Im Mannschaftstraining, im Testspiel, in der Kabine sowieso. Lorenz Assignon hat sich nach seiner Schulteroperation zurückgearbeitet. Am vergangenen Freitag, 25. September 2026, kam er gegen den 1. FC Heidenheim (3:0) zu seinem „Testspiel-Comeback“ und erzielte das zwischenzeitliche 2:0 via Fallrückzieher. Der 26 Jahre alte Außenverteidiger spricht im Interview über die Zeit in der Reha, die Gefühle bei der Rückkehr und seine nächsten Schritte.
Hallo Lorenz, im Testspiel am vergangenen Freitag hast du dein „Comeback“ nach einer Schulterverletzung gegeben. Wie hat sich die Belastung angefühlt?
Lorenz Assignon: „Gut, es hat alles gepasst. Ich bin sehr glücklich, endlich wieder auf dem Rasen dabei zu sein und spielen zu können. Es war ein gelungener Vergleich mit einem guten Ergebnis. Meine Familie, Freunde und Teamkollegen haben sich sehr mit mir über das Testspiel-Comeback gefreut.“
Du hast circa vier Monate keine Partie absolvieren können. Inwiefern hat diese Zeit geschmerzt?
Lorenz Assignon: „Eine solche Rehaphase ist meistens mit einem gewissen Schmerz und viel Arbeit verbunden. Ich habe mich wenige Tage nach dem DFB-Pokalfinale operieren lassen. Danach musste ich die Schulter noch schonen, konnte wenig machen – das war Bestandteil meiner Sommerpause. Anschließend begann die Anstrengung in der Reha: Ich habe jeden Tag gearbeitet und trainiert, nur sonntags gab’s ab und an eine Pause. Mein Ziel war es, einen optimalen Aufbau hinzubekommen. Ich bin happy mit dem bisherigen Verlauf.“
Kaum ein Fußballer kann behaupten, bei seinem Testspiel-Comeback ein Tor per Fallrückzieher erzielt zu haben. Du hast dieses Kunststück zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Heidenheim hinbekommen. War es eines deiner schönsten Tore?
Lorenz Assignon: „Es war auf jeden Fall ein sehr schönes Tor, aber aus meiner Sicht war’s nicht das schönste. Mir sind unter anderem für Stade Rennes, meinen vorherigen Club, ein paar tolle Treffer in der Europa League gelungen. Diese Tore muss ich auch einbeziehen (lacht).“
Wie sehen deine weiteren Trainingsschwerpunkte in der Länderspiel-Phase aus?
Lorenz Assignon: „Individuell geht’s jetzt um die Feinheiten. Optimale Mobilität in allen Abläufen, Aggressivität und kompromisslose Zweikampfführung – ich habe das Gefühl, zunehmend wieder meine komplette Energie auf den Platz bringen zu können. Dabei hilft auch das Mannschaftstraining.“
Inwiefern bietet das Testspiel am Donnerstag in Aspach gegen Fürth eine weitere Möglichkeit für Spielminuten?
Lorenz Assignon: „Das ist der Plan, der Zeitpunkt der Länderspiel-Phase kommt mir sehr entgegen. Für mich sind die zwei Testspiele wichtig, um zu sehen, wie weit ich schon bin, wo ich stehe und woran ich noch arbeiten muss. Ich freue mich über jede Spielminute, die ich bekomme.“
An welchen Themen habt ihr als Team in den vergangenen Tagen generell gearbeitet, um die nächsten Schritte zu machen?
Lorenz Assignon: „Wir haben die jüngsten Auftritte mit dem Trainer-Team analysiert und wissen, dass wir in den Details noch besser werden müssen. In unserer Mannschaft steckt viel Qualität, das Team ist größtenteils zusammengeblieben, wir haben eine gute Energie in der Gruppe. Wenn wir konsequent arbeiten und unser Maximum abrufen, dann werden wir sehr bald wieder gemeinsam über einen Sieg jubeln können.“
Lass uns zum Abschluss noch über ein anderes Thema sprechen: Der VfB hat am gestrigen Montagabend den Wasen besucht. Wie gefällt dir das Volksfest?
Lorenz Assignon: „Der Wasen ist top, ich habe bereits einiges auf Social Media gesehen. Ich werde das Volksfest noch privat mit meiner Familie und meinen Kindern besuchen. Das ist eine schöne Abwechslung und ich finde es großartig, dass es solch eine Tradition in Stuttgart gibt.“
Testspiel am Donnerstag
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.
Ein Treffer, der in die Kategorie „Traumtor“ gehört. Beim Bundesliga-Heimspiel am 4. September 2026 gegen den 1. FC Köln läuft die Nachspielzeit. Einen Einwurf von Ramon Hendriks wehrt die FC-Defensive vor die Füße von Josha Vagnoman ab. Der Außenverteidiger zieht aus 22 Metern volley ab – und trifft wunderschön zum 4:1-Endstand. Nun hat die Bundesliga den Traumschuss für das „Top-Tor des Monats September 2026“ nominiert.
Das Voting läuft noch bis Sonntagabend, 4. Oktober 2026, um 23.59 Uhr. Bis dahin können über die Bundesliga-App fleißig Stimmen für Josha Vagnoman abgegeben werden. Neben dem 25-Jährigen sind neun weitere Erstliga-Profis mit ihren Toren aus dem Monat September 2026 nominiert.
In der Bundesliga-App für Josha Vagnoman abstimmen
Testspiel am Donnerstag
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.
Die Legenden schnüren wieder die Fußballschuhe: Am Samstag, 3. Oktober, gastieren die früheren VfB-Größen zu einem Freundschaftsspiel bei den Alten Herren des FSV Schwaigern. Die Partie findet von 15 Uhr an im JAY-Cool-Stadion statt, der Heimspielstätte des FSV. Der Eintritt zum Vereinsgelände in der Gemminger Straße 91 ist frei. Darüber hinaus sind einige Extras geboten, beispielsweise gastronomische Angebote, Gewinnspiele, eine Torwand sowie eine Hüpfburg für Kinder, eine Autogrammstunde inklusive Besuch von Maskottchen Fritzle sowie eine Party nach dem Spiel.
JAY-Cool, einer der größten und modernsten Dienstleister Europas im Bereich Kühlanlagen-, Discounter- und Supermarkt-Reinigungen mit Sitz in Gemmingen im Landkreis Heilbronn, engagiert sich seit Anfang September als Premium-Partner beim VfB. Nun empfangen JAY-Cool und der FSV Schwaigern die VfB-Legenden zum Freundschaftsspiel.
Der vorläufige Kader der VfB-Legenden für das Spiel am Samstag:
Hansi Müller, Cacau, Karlheinz Förster, Arthur Boka, Andreas Hinkel, Sreto Ristic, Julian Schieber, Timo Gebhart, Roberto Pinto, Manuel Fischer, Milan Jurkovic, Sandro Villani, Klaus Kuhn, Victor Lopes, Matthias Morys, Michel Dinzey, Denis Berger, Marijan Kovacevic, Kevin Kuranyi.
Seit fast drei Jahrzehnten verbindet den VfB Stuttgart und die Nachsorgeklinik Tannheim eine besondere Partnerschaft. 1997 ermöglichte der damalige VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder eine finanzielle Unterstützung für den Bau der Einrichtung, die auf die Betreuung von Familien mit Kindern nach einer Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung spezialisiert ist. Damit war der Grundstein für diese besondere Zusammenarbeit gelegt, die weit über die finanzielle Unterstützung hinaus geht. Zur Tradition gehört, dass die VfB-Profis mit Verantwortlichen des Clubs aus Cannstatt einmal im Jahr die Klinik im Schwarzwald besuchen.
Am gestrigen Dienstag, 29. September 2026, rollte der Mannschaftsbus vor und wurde mit einem großen Applaus empfangen.
Nähe und Zeit schenken
Die Eröffnung des gemeinsamen Nachmittags übernahm Thomas Müller, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik: „Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn der VfB zu uns kommt. Das ist absolut nicht selbstverständlich, was wir hier in Tannheim wieder und wieder erleben dürfen. Es ist sensationell, wie ihr euch für unser Haus engagiert. Nicht nur finanziell, sondern auch mit der Nähe, die ihr unseren Patienten schenkt. Dafür kann ich mich gar nicht oft genug bedanken.“
Er übergab das Wort an VfB-Präsident Dietmar Allgaier, der auf die vielen realisierten Projekte einging: „Wir sind wieder sehr gerne hierhergekommen. Gemeinsam mit euch und unserer VfB-Stiftung haben wir bereits viele Projekte umgesetzt, darunter den Segeltörn in Kroatien, die „Junge Reha“ oder einen Fitnessparcours. Wir sehen es als unseren Auftrag, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, und das machen wir bei euch besonders gerne. Uns verbindet längst nicht mehr nur eine Partnerschaft, sondern eine echte Freundschaft.“
Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle unterstrich die besondere Bedeutung der Verbindung: „Egal, wer beim VfB Geschäftsführer, Präsident oder Vorstand ist: Diese Partnerschaft ist etwas Außergewöhnliches und es wird sie immer geben. Schön, dass wir den Kindern heute eine kleine Auszeit vom Alltag ermöglichen können.“
VfB-Stiftung und Deniz Undav spenden 25.000 Euro
Nach einem gemeinsamen Essen mit den Patienten und ihren Familien nahmen sich die Spieler ausgiebig Zeit für mehr als 100 Kinder, die zusammen mit ihren Angehörigen auf die Autogrammstunde warteten. Neben kleinen Präsenten gab es für alle ausreichend Zeit für Autogramme und Erinnerungsfotos.
