VfB Stuttgart
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„Am Ende eiskalt bestraft“
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„Am Ende eiskalt bestraft“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert die 0:2-Niederlage gegen Dortmund. Auch Deniz Undav, Ermedin Demirovic und Maximilian Mittelstädt äußern sich. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Glückwunsch an den BVB zum Sieg. Es war kein Spiel mit sonderlich vielen Highlights – und dennoch entspricht das Resultat nicht den Verhältnissen auf dem Rasen, der Ausgang ist bitter für uns. Wir waren aktiv, spielbestimmend und leidenschaftlich, aber hatten nicht die ganz zwingenden Torchancen. Uns gelang es, die Dortmunder unter Druck zu setzen, aber die Gäste hielten dem Stand. Insgesamt hat es der BVB sehr diszipliniert verteidigt und hatte am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Insgesamt haben kleine Details die Partie entschieden.“
Deniz Undav: „Wir haben über die gesamte Distanz das Spielgeschehen kontrolliert, aber wurden am Ende eiskalt bestraft. In einem solchen Spiel ist es wichtig, die kleinen Momente auszunutzen und die haben wir diesmal zu selten auf unserer Seite gehabt. Man hofft, dass mit fortwährendem Druck mal ein Ball durchrutscht, aber Dortmund hat es gut gemacht, tief verteidigt und letztlich die Null gehalten.“
Ermedin Demirovic: „Jeder kann sich vorstellen, wie man sich nach solch einem Spielverlauf fühlt. Wir dominieren mehr oder weniger die kompletten 90 Minuten der Partie – und verlieren ausgerechnet in der Nachspielzeit. Der BVB hat die zwei Situationen, die er hatte, effizient genutzt. Wir hatten viele Aktionen, viele Ansätze, auch Umschaltmomente und Kombinationen, aber es fehlte der ‚letzte Punch‘ im Strafraum. Dennoch steckt auch viel Gutes in unserem heutigen Auftritt. Wir müssen jetzt fokussiert weiterarbeiten, und im nächsten Spiel gegen Hamburg unbedingt wieder erfolgreich sein.“
Maximilian Mittelstädt: „Es war ein insgesamt gutes Spiel von uns, aber wir stehen leider mit leeren Händen da. Wir haben die Partie – speziell in der ersten Halbzeit – dominiert. Generell gelang es uns, den Dortmundern kaum Chancen anzubieten. Umso bitterer ist es, dass sie ausgerechnet in der Nachspielzeit auf besonders effiziente Weise die drei Punkte mitnehmen. Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses Spiel verloren haben.“
Niko Kovac, Cheftrainer von Borussia Dortmund: „Es war ein Abnutzungskampf, es war lange Zeit auch eher ein 0:0-Spiel. Der VfB Stuttgart dominierte die erste Halbzeit, ohne wirklich zwingend zu werden. In der zweiten Halbzeit waren wir besser drin im Spiel – und hatten mit den letzten beiden Schüssen das Glück auf unserer Seite.“
Die nächsten Termine:
Dem VfB steht eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 12. April 2026, empfangen die Jungs aus Cannstatt den Hamburger SV – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der MHP Arena. Danach findet das Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern statt – der VfB wird am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr in München antreten.
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Ausstellung an den Ostertagen besuchen
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Ausstellung an den Ostertagen besuchen
Der VfB und Hauptsponsor LBBW präsentieren noch bis 10. Mai 2026 die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart. An den Ostertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten.Die Bundesliga-Saison 2025/2026 steht beim VfB Stuttgart ganz im Zeichen von „100 Jahre Brustring“. Das unverwechselbare, ikonische rote Band auf den Trikots der VfB-Mannschaften wurde seit Sommer 2025 auf vielfältige Art und Weise gefeiert und gewürdigt. Das große Finale von „100 Jahre Brustring“ gestaltet der VfB Stuttgart nun gemeinsam mit seinem Hauptsponsor LBBW – und präsentiert mit freundlicher Unterstützung des Schauspiels Stuttgart die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Dort wird facettenreich die Entwicklung des VfB-Trikots mit Exponaten, Raritäten und vielen weiß-roten Highlight-Momenten nacherzählt.
An Karfreitag, Ostersamstag und Ostermontag geöffnet
Die Ausstellung, die sich im Schauspiel Stuttgart (Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart) befindet, kann kostenfrei besucht werden. An den Ostertagen gelten die folgenden gesonderten Öffnungszeiten:
- Karfreitag, 3. April 2026: von 10 bis 18 Uhr
- Ostersamstag, 4. April 2026: von 10 bis 14 Uhr
- Ostersonntag, 5. April 2026: geschlossen
- Ostermontag, 6. April 2026: von 10 bis 15 Uhr
Passend zum Ostermontag schaut VfB-Maskottchen Fritzle ab 14.30 Uhr bei der Ausstellung vorbei – und hat eine süße Überraschung für alle Kinder dabei. Anschließend gelten wieder die bekannten Öffnungszeiten – montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr, an Samstagen von 10 Uhr bis 14 Uhr. Der Eintritt ist stets frei, eine Spende an die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Späte Tore sichern der U21 drei Punkte
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Späte Tore sichern der U21 drei Punkte
Die U21 gewann ihr Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit 3:1. Noah Darvichs Traumtor zehn Minuten vor Schluss ebnete den Weg, ehe Abdenego Nankishi einen Doppelpack folgen ließ.Das Spiel:
Nach der zweiwöchigen Länderspielpause startete die U21 mit drei personellen Veränderungen im Vergleich zur Niederlage in Schweinfurt in das Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg. Im Tor ersetzte Dominik Draband Stefan Drljaca. Zudem spielten Dominik Nothnagel und Nico Sessa anstelle von Maximilian Herwerth und Lauri Penna
Die Mannschaft von Nico Willig begann engagiert und presste zum Teil früh und hoch, klare Torchancen blieben aber zunächst noch aus. Erst nach etwas mehr als zehn Minuten setzte Christopher Olivier mit einem Abschluss aus spitzem Winkel einen ersten Akzent. Gäste-Keeper Gebhardt war aber auf der Hut und konnte einen Rückstand verhindern. Die U21 blieb das aktivere Team, während der Jahn unter Neu-Coach Sascha Hildmann kompakt und tief verteidigte. So dauerte es bis zur 22. Minute, ehe Leny Meyer mit einem Schuss die nächste nennenswerte Gelegenheit hatte. Ein Geistesblitz von Noah Darwich brachte wenig später Nico Sessa in Position, doch sein Abschluss aus halbrechter Position ging am langen Pfosten vorbei. Das Team von Nico Willig blieb am Drücker und Christopher Olivier prüfte mit einem Distanzschuss den aufmerksamen Felix Gebhardt im Jahn-Kasten. Die Offensivbemühungen der Oberpfälzer blieben indes eher überschaubar und so war ein abgefälschter Versuch von Benedikt Saller nach knapp einer halben Stunde noch das Gefährlichste, was Regensburg zustande brachte. Ein unnötiger Fehler der Hausherren sorgte dann aber nach exakt 30 Minuten dafür, dass SSV-Kapitän Kühlwetter etwas unerwartet die Führung auf dem Fuß hatte, sein Schuss wurde am Ende aber von Dominik Draband noch pariert. Diese Möglichkeit war so etwas wie der Wachmacher für den Jahn, der in Folge einer Ecke in Person von Nick Seidel zu einer weiteren ordentlichen Gelegenheit kam. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte Nico Sessa dann einen direkten Freistoß aus halbrechter Position an die Oberkante der Latte, nachdem zuvor Benedikt Bauer Mirza Catovic recht rüde von den Beinen geholt hatte. Torlos ging es schließlich in die Kabinen.
Für Catovic ging es nach dem Tritt kurz vor der Pause dann nicht mehr weiter. Er wurde in Durchgang zwei durch Yanik Spalt auf der Doppelsechs ersetzt. Den Gästen gehörte vor 1050 Zuschauer die erste Chance nach Wiederbeginn. Ex-VfB-Spieler Eric Hottmann prüfte Dominik Draband aus spitzem Winkel. Die Stuttgarter Antwort gab Noah Darwich nach 55 Minuten, als er von rechts gefährlich in Richtung zweitem Pfosten flankte, am Ende aber keinen Mitspieler fand. Wenig später war es abermals Darwich, der auf sich aufmerksam machte und auf Vorlage von Mansour Ouro-Tagba zu einem Abschluss kam (59.). Auf der Gegenseite entschärfte Dominik Draband einen Schuss von Noel Eichinger.
Das Spiel war fortan etwas offener und beiden Teams boten sich mehr Räume. Mitte der zweiten Hälfte brachte Nico Willig mit Abdenego Nankishi für Justin Diehl und Mohamed Sankoh für Mansour Ouro-Tagba zwei frische Kräfte und Sankoh war auch gleich voll drin in der Partie. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss (74.) verhinderten die Fingerspitzen von Felix Gebhardt zunächst noch einen Einschlag im SSV-Tor, als der Ex-Basler den Versuch des VfB-Angreifers gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Auch VfB-Keeper Draband konnte sich gegen den eingewechselten Philipp Müller nochmals auszeichnen. Zehn Minuten vor dem Ende zeigte dann Noah Darwich seine ganze Klasse, umkurvte spielerisch leicht die halbe Hintermannschaft des Jahn und schloss platziert und unhaltbar für Gäste-Schlussmann Gebhardt zur verdienten VfB-Führung ins lange Eck ab. Der Jahn versuchte danach zum Ausgleich zu kommen und rannte etwas unüberlegt ins Verderben. Zunächst sorgte ein Ballverlust der Oberpfälzer dafür, dass Abdenego Nankishi freie Bahn hatte und zum 2:0 traf. Und nur kurz danach erhöhte der Deutsch-Angolaner auf Vorarbeit von Sankoh gar auf 3:0. Dass dem eingewechselten John Xaver Posselt 60 Sekunden später noch der Ehrentreffer gelang, konnte am letztlich verdienten Sieg der Willig-Elf nichts mehr ändern.
Die Tore:
80. Minute: Die halbe Regensburger Hintermannschaft konnte Noah Darwich nicht stoppen und der Linksfuß traf nach herrlichem Dribbling sehenswert mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0
87. Minute: Nach einem Ballverlust der Regensburger zog Abdenego Nankishi aus halblinker Position in Richtung Tor und traf mit einem satten Schuss ins linke untere Ecke zum 2:0.
89. Minute: Bei einem Konter bediente Mohamed Sankoh seinen Kollegen Nankishi, der sich unter leichter Bedrängnis behauptete und mit einem Linkschuss an Gebhardt vorbei zum 3:0 traf.
90.+1 Minute: Der eingewechselte John Xaver Posselt konnte eine Unachtsamkeit der VfB-Defensive zum Ehrentreffer der Gäste nutzen, als er auf Vorlage von Nick Seidel am chancenlosen Dominik Draband vorbei zum 3:1 vollendete
Die Trainerstimme:
„Das war unser Heimgesicht. Wir waren von Anfang an total präsent und wollten guten Fußball spielen. Wir waren richtig gut unterwegs und haben uns schon in der ersten Halbzeit genug Situationen herausgespielt, die wir hätten versenken können. Wir mussten dann leider in der Halbzeit verletzungsbedingt auswechseln nach dem Tritt. Das hat uns in der zweiten Halbzeit ein bisschen Probleme bereitet, das Zentrum zu organisieren. Trotzdem haben wir es dann im weiteren Verlauf des Spiels geschafft, die Dose zu öffnen mit dem super Darvich-Tor und dann ging es weiter“, sagte U21-Trainer Nico Willig.
Das nächste Spiel:
In der 3. Liga steht nun eine englische Woche an, weshalb die U21 bereits am Mittwoch, 08. April, den SSV Ulm 1846 zu einem weiteren Heimspiel empfängt. Spielbeginn in der WIRmachenDRUCK Arena ist um 19.00 Uhr.
Die Aufstellung:
Draband – Olivier, Köhler, Nothnagel, Meyer – Di Benedetto, Catovic (46. Spalt) – Darvich (90. Penna), Sessa (79. Lüers), Diehl (68. Nankishi) – Ouro-Tagba (68. Sankoh)
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Spiel dominiert, drei Punkte gesichert
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Spiel dominiert, drei Punkte gesichert
Die VfB Frauen haben am Karsamstag einen souveränen 4:0-Auswärtserfolg gegen den VfR Warbeyen eingefahren. In Weiß-Rot trafen Maxi Rall (2), Reena Wichmann und Meike Meßmer.Spielbericht:
Gegen den bereits feststehenden Absteiger VfR Warbeyen erwartete VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck eine ähnliche Partie wie zuletzt in Potsdam. Nur zwei Änderung nahm er in der Startformation vor: Lenelotte Müller und Leonie Schetter kehrten in die erste Elf zurück – Rosa Rückert (Erkältung) fiel aus, Muriel Dürr nahm zunächst auf der Bank Platz.
