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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Ein Stück Heimat“

    Fabian Bredlow gehört zu den dienstältesten Profis im Kader – und hat eine Leidenschaft für Trikots. Grund genug, in der neuen STADION AKTUELL mit ihm die Ausstellung im Schauspiel Stuttgart zu besuchen.

    Vitrine für Vitrine läuft Fabian Bredlow durch die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Gemeinsam mit Hauptsponsor LBBW hat der VfB im Schauspiel Stuttgart die Sammlung realisiert. Bis Sonntag, 10. Mai 2026, stellt sie den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Brustring“ dar. Und der 31 Jahre alte Torhüter ist definitiv jemand, der die jüngere Geschichte des Clubs aus Cannstatt mitgestaltet hat. Seit 2019 spielt er für das Team mit dem roten Brustring, hat Aufstieg und Klassenerhalte sowie den DFB-Pokal-Sieg 2025 und internationale Partien erlebt. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über seine Zeit und seine Rolle beim VfB und blickt auf die bevorstehende Partie gegen den Hamburger SV – am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, live bei DAZN sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena die Norddeutschen.

    Hallo Fabian, was macht für dich ein gutes Trikot aus?

    Fabian: „Wenn das VfB-Wappen darauf zu sehen ist, spricht das schon mal für ein gutes Trikot (lacht). Natürlich schaue ich auch auf das Design, aber tatsächlich sind für mich andere Faktoren noch entscheidender: Wie ist die Qualität des Trikots? Saugt es sich bei Nässe mit Wasser voll? Ist es einigermaßen atmungsaktiv? Zudem freut mich als Torwart, wenn unsere Torhütertrikots in auffälligen Farben gestaltet sind. Unsere aktuelle Kollektion finde ich insgesamt sehr gelungen.“

    Passenderweise führen wir das Interview in der Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“. Inwiefern besitzt du in deinem Zuhause ebenfalls eine kleine Sammlung an VfB-Jerseys?

    Fabian: „Tatsächlich ist inzwischen eine kleine Sammlung entstanden. Von jeder Saison, die ich bislang beim VfB gespielt habe, besitze ich mindestens ein Trikot. Zum Saisonende lasse ich alle Mitspieler darauf unterschreiben – das ist für mich eine schöne Erinnerung, mit wem ich zusammengespielt und viele Momente erlebt habe. Auch von anderen Stationen oder dem einen oder anderen Mitspieler besitze ich ein Trikot.“

    Finden sich in deiner Sammlung auch Jerseys von manch Tausch mit dem Gegner nach Spielende?

    Fabian: „Eigentlich habe ich mein Trikot meist nur mit Spielern getauscht, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe – etwa durch eine gemeinsame Zeit in der Jugend, bei den U-Nationalmannschaften oder bei früheren Stationen. Eine Ausnahme kam zuletzt durch die internationalen Partien hinzu: Da habe ich auch das eine oder andere Trikot von ‚fremden‘ Spielern erfragt, weil ich das als schöne Erinnerung betrachte.“

    Neben Atakan Karazor und Pascal Stenzel bist du als einziger Profi des aktuellen Kaders seit 2019 ununterbrochen beim VfB. Was bedeutet dir der Club aus Cannstatt?

    Fabian: „Für mich ist der VfB ein Stück Heimat geworden. Mittlerweile habe ich einen Großteil meiner Profikarriere bei dem Club verbringen dürfen und trage das VfB-Trikot seit mehr als sechs Jahren. In dieser Zeit habe ich enorm viel erleben dürfen und mitgemacht, das prägt. Hinzu kommt, dass mein Sohn in Stuttgart geboren wurde und wir uns als Familie sehr wohl in der Region fühlen.“

    Du hast angesprochen, dass du viel mit dem VfB erlebt hast. Was sind deine Top-3-Momente?

    Fabian: „Von der Emotionalität gehört auf jeden Fall der Bundesliga-Klassenerhalt 2022 durch das Tor von Wataru Endo dazu. Ich habe eine solche Gefühlsexplosion – auf dem Rasen, auf der Bank und auf den Rängen – nie wieder erlebt. Ein gesamtes Stadion war in diesem Moment im puren Freudenrausch. Außerdem ist mein Debüt in der Champions League ein besonderer Moment für mich – wenngleich die Partie durch die Niederlage anders endete, als wir es uns vorgenommen hatten, ging für mich ein Traum in Erfüllung, einmal im höchsten europäischen Clubwettbewerb gespielt zu haben. Auf Rang eins setze ich den DFB-Pokalsieg 2025: Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ein Titelgewinn bleibt für immer und verbindet uns als Team ewig. All die Erlebnisse rund um das Finale sind noch heute sehr präsent in meinem Kopf.“

    Das könnte auch daran liegen, dass du den Pokal sozusagen auf der Haut trägst …

    Fabian: „Da habt ihr gut aufgepasst (lacht). Auf meinem Bein trage ich den DFB-Pokal als kleines Tattoo. Dort wäre theoretisch auch noch etwas Platz, falls nochmal ein Titel in meiner Zeit beim VfB hinzukommen sollte …“

    Trainer und Mannschaft betonen stets, wie sehr sie sich auf dich verlassen können, meistens fungierst du als „Nummer zwei“. Wie gehst du mit deiner Rolle um?

    Fabian: „Mein Ziel ist, den Erwartungen des Trainerteams und der Mannschaft gerecht zu werden. Ich investiere in jedem Training sehr viel und signalisiere, dass ich jederzeit bereit bin, Spielminuten zu sammeln, sobald ich gebraucht werde. Darüber hinaus nehme ich meine Rolle an und leiste aus Überzeugung meinen Beitrag, damit wir als Torwartteam gemeinsam erfolgreich sind.“

    Was sind weitere Beispiele, wie du als erfahrener Akteur auf das Team einwirkst?

    Fabian: „Da ich schon länger beim VfB bin, habe ich mir ein gewisses Standing erarbeitet und gehöre zu unserem Mannschaftsrat. Das Trainerteam und die Mitspieler wissen, dass ich immer ein offenes Ohr habe, dass ich ins Team hineinhöre und mich einbringe. Ich versuche, meine Erfahrungswerte weiterzugeben und mich auch in die Perspektiven meiner Mitspieler hineinzuversetzen.“

    Seine Wertschätzung und Zufriedenheit hat der VfB auch darüber ausgedrückt, dass du bereits in der vergangenen Saison deinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2027 verlängern konntest. Wie rasch hast du diese Entscheidung getroffen?

    Fabian: „Grundsätzlich treffe ich solche Entscheidungen mit einer gewissen Überlegungszeit. Für mich gab es verschiedene Optionen – und daher war es mir wichtig, mich damit auseinanderzusetzen und am Ende aus Überzeugung zu entscheiden. Ich bin Profi und möchte möglichst viele Minuten auf dem Rasen stehen, gleichwohl bin ich mittlerweile in einem Alter, in dem – neben der reinen Spielpraxis – auch andere Faktoren an Bedeutung gewinnen. Beim VfB fühle ich mich wohl, es ist sportlich ein spannendes Kapitel, meine Familie lebt gerne in der Region. Somit reifte in mir immer stärker der Gedanke, meine Zeit beim VfB fortsetzen zu wollen. Und ich bin sehr froh, diese Entscheidung so getroffen zu haben.“

    Im Torwarttraining wirkt es oftmals so, als habt ihr einen guten Mix aus Konzentration und Lockerheit. Wie lässt sich euer Zusammenspiel im Torwartteam generell beschreiben?

    Fabian: „Wir fordern uns heraus und unterstützen uns gegenseitig. Diese Mischung macht es aus. Ich weiß, dass ich mit meinen Torwartkollegen den einen oder anderen Spaß machen kann. Gleichwohl sind wir absolute Wettkämpfer, wenn es in die Übungen und das Training hineingeht, weil jeder Einzelne besser werden und zum Mannschaftserfolg beitragen möchte. Auch unsere Torwartcoaches leben diesen Teamspirit vor und pushen uns. Mir macht es viel Freude, mit den Jungs im Torwartteam zusammenzuarbeiten.“

    Die aktuellen Saison biegt auf die Zielgerade ein. Wie bewertest du eure Chancen im Endspurt?

    Fabian: „Wir haben in zwei Wettbewerben eine gute Ausgangsposition. Das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg wird ein Saison-Highlight – jeder Spieler aus unserem Team möchte nach Berlin, wir sind sehr motiviert, erneut das Finale zu erreichen und wissen, dass wir dafür eine Top-Leistung benötigen. In der Bundesliga haben wir ein herausforderndes Programm vor der Brust und nehmen das voller Vorfreude an. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass wir mit dem richtigen Fokus von Spiel zu Spiel schauen. Wir müssen jetzt alles abrufen, um gegen Hamburg zu bestehen – und erst danach macht es Sinn, an die nächste Aufgabe zu denken.“

    Dann lass uns zum Abschluss direkt beim HSV als nächsten Gegner bleiben – das umkämpfte Hinspiel endete mit einer 1:2-Niederlage. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Fabian: „Der HSV hat nachgewiesen, dass er völlig zurecht wieder zur Bundesliga gehört und rief gute Leistungen ab. Durch das angesprochene Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen. Wir möchten diesmal für einen positiven Ausgang aus unserer Sicht sorgen. Darüber hinaus erwarte ich ein stimmungsvolles Spiel, weil zwei Traditionsvereine mit vielen Fans aufeinandertreffen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 29. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 12. April 2026, 17.30 Uhr, gegen den Hamburger SV einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Fabian Bredlow: Trikot-Ranking, Zahlenspiel und Traumelf
    • Poster: Fabian Bredlow
    • Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Zu Gast: Hamburger SV
    • VfB-Frauen: Interview mit Linette Hofmann
    • Nachwuchs: Neue Plätze für den VfB
    • VfB-Stiftung: Fußball- und Moorschutzcamp
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Getragen von Kapitänen

    Trikots, Träume – und Teamleader. Im zweiten Teil der Artikelserie „Ein Trikot schreibt Geschichte“ dreht sich alles um die VfB-Kapitäne. Im Mittelpunkt steht ein Stoff, den aktuell Atakan Karazor trägt.

    Hinter jedem Trikot steckt eine Geschichte. Meistens. Auf das aktuelle Heimjersey des VfB trifft dies in jedem Fall zu. Das Design symbolisiert die Verbundenheit zwischen dem Club aus Cannstatt und der Stadt Stuttgart. Es bringt den roten Brustring, der inzwischen stolze 100 Jahre alt ist, und die Stuttgarter Stäffele zusammen. Sportliche Ambition und regionale Verwurzelung – die Jungs aus Cannstatt tragen ihr Trikot mit Stolz. Das gilt insbesondere auch für die Kapitäne des VfB.

    Insgesamt 23 offizielle VfB-Kapitäne seit Bundesliga-Gründung

    Daher widmet die gemeinsam mit Hauptsponsor LBBW realisierte Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, kostenfrei im Schauspiel Stuttgart besucht werden kann, den Spielführern des VfB einen eigenen Themenblock. Gezeigt werden in jener Vitrine originale Trikots von Spielern, die Verantwortung übernahmen. Die in Weiß und Rot vorangegangen sind. Und die somit Teil der Clubhistorie wurden. Seit Bundesliga-Gründung im Jahr 1963 hatte der VfB insgesamt 23 offizielle Mannschaftskapitäne. In jenem Themenblock ist unter anderem das Original-Heimtrikot von Atakan Karazor aus der aktuellen Saison 2025/2026 ausgestellt.

    „Ich bin froh und stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein“, sagte der aktuelle Spielführer des VfB zuletzt im STADION AKTUELL-Interview: „Wir haben tolle Charaktere im Team. Für mich ist es wichtig, eine Einheit zu sein und das Mannschaftsklima zu beobachten. Mit Deniz (Undav, Anm. d. Red.) habe ich außerdem den besten Co-Captain an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Die Jungs wissen, dass sie immer zu uns kommen können.“ Der 29-Jährige trägt die Binde seit Sommer 2024, insgesamt läuft er bereits seit Sommer 2019 im Trikot mit dem roten Brustring auf. Seitdem hat er mehr als 225 Pflichtspiele für den VfB absolviert.

