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VfB Stuttgart

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  • „Es war laut, es war besonders“

    Dynamisch im Dribbling, ehrgeizig in der Entwicklung. Im STADION AKTUELL-Interview spricht Leo Sauer über seinen Wechsel zum VfB und das Geheimnis hinter seiner Trikotnummer.

    Bevor er beim VfB unterschrieb, hatte er die MHP Arena bereits als Gegner erlebt. Mit Feyenoord Rotterdam gastierte Leo Sauer in der UEFA Europa League am 6. November 2025 in Stuttgart. Die Kulisse ist dem 20-Jährigen in Erinnerung geblieben – und sie hat ihn bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel sofort wieder beeindruckt. Seine Vorfreude auf das Match am Samstagabend, 19. September 2026, ist daher besonders groß – um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, empfängt der Club aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund. Zuvor spricht der slowakische Neuzugang über seine ersten Wochen beim VfB, seinen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern und seine Spielweise.

    Hallo Leo, du wirst in den nächsten Tagen anfangen, Deutsch zu lernen. Inwiefern hast du schon ein paar Wörter aufgeschnappt?

    Leo: „In der Kabine habe ich schon ein paar Begriffe mitbekommen. Schuss, Tor, danke, bitte. Und das Wort ‚Bruder‘ fällt oft (lacht). In den ersten Wochen war es mir zunächst wichtig, alle Abläufe kennenzulernen und anzukommen. Jetzt möchte ich die deutsche Sprache lernen. Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger Faktor, auch wenn wir genauso gut auf Englisch miteinander kommunizieren.“

    Es fällt auf, wie schnell du dich nach deinem Wechsel zum VfB eingewöhnt hast. Wer hat dir in den ersten Wochen besonders geholfen?

    Leo: „Jeder Mitspieler ist sehr hilfsbereit. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt. In der Kabine herrscht eine gute Atmosphäre, obwohl zugleich der Konkurrenzkampf hoch ist. Wir wissen, dass wir nur gemeinsam als Team erfolgreich sein werden.“

    Welche Rolle spielt Ramon Hendriks, mit dem du einst gemeinsam bei Feyenoord Rotterdam gespielt hast?

    Leo: „Mit Ramon habe ich eine vertraute Person wiedergetroffen, so etwas erleichtert das Ankommen und den Einstieg. Er ist ein sehr sympathischer Mensch, der sportlich einen hervorragenden Weg beim VfB gegangen ist. Ich freue mich, mit ihm in einer Mannschaft spielen zu können.“

    Eine große Vertrauensperson lebt ebenfalls im Südwesten Deutschlands: Dein Bruder Mário ist zwei Jahre älter und spielt seit dieser Saison beim 1. FC Kaiserslautern. Wie häufig seid ihr in Kontakt?

    Leo: „Wir haben viel Kontakt miteinander – ich freue mich sehr für Mário, dass es für ihn so gut läuft und er bislang jedes Spiel in der 2. Bundesliga gemacht hat. Als mir mein Bruder erzählt hatte, dass ein Wechsel auf Leihbasis von Toulouse nach Kaiserslautern eine Option für ihn sei, habe ich mich sofort mit dem Club beschäftigt und festgestellt, dass es eine Verbindung zwischen dem VfB und dem FCK gibt.“

    Teile der Fans beider Clubs sind freundschaftlich miteinander verbunden.

    Leo: „Korrekt. Da hat mein Bruder eine gute Wahl getroffen. Beide Clubs haben eine große Fanszene, die Stimmung ist beeindruckend. Zudem spielen wir in Ligen, die viel Aufmerksamkeit erfahren und ein hohes Niveau haben.“

    Woher kommt euer sportliches Talent?

    Leo: „Wir waren als Kinder am liebsten draußen unterwegs, haben Fußball gespielt und uns viel bewegt. Da der Altersunterschied zwischen uns gering ist, haben wir aus vielen Sachen einen Wettstreit gemacht. Das hat uns gegenseitig angestachelt – und zugleich haben wir viel voneinander lernen können. Unsere Eltern haben unseren natürlichen Bewegungsdrang stets gefördert.“

    Du hast im Sommer bewusst den Schritt von der Niederlande nach Deutschland gemacht. Was sind generelle Unterschiede zwischen der niederländischen ‚Eredivisie‘ und der Bundesliga?

    Leo: „Ich bin noch immer ‚neu‘ in der Bundesliga, daher kann ich nur über meine ersten Eindrücke sprechen. Die Liga in Deutschland hat eine sehr hohe Intensität, mit vielen guten Spielern und Teams. Jedes Match ist anspruchsvoll. Zudem fallen mir die Stadien auf – viele Arenen sind ausverkauft, überall herrscht eine grandiose Stimmung, die Fans singen, trommeln, springen. Schon vor Anpfiff machen sie richtig Alarm. Und sie reisen auch auswärts in großer Zahl mit, wie wir zuletzt gegen Hoffenheim erleben durften. Als Fußballer mag ich das sehr.“

    Mit Feyenoord Rotterdam hast du am 6. November 2025 in der UEFA Europa League in der MHP Arena gespielt. Inwiefern war dieses Match bei deiner Wechselentscheidung noch im Kopf?

    Leo: „Ich erinnere mich noch sehr genau an die Kulisse, nur das Ergebnis habe ich ein wenig verdrängt (2:0 für den VfB, Anm. d. Red.). Es war laut, es war besonders – das ist das, was den Fußball ausmacht. Daher hatte ich eine große Vorfreude auf mein erstes Heimspiel als VfB-Profi: Als es dann am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln soweit war, hat das alle Erwartungen erfüllt.“

    Zu deiner Spielweise gehört unter anderem, mutig ins Dribbling zu gehen. Wer inspiriert dich als Fußballer?

    Leo: „Generell schaue ich viel Fußball und achte besonders auf andere Offensivspieler: Wie bewegen sie sich, wie lösen sie bestimmte Situationen? Zwei Spieler, die ich gerne beobachte, sind Kylian Mbappé und Bradley Barcola. Sie können mit einzelnen Aktionen ein Spiel zugunsten ihrer Mannschaft verändern und suchen das Eins-gegen-eins. Mit meinen Aktionen möchte ich dem Team ebenso helfen – sei es in der Offensive oder in der Defensivarbeit.“

    Hierzulande kannten dich bereits einige Fans, weil du am 4. September 2025 mit der Slowakei einen 2:0-Sieg gegen die deutsche Nationalmannschaft erreicht und sensationell gespielt hast. Inwiefern war das Länderspiel in den Tagen nach deinem Transfer ein Thema?

    Leo: „In der Kabine haben mich viele Teamkollegen darauf angesprochen. Das fand ich bemerkenswert. Es drückt aus, welch besondere Leistung wir mit der Slowakei in diesem Spiel gebracht haben. Wir sind ein kleines Land und dürfen noch heute stolz auf diesen Erfolg sein. In der Slowakei war der Sieg ein fast schon historisches Ereignis, denn Deutschland gilt als eine der größten Fußballnationen überhaupt.“

    Du hast in deiner Karriere noch nie die Trikotnummer 44 getragen. Warum hast du sie beim VfB gewählt?

    Leo: „Ich mag ‚Schnapszahlen‘ – zu meinen Lieblingszahlen gehören die 22 und die 77. Erstgenannte Nummer trägt allerdings Lorenz (Assignon, Anm. d. Red.), letztere ist wiederum zu hoch und daher in der Bundesliga nicht erlaubt. Ich habe einen Moment überlegt, welche Nummer ich wählen soll und mich anschließend für die 44 entschieden. In ihr ist meine Glückszahl 22 sozusagen doppelt enthalten.“

    Trotz deines jungen Alters hast du nun bereits in drei verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Inwiefern prägt dich das als Persönlichkeit?

    Leo: „Das hat mir geholfen, erwachsen und noch selbständiger zu werden. Neue Sprache, neues Land, eine andere Kultur – ich musste mich fernab der Heimat beweisen, habe aber auch schnell Gefallen daran gefunden und es als Chance für meine Entwicklung verstanden. Mit Blick auf den VfB war der Zwischenschritt über die Niederlande genau richtig, um mich als Fußballer zu verbessern. Würde man direkt von der slowakischen Liga in die Bundesliga wechseln, wäre das schon ein sehr großer Sprung.“

    Besonders wird sicherlich deine erste UEFA Champions League-Reise mit dem VfB: Sie führt am 14. Oktober 2026 ausgerechnet nach Bratislava, in deine slowakische Heimatstadt. Mit welchen Gefühlen blickst du auf diese Ansetzung?

    Leo: „Das wird ein beeindruckender Moment sein. Ich habe in der Jugend für Slovan Bratislava gespielt und hätte es niemals für möglich gehalten, einmal eine Champions-League-Partie an diesem Ort absolvieren zu können. Das bedeutet mir viel. Meine Familie und viele Freunde werden im Stadion sein, es gibt schon jetzt einige Ticketanfragen an mich.“

    Zurück zur Bundesliga: Der nächste Gegner heißt Borussia Dortmund. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Leo: „Es treffen zwei ambitionierte Teams aufeinander, die spielerische Lösungen suchen. Es kann ein richtig gutes, herausforderndes Spiel werden. Die Dortmunder sind sehr gut in die Saison gestartet, wir wissen, was auf uns zukommt. Ich freue mich auf die Atmosphäre und bin überzeugt, dass wir mit unseren Fans an der Seite erfolgreich sein können.“

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    STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 4. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 19. September 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Leo Sauer: Interview, Fotoalbum, Zahlenspiel und Poster
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • Legende: Interview mit Gonzalo Castro
    • Historie: 50 Jahre STADION AKTUELL
    • VfB-Stiftung: Golf Cup erzielt Rekorderlös
    • VfB-Frauen: Interview mit Julia Mickenhagen
    • Nachwuchs: Neuigkeiten und Ergebnisse
    • Fans: Die neue Stadionmap
    • MHP Arena: Weihnachtssingen am 17. Dezember 2026

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    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Eines meiner besten Kopfballtore“

    Vor nahezu zwei Jahren erzielt Ermedin Demirovic seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Damals wie heute gastiert der BVB in der MHP Arena. Der Stürmer erinnert sich.

