VfB Stuttgart
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Ein Sonntag zum Einrahmen
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Ein Sonntag zum Einrahmen
Rund um das 4:0 gegen Wolfsburg erreichen Sebastian Hoeneß, Deniz Undav, Chris Führich und Jamie Leweling besondere Marken. Das sorgt allseits für Freude.Es waren schöne Szenen, die nach Abpfiff vor der Cannstatter Kurve entstanden. Gemeinsam jubelten Mannschaft und Fans über den neunten Bundesliga-Heimsieg im zwölften Bundesliga-Heimspiel. Der VfB hatte am Sonntagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg (4:0) eine dominante und in allen Phasen der Partie überzeugende Leistung abgerufen und sich somit die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 gesichert. Von Sebastian Hoeneß gab’s daraufhin ein Lob für sein Team.
„Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum“, sagte der Cheftrainer. Die Zahlen belegen das: Der VfB kam in Summe auf 24 Torschüsse, hatte 63 Prozent Ballbesitz und verzeichnete 67 Prozent gewonnene Dribblings. Auch die Defensive trug ihren Teil zu dem klaren Erfolg bei – der VfB und sein Torhüter Alexander Nübel spielten zum neunten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison zu Null. „Wir haben mannschaftlich gut verteidigt, insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau“, sagte Sebastian Hoeneß. Und diese Leistungen drücken sich darüber hinaus auch in individuellen Jubiläen und Marken aus.
Fabian Wohlgemuth: „Von Anfang an konsequent“
Beispiel Deniz Undav: Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich. Beispiel Chris Führich: Der Offensivakteur sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024, als er sieben Treffer auflegte. Beispiel Jamie Leweling: Der 25-Jährige, der von den Fans zum „Man of the Match“ gewählt wurde, erzielte den zweiten Doppelpack in seiner Bundesliga-Karriere – erstmals gelang ihm das am 10. Januar 2026, als der VfB bei Bayer Leverkusen (4:1) siegte.
„Es war von Anfang an und durchweg ein konsequenter Auftritt“, sagte Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport des VfB erwähnte, dass es Spaß gemacht habe, den Jungs aus Cannstatt auf dem Rasen zuzuschauen: „Der Ball lief sehr flüssig, auch defensiv haben die Jungs einen sehr konzentrieren Eindruck gemacht.“ Ein weiteres Jubiläum rundete den Sonntagnachmittag ab: Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie. Auch das honorierte die Cannstatter Kurve nach Abpfiff mit einem Sonderapplaus.
Die nächsten Termine:
Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche – und sie beginnt mit einer öffentlichen Einheit: Am Dienstag, 3. März 2026, sind Fans beim Training herzlich willkommen – los geht’s ab 14.30 Uhr am Clubzentrum. Am Samstag, 7. März 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages ab 15.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.
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Öffentliches Training am Dienstag
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Öffentliches Training am Dienstag
Zum Start in die Trainingswoche vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz findet am Dienstag um 14.30 Uhr eine öffentliche Einheit statt.Mit einem Bundesliga-Heimsieg im Rücken startet der VfB in die neue Trainingswoche. Am Sonntag gelang ein 4:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg, nun bereitet sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf die nächsten Aufgaben vor. Zum Beginn der neuen Trainingswoche können die VfB-Fans hautnah dabei sein: Am Dienstag, 3. März 2026, um 14.30 Uhr, trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich am Clubzentrum.
Dank der Verpflegungsangebote der „Schräglage“ ist für das leibliche Wohl gesorgt.
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„Einen großen Kampf bieten“
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„Einen großen Kampf bieten“
Im Hinspiel war die U21 gegen Energie Cottbus noch chancenlos, doch dies soll am Dienstagabend im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten anders sein.In der 3. Liga steht eine Englische Woche an und so hat die U21 am Dienstagabend den FC Energie Cottbus zu Gast. Der Anstoß in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach erfolgt um 19 Uhr (Tickets an der Abendkasse oder im VfB-Onlineshopsowie live bei MAGENTA Sport). Damit hat die Mannschaft von Trainer Nico Willig bereits drei Tage nach dem 0:2 bei Viktoria Köln die Chance, ihr Punktekonto zu erhöhen. Dies wird jedoch kein leichtes Unterfrangen, denn mit Energie Cottbus ist der Tabellenzweite der Kontrahent. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz steht mit 49 Zählern punktgleich mit Spitzenreiter VfL Osnabrück und nur aufgrund des um drei Treffer schlechteren Torverhältnisses auf Rang zwei.
Lehrreiches Hinspiel
„Das Hinspiel war sehr lehrreich, da wir hoffnungslos unterlegen waren. Wir haben aus diesem Spiel unsere Lehren gezogen und konnten uns verbessern. Sie sind eine körperlich starke und gut organisierte Mannschaft, die mit hohem Tempo umschaltet. Zudem haben sie einen breit besetzten Kader, so können sie immer wieder einen Bundesligaspieler einwechseln“, sagt Nico Willig und spielte auf die 0:5-Niederlage aus dem Hinspiel an. „Sie werden sicherlich auf ein paar Positionen wechseln, aber dies, ohne einen Qualitätsabfall fürchten zu müssen, das spricht für sie. Für uns ist die Zielsetzung ein Stück weit, dass wir zeigen, dass wir weiter sind als im Hinspiel und diese Naivität nicht mehr haben. Und in diesem Spiel konkurrenzfähig sind und ihnen einen großen Kampf bieten.“
Cottbus 2026 noch ungeschlagen
Im Jahr 2026 sind die Lausitzer noch ungeschlagen, feierten drei Siege und spielten viermal unentschieden, wie am vergangenen Samstag im Spitzenspiel gegen den SC Verl, das torlos endete. Mit 51 Toren verfügt Energie über die zweitbeste Offensive der Liga. Erik Engelhardt ist mit 15 Treffern Cottbus bester Torschütze, gefolgt von Tolcay Cigerci mit zwölf Treffern und 13 Assists. Mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Tolga schloss sich ein international erfahrener Spieler dem FCE Anfang Februar an. Mit diesem Transfer werden die Ambitionen des FC Energie auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga nach dem Abstieg 2014 deutlich.
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„Viel Zug zum Tor gesehen“
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„Viel Zug zum Tor gesehen“
Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert das 4:0 gegen Wolfsburg. Auch Ermedin Demirovic, Jamie Leweling und Alexander Nübel äußern sich. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Die erste Halbzeit war super. Ich habe viel Spielfreude und viel Zug zum Tor gesehen – wir haben es geschafft, den Gegner zu bewegen und hatten viele Durchstöße in den Strafraum. Die Jungs haben es zudem geschafft, das entsprechende Ergebnis herzustellen und mit einer klaren Führung in die Pause zu gehen. Dadurch war die Richtung für die zweite Halbzeit vorgegeben: Wir haben nicht nachgelassen in Bezug auf unsere Haltung und auf unser Engagement. Es kam keine Phase auf, in der wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. Wir haben mannschaftlich gut verteidigt und schaffen es abschließend sogar, mit dem vierten Treffer aus der Partie zu gehen. Insgesamt gab es viele Leistungen auf hohem Niveau. Es war ein guter Tag für uns.“
Ermedin Demirovic: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und es souverän gestaltet. Es ist schön, dass wir uns für den Auftritt mit einem klaren Sieg belohnt haben. Wir waren von Anfang an sehr frisch, es lief mit und gegen den Ball sehr gut. Auf dem Platz haben wir gemerkt, dass viel passt, es hat sich gut angefühlt. Ich freue mich, dass ich Deniz’ (Undav, Anm. d. Red.) 50. Tor für den VfB auflegen konnte – das werde ich gleich nochmal mit ihm in der Kabine besprechen.“
Jamie Leweling: „Es hat Spaß gemacht auf dem Platz, es war ein richtig gutes Spiel von uns. Wir haben 4:0 gewonnen, die drei Punkte geholt – das fühlt sich gut an. Man spürt, dass jeder von Beginn an auflaufen möchte, wir waren von der ersten Minute an sehr präsent und hatten sogar Chancen für weitere Tore. Wir haben es sehr seriös gestaltet. Ich freue mich zudem, dass ich zwei Treffer erzielen konnte, aber an oberster Stelle steht der Mannschaftserfolg. Wir können mit einem schönen Gefühl in die Trainingswoche gehen und wollen mit diesem Spirit weitermachen in den nächsten Tagen.“
Alexander Nübel: „Ich bin sehr happy mit unserem Spiel. Wir sind sehr gut hereingekommen, haben vier Tore geschossen und keins bekommen – das ist eine starke Leistung. Nach dem Remis in der vergangenen Woche in Heidenheim war es wichtig, wieder zu siegen und entsprechend drei Punkte zu holen. Wir haben eine gute Atmosphäre im Team, sind füreinander da und ziehen an einem Strang – in diesem ‚Flow‘ kann’s weitergehen.“
Daniel Bauer, Cheftrainer des VfL Wolfsburg: „Gratulation und Glückwunsch an den VfB zu einem verdienten Heimsieg. In der ersten Halbzeit waren wir nicht gewappnet und waren unterlegen – die Boxverteidigung haben wir unter dem Stress nicht abrufen können. In der Pause haben wir reagiert und umgestellt. Die zweite Halbzeit war offener, hat aber an der Niederlage nichts mehr geändert. Wir werden nur bestehen können, wenn wir defensiv diszipliniert und immer wieder bereit sind, uns gegenseitig zu unterstützen.“
Die nächsten Termine:
Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche. Erst am Samstag, 7. März 2026, geht’s weiter – ab 15.30 Uhr gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.
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Jubiläumstor leitet Heimsieg ein
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Jubiläumstor leitet Heimsieg ein
Deniz Undav erzielt seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB. Beim 4:0-Erfolg gegen Wolfsburg spielen sich die Jungs aus Cannstatt teils in einen Rausch und siegen völlig verdient.Der Spielverlauf:
Zurück im Bundesliga-Alltag. Nach dem Achtelfinal-Einzug in der UEFA Europa League hat der VfB rasch den Fokus auf den nationalen Wettbewerb gerichtet. Mit dem VfL Wolfsburg gastierte am Sonntagnachmittag ein Team in der MHP Arena, das zweifelsfrei über mehr Qualität verfügt, als es deren Form ausdrückt. „Wir wollen mit den Fans im Rücken von Beginn an dominant und spielfreudig auftreten“, verlangte Sebastian Hoeneß daher vor Anpfiff von seiner Mannschaft. Im Vergleich zum Europacup-Spiel am Donnerstagabend gegen den Celtic FC (0:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf fünf Positionen. Ramon Hendriks, Angelo Stiller, Chris Führich, Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic begannen – Maximilian Mittelstädt, Chema, Badredine Bouanani und Tiago Tomás nahmen zunächst auf der Bank Platz; Jeff Chabot (Rückenprobleme) und Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) fehlten im Kader. Wem gehörte die erste Chance?
Dem VfB.Jamie Leweling spielte Atakan Karazor frei – dessen Abschluss aus dem Strafraum blockten die Gäste (3. Minute). Anschließend probierte es Ermedin Demirovic, doch Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara hielt (7.). Den Chancen-Hattrick rundete Chris Führich ab, der ebenfalls am Gästekeeper scheiterte (15.). Zwischenfazit: Die Jungs aus Cannstatt kamen gut in die Partie, hatten deutlich mehr Spielanteile. Der Lohn dieses guten Beginns mündete in der 1:0-Führung, die Deniz Undav nach Vorlage von Ermedin Demirovic erzielte (21., siehe „DieTore“). Es war zugleich sein 50. Pflichtspiel-Treffer im Trikot mit dem roten Brustring.