Maxi Rall schnürte einen Doppelpack, Reena Wichmann traf erstmals
Die VfB Frauen kamen sehr gut in die Partie, übernahmen diese von Beginn an und testeten VfR-Keeperin Elena Milam in der neunten Minute erstmals (Yuka Hirano und Nicole Billa). Nur wenige Augenblicke später belohnte sich das Team um Kapitänin Fabienne Dongus dann erstmals und ging durch den technisch starken Abschluss von Maxi Rall in Führung (18., siehe: „die Tore“). Diese Kombination funktionierte auch bei Treffer zwei optimal, als Maxi Rall und Dafina Redzepi Teamkollegin Reena Wichmann ihren Premierentreffer vorbereiteten (32.). Zwar steckten die Gastgeberinnen nicht auf und verteidigten leidenschaftlich, Offensivgefahr strahlten sie jedoch nur bedingt aus. Das gelang den VfB Frauen bedeutend besser, die kurz vor der Pause auf 3:0 erhöhten.
Meike Meßmer macht den „Deckel drauf“
Die Mädels aus Cannstatt knüpften in Hälfte zwei da an, wo sie in den ersten 45 Minuten aufgehört hatten. Dafina Redzepi rutschte knapp an Treffer vier vorbei, Assistgeberin wäre wiederum Offensivpartnerin Maxi Rall gewesen (58), die in der 62. Minute selbst einen weiteren Torerfolg auf dem Fuß hatte. Dieser gelang dann jedoch der eingewechselten Meike Meßmer per Kopf zum 4:0-Endstand.
Die Tore:
18. Minute:Klasse Pass von Dafina Redzepi auf Maxi Rall, die die Kugel mit Gefühl über VfR-Keeperin Elena Milam ins gegnerische Gehäuse chipt.
32. Minute:Dafina Redzepi und Reena Wichmann kombinieren sich über die rechte Seite durch und setzten Reena Wichmann in Szene. Die ehemalige Bremerin erwischt die Kugel perfekt und zimmert sie unter die Latte. Kategorie Traumtor!
43. Minute: Sololauf von Leonie Schetter über die linke Seite. Die 19-Jährige tankt sich durch, zieht drei, vier Gegenspielerinnen auf sich und bedient die komplett freistehende Maxi Rall, die zum 3:0 vollendet.
77. Minute: Haruka Osawa leitet den Angriff per langem Ball auf Reena Wichmann ein, die die Kugel perfekt für Meike Meßmer serviert. In Stürmermanier vollendet die 30-Jährige per Flugkopfball zum 4:0.
Stimmen zum Spiel:
VfB-Cheftrainer Nico Schneck: „Ich bin zufrieden, dass wir unsere Aufgabe heute erledigt haben. Es war eine ähnliche Partie wie letzte Woche in Potsdam. Wir hatten viel Ballbesitz und es ging darum, mit dem Ball Lösungen zu finden. Was mich freut, ist, dass wir nichts zugelassen haben – ‚Ki‘ musste keinen gegnerischen Torschuss parieren. Das heißt, dass wir gegen den Ball vieles richtig gemacht haben – wenn du vier Tore schießt, lief es am Ende auch mit Ball ganz ordentlich. Dennoch hatten wir auch wieder Momente, die wir noch besser hätten nutzen können und auch hätten nutzen müssen. Es war sicherlich auch etwas den Platzverhältnissen geschuldet. Das ist aber auch völlig okay. Wir arbeiten jetzt seit zehn Tagen zusammen und hatten einen sehr positiven gemeinsamen Start. Jetzt haben wir über Ostern drei Tage frei und dann kommen wir wieder mit frischer Energie zusammen.“
Tor-Debütantin Reena Wichmann:„Ich habe mich sehr über mein erstes Tor für den VfB gefreut. Wir wollten unbedingt gewinnen, wussten aber auch, dass wir dafür alles geben müssen. Wir sind immer besser reingekommen, sind geduldig geblieben und haben unsere Chancen genutzt. Aber auch für Maxi und Meike habe ich mich sehr gefreut. Mit Meike habe ich den Spielzug im Training oft geübt, habe ihr immer wieder hohe Flanken reingeschlagen. Umso schöner, dass es heute so gut geklappt hat.“
Die Besonderheit:
Leonie Schetter absolvierte heute ihr 50. Zweitligaspiel. Die 19-Jährige stand für die TSG Hoffenheim II insgesamt 31-Mal, für den VfB mit der heutigen Partie 19-Mal auf dem Platz.
So startete der VfB: 1 Beck – 3 Müller (17 Dürr, 59.), 7 Redzepi (29 Meßmer, 69.), 8 Rall, 16 Hechler, 19 Hirano, 26 Billa (79 Osawa, 69.), 28 Wichmann, 32 T. Dongus (9 Glaser, 81.), 33 F. Dongus (C), 77 Schetter (2 Hofmann, 46.)
Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 4 Schäfer, 5 Temaj, 9 Glaser, 17 Dürr, 29 Meßmer, 30 J. Castor, 79 Osawa
Das nächste Spiel:
Nach der zweiwöchigen Länderspiel- und DFB-Pokal-Pause empfangen die VfB Frauen am 26. April den SV Meppen. Anpfiff auf dem PSV Sportgelände ist um 11 Uhr.
Ausblick:
Die nächste Trainingseinheit am Mittwoch, 8. April, um 10 Uhr ist öffentlich. Der Zutritt zum neuen Platz „M3“ erfolgt seitlich gegenüber des Mercedes-Benz-Museums. Kommt gerne vorbei!
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Das Talent im Handschuh, den Adler auf der Brust
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Das Talent im Handschuh, den Adler auf der Brust
Mit vier eigens entwickelten Torhütern stellte der VfB mit Abstand den größten Block an DFB-Schlussmännern in der FIFA-Periode im März. Was macht die Torhüterausbildung so besonders?DFB-Torhüter made in Bad Cannstatt! Vier Torhüter, die im VfB-Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet werden oder wurden, standen Ende März in den Kadern der U-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes: Nick Maier (U15), Tom Walz (U17), Florian Hellstern (U19) sowie der derzeit an den SC Paderborn ausgeliehene Dennis Seimen (U21). Mit vier eigens entwickelten Torhütern stellte der VfB mit Abstand den größten Block an DFB-Schlussmännern in der FIFA-Periode im März. Betrachtet man zudem die Nominierung von Alexander Nübel für die A-Nationalmannschaft, trugen sogar fünf Keeper aus Cannstatt den Bundesadler auf der Brust. Diese Zahl ist nur ein Beleg für die erfolgreiche Torhüterausbildung beim VfB. Der Grundstein dafür wurde schon vor vielen Jahren gelegt.
Helmut Roleder, Timo Hildebrand, Sven Ulreich, Bernd Leno oder Odisseas Vladochimos – diese und noch einige weitere im Profifußball erfolgreiche Torhüter haben ihre fußballerische Ausbildung beim VfB erhalten. Der Club aus Cannstatt und die Torwartausbildung – das passt. „Der Torwartbereich genießt hier einen hohen Stellenwert. In der Vergangenheit hat der VfB viele gute Torhüter herausgebracht. Das war schon immer unsere Stärke“, erinnert sich Steffen Krebs, Torwarttrainer der Lizenzspielermannschaft.
Die nächste Generation an talentierten Torhütern steht bereits in den Startlöchern. Nach einer starken Drittliga-Saison mit der U21 geht Dennis Seimen derzeit beim Zweitligisten SC Paderborn den nächsten Schritt im Profibereich. Florian Hellstern legt derzeit als A-Jugendlicher in der 3. Liga eine bislang starke erste Spielzeit im Herrenfußball hin. Auch in den jüngeren Jahrgängen kommen Talente nach, die mit den Nationalteam-Nominierungen bereits einen Nachweis ihres Potenzials erbracht haben.
„Die Häufung an Talenten, wie wir sie derzeit bei den Torhütern haben, ist außergewöhnlich und nicht selbstverständlich“, sagt U21-Torwarttrainer und Torwartkoordinator Markus Krauss. „Ein großes Grundtalent ist die Voraussetzung. Es hängt auch mit sehr gutem Scouting zusammen. Wir legen viel Wert auf eine gute Ausbildung hier bei uns. Und dann gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass das, was wir den Torhütern anbieten, so gut angenommen wird.“
Steffen Krebs ergänzt: „Unsere Scouts, allen voran Walter Eschenbächer, Heiko Oßner und Markus Krauss sind unglaublich erfahren und haben ein spezialisiertes Auge für Talente. Es macht mich stolz, dass Jungs wie Dennis und Flo im Grundlagenbereich zu uns gekommen sind und über so viele Jahre hinweg Input von uns erhalten haben. Die DFB-Nominierungen sind Bestätigungen ihrer Arbeit“, sagt Steffen Krebs und fügt hinzu: „Sie sind aber für unsere Beurteilung der Fähigkeiten der Spieler nicht entscheidend. Wichtiger sind unsere Eindrücke, die wir tagtäglich in der Arbeit und im Umgang mit den Jungs sammeln.“
Roter Faden durch alle Altersstufen
In dieser tagtäglichen Nachwuchsarbeit ist Steffen Krebs mittendrin. Der 42-Jährige ist nicht nur der Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft, sondern leitet auch die Torhüter-Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum. „Meine Aufgabe ist es, einen einheitlichen roten Faden in den Torwartbereich zu bringen, vom Grundlagenbereich bis zu den Profis. Wir haben eine klare Philosophie und eine Idee, wie unser Torwartspiel aussehen soll. Diese Idee wollen wir im Training an unsere Torhüter herantragen“, erklärt Steffen Krebs. An seiner Seite hat er im Nachwuchsleistungszentrum sechs Torwarttrainer von der U21 bis zur U10, die diese Philosophie in allen Mannschaften mit Leben füllen.
Begründer dieser Philosophie war ein Mann, dessen Name in diesem Zusammenhang beim VfB bis heute häufig genannt wird: Eberhard „Ebbo“ Trautner. „Ebbo war in der Torwartausbildung ein absoluter Pionier. Es gibt keinen, der bessere Übungen kreieren konnte, um Torhüter in seinen Schwachpunkten zu verbessern. Ich habe ihn sowohl als Spieler als auch als Trainerkollege kennengelernt. Er war ein Mentor, dem man gerne zugehört hat. Viele meiner Übungen habe ich von ihm“, sagt U21-Trainer Markus Krauss über den mittlerweile 59-Jährigen, der beim VfB erst 15 Jahre lang als Spieler und anschließend 15 Jahre lang als Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft und als Torwartkoordinator tätig war.
„Unsere heutige Philosophie basiert immer noch auf den Ideen, die Ebbo vor 20 Jahren gemeinsam mit den damaligen Torwarttrainern Thomas Walter und Martin Topp entwickelt hat“, ergänzt Steffen Krebs. „Wir haben ein klares technisch-taktisches Anforderungsprofil. Eines unserer Steckenpferde ist die Torverteidigung, also die Torwartfertigkeiten im klassischen Sinne. Da gehören technische Details wie ein spezieller Auftaktschritt oder ein Kreuzschritt dazu. Im Eins-gegen-Eins haben wir Teilbereiche wie den Block, Reaktionen, Ballangriff oder das Abkippen. Diese Techniken trainieren wir kindgerecht bereits im Grundlagenbereich, entwickeln sie dann in der U15 und U16 weiter, und auch im Leistungsbereich sowie bei den Profis trainieren wir nach diesen Ideen.“
Erfahrener Trainerstab
Diese Ideen gehen beim VfB in Fleisch und Blut über – nicht nur bei den Torhütern, sondern auch bei den Trainern. Personelle Kontinuität ist hierbei ein großes Plus. „Es ist besonders, dass damals, als die Philosophie entwickelt wurde, ein Walter Eschenbächer, Frank Welz oder Thomas Walter bereits dabei waren“, sagt Steffen Krebs, der vor seiner Tätigkeit als Torwarttrainer der Bundesliga-Mannschaft von 2008 bis 2015 ebenfalls schon im VfB-NLZ tätig war und auch von Ebbo Trautner geprägt wurde.
