu bestätigen. Unser Ziel muss es deshalb sein, nachhaltig zu wachsen. Auf allen Ebenen.“

    Inwiefern trägt der internationale Wettbewerb, neben den finanziellen Aspekten, zur Attraktivität des VfB bei?

    Alexander Wehrle: „Wir haben eine sympathische Mannschaft, die mutigen, offensiven Fußball spielt. Wir tragen mit unseren Fans die Begeisterung und die Werte unseres Clubs durch Europa und sind zugleich gute Gastgeber im Schwabenland. Die Anziehungskraft des VfB erhöht sich durch all dies enorm. In der Region, aber auch weit darüber hinaus. Man spürt das jeden Tag. Dadurch erwächst aber auch die Verantwortung, sich als Club entsprechend zu positionieren und zu verhalten.“

    Nach der Auslosung hast du von „magischen Nächten in Cannstatt und Europa“ gesprochen. Welche Rolle spielt dabei die Begeisterung der Fans?

    Alexander Wehrle: „Jeder, der mit Fußball aufwächst, spürt dieses Kribbeln, wenn Europapokal ins Spiel kommt. Das Flutlicht, die außergewöhnlichen Gegner, Stars, die man nicht jeden Tag sieht, andere Stadien, andere Länder – auch andere Sprachen und eine andere Fußballkultur. Diese Magie geht weit über das reine Spiel hinaus, in ihr wirkt die Kraft des Fußballs als verbindendes Element. Wie viele Menschen aus der Region wären denn ohne Fußball in ihrem Leben mal nach Bratislava oder Glasgow gekommen? Wie viele Menschen aus Stavanger nach Stuttgart? Und ohne Fans ist diese Magie für mich undenkbar. Umso mehr gilt es, diese Kultur zu erhalten und daran zu denken, wie elementar die Fans des Gastclubs für das Erlebnis Europapokal sind.“

    Einerseits geht’s auf die Reise, andererseits ist der VfB in der Stadtgesellschaft sehr präsent. Wie wichtig ist dieses stetige Wirken in Stuttgart und dem „wilden Süden“?

    Alexander Wehrle: „Ich betone das immer wieder: Den VfB Stuttgart gibt es seit 1893, weil sich Menschen für ihn begeistern. Fußball ist Leistungssport in einem umkämpften Wettbewerb und muss deshalb hoch professionell betrieben werden. Aber das gilt für viele, viele andere Sportarten auch. Trotzdem kommen in Deutschland nur zum Fußball jede Saison mehr als 21 Millionen in die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga. Der VfB ist Kulturgut, er ist Vorbild, er ist emotionale Heimat, eine Konstante durch Höhen und Tiefen und für viele sogar ein Anker in einem auch mal herausfordernden Alltag. Deshalb ist völlig klar, dass wir auch abseits der Spiele überall dort präsent sind, wo wir die Menschen erreichen können: Im Ländle, beim Weindorf, beim CSD, und bald wieder auf dem Wasen. Und wir sind nah- und erreichbar, etwa bei öffentlichen Trainings. Es gibt doch nichts Schöneres, als all die Kinder, die mit leuchtenden Augen und in VfB-Trikots an den freien Tagen in den Schulferien zum Clubzentrum kommen, um unsere Spieler zu sehen. Trotz der Globalisierung des Sports, trotz Premier League, NFL, NBA oder Formel 1, bei all dem riesigen Einfluss, den auch im Mannschaftssport Fußball inzwischen einzelne, weltweite Stars erreicht haben, wächst da eine neue Generation von VfB-Fans heran. Und die wird beides immer in ihren Erinnerungen tragen und weitergeben: Die unvergesslichen Nächte im Europapokal, für die sie hoffentlich länger aufbleiben dürfen. Und die Momente, als sie Deniz Undav oder Maxi Mittelstädt getroffen haben.“

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    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • „Gehen mit voller Überzeugung in das Spiel“

    Er stand im bislang letzten UEFA Champions League-Spiel des VfB zwischen den Pfosten und wird es auch am Mittwochabend beim Ligaphasen-Auftakt gegen Viking Stavanger tun: Fabian Bredlow äußert sich auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den norwegischen Meister.