Ein besonderer Höhepunkt des gemeinsamen Nachmittags war die Einweihung des neuen Hallenbodens in der Sporthalle, auf dem das Logo der VfB-Stiftung zu sehen ist. Die Stiftung beteiligte sich mit 15.000 Euro an der Erneuerung. Für eine spontane Überraschung sorgte VfB-Profi Deniz Undav, der weitere 10.000 Euro beisteuerte.
„Ich bin gerne bei solchen Besuchen dabei. Kinder sind unsere Zukunft und wenn ich den Menschen hier mit einer Spende helfen kann, mache ich das sehr gerne. Darüber hinaus können wir den Kids heute Erinnerungen schenken, an die sie noch lange zurückdenken werden. Alle Spieler sind hier engagiert dabei und genauso sollte es sein“, sagte der Mannschaftskapitän.
Kicken mit den Profis
Auf dem Sportplatz ging es bei spätsommerlichen Temperaturen dann sportlich zu. Unter der Anleitung der VfB-Profis und der VfB-Fußballschule probierten die Kinder sich im Zielschießen, Fußballtennis oder Kleinfeldfußball aus. Es wurde viel gelacht, gescherzt und die jungen Patienten konnten für ein paar Stunden ihre Alltagssorgen vergessen.
„Unsere Jungs haben das großartig gemacht. Jeder war mit Herzblut dabei. Sie haben unterschiedliche Geschichten kennengelernt und erlebt, mit welchen Herausforderungen die Patientinnen und Patienten hier umgehen müssen“, sagte Alexander Wehrle zum Abschluss. „Dieser Besuch zeigt immer wieder, wie wertvoll unser eines Leben ist.“
Viel zu schnell endete der kurzweilige Nachmittag und der VfB trat die Heimreise an. Mit im Gepäck waren einmal mehr bleibende Eindrücke und das Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen.
Wer die Arbeit der VfB-Stiftung unterstützen möchte, kann dies hier mit einer Spende tun.
Die U21 nutzte die spielfreie Zeit in der 3. Liga aufgrund der Länderspiele zu einem Testspiel gegen die Würzburger Kickers. Auf Platz 1 am VfB-Clubzentrum stand es nach 90 Minuten zwischen den beiden Drittligisten 3:3.
Bereits in der dritten Minute traf Enis Redzepi nach einem Ballgewinn nur den Pfosten des Würzburger Tores, besser machte es Oliver Rölke in Minute elf, der nach einem Eckball zur Führung für den VfB traf. Diese hatte nur drei Minuten Bestand, denn Tim Kraus nutzte einen Fehler in der VfB-Hintermannschaft zum Ausgleich. Noch vor der Pause gingen die Würzburger durch Dion Berisha mit 2:1 in Führung (37. Minute). Nach der Halbzeitpause traf Jordan Majchrzak zum Ausgleich (51.). Nach der erneuten Würzburger Führung (67.) traf Brayann Kenmoe nur zwei Minuten später zum 3:3. Dies war trotz einiger Möglichkeiten der U21 auch der Endstand.
Nach einem freien Wochenende startet die U21 am Montag mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr bei SV Meppen. Dieses Spiel ist zugleich der Auftakt für eine Englische Woche in der 3. Liga. Am Dienstag, 13. Oktober, empfängt die U21 die TSG Hoffenheim II um 19 Uhr in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach (jetzt Tickets sichern) und bereits am Freitagabend geht es bei Fortuna Köln weiter (Anpfiff 19 Uhr).
Die U21 spielte mit:
Von der Felsen (46. Bock) – Groiß (46. Reinhardt), Penna (46. Zezelj), Sessa (20. Preu), Rölke (46. Majchrzak), Köhler, Janjic, Lüers (46. Kenmoe), Masanka Bungi (46. Nothnagel), Stange, Redzepi (65. Mosrati)
Drei Wochen und über 2.500 Reisekilometer später empfangen die VfB-Frauen am Sonntag den 1. FC Union Berlin im GAZi-Stadion auf der Waldau. Nun sind die Beine wieder frisch und die „Vorfreude auf unsere Heimspielkulisse ist groß“, sagt Cheftrainer Nico Schneck am Donnerstag.
Comeback-Qualität oder eigene Führung?
Einer der Punkte, an denen die Mannschaft weiterhin arbeitet, sind eigene Führungen statt frühzeitiger Gegentore. „Das ist die Vorgabe in jedem Spiel. Wir wollen auch unsere guten Aktionen im Spiel selbst in Tore umwandeln und in Führung gehen, statt Rückständen hinterherzurennen“, sagt Nico Schneck, der trotzdem die Comeback-Qualitäten seines Teams lobt. „Auch wenn es eine Riesenqualität der Mannschaft ist, Spiele zu drehen, fühlt es sich auch gut an, in Führung zu gehen und diese auch über die Bühne zu bringen.“
Zum Gegner: „Vom Tabellenstand nicht blenden lassen“
Mit drei Punkten aus fünf Spielen stehen die Unionerinnen derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Nico Schneck warnt jedoch vor dem Tabellenstand. „Davon dürfen wir uns aktuell nicht blenden lassen“, sagt der Cheftrainer. „Von außen betrachtet stehen sie etwas hinter ihren Erwartungen. Sie haben im Sommer viel investiert und ihre Ansprüche klar formuliert. Die individuelle Qualität der Spielerinnen ist super. Wir wissen, was auf uns zukommt – auch wenn sie es bislang im Kollektiv vielleicht noch nicht so ganz hinbekommen haben.“ Die Herausforderung für die Mädels aus Cannstatt formuliert der Cheftrainer dennoch klar: „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Union noch ein Spiel warten muss, bis sie weitere Punkte sammeln.“
Personalübersicht: Redzepi und Zähringer zurück
Ein paar Einheiten stehen bis zum Duell gegen die „Eisernen“ noch aus. Etwaige Fragezeichen werden sich bis dahin noch klären können. „Gut“ sieht es derweil bereits bei Dafina Redzepi aus, auch Luzie Zähringer's Pause ist beendet (beide Belastungssteuerung). Maxi Rall hat in den letzten beiden Tagen etwas dosierter trainiert, ein Einsatz am Wochenende sei dennoch möglich. „Wir sind optimistisch, dass es für das Wochenende funktioniert“, sagt Nico Schneck über die VfB-Kapitänin. Linette Hofmann (Syndesmosebandriss) wurde mittlerweile erfolgreich operiert, Julia Glaser laboriert an Rückenproblemen. „Alles andere wird sich im Trainingsbetrieb noch im Laufe der Woche zeigen“, so Nico Schneck weiter.
Sondertrikot zum „Pinktober“-Spieltag
Rund um die Partie am Sonntag machen die VfB-Frauen gemeinsam mit ihrem Hauptpartner Allianz, der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ und dem Krebsverband Baden-Württemberg e. V. mit unterschiedlichen Aktionen auf den internationalen Brustkrebsmonat Oktober, den sogenannten „Pinktober“, aufmerksam. Ähnlich wie in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit wird sich auch die Trikot-Farbe für dieses Heimspiel ändern. „Das ist ein sehr wichtiges Thema und ein schönes Signal des Vereins und der Mannschaft. Wir wollen damit unseren Teil dazu beitragen und Bewusstsein für das Thema ‚Krebsvorsorge‘ schaffen“, sagt Nico Schneck.
Zur Medienrunde mit Nico Schneck bei VfB-TV:
Nach dem erfolgreichen Einzug in das DFB-Pokal-Achtelfinale sind die Mädels aus Cannstatt am Sonntag, 4. Oktober, um 16 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau gefordert. Neben einem spannenden Bundesliga-Duell gegen die „Eisernen“ machen die VfB-Frauen rund um die Partie im Stadionumlauf gemeinsam mit ihrem Hauptpartner Allianz, der VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ und dem Krebsverband Baden-Württemberg e. V. mit unterschiedlichen Aktionen auf den internationalen Brustkrebsmonat Oktober, den sogenannten „Pinktober“, aufmerksam. Ähnlich wie in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit wird sich auch die Trikot-Farbe für dieses Heimspiel ändern.
Grund genug, sich in der Länderspielpause der männlichen Profis ins VfB-Outfit zu werfen und die Mädels aus Cannstatt bei ihrem dritten Bundesliga-Heimspiel zu unterstützen.
Sonderspieltag „Pinktober“
Um auch in diesem Jahr das Bewusstsein für das Thema Brustkrebs zu stärken, der als häufigste Krebserkrankung bei Frauen gilt, wird die Mannschaft von Cheftrainer Nico Schneck in einem pinken Sondertrikot auflaufen – Pink ist weltweit die Symbolfarbe im Kampf gegen Brustkrebs. Der Jersey ist zusammen mit VfB-Frauen Hauptpartner Allianz sowie Ausrüster JAKO entstanden. Rund um das Spiel wird mit verschiedenen Aktionen der Allianz und des Krebsverbandes Baden-Württemberg e. V. auf die Bedeutung von Früherkennung aufmerksam gemacht. Neben Infoständen, digitalen Messages der Spielerinnen und pinken Give-Aways können sich Stadionbesucher über das Thema Brustkrebs-Früherkennung informieren.
VfB-Stiftung und Allianz Lebensversicherungs-AG spenden jeweils 10.000 Euro
Die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ spendet 10.000 Euro an den Krebsverband Baden-Württemberg e. V. Der Spendenscheck wird im Rahmen eines Halbzeit-Talks beim Heimspiel der VfB-Frauen am Sonntag überreicht.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG mit Sitz in Stuttgart spendet im Oktober ebenfalls 10.000 Euro an den Krebsverband Baden-Württemberg e. V. Die ersten 5.000 Euro werden anlässlich des pinken Spieltags der VfB-Frauen überreicht. Weitere 5.000 Euro erhält der Verband beim pinken Spieltag der Frauen-Volleyball-Mannschaft von Allianz MTV Stuttgart.