Jamie Leweling schnürt Doppelpack mit Traumtor
Stuttgart blieb dran, Stuttgart erhöhte. Nach Vorlage von Chris Führich gelang Jamie Leweling das 2:0 (31.), erneut erfolgte der Angriff über die linke Seite. Wolfsburg versuchte, über Adam Daghim und Lovro Majer zu antworten, aber die VfB-Defensive arbeitete aufmerksam (35./44.). Kurz vor der Pause erhöhte Jamie Leweling via Traumtor von der Strafraumkante gar auf 3:0 (43.). Das war zugleich der völlig verdiente Halbzeitstand. In den zweiten Abschnitt starteten die Jungs aus Cannstatt mit reichlich Kontrolle und Dominanz, verzeichneten jedoch nicht mehr die Masse an Großchancen. Die beste Gelegenheit? Ermedin Demirovic verpasste nach einer Flanke von Bilal El Khannouss knapp (64.).
Wolfsburg spielte etwas gefälliger mit, Zwingendes blieb aus – der VfB agierte im Verbund entschlossen und die 57.500 Fans in der MHP Arena spürten, dass hier und heute kein Gegentor geschehen soll. Beim Abschluss von Wolfsburgs Jesper Lindström packte Alexander Nübel sicher zu (71.). Auf der Gegenseite hatte Ermedin Demirovic nochmals eine Gelegenheit (83.). Für den Endstand sorgte der eingewechselte Nikolas Nartey mit dem Tor zum 4:0 (90.+4). Ein völlig verdienter Heimsieg, der die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 ermöglichte. In der Tabelle ist der VfB weiterhin Vierter.
Die Tore:
1:0 – 21. Minute: Das war schnell gespielt. Flache Eingabe von Chris Führich, Ermedin Demirovic behält im Strafraum die Übersicht und lässt für Deniz Undav abtropfen, der kompromisslos abschließt. Der VfB führt.
2:0 – 31. Minute: Erneut ist es klasse gespielt, erneut geht’s über die linke Bahn. Über Deniz Undav und Chris Führich kommt der Ball zu Jamie Leweling, der in den Strafraum mitgesprintet ist und aus Nahdistanz einschiebt.
3:0 – 43. Minute: Kategorie Traumtor. Nach einem Einwurf von Ramon Hendriks klärt Wolfsburgs Defensive den Ball vor die Füße von Jamie Leweling, der per Dropkick von der Strafraumkante trifft.
4:0 – 90.+4 Minute: Öffnender Pass von Atakan Karazor auf Tiago Tomás, der anschließend Nikolas Nartey bedient – der Däne versenkt den Ball gefühlvoll ins lange Eck. Der Endstand.
Die Besonderheiten:
International Matchday. Der Bundesliga-Spieltag stand seitens des VfB im Zeichen der Internationalität – mit viel Tradition, weltweiten Partnerschaften und Besonderheiten in der MHP Arena.
Jubiläum. Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie.
Marke. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich.
Jubiläum II. Chris Führich sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024 (sieben).
Serie. Die Jungs aus Cannstatt sind nunmehr seit sechs Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen. Insgesamt verloren sie nur eine der vergangenen zehn Bundesliga-Partien (1:2 beim FC St. Pauli).
Die nächsten Termine:
Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche. Erst am Samstag, 7. März 2026, geht’s weiter – ab 15.30 Uhr gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.
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Klausurtagung des VfB Stuttgart 1893 e.V.
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Klausurtagung des VfB Stuttgart 1893 e.V.
Präsidium, Vereinsbeirat und Vereinsmanagement tauschen sich intensiv über strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre aus.Am vergangenen Sonntag ist das Präsidium des VfB Stuttgart 1893 e.V. mit Vertretern des Vereinsbeirats sowie dem Vereinsmanagement zusammengekommen, um strategische Fragestellungen der Vereinsentwicklung zu beraten und die inhaltliche Ausrichtung des VfB Stuttgart für die kommenden Jahre zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsame Perspektiven zu schärfen, Prioritäten in der Weiterentwicklung des VfB zu setzen und dafür ein gemeinsames Bild innerhalb der Gremien zu entwickeln.
Die Teilnehmenden nutzten den Rahmen für einen offenen und konstruktiven Austausch über Themen wie die Weiterentwicklung der Abteilungen, die infrastrukturellen Anforderungen in den nächsten Jahren im Neckarpark sowie die damit einhergehende mittelfristige Finanzplanung.
Präsident Dietmar Allgaier: „Es war wichtig, uns im dynamischen VfB-Alltag einmal ganz bewusst einige Stunden gemeinsam zu nehmen, um strategische Grundsatzfragen des VfB Stuttgart 1893 e.V. zu diskutieren. Ich bin überzeugt davon, dass die großartige Entwicklung des VfB noch lange nicht am Ende ist, sondern noch viel Potenzial für die Zukunft in unserem Verein steckt. Mein Dank gilt daher allen Teilnehmern für die äußerst angeregten Diskussionen und Impulse, auf die wir nun aufbauen werden.“
Vereinsbeiratsvorsitzender Rainer Weninger: „Auf der Klausur ist ein umfassendes Bild entstanden, an welchen Handlungsfeldern wir in der Zukunft verstärkt arbeiten werden und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Im nächsten Schritt steht die Konkretisierung dieses Entwicklungsprozesses für unseren VfB an.“
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Die U17 jubelt in Leverkusen
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Die U17 jubelt in Leverkusen
Dank einer starken Leistung nimmt die U17 drei Punkte aus Leverkusen mit. Die U21 und U19 fuhren hingegen ohne Punkte wieder nach Hause.U21: Keine Punkte in Köln
In einem ausgeglichenen Spiel macht die Chancenverwertung den Unterschied: Die U21 musste sich am Samstag Viktoria Köln mit 0:2 geschlagen geben. Die Chance zur Besserung gibt es bereits am Dienstagabend, wenn ab 19 Uhr der FC Energie Cottbus in der WIRmachenDRUCK Arena zu Gast ist.
U19: Niederlage in Ulm
Die U19 musste am Samstag eine unglückliche Niederlage beim SSV Ulm einstecken. Dabei war der VfB von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und verpasste bereits in der zweiten Minute durch Neno Zezelj die frühe Führung knapp. Nur fünf Minuten später scheiterte Enis Redzepi am Pfosten. Deutlich effizienter vor dem Tor agierten die Gastgeber, die in Minute 27 durch Linus Ladenburger nach einer langen Freistoßflanke aus dem Nichts in Führung gingen. Mit dem 1:0 für Ulm ging es in die Pause.
Keine zwei Minuten nach dem Wiederbeginn kamen die Jungs aus Cannstatt zum Ausgleich: Tuncay Durna schloss einen schönen Angriff über die rechte Seite samt Hereingabe von Nikolas Matic zum 1:1 ab (47.). Beim Gleichstand blieb es allerdings nicht lange: Die Spatzen stellten in Minute 52 per direktem Freistoß durch Mateo Mrden die Führung wieder her. Der VfB rannte wieder an, ließ eine große Chance nach einem indirekten Freistoß im Strafraum liegen (56.), erhielt wegen eines vermeintlichen Offensivfouls keine Anerkennung für den Treffer von Enis Redzepi (60.) und kassierte in Minute 68 den nächsten Dämpfer: Yannick Müller stellte nach einem ruhenden Ball auf 3:1 für Ulm. Auch das vierte Gegentor durch Yannick Müller in Minute 90 resultierte aus einem langen Freistoß. Zwar verkürzte Enis Redzepi in der Nachspielzeit noch auf 2:4, für eine Aufholjagd war es jedoch zu spät.
Durch die Niederlage bleibt der VfB in der Tabelle der Hauptrundengruppe D bei vier Zählern stehen und empfängt am kommenden Sonntag um 13 Uhr den Spitzenreiter 1. FC Köln.
U17: Hochverdienter Sieg in Leverkusen
Mit einer dominanten Leistung und einem verdienten 3:1 setzte sich die U17 bei Bayer 04 Leverkusen durch. Malik Mosrati gab in der vierten Minute den ersten Schuss aufs Tor ab und deutete damit an, was in den darauffolgenden Minuten folgen sollte: Der VfB dominierte die Partie klar und spielte sich zahlreiche Chancen heraus, hatte aber bei den Pfostenschüssen von Brayann Kenmoe (10.) und Tom Brenner (33.) Pech oder es fehlte Kian Speidel (5.; 25.), Konstantinos Karangelis (16.), Almand Idrizi (28.), William Recupero (20.; 27.) oder auch Malik Mosrati (29.) die Präzision. Auf der anderen Seite zeigten sich die Hausherren eiskalt: Mit ihrer ersten Chance ging die Werkself in Minute 31 durch Gabriel Minutillo in Führung. Das Team von Trainer Daniel Jungwirth reagierte unbeeindruckt, spielte weiter zielstrebig nach vorne und hatte durch William Recupero eine weitere gute Chance auf das erste Tor, die der starke Bayer-Keeper Elias Bürger parierte.
Auch nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild: Der VfB war die klar spielbestimmende Mannschaft, haderte aber mit seiner Chancenverwertung. Ali Aydin hatte in Minute 51 den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Bürger. Bis auf einen Abschluss von Nico Plett in Minute 57 kam von den Hausherren hingegen wenig Offensivgefahr. So war dann der Ausgleich durch Kian Speidel in Minute 58, ein abgefälschter Schuss aus acht Metern, hochverdient. Genauso verdient war dann auch der Führungstreffer des eingewechselten Kirill Serdiuk, der in Minute 86 nach Hereingabe des ebenfalls frischen Arlind Thaqi den Ball über die Linie drückte. Die endgültige Entscheidung besorgte dann William Recupero in der Nachspielzeit mit einer sehenswerten Einzelaktion, als er seinen Gegenspieler austanzte und flach in die Ecke zum 3:1 abschloss.
„Vor allem in der ersten halben Stunde haben wir bis auf die Abschlüsse ein überragendes Spiel gemacht. Nach der Pause haben wir mit der gleichen Energie weitergemacht, nicht nachgelassen und konnten am Ende auch mehr marschieren als der Gegner. So haben wir das Spiel dann gedreht“, freute sich Trainer Daniel Jungwirth über den nächsten Sieg in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Mit zehn Punkten aus vier Spielen steht die U17 souverän an der Spitze von Gruppe B. Kommenden Samstag um 13 Uhr kommt der Tabellenzweite FC Augsburg nach Bad Cannstatt.
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Richtig angekommen
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Richtig angekommen
Seit fast sieben Monaten spielt Haruka Osawa für den VfB Stuttgart – und hat in dieser Zeit nicht nur sportlich, sondern auch persönlich viele neue Erfahrungen gesammelt. Der Schritt nach Deutschland bedeutete einen Neuanfang fernab ihrer Heimat Japan.Im Interview in der neuen Ausgabe der stadion aktuell spricht die VfB-Stürmerin über ihr Ankommen in Stuttgart, besondere Momente und ihre Ziele für die restliche Saison.
Hallo, Haruka. Du bist nun seit fast sieben Monaten beim VfB. Wie hast du die Zeit erlebt?
Haruka: „Am Anfang wusste ich nicht genau, was mich erwartet, da es mein erstes Mal ist, im Ausland zu leben. Aber dank meiner Mitspielerinnen, der Trainer und des gesamten Staffs fühle ich mich inzwischen sehr wohl hier und bin richtig angekommen.“
In diesen Monaten gab es sicher besondere Momente. Was war bisher dein persönliches Highlight beim VfB?
Haruka: „Mein erstes Ligaspiel gegen den FC Bayern München II werde ich definitiv nie vergessen. Zwei Tore zu erzielen, war ein unglaubliches Gefühl. Aber noch schöner war es, diese Momente gemeinsam mit meinen Mitspielerinnen zu feiern – da habe ich mich wirklich als Teil des Teams gefühlt.“
Du hast dich mittlerweile nicht nur sportlich, sondern auch privat eingelebt. Wie erlebst du dein Leben in Deutschland und was ist für dich der größte Unterschied zu deiner Heimat Japan?