    Fabian Bredlow über…

    … seine Erinnerungen an sein Debüt in der UEFA Champions League: „Es war sehr schön, dass ich gegen Paris im Tor stehen durfte. Weniger schön waren die vier Gegentore in der Partie, morgen hoffe ich natürlich auf weniger Gegentreffer. Wir sind alle voller Vorfreude auf morgen und wollen einen guten Auftritt hinlegen.“

    … über die Vorbereitungen auf den kommenden Gegner: „Morgen tritt uns ein guter Gegner entgegen. Viele kannten den Verein vor der Auslosung vermutlich noch nicht sehr genau und auch bei mir war es ähnlich. Aber sie haben bereits in der norwegischen Liga und auch zuletzt in der Champions League-Qualifikation gegen Dinamo Zagreb bewiesen, was in ihnen steckt. Sie verfügen über ein gutes Umschaltspiel und Offensivspieler, die vor unserem Tor für Gefahr sorgen können.“

    … die Stimmung in der Mannschaft vor dem Spiel und die Fans in der Arena: „Als Mannschaft sind wir heiß auf morgen und freuen uns, wieder in der Champions League antreten zu dürfen. Wir gehen mit einer vollen Überzeugung in das Spiel und werden alles reinhauen. Und auch unsere Fans freuen sich und werden Gas geben. Es wird sicher laut in der Arena.“

    … die „Bredlow“-Rufe aus der Cannstatter Kurve nach dem Bundesliga-Heimsieg gegen Köln: „Es war ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Ich will weiter gute Leistungen zeigen und der Mannschaft damit helfen.“

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • „Der Rahmen ist überragend“

    Der VfB startet mit einem Heimspiel in die UEFA Champions League. Sebastian Hoeneß sieht sein Team auf den eher unbekannten Gegner gut vorbereitet.

    Magische Nächte – in Cannstatt und in Europa. Die Vorfreude auf die UEFA Champions League ist spürbar. Auch bei Sebastian Hoeneß. „Der Rahmen ist überragend, wir starten in unserem Stadion und mit unseren Fans an der Seite in den Wettbewerb“, sagt der Cheftrainer und sieht seine Mannschaft gut vorbereitet auf den ersten Spieltag der Ligaphase. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der Club aus Cannstatt das Team von Viking Stavanger. Sebastian Hoeneß sieht bei dem norwegischen Meister ein interessantes Profil.

    Norwegens Fußball ist im Aufwind

    „Die Mannschaft hätte definitiv auch in der Bundesliga ihre Chancen“, sagt er und ordnet ein: „Sie ist gut organisiert, hat eine klare Idee und wird uns wahrscheinlich aus einer eher tiefen Grundordnung vor Herausforderungen stellen wollen.“ Zudem sei der norwegische Fußball generell im Aufwind, wie der 44-Jährige betont. Jüngste Beispiele? Bodö/Glimt erreichte in der vergangenen UEFA Champions League-Saison das Achtelfinale, die Nationalmannschaft des Landes kam bei der Weltmeisterschaft 2026 bis ins Viertelfinale. Viking Stavanger, im Südwesten Norwegens beheimatet, gibt nun die nächste Visitenkarte auf großer Fußballbühne ab.

    Für den VfB ist vor allem relevant, die eigenen Stärken auf den Rasen der MHP Arena zu bekommen. „Wir möchten das Spiel aktiv gestalten, das Tempo hochhalten und den Takt vorgeben“, sagt der Chefcoach: „Dazu gehört auch, dass wir uns nicht überraschen lassen – weder bei Umschaltsituationen noch bei Standards.“ Interessant: Während die Jungs aus Cannstatt eben erst ihren Saisonstart hatten, spielt die norwegische Liga gemäß des Kalenderjahres – Viking Stavanger rangiert somit nach 19 Partien auf dem zweiten Platz, hat drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bodö/Glimt. Für den VfB ist es dagegen die erste „Englische Woche“ der Saison. „Es ist ganz normal, dass wir somit beide Spiele – Stavanger am Mittwoch und Hoffenheim am Samstag – in ihrer Gesamtheit im Blick haben werden“, sagt Sebastian Hoeneß.