Brustkrebs-Früherkennung: Jeder kann etwas tun
Brustkrebs ist mit rund 70.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Die gute Nachricht: Wird die Krankheit früh erkannt, sind die Heilungschancen hoch. Deshalb sind regelmäßige ärztliche Früherkennungsuntersuchungen ebenso wichtig wie die monatliche Selbstuntersuchung. Auch Männer können – wenn auch deutlich seltener – betroffen sein.
Ziel der „Pinktober“-Aktionen ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen, Wissen zu vermitteln und Menschen jeden Alters zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu motivieren.
Weitere Informationen zur VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“.
Es ist viel los in der ersten Länderspiel-Phase der Saison. Nach einer Woche sind bereits sieben Partien mit weiß-roter Beteiligung absolviert. Am heutigen Dienstag, 29. September 2026, geht’s mit den nächsten beiden Begegnungen weiter: Bilal El Khannouss spielt mit Marokko im Rahmen der Afrika-Cup-Quali um 15 Uhr in Lesotho, Leo Sauer empfängt mit der Slowakei anlässlich der UEFA Nations League um 15 Uhr die Gäste aus Kasachstan. Beide VfB-Profis sind in der aktuellen Länderspiel-Phase unbesiegt.
Bilal El Khannouss erreichte mit seinem Heimatland am Freitag, 25. September 2026, einen 2:0-Erfolg gegen Gabun – und bereitete dabei den zweiten Treffer vor. Damit führen die „Atlaslöwen“ die Tabelle in Gruppe A nach einem Spiel an und haben einen ersten Schritt gemacht, sich für die Kontinentalmeisterschaft zu qualifizieren. Über eine Tabellenführung kann sich auch Leo Sauer freuen: Nach dem 2:0-Auftaktsieg am Samstag, 26. September 2026, gegen Moldau rangiert er mit der slowakischen Nationalmannschaft auf dem ersten Platz in Liga C, Gruppe drei, der UEFA Nations League.
Finn Jeltsch und Maximilian Mittelstädt im DFB-Training
Ein „Schichtwechsel“ hat bei der deutschen Nationalmannschaft stattgefunden. Bundestrainer Jürgen Klopp hatte für seine erste Länderspiel-Maßnahme zwei Aufgebote nominiert. Der erste Teil spielte die UEFA Nations League-Partien am Donnerstag, 24. September 2026, in der Niederlande (1:1) sowie am Sonntag, 27. September 2026, gegen Griechenland (0:1). Seitens des VfB wirkte Chris Führich nach Einwechslung im erstgenannten Match für 26 Minuten mit, bei zweitgenannter Begegnung agierte Josha Vagnoman über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Nun sind beide VfB-Akteure planmäßig zum Club aus Cannstatt zurückgekehrt.
Zum zweiten Teil des DFB-Aufgebots gehören ebenso zwei weiß-rote Profis. Abwehrspieler Finn Jeltsch, für den es zugleich seine erste Nominierung bedeutet, und Maximilian Mittelstädt haben das Training bei der Nationalmannschaft bereits aufgenommen. Das Duo bereitet sich auf die UEFA Nations League-Spiele am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in München gegen Serbien sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in Thessaloniki gegen Griechenland vor.
Folgt Nikolas Narteys zweites Länderspiel?
Die dänische Nationalmannschaft hat Nikolas Nartey am Montagnachmittag, 28. September 2026, nachnominiert. Der 26-Jährige wird sich mit seinem Heimatland auf die zwei verbleibenden Begegnungen in der gegenwärtigen Länderspiel-Phase einstimmen. Dänemark spielt am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, gegen Portugal sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in Wales. Beide Partien sind Teil der aktuellen UEFA Nations League – die Dänen spielen in Liga A, Gruppe vier. Nikolas Nartey hat bisher ein Länderspiel für sein Heimatland absolviert: Am 26. März 2026 debütierte er beim 4:0-Erfolg gegen Nordmazedonien.
Bei vier Punkten aus zwei UEFA Nations League-Spielen steht Ermedin Demirovic mit Bosnien-Herzegowina. In der ersten Partie am Freitag, 25. September 2026, in Polen (0:0) gehörte der VfB-Stürmer zur Startelf und absolvierte die vollen 90 Minuten. Am gestrigen Montagabend, 28. September 2026, kam er in Rumänien (4:2) nach 63 Minuten in die Begegnung. Nun folgt das „Spitzenspiel“ in Liga B, Gruppe vier: Am Freitag, 2. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, empfängt Bosnien-Herzegowina als Tabellenzweiter den Spitzenreiter Schweden.
Deutsche und österreichische U21-Auftritte
Zwei weiß-rote Akteure sind bei der U21-Nationalmannschaft ihres jeweiligen Heimatlandes dabei. Dzenan Pejcinovic spielt mit dem DFB-Nachwuchs die letzten drei Partien der Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2027. Am Samstag, 26. September 2026, gelang bereits ein Sieg in Lettland (4:0), bei dem der VfB-Stürmer die vollen 90 Minuten mitwirkte. Weiter geht’s für ihn und seine DFB-Teamkollegen am Mittwoch, 30. September 2026, um 19 Uhr, mit der Begegnung in Malta. Die deutsche U21 führt ihre EM-Quali-Gruppe weiterhin an. Yanik Spalt darf sich auf ein mögliches Debüt freuen – das VfB-Talent ist erstmals bei der U21-Nationalmannschaft Österreichs dabei. Die erste von zwei Begegnung findet am Freitag, 2. Oktober 2026, um 18 Uhr, gegen die dänische U21 statt.
Josha Vagnoman / Deutschland
24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland 1:1 (kein Einsatz) 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland 0:1 (90 Minuten)
Chris Führich / Deutschland
24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland 1:1 (26 Minuten) 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland 0:1 (kein Einsatz)
Finn Jeltsch / Deutschland
1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-
Maximilian Mittelstädt / Deutschland
1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-
Leo Sauer / Slowakei
26. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Moldawien 2:0 (27 Minuten) 29. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Kasachstan -:- 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Färöer gegen Slowakei -:- 6. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Moldawien gegen Slowakei -:-
Bilal El Khannouss / Marokko
25. September 2026, 21 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Marokko gegen Gabun 2:0 (14 Minuten, eine Vorlage) 29. September 2026, 15 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Lesotho gegen Marokko -:- 4. Oktober 2026, 20 Uhr, Länderspiel: Marokko gegen Ghana -:-
Ermedin Demirovic / Bosnien-Herzegowina
25. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Polen gegen Bosnien-Herzegowina 0:0 (78 Minuten) 28. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Rumänien gegen Bosnien-Herzegowina 2:4 (27 Minuten) 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Schweden -:- 5. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Polen -:-
Nikolas Nartey / Dänemark
1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Dänemark gegen Portugal -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Wales gegen Dänemark -:-
Dzenan Pejcinovic / Deutschland U21
26. September 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Lettland U21 gegen Deutschland U21 0:4 (90 Minuten) 30. September 2026, 19 Uhr, U21-EM-Quali: Malta U21 gegen Deutschland U21 -:- 6. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Deutschland U21 gegen Georgien U21 -:-
Yanik Spalt / Österreich U21
2. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Österreich U21 gegen Dänemark U21 -:- 6. Oktober 2026, 18.30 Uhr, U21-EM-Quali: Wales U21 gegen Österreich U21 -:-
Wasenzeit ist Feierzeit. Aus diesem Grund kam am gestrigen Montagabend, 28. September 2026, die VfB-Familie zum traditionellen weiß-roten Wasenabend im „Beim Benz – das Hofbräuzelt“ auf dem Cannstatter Wasen zusammen. Mit dabei waren unter anderem der Vorstand und das Präsidium, die Profimannschaft um Cheftrainer Sebastian Hoeneß, die VfB-Frauen, VfB-Legenden sowie natürlich Maskottchen Fritzle. In Trachten und Dirndl erlebten die VfBler einen stimmungsvollen Abend mit Fassanstich, Maßkrug-Stemmen und zahlreichen weiteren weiß-roten Programmpunkten.
Feierlicher Fassanstich
Die offizielle Eröffnung des Abends übernahmen Vorstand und Präsidium. Zunächst begrüßten Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Karsten Petry die zahlreichen Gäste im Festzelt.
„Dieser Abend ist jedes Jahr ein besonderes Highlight für die gesamte VfB-Familie. Schön, dass ihr heute alle hier seid, um gemeinsam mit uns zu feiern. Besonders freut es mich, dass wir diesen Anlass mit dem guten Zweck verbinden können. Für jede verkaufte Maß Bier geht ein Euro an unsere VfB-Stiftung ‚Brustring der Herzen‘. Genießt den Abend und feiert schön“, sagte VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle.
Dann wurde es für VfB-Präsident Dietmar Allgaier ernst. Wie schon im Vorjahr übernahm er den traditionellen Fassanstich: „Erst einmal vielen Dank an Marcel Benz, dass wir unseren weiß-roten Wasenabend Jahr für Jahr hier feiern dürfen. Wir freuen uns immer sehr, zu Gast zu sein. Letztes Jahr habe ich den Fassanstich mit einem Schlag geschafft. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, unter vier Schlägen zu bleiben.“
Dieses Vorhaben meisterte er mit Bravour: Bereits nach zwei Schlägen saß der Zapfhahn und die ersten Maßkrüge wurden von der Bühne aus an die Fans verteilt.
