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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Die Bundesliga live im Radio

    Weiß-rote Emotionen pur gibt's im „VfB Radio“ auch am 32. Bundesliga-Spieltag: Der VfB gastiert bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag um 15.30 Uhr. Los geht's 15 Minuten vor Anpfiff.

    Bene Beisch kommentiert die Partie live aus der PreZero Arena Arena in Hoffenheim.

    Hinweis: Über das Icon auf der rechten Seite des Players (Uhrsymbol) kann der Radiostream durch Vor- und Zurückspulen sowie Pausieren individuell angepasst werden.

    Sobald die Übertragung begonnen hat, kann der Stream ebenfalls über den Button am unteren linken Bildschirmrand gestartet werden.

    Hinweis: Fans, die unsere VfB iPhone-App nutzen, bitten wir, das Radio über den Browser unter vfb.de/radio zu starten.

  • Mit Derbysieg ins Halbfinale

    Die U17 lässt im Viertelfinale auch dem Karlsruher SC keine Chance, gewinnt souverän mit 6:0 und zieht völlig verdient ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein.

    „Ich bin überglücklich. Das Ergebnis ist phänomenal“, sagt U17-Trainer Daniel Jungwirth nach dem fulminanten 6:0-Debysieg der U17 gegen den Karlsruher SC im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Bei strahlendem Sonnenschein auf Platz 1 waren die Jungs aus Cannstatt von Beginn an die aktivere Mannschaft und drückten den Gegner in die eigene Hälfte. Der Karlsruher SC setzte auf einen tiefen Abwehrblock und ließ den VfB bis zum Strafraum kommen. Es war Geduld gefordert - und die zeigten die Jungs mit dem Brustring auch.

    In den ersten Spielminuten wurde der VfB hauptsächlich über Distanzschüsse gefährlich, ehe Felix Neunhoeffer in Minute 27 mit einem gefühlvollen Flankenball William Recupero fand, der mit dem Kopf ins lange Eck einnetzte. Nach dem verdienten Führungstreffer waren die Gäste gefordert, dennoch spielte weiterhin nur der VfB. Nach einem Ballverlust des KSC in der 35. Minute schalteten die Schwaben schnell um. Ali Aydin fand über die linke Seite Brayann Kenmoe, der den Ball zum 2:0 nur noch einschieben musste. Auch danach machte der VfB weiter Druck: In der 44. Minute fiel ein langer Ball von Tom Brenner auf die Füße von Malik Mosrati, der den Ball perfekt verarbeitete und flach ins lange Eck beförderte. Das 3:0 war gleichzeitig der Pausenstand.

    VfB lässt nicht nach

    Auch in den zweiten 45 Minuten zeigte sich der VfB weiter spielfreudig. Ali Aydin setzte sich in Minute 51 einmal mehr über die linke Seite durch und fand im Rückraum mit Malik Mosrati einen Abnehmer, der den Ball zum 4:0 ins Netz beförderte und damit einen Doppelpack schnürte. Das Jungwirth-Team erhöhte nach einer knappen Stunde sogar auf 5:0. Der eingewechselte Kian Speidel kam im Mittelfeld an den Ball, trieb den Ball bis zum Strafraum und legte quer auf den Torschützen Arlind Thaqi (62.). Den Schlusspunkt setzte Enrico Wiehle mit einem Distanzschuss in der 89. Spielminute.

    Neben der beeindruckenden Offensivleistung seiner Mannschaft hob Trainer Daniel Jungwirth auch die defensive Kompaktheit seines Teams hervor: „Wir haben hinten so gut wie nichts zugelassen. Die Jungs haben das mittlerweile verinnerlicht.“ Schöner Nebeneffekt: Durch den Derbysieg hat die U17 einen neuen vereinsinternen Rekord aufgestellt. Das Team ist seit mittlerweile 26 Pflichtspielen ungeschlagen. Bereits am kommenden Wochenende steht für den VfB das Halbfinale an. Den Gegner ermitteln am Sonntag der 1. FC Köln und der FC Augsburg.

  • „Das i-Tüpfelchen draufsetzen“

    Spannendes Tabellenbild, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen an das Spiel seines Teams.

    Die Unterstützung wird groß sein. Zahlreiche Fans werden den VfB nach Hoffenheim begleiten. Die Fanszene hat das Motto „Alle in Rot!“ ausgerufen. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die PreZero Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht das Tabellenbild die Begegnung so reizvoll. Beide Teams haben bislang 57 Punkte gesammelt, die Jungs aus Cannstatt als Ligavierter liegen lediglich aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz einen Rang vor der TSG Hoffenheim. Am Samstag, 2. Mai 2026, soll diese Position behauptet werden – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, möchte der VfB im Kraichgau einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

    Trotz erreichter Ziele bleibt der VfB ambitioniert

    „Es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar, zugleich nehme ich auch eine gewisse Lockerheit bei den Jungs wahr, die in einer solchen Phase ebenso hilfreich ist.“ Der VfB kann die Aufgabe mit Selbstvertrauen annehmen: Mit der bereits feststehenden Qualifikation für die UEFA Europa League und dem erneuten Einzug in das DFB-Pokal-Finale sind zwei Ziele erreicht. „Wir können unserer Saison das i-Tüpfelchen draufsetzen, indem wir bis zum Schluss auf einem Champions-League-Platz bleiben“, sagt der 43-Jährige. Für die Hoffenheimer gilt das mit Blick auf die Bundesliga gleichermaßen.

    Sebastian Hoeneß findet anerkennende Worte für seinen Trainerkollegen. „Unter Christian Ilzer hat das Team den ‚Turnaround‘ geschafft“, sagt er: „Die TSG zeichnet eine hohe Flexibilität und Intensität aus, zudem ist die Mannschaft auch spielerisch in der Lage, viele Situationen zu lösen.“ Was heißt das für die Jungs aus Cannstatt? Sebastian Hoeneß blickt voraus: „Wir brauchen eine Top-Leistung – mit Konzentration, Schärfe und Aktivität. Es wird darum gehen, dass wir an unser Maximum kommen.“

    Finn Jeltsch und Ameen Al-Dakhil fallen aus

    Verzichten muss der VfB weiterhin auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger, der sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am 19. April 2026 bei Bayern München (2:4) eine Bauchmuskel-Verletzung zuzog, soll zeitnah ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ebenso steht Ameen Al-Dakhil kurz vor einer Rückkehr ins Teamtraining – eine Option für das Auswärtsspiel am Samstag ist der Verteidiger ebenfalls noch nicht.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • Matchfacts: Alle in Rot nach Sinsheim!

    Nicht „nur“ ein Baden-Württemberg-Duell, sondern auch eins um die „Königsklasse“: Für beide Teams hat die Partie vorentscheidenden Charakter. Für die VfB-Fans gilt ein besonderes Motto. Die Matchfacts:

    Blick zurück: Drei Punkteteilungen in der jüngeren Vergangenheit

    Die vergangenen drei Bundesliga-Spiele gegen die TSG endeten jeweils remis. Vor dem torlosen Unentschieden im Dezember 2025 gab es ein 1:1 im Februar 2025, bei dem Nick Woltemade traf. Auch das Hinspiel der Vorsaison im Oktober 2024 endete mit 1:1. Ermedin Demirovic erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. Dass ein Spiel beider Clubs einen Sieger fand, passierte letztmals im März 2024. Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling schossen einen 3:0-Sieg heraus.

    Wiedersehen I: Drei trugen einst blau

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Torhüter Stefan Drljaca trug von 2016 bis 2020 das TSG-Trikot und durchlief in dieser Zeit die U19 sowie die zweite Mannschaft der Kraichgauer, ehe er sich der Zweitvertretung Borussia Dortmunds anschloss.

    Wiedersehen II: Ozan Kabak war ein halbes Jahr beim VfB

    Ozan Kabak spielte zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 28-fache türkische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit in 22 Spielen auf dem Platz und traf viermal. Vor zwei Wochen verlängerte er seinen Vertrag langfristig.

    Doppelter Rekordkurs: Vereinsrekorde im Blick

    Der VfB spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien seine drittbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007, nur 2008/2009 (58) und 2023/2024 (64) waren es seitdem mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die TSG Hoffenheim hingegen feierte zuletzt ihren 17. Sieg in dieser Bundesliga-Saison, neuer Vereinsrekord innerhalb einer Bundesliga-Spielzeit. Die TSG spielt mit 57 Punkten nach 31 Partien ihre zweitbeste Bundesliga-Saison – nur 2016/17 war es zu diesem Zeitpunkt noch ein Zähler mehr (58).

    Kopfball-Experten: Wer hält seine Quote aufrecht?

    Nur Borussia Dortmund erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Kopfballtore (14) als die TSG Hoffenheim (13, wie der FC Bayern), der VfB Stuttgart kassierte ligaweit die wenigsten Kopfball-Gegentore (drei). Nur Bayer 04 Leverkusen kommt in dieser Bundesliga-Saison auf eine bessere Quote an gewonnenen Kopfball-Duellen (54,1 Prozent) als der VfB und die TSG (jeweils 53,8 Prozent).

    Schwerer Aderlass: Wie kompensiert die TSG ihre Ausfälle?

    Hoffenheims Robin Hranac und Grischa Prömel verpassen die Partie gelbgesperrt – nur Leon Avdullahu kommt bei der TSG in dieser Bundesliga-Saison auf eine höhere Passgenauigkeit (89,5 Prozent) als Robin Hranac (86,5 Prozent). Unter allen Bundesliga-Spielern mit mindestens 1.000 Minuten in dieser Saison kommt nur Bayern Münchens Aleksandar Pavlovic auf mehr Kilometer pro 90 Minuten (13,5) als Grischa Prömel (13,4).

    Personal: Ausfälle auf beiden Seiten

    Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) fehlt dem VfB in Hoffenheim. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei jeweils vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel gesperrt.

    Neben den gelbgesperrten Robin Hranac und Grischa Prömel fehlen aufseiten der TSG noch Valentin Gendrey (Sprunggelenksverletzung) und Koki Machida (Kreuzbandriss). Vladimir Coufal (vier Gelbe Karten), Leon Avdullahu (vier) sowie Albian Hajdari (neun) wären ebenfalls bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

    Zuschauer: Voller Gästeblock - und noch mehr?

