Die Clubs sind seit circa einem Monat im Pflichtspielbetrieb zurück, nun starten auch die Nationalmannschaften in die Saison 2026/2027. Mit der ersten Länderspiel-Phase der Serie stehen für insgesamt neun Jungs aus Cannstatt entsprechende Reisen zu ihren Nationalteams an. Der Überblick.
Welcher VfB-Profi ist zuerst im Einsatz?
Es können sogar zwei weiß-rote Akteure sein. Außenverteidiger Josha Vagnoman und Offensivspieler Chris Führich gehören zum ersten Block, den der neue Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert hat. Folglich können sie am Donnerstag, 24. September 2026, um 20.45 Uhr, in Amsterdam gegen die Niederlande sowie am Sonntag, 27. September 2026, um 20.45 Uhr, in Augsburg gegen Griechenland für Deutschland zum Einsatz kommen.
Was ist mit den zwei weiteren Nominierten für Deutschland?
Abwehrspieler Finn Jeltsch, der zum ersten Mal für die DFB-Auswahl berufen ist, und Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt gehören zum zweiten Block. Somit werden sie zunächst noch mit ihren VfB-Teamkollegen in Cannstatt trainieren, ehe sie zur Nationalmannschaft reisen. Folglich kann das weiß-rote Duo am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in München gegen Serbien sowie am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 20.45 Uhr, in Thessaloniki gegen Griechenland auflaufen.
Wer spielt ebenfalls in den ersten Tagen der Länderspiel-Phase?
Es sind zwei VfB-Profis, die jeweils an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilgenommen haben und für die nun ein neuer Länderspiel-Abschnitt beginnt. Am Freitag, 25. September 2026, um 21 Uhr, spielt Bilal El Khannouss mit Marokko die Qualifikation zum Afrika-Cup gegen Gabun. Am gleichen Tag, jedoch 15 Minuten früher, wird Ermedin Demirovic mit Bosnien-Herzegowina in der UEFA Nations League in Polen gefordert sein. Alle weiteren VfB-Akteure kommen frühestens am Wochenende des 26./27. Septembers 2026 zum Einsatz.
Welche verschiedenen Wettbewerbe werden absolviert?
Insgesamt wirken die VfB-Profis in vier verschiedenen „Wettbewerben“ mit. Wobei: Der Großteil der nominierten Jungs aus Cannstatt ist im Rahmen der UEFA Nations League im Einsatz, die nun wieder startet. Dies gilt für das deutsche Quartett um Josha Vagnoman, Chris Führich, Maximilian Mittelstädt und Finn Jeltsch sowie für Leo Sauer (Slowakei) und Ermedin Demirovic (Bosnien-Herzegowina). Bilal El Khannouss absolviert mit Marokko die Qualifikation zum Afrika-Cup sowie ein Test-Länderspiel. Dzenan Pejcinovic und Yanik Spalt werden in der U21-EM-Quali gefordert sein – der Stürmer für die deutsche U21, der Mittelfeldakteur für die österreichische U21.
Warum ist die Länderspiel-Phase diesmal länger als gewöhnlich?
Hintergrund ist die Neugestaltung der ersten Abstellungsperiode einer Saison, die nunmehr einen größeren Zeitraum umfasst – dafür wurde die Gesamtzahl der Länderspiel-Phasen im Herbst von drei auf zwei reduziert. Kurzum: Die Länderspiele aus September und Oktober sind zusammengelegt; der November bleibt als eigener Block bestehen.
Josha Vagnoman / Deutschland
24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland -:- 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland -:-
Chris Führich / Deutschland
24. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Niederlande gegen Deutschland -:- 27. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Griechenland -:-
Finn Jeltsch / Deutschland
1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-
Maximilian Mittelstädt / Deutschland
1. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Deutschland gegen Serbien -:- 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Griechenland gegen Deutschland -:-
Leo Sauer / Slowakei
26. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Moldawien -:- 29. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Slowakei gegen Kasachstan -:- 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Färöer gegen Slowakei -:- 6. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Moldawien gegen Slowakei -:-
Bilal El Khannouss / Marokko
25. September 2026, 21 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Marokko gegen Gabun -:- 29. September 2026, 15 Uhr, Afrika-Cup-Quali: Lesotho gegen Marokko -:- 4. Oktober 2026, 20 Uhr, Länderspiel: Marokko gegen Ghana -:-
Ermedin Demirovic / Bosnien-Herzegowina
25. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Polen gegen Bosnien-Herzegowina -:- 28. September 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Rumänien gegen Bosnien-Herzegowina -:- 2. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Schweden -:- 5. Oktober 2026, 20.45 Uhr, UEFA Nations League: Bosnien-Herzegowina gegen Polen -:-
Dzenan Pejcinovic / Deutschland U21
26. September 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Lettland U21 gegen Deutschland U21 -:- 30. September 2026, 19 Uhr, U21-EM-Quali: Malta U21 gegen Deutschland U21 -:- 6. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Deutschland U21 gegen Georgien U21 -:-
Yanik Spalt / Österreich U21
2. Oktober 2026, 18 Uhr, U21-EM-Quali: Österreich U21 gegen Dänemark U21 -:- 6. Oktober 2026, 18.30 Uhr, U21-EM-Quali: Wales U21 gegen Österreich U21 -:-
Der Spielverlauf:
Der VfB hatte sich viel vorgenommen. Das war direkt zu sehen. Die Jungs aus Cannstatt nahmen die Zweikämpfe an, verzeichneten über Maximilian Mittelstädt und Ermedin Demirovic ihre ersten Abschlüsse (7. Minute/18.). Der Gast aus Nordrhein-Westfalen, als Tabellenzweiter angereist, suchte ebenfalls den Weg nach vorne – vor allem über Serhou Guirassy und Maximilian Beier. Somit entwickelte sich an diesem Samstagabend ein offenes Spiel zwischen dem VfB und Borussia Dortmund.
Dass in Halbzeit eins keine Tore gelangen, war ein Verdienst der konzentrierten Defensivreihen: Immer wieder fingen beide Teams vielversprechende Gegenstöße ab und blockten Schüsse. Für Stuttgart hatten Deniz Undav und Bilal El Khannouss zwei weitere Möglichkeiten (30./35.), für den BVB sorgte Felix Nmecha für Gefahr (39.). Der 0:0-Pausenstand erwies sich insgesamt als leistungsgerecht. Eine hohe Disziplin prägte auch den Beginn des zweiten Abschnitts. Der VfB probierte viel, der BVB ließ weiterhin wenig zu. Von den Rängen erlebte das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß großen Support. Die Energie in der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena war spürbar. Was geschah im Schlussviertel?
Dortmunds Führung. Maximilian Beier schloss einen der inzwischen seltenen BVB-Angriffe zum 1:0 für die Gäste ab (70., siehe „Das Tor“). Direkt im Nachgang vergab Borussias Konstantinos Karetsas den zweiten Treffer. Der VfB warf nun viel nach vorne. Josha Vagnoman und Bilal El Khannouss scheiterten an BVB-Torwart Gregor Kobel (74./77.). In den Schlussminuten verstanden es die Schwarz-Gelben, die drückenden Jungs aus Cannstatt von großen Möglichkeiten fernzuhalten. Am Ende stand eine 0:1-Niederlage, die sich nicht wirklich gerecht anfühlte, aber die Abgezocktheit des Gastes dokumentierte.
Das Tor:
0:1 – 70. Minute: Dortmunds Jobe Bellingham hat auf der linken Seite die Übersicht und bedient Maximilian Beier per Flachpass. Der BVB-Offensivspieler schließt aus Nahdistanz ab. VfB-Keeper Fabian Bredlow ist ohne Abwehrchance.
Die Stimmen:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Am Ende dieser Partie stehen null Punkte, das tut weh. Wir verzeichnen viele Ansätze und haben unsere Phasen, müssen jedoch gemeinsam daran arbeiten, aus ‚gut‘ und ‚okay‘ wieder ‚top‘ zu machen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen: Wir haben wenig zugelassen, konnten diesmal allerdings aus aussichtsreichen Ansätzen zu wenige zwingende Chancen kreieren. In der zweiten Halbzeit hat sich die ausgeglichene Partie fortgesetzt – und Dortmund konnte den einen Moment für sich nutzen. Wir verzeichnen im Anschluss einige Chancen, können uns allerdings nicht mehr belohnen.“
Angreifer Deniz Undav: „Es waren einige Szenen dabei, in denen wir nah dran waren und unsere Momente hatten, aber uns hat der letzte Punch gefehlt. Das fühlt sich bitter an, weil wir einen hohen Aufwand betrieben und viel probiert haben. Der Ausgang des Spiels ist enttäuschend für uns. Wir müssen es noch häufiger erzwingen, in die Abschlusssituationen zu kommen und sie nutzen. Das Gegentor war schwer zu verteidigen, Dortmund hat es in Summe abgezockt gemacht.“
Verteidiger Finn Jeltsch: „Das Ergebnis tut weh, die Enttäuschung ist groß. Wir machen in Summe ein ordentliches Spiel, aber belohnen uns leider nicht. Dortmund hat bei unseren Abschlüssen oft ein Bein dazwischen bekommen. Das Gegentor ist sehr ärgerlich, es ist die eine Szene, die uns den Punkt oder gar einen Erfolg klaut. Es fühlt sich im Moment sehr bescheiden an, mit leeren Händen aus dieser Partie zu gehen. Wir müssen weiterhin hart arbeiten und die nächsten drei Punkte erzwingen.“
Dortmunds Cheftrainer Niko Kovac: „Wir sind erfreut und glücklich, das Spiel gewonnen zu haben. Von beiden Seiten war es eine kampfbetonte und intensive Partie, die nicht ganz so die Chancenfülle hatte, wie man es aus vergangenen Begegnungen zwischen Dortmund und Stuttgart kannte. Es ist ein Ausrufezeichen, auswärts beim VfB zu gewinnen. Kompliment an meine Mannschaft.“
Die Besonderheit:
Comeback. Nikolas Nartey kam erstmals seit seiner Verletzung, die er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) zuzog, wieder zum Einsatz.