    Atakan Karazor: „Es ist eine Liebe entstanden“

    „Es ist eine Liebe entstanden – zu der Stadt, zum Club, zu den Fans“, sagte Atakan Karazor zuletzt: „Ich komme jeden Tag mit großer Freude in die Kabine und arbeite gerne mit den Jungs zusammen. Wir fordern uns gegenseitig heraus, unterstützen uns aber auch enorm.“ Es sind Sätze, denen gewiss auch Kapitäne vergangener Jahre zustimmen würden. Die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ zeigt in der Spielführer-Vitrine ebenso die Originaltrikots von Karlheinz Förster, Guido Buchwald, Frank Verlaat, Krassimir Balakov und Fernando Meira.

    Und neben jeder Design-Geschichte, die ein Jersey ausmacht, geht es noch um eine zweite, viel wichtigere Story: Jene Geschichte, die sportlich in dem Trikot geschrieben wurde. Für Kapitän Atakan Karazor und sein Team steht fest, dass mit dem aktuellen Heimtrikot definitiv eine erfolgreiche Saison verbunden werden soll …

    Ausstellung noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, besuchen

    Ort: Die Ausstellung befindet sich im Schauspiel Stuttgart. Die Adresse lautet: Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.

    Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Samstagen ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchbar. Abweichungen gibt es am 20. April 2026 und am 24. April 2026. Hier ist die Ausstellung, aufgrund von Parallelveranstaltungen, erst ab 12 Uhr geöffnet. Zudem ist die Ausstellung am 22. April 2026 nur von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet.

    Eintritt: Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Spende zugunsten der VfB Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

  • Zu Gast beim Team der Stunde

    Wenn die U21 am Samstagnachmittag auf dem Tivoli antritt, steht ihr mit dem TSV Alemannia Aachen die wohl formstärkste Mannschaft der 3. Liga gegenüber.

    Die U21 trifft zum Abschluss der Englischen Woche am Samstag auf Alemannia Aachen. Der Anpfiff auf dem Aachener Tivoli ist um 14 Uhr (live bei MAGENTA Sport). „Wenn man sieht, was Aachen in der Rückrunde spielt, ist das top. Das Erlebnis in dem Stadion müssen wir mitnehmen und die Herausforderung annehmen. Aachen hat eine brutal starke Mannschaft, vor allem in der Offensive. Durch die beiden Sperren bietet sich für die anderen Jungs am Ende der Englischen Woche eine Chance“, sagt Trainer Nico Willig, der auf die beiden gelb-gesperrten Christopher Olivier und Mansour Ouro-Tagba verzichten muss.

    Eine Parallele gibt es zwischen dem VfB und der Alemannia, denn beide Teams holten in den beiden Spielen dieser Englischen Woche vier Punkte. Während die U21 mit 3:1 gegen Regensburg gewann und gegen Ulm 1:1 spielte, siegte Aachen 3:0 gegen Wehen Wiesbaden und holte in Saarbrücken durch ein 1:1 einen Punkt. Dabei ist die Alemannia so etwas wie das Team des Jahres 2026. 27 Punkte aus 13 Spielen bedeuten Rang zwei der Rückrundentabelle. Nach der Vorrunde noch auf Platz 17 und damit auf dem ersten Abstiegsplatz, heißt es jetzt achter Platz mit 48 Punkten. Einen großen Anteil hat daran Trainer Mersad Selimbegovic, der beim 3:1-Hinspielerfolg sein Debüt für die Alemannia gab. Hinzu hat der Traditionsverein mit Lars Gindorf (20 Tore) und Mika Schroers (16 Tore) den besten und drittbesten Torschützen der 3. Liga in der Offensive. Hinzu kommen noch zwölf bzw. neun Assists des Duos.

    Faninfo: Alemannia Aachen vs. VfB Stuttgart U21

    Der eigentliche Gästebereich bleibt bei diesem Spiel geschlossen. VfB-Fans werden stattdessen auf der Haupttribüne im Block W4 untergebracht. Tickets gibt es zum Preis einer Stehplatzkarte.

    Tickets:
    Erhältlich an der Kasse Nordwest (kein Vorverkauf für den Gästebereich)

    • Vollzahler: 15 €
    • Ermäßigt: 12 €
    • Kinder/Jugendliche (12–17 Jahre): 8 €
    • Kinder (0–11 Jahre): 1 €

    Wichtiger Hinweis: An der Kasse ist ausschließlich Barzahlung möglich.

    Anreise & Parken:
    VfB-Fans nutzen bitte den Gästeparkplatz:
    Soerser Weg 117, 52070 Aachen

    Vom Parkplatz aus folgt ihr bitte dem Weg zur Kasse Nordwest (nicht zum Gästeeingang).

    Stadionöffnung / Einlass:
    Ab 12 Uhr

    Fanmaterial:
    Die üblichen Fanmaterialien sowie Zaunfahnen sind auch im Block W4 gestattet.

    Fanbetreuung:
    Jeremy ist vor Ort und steht euch als Ansprechpartner zur Verfügung.

     

  • Besucherinfos zum Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV

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    Zutritt zur Arena

    Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Sonntag ab 15.30 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.

    Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar

    Tickets

    Das Heimspiel gegen den HSV ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich.

    Catering

    Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.

    Merchandising

    Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!

    Fantreff auf Parkplatz P3

    • Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
    • lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
    • Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 14.30 Uhr, bis zum Anpfiff
    • VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans

    Einschränkungen bei der Anreise mit PKW

    Sperrung des Wagenburgtunnel

    Der Wagenburgtunnel ist über die gesamten Osterferien zwischen S-Ost und S-Mitte in beide Richtungen gesperrt. Besonders bei der Abfahrt ist deshalb mit Stau auf der Talstraße und der Wagenburgstraße zu rechnen, da die Umleitung durch S-Ost nicht leistungsfähig genug ist.

    Einschränkungen im ÖPNV

    Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste, bei der An- und Abreise zum Spiel die aktuellen Bauarbeiten und sonstige Besonderheiten im S-Bahn-Netz zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.

    • Die Linie S1 verkehrt nur zwischen Herrenberg und Stuttgart-Vaihingen sowie zwischen Stuttgart-Schwabstraße und Kirchheim (T)
    • Die Linie S2 verkehrt nur zwischen Filderstadt und Stuttgart-Vaihingen sowie zwischen Stuttgart-Hauptbahnhof (oben) und Schorndorf
    • Die Linie S3 verkehrt nur zwischen Bad Cannstatt und Backnang

    Als SEV verkehren auf folgendem Abschnitt Busse:

    • SEV 1 zwischen Stuttgart-Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen mit allen Zwischenhalten

    Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein:

    • S1 Richtung Wendlingen(N) ab Bad Cannstatt (Abfahrt 19.43 Uhr und 19.53 Uhr) und Neckarpark (Abfahrt 19.47 Uhr und 19.57 Uhr).
    • S1 Richtung Schwabstraße ab Neckarpark (Abfahrt 19.51 Uhr und 20.11 Uhr) und Bad Cannstatt (Abfahrt 19.54 Uhr und 20.14 Uhr).

    Anfahrt und Parken

    Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Sonntag, 12. April 2026, um 14 Uhr. Bereits ab 10 Uhr greift das Halteverbot entlang der Straße. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.

    Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst

    Weiß-roter Fanbus

    Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal.

    Die Buchung der Fahrt erfolgt direkt beim jeweiligen Busunternehmen (*) über die gewünschte Route:

    ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen - Nürtingen

    ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen

    ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd

    ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn

    (*) Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.

    „VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar

    • 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
    • Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
    • Geöffnet von 15.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
    • Umkleidemöglichkeit vorhanden

    Zusammen für nachhaltige Mobilität

    Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.

    Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.

    Anreise mit Belohnung

    Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:

    • ÖPNV
    • Fahrrad
    • zu Fuß
    • in einer Fahrgemeinschaft

    Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar.

    Jetzt mitmachen und der Ummadum-Community beitreten

    Verhalten in der Arena

    Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.

  • Endspurt in der Hauptrunde

    Während die U17 am Samstag gegen Bayer Leverkusen Platz eins in ihrer Gruppe vorzeitig sichern kann, kämpft die U19 beim Hamburger SV um wichtige Punkte für den Achtelfinal-Einzug.

    U19: Wichtiges Spiel in Hamburg

    Nach der Niederlage am Mittwoch gegen den VfL Bochum wird für die U19 der Kampf um die Endrunde der Deutschen Meisterschaft noch ein Stückchen enger. Drei Spiele vor Ende der Hauptrunde steht das Team von Trainer Tobias Rathgeb mit sieben Punkten zwar weiterhin auf dem begehrten vierten Platz, die Verfolger SSV Ulm (sechs Punkte) und Hamburger SV (vier) lauern aber dahinter. Nun kommt es am Samstag (11 Uhr, live bei YouTube) in Norderstedt zum direkten Duell mit dem HSV. Mit einem Sieg würde der VfB die Rothosen aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses aus dem Rennen um Platz vier nehmen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 2:2-Unentschieden.

    U17: Matchball für den Gruppensieg

    Die U17 hat am Samstag mit dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (12 Uhr, Platz 1 am VfB-Clubzentrum) die erste Chance, den Gruppensieg der Hauptrundengruppe B in der DFB-Nachwuchsliga vorzeitig zu sichern. Mit 20 Punkten aus acht Spielen steht das Team von Trainer Daniel Jungwirth ungeschlagen auf Platz eins und hat fünf Zähler Vorsprung auf Verfolger FC Augsburg. Mit einem Sieg gegen Leverkusen wäre der VfB vor dem letzten Spieltag uneinholbar Erster. Der Gruppensieg hätte den Vorteil, vom Achtel- bis zum Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft durchweg Heimspiele bestreiten zu dürfen.

    Ein Sieg gegen Leverkusen scheint absolut möglich: Die Werkself steht mit vier Punkten am Tabellenende, hat aufgrund des schlechten Torverhältnisses wohl keine Chance mehr auf die Endrunde und unterlag im Hinspiel einem starken VfB mit 1:3.

  • Matchfacts: Bayer 04 Leverkusen - VfB U17

    Die U17 der VfB Frauen gastiert am Samstag, 11. April bei Bayer 04 Leverkusen. Anpfiff im Rheinstadion ist um 14 Uhr.

    Das Nachwuchsteam der VfB Frauen trifft am Samstag, 11. April im DFB-Pokal-Halbfinale auf Bayer 04 Leverkusen. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Rheinstadion in Monheim. Beide Teams sind bislang noch nicht aufeinandergetroffen. Im Parallelspiel misst sich der FC Carl Zeiss Jena mit RB Leipzig.

    VfB: DFB-Pokal Neuling mit Erfolg

    Nach drei Auswärtssiegen in Folge gegen den SV Menden (6:0), 1. FC Saarbrücken (8:1) und Eintracht Frankfurt (2:1) empfing die U17 der VfB Frauen im DFB-Pokal-Viertelfinale erstmals ein Team auf heimischem Rasen in Obertürkheim. Dort entschied man eine intensive Partie gegen den amtierenden DFB-Pokalsieger der Juniorinnen TSG Hoffenheim mit 3:1 für sich. In der aktuellen Runde wird es bei diesem einen Heimspiel bleiben.

    Seit dem DFB-Pokal-Halbfinaleinzug Ende Februar gelang der VfB Frauen U17 drei Siege aus drei Pflichtspielen – zwei in der Liga gegen Post Südstadt Karlsruhe (4:0) und SV Deuchelried (4:1) sowie einer im Verbandspokal gegen den TSV Münchingen (6:0).

    Bayer 04 Leverkusen: Zwei deutliche Siege, ein Erfolg im Elfmeterschießen

    Nach dem Freilos in Runde eins setzte sich Bayer 04 Leverkusen auswärts gegen die SpVg Aurich (4:0), zuhause gegen den Karlsruher SC (6:0) sowie beim 1. FFC Turbine Potsdam (6:4 n. E.) durch. Ihre Ligaspiele tragen die Leverkusenerinnen in der B-Juniorinnen-Regionalliga West aus.