Buntes Rahmenprogramm
Im Anschluss begrüßten VfB-Stadionsprecher Holger Laser und Festzeltmoderator Luigi die VfB-Frauen sowie die VfB-Profis auf der Bühne. Es wurden Trikots in die Menge geworfen, gemeinsam gesungen und natürlich auch in kurzen Talks über Fußball gesprochen.
Beim anschließenden Maßkrug-Stemmen traten VfB-Frauen-Kapitänin Maxi Rall, VfB-Profi Grischa Prömel sowie Zehnkampf-Welt- und -Europameister Leo Neugebauer, der als Überraschungsgast dabei war, gemeinsam mit jeweils einem Festzeltbesucher gegeneinander an.
Auch Maskottchen Fritzle durfte nicht fehlen und sorgte auf der Bühne ebenso wie mitten unter den Fans für beste Stimmung.
Für einen besonderen Moment sorgte zum Abschluss des Bühnenprogramms ein VfB-Fan, der seiner Freundin vor versammeltem Festzelt einen Heiratsantrag machte. Sie sagte Ja und wurde dafür mit großem Jubel und Applaus gefeiert.
Dunkelroter Moment
In diesem Jahr erhielten erneut zwei VfB-Mitglieder die besondere Gelegenheit, ihren persönlichen dunkelroten Moment auf dem Cannstatter Wasen zu erleben. Zusammen mit einer Begleitperson konnten sie den VfB-Wasenabend in der Loge hautnah miterleben und das eine oder andere spannende Gespräch mit ihren Idolen führen.
Am Dienstagmittag hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den U23-Kader für die kommende Abstellungsperiode im Oktober bekanntgegeben. U23-Cheftrainer Michael Urbansky beruft dabei erstmals VfB-Mittelfeldspielerin Dafina Redzepi in das 23-köpfige Aufgebot, das zwei Länderspiele gegen Schottland (8. Oktober, 20 Uhr) und Schweden (12. Oktober, 18.15 Uhr) bestreiten wird.
Dafina Redzepi stand in den ersten fünf Spieltagen der Google Pixel Frauen-Bundesliga in der Startelf der VfB-Frauen. Insgesamt kommt die Mittelfeldspielerin im VfB-Trikot auf 27 Einsätze und elf Tore. Für den DFB kam die 21-Jährige bereits in der U19 und U15 zum Einsatz.
Weitere VfB-Spielerinnen auf Abruf
Neben der feststehenden Nominierung von Dafina Redezpi stehen drei weitere VfB-Spielerinnen auf Abruf. Bereithalten dürfen sich demnach Mira Arouna, Julia Mickenhagen und Greta Stegemann. Während Julia Mickenhagen und Greta Stegemann bereits Einsätze für Deutschlands U23 verzeichnen können, wäre es für Mira Arouna eine erstmalige Gelegenheit.
Die Aufstellung:
1 Bredlow (33 Funk 46.) – 3 Hendriks, 6 Stiller, 7 Mittelstädt (50 Schramm 46.), 16 Karazor, 18 Leweling, 20 Stergiou (34 van der Leij 80.), 21 Prömel (53 Rölke 46.), 26 Undav (C), 28 Nartey (49 Penna 29., 22 Assignon 60.), 29 Jeltsch (24 Chabot 46.).
Der Spielverlauf:
Im ersten von zwei Testspielen in der laufenden Länderspiel-Pause bot die Anfangsphase im Stadion Benzach in Weinstadt direkt einige verheißungsvolle Offensivaktionen. Zunächst kamen die Heidenheimer nach vier Minuten zu einer ersten Doppelchance, luden den VfB kurze Zeit später aber selbst zu dessen erster großer Möglichkeit ein: Ein misslungener Rückpass zu Torhüter Thomas Dähne mündete in einem indirekten Freistoß für die Jungs aus Cannstatt, die diesen schnell ausführten und in Person von Atakan Karazor nur knapp an der Führung scheiterten (12.). In der Folge bekam der VfB das Spiel schrittweise besser unter Kontrolle und verzeichnete die aussichtsreicheren Vorstöße. Nikolas Nartey kam kurz vor seiner geplanten Auswechslung nach einer knappen halben Stunde ebenfalls zum Abschluss, konnte den Ball aber nicht auf das Heidenheimer Tor setzen (29.). Kurz zuvor parierte Fabian Bredlow im Eins-gegen-Eins-Duell mit Yannik Wagner stark (24.).
In der letzten Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff flachte das Spielgeschehen etwas ab. Genau in diese eher ruhigere Phase hinein traf der VfB aber zum 1:0: Atakan Karazor vollendete einen ansehnlich vorgetragenen Angriff über die linke Seite (42., siehe „die Tore“).
Weltklasse-Tor entscheidet Testspiel
Nach dem Seitenwechsel waren Torchancen eher rar gesät. Leonidas Stergiou entschied sich bei einem Konter zum Querpass statt zum Torschuss und hatte somit die lange Zeit beste Gelegenheit auf dem Fuß (53.). Ein Distanzschuss des Heidenheimers Mathias Honsak hielt Marius Funk, der zum Wiederanpfiff ins Spiel kam, im Nachfassen (65.). Das absolute Highlight des Spiels bekamen die 3.500 Zuschauer im ausverkauften Stadion Benzach in der 71. Minute zu sehen, als Comebacker Lorenz Assignon wenige Momente nach seiner Einwechslung per Fallrückzieher traf (71., siehe „die Tore“). Auch nach der Vorentscheidung blieb der VfB das gefährlichere Team und belohnte sich eine Viertelstunde nach dem zweiten mit dem dritten Treffer des Tages: Jeff Chabot traf nach Zuspiel von Jamie Leweling zum 3:0 und setzte den Schlusspunkt (86.).
Die Tore
1:0 – 42. Minute:Der VfB kombiniert sich über die linke Seite der Heidenheimer in den Strafraum. Dort legt Jamie Leweling in den Rückraum ab, wo wiederum Deniz Undav mit der Hacke weiterleitet. Atakan Karazor schiebt links unten ein.
2:0 – 71. Minute: Jamie Leweling chippt eine Hereingabe von rechts in Richtung Elfmeterpunkt, wo Lorenz Assignin freisteht und zum Fallrückzieher ansetzen kann. Der Ball fliegt unnachahmlich ins linkere obere Toreck.
3:0 – 86. Minute: Auch der dritte Treffer des VfB ist schön herausgespielt. Jamie Leweling nimmt auf der linken Seite Fahrt auf spielt den Ball, wie schon vor dem 1:0, an der Torauslinie in den Rückraum. Dort rauscht Jeff Chabot heran und trifft mit einem flachen und platzierten Abschluss zum 3:0.
Die Trainerstimme:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „In der ersten Halbzeit haben wir uns, wegen des tiefen und unebenen Platzes und weil die Heidenheimer recht defensiv agiert haben, schwergetan. Es war für uns als Mannschaft, die das Spiel machen wollte, daher nicht einfach. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, mehr Spielfreude gezeigt und eine Reihe guter Angriffe ausgespielt. Wir hätten vielleicht noch zwei, drei weitere Tore erzielen können, haben auf der anderen Seite im Verlauf der zweiten Halbzeit aber auch keine Heidenheimer Chancen mehr zugelassen. Über allem stand heute aber vor allem, ohne Verletzungen durchzukommen und körperlich den nächsten Schritt zu machen.“
Die Besonderheiten:
Comeback.Nach mehrmonatiger Zwangspause in Folge einer Schulter-Operation stand VfB-Rechtsverteidiger Lorenz Assignon am Freitag erstmals wieder für den VfB auf dem Platz. Er krönte die Rückkehr wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit einem Traumtor.
Für den guten Zweck.Die Partie gegen den 1. FC Heidenheim fand als Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt statt. Ursprünglich hätte das am 1. August ausgetragene Testspiel gegen den Paris FC im Stadion Benzach stattfinden, musste wegen der schlechten Platzverhältnisse infolge der Hitzewelle jedoch kurzfristig in die Mercedesstraße verlegt werden.
Kulisse. 3.500 Zuschauer sahen die Partie gegen den 1. FC Heidenheim – Rekord im Stadion Benzach.
Testspiel am Donnerstag
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft der VfB in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Noch sind Karten verfügbar.
Das Spiel:
In der ersten DFB-Pokal-Runde in Potsdam setzte Nico Schneck auf eine nahezu komplett veränderte Startelf im Vergleich zum Liga-Duell in Bremen eine Woche zuvor. Lediglich Greta Stegemann, Janina Hechler, Reena Wichmann und Chantal Hagel standen auch schon beim 1:1 an der Weser in der Anfangsformation. Kiara Beck und Tamar Dongus feierten dagegen ihr Saison-Debüt.
Optisch und spielerisch dominant
Die VfB-Frauen waren vom Start weg aktiv und hatten mehr Ballbesitz, während sich Turbine aufs Verteidigen konzentrierte und auf schnelle Gegenstöße lauerte. Die erste klare Chance hatte Greta Stegemann nach knapp 20 Minuten im Anschluss an einen Freistoß, allerdings blieb die Defensivspezialistin dabei glücklos. Auf der anderen Seite näherte sich Madelyn Smith wenig später dem VfB-Tor an, verzog aber letztlich recht weit.
Smith kurz vor der Pause mit der Führung
Verena Wieder’s Versuch aus der Distanz landete danach in den Armen von Potsdams Torhüterin Emelie Gavillet. Kurz vor der Pause kam Turbine dann besser ins Spiel. Zunächst verzog Smith noch aus der Distanz, aber eine Minute vor dem Halbzeitpfiff traf die US-Amerikanerin per Abstauber zur etwas überraschenden Pausenführung des Zweitligisten (siehe: „die Tore“).