    Luca Jaquez und Nikolas Nartey machen Fortschritte

    Aus personeller Sicht gibt es keine Neuigkeiten, was in diesem Zusammenhang eine positive Nachricht ist, denn damit ist auch der nach dem Köln-Spiel leicht angeschlagene Ramon Hendriks fit für das Spiel am Mittwochabend. Zudem machen zwei Profis weiterhin Fortschritte: Luca Jaquez und Nikolas Nartey stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Verletzungsbedingt verzichten muss das Team mit dem roten Brustring weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 9. September 2026, 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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  • Der Club mit den zwei Cheftrainern

    Viking Stavanger setzt auf ein alternatives Führungsmodell. Und auf Offensivakteur Zlatko Tripic, der einst in Fürth spielte. Stuttgarts UEFA Champions League-Gegner im Check:

    Eine Dienstreise durch Europa kann mal kürzer und mal länger sein. Im Fall von Viking Stavanger gilt wohl eher Letzteres. Der Club, im Südwesten Norwegens beheimatet, muss für all seine Auswärtsspiele den skandinavischen Teil Europas verlassen und auf die (weite) Reise gehen. Das gilt auch für den Trip nach Stuttgart.

    Die Luftlinie zwischen der Lyse Arena, in der Viking FK gewöhnlich seine Heimspiele austrägt, und der MHP Arena des VfB beträgt circa 1.150 Kilometer. Zum Vergleich: Das ist weiter, als würde eine Person einmal vom nördlichsten zum südlichsten Punkt in Deutschland reisen, was mit exakt 876 Kilometern erledigt wäre. Dass das Team aus Stavanger all diese Reisekilometer gerne auf sich nimmt, steht außer Frage. Die Norweger haben sich zum ersten Mal für die Liga- bzw. Hauptrunde der UEFA Champions League qualifiziert. Zuletzt scheiterten sie 1992/1993 in der ersten Runde am spanischen Spitzenverein FC Barcelona. Für den Club ist allein die Teilnahme ein grandioser Erfolg.

    „Alles, wovon wir je geträumt haben“

    „Das war überwältigend und alles, wovon wir je geträumt haben“, sagte Viking-Trainer Morten Jensen nach der entscheidenden Playoff-Runde gegen den kroatischen Vertreter Dinamo Zagreb. Im Hinspiel erkämpften die Norweger auswärts nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Im Rückspiel holte das Team ein 0:1 auf und siegte letztlich 3:1. Wer hatte daran besonderen Anteil? Zlatko Tripic. Der Flügelspieler, der – ausgerechnet – in Kroatien geboren wurde, traf doppelt und ist einer der Antreiber im Offensivspiel von Stavanger. „Es ist absolut verrückt“, sagte der 33-Jährige nach dem Erfolg: „Es war mental extrem anstrengend. Sowohl in Zagreb als auch daheim. Wir hatten einen schweren Start, aber wir wussten, dass wir zurückkommen.“ Zlatko Tripic genießt einen gewissen Kultstatus.

    Er steht seit 2021 bei den Norwegern unter Vertrag und hat inzwischen mehr als 220 Pflichtspiele für den Club absolviert. Echten Fußballexperten dürfte der 33-Jährige auch aus Deutschland bekannt sein. Von 2014 bis 2017 spielte er für die SpVgg Greuther Fürth und lief für die „Kleeblätter“ saisonübergreifend 36-mal in der 2. Bundesliga auf. Einen weiteren Fakt sollten sich die VfB-Fans ebenfalls merken, wenn sie über Viking Stavanger sprechen.