Die nächsten Termine:
Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.
Das Spiel:
Im dritten Spiel der Englischen Woche wechselte Nico Willig gegen Regensburg nochmals kräftig durch und brachte insgesamt fünf Neue in der Startelf im Vergleich zur Partie am Mittwoch in Rostock. Joyeux Masanka Bungi, Collin Schramm, Nicolas Sessa, Oliver Rölke und Tim van der Leij nahmen die Plätze von David Preu, Tim Köhler, Ertugrul Yigit, Jordan Majchrzak und Enis Redzepi ein.
Nach einer Abtastphase gab Nassim Boujellab nach zwölf Minuten einen ersten Warnschuss ab. Und nur eine Zeigerumdrehung später gingen die Gäste dann in Führung, als Adrian Fein aus Nahdistanz einschieben konnte (siehe: Die Tore). Regensburg blieb dran und kam durch Torschütze Fein zu einem weiteren guten Abschluss (17.). Für die Willig-Elf lief es derweil weiter nicht nach Wunsch, denn kurz danach musste Nico Sessa angeschlagen vom Platz und wurde durch David Preu ersetzt. Der Neuzugang hatte seinen Platz im Team kaum eingenommen, als Boujellab von der Felsen prüfte und wenig später auf 2:0 für den Jahn erhöhte. Oliver Rölke hatte nach einer knappen halben Stunde den Anschluss auf dem Fuß, setzte den Ball aber knapp drüber. Doch statt 1:2 hieß es dann 0:3. Zwar parierte Jerik von der Felsen einen Elfmeter von Lucas Hermes stark, doch Sascha Hingerl staubte zum dritten Treffer der Gäste ab. Kurz darauf konnte Oliver Rölke dann aber auf 1:3 verkürzen. Während Adrian Fein mit einem Schlenzer das Tor nur knapp verfehlte, machte es Collin Schramm in der Nachspielzeit besser und stellte auf 2:3.
In Durchgang zwei passierte längere Zeit vor beiden Toren nicht viel. Nico Willig reagierte derweil nach gut einer Stunde und brachte drei frische Kräfte ins Spiel. Neben Tim Köhler und Enis Redzepi kam auch der erst 16-jährige Brayann Kenmoe zum Zug und feierte somit sein Debüt in der 3. Liga. Die Partie spielte sich auch in der Folgezeit mehrheitlich zwischen den Strafräumen ab. Die U21 hatte fortan aber mehr Ballbesitz und kam eine Viertelstunde vor dem Ende tatsächlich noch zum Ausgleich. Oliver Rölke markierte per Kopf seinen zweiten Treffer des Tages, nachdem Debütant Kenmoe mustergültig geflankt hatte. Die U21 war bis zum Schluss das aktivere Team und bemüht, die Partie gänzlich zu drehen, doch die zunehmend verunsicherten Gäste konnten am Ende mit Glück und Geschick das Remis verteidigen, so dass es beim 3:3-Unentschieden blieb.
Die Tore:
13. Minute: Nassim Boujellab dribbelt sich auf der linken Seite in Richtung VfB-Strafraum und passt die Kugel ins Zentrum, wo Adrian Fein zu viel Platz hat und zum 0:1 vollendet.
22. Minute: Nach einem Fehler im VfB-Ballbesitz zieht Nassim Boujellab in halblinker Position in Richtung VfB-Tor und trifft ins rechte untere Eck zum 0:2.
33. Minute: Joyeux Masanka Bungi verfolgt Lucas Hermes und bringt den Jahn-Angreifer im Strafraum zu Fall. Den Elfer des Gefoulten hält Jerik von der Felsen stark, doch Sascha Hingerl staubt zum 0:3 ab.
36. Minute: Eine Hereingabe von Veit Stange aus dem linken Halbfeld findet am zweiten Pfosten Oliver Rölke, der sein Näschen in der Box beweist und aus Nahdistanz auf 1:3 stellt.
45.+2. Minute: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte findet Joyeux Masanka Bungi im Strafraum Collin Schramm, der in halblinker Position cool bleibt und den Ball zum 2:3 ins lange Eck schiebt.
75. Minute: Brayann Kenmoe sucht am linken Flügel das Eins gegen Eins und flankt mit links auf den zweiten Pfosten. Dort steht einmal mehr Oliver Rölke goldrichtig und kann per Kopf zum 3:3 ausgleichen.
Die Trainerstimme:
„Mit den Comeback-Qualitäten, den Einwechslungen und den jungen Spielern bin ich zufrieden. Trotzdem muss man die 90 Minuten angucken. Was wir von Minute zehn bis 30 spielen, hat natürlich nichts mit 3. Liga zu tun. Da stehen genug erfahrene und stabile Spieler auf dem Platz. Und wenn wir das Spiel in solche Wege leiten, dass wir solche Comebacks machen müssen, das sollten wir natürlich nicht Spieltag für Spieltag machen“, sagte Nico Willig.
Das nächste Spiel:
Nach der Länderspielpause geht es für die U21 am Samstag, 10. Oktober, mit einem Auswärtsspiel in Meppen weiter. Die Partie in der Hänsch-Arena beim Aufsteiger aus dem Emsland wird um 14.00 Uhr angepfiffen.
Die Aufstellung:
Von der Felsen – Masanka Bungi, Groiß (61. Köhler), Nothnagel, Schramm (61. Kenmoe) – Stange (83. Majchrzak) – Penna, Sessa (18. Preu), Lüers, Rölke – van der Leij (61. Redzepi).
Die Niederlage gegen Wolfsburg habe in der Mannschaft keine großen Spuren hinterlassen, betont Cheftrainer Nico Schneck. Stattdessen sei das Spiel sachlich aufgearbeitet worden. Über weite Strecken habe seine Mannschaft gut dagegengehalten, sich Chancen erarbeitet und gegen eines der Top-Teams der Liga gezeigt, dass sie mithalten könne. „Wichtig ist für uns, daraus zu lernen”, so der Chefcoach. Die Erkenntnisse aus dem Spiel sollen nun helfen, gegen Bremen von Beginn an wieder über 90 Minuten konstant aufzutreten.
Erfahrene Mannschaft in der Bundesliga
Mit drei Siegen aus den ersten vier Partien sind die Hanseatinnen gut in die neue Saison gestartet. Entsprechend erwartet Nico Schneck eine Mannschaft, die mit viel Selbstvertrauen auftreten wird. „Bremen hat eine sehr erfahrene und zweikampfstarke Mannschaft, die weiß, wie die Bundesliga funktioniert“, beschreibt er den kommenden Gegner. Für sein Team werde es daher darauf ankommen, von Beginn an präsent zu sein und gut in die Partie zu finden.
Rückkehr nach Bremen
Mit Reena Wichmann und Verena Wieder kehren zwei Spielerinnen an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück. Durch ihre Vergangenheit bei Werder können sie dem Team zusätzliche Einblicke in den kommenden Gegner geben. Diese Informationen fließen laut Cheftrainer Nico Schneck durchaus in die Vorbereitung ein, auch wenn der Fokus vor allem auf der eigenen Leistung liegen soll. Für Reena Wichmann und Verena Wieder selbst dürfte die Rückkehr nach Bremen eine besondere Motivation mit sich bringen. „Vielleicht gibt ihnen das noch einmal einen zusätzlichen Push“, blickt der Chefcoach auf das Wiedersehen am Montagabend.
Personalsituation
In personeller Hinsicht fehlen am Montag Laura Carollo und Svenja Hecke, die derzeit mit Deutschlands-U17 unterwegs sind. Auch Linette Hofmann fällt nach ihrer Verletzung aus dem vergangenen Spiel vorerst aus. Rosa Rückert befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Alle weiteren Spielerinnen stehen dem Trainerteam zur Verfügung.
Zum Interview mit Cheftrainer Nico Schneck bei VfB TV:
Hallo Julia, du wurdest im Sommer als erster VfB-Neuzugang verkündet. Wie hast du dich inzwischen in Stuttgart eingelebt?
Julia: „Ich habe mich sehr gut eingelebt und fühle mich in Stuttgart wirklich wohl. Die Mannschaft und das gesamte Umfeld haben mich von Anfang an herzlich aufgenommen, wodurch mir das Ankommen sehr leichtgefallen ist.“
Warum hast du dich für einen Wechsel zum VfB entschieden?
Julia: „Wie ich schon bei meiner Vertragsunterzeichnung gesagt habe, spürt man einfach, dass der gesamte Verein hinter dem Frauenfußball steht. Dieser Eindruck hat sich in meiner bisherigen Zeit hier absolut bestätigt. Ich glaube, dass beim VfB sehr viel möglich ist, und freue mich auf die gemeinsame Zeit und alles, was vor uns liegt.“
Die Sommervorbereitung verlief aufgrund deiner Bänderverletzung nicht optimal für dich. Wie bist du mit diesem Rückschlag umgegangen?
Julia: „Natürlich war die Verletzung zunächst ein Rückschlag für mich. Aber die Mannschaft, das Trainerteam und alle im Verein haben mich super aufgefangen und unterstützt. Auch während meiner Reha habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und es wurde alles dafür getan, dass ich so schnell wie möglich wieder auf den Platz zurückkehren kann. Eine große Unterstützung war auch meine Familie, die mich oft besucht hat. Dafür bin ich sehr dankbar und umso glücklicher, jetzt wieder auf dem Platz zu stehen.“
Beim Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim wurdest du in der 67. Minute eingewechselt und hast dein Debüt in Weiß-Rot gegeben. Wie hast du diesen Moment erlebt?