Haruka: „Natürlich gibt es viele Unterschiede, aber ich genieße mein Leben hier sehr. Ein großes Thema ist zum Beispiel das Essen. Zu Hause koche ich meistens japanisch, aber beim Einkaufen probiere ich auch gerne neue deutsche Produkte aus. Mein aktueller Favorit sind Mohnbrötchen.“
Was schätzt du besonders an Deutschland – und was vermisst du im Gegenzug am meisten an Japan?
Haruka: „Ich schätze die Fußballkultur in Deutschland sehr. Ich liebe es, wie stark der Fußball hier in den Alltag integriert ist und wie einzigartig die Stimmung in den Stadien ist. Deutsche und Japaner ähneln sich in ihrer Mentalität – eher ruhig und zurückhaltend. Deshalb war ich anfangs etwas überrascht, wie emotional die Menschen hier beim Fußball mitfiebern. Genau das begeistert mich aber sehr. Natürlich vermisse ich auch meine Familie und meine Freunde in Japan sehr und halte regelmäßig Kontakt zu ihnen.“
Du hast diesen Schritt ins Ausland nicht allein gemacht. Welche Rolle spielt Yuka in deinem Alltag und wie hat sie dir geholfen, dich hier einzuleben?
Haruka: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich ohne Yuka machen würde. Sie unterstützt mich in nahezu allen Bereichen – auf und neben dem Platz. Dank ihr konnte ich mich problemlos einleben und an das Leben hier anpassen. Wir kochen oft gemeinsam japanisch oder unternehmen kleine Ausflüge in die Umgebung.“
Du hast vorhin schon angesprochen, wie wichtig dir Verbundenheit ist. Stehst du in Kontakt mit der japanischen Community in Stuttgart und wie erlebst du deren Unterstützung – bei Spielen oder auch darüber hinaus?
Haruka: „Neben meinem ersten Ligaspiel war unser Besuch in der Japanischen Schule Stuttgart im vergangenen Jahr ein ganz besonderes Highlight für mich. Zum ersten Mal fernab von Japan zu leben, ist nicht immer einfach. Deshalb war es schön, so viele Japanerinnen und Japaner zu treffen und zu wissen, dass ich hier ein unterstützendes Netzwerk habe.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das Leben in einem fremden Land viele Herausforderungen mit sich bringt und manchmal auch einsam sein kann. Gerade Kinder fühlen sich vielleicht ähnlich. Ich möchte ihnen zeigen, dass man mit harter Arbeit und Hingabe diese Herausforderungen meistern kann. Deshalb bedeutet es mir sehr viel, sie bei unseren Spielen auf der Tribüne zu sehen.“
Abschließend: Welche sportlichen und persönlichen Ziele hast du dir für den restlichen Verlauf der Saison beim VfB gesetzt?
Haruka: „Mein klares Ziel ist der Aufstieg, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir das gemeinsam schaffen. Egal, ob ich von Anfang an spiele oder von der Bank komme – ich will jedes Mal Einfluss auf das Spiel nehmen und Tore erzielen, wenn ich auf dem Platz stehe.“
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Achtelfinale: VfB trifft auf Porto
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Achtelfinale: VfB trifft auf Porto
Das Los im Schweizer Ort Nyon hat entschieden: Im Achtelfinale der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto. Das Hinspiel findet am 12. März 2026 in Stuttgart statt.Gespannt blickte der „wilde Süden“ gen Genfer See. Am Freitagmittag, 27. Februar 2026, fand im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon die Auslosung für die UEFA Europa League-Achtelfinals statt. Das Los hat um exakt 13.14 Uhr entschieden: Der VfB trifft auf den FC Porto aus Portugal.
„Eine große Herausforderung“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Für uns als VfB ist es großartig, erstmals seit 13 Jahren wieder im Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs vertreten zu sein. Wir freuen uns sehr auf die Duelle mit dem FC Porto. Wir treffen auf einen Gegner, der sich als Tabellenfünfter nach der Ligaphase direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hat und die portugiesische Liga anführt. Auf uns wartet also eine große Herausforderung, der wir bei allem Respekt aber auch selbstbewusst und mit großer Vorfreude entgegenblicken.“
Hin- und Rückspiel binnen einer Woche
Das Hinspiel findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 18.45 Uhr, statt – der VfB genießt zunächst Heimrecht. Das Rückspiel ist für Donnerstag, 19. März 2026, um 21 Uhr, terminiert.
Portugiesischer Gegner erreichte Achtelfinale direkt
Der VfB hatte in der UEFA Europa League-Ligaphase mit 15 Punkten den elften Tabellenplatz erreicht. In den Playoffs setzte sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen den Celtic FC durch (4:1, 0:1). Der Gegner aus Portugal erreichte in der Ligaphase mit 17 Punkten den fünften Tabellenplatz und qualifizierte sich somit direkt fürs Achtelfinale.
Im Falle eines Weiterkommens würde der VfB im UEFA Europa League-Viertelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen Nottingham Forest aus England und dem FC Midtjylland aus Dänemark treffen.
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Ticketinfos fürs Achtelfinale
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Ticketinfos fürs Achtelfinale
Der VfB Stuttgart steht im Achtelfinale der UEFA Europa League. Alle Informationen zum Ticketverkauf für die kommenden Partien.Mit dem Weiterkommen gegen den Celtic FC aus Glasgow hat der VfB den entscheidenden Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Bereits am Freitag, 27. Februar 2026, um 13 Uhr, wird im schweizerischen Nyon ausgelost, auf welchen Gegner die Jungs aus Cannstatt in der nächsten Runde treffen. Als mögliche Kontrahenten stehen der FC Porto und Sporting Braga aus Portugal bereit.
Die Rahmendaten für das Achtelfinale stehen bereits fest: Das Hinspiel findet am Donnerstag, 12. März 2026, in der MHP Arena statt. Eine Woche später folgt das Rückspiel auswärts. Dieses wird am Mittwoch oder Donnerstag, 18. oder 19. März 2026, ausgetragen.
Damit alle Fans rechtzeitig planen können, stehen die Ticketverkaufsphasen für das Heim‑ und das Auswärtsspiel bereits fest.
Tickets für das Heimspiel am 12. März 2026
- Inhaber des 4er-Pakets: Inhaber des 4er-Pakets von der Ligaphase können sich bereits ab Montag, 2. März 2026, 9 Uhr, ihren Platz für das Achtelfinal-Heimspiel sichern. Bis einschließlich Mittwoch, 4. März 2026, 23.59 Uhr, kann von dem Vorkaufsrecht auf die persönlichen Stammplätze über den VfB-Ticketshop Gebrauch gemacht werden.
- Offizielle Fanclubs (OFCs): Offizielle Fanclubs können sich ab Freitag, 27. Februar 2026, für Tickets bewerben. Die Bewerbungsphase hierfür endet am Montag, 2. März 2026, 13 Uhr.
- Mitglieder: VfB-Mitglieder haben ab Freitag, 6. März 2026, 9 Uhr, die Möglichkeit, im VfB-Ticketshop Tickets zu erwerben. Es sind maximal zwei Tickets pro Mitglied erwerbbar.
Tickets für das Auswärtsspiel am 18. März oder 19. März 2026
- Auswärts-Dauerkartenbesitzer:Auswärts-Dauerkartenbesitzer mit Euro-Option werden per Mail kontaktiert und erhalten ein Vorkaufsrecht auf ein Ticket, sobald alle verbindlichen Informationen vorliegen.
- Offizielle Fanclubs (OFCs):Sofern das Kartenkontingent für Gäste groß genug ist, startet bereits am Freitag, 27. Februar 2026, die Bewerbungsphase. Sie läuft bis zum Montag, 2. März 2026, 23.59 Uhr. Weitere Infos folgen per Mail.
- Mitglieder:Beim Mitgliederverkauf wird der Start der Verkaufsphase erst final festgelegt, wenn der Spielgegner feststeht.
- Sporting Braga: Sollte der Achtelfinal-Gegner Sporting Braga heißen, haben Mitglieder von Dienstag, 3. März 2026, 9 Uhr, bis Donnerstag, 5. März 2026, 13 Uhr, die Möglichkeit, sich für Tickets zu bewerben. Die Zulosung der Tickets sowie der Versand der Reservierungsbestätigungen erfolgt direkt noch am Donnerstag, 5. März 2026. Bis Montag, 9. März 2026, 13 Uhr, haben Mitglieder dann die Möglichkeit, ihre Reservierung verbindlich zu buchen.
- FC Porto: Reist der VfB für das Achtelfinale zum FC Porto, startet der Mitgliederverkauf am Donnerstag, 5. März 2026, 9 Uhr. Mitglieder können sich dann maximal zwei Tickets sichern.
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Die fünf Lieblingstore von Deniz Undav
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Die fünf Lieblingstore von Deniz Undav
Der Stürmer hat seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Jedes Tor sei auch ein Verdienst seiner Mitspieler, sagt er, und hebt fünf „Buden“ hervor.Es ist eine besondere Leistung. Und eine, die nicht allzu häufig vorkommt. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg (4:0) hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt und rückt damit in die Top 15 der weiß-roten Torjäger seit Bundesliga-Gründung 1963 auf. Der Stürmer brauchte dafür exakt 104 Partien. „Ich habe vom ersten Tag an sehr viel Liebe beim VfB gespürt“, sagt der Stürmer, der seit Sommer 2023 das Trikot mit dem roten Brustring trägt: „Daher bedeutet es mir sehr viel, überhaupt in die Nähe einer solchen Anzahl gekommen zu sein.“ Es ist das erste Mal, dass er eine solche Marke für einen Verein erreicht hat.