    Für schöne Tore hat Ermedin Demirovic schon häufig gesorgt. Mal mit Wucht, mal mit der Hacke, mal mit Gefühl – und mit dem Kopf kann er’s ebenso. Passenderweise erzielte er mit diesem Körperteil seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Am 22. September 2024 traf er in der 21. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 5:1-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Er stand hoch in der Luft, als er aus dem Strafraum eine Flanke von Maximilian Mittelstädt ins linke Eck köpfte.

    Mit Respekt und hoher Intensität

    „Das war eines meiner besten Kopfballtore“, sagt Ermedin Demirovic rückblickend: „Und es hatte so gut zu diesem Spiel gepasst: Es war unfassbar laut, eine enorme Atmosphäre, ein Top-Gegner – und wir haben ein richtig gutes Spiel abgerufen.“ Geht es nach dem 28-Jährigen, werden die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, die gleiche Energie benötigen. Nahezu zwei Jahre nach diesem besonderen Kopfballtreffer gastiert erneut der BVB in der MHP Arena.

    „Wenn du in der Trainingswoche bist und es sind die Tage vor dem Dortmund-Match, dann merkst du das einfach – beide Teams begegnen sich mit Respekt und hoher Intensität“, sagt der Stürmer. Die weiß-roten Fans würden natürlich gerne wieder über ein Tor von Ermedin Demirovic jubeln. Ob schön oder einfach nur pragmatisch, spielt für sie dabei eher eine nachgeordnete Rolle.

  • Besucherinfos zum Heimspiel gegen Dortmund

    Aufgrund des Wegfalls nahezu aller Parkmöglichkeiten im NeckarPark sollten Arenabesucher am Samstag nach Möglichkeit mit dem ÖPNV anreisen. Die Besucherinfos zum Bundesliga-Heimspiel gegen den BVB:

    Zum zweiten Heimspiel der Bundesliga-Saison empfangen die Jungs aus Cannstatt am Samstagabend von 18.30 Uhr an Borussia Dortmund in der MHP Arena. Das Heimspiel ist bereits ausverkauft. Eine Abendkasse gibt es nicht. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird ausdrücklich empfohlen.

    Einschränkungen im ÖPNV

    Anfahrt und Parken

    Arena-Besuch

    An- und Abreise mit Fahrrad, Fanbus und Belohnung

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  • Matchfacts: Duell der erfahrensten Bundesliga-Trainer

    Borussia Dortmund reist mit Selbstvertrauen nach Stuttgart und VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß erreicht einen Meilenstein. Die Matchfacts zum Bundesliga-Heimspiel gegen den BVB.

    Die Top 3 zu VfB gegen BVB:

    • Beide Clubs trafen in der Bundesliga bereits in 112 Spielen aufeinander
    • Auch am vierten Spieltag der Saison 2024/2025 gastierte der BVB in Stuttgart – und verlor mit 1:5
    • Die Dortmunder starteten mit drei Siegen aus drei Spielen in die Bundesliga-Saison

    Blick zurück: Deniz Undav trifft gerne gegen den BVB

    In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen den BVB trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gästetreffer mit 0:2. Es bedeutete die erste Niederlage gegen die Westfalen seit Oktober 2022. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Treffer für die Jungs aus Cannstatt erzielt. Gut in Erinnerung ist auch noch der 5:1-Heimsieg in der Saison 2024/2025, als Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für den VfB trafen.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB und verbrachte anschließend drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er sich 2022 dem BVB anschloss. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Drei Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben drei Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St.-Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er bei Holstein Kiel unterschrieb. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB.

    Im Flow: Dortmund startete so gut wie zuletzt vor elf Jahren

    Erstmals seit der Spielzeit 2015/2016 startete Borussia Dortmund mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison – damals gab es fünf Siege zu Beginn. Saisonübergreifend feierte der BVB fünf Bundesliga-Siege in Folge, die aktuell längste Serie der Liga. Nun könnten die Schwarz-Gelben die längste Siegesserie unter Cheftrainer Niko Kovac einstellen: von April bis Mai 2025 gab es wettbewerbsübergreifend sechs Siege am Stück.

    Starke Bilanz: Dortmund als einziger Makel

    Der VfB verlor im Kalenderjahr 2026 nur ein Heimspiel in der Bundesliga, dieses allerdings mit 0:2 gegen Borussia Dortmund (im April, ebenfalls am Samstagabend). In elf Bundesliga-Heimspielen im Jahr 2026 holte der VfB 26 Punkte (acht Siege, zwei Remis). Das toppt nur der BVB mit 30 Heim-Punkten seit Jahresbeginn.

    Erfahrene Cheftrainer: Keiner trainierte häufiger in der Bundesliga

    In Niko Kovac (232 Bundesliga-Spiele) und Sebastian Hoeneß (181) treffen die zwei erfahrensten aktuellen Bundesliga-Trainer aufeinander. Für Sebastian Hoeneß wird es das 114. Spiel als Trainer des VfB in der Bundesliga sein, damit schließt er in der Rangliste der Trainer mit den meisten Bundesliga-Spielen für den VfB zu Felix Magath auf (114 Spiele von 2001 bis 2004). Rekordhalter ist Jürgen Sundermann (143 Spiele).

    Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller sowie Nikolas Nartey für einen Einsatz infrage kommen, entscheidet sich kurzfristig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Heimspiel gegen den BVB ist bereits ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig auf dem Zweitmarkt abrufbar sein. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch ist in den Besucherinfos zusammengefasst.

    Schiedsrichter: Tobias Stieler pfeift das Traditionsduell

    Tobias Stieler (SR), Lasse Koslowski (SR-A. 1), Sascha Thielert (SR-A. 2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Günter Perl (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Tobias Stieler, der 2013 sein erstes Spiel mit VfB-Beteiligung leitete, ist erstmals in dieser Spielzeit in einer Partie der Jungs aus Cannstatt an der Pfeife. Durch die Begegnung Stuttgart gegen Dortmund führte der 45-Jährige bisher zweimal: Im DFB-Pokal-Viertelfinale der Saison 2015/2016 (3:1 für Dortmund) sowie am elften Bundesliga-Spieltag der Saison 2023/2024 (2:1 für Stuttgart).

    Wetter: Angenehme Bedingungen

    Am Samstag bleibt es klar. Nach sommerlichen Temperaturen von bis zu 24° C am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15° C ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Acht weitere U21-Spiele angesetzt

    Die Spieltage acht bis 15 in der 3. Liga sind zeitgenau terminiert. Die U21 spielt nach der Länderspielpause am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr beim SV Meppen.

    Der Deutsche Fußball-Bund hat die nächsten Spieltage in der 3. Liga zeitgenau angesetzt. Vom achten bis zum 15. Spieltag sind die Termine fix. Nach der Länderspielpause steht die nächste Englische Woche in der 3. Liga an. Zunächst geht es für die Mannschaft von Trainer Nico Willig am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr beim SV Meppen wieder um Punkte. Das nächste Heimspiel trägt die U21 am Dienstag, 13. Oktober, gegen die TSG Hoffenheim II aus. Anpfiff in der WIRmachenDruck Arena in Aspach ist um 19 Uhr. Zum Abschluss der Englischen Woche tritt der VfB am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr bei Fortuna Köln an. Am elften Spieltag hat das Team von Nico Willig am Samstag, 24. Oktober, um 16:30 Uhr den TSV Alemannia Aachen zu Gast. Eine Woche später, erneut an einem Samstag, spielen die Jungen Wilden um 14 Uhr beim MSV Duisburg. Das Heimspiel am 13. Spieltag wird am Sonntag, 8. November, um 16:30 Uhr gegen den SC Verl angepfiffen. Nach einwöchiger Länderspielpause steht erneut eine Heimpartie auf dem Programm, dann empfängt die Willig-Elf am Sonntag, 22. November, um 13:30 Uhr den FC Ingolstadt. Am Samstag, 28. November, trifft die U21 um 14 Uhr im Mannheimer Carl-Benz-Stadion auf den SV Waldhof.

  • Stippvisite aus der Schweiz

    Ludovic Magnin hospitiert derzeit beim VfB. Er nutzt seine freie Zeit, um sich weiterzubilden. Und schaut gespannt auf das Top-Spiel am Samstagabend in der MHP Arena.

    Es sind Zahlen, die seine Verdienste sichtbar machen. 103-mal Bundesliga, zehnmal DFB-Pokal, dreimal UEFA Champions League, elfmal UEFA-Cup. Und allen voran der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007 – unter anderem zusammen mit Christian Gentner, der inzwischen als Sportdirektor des VfB agiert. „Ich habe das Glück, noch immer zur VfB-Familie gehören zu dürfen“, sagt Ludovic Magnin. Von 2005 bis 2010 trug er das Trikot mit dem roten Brustring,war als Linksverteidiger bekannt und geschätzt. Damals wie heute hat der VfB einen festen Platz in seinem Herzen. Und das gilt auch andersherum.