Im Team der Torwarttrainer stecken nicht nur jede Menge Erfahrung und VfB-DNA, sondern auch unterschiedliche Typen. „Jeder Torwarttrainer gibt unseren Spielern etwas anderes mit, was aber trotzdem zu unserer Philosophie passt“, erklärt Koordinator Kai Rabe. „Der U14- und U15-Torwarttrainer Julian Hornberger ist beispielweise sehr jung und hat sehr moderne Ideen in der Trainingsumsetzung. Dazu kommt in der U16 unser Torwarttrainer Frank Welz, der enorm auf Torverteidigung und die athletischen Voraussetzungen unserer Torhüter in diesem wichtigen Altersbereich setzt.“ Mit Thomas Walter, der im Sommer sein 20-jähriges Jubiläum beim VfB feiert, und Kai Rabe kommen zwei sehr erfahrene Torwarttrainer in den Übergangsbereichen mit dazu, die die taktischen Elemente und die Robustheit aus dem Erwachsenenfußball einbringen. Durch ihre jahrelange Erfahrung im Profifußball wissen sie genau, was die Talente noch für den Sprung nach ganz oben benötigen.
Auch Daniel Teufel, Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum, hält die personelle Kontinuität für einen wichtigen Faktor. „Torhüter arbeiten extrem individuell und hochspezialisiert, sodass eine Vertrauensbasis, die immer erst über einen längeren Zeitraum entsteht, von herausragender Bedeutung ist. Gleiches gilt für ein einheitlicheres Verständnis in der inhaltlichen Torwartausbildung. Allerdings darf Kontinuität nicht zu fehlenden neuen Impulsen oder Betriebsblindheit führen. Daher ist es uns wichtig, dass wir regelmäßige Angebote intern oder extern für unsere Torwarttrainer schaffen und über Steffen Krebs eine hervorragende Verzahnung in den Lizenzbereich haben.“
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Austausch zwischen den Trainern. In regelmäßigen Sitzungen informieren sich die Coaches gegenseitig über Leistungsstände und Entwicklungen aller Torhüter, von der U10 bis zur U21, sowie über aktuelle Trends in der Torhüterausbildung. „Es ist ein großer Vorteil, wenn der U21-Torwarttrainer weiß, wie sich der U14-Torhüter am Wochenende geschlagen hat. Es macht unser Miteinander aus und bestärkt den Torhüter, wenn er weiß, dass er nicht nur von seinem eigenen Trainer wahrgenommen und unterstützt wird“, betont Kai Rabe.
Die Vision: Talente zu den Profis bringen
Bei der Torhüterausbildung des VfB greifen viele Zahnräder ineinander, um ein funktionierendes, seit Jahren bewährtes System zum Laufen zu bringen. Dieses dient einer klaren Vision: „Wir wollen Torhüter aus der Region im jungen Alter zu uns holen und über ihre Jugendzeit hinaus in die U21 und unsere Profi-Mannschaft bringen“, sagt Steffen Krebs. Die Torwarttrainer sind dabei eines der wichtigsten Zahnräder, ohne das das System nicht funktioniert. Sie sind nicht nur Erklärer und Ratgeber, sondern auch Wegbegleiter und Mentoren mit einer häufig sehr engen Bindung zum Spieler. „Die Rolle des Torwarttrainers ist wichtig, um spezielle Bewegungen zu lernen und zu automatisieren“, sagt Markus Krauss. „Letztlich ist das Torwarttraining aber nur Mittel zum Zweck. Erst, wenn ein Keeper Teil der Mannschaft und im Spiel eingebunden ist, kann er das Spiel verstehen und wird ein besserer Torwart.“
An dieser Vision arbeiten die Torhüter und ihre Trainer beim VfB tagtäglich. Seit vielen Jahren, und auch noch viele weitere Jahre. Geht der eingeschlagene Weg weiter, könnten die Torwarttalente aus Bad Cannstatt auch in Zukunft des Öfteren den Bundesadler über den Brustring ziehen.
Übersicht Torwarttrainer
Lizenzspielermannschaft Steffen Krebs 2008-2015, seit 2021
U21 & Torwartkoordinator Markus Krauss seit 2015
U19 & Torwartkoordinator Kai Rabe seit 2022
U17 Thomas Walter seit 2006
U16 Frank Welz seit 2007
U15 & U14 Julian Hornberger seit 2022
U13 – U11 Heiko Oßner seit 2023
U10 Walter Eschenbächer seit 2000
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Deniz Undav ist „Spieler des Monats“
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Deniz Undav ist „Spieler des Monats“
Nach seinen herausragenden Leistungen an den vergangenen Bundesliga-Spieltagen im März 2026 ist Deniz Undav zum zweiten Mal als „Spieler des Monats“ ausgezeichnet worden.Große Ehre für Deniz Undav: Der Stürmer des VfB ist im Voting der DFL zum „Spieler des Monats“ in der Bundesliga ausgezeichnet worden. Damit setzte sich der 29-Jährige gegen Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) durch, die ebenfalls zur Wahl standen.
Deniz Undav sagt zur Auszeichnung: „Danke an alle, die für mich abgestimmt haben. Die Auszeichnung macht mich stolz und ich werde versuchen, in dieser Saison noch eine zu bekommen.“
Fans, Clubs und Experten gaben Stimmen ab
Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40 Prozent der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60 Prozent entfallen zu je 30 Prozent auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.
Für Deniz Undav ist es die zweite Auszeichnung zum „Spieler des Monats“, nachdem er bereits im November 2023 gewählt worden war. Im März 2026 traf der aktuelle Topscorer des VfB in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in jeder der vergangenen sechs Ligapartien mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart.
Herzlichen Glückwunsch, Deniz!
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Kommt Frühling, kommt Farbe
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Kommt Frühling, kommt Farbe
Passend zur Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ startet eine neue Artikelserie. In den nächsten sechs Wochen stellt der VfB besondere Jerseys mit Brustring vor. Den Anfang macht ein Stoff, der 1991 für mächtig Diskussion sorgte.100 Jahre Brustring bedeutet beim VfB Stuttgart vor allem eines: Tradition in Weiß und Rot. Diese Farben sind unzertrennlich mit dem Club aus Cannstatt verbunden. Doch ein Blick in die gemeinsam mit Hauptsponsor LBBW realisierte Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ zeigt, dass die Spielkleidung des VfB auch „Exotisches“ zu bieten hat. Im Themenblock „Farbe“ präsentieren sich bunte Jerseys, die aus dem gewohnten Farbschema ausbrechen. Es sind mutige Abweichungen, die teils für Diskussionen sorgten und dennoch Teil der Clubhistorie wurden.
Im Frühling 1991 „blüht“ der VfB in Flieder
Eine der auffälligsten Abweichungen ist das lilafarbene Trikot aus dem Frühjahr 1991. Am 12. April 1991 sorgte der VfB am 25. Bundesliga-Spieltag der Saison 1990/1991 für eine Überraschung. Beim Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09 lief die damals von Chefcoach Christoph Daum trainierte Mannschaft erstmals nicht in den Clubfarben auf, sondern trug Flieder: Trikot, Shorts und Stutzen – alles lilafarben. Ein ungewohnter „Hingucker“. Das lag auch an einem weiteren Designelement: Gestalterisch unterstrichen wurde der außergewöhnliche Look durch einen balkenartig verkürzten weißen Brustring sowie ein oberhalb davon angeordnetes geometrisches Muster, das typisch für das Designverständnis der frühen 1990er Jahre ist.
In der ausgesprochen frühlingshaften Farbwahl kam der VfB in Wattenscheid zu einem 2:2. Am Ende der Bundesliga-Saison 1990/1991 reichte es für die Jungs aus Cannstatt zu Tabellenplatz sechs.
Farbkapitel sind Teil der VfB-Trikothistorie
Die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die derzeit kostenfrei im „Schauspiel Stuttgart“ besucht werden kann, gliedert sich in verschiedene Themenbereiche. In der Vitrine „Farbe“ geht’s entsprechend bunt zu. In ihr wird dargestellt, was neben Weiß und Rot bereits für den Farbton auf dem Trikot sorgte.
Schwarz zählt dabei zu den am häufigsten gewählten Varianten für Ausweichtrikots und ist auch in der aktuellen Saison 2025/2026 vertreten. Grüne Jerseys markierten den Saisonauftakt 1992/1993 – und war somit der Farbton für die frischgebackenen Deutschen Meister von 1992. Auch gelbe Trikots gab’s schon, sie sollen – meist in Kombination mit Schwarz – die Farben der Stadt Stuttgart aufgreifen. Auch Gold, Oliv, Grau oder Ocker fanden zeitweise ihren Platz auf der Spielkleidung. Mal nur für wenige Einsätze, mal über mehrere Spielzeiten hinweg. Gemeinsam haben sie allesamt eines: den Brustring als verbindendes Element. Er macht jedes dieser Trikots, egal in welcher Farbe, unverkennbar zu einem Teil des VfB. Und das seit 100 Jahren.
Ausstellung noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, besuchen
Ort: Die Ausstellung befindet sich im Schauspiel Stuttgart. Die Adresse lautet: Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Samstagen ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchbar. Abweichungen gibt es am 20. April 2026 und am 24. April 2026. Hier ist die Ausstellung, aufgrund von Parallelveranstaltungen, erst ab 12 Uhr geöffnet. Zudem ist die Ausstellung am 22. April 2026 nur von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet.
An Karfreitag ist die Ausstellung von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Ostermontag von 10 Uhr bis 15 Uhr.
Eintritt: Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Spende zugunsten der VfB‑Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.
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Folgt der achte Streich?
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Folgt der achte Streich?
Gegen den BVB spielte der VfB zuletzt besonders erfolgreich. Zudem trugen mehrere Akteure bereits das Trikot beider Teams. Die Matchfacts zum Topspiel am Samstag:Die Top 3 zu VfB gegen Borussia Dortmund:
- Der VfB blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen Dortmund ohne Niederlage.
- Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 hatte der VfB zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison mehr Punkte auf dem Konto.
- Kein Spieler in Europas Top-5-Ligen steuerte in diesem Kalenderjahr mehr Torbeteiligungen bei als Deniz Undav.
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Blick zurück: Unter Sebastian Hoeneß ohne Niederlage gegen Schwarz-Gelb
Unter Sebastian Hoeneß verlor der VfB keins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (fünf Siege, zwei Remis), nur gegen den FC Augsburg trat der VfB unter seinem aktuellen Cheftrainer noch öfter an, ohne ein einziges Mal zu verlieren (achtmal). Zuletzt gab es ein 3:3-Unentschieden in Dortmund im vergangenen November 2025, bei dem Deniz Undav alle Tore für die Jungs aus Cannstatt erzielte. Dieser Punkteteilung waren fünf Siege des VfB vorausgegangen, das bislang letzte Heimspiel im September 2024 gewann die Elf von Sebastian Hoeneß nach Treffern von Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal mit 5:1.
Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB
BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB, verbrachte danach drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er 2022 nach Dortmund wechselte. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.
Wiedersehen II: Fünf Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit
Auf Seiten des VfB haben fünf Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Pascal Stenzel wechselte 2013 in die U19 des BVB, drei Jahre später ging es – zunächst per Leihe – zum SC Freiburg, den er 2020 in Richtung Stuttgart verließ. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er sich Holstein Kiel anschloss. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB. Stefan Drljaca streifte zwischen 2020 und 2022 in 29 Regional- und Drittligaspielen das Trikot von Borussia Dortmund II über und feierte 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.
Rekordjäger: VfB und BVB jagen eigenen Bestwert
Der VfB spielt mit 53 Punkten nach 27 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison, nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es noch mehr Zähler nach 27 Partien (57). Der VfB verlor nur eins der letzten 14 Bundesliga-Spiele (neun Siege, vier Remis), mit 1:2 bei St. Pauli Anfang Februar.
Borussia Dortmund spielt mit 61 Punkten nach 27 Partien seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren, 2018/2019 waren es 63 Zähler zu diesem Zeitpunkt. In der Drei-Punkte-Ära hatte ein Tabellenzweiter nach 27 Partien nur einmal mehr Punkte, ebenfalls Borussia Dortmund 2015/2016 (64).
Deniz Undav gegen Serhou Guirassy: Top-Stürmer mit Top-Werten
Seit Saisonbeginn 2023/2024 sammelte nur Bayerns Harry Kane in der Bundesliga mehr direkte Torbeteiligungen (114) als Dortmunds Serhou Guirassy (67) und Deniz Undav vom VfB (62). Im Kalenderjahr 2026 sammelte Deniz Undav in zwölf Ligaspielen 15 direkte Torbeteiligungen (zehn Tore, fünf Vorlagen), alleiniger Bestwert aller Spieler aus Europas Top-5-Ligen.