Als er darüber spricht, denkt der 29-Jährige zugleich an seine Teamkollegen. „Ohne sie würde ich keinen einzigen Treffer erzielt haben“, erklärt er: „Wir haben auf und neben dem Platz eine tolle Mannschaft, ich bin froh, mit Toren etwas zurückgeben zu können.“ Fünf seiner 50 VfB-Treffer hebt der Angreifer gesondert hervor:
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17. September 2024, UEFA Champions League, Ligaphase: Real Madrid – VfB (3:1)
„Das Tor gegen Real Madrid gehört definitiv zu meinen Highlights. Champions League mit dem VfB, der zwischenzeitliche Ausgleich im Bernabéu, der Jubel mit Teamkollegen und Fans – das sind unbeschreibliche Erlebnisse. Obwohl wir diese Partie am Ende leider verloren haben, bleibt es für mich etwas ganz Besonderes. Wir hatten trotz der Niederlage eine gute Leistung in Madrid gezeigt.“
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24. Mai 2025, DFB-Pokal, Finale: VfB – Arminia Bielefeld (4:2)
„Dieses Tor muss zu meiner ‚Top 5‘ gehören, das ist sicherlich keine Überraschung. Es war ein großes Spiel vor einer enormen Kulisse, ich konnte das zwischenzeitliche 3:0 erzielen und habe meinen ersten Titel mit dem VfB gewonnen. In den Tagen davor hatte ich in der Kabine mehrfach zu den Jungs gesagt, dass ich treffen werde – zum Glück habe ich mein Wort gehalten (lacht).“
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26. Oktober 2025, Bundesliga, 8. Spieltag: VfB – 1. FSV Mainz 05 (2:1)
„Mir ist noch genau bewusst, wie dieser Treffer entstand. Alex (Alexander Nübel, Anm. d. Red.) setzt mich mit einem langen Ball in Szene, den die Mainzer Abwehr nicht aufhalten kann – anschließend lupfe ich den Ball über deren Keeper hinweg ins Tor. Es war der erste Treffer nach meiner Innenbandverletzung und zugleich das Siegtor in einem engen Spiel, das wir mit vereinten Kräften noch auf unsere Seite gebogen haben.“
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6. November 2025, UEFA Europa League, Ligaphase: VfB – Feyenoord Rotterdam (2:0)
„Auf europäischer Bühne zu treffen, ist stets etwas Besonderes. Daher gehört auch das Tor zum 2:0-Endstand gegen Feyenoord zu meiner Auflistung. Es war ein wegweisendes Spiel in der Ligaphase, auf der Partie lag schon etwas Druck. Wir haben als Team standgehalten. Zudem traf ich erstmals in dem Wettbewerb und behalte das Tor auch deswegen in positiver Erinnerung.“
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22. November 2025, Bundesliga, 11. Spieltag: Borussia Dortmund – VfB (3:3)
„Dieses Spiel war verrückt. Ein ständiges Auf und Ab. Wir holten in Dortmund ein 0:2 auf und ich konnte binnen einer Halbzeit drei Treffer erzielen. Das dritte Tor ist jenes, das ich hervorheben möchte – weil es mich perfekt beschreibt: Ich schirme den Ball im Strafraum ab, drehe mich und schließe ins Eck ab. Die Energie und die Emotionen rund um das 3:3 waren sensationell.“
Bleibt abschließend noch ein Aspekt zu klären: sein Torjubel. Mal gibt’s ein Tänzchen, mal werden die Bizeps-Muskeln spielen gelassen, mal kommt’s zu einer Jubeltraube mit den Teamkollegen. Steckt eine Reihenfolge dahinter? Deniz Undav lacht und erklärt anschließend: „Nein, nein, mein Torjubel ist fast immer spontan, einfach so, wie es mir gerade in den Kopf kommt und wie die Emotionen sind.“
Die insgesamt 50 Pflichtspieltreffer für den VfB verteilen sich wie folgt: 41-mal in der Bundesliga, fünfmal im DFB-Pokal, zweimal in der UEFA Europa League sowie jeeinmal in der UEFA Champions League und im Franz-Beckenbauer-Supercup der DFL.
Auf weitere Tore in Weiß und Rot, Deniz!
5 aus 50: Deniz Undavs Lieblingstore im VfB-Dress
Die meisten Pflichtspieltore für den VfB seit Bundesliga-Gründung 1963
- Karl Allgöwer (167 Tore)
- Hermann Ohlicher (157)
- Fritz Walter (123)
- Mario Gomez (110)
- Cacau (109)
- Jürgen Klinsmann (94)
- Fredi Bobic (86)
- Hansi Müller (81)
- Krassimir Balakov (73)
- Karl-Heinz Handschuh (72)
- Martin Harnik (86)
- Walter Kelsch (65)
- Dieter Hoeneß (57)
- Kevin Kuranyi (57)
- Peter Reichert, Christian Gentner und Deniz Undav (gleichauf mit je 50 Toren)
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Matchfacts: Cheftrainer feiert Jubiläum
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Matchfacts: Cheftrainer feiert Jubiläum
Am Sonntagnachmittag gastiert der VfL Wolfsburg in der MHP Arena. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen warten seit Mitte Januar auf einen Bundesliga-Sieg, der VfB hingegen will sich den nächsten Heim-Erfolg sichern.Top 3 zu VfB gegen Wolfsburg
- Cheftrainer Sebastian Hoeneß steht zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie
- Der VfB belegt in zwei Kategorien Spitzenplätze im Bundesliga-Vergleich
- Der VfL Wolfsburg steckt tief im Abstiegskampf und gewann noch kein Rückrunden-Spiel
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Blick zurück: Ausbaufähige Bilanz im eigenen Wohnzimmer
In der Hinrunde feierte der VfB dank der Treffer von Tiago Tomas, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller einen überzeugenden 3:0-Erfolg und blieb damit zum dritten Mal in Serie ungeschlagen in Wolfsburg. Zuhause hat der VfB allerdings einiges gutzumachen. Von den vergangenen fünf Heimspielen gegen die Wölfe gewannen die Jungs aus Cannstatt nur eines und holten außerdem ein Unentschieden (dazu drei Niederlagen).
Wiedersehen: Nächstes Duell mit Wolfsburg, nächstes Tor?
Tiago Tomás trifft am Sonntag auf seine ehemaligen Teamkollegen. In den beiden vorangegangenen Saisons war der Offensivspieler für die „Wölfe“ auf Torejagd, nachdem er bereits in den 18 Monaten zuvor als Leihspieler Sporting Lissabons beim VfB verbracht hatte. Für die Niedersachsen steuerte der Portugiese neun Tore und sechs Vorlagen in 65 Spielen bei. In der Hinrunde traf er für den VfB gleich beim ersten Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club.
Licht und Schatten: Gegensätzliche Vorzeichen
Der VfB spielt mit 43 Punkten nach 23 Spieltagen nach 2023/2024 (47 Punkte, auch unter Sebastian Hoeneß) und der Meistersaison 2006/07 (45) seine drittbeste Saison im 21. Jahrhundert (wie 2003/04) und verlor nur eine der vergangenen zehn Bundesliga-Partien.
Für den VfL Wolfsburg sind 20 Punkte nach 23 Bundesliga-Spielen die schwächste Zwischenbilanz. Zudem blieben die Wölfe in den ersten sechs Rückrunden-Partien – wie bereits 2023/2024 (damals neun Spiele) – sieglos.
Späte Tore, späte Punktgewinne: VfB in der Spitzengruppe
Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppt.
Späte Gegentore, späte Punktverluste: Wolfsburg macht sich das Leben schwer
Der VfL Wolfsburg wiederum verspielte 23 Punkte nach Führung, was klarer Ligahöchstwert ist. Darüber hinaus kassierten die Wölfe schon 15 Gegentore in der Schlussviertelstunde. Auch hier sorgt der VfL – gemeinsam mit Eintracht Frankfurt – für den Höchstwert in der Bundesliga.
Goalgetter: Deniz Undav sorgt für Rekord
Deniz Undav erzielte seit Beginn des 8. Spieltags 13 Tore in der Bundesliga, das toppt nur FC Bayerns Harry Kane (16). Zuletzt schoss Undav in seinem 76. Bundesliga-Spiel für den VfB Stuttgart sein 40. Tor, einzig Fredi Bobic benötigte in der Vereinshistorie genauso wenige Spiele, um diese Marke zu knacken.
Jubiläum für den Cheftrainer: Hoeneß macht die Hundert voll
Sebastian Hoeneß wird am Sonntagnachmittag zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen, was gleichbedeutend mit der längsten Bundesliga-Amtszeit eines Stuttgarter Coaches seit Felix Magath (114 Bundesliga-Spiele von 2001 bis 2004) ist. Mit 1,81 Punkten pro Partie hat Sebastian Hoeneß auch den besten Punkteschnitt in der Bundesliga-Historie des VfB.
Zuschauer: Freier Verkauf gestartet
Für das Heimspiel am Sonntag sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich.
Schiedsrichteransetzung: Ein seltener Gast
Patrick Ittrich (SR), Thomas Gorniak (SR-A. 1), Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Katrin Rafalski (VA), Christian Fischer (VA-A).
Nach fast zwei Jahren leitet der Hamburger Patrick Ittrich wieder ein Pflichtspiel des VfB. Im Mai 2024 pfiff er das Gastspiel der Jungs aus Cannstatt beim FC Augsburg (1:0-Sieg).
Wetter: Kein Regen in Sicht
Am Sonntag werden frühlingshafte Temperaturen zwischen 6 und 11° in Stuttgart erwartet. Es bleibt über den Tag bewölkt.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Unter Zugzwang
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Unter Zugzwang
20 Zähler nach 23 Spieltagen: Die bisherige Punktausbeute führt dazu, dass der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf steckt. Der Gegner im Check:Die Ausgangslage
Der VfL Wolfsburg steckt derzeit im Abstiegskampf – und nahm bereits einen Trainerwechsel vor: Im November 2025 ersetzte Daniel Bauer den erst im Sommer 2025 verpflichteten Niederländer Paul Simonis Nur der 1. FC Heidenheim (51) kassierte bislang mehr Gegentore als der VfL (49), der seit Mitte Januar 2026 auf einen Sieg wartet.
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Der Trainer
Anfang November 2025 übernahm Daniel Bauer, zunächst interimistisch, das Cheftraineramt beim VfL Wolfsburg. In den 13 Spielen unter seiner Regie holte der VfL zwölf Punkte (drei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen). Zuvor hatte der 43-Jährige die U19 des VfL betreut, mit der ihm im vergangenen Jahr der Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal der Junioren gelang. Damals warfen die Wölfe die VfB-U19 in der ersten Runde (2:4 n.V.) aus dem Wettbewerb.
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Der Elfmeterkiller
Der VfL Wolfsburg bekam in der laufenden Spielzeit bereits neun Strafstöße gegen sich ausgesprochen. Zu ihrem Glück haben die Wölfe mit ihrem polnischen Torhüter Kamil Grabara einen echten Elfmeter-Killer in ihren Reihen. Von den neun Versuchen der VfL-Gegner fanden nur fünf den Weg ins Tor. Drei der vier anderen Schüsse parierte der 27-Jährige, der seit einer schweren Gesichtsverletzung im Jahr 2022 immer mit Schutzmaske spielt.
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Das Sturm-Duo
Starker Stellvertreter: Während Mohamed Amoura im Dezember 2025 und Januar 2026 beim Afrika-Cup weilte und mit Algerien das Viertelfinale erreichte, ersetzte ihn Offensivkollege Dzenan Pejcinovic im Sturmzentrum. Am 15., 16. und 17. Spieltag erzielte der 21-jährige gebürtige Münchner insgesamt fünf Treffer (seine ersten in der Bundesliga), ehe eine Fußverletzung und die Rückkehr Mohamed Amouras ihn etwas ausbremsten. Der pfeilschnelle Algerier führt die Wolfsburger Torjägerliste trotz seines mehrwöchigen Fehlens mit acht Treffern weiterhin an.
Die Historie
Von den vergangenen zehn Bundesliga-Duellen zwischen dem VfB und dem VfL Wolfsburg seit April 2021 endeten lediglich zwei mit einem Heimsieg. Im Oktober 2022 gewannen die Wölfe zu Hause mit 3:2, ziemlich genau ein Jahr später siegte der VfB mit 3:1 in Stuttgart. Ansonsten gab es jeweils drei Auswärtssiege für beide Clubs sowie zwei Punkteteilungen.
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„Dominant und spielfreudig auftreten“
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„Dominant und spielfreudig auftreten“
In der Bundesliga ist der VfB seit fünf Heimspielen unbesiegt – und möchte diese Serie gegen Wolfsburg ausbauen. Zwei Werte zeichnen die Jungs aus Cannstatt derzeit besonders aus.An das Hinspiel erinnert sich der VfB gerne. Damals, am 7. Bundesliga-Spieltag, siegte der Club aus Cannstatt mit 3:0 in Wolfsburg und zeigte eine durchweg dominante Leistung. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß wählt die richtige Balance aus Regeneration und Vorbereitung, damit auch das bevorstehende Rückspiel einen positiven Ausgang nimmt. Am Sonntag, 1. März 2026, empfängt der VfB die Gäste aus Niedersachsen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll die Serie von fünf ungeschlagenen Bundesliga-Heimspielen ausgebaut werden.