    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans nach Hoffenheim begleitet. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch lesen Mitreisende in den Faninfos. Die Cannstatter Kurve hat darüber hinaus ein Motto für die vorletzte Auswärtsfahrt der Bundesliga-Saison ausgerufen: „Alle in Rot nach Sinsheim!“

    Schiedsrichter: Erfahrener Referee für das Topspiel

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Tom Bauer (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Frederick Assmuth (VA-A)

    Sascha Stegemann leitete in der laufenden Bundesliga-Saison bereits zwei Spiele des VfB. Beim 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli im vergangenen September war er ebenfalls im Einsatz wie beim 3:3 in Heidenheim im Februar 2026.

    Wetter: Traumhafte Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden in Sinsheim Temperaturen um die 26° C und Sonnenschein vorhergesagt.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky (Einzelspiel)
    • DAZN (Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Plötzlich auf Erfolgskurs

    Top-Vorbereiter, Rekordspieler und ein gutes Omen für den VfB: Wenn die Jungs aus Cannstatt am Samstag in Hoffenheim antreten, geht’s gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die UEFA Champions League. Der Gegner im Check:

    Die sportliche Lage

    Nach zuvor vier Spielen ohne Sieg fuhr die TSG Hoffenheim zuletzt zwei „Dreier“ gegen Borussia Dortmund (2:1) sowie beim Hamburger SV (2:1) ein. Der Erfolg im Volkspark war der 17. Sieg in der laufenden Saison und bedeutete einen neuen Vereinsrekord für die TSG. Mit ebenfalls 57 Punkten, allerdings auch einer um vier Treffer schlechteren Tordifferenz, liegen die Hoffenheimer knapp hinter dem VfB auf Rang fünf in der Bundesliga-Tabelle. Das Ziel für den Endspurt ist klar: Die Kraichgauer wollen zum zweiten Mal nach 2018/2019 die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League erreichen.

    Der Trainer

    Während der Hinrunde der Spielzeit 2024/2025 übernahm der bis dahin bei Sturm Graz angestellte Alexander Ilzer die damals kriselnde TSG auf Tabellenplatz 13. Nach 24 Spielen unter dem 48-Jährigen standen am Ende der Saison Platz 15 sowie ein Punkteschnitt von 0,96 zu Buche. Rund ein Jahr später hat sich der Wind im Kraichgau allerdings komplett gedreht: 1,84 Punkte holt die TSG in dieser Spielzeit im Schnitt.

    Die Vorbereiter

    In Bazoumana Toure (elf Assists), Vladimir Coufal, Wouter Burger und Fisnik Asslani (jeweils acht) tauchen gleich vier Hoffenheimer unter den besten elf Vorbereitern der Liga auf. Dass in Vladimir Coufal und Wouter Burger zwei Sommer-Neuzugänge, in Fisnik Asslani ein Leih-Rückkehrer und in Bazoumana Toure ein Winter-Zugang der vergangenen Saison diese Werte aufweisen, zeigt, welch gute Arbeit die TSG in den vergangenen Transferperioden leistete. Größter Nutznießer der punktgenauen Vorarbeiten ist Andrej Kramaric, der bei zwölf Saisontoren steht und selbst schon fünf Treffer vorlegte.

    Der Dauerbrenner

    Nicht nur in Sachen Torvorlagen ist Vladimir Coufal einer der verlässlichsten Hoffenheimer: Der 33-jährige Tscheche, der im Sommer von West Ham United seinen Weg in die Bundesliga fand, stand in jedem Spiel dieser Saison in der Startelf und ist mit 2.748 absolvierten Spielminuten der Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. Aber nicht nur das: Mit 366,5 gelaufenen Kilometern ist der Rechtsverteidiger der Bundesliga-Akteur mit der zweitgrößten zurückgelegten Laufdistanz nach Maximilian Eggestein (SC Freiburg, 370,5 Kilometer).

    Die Anführer

    Nachdem es in den vergangenen Jahren aus sportlicher Sicht eher holprig bei der TSG lief, nehmen die Kraichgauer in dieser Saison bekanntermaßen Kurs auf die „Königsklasse“. Als Felsen in der Brandung erweisen sich dabei einmal mehr die Club-Ikonen Andrej Kramaric und Oliver Baumann. Während ersterer in seiner nun elften Bundesliga-Saison zum bereits neunten Mal eine zweistellige Torausbeute aufweist, blieb Oliver Baumann, aktuelle Nummer eins im DFB-Team, in dieser Spielzeit sechsmal ohne Gegentor. Beide sind mittlerweile echte Bundesliga-Legenden: Oliver Baumann lief in 520 Spielen auf (Platz zehn in der Rekordspieler-Rangliste), Andrej Kramaric ist mit 138 Treffern drittbester ausländischer Torschütze der Liga-Geschichte.

    Die Historie

    Der VfB tritt nicht zum ersten Mal im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim an. In der Spielzeit 2010/2011 reisten die Jungs aus Cannstatt ebenfalls am 32. Spieltag nach Sinsheim – und fuhren beim 2:1 den ersten Bundesliga-Auswärtssieg bei den Kraichgauern ein. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgten Cacau und Zdravko Kuzmanovic für einen Doppelschlag und drehten somit den 0:1-Halbzeitstand.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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  • Faninfo: TSG Hoffenheim - VfB

    Am Samstagnachmittag gastiert der VfB bei der TSG Hoffenheim. Wie gewohnt erhalten Auswärtsfahrer hier alle wissenswerten Infos für den Stadionbesuch in Sinsheim.

    Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?

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    Der VfB wird von mindestens 3.000 Fans unterstützt. Das Gastkontingent ist ausverkauft. Es wird davon ausgegangen, dass sich viele VfB-Fans auch in anderen Bereichen mit Karten eingedeckt haben, sodass mit einer weitaus größeren Anzahl von VfBlern zu rechnen ist.

    Infos zur Anfahrt

    Parkmöglichkeiten

    PKW: Für Gästefans ist der Parkplatz „Museum P6“ reserviert. Dieser befindet sich ca. 650 m entfernt vom Gästebusparkplatz sowie dem Gästeeingang und liegt direkt am Fußweg der Bahnreisenden Gästefans. Die Parkgebühr für PKW beträgt zehn Euro.

    Adresse: Untere Au 6, 74889 Sinsheim

    Busse: Gäste-Busse parken auf dem ausgeschilderten Parkplatz „Gäste-Busse“ direkt hinter dem Gästeeingang NORDOST. Die Parkgebühr beträgt 20 Euro pro Bus. Bitte die Parkgebühr bei der Zufahrt bereithalten.

    Anfahrt mit dem Zug

    Verbindungen aus / nach Stuttgart findet ihr unter https://www.bahn.de/. Von der Bahnhaltestelle Sinsheim MUSEUM/ARENA sind es ca. zehn Minuten Fußmarsch zur Arena.

    Alle Infos für Gäste-Fans in Sinsheim

    Damit der Gästeblock so abwechslungsreich und kreativ wie möglich gestaltet werden kann, ist die TSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH gegenüber folgenden Fanutensilien grundsätzlich aufgeschlossen:

    • 4 Megaphone
    • 8 Trommeln (von unten einsehbar), je einen Satz Trommelstöcke
    • 15 Schwenkfahnen (über 2 m Stocklänge, Leerrohr aus Plastik)
    • 50 kleine Fahnen (bis 1,50 m Stocklänge, Leerrohr aus Plastik)
    • 30 Doppelhalter (Leerrohr aus Plastik)
    • Zaunfahnen (solange Platz vorhanden)

    Die Freigabe der Standard-Fanutensilien ist ein Vertrauensvorschuss an Eure Fanszene. Die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH erwartet einen verantwortungsbewussten Umgang mit Fanutensilien. Zuwiderhandlungen können zu Sanktionen in den Folgejahren führen.

    Im linken Bereich des Gästeeingangs befindet sich die Banner- und Materialkontrolle. Die Kontrollschleuse ist von außen einsehbar. Im Vorfeld zu der Materialkontrolle gibt es eine Vorbesprechung zwischen den Fanbeauftragten (Gast) und Fanprojekt (Gast) mit der Einsatzleitung des Ordnungsdiensts bezüglich der Durchführung der Kontrolle. In der Vorbesprechung wird geklärt, wer von Seiten der Fanbeauftragten (Gast) bzw. des Fanprojekts (Gast) die Kontrolle begleitet. Generell entscheidet der Ordnungsdienst situativ wie viele Personen zutreten können. Nach erfolgter Kontrolle ist ein direkter Zugang zum Gästeblock möglich.

    Der Zutritt der Zuschauer ohne Fanutensilien erfolgt über Vereinzelungs-Anlagen.

    Hinweis: Es kann bei einer Ansammlung am Vorplatz (also nach den Kontrollen und vor den Einlässen) zu einem Einlassstopp kommen, wenn sich dort zu viele Personen aufhalten.

    Stadioninformationen / Allgemeine Informationen

    Stadionöffnung

    Die Arena öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 13.30 Uhr. Der Gästeeingang befindet sich im Bereich NORDOST.

    Der Gästebereich umfasst die Blöcke H 1 + H 2 / G 1 + G 2.

    Abgabe von Rucksäcken und Taschen

    Es besteht keine Möglichkeit darauf, Rucksäcke, Taschen oder Handtaschen mit einer Größe über 21x30cm (DIN A4) mitzunehmen, ausgenommen sind Taschen mit einem Fach (z.B. Turnbeutel oder Stofftaschen). Es gibt nur begrenzte Möglichkeiten zur Abgabe von Taschen und Rucksäcken (pro Stück fünf Euro, Zahlung bar). Die TSG nimmt am Projekt Stadiontasche teil. Die Mitnahme der vereinseigenen Stadiontasche ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

    Kameras

    Einfache Digitalkameras ohne Objektiv für den privaten Gebrauch dürfen mit ins Stadion genommen werden.

    Essen & Trinken

    Im Gästeblock kann nur noch bargeldlos bezahlt werden. Karte, Kreditkarte und kontaktloses bezahlen via Apple- & Google Pay oder Bluecode. Die Mitnahmen von Speisen und Getränken in die Arena ist nur in besonderen Ausnahmefällen gestattet.

    Promillegrenze

    Sichtlich betrunkenen Personen wird der Zutritt verwehrt oder sie können des Stadions verwiesen werden.

    Barrierefreie Anreise

    Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt über die Zufahrt P4-P8

    Der Zugang erfolgt über die Rampe Eingang SÜDOST. Dort werdet Ihr vom Team Barrierefrei in Empfang genommen.

    Bei Fragen rund um einen barrierefreien Aufenthalt könnt ihr euch an folgende Mailadresse wenden: teambarrierefrei@tsg-hoffenheim.de

    Weitere Infos gibt es hier.