Schiedsrichter: Erster Saison-Einsatz für Schröder bei Spielen des VfB
Robert Schröder (SR), Dr. Jan Neitzel-Petersen (SR-A1), Philipp Hüwe (SR-A2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Christian Dingert (VAR), Guido Kleve (VAR-A).
Robert Schröder leitet erstmals in der laufenden Spielzeit ein Spiel des VfB. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga im September 2018 war der VfB mit von der Partie (0:2 in Leipzig), seither kamen neun weitere Spiele mit VfB-Beteiligung hinzu. Eines davon war das 2:1 gegen Köln im Mai 2022, bei dem Wataru Endo den Jungs aus Cannstatt in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sicherte.
Personal: Fast alle Mann an Bord
Sebastian Hoeneß kann gegen Dortmund nahezu aus den Vollen schöpfen. Einzig Lazar Jovanovic, der ein reduziertes Programm absolviert, fehlt dem VfB. Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou sind vollständig einsatzfähig.
Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer
Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind womöglich kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.
Wetter: Bewölkt, aber trocken
Am Samstag bleibt es tagsüber bewölkt, zum Abend hin klart es auf. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15° C.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Rekordsaison im Blick
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Rekordsaison im Blick
Die Vizemeisterschaft im Fokus, einen Top-Vorbereiter in den eigenen Reihen und ein neuer Sportdirektor: Der BVB gastiert am Samstag in Cannstatt. Der Gegner im Check:![]()
Die Ausgangslage
Allein auf weiter Flur: Während der BVB (derzeit 61 Punkte) bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz drei (VfB/53 Punkte) und sogar elf Punkte auf einen Rang unterhalb der UEFA Champions League-Plätze (Hoffenheim/50) aufweisen kann, ist auch der Rückstand auf die Tabellenspitze gewaltig: Die neun Punkte auf den FC Bayern (70) sind für die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in dieser Spielzeit wohl kaum noch einzuholen. Allerdings können die Dortmunder noch einen eigenen Rekord einstellen: Mit 78 Punkten legte der BVB in der Saison 2015/2016 die beste Saison eines Vizemeisters hin.
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Die Personallage
Auch wenn der BVB sich in sportlich ruhigen Fahrwassern aufhält, spitzte sich die Personallage bei den Dortmundern in den vergangenen Wochen zu. Zunächst zog sich Kapitän Emre Can eine schwere Kreuzbandverletzung zu, mit dem Start der Länderspielpause kam dann auch noch Felix Nmecha dazu, ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet, der sich ebenfalls am Knie verletzte. In Stuttgart wird der BVB daher voraussichtlich mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer in der Zentrale auflaufen.
Der Wechsel
Vergangene Woche sorgte die sofortige Trennung des BVB von seinem bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl für Aufsehen. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte von 2002 bis 2015 für die Schwarz-Gelben gespielt und drei Meisterschaften sowie einen DFB-Pokal gewonnen. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er ins Management, wirkte zunächst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und später als Sportdirektor. Nach der Trennung vergangene Woche verpflichtete Borussia Dortmund den bisherigen Sportdirektor der SV Elversberg, Ole Book, als Nachfolger Sebastian Kehls.
Ole Book sagt zu seinem Engagement beim BVB: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in eine erfolgreiche Zukunft steuert und freue mich, dabei meine Ideen und Überzeugungen einbringen zu können und mit einem starken Team zusammenarbeiten zu dürfen. Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen.“
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Der Top-Vorbereiter
Julian Ryerson ist einer der Trümpfe des BVB in der laufenden Saison. In seinen 24 Bundesliga-Einsätzen steuerte der 28-jährige Norweger bereits zwölf Torvorlagen bei. In seinen vorangegangen 146 Bundesliga-Einsätzen waren Julian Ryerson ebenfalls zwölf Vorlagen gelungen. Einzig Münchens Michael Olise (17 Assists) stellt den Wert des Dortmunder Außenverteidigers in dieser Spielzeit in den Schatten.
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Der Torjäger
Zum mittlerweile vierten Mal in Serie knackte Serhou Guirassy die Zehn-Tore-Marke in der Bundesliga. Nachdem er in seinen beiden Saisons beim VfB elf bzw. 28 Tore hatte beisteuern können, ließ er im schwarz-gelben BVB-Trikot vergangene Spielzeit 21 Treffer folgen. In der aktuellen Saison steht der vor kurzem 30 Jahre alt gewordene Guineer bei 13 Toren.
Die Historie
Am 3. April 2023, somit fast auf den Tag genau vor drei Jahren, verpflichtete der VfB Sebastian Hoeneß als Cheftrainer. Sein erstes Pflichtspiel war das DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0), sein erstes Bundesliga-Spiel das in Bochum (3:2). In der Woche darauf empfing der VfB den BVB in Stuttgart zum ersten Heimspiel unter Sebastian Hoeneß und kam beim 3:3-Remis nach einem 0:2 sowie 2:3 spät in der Nachspielzeit noch zu einem Punktgewinn. Seither verlor der VfB keines der sechs Pflichtspiele gegen Dortmund und gewann fünf von ihnen.
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„Mentalität und Willenskraft“
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„Mentalität und Willenskraft“
Von kompromissloser Zweikampfführung bis zur Pokalfrisur: Ramon Hendriks spricht in der neuen Ausgabe der „stadion aktuell“ über Lektionen auf und neben dem Platz, über seine Entwicklung beim VfB und einen Spitznamen, den ihm sein Vater bereits gegeben hat.Hallo, Ramon. Wir haben von deinen Online-Sprachkursen gehört. Wie kommst du voran?
Ramon: „Ich mag es, neue Dinge und Fremdsprachen zu lernen. Ich habe vor einiger Zeit mit Spanisch angefangen. Als mein Wechsel zum VfB feststand, habe ich direkt mit Deutsch begonnen, da ich es in der Schule abgewählt hatte. (schmunzelt) Mittlerweile habe ich schon einige Lektionen abgeschlossen und über 1.400 Tage am Stück absolviert. Es läuft richtig gut. Noch mehr lerne ich aber im Unterricht und in den Gesprächen mit den Jungs. Ich verstehe mittlerweile fast alles auf Deutsch.“
Bei welcher Lektion bist du gerade?
Ramon: „In der Lern-App bin ich beim Thema ‚Freizeit‘, im Unterricht am Clubzentrum sprechen wir aktuell über den Podcast von Robin Gosens (Anm. d. Red.: ‚Wie geht’s?‘). Dabei geht es um mentale Entwicklung und Gesundheit in der Fußballwelt. Ich finde es sehr gut und wichtig, darüber zu sprechen – sowohl inhaltlich, aber auch für meine Deutschkenntnisse.“
„Freizeit“ gab es nicht nur in der Lern-App. Sebastian Hoeneß hatte euch in der Länderspielphase einige Tage frei gegeben – trainiert wurde individuell. Wie hast du deine freie Zeit verbracht?
Ramon: „Ich war in meiner Heimat in Rotterdam und habe meine Familie und Freunde besucht. Es war sehr schön, wir haben uns seit drei Monaten nicht gesehen, daher haben wir die gemeinsame Zeit sehr geschätzt.“
Sebastian Hoeneß sagte letztens über dich, dass du ein „ausgezeichneter Charakter und ein perfekter Teamplayer“ bist, der „zu Unrecht etwas unter dem Radar fliegt“. Was bedeutet dir das?
Ramon: „Natürlich ist es sehr schön für mich, wenn der Trainer etwas Positives über meinen Charakter und mich als Teamplayer sagt. Ich versuche einfach immer mein Bestes für das Team und den Club zu geben. Das ist für mich das Wichtigste.“
Nach dem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig, zu dem du mit einer starken Defensivleistung beigetragen hast, wurde dir der Spitzname „RaMONSTER“ verpasst. Wie würdest du deine Entwicklung seit Sommer 2024 beim VfB beschreiben?
Ramon: „(lacht) Ja, das war ein lustiger ‚Nickname‘. Mein Vater hatte mir ihn bereits vor ein paar Jahren gegeben – umso witziger, dass ihn jetzt auch die Medien aufgegriffen haben. Meine Entwicklung beim VfB ist gut. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in meine Rolle im Team reinzuwachsen. Meine Einsatzzeit in dieser Saison steigt immer mehr. Das freut mich sehr und hilft mir bei meiner Entwicklung.“
Welches sind deine Kernkompetenzen auf dem Feld?
Ramon: „Meine Zweikampfführung. Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen. Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und so dem Team helfen. Über allem steht jedoch die Mentalität und der Wille, immer weiterzumachen, nach Rückschlägen zurückzukommen und jeden Zweikampf gewinnen zu wollen. Das versuche ich, in jedem Spiel auf den Platz zu bringen.“
Wer oder was hat dir bei deiner Entwicklung besonders geholfen?
Ramon: „Natürlich spielt unser Trainer eine sehr große Rolle dabei. Als ich zum VfB kam, wusste ich, dass ich an einigen Punkten arbeiten muss. Sebastian Hoeneß ist bekannt dafür, dass er Spieler besser machen kann. Das hat er in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Ich glaube, ihm ist es auch bei mir gelungen. Hinzu kommen meine Teamkollegen, mit denen ich mich auf und neben dem Platz gut verstehe. Das gibt mir Sicherheit und fühlt sich gut an.“
Mit wem verbringst du die meiste Zeit neben dem Platz?
Ramon: „Dazu gehören unter anderem Jeff, Luca, Josha und ‚Medo‘. In der vergangenen Spielzeit habe ich viel Zeit mit Yannik (Anm. d. Red.: Keitel) verbracht. Aktuell sind wir oft bei ‚Calle‘ zuhause. Meine Freundin und seine Frau verstehen sich sehr gut. Mit Tiago und Chema war ich zuletzt bowlen. Es hat Spaß gemacht und ich konnte meine Spanisch-Kenntnisse zeigen. (schmunzelt)“
Zu Beginn hattest du 2024 noch leichte Startschwierigkeiten, ab Spieltag sieben (Anm. d. Red.: Startelfdebüt bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München) erhieltst du regelmäßige Einsätze. Was hat dir zu deinem Durchbruch verholfen?
Ramon: „Die Eingewöhnungsphase in Deutschland hat sicherlich eine Rolle gespielt. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um anzukommen – das ist aber normal. Mit jeder Minute wächst dann das Selbstvertrauen, die Trainingsleistung wird besser und ich habe mich weiterentwickelt. Ich kannte meine Punkte, an denen ich arbeiten musste, um besser zu werden.“
Mittlerweile hast du 71 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Welche sind deine Top-3?
Ramon: „Mein Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Anm. d. Red.: 3:3., eine Spielminute) sowie das erste internationale Spiel für den VfB in der Gruppenphase (Anm. d. Red.: 2:1-Sieg gegen Celta de Vigo, 90 Spielminuten) waren besonders. Nicht zu vergessen das Pokalfinale in Berlin – das war unglaublich.“
Ende Januar 2026 hatte dich ein Nasenbeinbruch in Gladbach kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Es sah schmerzhaft aus, deine Maske hattest du jedoch nur kurz im Einsatz.
Ramon: „Das stimmt. Ich habe sie nur zwei Wochen in zwei, drei Spielen getragen. Ich habe mich ohne einfach besser gefühlt und hatte einen besseren Überblick.“
In der aktuellen Saison hast du 24 von 27 möglichen Bundesliga-Partien absolviert. Inwiefern hilft dir auch eure Flexibilität in der Defensive, um regelmäßig zu spielen?
Ramon: „Es ist eine unserer Stärken, dass wir in unterschiedlichen Formationen spielen können. Ich fühle mich als Innen- und Außenverteidiger wohl, das hilft unserem Coach auch bei seinen Entscheidungen, die er treffen muss. Wir harmonieren in der Defensive sehr gut und versuchen immer den Plan umzusetzen, den Sebastian Hoeneß von uns möchte, um unser Tor zu verteidigen.“
Was zeichnet eure linke Seite aus – auch gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Chris Führich?
Ramon: „Unser Dynamik und Variabilität. Wir wollen stets schwer zu verteidigen sein und unsere Chancen kreieren. Dazu gehören eine hohe Laufbereitschaft, schnelles Umschalt- und gutes Zweikampfverhalten.“
Welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf bei aller Variabilität?
Ramon: „Das ist ganz normal und gehört im Fußball dazu. Wir versuchen uns vielmehr stets gegenseitig zu pushen, um uns besser zu machen.“
Einen Titel hast du mit dem VfB im Sommer 2025 schon geholt. Wo soll es in dieser Saison hingehen?