Sebastian Hoeneß sieht Gegner mit viel Qualität
„Der VfL Wolfsburg gehört für mich definitiv nicht in die unteren Tabellenregionen“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer nimmt darauf Bezug, dass die Gäste in der laufenden Bundesliga-Saison erst 20 Punkte aus 23 Partien sammelten. Damit belegt das Team von Chefcoach Daniel Bauer, der im November 2025 aus der clubeigenen U19 aufrückte, momentan den 15. Tabellenplatz. In der Rückrunde warten die „Wölfe“ noch auf ihren ersten Sieg. Es sind Fakten, die einen falschen Eindruck erwecken können. Denn Wolfsburg zeigte immer wieder gute Auftritte. Daher ordnet Sebastian Hoeneß ein: „Wir treffen auf einen Gegner mit viel Qualität, der das Potenzial hat, jeder Mannschaft in der Bundesliga große Probleme zu bereiten.“
Was heißt das für die eigene Haltung? Die Jungs aus Cannstatt werden das richtige Energielevel und eine hohe Aktivität benötigen. Hinzu kommt der Heimvorteil. „Wir wollen mit den Fans im Rücken von Beginn an dominant und spielfreudig auftreten, viel Intensität ins Spiel bringen und die Begegnung so auf unsere Seite ziehen“, sagt der 43-Jährige, der zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie stehen wird. Auch zwei andere Statistiken fallen vor der Begegnung am Sonntag auf.
VfB in der Schlussphase stets für Treffer gut
Der VfB holte in dieser Bundesliga-Saison bereits 14 Punkte nach Rückstand, das überbieten lediglich der FC Bayern sowie der SC Freiburg (je 15). Außerdem erzielten die Jungs aus Cannstatt bereits 15 Tore in der Schlussviertelstunde, was nur der FC Bayern (25) toppen kann. Die Bereitschaft, gemeinsam Widerstände zu bezwingen und bis zum Schluss alles abzurufen, ist auch für den 24. Bundesliga-Spieltag eine gute Voraussetzung.
Noch Resttickets im freien Verkauf
Für die Bundesliga-Heimspiele am Sonntag, 1. März 2026, gegen den VfL Wolfsburg sowie am Sonntag, 15. März 2026, gegen RB Leipzig sind jeweils noch Resttickets im freien Verkauf verfügbar.
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„Das eigene Tor mit allen Mitteln verteidigen“
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„Das eigene Tor mit allen Mitteln verteidigen“
Am Sonntag ist „International Matchday“ gegen Wolfsburg. Grund genug, mit Jeff Chabot, der fünf Sprachen spricht, im neuen STADION AKTUELL-Interview über die Vielfalt in der Kabine und Auslandserfahrungen zu reden.Seine Zweikämpfe führt er entschlossen, für sein Team ruft er alles ab. Nach seinem Wechsel im Sommer 2024 vom 1. FC Köln zum VfB hat sich Jeff Chabot rasch zu einem Leistungsträger entwickelt. Der 28-Jährige möchte mit dem Club aus Cannstatt ambitioniert bleiben – dazu gehört, am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den VfL Wolfsburg erfolgreich zu sein. Zuvor spricht der Verteidiger imSTADION AKTUELL-Interview über seinen Lernprozess im Ausland, die aktuelle Form des Teams – und ein Lob von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.
Hallo Jeff, das Bundesliga-Heimspiel gegen Wolfsburg steht unter dem Motto „International Matchday“. Zum Kader des VfB gehören Profis aus 14 verschiedenen Nationen. Wie bereichert diese Vielfalt euer Beisammensein?
Jeff: „Es tut einer Kabine einfach gut, wenn viele Kulturen aufeinandertreffen. Wir haben einen sehr guten und positiven Umgang miteinander. Zudem finde ich es interessant, wie jeder Mensch mit gewissen Situationen anders umgeht – das hilft, sich etwas abzuschauen. Wir haben viel Spaß zusammen, wissen aber auch, wann wir in den Konzentrations-Modus umschalten müssen. Diese Mischung ist wichtig.“
Welchen Einfluss haben die verschiedenen Kulturen auf die Musikauswahl in der Kabine?
Jeff: „Der Einfluss ist begrenzt, da Jamie (Leweling, Anm. d. Red.) für die Musik verantwortlich ist – und er lässt sich dabei kaum hereinreden, sondern zieht sein Ding durch (lacht). Wir sind zufrieden mit seinen Playlists.“
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Du hast – neben Deutschland – bereits in der ersten Liga Italiens und der Niederlande gespielt. Inwiefern hast du persönlich von diesen Auslandsstationen profitiert?
Jeff: „Rückblickend waren das ganz wichtige Jahre für mich. Ich bin herausgetreten aus meiner Komfortzone, musste mich in vergleichsweise jungen Jahren in einem fremden Land mit einer fremden Sprache zurechtfinden – und war in erster Linie auf mich alleine gestellt. Ich musste Situationen alleine lösen, in gewissen Momenten erst einmal alleine klarkommen, weil eben Familie und Freunde nicht immer vor Ort sein können. Daran bin ich als Mensch gewachsen, das war eine sehr prägende Zeit für mich.“
Was hast du als Fußballprofi aus den verschiedenen Ländern mitgenommen?
Jeff: „Ich erinnere mich noch gut an meine ersten zwei, drei Wochen in Italien: Ich dachte, ich lerne das Verteidigen nochmal völlig neu. Es wurde ganz akribisch auf jedes Detail geachtet.“
Inwiefern?
Jeff: „Etwa die eigene Stellung zum Ball und zum Gegner oder das Positionsspiel. Meine Lernkurve war extrem in dieser Zeit. Und dann kommt noch die Mentalität in Italien hinzu: Das Wichtigste war, kein Gegentor zu kassieren. Der Grundsatz ist, das eigene Tor mit allen Mitteln zu verteidigen. Darauf baut sich alles Weitere auf.“
Wie war’s in der Niederlande?
Jeff: „Die niederländische Liga ist eine super Plattform für junge Spieler – und damit auch ein hervorragendes Sprungbrett, um sich für die Top-Ligen in England, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland zu empfehlen. In den Niederlanden wird auf hohem Niveau agiert und zudem ein technisch feiner Fußball gespielt. Ich würde jungen Spielern, die aus den Nachwuchsleistungszentren kommen, diesen Zwischenschritt absolut empfehlen.“
Beim VfB hast du rasch Verantwortung übernommen und zählst seit deiner ersten Saison in Weiß und Rot zu den Leistungsträgern. Wie beurteilst du deine Entwicklung?
Jeff: „Ich bin sehr dankbar und zufrieden, wie alles aufgegangen ist. Es ist überragend, dass wir die zweite Saison in Serie international spielen. In der Mannschaft steckt viel Hunger auf weiteren Erfolg, den wir gemeinsam erreichen möchten. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“
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Welche Momente sind deine persönlichen Höhepunkte im Trikot mit dem roten Brustring?
Jeff: „Den DFB-Pokalsieg im vergangenen Jahr setze ich auf Rang eins – das war ein unfassbares Erlebnis. Auch das Halbfinale 2025 gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) war ein sensationeller Fight, der mir als besondere Partie in Erinnerung geblieben ist. Genau wie unsere jüngsten Vergleiche mit Borussia Dortmund – etwa der 5:1-Heim- oder der 2:1-Auswärtssieg, bei dem ich mein erstes Bundesliga-Tor erzielen konnte. Und natürlich die internationalen Matches. Mir kommen viele Momente in den Kopf.“
Apropos DFB-Pokal: Als Titelverteidiger seid ihr bereits bis ins Halbfinale des laufenden Wettbewerbs gekommen. Im April geht’s gegen den SC Freiburg um den Einzug ins Finale. Was würde es dir bedeuten, erneut das Endspiel zu erreichen?
Jeff: „Das würde mir sehr viel bedeuten. Es gibt nicht allzu viele Mannschaften, die es geschafft haben, den Titel zu verteidigen. Dieser Traum spornt uns an. Wir wollen erneut nach Berlin, daher werden wir gegen Freiburg alles abrufen und versuchen, das Halbfinale auf unsere Seite zu ziehen.“
Auch in der Bundesliga weist ihr eure gute Form nach, seid im vorderen Tabellendrittel dabei. Worin liegen die Gründe für die starke Verfassung?
Jeff: „Wir haben in den Details nochmals einen Sprung nach vorne gemacht. Uns gelingt es, leidensfähiger zu sein und auch enge Partien auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben gute Abläufe und Prinzipien in unserem Spiel. Jeder kann sich auf seinen Teamkollegen verlassen, es macht Freude, auf dem Rasen gemeinsam um die Punkte zu kämpfen.“
Was dir persönlich derzeit noch fehlt, ist ein Saisontor …
Jeff: „Die Jungs halten sich aktuell noch mit Sprüchen zurück (lacht). Sie wissen: Mein erster Job ist das Verteidigen. Wenn sich in der Offensive jedoch mal die Möglichkeit bietet, einen Treffer zu machen, möchte ich da sein.“
Es fällt aus, dass ihr in der Defensivarbeit auch bei mitunter wechselnden Anfangsformationen gut harmoniert. Woran liegt das?
Jeff: „Wir reiben uns füreinander auf – ganz egal, wer mit wem auf dem Platz steht. Unser gemeinsames Ziel ist, die Null zu halten. Und da gehören auch die Jungs dazu, die nicht Verteidiger sind, sondern in vorderen Linien den Gegner unter Druck setzen.“
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Im Hinspiel stand gegen den VfL Wolfsburg die angesprochene Null und ihr habt auswärts 3:0 gewonnen. Was erwartest du diesmal für eine Begegnung?
Jeff: „Wolfsburg hat ein Team mit viel Qualität, das aus meiner Sicht deutlich besser ist, als es der aktuelle Tabellenplatz ausdrückt. Wir müssen sehr konzentriert und konsequent agieren. Es wird wichtig sein, im eigenen Stadion und mit den Fans an unserer Seite von Beginn an zu zeigen, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten möchten.“
Zum Abschluss blicken wir in die etwas fernere Zukunft: RTL-Experte Lothar Matthäus hat bei den jüngsten UEFA Europa League-Spielen gesagt, dass er in dir einen Kandidaten für die deutsche Nationalmannschaft und die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sieht. Für die U-Teams des DFB bist du 13-mal aufgelaufen. Inwiefern hast du die Aussage wahrgenommen?
Jeff: „Ich habe die Aussage mitbekommen und sie ist eine große Ehre für mich. Lothar Matthäus gehört zu den allerbesten Fußballern, die Deutschland jemals hatte. Für mich geht es einfach darum, mit dem VfB so erfolgreich wie möglich unterwegs zu sein und beste Leistungen zu bringen. Einen Sommerurlaub habe ich jedenfalls noch nicht gebucht.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 24. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. März 2026, 15.30 Uhr, gegen den VfL Wolfsburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Jeff Chabot: Zeitreise und Zahlenspiel
- Poster: Jeff Chabot
- Zu Gast: VfL Wolfsburg
- Stuttgart international: Weltweit am Ball
- VfB-Stiftung: Aktivitäten im Ausland
- VfB-Frauen: Interview mit Haruka Osawa
- Nachwuchs: Reise nach Ghana
- Historie: 100 Jahre Brustring
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Spitzenteam aus der „Hafenstadt“
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Spitzenteam aus der „Hafenstadt“
Der FC Porto ist bislang eindrucksvoll durch die UEFA Europa League gezogen. Die ebenso beeindruckende Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Gegner im Check:Die Ligaphase
Der FC Porto qualifizierte sich als Tabellenfünfter der UEFA Europa League-Ligaphase mit 17 Punkten aus den acht Partien direkt für die Runde der letzten 16 Teams. Lediglich das Auswärtsspiel bei Nottingham Forest verlor der Club am 3. Spieltag mit 0:2. Neben zwei 1:1-Unentschieden in Utrecht und bei Viktoria Pilsen gewannen die Blau-Weißen bei RB Salzburg (1:0) sowie alle ihre vier Heimspiele gegen Roter Stern Belgrad (2:1), Nizza (3:0), Malmö (2:1) und die Glasgow Rangers (3:1).