Julia: „Das war ein richtig schöner Moment für mich. Ich hatte während der gesamten Reha darauf hingearbeitet und es war mein großes Ziel, gegen Hoffenheim wieder dabei zu sein. Dass es dann tatsächlich mit meinen ersten Minuten für den VfB geklappt hat, hat mich unglaublich gefreut – und mit dem Ergebnis (Anm. d. Red.: 2:1-Auswärtssieg) war es natürlich umso schöner.“
Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?
Julia: „Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut. Wir haben eine super Teamchemie und man merkt, dass jede für die andere fightet. Wir verstehen uns sowohl auf als auch neben dem Platz sehr gut, und ich denke, dass man dieses Miteinander auch in den Spielen spürt. Unser Start hätte kaum besser laufen können. Gleichzeitig wissen wir, dass noch einige starke Gegner und große Herausforderungen auf uns warten. Deshalb wollen wir die positive Energie und den Schwung aus den ersten Spielen mitnehmen und genauso weitermachen.“
Für was bist du in der Mannschaft bekannt?
Julia: „Die anderen sagen, dass ich mit meiner Intensität viel Energie reinbringe und die Mannschaft damit auch ein Stück weit mitziehen und pushen kann. Und was auch noch ganz lustig ist: Ich habe gefühlt jede Woche einen neuen Spitznamen.“
Welche sind das zum Beispiel?
Julia: „Angefangen hat es mit ‚Hagen‘ von Beuschi (Anm. d. Red.: Jana Beuschlein), von den Trainern kam dann ‚Micks‘ dazu und vergangene Woche war es ‚Mücke‘. Es ist also ein ziemlich wilder Mix.“ (lacht)
Mit 21 Jahren hast du bereits 32 Bundesligaspiele und 23 Länderspiele für die deutschen U-Nationalmannschaften absolviert. Was kannst du dadurch in die Mannschaft einbringen?
Julia: „Ich glaube, dass mir meine Erfahrung vor allem dabei hilft, die Liga und die Gegner schon ganz gut einschätzen zu können. Man weiß, was einen erwartet und worauf es gegen die verschiedenen Mannschaften ankommt. Auch bei der Nationalmannschaft habe ich viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, gerade was die taktischen und körperlichen Anforderungen angeht. Das alles versuche ich natürlich auch hier in die Mannschaft einzubringen.“
Was möchtest du mit dem VfB erreichen?
Julia: „Mit der Mannschaft ist das wichtigste Ziel natürlich, die Klasse zu halten. Wir wollen uns aber nicht nur darauf konzentrieren, gegen den Abstieg zu spielen, sondern den Schwung aus unserem guten Start mitnehmen und uns möglichst im Mittelfeld etablieren. Persönlich möchte ich so viel Spielzeit wie möglich sammeln, mich weiterentwickeln und der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen. Dazu gehören für mich Vorlagen und natürlich auch das eine oder andere Tor, aber genauso möchte ich defensiv für Stabilität sorgen.“
Wie sieht deine Spielvorbereitung aus? Hast du bestimmte Routinen oder Rituale?
Julia: „Ich gehe immer mit dem linken Fuß auf den Platz und mit dem rechten wieder runter – das gibt mir einfach ein gutes Gefühl. Auch meine Aktivierung vor dem Spiel läuft immer gleich ab. Da mache ich jedes Mal dieselben Übungen und habe meinen festen Ablauf.“
Wie verbringst du deine freie Zeit?
Julia: „Ich verbringe viel Zeit mit den Mädels aus der Mannschaft. Nach dem Training kochen wir zusammen, schauen Fußball oder unternehmen einfach etwas. In letzter Zeit hatte ich außerdem öfter Besuch von daheim und konnte dann ein bisschen zeigen, wo ich jetzt wohne und was es hier so gibt. Und wenn ich mal ein oder zwei Tage frei habe, nutze ich die Zeit auch gerne, um nach Hause ins Bergische Land zu fahren.“
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
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Am Montag, 21. September 2026, sind die VfB Frauen auf Platz 11 am Weserstadion in Bremen zu Gast. Der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr. Tickets sind weiterhin erhältlich, auch an der Tageskasse. Damit die Anreise und der Stadionbesuch möglichst reibungslos verlaufen, haben die Fanbeauftragten die wichtigsten Informationen für Gästefans in Bremen zusammengestellt.
Stadiongelände rund um Platz 11
Gästebereich
Steh- und Sitzplätze für Gäste befinden sich im Block F. Der Zugang erfolgt über Tor 4. Bei einer geringen Anzahl an Gästefans erfolgt der Einlass über den Heim-Sitzplatzbereich (Tor 1). Von dort werden die Gästefans in den Gästeblock geleitet. Im Vorfeld wird kommuniziert, über welchen Zugang die Gästefans Platz 11 betreten können.
Stadionöffnung
Tickets
Tickets können im Onlineshop gekauft werden. Tickets gibt es je nach Kategorie für 5 bis 20 Euro. Es wird darum gebeten, sich vor dem Spiel bereits online mit Tickets auszustatten. Im Regelfall ist eine Tageskasse vorhanden, welche bis zur Halbzeit geöffnet hat.
"Schoßkinder" haben bis 5 Jahre grundsätzlich freien Eintritt. Der Eintritt für Kinder bis einschließlich 10 Jahren ist für den Stehplatzbereich bei den Spielen der Google Pixel Frauen-Bundesliga frei, aber auch hierfür wird ein Ticket benötigt (Ausweis nicht vergessen).
Im Heim-Stehplatzbereich ist das Tragen von Gast-Fanutensilien untersagt!
Fans mit Behinderung
Für Fans mit Behinderung erfolgt der barrierefreie Zugang über den Heimbereich (Einlass Sitzplätze). Aktuell sind fünf Rollstuhlplätze verfügbar, diese können online gebucht werden. Bei Bedarf einer Begleitperson wird um eine gesonderte Mitteilung per Mail an barrierefrei@werder.de gebeten.
Ver- und Entsorgung
Im Gästebereich stehen Toiletten zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Neben Bratwurst und Pommes umfasst das Angebot auch vegetarische und vegane Speisen. Zudem sind Bier und verschiedene Softgetränke erhältlich. Es ist nur Barzahlung möglich.
Fanutensilien
Grundsätzlich sind Fahnen bis zu einer Stocklänge von 2,00m ohne vorherige Anmeldung erlaubt. Der Fahnenstab muss aus PVC bestehen. Ab einem Durchmesser von 3cm muss der Fahnenstab innen hohl sein, um die Massivität des Stabs zu reduzieren.
Außerdem werden folgende Fanutensilien genehmigt, sofern sie über die Fanbeauftragten vorab angemeldet wurden:
Rucksäcke und Taschen
Rucksäcke und Taschen bis zu einer maximalen Größe von DIN A4 dürfen mit ins Stadion genommen werden. Tetra Paks und Trinkbeutel bis 0,33l sind erlaubt.
Eine Gepäckaufbewahrung gibt es vor Tor 3 am Weserstadion. Diese kostet 2 Euro pro Gepäckstück. Es wird darum gebeten, Gepäckstücke im Auto oder Bus zu lassen.
Informationen zur Anreise mit der Bahn
Wie das Weserstadion ist auch das Stadion "Platz 11" gut an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Fünf Minuten vom Stadion entfernt halten drei Straßenbahnlinien. Vom Hauptbahnhof kommend fährt die Linie 10 zum Stadion (Richtung Sebaldsbrück, Haltestelle St. Jürgen-Str., Fahrtzeit ca. 15 Minuten), von der Innenstadt fahren die Linien 2 (Richtung Sebaldsbrück, Haltestelle St. Jürgen-Str.) und 3 (Richtung Weserwehr, Haltestelle Weser-Stadion, Fahrtzeit ca. 10 Minuten) zum Stadion. Eine Eintrittskarte für das Spiel beinhaltet allerdings nicht die Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel.
Parkplatz für PKW, Reisebusse und Neunerbusse
Adresse Stadion: Stadion „Platz 11“, Franz-Böhmert-Straße 1, 28205 Bremen
Der Parkplatz P6 (P5 für Busse) kann über die „Rampe Ost“ angefahren werden und ist rechtzeitig vor Stadionöffnung befahrbar. Diese Abfahrt befindet sich bei der Straße Osterdeich an der Kreuzung Stader Straße. Das Parken ist kostenfrei. Auf P2 sind zudem Parkflächen für Menschen mit Beeinträchtigungen vorhanden.
Verbot von Kleidungsmarken mit Bezug zur rechten Szene
Bei Spielen im Weserstadion herrscht durch das Hausrecht von Werder Bremen das Verbot von Bekleidungsmarken mit direktem Bezug auf die rechtsextreme Szene, z.B. Thor Steinar, sowie rechtsextremer Symbole und Tattoos (siehe Stadionordnung).
Fanarbeit vor Ort
In Bremen ist die Fanbeauftragte Suse eure Ansprechperson. Wir wünschen allen VfB-Fans eine angenehme Anreise und ein spannendes Spiel in Bremen.
Immer auf dem Laufenden bleiben: Echtzeit-Informationen der Fanbeauftragten gibt es im WhatsApp-Kanal.
Der VfB Stuttgart kooperiert mit PAM (People and Movement), der führenden Plattform für digitale Navigation. Das US-Unternehmen ist auf interaktive Karten und intelligente Wegeführung bei Großveranstaltungen und in Stadien spezialisiert. Die gemeinsam entwickelte Stadionmap hält nun Einzug in die VfB-App und soll den Besuch der MHP Arena für Fans künftig noch komfortabler gestalten.