Ramon: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Wir müssen alles reinwerfen und haben hoffentlich noch neun Spiele in dieser Saison vor uns.“
Erfolge spiegeln sich auch bei deiner Frisur wider. Vom Undercut über den ‚Pokalsieger-Look‘ war schon vieles dabei. Zählt das zu deinen Markenzeichen?
Ramon: „(lacht) Nein, nein. Es ist eher aus der Laune heraus. Wenn ich lange Haare habe, hätte ich sie gerne wieder kürzer – oder andersherum. Das ist bei mir schon immer so. Die Blondierung zusammen mit Yannik und Finn war nur beim Pokalsieg, das werde ich nicht mehr machen. Ich möchte meine Haare so gesund wie möglich belassen. (lacht)“
Unsere internationale Reise ist für diese Saison nach zwei Niederlagen gegen den FC Porto (1:2; 0:2) beendet. Wir war sie für dich?
Ramon: „Es ist absolut besonders, international zu spielen. Wir haben uns ordentlich präsentiert und hatten einige gute Spiele dabei – dazu gehört auch der Sieg gegen mein ehemaliges Team Feyenoord Rotterdam (Anm. d. Red.: 2:0-Heimsieg). In Porto war unsere Reise in dieser Saison leider vorbei. Ich glaube dennoch, dass wir auf unseren Weg in der Europa League stolz sein können. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Fans in Europa sehr gut präsentiert und hoffen, dass wir bald eine nächste besondere Reise durch Europa antreten werden.“
Seit Juli 2024 bist du nun schon bei uns. Wie fühlst du dich in Stuttgart?
Ramon:„Meine Freundin und ich fühlen uns beide sehr wohl hier. Ich spiele für einen großartigen Club mit unglaublichen Fans und coolen Teamkollegen. Wir haben einen hervorragenden Coach, der mich als Spieler immer besser macht. Dadurch geht es mir sehr gut in Stuttgart.“
War es für dich eine Umstellung, vom eher flachen Land in den Stuttgarter Kessel zu ziehen?
Ramon:„Natürlich ist die Umgebung komplett anders, aber ich finde es richtig schön. Ich mag beides und genieße die Unterschiede. Schon als kleiner Junge hatte ich immer den Traum, in einer der größten Ligen Fußball zu spielen. Die Bundesliga gehört natürlich dazu – es ist einfach schön, hier zu sein.“
Wie schaltest du ab?
Ramon:„Ich verbringe gerne Zeit mit der Familie und mit Freunden – das darf auch gerne etwas ruhiger sein, um gemeinsam zu entspannen.“
Blicken wir auf unseren Gegner aus Dortmund. Deine Bilanz mit dem VfB gegen den BVB ist mit einem Sieg und einem Remis positiv. Was erwartet uns am Samstagabend?
Ramon:„Wieder ein Sieg! (schmunzelt)“
Jetzt komplette Ausgabe der neuen „stadion aktuell“ lesen.
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 28. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Alles Wissenswerte rund um Ramon Hendriks
- Poster: Ramon Hendriks
- Zu Gast: Borussia Dortmund
- VfB-Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
- Neu an der Seitenlinie bei den VfB Frauen: Cheftrainer Nico Schneck
- Nachwuchs: Ergebnisse und News
- MHP Arena News
Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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„Gute Abläufe in unserem Spiel“
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„Gute Abläufe in unserem Spiel“
Mit einem Jubiläum im Rücken blickt Sebastian Hoeneß auf die Bundesliga-Partie gegen Dortmund. Der Cheftrainer setzt auf die Formstärke seines Teams – und einen Faktor, der mit der MHP Arena zusammenhängt.Es sind besondere Tage in Cannstatt. Die Nationalspieler kehren von ihren Länderspiel-Reisen zurück, der VfB bereitet sich auf die „Crunchtime“ der Saison vor – und für den Cheftrainer kommt es zu einem Jubiläum. Am morgigen Freitag, 3. April 2026, ist Sebastian Hoeneß exakt drei Jahre beim VfB im Amt. Ein Grund zur Freude, aber keineswegs zur Euphorie: „Es ist im schnelllebigen Fußballgeschäft eine schöne Zahl, die für Kontinuität steht und gleichzeitig zu unserem eingeschlagenen Weg passt, den wir fortsetzen möchten“, sagt der 43-Jährige. Und somit trifft es sich gut, dass er – analog zu seinem Team – den Fokus rasch auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, richtet – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund.
Den VfB trennen vom BVB derzeit acht Punkte
Der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten heraus. „Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison und verfügt über einen Top-Kader mit viel individueller Klasse“, sagt Sebastian Hoeneß über den Gegner: „Die Mannschaft tritt sehr stabil auf, hat klare Abläufe und erzeugt auch über Standards immer wieder Gefahr.“ Mit 61 Punkten nach 27 Bundesliga-Partien hat der BVB insgesamt acht Zähler mehr gesammelt als der VfB. Und dennoch glauben die Jungs aus Cannstatt an ihre Chance.
„Wir spielen zu Hause und wissen, dass wir mit unseren Fans an der Seite zuletzt richtig gute Auftritte gegen Dortmund gezeigt haben“, sagt der Chefcoach. Generell habe sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Heimstärke entwickelt, was die Zahlen untermauern: Zehn von 13 Bundesliga-Heimpartien in der laufenden Serie gewann der VfB und verlor nur ein einziges Mal. Das hängt auch mit der Spielweise und dem Engagement zusammen: „Wir haben gute Abläufe in unserem Spiel sowie einen starken Spirit – zudem muss jeder Spieler durch unseren Konkurrenzkampf immer wieder an sein Limit gehen, das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einzelspielerentwicklung aus“, erklärt Sebastian Hoeneß.
Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou zurück im Teamtraining
Zu diesem „Konkurrenzkampf“ passt, dass auch die zuletzt angeschlagenen Profis zurück im Trainingsbetrieb sind. Jamie Leweling wirkt nach seinen muskulären Beschwerden wieder vollends im Mannschaftstraining mit. Auch Dan-Axel Zagadou ist zurück im Teamtraining, wenngleich der Verteidiger noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Lazar Jovanovic absolviert inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet somit ebenfalls an seinem Comeback.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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„Wollen die Punkte hierbehalten“
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„Wollen die Punkte hierbehalten“
Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund spricht Tiago Tomás über die Wichtigkeit der Regeneration in der vergangenen Woche, den großen Auflauf beim öffentlichen Training und das Spiel am Samstagabend.Volles Haus in Bad Cannstatt: Zum Auftakt in die Osterferien sowie der Trainingswoche vor dem kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend, 18.30 Uhr, fanden sich zahlreiche junge und alte VfB-Fans am Clubzentrum in der Mercedesstraße ein. Tiago Tomás und seine Teamkameraden hatten folglich auch nach der kräftezehrenden Einheit noch ordentlich zu tun. „Das Schreiben der Autogramme hat beinahe so lange gedauert, wie die Einheit selbst (lacht). Aber es freut die Fans, vor allem die Kinder, und auch uns, wenn wir sehen, wie begeistert und glücklich sie sind.“
Für den Portugiesen und seine Mannschaftskollegen bedeutete das Training am Dienstagvormittag den ersten Aufgalopp nach einigen Tagen Regeneration. Zur längeren Pause sagt der Angreifer: „Das ist für uns nicht so üblich. Aber das Team hatte viele Spiele in einer kurzen Zeit. Wir mussten uns ein wenig entspannen. Wir mussten uns in die richtige Form bringen, um diese Saison zu beenden und uns für das Spiel am Samstag vorzubereiten. Das ist für uns sehr wichtig.“
Gegen den BVB könnten die Jungs aus Cannstatt ihren Abstand auf den derzeit Zweitplatzierten auf fünf Punkte verkürzen und zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonendspurt tanken. „Wir sind in einer sehr guten Position und wollen diese beibehalten. Wenn du oben sein willst, musst du dich gegen gute Teams beweisen. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir gegen ein gutes Team spielen, gewinnen können. Das wollen wir nun auch in unserem Stadion machen und die drei Punkte hierbehalten.“
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Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt
Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt
Die Deutsche Fußball Liga hat die Ansetzungen der letzten vier Bundesliga-Spieltage der Saison 2025/2026 bekanntgegeben. Der VfB tritt dreimal samstags und einmal sonntags an.Dreimal samstags, einmal sonntags: Mit der Ansetzung der Spieltage 31 bis 34 können VfB-Fans nun bis zum Saisonende planen. Ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2025/2026 bestreiten die Jungs aus Cannstatt am 31. Spieltag gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen gastieren am Sonntag, 26. April 2026, ab 15.30 Uhr in der MHP Arena. Am Wochenende darauf reist der VfB nach Sinsheim und bestreitet dort sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr.
Am Samstag, 9. Mai 2026, empfängt der VfB um 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen zum letzten Heimspiel der Saison in der MHP Arena. Mit dem stets am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ausgetragenen 34. Spieltag beschließt der VfB am 16. Mai 2026 im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt die Bundesliga-Saison.
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Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert
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Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert
Fünf Bundesliga-Treffer sowie zwei Vorlagen steuerte Deniz Undav im März bei und hatte damit großen Anteil daran, dass der VfB zehn von zwölf möglichen Punkten holte. Nun wurde der Stürmer für die „Spieler des Monats“-Wahl der DFL nominiert.In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt, den eigenen Tor-Rekord aus der Saison 2023/2024 bereits jetzt eingestellt und dank der starken Auftritte erstmals seit vergangenem Sommer wieder für die DFB-Elf nominiert: Deniz Undav präsentierte sich zuletzt in bestechender Form und darf nun auf eine besondere Würdigung seiner herausragenden Leistungen hoffen.
Als einer von sechs Spielern ist der 29-jährige VfB-Stürmer für die Wahl zum „Spieler des Monats“ März nominiert. Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) komplettieren die Nominierten-Liste, der Deniz Undav bereits im November angehört hatte.
Die Abstimmung der DFL läuft noch bis Sonntag, den 29. März, um 23.59 Uhr. Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40% der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60% entfallen zu je 30% auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.
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Das Wir gewinnt
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Das Wir gewinnt
Der VfB hat beim FC Augsburg eine klare Antwort auf das Aus in der UEFA Europa League gegeben. Als geschlossene Einheit und mit aller Überzeugung gelingt der nächste Bundesliga-Sieg.Drei Tage nach dem Aus in der UEFA Europa League hat der VfB in der Bundesliga zurückgeschlagen – und wie. Erstmals in dieser Saison gelangen den Jungs aus Cannstatt fünf Treffer, erneut traf der VfB mindestens dreimal in einem Auswärtsspiel. In Augsburg war das bereits zum siebten Mal in 14 Partien der Fall. Das Wir-Gefühl entpuppte sich dabei einmal mehr als großer Trumpf.
Keine Spur mehr von der Enttäuschung, die der Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Ausscheiden in Porto anzumerken war. Stattdessen drückte der VfB dem Spiel in Augsburg früh seinen Stempel auf, verteidigte im Verbund und trat entschlossen vor dem Tor der Gastgeber auf. Wenig überraschend hoben die Protagonisten nach dem 5:2-Sieg, dem 13. Spiel ohne Niederlage in den vergangenen 14 Liga-Partien, die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir sind am Donnerstag aus der Europa League ausgeschieden, waren geknickt – und sind heute bemerkenswert aufgetreten“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß.
Schnelle Reaktionen auf Gegentore lassen Zweifel verpuffen
Auch als die Augsburger zwischenzeitlich auf 1:3 beziehungsweise 2:4 verkürzten, geriet der VfB nicht aus dem Tritt. Die Jungs aus Cannstatt blieben bei sich und vertrauten auf ihre Abläufe. „Wir mussten mit hoher Intensität dagegenhalten und haben es gut gemeistert. Wir hatten eine gute Struktur auf dem Rasen und sind selbst immer wieder zu Chancen gekommen“, hob Jeff Chabot hervor.
„Durch die Gegentreffer ist’s nochmal unnötig spannend geworden – aber es war super, wie wir als Mannschaft darauf reagiert haben und immer eine Antwort parat hatten, indem wir ruhig geblieben sind und selbst weitere Tore nachlegen konnten“, so Deniz Undav nach dem Spiel gegen den FCA, in dem er im siebten Bundesliga-Spiele in Folge traf und gleich noch ein weiteres Tor für Ermedin Demirovic auflegte. „Andere Spieler hätten selbst geschossen, um das dritte Tor zu schießen. Das Teamgefühl ist aber wichtiger. Wenn du die anderen einsetzen und selbst treffen kannst, was gibt es Besseres?", sagte der Stümer nach dem Abpfiff.