Die nationale Meisterschaft
In der heimischen Liga Portugal führt der FC Porto aktuell mit 62 Punkten aus 23 Partien das Klassement vor den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica an. Somit besteht eine durchaus realistische Chance, erstmals seit der Saison 2021/2022 wieder die Meisterschaft gewinnen zu können. In den zurückliegenden drei Spielzeiten zog Porto im Vergleich mit Benfica und Sporting jeweils den Kürzeren.
Die Historie
Die erfolgreichste Phase des FC Porto in der heimischen Liga waren die 1990er Jahre mit insgesamt sieben Meisterschaften sowie weiteren neun Titeln zwischen 2003 und 2013. Mit insgesamt 30 nationalen Meisterschaften liegt der FC Porto auf Rang zwei hinter Benfica Lissabon (38). Dazu kommen 20 Pokalsiege und – als größter Erfolg der Vereinsgeschichte – der Gewinn der UEFA Champions League 2004 sowie des Vorgänger-Wettbewerbes, des Europapokals der Landesmeister, in der Spielzeit 1986/1987. Zudem gewann der FC Porto in der Saison 2010/2011 auch einmal die UEFA Europa League.
Der Trainer
Gecoacht wird der FC Porto seit Beginn dieser Saison von dem erst 36 Jahre alten Italiener Francesco Farioli. Trotz seines jungen Alters konnte Francesco Farioli bereits jede Menge internationale Erfahrung sammeln. In seiner italienischen Heimat arbeitete er zunächst als Torwarttrainer für Benevento und Sassuolo und anschließend als Chefcoach in der Türkei für Fatih Karagümrük und Alanyaspor. Es folgte ein Wechsel zu OGC Nizza in Frankreich sowie danach ein Engagement beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam. Einen Titel konnte Farioli mit seinen Teams bislang noch nicht gewinnen.
Die Stars
Der Kader des FC Porto ist gespickt mit zahlreichen Top-Spielern. Kapitän der Mannschaft ist Torhüter und Nationalkeeper Diogo Costa. Neben ihm gehören der von Arsenal London geliehene polnische Innenverteidiger Jakub Kiwior, der argentinische Mittelfeldspieler Alan Varela, Dänemarks Auswahlspieler Victor Froholdt sowie das erst 18-jährige Eigengewächs Rodrigo Mora zu den wichtigsten Akteuren. Mit 20 Saisontreffern ist der spanische A-Nationalspieler Samu Aghehowa der mit Abstand beste Schütze des Teams, der Porto aber aufgrund eines Kreuzbandrisses über Monate nicht zur Verfügung stehen wird. Deshalb müssen andere in die Bresche springen – wie etwa die Offensivkräfte William Gomes (8 Tore), Borja Sainz (7) oder Deniz Gül (4).
Der Bundesliga-Bezug
Im Kader des FC Porto steht mit dem Niederländer Luuk de Jong auch ein ehemaliger Bundesliga-Profi. Vor etwas mehr als zehn Jahren heuerte er bei Borussia Mönchengladbach an und absolvierte insgesamt 36 Bundesliga-Spiele für die Elf vom Niederrhein. Im Herbst seiner Karriere kann er aktuell jedoch keine Hilfe für die Portugiesen sein, da er wie Sturmkollege Samu an einem Kreuzbandriss laboriert. Das Duell zwischen Porto und dem VfB ist indes der erste Vergleich überhaupt. Noch nie zuvor sind sich die Clubs auf internationalem Terrain begegnet.
Die Stadt
Mit circa 230.000 Einwohnern ist Porto nach der Hauptstadt Lissabon die zweitgrößte „Metropole“ des Landes. Der Name „Porto“ heißt im Deutschen übersetzt „Hafen“.Die im Nordwesten Portugals gelegene Stadt an der Douro-Mündung zum Atlantik gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat einiges zu bieten. Porto ist ein Paradies für Genießer und Weinkenner. Bekannt als Heimat des Portweins, der in „Vila Nova de Gaia“ reift, prägen die Altstadt „Ribeira“, barocke Kirchen und die imposante Brücke „Ponte Dom Luís I“ das Stadtbild.
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Porto oder Braga?
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Porto oder Braga?
Am Freitagmittag entscheidet sich, auf wen der VfB im UEFA Europa League-Achtelfinale treffen wird. Die Fakten zu Auslosung, Übertragung und Terminen:Noch 16 Clubs sind im Wettbewerb vertreten – und der VfB gehört dazu. Bei der Auslosung für das UEFA Europa League-Achtelfinale stoßen die acht Sieger aus den eben absolvierten Playoffs zu den acht Teams, die sich direkt über die Ligaphase qualifiziert haben. Ein Überblick zur bevorstehenden Auslosung:
Wann findet die Auslosung statt?
Die Auslosung findet am Freitag, 27. Februar 2026, statt – sie beginnt 13 Uhr im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon. Neben dem Achtelfinale wird auch der weitere Turnierbaum für das potenzielle Viertel- und Halbfinale festgelegt.
Wo wird die Auslosung übertragen?
Die Zeremonie wird live auf der Website der UEFA und in der offiziellen UEFA Europa League-App gestreamt.
Auf wen kann der VfB im Achtelfinale treffen?
Der VfB wird auf einen Gegner treffen, der sich als eine der Top-8-Mannschaften der Ligaphase für das Achtelfinale qualifiziert hat. Gemäß der gesetzten Paare wird den Jungs aus Cannstatt entweder der FC Porto (Tabellenfünfter) oder Sporting Braga (Tabellensechster) zugelost. Somit steht bereits zum jetzigen Zeitpunkt fest, dass es im Achtelfinale definitiv gegen einen portugiesischen Vertreter gehen wird.
Wann werden die Achtelfinals gespielt?
Das Hinspiel der Runde der letzten 16 Teams findet am Donnerstag, 12. März 2026, statt. Das Rückspiel wird entweder am Mittwoch, 18. März 2026, oder am Donnerstag, 19. März 2026, gespielt. Der VfB, der sich über die Playoffs fürs Achtelfinale qualifiziert hat, genießt zuerst Heimrecht und tritt anschließend auswärts an.
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30 Prozent auf das Europa League-Trikot
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30 Prozent auf das Europa League-Trikot
Die Vorfreude auf das bevorstehende Achtelfinale ist groß. Passend dazu gibt es ausgewählte Fanartikel aus dem „europäischen Sortiment“ mit Rabatt.Mit dem Brustring durch Europa! Zum ersten Mal seit 13 Jahren steht der VfB wieder im Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs. Mindestens eine weitere Runde geht es in der UEFA Europa League mit den weiß-roten Fans auf die Reise. Für die bisherige Unterstützung in ganz Europa möchte der Club aus Cannstatt „Danke!“ sagen und hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Ab sofort gibt es bis einschließlich Sonntag, 1. März 2026, stolze 30 Prozent Rabatt sowie einen gratis Spielerflock auf entsprechende UEFA Europa League-Trikots.
Gutscheincode lautet „TOP16“
Dieser „Deal“ lässt sich mit dem Gutscheincode „TOP16“ sichern – nur im offiziellen VfB-Onlineshop. Übrigens: Stöbern lohnt sich – auch weitere Artikel aus dem „europäischen Sortiment“ sind reduziert.
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Matchfacts: Das Achtelfinale vor Augen
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Matchfacts: Das Achtelfinale vor Augen
Am Donnerstag empfängt der VfB den Celtic FC zum Playoff-Rückspiel. In der UEFA Europa League belegen derzeit zwei VfB-Akteure eindrucksvolle SpitzenplätzeAusgangslage I: Alle Trümpfe in der Hand
Nach dem 4:1-Sieg im Hinspiel ist klar, dass der VfB nur noch durch eine deutliche Heimniederlage um den Achtelfinal-Einzug gebracht werden kann. Gelingt der Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Qualifikation für die Runde der letzten 16, geht es definitiv gegen einen portugiesischen Vertreter. Gegner wäre dann entweder der FC Porto oder Sporting Braga.
Ausgangslage II: Statistik spricht eine klare Sprache
Der VfB hat noch nie ein Heimspiel in einem europäischen Wettbewerb gegen eine schottische Mannschaft verloren (vier Siege, zwei Remis). Darunter ist ein 3:2-Sieg gegen Celtic im Februar 2003 im UEFA-Pokal (trotz zwischenzeitlichen 0:2-Rückstands).
Celtic FC hat in 16 Versuchen noch nie ein Auswärtsspiel im Europapokal in Deutschland gewonnen (vier Remis, zwölf Niederlagen), obwohl sie bei ihrer letzten Reise im Februar 2025 in den UEFA Champions League-Playoffs zur K.o.-Phase ein 1:1 beim FC Bayern München holten. Überhaupt gewann Celtic nur eines der letzten 17 Auswärtsspiele in europäischen Wettbewerben (sechs Remis, zehn Niederlagen). In der K.o.-Phase ist Celtic sogar seit zwölf Auswärtsspielen sieglos (drei Remis, neun Niederlagen). Kurios: Der letzte Auswärtssieg in einer europäischen K.o.-Phase gelang beim 1:0 bei Boavista Porto im April 2003, während Martin O’Neills erster Amtszeit.
Junger Topscorer: Bilal El Khannouss beweist seinen Wert
Im Hinspiel wurde Bilal El Khannouss (21 Jahre, 285 Tage) der jüngste Doppelpacker des VfB in einem europäischen Wettbewerb seit Mario Gomez gegen Rapid Bukarest im UEFA-Pokal im Dezember 2005 (20 Jahre, 157 Tage). Bilal El Khannouss ist auch der erste Stuttgarter mit fünf Saisontoren in einem europäischen Wettbewerb seit Mario Gomez 2008/2009 (6 Tore im UEFA-Pokal).
Offensive Topwerte: Zwei VfBler belegen Spitzenplätze
In der laufenden UEFA Europa League-Spielzeit trafen nur zwei Spieler noch öfter als Bilal El Khannouss (fünf Tore): Igor Jesus (Nottingham Forest) und Petar Stanic (Ludogorets Razgrad, jeweils sieben Tore).
In Sachen Torvorlagen belegt ein anderer Offensivspieler des VfB den ersten Platz: Deniz Undav bereitete bereits sechs Tore vor. In der Liste der Topscorer belegt Deniz Undav dank zweier eigener Treffer ebenfalls den ersten Rang, teilt sich diesen aber mit den Torjägern Igor Jesus und Petar Stanic (alle acht Scorerpunkte). Bilal El Khannouss rangiert auf Position zehn (fünf Scorerpunkte).
Statistiken aus dem Hinspiel
Ballbesitz: CEL 52% – 48% VfB
Passquote:CEL 85% – 83%VfB
Schüsse: CEL 11 – 16 VfB
Schüsse aufs Tor: CEL 2 – 5 VfB
Ecken: CEL 4 – 2 VfB
Zweikämpfe: CEL 46% – 54% VfB
Luftzweikämpfe:CEL 38% – 62%VfB
Fouls: CEL 8 – 7 VfB
Personal: Chabot fehlt gesperrt, drei weitere VfBler sind vorbelastet
Jeff Chabot ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte, die er in Glasgow sah, im Rückspiel gesperrt. Außerdem stehen Deniz Undav, Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt bei jeweils zwei Gelben Karten und wären bei einer dritten Verwarnung in einem möglichen Achtelfinal-Hinspiel gesperrt.