    Stadionordnung

    Diese ist hiereinsehbar.

    Stadionverbot

    Fans mit einem bundesweiten oder lokalen Stadionverbot, dürfen sich im Bereich der Gästebusse auf dem Gästebusparkplatz (eingezäunter Bereich) aufhalten. Während des Spiels gibt es hier keine Verpflegung, Toiletten stehen zur Verfügung.

    Fanmobil

    Unser Fanmobil wird am Samstag ab 12.30 Uhr in Sinsheim sein. Der Standplatz befindet sich direkt vor dem Gästezugang am Gästeparkplatz – siehe Foto.

    Auswärtsfragebogen des Fanprojekts
    Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr nach dem Spiel den Feedbackbogen des Fanprojekts ausfüllt. So könnt ihr dem gastgebenden Verein eure Rückmeldung geben – sowohl Lob als auch konstruktive Kritik sind willkommen.

    Zum Fragebogen

    Die Fanbeauftragten und das Fanprojekt

    Die Fanbeauftragten Antje, Christian und Klenky, sowie das Fanprojekt mit Patrick und Florian sind als Ansprechpartner in Sinsheim.

  • Quer durch die Republik

    Von Rostock bis München, von Aachen bis Cottbus. Der VfB hat bereits an 57 verschiedenen Erstliga-Standorten gespielt. Am Samstag wird die 1000. Bundesliga-Auswärtspartie erreicht werden.

    Nach der einen Tausend kommt die nächste Tausend. Alles klar? Na logisch! Am vergangenen Sonntag, 26. April 2026, hat der VfB sein 1000. Bundesliga-Heimspiel absolviert. Eine Marke, die neben dem Club aus Cannstatt nur der FC Bayern (1.037 Heimpartien), Werder Bremen (1.033 Heimpartien) und Borussia Dortmund (ebenfalls 1.000 Heimpartien) vorweisen können. Und weil die Bundesliga seit ihrer Gründung im Jahr 1963 zumeist im typischen Rhythmus aus Heim- und Auswärtsauftritt abwechselt, wird der VfB am bevorstehenden Wochenende einen weiteren „Tausender“ erklimmen.

    Wenn am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr, die Partie bei der TSG Hoffenheim angepfiffen wird, erlebt das Team mit dem roten Brustring sein 1000. Bundesliga-Auswärtsspiel. Und, ja, wer rein mathematisch 1.000 und 1.000 zusammenzählt, stellt fest, dass es zugleich das 2000. Bundesliga-Spiel des VfB in Summe ist. Eine stolze, historische Marke – und eine, bei der es sich anbietet, dem Anlass entsprechend auf ein paar Auswärts-Zahlenspiele zu blicken. Und das quer durch die Republik.

    Am häufigsten beim FC Bayern und in Bremen angetreten

    Bislang gastierte der VfB Stuttgart 1893 bei insgesamt 57 verschiedenen Vereinen zu einem Bundesliga-Auswärtsauftritt. Weitaus häufiger als bei der TSG Hoffenheim – bislang 15-mal – waren die Jungs aus Cannstatt und ihre Fans bei anderen Clubs in der Republik zu Gast. Die häufigsten Gastspiele fanden beim FC Bayern München und beim SV Werder Bremen statt – jeweils 57-mal. Borussia Dortmund empfing das Team mit dem roten Brustring zu insgesamt 56 Bundesliga-Partien.

    Die bayerische Landeshauptstadt ist dabei der Ort, zu dem der VfB bislang am häufigsten zu Bundesliga-Auswärtsspielen anreiste. Zusammengenommen bestritt der VfB beim FC Bayern München und beim TSV 1860 München insgesamt 77 Partien. Die Hansestadt Hamburg war Schauplatz von 63 Bundesliga-Spielen mit VfB-Beteiligung, wobei der VfB 53-mal beim HSV antrat und weitere zehn Auswärtsspiele am Millerntor-Stadion von St. Pauli stattfanden.

    Noch nie ein Bundesliga-Spiel in Thüringen oder Sachsen-Anhalt absolviert

    Auch in Bezug auf die Bundesländer machen die Zahlen neugierig. Die meisten Auswärtsspiele führten die Jungs aus Cannstatt nach Nordrhein-Westfalen – nämlich 393-mal. Übrigens: In diesem Bundesland gelang dem VfB in der Saison 1985/1986 sein höchster Auswärtssieg in der Bundesliga, als er in einem denkwürdigen Spiel am 15. März 1986 mit 7:0 – darunter fünf Tore von Jürgen Klinsmann – bei Fortuna Düsseldorf gewann. Nur einen Auftritt hatte das Team mit dem roten Brustring bislang im Bundesland Schleswig-Holstein – es war ein 2:2 im März vergangenen Jahres bei Holstein Kiel. Lediglich in Thüringen sowie in Sachsen-Anhalt ist der VfB noch nie zu einem Bundesliga-Spiel angetreten.

    Die weitesten Anreisen mussten der Club aus Cannstatt und seine Fans zu den bislang insgesamt zwölf Auswärtsbegegnungen bei Hansa Rostock auf sich nehmen. Die naturgemäß kürzesten Anreisen genoss der VfB immer dann, wenn er bei Vereinen aus Baden-Württemberg zu einem Bundesliga-Spiel gastierte, was insgesamt 74-mal der Fall war. Den denkbar kürzesten Anreiseweg hatte der VfB bei seinen „Auswärtsspielen“ in den beiden Bundesliga-Stadtderbys gegen den SV Stuttgarter Kickers in den Spielzeiten 1988/1989 und 1991/1992. Die beiden Partien, die im damaligen Neckarstadion ausgetragen wurden, gewann der VfB jeweils mit einem Unterschied von zwei Toren.

    Und wie fällt die Gesamtbilanz der bislang absolvierten 999 Bundesliga-Auswärtsspiele des VfB aus? In 262 Partien gingen die Jungs aus Cannstatt als Sieger vom Rasen – hinzu kommen 273 Remis sowie 464 Niederlagen. Das Torverhältnis ist mit einem Wert von 1334:1793 negativ. Womöglich sieht das nach 1.000 weiteren Auswärtsspielen schon wieder anders aus.

  • „Bundesliga trifft Basis“ geht in die nächste Runde

    Bei der zweiten Auflage dreht sich alles um das Thema Amateurfußball. Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav haben ihre Heimatvereine besucht. Am Donnerstag, 7. Mai 2026, findet das zugehörige Talk-Format in der MHP Arena statt – gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband.

    Ohne Basis keine Spitze. Der Fußball im Breitensportverein fördert den sozialen Zusammenhalt, vermittelt Werte wie Teamgeist und Fairness und leistet durch ehrenamtliches Engagement einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Zudem ist er das Fundament, auf dem Talente für den Profifußball heranreifen. Gleichzeitig steht der Amateurfußball vor großen Herausforderungen.

    Alexander Wehrle: „Bringen Spitzen- und Breitenfußball zusammen“

    An exakt dieser Schnittstelle setzt die zweite Auflage von „Bundesliga trifft Basis“ an. Das Talk-Format des VfB, das in der vergangenen Saison 2024/2025 mit dem Themenschwerpunkt „Schiedsrichter“ startete, rückt in diesem Jahr den Amateurfußball in den Mittelpunkt. Am Donnerstag, 7. Mai 2026, bringt der VfB verschiedene Sichtweisen und Experten dieses Themas zusammen – ab 17.30 Uhr findet in der MHP Arena ein Talk-Format statt, das gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband realisiert wird.

    Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Einmal mehr bringen wir den Spitzen- und den Breitenfußball zusammen, um ein Zeichen für die enorme Bedeutung der Arbeit an der Basis unseres Sports zu setzen. Als größter Sportverein Baden-Württembergs fühlen wir uns dieser Verantwortung verpflichtet. Ich freue mich, dass nicht nur unsere Profis ihre Heimatvereine besucht haben, sondern wir gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband und der Landespolitik unterschiedliche Themen des Amateurfußballs miteinander diskutieren werden. Mit der Fortsetzung von ‚Bundesliga trifft Basis‘ schaffen wir erneut das passende Format dafür.“

    Vertreter aus Politik, Amateur- und Profifußball diskutieren miteinander

    Bei „Bundesliga trifft Basis“ wird Moderator Tom Bartels drei Profis des VfB begrüßen: Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav haben in den vergangenen Wochen ihre Heimatvereine besucht und berichten von ihren Eindrücken – mit Kai Tietjen vom TSV Achim nimmt zudem der Vorsitzende der Fußballabteilung von Deniz Undavs Heimatverein an der Veranstaltung teil. Zentrale Aspekte des Amateurfußballs werden darüber hinaus von Frank Thumm, Geschäftsführer des Württembergischen Fußballverbandes, vertreten. Die Sichtweise der Politik bringt die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras ein. Mit Alexander Wehrle wird der Vorstandsvorsitzende des VfB die Veranstaltung eröffnen.

  • VfB verlängert Vertrag mit Linette Hofmann

    Linette Hofmann bleibt Weiß-Rot. Der VfB hat den bis ursprünglich 2026 datierten Vertrag mit der Mittelfeldspielerin vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

    Im Juni 2024 entschied sich Linette Hofmann für den VfB. Zuvor hatte sie aufgrund ihres Studiums in den USA für die Hochschulmannschaft der Tennessee Lady Volunteers gespielt. Seitdem absolvierte die Mittelfeldakteurin insgesamt 40 Pflichtspiele für den Club aus Cannstatt, in denen sie vier Tore erzielte. Ihr neues Arbeitspapier besitzt eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2027.

    Ausgebildet bei der TSG Hoffenheim, sammelte die gebürtige Weinheimerin dort wertvolle Erfahrungen in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Darüber hinaus durchlief Linette Hofmann mehrere Auswahlteams auf Landes- und Regionalebene. Für Deutschlands U15 und U19 bestritt die 21-Jährige insgesamt acht Pflichtspiele, zuletzt bei der U19-Europameisterschaft der Frauen 2022.

    Sascha Glass, General Manager Frauenfußball, sagt: „Es freut uns sehr, dass sich Linette entschieden hat, ihren Weg beim VfB weiterzugehen. Sie ist ein wertvoller Charakter auf und neben dem Platz, flexibel einsetzbar und bringt weiterhin großes Entwicklungspotenzial mit.“

    Linette Hofmann sagt:„Ich bin sehr froh, meinen Vertrag beim VfB verlängert zu haben. Ich fühle mich hier äußerst wohl und freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit. Ich bin bereit, weiterhin viel zu investieren, um in meiner Entwicklung die nächsten Schritte zu gehen und unsere Ziele zu erreichen.“

  • Angelo Stiller ins „Team of the Season“ gewählt

    Der Mittelfeldspieler zählt zu den elf Gewinnern der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und EA Sports durchgeführten Wahl.