    Trainerstimmen: „Wir wollen nach Köln“

    Antonella Monopoli, Trainerin VfB Frauen-U17: „Es bleibt ein spannender Wettbewerb. Leverkusen ist eine Mannschaft, mit der wir uns gerne messen. Uns erwartet ein taktisch starker Gegner, der wie wir Lust hat, Fußball zu spielen und die Begegnung zu bestimmen – das macht die Partie sehr attraktiv.“ Kevin Reiner, Trainer VfB Frauen-U17, ergänzt: „Die Stimmung in der Mannschaft ist top. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und werden wie in den bisherigen Spielen maximalen Fokus an den Tag legen. Unser Ziel ist das Finale in Köln – dafür werden wir alles geben.“

    „Mit dem VfB erwartet uns eine offensivstarke Mannschaft, die durch die beiden Siege gegen Frankfurt und Hoffenheim absolut verdient im Halbfinale steht. Ich erwarte ein enges Spiel auf hohem Niveau, in dem beide Teams nicht nur verteidigen, sondern auch Offensivaktionen kreieren wollen“, sagt Lars Heinrichs, Trainer Bayer 04 Leverkusen U17. „Die Vorfreude im ganzen Verein ist groß. Nach dem Gewinn der Deutschen B-Juniorinnen-Meisterschaft 2023 wird es mal wieder Zeit für ein Finale mit Leverkusener Beteiligung. Unser Ziel ist daher klar: Wir wollen ins Finale nach Köln.“

    Die Partie im Überblick

    • DFB-Pokal-Halbfinale der Juniorinnen: Bayer 04 Leverkusen (Tabellenplatz vier, B-Juniorinnen Regionalliga West) – VfB Frauen (Tabellenplatz eins, EnBW-Oberliga der Juniorinnen)
    • Daten: Samstag, 11. April, 14 Uhr
    • Spielort: Rheinstadion, Kapellenstr. 1, 40789 Monheim am Rhein
    • Der Eintritt ist kostenfrei.
    • Schiedsrichterinnengespann: Anna-Lena Weiss (SR), Nina Werthschulte (SR-A), Carina Sokolowski (SR-A)
    • Zum Pokalwettbewerb: Insgesamt haben 48 Teams am Pokalwettbewerb teilgenommen. Das DFB-Pokalfinale der Juniorinnen findet am 30. Mai im Sportpark Höhenberg in Köln statt.

    Ein ausführliches Interview mit den beiden VfB Frauen-U17-Trainern Antonella Monopoli und Kevin Reiner gibt es in der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins dunkelrot:

  • „Ein Treffer für Opa“

    Von Stand-up-Comedy bis Bewegungswissenschaft: Mittelfeldspielerin Linette Hofmann spricht bei einem Besuch der VfB-Trikotausstellung über besondere Aufstiegsmomente, ihre Lieblingsorte in Stuttgart und einen ganz besonderen Treffer. Das Interview gibt es ab sofort in der neuen Ausgabe der stadion aktuell.

    Hallo, Linette. Vergangene Saison bist du mit den VfB Frauen in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Heute hängt jenes Aufstiegstrikot in der VfB-Trikotausstellung im Schauspiel Stuttgart. Was geht dir durch den Kopf, wenn du davor stehst?

    Linette: „Ich denke vor allem an das Spiel gegen die TSG Hoffenheim II, bei dem wir den Aufstieg klargemacht haben. Wir hatten einen guten ‚Drive‘ in der Mannschaft, der Prozess über die gesamte Saison hinweg und jede Trainingseinheit haben uns zu dem Ziel geführt. Am Ende haben wir es auch schön gemeinsam ausklingen gelassen und eine gute Aufstiegsparty gefeiert. (schmunzelt)“

    Wann hatte sich der Aufstieg erstmals angedeutet?

    Linette: „Wir sind mit großen Ambitionen in die Saison gegangen. In der TSG Hoffenheim II hatten wir jedoch einen sehr guten Konkurrenten und haben die Punkte ziemlich parallel gesammelt, sodass es bis zum Ende spannend war. Wir mussten stets an unser Maximum gehen, durften nicht nachlassen. Der Aufstieg war erst am Ende klar, um so schöner war der Erfolg.“

    Was hat dir der Weg persönlich bedeutet?

    Linette:„Es war eine besondere Erfahrung, weil wir es als Team gemeinsam erleben durften. Das ist das Schöne am Mannschaftssport. Alle Arbeit hatte sich am Ende ausgezahlt. Ein Erfolg, der auch für die Region wichtig und besonders war.“

    Deine Statistik umfasste am Ende der Saison 20 Einsätze, davon 17 Partien von Beginn an und drei Tore. Welches Spiel hast du in Erinnerung behalten?

    Linette: „Ein sehr besonderes Spiel war für mich das Duell in Hoffenheim. Es ging gegen meine ehemalige Mannschaft, mein Opa hat zugeschaut. Das war richtig schön, er hatte lange kein Spiel mehr von mir gesehen. Vor vielen Freunden, Bekannten und Verwandten habe ich dort auch noch eines meiner drei Tore geschossen. Ein rundum gelungener Moment.“

    Jetzt die komplette Ausgabe der „stadion aktuell“ lesen.

    Zwischen Hoffenheim und Stuttgart hast du ein Jahr bei den Tennessee Lady Volunteers (USA) verbracht. Was hat dir die Erfahrung gebracht?

    Linette:„Für meine persönliche Entwicklung war es total wichtig, weil ich damals zum ersten Mal von Zuhause weg bin – und das nicht nur zwei Stunden, sondern über den gesamten Ozean. Ich war erstmals auf mich alleine gestellt, habe mein Englisch verbessert und auch der Fußball war ein ganz anderer. Es wurde viel Wert auf die Körperlichkeit und Athletik gelegt, das hat mich weitergebracht.“

    Wofür bist du im Team bekannt?

    Linette: „Ich bin ein sehr aktiver Charakter und unternehme auch nach dem Training gerne etwas mit den Mädels. Ob es auf eine Kulturveranstaltung oder zusammen in den Park geht – da bin ich ganz offen.“

    Auf welchen Kulturveranstaltungen bist du anzutreffen?

    Linette:„In der Schulzeit hatte ich eine kleine Gruppe, mit der ich öfters ins Theater gegangen bin. Zuletzt haben wir Comedy für uns entdeckt. Mit ein paar Mannschaftskameradinnen war ich letztens beim Stand-up. Das war richtig gut. Im Kunstbereich wartet die eine oder andere Ausstellung sicherlich noch auf mich, hier habe ich noch nicht allzu viel gesehen. Ich bin generell total offen für die kulturellen Angebote, die Stuttgart zu bieten hat.“

    Zum Clubzentrum selbst hast du mit den kürzesten Anreiseweg aus Cannstatt. Dafür schnappst du dir meistens das Fahrrad. Bist du auch sonst für eine Tour zu haben?

    Linette: „Auf jeden Fall. Ich bin schon seit meiner Kindheit viel und gerne mit dem Rad unterwegs. Ich nutze es jedoch eher, um von A nach B zu kommen, eher weniger für Ausflüge. In Stuttgart kann man beispielsweise richtig schön durch den Schlossgarten radeln, um in die Stadt zu gelangen.“

    Die eine oder andere Teamkollegin stand auch schon spontan bei dir vor der Tür, oder?

    Linette:„(lacht) Ich wohne wirklich sehr nahe am Stadion. Rosa kreuzt beispielsweise gerne einfach so bei mir auf. Das freut mich natürlich, wir kochen zusammen oder trinken einen Kaffee. Es ist einfach ein praktischer Treffpunkt bei mir. Ich bin offen für Spontanbesuche und freue mich über jede Mannschaftskollegin, die vorbeikommt.“

    Wie sieht dein Alltag neben dem Fußball aus?

    Linette: „Ich studiere nebenbei Bewegungswissenschaft in Stuttgart-Vaihingen. Vor oder nach dem Training geht es für mich daher oftmals direkt an den Campus. Es ist total interessant und macht mir sehr viel Spaß. Wenn dann noch Zeit bleibt, verbringe ich sie gerne mit der Familie und meinen Freunden.“

    Was sind deine Lieblingsorte in Stuttgart?

    Linette: „Mein absoluter Lieblingsort ist das Café ‚Zeit für Brot‘. Dort gibt es sehr leckere Zimt- und Schokoschnecken. (schmunzelt) Nach einer anstrengenden Woche ist das eine kleine Belohnung. Ansonsten bin ich gerne auf dem Rotenberg. Von der Grabkapelle aus hat man einen wunderschönen Blick auf unser Stadion und auf Stuttgart allgemein.“

    Ausstellung noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, besuchen

    Ort: Die Ausstellung befindet sich im Schauspiel Stuttgart. Die Adresse lautet: Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.

    Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. An Samstagen ist sie von 10 Uhr bis 14 Uhr besuchbar. Abweichungen gibt es am 20. April 2026 und am 24. April 2026. Hier ist die Ausstellung, aufgrund von Parallelveranstaltungen, erst ab 12 Uhr geöffnet. Zudem ist die Ausstellung am 22. April 2026 nur von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet.

    Eintritt: Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Spende zugunsten der VfB‑Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

  • Sessas Tor reicht nicht zum Sieg

    Vor 1.500 Zuschauern trennte sich die U21 1:1 unentschieden vom SSV Ulm. Niolas Sessa erzielte kurz nach der Pause per Abstauber zunächst die Führung, aber Lucas Röser glich eine knappe Viertelstunde vor Schluss für die Spatzen aus.

    Das Spiel:

    Zwei Neue brachte Nico Willig beim Heimspiel gegen den SSV Ulm im Vergleich zum Sieg am Ostersamstag gegen Regensburg. Florian Hellstern kehrte zwischen die Pfosten zurück und ersetzte somit Dominik Draband und der Doppeltorschütze gegen den Jahn, Abdenego Nankishi, durfte für Mirza Catovic ran. Dies hatte zur Folge, dass Nicolas Sessa etwas tiefer auf der Doppelsechs zum Einsatz kam.

    Die Partie begann eher verhalten und große Möglichkeiten blieben zunächst Mangelware. Abdenego Nankishi näherte sich mit zwei Halbchancen nach zehn Minuten als Erster dem gegnerischen Kasten an, blieb dabei aber erfolglos. Wesentlich gefährlicher war dagegen der Versuch von Nico Sessa nach einer knappen Viertelstunde. Sein Schuss rauschte links am Ulmer Kasten vorbei. Die U21 blieb das spielbestimmende Team, während die Gäste ihr Heil in der Defensive suchten. Die Mannschaft von Nico Willig mühte sich in der Folgezeit gegen kompakte Ulmer weiter ab und hatte Mitte des ersten Durchgangs Pech, dass Mansour Ouro-Tagba fälschlicherweise in aussichtsreicher Position zurückgepfiffen wurde, weil das Schiedsrichtergespann eine Abseitsposition ausgemacht hatte, die jedoch nicht vorlag. Nach etwas mehr als einer halben Stunde prüfte dann Noah Darvich Gäste-Keeper Ortag, ehe auch die Ulmer durch Chessa und Röser zu ihren ersten Gelegenheiten kamen. Bis zur Pause tat sich dann auf beiden Seiten nicht mehr viel, weshalb es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

    Ohne personelle Veränderungen ging es dann in Durchgang zwei. Der erste Abschluss gehörte den Ulmern in Person von Max Brandt, doch Florian Hellstern hatte mit seinem Schuss keinerlei Mühe. Besser machte es die U21 in Minute 48. Leny Meyer setzte sich am linken Flügel durch und flankte ins Zentrum, wo Nankishi zunächst von der vielbeinigen Ulmer Abwehr noch geblockt wurde. Der Ball landete aber vor den Füßen von Nico Sessa, der aus Nahdistanz zur verdienten Führung abstaubte. Nach exakt einer Stunde musste dann Florian Hellstern zum ersten Mal richtig eingreifen und entschärfte einen strammen Distanzschuss des ehemaligen VfB-Spielers Leon Dajaku gekonnt.