Gute Chancen für Billa und Arouna
Durchgang zwei begannen die VfB-Frauen mit einem personellen Wechsel. Die Ex-Potsdamerin Mira Arouna ersetzte Greta Stegemann. Die erste dicke Chance bot sich derweil der kurz zuvor ebenfalls eingewechselten Nicole Billa in Minute 58, aber die Österreicherin verzog in aussichtreicher Position. Auch Mira Arouna hatte die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Potsdams Hintermannschaft klärte mit Glück und Geschick (64.).
Bitterer zweiter Gegentreffer
Statt 1:1 hieß es nach 70 Minuten quasi aus dem Nichts 2:0. Leonie Preußler stürmte nach einem individuellen Fehler in der VfB-Defensive frei auf das Tor zu und vollendete eiskalt. Auf VfB-Seite feierte Leonie Schetter unmittelbar danach ihr Saison-Debüt und Nicole Billa verpasste anschließend per Kopf einen möglichen Anschlusstreffer noch genauso wie Janina Hechler aus der Distanz.
Rot gegen Potsdam und VfB-Doppelschlag
Potsdam schwächte sich in der Schlussphase dann selbst, als sich Thalia Dias de Souza zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür die rote Karte sah. Und nur zwei Minuten später stand es nur noch 2:1, weil Verena Wieder per Drehschuss verkürzen konnte. Das Schneck-Team drängte vor 452 Zuschauern, darunter 80 VfB-Fans, fortan auf den Ausgleich, der in der Nachspielzeit dann auch noch fallen sollte. Den zweiten Assist der starken Leonie Schetter verwertete Mira Arouna am langen Pfosten zum 2:2.
Hagel mit dem dritten VfB-Treffer, Smith an den Pfosten
In der ersten Hälfte der Verlängerung tat sich lange nicht viel. Doch die Schlussphase hatte es in sich. Erst vergab Mira Arouna per Heber leichtfertig. Sekunden später legte die 20-Jährige dann das 2:3 von Chantal Hagel auf, die aus der Distanz vollendete. Die Chance alles klar zu machen, hatte Arouna nach 108 Minuten, doch Emelie Gavilett war auf der Höhe. Weil Muriel Dürr angeschlagen runter musste, heiß es in den Schlussminuten dann plötzlich Zehn gegen Zehn. Und Potsdam blieb gefährlich, was ein Pfostentreffer von Madelyn Smith fünf Minuten vor Ende zeigte. Weil auch Verena Wieder nicht mehr traf (120.), blieb es beim 2:3.
Die Tore:
44. Minute: Einen weiten Schlag aus dem linken Halbfeld konnte Kiara Beck nicht weit genug wegfausten. Der Ball landete letztlich vor den Füßen von Madelyn Smith, die unter Bedrängnis zum 1:0 abstauben konnte.
70. Minute: Eine Unaufmerksamkeit in Ballbesitz führte 20 Minuten vor Schluss zum zweiten Gegentreffer. Leonie Preußler hatte freie Bahn und stürmte alleine in Richtung Kiara Beck, die gegen den Abschluss der Potsdamerin machtlos war.
84. Minute: Leonie Schetter spielte den Ball vom rechten Flügel ins Zentrum auf Verena Wieder, die ihre Gegenspielerin mit einer Körperdrehung versetzte und anschließend flach ins kurze Eck vollendete.
90.+4 Minute: In der Nachspielzeit traf Mira Arouna zum verdienten 2:2-Ausgleich, nachdem abermals Leonie Schetter von der rechten Seite geflankt hatte. Im Zentrum war die Stürmerin schneller als ihre Gegenspielerin und spitzelte den Ball ins Tor
105.Minute: Mira Arouna bediente mit einem Zuspiel zurück an die Strafraumgrenze die freistehende Chantal Hagel, die per Weitschuss ins rechte Eck zum 2:3 traf und die Partie damit endgültig drehte.
Die Trainer-Stimme:
Cheftrainer Nico Schneck: „Am Ende sind wir natürlich froh, dass wir eine Runde weiter sind, aber das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt hatten. Potsdam hat super dagegengehalten und war griffig in den Zweikämpfen. Wenn ich mir die beiden Gegentore anschaue, dann waren das natürlich Geschenke. Die sind dann hervorragend ausgenutzt, aber das war sicherlich zu einfach aus unserer Sicht. Trotzdem sind wir dann in der Lage, solche Spiele auch zu drehen. Natürlich hat uns dabei auch die rote Karte reingespielt. Letztlich war es heute ein Kraftakt für uns.“
Die Aufstellung:
Beck – Wichmann (72. Schetter), Stegemann (46. Arouna), T. Dongus (80. Hirano), Hechler, Müller – Dürr, F. Dongus (55. Achcinska), Hagel – Beuschlein (55. Billa), Wieder
Das nächste Spiel:
In der Google Pixel Frauen-Bundesliga geht es für die Mädels aus Cannstatt am kommenden Sonntag, 4. Oktober, mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin weiter. Spielbeginn im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 16 Uhr.
Sebastian Hoeneß hatte eben erst das Mikrofon in die Hand genommen, da erinnerte er sich zurück an eine bedeutende Szene. Bundesliga-Relegation 2023, Rückspiel in Hamburg. Der VfB war mit einem 3:0 im Gepäck angereist – und lag nach sechs Minuten plötzlich 0:1 zurück, das Stadion in der Hansestadt bebte. „Es war der einzige Moment in jener Saison“, erzählt der Chefcoach rückblickend, „in dem ich kurz eine Frage im Kopf hatte: Was ist, wenn das Ding hier kippt?“ Ist es nicht. Die Jungs aus Cannstatt, bestens vorbereitet für sämtliche Spielszenarien, drehten den Rückstand in einen 3:1-Sieg und hielten die Klasse. Es war ein erster Meilenstein in der Zeit unter Sebastian Hoeneß, der seit dreieinhalb Jahren als Cheftrainer beim Club aus Cannstatt tätig und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Coach ist. Er hat großen Anteil an einer außergewöhnlichen Entwicklung in Weiß und Rot.
Präsidium, Vereinsbeirat und Vorstand vertreten
Über genau diesen Weg und seine Arbeit hat er am Mittwochabend, 23. September 2026, beim „Dunkelroten Tisch“, einem exklusiven Mitgliederevent des VfB, gesprochen. Die Veranstaltung fand in der MECHATRONIK Württemberg-Lounge in der MHP Arena statt. Circa 450 Mitglieder konnten live dabei sein – die Nachfrage war um ein Vielfaches höher.
Dietmar Allgaier, Präsident des VfB, und Rainer Weninger, Vorsitzender des Vereinsbeirats, begrüßten die anwesenden Mitglieder, auch Vizepräsident Andreas Grupp und Präsidiumsmitglied Stefan Jung waren vertreten – genau wie Karsten Petry, Vorstand Marketing und Vertrieb beim VfB.
„Ein wunderschöner Moment“
Sebastian Hoeneß nahm die Mitglieder mit in seine Zeit beim VfB. Nach dem Klassenerhalt 2023 schaffte das Team mit dem roten Brustring in der Folgesaison als Vizemeister 2024 den Sprung in die UEFA Champions League. Danach gelang im Mai 2025 der Gewinn des DFB-Pokals. „Ich hatte immer den Traum, einmal in Berlin, in diesem Finale, irgendwie dabei zu sein“, sagt er und ergänzt: „Dass wir nach Abpfiff den Pokal in Empfang nehmen durften, ist unbeschreiblich und ein wunderschöner Moment.“ In der anschließenden Saison 2025/2026 kam der VfB in der UEFA Europa League bis ins Achtelfinale, zog wiederholt ins DFB-Pokal-Endspiel ein und qualifizierte sich über die Bundesliga zum zweiten Mal binnen drei Jahren für die UEFA Champions League.
Und auch in dieser Spielzeit ist das Team mit dem roten Brustring ambitioniert unterwegs, lernt dazu, ist ehrgeizig. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel Großartiges erreicht – und gleichzeitig geht es immer wieder darum, die Erfolge neu zu beweisen sowie die Weiterentwicklung voranzutreiben.“ Wie gelingt das immer wieder? Sebastian Hoeneß verweist darauf, dass es der Verdienst von vielen Beteiligten ist. Spieler und Staff, Vorstand und Mitarbeiter. Unterstützung der Gremien, Mitglieder, Fans und Sponsoren.
Zwei weitere Highlights runden den Abend ab
Mit Marcus Fregin und Jasper Smets stellten beim „Dunkelroten Tisch“ zudem die beiden Spielanalysten der Lizenzmannschaft ihre Arbeit vor. Wie bereiten sie die Gegneranalysen vor? Wie arbeiten sie zentrale Themen rund um die eigene Mannschaft auf? Was sind Trends im Spitzenfußball? „Wir versuchen, Auffälligkeiten und bestimmte Szenen beim Gegner herauszuarbeiten, damit anschließend Lösungen für unser eigenes Spiel entwickelt werden können“, erklärt Jasper Smets, seit 2023 beim VfB tätig. Sein Kollege Marcus Fregin, der schon seit 2014 beim Club aus Cannstatt arbeitet, ergänzt: „Wichtig ist, die Jungs nicht zu überfrachten, sondern sowohl mannschaftstaktisch als auch individuell die wesentlichen Themen mit an die Hand zu geben.“
Für ein weiteres Highlight beim „Dunkelroten Tisch“ sorgte eine Person, die Vize-Olympiasieger, Weltmeister und – seit Neuestem – auch Europameister ist. Zehnkämpfer Leo Neugebauer, der ebenfalls den Brustring trägt, trat als Überraschungsgast auf. Gemeinsam überreichten ihm Präsident Dietmar Allgaier und Chefcoach Sebastian Hoeneß ein unterschriebenes Trikot der Jungs aus Cannstatt mit dem Aufdruck „Europameister 26“. Von den anwesenden Mitgliedern gab’s stehenden Applaus. „Der Rückhalt und die Liebe der VfB-Familie sind unglaublich, das bedeutet mir viel“, sagt er und zeigt sich ebenso von Sebastian Hoeneß‘ Einblicken begeistert: „Es ist immer wieder beeindruckend, was viele Spitzensportler im Kern verbindet: alles zu leisten, um in dem einen Moment bestmöglich abliefern zu können und erfolgreich zu sein.“
Wenn’s nach Leo Neugebauer und Sebastian Hoeneß geht, sollen noch viele dieser besonderen Momente in Weiß und Rot hinzukommen.