    Vor rund zwei Wochen durfte abgestimmt werden, nun steht das „Team of the Season“ fest, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports traditionell im Saisonfinale zur Wahl stellt. Mit dabei ist auch Angelo Stiller, der sich über seine erstmalige Wahl in die Elf freuen darf. Bereits im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade eine Nominierung für das „Team of the Season“ erhalten. Nun findet sich mit dem 25-Jährigen erstmals seit zwei Jahren, als es Waldemar Anton und Serhou Guirassy in die Auswahl schafften, wieder ein Spieler des VfB im illustren Kreis des „Team of the Season“. In dieser Spielzeit lief Angelo Stiller bisher in 31 Bundesliga-Spielen auf und steuerte zwei Tore sowie sechs Vorlagen bei.

    Herzlichen Glückwunsch, „Ange“!

    So lief die Wahl zum „Team of the Season“

    Die Entscheidung darüber, welche der 40 Nominierten ins „Team of the Season“ gewählt werden, traf eine Experten-Jury (30 Prozent), die Mannschaftskapitäne der 18 Bundesliga-Clubs (30 Prozent) sowie das Voting der Fans (40 Prozent). Weitere Stuttgarter unter den Nominierten waren Jamie Leweling und Deniz Undav.

  • „Nuancen werden entscheiden“

    Beim VfB hat die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel am Samstag in Hoffenheim begonnen. Maximilian Mittelstädt erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“.

    Noch drei Partien sind in der Bundesliga zu absolvieren – und für den VfB wird jedes einzelne ein Höhepunkt. Den Anfang vom Saisonfinale bildet am Samstag, 2. Mai 2026, die Auswärtsbegegnung gegen die TSG Hoffenheim. Beide Teams sind mit 57 Zählern punktgleich, die Jungs aus Cannstatt rangieren aufgrund der um vier Treffern besseren Tordifferenz auf dem vierten Tabellenrang, das Hinspiel endete 0:0.

    „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, Nuancen werden entscheiden“, blickt Maximilian Mittelstädt voraus. Der Verteidiger und seine Teamkollegen haben bei knapp 20 Grad Celsius die Vorbereitung auf den 32. Bundesliga-Spieltag aufgenommen – und mächtig geschwitzt. „Wir werden auch am Samstag alles hereinhauen, es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt der 29-Jährige: „Dabei tut es gut, eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung zu haben, damit wir uns gut auf diese Aufgabe vorbereiten können.“

    Das gesamte Interview mit Maximilian Mittelstädt bei „VfB TV“ schauen:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • Erst Regeneration, dann „totaler Fokus“

    Nach einer intensiven Woche inklusive wiederholtem Pokalfinal-Einzug und dem Punktgewinn gegen Bremen richtet sich der Blick beim VfB bereits auf das anstehende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim – eine wegweisende Partie im Saisonfinale.

    Alle Energie auf dem Platz gelassen, den Ausgleich verdient und weiterhin alles in der eigenen Hand: Auch wenn der VfB sein 1000. Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen nicht mit dem zwölften Heimsieg der Saison krönte, musste sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Spiel wenig vorwerfen lassen. „Wir haben gemischte Gefühle, weil es unser Ziel war, das Spiel zu gewinnen“, äußerte der Cheftrainer nach dem Spiel. „Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten. In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, trotzdem kamen wir zu ein, zwei guten Möglichkeiten.“ Sportvorstand Fabian Wohlgemuth fügte an: „Wir mussten den Fokus und die Schärfe erst wiederfinden.“

    „Wir können mit dem Punkt leben“

    Nach dem Gegentreffer übernahm der VfB nach und nach das Heft des Handelns und entwickelte gerade nach der Pause hohen Druck auf die Gäste aus dem hohen Norden. Der Ausgleichstreffer von Ermedin Demirovic nach der feinen Hereingabe von Bilal El Khannouss war folgerichtig, auch wenn die Bremer über das ganze Spiel hinweg gut organisiert auftraten und wenig zuließen. „In der zweiten Halbzeit waren wir die dominante Mannschaft – ohne zwingend genug Torchancen“, fasste Fabian Wohlgemuth zusammen, sagte zum Ausgang des Spiels aber auch: „Wir können mit dem Punkt leben.“

    Wegweisendes Topspiel vor der Brust

    Am Ende einer intensiven Woche steht für den VfB neben dem wiederholten Einzug ins DFB-Pokalfinale auch weiterhin Platz vier in der Bundesliga – und damit alle Chancen auf die Qualifikation für die UEFA Champions League. „An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist es, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten“, blickte Torschütze Ermedin Demirovic kämpferisch auf die anstehende Ausgabe im Kraichgau, bei der auch diesmal zahlreiche Weiß-Rote erwartet werden: „Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden. Wir wissen, um was es dort geht.“

    Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß schwörte auf die bedeutsame Partie bei der derzeit fünftplatzierten TSG ein: „Das ist ein schönes Spiel und da freuen wir uns drauf. Natürlich hätten wir das Spiel gerne mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Jetzt ist es so, dass wir dieses Spiel aus der Position des vierten Platzes spielen werden. Es wird jetzt wichtig sein, zu regenerieren, die Köpfe freizubekommen – und dann werden wir sehr heiß sein."

  • Die Matchfacts zum Traditionsduell

    Zum vorletzten Bundesliga-Heimspiel der aktuellen Spielzeit gastiert am Sonntagnachmittag der SV Werder Bremen in der MHP Arena. Das 114. Bundesliga-Duell beider Clubs ist für beide von großer Bedeutung im Saison-Endspurt.

    Die Top 3 zu VfB gegen Werder Bremen:

    • Beim 4:0 im Hinspiel feierte der VfB seinen höchsten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Spielzeit.
    • In Jovan Milosevic kommt am Sonntag ein Leihspieler des VfB „nach Hause“.
    • Nur zwei Begegnungen gab es in der Bundesliga-Historie noch öfter.

    Blick zurück: Eindrucksvoller Hinrunden-Sieg

    Der VfB und Werder Bremen treffen zum 114. Mal im Oberhaus aufeinander, nur die Paarungen Bayern gegen Bremen (118 Spiele) und Bayern gegen Gladbach (116 Spiele) gab es in der Bundesliga-Historie öfter. Vergangene Saison verloren die Jungs aus Cannstatt zu Hause mit 1:2 gegen Werder, zwei Bundesliga-Heimpleiten in Folge gab es für den VfB aber noch nie gegen die Grün-Weißen. Im Übrigen ist es das 1000. Bundesliga-Heimspiel für den VfB. Bislang erreichten diesen Meilenstein nur der FC Bayern (1.037 Spiele) und der kommende Gegner Werder Bremen (1.033).

    Im Dezember 2025 feierte der VfB beim 4:0 im Weserstadion den höchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison. Bilal El Khannouss, Jamie Leweling, Deniz Undav und Chris Führich trafen für die Jungs aus Cannstatt.

    Wiedersehen: Leihspieler kehrt heim

    In Jovan Milosevic kehrt am Sonntagnachmittag ein derzeit ausgeliehener Spieler des VfB an seinen „Stamm-Arbeitsplatz“ zurück. Im Winter war der 20-jährige Stürmer nach dem Ende seiner einjährigen Leihe zu Partizan Belgrad kurzzeitig nach Bad Cannstatt zurückgekehrt, ehe er nach Bremen weiterzog. Für die Norddeutschen steuerte er in elf Einsätzen drei Tore sowie eine Vorlage bei.

    Deniz Undav, der im Bremer Umland aufwuchs, spielte zwischen 2007 und 2012 für die Jugendmannschaften von Werder Bremen.

    In Form I: Bremer Serie unter neuem Coach

    Der SV Werder Bremen gewann vier seiner letzten sieben Bundesliga-Spiele (dazu drei Niederlagen) und holte dabei genauso viele Punkte wie aus den vorherigen 17 Partien. Auswärts gelangen den Bremern aber nur zwei Siege in den letzten 13 Gastspielen im Oberhaus (drei Remis, acht Niederlagen) – diese aber immerhin innerhalb der vergangenen drei Partien.

    In Form II: Heimmacht VfB

    Fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele gewann der VfB Stuttgart, einzige Ausnahme war das 0:2 gegen Borussia Dortmund Anfang April. In diesem Zeitraum seit dem 20. Spieltag holte kein Team mehr Heimpunkte im Oberhaus als der VfB (15, so viele wie Bayern München).

    Schwache Ausbeute gegen die Top-Teams: Bremen unter Zugzwang

    Gegen Teams, die vor dem Spieltag auf den ersten fünf Plätzen der Tabelle standen, verlor der SV Werder Bremen bisher alle sechs Spiele dieser Bundesliga-Saison und ist als ligaweit einziges Team in solchen Vergleichen punktlos. Dabei schossen die Bremer nur ein Tor (wie sonst nur Gladbach).

    Personal: Ein Ausfall, drei Sperren drohen

    Beim VfB fehlt Finn Jeltsch aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Chema stehen bei vier Gelben Karten.

    Nach ihrer jeweils zuletzt kassierten fünften Gelben Karte muss der SV Werder Bremen auf Marco Grüll und Leonardo Bittencourt verzichten.

    Schiedsrichteransetzung: Erster Einsatz für Dingert

    Christian Dingert (SR), Benedikt Kempkes (SR-A. 1), Stefan Lupp (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Christian Fischer (VA-A).

    Christian Dingert pfeift erstmals in dieser Spielzeit ein VfB-Spiel.

    Zuschauer: Traditionsduell vor Traumkulisse

    Das Heimspiel gegen Werder Bremen ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Wetter: Sommer in Bad Cannstatt

    Am Sonntagnachmittag werden Temperaturen um die 19°C erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award

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  • Der VfB verlängert mit Florian Hellstern

    Der VfB bindet den 18-jährigen Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs langfristig an den Verein.

    In Bad Cannstatt geboren und in neun Jahren von der U11 bis zur U21 jede Nachwuchsmannschaft des VfB durchlaufen – Florian Hellstern hat trotz seiner erst 18 Jahre bereits eine lange Vergangenheit beim VfB. Auch die Zukunft des U19-Nationaltorhüters wird vom Brustring geprägt sein: Florian Hellstern hat seinen Vertrag beim VfB langfristig verlängert.