    Den nächsten Akzent setzte auf der anderen Seite Justin Diehl mit einem Schuss aus halblinker Position, aber Christian Ortag parierte ebenso stark. Ulm erhöhte danach etwas die Schlagzahl und kam durch Kapitän Dennis Dressel knapp 20 Minuten vor Schluss zu einer weiteren brauchbaren Chance. Sein Schuss rauschte aber letztlich über den Querbalken. Nico Willig brachte danach gleich drei frische Kräfte auf einen Schlag, doch es waren die Gäste, die nach einem langen Ball plötzlich zum Ausgleich kamen. Lucas Röser konnte relativ unbedrängt in halblinker Position abschließen und ließ Flo Hellstern dabei keine Chance. In der Nachspielzeit boten sich dann Elias Löder auf der einen und Julian Lüers auf der anderen Seite noch Gelegenheiten, die jedoch beide ungenutzt blieben. Ein zusätzlicher Wermutstropfen neben dem verpassten Sieg an diesem Abend waren die jeweils fünften gelben Karten für Christopher Olivier und Mansour Ouro-Tagba, die somit am Samstag in Aachen gesperrt fehlen werden.

    Die Tore:

    48. Minute: Leny Meyers Hereingabe von links konnte Abdenego Nankishi zunächst noch nicht im gegnerischen Tor unterbringen, doch Nico Sessa staubte aus kurzer Distanz ab und setzte die Kugel zum 1:0 unter die Latte.

    76. Minute: Nach einem langen Ball auf der linken Seite setzte sich Lucas Röser im Strafraum clever im Zweikampf durch und konnte frei vor Florian Hellstern zum 1:1 abschließen.

    Die Trainerstimme:

    „Es ist ein gewonnener Punkt. Wir haben es nicht wirklich gut gespielt und gehen dann auch etwas glücklich in Führung, weil wir uns relativ wenige Chancen herausspielen konnten. Dass ein Gegentor fällt, ist verdient.  Ich kann mich nicht richtig über Punkte freuen, wenn die Leistungen nicht gut sind. Andererseits haben wir trotzdem viel gerackert und mussten auch viel laufen, aber es war vieles sehr unsauber und das ist störend“, sagte U21-Trainer Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Zum Ende der Englischen Woche reist die U21 nach zwei Heimspielen am Samstag, 11. April, nach Aachen. Anstoß auf dem Tivoli bei der formstarken Alemannia ist um 14 Uhr.

    Die Aufstellung:

    Hellstern – Olivier, Köhler (82. Groiß), Nothnagel, Meyer (73. Spalt) – Darvich Sessa, Di Benedetto, Diehl (73. Lüers) – Nankishi (86. Freßle), Ouro-Tagba (72. Sankoh).

  • Unglückliche Niederlage gegen Bochum

    In der Neuauflage des Halbfinals im DFB-Pokal der Junioren, das der VfB Mitte März mit 2:1 gewann, erwischten die Jungs aus Cannstatt einen guten Start. In der siebten Minute verpasste Matthaios Tsigkas eine Hereingabe nur knapp, in Minute elf überlupfte der Angreifer dann den herauseilenden Torhüter, der Ball ging allerdings knapp am Tor vorbei. Von Bochum kam anfangs nicht viel, bis die Gäste in Minute 21 plötzlich in Führung gingen: Mit einer Direktabnahme flach in die Ecke nutzte Janek Herzberg die erste Möglichkeit des VfL zum 0:1. Der VfB war um eine Antwort bemüht, kam gegen eine robuste und kompakte Bochumer Defensive aber zu wenigen klaren Chancen. Die beste hatte Matthaios Tsigkas per Dropkick nach einer Ecke, den der VfL-Schlussmann aber entschärfte (29.). Anstatt des Ausgleichs fiel in der Schlussphase der ersten Hälfte das 0:2: Lasse Isbruch köpfte eine Ecke in die lange Ecke (43.). Zwei Minuten später hatte Kolya Petrovskyi den Anschluss auf dem Fuß, scheiterte aber erneut an VfL-Keeper Noel Intven. So ging es mit einem unglücklichen 0:2 aus VfB-Sicht in die Pause.

    Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Der VfB war spielbestimmend, verlagerte das Geschehen in die gegnerische Hälfte und hatte auch gute Chancen, brachte den Ball allerdings nicht im Tor unter. Schon in Minute 47 gab Enis Redzepi den ersten Schuss ab, zwei Minuten später prüfte auch Kolya Petrovskyi Keeper Intven (49.). In Minute 51 landete der Fernschuss von Petrovskyi an der Latte. In Minute 61 hatte Enis Redzepi erneut den Anschluss auf dem Fuß, traf aber den Ball aus kurzer Distanz nicht richtig, sodass der Ball über das Tor ging. Als auch die gute Kopfballchance von Matthaios Tsigkas in der Nachspielzeit nicht in einem Treffer mündete, war die Niederlage des VfB besiegelt.

    „Wir hatten genügend Chancen, um immerhin unentschieden zu spielen. Hinten waren wir zweimal nicht wach genug. Generell können wir mit der Intensität, mit der wir heute gespielt haben, nicht zufrieden sein“, sagte Trainer Tobias Rathgeb, dessen Team bereits am Samstag um 11 Uhr im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Hamburger SV Chance zur Besserung hat.

  • Schwere Brocken vor der Brust

    Am Sonntag empfängt der VfB den Hamburger SV in der MHP Arena. Die Hanseaten haben derzeit einen stabilen Puffer auf die Abstiegsränge, sind aber noch lange nicht aus dem Schneider. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Nach sechs ungeschlagenen Partien zum Start in die Rückrunde, in der die Norddeutschen bereits einen Punkt mehr holten als in der gesamten Hinrunde, gewann der Hamburger SV zuletzt nur eines von sieben Spielen. Trotzdem steht den Hanseaten ein stabiles Polster auf die Abstiegszone zu Buche. Aktuell trennen den HSV auf Rang zehn sechs Punkte vom Stadtrivalen FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Im Saisonendspurt warten aber noch einige dicke Brocken auf die Rothosen: Nach dem Spiel in Stuttgart stehen der Elf von Cheftrainer Merlin Polzin noch das Nordderby bei Werder Bremen sowie die Duelle gegen die Europacup-Kandidaten TSG Hoffenheim (Platz fünf), Eintracht Frankfurt (7.), SC Freiburg (8.) und Bayer Leverkusen (6.) ins Haus.

    Die Torjäger

    Im vergangenen Sommer bewies der Hamburger SV offensichtlich ein gutes Händchen auf dem Transfermarkt: In Rayan Philippe (Eintracht Braunschweig), Luka Vuskovic (ausgeliehen von Tottenham Hotspur), Albert Sambi Lokonga (FC Arsenal), Fabio Vieira (ausgeliehen vom FC Arsenal) gehören vier Neuzugänge zu den Toptorjägern des HSV. Alle trafen jeweils fünfmal in der Bundesliga, in Ransford Königsdörffer gesellt sich noch ein fünfter Offensivspieler mit fünf Saisontoren hinzu.

    Der Shootingstar

    Dass Luka Vuskovic unter den besten Torschützen des HSV auftaucht, ist aufgrund seiner Rolle als Innenverteidiger schon außergewöhnlich genug. Bemerkenswert ist aber vor allem, dass der erst 19-jährige und derzeit von Tottenham Hotspur ausgeliehene Kroate schon als Abwehrchef und absolute Führungspersönlichkeit auftritt. Kein Bundesliga-Spieler gewann mehr Kopfballduelle als Luka Vuskovic (145). Seine steile Entwicklung blieb auch dem kroatischen Nationaltrainer nicht verborgen: Seit November 2025 bestritt Luka Vuskovic drei der vier möglichen Länderspiele über die volle Distanz, im vergangenen Monat erzielte er gegen Kolumbien (2:1) sein erstes Tor für Kroatiens A-Nationalmannschaft.

    Der Rückhalt

    Bereits seit 2019 steht Daniel Heuer-Fernandes beim Hamburger SV zwischen den Pfosten. Mittlerweile blickt der in Bochum geborene Deutsch-Portugiese auf 185 Pflichtspiele im Trikot der Hanseaten zurück. In dieser Spielzeit hielt der 33-Jährige, dessen Vertrag am Ende der Spielzeit ausläuft, in sechs Spielen seinen Kasten sauber.

    Die Historie

    Der Hamburger SV gastiert erstmals seit 2023 wieder in Bad Cannstatt. Damals trafen sich der VfB und die Hanseaten in der Bundesliga-Relegation, wobei der VfB sowohl im Heimspiel (3:0) als auch wenige Tage später im Auswärtsspiel im Hamburger Volkspark (3:1) das bessere Ende für sich fand. Konstantinos Mavropanos, Josha Vagnoman, Serhou Guirassy sowie Enzo Millot (2) und Silas trafen in Hin- und Rückspiel für den VfB und sicherten so den Erstliga-Verbleib. Das bislang letzte Bundesliga-Duell beider Teams in Stuttgart endete im März 2018 nach Treffern von Lewis Holtby und Daniel Ginczek 1:1.

  • Viele Optionen für elf Positionen

    Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Hamburg kann Sebastian Hoeneß nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch zum Matchplan äußert sich der Chefcoach.

    Gleich zu Beginn gab’s eine positive Nachricht. Auf der Liste ausfallender Spieler tauchten nur zwei Namen auf – und das erwartungsgemäß: Einerseits ist Kapitän Atakan Karazor gelbgesperrt, andererseits befindet sich Lazar Jovanovic nach seiner Verletzung noch im Teilmannschaftstraining. Alle anderen Akteure kann Sebastian Hoeneß einsetzen – eine vollständige Trainingswoche hatten der Chefcoach und sein Team zur Verfügung, um die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Sonntag, 12. April 2026, empfängt der VfB den Hamburger SV – ab 17.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, sollen in der heimischen MHP Arena weitere Bundesliga-Punkte gesammelt werden.

    Sebastian Hoeneß blickt auf Trainingsperformance

    „In der aktuellen Phase ist es umso wichtiger, über die Trainingsperformance zu zeigen, wer in den Kader und die Startelf drängt“, sagt Sebastian Hoeneß, um anschließend auf den HSV zu blicken. Es wird das erste Mal seit der Bundesliga-Relegation 2022/2023 sein, dass der Hamburger SV wieder in Stuttgart gastiert. „Wir haben positive Erinnerungen daran und vor allem an die Art und Weise, wie wir damals mit der Drucksituation umgegangen sind“, sagt der 43-Jährige. Nun, das ist klar, findet die Partie unter völlig anderen Vorzeichen statt. Hamburg ist mit 31 Punkten und als Tabellenzwölfter der beste Aufsteiger der Liga, gewann zudem das Hinspiel im Herbst 2025 gegen den VfB (1:2).

    „Wir haben das Hinspiel nicht vergessen, es war ein harter Moment, in der Nachspielzeit noch zu verlieren“, erinnert sich Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Wir wollen das Heimspiel generell nutzen, um wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist, im Spiel nach vorne wieder mehr zu investieren und klare Chancen zu kreieren.“ Zum Matchplan gehören noch weitere Aspekte.

    Chema wird für Atakan Karazor auflaufen

    Einmal mehr wolle der VfB wenig zulassen, viel Kontrolle haben und das Spiel schwerpunktmäßig in die gegnerische Hälfte verlagern. „Wir müssen gut organisiert sein sowie stets auch einen Gedanken der Restverteidigung zuwenden“, sagt der Chefcoach und kam abschließend nochmal aufs Personal zu sprechen: Für den gelbgesperrten Atakan Karazor werde Chema beginnen. So viel steht zur Aufstellung trotz aller Optionen bereits fest.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

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  • Matchfacts: Revanche im Blick

    Ohne den Kapitän, dafür mit guten Vorzeichen ins drittletzte Bundesliga-Heimspiel: Am Sonntag will sich der VfB beim Hamburger SV für die ärgerliche Hinspiel-Niederlage revanchieren. Die Matchfacts zum Nord-Süd-Duell am 29. Spieltag.