Die Aufstellung:
41 Seimen (33 Funk 72.) – 3 Hendriks, 6 Stiller, 10 Führich, 16 Karazor, 18 Leweling, 20 Stergiou, 21 Prömel (34 van der Leij 46.), 24 Chabot (22 Assignon 46.), 26 Undav ©, 50 Schramm (61 Masanka Bungi 46., 4 Vagnoman 67.).
Der Spielverlauf:
Die Jungs aus Cannstatt begannen ihr zweites Testspiel in der laufenden Länderspielperiode mit viel Druck nach vorn und ersten Annäherungen an das Fürther Tor, in dem Silas Prüfrock die bei der deutschen U20-Nationalmannschaft weilende VfB-Leihgabe Florian Hellstern vertrat. Länderspiel-Rückkehrer Chris Führich testete den jungen Schlussmann nach zehn Minuten mit einem Schlenzer aufs lange Eck, fünf Minuten später war Prüfrock aber chancenlos, als Deniz Undav nach einem Zuspiel von Chris Führich aus kurzer Distanz und spitzem Winkel traf (15. Minute, siehe „die Tore“).
Der VfB blieb nach dem Führungstreffer energisch, setzte die Gäste tief in der eigenen Hälfte unter Druck – und belohnte sich nur zwei Minuten nach dem 1:0 mit dem zweiten Treffer durch Grischa Prömel (17., siehe „die Tore“). Auch im Anschluss ließ die Elf von Sebastian Hoeneß der Spielvereinigung keine Chance auf Entfaltung, behielt das Spiel weitestgehend unter Kontrolle – und traf vor dem Seitenwechsel noch ein drittes Mal. Deniz Undav fing wenige Minuten vor dem Pausenpfiff einen Fehlpass der Fürther ab und stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Pausenstand her.
Zwei weitere Treffer nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel waren Chancen aufseiten des VfB zunächst rar gesät, die erste richtig gute Möglichkeit fand dann aber direkt den Weg ins Tor, als Tim van der Leij nach Zuspiel von Chris Führich auf 4:0 erhöhte (77., siehe „die Tore“). Die Gäste kamen bis dahin durch Omar Sillah zu drei guten Gelegenheiten (50., 71., 75.), der Angreifer verzog aber jeweils oder fand in Dennis Seimen seinen Meister.
Den Endstand markierte der VfB in Person vom früheren Fürther Jugendspieler Jamie Leweling, der wenige Minuten vor dem Ende entschieden nachsetzte und so einen schönen Angriff des VfB über die linke Seite vollendete (86., siehe „die Tore“).
Die Tore:
1:0 – 15. Minute: Chris Führich leitet einen Angriff über die linke Seite ein, zieht nach innen und spielt dabei einen No-Look-Pass in den Lauf von Deniz Undav. Der VfB-Kapitän trifft per Direktabnahme aus spitzem Winkel ins lange Eck.
2:0 – 17. Minute: Das hohe Pressing des VfB zahlt sich aus: Angelo Stiller fängt den Ball tief in der gegnerischen Hälfte ab und setzt sofort Grischa Prömel ein, der an der Strafraumkante lauert. Der Mittelfeldspieler zieht ab und hat Glück, dass der Ball unhaltbar abgefälscht wird.
3:0 – 37. Minute: Wie schon beim 2:0 wird den Fürthern ein Fehlpass im Spielaufbau zum Verhängnis. Torhüter Silas Prüfrock spielt den Ball direkt in die Füße von Deniz Undav, der aus rund 18 Metern das lange Eck anvisiert und auf 3:0 erhöht.
4:0 – 77. Minute: Deniz Undav treibt einen Angriff über die rechte Seite voran und setzt Chris Führich ein, der Fahrt aufnimmt. Vom Flügel bringt er eine flache Hereingabe in die Strafraummitte, wo Tim van der Leij Sieger im Duell mit seinem Gegenspieler bleibt und zum 4:0 einschiebt.
5:0 – 86. Minute: Der VfB kommt über einen schönen Doppelpass von Chris Führich und Josha Vagnoman in die gefährliche Zone. Angelo Stiller legt mit einem Hakenpass in die Strafraummitte ab, wo zunächst Tim van der Leij zum Abschluss kommt und Jamie Leweling im Nachsetzen auf 5:0 erhöht.
Die Stimmen:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Wir waren sehr aktiv und haben Spielfreude gezeigt. Die Jungs haben das Spiel, wie schon den Test gegen Heidenheim, ernst genommen. Das hat zu einem guten Spiel und dem richtigen Ergebnis geführt.“
Dennis Seimen: „Es hat sich sehr gut angefühlt, endlich wieder auf dem Rasen zu stehen. Es war wichtig für mich, mit dem Testspiel nochmal eine andere Belastung als im Training zu haben. Wir haben die Aufgabe gegen Fürth gut gelöst und können mit dem Spiel zufrieden sein.“
Die Besonderheiten:
Comeback. Nach etwas mehr als zwei Monaten Zwangspause infolge einer Oberschenkelverletzung stand VfB-Torhüter Dennis Seimen am Donnerstagabend erstmals wieder zwischen den Pfosten. Nach 71 Minuten war der Arbeitseinsatz des 20-Jährigen beendet, für ihn rückte Marius Funk ins Tor.
Tolle Kulisse. 3.876 Zuschauer sahen die Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth in der WIRmachenDRUCK ARENA in Großaspach und trotzten dem anhaltenden Regen.
Die nächsten Termine:
Nach den beiden Testspielsiegen gegen Heidenheim (3:0) und Greuther Fürth (5:0) geht es für die Jungs aus Cannstatt in den nächsten Spielen wieder um Punkte – erst einmal aber fernab der Heimat. Zunächst gastiert der VfB am nächsten Samstag, 10. Oktober 2026, ab 15.30 Uhr beim SC Paderborn. Wenige Tage später, am Mittwoch, 14. Oktober, steht am zweiten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase die Auswärtspartie bei Slovan Bratislava an. Der Anstoß erfolgt um 21 Uhr. Am Samstag, 17. Oktober, ist die Elf von Sebastian Hoeneß von 15.30 Uhr an erneut auswärts gefordert. Am sechsten Spieltag tritt der VfB beim Hamburger SV an.
Nächster Gegner in der heimischen MHP Arena wird der Atletico Madrid sein. Der spanische Topclub gastiert am dritten Champions League-Spieltag am Dienstag, 20. Oktober, ab 21 Uhr in Stuttgart.
Es ist eine Spielstätte, die der VfB bestens kennt. Knapp 35 Kilometer liegen zwischen der MHP Arena und der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach. Dort, wo gewöhnlich die SG Sonnenhof Großaspach und die U21 des VfB ihre Drittliga-Heimspiele absolvieren, laufen diesmal die weiß-roten Profis auf. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, spielt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß eine Testpartie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Der Gast aus dem Fränkischen rangiert aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga.
Fürth stellt den drittbesten Zweitliga-Torjäger
Die Bilanz: sechs Punkte aus sechs Begegnungen, darunter drei Remis. Nur der FC St. Pauli und Holstein Kiel spielten in der laufenden Zweitliga-Saison einmal häufiger remis. Die Auffälligkeit: Mittelfeldspieler Felix Klaus. Der 34-Jährige erzielte bereits fünf Ligatreffer. Damit ist er für mehr als die Hälfte der Fürther Tore verantwortlich – insgesamt schossen die „Kleeblätter“ bislang neun Treffer. In der Zweitliga-Torschützenliste liegt Felix Klaus momentan auf dem dritten Platz.
Ein Wiedersehen mit VfB-Talent Florian Hellstern bleibt bei dem Testspiel aus. Der Torhüter, der in der laufenden Saison 2026/2027 auf Leihbasis für die SpVgg Greuther Fürth hält, befindet sich mit der deutschen U20-Nationalmannschaft auf Länderspiel-Reise. Der 18-Jährige hat bislang alle sechs Zweitliga-Partien über die vollen 90 Minuten absolviert.
Testspiel-Tickets ab fünf Euro erhältlich
Für den VfB wird es auch im zweiten Testspiel während der derzeitigen Länderspiel-Phase darum gehen, im Rhythmus zu bleiben und die Form auszubauen. Am vergangenen Freitag, 25. September 2026, gelang gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim (3:0) ein Erfolg – gespielt wurde in der Region bei der SG Weinstadt. Auch diesmal, gegen Fürth, ist der VfB entsprechend in der Gegend zu Gast. Für die Begegnung in Aspach sind noch Tickets erhältlich. Ein Stehplatz ist für Kinder (fünf bis zwölf Jahre) für fünf Euro erhältlich, ermäßigte Personen zahlen neun Euro und das Erwachsenen-Ticket kostet zehn Euro. Ein Sitzplatz ist für Kinder (fünf bis zwölf Jahre) ab zehn Euro verfügbar, ermäßigte Personen erhalten das Ticket ab 18 Euro, Erwachsene sind ab 20 Euro dabei.