    In der aktuellen Saison hütet der Keeper als U19-Spieler bereits das Tor der U21 in der 3. Liga und kommt dadurch schon auf 25 Pflichtspiele im Herrenfußball. Zudem stand er in zehn UEFA Europa League-Spielen im Kader des Profiteams. In der vergangenen Spielzeit machte Florian Hellstern vor allem mit starken Leistungen in acht Spielen der UEFA Youth League, in der die U19 des VfB das Viertelfinale erreichte, auf sich aufmerksam. Zudem ist Florian Hellstern auch in den Junioren-Nationalmannschaften seines Jahrgangs eine feste Größe, was bereits 23 Länderspiele mit dem Bundesadler auf der Brust zeigen.

    VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Florian Hellstern hat in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt die Nachwuchsausbildung beim VfB durchlaufen und in der laufenden Saison in der 3. Liga sowie in zahlreichen Trainingseinheiten mit der Profimannschaft seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Florian hat das Potenzial, sich in den kommenden Jahren zu einem Top-Torhüter auf höchstem Niveau zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen.“

    Florian Hellstern: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Der VfB bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt.“

  • „Wie ein zweites Zuhause“

    Im Interview zu seiner Vertragsverlängerung spricht Torhüter Florian Hellstern über seine enge Verbindung zum VfB, seine Entwicklung und weitere Ziele.

    Hallo, Flo! Du kamst 2017 in die U11 des VfB und trägst bereits seit neun Jahren den Brustring. Was bedeutet dir der VfB?

    Florian Hellstern: „Er bedeutet für mich ein Stück Heimat. Ich bin in Bad Cannstatt geboren und in Stuttgart aufgewachsen. Ich bin seit neun Jahren beim VfB, in dieser Zeit ist der Verein wie ein zweites Zuhause geworden. Ich habe am Clubzentrum viel Zeit meines Lebens verbracht und freue mich auch deshalb sehr über die Vertragsverlängerung.“

    Als U19-Jahrgang bist du seit dieser Saison bereits Stammtorhüter der U21 in der 3. Liga. Wie siehst du deine eigene Entwicklung? 

    Florian Hellstern: „In meinem Alter bereits in der 3. Liga zu spielen, ist etwas besonders. Dieses Privileg hat nicht jeder. Gleichzeitig weiß ich, dass es noch viele Themen gibt, an denen es zu arbeiten gilt, ich habe noch vieles aus mir rauszuholen. Das gilt für alle Bereiche meines Torwartspiels.“

    Was sind die nächsten Ziele in deiner Karriere?

    Florian Hellstern: „Ich möchte Schritt für Schritt gehen und mich stetig weiterentwickeln. Es gibt viele Dinge, die ich erreichen möchte. Dazu gehört natürlich auch, irgendwann für den VfB in der MHP Arena zu spielen.“

  • Sorgt der Derbysieg für Rückenwind?

    Eine „Lebensversicherung“, eine Entdeckung – und ein Angreifer, der vom VfB ausgeliehen ist. Werder Bremen hat Kurs in Richtung Klassenerhalt genommen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Am vergangenen Samstag, 18. April 2026, feierte der SV Werder Bremen nicht nur einen prestigeträchtigen, sondern womöglich auch überlebenswichtigen Bundesliga-Sieg. Das 3:1 gegen den Hamburger SV war der vierte Sieg unter Cheftrainer Daniel Thioune. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf den Relegationsplatz auf nun fünf Punkte. Zwar bleiben die Bremer vorerst auf Rang 15, zogen aber zumindest nach Punkten mit dem HSV, Borussia Mönchengladbach sowie dem 1. FC Köln gleich (alle 31 Punkte).

    Der Trainer

    Nach 13 Spielen ohne Sieg trennte Werder Bremen sich im Februar 2026 vom erst im vergangenen Sommer 2025 verpflichteten Cheftrainer Horst Steffen und betraute stattdessen Bundesliga-Neuling Daniel Thioune mit dem Amt. Unter dem 51-Jährigen gelangen Werder in den ersten zehn Spielen vier Siege und damit genauso viele wie unter Horst Steffen in 20 Partien. Zuvor hatte Daniel Thioune von Februar 2022 bis Oktober 2025 in 135 Pflichtspielen Fortuna Düsseldorf gecoacht und scheiterte mit den Rheinländern vor zwei Jahren in der Relegation gegen den VfL Bochum am Bundesliga-Aufstieg.

    Der Ausgeliehene

    Seit dem Winter läuft Jovan Milosevic leihweise für Werder Bremen auf. Der junge Serbe war zuvor ein Jahr lang vom VfB an Partizan Belgrad in seine serbische Heimat verliehen worden, ehe Werder sich die Dienste des Stürmers sicherte, um im Abstiegskampf eine weitere Option im Angriff zu haben. In elf Spielen steuerte der 20-Jährige drei Tore und eine Vorlage bei.

    Die Lebensversicherung

    Nach dreiwöchiger Abstinenz aufgrund einer Gelbsperre sowie muskulärer Beschwerden kehrte Jens Stage vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV in den Werder-Kader zurück. Daniel Thioune berichtete im Interview nach dem 3:1-Heimsieg, dass der Däne „nur einmal in drei Wochen trainiert“ habe. Trotzdem schenkte der Cheftrainer ihm sein Vertrauen und stellte Jens Stage in die Startelf – mit Erfolg. Der 29-Jährige traf per Kopf zum 1:0 sowie mit einem sehenswerten Fernschuss zum 2:1 und hatte somit maßgeblichen Anteil am vierten Rückrunden-Sieg der Werderaner. Es waren seine Treffer acht und neun in der laufenden Bundesliga-Saison. Seinen Bestwert von zehn Treffern stellte der Mittelfeldspieler in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 auf.

    Die Entdeckung

    Trotz seines jungen Alters gehört Karim Coulibaly zu den absoluten Leistungsträgern bei Werder Bremen. Nur sechs Feldspieler der Grün-Weißen sammelten mehr Einsatzminuten als der erst 18-jährige Defensivakteur, der im März 2026 sein Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft gab. Mit 18 Jahren, 3 Monaten und 7 Tagen wurde er beim 3:3 gegen Leverkusen am zweiten Spieltag zum jüngsten Torschützen Werders in der Bundesliga und markierte mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gleich noch das 2.000. Bundesliga-Heimtor der Bremer.

    Die Historie

    Die Begegnung zwischen dem VfB und Werder Bremen gehört zu den torreichsten der Bundesliga. 386 Tore fielen in insgesamt 113 Duellen, was einen Schnitt von 3,42 Treffern pro Partie bedeutet. In Stuttgart trafen der VfB und Werder in der Bundesliga 56-mal aufeinander, wobei in 13 dieser Spiele, also im Schnitt etwa alle vier Partien, mindestens fünf Tore gelangen. Letztmals war das allerdings vor elf Jahren der Fall: Im April 2015 siegte der VfB nach Treffern von Christian Gentner und Daniel Ginczek (2) mit 3:2.

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  • Motiviert in das 1000. Bundesliga-Heimspiel

    Der VfB erreicht beim Bundesliga-Heimspiel gegen Bremen eine besondere Marke. Darüber hinaus nimmt das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß das nächste Ziel in den Fokus.

    Schwere Beine – und ein Herz voller Freude. Nach den intensiven 120 Minuten im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) ist die Zufriedenheit über das Erreichen des Endspiels groß. Zugleich hat sich am Tag danach die Aufmerksamkeit mehr und mehr verlagert. Weg vom DFB-Pokal, hin zur Bundesliga. Denn den Jungs aus Cannstatt bleibt nur wenig Zeit, die nächste Aufgabe im enggetakteten Spielplan vorzubereiten. Am Sonntag, 26. April 2026, empfängt der VfB den SV Werder Bremen – ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, soll in der heimischen MHP Arena der nächste Erfolg gelingen. Die Begegnung ist ein echter Klassiker.

    Sebastian Hoeneß: „Brauchen die volle Intensität“

    Zum 114. Mal treffen der VfB und Werder in der Bundesliga aufeinander. Häufiger begegneten sich nur Bayern und Bremen (118 Spiele) sowie Bayern und Gladbach (116 Spiele) in der Ligahistorie. Für den Club aus Cannstatt ist es aus einem zweiten Grund eine Partie historischen Ausmaßes: Es wird das 1000. Bundesliga-Heimspiel des VfB sein. Ein Grund zum Jubeln? Hoffentlich.

    „Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend alles investieren wird, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität in unserem Spiel, um eine gute Leistung abrufen zu können“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Im Hinspiel gelang dies dem Team mit dem roten Brustring durchweg: Offensiv aktiv, defensiv hellwach – der 4:0-Erfolg im Dezember 2025 war der höchste Auswärtssieg des VfB in der laufenden Bundesliga-Serie. Nun, vor dem 31. Spieltag, haben sich die Vorzeichen weiterentwickelt.

    Finn Jeltsch fällt verletzungsbedingt aus

    In Kombination mit dem DFB-Pokal-Finaleinzug und der Tabellensituation in der Bundesliga hat der VfB bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Qualifikation für die UEFA Europa League erreicht. Nun möchten die Jungs aus Cannstatt mehr. Die Mannschaft von Chefcoach Sebastian Hoeneß bleibt ambitioniert. „Wir stehen im Finale des DFB-Pokals und wir sind bereits sicher für die Europa League qualifiziert“, fasst der 43-Jährige zusammen: „Damit haben wir zwei wichtige Zwischenschritte getätigt und können nun den vollen Fokus darauf richten, in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Am Sonntag gegen Werder Bremen wollen wir diesem Ziel ein weiteres Stück näherkommen.“

    Verzichten muss der VfB auf Finn Jeltsch. Der Verteidiger fällt aufgrund einer Bauchmuskel-Verletzung aus, die er sich beim vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag, 19. April 2026, bei Bayern München (2:4) zugezogen hatte.

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    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Josha Vagnoman: Interview, Fotoalbum und Zahlenspiel
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
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  • „Ein gewisser Ausgleich zum Fußball“

    Josha Vagnoman ist bekannt als physisch starker Außenverteidiger mit Offensivdrang. Privat hat sein Labrador Headie einen Stammplatz bei ihm, wie er in der neuen STADION AKTUELL erzählt.