    Als Trainer immer besser werden

    Bis Januar 2026 betreute er den FC Basel. Seit seiner Freistellung nutzt er die Zeit, um sich fortzubilden. „Für einen Trainer ist es immer wichtig, neue Ideen zu gewinnen, frische Impulse zu holen und immer besser zu werden“, erzählt der Schweizer. In dieser Woche absolviert er eine besondere Hospitation: Er verfolgt die Arbeit von Trainerkollege Sebastian Hoeneß aus nächster Nähe und erlebt, wie der Club aus Cannstatt inzwischen agiert. „Es ist etwas Besonderes, den VfB nach all den Jahren mal wieder so intensiv erleben und hinter die Kulissen schauen zu dürfen – ich bin sehr dankbar, dass ich diese Hospitation machen darf“, sagt Ludovic Magnin.

    Es ist gar nicht so lange her, knapp ein Jahr, da traf er mit seinem ehemaligen Club auf den VfB. UEFA Europa League-Ligaphase, zweiter Spieltag, 2. Oktober 2025. Der FC Basel – mit Coach Ludovic Magnin an der Seitenlinie – gewann 2:0. „Der VfB hat unter Sebastian Hoeneß eine sehr klare Idee, wie er Fußball spielen möchte, das ist sehr beeindruckend“, sagt der 47-Jährige: „Ich bin mir sicher: Wäre unser Spiel in der Europa League zehn Minuten länger gegangen,hätte der VfB mindestens noch ein Tor erzielt und wäre herangekommen. Das Team kann sehr viel Power und Druck entfachen.“

    „Direkt wieder den Anschluss nach oben herstellen“

    Eigenschaften, die auch am Samstag, 19. September 2026, gefragt sein werden. Zur Top-Spiel-Zeit um 18.30 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena die Gäste von Borussia Dortmund. Es ist eine Bundesliga-Partie, auf die mit Spannung geblickt wird. Auch von Ludovic Magnin: „Es ist immer besonders, gegen Dortmund anzutreten – für den VfB bietet sich die Chance, direkt wieder den Anschluss nach oben herzustellen.“

    Ob der Schweizer bald auch wieder selbst als Trainer arbeiten möchte? „Ja, schon“, sagt er, aber er mache sich keinen Zeitdruck: „Wichtiger als das Land oder die Liga ist, dass es ein Club mit klarer Philosophie und guter Vereinsführung ist.“ Dass bei seiner nächsten Station auch ein paar Erkenntnisse aus der VfB-Hospitation einfließen, ist gut möglich. Schließlich trägt Ludovic Magnin den Brustring an jedem Ort im Herzen.

  • VfB Frauen im Free-TV

    Der DFB hat die Spieltage sieben bis elf in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zeitgenau angesetzt.

    Zweimal montags, zweimal sonntags und einmal samstags: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch die Anstoßzeiten für fünf weitere Spieltage in der Google Pixel Frauen-Bundesliga fixiert.

    Heimspiele gegen Frankfurt und Leverkusen

    Im GAZi-Stadion auf der Waldau empfangen die VfB Frauen am Samstag, 24. Oktober von 14 Uhr an Eintracht Frankfurt, sowie drei Wochen später Bayer 04 Leverkusen (Montag, 16. November, 18 Uhr).

    Montagabends in München

    Beim amtierenden Deutschen Meister gastieren die Mädels aus Cannstatt am Montag, 19. Oktober. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Darüber hinaus geht es für Cheftrainer Nico Schneck und sein Team am Sonntag, 8. November nach Mainz, sowie am 22. November zu seiner vorherigen Wirkungsstätte nach Freiburg.

    Gegen den FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen im Free-TV

    Alle Partien der VfB Frauen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga werden bei MagentaSport und DAZN übertragen. Die beiden Montagsspiele können zudem im Free-TV auf Sport1 verfolgt werden.

    Zum Ticketshop der VfB Frauen.

    Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/2027: Spieltage 5-11:

  • „Eines meiner besten Kopfballtore“

    Vor nahezu zwei Jahren erzielt Ermedin Demirovic seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Damals wie heute gastiert der BVB in der MHP Arena. Der Stürmer erinnert sich.

    Für schöne Tore hat Ermedin Demirovic schon häufig gesorgt. Mal mit Wucht, mal mit der Hacke, mal mit Gefühl – und mit dem Kopf kann er’s ebenso. Passenderweise erzielte er mit diesem Körperteil seinen ersten Heimspiel-Treffer für den VfB. Am 22. September 2024 traf er in der 21. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 5:1-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Er stand hoch in der Luft, als er aus dem Strafraum eine Flanke von Maximilian Mittelstädt ins linke Eck köpfte.

    Mit Respekt und hoher Intensität

    „Das war eines meiner besten Kopfballtore“, sagt Ermedin Demirovic rückblickend: „Und es hatte so gut zu diesem Spiel gepasst: Es war unfassbar laut, eine enorme Atmosphäre, ein Top-Gegner – und wir haben ein richtig gutes Spiel abgerufen.“ Geht es nach dem 28-Jährigen, werden die Jungs aus Cannstatt am Samstag, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, die gleiche Energie benötigen. Nahezu zwei Jahre nach diesem besonderen Kopfballtreffer gastiert erneut der BVB in der MHP Arena.

    „Wenn du in der Trainingswoche bist und es sind die Tage vor dem Dortmund-Match, dann merkst du das einfach – beide Teams begegnen sich mit Respekt und hoher Intensität“, sagt der Stürmer. Die weiß-roten Fans würden natürlich gerne wieder über ein Tor von Ermedin Demirovic jubeln. Ob schön oder einfach nur pragmatisch, spielt für sie dabei eher eine nachgeordnete Rolle.

  • Von Nuancen und Details

    Chefcoach Sebastian Hoeneß hat mit seinem Team an Feinheiten gefeilt. Das soll bereits am Samstag gegen Dortmund wirken. Personell sind noch letzte Fragen zu klären.

    Die guten Phasen ausbauen, an den Details basteln. Hinter den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche, in der sie intensiv gearbeitet haben. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß präsentierte sich ehrgeizig – und hat sich viel vorgenommen für die bevorstehende Bundesliga-Partie. Am Samstagabend, 19. September 2026, um 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, gastiert Borussia Dortmund in der MHP Arena. In den Trainingseinheiten spielten Nuancen eine wichtige Rolle.

    „Defensive Stabilität, offensive Durchschlagskraft“

    „Wir haben an unserer defensiven Stabilität gearbeitet, ohne an offensiver Durchschlagskraft zu verlieren“, skizziert Sebastian Hoeneß die vergangenen Tage: „Es geht unter anderem um Themen wie Anschluss, Kompaktheit, Intensität, Präzision und Aggressivität.“ Gegen Borussia Dortmund, den derzeitigen Tabellenzweiten der Liga, bedürfe es einer Top-Leistung, wie der Chefcoach sagt: „Die Erwartung an uns selbst ist, dass wir viele dieser Themen auf dem höchstmöglichen Level auf den Platz bringen.“ Der Gast kommt formstark daher.

    Aus den ersten drei Bundesliga-Spielen sammelte Dortmund mit neun Punkten die maximale Ausbeute. „Das Team ist sehr stabil, agiert sehr klar und bringt auch eine gewisse Körperlichkeit mit“, sagt der 44-Jährige und findet lobende Worte für seinen Trainerkollegen: „Das ist definitiv auch ein Verdienst von Niko (Kovac, Anm. d. Red.).“ Der VfB kann wiederum auf die heimische Kulisse setzen – in der MHP Arena hat der Club aus Cannstatt nicht nur sein erstes Bundesliga-Heimspiel dieser Saison gegen den 1. FC Köln (4:1) gewonnen, sondern bot zuletzt immer wieder energievolle Vorstellungen.

    Personal: Hoffnung bei Angelo Stiller und Nikolas Nartey

    Beim Bundesliga-Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, 12. September 2026, bei der TSG Hoffenheim (1:2) musste Angelo Stiller angeschlagen ausgewechselt werden. In der Trainingswoche nahm der Verlauf eine erfreuliche Entwicklung – ob er bereits zum Spieltagskader gehören kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Gleiches gilt für Nikolas Nartey, der kurz vor einer Rückkehr in das Aufgebot steht.

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen zwar allesamt Fortschritte, sind jedoch noch keine Option für das Heimspiel gegen den BVB. Gleiches gilt für Torhüter Dennis Seimen und Offensivakteur Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden.

    Die Pressekonferenz im Re-Live:

  • „Die Arznei, die ein Fußballer braucht“

    Der BVB ist mit drei Siegen aus drei Spielen so erfolgreich in die Saison gestartet wie zuletzt vor elf Jahren. Cheftrainer Niko Kovac kann sich zudem auf sein Sturmduo verlassen.

    Der Start

    Dem BVB gelang wettbewerbsübergreifend ein (beinahe) makelloser Start in die Saison. Neben drei Siegen in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0), die TSG Hoffenheim (3:0) sowie den SC Paderborn (3:0) gewannen die Dortmunder auch ihre Auftaktspiele im DFB-Pokal (5:0 gegen den HEBC Hamburg) und in der UEFA Champions League (3:2 gegen Villarreal). Einzig im Franz-Beckenbauer-Supercup zog die Mannschaft von Niko Kovac gegen den FC Bayern den Kürzeren (1:2).