    Cheftrainer-Duo seit 2021 im Amt

    Der Club setzt auf zwei Cheftrainer, die gleichberechtigt das Team führen. Bjarte Lunde Aarsheim und Morten Jensen fungieren als Trainerduo – und das schon seit dem 1. Januar 2021. Die beiden Norweger arbeiteten bereits zuvor eng zusammen und ergänzen sich fachlich sehr gut. Die Verantwortung wird bewusst aufgeteilt, sodass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Dadurch soll die Qualität der Entscheidungen steigen und die Belastung eines einzelnen Trainers reduziert werden. Viking Stavanger betrachtet das Modell nicht als Übergangslösung, sondern als festen Bestandteil seiner sportlichen Ausrichtung. Der Erfolg gibt dem Verein recht.

    Unter dem Trainerduo entwickelte sich Viking zu einer Spitzenmannschaft und gewann 2025 erstmals seit 34 Jahren wieder die norwegische Meisterschaft. Die erfolgreiche Konstellation wird inzwischen als alternatives Führungsmodell im Profifußball wahrgenommen. Und auch das Projekt „Titelverteidigung“ liegt weitestgehend auf Kurs. In der norwegischen Liga, die mit dem Kalenderjahr abschließt, rangiert Stavanger auf dem zweiten Tabellenplatz. Auf Spitzenreiter Bodö/Glimt fehlen derzeit drei Punkte. Bei noch elf ausstehenden Meisterschaftsspielen ist das durchaus aufzuholen.

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

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  • „Gute Energie in der Mannschaft“

    Heimspiel-Premiere und Premieren-Tor. Grischa Prömel spricht im Interview über einen in mehrfacher Hinsicht besonderen Abend gegen den 1. FC Köln.

    Die 60. Minute wird Grischa Prömel noch lange in Erinnerung behalten. Am Freitagabend erlebte der Mittelfeldspieler des VfB gegen den1. FC Köln (4:1) nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel im Trikot mit dem roten Brustring – er schoss auch direkt vor der Cannstatter Kurve das zwischenzeitliche 2:0. Am Ende erreichte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen verdienten 4:1-Erfolg – mit einem glücklichen Grischa Prömel, wie er im Interview durchscheinen lässt.

    Hallo Grischa, den 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln wirst du sicherlich mit vielen positiven Gefühlen verbinden. Wie blickst du auf das Spiel zurück?

    Grischa Prömel: „Schöner hätte ich mir mein erstes Heimspiel nicht vorstellen können. Es ist ein rundum gelungener Abend für uns. Wir können uns lediglich ankreiden, dass wir in der ersten Hälfte nicht mehr Tore erzielt haben. Die Leistung war richtig gut, auch nach der Druckphase der Kölner zu Beginn des zweiten Abschnitts haben wir uns gemeinsam gefangen.“

    Wie hast du dein erstes Pflichtspiel-Tor für den VfB erlebt?

    Grischa Prömel: „Jedes Tor in der Bundesliga ist wunderschön – aber natürlich war der Treffer gegen Köln etwas ganz Besonderes für mich. Jeff (Chabot, Anm. d. Red.) hat einen überragenden Diagonalball auf Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.) gespielt, der ihn wunderbar mitnimmt. Maxi (Mittelstädt, Anm. d. Red.) hat anschließend das Auge und legt den Ball klasse zurück – ich treffe ihn gut und musste anschließend nur noch hoffen, dass der Ball den Weg ins Tor findet.“

    Was nimmst du darüber hinaus aus der Partie mit?