    Es ist ein perfektes Zusammenspiel. Als Josha Vagnoman beim Spaziergang am Höhenpark Killesberg nach einem Selfie gefragt wird, nimmt Headie schon von alleine Platz und wartet geduldig, bis alle Aufnahmen mit dem Außenverteidiger des VfB geknipst sind. Seit zwei Jahren hat der Labrador bei Josha Vagnoman ein Zuhause gefunden. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger schaltet bei Spaziergängen mit seinem Hund vom Fußball ab. Auf dem Rasen gilt für ihn dagegen nur eine Devise: Alles geben, damit der Saison-Endspurt erfolgreich verläuft. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Entwicklung beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie am Sonntag, 26. April 2026,ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SV Werder Bremen.

    Hallo Josha, wie kam deine Liebe zu Hunden zustande?

    Josha: „In der Familie hatten wir keinen eigenen Hund, aber ich bin generell ein sehr tierlieber Mensch. Es war ein kleiner Wunsch von mir, eines Tages einen Hund zu haben. Inzwischen ist Headie, ein Labrador, seit zwei Jahren bei mir – und es macht richtig viel Spaß mit ihm.“

    Was gibt dir die Zeit mit Tieren, gerade im oftmals stressigen Fußballalltag?

    Josha: „Für mich ist es ein gewisser Ausgleich zum Fußball. Mir macht es Freude, sich um das Tier zu kümmern, mit Headie unterwegs zu sein und ihn ‚zu erziehen‘. Und: Egal, wie wir mit dem VfB gespielt haben – Headie ist einfach immer gut drauf, und bringt einen auf andere Gedanken. Auch mag er es, in der Natur zu sein. Bei Spaziergängen mit ihm kann ich gut abschalten.“

    Die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung ist auch für den Endspurt in der Bundesliga notwendig. Wie beurteilst du eure Ausgangsposition vor den letzten vier Partien?

    Josha: „Unsere Ausgangsposition ist gut, doch damit ist noch nichts erreicht. Wir werden alles aus uns herausholen müssen, um am Ende der Bundesliga-Saison gemeinsam etwas ganz Großes zu schaffen. Mich motiviert solch eine Ausgangslage extrem.“

    Lass uns ein wenig auf das Restprogramm schauen: Zunächst findet das Heimspiel gegen Werder Bremen statt. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Josha: „Für die Bremer geht es ebenso um sehr viel – sie spielen um den Klassenerhalt und brauchen dafür jeden Punkt. Daher erwarte ich eine sehr intensive und umkämpfte Partie, Bremen wird auf jeden Fall bei 100 Prozent sein. Uns wird alles abverlangt werden. Trotz des Willens des Gegners müssen wir unsere spielerischen Qualitäten auf den Rasen bekommen. Wir werden eine Top-Leistung benötigen, um die Punkte in Stuttgart zu behalten.“

    Anschließend geht’s mit Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ausschließlich gegen Clubs, die ebenfalls um internationale Ränge spielen. Wie reizvoll findest du ein solches Bundesliga-Finale?

    Josha: „Zunächst gilt unser voller Fokus dem Spiel gegen Bremen. Aber natürlich wissen wir, dass danach die direkten Duelle anstehen. Das sind ‚Big-Point-Spiele‘, in denen sich der eine oder andere Platz in der Tabelle verschieben kann. Ich habe volles Vertrauen in unsere Mannschaft, weil wir es zuletzt oftmals hinbekommen haben, in solchen Partien auf den Punkt präsent zu sein – und in der Lage sind, sie mitunter komplett auf unsere Seite zu ziehen. Ich denke da beispielsweise an die Hinrunden-Begegnungen gegen die genannten Teams. Fakt ist, dass es auf jeden Fall ein spannendes Saisonfinale werden wird.“

    Mit Blick auf deine Karriere bist du durchaus „Nervenkitzel-erprobt“: Abstieg, Relegation, DFB-Pokal-Finale, internationale Spiele. Wie gehst du mit solchen Drucksituationen um?

    Josha: „Inzwischen habe ich mich an den Druck und besondere Konstellationen gewöhnt. Ich profitiere davon, dass ich inzwischen einiges an Erfahrung sammeln konnte. In jüngeren Jahren war ich vor großen Spielen einen Tick aufgeregter. Mir hilft es, mich auf meine Aufgaben und unseren Matchplan als Team zu fokussieren.“

    Seit 2022 läufst du für den Club aus Cannstatt auf und hast seitdem mehr als 115 Pflichtspiele absolviert. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung beim VfB?

    Josha: „Mittlerweile ist es im Fußball fast schon etwas Außergewöhnliches, über einen solch langen Zeitraum für einen Club zu spielen. In meinem Fall geschah das stets aus Überzeugung – und das hängt eng mit der Entwicklung des Clubs und mir persönlich zusammen. Ich habe mich beim VfB als Bundesliga-Spieler etabliert, komme auf viele Einsätze, was mir wichtig ist, und konnte mein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben. Inzwischen wird uns das dritte Mal in Serie die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb gelingen. Ich bin sehr happy über den Weg, den ich bislang gehen durfte.“

    Nach deinem Wechsel zum VfB – du warst damals 21 Jahre alt – sagtest du, es sei nun an der Zeit, das gewohnte Umfeld in Hamburg zu verlassen und noch selbstständiger zu werden. Wie bist du persönlich gereift?

    Josha: „Meine eigenen Kochkünste haben sich definitiv verbessert, seit ich nicht mehr so nahe meiner Hamburger Heimat wohne – ich musste mir schließlich einiges beibringen (lacht). Ich bin nicht der Typ, der so oft auswärts zum Essen geht und koche daher ganz gerne daheim. Generell war es für die eigene Persönlichkeitsentwicklung richtig, etwas Neues zu sehen und im gesamten Alltag komplett auf ‚eigenen Beinen‘ stehen zu müssen.“

    Die aktuelle Formstärke des VfB hängt auch mit der Defensivarbeit des gesamten Teams zusammen. In der laufenden Serie gelangen bereits elf Spiele ohne Gegentor – das ist einer der besten Werte in der Liga. Was sind die Gründe für eure Abwehrstärke?

    Josha: „Ein Faktor ist die Einstellung – jeder Spieler in unserem Kader legt Wert darauf, dass wir uns in der Defensivarbeit gegenseitig unterstützen und dass im Idealfall die Null steht. Schließlich steigt dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen. Zudem haben wir eine gute Qualität im Abwehrbereich und funktionieren auch in unterschiedlichen Konstellationen.“

    Du agierst häufig als Rechtsverteidiger, kannst aber auch offensiver spielen. Wo fühlst du dich am wohlsten?

    Josha: „Dort, wo der Trainer mich braucht (lacht). Grundsätzlich ist die rechte Bahn mein Favorit – ganz egal, ob es in einer Viererkette oder in einer Art Dreier- beziehungsweise Fünferkette ist. Neben der defensiven Arbeit wird bei mir immer ein Zug nach vorne dabei sein, und das über 90 Minuten lang. Das gehört zu meiner Spielweise dazu, zudem mag ich es, dem Team mit meiner Physis zu helfen.“

    Lass uns zum Schluss in den Sommer 2026 blicken: In den USA, Kanada und Mexiko findet die Weltmeisterschaft statt. Was würde es dir bedeuten, zum deutschen Kader zu gehören?

    Josha: „Für mich ist es stets etwas ganz Besonderes, für Deutschland auflaufen zu dürfen. Umso mehr habe ich mich auch über den jüngsten Länderspiel-Einsatz im März gefreut. Ich werde alles investieren, um auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 zum DFB-Kader zu gehören. Am Ende liegt es an mir und meiner Leistung – die Schlüssel sind eine gute Performance mit dem VfB sowie eine gute Form. Alles andere kann ich nicht beeinflussen, deswegen bleibe ich diesbezüglich entspannt und fokussiere mich auf mein Spiel. Die Entscheidung trifft am Ende Bundestrainer Julian Nagelsmann.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2025/2026 | 31. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 26. April 2026, 15.30 Uhr, gegen den SV Werder Bremen einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Josha Vagnoman: Fotoalbum, Zahlenspiel und Traumelf
    • Poster: Josha Vagnoman
    • Zu Gast: SV Werder Bremen
    • Historie: 1000. Bundesliga-Heimspiel
    • Ausstellung: 100 Jahre Brustring
    • Nachhaltigkeitsspieltag: Neues Abfalltrennsystem
    • VfB-Stiftung: VfB-Erde lässt Zukunft wachsen
    • VfB-Frauen: Interview mit Reena Wichmann
    • Nachwuchs: Porsche Turbo Award
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Zusammen voran

    Triumph, Tickets – und Teamgeist. Mit einer Energieleistung gewinnt der VfB das Halbfinale gegen Freiburg. Im Endspiel des DFB-Pokals wartet nun der FC Bayern. Alle Infos:

    Der VfB hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte zieht der Club aus Cannstatt im zweiten Jahr in Folge in das DFB-Pokal-Finale ein. Nach dem dramatischen Halbfinal-Sieg am Donnerstagabend, 23. April 2026, gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) hat das Team mit dem roten Brustring am Samstag, 23. Mai 2026, die Chance, seinen Titel im höchsten deutschen Pokalwettbewerb zu verteidigen. Im Berliner Olympiastadion wird der Gegner der FC Bayern München sein. Da passt das Finalmotto „Zusammen voran“ bestens. Der Überblick:

    Das Halbfinal-Spiel: Was machte den Unterschied aus?

    Es war eine Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Das belegen alleine die 310 geführten Zweikämpfe, von denen jede Mannschaft exakt 50 Prozent für sich entschied. Der VfB holte einen 0:1-Rückstand auf und glich in der 70. Minute durch Deniz Undav aus. „Wir sind nicht so gut hereingekommen in die Partie, haben uns aber ab der 30., 35. Minute zunehmend gesteigert“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und hebt hervor: „Wir konnten den Druck erhöhen. Die eingewechselten Spieler haben wichtige Impulse gegeben und für weiteren Schwung gesorgt.“ Zu dieser Geschichte passt, dass „Joker“ Tiago Tomás in der letzten Minute der Verlängerung den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Am Ende gehen wir aus meiner Sicht aufgrund der größeren Chancen als verdienter Sieger ins Finale nach Berlin“, sagt der 43-Jährige. Zum Spielbericht:

    Die Stimmen: Was sagen die Protagonisten zum Finaleinzug?