    Die Top 3 zu VfB gegen HSV:

    • Am Sonntag trifft die drittbeste Heimmannschaft auf das drittschwächste Auswärtsteam.
    • Der VfB verlor letztmals vor 13 Jahren ein Heimspiel gegen den HSV.
    • Die beiden besten Zweikämpfer der Bundesliga stehen sich am Sonntag gegenüber

    Blick zurück: Gute Heimbilanz gegen die Rothosen

    Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend keines der vergangenen sechs Heimspiele gegen den Hamburger SV und feierte dabei fünf Siege. Letztmals empfing der VfB den HSV im Hinspiel der Bundesliga-Relegation im Juni 2023, die Jungs aus Cannstatt siegten mit 3:0 und hielten nach einem 3:1 im Rückspiel am Ende die Klasse. Das Wiedersehen im vergangenen November 2025 endete für den VfB allerdings mit einer Niederlage. Beim 2:1-Sieg erzielte der HSV in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer.

    Wiedersehen: Zwei Hamburger empfangen ihren Jugendclub

    Josha Vagnoman wurde in Hamburg geboren und spielte vor seinem Wechsel nach Stuttgart zwischen 2010 und 2022 für diverse Jugendmannschaften des HSV. Auch Ermedin Demirovic stammt aus der Hansestadt und trug von 2004 bis 2014 das Trikot mit der Raute.

    Heimstärke gegen Auswärtsschwäche: Gute Vorzeichen für den VfB

    Der VfB kassierte beim 0:2 gegen Borussia Dortmund erst seine zweite Niederlage im 14. Heimspiel dieser Bundesliga-Saison (zuvor 0:5 gegen den FC Bayern im Dezember 2025). Der HSV hingegen gewann nur zwei der 13 Auswärtsspiele in dieser Bundesliga-Saison (vier Remis, sieben Niederlagen): 2:0 beim 1. FC Heidenheim und 2:1 beim VfL Wolfsburg. Die lediglich elf Auswärtstore des HSV sind geteilter Ligatiefstwert mit dem 1. FC Heidenheim und dem Stadtrivalen St. Pauli.

    Ramon Hendriks vs. Luka Vuskovic: Duell der Zweikampf-Monster

    Ramon Hendriks ist mit 69,3 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer dieser Bundesliga-Saison (mind. 125 Zweikämpfe), den zweiten Platz belegt Hamburgs Luka Vuskovic mit 68,7 Prozent. Der Kroate Luka Vuskovic ist zudem der Bundesliga-Spieler mit der besten Luft-Zweikampfquote (75 Prozent, mind. 25 Luftduelle).

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Sven Jablonski

    Sven Jablonski (SR), Eric Müller (SR-A. 1), Robert Wessel (SR-A. 2), Robert Hartmann (4. Offizieller), Bastian Dankert (VA), Johann Pfeifer (VA-A)

    Sven Jablonski pfeift zum dritten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison ein Spiel des VfB. Zuvor war er beim 1:3 in Leipzig (9. Spieltag) sowie beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach (2. Spieltag) im Einsatz.

    Zuschauer: Voller Support auf beiden Seiten

    Das Heimspiel gegen den HSV ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind ggf. kurzfristig über den Ticketzweitmarkt erhältlich.

    Wetter: Frühlingshafte Temperaturen

    Am frühen Sonntagabend werden in Stuttgart Temperaturen um die 16° C erwartet. Regen ist nicht in Sicht.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • DAZN

    Radio

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    • Die Neue 107.7
  • „Spiel diesmal auf unsere Seite ziehen“

    Erst das öffentliche Training, danach der Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV. Für Ermedin Demirovic ist das etwas Besonderes. Er wuchs in Hamburg auf und spielte einst für den HSV.

    Mit Applaus ging es auf den Trainingsplatz. Vor vollen Rängen im Robert-Schlienz-Stadion haben die Jungs aus Cannstatt am Mittwochnachmittag, 8. April 2026, eine öffentliche Trainingseinheit absolviert – und wurden passend zur Ferienzeit von vielen Kindern, Jugendlichen und Familien herzlich empfangen. Cheftrainer Sebastian Hoeneß nutzte die Einheit, um die nächste Aufgabe vorzubereiten – am Sonntag, 12. April 2026, um 17.30 Uhr, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena den Hamburger SV.

    „Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spielen kann“, sagt Ermedin Demirovic, der in Hamburg geboren wurde und sämtliche Juniorenmannschaften des HSV durchlief. In der Hinrunde der laufenden Saison, als der VfB beim Hamburger SV (1:2) unterlag, fehlte der Stürmer aufgrund einer Fußverletzung. „Wir werden versuchen, das Spiel diesmal auf unsere Seite zu ziehen – wenngleich ich den HSV aufgrund meiner Vergangenheit natürlich mag, geht es einzig und allein darum, mit dem VfB ein erfolgreiches Spiel abzuliefern“, sagt der 28-Jährige.

    Konkurrenzkampf ist hoch

    Ein zusätzlich positiver Aspekt: Nahezu der gesamte Kader steht Chefcoach Sebastian Hoeneß derzeit zur Verfügung, der Konkurrenzkampf um die Startelfplätze ist groß. „Für uns geht es um viel und wir wissen, was wir abrufen können“, sagt Ermedin Demirovic: „Mit unseren Fans an der Seite möchten wir die nächsten Bundesliga-Punkte in Stuttgart behalten.“

    Das gesamte Interview mit Ermedin Demirovic bei „VfB TV“ schauen:

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  • Viel investiert, spät bestraft

    Der VfB bestimmt das Topspiel des 28. Spieltags über die gesamte Distanz, erspielt sich Vorteile in nahezu allen statistischen Kategorien und steht nach einem späten Dortmunder Doppelschlag dennoch ohne Punkte da.

    90 lange Minuten hatte sich der VfB am Samstagabend die Zähne an Borussia Dortmund ausgebissen, das Spiel kontrolliert und defensiv so gut wie nichts zugelassen. Als sich viele der 60.000 Zuschauer in der ausverkauften MHP Arena bereits mit einem leistungsgerechten 0:0 arrangierten, schlug der BVB in der Nachspielzeit eiskalt zu.

    Den Jungs aus Cannstatt gelang es im Topspiel des 28. Bundesliga-Spieltags nicht, sich für den über die gesamte Spieldauer geleisteten Aufwand zu belohnen. Fast 70 Prozent Ballbesitz wies der VfB auf, dazu mehr Torschüsse, mehr Pässe und mehr gewonnene Zweikämpfe als der Gegner. Vor allem im ersten Durchgang erarbeitete sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mehrere aussichtsreiche Situationen, verpasste es jedoch, daraus große Gefahr zu kreieren. „Wir waren aktiv, spielbestimmend und leidenschaftlich, aber hatten nicht die ganz zwingenden Torchancen. Uns gelang es, die Dortmunder unter Druck zu setzen, aber die Gäste hielten dem Stand“, bilanzierte der Cheftrainer nach dem Abpfiff.

    Eiskalte Gäste mit spätem „Lucky Punch“

    Deniz Undav fügte an, dass es in einem solchen Spiel wichtig sei, „die kleinen Momente“ auszunutzen. „Die hatten wir diesmal zu selten auf unserer Seite. Man hofft, dass mit fortwährendem Druck mal ein Ball durchrutscht, aber Dortmund hat es gut gemacht, tief verteidigt und letztlich die Null gehalten“, so der Nationalspieler. Die Gäste bewahrten im 28. Saisonspiel bereits zum 13. Mal eine Weiße Weste und stellten in der Nachspielzeit unter Beweis, warum sie in der laufenden Saison erst zweimal, beide Male gegen den FC Bayern München, als Verlierer vom Platz gingen: Karim Adeyemi und Julian Brandt brachten die ersten beiden Chancen der Schwarz-Gelben im Tor unter und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nannte den „Lucky Punch“ der Dortmunder im Nachgang ein „Lehrstück an Effizienz“.

    Doch so bitter das Ergebnis vor dem Hintergrund des Spielverlaufs aus Stuttgarter Sicht auch war, gibt der Auftritt dennoch Anlass zu Mut und Zuversicht für die entscheidenden Wochen der Saison. „Es hat viel Gutes in unserem Auftritt gesteckt“, erkannte Ermedin Demirovic, der auch gleich die Marschrichtung für die kommende Woche vorgab: „Fokussiert weiterarbeiten“, um im Heimspiel gegen den Hamburger SV am nächsten Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

  • Folgt der achte Streich?

    Gegen den BVB spielte der VfB zuletzt besonders erfolgreich. Zudem trugen mehrere Akteure bereits das Trikot beider Teams. Die Matchfacts zum Topspiel am Samstag:

    Die Top 3 zu VfB gegen Borussia Dortmund:

    • Der VfB blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen gegen Dortmund ohne Niederlage.
    • Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 hatte der VfB zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison mehr Punkte auf dem Konto.
    • Kein Spieler in Europas Top-5-Ligen steuerte in diesem Kalenderjahr mehr Torbeteiligungen bei als Deniz Undav.

    Blick zurück: Unter Sebastian Hoeneß ohne Niederlage gegen Schwarz-Gelb

    Unter Sebastian Hoeneß verlor der VfB keins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (fünf Siege, zwei Remis), nur gegen den FC Augsburg trat der VfB unter seinem aktuellen Cheftrainer noch öfter an, ohne ein einziges Mal zu verlieren (achtmal). Zuletzt gab es ein 3:3-Unentschieden in Dortmund im vergangenen November 2025, bei dem Deniz Undav alle Tore für die Jungs aus Cannstatt erzielte. Dieser Punkteteilung waren fünf Siege des VfB vorausgegangen, das bislang letzte Heimspiel im September 2024 gewann die Elf von Sebastian Hoeneß nach Treffern von Deniz Undav (2), Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal mit 5:1.

    Wiedersehen I: Vier Dortmunder spielten für den VfB

    BVB-Torhüter Gregor Kobel trug das Trikot mit dem roten Brustring zwischen 2019 und 2021 und stieg mit dem VfB 2020 in die Bundesliga auf, ehe er zu Borussia Dortmund wechselte. Dortmunds Ersatztorhüter Alexander Meyer spielte zwischen 2017 und 2019 für den VfB, verbrachte danach drei Jahre bei Jahn Regensburg, ehe er 2022 nach Dortmund wechselte. Serhou Guirassy absolvierte zwischen 2022 und 2024 insgesamt 58 Pflichtspiele für den VfB und hatte mit seinen 44 Toren und fünf Vorlagen zunächst großen Anteil am Klassenerhalt des VfB in der Relegation 2023 und später an der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024. Auch Waldemar Anton streift inzwischen das schwarz-gelbe Trikot der Westfalen über. Er bestritt zwischen 2020 und 2024 insgesamt 141 Spiele für den VfB (drei Tore) und führte die Jungs aus Cannstatt in der Saison 2023/2024 als Kapitän an.

    Wiedersehen II: Fünf Stuttgarter mit schwarz-gelber Vergangenheit

    Auf Seiten des VfB haben fünf Spieler eine Dortmunder Vergangenheit. 2017 wechselte Dan-Axel Zagadou von Paris St. Germain ins Ruhrgebiet, fünf Jahre später schloss er sich dem VfB an. Pascal Stenzel wechselte 2013 in die U19 des BVB, drei Jahre später ging es – zunächst per Leihe – zum SC Freiburg, den er 2020 in Richtung Stuttgart verließ. Atakan Karazor spielte nach seinem Wechsel aus der U19 des VfL Bochum zwei Jahre lang für die zweite Mannschaft des BVB, ehe er sich Holstein Kiel anschloss. Er spielt seit 2019 in Stuttgart. Chris Führich spielte sogar zweimal für die Schwarz-Gelben: Zunächst von Sommer 2013 bis Ende 2014 in der U16 und U17. In der Saison 2019/2020 kam er zurück zum BVB und lief in der zweiten Mannschaft auf. 2021 wechselte er vom SC Paderborn zum VfB. Stefan Drljaca streifte zwischen 2020 und 2022 in 29 Regional- und Drittligaspielen das Trikot von Borussia Dortmund II über und feierte 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.

    Rekordjäger: VfB und BVB jagen eigenen Bestwert

    Der VfB spielt mit 53 Punkten nach 27 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison, nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es noch mehr Zähler nach 27 Partien (57). Der VfB verlor nur eins der letzten 14 Bundesliga-Spiele (neun Siege, vier Remis), mit 1:2 bei St. Pauli Anfang Februar.