Für all jene Fans, die nicht im Stadion anwesend sein können, bietet der Club aus Cannstatt einen Livestream an. VfB-TV überträgt ab 17.15 Uhr live aus der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach.
Nachdem die lokalen Platzverhältnisse in Weinstadt dem für Anfang August angesetzten Test gegen den Paris FC infolge der Hitzeperiode noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, bestreitet der VfB nun mit etwas Verspätung doch noch eine Partie im Stadion Benzach. Alle ursprünglich verkauften Tickets behalten auch beim Wiedersehen mit dem 1. FC Heidenheim ihre Gültigkeit. Das Benefizspiel zugunsten der Bürgerstiftung Weinstadt ist bereits ausverkauft.
Der Anpfiff zur Testbegegnung gegen Heidenheim ertönt am Freitag um 16.30 Uhr. Der von Frank Schmidt trainierte FCH erlebte einen turbulenten Zweitligastart inklusive DFB-Pokal-Erstrundenaus beim SV Jeddeloh II (2:5), kam zuletzt aber gut in die Spur und belegt nach drei Siegen und einem Remis in den vergangenen vier Ligaspielen sowie nun insgesamt 13 Zählern den dritten Rang hinter Hertha BSC (18 Punkte) und dem 1. FC Nürnberg (16).
Nach zuletzt drei Jahren in der Bundesliga mussten die Heidenheimer im Sommer den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Die Bilanz zwischen dem VfB und dem FCH in dieser Zeit fällt ausgeglichen aus. Beide Teams fuhren jeweils einen Heim- und einen Auswärtssieg ein, darüber hinaus gab es zwei 3:3-Unentschieden.
Kostenloser Livestream auf VfB-TV
Auch VfB-Fans, die weder am Freitag in Weinstadt noch am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, beim Testspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach dabei sind, können das Spiel live verfolgen. VfB-TV überträgt beide Partien kostenlos.
Der Stream zum Testspiel in Weinstadt gegen Heidenheim startet etwa fünf Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 16.25 Uhr.
Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Der VfB nutzt die Zeit unter anderem für zahlreiche Trainingseinheiten und zwei Testspiele. Alle weiß-roten Fans können sich freuen: Beide Begegnungen werden live und kostenfrei bei VfB-TV übertragen und sind via VfB.de sowie die VfB-App zu sehen.
Den Anfang macht am Freitag, 25. September 2026, das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Die Live-Übertragung beginnt um 16.25 Uhr, der Anpfiff ertönt um 16.30 Uhr. Gespielt wird im Stadion Benzach in Weinstadt. Mit dem 1. FC Heidenheim trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den derzeitigen Tabellendritten der 2. Bundesliga.
Weiter geht’s am Donnerstag, 1. Oktober 2026, mit dem Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Live-Übertragung beginnt um 17.15 Uhr, die Begegnung wird um 17.30 Uhr angepfiffen. Absolviert wird das Testspiel in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach. Die SpVgg Greuther Fürth rangiert derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga.
Mit seiner Vorlage auf Grischa Prömel zum zwischenzeitlichen 2:0 hatte Maximilian Mittelstädt beim 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln großen Anteil an der Vorentscheidung, sein erstes Saisontor in Hoffenheim bescherte dem VfB den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich - nur zwei Beispiele für die vielen guten Aktionen des Außenverteidigers. Für seine Leistungen zum Saisonstart wurde Maximilian Mittelstädt vergangene Woche nicht nur mit einer Länderspielnominierung durch den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp belohnt, sondern steht ab sofort auch als „Spieler des Monats“ September zur Wahl. Nach September 2024 ist es die zweite Nominierung zur von der Bundesliga durchgeführten Wahl für den 29-Jährigen, der im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die „zweite Hälfte“ der laufenden Länderspielphase steht und damit gegen Serbien (Donnerstag, 1. Oktober 2026) sowie in Griechenland (Sonntag, 4. Oktober) zu Einsätzen im DFB-Dress kommen könnte.
Die weiteren Nominierten bei der Wahl zum „Spieler des Monats“ sind Michael Olise (FC Bayern München), Phillip Tietz (1. FSV Mainz 05), Miguel Gutierrez (Bayer Leverkusen), Igor Matanović und Yannik Engelhardt (beide SC Freiburg).
Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet (Fan-Votes = 40%, Club-Votes = 30%, Experten-Votes = 30%). Dabei ist je ein Vertreter der 18 Bundesliga-Clubs wahlberechtigt. Die Wahl für die Fans ist bis Sonntag, 27. September 2026, um 23.59 Uhr möglich.
Als die 84. Spielminute lief, kam Nikolas Nartey zu seiner Einwechslung. Es war sein erster Bundesliga-Einsatz in der Saison 2026/2027. Und es war zugleich sein Comeback, nachdem er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) eine Verletzung zugezogen hatte. Inzwischen haben seine Teamkollegen und er die Bundesliga-Niederlage vom vergangenen Samstagabend gegen Borussia Dortmund (0:1) analysiert und nutzen die Länderspiel-Phase, um an verschiedenen Inhalten zu arbeiten. Auch die beiden Testspiele am Freitag, 25. September 2026, gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 26-Jährige im Blick.
Hallo Niko, am vergangenen Samstag hast du gegen Borussia Dortmund dein Comeback gegeben. Wie hast du den Moment rund um deine Einwechslung erlebt?
Nikolas Nartey: „Es war ein schöner Moment, endlich wieder im Spiel dabei sein zu können und auf dem Rasen zu stehen. Zugleich hätte ich mir einen anderen Ausgang der Partie gewünscht. Das Ergebnis hat uns sehr geärgert, denn in diesem Spiel war mehr drin für uns.“
Inwiefern habt ihr die Niederlage bereits aufgearbeitet und Rückschlüsse daraus gezogen?
Nikolas Nartey: „Wir haben das Spiel analysiert. Eine Erkenntnis ist, dass wir in beiden Strafräumen noch konsequenter werden müssen. Das sind Dinge, die wir bereits gezeigt haben und nun wieder verstärkt abrufen müssen. Auch war diesmal unser Entscheidungsverhalten im letzten Drittel nicht optimal, auch daran können wir arbeiten. Die Länderspiel-Phase bietet uns dafür genügend Zeit.“
Zum Programm der nächsten Tage gehören auch zwei Testspiele. Was nimmst du dir für diese beiden Begegnungen vor?
Nikolas Nartey: „Für mich persönlich kommen die Testspiele zum perfekten Zeitpunkt. Nach meinem Comeback kann ich sie nutzen, um weitere Minuten zu sammeln. Ich kann dadurch Form aufbauen und wieder in den Rhythmus kommen.“
Nach der Länderspiel-Phase geht’s in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel in Paderborn sowie in der UEFA Champions League mit der Reise nach Bratislava weiter. Wie blickst du auf die beiden Begegnungen?
Nikolas Nartey: „Ich bin sehr motiviert für die beiden Spiele. Der Fokus liegt erst einmal auf Paderborn: Nach der jüngsten Bundesliga-Niederlage wollen wir gemeinsam unbedingt einen Erfolg holen. Danach ist Champions-League-Time, darauf freue ich mich sehr. Für mich ist es die Chance, womöglich zum ersten Mal in diesem Wettbewerb zum Einsatz zu kommen. Das wäre für mich natürlich etwas Besonderes. Als Mannschaft sind wir gut in den Wettbewerb gestartet und möchten dies fortsetzen.“
Die nächsten Spieltermine:
Der VfB wird in der Länderspiel-Phase zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.
Die erste Länderspiel-Phase der Saison hat begonnen. Zwar pausieren in den nächsten drei Wochen die Clubwettbewerbe, fleißig trainiert wird dennoch. Das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Am Dienstag, 22. September 2026, können die Fans des VfB live dabei sein – die Einheit beginnt um circa 10.30 Uhr.
Für kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt
Das Training findet am Clubzentrum statt und kann kostenfrei besucht werden. Die Buchung eines Onlinetickets ist diesmal nicht notwendig. Auf dem Rasen werden die abgestellten Profis fehlen, die mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft unterwegs sind.
Am Trainingsplatz wird für ein kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt sein.
Die nächsten Spieltermine:
Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.
Als Sebastian Hoeneß über das Spiel sprach, fasste er die Gemütslage vieler Beteiligten in Weiß und Rot treffend zusammen. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, aus ‚gut‘ und ‚okay‘ wieder ‚top‘ zu machen“, analysierte der Chefcoach. Viel hatte seine Mannschaft am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund (0:1), den neuen Liga-Spitzenreiter, probiert und wenig konnte sie sich vorwerfen. Doch nach einer intensiven Begegnung – mehr als 100 direkte Zweikampfduelle wurden in den 90 Minuten geführt – verpassten die Jungs aus Cannstatt etwas Zählbares. Ein Ausgang, der sie ärgerte.
Mal der letzte ‚Punch‘, mal das Entscheidungsverhalten
„Wir verzeichnen viele Ansätze und haben gegen den BVB in Summe wenig zugelassen, allerdings konnten wir diesmal zu selten wirklich zwingende Chancen kreieren“, sagte der 44-Jährige. Die Schüsse von Deniz Undav und Bilal El Khannouss, der Kopfball von Grischa Prömel, das Dribbling von Josha Vagnoman – immer wieder stellte der VfB die Dortmunder vor Probleme, doch mal fehlte der letzte ‚Punch‘ und mal tat sich das Team mit dem roten Brustring im Entscheidungsverhalten im letzten Drittel schwer. Auf der Gegenseite leistete sich die über viele Phasen der Partie diszipliniert verteidigende Defensivreihe eine kleine Unaufmerksamkeit – und der BVB konnte in der 70. Minute das „Tor des Abends“ erzielen.