Eine Sperre von einem Spiel erfolgt in der UEFA Europa League erstmals nach drei Verwarnungen. Weitere Sperren folgen jeweils bei der nächsten ungeraden Anzahl an gesammelten Gelben Karten, also bei fünf, sieben usw. Nach dem Viertelfinale werden die bis dahin angehäuften Verwarnungen annulliert.
Zuschauer: Top-Kulisse in Bad Cannstatt
Die MHP Arena ist für das Playoff-Rückspiel am Donnerstag ausverkauft. Die Gäste werden von rund 3.000 Fans nach Stuttgart begleitet.
Schiedsrichteransetzung: Bosnisch-spanisches Gespann im Einsatz
Irfan Peljto (SR, BIH) Senad Ibrisimbegovic (SR-A.1, BIH), Davor Beljo (SR-A.2, BIH), Milos Gigovic (4. Offizieller, BIH), Carlos del Cerro Grande (VAR, ESP), Guillermo Cuadra Fernandez (VAR-A, ESP).
Der 41-jährige Irfan Beljo leitete in der bisherigen Saison jeweils zwei Spiele in der UEFA Champions League und der Europa League sowie jeweils ein Spiel in den jeweiligen Qualifikations-Runden der beiden Wettbewerbe. Insgesamt wurde er in 42 Spielen in den drei großen europäischen Wettbewerben eingesetzt.
Wetter: Sonniger Tag, kühler Abend
Erstmals in diesem Jahr geht es am Donnerstag der 20°-Marke entgegen. Gegen Abend kühlt es auf rund 5° C ab, es bleibt jedoch trocken.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
-
„Das Spiel aktiv gestalten“
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„Das Spiel aktiv gestalten“
Nach dem 4:1 im Hinspiel wollen die Jungs aus Cannstatt am Donnerstag gegen den Celtic FC den finalen Schritt ins Achtelfinale der UEFA Europa League gehen. Maximilian Mittelstädt äußert sich in der Presserunde vor dem Spiel zur Ausgangslage, zu Teamkollege Ramon Hendriks sowie zu seinen Qualitäten als Elfmeterschütze.Im Hinspiel vergangene Woche gönnte ihm Cheftrainer Sebastian Hoeneß nach zuvor acht Startelf-Einsätzen erstmals in der laufenden UEFA Europa League-Saison eine Verschnaufpause, im Rückspiel darf sich „Dauerbrenner“ Maximilian Mittelstädt wieder Hoffnungen auf einen Einsatz auf europäischer Bühne machen. Vor dem Heimspiel gegen den Celtic FC am Donnerstagabend, um 18.45 Uhr, live im VfB-Liveticker und im VfB-Radio sowie bei RTL und RTL+, äußerte sich der Linksverteidiger am Mittwoch auf der Pressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten.
Maximilian Mittelstädt über…
… die Ausgangslage vor dem Rückspiel gegen den Celtic FC:„Durch den deutlichen Auswärtssieg in der vergangenen Woche haben wir uns sehr gute Voraussetzungen für morgen geschaffen. Wir werden allerdings nicht daran denken, einen Drei-Tore-Vorsprung zu haben, sondern gehen das Spiel an, als stünde es 0:0. Wir wollen gewinnen und das Spiel aktiv gestalten.“
… über die Rotation während der Englischen Wochen:„Natürlich wäre ich im Hinspiel gerne eingesetzt worden, aber wir haben eine hohe Qualität in der Mannschaft und können ordentlich rotieren. Es tut der Mannschaft sichtlich gut und zeichnet unser Team auch aus, dass wir diese Qualität in den Reihen haben und alle Spieler gute Leistungen bringen.“
… über sein Zusammenspiel mit Ramon Hendriks:„Ramon und ich sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern haben gezeigt, dass wir auch gemeinsam auf dem Platz stehen können. Wir haben beide unsere Qualitäten, um der Mannschaft weiterhelfen zu können. Es ist definitiv ein Vorteil für die Mannschaft, zwei starke und vielseitige Spieler auf verschiedenen Positionen einsetzen zu können. Mein Ziel ist es, weiterhin gute Leistungen beim VfB zu zeigen, um mich in eine gute Position für die Nationalmannschaft und die WM im Sommer zu bringen.“
… über seine Rolle als Elfmeterschütze:„Es kommt bei der Frage nach dem Schützen immer darauf an, welche Spieler gerade auf dem Platz stehen. Ich denke aber, dass ich in den vergangenen Wochen und Monaten einige Argumente für mich sammeln konnte, um auch in Zukunft antreten zu dürfen. Bislang hat es zum Glück immer geklappt und ich habe zuletzt viel Zeit nach dem Training investiert, um noch mehr an meiner Technik zu feilen und weiteres Selbstvertrauen für die Elfmetersituationen zu sammeln.“
Die Pressekonferenz im Re-Live:
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Playoff-Rückspiel
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Playoff-Rückspiel am Donnerstag, 26. Februar 2026, 18.45 Uhr, gegen den Celtic FC einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
- Interview: Finn Jeltsch
- Zu Gast: Celtic FC
- VfB-Frauen: The next step
- Historie: 100 Jahre Brustring
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„Konsequent agieren“
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„Konsequent agieren“
Den Auftritt aus Glasgow im Rücken, die eigenen Fans an der Seite. Der VfB fokussiert den Einzug ins Achtelfinale. Dabei soll auch die Form von zwei Offensivspielern helfen.Die Ausgangslage ist eindeutig – und lädt dennoch keineswegs zum Leichtsinn ein. Am vergangenen Donnerstag hat der VfB sein Playoff-Hinspiel in der UEFA Europa League beim Celtic FC (4:1) gewonnen. Nun soll der zweite und entscheidende Schritt auf dem Weg ins Achtelfinale des Wettbewerbs folgen: Am Donnerstagabend, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchten die Jungs aus Cannstatt auch den zweiten Vergleich mit den Schotten erfolgreich gestalten und ihr Ticket für die Runde der letzten 16 Teams lösen. Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an seine Mannschaft.
Bilal El Khannouss und Deniz Undav mit Top-Werten
„Wir wollen das Spiel bestmöglich absolvieren und gewinnen – das ist der klare und sicherste Weg, die nächste Runde zu erreichen“, sagt der 43 Jahre alte Chefcoach: „Es wird darum gehen, die volle Leistungsbereitschaft abzurufen und in unserem Stadion von der ersten Minute an konsequent zu agieren.“ Das Thema der Belastungssteuerung werde keine übergeordnete Rolle spielen. „Die beste Regeneration sind Siege“, sagt Sebastian Hoeneß und macht damit deutlich, dass der VfB keine Kompromisse in der UEFA Europa League machen, sondern seinen eingeschlagenen Weg fortsetzen möchte.
Dass das gesamte Team in diesem Wettbewerb auf Kurs ist, drückt sich unter anderem in zwei Einzelstatistiken aus. Bilal El Khannouss ist der erste Stuttgarter mit fünf Toren in einem europäischen Wettbewerb seit Mario Gomez in der Saison 2008/2009 – er erzielte damals sechs Treffer im UEFA-Cup. Mit Igor Jesus (Nottingham Forest) und Petar Stanic (Ludogorets Razgrad), die jeweils sieben Treffer schossen, stehen nur zwei Akteure im laufenden Wettbewerb vor ihm. In Sachen Torvorlagen belegt ein anderer Offensivspieler des VfB den ersten Platz: Deniz Undav bereitete bereits sechs Treffer vor – aktueller Bestwert in der UEFA Europa League.
Personal: Jeff Chabot gesperrt, Angelo Stiller bereit
„Wir werden unser bestes Level brauchen, um den Job in den Playoffs erfolgreich abzuschließen“, sagt Sebastian Hoeneß: „Wir freuen uns auf die Kulisse und auf unsere Fans.“ Ein Akteur wird diese Atmosphäre diesmal nur vom Seitenrand aus erleben können: Jeff Chabot hat im Hinspiel seine fünfte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen und muss daher im bevorstehenden Rückspiel pausieren.
An anderer Stelle gibt es positive Neuigkeiten hinsichtlich des Personals. Angelo Stiller hat seine Thematik aus dem Bundesliga-Auswärtsspiel von Sonntagabend in Heidenheim (3:3) auskuriert und konnte beim Abschlusstraining uneingeschränkt mitwirken. Er steht somit zur Verfügung. Auch Dan-Axel Zagadou und Justin Diehl trainieren wieder mit der Mannschaft. Verzichten muss das Team mit dem roten Brustring auf Lazar Jovanovic, der sich weiterhin im Rehatraining befindet.
Der Livestream:
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„Erneut die richtige Mentalität zeigen“
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„Erneut die richtige Mentalität zeigen“
Finn Jeltsch hat gute Erinnerungen an das Playoff-Hinspiel gegen Celtic. Vor dem Rückspiel spricht der 19 Jahre alte Verteidiger in der STADION AKTUELL über seine Entwicklung und die Defensivarbeit des gesamten Teams.Hinter Finn Jeltsch liegen ereignisreiche Monate. Der Wechsel zum VfB, die ersten Bundesliga-Einsätze, der DFB-Pokalsieg 2025 in Berlin, die Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold, Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft sowie inzwischen auch Erfahrungen im Europapokal. Und natürlich sollen in der UEFA Europa League noch weitere Begegnungen hinzukommen. Am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, spielt der VfB gegen den Celtic FC um den Achtelfinal-Einzug. Zuvor spricht der 19 Jahre alte Verteidiger über das Rückspiel gegen die Schotten, seine Entwicklung und die Defensivarbeit des gesamten Teams.
Hallo Finn, durch den 4:1-Auswärtssieg am vergangenen Donnerstag beim Celtic FC ist eine gute Ausgangslage für das Rückspiel entstanden. Wie schätzt du die Situation ein?
Finn: „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Dennoch gibt es genügend Beispiele im Fußball, dass so etwas längst keine Garantie für ein Weiterkommen ist. Wir müssen uns auch im Rückspiel alles erarbeiten und sollten die Partie angehen, als würde es insgesamt noch 0:0 stehen. Ich bin überzeugt, dass wir als Team erneut die richtige Mentalität zeigen werden.“
Was waren aus deiner Sicht die Schlüssel, um den ersten von zwei Vergleichen mit Celtic erfolgreich zu gestalten?
Finn: „Wir hatten von der ersten Minute an die richtige Schärfe und Konsequenz in unserem Spiel. Hinzu kam, dass wir effizient unterwegs waren – in der Europa League hatten unsere Leistungen oftmals gepasst, aber es blieb zum Teil der Lohn aus, diesmal war von Beginn an zu spüren, dass wir die Begegnung unbedingt auf unsere Seite ziehen wollten. Auf dem Platz hat es sich richtig gut angefühlt, wir hatten Spaß am Spiel, jeder wollte den Ball haben und wir sind auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich stabil geblieben.“
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In Glasgow waren tausende VfB-Fans dabei, zum Rückspiel wird die MHP Arena ausverkauft sein. Inwiefern sorgt die große Unterstützung für einen zusätzlichen Vorteil?
Finn: „Das war beeindruckend. Wir waren darauf eingestellt, dass es im ‚Celtic Park‘ sehr laut werden kann – im Endeffekt waren auf dem Platz aber vor allem die Gesänge der VfB-Fans zu hören. Das hat uns definitiv gepusht. Es war auch richtig cool, international vor einem solch vollen Auswärtsblock jubeln zu können. Wir sind sehr dankbar, wie uns die Fans unterstützen – im Heimspiel werden wir knapp 60.000 Fans an unserer Seite haben, das ist ein großer Vorteil für uns.“
Seit dem vierten Spieltag der UEFA Europa League hast du stets zur Startelf gehört. Was schätzt du an dem Wettbewerb besonders?