Nach 19 Pflichtspielen in den vergangenen zehn Wochen steht für den VfB nun die erste Länderspielpause des Jahres an. Es gilt, die Zeit zum Kräftesammeln für die heiße Phase der Saison zu nutzen – um dort wieder geschlossen die mannschaftlichen Ziele zu verfolgen.
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VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt
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VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt
Rund um den Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels sprechen sich der VfB Stuttgart und der FC Augsburg im Rahmen eines DFL-Aktionsspieltags klar gegen Hass und Diskriminierung aus.Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. Laut einer Forsa-Studie von 2025 beobachten rund 75 Prozent der Befragten mehr Beleidigungen, Respektlosigkeit und Aggressivität im zwischenmenschlichen Miteinander. Vor diesem Hintergrund setzt der deutsche Profifußball rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.
Auch der VfB Stuttgart beteiligte sich beim Auswärtsspiel am Sonntag, 22. März 2026, beim FC Augsburg an der ligaweiten Aktion der Deutschen Fußball Liga (DFL). Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ versammelten sich die Mannschaften beider Vereine gemeinsam mit dem Schiedsrichterteam vor dem Anpfiff auf dem Rasen und stellten sich geschlossen nahe des lilafarbenen Aktionsbanners auf.
Ein Zeichen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Mit der Beteiligung am Aktionsspieltag unterstreicht der VfB einmal mehr sein kontinuierliches Engagement für gesellschaftliche Themen und setzt gemeinsam mit dem deutschen Profifußball ein klares Zeichen gegen Hass und Diskriminierung.
Der DFL-Aktionsspieltag ist eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die in diesem Jahr vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden und jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung, terminiert sind.
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Matchfacts: Geht die Serie weiter?
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Matchfacts: Geht die Serie weiter?
Schwäbisches Duell in der Fuggerstadt: Am 27. Bundesliga-Spieltag gastiert der VfB beim FC Augsburg und will seine Ambitionen untermauern. Gelingt das gegen den wiedererstarkten FCA? Die Matchfacts:Die Top 3 zu FC Augsburg gegen VfB:
- Der VfB ist gegen den FC Augsburg seit neun Spielen unbesiegt, zuletzt gab es sogar sechs Siege am Stück.
- Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt, kassierte zuletzt aber zwei Auswärtsniederlagen gegen Dortmund und Leipzig.
- Kein Stürmer in Europas Top-Ligen traf seit November 2025 – exklusive Elfmetern – häufiger als Deniz Undav (15 Tore).
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Blick zurück: Starke Bilanz für den VfB
Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt (acht Siege, ein Remis), zuletzt gab es sechs Siege in Folge (fünfmal Bundesliga, einmal DFB-Pokal). Gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Verein hat der VfB aktuell solch eine lange Siegesserie. Zuletzt begegneten sich beide Teams Anfang November 2025 in Stuttgart, als der VfB dank der Treffer von Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav (2) einen zweimaligen Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg ummünzte.
Wiedersehen: Alter Bekannter im FCA-Trikot
In der vergangenen Saison lief der Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder in 33 Pflichtspielen im Dress mit dem roten Brustring auf und steuerte dabei zwei Tore und sieben Vorlagen bei. Zum Saisonende kehrte der 24-Jährige zu seinem Stammverein Stade Rennes zurück, von dem ihn der FC Augsburg am letzten Tag der Transferperiode loseiste. Für die Fuggerstädter gelangen dem Offensivspieler bisher drei Tore und vier Assists.
Zuletzt zwei Niederlagen: Nur eine Formdelle oder doch mehr?
Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt (fünf Siege, drei Remis). Das ist die längste aktuelle Serie der Liga und eingestellter Vereinsrekord (wie von November 2011 bis März 2012). Zuletzt kassierte der FCA auswärts jedoch erstmals seit der Rückkehr von Cheftrainer Manuel Baum zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge, in den zwölf Liga-Partien zuvor hatte es nur drei Niederlagen gegeben (dazu sechs Siege und drei Remis).
VfB in bester Gesellschaft: Nur ein Team übertrifft die Auswärts-Ausbeute
Der VfB traf seit dem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge. 18 Auswärtsspiele in Folge mit Tor wären eingestellter Vereinsrekord, das gelang den Jungs aus Cannstatt nur von 1984 bis 1985. Der VfB kommt in dieser Ligasaison auswärts auf durchschnittlich 2.2 Tore pro Spiel, das überbietet in Europas Top-5-Ligen nur der FC Bayern (3.2, FC Barcelona auch 2.2)
Rekordjäger: Alexis Claude-Maurice und Deniz Undav in bestechender Form
Augsburgs Alexis Claude-Maurice gelang zuletzt in fünf Bundesliga-Heimspielen in Folge mindestens eine direkte Torbeteiligung (vier Tore, zwei Assists). Das ist eingestellter Vereinsrekord und war zuvor nur Paul Verhaegh 2014 und Alfred Finnbogason 2017 gelungen.
Stuttgarts Deniz Undav ist mit 16 Toren der zweitbeste Torjäger dieser Bundesliga-Saison hinter Bayerns Harry Kane (30). 16 Saisontore nach 26 Spieltagen überboten in der Bundesliga-Historie des VfB nur Serhou Guirassy 2023/2024 (22) und Fredi Bobic 1996/1997 (17). Darüber hinaus traf der Nationalspieler zuletzt erstmals in fünf Bundesliga-Spielen in Folge – nur fünf Spielern des VfB gelangen in der Bundesliga-Historie längere Trefferserien, der Vereinsrekord liegt bei sieben Spielen in Folge mit Tor von Fredi Bobic 1995/1996 und Sasa Kalajdzic 2020/2021. Seit Anfang November 2025 schoss Deniz Undav in Europas Top-5-Ligen die meisten Tore exklusive Elfmeter (15).
Schiedsrichteransetzung: Ein Berliner fürs schwäbische Duell
Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Dominik Schaal (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Markus Wollenweber (VA-A).
Felix Zwayer wird zum 14. Mal in der laufenden Bundesliga-Saison an der Pfeife sein. Nach den Duellen gegen Mainz (2:1-Sieg) und in Leverkusen (4:1-Sieg) ist er zum dritten Mal in einem Ligaspiel des VfB im Einsatz.
Zuschauer: Fast 3.000 VfBler reisen nach Augsburg
Der VfB wird von 2.900 Fans nach Augsburg begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der WWK Arena finden Auswärtsfahrer in den Faninfos.
Wetter: Winterjacke empfohlen
Am Sonntagabend wird es kühl in Augsburg. Die erwarteten Temperaturen bewegen sich zwischen 2° und 5° C.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
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- Die Neue 107.7
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„Eine gute Leistung abrufen“
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„Eine gute Leistung abrufen“
Der VfB richtet den Fokus auf die Bundesliga und tritt am Sonntag beim FC Augsburg an. Im Idealfall haben anschließend zwei Serien weiterhin Bestand.Zurück aus Porto, zurück in Cannstatt. Noch am Tag nach dem Achtelfinal-Aus in der UEFA Europa League hat der VfB den Fokus in Richtung Bundesliga geschoben – und nimmt Erfahrungen und Erkenntnisse von der europäischen Bühne mit in den Liga-Wettbewerb. Denn dort wartet eine knifflige Aufgabe auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Am Sonntag, 22. März 2026, gastiert der VfB beim FC Augsburg, dem aktuellen Tabellenzehnten – ab 19.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen jene beiden Teams aufeinander, die sich in der Hinrunde ein spektakuläres 3:2 lieferten mit dem besseren Ausgang für Weiß und Rot. Auch diesmal streben die Jungs aus Cannstatt einen erfolgreichen Auftritt an.
Sebastian Hoeneß: „Bereitschaft und Intensität“
Sebastian Hoeneß gibt entsprechend die Richtung vor: „Wir sind enttäuscht über die Niederlage und das Ausscheiden aus Porto zurückgekehrt, aber gleichzeitig überzeugt davon, mit der dort gezeigten Geschlossenheit, Bereitschaft und Intensität auch am Sonntag in Augsburg eine gute Leistung abrufen zu können.“ Eine überzeugende Performance würde zugleich helfen, zwei beeindruckende Serien fortsetzen zu können.
Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt, schaffte acht Siege und ein Remis. Gegen keinen anderen Bundesligisten weist der Club aus Cannstatt derzeit eine solch lange Serie auf. Und: Der VfB traf seit der 0:1-Niederlage Ende März 2025 bei Eintracht Frankfurt zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen am Stück. Würde auch in Augsburg mindestens ein Tor gelingen, wäre das eine Einstellung des bisherigen Clubrekordes von 1984 bis 1985.
In Rückrunden-Tabelle nur zwei Punkte voneinander entfernt
Doch die Herausforderung ist groß. Der FCA, der inzwischen von Cheftrainer Manuel Baum gecoacht wird, stellt die fünftbeste Rückrunden-Mannschaft dar. Den Fuggerstädtern gelang es, 16 Punkte in neun Partien zu sammeln. Zum Vergleich: Der VfB steht als Tabellendritter der Rückrunde bei 18 Zählern.
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Stabil und agil
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Stabil und agil
Am Sonntagabend bekommt es der VfB mit einem gefestigten Gegner zu tun. Der FC Augsburg hat sich unter Cheftrainer Manuel Baum im Mittelfeld festgesetzt. Der Gegner im Check.Die Ausgangslage
Zum Abschluss des 27. Bundesliga-Spieltags empfängt der FC Augsburg am Sonntagabend den Tabellenvierten aus Bad Cannstatt und möchte nach den jüngsten Niederlagen gegen Dortmund (0:2) und Leipzig (1:2) zurück in die Spur finden. Mit 31 Punkten belegt der FCA aktuell den zehnten Rang und präsentiert sich in der Rückrunde – trotz der Dämpfer gegen die Top-Teams – insgesamt stabil. Während der VfB weiterhin auf UEFA Champions League-Kurs liegt, will Augsburg seine Bilanz von nur drei Rückrunden-Niederlagen nutzen, um den Favoriten vor heimischer Kulisse zu ärgern.
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Der Trainer
Für Manuel Baum verläuft seine zweite Amtszeit beim FC Augsburg seit seiner Rückkehr Anfang Dezember 2025 vielversprechend. Er übernahm das Team von Sandro Wagner in Abstiegsnot und leitete umgehend einen bemerkenswerten Wandel ein, der den FC Augsburg stabilisierte. Mit einem starken Punkteschnitt von 1,5 Zählern pro Spiel hat der Cheftrainer, der vor seinem neuerlichen Engagement beim FCA als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von RB Leipzig arbeitete, die Augsburger zurück ins gesicherte Mittelfeld geführt und blickt nun zuversichtlich auf das Saisonfinale.
Für das Spiel am Sonntagabend gibt Manuel Baum eine klare Devise vor: „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen. Dann werden wir eine Chance haben.“
Der Topscorer
Alexis Claude-Maurice zieht im offensiven Mittelfeld die Fäden und steuerte in dieser Spielzeitvier Treffern sowie drei Torvorlagen bei, was ihn zum Topscorer der Fuggerstädter macht. Zur Saison 2024/2025 wechselte der 27-Jährige von OGC Nizza zum FCA und gehört seither zu den belebenden Elementen im Augsburger Offensivspiel, was auch seine bislang 52 Torschüsse in dieser Spielzeit untermalen. Nur neun Bundesliga-Akteure schossen noch häufiger auf des Gegners Tor.
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Das Wiedersehen
Für den Schweizer Fabian Rieder ist die Partie eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der offensive Mittelfeldspieler war in der Saison 2024/2025 auf Leihbasis für den VfB aktiv und trifft nun in der WWK Arena auf seine ehemaligen Teamkollegen. In der laufenden Spielzeit verbuchte Fabian Rieder drei Tore und vier Vorlagen und stand in 20 von 24 Saisonspielen in der Startformation.
Der Leih-Stürmer
In Rodrigo Ribeiro hat der FCA im Winter einen neuen Mittelstürmer dazugewonnen, der die Offensive seit Anfang 2026 merklich verstärkt. Der junge Angreifer aus Portugal soll für zusätzliche Variabilität im Sturmzentrum sorgen und den Konkurrenzkampf in der Augsburger Angriffsreihe beleben. FCA-Sportdirektor Benni Weber hält große Stücke auf den von Sporting CP ausgeliehenen Jungspund, der beim 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln vor drei Wochen mit einem Hackentor für den Führungstreffer gesorgt hatte: „Der Weg, den Rodrigo mit seinen erst 20 Jahren gegangen ist, ist beeindruckend. Er bringt technischeQualität, Dynamik und Torgefahr mit und erweitert unsere Möglichkeiten in der Offensive – genau das brauchen wir. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm den nächsten Schritt zu gehen“
Der Rückhalt
Ein wichtiger Faktor für die Stabilität des FCA ist Torhüter Finn Dahmen, der sich in dieser Spielzeit als sicherer Rückhalt präsentiert. Mit insgesamt 80 parierten Torschüssen belegt er aktuell den achten Platz im ligaweiten Ranking und hielt seinen Kasten darüber hinaus in fünf Saisonspielen sauber.