    Der Trainer

    Niko Kovac geht nach zwei Qualifikationen für die UEFA Champions League in seine dritte Saison als Cheftrainer bei Borussia Dortmund und legte mit seinem Team einen Traumstart hin. Dass eine von Niko Kovac trainierte Mannschaft die ersten drei Ligaspiele einer Saison gewinnt, erlebte der 54-Jährige zuvor erst einmal. In der Spielzeit 2018/2019 war er mit dem FC Bayern mit drei Siegen aus drei Spielen gestartet. „Es geht immer darum, Siege einzufahren. Sie geben dir Selbstvertrauen und eine Bestätigung für das, was du Tag für Tag auf dem Trainingsplatz machst. Das ist die Arznei, die du als Fußballer brauchst“, sagte der BVB-Coach nach dem 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn.

    Die Neuzugänge

    Im Sommer ergänzte der BVB seinen Kader um einige vielversprechende Profile. Neben Giannis Konstantelias (23), der sich im ersten Bundesliga-Spiel am Kreuzband verletzte und lange ausfällt, holten die Dortmunder in Konstantinos Karetsas (18) noch einen zweiten Griechen für die Offensive. Außerdem kamen Joey Veerman (27) für die Zentrale, Joane Gadou (19) und Kaua Prates (18) für die Abwehr sowie die Kreativspieler Ethan Nwaneri (19) und Justin Lerma (18).

    Das Sturmduo

    Zwei Dortmunder kamen zum Start in die neue Saison direkt in Fahrt: Fabio Silva traf in beiden Bundesliga-Einsätzen 2026/2027 und damit auch erstmals in zwei Bundesliga-Spielen am Stück. Der Portugiese schoss damit schon genauso viele Tore wie in der kompletten Vorsaison in 28 Liga-Spielen. Beide Saisontore wurden ihm von Serhou Guirassy aufgelegt, der mit vier Torbeteiligungen geteilter Topscorer der noch jungen Bundesliga-Saison ist (je zwei Tore und Assists). Der frühere Stuttgarter lobt die Beziehung zu seinem Offensivpartner: „Wir haben eine ähnliche Spielweise und es ist einfach, mit so einem Spieler auf dem Feld zu harmonieren. Wenn ich mit Fabio zusammenspiele, dann weiß ich, dass er einen vielseitigen Spielstil sowie eine gute Ballkontrolle und einen tollen Abschluss hat.“

    Die Historie

    Neun Punkte und eine Tordifferenz von 8:2: Dass der BVB einen makellosen Bundesliga-Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen hinlegt, kam letztmals in der Saison 2015/2016 vor. Damals, als Thomas Tuchel die Dortmunder trainierte, stand nach drei Spielen sogar eine Differenz von zehn Toren (11:1) zu Buche. Am sechsten Spieltag ließ der BVB schließlich erstmals Punkte liegen und wurde am Ende der Saison mit 78 Punkten Zweiter – die bis heute punktstärkste Vizemeister-Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel.

  • Öffentliches Training am Dienstag

    Der VfB nimmt die neue Trainingswoche mit einer öffentlichen Einheit auf. Die kostenlosen Tickets sind bereits vollständig vergriffen.

    Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am kommenden Dienstag, 15. September, in die neue Trainingswoche startet, können die Fans des VfB live dabei sein. Von 14 Uhr an trainieren die Jungs aus Cannstatt öffentlich, der Einlass startet um 13 Uhr. Die öffentliche Trainingseinheit findet aufTrainingsplatz „M1“ an der Mercedesstraße statt.

    Die Fans des VfB können das Training kostenfrei verfolgen, benötigen aus Kapazitätsgründen jedoch ein Onlineticket. Die Tickets sind mittlerweile vollständig vergriffen. Ohne Ticket kann beim öffentlichen Trainingsauftakt kein Zutritt gewährt werden.

    Neben kulinarischen Angeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen.

    Hier geht’s zum Onlineticket für das öffentliche Training

  • Jarzinho Malanga fehlt verletzt

    Der Mittelfeldspieler hat sich im Training eine Verletzung an der Bauchmuskulatur zugezogen und muss pausieren.

    Am vergangenen Mittwoch stand Jarzinho Malanga noch im Spieltagskader des VfB beim Champions League-Spiel gegen Viking Stavanger. Beim Training der Lizenzspielermannschaft am Donnerstag verletzte sich der 20-Jährige an der Bauchmuskulatur und wird vorerst pausieren müssen.

    In der aktuellen Saison 2026/2027 lief Jarzinho Malanga bislang in allen vier Spielen der U21 in der 3. Liga auf, erzielte ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.

    Wir wünschen dir eine gute und schnelle Genesung, Jar!

  • „Das Spiel in den beiden Strafräumen verloren“

    Trotz eines in weiten Teilen ordentlichen Auswärtsspiels muss sich der VfB bei der TSG Hoffenheim geschlagen geben. Zu einfache Gegentore und fehlende Effizienz machen am Ende den Unterschied.

    Bei der Frage, warum es für den VfB am Samstag nicht zu einem Punkterfolg in Hoffenheim reichte, waren sich nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstagnachmittag alle Beteiligten schnell einig: „Es hat uns an Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, analysierte etwa der erstmals mit der Kapitänsbinde am Arm auflaufende Grischa Prömel nach der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Fabian Bredlow fügte hinzu, dass die beiden Gegentore „vermeidbar und zu einfach“ gewesen seien, was auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß so sah und zusammenfasste: „Wir haben das Spiel in den beiden Strafräumen verloren. Die Gegentore waren zu billig und wir vorne nicht effizient genug. Alles dazwischen war gut.“

    Grundsätzlich zeigten sich der Cheftrainer und seine Elf zufrieden mit dem Auftritt im Kraichgau. „Wir haben intensiver gespielt und körperlich besser dagegengehalten als noch gegen Köln und auch Stavanger“, so Sebastian Hoeneß weiter. Mit dem Champions League-Heimspiel in den Knochen, einem starken Gegenüber und nach frühem Rückstand kam der VfB nach und nach besser ins Spiel und infolge einiger guten Gelegenheiten im ersten Abschnitt vor allem nach der Pause zu aussichtsreiche Offensivaktionen.

    Nur eine Chance findet ihren Weg ins Tor

    Die Jungs aus Cannstatt kamen stark aus der Kabine und durch Maximilian Mittelstädt schon bald nach Wiederanpfiff zum 1:1. Sebastian Hoeneß sah seine Mannschaft in dieser Phase als das bessere Team, doch ausgerechnet eine vergebene Halbchance des VfB führte zum Hoffenheimer Gegenstoß vor dem 2:1 – ein ähnliches Zustandekommen wie schon beim ersten Treffer. Die beste Chance auf das eigene 2:1 hatte kurz zuvor Dzenan Pejcinovic, der nach dem Ausgleich im Duell mit TSG-Torhüter Oliver Baumann scheiterte (53.). Deniz Undav bot sich in der 72. Minute die aussichtsreichste Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich, ein zweites Tor war den Jungs aus Cannstatt allerdings nicht vergönnt.

    „Es ist ärgerlich, dass wir aufgrund dieser wenigen Situationen ohne Punkte dastehen. Wir standen kompakter und sind besser angelaufen als noch zuletzt. Solche Fehler müssen wir abstellen“, konstatierte der Cheftrainer, der bereits nach 35 Minuten ein erstes Mal zum Wechseln gezwungen war. Angelo Stiller musste nach einem schweren Schlag gegen sein Knie im Hoffenheimer Strafraum länger behandelt und im zentralen Mittelfeld kurz darauf durch Yanik Spalt ersetzt werden. Dass Schiedsrichter Sven Jablonski dabei nicht auf Strafstoß entschied und auch keinen Hinweis vom Videoschiedsrichter erhielt, war für Sebastian Hoeneß „nicht nachvollziehbar. Er muss sich die Szene aus meiner Sicht zumindest anschauen, denn es ist ein sehr harter Zusammenstoß.“ Angelo Stiller selbst hatte am Samstag Glück im Unglück. Mehr als eine Prellung zog sich der Mittelfeldspieler glücklicherweise nicht zu.

  • Aufstellung: Angelo Stiller vor besonderer Marke

    Der Mittelfeldakteur absolviert gegen Hoffenheim sein 100. Bundesliga-Spiel für den VfB. Grischa Prömel trägt die Binde, Deniz Undav zunächst auf der Bank.

    Heimspiel-Atmosphäre in Sinsheim. Die SNP Arena der TSG Hoffenheim ist auf den Rängen bereits auffällig in Weiß und Rot gefärbt. Das wird bis zum Anpfiff am heutigen Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, sicherlich noch zunehmen. Für das Bundesliga-Spiel zwischen den Kraichgauern und den Jungs aus Cannstatt ist nun die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB bei der TSG Hoffenheim:

    1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 29 – Finn Jeltsch

    Für Angelo Stiller, der im Sommer 2023 zum VfB kam, wird es das 100. Bundesliga-Spiel im Brustring-Dress sein. Im Vergleich zum UEFA Champions League-Spiel am vergangenen Mittwoch, 9. September 2026, gegen Viking Stavanger (3:1) gibt es drei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Ramon Hendriks, Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic sind neu dabei von Beginn an – Bilal El Khannouss, Jamie Leweling und Deniz Undav nehmen zunächst auf der Bank Platz. Grischa Prömel wird somit die Kapitänsbinde tragen.

    Ameen Al-Dakhil fehlt im Kader aus privaten Gründen.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Wer bricht den Bann?