    Borussia Dortmund spielt mit 61 Punkten nach 27 Partien seine beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren, 2018/2019 waren es 63 Zähler zu diesem Zeitpunkt. In der Drei-Punkte-Ära hatte ein Tabellenzweiter nach 27 Partien nur einmal mehr Punkte, ebenfalls Borussia Dortmund 2015/2016 (64).

    Deniz Undav gegen Serhou Guirassy: Top-Stürmer mit Top-Werten

    Seit Saisonbeginn 2023/2024 sammelte nur Bayerns Harry Kane in der Bundesliga mehr direkte Torbeteiligungen (114) als Dortmunds Serhou Guirassy (67) und Deniz Undav vom VfB (62). Im Kalenderjahr 2026 sammelte Deniz Undav in zwölf Ligaspielen 15 direkte Torbeteiligungen (zehn Tore, fünf Vorlagen), alleiniger Bestwert aller Spieler aus Europas Top-5-Ligen.

    Schiedsrichter: Erster Saison-Einsatz für Schröder bei Spielen des VfB

    Robert Schröder (SR), Dr. Jan Neitzel-Petersen (SR-A1), Philipp Hüwe (SR-A2), Wolfgang Haslberger (4. Offizieller), Christian Dingert (VAR), Guido Kleve (VAR-A).

    Robert Schröder leitet erstmals in der laufenden Spielzeit ein Spiel des VfB. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga im September 2018 war der VfB mit von der Partie (0:2 in Leipzig), seither kamen neun weitere Spiele mit VfB-Beteiligung hinzu. Eines davon war das 2:1 gegen Köln im Mai 2022, bei dem Wataru Endo den Jungs aus Cannstatt in der Nachspielzeit den Klassenerhalt sicherte.

    Personal: Fast alle Mann an Bord

    Sebastian Hoeneß kann gegen Dortmund nahezu aus den Vollen schöpfen. Einzig Lazar Jovanovic, der ein reduziertes Programm absolviert, fehlt dem VfB. Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou sind vollständig einsatzfähig.

    Zuschauer: Ausverkauftes Wohnzimmer

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind womöglich kurzfristig über den Ticket-Zweitmarkt erhältlich.

    Wetter: Bewölkt, aber trocken

    Am Samstag bleibt es tagsüber bewölkt, zum Abend hin klart es auf. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Rekordsaison im Blick

    Die Vizemeisterschaft im Fokus, einen Top-Vorbereiter in den eigenen Reihen und ein neuer Sportdirektor: Der BVB gastiert am Samstag in Cannstatt. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Allein auf weiter Flur: Während der BVB (derzeit 61 Punkte) bereits acht Punkte Vorsprung auf Platz drei (VfB/53 Punkte) und sogar elf Punkte auf einen Rang unterhalb der UEFA Champions League-Plätze (Hoffenheim/50) aufweisen kann, ist auch der Rückstand auf die Tabellenspitze gewaltig: Die neun Punkte auf den FC Bayern (70) sind für die Elf von Cheftrainer Niko Kovac in dieser Spielzeit wohl kaum noch einzuholen. Allerdings können die Dortmunder noch einen eigenen Rekord einstellen: Mit 78 Punkten legte der BVB in der Saison 2015/2016 die beste Saison eines Vizemeisters hin.

    Die Personallage

    Auch wenn der BVB sich in sportlich ruhigen Fahrwassern aufhält, spitzte sich die Personallage bei den Dortmundern in den vergangenen Wochen zu. Zunächst zog sich Kapitän Emre Can eine schwere Kreuzbandverletzung zu, mit dem Start der Länderspielpause kam dann auch noch Felix Nmecha dazu, ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet, der sich ebenfalls am Knie verletzte. In Stuttgart wird der BVB daher voraussichtlich mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer in der Zentrale auflaufen.

    Der Wechsel

    Vergangene Woche sorgte die sofortige Trennung des BVB von seinem bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl für Aufsehen. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte von 2002 bis 2015 für die Schwarz-Gelben gespielt und drei Meisterschaften sowie einen DFB-Pokal gewonnen. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er ins Management, wirkte zunächst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und später als Sportdirektor. Nach der Trennung vergangene Woche verpflichtete Borussia Dortmund den bisherigen Sportdirektor der SV Elversberg, Ole Book, als Nachfolger Sebastian Kehls.

    Ole Book sagt zu seinem Engagement beim BVB: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in eine erfolgreiche Zukunft steuert und freue mich, dabei meine Ideen und Überzeugungen einbringen zu können und mit einem starken Team zusammenarbeiten zu dürfen. Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen.“

    Der Top-Vorbereiter

    Julian Ryerson ist einer der Trümpfe des BVB in der laufenden Saison. In seinen 24 Bundesliga-Einsätzen steuerte der 28-jährige Norweger bereits zwölf Torvorlagen bei. In seinen vorangegangen 146 Bundesliga-Einsätzen waren Julian Ryerson ebenfalls zwölf Vorlagen gelungen. Einzig Münchens Michael Olise (17 Assists) stellt den Wert des Dortmunder Außenverteidigers in dieser Spielzeit in den Schatten.

    Der Torjäger

    Zum mittlerweile vierten Mal in Serie knackte Serhou Guirassy die Zehn-Tore-Marke in der Bundesliga. Nachdem er in seinen beiden Saisons beim VfB elf bzw. 28 Tore hatte beisteuern können, ließ er im schwarz-gelben BVB-Trikot vergangene Spielzeit 21 Treffer folgen. In der aktuellen Saison steht der vor kurzem 30 Jahre alt gewordene Guineer bei 13 Toren.

    Die Historie

    Am 3. April 2023, somit fast auf den Tag genau vor drei Jahren, verpflichtete der VfB Sebastian Hoeneß als Cheftrainer. Sein erstes Pflichtspiel war das DFB-Pokal-Viertelfinale in Nürnberg (1:0), sein erstes Bundesliga-Spiel das in Bochum (3:2). In der Woche darauf empfing der VfB den BVB in Stuttgart zum ersten Heimspiel unter Sebastian Hoeneß und kam beim 3:3-Remis nach einem 0:2 sowie 2:3 spät in der Nachspielzeit noch zu einem Punktgewinn. Seither verlor der VfB keines der sechs Pflichtspiele gegen Dortmund und gewann fünf von ihnen.

  • „Mentalität und Willenskraft“

    Von kompromissloser Zweikampfführung bis zur Pokalfrisur: Ramon Hendriks spricht in der neuen Ausgabe der „stadion aktuell“ über Lektionen auf und neben dem Platz, über seine Entwicklung beim VfB und einen Spitznamen, den ihm sein Vater bereits gegeben hat.

    Hallo, Ramon. Wir haben von deinen Online-Sprachkursen gehört. Wie kommst du voran?

    Ramon: „Ich mag es, neue Dinge und Fremdsprachen zu lernen. Ich habe vor einiger Zeit mit Spanisch angefangen. Als mein Wechsel zum VfB feststand, habe ich direkt mit Deutsch begonnen, da ich es in der Schule abgewählt hatte. (schmunzelt) Mittlerweile habe ich schon einige Lektionen abgeschlossen und über 1.400 Tage am Stück absolviert. Es läuft richtig gut. Noch mehr lerne ich aber im Unterricht und in den Gesprächen mit den Jungs. Ich verstehe mittlerweile fast alles auf Deutsch.“

    Bei welcher Lektion bist du gerade?

    Ramon: „In der Lern-App bin ich beim Thema ‚Freizeit‘, im Unterricht am Clubzentrum sprechen wir aktuell über den Podcast von Robin Gosens (Anm. d. Red.: ‚Wie geht’s?‘). Dabei geht es um mentale Entwicklung und Gesundheit in der Fußballwelt. Ich finde es sehr gut und wichtig, darüber zu sprechen – sowohl inhaltlich, aber auch für meine Deutschkenntnisse.“

    „Freizeit“ gab es nicht nur in der Lern-App. Sebastian Hoeneß hatte euch in der Länderspielphase einige Tage frei gegeben – trainiert wurde individuell. Wie hast du deine freie Zeit verbracht?

    Ramon: „Ich war in meiner Heimat in Rotterdam und habe meine Familie und Freunde besucht. Es war sehr schön, wir haben uns seit drei Monaten nicht gesehen, daher haben wir die gemeinsame Zeit sehr geschätzt.“

    Sebastian Hoeneß sagte letztens über dich, dass du ein „ausgezeichneter Charakter und ein perfekter Teamplayer“ bist, der „zu Unrecht etwas unter dem Radar fliegt“. Was bedeutet dir das?

    Ramon: „Natürlich ist es sehr schön für mich, wenn der Trainer etwas Positives über meinen Charakter und mich als Teamplayer sagt. Ich versuche einfach immer mein Bestes für das Team und den Club zu geben. Das ist für mich das Wichtigste.“

    Nach dem 1:0-Sieg gegen RB Leipzig, zu dem du mit einer starken Defensivleistung beigetragen hast, wurde dir der Spitzname „RaMONSTER“ verpasst. Wie würdest du deine Entwicklung seit Sommer 2024 beim VfB beschreiben?

    Ramon: „(lacht) Ja, das war ein lustiger ‚Nickname‘. Mein Vater hatte mir ihn bereits vor ein paar Jahren gegeben – umso witziger, dass ihn jetzt auch die Medien aufgegriffen haben. Meine Entwicklung beim VfB ist gut. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in meine Rolle im Team reinzuwachsen. Meine Einsatzzeit in dieser Saison steigt immer mehr. Das freut mich sehr und hilft mir bei meiner Entwicklung.“

    Welches sind deine Kernkompetenzen auf dem Feld?

    Ramon: „Meine Zweikampfführung. Ich möchte jeden Zweikampf gewinnen und den Ball verteidigen. Dazu bin ich relativ schnell, kann viel Raum abdecken und so dem Team helfen. Über allem steht jedoch die Mentalität und der Wille, immer weiterzumachen, nach Rückschlägen zurückzukommen und jeden Zweikampf gewinnen zu wollen. Das versuche ich, in jedem Spiel auf den Platz zu bringen.“

    Wer oder was hat dir bei deiner Entwicklung besonders geholfen?

    Ramon: „Natürlich spielt unser Trainer eine sehr große Rolle dabei. Als ich zum VfB kam, wusste ich, dass ich an einigen Punkten arbeiten muss. Sebastian Hoeneß ist bekannt dafür, dass er Spieler besser machen kann. Das hat er in den vergangenen Jahren mehrfach gezeigt. Ich glaube, ihm ist es auch bei mir gelungen. Hinzu kommen meine Teamkollegen, mit denen ich mich auf und neben dem Platz gut verstehe. Das gibt mir Sicherheit und fühlt sich gut an.“

    Mit wem verbringst du die meiste Zeit neben dem Platz?

    Ramon: „Dazu gehören unter anderem Jeff, Luca, Josha und ‚Medo‘. In der vergangenen Spielzeit habe ich viel Zeit mit Yannik (Anm. d. Red.: Keitel) verbracht. Aktuell sind wir oft bei ‚Calle‘ zuhause. Meine Freundin und seine Frau verstehen sich sehr gut. Mit Tiago und Chema war ich zuletzt bowlen. Es hat Spaß gemacht und ich konnte meine Spanisch-Kenntnisse zeigen. (schmunzelt)“

    Zu Beginn hattest du 2024 noch leichte Startschwierigkeiten, ab Spieltag sieben (Anm. d. Red.: Startelfdebüt bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München) erhieltst du regelmäßige Einsätze. Was hat dir zu deinem Durchbruch verholfen?

    Ramon: „Die Eingewöhnungsphase in Deutschland hat sicherlich eine Rolle gespielt. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um anzukommen – das ist aber normal. Mit jeder Minute wächst dann das Selbstvertrauen, die Trainingsleistung wird besser und ich habe mich weiterentwickelt. Ich kannte meine Punkte, an denen ich arbeiten musste, um besser zu werden.“

    Mittlerweile hast du 71 Pflichtspiele für den VfB absolviert. Welche sind deine Top-3?