    Grischa Prömel: „Es hat viel Spaß gemacht auf dem Rasen. Wir hatten eine gute Energie in der Mannschaft, die Fans haben uns enorm unterstützt. Wir können darüber hinaus aber auch mitnehmen, dass wir in jeder Phase des Spiels griffig sein müssen – nach Wiederanpfiff hatten wir das Spiel nicht so unter Kontrolle, wie wir es uns vorgenommen hatten. Daran werden wir arbeiten, um weitere Schritte zu machen.“

    Die nächsten Termine:

    Der VfB darf sich auf die erste Englische Woche der Saison 2026/2027 freuen. Am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Champions League das Team von Viking Stavanger. Drei Tage später geht’s in der Bundesliga weiter. Am Samstag tritt der VfB um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim an.

  • Paderborn wartet in Runde zwei

    Der VfB tritt in der zweiten Runde der aktuellen DFB-Pokalsaison beim SC Paderborn an. Das ergab die Auslosung am Samstagabend. Gespielt wird Ende Oktober.

    Mit einem 4:0-Sieg bei Hansa Rostock hatte der VfB Mitte August erneut einen erfolgreichen Auftakt im DFB-Pokal hingelegt, nun steht fest, gegen wen es in der zweiten Runde geht: Gegner in der Runde der letzten 32 ist am Dienstag, 27. Oktober, oder Mittwoch, 28. Oktober 2026, der SC Paderborn. Bereits zweieinhalb Wochen vor dem Pokal-Duell treffen beide Teams, ebenfalls in Paderborn, im Rahmen des fünften Bundesliga-Spieltags aufeinander.

    Die Ostwestfalen setzten sich in der ersten Pokalrunde mit 4:2 bei Phönix Lübeck durch und zogen zum fünften Mal in Folge in Runde zwei ein. In den Saisons 2017/2018 sowie 2018/2019 erreichte der SC Paderborn zweimal in Folge das Viertelfinale im DFB-Pokal. Es waren die bisher erfolgreichsten Spielzeiten des Bundesliga-Aufsteigers.

    Bislang drei Duelle im DFB-Pokal

    Im Pokal trafen der VfB und der SC Paderborn in der Vergangenheit dreimal aufeinander, dreimal blieb Stuttgart der Sieger. In der Saison 2002/2003 siegten die Jungs aus Cannstatt in der ersten Runde mit 4:1 in Paderborn. Die beiden anderen Partien verliefen noch spannender: In der Spielzeit 2007/2008 setzte sich der VfB in der zweiten Runde mit 3:2 nach Verlängerung durch, beim bislang letzten Pokal-Duell im Achtelfinale der Saison 2022/2023 siegte der VfB nach langem Rückstand mit 2:1.

    Vorstand Sport Fabian Wohlgemuth sagt zum Zweitrunden-Los: „Wie immer im Pokal hätten wir natürlich am liebsten zuhause gespielt. Es ist bekanntlich noch nicht allzu lange her, dass wir im Pokal beim SC Paderborn gespielt und nur knapp die nächste Runde erreicht haben. Wir sind also gewarnt, fahren aber natürlich mit dem Ziel nach Paderborn, ins Achtelfinale einzuziehen.“

    Die Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde fand traditionell im Deutschen Fußballmuseum statt. Als Losfee fungierte diesmal Bastian Schweinsteiger.

    Die zweite Runde des DFB-Pokals wird in diesem Jahr am Dienstag, 27. Oktober und Mittwoch, 28. Oktober 2026, ausgetragen. Die zeitgenaue Ansetzung der insgesamt 16 Zweitrunden-Partien erfolgt in Kürze.

  • Premieren unter Flutlicht

    Der Heimspielauftakt ist gelungen, ein Neuzugang erweist sich als treffsicher und zwei Spieler feiern ihre Bundesliga-Debüts. Der 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln schrieb am Freitagabend einige schöne Geschichten.

    Dass das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison keines wie jedes andere ist, ist in Bad Cannstatt nicht erst seit gestern bekannt. Der Freitagabend untermauerte das noch einmal. Traditionell brachten sich die überwiegend in weiß gekleideten VfB-Fans bei der Karawane Cannstatt wieder weit vor dem Anpfiff in Stimmung, zogen gemeinsam zur Arena und sorgten so für ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Heimspielauftakt.