    Sechs der vergangenen acht Bundesliga-Duelle zwischen dem VfB und der TSG endeten ohne Sieger. Während die TSG ihre ersten Ligapunkte jagt, will der VfB seine Englische Woche vergolden. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu TSG gegen VfB:

    • Die vergangenen vier Duelle endeten allesamt unentschieden
    • Der Ex-Hoffenheimer Angelo Stiller steht vor seinem 100. Bundesliga-Spiel im VfB-Trikot
    • Der VfB traf in jedem der 22 vergangenen Bundesliga-Auswärtsspiele – laufender Vereinsrekord

    Blick zurück: Viele Punkteteilungen

    In der jüngeren Vergangenheit gab es häufig Punkteteilungen zwischen Stuttgart und Hoffenheim – insgesamt endeten sechs der vergangenen acht Partien ohne Sieger. In der abgelaufenen Saison trennten sich die Teams mit 0:0 (in Stuttgart) sowie 3:3 (in Hoffenheim, VfB-Treffer durch Chris Führich, Ermedin Demirovic und Tiago Tomás). Auch in der Vorsaison 2024/2025 endeten beide Spiele remis (jeweils 1:1, in Stuttgart traf Ermedin Demirovic, in Hoffenheim Nick Woltemade). Ihre bislang letzten Siege gegen den kommenden Gegner feierten der VfB und die TSG in der Saison 2023/2024, als beide Teams ihre Auswärtsspiele gewannen (2:3 in Stuttgart bzw. 0:3 in Hoffenheim).

    Wiedersehen I: Cheftrainer und Mittelfeldstrategen waren einst bei der TSG

    Auf Seiten des VfB haben Cheftrainer Sebastian Hoeneß und Mittelfeldspieler Angelo Stiller eine TSG-Vergangenheit. Sebastian Hoeneß war zwischen 2020 und 2022 knapp zwei Jahre lang Cheftrainer im Kraichgau, er coachte 81 Spiele für die TSG. Bevor Angelo Stiller zu Beginn der Saison 2023/2024 zum VfB wechselte, hatte er zwei Jahre lang das TSG-Trikot getragen. Von 2021 bis 2023 bestritt er 52 Pflichtspiele für Hoffenheim. Kommt der Mittelfeldspieler am Samstag zum Einsatz, wäre es sein 100. Bundesliga-Spiel in Diensten des VfB.

    Grischa Prömel trug das Trikot der TSG bereits in der Jugend (2013-2015) sowie auch als Profi von 2022 bis 2026 in insgesamt 87 Spielen. Im Sommer 2026 schloss er sich dem VfB an und verbuchte am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln seinen ersten Bundesliga-Treffer im Brustring-Dress.

    Wiedersehen II: Verteidiger lief einst in Weiß und Rot auf

    Auf Hoffenheimer Seite trifft der VfB in Ozan Kabak auf einen alten Bekannten. Der Abwehrspieler lief zwischen Januar und Juli 2019 für den VfB auf, ehe es ihn zum FC Schalke 04 zog. Für die TSG, bei der er seit 2022 unter Vertrag steht, stand der 31-fache türkische Nationalspieler in 92 Pflichtspielen auf dem Platz.

    Auswärts-Serie: Bereits 22 Spiele mit Torerfolg

    Der VfB traf in den vergangenen 22 Bundesliga-Spielen in der Fremde immer mindestens einmal, das ist laufender Vereinsrekord. Mit einem Tor in Sinsheim würden die Jungs aus Cannstatt nun die Serie des 1. FC Kaiserslautern von 23 Bundesliga-Gastspielen mit Tor von 1973 bis 1974 einstellen, eine längere solche Serie gab es nur fünfmal in der Bundesliga-Geschichte.

    Guter Start: Josha Vagnoman führt interne Scorerliste an

    Josha Vagnoman sammelte bisher drei Torbeteiligungen in dieser Bundesliga-Saison (zwei Tore, eine Vorlage). So offensivstark ist der Außenverteidiger bislang noch nie in eine Bundesliga-Saison gestartet. Er führt damit die teaminterne Scorerliste für den Liga-Wettbewerb an.

    Zuschauer: In Weiß und Rot nach Sinsheim

    Mindestens 3.000 Fans begleiten den VfB nach Sinsheim. Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte zum Besuch der SNP Arena in der Faninfo zusammengefasst.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

    Hier geht's direkt zur Faninfo für Hoffenheim

    Schiedsrichter: DFB-Pokalfinal-Schiri an der Pfeife

    Sven Jablonski (SR), Eduard Beitinger (SR-A. 1), Eric Müller (SR-A. 2), Tom Bauer (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Christian Fischer (VA-A)

    Sven Jablonski ist erstmals in dieser Spielzeit bei einer Partie des VfB im Einsatz. Zuletzt begegneten sich der Unparteiische und der VfB im DFB-Pokalfinale in Berlin im Mai 2026.

    Wetter: Sommerliche Bedingungen

    Für Samstagnachmittag werden für den Raum Sinsheim sommerliche Temperaturen um die 25° C erwartet. Es bleibt bewölkt, Regen ist aber nicht in Sicht.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN (Konferenz, Pay-TV)
    • Sky (Einzelspiel, Pay-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Kein Auftakt nach Maß

    Der Bundesliga-Start ist zwar missglückt, aber die Qualität der TSG Hoffenheim bleibt unbestritten. Vor ihrem Auftakt im Europacup erwarten die Kraichgauer den VfB in der SNP Arena.

    Der Start

    Erst zum dritten Mal nach 2015/2016 und 2012/2013 startete die TSG Hoffenheim mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison. Saisonübergreifend sind es drei Liga-Niederlagen in Folge – so viele wie unter Christian Ilzer zuvor nur von Dezember 2024 bis Januar 2025 (ebenfalls 3). Sowohl am ersten Spieltag in Köln (2:3) als auch am zweiten Spieltag gegen Borussia Dortmund (2:3) verspielte die TSG ihre jeweiligen Führungen, gab so bereits sechs Punkte ab und damit in dieser Hinsicht genauso viele wie in der gesamten Vorsaison (Ligabestwert 2025/2026). Gegen den 1. FC Köln verschossen die Kraichgauer darüber hinaus den bisher einzigen Strafstoß dieser Bundesliga-Spielzeit.

    Trotz des Ergebnisses gegen Dortmund haben wir gezeigt, dass wir Spitzenfußball auf den Platz bringen können. Wir haben aber auch aufgezeigt bekommen, welche Fehler wir nicht wiederholen dürfen und wo wir uns weiterentwickeln können", sagte Cheftrainer Christian Ilzer im Hinblick auf das vergangene Bundesliga-Spiel.

    Der Trainer

    Seit November 2024 ist Christian Ilzer Cheftrainer der TSG. Nachdem die Mannschaft sich in seiner ersten Halbserie noch schwertat und im Frühsommer 2025 knapp der Relegation entkam, entfaltete sich das ganze Potenzial der Kraichgauer in der abgelaufenen Saison, in der sie bis zum Ende mit dem VfB und Bayer Leverkusen um den vierten Startplatz für die UEFA Champions League kämpften. Christian Ilzer verdoppelte die durchschnittliche Punkteausbeute mit der TSG beinahe von 0,96 Punkten in der Saison 2024/2025 auf 1,79 Punkte in der Spielzeit 2025/2026.

    Den VfB sieht der Österreicher als „Top-Mannschaft", wie er selbst sagt: „Sie haben absolute Goalgetter, Dribbler und kreative Spieler in ihren Reihen. Zusammen mit der stabilen Abwehr verfügt der VfB über ein starkes Konstrukt, das uns wieder vor Aufgaben stellen wird. Aber auf diese Aufgaben freuen wir uns. Wir wollen nicht nur reagieren, sondern auch agieren", so Christian Ilzer.

    Die Neuen

    In Nathan de Cat (17 Jahre, RSC Anderlecht), Adam Daghim (20, RB Salzburg), Mats Rots (20, Twente Enschede), Patrick Wimmer (25, VfL Wolfsburg) und Cajetan Lenz (20, VfL Bochum) verstärkte sich die TSG Hoffenheim im Sommer mit zahlreichen jungen Talenten. Gleichzeitig gaben die Kraichgauer in Grischa Prömel, der zum VfB wechselte, sowie Bazoumana Traore zwei Leistungsträger ab. Letztgenannter sollte den jungen Neuzugängen Hoffnung auf einen erfolgreichen Karriereschritt bei der TSG machen: Nach nur 17 Monaten unter Christian Ilzer schloss sich der 20-jährige Ivorer im Sommer dem Premier League-Club Newcastle United an.

    Der Europacup

    Während die UEFA Champions League-Saison in der vergangenen Woche anlief, müssen sich die TSG Hoffenheim und die anderen Teilnehmer der UEFA Europa League noch bis zur nächsten Woche gedulden, ehe der Startschuss zur Ligaphase fällt. Auf die Kraichgauer wartet mit der Partie gegen den griechischen Vertreter OFI Kreta direkt eine spannende Aufgabe. Die namhaftesten Gegner der TSG im Europapokal sind Besiktas Istanbul (u.a. mit dem ehemaligen VfB-Keeper Alexander Nübel), Olympique Lyon und UEFA Conference League-Sieger Crystal Palace. Außerdem geht es unter anderem gegen den Ex-Club von Cheftrainer Christian Ilzer, Sturm Graz.