Finn: „In meinem Alter ist es einfach etwas Besonderes, diese internationale Kulisse aufsaugen zu können. Ich mag es, gegen Gegner und Mannschaften zu spielen, denen man sonst eher selten begegnet. Es sind immer wieder neue Umstände. Diese Erfahrungen bringen mich weiter.“
Du bist seit etwas mehr als einem Jahr beim VfB und hast dich rasch zu einer festen Größe im Team entwickelt. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung?
Finn: „Als ich zum VfB kam, war schwer abzuschätzen, auf wie viel Spielzeit ich zunächst kommen werde. Ich nahm mir vor, den nächsten Schritt zu machen und mich auf dem hohen Niveau zu beweisen. Ich bin sehr happy, dass das alles so aufgeht und ich fühle mich total wohl. Zwischendurchgab es auch mal Leistungsschwankungen, was sicherlich normal ist und woraus ich lernen kann. Mir hat geholfen, dass ich stets das Vertrauen von Trainerteam und Mannschaft gespürt habe, Ruhe bewahrt habe und so wieder in den ‚Flow‘ gekommen bin.“
Was sind Aspekte, an denen du derzeit besonders arbeitest, um diese Entwicklung fortzusetzen?
Finn: „Es geht darum, einerseits die Stärken auszubauen und andererseits natürlich an den Schwächen zu arbeiten. Im Hinspiel bei Celtic gab’s eine Szene, die mich besonders gefreut hat: Wir trainierten zuletzt immer wieder mein Kopfballspiel. Dass ich vor unserem 1:0 den Ball im richtigen Moment per Kopfballduell gewinne und den Treffer miteinleite, war eine schöne Bestätigung für diesen Fleiß. Zudem schaue ich mir nach jeder Partie einzelne Spielszenen an – sowohl die, die ich gut gelöst habe, als auch jene, bei denen noch Luft nach oben ist.“
Als Stärke kann definitiv deine Beteiligung am Spielaufbau bezeichnet werden. Woher kommt das Selbstverständnis, sich so aktiv einzubringen?
Finn: „In der Jugend habe ich häufig auf der Achter-Position gespielt, vielleicht ist da einiges hängengeblieben (lacht). Generell mag ich es, das Spiel vor mir zu haben. Es ist in meinem Kopf verankert, in gewissen Situationen vorzustoßen. Ich sehe mich als Verteidiger, der auch offensiv denkt und mutig agieren möchte, wenn der Raum dafür vorhanden ist.“
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Es fällt aus, dass ihr in der Defensivarbeit auch bei mitunter wechselnden Anfangsformationen gut harmoniert. Woran liegt das?
Finn: „Es gelten die gleichen Prinzipien – egal, wer spielt. Wir wissen, was zu tun ist und haben eine hohe Qualität im Abwehrbereich. In jeder Situation können wir uns aufeinander verlassen und vertrauen uns zu 100 Prozent. Das macht ganz viel aus, auch weil wir uns gegenseitig unterstützen und das gesamte Team in der Defensivarbeit mitwirkt.“
Zum Schluss noch eine private Frage: Jüngst hast du bei einer Pressekonferenz erzählt, dass du regelmäßig Besuch aus deiner Heimat bei Nürnberg erhältst. Wie viele Karten hast du für das Celtic-Rückspiel organisieren müssen?
Finn: „Das waren wieder einige Tickets. Grundsätzlich sind bei den Spielen oft meine Eltern sowie auch mal weitere Familienmitglieder und Freunde dabei. Das ist eine tolle Unterstützung. Meine Heimat ist nicht so weit weg von Stuttgart, dadurch sehen wir uns regelmäßig und das freut mich sehr.“
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Playoff-Rückspiel
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Playoff-Rückspiel am Donnerstag, 26. Februar 2026, 18.45 Uhr, gegen den Celtic FC einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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Rückspiel-Woche mit drei Livestreams
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Rückspiel-Woche mit drei Livestreams
Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das Rückspiel der UEFA Europa League-Playoffs gegen Celtic bietet der VfB mehrere Livestreams an.Der VfB möchte das Ticket für das Achtelfinale in der UEFA Europa League lösen. Nach dem Auswärtssieg im Playoff-Hinspiel beim Celtic FC (4:1) soll dazu auch der zweite Vergleich mit den Schotten erfolgreich gestaltet werden. Vor dem Rückspiel der UEFA Europa League-Playoffs am Donnerstag, 26. Februar 2026, 18.45 Uhr, produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.
Optimale Einstimmung auf die Begegnung
Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, um 13.25 Uhr, ein Einblick ins Abschlusstraining. Die Übertragung der Pressekonferenz aus der MHP Arena, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird, folgt am Mittwoch, um 15.30 Uhr. Am Spieltag, ab 17.45 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Stadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.
Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
Wann?
Was?
Wo?
Mittwoch, 25.02., 13.25 Uhr
Abschlusstraining
VfB TV & YouTube
Mittwoch, 25.02., 15.30 Uhr
Pressekonferenz
VfB TV & YouTube
Donnerstag, 26.02., 17.45 Uhr
Matchday-Show
VfB TV & YouTube
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„Bestmöglich vorbereiten“
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„Bestmöglich vorbereiten“
Bilal El Khannouss traf im Playoff-Hinspiel bei Celtic doppelt – und möchte auch im Rückspiel am Donnerstag eine starke Leistung mit seinen Teamkollegen abrufen.Zum Trainingsstart erlebten die Jungs aus Cannstatt – passenderweise – „schottisches Wetter“. Bei Sprühregen nahm das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Dienstag die Vorbereitung auf das Playoff-Rückspiel in der UEFA Europa League auf. Am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, empfängt der VfB den Celtic FC und möchte nach dem 4:1-Erfolg im Hinspiel das Ticket für das Achtelfinale lösen.
Fans und Flutlicht setzen zusätzliche Kräfte frei
„Unser Ziel ist, uns bestmöglich auf Celtic vorzubereiten“, sagt Bilal El Khannouss, der beim Aufeinandertreffen in Glasgow zwei Tore erzielt hatte: „Es war eine sehr gute Leistung im Hinspiel mit einem guten Ausgang.“ Sorgten die mitgereisten VfB-Fans bereits im Celtic Park für eine fantastische Unterstützung, soll auch beim bevorstehenden Heimspiel die Kulisse zusätzliche Kräfte freisetzen. Die MHP Arena wird ausverkauft sein. „Es ist immer außergewöhnlich, bei Flutlicht vor unseren Fans zu spielen – gemeinsam möchten wir dafür sorgen, dass es ein großartiger Abend wird und wir in die nächste Runde einziehen“, sagt der Offensivakteur.
Das komplette Interview mit Bilal El Khannouss auf VfB-TV anschauen:
Sammlerstücke sichern und Gutes tun
Die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen" und der langjährige Kooperationspartner Stars4Kids unterstützen mit neuen Charity-Auktionen (unter anderem getragene Trikots und Fußballschuhe) die Wärme‑Offensive des DRK‑Landesverbandes Baden‑Württemberg.
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Gelebte Leidenschaft, große Namen
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Gelebte Leidenschaft, große Namen
Mit dem Celtic FC gastiert am Donnerstag ein traditionsreicher Gegner in Stuttgart. Zahlreiche bekannte Namen trugen das grün-weiße Trikot und formten die Clubgeschichte maßgeblich mit.Der Celtic FC, Tradition seit 1887. 55 Meistertitel und damit genauso viele wie der große Stadtrivale Rangers. Doch die Grün-Weißen haben in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten eine Vormachtstellung aufgebaut. 13 der vergangenen 14 nationale Meistertitel gingen an die „Bhoys“.
Wie die „Lisbon Lions“ europäische Fußballgeschichte schrieben
Einmal, im Jahr 1967, setzte sich der Club sogar die Krone Europas auf und gewann den Europapokal der Landesmeister, den Vorgänger-Wettbewerb der heutigen UEFA Champions League. Weil Celtic in jener Spielzeit zusätzlich die nationale Meisterschaft sowie den schottischen Pokal gewann, wurde der Club zum ersten Triple-Sieger Europas. In Lissabon wurde Inter Mailand durch Treffer von Tommy Gemmell und Stevie Chalmers nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 besiegt und die Torschützen zu Legenden. Zu den „Lisbon Lions“ gehören unter anderem auch Kapitän Billy McNeil, Jimmy Johnston, Bobby Lennox, und Bertie Auld.
Heldenstatus genießen zudem Paul McStay, in den 1980er und 1990er Jahren der Kopf der Mannschaft, oder Scott Brown, von 2007 bis 2021 Mittelfeldmotor, Antreiber und langjähriger Kapitän von Celtic und mit stolzen 508 Partien deren Rekordspieler. Sowie der bulgarische Nationalspieler Stilian Petrov, der 309-mal für die Schotten auflief.
Legionäre aus allen Teilen der Welt
Und natürlich Henrik Larsson. Der ehemalige schwedische A-Nationalspieler erzielte 242 Tore in 315 Spielen für die Grün-Weißen und ist eine absolute Vereinsikone. Auch Arthur Boruc, einstiger Nationalkeeper Polens, wird bis heute verehrt und gefeiert. Auch insgesamt sechs Deutsche hinterließen in Glasgow ihre Spuren. Andreas Thom war Mitte der 1990er Jahre der erste Deutsche, der sich das grün-weiße Celtic-Jersey überzog. Es folgten in Andreas Hinkel, Marvin Compper und Jeremy Toljan gleich drei ehemalige VfB-Spieler. In der jüngeren Vergangenheit spielten außerdem der heutige Wolfsburger Moritz Jenz sowie Nicolas Kühn (aktuell Como 1907) für die „Bhoys“. Das größte Kontingent an ausländischen Spielern in der Geschichte von Celtic stellt wenig überraschend Irland mit insgesamt 55 Akteuren, gefolgt von 49 Engländern und 15 Nordiren.
Auf Platz sechs dieses Rankings steht derweil ein Land, das man dort nicht zwingend erwartet hätte. Denn bereits zehn Japaner trugen bzw. tragen noch immer das Celtic-Trikot. Den Anfang machte Mitte der 2000er Shunsuke Nakamura, ein technisch versierter „Zehner“, der noch zusammen mit Andy Hinkel bei den Grün-Weißen spielte. 2008 folgte dann Koki Mizuno, ehe über zehn Jahre lang kein einziger Spieler aus Fernost nach Glasgow wechselte – bis im Juni 2021 Ange Postecoglou als Coach bei den Grün-Weißen anheuerte. Dieser hatte zuvor dreieinhalb Jahre in Japan bei Yokohama F. Marinos gearbeitet und lotste gleich sechs Japaner nach Glasgow. Darunter waren auch Daizen Maeda und Reo Hatate, die bis heute für die „Bhoys“ spielen und von den Anhängern wie viele andere ehemalige Legionäre geliebt und verehrt werden.
Vereinsikone bereits zum dritten Mal auf der Trainerbank
Dazu gehören Größen wie der heutige Liverpool-Kapitän Virgil van Dijk, der ehemalige schwedische Nationalspieler Freddie Ljungberg oder die ivorische Abwehr-Kante Kolo Touré.
Gecoacht wird Celtic bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von dem Nordiren Martin O’Neill. Nach seinem ersten Engagement in den Jahren 2000 bis 2005, in die auch die bislang einzigen beiden Europapokal-Begegnungen zwischen Celtic und dem VfB im Februar 2003 fallen, betreute der 73 Jahre alte Nordire den Club zwischen Oktober und Dezember 2025 interimsweise. Weil die Verpflichtung des Franzosen Wilfried Nancy jedoch nicht den erhofften Umschwung brachte, holte die Clubführung Martin O’Neill Anfang Januar 2026 wieder zurück. Das Hinspiel gegen den VfB war das 1000. in der langen Profitrainer-Laufbahn Martin O’Neills.
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