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Die Dauerbrenner
Robin Fellhauer und Han-Noah Massengo haben sich seit ihren Verpflichtungen im vergangenen Sommer sofort als feste Größen im Mittelfeld des FCA etabliert. Beide sind aus der Startformation kaum noch wegzudenken und standen über 91 (Fellhauer) bzw. 90 Prozent (Massengo) der Spielzeit auf dem Platz.
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Nur das Ende einer Etappe
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Nur das Ende einer Etappe
Die UEFA Europa League geht ohne den VfB weiter, in Bundesliga und DFB-Pokal haben die Jungs aus Cannstatt dafür noch einiges vor. Helfen sollen auch die Lehren aus dem letzten Europacup-Abend der Saison.Sie reckten ihre Schals nach oben, sangen voller Stolz und Inbrunst. Als das Ausscheiden des VfB im UEFA Europa League-Achtelfinale am Donnerstagabend gegen den FC Porto (1:2/0:2) besiegelt war, drückten die mehr als 3.500 mitgereisten Fans ihren Stolz aus und verliehen der letzten Europacup-Nacht in dieser Saison besondere Würde. Unterstützung von den Rängen, Enttäuschung auf dem Rasen. Die Jungs aus Cannstatt hatten – wie schon im Hinspiel gegen die Portugiesen – viel probiert, Chancen kreiert, agierten spielbestimmend. Aber ein Tor blieb in den 90 Minuten im „Estádio do Dragão“ verwehrt.
Sebastian Hoeneß: „Erhobenen Hauptes ausgeschieden“
„Wir haben zwei Spiele auf hohem Niveau gesehen“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Es hat die Mannschaft die nächste Runde erreicht, die effizienter war. Das herausgespielte Chancenplus entspricht nicht dem Ausgang des Achtelfinals, das ist bitter für uns.“ Der Cheftrainer zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden: „Wir können erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb herausgehen: Wir hatten viele gute Spiele, haben jedoch in Porto unseren Meister gefunden.“ Eine Analyse, die die Spieler teilen.
Als Kapitän bedankt sich Atakan Karazor nicht nur bei den Fans für die Unterstützung, sondern zieht ein ähnliches Fazit: „Wir haben den Ball einfach nicht über die Linie bekommen, genau in diesem Punkt war Porto die Nasenspitze vorne – der Ausgang ist bitter, denn wir wären zu gerne mit unseren Fans weiter durch Europa gereist.“ Doch was für diese Saison vorbei ist, kann in Zukunft ein neues Kapitel werden. Und daher sind die von Fabian Wohlgemuth gewählten Worte ein Signal, dass mit dem UEFA Europa League-Aus nur eine Etappe endet – und in der „Crunchtime“ der Saison schnell die weiteren Ziele verfolgt werden sollen.
Fabian Wohlgemuth: „Direkt konstruktiven Ansatz finden“
„Es ist von Nöten, dass wir nach dem Ausscheiden direkt einen konstruktiven Ansatz finden“, sagt der Vorstand Sport: „Wir müssen sofort umschalten, um auch in der nächsten Saison wieder international zu spielen und uns auf diesem hohen Niveau ein weiteres Mal zu beweisen.“ Für den Club aus Cannstatt wäre es die dritte Spielzeit in Folge, in der eine Qualifikation fürs internationale Geschäft gelingen würde. Nicht nur dafür lohnt es sich, weitere Spannung und Gier aufzubauen.
Im DFB-Pokal sind die Jungs aus Cannstatt nur noch einen Schritt vom Finale in Berlin entfernt. Als Titelverteidiger empfangen sie im Halbfinale den SC Freiburg. Die Partie findet am Donnerstag, 23. April 2026, in der heimischen MHP Arena statt. Dass der VfB bislang mit der Mehrfachbelastung so positiv umging, zahlt sich nun aus. Denn die Reise in dieser Saison geht somit trotz des Europacup-Ausscheidens direkt weiter – und hat noch weitere Etappen zu bieten.
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Newsblog: Aufenthalt im Viertel „Ribeira“ empfohlen
Newsblog: Aufenthalt im Viertel „Ribeira“ empfohlen
Das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 steht bevor. Im VfB-Newsblog gibt’s fortlaufend alle Infos und Hintergründe zum Match beim FC Porto sowie rund um die Reise.+ + +
Tag 2: Spieltag in Porto
Donnerstag, 19. März, 20 Uhr: Drei Wechsel in der Startelf
Im Vergleich zum Achtelfinal-Hinspiel vor exakt einer Woche verändert Sebastian Hoeneß seine Startaufstellung auf drei Positionen. Maximilian Mittelstädt, Luca Jaquez und Chris Führich beginnen – Finn Jeltsch und Nikolas Nartey nehmen zunächst auf der Bank Platz; Jamie Leweling fehlt aufgrund von muskulären Beschwerden. Die Aufstellung ist eines der Themen in der Matchday-Show:
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Donnerstag, 19. März, 14 Uhr: Wichtige Info rund um den Stadionzutritt
Kurzfristig kommt es zu einer Änderung bei der Stadionöffnung. Das „Estádio do Dragão“ öffnet am heutigen Spieltag erst um 18 Uhr (Ortszeit) bzw. 19 Uhr (deutsche Zeit). Für Tickets im Gästebereich sind die Eingänge 19 bis 24 zu nutzen, je nach Aufdruck auf der Eintrittskarte. Fans des VfB, die ein Ticket außerhalb des Gästebereichs gekauft haben, nutzen bitte die Eingänge 19 und 20 – von dort werden sie in einen separaten Gästesektor begleitet, der an den Gästeblock angrenzt. Weitere Hinweise können der Faninfo entnommen werden.
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Donnerstag, 19. März, 12 Uhr: Aufenthalt im Viertel „Ribeira“ empfohlen
Immer mehr Fans des VfB kommen in Porto an, immer häufiger ist Weiß und Rot im Stadtbild zu sehen. Für den Tagesaufenthalt wird das Altstadt-Viertel „Ribeira“, rund um den „Avenida dos Aliados“ im Zentrum von Porto, empfohlen. Um nachher das „Estádio do Dragão“ zu erreichen, lassen sich am besten die U-Bahnlinien B und F nutzen. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst.
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Donnerstag, 19. März, 10 Uhr: Für Frank Verlaat „ist noch alles möglich“
Frank Verlaat, Kapitän der DFB-Pokalsieger-Mannschaft des VfB von 1997, siedelte nach seinem Karriereende nach Portugal um. Im Interview spricht der Niederländer über seine Karriere nach der Karriere, die Erinnerungen an seine VfB-Zeit in Stuttgart und das Achtelfinal-Rückspiel am heutigen Donnerstagabend in Porto:
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Tag 1: Anreise nach Porto
Mittwoch, 18. März, 21.30 Uhr:
Bei einem Empfang in Porto bringt der VfB sowohl Partner als auch geladene Gäste mit dem Team zusammen. Alexander Wehrle blickt mit Zuversicht auf das Achtelfinal-Rückspiel: „Wir sind hier, um eine Runde weiterzukommen und nehmen die Herausforderung gegen einen Top-Gegner an“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Die Eindrücke des Empfangs sind online zusammengefasst.
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Mittwoch, 18. März, 20 Uhr: Deniz Undav erwartet „ein richtiges Endspiel“
Im laufenden UEFA Europa League-Wettbewerb hat Deniz Undav in neun Spielen bereits neun Scorerpunkte gesammelt. „Erstmals seit dem DFB-Pokalfinale haben wir wieder ein richtiges Endspiel. Wir werden einen kühlen Kopf bewahren und Gas geben“, sagt der Stürmer vor dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto. Die gesamte Pressekonferenz gibt's im Re-Live:
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Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr: Josha Vagnoman fit, Jamie Leweling angeschlagen
Rund um die Pressekonferenz gibt's Neuigkeiten vom Personal. Josha Vagnoman hat seine Verletzung auskuriert, inzwischen wieder mit der Mannschaft trainiert und kehrt in den Kader zurück. Offen ist dagegen der Einsatz von Jamie Leweling, der eine muskuläre Reaktion nach dem Bundesliga-Heimsieg am Sonntagabend gegen RB Leipzig (1:0) verspürt hat. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Lazar Jovanovic, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet.
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Mittwoch, 18. März, 17 Uhr: Legendäre Arena, ansprechende Stadt
Einen Tag vor Anpfiff sind bereits zahlreiche VfB-Fans in Porto zu sehen. Analog zum Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß werden sie mit dem Achtelfinal-Rückspiel eine der legendärsten Arenen Portugals erleben: das „Estádio do Dragão“. Auch die Stadt Porto hat für mitreisende Fans sehr viel zu bieten, wie ein kleiner Überblick verdeutlicht:
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Mittwoch, 18. März, 15 Uhr: Zwei Live-Übertragungen am frühen Abend
Am Abend schon etwas vor? Nein? Perfekt. Der VfB nimmt seine Fans mit auf die Reise nach Porto. Übertragen werden in voller Länge die Pressekonferenz, die 18 Uhr beginnt, sowie ab 18.55 Uhr ein Einblick in das Abschlusstraining. Beide Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
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Mittwoch, 18. März, 12.30 Uhr: VfB auf dem Weg nach Porto
Estugarda está chegando– Stuttgart kommt! Die Jungs aus Cannstatt haben ihre Reise in Richtung der zweitgrößten Stadt Portugals angetreten. Nach etwa zweieinhalbstündiger Flugzeit wird die Maschine, bereitgestellt von Airline-Partner „SunExpress“, am Flughafen Porto erwartet. Dort werden aktuell 17 Grad Celsius und ein bewölkter Himmel gemeldet. Die nächsten Programmpunkte lauten: Fahrt zum Teamhotel, Check-in, Mittagessen – und am frühen Abend folgen Pressekonferenz sowie Abschlusstraining.
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Mittwoch, 18. März, 9 Uhr: Newsblog zur UEFA Europa League-Reise startet
Servus, liebe VfB-Fans! Es geht erneut auf die Reise – das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 führt die Jungs aus Cannstatt nach Portugal. Am Donnerstagabend um 21 Uhr spielt der VfB beim FC Porto. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst:
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Matchfacts: Mit kleiner Hypothek ins Rückspiel
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Matchfacts: Mit kleiner Hypothek ins Rückspiel
Am Donnerstagabend tritt der VfB zum Rückspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals beim FC Porto an. Gelingt nach der knappen Niederlage im Hinspiel das Comeback? Die Matchfacts:Ausgangslage: Ein Tor Rückstand zur „Halbzeit“
Der FC Porto geht nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel mit einem kleinen Vorteil ins Spiel. Für die Jungs aus Cannstatt ist dennoch noch nichts verloren. Steht dem VfB nach 90 Minuten ebenfalls ein Tor Vorsprung zu Buche, würde zunächst eine 30-minütige (zweimal 15 Minuten) Verlängerung und – falls diese keine Entscheidung bringt – anschließend ein Elfmeterschießen folgen. Bei einem Sieg mit zwei oder mehr Toren Abstand stünde der VfB nach 90 Minuten im Viertelfinale. Ein Remis oder gar eine Niederlage würden allerdings das Ausscheiden bedeuten.
Ausgangslage II: Zwei Siege am Wochenende
Am zurückliegenden Wochenende feierten die beiden Kontrahenten vom Donnerstagabend jeweils drei Punkte. Dem VfB gelang ein umkämpfter Sieg gegen RB Leipzig, wodurch die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß den vierten Tabellenplatz sicherte und zu den punktgleichen Hoffenheimern auf Rang drei aufschloss. Der FC Porto schlug den Moreirense FC im Heimspiel mit 3:0 und weitete seinen Vorsprung auf Sporting Lissabon, das am Wochenende nicht im Einsatz war, vorübergehend auf sieben Punkte aus.
Bestechende Form: Deniz Undav sorgt für den nächsten Topwert
Deniz Undav war in dieser Saison an neun Toren in der UEFA Europa League direkt beteiligt (drei Tore, sechs Vorlagen) – die meisten aller Spieler in diesem Wettbewerb und ein neuer UEFA Europa League-Saisonrekord für einen deutschen Spieler.