    Die Historie

    Allzu lang ist es noch nicht her, historisch war es dennoch: Am 26. Spieltag der Saison 2023/2024 siegte der VfB mit 3:0 bei der TSG Hoffenheim. Auf dem Weg zur Vizemeisterschaft sorgten Enzo Millot, Serhou Guirassy und Jamie Leweling für den klaren Auswärtssieg, der gleichzeitig den ersten Dreier in Hoffenheim seit Februar 2013 bedeutete. Das Spiel blieb aber vor allem auch deshalb in Erinnerung, weil weit über 10.000 Fans die Heimstätte der TSG in Rot einfärbten.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

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  • „Unsere bestmögliche Leistung abrufen“

    Spannende Ausgangslage, großer Support. Zahlreiche Fans werden den VfB am Samstag nach Hoffenheim begleiten. Chefcoach Sebastian Hoeneß erwartet eine intensive Begegnung.

    Es ist die kürzeste Auswärtsreise des VfB in der Bundesliga-Saison. Und es ist eine, bei der zahlreiche Fans in Weiß und Rot „ihre“ Jungs aus Cannstatt begleiten werden. Wenn der VfB am Samstagnachmittag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, bei der TSG Hoffenheim antritt, wird die Unterstützung groß sein. Neben der geografischen Nähe – die MHP Arena und die SNP Arena liegen lediglich 84 Kilometer voneinander entfernt – macht die sportliche Ausgangslage die Begegnung so reizvoll.

    Der Vorjahresvierte gastiert beim Vorjahresfünften. Beide Teams spielen in dieser Saison international – der VfB in der UEFA Champions League, die Kraichgauer in der UEFA Europa League. Und obwohl die TSG Hoffenheim in den ersten beiden Bundesliga-Partien mit dem 2:3 in Köln und dem 2:3 gegen Dortmund ohne Punkte blieb, ist die Qualität des Teams unbestritten. Das sieht auch Sebastian Hoeneß so.

    Rückkehr für Sebastian Hoeneß, Angelo Stiller und Grischa Prömel

    „Die Ergebnisse in den ersten beiden Spielen spiegeln nicht die gezeigten Leistungen der Hoffenheimer wider“, sagt der Cheftrainer des VfB und ergänzt: „In beiden Partien konnte man sehen, über welches Offensivpotenzial die TSG verfügt und welche Intensität die Mannschaft auf den Platz bringt.“ Für die Jungs aus Cannstatt bedeutet das, mit voller Power dagegenzuhalten und die eigenen Stärken auf dem Rasen einzusetzen.

    „Wir müssen am Samstag von der ersten Minute bereit sein und unsere bestmögliche Leistung abrufen, um in diesem schweren Auswärtsspiel bestehen zu können“, sagt der 44-Jährige, der von 2020 bis 2022 als Cheftrainer in Hoffenheim fungierte. Auch für zwei weitere Akteure, die in dieser Saison bereits im Trikot mit dem roten Brustring aktiv waren, ist es eine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte: Angelo Stiller wechselte im Sommer 2023 von der TSG nach Cannstatt, Grischa Prömel vollzog den gleichen Schritt in diesem Sommer. Die Unterstützung der mitreisenden Fans in Weiß und Rot wird ihnen gewiss sein, um gemeinsam mit dem VfB weitere Bundesliga-Punkte zu sammeln.

    Weiß und Rot in Hoffenheim

    Die organisierte Fanszene ruft dazu auf, beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Hoffenheim außerhalb des Gästeblocks weiß und innerhalb des Gästeblocks (Blöcke H und G) rot zu tragen.

  • Ermedin Demirovic für UEFA-Voting nominiert

    Nach seinen drei Toren in der UEFA Champions League gegen Viking Stavanger kann der Stürmer der „Spieler der Woche“ werden. Das UEFA-Voting läuft bis Freitagnachmittag.

    Er war der Mann des Abends, nun kann er auch der „Spieler der Woche“ werden. Die UEFA hat Ermedin Demirovic für den „Player of the week“-Award nominiert. Der Stürmer des VfB erzielte am Mittwoch, 9. September 2026, alle drei Stuttgarter Tore beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen Viking Stavanger (3:1).

    Mit einem Dreierpack in die Geschichtsbücher

    Mit seinem Dreierpack sorgte er zugleich für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Denn noch nie zuvor waren einem Spieler des VfB in der „Königsklasse“ oder dem Landesmeisterpokal drei Tore in einer Partie gelungen. Außerdem: Gemessen von Anpfiff an gelang Ermedin Demirovic der fünftfrüheste „Hattrick“ seit Gründung der UEFA Champions League. Nach 32 Minuten hatte er seine drei Treffer erzielt. Den Rekord hält Robert Lewandowski, der 2021/2022 bereits nach 23 Minuten drei Tore für den FC Bayern gegen Salzburg erzielt hatte.

    Neben Ermedin Demirovic sind Ferran Torres (Paris Saint-Germain), Raphinha (FC Barcelona) und Marc Bartra (Real Betis) für den „Spieler der Woche“-Titel nominiert. Das UEFA-Voting ist für alle Fans geöffnet und läuft bis Freitagnachmittag, 11. September 2026, 15 Uhr.

    Jetzt beim UEFA-Voting für Ermedin Demirovic stimmen

  • VfB testet gegen die SpVgg Greuther Fürth

    Die Begegnung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, statt. Gespielt wird in der „WIRmachenDRUCK Arena“ in Aspach.

    Eine weitere Testpartie in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 ist terminiert. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17.30 Uhr, trifft das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Die Begegnung findet in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach statt. Der Ticketverkauf läuft über die gastgebende SG Sonnenhof Großaspach.

    Fürth derzeit Tabellenzwölfter in Liga zwei

    In einem Pflichtspiel begegneten sich der VfB und Fürth zuletzt in der Bundesliga-Saison 2021/2022. Während die Jungs aus Cannstatt ihr Heimspiel mit 5:1 gewannen, kamen sie auswärts zu einem 0:0. Aktuell rangieren die Franken auf dem zwölften Tabellenplatz der 2. Bundesliga – mit Florian Hellstern gehört ein Akteur zum SpVgg-Kader, der in der laufenden Serie auf Leihbasis vom VfB für das „Kleeblatt“ zwischen den Pfosten steht.

    Ein weiteres Testspiel in der ersten Länderspiel-Phase der Saison 2026/2027 absolviert das Team mit dem roten Brustring gegen den 1. FC Heidenheim. Die Begegnung findet am Freitag, 25. September 2026, um 16.30 Uhr, im Stadion Benzach in Weinstadt statt.

    Hier geht’s zum Ticketshop der SG Sonnenhof Großaspach

  • Dreimal Top-Spiel am Samstagabend

    Die Bundesliga hat am heutigen Donnerstag die Spieltage fünf bis elf zeitgenau angesetzt. Der VfB absolviert in diesem Zeitraum dreimal das Top-Spiel am Samstagabend.

    Kalender raus, Termine notieren. Die Bundesliga hat am heutigen Donnerstag, 10. September 2026, die Spieltage fünf bis elf zeitgenau angesetzt. Von Freitagabend über Samstagnachmittag bis Samstagabend ist alles dabei, Sonntagsspiele muss der VfB in diesem Zeitraum keine absolvieren.

    Am fünften Spieltag reist der VfB in den Osten Nordrhein-Westfalens und tritt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, beim SC Paderborn an. Auch der sechste Spieltag beinhaltet ein Auswärtsmatch: Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim Hamburger SV.

    Auswärtsreisen nach Leverkusen und Gelsenkirchen

    Anschließend folgt am siebten Spieltag die Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach – absolviert wird sie am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, in der MHP Arena. Am achten Spieltag reisen der Club aus Cannstatt und seine Fans erneut nach Nordrhein-Westfalen – diesmal zu Bayer Leverkusen: Die Partie bei der „Werkself“ findet am Samstag, 31. Oktober 2026, um 15.30 Uhr, statt.

    Die Spieltage neun, zehn und elf beinhalten für den VfB ausnahmslos Auftritte am Samstagabend zur Top-Spiel-Zeit. Den Beginn dieser Serie macht am Samstag, 7. November 2026, um 18.30 Uhr, die Heimbegegnung mit dem SV Werder Bremen. Weiter geht’s am Samstag, 21. November 2026, um 18.30 Uhr, mit dem Auswärtsauftritt beim FC Schalke 04. Abgeschlossen wird die „Dreierreihe“ am Samstag, 28. November 2026, um 18.30 Uhr, mit dem Heimmatch gegen Eintracht Frankfurt.

    Alle zeitgenaue Ansetzungen des VfB (wettbewerbsübergreifend):

  • Beifall und Bestmarken

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß verteilt ein Sonderlob. Ermedin Demirovic knipst sich in die Geschichtsbücher. Und der VfB bleibt nach dem gelungenen UEFA Champions League-Auftakt bescheiden.

    Nach Abpfiff gab’s ein Sonderlob. „Großes Kompliment an ‚Medo‘“, sagte Sebastian Hoeneß über seinen Stürmer Ermedin Demirovic, der am Mittwochabend, 9. September 2026, alle VfB-Tore gegen Viking Stavanger (3:1) erzielt hatte: „Einen Dreierpack in der Champions League binnen zwölf Minuten hinzubekommen, ist außergewöhnlich. Das ist ein Abend, den er nie vergessen wird.“

    Das 1:0 per Außenrist in Minute 20, das 2:1 per Rechtsschuss in Minute 26 und das 3:1 per Abschluss aus der Luft in Minute 32 – der 28-Jährige hatte wesentlichen Anteil daran, dass der Club aus Cannstatt mit drei Punkten in die UEFA Champions League-Ligaphase 2026/2027 gestartet ist. Und er sorgte mit diesem Dreierpack für Einträge in die Geschichtsbücher.