„Es war über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagte Sebastian Hoeneß und ergänzte: „Unser Anspruch ist, solche Partien für uns zu entscheiden, doch dazu braucht es eine Top-Leistung – und das ist unser Auftrag, dort wieder hinzukommen.“ Es sind Nuancen, die – wie schon am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) – derzeit den Unterschied machen. Nach vier Bundesliga-Spieltagen ist eine Tabellensituation eingetreten, die sich der VfB keineswegs gewünscht hatte, die aber aufgrund der gespielten Gegner und der gezeigten Leistungen realistisch eingeordnet werden kann. Und die Motivation genug ist, das Momentum wieder auf die eigene Seite zu ziehen.
Arbeit in der Länderspiel-Phase
Die guten Phasen ausbauen, offensiv wie defensiv noch entschlossener werden. Die Länderspiel-Phase, die für einzelne Akteure des Kaders bis Dienstag, 6. Oktober 2026, dauern wird, bietet die Gelegenheit, daran zu arbeiten. Viele Aspekte hat der VfB gegen starke Gegner direkt seit Saisonbeginn zielstrebig umgesetzt, nun soll das auch nachweislich zu noch mehr Ertrag führen. Das Ziel hat Sebastian Hoeneß treffend formuliert: den Schritt von ‚gut‘ auf ‚top‘ wieder hinbekommen.
Die nächsten Termine:
Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.
Die Trainingswoche war intensiv. „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Begegnung. Das soll am heutigen Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, seine Wirkung entfalten. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Jungs aus Cannstatt und Borussia Dortmund ist nun die Aufstellung bekannt.
Das ist die Startelf des VfB gegen Borussia Dortmund:
1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch
Im Vergleich zum Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Bilal El Khannouss und Deniz Undav sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz. Schön: Nikolas Nartey gehört erstmals seit seiner Verletzung, die er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) zuzog, wieder zum Kader.
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Die Top 3 zu VfB gegen BVB:
Blick zurück: Deniz Undav trifft gerne gegen den BVB
In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen den BVB trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gästetreffer mit 0:2. Es bedeutete die erste Niederlage gegen die Westfalen seit Oktober 2022. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Treffer für die Jungs aus Cannstatt erzielt. Gut in Erinnerung ist auch noch der 5:1-Heimsieg in der Saison 2024/2025, als Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für den VfB trafen.
Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB
BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB und verbrachte anschließend drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er sich 2022 dem BVB anschloss. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.
Wiedersehen II: Drei Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit
Auf Seiten des VfB haben drei Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St.-Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er bei Holstein Kiel unterschrieb. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB.
Im Flow: Dortmund startete so gut wie zuletzt vor elf Jahren
Erstmals seit der Spielzeit 2015/2016 startete Borussia Dortmund mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison – damals gab es fünf Siege zu Beginn. Saisonübergreifend feierte der BVB fünf Bundesliga-Siege in Folge, die aktuell längste Serie der Liga. Nun könnten die Schwarz-Gelben die längste Siegesserie unter Cheftrainer Niko Kovac einstellen: von April bis Mai 2025 gab es wettbewerbsübergreifend sechs Siege am Stück.
Starke Bilanz: Dortmund als einziger Makel
Der VfB verlor im Kalenderjahr 2026 nur ein Heimspiel in der Bundesliga, dieses allerdings mit 0:2 gegen Borussia Dortmund (im April, ebenfalls am Samstagabend). In elf Bundesliga-Heimspielen im Jahr 2026 holte der VfB 26 Punkte (acht Siege, zwei Remis). Das toppt nur der BVB mit 30 Heim-Punkten seit Jahresbeginn.
Erfahrene Cheftrainer: Keiner trainierte häufiger in der Bundesliga
In Niko Kovac (232 Bundesliga-Spiele) und Sebastian Hoeneß (181) treffen die zwei erfahrensten aktuellen Bundesliga-Trainer aufeinander. Für Sebastian Hoeneß wird es das 114. Spiel als Trainer des VfB in der Bundesliga sein, damit schließt er in der Rangliste der Trainer mit den meisten Bundesliga-Spielen für den VfB zu Felix Magath auf (114 Spiele von 2001 bis 2004). Rekordhalter ist Jürgen Sundermann (143 Spiele).
Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey
Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller sowie Nikolas Nartey für einen Einsatz infrage kommen, entscheidet sich kurzfristig.
Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer
Das Heimspiel gegen den BVB ist bereits ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig auf dem Zweitmarkt abrufbar sein. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.
Schiedsrichter: Tobias Stieler pfeift das Traditionsduell
Tobias Stieler (SR), Lasse Koslowski (SR-A. 1), Sascha Thielert (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A).
Tobias Stieler, der 2013 sein erstes Spiel mit VfB-Beteiligung leitete, ist erstmals in dieser Spielzeit in einer Partie der Jungs aus Cannstatt an der Pfeife. Durch die Begegnung Stuttgart gegen Dortmund führte der 45-Jährige bisher zweimal: Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Saison 2015/2016 (3:1 für Dortmund) sowie am elften Bundesliga-Spieltag der Saison 2023/2024 (2:1 für Stuttgart).
Wetter: Angenehme Bedingungen
Am Samstag bleibt es klar. Nach sommerlichen Temperaturen von bis zu 24° C am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15° C ab.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
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Angriffe abwehren, Tore verhindern. Auf dem Rasen müssen sich Fabian Bredlow und Finn Jeltsch gut verstehen. Die zwei Profis gehören schließlich zum Defensivverbund des VfB. Doch auch privat kommen der Torhüter und der Verteidiger prima miteinander aus. Nun sind sie gemeinsam im „Locker Room“, dem Spieler-Podcast des VfB, am Mikrofon gewesen.
Das Duo hat sich Fragen gestellt, Antworten gegeben und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen zugelassen. Unter anderem sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch über den Saisonstart des VfB, die erste Nominierung des 20-Jährigen für die deutsche Nationalmannschaft und das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund.
Auf allen gängigen Podcast-Plattformen und dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar
Es ist bereits die dritte Folge von „Locker Room“. In der Premierenausgabe waren Maximilian Mittelstädt und Chris Führich zu Gast, anschließend plauderten Vizekapitän Grischa Prömel und Maxi Rall, Kapitänin der VfB-Frauen, miteinander. „Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.
Der Start
Dem BVB gelang wettbewerbsübergreifend ein (beinahe) makelloser Start in die Saison. Neben drei Siegen in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0), die TSG Hoffenheim (3:0) sowie den SC Paderborn (3:0) gewannen die Dortmunder auch ihre Auftaktspiele im DFB-Pokal (5:0 gegen den HEBC Hamburg) und in der UEFA Champions League (3:2 gegen Villarreal). Einzig im Franz-Beckenbauer-Supercup zog die Mannschaft von Niko Kovac gegen den FC Bayern den Kürzeren (1:2).
Der Trainer
Niko Kovac geht nach zwei Qualifikationen für die UEFA Champions League in seine dritte Saison als Cheftrainer bei Borussia Dortmund und legte mit seinem Team einen Traumstart hin. Dass eine von Niko Kovac trainierte Mannschaft die ersten drei Ligaspiele einer Saison gewinnt, erlebte der 54-Jährige zuvor erst einmal. In der Spielzeit 2018/2019 war er mit dem FC Bayern mit drei Siegen aus drei Spielen gestartet. „Es geht immer darum, Siege einzufahren. Sie geben dir Selbstvertrauen und eine Bestätigung für das, was du Tag für Tag auf dem Trainingsplatz machst. Das ist die Arznei, die du als Fußballer brauchst“, sagte der BVB-Coach nach dem 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn.
Die Neuzugänge
Im Sommer ergänzte der BVB seinen Kader um einige vielversprechende Profile. Neben Giannis Konstantelias (23), der sich im ersten Bundesliga-Spiel am Kreuzband verletzte und lange ausfällt, holten die Dortmunder in Konstantinos Karetsas (18) noch einen zweiten Griechen für die Offensive. Außerdem kamen Joey Veerman (27) für die Zentrale, Joane Gadou (19) und Kaua Prates (18) für die Abwehr sowie die Kreativspieler Ethan Nwaneri (19) und Justin Lerma (18).
Das Sturmduo
Zwei Dortmunder kamen zum Start in die neue Saison direkt in Fahrt: Fabio Silva traf in beiden Bundesliga-Einsätzen 2026/2027 und damit auch erstmals in zwei Bundesliga-Spielen am Stück. Der Portugiese schoss damit schon genauso viele Tore wie in der kompletten Vorsaison in 28 Liga-Spielen. Beide Saisontore wurden ihm von Serhou Guirassy aufgelegt, der mit vier Torbeteiligungen geteilter Topscorer der noch jungen Bundesliga-Saison ist (je zwei Tore und Assists). Der frühere Stuttgarter lobt die Beziehung zu seinem Offensivpartner: „Wir haben eine ähnliche Spielweise und es ist einfach, mit so einem Spieler auf dem Feld zu harmonieren. Wenn ich mit Fabio zusammenspiele, dann weiß ich, dass er einen vielseitigen Spielstil sowie eine gute Ballkontrolle und einen tollen Abschluss hat.“
Die Historie
Neun Punkte und eine Tordifferenz von 8:2: Dass der BVB einen makellosen Bundesliga-Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen hinlegt, kam letztmals in der Saison 2015/2016 vor. Damals, als Thomas Tuchel die Dortmunder trainierte, stand nach drei Spielen sogar eine Differenz von zehn Toren (11:1) zu Buche. Am sechsten Spieltag ließ der BVB schließlich erstmals Punkte liegen und wurde am Ende der Saison mit 78 Punkten Zweiter – die bis heute punktstärkste Vizemeister-Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel.
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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