Statistiken aus dem Hinspiel
Ballbesitz: VfB 60% – 40% FCP
Torschüsse:VfB 14 – 14 FCP
Pässe: VfB 514 – 349 FCP
Passquote: VfB 85% – 75% FCP
Zweikämpfe: VfB 49% – 51% FCP
Luftzweikämpfe: VfB 52% – 48% FCP
Ecken:VfB 1 – 3 FCP
Fouls: VfB 18 – 9 FCP
Personal: Vier Sperren drohen
Deniz Undav, Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt stehen bei jeweils zwei Gelben Karten im laufenden Wettbewerb und wären bei einer dritten Verwarnung in einem möglichen Viertelfinal-Hinspiel gesperrt. Bilal El Khannouss sammelte im bisherigen Turnierverlauf vier Gelbe Karten und wäre bei einer fünften Verwarnung erneut gesperrt.
Zuschauer: Voller Support
Das Gästekontingent für das Rückspiel am Donnerstag ist vollständig vergriffen. Für alle Auswärtsfahrer, die den VfB in Porto unterstützen, lohnt sich ein Blick in die Faninfos.
Schiedsrichter: Erfahrener Unparteiischer
Anthony Taylor (ENG, SR), Gary Beswick (ENG, SR-A1), Adam Nunn (ENG, SR-A2), Darren England (ENG, 4. Offizieller), Michael Salisbury (ENG, VAR), Jerome Brisard (FRA, VAR-A).
Der 47-jährige Premier League-Schiedsrichter Anthony Taylor ist bereits seit 2013 als FIFA-Schiedsrichter im Einsatz und leitete bereits zahlreiche Spiele auf internationalem Top-Niveau, etwa das Endspiel der UEFA Europa League-Saison 2022/2023. In Deutschland ist der in Manchester geborene Unparteiische aber wohl vor allem aufgrund seines nicht gegebenen Handelfmeters im EM-Viertelfinale gegen Spanien im Juli 2024 in Erinnerung geblieben.
Wetter: Durchwachsen
Zum Spiel am Donnerstagabend werden Temperaturen um die 12° C sowie Regen erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- RTL (Free-TV)
- RTL+ (Pay-TV)
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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„Wir haben wieder ein richtiges Endspiel“
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„Wir haben wieder ein richtiges Endspiel“
Vor dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto blickt Deniz Undav auf das Spiel am Donnerstagabend voraus und sagt: „Wir wissen, was auf uns zukommt, die Mannschaft ist heiß.“Neun Scorerpunkte in neun Spielen. Deniz Undav zeigt sich derzeit nicht nur in der Bundesliga in herausragender Form, sondern überzeugt auch auf internationaler Bühne. Im bisherigen Verlauf der UEFA Europa League gelangen ihm drei Tore und sechs Vorlagen – darunter der wichtige 1:2-Treffer im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto. Vor dem Rückspiel am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, spricht der 29 Jahre alte Stürmer über das Match.
Deniz Undav über …
…die Emotionen vor dieser Partie angesichts des Hinspiels: „Die Mannschaft ist heiß, wir wollen unbedingt weiterkommen. Erstmals seit dem Pokalfinale haben wir wieder ein richtiges Endspiel. Wir werden dennoch einen kühlen Kopf bewahren und Gas geben. Der Verlauf des Hinspiels war für uns ungewohnt, nun weiß aber jeder, was auf uns zukommt. Wir werden bereit sein und mit derselben Intensität agieren. Bei mir persönlich ist es eine Stärke, dass ich im Vorfeld eines Spiels immer entspannt bin. Ich benötige nicht viel Anlaufzeit, um ready zu sein. Wenn dann aber der Schiedsrichter anpfeift, bin ich voll da.“
…den Rückstand nach dem Hinspiel und wie offensiv der VfB deshalb das Spiel angeht:„Da vertraue ich ganz auf unseren Trainer. Er wird gute Mischung finden, wir folgen dem Matchplan. Aber egal, ob du eher defensiv oder offensiver spielst: Wir müssen morgen gewinnen und brauchen mindestens ein Tor mehr als der Gegner – das muss die Devise sein.“
…die zu erwartende Kulisse: „Ich habe noch nie in Portugal gespielt, dennoch wissen wir, was auf uns zukommt. Deren Fans werden voll da sein und für Stimmung sorgen – so wie unsere Fans vergangene Woche im Hinspiel für uns voll da waren und für Stimmung gesorgt haben. Aber wir haben auch schon in Stadien wie dem Bernabéu gespielt oder in Turin, ich glaube deshalb nicht, dass uns die Atmosphäre hier hemmen wird.“
Die Pressekonferenz im Re-Live:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
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„Das Kribbeln ist spürbar“
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„Das Kribbeln ist spürbar“
Der VfB bereitet sich auf ein großes Spiel vor und möchte im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League einen 1:2-Rückstand aufholen. Wie geht’s das Team in Porto an?Der Gang in den Katakomben des „Estádio do Dragão“ in Porto hat etwas Imposantes. Es reiht sich Foto an Foto historischer Spiele, die in dieser legendären Arena stattfanden. Liga, Pokal, Europacup. Geht es nach dem VfB, dann soll von der bevorstehenden Begegnung kein Foto jubelnder Portugiesen für diese „Galerie“ hinzukommen. Die Jungs aus Cannstatt treten am Donnerstag, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, beim FC Porto an. Nach der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals ist die Ausgangslage weder leicht noch aussichtslos. Genau das macht den zweiten Vergleich mit den Portugiesen binnen sieben Tagen derart spannend. Kann der Club aus Cannstatt das Viertelfinal-Ticket lösen?
Für den VfB kein ‚business as usual‘
Der Fokus ist gesetzt. „Allein die Tatsache, dass wir ins Viertelfinale einziehen können, ist Motivation genug“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Dieses Spiel und dieser Abend werden kein ‚business as usual‘ sein, das Kribbeln ist bereits spürbar.“ Der Cheftrainer erwartet von seinem Team eine gute Balance. „Wir haben das Hinspiel noch sehr gut im Kopf und im Herzen“, sagt der 43-Jährige: „Wir werden alle Facetten einbringen müssen, die zu einem K.o.-Spiel gehören und müssen gleichzeitig eine gute Balance in unserem Auftritt haben.“
Die Ausgangslage ist bekannt: Zur „Halbzeit“ des Achtelfinals steht ein knapper Rückstand aufseiten des VfB. Durch das 1:2 vor einer Woche in der MHP Arena brauchen die Jungs aus Cannstatt am diesmaligen Donnerstagabend definitiv ein Tor mehr als der Gegner, um mindestens die Verlängerung zu erzwingen. Auf die Spielweise sowie die Stärken und möglichen Schwächen des Gegners ist der VfB vorbereitet. „Der FC Porto spielt eine überragend gute Saison, grundsätzlich wird sich binnen einer Woche ihre Ausrichtung nicht großartig verändern“, schätzt Sebastian Hoeneß ein.
Josha Vagnoman nach Verletzung zurück im Kader
Eine positive Nachricht gibt’s rund ums Personal. Josha Vagnoman hat seine Verletzung auskuriert, inzwischen wieder mit der Mannschaft trainiert und kehrt in den Kader zurück. Offen ist dagegen der Einsatz von Jamie Leweling, der eine muskuläre Reaktion nach dem Bundesliga-Heimsieg am Sonntagabend gegen RB Leipzig (1:0) verspürt hat. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Lazar Jovanovic, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet.
Die Pressekonferenz im Re-Live:
Trikots ab 40 Euro erhältlich
Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.
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Willkommen im „Stadion des Drachen“
Willkommen im „Stadion des Drachen“
Im Achtelfinal-Rückspiel gastiert der VfB in einer der legendärsten Arenen Portugals. Auch die Stadt Porto hat für mitreisende Fans sehr viel zu bieten.Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Dies trifft in gewisser Weise auf die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß mit Blick auf das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag zu. Denn Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals nach der Hauptstadt Lissabon, hat einiges zu bieten. An der Douro-Mündung zum Atlantik gelegen, lädt die Großstadt mit 230.000 Einwohnern seine Gäste zum Flanieren und Genießen ein. Mitte März kann dabei im Norden Portugals in den Cafés bei gutem Wetter mit Blick aufs Meer schon durchaus Sommer-Feeling aufkommen. Zumindest tagsüber. Abends, zum Anpfiff der Partie um 21 Uhr, dürfte dann aber eine zumindest dünne Jacke kein Fehler sein, auch wenn die Stimmung im „Estádio do Dragão“ durchaus heißblütig sein kann.
Mehr als 50.000 Fans finden in dem weiten Rund ihren Platz. Seinen Namen, auf Deutsch „Stadion des Drachen“, verdankt die Arena ihrer nicht alltäglichen Architektur. Denn aus der Vogelperspektive erinnert das transparente Dach an den Rückenpanzer eines Drachen. Erschaffen wurde die Arena anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal. Nach knapp drei Jahren Bauzeit war das neue und vom portugiesischen Stararchitekten Manuel Salgado konzipierte Stadion des FC Porto fertiggestellt und wurde im November 2003 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Barcelona feierlich eröffnet. Der Startschuss für das „Estádio do Dragão“ war indes auch einer für den FC Porto.
Große Spiele auf europäischer Bühne
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Denn in der neuen sportlichen Heimat wurden fortan Titel am laufenden Band eingefahren. Lediglich in den Spielzeiten 2004/2005 und 2009/2010 „crashte“ Benfica Lissabon die blau-weiße Serien-Meister-Party. Denn von 2003 bis 2013 holte der FC Porto insgesamt neun Meisterschaften und gewann in dieser Zeit auch fünfmal den nationalen Pokalwettbewerb. Auf nationaler Ebene waren die Duelle mit Benfica und Sporting häufig Highlight-Spiele im „Dragão“.
Doch auch international wurde dort schon so manche „Schlacht“ geschlagen. In die Annalen eingegangen ist in jedem Fall das Finale der UEFA Champions League 2020/2021, das Manchester City seinerzeit mit 0:1 gegen Chelsea verlor. Aufgrund der Nachwirkungen der Coronavirus-Pandemie waren damals lediglich knapp 15.000 Zuschauer beim rein englischen Endspiel mit von der Partie. Auch Porto wusste seinerzeit zu überzeugen und scheiterte erst im Viertelfinale denkbar knapp (0:2/1:0) am späteren Sieger aus London. Eine Runde vor dem Aus hatten die Blau-Weißen im Achtelfinale des Wettbewerbes noch Juventus Turin mit Portugal-Ikone Cristiano Ronaldo ausgeschaltet, auch weil im heimischen Stadion ein 2:1 gegen die Italiener gelang. Zu den großen Spielen, die im „Estadio do Dragão“ ausgetragen wurden, zählte zweifelsohne auch das Eröffnungsspiel der EURO 2004. Gastgeber Portugal unterlag damals etwas überraschend mit 1:2 gegen den späteren Gewinner aus Griechenland, der im Finale wenige Wochen später erneut die Oberhand behalten sollte und in Lissabon mit 1:0 gewann. Neben der Arena hat Porto noch jede Menge weitere Highlights zu bieten.
Viele, viele Sightseeing-Tipps
Herzstück der Stadt ist das „Ribeira“-Viertel mit engen, gepflasterten Gassen, historischen Gebäuden und bunten Häusern, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Schwindelfrei sollten alle VfB-Fans sein, die mit dem Auto oder auch zu Fuß über die „Ponte Dom Luis I.“ wollen. Wer sich auf die 60 Meter über dem Wasserspiegel des Douro gelegene Brücke traut, wird mit einem großartigen Ausblick über die Stadt und einem atemberaubenden Panorama belohnt. Eine absolute Sehenswürdigkeit in Porto ist derweil auch der „São Bento“-Bahnhof, der aufgrund eines Meeres von rund 20.000 typisch portugiesischen Azulejos-Fließen einem Gemälde gleicht. Auch die Kathedrale „Sé do Porto“ sollte der mitreisende Fan unbedingt gesehen haben. Sie ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Und vor dem abendlichen Gang ins Stadion empfiehlt sich ein Besuch in einem der zahlreichen Restaurants der Stadt, in denen vor allem Fisch- und Wein-Liebhaber auf ihre Kosten kommen werden. In „Vila Nova de Gaia“, gelegen im Süden Portos, reift unterdessen der weltbekannte Portwein, den man jedoch idealerweise nur in Maßen konsumieren sollte, um nicht Gefahr zu laufen, die Geschehnisse am Abend im Stadion zu verpassen oder nur in eingeschränkter Weise miterleben zu können.