Als offizieller Enabler der VfB Innovation und Business-Partner hat PAM gemeinsam mit dem Club aus Cannstatt eine digitale Übersichtskarte der MHP Arena und ihres direkten Umfelds im Stuttgarter NeckarPark entwickelt. Die Anwendung wurde im Einklang mit den europäischen Datenschutzstandards umgesetzt.
Navigation zu allen wichtigen Orten
Sämtliche relevanten Informationen rund um den Spieltag werden dabei zentral an einem Ort gebündelt. Nutzer finden auf einen Blick Kiosk-Angebote, Info-Points, Kassen oder weitere wichtige Anlaufstellen. Wird ein Ziel ausgewählt, führt die integrierte Navigation die Besucher auf direktem Weg dorthin. Zu finden ist die Stadionmap direkt in der VfB-App unter „Mehr“.
Die Stadionmap soll über die kommenden Monate stetig weiterentwickelt werden. Dank der Zusammenarbeit mit PAM wird die MHP Arena künftig auch hinsichtlich ihrer digitalen Erlebbarkeit zu den modernsten Stadien Europas zählen.
Christian Ruf, Direktor Digital und Innovation beim VfB, sagt: „Mit PAM gewinnen wir einen international erfahrenen Technologiepartner, mit dem wir die digitale Servicewelt der MHP Arena konsequent weiterentwickeln. Unser Anspruch ist klar: Innovation muss einen spürbaren Mehrwert schaffen, einfach, intuitiv und für alle Besucher. Technologie soll Orientierung geben und Komplexität reduzieren. So bleibt am Spieltag mehr Raum für das, worum es wirklich geht: 90 Minuten Fußball, Emotion und VfB.“
Jason Hutty, VP Strategic Partnerships bei PAM: „PAM freut sich sehr, Teil der VfB Partnerfamilie zu sein. Wir verändern die Art und Weise, wie Menschen Live-Veranstaltungsorte erleben und sich darin bewegen: mit intelligenter digitaler Navigation und Echtzeit-Technologie, die Fans mit den Orten, Menschen und Erlebnissen verbindet, die ihnen am wichtigsten sind.“
Jetzt die VfB-App downloaden:
U21: Abschluss der Englischen Woche gegen Regensburg
Keine drei Tage nach der unglücklichen 2:3-Niederlage am Mittwochabend bei Hansa Rostock ist die U21 bereits wieder gefordert. Am Samstag um 14 Uhr ist der SSV Jahn Regensburg in Aspach zu Gast.
U19: Die Hertha kommt im Pokal
Im DFB-Pokal der Junioren steht bereits das Achtelfinale an. Die U19 des VfB ist als amtierender Titelverteidiger weiterhin mit von der Partie und trifft am Sonntag um 11 Uhr (Platz 1 am VfB-Clubzentrum, live bei Sky Sport) auf Hertha BSC. Das Ziel ist klar: rein in die Runde der letzten Acht. Nach dem klaren 5:0 bei der JFG Schaumberg-Prims und dem leidenschaftlich erkämpften 3:2 nach Verlängerung gegen den SC Freiburg steht mit der Hertha der nächste Härtetest bevor.
Die große Hertha wartet seit 1979 auf das DFB-Pokalfinale in Berlin, beim Nachwuchs ist die Durststrecke hingegen noch nicht so lange. 2015 stand die U19 des Hauptstadtclubs zuletzt im DFB-Pokalfinale der Junioren in Berlin und besiegte Energie Cottbus mit 1:0. Es war einer von bisher zwei Triumphen in diesem Wettbewerb. In dieser Saison zog die Hertha durch ein 2:0 bei der SG Unterrath und ein 4:1 beim SC Paderborn ins Achtelfinale ein. In der Liga läuft es beim Team von Trainer Ante Covic hingegen noch nicht so rund: Nach fünf Spielen stehen sechs Zähler zu Buche, zuletzt verlor Hertha gegen den SV Babelsberg mit 1:3 und gegen Union Berlin mit 1:5. „Wir haben die Spiele der Hertha gesehen und dürfen uns von den jüngsten Ergebnissen nicht täuschen lassen. Die Spiele hätten auch anders ausgehen können. Es kommt ein starker Gegner mit einigen richtig guten Fußballern auf uns zu“, sagt Trainer Tobias Rathgeb.
U17: Topspiel-Derby in Karlsruhe
Nach fünf Spielen ohne Niederlage musste sich die U17 am vergangenen Spieltag erstmals in dieser Saison geschlagen geben und unterlag den Stuttgarter Kickers mit 0:1. „Die Daten sagen, dass wir die bessere Mannschaft waren. Wir hatten genug Chancen, uns haben im letzten Drittel aber die Genauigkeit, Konsequenz und auch etwas Glück gefehlt. Unsere Pässe, Hereingaben und Abschlüsse müssen sauberer sein“, blickt Trainer Christopher Brauer zurück und ergänzt mit Blick auf die kommende Aufgabe: „Diese Qualitäten werden auch gegen Karlsruhe wichtig sein. Es wird ein emotionales Spiel. Der Gegner hat in allen Phasen seine Qualität. Sie können hoch pressen und gut umschalten.“ Die Karlsruher stehen mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf Rang drei der Vorrundengruppe D, einen Platz hinter dem VfB. „Wir müssen strukturiert und schnell spielen, den Gegner nicht in seine Momente kommen lassen und ein hohes Maß an Konsequenz im letzten Drittel an den Tag legen“, betont Christopher Brauer.
Dabei muss er auf zwei Innenverteidiger verzichten: Maxim Keller (Sprunggelenk) und Domenico Lanata (Knieverletzung) stehen verletzt nicht zur Verfügung.
Als Sebastian Hoeneß über das Spiel sprach, fasste er die Gemütslage vieler Beteiligten in Weiß und Rot treffend zusammen. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, aus ‚gut‘ und ‚okay‘ wieder ‚top‘ zu machen“, analysierte der Chefcoach. Viel hatte seine Mannschaft am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund (0:1), den neuen Liga-Spitzenreiter, probiert und wenig konnte sie sich vorwerfen. Doch nach einer intensiven Begegnung – mehr als 100 direkte Zweikampfduelle wurden in den 90 Minuten geführt – verpassten die Jungs aus Cannstatt etwas Zählbares. Ein Ausgang, der sie ärgerte.
Mal der letzte ‚Punch‘, mal das Entscheidungsverhalten
„Wir verzeichnen viele Ansätze und haben gegen den BVB in Summe wenig zugelassen, allerdings konnten wir diesmal zu selten wirklich zwingende Chancen kreieren“, sagte der 44-Jährige. Die Schüsse von Deniz Undav und Bilal El Khannouss, der Kopfball von Grischa Prömel, das Dribbling von Josha Vagnoman – immer wieder stellte der VfB die Dortmunder vor Probleme, doch mal fehlte der letzte ‚Punch‘ und mal tat sich das Team mit dem roten Brustring im Entscheidungsverhalten im letzten Drittel schwer. Auf der Gegenseite leistete sich die über viele Phasen der Partie diszipliniert verteidigende Defensivreihe eine kleine Unaufmerksamkeit – und der BVB konnte in der 70. Minute das „Tor des Abends“ erzielen.
„Es war über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagte Sebastian Hoeneß und ergänzte: „Unser Anspruch ist, solche Partien für uns zu entscheiden, doch dazu braucht es eine Top-Leistung – und das ist unser Auftrag, dort wieder hinzukommen.“ Es sind Nuancen, die – wie schon am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) – derzeit den Unterschied machen. Nach vier Bundesliga-Spieltagen ist eine Tabellensituation eingetreten, die sich der VfB keineswegs gewünscht hatte, die aber aufgrund der gespielten Gegner und der gezeigten Leistungen realistisch eingeordnet werden kann. Und die Motivation genug ist, das Momentum wieder auf die eigene Seite zu ziehen.
Arbeit in der Länderspiel-Phase
Die guten Phasen ausbauen, offensiv wie defensiv noch entschlossener werden. Die Länderspiel-Phase, die für einzelne Akteure des Kaders bis Dienstag, 6. Oktober 2026, dauern wird, bietet die Gelegenheit, daran zu arbeiten. Viele Aspekte hat der VfB gegen starke Gegner direkt seit Saisonbeginn zielstrebig umgesetzt, nun soll das auch nachweislich zu noch mehr Ertrag führen. Das Ziel hat Sebastian Hoeneß treffend formuliert: den Schritt von ‚gut‘ auf ‚top‘ wieder hinbekommen.
Die nächsten Termine:
Zunächst beginnt ab der neuen Woche die erste Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027. Der VfB wird in dieser Zeit zwei Testpartien absolvieren – am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, in Weinstadt gegen den 1. FC Heidenheim sowie am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, in Großaspach gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das nächste Pflichtspiel findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn statt – es wird der fünfte Bundesliga-Spieltag sein.
Die Trainingswoche war intensiv. „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der Begegnung. Das soll am heutigen Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, seine Wirkung entfalten. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Jungs aus Cannstatt und Borussia Dortmund ist nun die Aufstellung bekannt.
Das ist die Startelf des VfB gegen Borussia Dortmund:
1 – Fabian Bredlow, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch
Im Vergleich zum Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Bilal El Khannouss und Deniz Undav sind neu dabei von Beginn an – Ramon Hendriks und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz. Schön: Nikolas Nartey gehört erstmals seit seiner Verletzung, die er sich beim DFB-Pokalspiel am 21. August 2026 beim F.C. Hansa Rostock (4:0) zuzog, wieder zum Kader.