    Nach Abpfiff war der Jubel groß. Stolz streiften sich die Jungs aus Cannstatt die T-Shirts zum Finaleinzug über. „Es war ein kräftezehrendes Spiel, eine dramatische Partie. Diesen Moment haben wir uns sehr verdient“, sagt Angelo Stiller. Jeff Chabot ergänzt: „Es war unfassbar, wie wir auf dem Platz füreinander gefightet haben – es ist ein riesiges Gefühl, erneut das Finale erreicht zu haben.“ Chefcoach Sebastian Hoeneß lobt seine Mannschaft und gesteht: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, es war hochspannend – und am Ende ein emotionaler Overload.“ Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport ordnet mit Blick auf den dramatischen Spielverlauf ein: „Das war ein Spiel mit Potenzial für Herzrhythmusstörungen. Aber jetzt fühlt es sich gut an, zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokal-Finale zu stehen. Insgesamt war es eine unglaubliche Energieleistung von unserer Mannschaft.“ Zu den Stimmen:

    Die Fans: Wie war die Stimmung in der MHP Arena?

    In der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena herrschte eine beeindruckende und laute Atmosphäre. Die Unterstützung setzte Extraprozente bei den Jungs aus Cannstatt frei – und dementsprechend emotional gestalteten sich die Jubelszenen. Den 2:1-Siegtreffer genoss das Team mit dem roten Brustring in der Cannstatter Kurve, nach Abpfiff hüpften und sangen die Profis zu den Liedern der Kurve. Dass dabei auch „Wir holen den Pokal“ angestimmt wurde, passte zu der Euphorie des Augenblicks. Zum T-Shirt für das DFB-Pokal-Finale:

    Die Tickets: Was ist für das DFB-Pokal-Finale bereits bekannt?

    Schon unmittelbar nach Abpfiff erreichten den VfB erste Ticketanfragen. Das Interesse am Endspiel wird – wie schon im vergangenen Jahr – enorm sein. Daher hat der Club aus Cannstatt alle Informationen rund um die Tickets für das DFB-Pokal-Finale online zusammengefasst. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt jedem Finalisten rund 24.000 Eintrittskarten zur Verfügung. Die Plätze für die VfB‑Fans werden sich diesmal in der Kurve des Marathontors befinden. Zum Ticketverkauf für VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, Fritzle-Club- und Jugendclub-Mitglieder, Offizielle Fanclubs sowie Auswärts-Dauerkarteninhaber gelten folgende Regeln:

    Die nächsten Termine:

    Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.

  • Duell der Halbfinal-Dauergäste

    Wiederauflage des DFB-Pokal-Halbfinals von vor 13 Jahren: Am Donnerstagabend stehen sich der VfB und der SC Freiburg gegenüber. Und es ist längst nicht das einzige Wiedersehen.

    Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:

    • Beide Teams stehen bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre im Halbfinale.
    • Beim bisher einzigen Halbfinal-Duell beider Teams im Jahr 2013 setzte sich der VfB durch.
    • Ermedin Demirovic traf in allen vier Spielen gegen den SCF, seit er für den VfB spielt.

    Blick zurück: Sechstes Pokalduell steht bevor

    Der VfB setzte sich in vier der fünf DFB-Pokal-Partien gegen den SC Freiburg durch, zuletzt in der zweiten Runde der Saison 2020/2021 mit 1:0. Sasa Kalajdzic traf damals für den VfB. Freiburg kam einzig in der zweiten Runde 2013/2014 weiter (2:1, VfB-Treffer durch Vedad Ibisevic). Auch vor ziemlich genau 13 Jahren, im Halbfinale 2012/2013, setzte sich der VfB durch, als beide Mannschaften einen Pokalabend par excellence boten. Der VfB ging durch Tore von Arthur Boka (10.) und Martin Harnik (29.) nach zwischenzeitlichem Ausgleich mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause, die er in der intensiv geführten zweiten Spielhälfte über die Zeit rettete und ins Pokalfinale einzog.

    Wiedersehen: Trifft Ermedin Demirovic erneut gegen den Ex-Club?

    Aufseiten des VfB stehen drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Noah Darvich, der in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet wurde und das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023 trug. Ermedin Demirovic (2020 bis 2022), stand mit dem SCF 2022 im Pokalfinale und traf als VfB-Spieler seit seinem Wechsel im Sommer 2024 in jedem der vier Spiele gegen Freiburg.

    Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustring-Dress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtpartien.

    Dauergäste: Erneute Halbfinalteilnahme für Stuttgart und Freiburg

    Der VfB steht im zweiten Jahr in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals, in zwei Jahren am Stück war dies dem Club aus Cannstatt zuvor nur 1996/1997 und 1997/1998 gelungen. Unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist es bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme im DFB-Pokal (2023, 2025, 2026) – Vereinsbestwert seit Bundesliga-Gründung 1963. Der SC Freiburg steht zum vierten Mal im Halbfinale des DFB-Pokals (2013, 2022, 2023, 2026), erstmals wird dabei mit Julian Schuster ein anderer Chefcoach als Christian Streich an der Seitenlinie stehen. Der Finaleinzug gelang nur 2021/2022, damals setzte sich Freiburg im Halbfinale beim Hamburger SV durch (3:1).

    Treffsicher: Laufende Vereinsrekorde für beide Teams

    Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal, der SC Freiburg sogar in 20 Pokalspielen am Stück. Das ist jeweils laufender Vereinsrekord. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb. Darüber hinaus stellte der VfB mit zuletzt zehn gewonnenen Pokalrunden in Folge einen Clubrekord auf. Elf Spiele am Stück gewannen die Jungs aus Cannstatt noch nie im DFB-Pokal, auch der wiederholte Finaleinzug wäre ein Novum.

    Personal: Ein Ausfall beim VfB

    Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.

    Der SC Freiburg muss auf die verletzten Patrick Osterhage (Knieprobleme) und Max Rosenfelder (Muskelverletzung im Oberschenkel) verzichten.

    Schiedsrichteransetzung: Erfahrener Referee an der Pfeife

    Tobias Welz (SR), Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1), Mark Borsch (SR-A. 2), Dr. Florian Exner (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A)

    Tobias Welz leitete bereits das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel des VfB bei Holstein Kiel, welches die Jungs aus Cannstatt nach Toren von Deniz Undav, Chris Führich und Atakan Karazor mit 3:0 für sich entschieden.

    Zuschauer: Volle Arena am Donnerstag

    Das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den SC Freiburg ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind gegebenenfalls kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Wetter: Abkühlung nach sommerlichen Temperaturen

    Am Donnerstag werden in Stuttgart Temperaturen von bis zu 20° C erwartet. Gegen Abend kühlt es etwas ab, es bleibt aber trocken.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • ARD (Free-TV)
    • Sky (Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | DFB-Pokal 2025/2026 | Halbfinale

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 23. April 2026, 20.45 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Interview: Angelo Stiller
    • Fanshop: „Abstauber“ des Tages
    • Zu Gast: SC Freiburg
    • Zeitreise: VfB-Halbfinals im DFB-Pokal

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  • „Details und Tagesform entscheiden“

    Konstant auf hohem Niveau. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Angelo Stiller über das DFB-Pokal-Halbfinale, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.

    Der dritte Halbfinal-Einzug binnen vier Jahren. Der VfB, zudem amtierender Titelverteidiger, hat im DFB-Pokal zuletzt reichlich Freude gehabt – und für Freude gesorgt. Ein Akteur, der seit Sommer 2023 bei vielen dieser Partien eine zentrale Rolle spielte, ist Angelo Stiller. Der 25 Jahre alte Leistungsträger blickt daher mit großer Vorfreude auf das Halbfinale – am Donnerstag, ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den SC Freiburg. Im STADION AKTUELL-Interview spricht „Ange“ über die Begegnung, seine Form – und Dart-Weltmeister Luke Littler.

    Hallo ‚Ange‘, wir starten mit einer Statistik: Seit deinem Wechsel zum VfB im August 2023 hast du in allen möglichen 13 DFB-Pokal-Partien gespielt, davon zwölfmal in der Startelf. Was macht den Wettbewerb für dich so speziell?

    ‚Ange‘: „Ich mag diesen Knockout-Charakter, den der DFB-Pokal hat. Du darfst dir möglichst keine Fehler erlauben. Details und Tagesform entscheiden über das Weiterkommen. Deswegen ist es wichtig, im Spiel total präsent zu sein und auf den Punkt abzuliefern – denn es gibt keine zweite Chance in solch einem Wettbewerb.“

    An welche Momente erinnerst du dich rund um den DFB-Pokal besonders gerne?

    ‚Ange‘: „Mein Lieblingsmoment ist der Abpfiff beim Finale im vergangenen Jahr. In diesem Augenblick wussten wir, dass es geschafft ist und wir den Titel gewonnen haben. Das war unglaublich, welche Emotionen dies freisetzte und wie wir uns vor Freude in den Armen lagen. Auch mein Treffer im Halbfinale der vergangenen Saison gegen RB Leipzig (3:1, Anm. d. Red.) ist ein Moment, an den ich gerne zurückdenke – diesen Ball hatte ich satt getroffen und er kam optimal aufs Tor. Der anschließende Jubel im Stadion mit unseren Fans war besonders.“

    Gibt es in dieser DFB-Pokal-Saison ebenfalls eine Art „Schlüsselmoment“?

    ‚Ange‘: „Ja, für mich ist das die Erstrunden-Partie bei Eintracht Braunschweig. Wir hatten dort kein gutes Spiel gezeigt und lagen bis kurz vor Schluss zurück. Am Ende haben wir es noch geschafft, ein Tor zu erzielen – und uns anschließend im Elfmeterschießen durchgesetzt (12:11, Anm. d. Red.). Wir haben gemerkt, dass wir niemals aufgeben dürfen und in jeder Lage noch zu unserer Chance kommen können. Das gab unserer Mannschaft zu Saisonbeginn wichtiges Selbstvertrauen.“

    Nun kommt auf deine Teamkollegen und dich erneut ein großes Spiel zu: Im Halbfinale gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena. Was für eine Begegnung erwartest du?

    ‚Ange‘: „Wir kennen die Freiburger gut und wissen, dass es oft sehr enge Spiele gegen sie sind. Für uns wird wichtig sein, dass wir die langen Bälle gut verteidigen und zudem auch viele ‚zweite Bälle‘ aufsammeln. Auch spielen das schnelle Umschalten und die Chancenverwertung in einem solchen Halbfinale eine Rolle.“

    Lassen die Vergleiche mit dem SC Freiburg in der Bundesliga den einen oder anderen Rückschluss für den DFB-Pokal zu?