    Die Atmosphäre auf den Rängen schwappte anschließend von der ersten Minute an auf den Platz über. Der VfB setzte den 1. FC Köln immer wieder früh unter Druck, erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit und musste sich zunächst nur über die eigene Chancenverwertung ärgern. Ein traumhaftes Solo von Bilal El Khannouss wenige Minuten vor der Pause brach schließlich den Bann. Weil der marokkanische Nationalspieler auch sonst immer wieder durch kreative Impulse auffiel, erhielt er nach dem Abpfiff als erster VfB-Akteur die zur neuen Saison eingeführte „Man of the Match“-Auszeichnung der Bundesliga. „Es war eine starke Leistung der Mannschaft. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und sind glücklich über den Sieg. Es war der erste Sieg im ersten Spiel und wir hoffen auf viele weitere“, sagte Bilal El Khannouss mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    Freigesetzte Kräfte und erfüllte Träume

    Welchen Einfluss die Fans auf den Auftritt ihrer Mannschaft haben können, unterstrich Finn Jeltsch. „Wir haben die Bilder der Karawane vor dem Spiel gesehen. Die Atmosphäre war heute unglaublich und hat uns viel Energie gegeben. Heute haben wir gezeigt, was wir können. Das hat Spaß gemacht“, so der Abwehrspieler.

    Viel Spaß hatte definitiv auch Sommer-Neuzugang Grischa Prömel, der zum Heimspielauftakt seine Familie und Freunde eingeladen hatte und bei seiner Premiere im weiß-roten Wohnzimmer direkt traf. „Ich brauchte nicht lange, um mich hier einzuleben“, sagte der gebürtige Cannstatter Grischa Prömel nach dem Spiel. „Es ist immer ein kleiner Traum gewesen, für diesen Verein zu spielen und macht mich und viele aus meinem Umfeld stolz.

    Sein Treffer zum 2:0 nach ziemlich genau einer Stunde kam dabei zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, nachdem der 1. FC Köln in der ersten Viertelstunde nach Beginn der zweiten Halbzeit ins Rollen gekommen war und den erneut stark aufgelegten Fabian Bredlow ein ums andere Mal testete. Cheftrainer Sebastian Hoeneß attestierte seiner Mannschaft nach dem Spiel „74,5 gute Minuten“ und verwies dabei auf den holprigen Start in Halbzeit zwei sowie den Kölner Ehrentreffer zum 1:3 in der Schlussphase. „Wir hätten es beim Stand von 3:0 besser herunterspielen müssen, aber wir sind auch erst am zweiten Spieltag und haben viel Zeit, um uns zu entwickeln.“

    Der frisch eingewechselte Ermedin Demirovic räumte mit seinem Treffer zum 3:0, ebenfalls dank einer starken Einzel-Leistung, letzte Zweifel aus. Für den Schlusspunkt sorgte Josha Vagnoman mit dem Ablauf der regulären Spielzeit und einem Volley-Tor zum Einrahmen. Der Schienenspieler, der bereits das 1:0 vorgelegt hatte und den einzigen VfB-Treffer in München erzielte, steht nun bei drei Scorern in zwei Spielen und damit für den Moment auf dem geteilten ersten Platz der ligaweiten Rangliste.

    Gleich zwei Bundesliga-Debüts in der Schlussphase

    Neben schönen Toren gab es am Freitag auch einige Einstände zu feiern: Denn nicht nur Grischa Prömel stand am Freitagabend erstmals als Spieler des VfB in der MHP Arena auf dem Rasen. Auch Dzenan Pejcinovic bestritt sein erstes Heimspiel in Weiß und Rot, zudem kam Leo Sauer nach auskurierter Verletzung zu seinem Pflichtspiel-Debüt. Das hatte U21-Akteur Yanik Spalt zwar schon beim UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom im Januar gefeiert, nun kam der junge Österreicher erstmals auch in der Bundesliga zum Einsatz.