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Die Top 3 zu VfB gegen BVB:
Blick zurück: Deniz Undav trifft gerne gegen den BVB
In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen den BVB trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gästetreffer mit 0:2. Es bedeutete die erste Niederlage gegen die Westfalen seit Oktober 2022. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Treffer für die Jungs aus Cannstatt erzielt. Gut in Erinnerung ist auch noch der 5:1-Heimsieg in der Saison 2024/2025, als Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für den VfB trafen.
Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB
BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB und verbrachte anschließend drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er sich 2022 dem BVB anschloss. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.
Wiedersehen II: Drei Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit
Auf Seiten des VfB haben drei Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St.-Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er bei Holstein Kiel unterschrieb. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB.
Im Flow: Dortmund startete so gut wie zuletzt vor elf Jahren
Erstmals seit der Spielzeit 2015/2016 startete Borussia Dortmund mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison – damals gab es fünf Siege zu Beginn. Saisonübergreifend feierte der BVB fünf Bundesliga-Siege in Folge, die aktuell längste Serie der Liga. Nun könnten die Schwarz-Gelben die längste Siegesserie unter Cheftrainer Niko Kovac einstellen: von April bis Mai 2025 gab es wettbewerbsübergreifend sechs Siege am Stück.
Starke Bilanz: Dortmund als einziger Makel
Der VfB verlor im Kalenderjahr 2026 nur ein Heimspiel in der Bundesliga, dieses allerdings mit 0:2 gegen Borussia Dortmund (im April, ebenfalls am Samstagabend). In elf Bundesliga-Heimspielen im Jahr 2026 holte der VfB 26 Punkte (acht Siege, zwei Remis). Das toppt nur der BVB mit 30 Heim-Punkten seit Jahresbeginn.
Erfahrene Cheftrainer: Keiner trainierte häufiger in der Bundesliga
In Niko Kovac (232 Bundesliga-Spiele) und Sebastian Hoeneß (181) treffen die zwei erfahrensten aktuellen Bundesliga-Trainer aufeinander. Für Sebastian Hoeneß wird es das 114. Spiel als Trainer des VfB in der Bundesliga sein, damit schließt er in der Rangliste der Trainer mit den meisten Bundesliga-Spielen für den VfB zu Felix Magath auf (114 Spiele von 2001 bis 2004). Rekordhalter ist Jürgen Sundermann (143 Spiele).
Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey
Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller sowie Nikolas Nartey für einen Einsatz infrage kommen, entscheidet sich kurzfristig.
Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer
Das Heimspiel gegen den BVB ist bereits ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig auf dem Zweitmarkt abrufbar sein. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.
Schiedsrichter: Tobias Stieler pfeift das Traditionsduell
Tobias Stieler (SR), Lasse Koslowski (SR-A. 1), Sascha Thielert (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A).
Tobias Stieler, der 2013 sein erstes Spiel mit VfB-Beteiligung leitete, ist erstmals in dieser Spielzeit in einer Partie der Jungs aus Cannstatt an der Pfeife. Durch die Begegnung Stuttgart gegen Dortmund führte der 45-Jährige bisher zweimal: Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Saison 2015/2016 (3:1 für Dortmund) sowie am elften Bundesliga-Spieltag der Saison 2023/2024 (2:1 für Stuttgart).
Wetter: Angenehme Bedingungen
Am Samstag bleibt es klar. Nach sommerlichen Temperaturen von bis zu 24° C am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15° C ab.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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Angriffe abwehren, Tore verhindern. Auf dem Rasen müssen sich Fabian Bredlow und Finn Jeltsch gut verstehen. Die zwei Profis gehören schließlich zum Defensivverbund des VfB. Doch auch privat kommen der Torhüter und der Verteidiger prima miteinander aus. Nun sind sie gemeinsam im „Locker Room“, dem Spieler-Podcast des VfB, am Mikrofon gewesen.
Das Duo hat sich Fragen gestellt, Antworten gegeben und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen zugelassen. Unter anderem sprechen Fabian Bredlow und Finn Jeltsch über den Saisonstart des VfB, die erste Nominierung des 20-Jährigen für die deutsche Nationalmannschaft und das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel am Samstagabend, 19. September 2026, gegen Borussia Dortmund.
Auf allen gängigen Podcast-Plattformen und dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar
Es ist bereits die dritte Folge von „Locker Room“. In der Premierenausgabe waren Maximilian Mittelstädt und Chris Führich zu Gast, anschließend plauderten Vizekapitän Grischa Prömel und Maxi Rall, Kapitänin der VfB-Frauen, miteinander. „Locker Room“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem YouTube-Kanal des VfB abrufbar. Weitere Folgen erscheinen aktuell im Saisonverlauf.
Der Start
Dem BVB gelang wettbewerbsübergreifend ein (beinahe) makelloser Start in die Saison. Neben drei Siegen in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0), die TSG Hoffenheim (3:0) sowie den SC Paderborn (3:0) gewannen die Dortmunder auch ihre Auftaktspiele im DFB-Pokal (5:0 gegen den HEBC Hamburg) und in der UEFA Champions League (3:2 gegen Villarreal). Einzig im Franz-Beckenbauer-Supercup zog die Mannschaft von Niko Kovac gegen den FC Bayern den Kürzeren (1:2).
Der Trainer
Niko Kovac geht nach zwei Qualifikationen für die UEFA Champions League in seine dritte Saison als Cheftrainer bei Borussia Dortmund und legte mit seinem Team einen Traumstart hin. Dass eine von Niko Kovac trainierte Mannschaft die ersten drei Ligaspiele einer Saison gewinnt, erlebte der 54-Jährige zuvor erst einmal. In der Spielzeit 2018/2019 war er mit dem FC Bayern mit drei Siegen aus drei Spielen gestartet. „Es geht immer darum, Siege einzufahren. Sie geben dir Selbstvertrauen und eine Bestätigung für das, was du Tag für Tag auf dem Trainingsplatz machst. Das ist die Arznei, die du als Fußballer brauchst“, sagte der BVB-Coach nach dem 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn.
Die Neuzugänge
Im Sommer ergänzte der BVB seinen Kader um einige vielversprechende Profile. Neben Giannis Konstantelias (23), der sich im ersten Bundesliga-Spiel am Kreuzband verletzte und lange ausfällt, holten die Dortmunder in Konstantinos Karetsas (18) noch einen zweiten Griechen für die Offensive. Außerdem kamen Joey Veerman (27) für die Zentrale, Joane Gadou (19) und Kaua Prates (18) für die Abwehr sowie die Kreativspieler Ethan Nwaneri (19) und Justin Lerma (18).
Das Sturmduo
Zwei Dortmunder kamen zum Start in die neue Saison direkt in Fahrt: Fabio Silva traf in beiden Bundesliga-Einsätzen 2026/2027 und damit auch erstmals in zwei Bundesliga-Spielen am Stück. Der Portugiese schoss damit schon genauso viele Tore wie in der kompletten Vorsaison in 28 Liga-Spielen. Beide Saisontore wurden ihm von Serhou Guirassy aufgelegt, der mit vier Torbeteiligungen geteilter Topscorer der noch jungen Bundesliga-Saison ist (je zwei Tore und Assists). Der frühere Stuttgarter lobt die Beziehung zu seinem Offensivpartner: „Wir haben eine ähnliche Spielweise und es ist einfach, mit so einem Spieler auf dem Feld zu harmonieren. Wenn ich mit Fabio zusammenspiele, dann weiß ich, dass er einen vielseitigen Spielstil sowie eine gute Ballkontrolle und einen tollen Abschluss hat.“
Die Historie
Neun Punkte und eine Tordifferenz von 8:2: Dass der BVB einen makellosen Bundesliga-Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen hinlegt, kam letztmals in der Saison 2015/2016 vor. Damals, als Thomas Tuchel die Dortmunder trainierte, stand nach drei Spielen sogar eine Differenz von zehn Toren (11:1) zu Buche. Am sechsten Spieltag ließ der BVB schließlich erstmals Punkte liegen und wurde am Ende der Saison mit 78 Punkten Zweiter – die bis heute punktstärkste Vizemeister-Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel.
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
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Bevor er beim VfB unterschrieb, hatte er die MHP Arena bereits als Gegner erlebt. Mit Feyenoord Rotterdam gastierte Leo Sauer in der UEFA Europa League am 6. November 2025 in Stuttgart. Die Kulisse ist dem 20-Jährigen in Erinnerung geblieben – und sie hat ihn bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel sofort wieder beeindruckt. Seine Vorfreude auf das Match am Samstagabend, 19. September 2026, ist daher besonders groß – um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, empfängt der Club aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund. Zuvor spricht der slowakische Neuzugang über seine ersten Wochen beim VfB, seinen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern und seine Spielweise.
Hallo Leo, du wirst in den nächsten Tagen anfangen, Deutsch zu lernen. Inwiefern hast du schon ein paar Wörter aufgeschnappt?
Leo: „In der Kabine habe ich schon ein paar Begriffe mitbekommen. Schuss, Tor, danke, bitte. Und das Wort ‚Bruder‘ fällt oft (lacht). In den ersten Wochen war es mir zunächst wichtig, alle Abläufe kennenzulernen und anzukommen. Jetzt möchte ich die deutsche Sprache lernen. Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger Faktor, auch wenn wir genauso gut auf Englisch miteinander kommunizieren.“
Es fällt auf, wie schnell du dich nach deinem Wechsel zum VfB eingewöhnt hast. Wer hat dir in den ersten Wochen besonders geholfen?
Leo: „Jeder Mitspieler ist sehr hilfsbereit. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt. In der Kabine herrscht eine gute Atmosphäre, obwohl zugleich der Konkurrenzkampf hoch ist. Wir wissen, dass wir nur gemeinsam als Team erfolgreich sein werden.“
Welche Rolle spielt Ramon Hendriks, mit dem du einst gemeinsam bei Feyenoord Rotterdam gespielt hast?