    Ramon: „Mein Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Anm. d. Red.: 3:3., eine Spielminute) sowie das erste internationale Spiel für den VfB in der Gruppenphase (Anm. d. Red.: 2:1-Sieg gegen Celta de Vigo, 90 Spielminuten) waren besonders. Nicht zu vergessen das Pokalfinale in Berlin – das war unglaublich.“

    Ende Januar 2026 hatte dich ein Nasenbeinbruch in Gladbach kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Es sah schmerzhaft aus, deine Maske hattest du jedoch nur kurz im Einsatz.

    Ramon: „Das stimmt. Ich habe sie nur zwei Wochen in zwei, drei Spielen getragen. Ich habe mich ohne einfach besser gefühlt und hatte einen besseren Überblick.“

    In der aktuellen Saison hast du 24 von 27 möglichen Bundesliga-Partien absolviert. Inwiefern hilft dir auch eure Flexibilität in der Defensive, um regelmäßig zu spielen?

    Ramon: „Es ist eine unserer Stärken, dass wir in unterschiedlichen Formationen spielen können. Ich fühle mich als Innen- und Außenverteidiger wohl, das hilft unserem Coach auch bei seinen Entscheidungen, die er treffen muss. Wir harmonieren in der Defensive sehr gut und versuchen immer den Plan umzusetzen, den Sebastian Hoeneß von uns möchte, um unser Tor zu verteidigen.“

    Was zeichnet eure linke Seite aus – auch gemeinsam mit Maximilian Mittelstädt und Chris Führich?

    Ramon: „Unser Dynamik und Variabilität. Wir wollen stets schwer zu verteidigen sein und unsere Chancen kreieren. Dazu gehören eine hohe Laufbereitschaft, schnelles Umschalt- und gutes Zweikampfverhalten.“

    Welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf bei aller Variabilität?

    Ramon: „Das ist ganz normal und gehört im Fußball dazu. Wir versuchen uns vielmehr stets gegenseitig zu pushen, um uns besser zu machen.“

    Einen Titel hast du mit dem VfB im Sommer 2025 schon geholt. Wo soll es in dieser Saison hingehen?

    Ramon: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale. Wir müssen alles reinwerfen und haben hoffentlich noch neun Spiele in dieser Saison vor uns.“

    Erfolge spiegeln sich auch bei deiner Frisur wider. Vom Undercut über den ‚Pokalsieger-Look‘ war schon vieles dabei. Zählt das zu deinen Markenzeichen?

    Ramon: „(lacht) Nein, nein. Es ist eher aus der Laune heraus. Wenn ich lange Haare habe, hätte ich sie gerne wieder kürzer – oder andersherum. Das ist bei mir schon immer so. Die Blondierung zusammen mit Yannik und Finn war nur beim Pokalsieg, das werde ich nicht mehr machen. Ich möchte meine Haare so gesund wie möglich belassen. (lacht)“

    Unsere internationale Reise ist für diese Saison nach zwei Niederlagen gegen den FC Porto (1:2; 0:2) beendet. Wir war sie für dich?

    Ramon: „Es ist absolut besonders, international zu spielen. Wir haben uns ordentlich präsentiert und hatten einige gute Spiele dabei – dazu gehört auch der Sieg gegen mein ehemaliges Team Feyenoord Rotterdam (Anm. d. Red.: 2:0-Heimsieg). In Porto war unsere Reise in dieser Saison leider vorbei. Ich glaube dennoch, dass wir auf unseren Weg in der Europa League stolz sein können. Wir haben uns gemeinsam mit unseren Fans in Europa sehr gut präsentiert und hoffen, dass wir bald eine nächste besondere Reise durch Europa antreten werden.“

    Seit Juli 2024 bist du nun schon bei uns. Wie fühlst du dich in Stuttgart?

    Ramon:„Meine Freundin und ich fühlen uns beide sehr wohl hier. Ich spiele für einen großartigen Club mit unglaublichen Fans und coolen Teamkollegen. Wir haben einen hervorragenden Coach, der mich als Spieler immer besser macht. Dadurch geht es mir sehr gut in Stuttgart.“

    War es für dich eine Umstellung, vom eher flachen Land in den Stuttgarter Kessel zu ziehen?

    Ramon:„Natürlich ist die Umgebung komplett anders, aber ich finde es richtig schön. Ich mag beides und genieße die Unterschiede. Schon als kleiner Junge hatte ich immer den Traum, in einer der größten Ligen Fußball zu spielen. Die Bundesliga gehört natürlich dazu – es ist einfach schön, hier zu sein.“

    Wie schaltest du ab?

    Ramon:„Ich verbringe gerne Zeit mit der Familie und mit Freunden – das darf auch gerne etwas ruhiger sein, um gemeinsam zu entspannen.“

    Blicken wir auf unseren Gegner aus Dortmund. Deine Bilanz mit dem VfB gegen den BVB ist mit einem Sieg und einem Remis positiv. Was erwartet uns am Samstagabend?

    Ramon:„Wieder ein Sieg! (schmunzelt)“

    Jetzt komplette Ausgabe der neuen „stadion aktuell“ lesen.

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 28. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, 18.30 Uhr, gegen Borussia Dortmund einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Alles Wissenswerte rund um Ramon Hendriks
    • Poster: Ramon Hendriks
    • Zu Gast: Borussia Dortmund
    • VfB-Ausstellung: Ein Trikot schreibt Geschichte
    • Neu an der Seitenlinie bei den VfB Frauen: Cheftrainer Nico Schneck
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • MHP Arena News

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Deniz Undav ist „Spieler des Monats“

    Nach seinen herausragenden Leistungen an den vergangenen Bundesliga-Spieltagen im März 2026 ist Deniz Undav zum zweiten Mal als „Spieler des Monats“ ausgezeichnet worden.

    Große Ehre für Deniz Undav: Der Stürmer des VfB ist im Voting der DFL zum „Spieler des Monats“ in der Bundesliga ausgezeichnet worden. Damit setzte sich der 29-Jährige gegen Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) durch, die ebenfalls zur Wahl standen.

    Deniz Undav sagt zur Auszeichnung: „Danke an alle, die für mich abgestimmt haben. Die Auszeichnung macht mich stolz und ich werde versuchen, in dieser Saison noch eine zu bekommen.“

    Fans, Clubs und Experten gaben Stimmen ab

    Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40 Prozent der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60 Prozent entfallen zu je 30 Prozent auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    Für Deniz Undav ist es die zweite Auszeichnung zum „Spieler des Monats“, nachdem er bereits im November 2023 gewählt worden war. Im März 2026 traf der aktuelle Topscorer des VfB in allen vier Bundesliga-Spielen, erzielte in jeder der vergangenen sechs Ligapartien mindestens einen Treffer und veredelte den Monat mit dem 2:1-Siegtreffer im Länderspiel gegen Ghana in Stuttgart.

    Herzlichen Glückwunsch, Deniz!

  • „Gute Abläufe in unserem Spiel“

    Mit einem Jubiläum im Rücken blickt Sebastian Hoeneß auf die Bundesliga-Partie gegen Dortmund. Der Cheftrainer setzt auf die Formstärke seines Teams – und einen Faktor, der mit der MHP Arena zusammenhängt.

    Es sind besondere Tage in Cannstatt. Die Nationalspieler kehren von ihren Länderspiel-Reisen zurück, der VfB bereitet sich auf die „Crunchtime“ der Saison vor – und für den Cheftrainer kommt es zu einem Jubiläum. Am morgigen Freitag, 3. April 2026, ist Sebastian Hoeneß exakt drei Jahre beim VfB im Amt. Ein Grund zur Freude, aber keineswegs zur Euphorie: „Es ist im schnelllebigen Fußballgeschäft eine schöne Zahl, die für Kontinuität steht und gleichzeitig zu unserem eingeschlagenen Weg passt, den wir fortsetzen möchten“, sagt der 43-Jährige. Und somit trifft es sich gut, dass er – analog zu seinem Team – den Fokus rasch auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 4. April 2026, richtet – ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt die Gäste von Borussia Dortmund.

    Den VfB trennen vom BVB derzeit acht Punkte

    Der Tabellendritte fordert den Tabellenzweiten heraus. „Borussia Dortmund spielt eine herausragende Saison und verfügt über einen Top-Kader mit viel individueller Klasse“, sagt Sebastian Hoeneß über den Gegner: „Die Mannschaft tritt sehr stabil auf, hat klare Abläufe und erzeugt auch über Standards immer wieder Gefahr.“ Mit 61 Punkten nach 27 Bundesliga-Partien hat der BVB insgesamt acht Zähler mehr gesammelt als der VfB. Und dennoch glauben die Jungs aus Cannstatt an ihre Chance.

    „Wir spielen zu Hause und wissen, dass wir mit unseren Fans an der Seite zuletzt richtig gute Auftritte gegen Dortmund gezeigt haben“, sagt der Chefcoach. Generell habe sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Heimstärke entwickelt, was die Zahlen untermauern: Zehn von 13 Bundesliga-Heimpartien in der laufenden Serie gewann der VfB und verlor nur ein einziges Mal. Das hängt auch mit der Spielweise und dem Engagement zusammen: „Wir haben gute Abläufe in unserem Spiel sowie einen starken Spirit – zudem muss jeder Spieler durch unseren Konkurrenzkampf immer wieder an sein Limit gehen, das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Einzelspielerentwicklung aus“, erklärt Sebastian Hoeneß.

    Jamie Leweling und Dan-Axel Zagadou zurück im Teamtraining

    Zu diesem „Konkurrenzkampf“ passt, dass auch die zuletzt angeschlagenen Profis zurück im Trainingsbetrieb sind. Jamie Leweling wirkt nach seinen muskulären Beschwerden wieder vollends im Mannschaftstraining mit. Auch Dan-Axel Zagadou ist zurück im Teamtraining, wenngleich der Verteidiger noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Lazar Jovanovic absolviert inzwischen wieder Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet somit ebenfalls an seinem Comeback.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

     Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

    Direkt zu den Angeboten im VfB-Onlineshop

  • „Wollen die Punkte hierbehalten“

    Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund spricht Tiago Tomás über die Wichtigkeit der Regeneration in der vergangenen Woche, den großen Auflauf beim öffentlichen Training und das Spiel am Samstagabend.

    Volles Haus in Bad Cannstatt: Zum Auftakt in die Osterferien sowie der Trainingswoche vor dem kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend, 18.30 Uhr, fanden sich zahlreiche junge und alte VfB-Fans am Clubzentrum in der Mercedesstraße ein. Tiago Tomás und seine Teamkameraden hatten folglich auch nach der kräftezehrenden Einheit noch ordentlich zu tun. „Das Schreiben der Autogramme hat beinahe so lange gedauert, wie die Einheit selbst (lacht). Aber es freut die Fans, vor allem die Kinder, und auch uns, wenn wir sehen, wie begeistert und glücklich sie sind.“

    Für den Portugiesen und seine Mannschaftskollegen bedeutete das Training am Dienstagvormittag den ersten Aufgalopp nach einigen Tagen Regeneration. Zur längeren Pause sagt der Angreifer: „Das ist für uns nicht so üblich. Aber das Team hatte viele Spiele in einer kurzen Zeit. Wir mussten uns ein wenig entspannen. Wir mussten uns in die richtige Form bringen, um diese Saison zu beenden und uns für das Spiel am Samstag vorzubereiten. Das ist für uns sehr wichtig.“

    Gegen den BVB könnten die Jungs aus Cannstatt ihren Abstand auf den derzeit Zweitplatzierten auf fünf Punkte verkürzen und zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonendspurt tanken. „Wir sind in einer sehr guten Position und wollen diese beibehalten. Wenn du oben sein willst, musst du dich gegen gute Teams beweisen. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir gegen ein gutes Team spielen, gewinnen können. Das wollen wir nun auch in unserem Stadion machen und die drei Punkte hierbehalten.“

  • Spieltage 31 bis 34 zeitgenau angesetzt

    Die Deutsche Fußball Liga hat die Ansetzungen der letzten vier Bundesliga-Spieltage der Saison 2025/2026 bekanntgegeben. Der VfB tritt dreimal samstags und einmal sonntags an.