    Neuer UEFA Champions League-Rekordtorschütze des VfB

    Denn noch nie zuvor waren einem Spieler des VfB in der UEFA Champions League oder dem Landesmeisterpokal drei Tore in einer Partie gelungen. Außerdem: Insgesamt hat Ermedin Demirovic in seiner VfB-Karriere nun vier Treffer in der „Königsklasse“ erzielt. Damit ist er der Rekordtorschütze des Clubs aus Cannstatt in diesem Wettbewerb. Er brauchte dafür neun Spiele. Auf dem geteilten zweiten Platz folgen Mario Gomez und Kevin Kuranyi, die für ihre drei Treffer fünf bzw. acht Partien benötigten. Und es geht noch weiter mit den Marken und Statistiken.

    Gemessen von Anpfiff an gelang Ermedin Demirovic der fünftfrüheste „Hattrick“ seit Gründung der UEFA Champions League. Nach 32 Minuten hatte er seine drei Treffer erzielt. Den Rekord hält Robert Lewandowski, der 2021/2022 bereits nach 23 Minuten drei Tore für den FC Bayern gegen Salzburg erzielt hatte.

    „Aspekte, die wir noch besser umsetzen können“

    „Wir können mit dem Abend zufrieden sein, ich freue mich über meine drei Tore“, sagte Stuttgarts Torschütze bescheiden und ergänzte: „Wir wissen aber auch, dass wir die eine oder andere Situation noch besser ausspielen können sowie im Umschaltverhalten noch weniger zulassen müssen.“ Damit stimmte er mit Sebastian Hoeneß überein, der trotz des Sieges noch Luft nach oben sah: „Wir haben die drei Punkte geholt, das ist das Wichtigste, können aber darüber hinaus ein paar Aspekte mitnehmen, die wir noch besser umsetzen können.“

    Der VfB ist gegen einen sympathischen Gast aus Norwegen, dessen mitgereiste Fans nach Abpfiff im Gästeblock beim Aufräumen halfen und Müll entsorgten, seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Und er hat einen Start hingelegt, der Lust auf die nächsten Spiele in der „Königsklasse“ macht.

    Die nächsten Termine:

    Der VfB befindet sich mitten in der ersten „Englischen Woche“ der Saison 2026/2027. Abgeschlossen wird sie mit dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag, 12. September 2026, um 15.30 Uhr, bei der TSG Hoffenheim. In der UEFA Champions League geht’s für die Jungs aus Cannstatt erst in einem Monat weiter – am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr, gastiert der Club aus Cannstatt bei Slovan Bratislava in der Slowakei.

  • Am Mittwochabend in Paderborn

    Der Verband hat die zweite Runde im DFB-Pokal zeitgenau angesetzt. Der VfB spielt am 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, beim SC Paderborn.

    Noch 32 Mannschaften sind im DFB-Pokal vertreten – nun steht auch fest, wann konkret gespielt wird. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die zeitgenauen Ansetzungen für die zweite Runde im DFB-Pokal bekanntgegeben. Demnach tritt der VfB am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, beim SC Paderborn an. Die Partie wird live bei Sky übertragen.

    Der VfB hatte in der ersten Runde des laufenden Wettbewerbs einen überzeugenden Erfolg beim F.C. Hansa Rostock (4:0) eingefahren. Für den Club aus Cannstatt ist es die nunmehr achte Zweitrunden-Teilnahme in Serie. Der SC Paderborn setze sich beim Regionalligisten Phönix Lübeck (4:2) durch.

    Zuletzt enge Aufeinandertreffen mit Paderborn

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, hatte nach der Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt: „Wie immer im Pokal hätten wir natürlich am liebsten zuhause gespielt. Es ist bekanntlich noch nicht allzu lange her, dass wir im Pokal beim SC Paderborn gespielt und nur knapp die nächste Runde erreicht haben. Wir sind also gewarnt, fahren aber natürlich mit dem Ziel nach Paderborn, ins Achtelfinale einzuziehen.“

    Im DFB-Pokal trafen der VfB und der SC Paderborn in der Vergangenheit dreimal aufeinander, dreimal blieb Stuttgart der Sieger. In der Saison 2002/2003 siegten die Jungs aus Cannstatt in der ersten Runde mit 4:1 in Paderborn. Die beiden anderen Partien verliefen deutlich enger: In der Spielzeit 2007/2008 setzte sich der VfB in der zweiten Runde mit 3:2 nach Verlängerung durch, beim bislang letzten DFB-Pokal-Aufeinandertreffen im Achtelfinale der Saison 2022/2023 siegte der VfB nach langem Rückstand mit 2:1.

    Alle zeitgenaue Ansetzungen des VfB (wettbewerbsübergreifend):

  • Aufstellung: 50. Einsatz für Fabian Bredlow

    Der Keeper steht gegen Viking Stavanger im Tor. Zwei Spieler sind neu in der Startelf. Beide Teams werden mit Trauerflor auflaufen.

    Europapokal-Atmosphäre in Cannstatt. Der VfB startet am heutigen Mittwochabend, 9. September 2026, in die UEFA Champions League – ab 18.45 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen die Jungs aus Cannstatt auf Viking Stavanger aus Norwegen. Nun ist auch die Aufstellung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB gegen Viking Stavanger:

    1 – Fabian Bredlow, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 9 – Ermedin Demirovic, 10 – Chris Führich, 11 – Bilal El Khannouss, 18 – Jamie Leweling, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Für Fabian Bredlow, der im Sommer 2019 zum Club aus Cannstatt kam, wird es wettbewerbsübergreifend das 50. Pflichtspiel für den VfB sein. Im Vergleich zum Bundesliga-Heimspiel am vergangenen Freitag, 4. September 2026, gegen den 1. FC Köln (4:1) gibt es zwei Änderungen in der weiß-roten Startelf: Jamie Leweling und Ermedin Demirovic sind neu dabei von Beginn an – Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic nehmen zunächst auf der Bank Platz.

    Beide Mannschaften werden mit Trauerflor auflaufen. Hintergrund ist die am heutigen Spieltag stattgefundene Beerdigung des verstorbenen norwegischen Königs Harald V. – der VfB spricht den Gästen aus Norwegen sein herzliches Beileid aus. Dem Wunsch von Viking FK, eine Gedenkminute vor der Partie abzuhalten und mit Trauerflor zu spielen, hat sich der Club aus Cannstatt selbstverständlich angeschlossen. Darüber hinaus ist die Gedenkminute in Absprache mit der UEFA auch den Opfern der Flutkatastrophe in Nepal gewidmet.

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Matchfacts: Zweites Duell gegen eine norwegische Mannschaft

    Startschuss in der Königsklasse: Am Mittwochabend, 18.45 Uhr, empfängt der VfB den amtierenden norwegischen Meister Viking Stavanger am ersten Spieltag der UEFA Champions League-Ligaphase in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Viking Stavanger:

    • Viking spielt erstmals nach 21 Jahren in einem internationalen Wettbewerb.
    • Der VfB traf in europäischen Wettbewerben erst auf eine norwegische Mannschaft.
    • Die Pflichtspiel-Saison des ersten VfB-Gegners läuft bereits seit März diesen Jahres.

    Blick zurück: Bisher ein Duell mit Norwegern in Europa

    Der VfB traf in großen europäischen Wettbewerben bisher nur auf eine andere norwegische Mannschaft und verlor in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2012/2013 sowohl das Heimspiel (0:1) als auch das Auswärtsspiel (0:2) gegen Molde FK. Gegen Viking Stavanger traten die Jungs aus Cannstatt bisher in keinem Pflichtspiel an.

    Zurück auf der großen Bühne: Europa-Rückkehr nach 21 Jahren

    Zum ersten Mal seit der Saison 2005/2006 nimmt Viking Stavanger an der Gruppenphase eines großen europäischen Pokalwettbewerbs teil. In jener Spielzeit schieden die Norweger mit vier Punkten in vier Spielen in der Gruppenphase des UEFA-Pokals aus. Unter anderem verlor Stavanger mit 0:2 beim Hamburger SV.

    In der UEFA Champions League spielte Viking zum ersten und bisher einzigen Mal in deren Premieren-Saison 1992/1993 nach der Umbenennung des Europapokals der Landesmeister, als der Club in der ersten Qualifikations-Runde mit 0:1 nach Hin- und Rückspiel gegen den FC Barcelona ausschied. Insgesamt verlor Viking Stavanger zehn seiner bisherigen zwölf Spiele in der UEFA Champions League bzw. im Europapokal der Landesmeister. Der einzige Sieg war ein 2:1-Erfolg gegen Baník Ostrava im September 1976.

    Voll im Saft: Die norwegische Liga läuft bereits seit März

    Anders als der VfB und der Großteil der anderen UEFA Champions League-Teilnehmer hat Viking Stavanger bereits mehr als die Hälfte seiner Pflichtspiel-Saison absolviert. Die norwegische Liga startete im März 2026 mit dem ersten Spieltag und findet bereits Mitte Dezember 2026 ihr Ende. Nach 19 von 30 Spieltagen liegt Viking (44 Punkte) mit derzeit drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Bodö/Glimt (47), ebenfalls aktueller UEFA Champions League-Teilnehmer und letztjähriger Achtelfinalist, auf Rang zwei der „Eliteserien“. Im Jahr 2025 wurde Stavanger erstmals nach 34 Jahren norwegischer Meister, was zur Teilnahme an der Qualifikation zur „Königsklasse“ berechtigte. Es war der neunte nationale Meistertitel für Viking.