Leo: „Mit Ramon habe ich eine vertraute Person wiedergetroffen, so etwas erleichtert das Ankommen und den Einstieg. Er ist ein sehr sympathischer Mensch, der sportlich einen hervorragenden Weg beim VfB gegangen ist. Ich freue mich, mit ihm in einer Mannschaft spielen zu können.“
Eine große Vertrauensperson lebt ebenfalls im Südwesten Deutschlands: Dein Bruder Mário ist zwei Jahre älter und spielt seit dieser Saison beim 1. FC Kaiserslautern. Wie häufig seid ihr in Kontakt?
Leo: „Wir haben viel Kontakt miteinander – ich freue mich sehr für Mário, dass es für ihn so gut läuft und er bislang jedes Spiel in der 2. Bundesliga gemacht hat. Als mir mein Bruder erzählt hatte, dass ein Wechsel auf Leihbasis von Toulouse nach Kaiserslautern eine Option für ihn sei, habe ich mich sofort mit dem Club beschäftigt und festgestellt, dass es eine Verbindung zwischen dem VfB und dem FCK gibt.“
Teile der Fans beider Clubs sind freundschaftlich miteinander verbunden.
Leo: „Korrekt. Da hat mein Bruder eine gute Wahl getroffen. Beide Clubs haben eine große Fanszene, die Stimmung ist beeindruckend. Zudem spielen wir in Ligen, die viel Aufmerksamkeit erfahren und ein hohes Niveau haben.“
Woher kommt euer sportliches Talent?
Leo: „Wir waren als Kinder am liebsten draußen unterwegs, haben Fußball gespielt und uns viel bewegt. Da der Altersunterschied zwischen uns gering ist, haben wir aus vielen Sachen einen Wettstreit gemacht. Das hat uns gegenseitig angestachelt – und zugleich haben wir viel voneinander lernen können. Unsere Eltern haben unseren natürlichen Bewegungsdrang stets gefördert.“
Du hast im Sommer bewusst den Schritt von der Niederlande nach Deutschland gemacht. Was sind generelle Unterschiede zwischen der niederländischen ‚Eredivisie‘ und der Bundesliga?
Leo: „Ich bin noch immer ‚neu‘ in der Bundesliga, daher kann ich nur über meine ersten Eindrücke sprechen. Die Liga in Deutschland hat eine sehr hohe Intensität, mit vielen guten Spielern und Teams. Jedes Match ist anspruchsvoll. Zudem fallen mir die Stadien auf – viele Arenen sind ausverkauft, überall herrscht eine grandiose Stimmung, die Fans singen, trommeln, springen. Schon vor Anpfiff machen sie richtig Alarm. Und sie reisen auch auswärts in großer Zahl mit, wie wir zuletzt gegen Hoffenheim erleben durften. Als Fußballer mag ich das sehr.“
Mit Feyenoord Rotterdam hast du am 6. November 2025 in der UEFA Europa League in der MHP Arena gespielt. Inwiefern war dieses Match bei deiner Wechselentscheidung noch im Kopf?
Leo: „Ich erinnere mich noch sehr genau an die Kulisse, nur das Ergebnis habe ich ein wenig verdrängt (2:0 für den VfB, Anm. d. Red.). Es war laut, es war besonders – das ist das, was den Fußball ausmacht. Daher hatte ich eine große Vorfreude auf mein erstes Heimspiel als VfB-Profi: Als es dann am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln soweit war, hat das alle Erwartungen erfüllt.“
Zu deiner Spielweise gehört unter anderem, mutig ins Dribbling zu gehen. Wer inspiriert dich als Fußballer?
Leo: „Generell schaue ich viel Fußball und achte besonders auf andere Offensivspieler: Wie bewegen sie sich, wie lösen sie bestimmte Situationen? Zwei Spieler, die ich gerne beobachte, sind Kylian Mbappé und Bradley Barcola. Sie können mit einzelnen Aktionen ein Spiel zugunsten ihrer Mannschaft verändern und suchen das Eins-gegen-eins. Mit meinen Aktionen möchte ich dem Team ebenso helfen – sei es in der Offensive oder in der Defensivarbeit.“
Hierzulande kannten dich bereits einige Fans, weil du am 4. September 2025 mit der Slowakei einen 2:0-Sieg gegen die deutsche Nationalmannschaft erreicht und sensationell gespielt hast. Inwiefern war das Länderspiel in den Tagen nach deinem Transfer ein Thema?
Leo: „In der Kabine haben mich viele Teamkollegen darauf angesprochen. Das fand ich bemerkenswert. Es drückt aus, welch besondere Leistung wir mit der Slowakei in diesem Spiel gebracht haben. Wir sind ein kleines Land und dürfen noch heute stolz auf diesen Erfolg sein. In der Slowakei war der Sieg ein fast schon historisches Ereignis, denn Deutschland gilt als eine der größten Fußballnationen überhaupt.“
Du hast in deiner Karriere noch nie die Trikotnummer 44 getragen. Warum hast du sie beim VfB gewählt?
Leo: „Ich mag ‚Schnapszahlen‘ – zu meinen Lieblingszahlen gehören die 22 und die 77. Erstgenannte Nummer trägt allerdings Lorenz (Assignon, Anm. d. Red.), letztere ist wiederum zu hoch und daher in der Bundesliga nicht erlaubt. Ich habe einen Moment überlegt, welche Nummer ich wählen soll und mich anschließend für die 44 entschieden. In ihr ist meine Glückszahl 22 sozusagen doppelt enthalten.“
Trotz deines jungen Alters hast du nun bereits in drei verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Inwiefern prägt dich das als Persönlichkeit?
Leo: „Das hat mir geholfen, erwachsen und noch selbständiger zu werden. Neue Sprache, neues Land, eine andere Kultur – ich musste mich fernab der Heimat beweisen, habe aber auch schnell Gefallen daran gefunden und es als Chance für meine Entwicklung verstanden. Mit Blick auf den VfB war der Zwischenschritt über die Niederlande genau richtig, um mich als Fußballer zu verbessern. Würde man direkt von der slowakischen Liga in die Bundesliga wechseln, wäre das schon ein sehr großer Sprung.“
Besonders wird sicherlich deine erste UEFA Champions League-Reise mit dem VfB: Sie führt am 14. Oktober 2026 ausgerechnet nach Bratislava, in deine slowakische Heimatstadt. Mit welchen Gefühlen blickst du auf diese Ansetzung?
Leo: „Das wird ein beeindruckender Moment sein. Ich habe in der Jugend für Slovan Bratislava gespielt und hätte es niemals für möglich gehalten, einmal eine Champions-League-Partie an diesem Ort absolvieren zu können. Das bedeutet mir viel. Meine Familie und viele Freunde werden im Stadion sein, es gibt schon jetzt einige Ticketanfragen an mich.“
Zurück zur Bundesliga: Der nächste Gegner heißt Borussia Dortmund. Was erwartest du für eine Begegnung?
Leo: „Es treffen zwei ambitionierte Teams aufeinander, die spielerische Lösungen suchen. Es kann ein richtig gutes, herausforderndes Spiel werden. Die Dortmunder sind sehr gut in die Saison gestartet, wir wissen, was auf uns zukommt. Ich freue mich auf die Atmosphäre und bin überzeugt, dass wir mit unseren Fans an der Seite erfolgreich sein können.“
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STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
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Für schöne Tore hat Ermedin Demirovic schon häufig gesorgt. Mal mit Wucht, mal mit der Hacke, mal mit Gefühl – und mit dem Kopf kann er’s ebenso. Passenderweise erzielte er mit diesem Körperteil seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Am 22. September 2024 traf er in der 21. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 5:1-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Er stand hoch in der Luft, als er aus dem Strafraum eine Flanke von Maximilian Mittelstädt ins linke Eck köpfte.
Mit Respekt und hoher Intensität
„Das war eines meiner besten Kopfballtore“, sagt Ermedin Demirovic rückblickend: „Und es hatte so gut zu diesem Spiel gepasst: Es war unfassbar laut, eine enorme Atmosphäre, ein Top-Gegner – und wir haben ein richtig gutes Spiel abgerufen.“ Geht es nach dem 28-Jährigen, werden die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, die gleiche Energie benötigen. Nahezu zwei Jahre nach diesem besonderen Kopfballtreffer gastiert erneut der BVB in der MHP Arena.
„Wenn du in der Trainingswoche bist und es sind die Tage vor dem Dortmund-Match, dann merkst du das einfach – beide Teams begegnen sich mit Respekt und hoher Intensität“, sagt der Stürmer. Die weiß-roten Fans würden natürlich gerne wieder über ein Tor von Ermedin Demirovic jubeln. Ob schön oder einfach nur pragmatisch, spielt für sie dabei eher eine nachgeordnete Rolle.
Die guten Phasen ausbauen, an den Details basteln. Hinter den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche, in der sie intensiv gearbeitet haben. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß präsentierte sich ehrgeizig – und hat sich viel vorgenommen für die bevorstehende Bundesliga-Partie. Am Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gastiert Borussia Dortmund in der MHP Arena. In den Trainingseinheiten spielten Nuancen eine wichtige Rolle.
„Defensive Stabilität, offensive Durchschlagskraft“
„Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, skizziert Sebastian Hoeneß die vergangenen Tage: „Es geht unter anderem um Themen wie Anschluss, Kompaktheit, Intensität, Präzision und Aggressivität.“ Gegen Borussia Dortmund, den derzeitigen Tabellenzweiten der Liga, bedürfe es einer Top-Leistung, wie der Chefcoach sagt: „Die Erwartung an uns selbst ist, dass wir viele dieser Themen auf dem höchstmöglichen Level auf den Platz bringen.“ Der Gast kommt formstark daher.