    ‚Ange‘: „Rückschlüsse zur grundsätzlichen Spielweise ermöglichen sie schon, aber ein Pokal-Halbfinale hat nochmals einen ganz anderen Charakter. Es ist ein Entscheidungsspiel – beide Teams wissen, dass nur eine Mannschaft ins Endspiel einziehen kann. Deswegen wird – je nach Situation – das Risiko variieren, denn ein einzelner Fehler kann die Partie entscheiden. Zudem wird die Intensität in jeder Aktion sehr hoch sein.“

    In der Bundesliga stehst du aktuell bei acht Scorerpunkten. Nur noch ein Tor oder eine Vorlage fehlt, bis du deinen persönlichen Bestwert aus der vergangenen Serie eingestellt hast. Was sind die Gründe, dass du sehr konstant auf hohem Level agierst?

    ‚Ange‘: „Aus meiner Sicht gehört eine gewisse Verlässlichkeit zu meinen Stärken – und es freut mich, wenn das so wahrgenommen wird und durch Zahlen belegt werden kann. Konstanz ist in unserem Sport elementar, das möchte ich in unser Spiel und in unser Team einbringen. Ich versuche immer, 100 Prozent zu geben.“

    Wie bewertest du generell die Ausgangslage des VfB für den Endspurt in der Bundesliga?

    ‚Ange‘: „Wir haben alles in der eigenen Hand und sind auf keine anderen Ergebnisse angewiesen. Das ist eine gute Ausgangsposition. Gleichwohl wissen wir um die Schwere unseres Restprogramms gegen wirklich gute Gegner. Wenn wir in jeder Partie an unser Limit und darüber hinausgehen, werden wir am Ende sicherlich Grund zur Freude haben.“

    Viel Anerkennung drückte zuletzt Dart-Weltmeister Luke Littler aus, der dich als seinen „deutschen Lieblingsspieler“ bezeichnete. Inwiefern nimmst du solche Aussagen wahr?

    ‚Ange‘: „Das hat mich natürlich gefreut und ist eine schöne Wertschätzung für die gezeigten Leistungen. Wir haben auch ein wenig Kontakt miteinander, haben uns paarmal geschrieben. Für mich ist er derzeit der beste Darts-Spieler der Welt und ich verfolge oft, wie er sich in den großen Matches behauptet.“

    Wie ist’s eigentlich um deine Dart-Fähigkeiten bestellt?

    ‚Ange‘: „Mir macht der Sport viel Spaß, das ist ein schönes Hobby. Ich habe bisher fünf-, sechsmal die 180 Punkte (höchstmögliche Punktzahl im Dart, Anm. d. Red.) geworfen – mein Punktedurchschnitt bei drei Würfen liegt etwa bei 50, da geht schon noch mehr (lacht). Meist spiele ich zu Hause mit Freunden, wir haben dann immer eine gute Zeit zusammen und drücken uns auch den einen oder anderen Spruch, das gehört dazu.“

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  • „Es wird ein Pokalfight“

    Sebastian Hoeneß erwartet im DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag eine hohe Intensität. Das Ziel seines Teams ist klar: der Finaleinzug. Zwei Personalien sind bereits bekannt.

    Sebastian Hoeneß kommt direkt auf den Punkt. „Wir sind sehr, sehr motiviert, zum zweiten Mal in Serie ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen – die positive Spannung ist bei den Jungs bereits spürbar“, sagt der Chefcoach des VfB. Es ist definitiv eines der Highlights in der Saison 2025/2026: Am Donnerstag, 23. April 2026, empfängt der VfB als Titelverteidiger im DFB-Pokal-Halbfinale den SC Freiburg – ab 20.45 Uhr, live bei ARD und Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, spielen die beiden Teams um die Reise ins Berliner Olympiastadion. Dort wird am 23. Mai 2026 traditionell das Endspiel stattfinden.

    Ein Baden-Württemberg-Duell – und eines mit hoher Intensität. „Es wird ein Pokalfight, davon können wir zu 100 Prozent ausgehen“, sagt Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Der SC Freiburg wird mit breiter Brust nach Stuttgart reisen: Der Club steht auch in der Europa League im Halbfinale und ist in der Liga gut dabei.“ Bei solchen K.o.-Begegnungen werden unter anderem Details und Tagesform entscheiden.

    Erfahrung aus großen Spielen nutzen

    „Wir hatten in den vergangenen Jahren einige Spiele mit großer Bedeutung: Sei es die Relegation, die Bundesliga, der DFB-Pokal oder auch der internationale Wettbewerb“, erklärt der 43-Jährige. Das helfe dem Team, die richtige Temperatur für das K.o.-Duell zu finden sowie mit der richtigen Balance aus Offensive und Defensive in der Partie zu agieren. Sebastian Hoeneß hat die entsprechende Herangehensweise im Blick: „Wir sind in der Lage, Druck aufzubauen und dominant zu spielen, müssen aber gleichzeitig auf höchstem Level verteidigen und insbesondere bei Umschaltsituationen hellwach sein.“

    Kurios: Beide Teams haben jüngst einen durchaus ähnlichen Weg ins Halbfinale zurückgelegt. Sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale setzten sich der VfB und Freiburg jeweils gegen Zweitligisten durch. Während die Jungs aus Cannstatt in Bochum (2:0) und in Kiel (3:0) gewannen, siegten die Breisgauer gegen Darmstadt (2:0) und bei Hertha BSC (5:4 n.E.). Nun soll die letzte Etappe auf dem Weg nach Berlin folgen. Und sie wird gemeinsam mit den Fans angegangen. „Ein Faktor ist definitiv, dass wir durch das Heimspiel die Fans an unserer Seite wissen“, sagt der Chefcoach. Die MHP Arena wird am Donnerstagabend ausverkauft sein.

    Alexander Nübel spielt, Finn Jeltsch fällt aus

    Ein paar Details zum Personal sind ebenfalls bekannt. Im Tor wird Alexander Nübel beginnen, er hielt auch im Viertelfinale bei Holstein Kiel. Ein anderer Akteur wird dagegen nicht zur Verfügung stehen können: Finn Jeltsch hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Alle anderen Profis sind einsatzfähig.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

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  • Historische Freiburger

    Die Breisgauer sind noch in einem weiteren Halbfinale vertreten und wollen für ein Novum in ihrer Vereinsgeschichte sorgen. Der Halbfinal-Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Die Saison des SC Freiburg ist schon jetzt eine historische: Abgesehen davon, dass die Breisgauer zum dritten Mal in fünf Jahren im Halbfinale des DFB-Pokals stehen, gelang vergangene Woche zum ersten Mal in der 122-jährigen Vereinsgeschichte der Einzug in ein europäisches Halbfinale. In der Runde der letzten Vier trifft der SCF in der UEFA Europa League auf Sporting Braga.

    Die bisherige Saison

    Der SC Freiburg bekam es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison ausschließlich mit unterklassigen Gegnern zu tun. Nach dem Erstrunden-Sieg gegen Regionalligist Sportfreunde Lotte (2:0) trafen die Breisgauer in den folgenden Runden auf die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (3:1), Darmstadt 98 (2:0) und zuletzt Hertha BSC (6:5 n.E.). Die Hauptstädter verlangten den Freiburgern dabei alles ab und erzwangen das Elfmeterschießen, an dessen Ende der SCF jubelte.

    Die Leistungsträger

    Matthias Ginter als Abwehrchef, Johan Manzambi als Wirbelwind in der Offensive, Vincenzo Grifo als Standardexperte und Noah Atubolu als Rückhalt: Freiburgs Trainer Julian Schuster kann in dieser Saison auf eine stabile Achse an Leistungsträgern bauen. Während Matthias Ginter, Noah Atubolu und ihre Defensivkollegen das Prunkstück des SCF bilden und beispielsweise mit nur sieben Gegentreffern in zwölf UEFA Europa League-Spielen gehörigen Anteil am dortigen Halbfinaleinzug haben, sorgen allen voran Johan Manzambi und Vincenzo Grifo in der Offensive für Zählbares. Routinier und Standardexperte Vincenzo Grifo kommt in der laufenden DFB-Pokal-Saison auf zwei Tore und eine Vorlage in drei Spielen, der 20-jährige Schweizer Youngster verzeichnete zwei Vorlagen und kommt wettbewerbsübergreifend auf 13 Scorerpunkte in 40 Saison-Einsätzen.

    Die Historie

    Der SC Freiburg nimmt zum vierten Mal in seiner Clubgeschichte am Halbfinale des DFB-Pokals teil. Erstmals war das in der Spielzeit 2012/2013 gelungen, als die Breisgauer in der Runde der letzten Vier jedoch die Segel streichen mussten: In der MHP Arena unterlag die damals von Christian Streich trainierte und von Kapitän Julian Schuster angeführte SCF-Elf mit 1:2 gegen den VfB. Im zweiten Anlauf, in der Spielzeit 2021/2022, gelang der Einzug ins Endspiel: Gegen RB Leipzig mussten sich die Freiburger jedoch knapp mit 3:5 n.E. geschlagen geben, wobei auch Ermedin Demirovic für den SCF zum Einsatz kam. Auch in der Folgesaison stießen die Badener bis ins Halbfinale vor, scheiterten aber erneut an RB Leipzig: Mit 1:5 schied Freiburg aus dem Wettbewerb aus.

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  • Verletzungspause für Finn Jeltsch

    Der Abwehrspieler hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel in München eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen.

    Zwangspause für Finn Jeltsch: Der Abwehrspieler hat sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Bayern München (2:4) eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen. Der Auslöser war ein Zweikampf in der 25. Minute beim Spielstand von 1:0 für den VfB. Der 19-Jährige musste anschließend in der Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Er wird dem VfB in den kommenden Tagen vorerst fehlen.

    In dieser Saison bereits 35 Einsätze gesammelt

    In der laufenden Saison 2025/2026 lief Finn Jeltsch in insgesamt 35 Pflichtpartien für den Club aus Cannstatt auf. Dabei kam er 22-mal in der Bundesliga zum Einsatz, wo ihm zudem eine Vorlage gelang. In der UEFA Europa League spielte er zehnmal, im DFB-Pokal dreimal.

    Der deutsche U21-Nationalspieler steht seit Februar 2025 beim VfB unter Vertrag und gewann mit seinen Teamkollegen in der vergangenen Saison den DFB-Pokal.

    Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Finn!

    VfB TV überträgt Pressekonferenz live

    Die Pressekonferenz zum DFB-Pokal-Halbfinale findet am Mittwoch, 22. April 2026, um 10.30 Uhr, statt. VfB TV überträgt die Gesprächsrunde mit Cheftrainer Sebastian Hoeneß im Livestream.

    Die Liveübertragung ist kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

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