    Treffsicher: Deniz Undav in bester Gesellschaft

    Nur sechs Spieler waren in der vergangenen Saison in den europäischen Top-5-Ligen in allen Pflichtspielen an mehr Toren beteiligt als Deniz Undav vom VfB (39 Scorer; 25 Tore und 14 Vorlagen). In der vergangenen Spielzeit der UEFA Europa League war der Stürmer zudem an neun Toren beteiligt (drei Tore und sechs Vorlagen) – nur Emiliano Buendía (zehn Torbeteiligungen) kam auf mehr.

    Personal: Ramon Hendriks mischt mit

    Nach dem Bundesliga-Heimsieg am vergangenen Freitagabend, 4. September 2026, gegen Köln ist kein Verletzter hinzugekommen, demnach ist auch der nach der Partie leicht angeschlagene Ramon Hendriks voll belastbar. Zudem machen zwei Profis weiterhin Fortschritte: Luca Jaquez und Nikolas Nartey stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Verletzungsbedingt verzichten muss das Team mit dem roten Brustring weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Justin Diehl.

    Zuschauer: Restkontingente erhältlich

    Einzelne Tickets für das Spiel sind im VfB-Ticketshop sowie auf dem Zweitmarkt erhältlich. Alles Wichtige zur Anreise und zum Stadionbesuch finden Besucher in den Anreiseinfos.

    Schiedsrichter: Serbisches Gespann auf dem Platz und ein Kroate am Monitor

    Nenad Minakovic (SR, Serbien), Nikola Borovic (SR-A1, Serbien), Bosko Bozovic (SR-A2, Serbien), Danilo Nikovic (4. Offizieller, Serbien), Ivan Bebek (VAR, Kroatien), Momcilo Markovic (VAR-A, Serbien).

    Wetter: Abkühlung am Abend

    Am Mittwoch, 9. September 2026, werden nach morgendlichen Schauern Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erwartet. Am Abend kühlt es aber deutlich ab.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7

    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Mittwoch, 9. September 2026, 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • „Diese Magie wirkt über den Platz hinaus“

    Der Vorstandsvorsitzende des VfB, Alexander Wehrle, spricht zum Start der UEFA Champions League über Emotionen, Erwartung und Entwicklung.

    Stuttgart international! In der dritten Saison in Serie spielt der VfB europäisch. Eine Leistung, die der Club aus Cannstatt gemeinsam erreicht hat. Mit dem Heimspiel am Mittwochabend, 9. September 2026, um 18.45 Uhr, gegen Viking Stavanger aus Norwegen beginnt das nächste Kapitel dieser Reise. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle über die Entwicklung des Clubs aus Cannstatt und die Vorfreude auf magische Nächte in der MHP Arena und Europa.

    Hallo Alex, passend zum Club-Geburtstag am 9. September kehrt der VfB mit dem UEFA Champions League-Heimspiel gegen Viking Stavanger auf Europas größte Fußballbühne zurück. Welche Gefühle verknüpfst du damit?

    Alexander Wehrle: „Es ist und bleibt etwas Besonderes, in der Champions League antreten zu dürfen. Wenn ich die Hymne in unserem Stadion höre, habe ich immer noch Gänsehaut. Ich denke in dem Moment dann aber sicher auch nochmal an die vergangene Saison. Denn es gehört viel dazu, es in diesen Wettbewerb zu schaffen. Mannschaft und Trainerteam haben sich dies in der vergangenen Saison erarbeitet, getragen von den Fans und unterstützt vom ganzen Club. Wenn man es dann geschafft hat, sollte man es auch genießen.“

    Die „Königsklasse“ ist für ihr hohes Niveau bekannt. Details machen oftmals den Unterschied. Was traust du unserer Mannschaft in dem Wettbewerb zu?

    Alexander Wehrle: „Zunächst mal wissen wir sehr genau, wo wir herkommen und wissen deshalb, dass es – auch wenn es wie eine Floskel klingt – keine leichten Spiele in der Champions League gibt. Jedes Team hat außergewöhnliche Qualität. Das Gute ist: Das gilt auch für uns. Vor zwei Jahren sind wir in jedes Spiel als Außenseiter gegangen. Inzwischen haben wir international Erfahrung gesammelt, kommen besser mit der Vierfachbelastung zurecht – zu Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League kommt für große Teile unseres Kaders ja auch noch die Nationalmannschaft dazu. Unsere Ambition ist daher ganz klar, das erste Heimspiel zu gewinnen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Und dann schauen wir, wie weit es uns trägt.“

    Der VfB spielt nunmehr die dritte Saison in Serie international. Inwiefern wirkt sich das auf verschiedenen Ebenen auf das Wachstum und die Wahrnehmung des Clubs aus?

    Alexander Wehrle: „Der VfB ist seit 2023 enorm gewachsen. Wir gehören 2026 zu den 20 umsatzstärksten Clubs Europas und konnten dadurch insbesondere unsere Eigenkapital-Basis stärken – auf rund 83 Millionen Euro. Das gibt dem VfB Stabilität und ermöglicht es, in diesem knallharten Wettbewerb auch mal einen Transfersommer ohne Überschuss zu verkraften. Denn eins ist klar: Der sportliche Erfolg ist nicht nur ursächlich für unser Wachstum – es ist zugleich auch eine große Herausforderung, auch wirtschaftlich, diesen sportlichen Erfolg zu bestätigen. Unser Ziel muss es deshalb sein, nachhaltig zu wachsen. Auf allen Ebenen.“

    Inwiefern trägt der internationale Wettbewerb, neben den finanziellen Aspekten, zur Attraktivität des VfB bei?

    Alexander Wehrle: „Wir haben eine sympathische Mannschaft, die mutigen, offensiven Fußball spielt. Wir tragen mit unseren Fans die Begeisterung und die Werte unseres Clubs durch Europa und sind zugleich gute Gastgeber im Schwabenland. Die Anziehungskraft des VfB erhöht sich durch all dies enorm. In der Region, aber auch weit darüber hinaus. Man spürt das jeden Tag. Dadurch erwächst aber auch die Verantwortung, sich als Club entsprechend zu positionieren und zu verhalten.“

    Nach der Auslosung hast du von „magischen Nächten in Cannstatt und Europa“ gesprochen. Welche Rolle spielt dabei die Begeisterung der Fans?

    Alexander Wehrle: „Jeder, der mit Fußball aufwächst, spürt dieses Kribbeln, wenn Europapokal ins Spiel kommt. Das Flutlicht, die außergewöhnlichen Gegner, Stars, die man nicht jeden Tag sieht, andere Stadien, andere Länder – auch andere Sprachen und eine andere Fußballkultur. Diese Magie geht weit über das reine Spiel hinaus, in ihr wirkt die Kraft des Fußballs als verbindendes Element. Wie viele Menschen aus der Region wären denn ohne Fußball in ihrem Leben mal nach Bratislava oder Glasgow gekommen? Wie viele Menschen aus Stavanger nach Stuttgart? Und ohne Fans ist diese Magie für mich undenkbar. Umso mehr gilt es, diese Kultur zu erhalten und daran zu denken, wie elementar die Fans des Gastclubs für das Erlebnis Europapokal sind.“

    Einerseits geht’s auf die Reise, andererseits ist der VfB in der Stadtgesellschaft sehr präsent. Wie wichtig ist dieses stetige Wirken in Stuttgart und dem „wilden Süden“?

    Alexander Wehrle: „Ich betone das immer wieder: Den VfB Stuttgart gibt es seit 1893, weil sich Menschen für ihn begeistern. Fußball ist Leistungssport in einem umkämpften Wettbewerb und muss deshalb hoch professionell betrieben werden. Aber das gilt für viele, viele andere Sportarten auch. Trotzdem kommen in Deutschland nur zum Fußball jede Saison mehr als 21 Millionen in die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga. Der VfB ist Kulturgut, er ist Vorbild, er ist emotionale Heimat, eine Konstante durch Höhen und Tiefen und für viele sogar ein Anker in einem auch mal herausfordernden Alltag. Deshalb ist völlig klar, dass wir auch abseits der Spiele überall dort präsent sind, wo wir die Menschen erreichen können: Im Ländle, beim Weindorf, beim CSD, und bald wieder auf dem Wasen. Und wir sind nah- und erreichbar, etwa bei öffentlichen Trainings. Es gibt doch nichts Schöneres, als all die Kinder, die mit leuchtenden Augen und in VfB-Trikots an den freien Tagen in den Schulferien zum Clubzentrum kommen, um unsere Spieler zu sehen. Trotz der Globalisierung des Sports, trotz Premier League, NFL, NBA oder Formel 1, bei all dem riesigen Einfluss, den auch im Mannschaftssport Fußball inzwischen einzelne, weltweite Stars erreicht haben, wächst da eine neue Generation von VfB-Fans heran. Und die wird beides immer in ihren Erinnerungen tragen und weitergeben: Die unvergesslichen Nächte im Europapokal, für die sie hoffentlich länger aufbleiben dürfen. Und die Momente, als sie Deniz Undav oder Maxi Mittelstädt getroffen haben.“

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    STADION AKTUELL | UEFA Champions League 2026/2027 | 1. Spieltag

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    Die Themen sind:

    • Alexander Wehrle: Interview zum Start in die „Königsklasse“
    • Zu Gast: Viking Stavanger
    • Statistik: Zahlen, Fakten und Ansetzungen
    • U19: „Junge Wilde“ in der UEFA Youth League
    • MHP Arena: Zeit für neue Highlights

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