Aus den ersten drei Bundesliga-Spielen sammelte Dortmund mit neun Punkten die maximale Ausbeute. „Das Team ist sehr stabil, agiert sehr klar und bringt auch eine gewisse Körperlichkeit mit“, sagt der 44-Jährige und findet lobende Worte für seinen Trainerkollegen: „Das ist definitiv auch ein Verdienst von Niko (Kovac, Anm. d. Red.).“ Der VfB kann wiederum auf die heimische Kulisse setzen – in der MHP Arena hat der Club aus Cannstatt nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel dieser Saison gegen den 1. FC Köln (4:1) gewonnen, sondern bot zuletzt immer wieder energievolle Vorstellungen.
Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey
Beim Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) musste Angelo Stiller angeschlagen ausgewechselt werden. In der Trainingswoche nahm der Verlauf eine erfreuliche Entwicklung – ob er bereits zum Spieltagskader gehören kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Gleiches gilt für Nikolas Nartey, der kurz vor einer Rückkehr in das Aufgebot steht.
Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen zwar allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden.
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am kommenden Dienstag, 15. September, in die neue Trainingswoche startet, können die Fans des VfB live dabei sein. Von 14 Uhr an trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich, der Einlass startet um 13 Uhr. Die öffentliche Trainingseinheit findet aufTrainingsplatz „M1“ an der Mercedesstraße statt.
Die Fans des VfB können das Training kostenfrei verfolgen, benötigen aus Kapazitätsgründen jedoch ein Onlineticket. Die Tickets sind mittlerweile vollständig vergriffen. Ohne Ticket kann beim öffentlichen Trainingsauftakt kein Zutritt gewährt werden.
Neben kulinarischen Angeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen.
Am vergangenen Mittwoch, 9. September 2026, stand Jarzinho Malanga noch im Spieltagskader des VfB beim UEFA Champions League-Spiel gegen Viking Stavanger. Beim Training der Lizenzspielermannschaft am Donnerstag, 10. September 2026, verletzte sich der 20-Jährige an der Bauchmuskulatur und wird vorerst pausieren müssen.
In der aktuellen Saison 2026/2027 lief Jarzinho Malanga bislang in allen vier Spielen der U21 in der 3. Liga auf, erzielte ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.
Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Jar!
Bei der Frage, warum es für den VfB am Samstag, 12. September 2026, nicht zu einem Punkterfolg in Hoffenheim reichte, waren sich nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstagnachmittag alle Beteiligten schnell einig: „Es hat uns an Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, analysierte etwa der erstmals mit der Kapitänsbinde am Arm auflaufende Grischa Prömel nach der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Fabian Bredlow fügte hinzu, dass die beiden Gegentore „vermeidbar und zu einfach“ gewesen seien, was auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so sah und zusammenfasste: „Wir haben das Spiel in den beiden Strafräumen verloren. Die Gegentore waren zu billig und wir vorne nicht effizient genug. Alles dazwischen war gut.“
Grundsätzlich zeigten sich der Cheftrainer und seine Elf zufrieden mit dem Auftritt im Kraichgau. „Wir haben intensiver gespielt und körperlich besser dagegengehalten als noch gegen Köln und auch Stavanger“, so Sebastian Hoeneß weiter. Mit dem Champions League-Heimspiel in den Knochen, einem starken Gegenüber und nach frühem Rückstand kam der VfB nach und nach besser ins Spiel und infolge einiger guten Gelegenheiten im ersten Abschnitt vor allem nach der Pause zu aussichtsreiche Offensivaktionen.
Nur eine Chance findet ihren Weg ins Tor
Die Jungs aus Cannstatt kamen stark aus der Kabine und durch Maximilian Mittelstädt schon bald nach Wiederanpfiff zum 1:1. Sebastian Hoeneß sah seine Mannschaft in dieser Phase als das bessere Team, doch ausgerechnet eine vergebene Halbchance des VfB führte zum Hoffenheimer Gegenstoß vor dem 2:1 – ein ähnliches Zustandekommen wie schon beim ersten Treffer. Die beste Chance auf das eigene 2:1 hatte kurz zuvor Dzenan Pejcinovic, der nach dem Ausgleich im Duell mit TSG-Torhüter Oliver Baumann scheiterte (53.). Deniz Undav bot sich in der 72. Minute die aussichtsreichste Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich, ein zweites Tor war den Jungs aus Cannstatt allerdings nicht vergönnt.
„Es ist ärgerlich, dass wir aufgrund dieser wenigen Situationen ohne Punkte dastehen. Wir standen kompakter und sind besser angelaufen als noch zuletzt. Solche Fehler müssen wir abstellen“, konstatierte der Cheftrainer, der bereits nach 35 Minuten ein erstes Mal zum Wechseln gezwungen war. Angelo Stiller musste nach einem schweren Schlag gegen sein Knie im Hoffenheimer Strafraum länger behandelt und im zentralen Mittelfeld kurz darauf durch Yanik Spalt ersetzt werden. Dass Schiedsrichter Sven Jablonski dabei nicht auf Strafstoß entschied und auch keinen Hinweis vom Videoschiedsrichter erhielt, war für Sebastian Hoeneß „nicht nachvollziehbar. Er muss sich die Szene aus meiner Sicht zumindest anschauen, denn es ist ein sehr harter Zusammenstoß.“ Angelo Stiller selbst hatte am Samstag Glück im Unglück. Mehr als eine Prellung zog sich der Mittelfeldspieler glücklicherweise nicht zu.
Heimspiel-Atmosphäre in Sinsheim. Die SNP Arena der TSG Hoffenheim ist auf den Rängen bereits auffällig in Weiß und Rot gefärbt. Das wird bis zum Anpfiff am heutigen Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, sicherlich noch zunehmen. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Kraichgauern und den Jungs aus Cannstatt ist nun die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.
Das ist die Startelf des VfB bei der TSG Hoffenheim:
1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 29 – Finn Jeltsch
Für Angelo Stiller, der im Sommer 2023 zum VfB kam, wird es das 100. Bundesliga-Spiel im Brustring-Dress sein. Im Vergleich zum UEFA Champions League-Spiel am vergangenen Mittwoch, 9. September 2026, gegen Viking Stavanger (3:1) gibt es drei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Ramon Hendriks, Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic sind neu dabei von Beginn an – Bilal El Khannouss, Jamie Leweling und Deniz Undav nehmen zunächst auf der Bank Platz. Grischa Prömel wird somit die Kapitänsbinde tragen.
Ameen Al-Dakhil fehlt im Kader aus privaten Gründen.
Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie
Die Top 3 zu TSG gegen VfB:
Blick zurück: Viele Punkteteilungen
In der jüngeren Vergangenheit gab es häufig Punkteteilungen zwischen Stuttgart und Hoffenheim – insgesamt endeten sechs der vergangenen acht Partien ohne Sieger. In der abgelaufenen Saison trennten sich die Teams mit 0:0 (in Stuttgart) sowie 3:3 (in Hoffenheim, VfB-Treffer durch Chris Führich, Ermedin Demirovic und Tiago Tomás). Auch in der Vorsaison 2024/2025 endeten beide Spiele remis (jeweils 1:1, in Stuttgart traf Ermedin Demirovic, in Hoffenheim Nick Woltemade). Ihre bislang letzten Siege gegen den kommenden Gegner feierten der VfB und die TSG in der Saison 2023/2024, als beide Teams ihre Auswärtsspiele gewannen (2:3 in Stuttgart bzw. 0:3 in Hoffenheim).
Wiedersehen I: Cheftrainer und Mittelfeldstrategen waren einst bei der TSG
Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Kommt der Mittelfeldspieler am Samstag zum Einsatz, wäre es sein 100. Bundesliga-Spiel in Diensten des VfB.
Grischa Prömel trug das Trikot der TSG bereits in der Jugend (2013-2015) sowie auch als Profi von 2022 bis 2026 in insgesamt 87 Spielen. Im Sommer 2026 schloss er sich dem VfB an und verbuchte am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln seinen ersten Bundesliga-Treffer im Brustring-Dress.
Wiedersehen II: Verteidiger lief einst in Weiß und Rot auf
Auf Hoffenheimer Seite trifft der VfB in Ozan Kabak auf einen alten Bekannten. Der Abwehrspieler lief zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB auf, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 31-fache türkische Nationalspieler in 92 Pflichtspielen auf dem Platz.
Auswärts-Serie: Bereits 22 Spiele mit Torerfolg
Der VfB traf in den vergangenen 22 Bundesliga-Spielen in der Fremde immer mindestens einmal, das ist laufender Vereinsrekord. Mit einem Tor in Sinsheim würden die Jungs aus Cannstatt nun die Serie des 1. FC Kaiserslautern von 23 Bundesliga-Gastspielen mit Tor von 1973 bis 1974 einstellen, eine längere solche Serie gab es nur fünfmal in der Bundesliga-Geschichte.
Guter Start: Josha Vagnoman führt interne Scorerliste an
Josha Vagnoman sammelte bisher drei Torbeteiligungen in dieser Bundesliga-Saison (zwei Tore, eine Vorlage). So offensivstark ist der Außenverteidiger bislang noch nie in eine Bundesliga-Saison gestartet. Er führt damit die teaminterne Scorerliste für den Liga-Wettbewerb an.
Zuschauer: In Weiß und Rot nach Sinsheim
Mindestens 3.000 Fans begleiten den VfB nach Sinsheim. Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte zum Besuch der SNP Arena in der Faninfo zusammengefasst.
Weiß und Rot in Hoffenheim
Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.