    Dreimal samstags, einmal sonntags: Mit der Ansetzung der Spieltage 31 bis 34 können VfB-Fans nun bis zum Saisonende planen. Ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2025/2026 bestreiten die Jungs aus Cannstatt am 31. Spieltag gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen gastieren am Sonntag, 26. April 2026, ab 15.30 Uhr in der MHP Arena. Am Wochenende darauf reist der VfB nach Sinsheim und bestreitet dort sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr.

    Am Samstag, 9. Mai 2026, empfängt der VfB um 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen zum letzten Heimspiel der Saison in der MHP Arena. Mit dem stets am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr ausgetragenen 34. Spieltag beschließt der VfB am 16. Mai 2026 im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt die Bundesliga-Saison.

  • Deniz Undav erneut als „Spieler des Monats“ nominiert

    Fünf Bundesliga-Treffer sowie zwei Vorlagen steuerte Deniz Undav im März bei und hatte damit großen Anteil daran, dass der VfB zehn von zwölf möglichen Punkten holte. Nun wurde der Stürmer für die „Spieler des Monats“-Wahl der DFL nominiert.

    In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt, den eigenen Tor-Rekord aus der Saison 2023/2024 bereits jetzt eingestellt und dank der starken Auftritte erstmals seit vergangenem Sommer wieder für die DFB-Elf nominiert: Deniz Undav präsentierte sich zuletzt in bestechender Form und darf nun auf eine besondere Würdigung seiner herausragenden Leistungen hoffen.

    Als einer von sechs Spielern ist der 29-jährige VfB-Stürmer für die Wahl zum „Spieler des Monats“ März nominiert. Paul Nebel (1. FSV Mainz 05), Yan Diomande (RB Leipzig), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Igor Matanović (SC Freiburg) komplettieren die Nominierten-Liste, der Deniz Undav bereits im November angehört hatte.

    Die Abstimmung der DFL läuft noch bis Sonntag, den 29. März, um 23.59 Uhr. Die Wahl zum „Spieler des Monats“ wird auch in dieser Saison nach einem speziellen Verfahren durchgeführt bzw. gewichtet, wobei Fan-Votes 40% der Stimmen ausmachen. Die weiteren 60% entfallen zu je 30% auf die Club-Votes, bei denen je ein Vertreter der 18 Bundesligisten abstimmt, sowie auf die Experten-Votes.

    >> Hier geht’s zum Voting

  • Das Wir gewinnt

    Der VfB hat beim FC Augsburg eine klare Antwort auf das Aus in der UEFA Europa League gegeben. Als geschlossene Einheit und mit aller Überzeugung gelingt der nächste Bundesliga-Sieg.

    Drei Tage nach dem Aus in der UEFA Europa League hat der VfB in der Bundesliga zurückgeschlagen – und wie. Erstmals in dieser Saison gelangen den Jungs aus Cannstatt fünf Treffer, erneut traf der VfB mindestens dreimal in einem Auswärtsspiel. In Augsburg war das bereits zum siebten Mal in 14 Partien der Fall. Das Wir-Gefühl entpuppte sich dabei einmal mehr als großer Trumpf.

    Keine Spur mehr von der Enttäuschung, die der Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach dem Ausscheiden in Porto anzumerken war. Stattdessen drückte der VfB dem Spiel in Augsburg früh seinen Stempel auf, verteidigte im Verbund und trat entschlossen vor dem Tor der Gastgeber auf. Wenig überraschend hoben die Protagonisten nach dem 5:2-Sieg, dem 13. Spiel ohne Niederlage in den vergangenen 14 Liga-Partien, die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir sind am Donnerstag aus der Europa League ausgeschieden, waren geknickt – und sind heute bemerkenswert aufgetreten“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß.

    Schnelle Reaktionen auf Gegentore lassen Zweifel verpuffen

    Auch als die Augsburger zwischenzeitlich auf 1:3 beziehungsweise 2:4 verkürzten, geriet der VfB nicht aus dem Tritt. Die Jungs aus Cannstatt blieben bei sich und vertrauten auf ihre Abläufe. „Wir mussten mit hoher Intensität dagegenhalten und haben es gut gemeistert. Wir hatten eine gute Struktur auf dem Rasen und sind selbst immer wieder zu Chancen gekommen“, hob Jeff Chabot hervor.

    „Durch die Gegentreffer ist’s nochmal unnötig spannend geworden – aber es war super, wie wir als Mannschaft darauf reagiert haben und immer eine Antwort parat hatten, indem wir ruhig geblieben sind und selbst weitere Tore nachlegen konnten“, so Deniz Undav nach dem Spiel gegen den FCA, in dem er im siebten Bundesliga-Spiele in Folge traf und gleich noch ein weiteres Tor für Ermedin Demirovic auflegte. „Andere Spieler hätten selbst geschossen, um das dritte Tor zu schießen. Das Teamgefühl ist aber wichtiger. Wenn du die anderen einsetzen und selbst treffen kannst, was gibt es Besseres?", sagte der Stümer nach dem Abpfiff.

    Nach 19 Pflichtspielen in den vergangenen zehn Wochen steht für den VfB nun die erste Länderspielpause des Jahres an. Es gilt, die Zeit zum Kräftesammeln für die heiße Phase der Saison zu nutzen – um dort wieder geschlossen die mannschaftlichen Ziele zu verfolgen.

  • VfB und FC Augsburg setzen Zeichen für Zusammenhalt

    Rund um den Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels sprechen sich der VfB Stuttgart und der FC Augsburg im Rahmen eines DFL-Aktionsspieltags klar gegen Hass und Diskriminierung aus.

    Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. Laut einer Forsa-Studie von 2025 beobachten rund 75 Prozent der Befragten mehr Beleidigungen, Respektlosigkeit und Aggressivität im zwischenmenschlichen Miteinander. Vor diesem Hintergrund setzt der deutsche Profifußball rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.

    Auch der VfB Stuttgart beteiligte sich beim Auswärtsspiel am Sonntag, 22. März 2026, beim FC Augsburg an der ligaweiten Aktion der Deutschen Fußball Liga (DFL). Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ versammelten sich die Mannschaften beider Vereine gemeinsam mit dem Schiedsrichterteam vor dem Anpfiff auf dem Rasen und stellten sich geschlossen nahe des lilafarbenen Aktionsbanners auf.

    Ein Zeichen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

    Mit der Beteiligung am Aktionsspieltag unterstreicht der VfB einmal mehr sein kontinuierliches Engagement für gesellschaftliche Themen und setzt gemeinsam mit dem deutschen Profifußball ein klares Zeichen gegen Hass und Diskriminierung.

    Der DFL-Aktionsspieltag ist eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, die in diesem Jahr vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden und jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen rassistische Diskriminierung, terminiert sind.

    Mehr zu TOGETHER! hat die DFL online zusammengefasst

  • Matchfacts: Geht die Serie weiter?

    Schwäbisches Duell in der Fuggerstadt: Am 27. Bundesliga-Spieltag gastiert der VfB beim FC Augsburg und will seine Ambitionen untermauern. Gelingt das gegen den wiedererstarkten FCA? Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu FC Augsburg gegen VfB:

    • Der VfB ist gegen den FC Augsburg seit neun Spielen unbesiegt, zuletzt gab es sogar sechs Siege am Stück.
    • Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt, kassierte zuletzt aber zwei Auswärtsniederlagen gegen Dortmund und Leipzig.
    • Kein Stürmer in Europas Top-Ligen traf seit November 2025 – exklusive Elfmetern – häufiger als Deniz Undav (15 Tore).

    Blick zurück: Starke Bilanz für den VfB

    Der VfB ist seit neun Pflichtspielen gegen den FC Augsburg unbesiegt (acht Siege, ein Remis), zuletzt gab es sechs Siege in Folge (fünfmal Bundesliga, einmal DFB-Pokal). Gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Verein hat der VfB aktuell solch eine lange Siegesserie. Zuletzt begegneten sich beide Teams Anfang November 2025 in Stuttgart, als der VfB dank der Treffer von Maximilian Mittelstädt und Deniz Undav (2) einen zweimaligen Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg ummünzte.

    Wiedersehen: Alter Bekannter im FCA-Trikot

    In der vergangenen Saison lief der Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder in 33 Pflichtspielen im Dress mit dem roten Brustring auf und steuerte dabei zwei Tore und sieben Vorlagen bei. Zum Saisonende kehrte der 24-Jährige zu seinem Stammverein Stade Rennes zurück, von dem ihn der FC Augsburg am letzten Tag der Transferperiode loseiste. Für die Fuggerstädter gelangen dem Offensivspieler bisher drei Tore und vier Assists.

    Zuletzt zwei Niederlagen: Nur eine Formdelle oder doch mehr?

    Der FC Augsburg ist seit acht Bundesliga-Heimspielen unbesiegt (fünf Siege, drei Remis). Das ist die längste aktuelle Serie der Liga und eingestellter Vereinsrekord (wie von November 2011 bis März 2012). Zuletzt kassierte der FCA auswärts jedoch erstmals seit der Rückkehr von Cheftrainer Manuel Baum zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge, in den zwölf Liga-Partien zuvor hatte es nur drei Niederlagen gegeben (dazu sechs Siege und drei Remis).

    VfB in bester Gesellschaft: Nur ein Team übertrifft die Auswärts-Ausbeute

    Der VfB traf seit dem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 zuletzt in 17 Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge. 18 Auswärtsspiele in Folge mit Tor wären eingestellter Vereinsrekord, das gelang den Jungs aus Cannstatt nur von 1984 bis 1985. Der VfB kommt in dieser Ligasaison auswärts auf durchschnittlich 2.2 Tore pro Spiel, das überbietet in Europas Top-5-Ligen nur der FC Bayern (3.2, FC Barcelona auch 2.2)

    Rekordjäger: Alexis Claude-Maurice und Deniz Undav in bestechender Form

    Augsburgs Alexis Claude-Maurice gelang zuletzt in fünf Bundesliga-Heimspielen in Folge mindestens eine direkte Torbeteiligung (vier Tore, zwei Assists). Das ist eingestellter Vereinsrekord und war zuvor nur Paul Verhaegh 2014 und Alfred Finnbogason 2017 gelungen.

    Stuttgarts Deniz Undav ist mit 16 Toren der zweitbeste Torjäger dieser Bundesliga-Saison hinter Bayerns Harry Kane (30). 16 Saisontore nach 26 Spieltagen überboten in der Bundesliga-Historie des VfB nur Serhou Guirassy 2023/2024 (22) und Fredi Bobic 1996/1997 (17). Darüber hinaus traf der Nationalspieler zuletzt erstmals in fünf Bundesliga-Spielen in Folge – nur fünf Spielern des VfB gelangen in der Bundesliga-Historie längere Trefferserien, der Vereinsrekord liegt bei sieben Spielen in Folge mit Tor von Fredi Bobic 1995/1996 und Sasa Kalajdzic 2020/2021. Seit Anfang November 2025 schoss Deniz Undav in Europas Top-5-Ligen die meisten Tore exklusive Elfmeter (15).

    Schiedsrichteransetzung: Ein Berliner fürs schwäbische Duell

    Felix Zwayer (SR), Robert Kempter (SR-A. 1), Dominik Schaal (SR-A. 2), Michael Bacher (4. Offizieller), Tobias Welz (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Felix Zwayer wird zum 14. Mal in der laufenden Bundesliga-Saison an der Pfeife sein. Nach den Duellen gegen Mainz (2:1-Sieg) und in Leverkusen (4:1-Sieg) ist er zum dritten Mal in einem Ligaspiel des VfB im Einsatz.

    Zuschauer: Fast 3.000 VfBler reisen nach Augsburg

    Der VfB wird von 2.900 Fans nach Augsburg begleitet. Alles Wissenswerte zum Besuch der WWK Arena finden Auswärtsfahrer in den Faninfos.

    Wetter: Winterjacke empfohlen

    Am Sonntagabend wird es kühl in Augsburg. Die erwarteten Temperaturen bewegen sich zwischen 2° und 5° C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

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