Hier geht's direkt zur Faninfo für Hoffenheim
Schiedsrichter: DFB-Pokalfinal-Schiri an der Pfeife
Sven Jablonski (SR), Eduard Beitinger (SR-A. 1), Eric Müller (SR-A. 2), Tom Bauer (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Christian Fischer (VA-A)
Sven Jablonski ist erstmals in dieser Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Zuletzt begegneten sich der Unparteiische und der VfB im DFB-Pokalfinale in Berlin im Mai 2026.
Wetter: Sommerliche Bedingungen
Für Samstagnachmittag werden für den Raum Sinsheim sommerliche Temperaturen um die 25° C erwartet. Es bleibt bewölkt, Regen ist aber nicht in Sicht.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
Der Start
Erst zum dritten Mal nach 2015/2016 und 2012/2013 startete die TSG Hoffenheim mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison. Saisonübergreifend sind es drei Liga-Niederlagen in Folge – so viele wie unter Christian Ilzer zuvor nur von Dezember 2024 bis Januar 2025 (ebenfalls 3). Sowohl am ersten Spieltag in Köln (2:3) als auch am zweiten Spieltag gegen Borussia Dortmund (2:3) verspielte die TSG ihre jeweiligen Führungen, gab so bereits sechs Punkte ab und damit in dieser Hinsicht genauso viele wie in der gesamten Vorsaison (Ligabestwert 2025/2026). Gegen den 1. FC Köln verschossen die Kraichgauer darüber hinaus den bisher einzigen Strafstoß dieser Bundesliga-Spielzeit.
„Trotz des Ergebnisses gegen Dortmund haben wir gezeigt, dass wir Spitzenfußball auf den Platz bringen können. Wir haben aber auch aufgezeigt bekommen, welche Fehler wir nicht wiederholen dürfen und wo wir uns weiterentwickeln können", sagte Cheftrainer Christian Ilzer im Hinblick auf das vergangene Bundesliga-Spiel.
Der Trainer
Seit November 2024 ist Christian Ilzer Cheftrainer der TSG. Nachdem die Mannschaft sich in seiner ersten Halbserie noch schwertat und im Frühsommer 2025 knapp der Relegation entkam, entfaltete sich das ganze Potenzial der Kraichgauer in der abgelaufenen Saison, in der sie bis zum Ende mit dem VfB und Bayer Leverkusen um den vierten Startplatz für die UEFA Champions League kämpften. Christian Ilzer verdoppelte die durchschnittliche Punkteausbeute mit der TSG beinahe von 0,96 Punkten in der Saison 2024/2025 auf 1,79 Punkte in der Spielzeit 2025/2026.
Den VfB sieht der Österreicher als „Top-Mannschaft", wie er selbst sagt: „Sie haben absolute Goalgetter, Dribbler und kreative Spieler in ihren Reihen. Zusammen mit der stabilen Abwehr verfügt der VfB über ein starkes Konstrukt, das uns wieder vor Aufgaben stellen wird. Aber auf diese Aufgaben freuen wir uns. Wir wollen nicht nur reagieren, sondern auch agieren", so Christian Ilzer.
Die Neuen
In Nathan de Cat (17 Jahre, RSC Anderlecht), Adam Daghim (20, RB Salzburg), Mats Rots (20, Twente Enschede), Patrick Wimmer (25, VfL Wolfsburg) und Cajetan Lenz (20, VfL Bochum) verstärkte sich die TSG Hoffenheim im Sommer mit zahlreichen jungen Talenten. Gleichzeitig gaben die Kraichgauer in Grischa Prömel, der zum VfB wechselte, sowie Bazoumana Traore zwei Leistungsträger ab. Letztgenannter sollte den jungen Neuzugängen Hoffnung auf einen erfolgreichen Karriereschritt bei der TSG machen: Nach nur 17 Monaten unter Christian Ilzer schloss sich der 20-jährige Ivorer im Sommer dem Premier League-Club Newcastle United an.
Der Europacup
Während die UEFA Champions League-Saison in der vergangenen Woche anlief, müssen sich die TSG Hoffenheim und die anderen Teilnehmer der UEFA Europa League noch bis zur nächsten Woche gedulden, ehe der Startschuss zur Ligaphase fällt. Auf die Kraichgauer wartet mit der Partie gegen den griechischen Vertreter OFI Kreta direkt eine spannende Aufgabe. Die namhaftesten Gegner der TSG im Europapokal sind Besiktas Istanbul (u.a. mit dem ehemaligen VfB-Keeper Alexander Nübel), Olympique Lyon und UEFA Conference League-Sieger Crystal Palace. Außerdem geht es unter anderem gegen den Ex-Club von Cheftrainer Christian Ilzer, Sturm Graz.
Die Historie
Allzu lang ist es noch nicht her, historisch war es dennoch: Am 26. Spieltag der Saison 2023/2024 siegte der VfB mit 3:0 bei der TSG Hoffenheim. Auf dem Weg zur Vizemeisterschaft sorgten Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling für den klaren Auswärtssieg, der gleichzeitig den ersten Dreier in Hoffenheim seit Februar 2013 bedeutete. Das Spiel blieb aber vor allem auch deshalb in Erinnerung, weil weit über 10.000 Fans die Heimstätte der TSG in Rot einfärbten.
Weiß und Rot in Hoffenheim
Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.
Es ist die kürzeste Auswärtsreise des VfB in der Bundesliga-Saison. Und es ist eine, bei der zahlreiche Fans in Weiß und Rot „ihre“ Jungs aus Cannstatt begleiten werden. Wenn der VfB am Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, bei der TSG Hoffenheim antritt, wird die Unterstützung groß sein. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die SNP Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht die sportliche Ausgangslage die Begegnung so reizvoll.
Der Vorjahresvierte gastiert beim Vorjahresfünften. Beide Teams spielen in dieser Saison international – der VfB in der UEFA Champions League, die Kraichgauer in der UEFA Europa League. Und obwohl die TSG Hoffenheim in den ersten beiden Bundesliga-Partien mit dem 2:3 in Köln und dem 2:3 gegen Dortmund ohne Punkte blieb, ist die Qualität des Teams unbestritten. Das sieht auch Sebastian Hoeneß so.
Rückkehr für Sebastian Hoeneß, Angelo Stiller und Grischa Prömel
„Die Ergebnisse in den ersten beiden Spielen spiegeln nicht die gezeigten Leistungen der Hoffenheimer wider“, sagt der Cheftrainer des VfB und ergänzt: „In beiden Partien konnte man sehen, über welches Offensivpotenzial die TSG verfügt und welche Intensität die Mannschaft auf den Platz bringt.“ Für die Jungs aus Cannstatt bedeutet das, mit voller Power dagegenzuhalten und die eigenen Stärken auf dem Rasen einzusetzen.
„Wir müssen am Samstag von der ersten Minute bereit sein und unsere bestmögliche Leistung abrufen, um in diesem schweren Auswärtsspiel bestehen zu können“, sagt der 44-Jährige, der von 2020 bis 2022 als Cheftrainer in Hoffenheim fungierte. Auch für zwei weitere Akteure, die in dieser Saison bereits im Trikot mit dem roten Brustring aktiv waren, ist es eine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte: Angelo Stiller wechselte im Sommer 2023 von der TSG nach Cannstatt, Grischa Prömel vollzog den gleichen Schritt in diesem Sommer. Die Unterstützung der mitreisenden Fans in Weiß und Rot wird ihnen gewiss sein, um gemeinsam mit dem VfB weitere Bundesliga-Punkte zu sammeln.
Weiß und Rot in Hoffenheim
Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.
Er war der Mann des Abends, nun kann er auch der „Spieler der Woche“ werden. Die UEFA hat Ermedin Demirovic für den „Player of the week“-Award nominiert. Der Stürmer des VfB erzielte am Mittwoch, 9. September 2026, alle drei Stuttgarter Tore beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen Viking Stavanger (3:1).
Mit einem Dreierpack in die Geschichtsbücher
Mit seinem Dreierpack sorgte er zugleich für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Denn noch nie zuvor waren einem Spieler des VfB in der „Königsklasse“ oder dem Landesmeisterpokal drei Tore in einer Partie gelungen. Außerdem: Gemessen von Anpfiff an gelang Ermedin Demirovic der fünftfrüheste „Hattrick“ seit Gründung der UEFA Champions League. Nach 32 Minuten hatte er seine drei Treffer erzielt. Den Rekord hält Robert Lewandowski, der 2021/2022 bereits nach 23 Minuten drei Tore für den FC Bayern gegen Salzburg erzielt hatte.
Neben Ermedin Demirovic sind Ferran Torres (Paris Saint-Germain), Raphinha (FC Barcelona) und Marc Bartra (Real Betis) für den „Spieler der Woche“-Titel nominiert. Das UEFA-Voting ist für alle Fans geöffnet und läuft bis Freitagnachmittag, 11. September 2026, 15 Uhr.
Eine weitere Testpartie in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 ist terminiert. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Die Begegnung findet in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach statt. Der Ticketverkauf läuft über die gastgebende SG Sonnenhof Großaspach.
Fürth derzeit Tabellenzwölfter in Liga zwei
In einem Pflichtspiel begegneten sich der VfB und Fürth zuletzt in der Bundesliga-Saison 2021/2022. Während die Jungs aus Cannstatt ihr Heimspiel mit 5:1 gewannen, kamen sie auswärts zu einem 0:0. Aktuell rangieren die Franken auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga – mit Florian Hellstern gehört ein Akteur zum SpVgg-Kader, der in der laufenden Serie auf Leihbasis vom VfB für das „Kleeblatt“ zwischen den Pfosten steht.
Ein weiteres Testspiel in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 absolviert das Team mit dem roten Brustring gegen den 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, im Stadion Benzach in Weinstadt statt.







































